DURCHBLICK - Mysick.com

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www.sick.de

: xxxx

Thema Thema Thema

DAS KUNDENMAGAZIN VON SICK

2_2013

DURCHBLICK

IM DIALOG ZU OPTIMIERTEN

PROZESSEN

ZUFRIEDENE KUNDEN

SICK als Partner für

Logistikunternehmen

SEITEN 6 BIS 15

INTERVIEW

Innovative Techniken in der

Entwicklung bei Audi

SEITE 26

KLAR SEHEN

Sensoren zur Erkennung

transparenter Objekte

Seite 38


: News ....................................................................3

: Markets & Trends .......................................4

: FOCUSLogisticsAutomation ..................6

Scanner Plus: Weiterentwicklung des Portfolios ....8

Kollisionsvermeidung in Containerterminals .......10

Überwachung von Automatiktüren........................12

Aufzüge von Orona mit Encodern ..........................13

Ungetrübtes Online-Shopping-Erlebnis .................14

Flughafen Istanbul-Atatürk setzt auf SICK ...........15

: FOCUSFactoryAutomation ...................16

Qualitätskontrolle mit Distanzsensoren ...............18

Optimierung von Stanzmaschinen ........................19

Sicherheit bei lasergesteuerten

Transportfahrzeugen ..............................................20

......22

Karosserie-Kennzeichnung durch RFID-Labels .....23

Inspector „ermittelt“ im asiatischen Raum ..........24

Automatische Rissprüfung mit Inspector I40 ........25

: Views & Voices

Innovationen der Fahrzeugsicherheit bei Audi .....26

: Anwendungen

Ultraschall-Durchflussmessung ..............................28

Kombi-Messtechnik für Einsatz im rauem Umfeld ...29

Distanzsensor optimiert Schütt guttransport .......30

Emissionsmassenströme zuverlässig ermitteln ...32

Motor-Feedback bei Kollmorgen ...........................33

Sensoren erfassen Generatorgeschwindigkeit ....34

Track-and-trace: Wildwechsel auf Grünbrücken ....35

: Technologie

Feldbusintegration von Auto-ID-Technologien ......36

: Know-how

Die Welt der Transparenz ......................................38

: Produkte

Detektion transparenter Objekte ..........................39

UHF Schreib-/Lesegerät mit Power-over-Ethernet ...40

Lichtschranken-Familie mit Sekunden-Setup ........40

Encoder setzt Benchmark in der 36-mm-Klasse ...41

Flexi-Soft-Portfolio: Highlights und Innovationen ...42

Kaskadierung sicherer Schalter und Sensoren .....43

Füllstandmessung in schäumenden Medien .......44

Mehr Sicht für Roboter-Anwendungen ..................44

„Vier-Augen-Prinzip“ bei Maschinensicherheit .......45

Leistungsstandard in der Subminiatur-Sensorik ...46

Lückenlose Objektunterscheidung ........................47

„Easy Integration“ für EtherNet/IP-Encoder .........48

Hygienegerechter Druckschalter ............................48

Impulse und Beschleunigungen überwachen .......49

: Service & Support

Servicelösungen für Betreiber und Hersteller ......50

Erstes Safety-Kompetenzzentrum in Brasilien .....51

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

EDITORIAL

mit der neuen Ausgabe unseres Kundenmagazins SICKinsight möchte ich

mich bei Ihnen vorstellen. Seit dem 1. Mai 2013 bin ich im Vorstand der

SICK AG zuständig für den Bereich Sales & Service. Nach sieben Jahren

in der Geschäftsleitung der SICK AG freue ich mich sehr über diese neue

Herausforderung. Denn mit der Einführung des neuen Ressorts hat der

Aufsichtsrat einer der wichtigsten Veränderungen der letzten Jahre

Rechnung getragen: Das Geschäft bei SICK wird immer komplexer und immer

internationaler.

Mit dem Ausbau unserer globalen Präsenz im Vertrieb und der technischen

Kompetenz in Europa, den USA und in Asien sowie durch Investitionen in

System-Engineering und Systembau haben wir bereits wichtige Schritte

unternommen, um weiterhin wachsen zu können. Meine Hauptaufgabe ist

nun, auch die Vertriebs- und Servicefunktionen von SICK weltweit weiterzuentwickeln.

Es gilt, die Vertriebsprozesse zu optimieren, die Vertriebseffizienz

zu erhöhen und das Servicegeschäft ausbauen. Oder anders

ausgedrückt: Wir setzen alles daran, um zukünftig noch zuverlässiger für

unsere Kunden da zu sein – und das rund um die Welt und genau dann,

wenn sie uns brauchen.

Unverändert bleiben wird unser Erfolgsrezept, nach dem wir seit vielen

Jahrzehnten handeln: Wir schaffen Mehrwert für unsere Kunden, indem

wir unsere technischen Kernkompetenzen mit unserer globalen Präsenz

vernetzen und im Dialog nach intelligenten Lösungen suchen. Diese Ausgabe

ist randvoll mit Beispielen, in denen das erfolgreich gelungen ist –

überzeugen Sie sich selbst davon.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Herzliche Grüße aus Waldkirch

Dr. Mats Gökstorp

Vorstand Sales & Service der SICK AG

GEMEINSAM

ZU INTELLIGENTEN

LÖSUNGEN

: SICK Rundschau .......................................52

: SICKinsight [plus]

Eine Reise wert: Technisches Museum Wien .......54

: Info .....................................................................55

2


: News

SICHERHEITS-LICHTVORHANG deTec4 Core

VEREINT FORM UND FUNKTION

DOPPELSIEG IN DESIGN-

WETTBEWERBEN

Mit reiner Funktionalität in bestechender Formgebung gewann der Sicherheits-Lichtvorhang

deTec4 Core von SICK gleich zwei namhafte Designwettbewerbe. Sowohl

beim international anerkannten red dot award als auch beim renommierten iF product

design award befindet sich die berührungslos wirkende Schutzeinrichtung von SICK

unter den Gewinnern.

>> Die Jurys beider Wettbewerbe, jeweils

besetzt mit fachkundigen Designexperten,

zeichneten mit ihren Gütesiegeln

die zeitgemäße und funktionsgerechte

Design-Konzeption des deTec4

Core aus. Sie vereint bestechende Klarheit

und innovative Qualität in der Formgebung

mit der Funktion purer Sicherheit

für Maschinen. Damit erfüllt der

deTec4 Core wesentliche Kriterien, auf

die Juroren bei der Beurteilung sowohl

beim red dot design award als auch

beim iF product design award besonderen

Wert legen.

SICK AG ERNEUT UNTER

DEUTSCHLANDS BESTEN

GREAT PLACE TO

WORK 2013

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den deutschen Medaillengewinnern der WorldSkills 2013,

darunter Timo Späth, Lukas Adler und Silas Gschwender von SICK

BRONZE FÜR DEUTSCHLAND

SICK-TEAM HOLT PLATZ DREI

BEI DER WM DER BERUFE

>> Die Weltmeisterschaft der Berufe

„WorldSkills 2013“ fand dieses Jahr auf

dem Messegelände in Leipzig statt. Vier

Tage gaben die beiden SICK-Mechatroniker

Timo Späth (20) und Lukas Adler (20)

ihr Bestes und lösten verschiedene Aufgaben

im Bereich der Mechatronik. Am

Ende belegten sie nach Brasilien (Gold),

China und Norwegen (beide Silber) den

dritten Platz und setzten sich gegen 33 internationale

Mechatroniker-Teams durch.

Bei den Elektronikern gab es für das

Team Deutschland ebenfalls Grund zum

Jubeln: Silas Gschwender (20) erreichte

einen tollen 5. Platz und erhielt eine

„Medallion for Excellence“. Über 1.000

Auszubildende und junge Fachkräfte aus

der ganzen Welt gaben ihr Bestes, um

am Ende die begehrten Medaillen umgehängt

zu bekommen. Neun junge Menschen

aus Deutschland hatten das am

Sonntag bei der Siegerehrung erreicht

und durften aufgrund ihres Berufs aufs

Treppchen. Die deutsche Mannschaft

holte insgesamt zweimal Gold, viermal

Silber und dreimal Bronze.

>> SICK hat beim Wettbewerb „Deutschlands

beste Arbeitgeber 2013“ erneut

das „Great Place to Work“-Gütesiegel

erhalten. Das Unternehmen wurde zum

elften Mal in Folge unter die 100 besten

Arbeitgeber Deutschlands gewählt und

nimmt in der Größenklasse „2.001 bis

5.000 Mitarbeiter“ Platz 2 ein. Die Auszeichnung

steht für eine von Vertrauen,

Identifikation und Teamgeist geprägte

Arbeitsplatzkultur sowie für eine mitarbeiterorientierte

Personal- und Führungsarbeit.

In der wichtigen Gesamtbewertung

„Alles in allem kann ich sagen,

dies hier ist ein sehr guter Arbeitsplatz“

konnte sich die SICK AG im Vergleich

zum Vorjahr um 7,9 Prozentpunkte auf

94 % Zustimmung steigern. „Wir freuen

uns sehr über diese Auszeichnung, denn

die Bewertungskriterien spiegeln sich in

unseren Grundsätzen zur Führung und

Zusammenarbeit wider“, sagt Dr. Martin

Krämer, Mitglied des Vorstands.

3


WARUM SICK AUF EINEN UMFASSENDEN KLIMA- UND UMWELTSCHUTZ SETZT

VERANTWORTUNGSVOLL HANDELN

HEISST WIRTSCHAFTLICH HANDELN

4

Foto

lia.

com/

©Smileus


: Markets & Trends

Bis zum Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung im Vergleich zu heute um ein Drittel

wachsen. Gleichzeitig sind die weltweiten Ressourcen begrenzt und müssen nachhaltig

genutzt werden. Als global ausgerichtetes Unternehmen ist sich SICK seiner

Verantwortung bewusst und nimmt sie ernst. Nachhaltigkeit bedeutet bei

SICK daher, im Sinne künftiger Generationen verantwortungsvoll zu handeln –

und wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Fortschritt zu ermöglichen.

Zu Letzterem trägt SICK mit einem aktiven Klima- und Umweltschutzmanagement bei.

>> Dass es kein Widerspruch ist, wenn

sich Unternehmen für den Umweltschutz

engagieren und gleichzeitig wirtschaftlich

erfolgreich sind, wusste schon

Unter nehmensgründer Dr. Erwin Sick.

Für ihn waren nachhaltiges Wirtschaften,

bewusster Umweltschutz und die

Verantwortung gegenüber Mitarbeitern

und Gesellschaft die wichtigsten Voraussetzungen

für den Unternehmenserfolg.

NACHHALTIG HANDELN

Nachhaltigkeit bedeutet bei SICK aber

auch, den Kunden durch Produkte und

Lösungen dabei zu helfen, nachhaltig zu

sein. Das Klima- und Umweltschutzmanagement

des Unternehmens orientiert

sich deshalb bewusst auch an den Anforderungen

der Kunden. Sie können darauf

vertrauen, dass SICK als Lieferant hohe

Umweltstandards einhält und nachhaltiges

Handeln als wichtigen Bestandteil der

Geschäftsbeziehung erachtet. Zudem hat

sich SICK in seiner Klima- und Umweltschutzpolitik

darauf verpflichtet, mehr als

die gesetzlichen Standards einzuhalten.

Diese Politik ist fest im Unternehmen verankert

und bildet die Basis für sein Klimaund

Umweltschutzmanagement.

Darüber hinaus orientiert sich das

Klima- und Umweltschutzmanagement

an der Nachhaltigkeitsstrategie. Deren

Maxime lautet: SICK will die Umweltbelastungen,

die durch Produkte und Verfahren

entstehen (könnten), im Rahmen

der dem Unternehmen zur Verfügung

stehenden Mittel ganz unterbinden bzw.

kontinuierlich minimieren. Dabei wird

dreistufig vorgegangen:

1.VERMEIDEN,

was vermieden werden kann.

2.VERMINDERN,

was nicht zu vermeiden ist.

3.OPTIMIEREN,

was nicht vermindert werden kann.

Der Fokus liegt dabei auf den vier Handlungsfeldern

CO 2

-Emission, Abfall und Abwasser,

Materialeinsatz sowie Einsatz von

SICK-Produkten beim Kunden. Die Aktivitäten,

die in diesen Feldern unternommen

werden, sind sehr unterschiedlich und

reichen von Elektroautos über E-Bikes bis

hin zu Photovoltaikanlagen in den SICK-

Standorten Waldkirch und Reute, bleifreiem

Löten in der Fertigung und dem Bezug

von Ökostrom. „Unser Klima- und Umweltschutzmanagement

ist sehr breitgefächert

und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz.

Wir konzentrieren uns dabei genau auf

die Bereiche, in denen wir am meisten bewegen

können“, erläutert Reinhard Bösl,

Vorstand Systems und Industries, der die

Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit

seitens des Vorstands betreut.

Aus diesem Grund liegt der Schwerpunkt

der Umweltschutzaktivitäten zunächst

auf den deutschen Standorten.

Gleichzeitig werden an den ausländischen

Standorten Maßnahmen ergriffen,

die je nach lokalen Gegebenheiten

sinnvoll sind. So hat beispielsweise die

SICK-Tochtergesellschaft in Japan ihre

Dienstfahrzeugflotte schon seit einiger

Zeit komplett auf Hybridfahrzeuge umgestellt.

LANGFRISTIG AUSGERICHTET

Den Rahmen für das Klima- und Umweltschutzmanagement

von SICK bilden national

und europaweit etablierte Umweltmanagementsysteme,

beispielsweise das

integrierte Energiemanagement oder die

EMAS-Zertifizierung. EMAS ist die Kurzbezeichnung

für Eco-Management and

-Audit Scheme, auch bekannt als EU-Öko-

Audit oder Öko-Audit. Dieses Audit haben

die SICK-Standorte Waldkirch, Reute und

Düsseldorf im letzten Jahr erfolgreich

bestanden. Denn für einen langfristig erfolgreichen

Klima- und Umweltschutz orientiert

SICK seine Geschäftsprozesse am

Prinzip der Nachhaltigkeit .

Weitere Infos zum Thema unter:

www.sick.com/umweltschutz

Nachhaltige Lösungen mit Produkten von SICK

In dieser Ausgabe finden Sie drei

Artikel , die den Beitrag zur Nachhaltigkeit

mit Sensorik von SICK beschreiben.

· Seite 28: Der Artikel auf zeigt auf, wie

ein Ultraschall-Durchflusssensor von

SICK dazu beiträgt, Additive in Kühlflüssigkeiten

richtig zu dosieren und

dadurch die Umwelt zu entlasten.

· Seite 29: Eine Kombi-Lösung von SICK

vermeidet ein Überlaufen von Flüssigkeiten

aus Betonwannen von Transformatoren

und schützt so die Umwelt.

· Seite 32: Der Artikel beschreibt die Einhaltung

südafrikanischer Umweltauflagen

in fossilen Kraftwerken. Transmissions-Staubmessgeräte

messen mittlere

und hohe Staubkonzentrationen. Gasdurchflussmessgeräte

ermitteln den

Gasdurchfluss in Schorn steinen.

Dies sind nur einige Beispiele, die zeigen,

wie wichtig SICK die Umwelt und

ihr Fortbestand ist. Aber Sensorik von

SICK reduziert auch den CO 2

-Ausstoß

von LKWs und Flugzeugen, indem sie

für die optimale Laderaumausnutzung

sorgt. Sie hat einen großen Anteil daran,

dass die Ausnutzung von Material

in der Produktion optimiert wird und

sich der Ausschuss auf ein Minimum

reduziert.

5


T

Thema Thema Thema

AN DEN ANFORDERUNGEN DER KUNDEN ORIENTIERT

SICK ALS WICHTIGER PARTNER

FÜR LOGISTIKUNTERNEHMEN

Mit den Sensoren, den Sensorlösungen und dem Kundendienst von SICK den komplexen

Anforderungen von Logistikunternehmen begegnen: Das und die Zufriedenheit

der Kunden liegen SICK sehr am Herzen.

>> Die über Jahrzehnte gewachsene

Logistikkompetenz von SICK ermöglicht

es, Produkte zu entwickeln, die einen

wesentlichen Beitrag zum Erfolg von

Logistikunternehmen leisten können.

Es ist deswegen keine Seltenheit, dass

Logistikunternehmen ihren Maschinenbauern

und Systemintegratoren empfehlen,

nach Möglichkeit Sensoren von SICK

einzusetzen.

Hierdurch wird sichergestellt, dass

die Anlagen leistungsfähig und zuverlässig

arbeiten, was letztendlich höchste

Produktivität bedeutet. Zu jeder Zeit

steht ein kompetentes Serviceteam zur

Verfügung, um bei Fragen rund um die

Applikation zu unterstützen. Darüber hinaus

gewährleistet eine sorgfältige Produktpflege

eine lange Anlagenlaufzeit.

SENSOREN VON SICK FÜR EINEN

ZUVERLÄSSIGEN UND HOCHEFFIZIEN-

TEN BETRIEB VON ANLAGEN

So ermöglichen beispielsweise Sicherheits-Laserscanner

von SICK ein siche -

res, vorausschauendes und geschwindigkeitsoptimiertes

Fahren von fahrerlosen

Transportsystemen (FTS). Lichttaster

und Vision-Sensoren dagegen vermessen

Briefe in der Hochgeschwindigkeitssortierung

schnell, zuverlässig und

präzise. Laserdetektoren erkennen zuverlässig

Personen, die in Gebäude eindringen

oder sich Zugang zu Geländen

verschaffen wollen.

Gerhard Mutter, Leiter des Corporate

Solution Centers Logistics Automation

SENSORLÖSUNGEN VON SICK

ZUR MODERNISIERUNG

BESTEHENDER ANLAGEN

Sensorlösungen von SICK tragen zur

Modernisierung von Anlagen bei: Die

Prozesssicherheit steigt und neue

Leistungsmerkmale sind möglich. Sensorlösungen

vermessen und verwiegen

Fördergut oder überprüfen Pakete zuverlässig

auf Ausbauchungen, damit

die Anlage nicht beschädigt oder das

richtige Porto für Pakete berechnet

wird. Lösungen mit Vision-Sensoren

überwachen den Verschleiß bzw. Zustand

von Kippschalen auf Sortern,

um ungeplante Stillstandszeiten zu

vermeiden.

Security-Systeme von SICK stellen

etwa bei der Außenabsicherung von Gebäuden

sicher, dass nur solche Dinge hinein

und hinaus gelangen, die dafür vorgesehen

sind. In diesem Zusammenhang

spielen auch die Zutrittskontrollsysteme

im Logistikbereich eine wichtige Rolle.

Im Straßenverkehr sind Sensorlösungen

im Einsatz, um beispielsweise

überhitzte Fahrzeuge vor Tunneln zu

detektieren oder um Fahrzeuge zur Berechnung

der korrekten Maut zu klassifizieren.

In Containerhäfen werden Sensorlösungen

eingesetzt, um Kollisionen

zu vermeiden.

6


Thema Thema Thema

: FOCUSLogisticsAutomation

DER KUNDENDIENST VON SICK

BERÄT KUNDEN BEI DER AUSWAHL

GEEIGNETER GERÄTE UND SYSTEME

Unsere Servicetechniker bearbeiten alle

Fragen rund um die Geräte und Sensorlösungen

unbürokratisch und effizient im

Sinne des Kunden. Barcodes, die nicht

gelesen werden können? Hier unterstützt

SICK. Gibt es besondere Bedingungen,

die die Montage der Sensoren erschweren,

so unterstützt SICK. Müssen Sensoren

an hochkomplexen Krananlagen

installiert werden, so unterstützt SICK.

Bestehen offene Fragen des Kunden zur

sensorischen Überwachung von Personenschleusen

oder Lastaufzügen, so unterstützt

SICK. Die LifeTime Services von

SICK sind 24 Stunden pro Tag verfügbar.

LECTOR ® 620: INTELLIGENTE CODELESUNG

FÜR DIE INTRALOGISTIK

OPTIMIERT FÜR DIE LAGER-

UND FÖRDERTECHNIK

Verbesserter Leseabstand, optimierte Beleuchtungsoptionen und Funktionsbausteine

für die Feldbusintegration – die „Intralogistik-Version“ des LECTOR ® 620 erobert

die Lager- und Fördertechnik.

UP TO DATE SEIN, DEN TRENDS FOLGEN

Die primären Ziele im Bereich Logistikautomation

erläutert Gerhard Mutter,

langjähriger Mitarbeiter der SICK AG und

Leiter des Corporate Solution Centers

Logistics Automation: „Wir arbeiten unentwegt

daran, den Anforderungen von

Logistikunternehmen in den Bereichen

Transportlogistik, Intralogistik sowie in

der Gebäudeautomation zu begegnen.

Durch eine ständige Anpassung unseres

Sensorportfolios und die Entwicklung

kompletter, branchenspezifischer Sensorlösungen

wollen wir unseren Kunden die

neuesten Technologien zur Lösung ihrer

Applikationen bieten. Aktualität, Trendverfolgung

und qualitative Beratung sind

uns ein großes Anliegen, damit wir den

Anforderungen unserer Kunden optimal

begegnen können“

Weitere Brancheninfos:

www.sick.com/branchen

>> Wichtigste Neuerung des kamerabasierten

Codelesers ist der auf einen Meter

verbesserte Leseabstand, der eine

zuverlässige Top- und Seitenlesung von

1D- und 2D-Codes im laufenden Objektstrom

ermöglicht. Für dunklere Leseumgebungen

steht zudem eine lichtstarke

Ringbeleuchtung zur Verfügung, die mit

einer montagefreundlichen Adapterplatte

auf einfache Weise am Codeleser angebracht

werden kann. Die Feldbusinte-

gration mit Funktionsbausteinen u. a. für

Ethernet TCP/IP, EtherNet/IP, PROFIBUS

oder PROFINET garantiert beste Konnektivität.

LECTOR ® 620: Die logische Lese-Lösung

für die Intralogistik.

Weitere Produktinfos:

www.sick.com/lector

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MARKTORIENTIERTE PORTFOLIO-ENTWICKLUNG BEI SICHERHEITS-LASERSCANNERN

PRODUKTIVITÄT LÄSST SICH JETZT VERSICHERN

Seit einigen Monaten verbessert SICK unter dem Slogan „Scanner Plus!“ sein Sicherheits-Laserscanner-Portfolio.

SICKinsight sprach mit Produktmanager Patrick Hochleitner

und Michael Dold, Strategic Industry Manager Industrial Vehicles über die

Pluspunkte für Maschinenbauer, Integratoren und Anwender .

SICKinsight: SICK positioniert sich als

Lösungsanbieter. Wie können solche

Komplettlösungen für fahrerlose Transportsysteme

aussehen?

SICKinsight: „Plus“ beschreibt laut Langenscheidt

„das positive Ergebnis … einer

Erfolgsrechnung“, einen „Gewinn“ und einen

„Vorteil“. Wie profitieren Maschinenhersteller,

Integratoren und Endanwender

von „Scanner Plus!“ und dem damit verbundenen

Portfolio-Update?

Patrick Hochleitner: SICK als Technologie-

und Marktführer für Sicherheits-Laserscanner

hat 20 Jahre Erfahrung und

kann auf unzählige, durch Laserscanner

erfolgreich gelöste Applikationen zurückblicken.

Auf dieser Praxiserfahrung

basiert die neue „Scanner Plus!“-Generation.

Bei der Umsetzung des Facelifts

der Sicherheits-Laserscanner hatten wir

das Ziel vor Augen, durch mehr Funktionalität

und intelligente Zusatzfunktionen

den Maschinenherstellern und Endanwendern

noch mehr Vorteile bei der Auslegung

und dem Betrieb zu bieten.

SICKinsight: Wo setzt der „Scanner

Plus!“-Gedanke technologisch und applikationsseitig

an?

Michael Dold: Bei fahrerlosen Transportfahrzeugen

(FTF) ist ein Trend zu immer

kompakteren Fahrzeugen zu sehen.

Mit der Einführung des ultrakompakten

S300 Mini sind wir diesem Trend gefolgt.

Neben der Baugröße ist die Reichweite

des Scanners für den Einsatz bei FTF

entscheidend. Je weiter der Scanner sicher

vorausschauen kann, desto schneller

können sich die Fahrzeuge bewegen

und desto höher ist die Effizienz der

Gesamtanlage. Mit der Reichweitenerhöhung

im Zuge von „Scanner Plus!“ von

2 m auf 3 m Schutzfeldreichweite bei

den kompakten S300- und S300 Mini-

Varianten kombinieren wir einfache Integrationsmöglichkeit

mit der passenden

Schutzfeldreichweite.

Patrick Hochleitner: Ein Beispiel hierfür

sind die lückenlose Rundumabsicherung

von Fahrzeugen mit S300

Mini, S300 und bzw. oder S3000 im

Verbund mit der Sicherheits-Steuerung

Flexi Soft. Durch die zentrale Integration

der Flexi Soft im Fahrzeug ist neben

der einfachen Konfiguration auch eine

verbesserte Diagnose des Gesamtsystems

von einer Stelle aus möglich. Dies

spart nicht nur Zeit während der Inbetriebnahme,

sondern optimiert auch die

Wartung und Instandhaltung des FTF

über den gesamten Produktlebenszyklus

hinweg. Durch den brandneuen

Drive Monitor MOC von SICK kann bei

solch einer Rundumabsicherung eine

geschwindigkeitsabhängige Umschaltung

der Schutzfelder erfolgen. Die

angepassten Schutzfelder sorgen für

ausreichende Sicherheit und vermeiden

ungewollte Stopps.

8


Industrielle Fahrzeuge

: FOCUSLogisticsAutomation

SICKinsight: Inwieweit ist es den Kunden

möglich, auf einfache Weise die vielfältigen

Möglichkeiten von „Scanner Plus!“

zu nutzen bzw. ihre eigene Lösung zu

identifizieren?

Patrick Hochleitner: Dem Kunden ist

schnell und einfach möglich, über die

drei Parameter Schutzfeldreichweite,

Scannergröße und Anzahl von Feldsätzen

zu einer eindeutigen Empfehlung der

Produktfamilie und der jeweiligen Ausstattungsvariante

zu gelangen. Je nach

Fahrzeugtyp oder Applikationsanforderungen

findet sich somit die passende

Variante.

Michael Dold: Zusätzlich bietet unser beratender

Vertrieb mit seinem Branchenund

Lösungs-Know-how Unterstützung.

Support, während der Projektphasen wie

auch im Servicefall, ist international organisiert,

sodass neben den Herstellern

auch die Betreiber in allen wichtigen Regionen

der Welt schnell und kompetent

unterstützt werden können.

SICKinsight: „Scanner Plus!“ – für den Anwender

eine Erfolgsrechnung und für SICK

eine Erfolgsgeschichte. Herr Hochleitner,

Herr Dold, vielen Dank für das Gespräch.

Weitere Informationen:

www.sick.com/scanner-plus

UND WAS SAGEN UNSERE KUNDEN ZU „SCANNER PLUS!“?

Gunter Van Deun (links), Egemin Automation

und Patrick Hochleitner, SICK AG

EGEMIN AUTOMATION

Gunter Van Deun, Product Manager E‘gv ®

Systems bei Egemin Automation über die

Vorteile der Reichweitenerhöhung, der

neu hinzukommenden Triplefelder sowie

der Erweiterung der möglichen Feldsätze:

„Die Schutzfeldreichweite von 3 m erlaubt

uns nun den Einsatz des S300 auf

der Gabelseite des Fahrzeugs. Aufgrund

der Gabellänge von 1 bis 1,2 m waren die

2 m bisher meist nicht ausreichend. Die

Reichweitenerhöhung ermöglicht es uns

jetzt, den S300 bei größeren EGVs einzusetzen.

Durch die kompakte Bauform

benötigen wir zudem weniger Platz für

den Einbau und können auch alternative

Anbaupositionen nutzen, um etwa einen

Rundumschutz zu realisieren. Durch

mehr Feldsätze bei S300 und S300 Mini

können wir jetzt die Felder noch besser

in komplexen Situationen anpassen. So

lassen sich höhere Geschwindigkeiten

in Kurven und bei der Wandannäherung

erreichen. Mit Triplefeldern eröffnen sich

neue Zusatzfunktionen. Wir nutzen unterschiedlich

große Warnfelder zur sanften

Reduktion der Geschwindigkeit, be-

Michael Dold (links), SICK AG und

Wolfgang Holl, DS Automation

vor das FTS über die Schutzfeldfunktion

in einen Not-Halt käme. Dies optimiert

das Zusammenspiel von Sicherheit, Beschleunigung

und Bremsen am Fahrzeug.

Zusätzlich erhöht das zweite Warnfeld

die Flexibilität beim Wiederanlauf nach

einem Not-Halt sowie in „Deepstacking-

Lägern“ zur Erkennung der Ladung.“

DS AUTOMOTION

Über die einfachere Inbetriebnahme bzw.

Wiederinbetriebnahme und die verbesserte

Diagnose sagt Wolfgang Holl, Leiter

der Technologie & Produktentwicklung

bei DS Automotion in Linz:

„Beim Service-Einsatz können auch

mal Fehler passieren. Weil sich die Geräteparameter

auch beim Austausch der

Scanner automatisch wieder downloaden,

ist damit dieses Risiko weitestgehend ausgeschlossen.

Wir nutzen die Diagnoseinformationen

der Sicherheitsscanner auch

in unseren eigenen Bordrechnern und

speichern dort auch Daten im internen

Fehlerspeicher ab. Grundsätzlich hilft uns

die bessere Aussagekraft der Diagnose bei

einer schnelleren Fehlerbehebung vor Ort.

Vincent Mol (links), Frog AGV Systems BV und

Karl Rapp, Frog AGV Systems

Ein weiterer Pluspunkt ist der reduzierte

Verkabelungsaufwand, den wir durch die

Nutzung der Flexi Soft erreicht haben.“

FROG AGV SYSTEMS GMBH

Karl Rapp, Geschäftsführer bei Frog AGV

Systems GmbH in Deutschland, und sein

Kollege Vincent Mol, System Consultant

in den Niederlanden, beschreiben die

Scanner-Eigenschaften, die sie bei der

Integration bei sehr kompakten Fahrzeugen

besonders unterstützen:

„Die Entwicklungen bei Frog gehen

stetig weiter und dabei spielen die Maße

der Fahrzeuge eine entscheidende

Rolle. Dies hat natürlich Einfluss auf die

Wahl der Sicherheitsscanner und da

kommt uns die geringe Bauhöhe des

S300 Mini sehr entgegen. Beim neusten

Fahrzeugkonzept wird übrigens der neue

Drive Monitor MOC erstmals zum Einsatz

kommen, welcher die Geschwindigkeitsinformationen

der Encoder direkt über die

Flexi Soft an die S300 Mini weitergibt, um

die äußerst dynamischen Fahrzeugbewegungen

abzusichern. Damit haben wir die

optimale Lösung für unsere Kunden.“

9


AOS VON SICK IN CONTAINERTERMINALS VON DP WORLD

EFFIZIENTE KOLLISIONSVERMEIDUNG

DP World, ein führendes Unternehmen im Bereich Containerumschlag mit Seeterminals

in mehr als 65 Häfen weltweit, erweitert seine Vorzeigeanlage Dschabal Ali in

Dubai. Dschabal Ali wurde 19 Jahre in Folge als ‚Bester Seehafen im Mittleren Osten‘

ausgezeichnet und steht beispielhaft für die hohe Kundenorientierung und Servicequalität

von DP World. Das neue Terminal 3 in Dschabal Ali soll ein neuer Meilenstein

für sicheren und effizienten Betrieb werden. DP World untermauert dieses Bekenntnis

zur Kundenorientierung mit der Verwendung hochmoderner, zuverlässiger Anti-

Kollisionstechnologie von SICK.

>> Auf maximale Effizienz optimierte Prozesse

erfordern Schutz gegen Betriebsunterbrechungen.

Solche Schutzmaßnahmen

zur Erhaltung der Prozessverfügbarkeit

müssen integraler Bestandteil

vollautomatisierter wie auch teilautomatisierter

Systeme mit Schnittstellen zwischen

Bedienern und automatisierten

Einrichtungen sein. Bei Containerterminals,

die 365 Tage im Jahr rund um die

Uhr arbeiten, sind die Anforderungen an

die Verfügbarkeit besonders hoch. Hier

liegt das größte Risiko für Unterbrechungen

in Kollisionen zwischen den Auslegern

von Ship-to-Shore-Kranen und Schiffen.

Vor fälle dieser Art verursachen 31 % der

Kosten bei Versicherungsfällen mit STS-

Krane und stellen damit den höchsten einzelnen

Kostenfaktor dar. Kollisionen zwischen

Kranen oder zwischen Krane und

anderen Einrichtungen finden fast ebenso

häufig statt. Neben dem direkten Schaden

einschließlich Sachschäden am Eigentum

des Kunden wie Schiff oder Ladung können

solche Kollisionen auch zu längeren

Stillstandszeiten von Kranen und anderen

Einrichtungen des Hafens führen.

DP WORLD – SPITZENLEISTUNGEN BEIM

CONTAINERUMSCHLAG IN SEEHÄFEN

Um jederzeit unterbrechungsfreien Betrieb

zu ermöglichen und die bekannt

hohe Servicequalität und Wettbewerbs-

10


Hafen

: FOCUSLogisticsAutomation

fähigkeit noch einmal zu verbessern, rüstet

DP World seine Erweiterung im Hafen

von Dschabal Ali mit Anti-Kollisionssystemen

von SICK aus. Dschabal Ali ist eine

High-Tech-Anlage mit modernsten Umschlagsystemen.

Das Terminal 3 ist für die

neue Generation von Megafrachtern ausgelegt

und wird 2014 in Betrieb gehen.

Die Containerbrücken in den Terminals

1 und 2 sind bereits mit Technologie

von SICK ausgestattet. Alle 69 Krane im

neuen Terminal werden zur Vermeidung

von Kollisionen zwischen Auslegern und

Schiffen sowie Kranen untereinander

das neue Anti-Kollisionssystem AOS von

SICK verwenden. Außerdem kommen

in Dschabal Ali auch 2D-Laserscanner

LMS511 zur Fahrzeugpositionierung sowie

Linear-Encoder KH53 zur automatischen,

hochgenauen Positionierung der

Laufkatzen zum Einsatz, um die Effizienz

der Anlage zu optimieren.

SICK – HIGH-TECH ZUR KOLLISIONSVER-

MEIDUNG IN CONTAINERTERMINALS

Für das AOS-System werden Laserscanner

vom Typ LMS511 und LMS111 verwendet.

Diese Sensoren zeichnen sich

durch ultraschnelle Sampling-Technologie

und Auswertung mehrerer Echos

pro Puls aus. Mit höchster Genauigkeit

und Zuverlässigkeit eignen sich die Geräte

zum Einsatz unter praktisch allen

Witterungsbedingungen rund um die

Uhr – Staub in Dschabal Ali oder Nebel,

Regen oder Schnee in anderen Häfen.

Funktionen zur Selbstüberwachung wie

Verschmutzungssensoren und Auto-Kalibrierung

steigern die Verfügbarkeit.

LMS511 und LMS111 können mehrere

Felder parallel auswerten. Das

AOS-System wird mit vorkonfigurierten

Feldern für Warnung, Verzögerung und

Halt ausgeliefert, die leicht an kundenspezifische

Anforderungen angepasst

werden können. Mit intelligenten Auswertungsfunktionen

wie Ausblendungen,

Referenzkonturen und definierten

Pixelmustern sowie einer dynamischen

Änderung von Feldern z. B. in Abhängigkeit

vom Zustand der Eingänge „sehen“

die Sensoren praktisch alles.

Mit Flexi Soft kommt bei AOS eine

hochperformante, modulare Sicherheits-

Steuerung zum Einsatz, die eine einfache

Integration in die Steuerungsarchitektur

des Gesamtsystems ermöglicht.

Die Sicherheits-Steuerung verfügt über

umfangreiche Selbstüberwachungsfunktionen,

mit denen ständig die Verfügbarkeit

der Laserscanner sichergestellt wird.

Hierzu werden alle konfigurierten Feldsätze

sowie die Installationsposition des Lasers

geprüft. Dafür verwendet Flexi Soft

ein nicht bewegliches, bekanntes Referenzziel,

auf das zyklisch alle Funktionen

des Lasers getestet werden. Diese Kombination

aus Spitzen-Lasertechnologie sowie

Sicherheits-Steuerung Flexi Soft sorgt

für einen hohen Diagnosedeckungsgrad

und höchste Zuverlässigkeit.

VON ANFORDERUNGEN ZUM

GEMEINSAMEN ERFOLG

In einem Gemeinschaftsprojekt haben

zentrale Akteure im Bereich Logistik zwei

Grundsatzpapiere für Best Practices erarbeitet

(Port Equipment Manufacturers

Association (PEMA), die International

Cargo Handling Co-ordination Association

(IHCHA) und TT Club Mutual Insurance

Limited , ein globaler Versicherungsexperte

für Logistikdienstleister. Kollisionsvermeidung

bei Auslegern und im Fahrweg

stehen auf der Liste der empfohlenen

Maßnahmen ganz oben. Die in den Best

Practices für die Kollisionsvermeidung

spezifizierten Anforderungen werden vom

AOS-System von SICK noch übertroffen.

Herausragende Technologie war

aber nicht der einzige Grund für DP

World, sich für SICK zu entscheiden. Als

weltweit aufgestellter Sensorik-Experte

mit über Jahrzehnte gewachsener und

international bewährter Prozess- und Lösungskompetenz

sowie umfangreichem

Branchen-Know-how kann SICK nicht nur

einzelne Sensoren, sondern Gesamtpakete

mit praktisch allen Sensortechnologien

bieten und mit Niederlassungen in

zahllosen Ländern über den gesamten

Lebenszyklus kompetent unterstützen.

Experten von SICK in Dubai, Schweden,

China und Deutschland haben in diesem

Projekt erfolgreich mit DP World, dem

Systemintegrator aus Schweden sowie

den Systemlieferanten aus China und

Abu Dhabi zusammengearbeitet – eine

beispielhafte weltweite Kooperation.

Nabil Qayed, Technischer Leiter bei

DP World, UAE Region, fasst zusammen:

„24/7-Verfügbarkeit ist ein entscheidender

Erfolgsfaktor im Containerumschlag.

Die Anti-Kollisionslösungen von

SICK spielen in unserem neuen Terminal

in Dschabal Ali eine zentrale Rolle, um

diese Verfügbarkeit sicherzustellen und

neue Dimensionen bei Effizienz und

Wettbewerbsfähigkeit für unsere Kunden

zu erschließen.“

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.dpworld.com

11


SENSORISCHE ÜBERWACHUNG VON

AUTOMATIKTOREN IN EINEM AUTOHAUS

KUNDENDIENST OHNE

KOLLISIONSGEFAHREN

LICHTGITTER ELG: NÜTZLICH

IM NUTZFAHRZEUGZENTRUM

Anders als bei der PKW-Direktannahme

herrscht im Nutzfahrzeugzentrum

für gewöhnlich ein sehr hohes und gemischtes

Verkehrsaufkommen. Von der

reinen Zugmaschine über den Kleintransporter

mit Ladefläche bis hin zum

Reisebus ist alles dabei. Daher werden

bei Schmolck die automatischen Tore im

Nutzfahrzeugzentrum mit schaltenden

Automatisierungs-Lichtgittern der Produktfamilie

ELG überwacht. Zwischen

dem Sender- und dem Empfängerelement

erzeugt das ELG eine Überwachungsfläche,

in der große wie kleine

Nutzfahrzeuge zuverlässig erfasst werden.

Entscheidend für die verlässliche

und fehlerfreie Funktion des Lichtgitters

sind u. a. seine robuste Ausführung, die

Blendungssicherheit gegenüber Sonneneinstrahlung

und Umfeldreflexionen

sowie die große Funktionsreserve, die

auch bei einsetzender Verschmutzung

ein sicheres Schaltverhalten gewähr-

Ob in der PKW- oder der LKW-Service-Annahme – täglich passieren zahlreiche Automobile

die Automatiktore in den Fahrzeugzentren des Autohauses Schmolck. Sensoren

von SICK gewährleisten, dass sich die Tore gefahrlos und kollisionsfrei öffnen und

schließen lassen.

>> Aber nicht nur in Autohäusern müssen

Automatiktore überwacht werden

– SICK löst nahezu identische Aufgabenstellungen

auch in Speditionen, Logistikzentren,

Fuhrparks und Parkhäusern.

FLEXIBLE ÜBERWACHUNG

VON TÜREN UND TOREN

Das in Süddeutschland ansässige Autohaus

Schmolck ist autorisierter Mercedes-Benz-Servicepartner,

Vermittler der

Daimler AG Personenkraftwagen und

Nutzfahrzeuge der Marke Mercedes-

Benz und bietet auch vielfältige Dienstleistungen

für Fahrzeuge der Hersteller

smart, Unimog und Volkswagen an.

Kein Wunder also, dass es zu Stoßzeiten

in den Servicehallen und auf dem

Freigelände von Personen und unterschiedlichsten

Fahrzeugtypen nur so

wimmelt. Für Bernhard Schmolck und

Jürgen Henninger, beide Geschäftsführer

der Schmolck GmbH & Co. KG, ist es

daher unabdingbar, dass sich die Automatiktore

der verschiedenen Hallen

sehr zuverlässig öffnen und schließen –

auch bei unterschiedlichen Fahrzeughöhen

oder bei Querverkehr. Mindestens

ebenso wichtig ist ihnen, dass das Öffnen

und Schließen blockiert oder sofort

gestoppt wird, wenn sich ein Fahrzeug

im Durchfahrtsbereich eines Automatiktors

befindet.

WL23-2 BANNT KOLLISIONSGEFAHREN

IN DER PKW-ANNAHME

Um Kollisionsgefahren mit den Fahrzeugen

kostengünstig und technisch effizient

zu vermeiden, hat Schmolck die

Automatiktore mit optoelektronischen

Sensoren von SICK ausgerüstet. So

kommen beispielsweise an den Einfahrten

zu den PKW-Direktannahmestellen

Reflexions-Lichtschranken WL23-2 zum

Einsatz. Sie bieten die für dieses Einsatzumfeld

erforderliche hohe mechanische

und elektronische Robustheit. Ihr Polarisationsfilter

garantiert zudem höchste

Detektionssicherheit auch bei glänzenden

Oberflächen, wie sie z. B. lackierte

Karosserien oder Fahrzeugaufbauten

aus Edelstahl darstellen. In der PKW-

Annahme reichen diese Lichtschranken

aufgrund der relativ geringen Fahrzeughöhe

als Sensoren für die Steuerung der

Automatiktore aus. Einzelne Tore sind

mit Lichtschranken-Doppelsystemen versehen,

sodass von innen wie auch von

außen das Öffnen und Schließen der Tore

aktiviert werden kann.

Keine Kollisionsgefahr bei der PKW-Direktannahme

dank WL23-2

leistet und gleichzeitig den Wartungsaufwand

minimiert.

Auch wenn bei Schmolck Türen

und Tore verschiedener Hersteller im

Einsatz sind – die Sensorik von SICK

arbeitet äußerst zuverlässig bei allen

Einsatzbedingungen.

VIDEO

www.sickinsight-online.de

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.schmolck.de

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Gebäudemanagement

: FOCUSLogisticsAutomation

AUFZÜGE VON ORONA MIT ENCODERN VON SICK

ZUVERLÄSSIG, KOMFORTABEL

UND WIRTSCHAFTLICH

Jeder kennt wohl das mulmige Gefühl, das ihn beschleicht, wenn ein Aufzug

ruckelnd langsamer wird und endlich mit einem Rumpeln zum Stillstand kommt.

Moderne Aufzüge bieten heute aber höchsten Fahrkomfort: fast lautloser Betrieb

und ruckfreies Beschleunigen und Verzögern. Eine wichtige Rolle spielt hier der

Encoder, der den Antrieb mit Feedback-Signalen vom Motor versorgt. Die Orona-

Gruppe, ein führender Hersteller von „Mobility Solutions“ mit Hauptsitz in Spanien

und Aktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit, setzt für ihre Komfortaufzüge auf

Encoder-Technologie von SICK.

>> Jeder zehnte neue Aufzug in Europa

stammt von Orona. In 250.000 Aufzügen

in der ganzen Welt ist Technologie

von Orona täglich im Einsatz. Das Engagement

für Innovationen und Öko-

Effizienz ist der Schlüssel für Wachstum

mit dem Ziel, sich unter den Top 5 der

Aufzughersteller weltweit etablieren zu

können.

Dass die Aufzüge von Orona höchsten

Komfortansprüchen genügen, ist unter

anderem auch das Ergebnis der Encoder

von SICK, die ruckfreies Beschleunigen

und Verzögern ermöglichen. Das

ist allerdings nicht nur für den Komfort,

sondern für zahlreiche andere

Aspekte entscheidend. Es reduziert die

Geräusch entwicklung des Aufzugs für

den Betrieb in Wohn- und Bürogebäuden.

Plötzlich auftretende Last- und

Kraftspitzen werden verringert und

damit die Mechanik und der Motor geschont.

Dies wiederum verlängert die

Lebensdauer aller Komponenten, sorgt

für höchste Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit,

geringen Wartungsbedarf und

maximale Wirtschaftlichkeit.

Bei der Umstellung auf getriebelose

Motoren entschied sich Orona

für Absolut-Encoder mit HIPERFACE ® -

Schnittstelle aus der SRS/SRM50-

Familie von SICK. Als Motor-Feedback-

Systeme liefern Encoder den Wert zur

Steuerung von Positioniergeschwindigkeit,

Beschleunigung und Verzögerung

an den Antrieb.

Mit ihrer hohen Auflösung von

32.768 Schritten pro Umdrehung ermöglichen

die SRS/SRM50-Encoder nicht

nur eine hochgenaue Positionierung

der Aufzugskabine und maximale Reproduzierbarkeit.

Auch die komplexen,

nichtlinearen S-Rampen für ruckfreie

Beschleunigung und Verzögerung werden

optimal unterstützt. Eine schnelle

Übertragung der Daten ist über die

HIPERFACE ® -Schnittstelle möglich, die

von SICK entwickelt wurde und zum Industriestandard

avancierte.

Nicht nur die technischen Daten dieses

High-Performance-Encoders erfüllen

die Anforderungen von Orona. Zusammen

mit der Abteilung Forschung und

Entwicklung von Orona entwickelten die

Engineering-Experten der spanischen

Niederlassung von SICK eine neue Lösung

für die mechanische Adaption des

Encoders, die noch höhere Wirtschaftlichkeit

sicherstellt.

Mittlerweile bezieht Orona mehr

als 10.000 Encoder von SICK jährlich.

Per spektiven für eine Erweiterung der

Kooperation zwischen Orona und SICK

ergeben sich im Bereich der Sicherheitstechnologie.

Als einer der weltweit

führenden Hersteller von industrieller

Sicherheitstechnik bietet SICK Sensoren,

Systeme, Lösungen und Dienstleistungen

zur effizienten gesetzes- und

normenkonformen Erfüllung von Sicherheitsanforderungen.

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.orona.es

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Lager- und Fördertechnik

NAHBEREICHS-BEHÄLTERIDENTIFIKATION IM NEUEN ZENTRALLAGER

UNGETRÜBTES ONLINE-SHOPPING-ERLEBNIS

Hochfrequenz-Identifikationssysteme der Produktfamilie RFH620 von SICK sorgen für

die schnelle und zuverlässige Zielsteuerung von Artikelbehältern und ermöglichen so

die effiziente Kommissionierung von Online-Kundenaufträgen.

>> Das Schreib-/Lesegerät RFH620

arbeitet im Hochfrequenz-Bereich von

13,56 MHz und bietet eine Reichweite

von 16 cm. Damit ist er ideal einsetzbar

für Nahbereichsanwendungen z. B.

in der Behälterlogistik. Zudem erfüllt

das System wichtige Standards wie ISO

15693 und ISO 18000-3 M1. Dadurch

können alle Transponder, die diesem

Standard entsprechen, vom RFH620

identifiziert werden. Ein weiteres Feature

ist die Anschlusstechnik und die problemlose

Eingliederung in alle gängigen

Feldbus- und Netzwerkkonzepte. Dies

und die gute Beratung durch SICK sowie

die Sicherheit eines schnellen Supports

im Bedarfsfall überzeugten Zalando für

ihr Logistikzentrum in Erfurt.

Die Zalando GmbH ist europaweit einer

der führenden Online-Versandhändler

für Schuhe und Modeartikel und eines

der am schnellsten wachsenden Unternehmen.

Über eine Milliarde Umsatz

im Jahr 2012, rund 1 Million verschickte

Pakete im Monat und über 100 Millionen

Visits pro Monat machen Zalando zu einem

führenden Internet-Versandhändler.

Rasantes Umsatzwachstum veranlasste

den Berliner Online-Händler, sein

Logistikzentrum in Erfurt im Jahr 2013

nochmals um 45.000 m² zu erweitern.

Logistikzentrum wurden schon vom

Hersteller BITO-Lagertechnik mit Karten-

Transpondern ausgerüstet. Diese wurden

in einer speziellen Aussparung im

Zwischenboden eingelegt und mit einem

Distanzblock aus Schaumstoff fixiert, bevor

der glatte Behälterboden maschinell

aufgeschweißt wurde. Im Lager erfassen

über 200 RFH620-Leseeinheiten die ID-

Nummer der Behälter und steuern sie zu

den vorgesehenen Kommissionierplätzen.

Durch ihr zuverlässiges Leseverhalten

stellen die Schreib-/Lesegeräte der

Produktfamilie RFH620 einen reibungslosen

Materialfluss ohne Stockungen

oder Ausschleusungen sicher. Statt auf

Ware warten zu müssen, erleben die

Kunden von Zalando eine Premium-Lieferperformance

vom Feinsten.

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.zalando.de

www.bito.com

RFID VON SICK STEUERT DEN

BEHÄLTERVERKEHR

Für eine schnelle und zielgenaue Beförderung

der etwa 5.000 Warenbehälter

setzt Zalando auf RFID-Technologie, die

gegenüber optischen Systemen wie Barcodes

einige Vorteile bietet: Die Transponder

können nicht beschädigt werden,

sind weitgehend resistent gegen Verschmutzungen,

beliebig oft verwendbar

und können große Datenmengen am Objekt

mitführen. Da keine Sichtverbindung

zur Leseeinheit erforderlich ist, sind sie

immer lesbar und „no reads“ werden

vermieden. Die Erwartungen von Online-

Kunden an schnelle und zuverlässige

Zustellung der Waren können so erfüllt

werden. Die Behälter für das Zalando-

Bild oben: Das Schreib-/Lesegerät RFH620

Bild unten: Kartentransponder im Behälterboden

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Flughafen

: FOCUSLogisticsAutomation

FLUGHAFEN ISTANBUL-ATATÜRK SETZT AUF SICK

ÜBERBLICK ÜBER ANKOMMENDES FLUGGEPÄCK

Der Istanbuler Flughafen Atatürk setzt zur Identifizierung ankommender Gepäckstücke

auf automatische Track-and-trace-Systeme von SICK. Vor allem die Transparenz und

die Rückverfolgbarkeit des Fluggepäcks konnten so entscheidend verbessert werden.

Ideal zur Rückverfolgbarkeit von Gepäckstücken:

das Track-and-trace-System ALIS

>> Der Flughafen Istanbul-Atatürk ist der

größte Flughafen in der Türkei und steht

aktuell auf Platz 20 der Liste der größten

Flughäfen weltweit. Der Flughafen wird

von TAV Airport betrieben, einem der

weltweit führenden Flughafenbetreiber.

Das Passagieraufkommen des Flughafens

Istanbul-Atatürk ist im letzten Jahr

um 20 % gestiegen .

Weltweit gesehen können heute nur

relativ wenige Flughäfen zuverlässige

und detaillierte Daten über das ankommende

Fluggepäck liefern und diese

Informationen für Fluggäste und Fluggesellschaften

bereitstellen. In aller Regel

wird bestenfalls die Anzahl der ankommenden

Gepäckstücke erfasst, ohne

dass eine eindeutige Zuordnung zu einzelnen

Passagieren vorgenommen wird.

Dies hat der Istanbuler Flughafen nun

geändert und hierfür innovative Trackand-trace-Systeme

von SICK im Einsatz.

STEIGERUNG DER TRANSPARENZ

Heute sorgen im Inbound-Bereich des

Flughafens Atatürk insgesamt elf Trackand-trace-Systeme

ALIS für eine deutliche

Steigerung der Transparenz. Das

Fluggepäck wird vom Bodenpersonal

vom Flugzeug zum Terminal transportiert

und dort der Gepäckförderanlage

des Flughafens zugeführt. In den Anlagensegmenten,

die noch vor dem für die

Passagiere zugänglichen Gepäckrückgabebereich

liegen, wurden die SICK-

Lesestationen auf den Zuführlinien zu

den Ankunftskarussells installiert. Hier

durchlaufen die mit eindimensionalen

Barcode-Labels gekennzeichneten Koffer

die automatischen Lesetore. Eine

spezielle Diagnose- und Visualisierungs-

Software stellt Statistiken zur Überwachung

der Lesesysteme und der Systemperformance

zur Verfügung. Darüber

hinaus werden zahlreiche weitere Daten

für Auswerte-Reports aufbereitet. Optional

besteht die Möglichkeit, an jeder

Lesestation ein Bild des Gepäckstücks

aufzunehmen und zusammen mit der

zugehörigen Koffer-ID zu archivieren.

INFORMATIONEN FÜR DEN

LOST-AND-FOUND-PROZESS

„Mit den neu installierten Lese-Stationen

ist die Transparenz im Inbound-

Bereich des Flughafens Atatürk deutlich

gestiegen“, sagt Bergman Gulsun, SICK-

Verantwortlicher für das Projekt. „So ist

es heute zum Beispiel problemlos möglich,

die gelandeten Passagiere über den

exakten Ort und Zeitpunkt der Gepäckrückgabe

zu informieren.“ Aber auch für

den Lost-and-Found-Prozess können die

von den SICK-Systemen bereitgestellten

Informationen einen wichtigen Beitrag

leisten. Wird von einem Passagier der

Fluggesellschaft ein Koffer als „verloren“

gemeldet, kann diese nun überprüfen,

ob dieser Koffer noch zum Gepäckrückgabekarussell

transportiert wurde und

erst danach nicht mehr auffindbar war.

Das erleichtert und beschleunigt die Suche

nach vermissten Gepäckstücken.

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.ataturkairport.com

www.tavhavalimanlari.com.tr

15


O

AM POSTULAT DER PRODUKTIVITÄT ORIENTIERT

IM DIALOG ZU OPTIMALEN PROZESSEN

Im Geschäftsfeld Fabrikautomation fokussiert sich SICK auf die Gestaltung effizienter

Sensor- und Systemlösungen für eine Vielzahl von Schlüsselbranchen. Neben dem

breiten Sensor-, System- und Service-Portfolio gewährleistet insbesondere der kontinuierliche

Dialog mit Maschinenbauern, System-Integratoren, Endkunden und Experten

optimale Ergebnisse.

von Ansprechpartnern mit sehr individuellen

Bedürfnissen.“ Dank Branchenund

Lösungskompetenz sowie Kundennähe

ist SICK auf vielerlei Weise in diese

Netzwerke integriert: Das internationale

Key Account Management kümmert sich

– unterstützt durch das Produkt- und

das Branchenmanagement von SICK –

gleichermaßen um Ansprechpartner in

Unternehmenszentralen wie auch um

Meinungsbildner und Verantwortliche in

einzelnen Werken und Ländern. In diesem

Dialog entstehen langfristige Kontakte,

maßgeschneiderte Lösungen und

vor allem Perspektiven für eine umfassende,

partnerschaftliche Zusammenarbeit

– wie u.a. das Beispiel PSA Peugeot

Citroën zeigt.

>> Wer Produktivität erreichen will, muss

Prozesse kennen und verstehen, sie

analysieren und Handlungsalternativen

vorschlagen können. Für die Fabrikautomation

von SICK bedeutet dies, das

eigene Know-how branchenspezifisch

in Sensorlösungen zu transferieren, um

damit den Kunden in seiner Kernkompetenz

zu unterstützen. Dies geschieht am

besten und am dauerhaftesten im Dialog

mit den Kunden, deren Anforderungen

und Bedürfnisse hierbei immer im

Mittelpunkt stehen. Gerade im Geschäft

mit international agierenden Unternehmen,

wie z. B. mit Automobilherstellern,

ist dies besonders wichtig, da hier komplexe

Projekte mit unterschiedlichsten

Anforderungen und teilweise mehreren

Partnern zum Erfolg geführt werden

müssen. Gut also, wenn man einen

Partner wie SICK hat, der auch komplexe

Kundenanforderungen versteht und

international Lösungen liefern kann. Auf

die Frage: „Wer ist eigentlich der Kunde

und was sind die Anforderungen?“ gibt

es heute nur noch eine Antwort: „Es gibt

nicht DEN Kunden mit DER spezifischen

Anforderung, sondern oft ein Netzwerk

BEWÄHRTE ZUSAMMENARBEIT SEIT

MEHR ALS 20 JAHREN

In mehr als zwei Jahrzehnten hat SICK

mit dem französischen Automobilkonzern

PSA Citroën Peugeot eine aktive Partnerschaft

etabliert. Das Unternehmen ist mit

fast drei Millionen produzierten Fahrzeugen

im Jahr der zweitgrößte Hersteller in

Europa. PSA Peugeot Citroën ist global

in etwa 160 Ländern präsent, betreibt

weltweit 28 Werke und beschäftigt über

200.000 Mitarbeiter – rund die Hälfte

davon in Frankreich. Insgesamt kümmern

16


Thema Thema Thema

: FOCUSFactoryAutomation

sich an den verschiedenen Standorten etwa

200 Automatisierungsspezialisten um

die technische Ausrüstung der Anlagen.

Internationale Präsenz, globale Kontakte:

Das bietet auch SICK – und ist damit

für den Dialog mit PSA Peugeot Citroën

als Partner perfekt aufgestellt. Neben

der weltweiten Präsenz waren für PSA

Peugeot Citroën weitere Gründe für die

langjährige Zusammenarbeit ausschlaggebend.

Das komplette Portfolio – bestehend

aus Produkten, Systemen, Solutions

und Services – sowie die Technologieführerschaft

überzeugen auf der einen Seite.

Finanziell unabhängig, wirtschaftlich

nachhaltig und mit international hervorragender

Reputation macht SICK auf der anderen

Seite auch als Unternehmen in den

Augen des französischen Konzerns eine

gute Figur. SICK unterstützt PSA Peugeot

Citroën in deren nationaler und internationaler

Entwicklungsarbeit, bietet werksund

länderübergreifenden technischen

Support, erleichtert so die Erstausrüstung

von Anlagen wie auch die Bedienung im

laufenden Betrieb und gewährleistet auf

diese Weise eine höchstmögliche Anlagenverfügbarkeit.

Gleichzeitig eröffnet

die intensive Kommunikation die Chance ,

neue Anwendungsmöglichkeiten und

Marktpotenziale zu erschließen – was

den Dialog zu einem Win-Win-Prozess

macht. Dieses Phänomen zeichnet auch

die Branchentreffen aus, die SICK – nicht

nur für die Automobilindustrie – mit großem

Zuspruch und Erfolg organisiert.

AUTOMOBILTAGE 2013: SICK-BRANCHEN-

TREFFEN ALS DIALOGPLATTFORM

Informationen aus erster Hand, vor allem

aber Zeit und Raum für den Dialog, den

Erfahrungsaustausch und das Networking

bieten in regelmäßigen Abständen

die Automobiltage bei SICK in Waldkirch.

Technologietrends, Kundenanforderungen

und Marktentwicklungen sind die

Gesprächsthemen der nationalen und

internationalen Automobil-Experten. Das

Branchentreffen fand zum ersten Mal

im Jahr 2009 statt und hat die Teilnehmerzahl

seitdem mehr als verdoppelt.

Kein Wunder, denn Experten von SICK,

vor allem aber unabhängige Gastredner

greifen die jeweils aktuellen Themen auf.

Unter dem Motto „Fortschritt in Fahrt

bringen“ standen im Jahr 2013 der Ausbau

weltweiter Produktionskapazitäten,

die Anforderungen der Flexibilisierung in

der Produktion, die Automobilindustrie

im globalisierten Umfeld und die drei

magischen „E“s – Energieeffizienz, Elektromobilität

und „Easy-to-use-Produkte –

im Vordergrund. Als externe Referenten,

die den Blick über den Tellerrand hinweg

sicherstellen, konnte SICK u. a. Fachleute

von Automobil- und Reifenherstellern,

von Zulieferern, von der Fraunhofer-Gesellschaft

und von der Universität Dortmund

gewinnen. Auch diese Veranstaltung

kam bei den Besuchern wieder sehr

gut an – wie die ersten Voranmeldungen

für die nächsten Automobiltage zeigen.

IN DER FABRIKAUTOMATION BRANCHEN-

ÜBERGREIFEND AUFGESTELLT

Der kunden- und dialogorientierte Ansatz

von SICK in der Fabrikautomation

beschränkt sich nicht allein auf dieses

Beispiel in der Automobilindustrie. Auch

in anderen Branchen ist der gemeinsame

Dialog die Basis für innovative Lösungskonzepte,

z. B. im Maschinenbau

mit seinen zahlreichen Einsatzschwerpunkten,

in der Pharma-, Konsumgüter

und Verpackungsindustrie sowie in der

Elektronik- und Solarindustrie und im Automatisierungsbereich

Motion & Drives.

Beispiele dafür, wie ein vollständiges

Portfolio und eine dialogorientierte Partnerschaft

zu besserer Produktivität führen,

halten die folgenden Seiten für Sie

bereit. Viel Spaß beim Lesen.

Weitere Brancheninfos:

www.sick.com/branchen

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AUTOMATISCHE QUALITÄTSKONTROLLE MIT DISTANZSENSOR VON SICK

KABELVERDRILLUNG OHNE KOMPLIKATIONEN

In Kabelverdrillautomaten der Firma Komax Wire stellt der Distanzsensor DL50

Hi sicher , dass die richtigen Kabellängen verwendet und die Länge der verdrillten

Leitung kontinuierlich überwacht werden kann.

>> Die im Jahr 1975 gegründete Komax

Gruppe mit Sitz in Dierikon, Schweiz, ist

ein global aufgestelltes Technologieunternehmen,

das sich auf Märkte im Bereich

der Automatisierung konzentriert.

Der Konzern betreibt Produktionswerke

in Europa, Nordamerika und Asien und

erwirtschaftete im Jahr 2012 einen Umsatz

von ca. 282 Millionen Franken . Eines

der Kerngeschäftsfelder ist Komax Wire.

Als Partner der Automobil-Zulieferindustrie

steht das Unternehmen für innovative

und qualitativ hochwertige Lösungen

für die Kabelverarbeitung. Ein Beispiel

hierfür ist der Halbautomat bt188 T zur

Verdrillung von mehreren Leitungen zu

einem kompakteren Strang. „Das Verdril-

DL50 Hi sorgt für das Einspannen von Leitungen

in der richtigen Länge

len hat den Vorteil, dass es das Übertragen

von Störimpulsen in die Leitungen ,

z. B. bei Airbag-Kabeln oder Bussystemen,

verhindert“, erläutert Urs Mehri, Leiter

einer der Research -&-Development-Abteilungen.

GESUCHT: SENSORLÖSUNG ZUR

EINRICHTUNTERSTÜTZUNG UND

PROZESSÜBERWACHUNG

Um ein korrektes manuelles Einspannen

der Kabel zu gewährleisten und

eine Prozessüberwachung des Halbautomaten

zu ermöglichen, suchte Komax

Wire nach einer Lösung, die gleichzeitig

die Aufgaben einer Einrichthilfe, einer

Plausibilitätskontrolle und einer Positionsüberwachung

während des Verdrillens

übernimmt. Nach der Analyse der

Aufgabenstellung empfahl SICK den

Distanzsensor DL50 Hi. Er erfüllt alle

mess- und schnittstellentechnischen Anforderungen.

DL50 Hi: MID-RANGE-ALLROUNDER

MIT KOMPAKTEM GEHÄUSE

Der DL50 Hi empfiehlt sich als wahrer

Allrounder: Mit seiner großen Reichweite

ist der Sensor für verschiedenste

Entfernungen gerüstet und kann dank

seiner kompakten Bauform auch an unzugänglichen

Stellen bequem montiert

und in Betrieb genommen werden. Ein

weiteres entscheidendes Argument für

Komax Wire nennt Urs Mehri: „Mit seiner

RS422-Schnittstelle passt der DL50

Hi perfekt in das Steuerungssystem des

Halbautomaten, wodurch entsprechender

Anpassungsaufwand vermieden werden

konnte.“

PLAUSIBILITÄTSPRÜFUNG GEFRAGT

Wertvolle Hilfe leistet der Sensor beim

Einspannen der Leitungen. Der Verdrillhalbautomat

besteht aus einer fest fixierten

Verdrilleinheit und einem Schlitten,

der frei beweglich auf einer Schiene

angebracht ist. Der Schlitten, auf dem

eine Reflexionsfolie angebracht ist, wird

per Hand entsprechend der Kabellänge

in der von der Steuerung angegebenen

Entfernung zur Verdrilleinheit positioniert.

Hierbei führt der DL50 Hi eine

Plausibilitätsprüfung durch und vermeidet

damit das Einspannen von Leitungen

falscher Länge. Da sich die Länge der

verdrillten Leitung verkürzt, verringert

der Schlitten im Laufe des Prozesses seine

Entfernung zur Verdrilleinheit. Hierbei

misst der Distanzsensor alle 2,5 ms die

Entfernung, stellt die erforderliche Verdrillung

sicher und garantiert dadurch

die gewünschte Kabellänge und höchste

Qualität.

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.komaxwire.com

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Flexible Automation

: FOCUSFactoryAutomation

KOSTENREDUKTION UND ERHÖHUNG DER LEISTUNGSFÄHIGKEIT

STEIGERUNG DER WETTBEWERBSFÄHIGKEIT

VON STANZMASCHINEN

Schnelle Fertigung, sichere Prozesse, Flexibilität und überragende Qualität sind ausschlaggebend

in der Metallblech industrie. DALCOS ® , ein Hersteller von Coil-Stanzmaschinen,

rüstet seine PXN-800 nun mit einem 2D-Laserscanner TiM3xx von SICK aus.

>> Die Firma DALCOS ® SPA aus dem italienischen

Castelfranco Veneto gehört

zum DALLAN ® -Konzern. DALLAN ® ist in

über 70 Ländern auf allen fünf Kontinenten

tätig. Das Produktangebot umfasst

Rollformmaschinen und Maschinen zur

Herstellung von Metallrahmen und -profilen.

DALCOS ® Spa ist der Konzernspezialist

für Maschinen zur Bearbeitung von

Blechcoils.

ERHÖHTE FLEXIBILITÄT BEI DER

MASCHINENKONZEPTION

Fahrzeuge, Küchengeschirr, Metallmöbel,

Regale und Schränke für die Elektronikbranche

etc. enthalten allesamt

Metallteile. In Zeiten, in denen sich die

Hersteller von Blechkomponenten mit einer

zunehmenden Anzahl von Varianten,

kürzeren Taktzeiten und kleineren Losgrößen

konfrontiert sehen, ist größere

Flexibilität bei der Maschinenkonzeption

erforderlich.

Die PXN-800 Coil-Stanzmaschine

von DALCOS ® ist äußerst vielseitig und

weist ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis

auf. Bleche werden von

einer Rolle (Coil) gefertigt und in einer

Stanzmaschine weiterverarbeitet. Die

Teile werden anschließend auf einem

Tisch gestapelt – ein kritischer Prozess,

da die Teile sehr empfindlich und mit

größter Genauigkeit zu positionieren

sind. Mit dem 2D-Laserscanner TiM3xx

von SICK ist die PXN-800 nun sogar noch

wettbewerbsfähiger geworden.

LEICHTE UND SCHNELLE MONTAGE

Im Gegensatz zur bisherigen Lösung mit

acht Einweg-Lichtschranken zur Identifikation

von falsch gestapelten Teilen verwendet

die PXN-800 den TiM. Er ist einer

der kleinsten und leichtesten Laserscanner

auf dem Markt, um das gesamte Stapelumfeld

auf schräg stehende Teile abzutasten

und zu überwachen. Die Einweg-

Lichtschranken erforderten erheblichen

Einbau-, Ausricht- und Verdrahtungsaufwand.

Der TiM zeichnet sich durch leichte

und schnelle Montage aus. Zudem weist

er eine geringe Leistungsaufnahme, Auswertung

von mehreren Feldern mittels

intelligenten Algorithmen sowie eine bewährte

industriegerechte Bauart auf, die

ihn ideal für Erfassungsaufgaben und in

einer weiteren Gerätevariante auch für

Messaufgaben in Maschinen machen.

REDUZIERTE EINBAUZEIT UND

OPTIMIERTER EINBAURAUM

Mit dem Laserscanner konnte DALCOS ®

die Einbauzeit von acht auf eine Stunde

reduzieren. Die verringerte Verdrahtung

sowie weniger SPS-Verbindungen und

Befestigungswinkel resultierten in zu-

sätzlichen Kosteneinsparungen. Neben

diesen unmittelbar spürbaren Nutzen bietet

der TiM weitere Vorteile. Der geringe

Platzbedarf optimiert den Einbauraum.

Der Laserscanner lässt sich auf weit flexiblere

Weise an den Tastbereich und die

zu erfassenden Teile angleichen, was die

kundenspezifische Anpassung der Anlage

deutlich leichter macht. Darüber hinaus

ist die Erfassungsqualität höher, was geringere

Stillstandszeiten zur Folge hat.

Roberto Andretta von DALCOS ® resümiert:

„Der TiM von SICK bietet Nutzen

auf ganzer Linie: verringerte Kosten, mehr

Flexibilität und erhöhte Zuverlässigkeit.“

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.dalcos.com

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AUTOMATISIERUNG UND SICHERHEIT

IMMER EINEN SCHRITT VORAUS

Die Partnerschaft zwischen Ocme und SICK ist eine Erfolgsgeschichte und eine Garantie

für ausgesprochen hochwertige Lösungen. Durch die Entwicklung lasergesteuerter

Transportfahrzeuge automatisierte Ocme die gesamte Endverpackungslinie.

Sensoren von SICK leisten dabei einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit und

Zuverlässigkeit der Maschinen.

>> Ocme – 1954 im italienischen Parma

gegründet – zählt mit über 10.000 in Betrieb

genommenen Maschinen zu den

internationalen Marktführern für Verpackungsanlagen.

Das Unternehmen verfügt

über ein weltweites Vertriebsnetz von

rund 40 Vertretungen. Das Portfolio von

Ocme umfasst Abfüllanlagen, Anlagen zur

Primär- und Sekundärverpackung sowie

Maschinen für die Endverpackung und

Logistik. 2003 fiel der Startschuss für die

Herstellung lasergesteuerter Transportfahrzeuge.

Ocme hat die komplette Software

selbst entwickelt. Dies ermöglicht

die vollständige Kontrolle über das entwickelte

System und die Abdeckung des

gesamten Prozesses von der Verpackung

bis zur Endverpackung.

MAXIMAL SICHER UND ZUVERLÄSSIG

Das oberste Ziel von Ocme lautet, stets

das Maximum an Zuverlässigkeit und

Sicherheit zu gewährleisten. Aus diesem

Grund wandte sich Ocme bewusst an

SICK. „Wir wollten einen Zulieferer, der

an der Spitze seines jeweiligen Marktsegments

steht, hohes Ansehen bei unseren

Kunden genießt und dieselben Werte

vertritt wie wir. Teilweise gaben unsere

internationalen Kunden sogar SICK vor“,

erklärt Ing. Paolo Miceli von LGV System

Designing.

Die Transportfahrzeuge von Ocme

sind zur Kollisionsvermeidung mit vier

Sicherheits-Laserscannern S300 und

S3000 von SICK ausgestattet. Sie gewährleisten

zusammen mit der Sicherheits-Steuerung

Flexi Soft die Personensicherheit.

Flexi Soft agiert dabei als

Sicherheits-PLC.

Mit der Programmierung der Flexi

Soft in Verbund mit den Sicherheits-

Laserscannern von SICK konnte der

Schaltschrank durch einfache Schalttafeln

ersetzt werden. So konnte Ocme

auch die Herstellungskosten der Transportfahrzeuge

senken.

Außerdem sind drei weitere 2D-

Laserscanner S100 an den Transportfahrzeugen

montiert. Sie erkennen mögliche

Hindernisse wie einen hängenden Laufkran

oder falsch abgestellte Stapler auf

der Wegstrecke. Ein Sensor überwacht

weite Entfernungen, wenn das Fahrzeug

zu schnell ist und ein S100 überwacht

mittlere Entfernungen bei gleichmäßigen

Geschwindigkeiten. Ein weiterer Laserscanner

prüft die kurzen Abstände, wenn

sich das Fahrzeug langsam bewegt. Auf

diese Weise wird stets der richtige S100

für die aktuelle Situation aktiviert.

20


Sicherheit

: FOCUSFactoryAutomation

Zur Verhinderung von Kollisionen beim

Durchqueren von automatischen Türen

wurde neben dem Navigationsscanner

NAV auch ein Distanzsensor DT50 von

SICK installiert. So kann verhindert werden,

dass die Fahrzeuge bei einer Funktionsstörung

der automatischen Türen

weiterfahren und das Transportfahrzeug

beschädigt wird.

MUTING FÜR ROBOTERZELLEN

Einige Kunden von Ocme hatten den

Wunsch, ihre Maschinen mit Muting-

Sensoren auszustatten. Dies sollte eine

bessere Sicherheit zwischen Ladungsbereich

und Fahrzeug gewährleisten. Das

hat große Vorteile: Wenn das Fahrzeug

eine fertiggestellte Palette von der Roboterzelle

entgegennimmt, überbrückt

es zunächst die Mehrstrahl-Sicherheits-

Lichtschranke M4000 von SICK. Deren

Aufgabe ist es, den Prozess zu unterbrechen,

sobald sich eine Person unbefugt

Zugang zur Zelle verschafft. Die Roboterzelle

ist ein eigenständiger Bereich,

der jedoch mit Durchgängen für die Ausgabe

von Paletten versehen sein muss.

Diese Durchgänge sind mit Mehrstrahl-

Sicherheits-Lichtschranken M4000 ausgestattet,

die alle Gefahr bringenden

Bewegungen stoppen, wenn eine Person

sich über diese Durchgänge Zugang verschafft.

Somit werden Verletzungen vermieden.

Es kommt aber auch vor, dass

die Funktion der M4000 für den ordnungsgemäßen

Betrieb ausgeschaltet

werden muss. Dies ist der Fall, wenn eine

Palette befördert wird. Je nach Länge

des Förderbands kann die Palette auch

hinter der Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke

M4000 übergeben werden. Ist

das Band jedoch zu kurz, muss die Palette

innerhalb der Zelle und somit vor dem

Erreichen der M4000 weitergegeben

werden. Dann müssen die Parameter für

Lasergesteuerte Transportfahrzeuge

in der Endverpackungslinie

das Muting der Mehrstrahl-Sicherheits-

Lichtschranke eingestellt werden. Diese

Einstellung erfolgt über Sender und

Empfänger: Die Muting-Funktion „Ausfuhrüberwachung“

erfordert nur zwei

Muting-Sensoren und das Schaltgerät

UE403 im Gefahrbereich.

SICK STEHT FÜR SICHERHEIT

„SICK stand uns jederzeit mit Rat und Tat

zur Seite und ging direkt auf unsere Anforderungen

ein“, betont Paolo Miceli. „Eine

Vielzahl unserer Kunden fragt gezielt

nach den Produkten von SICK, weil sie

sich somit sicherer fühlen. SICK verfügt

über ein sehr breites Produktportfolio und

ist nicht nur in technologischer Hinsicht

immer einen Schritt voraus. Allein der Name

SICK stellt eine Art Garantie dar und

genießt darüber hinaus weltweit hohes

Ansehen. SICK schneidet neue Produkte

individuell auf die Anforderungen der

Kunden zu und lässt sie an technologischen

Innovationen teilhaben. Für uns ist

SICK ein Partner, mit dem wir gemeinsam

wachsen können.“

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.ocme.it

21


LECTOR ® 620: FLEXIBEL, HOCH VERFÜGBAR,

INVESTITIONS- UND ZUKUNFTSSICHER

MULTITALENT FÜR DIE

MANSCHETTEN-IDENTIFIKATION

Kamerabasierte Codeleser LECTOR®620 stellen in den Manschettierungsanlagen

der Baureihe SetLine von OYSTAR A+F sicher, dass die Maschinen fehlerfrei bedient

werden und so eine optimale Verpackungsleistung erreicht wird.

>> „OYSTAR A+F hat sich aus mehreren

Gründen für den LECTOR ® 620 Professional

entschieden“, erläutert Dipl.- Ing.

Sascha Barkei vom Software Engineering

bei OYSTAR A+F. „Der Codeleser

überzeugt durch sein kompaktes und

industrietaugliches Design. Das kamerabasierte

Gerät kann 1D- und 2D-Codes

identifizieren, gewährleistet ein zuverlässiges,

omnidirektionales Leseverhalten

und erlaubt es, die Codequalität zu überwachen.“

OYSTAR A+F: LEISTUNG UND

FLEXIBILITÄT IN DER VOLLAUTO-

MATISCHEN ENDVERPACKUNG

Die OYSTAR Group ist einer der weltweit

führenden Anbieter von Gesamtlösungen

für Verpackungsmaschinen. Die OYSTAR

A+F GmbH in Kirchlengern hat sich

innerhalb der Gruppe auf die Entwicklung

und Herstellung vollautomatischer

Verpackungsanlagen spezialisiert. „Das

Produktprogramm umfasst Anlagen für

den Transport und die Verpackung vielfältiger

Verpackungstypen, wie beispielsweise

Becher, Schalen, Dosen oder Beutel

sowie für die Sekundärverpackung in

Manschetten“, erklärt Alfredo Schneider,

Product Manager bei Oystar A+F.

GEFORDERT: FEHLERFREIE

ZUFÜHRUNG VON MANSCHETTEN

Die integrierten Manschettier- und Verpackungsanlagen

der Baureihe SetLine

sind in der Lage, unterschiedliche Gebindegrößen

und Mehrfach-Manschetten zu

verarbeiten – und dies mit Maschinenleistungen

von bis zu 40.000 Bechern

pro Stunde. Die Kartonzuschnitte für die

Manschetten werden aus einem Magazin

mehrreihigen Stapeln zugeführt. Um

eine bestmögliche Verpackungssicherheit

zu erreichen, müssen die Manschetten

vor dem Auffalten in der Manschetteneinsatzstation

identifiziert und als

korrekt bestätigt werden. Die Position

und Drehlage des Barcodes kann dabei

innerhalb der Manschettentypen variieren.

Zudem soll die Druck- und Kontrastqualität

der Kodierung überwacht werden.

„Schließlich muss der Codeleser

in der Lage sein, 1D-Codes mit höchster

Zuverlässigkeit zu lesen, gleichzeitig

aber auch für künftige 2D-Codes auf den

Manschetten geeignet sein“, sagt Holger

Boeckeler vom Branchen-Support Commercial

Goods der SICK Vertriebs-GmbH.

Er hat das Projekt zur Ausrüstung der

Manschettieranlage in wesentlichen Teilen

beraten und abgewickelt.

LECTOR ® 620 GEWÄHRLEISTET

KORREKTE ZUSCHNITT-VERSORGUNG

In der Manschettierungsanlage entnimmt

ein Saugarm mehrere Zuschnitte

gleichzeitig von den Stapeln ab und

schwenkt sie in das Sichtfeld der oberhalb

der Magazinzufuhr installierten

Codeleser. Sobald sich die Codes im Lesefeld

befinden, werden diese von den

insgesamt acht LECTOR ® 620 Professional

per Präsentationsmodus selbstständig

erkannt und der Lesevorgang

gestartet. Danach legt der Saugarm

die noch flachen Manschetten in den

Zuschnitt-Transport ein, wo sie vorgefaltet

werden. In der Bechereinsetzstation

werden dann die von einem Füller kommenden

Becher, z. B. für Joghurt in verschiedenen

Geschmacksrichtungen, in

die Manschetten eingesetzt, diese dann

am Kopf mit Leim versehen, gefaltet

und automatisch verklebt. „Für den Fall,

dass die Codeleser zuvor eine falsche

Manschette erkannt haben, wird dieses

Gebinde hinter der Bechereinsatzstation

ausgeschleust“, erklärt Sascha Barkei.

„Himbeer-Joghurt in der Zitronen-Manschette

ist also ausgeschlossen. Sollten

die Lesegeräte kurz hintereinander mehrere

falsche Manschettentypen erfassen,

wird die Anlage gestoppt und der

Maschinenbediener muss die Beschickung

des Kartonmagazins überprüfen.“

Auf diese Weise gelingt es OYSTAR

A+F mit dem LECTOR ® 620 Professional

sehr effizient, ein Höchstmaß an Verpackungssicherheit

zu erreichen und gleichzeitig

Ausschuss und Reklamationen

beim Endkunden sicher zu vermeiden.

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.oystar-group.com

22


Track-and-trace

: FOCUSFactoryAutomation

TOPEX UND SICK ENTWICKELN LABELCENTER

KAROSSERIE-KENNZEICHNUNG

DURCH RFID-LABELS

In der Automobilindustrie ist eine 100%ige Rückverfolgbarkeit in der Fertigung ein

Muss. Deshalb muss jedes Fahrzeug durch alle Fertigungs- und Montageschritte eindeutig

erkannt und alle Bearbeitungsschritte müssen direkt am Fahrzeug gespeichert

werden können. Die Firma Topex entwickelte für einen deutschen Automobilkonzern

ein RFID-Labelcenter, das die Fahrzeugkarosserien von Anfang an eindeutig digital

und optisch kennzeichnet. Sensoren von SICK sorgen für eine korrekte Arbeitsweise.

>> Um alle Bearbeitungsschritte zurückverfolgen

zu können, installierte der

Fahrzeughersteller eine Karosserie-Erkennung

und Fertigungs-Flusssteuerung

mittels RFID-Label, auf dem alle Informationen

gespeichert werden. Die Informationen

können zu jedem Zeitpunkt

innerhalb des Fertigungsverbunds von

übergeordneten Systemen wie Auftragssteuerung,

Anlagensteuerung über RFID-

Lese- und Schreibeinheiten abgerufen

werden. Die Karosserie wird damit zu

einem „intelligenten“ Teilnehmer des

Fertigungsprozesses.

SICK ein passendes Labelcenter. Hier

entnimmt ein Topex-Roboter das RFID-

Label aus einem Magazin und gibt es

zu der RFID-Schreib-Lesestation RFU

630 von SICK. Sie schreibt alle varia blen

fahrzeugspezifischen Daten auf den

RFID-Transponder und prüft relevante

Parameter wie Ansprechfeldstärke und

RSSI. Fehlerhafte Teile werden in einer

Ausschuss-Box abgelegt; korrekte Labels

werden zur nächsten Station weitergereicht.

Die RFID-Daten kommen über

PROFINET vom Auftragsrechner.

Anschließend fährt der Roboter das

Label an eine Laserbeschriftungsstation.

Hier werden die fahrzeugspezifischen Informationen

mittels Perforationsschrift

auf das Label geschrieben. Dies dient

als Backup, falls wider Erwarten ein

Label im Fertigungsprozess ausfallen

sollte. Topex entwickelte hierfür eine

Maschine, die die Daten per CO 2

-Laser

als „Perforation“ druckt und somit den

Druck auch nach dem Lackiervorgang

100%ig lesbar macht. Im Anschluss daran

wird die Klarschriftinformation geprüft.

Parallel dazu wird ein Kunststoffclip

durch einen Vibrationsfördertopf

vereinzelt und über eine Zuführschiene

bereitgestellt. Der Roboter fährt mit dem

fertigen RFID- Label über den Kunststoffclip

und „stülpt“ die vorgesehene Labelaussparung

über den Clip und befestigt

den fertigen Verbund an der Karosserie.

Mehrere Topex-Labelcenter arbeiten zuverlässig

im Schichtbetrieb in Deutschland

sowie in China.

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.topex.de

SAUBERES AUSLESEN VON DATEN

TROTZ HITZE UND LACKIERUNG

Wichtigstes Kriterium des Einsatzes ist,

dass das Label seine Daten auch bei hohen

Temperaturen und nach dem Lackiervorgang

nicht verliert und die Karosserie

im gesamten Fertigungsprozess identifiziert

werden kann. Aus diesem Grund

wird ein Laminatlabel verwendet, dessen

Schutz nach dem Lackieren abgezogen

werden kann. Das hitzebeständige RFID-

Label wird über ein RFID-Labelcenter

mit den Fahrzeugdaten beschrieben. Als

Backup zur Notorganisation wird es gleichzeitig

mit einer PIN und einem eindeutig

zuordenbaren Karosseriebau-Schlüssel

bedruckt und fest mit der Karosserie verbunden.

Eine wichtige Forderung des Konzerns

war dabei, dass die Daten auf dem

Label auch nach der Verzinkungs- und

Lackier straße noch sauber ausgelesen

werden können und dem neuen Standard

des Automobilherstellers entsprechen.

TOPEX UND SICK ENTWICKELN

LABELCENTER

Die Firma Topex als Hersteller von Produktionsanlagen

zur Kennzeichnung

und Identifikation von Produkten und

Werkstücken entwickelte zusammen mit

RFU630 beschreibt und prüft die RFID-Label

23


Inspector „ERMITTELT“ AUCH IM ASIATISCHEN RAUM!

MIT SENSORIK VON SICK AUF DER SONNENSEITE

Um defekte Wafer bzw. Zellen möglichst frühzeitig im Produktionsprozess zu

erkennen, setzt ein führender asiatischer und weltweit agierender Hersteller von

Solarzellen auf den kompakten, bedienungsfreundlichen und präzisen Vision-Sensor

Inspector PI50.

>> Solarwafer und die daraus entstehenden

Solarzellen sind mit einer Stärke von

etwa 200 μm sehr dünn. Entsprechend

groß ist das Risiko einer Beschädigung

während des Transports und des Handlings

in der Anlage, aber auch durch den

prozessbedingten mechanischen und

thermischen Stress. Um Wafer und Zellen

mit defekten Kantengeometrien frühzeitig

zu erkennen und aus dem Produktionsprozess

zu schleusen, müssen sie

nach jedem Produktionsschritt überprüft

werden. Bei diesem Unternehmen geschieht

dies mit einer Taktzeit von eine r

Sekunde – das sind also pro Stunde etwa

3.600 Stück.

SICHERE INSPEKTION

UNTERSCHIEDLICHER SOLARWAFER

Leistungsfähig wie eine Kamera und

nahezu so einfach zu bedienen wie eine

Standard-Lichtschranke – diese Merkmale

vereint der Inspector PI50 auf intelligente

Weise. Der Sensor im IP-67-geschütztem

Metallgehäuse benötigt keine

separate Auswerteeinheit und bringt zudem

seine eigene Lichtquelle mit. Diese

leuchtet alle Bereiche des Wafers und

später der Zelle – also auch die prozesskritischen

Kantenregionen – homogen

sowie fremdlicht- und schattenfrei aus.

Um einen sauberen Kontrastsprung an

der Wafer-/Zellkante zu erzielen, wurde

ein definierter Hintergrund mit Reflexionsfolie

gewählt. Dies gewährleistet

auch bei unterschiedlichen Typen, hinsichtlich

Farbe und Struktur, eine gleichbleibende

Situation im Hintergrund und

erhöht die Prozesssicherheit der Inspektionslösung

zusätzlich. Für die Kantenprüfung

der 156 mm x 156 mm großen

Wafer und Zellen nimmt der Inspector

PI50 ein vollflächiges Bild des Objektes

„Wafer/Zelle“ auf und untersucht es

auf Schäden mit einer Größe von bis zu

2 mm x 2 mm. Der Software-Algorithmus

„Pixelsummenvergleich“ des Sensors

wertet dann alle Kanten des Wafers bzw.

der Zelle aus – innerhalb weniger Millisekunden

und mit höchster Genauigkeit.

Ein Triggersignal wird dabei nicht benötigt.

Sobald das Objekt im Messfeld ist,

erfolgt die Aufnahme. Wird eine Beschädigung

an einer Kante entdeckt, wird das

betreffende Element aussortiert. Dies

gewährleistet, dass beim Solarzellenhersteller

alle Bearbeitungsstufen nur

von einwandfreien Wafern und Zellen

durchlaufen und die Prozesskosten so

optimiert werden.

SENSORLÖSUNGEN UND SUPPORT

ÜBERZEUGEN

Da Sensorik von SICK bei diesem Unternehmen

bereits in vielen vorhandenen

Maschinen und Prozessanlagen implementiert

und die Marke dadurch bekannt

ist, war es nur logisch, SICK auch

wegen der Lösung der Kantenbruchkontrolle

zu kontaktieren. Mit professionellem

Einsatz hat SICK die Anforderungen

des Kunden aufgenommen, den

Vision-Sensor Inspector ausgewählt, die

Applikationslösung geprüft, dem Kunden

vorgestellt und ihn auch bei der

Implementierung unterstützt. Besonders

lobt der Hersteller die kurze Reaktionszeit

bei der ersten Projektanfrage

sowie die weiterführende Beratung in

der Projekt umsetzung.

Erkennt defekte Wafer und Zellen frühzeitig

im Produktionsprozess: der Inspector PI50

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

24


Qualitätskontrolle

: FOCUSFactoryAutomation

Foto

: BM

W AG

, We

rk Münch ünchen

INTEGRIERTE BELEUCHTUNG, BILDAUSWERTUNG UND ETHERNET-SCHNITTSTELLE

GLEICH BEIM ERSTEN MAL – AUTOMATISCHE

RISSPRÜFUNG MIT Inspector I40

Jeder Fehler, der erst spät erkannt wird, kostet Geld. Bei BMW in München wurden

bisher fehlerhafte Radkästen erst am Auslauf der Pressenlinie erkannt. Jetzt prüfen

die Sensoren Inspector I40 von SICK jedes Teil schon nach dem ersten Ziehvorgang

in der Kopfpresse auf Risse.

>> Mehr als 400 verschiedene Pressteile

bilden die Basis für die Rohkarosserie

eines 3er BMW. Dazu werden

im Münchner Presswerk II der BMW

Group täglich rund 600 Tonnen Stahlblech

verarbeitet, aus denen mehr als

130.000 Karosserieteile auf den acht

Pressenstraßen entstehen. Bei dieser

Menge müssen fehlerhafte Teile so früh

wie möglich erkannt und aussortiert

werden. Im Bereich des Presswerks

wurde die Qualität der Radkästen des

3er BMWs bisher erst am Ausgang der

Pressenstraße manuell durch einen

Mitarbeiter kontrolliert – also, nachdem

die Bleche gezogen, gebogen, gestanzt

und beschnitten wurden. Wunsch des

Automobilbauers war es daher, Risse

im Blech sofort nach dem ersten Bearbeitungsschritt

zu erkennen.

SICK entwickelte hierfür eine ebenso

einfache wie kostengünstige Lösung. Herzstück

ist der Vision-Sensor Inspector I40

mit integrierter Beleuchtung, Bildauswertung

und Ethernet-Schnittstelle. Die

Rissprüfung erfolgt teileabhängig bereits

in der Formablage der Orientierstation,

die als Zwischenablage dient. In diese

Station legt ein sogenannter Feeder das

auf der Kopfpresse tiefgezogene Blech

ab. Diese Presse hat mit ihren 1.800

Tonnen Presskraft schon die Hauptumformung

des Bauteils geleistet. Die nachfolgenden

vier Pressen übernehmen

weitere Schneid- und Umformprozesse,

durch die Schritt für Schritt ein exakt geformtes

komplexes Bauteil entsteht.

Über der Orientierstation ist der

Vision-Sensor Inspector I40 von SICK

angebracht. Von außen strahlt die externe

Beleuchtungseinheit ICL300 die

Bleche an. Der Sensor wird so angesteuert,

dass er als Pixelzähler im Dunkeln

arbeitet. Teile, die in Ordnung sind,

bleiben komplett dunkel. Nur bei Rissen

tritt das Licht durch und erscheint als

helle Pixel. Erkennt der Sensor so einen

Riss, wird die Anlage angehalten und eine

entsprechende Fehlermeldung ausgegeben.

Fehlerfreie Ziehteile werden

mit einem weiteren Feeder zur Folgepresse

transportiert.

Mit dieser einfachen Lösung kann

auf einen zusätzlichen PC für die Bildauswertung

verzichtet werden. Der

Sensor wird direkt über seine Ein- und

Ausgangsbaugruppe an die Pressensteuerung

angebunden. „Diese Art der

Rissprüfung kann ohne großen Aufwand

in jede bestehende Anlage integriert

und für beliebig geformte Teile verwendet

werden“, sagt der BMW-Instandhaltungsmitarbeiter.

Erste Versuche im

Produktionsbetrieb brachten eine sehr

Über der Orientierstation ist der Vision-Sensor

Inspector I40 von SICK angebracht, von

außen strahlt eine externe Beleuchtungseinheit

ICL300 die Bleche an

hohe Genauigkeit beim Erkennen gerissener

Bauteile. Bisher wird die Rissprüfung

in dieser Form im Presswerk

München für zwei verschiedene Teile

eingesetzt. „Der Einsatz bei weiteren

Teilen ist aber nicht ausgeschlossen“.

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.bmw.de

We

rk M ünch nchen

W A , We

Foto: BM AG

25


: XXXXXXXX Thema Thema

INNOVATIONEN DER FAHRZEUGSICHERHEIT BEI AUDI

DAMIT SIE SICHER FAHREN KÖNNEN

Mit einer sportlichen Limousine startet Audi im Spätsommer in das weltweit größte

Marktsegment der kompakten Viertürer. Das dritte Modell der erfolgreichen A3-Baureihe

überzeugt mit niedrigem Gewicht, hocheffizienten Antrieben und einem hohen

Sicherheitsstandard. Doch damit so ein Fahrzeug bei der passiven Crash-Sicherheit

mit der Höchstnote von fünf Sternen bewertet werden kann, müssen viele Details

geklärt sein. SICKinsight sprach mit Dr. Erich-Walter Blümcke, Ingenieur bei Audi und

zuständig für den Einsatz innovativer Techniken in der Airbag-Entwicklung.

Dr. Erich-Walter Blümcke, Audi AG

SICKinsight: Für einen Autokäufer gehört

Sicherheit zu den wichtigsten Kriterien

einer Kaufentscheidung. Was macht den

Audi A3 zu einem sicheren Fahrzeug?

Dr. Erich-Walter Blümcke: Es gibt eine

Fülle von Bedingungen, die in Crashtests

abgebildet werden – in jedem dieser Fälle

muss der Insasse optimal geschützt werden.

In dem für die neue Audi-A3-Limousine

wichtigen nordamerikanischen Markt

gelten die NCAP-Crashtests als Maßstab

neben den US-Gesetzen. Sie testen,

wie viel Schutz das Fahrzeug bei einem

Schräg-, Frontal- oder Seitenaufprall, mit

oder ohne Überlappung der Fahrzeuge für

Fahrer, Beifahrer und Kinder bietet. Hinzu

kommen Kindersicherheit, aktiver Fußgängerschutz

und Sicherheitsassistenzsysteme.

Es ist unser tägliches Brot, diese

Komplexität zu beherrschen und das Auto

so sicher wie möglich zu machen.

SICKinsight: Die Tester des Euro-NCAP-

Konsortiums gaben dem A3 für Fahrer

und Beifahrer bei Front- und Seitencrash

Bestwerte. Welche Herausforderungen

mussten Sie meistern?

Dr. Erich-Walter Blümcke: Airbags sind

neben den Gurten zentraler Baustein der

Fahrzeugsicherheitsarchitektur. Sie sollen

im Ernstfall den Insassen sicher vor Scha-

den bewahren oder zumindest die Folgen

eines Unfalls mindern. Dazu bläst sich

ein Airbag extrem dynamisch innerhalb

von knapp 30 Millisekunden auf. Entsprechend

schnell müssen alle Verkleidungsteile,

hinter denen der Airbag „versteckt“

ist, zur Seite weichen. Als Hersteller müssen

wir sicherstellen, dass die Airbag-Entfaltung

unter allen möglichen Umständen

so abläuft, dass sie die optimale Rückhaltewirkung

für alle Insassen bietet.

SICKinsight: Wie testen Sie die Funktion

des Airbags?

Dr. Erich-Walter Blümcke: Jeder Fahrzeugtyp

hat eine eigene Armaturentafel

und jede Entfaltung des Airbags verläuft

in jedem Fahrzeug anders. Es gibt über

30 verschiedene Lastfälle, unter denen

das Fahrzeug getestet wird. Doch bevor

wir Dummys ins Auto setzen, simulieren

wir das Crashverhalten am Rechner. Und

hierzu brauchen wir sehr viele Daten aus

dem realen Crashverhalten, die in unsere

Simulation einfließen. Die eingesetzten

Hochgeschwindigkeitskameras, die Vorgänge

im Fahrzeuginnenraum aufzeichnen

und dabei wichtige Informationen

über die Entfaltung der Airbags wie auch

das Eintauchen der Dummys in die Airbags

liefern, haben den Nachteil, dass sie

die Dynamik der Entfaltung nur qualitativ

visualisieren. Mit den Hochgeschwindigkeits-3D-Kameras

Ranger und Ruler haben

wir jetzt eine dezidierte Messtechnik,

26


Thema Thema

: Views & Voices

die eine Airbag-Entfaltung nicht nur bis

ins letzte Detail auflöst, sondern auch aus

den Einzelbildern quantitative Daten ableitet.

Mit diesen Produkten von SICK und

der Auswertesoftware der Firma AROTEC

sind wir nun in der Lage, Wirkzusammenhänge

aufzuzeichnen und so unsere

Simulation zu verbessern.

SICKinsight: Wo setzen Sie das neue

Messsystem ein?

Dr. Erich-Walter Blümcke: Wir haben

das Sensorsystem von SICK in der neuen

Limousine des Audi A3 von Anfang

an entwicklungsbegleitend eingesetzt.

Die Ergebnisse der Untersuchung haben

uns geholfen, die Wechselwirkung zwischen

dem Airbag-Deckel in der Schalttafel

und dem Airbag selbst während der

frühen Phase der Entfaltung besser zu

verstehen und in der Simulation genauer

zu beschreiben. Diese Erkenntnisse

fließen auch in parallele und zukünftige

Entwicklungsprojekte ein. Dadurch kann

der Airbag zielgerichteter an das jeweilige

Fahrzeug angepasst werden.

SICKinsight: Warum haben Sie sich für

Sensorik von SICK entschieden?

Dr. Erich-Walter Blümcke: Der Charme

des SICK-Systems liegt darin, dass es

sehr einfach zu überschaubaren Investitionskosten

appliziert werden kann.

Das Verfahren ist so gut, dass wir es bei

jedem Versuch einsetzen, ohne dass wir

einen größeren Zusatzaufwand haben.

Soll ein neues Fahrzeugmodell getestet

werden, so parametrieren wir die Applikation

mit der AROTEC-Software um. Dazu

haben wir die Parameter der einzelnen

Fahrzeugtypen hinterlegt und können

damit das Messsystem kalibrieren.

Die Hochgeschwindigkeits-3D-Kameras Ranger und Ruler zeichnen die Entfaltung des Airbags

auf und liefern wertvolle Informationen für die Simulation des Crashverhaltens

SICKinsight: Wie geht es weiter?

Dr. Erich-Walter Blümcke: Als Nächstes

wollen wir die Entfaltung des Kopf-Airbags

untersuchen, der im Dachhimmel

verbaut ist. Er muss beim Auslösen zunächst

die Dachhimmel-Verkleidung

öffnen, bevor er sich im Fahrzeug positionieren

kann. Und genau dies möchten

wir mit dem Sensorsystem von SICK beobachten.

Ebenso interessant ist die Vermessung

einer Knieairbag-Entfaltung.

Wir sehen in der neuen Messtechnik

ein enormes Potenzial – nicht nur in der

Entwicklung. Auch in der Serienüberwachung

können wir damit die Produktqualität

kontrollieren und so sehr frühzeitig

Abweichungen vom Normalprozess erkennen.

Doch bis es soweit ist, müssen

wir noch Algorithmen entwickeln, um

die vielen Daten standardisiert und automatisiert

auswerten zu können. Dies

hilft uns und unseren Lieferanten, die

Produkte stetig zu verbessern und die

Qualität ständig zu kontrollieren.

SICKinsight: Herr Dr. Blümcke, vielen

Dank für die interessanten Informationen

und das Gespräch.

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.audi.de

www.arotec-robotik.de

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ULTRASCHALL-DURCHFLUSSMESSUNG IN KÜHLKREISLÄUFEN

DAMIT DIE DOSIERUNG STIMMT

Der Ultraschall-Durchflusssensor FFU

von SICK erweist sich in Kühlkreisläufen

als überlegene Alternative zur mechanischen

Durchflussmessung.

>> In Kühlkreisläufen z. B. in der Verfahrenstechnik

geht durch Verdunstung

oder Werkzeugwechsel Kühlwasser verloren.

Beim Auffüllen mit Wasser müssen

Chemikalien zudosiert werden, damit

das Kühlwasser chemisch-biologisch

stabil bleibt und keine Schäden z. B. an

den Rohrleitungen und Anlagen hervorgerufen

werden.

ANGESTREBT: OPTIMALE DOSIERUNG

VON ZUSATZ-CHEMIKALIEN

In offenen Kühlkreisläufen wird das Kühlmedium

über einen Kühlturm verrieselt

und damit abgekühlt. Dabei verdunstet

das Wasser, während sich Härtebildner

und Salze im verbleibenden Wasser zunehmend

konzentrieren. Diese müssen

durch Zugabe von Chemikalien stabilisiert

werden, um Ablagerungen zu vermeiden

und einen Korrosionsschutz aufzubauen.

Bei Erreichen einer festgelegten Leitfähigkeit

wird ein Teil des Kühlmediums abgeschlämmt

und durch Frischwasser ersetzt,

dem proportional wieder Chemikalien

zugesetzt werden. In geschlossenen

Kühlkreisläufen entstehen Wasserverluste

nahezu ausschließlich durch Werkzeugwechsel.

Hier findet keine Verdunstung

statt, sodass dem Kühlwasser nur

ein Korrosionsschutz zugegeben werden

muss. Ob offener oder geschlossener

Kreislauf – häufig wird beim Zudosieren

mit einem zu großen Verbrauch an Additiven

gearbeitet. Resultat ist eine Überdosierung,

die keinen der gewünschten

Stabilisierungs- und Schutzeffekte erzielt.

Die Firmen helcotec und DÜLK & KO SUB

haben sich der Herausforderung einer

optimalen Dosierung von Additiven angenommen.

Die helcotec Chemie u. Technik

GmbH & Co. KG beschäftigt sich mit der

Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb

von Zusatzstoffen für Kühlkreisläufe.

DÜLK & KOSUB Klärsysteme ist als

Anlagenbauer spezialisiert auf Kleinkläranlagen,

auf Lösungen für die Regenwassernutzung

und Entwässerung sowie auf

Abscheidesysteme und Pumpstationen.

MULTITALENT FFU: KOMPAKTE MESS-

TECHNIK OHNE KORROSIONSGEFAHREN

In den von DÜLK & KOSUB entwickelten

Anlagen zur automatischen Dosierung

von Korrosionsschutzadditiven und Härtestabilisatoren

ermöglicht der Ultraschall-Durchflusssensor

FFU von SICK

die berührungslose Bestimmung des

Durchflussvolumens – und das unabhängig

vom transportierten Medium. Zwei gegenüber

montierte Sensoren senden und

empfangen wechselweise Ultraschallsignale.

Beim stehenden Medium empfangen

beide Sensoren die ausgesendeten

Ultraschallsignale phasengleich. Beim

fließenden Medium ergibt sich eine Phasenverschiebung,

die proportional zur

Fließgeschwindigkeit ist. „Der FFU ist aufgrund

seines berührungslosen Funktionsprinzips

ohne mechanische medienberührende

Bauteile korrosionsfrei und resistent

gegen Kalk- und Salzablagerungen.

Er eignet sich daher für alle Wasserqualitäten

und ist für uns die geeignete

Sensorlösung“, meint Rainer Kosub von

DÜLK & KOSUB. „Durch seine kompakte

Bauform und vielseitige Einbaumöglichkeiten

eignet sich der FFU von SICK optimal

für den Einsatz in unseren Anlagen.“

FFU BIETET UNMITTELBAREN NUTZEN

FÜR UNTERNEHMEN UND UMWELT

Der Ultraschall-Durchflusssensor FFU

von SICK sorgt dafür, dass die Menge an

Kühlflüssigkeit, die der Anlage zugeführt

Durchflussmessung mit FFU:

optimal Dosierung

von Zusatzchemikalien

wird, exakt bekannt ist. Dadurch kann die

Dosierpumpe das richtige Kühlwasser/

Chemikalien-Verhältnis herstellen und

Überdosierungen vermeiden. „Die Einsparungen

an Additiven senken nicht nur die

Betriebskosten des Anlagenbetreibers,

sondern entlasten auch die Umwelt“, sagt

Roland Schreurs von helcotec.

Durchflussmessung mit dem FFU – und

die Dosierung stimmt.

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.helcotec.com

www.klaersysteme.de

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Messen – Füllstand – Temperatur

: Anwendungen

FÜLLSTAND- UND TEMPERATURÜBERWACHUNG

IN TRANSFORMATORSTATIONEN

KOMBI-MESSTECHNIK FÜR DEN

EINSATZ IM RAUEN UMFELD

Kontinuierliche Füllstandmessung

in der Betonwanne:

LFP Cubic

Redundant ausgelegte Füllstandmessung, ergänzt um eine Temperaturüberwachung

als Pumpenschutz – die Kombi-Lösung von SICK für den Netzbetreiber Amprion vermeidet

ein Überlaufen von Flüssigkeit aus den Betonwannen von Transformatoren

und schützt so die Umwelt.

>> Als ein führender Übertragungsnetzbetreiber

für regenerative Energien in

Europa betreibt die Amprion GmbH das

mit 11.000 Kilometern längste Höchstspannungsnetz

zwischen Niedersachsen,

der Schweiz und Österreich mit

insgesamt etwa 160 Schalt- und Transformatorstationen.

ÜBERLAUF- UND TROCKENLAUFÜBER-

WACHUNG FÜR AUFFANGWANNEN

Die Transformatoren sind jeweils in einer

Betonwanne aufgestellt, in der sich verschiedene

Flüssigkeiten wie Regenwasser

oder Öl sammeln können. Um ein Überlaufen

z. B. bei starken Regenfällen zu verhindern,

fördert eine Pumpe die Flüssigkeit

ab, sobald ein definierter Höchstpegel

erreicht wird. Um ein Trockenlaufen der

Pumpe zu vermeiden, darf auf der anderen

Seite ein Mindestniveau an Flüssigkeit

in der Wanne nicht unterschritten werden.

Ebenfalls zum Schutz der Pumpe soll die

Temperatur der Flüssigkeit überwacht und

so ein Anlaufen bei Eisbildung vermieden

werden. Um die fehleranfällige Füllstandmessung

mit einem konduktiven Sensor

zu ersetzen, wurde der Automatisierungsspezialist

INperfektion Consulting beauftragt,

ein zweites, anders arbeitendes

Messsystem zu installieren. Die besondere

Herausforderung war, dass sich das

Messmedium aus zufällig wechselnden

Flüssigkeiten wie Wasser oder Öl zusammensetzt.

Dementsprechend hoch sind

die Anforderungen an die Sensoren, denn

physikalische Eigenschaften wie Leitfähigkeit,

Dichte oder Dielektrizitätskonstante

einer unbekannten Suspension können

nicht zuverlässig vorhergesagt und in die

Messung mit einbezogen werden.

REDUNDANTE FÜLLSTANDMESSUNG

MIT LFP Cubic UND UM30

Überzeugen konnte in dieser Aufgabenstellung

die Gesamtlösung von SICK.

Sie sieht vor, dass zwei unterschiedlich

arbeitende Sensoren – der TDR-Füllstandsensor

LFP Cubic und der Ultraschallsensor

UM30 – gleichzeitig messen

und sich somit gegenseitig überwachen.

Der LFP Cubic wird zur kontinuierlichen

Füllstandmessung und zur

Grenzwerterfassung von Flüssigkeiten

eingesetzt. Der Sensor erzeugt hochfrequente

Mikrowellenimpulse, die in eine

Monostabsonde eingekoppelt und von

der Flüssigkeitsoberfläche reflektiert werden.

Die Messergebnisse sind – bedingt

durch das Messprinzip – nicht durch die

Eigenschaften des Mediums beeinflusst.

Ebenfalls zur Füllstandmessung in der

Sammelwanne eingesetzt wird der UM30.

Die integrierte Temperaturkompensation,

das farbunabhängige Erkennen des Spiegels

klarer oder trüber Flüssigkeiten, die

große Verschmutzungstoleranz sowie

der hohe Betriebstemperaturbereich von

–25 °C bis +70 °C garantieren ganzjährig

zuverlässige Messungen, selbst unter

schwierigen Bedingungen.

TEMPERATURÜBERWACHUNG SCHÜTZT

VOR PUMPENSCHÄDEN

Zusätzlich zu den Füllstandsensoren

misst der Temperatursensor TBS von

SICK die Temperatur der Flüssigkeit in

der Betonwanne und verhindert unter

1,5 °C automatisch das Anlaufen der

Pumpe. Durch seine Bedienfreundlichkeit,

die einfache Integration und den

großen Messbereich ist der Sensor für

diese Applikation ideal geeignet.

KOMBILÖSUNG AUS EINER HAND

Ideal für INperfektion Consulting und

Amprion war die Betreuung durch SICK:

Beratung, Teststellung von Geräten sowie

die schnelle und einfache Unterstützung

aus einer Hand haben die Realisierung

dieser Aufgabenstellung einfach

und risikofrei gestaltet.

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.amprion.net

www.inperfektion.de

29


Thema Thema

DISTANZMESSUNG FÜR „LOUISE“

DISTANZSENSOR OPTIMIERT SCHÜTT-

GUTTRANSPORT IN HOLCIM-ZEMENTWERK

Mit Hilfe von Long-Range-Distanzsensoren DMT10-2 von SICK werden im Zementwerk

Siggenthal der Holcim (Schweiz) AG Bunkerentleerungswagen so positioniert, dass

ein optimaler Austrag von Kalkstein und Mergel und eine gleichmäßige Be schickung

der Mahlwerke erreicht werden.

Der DMT10-2 weiß stets, wo sich „seine Louise“ befindet

>> Eine „Louise“, wie sie von den Mitarbeitern

im Zementwerk vermutlich in

Anlehnung an ihren Hersteller genannt

wird, ist ein Bunkerentleerungswagen,

mit dessen Hilfe Güter mit schwierigen

Fließeigenschaften gleichmäßig aus einem

Lager, von einer Halde, aus einem

Bunker oder aus einem Mischbett abgezogen

werden können. Das tonnenschwere

Transportsystem kann sich in

seinem Abzugskanal in beide Fahrtrichtungen

bewegen, um Materialien wie

Kalkstein oder Mergel gleichmäßig auf

ein Förderband zu verteilen – wie es beispielsweise

im Zementwerk Siggenthal

geschieht, in dem gleich sechs Louise-

Wagen im Einsatz sind.

HOLCIM (SCHWEIZ) AG: NR. 1 DER

INLÄNDISCHEN ZEMENTPRODUKTION

Die Holcim (Schweiz) AG ist eine Tochtergesellschaft

des weltweit tätigen Baustoffkonzerns

Holcim Ltd und der größte

Zementproduzent der Schweiz. Etwa

40 Betonwerke produzieren mehr als

1,5 Millionen Kubikmeter Beton pro Jahr

– was einen bedeutenden Marktanteil

darstellt. Der Ausgangsstoff Zement wird

in den drei Zementwerken Eclépens, Untervaz

und Siggenthal erzeugt – jährlich

etwa 2,6 Millionen Tonnen. Zudem liefern

rund 20 Kiesgruben und Steinbrüche

jährlich rund sechs Millionen Tonnen

Kies, Sand und Schotter.

Als System- und Lösungsanbieter

rund um Baustoffe ist Liefersicherheit

für die Holcim (Schweiz) AG besonders

wichtig. Dies spiegelt sich in den Prozessen

rund um die Zementherstellung wider,

z. B. bei der Beschickung der Mahlwerke,

in denen Kalkstein und Mergel

zerkleinert werden.

AUTOMATISCHE POSITIONSERFASSUNG

ERSETZT ANLAGENBEGEHUNG

„Die Materialzuführung erfolgt über insgesamt

vier, etwa 65 m lange Förderbän-

30


Infos zum Kunden unter:

xxx

Position erkennen

: Anwendungen

Der DTM10-2 ermittelt die genaue Position und liefert diese Informationen an das

Automatisierungssystem in der Leitzentrale

der mit einer Leistung bis 320 Tonnen

pro Stunde, die jede von einer Louise

befüllt werden“, erklärt der Projektverantwortliche

Roland Jehle, ein langjähriger

Mitarbeiter aus der Instandhaltung

Elektrik bei Holcim. Die Frage, wo sich

die Louise jeweils gerade aufhält, ist

beim Abzugsprozess von entscheidender

Bedeutung, denn der Entleerungswagen

muss das Band möglichst homogen

beschicken und dabei das Mischbett

gleichmäßig abbauen.“Und dafür

ist es erforderlich, dass die Leitzentrale

weiß, wo sich die Louise im Abzugskanal

befindet“, sagt Roland Jehle. „Bislang

musste dazu ein Mitarbeiter in die Anlage

gehen, um die genaue Position zu

ermitteln und anschließend Korrekturen

an der Anlagensteuerung vorzunehmen.

Das ist im Umfeld zunehmender Anlagenautomatisierung

natürlich weder

zeitgemäß noch effizient.“ Der Wunsch

seitens Holcim war also, mithilfe einer

geeigneten Sensorlösung die Position

der Louise jederzeit, mit hoher Genauigkeit

und vor allem automatisch zu erfassen,

um den Abzugsprozess direkt

aus der Leitzentrale steuern und regeln

zu können. „Aufgrund der großen Messstrecke

entlang des Abzugskanals, der

staubigen Umgebung und der starken

Vibrationen in der Anlage haben wir

besonderen Wert auf einen robusten,

verschleißfreien und hoch verfügbaren

Sensor gelegt“, beschreibt Roland Jehle

die gerätetechnischen Anforderungen.

Als ideale Lösung hat er sich – nach Studium

der SICK-Homepage und Beratung

durch Philipp Birrer, den Produktmanager

für Distanzsensoren bei SICK in

Stans – für den Long-Range-Distanzsensor

DMT10-2 entschieden.

LANGLEBIGE LONG-RANGE-LÖSUNG

FÜR LOUISE

Der DMT10-2 erfüllt mit seinem Messbereich

von 155 m, seinem Metallgehäuse

in Schutzart IP 65 sowie seiner

hohen Schock- und Vibrationsfestigkeit

alle mess- und einsatztechnischen Anforderungen

von Holcim. An die Gehäusewand

am Ende des Abzugskanals

montiert, erfasst er direkt die Frontseite

der Louise, ermittelt per Time-of-Flight-

Verfahren in wenigen Millisekunden deren

genaue Position und gibt die Messdaten

per PROFIBUS-Schnittstelle direkt

an das Automatisierungssystem in der

Leitzentrale aus. Mit diesen Informationen

kann jetzt aus der Ferne gesteuert

werden, wo eine Louise Rohmaterial prozessoptimal

aus einem Mischbett abziehen

und auf ein Förderband übergeben

soll. „Die Inbetriebnahme der DMT10-2

war sehr effizient und einfach“, blickt

Roland Jehle zurück. „Mitarbeiter unserer

Instandhaltungsabteilung haben die

Distanzsensoren montiert, elektrisch

angeschlossen und mithilfe des Pilot-

Laserstrahls ohne Mühe auf die Louise-

Wagen ausrichten können – alles, ohne

den laufenden Anlagenbetrieb unterbrechen

zu müssen.“

Seit etwa einem halben Jahr sind

die Long-Range-Distanzsensoren damit

beschäftigt, die Louise-Entleerungswagen

an sieben Tagen rund um die Uhr

präzise zu positionieren – und das ohne

jegliches Problem. „Die vier SICK-Sensoren

arbeiten vollkommen störungsfrei“,

stellt Roland Jehle den DMT10-2 ein

positives Zeugnis aus. „Selbst der staubigen

Umgebung halten sie stand, wir

mussten sie noch nie reinigen oder vom

Staub befreien.“

Eine langlebige Lösung also – die bei

Holcim Lust auf mehr macht. „Wenn die

Lösung weiterhin so präzise und problemlos

arbeitet, könnte man sie auch für

die Räumungsfahrzeuge im Steinbruch

einsetzen“, blickt Roland Jehle in die –

wohl nicht mehr allzu ferne – Zukunft.

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.holcim.ch

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Überwachen und kontrollieren

EMISSIONSMASSENSTRÖME ZUVERLÄSSIG ERMITTELN

UNTER SCHWIERIGEN BEDINGUNGEN

ZEIGEN SIE, WAS SIE KÖNNEN

Der Kohlenstoff-Fußabdruck ist doch unverkennbar.

Deshalb müssen fossile Kraft-


in Südafrika. Die Lösung kommt von SICK.

>> Seine Staubkonzentrationen kontinuierlich

überwachen und damit gleichzeitig

die südafrikanischen Umweltauf lagen

erfüllen: Das ist die Aufgabe, die sich der

größte Stromerzeuger Südafrikas gestellt

hat. Das Unternehmen betreibt mehrere

große Kraftwerke, die fossile Brennstoffe

einsetzen. Deshalb die örtliche Anbindung

an Kohleminen. Eskom versorgt

nicht nur Südafrika, sondern auch Staaten

südlich der Sahara mit Strom.

KEINE VERHANDLUNGSSACHE

Die Überwachung der Emissionen ist

nicht nur für die Prozessoptimierung äußerst

wichtig. Sie ist auch von der südafrikanischen

Behörde vorgeschrieben

und wird durch eine hoch spezialisierte

Umweltpolizei, die Green Scorpions,

kontrolliert und forciert. Sollten vorgegebene

Grenzwerte ständig überschritten

werden und der Betreiber keine Gegenmaßnahmen

einleiten, sind Geldstrafen

fällig. Halten die Verstöße gegen die

Einhaltung der Grenzwerte weiter an,

dann muss die Produktion runtergefahren

werden. Deshalb will Eskom bei der

Überwachungs- und Messtechnologie

auf Nummer sicher gehen: Robust soll

sie sein, genau und hoch zuverlässig mit

einer 24/7-Schaltung zur Behörde. Um

die Emissionsmassenströme zuverlässig

zu ermitteln, wurden das Transmissions-

Staubmessgerät DUSTHUNTER T200

und das Gasdurchflussmessgerät FLOW-

SIC100 H aus dem breiten Produktportfolio

der Prozessautomation von SICK

ausgewählt.

KONZENTRIERT STAUB MESSEN

Transmission ist ein weitverbreitetes optisches

Verfahren, ideal zur Messung

mittlerer und hoher Staubkonzentrationen.

Der DUSTHUNTER T200 enthält

eine automatische Verschmutzungsmessung

und -korrektur, die rechtzeitig warnt,

wenn die Verschmutzung der Messoptik

das zulässige Maß überschreitet. Außerdem

ist er mit einer automatischen

Selbstausrichtung der Optik ausgestattet,

die nur SICK bietet. Sie korrigiert einen

Verzug der optischen Achse, wie er etwa

durch die thermische Ausdehnung des

Schornsteins hervorgerufen wird. Beides

reduziert Wartungseinsätze. Die automatische

Selbstausrichtung erleichtert außerdem

die Inbetriebnahme des Geräts.

IN JEDEM FALL DURCHFLUSS MESSEN

Den Gasdurchfluss in Schornsteinen mit

Kanaldurchmessern über drei Metern

messen – hier geht ohne Ultraschall eigentlich

gar nichts. Niedrige Strömungsgeschwindigkeiten

und Verwirbelungen

des Gasstroms lassen konventionelle

Messtechnik versagen. Ganz kompliziert

wird es bei stark gestörter Gasströmung,

beispielsweise infolge kurzer Ein- und

Auslaufstrecken. Oder wenn staubbeladenes

Gas die Sonden verschmutzt. Dafür

gibt es jetzt das FLOWSIC100 H. Die

Sonden bewältigen jeden Kanaldurchmesser,

ungünstigste Strömungsverhältnisse

und verschmutze Gase. Sie sind

dank verschiedener Sondenlängen für

jede Wanddicke einsetzbar.

VIDEO

www.sickinsight-online.de

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.eskom.co.za

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Messen

: Anwendungen

MOTOR-FEEDBACK MIT HIPERFACE DSL ® BEI KOLLMORGEN

EIN KABEL, KEINE KOMPROMISSE

Mit dem HIPERFACE DSL ® -Portfolio von SICK ergänzt der Antriebshersteller

Kollmorgen die eigene digitale Ein-Kabel-Technik für Resolver auf ideale Weise.

>> Weniger Kosten für die Anschlussleitung

und zwei Steckverbinder, geringerer

Platzbedarf für die Verkabelung, keine

Kompromisse hinsichtlich der Sicherheit

der Kommunikation zwischen Motor und

Regler – in der elektrischen Antriebstechnik

eröffnet die rein digitale Schnittstelle

HIPERFACE DSL ® Motorenherstellern wie

Kollmorgen vielfältige Vorteile bei der

Entwicklung, Skalierung und Integration

hochleistungsfähiger Antriebspakete.

KOLLMORGEN SETZT AUF EIN-KABEL-

TECHNIK FÜR RÜCKFÜHRSYSTEME

Das Unternehmen Kollmorgen ist ein

führender Anbieter von integrierten Automations-

und Antriebssystemen sowie

entsprechenden Komponenten für Maschinenbauer

auf der ganzen Welt. Aktuelle

Motion-Control-Lösungen wie die

Servoregler der AKD-Serie, die Synchron-

Servomotoren der AKM-Familie sowie

die AKMH-Edelstahlmotoren im Hygiene-

Design sind alle in innovativer Ein-Kabel-

Technik ausgelegt. In Anwendungen, die

keine erhöhten Anforderungen an die Auflösung

der Rückführsignale stellen, setzt

Kollmorgen digitale Resolver mit eigenen

24-Bit-Rückführsystemen ein. „Macht

eine Applikation höhere Auflösungen

des Rückführsystems notwendig, kommen

die Motor-Feedback-Systeme

EKS36 bzw. EKM36 von SICK als

Absolutwertgeber mit HIPER-

FACE DSL ® - Interface zum Einsatz“,

sagt Jörg Peters, Director

of Product Management bei

der Kollmorgen Europe GmbH

in Ratingen. Damit verfügt das

Unternehmen wahrscheinlich als

einziger Anbieter über skalierbare

Lösungen in Ein-Kabel-Technik, ik, die tat-

sächlich auch alle gängigen Applikatio-

nen abdecken.

MEHR FLEXIBILITÄT,

MEHR VERFÜGBARKEIT

„Kunden können ihre Antriebspakete so

extrem flexibel konfigurieren. Der Aufwand

für Verdrahtung, Hardware und

Lagerhaltung sowie Verwechselungsrisiken

wird deutlich reduziert“, erläutert

Jörg Peters wichtige Vorteile

der Ein-Kabel-Technik. Der reduzierte

Installationsaufwand hat zudem den

Vorteil, weniger Fehlerquellen aufzuweisen

und dadurch schon allein rein statistisch

deutlich reduzierte technische

Risiken zu besitzen. Dies wiederum ist

einer der Gründe, weshalb HIPERFACE

DSL ® auch mehr Verfügbarkeit von Maschinen

ermöglicht.

EIN-KABEL-TECHNIK: NUTZEN STEIGT

MIT DEM DEZENTRALISIERUNGSGRAD

DER ANTRIEBSTECHNIK

HIPERFACE DSL ® erschließt dem Antriebshersteller

Kollmorgen die Option,

innovative Ein-Kabel-Technik auch dann

einzusetzen, wenn die Applikation ein

hochauflösendes Motor-Feedback-Signal

erfordert, z. B. in Highspeed-Anwendungen.

„Im Besonderen profitieren davon

räumlich ausgedehnte Maschinen mit

verteilten Einzelachsen und dezentraler

Antriebstechnik. Denn gerade bei den

großen Kabellängen, die für ein solches

Szenario typisch sind, lassen sich bereits

vom ersten Meter an zwischen Motor

und Servoregler messbare Einsparungspotenziale

realisieren“, bestätigt Jörg

Peters. Maschinenbauern bietet der Einsatz

von Motor-Feedback-Systemen mit

HIPERFACE DSL ® – neben Kosteneinsparungen

bei der Integration – die zunehmend

häufiger genutzte Möglichkeit, sich

mit diesem Schnittstellen-Standard und

den Vorteilen, die er bietet, im Wettbewerb

zu differenzieren.

Die Motor-Feedback-Systeme EKS36 und EKM36 mit HIPERFACE DSL ®

VIDEO

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Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

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www.kollmorgen.de

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INTELLIGENT GELÖST

INDUKTIVE SENSOREN ERFASSEN

GENERATORGESCHWINDIGKEIT

Für das chinesische Unternehmen NARI sind induktive Standardsensoren der Produktfamilie

IME die optimale Lösung zur Erfassung der Drehzahl von Generatoren.

>> Die Sensoren erfüllen alle Performance-Anforderungen

von NARI und bieten

ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis.

Erstmals eingesetzt wurden

die IME in einem Stromerzeugungsaggregat

im Pumpspeicherkraftwerk in

Xiangshuijian .

NARI: IN VIELEN BRANCHEN FÜHREND

Das Unternehmen NARI ist der führende

Anbieter u. a. von Stromerzeugungsanlagen,

Wasseraufbereitung, Wasserkraftwerkstechnik

und Schienenverkehr-

Überwachungstechnik in China. Das

Pumpspeicherkraftwerk in Xiangshuijian

erzeugt mit seinen vier Francis-Turbinen

pro Jahr eine Million kWh Strom. Für dieses

Kraftwerk suchte NARI nach einer

Lösung, um die Geschwindigkeit eines

Generatorlaufrads sehr präzise und in

Echtzeit zu erfassen – zum einen, um

die Leistung der Stromerzeugungsanlage

zu messen; zum anderen, um Fehler

früh zu erkennen und so zeitnah beheben

zu können. Die Sensoren verschiedener

Hersteller wurden eingehenden

Tests unterzogen. Am Ende setzte sich

die Produktfamilie IME aufgrund ihrer

Genauigkeit und Langlebigkeit durch.

Schaltabstands. Zudem minimiert der

weitgehende Verzicht auf diskrete Bauteile

die Gefahr von Bauteile-Ausfällen,

was zu einer hohen Langlebigkeit führt.

Die Produktfamilie ist in den Baugrößen

M08 bis M30 erhältlich und bietet

Schaltabstände von 1,5 mm bis zu

20 mm. Das breite Portfolio umfasst die

gängigen elektrischen Ausführungen und

eine Vielzahl von Anschlussoptionen.

ROBUSTHEIT GEWÄHRLEISTET LANGE

LEBENSDAUER

Die Standardfamilie IME im metrischen

Zylindergehäuse aus Metall wird selbst

höheren Anforderungen gerecht. Die

Schutzart IP 67, der Betriebstemperaturbereich

von –25 °C bis +75 °C sowie die

hohe Schock- und Vibrationsfestigkeit erwiesen

sich auch für NARI als entscheidende

Merkmale, da sie eine lange Lebensdauer

der Sensoren gewährleisten.

Mit ihrer Schaltfolge von bis zu 4 kHz

sind die IME zudem hervorragend geeignet

für die Impulszählung am Generatorlaufrad.

Ihre exzellente Performance und

ihre hohe Wirtschaftlichkeit haben den

Sensoren bei NARI mittlerweile eine Reihe

weiterer Applikationen erschlossen.

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.nari-china.com

INDUKTIVE NÄHERUNGSSENSOREN

IME: PRÄZISE, LANGLEBIG UND

VIELSEITIG

Die induktiven Näherungssensoren IME

bieten in ihrem Inneren innovative SICK-

ASIC-Technologie für mehr Leistungsfähigkeit

und Zuverlässigkeit. Der Einsatz

eines kompakten ASIC-Chips ermöglicht

einen digitalen Abgleich des Schaltabstands

am Ende des Herstellungsprozesses

und erhöht so die Präzision des

Der induktive Näherungssensor IME ermittelt die Geschwindigkeit eines

Generatorlaufrads und überzeugt durch Genauigkeit und Langlebigkeit

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Detektieren

: Anwendungen

WILDWECHSEL AUF GRÜNBRÜCKEN

NACHTS HERRSCHT REGER BETRIEB

Wie kommen freilebende Wildtiere verletzungsfrei über Autobahnen und andere stark

befahrene Verkehrswege? Die Lösung sind Grünbrücken. Rehe, Hirsche, Wildschweine

und andere Wildtiere nutzen diese, um den gefährlichen Kraftfahrzeugen aus dem Weg

zu gehen. Im niederländischen Wildwechselstandort Woeste Hoeve wollte die staatliche

Forstverwaltung wissen, wie viele und welche Tiere die Brücke nutzen. 2D-Laserscanner

LMS511 von SICK unterstützen die Bereitstellung besserer Bildresultate.

>> Der Systemintegrator Mauritz Techniek

BV aus Huizen in den Niederlanden

ist ein technischer Installationsbetrieb,

dessen Haupttätigkeiten auf den Gebieten

der Zugangs- und Sicherheitstechnik

liegen. Der Betrieb wurde 1995 gegründet.

Das Unternehmen installierte einen

Schaltschrank, einen 2D-Laserscanner

LMS511 von SICK, einen Mast mit

Dome kamera, eine Übersichtskamera

und zwei Infrarotkameras an dem Wildwechselstandort

Woeste Hoeve. Damit

ist eine genaue Identifikation und Zählung

der Tiere möglich.

GENAUE ORTUNG ERFOLGT

So sagt Maarten van Tilborg, Systemintegrator

bei Mauritz Techniek: „Durch

den Einsatz des LMS ist Track-andtrace

möglich. Kommt beispielsweise ein

Hirsch in den gescannten Bereich, weiß

der LMS genau, wo dieser sich befindet.

Wir können dadurch viel früher zoomen

und die Tiere auch ständig genau verfolgen.

Auf der Messe Safety & Security in

Amsterdam haben wir die Anwendungsmöglichkeiten

dieses Scanners kennengelernt.”

Van Tilborg erläutert weiterhin,

dass er anfänglich weniger Wild auf der

Grünbrücke erwartet hatte. Aber als das

Überwachungsgerät in Betrieb ging, war

er erstaunt, dass pro Nacht über 60

Tiere die Brücke überqueren. „Meist sind

es Hirsche, Wildschweine, Füchse und

Rehe. Sie scheinen sich durch den Lärm

der Fahrzeuge nicht abschrecken zu lassen,“

so Van Tilborg.

ZUR ÜBERWACHUNG BESTENS:

FILM PER E-MAIL

Heute ist Maarten van Tilborg am Ort

des Wildwechsels, um am System noch

weitere Feineinstellungen vorzunehmen.

„Bisher hat die Forstverwaltung immer

eine E-Mail erhalten. Sie musste sich einloggen,

um die Bilder anzuschauen. Nun

ist das System so angepasst, dass die

Forstverwaltung, immer, wenn Wildtiere

passieren, per E-Mail einen Film erhält.

Dieser Film zeigt parallel sowohl das Bild

der Übersichtskamera als auch das der

Domekamera.“

EUROPAWEITES INTERESSE

Das Überwachungsgerät von Mauritz

Techniek B.V. ist inzwischen europaweit

Maarten van Tilborg (links),

Systemintegrator bei Mauritz Techniek

populär. „Sogar aus Deutschland und

Polen wurde schon Interesse bekundet.”

Ob Van Tilborg deshalb besonders stolz

auf seine Arbeit im Rahmen dieses Projekts

ist? “Jedes Projekt ist interessant,

aber – zugegeben – dieses Projekt ist

wirklich einzigartig!”

Weitere Applikationen:

www.mysick.com/applikationen

Infos zum Kunden unter:

www.mauritztechniek.nl

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Thema Thema

FELDBUSINTEGRATION VON AUTO-ID-TECHNOLOGIEN

ANBINDUNG OHNE EINSCHRÄNKUNGEN

Um Barcodescanner, 2D-Lesegeräte oder RFID-Systeme auf einfache Weise in übergeordnete

Netzwerke einbinden zu können, setzt SICK konsequent auf modulare

Konnektivität. Die Feldbusmodule CDF600-2 für PROFIBUS DP und PROFINET IO

erlauben die Plug-and-play-Integration von Auto-ID-Technologien ohne netzwerktechnische

Restriktionen .

>> Um eine vollständige und durchgängige

Integration von Feldgeräten und die

Schaffung einer vertikalen Durchgängigkeit

bis zur übergeordneten Manufacturing-Execution-System-Ebene

(MES) zu

ermöglichen, fordern Maschinenbauer,

Systemintegratoren und Anlagenbetreiber

verstärkt eine einfache, flexible und

praxisgerechte Anbindung von Identifikationslösungen

an Feldbussysteme wie

z. B. PROFIBUS DP oder PROFINET IO.

SICK bietet mit den Feldbusmodulen der

Produktfamilie CDF600-2 anbindungsfreundliche

Komponenten, die es erlauben,

alle Identifikationssysteme der

Auto-ID-Plattform IDpro in die genannten

Feldbussysteme zu integrieren.

MODULARE KONNEKTIVITÄT

BEDEUTET FLEXIBILITÄT

Mit den Feldbusmodulen der Produktfamilie

CDF600-2 für PROFIBUS DP bzw.

PROFINET IO lässt sich dies auf einfache

und praxisgerechte Weise erreichen.

Beide Module haben wesentliche Eigenschaften

gemeinsam. Die kompakten Gehäuse

aus Aluminium bieten die Schutzart

IP 65 und können mit nur zwei Schrauben

ohne spezielle Montagevorrichtungen

direkt und platzsparend an allen industriell

gängigen Industrieprofilen montiert

werden. Dort sind die Module – im Gegensatz

zu den oft tief verbauten und damit

schwer zugänglichen Auto-ID-Sensoren –

jederzeit für Parametrier- oder Diagnosezwecke

erreichbar. Ein weiterer Vorteil gegenüber

einer im Sensor fest integrierten

Schnittstelle ist, dass sich die I-Punkte

in der Anlage entsprechend des Baufortschritts

einrichten lassen. Das Feldbusmodul

kann frühzeitig montiert und angeschlossen

werden. Die Auswahl und die

Inbetriebnahme eines Barcodescanners ,

2D-Lesegeräts oder RFID-Schreib-/Lesegeräts

können später zum passenden

Zeitpunkt im Projektverlauf erfolgen.

Angeschlossen werden die Komponenten

über nur ein Kabel, was die Verkabelungskosten

entsprechend reduziert. Im

Betrieb visualisieren vier bzw. sechs aus

jeder Blickrichtung erkennbare LEDs den

36


Thema Thema

: Technologie

Das PROFIBUS-DP-Feldbusmodul mit seinen

zwei Ports für Linientopologien wie

auch das PROFINET-IO-Modul mit integrierter

Switch-Funktionalität für Sternund

Linientopologien verfügen über

Drehcodierschalter zur softwarelosen

Einstellung der Betriebsmodi sowie der

Busadresse bei PROFIBUS DP. Die Schalter

sind von außen bequem zugänglich

und durch eine Abdeckung gut geschützt

gegen unbeabsichtigtes Verstellen. Dabei

bleiben sie gleichzeitig von außen gut

ablesbar. Beide Feldbusmodule verfügen

zudem im Proxy-Mode über einen integrierten

Parameterspeicher für den angeschlossenen

Sensor. Im Falle eines Austauschs

können die Einstellungen per Parametercloning

direkt übertragen werden.

DIE VERNETZTE ZUKUNFT IM BLICK

Jedes Jahr erhöhen Millionen neuer Geräte

mit PROFIBUS DP die installierte Basis

in den verschiedensten Industrien. Parallel

dazu gewinnen Industrial-Ethernet-

Systeme zunehmend an Bedeutung, wie

das Beispiel PROFINET IO in der Automobilindustrie

und zunehmend auch

im intralogistischen Anlagenbau zeigt.

Mit den Feldbusmodulen CDF600-2

wird SICK der aktuellen wie auch der

prognostizierten Marktentwicklung bei

Feldbussen gerecht. Daher wird das Konnektivitäts-Portfolio

der Auto-ID-Plattform

IDpro in absehbarer Zeit um neue Plugand-play-Pakete

für PROFINET IO mit

AIDA Steckverbindern sowie EtherNet/IP

mit M12-Steckverbindern erweitert. Für

EtherCAT ®* existiert bereits ein Anschlussmodul

auf der Plattform des CDF600.

*EtherCAT ® ist eine eingetragene Marke und patentierte Technologie, lizensiert durch die Beckhoff Automation GmbH, Deutschland

Betriebsstatus des Feldbusmoduls und

unterstützen eine eindeutige und effiziente

Diagnose. Das PROFIBUS-DP- wie auch

das PROFINET-IO-Modul verfügen dabei

jeweils über eine Sammelfehler- und eine

Busfehler-LED gemäß PNO-Spezifikation.

VERNETZUNG LEICHT GEMACHT

Um die Integration möglichst einfach zu

gestalten, stehen für beide Feldbusmodule

Funktionsbausteine zum kostenfreien

Download im Internet zur Verfügung.

Sie bilden die Kommunikationsabläufe

schnell ab und sparen Programmieraufwand

in der Steuerung. Sowohl die Ausführung

für PROFIBUS DP als auch die

für PROFINET IO können wahlweise im

Proxy-Modus oder als Gateway betrieben

werden. Der patentierte Proxy-Betriebsmodus

ermöglicht es dem Automatisierungssystem,

z. B. einer SPS, den angeschlossenen

Auto-ID-Sensor zu erkennen

und ihn direkt per GSD-Parametrierung

zu konfigurieren. Das Anschlussmodul

ist dabei zur SPS hin nicht sichtbar. Dadurch

ist es möglich, auf einfache Weise

auch einen schwer zugänglichen Auto-ID-

Sensor für Einstellungs- und Diagnosearbeiten

zu erreichen.

Weitere Informationen:

www.sick-idpro.de

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DIE WELT DER TRANSPARENZ

MIT DURCHBLICK DETEKTIEREN –

MIT WEITBLICK AUTOMATISIEREN

Living in a clear material world: Opto-Sensoren zur Erkennung transparenter Objekte.

Flaschen aus Glas oder PET, Ampullen und Pipetten, Flach-, Rohr- und Hohlglas, Folien

zur Ladungssicherung auf Paletten – in vielen Herstellungsprozessen müssen sich

Automatisierer in einer transparenten Welt zurechtfinden.

>> Für die Fabrikautomation hat SICK

daher ein besonderes Sensor-Portfolio

zur Erkennung transparenter Objekte

entwickelt. Das Sensorangebot von SICK

ist so ausgelegt, dass es den unterschiedlichsten

Anwendungen im wechselnden

industriellen Umfeld gerecht

wird und zukunftssichere Lösungen

ermöglicht. Je nach Applikations- und

Anforderungsschwerpunkten bieten sich

unterschiedliche Sensorlösungen an, die

nahezu alle transparenten Objekte von

der dünnen Folie über die PET-Flasche

bis zum durchsichtigen Tray und Verpackungsmaterial

zuverlässig erkennen.

FIT FÜR RAUES UMFELD

WL9G-3 im VISTAL ® -Gehäuse, WL12G-3

im stabilen Zink-Druckgussgehäuse

und WLG4S Inox sind konsequent für

Washdown- bzw. Hygieneanforderungen

ausgelegt. Diese Sensoren sind

mechanisch sehr robust und chemisch

beständig gegenüber einer Vielzahl von

Reinigungs- und Desinfektionsmitteln

und daher besonders geeignet für den

Einsatz in der Getränke-, Lebensmittelund

Pharmaindustrie. In einem solchen

Umfeld, in dem wesentlich häufiger mit

Verschmutzung zu rechnen ist, bewähren

sich Lichtschranken mit integrierter

Schaltschwellenanpassung („CTA“ für

Continuous Threshold Adaption). Die

Produktion läuft länger ohne Reinigungsunterbrechung

und die Produktivität wird

gesteigert.

KOMPAKT UND INTELLIGENT

Für engste Platzverhältnisse am Detektionsort

bei gleichzeitig guter Zugänglichkeit

der Auswerteeinheit eignen sich

die Lichtleiter-Lichtschranken WLL180T.

Eine ebenfalls sehr platzsparende Einbaulösung

eröffnet die Produktfamilie

GRL18SG mit ihrem kurzen M18-Gewindegehäuse.

Mit den WL9G-3, WLG4S-3

und WL12G-3, powered by IO-Link, bietet

SICK Lichtschranken-Lösungen zur

Optimierung der Automatisierungstechnik

in Maschinen und Anlagen, z. B.

vorbeugende Wartung, elektronische

Entprellung von Mehrfachsignalen und

Rückverfolgbarkeit von Produkten per

Zeitstempel. Damit sind wesentliche Aufgaben,

die zuvor eine Programmierung

und Abarbeitung im Automatisierungssystem

erforderten, in die unterste Feldebene

der Automatisierungspyramide

übertragen worden.

NEU IM PORTFOLIO: TRANSPARENTE

OBJEKTERKENNUNG OHNE REFLEKTOR

Das jüngste Mitglied in der Clear Material

-Familie ist der Reflexions-Lichttaster

TranspaTect . Seine Besonderheit:

Er benötigt zur Detektion transparenter

Objekte keinen Reflektor. Wie das funktioniert

lesen Sie im folgenden Beitrag.

Die optoelektronischen Sensoren von

SICK behalten also jederzeit den „Durchblick“

in der Welt der transparenten Objekte.

Weitere Produktinfos:

www.mysick.com/produkte

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MultiTask-Lichtschranken

: Produkte

DEN OPTISCHEN „HAUCH VON NICHTS“ GLASKLAR ERKENNEN

WENN DIE MASCHINE DEN REFLEKTOR ERSETZT

Zeit- und Kostenersparnis, mehr Freiheit im Maschinendesign und höchste Betriebssicherheit

auch bei plötzlicher Verschmutzung – der neue Lichttaster TranspaTect von

SICK bietet klare Vorteile bei der Erfassung transparenter Objekte.

Der TranspaTect erfasst transparente und

semitransparente Objekte ohne Reflektor

>> Neueste Technologien von SICK ermöglichen

es dem TranspaTect, bei der

Erfassung transparenter und semitransparenter

Trays und Flaschen auf den

Einsatz von Reflektoren zu verzichten

und stattdessen Maschinenteile als Referenzfläche

zu nutzen. Auch hoch glänzende,

stark spiegelnde oder unebene

Oberflächen detektiert der TranspaTect

zuverlässig. Ergänzt um die AutoAdapt-

Funktion bietet der Lichttaster bestmögliche

Erfassungssicherheit und Wirtschaftlichkeit

für Verpackungsprozesse

z. B. in der Lebensmittel-, Getränke- und

Pharmaindustrie. Auch das robuste und

von ECOLAB zertifizierte Zink-Druckgussgehäuse

ist für dieses Einsatzumfeld mit

seiner hohen Beständigkeit gegenüber

Reinigungs- und Desinfektionsmitteln

optimal angepasst.

WEGFALL DES REFLEKTORS

SPART ZEIT UND KOSTEN

So zuverlässig die Detektion transparenter

Objekte mit dem TranspaTect ist, so einfach

lässt sich der Lichttaster installieren

und in Betrieb nehmen. Bei der Montage

entfällt der Arbeitsaufwand für das Anbringen

eines Reflektors und das exakte Ausrichten

des Sensors. Ein stabiler und matter

Hintergrund, z.B. ein Maschinenteil,

fungiert als Referenzfläche, auf welches

die Empfindlichkeit intuitiv per Teach-in

eingelernt wird. Zudem spart der Verzicht

auf den Reflektor Platz – entscheidend,

wenn es in der Maschine eng zugeht.

STAUB UND SCHMUTZ –

DER TranspaTect SIEHT KLAR

Der TranspaTect bietet ein Höchstmaß

an Unempfindlichkeit gegenüber Ver-

schmutzungen. Bei Staub oder Produktresten

auf der Optik passt der

Sensor durch die integrierte AutoAdapt-

Funktion seine Schaltschwelle zeitgesteuert

an. Nach einer Reinigung wird

der ursprüngliche Schwellenwert automatisch

wieder eingestellt. Somit können

Putzintervalle verzögert und Maschinenstillstände

minimiert werden. Auch

bei einer plötzlichen Verschmutzung des

Referenzhintergrunds gewährleistet der

TranspaTect höchste Detektions- und

Betriebssicherheit – und damit Maschinenverfügbarkeit.

REIBUNGSLOSE VERPACKUNGS- UND

ABFÜLLPROZESSE SICHERGESTELLT

Typische Applikationen in Anlagen für die

Primärverpackung sind die Überwachung

transparenter Trays im Einlauftunnel von

Traysealern oder die Detektion von transparenten

Lebensmittelverpackungen auf

Förderbändern. In der Getränkeindustrie

wird der TranspaTect z. B. im Einlauf vor

Füllern eingesetzt.

Weitere Produktinfos:

www.mysick.com/produkte

39


RFID | Klein-Lichtschranken

NEUES UHF-SCHREIB-/LESEGERÄT AUCH MIT POWER-OVER-ETHERNET

RFU620: KOMPAKTE LÖSUNG FÜR KURZE REICHWEITEN

Mit dem RFU620 ergänzt SICK das UHF-Portfolio um ein optimiertes Schreib-/

Lesegerät für mittlere Reichweiten und enge Einbausituationen. Zahlreiche

Filter funktionen und verschiedene Anschlussvarianten ermöglichen vielseitige

Identifikationslösungen .

einem Meter einzustellen und sich so der

jeweiligen Lesesituation anzupassen. Die

Antenne des RFU620 erzeugt ein homogenes

und symmetrisches Kommunikationsfeld,

in dem der einzelne Transponder

gezielt ausgelesen und beschrieben

werden kann. Mit der Funktion „adaptive

power control“ kann der RFU620 die Sendeleistung

selbstständig so lange erhöhen,

bis ein Transponder gelesen wird.

Dies schließt die gleichzeitige Erfassung

mehrerer Transponder aus. Andere Filterfunktionen

fokussieren die Kommunikation

auf Transponder mit bestimmten Datenstrukturen,

auf Transponder mit einer

bestimmten Mindest-Sendestärke oder

schließen eine Mehrfacherfassung desselben

Transponders in einer definierbaren

Zeitspanne aus. All dies gewährleistet

ein sicheres Datenübertragungsverhalten

in Lese- wie auch in Schreibzyklen.

>> Der RFU620 arbeitet wie auch der

große Bruder RFU630 im Frequenzbereich

von 860-960 MHz. Im Gegensatz

zu diesem ist er jedoch für Applikationen

optimiert, in denen UHF-Transponder,

die den weltweiten ISO/IEC-Standards

entsprechen, auf mittlere Reichweiten

und in räumlicher Nähe zueinander sicher

identifiziert werden müssen. Die

Benutzeroberfläche SOPAS bietet Tools

für die schnelle, flexible und einfache

Integration.

OPTIMIERTE FELDGEOMETRIE,

VIELFÄLTIGE FILTERFUNKTIONEN

Der RFU620 bietet die Möglichkeit, die

Sendeleistung bis zu einer Reichweite von

EINRASTEN, AUSRICHTEN, FIXIEREN, ERFASSEN

G10: SO SCHNELL WAR BE -

GEISTERUNG NOCH NIE ANGEBRACHT

Minimierter Einstellungsaufwand, hohe Detektionssicherheit, flexible 360°-Ausrichtung

und sekundenschnelle Fixierung – all diese Vorzüge bieten die Klein-Lichtschranken

der neuen Produktfamilie G10 von SICK.

>> G10 umfasst Einweg-Lichtschranken

mit 40 m Schaltabstand, Reflex ions-

Lichtschranken mit bis zu 16 m Schaltabstand,

energetische Taster mit 1.400 mm

Schaltabstand sowie Taster mit Hintergrundausblendung,

die helle Objekte auf

950 mm und tiefschwarze Oberflächen

auf 520 mm sicher detektieren – und all

das mit hellem, gut sichtbaren PinPoint-

Rotlicht. Im Betrieb überzeugen die sehr

fremdlichtsicheren G10-Sensoren durch

die zuverlässige Erfassung selbst von depolarisierenden

Objekten.

SEKUNDENSCHNELLE

MONTAGE UND FIXIERUNG

Mit dem optionalen Q-Lock-Haltersystem

von SICK wird die Rundstangenmontage

zum „kurzen Vergnügen“: Es dauert

nur 10 bis 15 Sekunden, bis der Sensor

sitzt. Das Q-Lock-System besteht aus

zwei fertig vorbereiteten Baugruppen:

der Stiftplatte und der Klemmhalterung.

Der Sensor wird einfach auf die Stiftplatte

aufgesteckt, danach die Klemmhalterung

über die Enden der Stifte geschoben

und verriegelt. Anschließend wird

die gesamte Einheit von der Seite an die

12-mm-Rundstange aufgeschnappt und

in der Horizontalen, in der Vertikalen

und in 360°-Orientierung beliebig ausgerichtet.

Jetzt nur noch die Schraube

anziehen – fertig! Alternativ ist es möglich,

das Q-Lock-System in gleicher Weise

auch an einem bis zu 3 mm dicken

Blech zu fixieren. Gerade dort also, wo

in einer Anlage, z. B. in der komplexen

Fördertechnik eines großen Lager- oder

Distributionszentrums, viele hundert

Sensoren verbaut werden müssen, kann

das bedienungsfreundliche Q-Lock-Befestigungskonzept

der Produktfamilie

G10 mehrere Manntage Montageaufwand

einsparen.

VIELFÄLTIGE OPTIONEN:

EINE VERSION PASST IMMER

Die Sensoren der Produktfamilie G10

sind zum einen mit 10 bis 30 V DC und

40


Absolut-Encoder

: Produkte

NEU: INTEGRATION PER

POWER-OVER-ETHERNET

Eingesetzt wird der RFU620 u. a. im Automobilbau

sowie in der Intralogistik zur

Behälter- und Lagerplatzidentifikation.

Die kompakte Bauform kommt insbesondere

dem Einsatz auf Gabelstaplern zugute,

da sich der RFU620 platzsparend

zwischen die Hubgabeln platzieren lässt.

Die in diesen Branchen üblichen Schnittstellen-

und Feldbusstandards – u. a.

RS232/422, Ethernet TCP/IP, EtherNet/

IP, CANopen, PROFIBUS DP und PROFI-

NET IO – werden erstmals ergänzt um

die Integrationsoption Power-over-Ethernet

(PoE). Damit bietet der RFU620 auch

informationstechnisch das gewohnt hohe

Maß an Zukunftssicherheit – zumal

das neue Schreib-/Lesegerät in vollem

Umfang kompatibel ist zu IDpro, der

technologieübergreifenden Plattformund

Portfoliostrategie für Auto-ID-Systemlösungen

von SICK.

ABSOLUT ÜBERZEUGENDES FUNKTIONSPAKET

ENCODER SETZT BENCHMARK

IN DER 36-MM-KLASSE

Mit zahlreichen Alleinstellungsmerkmalen setzen die programmierbaren Absolut-

Encoder AHS/AHM36 von SICK einen neuen Leistungsstandard in der 36-mm-Klasse.

Die Vielfalt mechanischer Schnittstellen sowie wahlweise SSI oder CANopen eröffnen

ein Höchstmaß an Flexibilität.

Weitere Produktinfos:

www.mysick.com/produkte

PNP- bzw. NPN-schaltendem Transistorausgang

verfügbar, z. B. für die Logistikautomation

und den Maschinenbau.

Des Weiteren gibt es eine Allspannungsversion

mit 24 bis 240 V AC/V DC, welche

mit Relais-Ausgang insbesondere in

automatischen Parkhäusern, Aufzügen

sowie Tür- und Toranlagen zu finden ist.

SCHNELLSTART-VERSIONEN

FÜR DIE LOGISTIKAUTOMATION

Alle G10-Sensoren sind grundsätzlich

mit einem Bedienelement zur Einstellung

des Schaltabstands bzw. der Empfindlichkeit

erhältlich. Speziell für die

Bedürfnisse der Logistikautomation gibt

es aber auch Varianten, die komplett

ohne Bedienelemente auskommen. Das

spart wertvolle Zeit bei der Installation –

insbesondere in Kombination mit dem

Q-Lock-System – und schließt nachträgliche,

ungewollte Veränderungen der Sensoreinstellungen

aus.

VIDEO

www.sickinsight-online.de

Weitere Produktinfos:

www.sick.com/g10

>> Die kompakten Encoder stehen als

Singleturn-Version AHS36 wie auch

Multi turn-Ausführung AHM36 zur Verfügung.

Eingesetzt werden sie zur Messung

von Absolutpositionen, z. B. in Industrieund

Spezialfahrzeugen, in Verpackungsmaschinen,

in der Logistik, im Maschinenbau

sowie in der Medizintechnik. Auf

diese Vielseitigkeit ist die Produktfamilie

bestens vorbereitet.

MAXIMALE FREIHEITSGRADE FÜR

DIE MECHANISCHE INTEGRATION

Als mechanische Schnittstellen stehen

bei den AHS/AHM36-Encodern wahlweise

Aufsteckhohlwellen sowie Klemmoder

Servoflansche zur Verfügung – alle

mit einer großen Anzahl an Wellendurchmessern.

Dies eröffnet ein Höchstmaß

an Flexibilität bei der Gestaltung der mechanischen

Anbindung. Der Anschlussstecker

bzw. der Leitungsabgang sind

drehbar – das Kabel kann so auch in

beengten Einbausituationen optimal verlegt

werden. Gleichzeitig reduziert sich

beim Maschinenbauer die Anzahl von

Encodervarianten für unterschiedliche

Einbausituationen.

HÖCHSTE FLEXIBILITÄT DURCH

PROGRAMMIERBARE SSI- UND

CANOPEN-SCHNITTSTELLEN

Die Programmierbarkeit der AHS/AHM36

reduziert die Variantenvielfalt weiter –

und eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit,

zahlreiche Konfigurations- und Diagnoseoptionen

zu nutzen. So können bei den

Encodern mit SSI-Schnittstelle z. B. binäre

und nicht binäre Auflösungen eingestellt,

verschiedene Betriebsarten vorgegeben

oder eine Rundachsfunktionalität programmiert

werden. Position, Geschwindigkeit,

Temperatur, Betriebsstunden u. a.

– die CANopen-Encoder bieten zahlreiche

Diagnoseoptionen für Auswertungen,

mit denen sich z. B. die Wartungsintervalle

der Gesamtapplikation optimieren

lassen. Auch ein elektronisches Nockenschaltwerk

kann konfiguriert werden.

ADAPTION AN SEILZUG-

ENCODER MÖGLICH

Die großen Arbeitstemperaturbereiche

sowie die Schutzarten IP 66 und IP 67

erlauben den Einsatz der Encoder AHS/

AHM36 im rauen Umfeld. Darüber hinaus

können die Encoder auch an alle

Seilzugmechaniken der Produktfamilien

EcoLine und HighLine von SICK adaptiert

werden.

KONSEQUENT KOMPATIBEL

Die Vielfalt mechanischer Anbindungsmöglichkeiten

wie auch die verfügbaren

elektrischen Schnittstellen machen die

Encoder der Produktfamilie AHS/AHM36

kompatibel mit anderen Encodern im

Markt – und erleichtern so den Umstieg

auf das absolut beste Gesamtpaket in

der 36-mm-Klasse.

Weitere Produktinfos:

www.mysick.com/produkte

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HIGHLIGHTS UND INNOVATIONEN IM Flexi-Soft-PORTFOLIO

VORTEILE CLEVER

ANEINANDERGEREIHT

Neue Funktionalitäten zur Vernetzung von Safety-Stationen, zur Kaskadierung sicherer

Schalter und Sensoren sowie zur Integration nicht sicherer Signale bringen noch

mehr Flexibilität in die sichere Steuerungstechnik.

>> Drei Trends sind bei sicherheitsgerichteten

Steuerungslösungen zu beobachten:

So sollen modulare Maschinenelemente

auf einfache Weise sicher vernetzt werden

können. Darüber hinaus gefordert wird die

wirtschaftlich effiziente Integration sicherer

Schalter und Sensoren in Maschinenmodule.

Und auch nicht sicherheitsgerichtet

ausgelegte Geräte sollen kostenoptimal

integrierbar sein. Die Innovationen von

Flexi Soft erfüllen diese Anforderungen.

Flexi Line: VERKETTUNG VON

SICHERHEITSFUNKTIONEN

MODULARER ANLAGENTEILE

So revolutioniert das neue Interface Flexi

Line die sicherheitsgerichtete Umsetzung

von modularen Maschinenkonzepten.

Bis zu 32 Safety-Stationen mit Flexi-Soft-

Hauptmodulen können über ihre integrierte

Flexi-Line-Schnittstellen auf einfache

Weise sicher vernetzt und so Sicherheitsfunktionen

über mehrere Maschinen

hinweg verkettet werden. Auf diese Weise

können einzelne Anlagenmodule nach

individueller Konstellation oder je nach

Aufstellung vor Ort in Betrieb genommen

oder auch einzelne Maschinenelemente

nachträglich integriert werden.

Flexi Loop: FÜR DIE KOSTENSPARENDE,

DEZENTRALE INTEGRATION VON SICHE-

REN SCHALTERN UND SENSOREN

Das dezentrale Integrationskonzept Flexi

Loop ermöglicht die kostensparende

Kaskadierung sicherer Schalter und Sensoren

innerhalb eines Maschinenmoduls

sowie die Einrichtung umfangreicher

Diagnosemöglichkeiten. Mit Flexi Loop

können bis zu acht Sensorkaskaden mit

jeweils bis zu 32 zweikanaligen Sicherheitsschaltern

und Sicherheitssensoren

über ungeschirmte 5-Adern-Standardkabel

und Standard-M12-Anschlusstechnik

kosteneffizient angebunden werden.

Technisch und wirtschaftlich interessant

ist dies für Maschinen und Anlagen mit

einer Vielzahl von zu überwachenden

Türen, Schutzklappen, Abdeckungen,

Not-Aus-Tastern sowie berührungslos abgesicherten

Maschinenöffnungen. Die

Schalter- und Sensorkaskadierung mit

Flexi Loop erfüllt beim Einsatz geeigneter

Geräte jederzeit die Anforderungen

des PL e nach DIN EN ISO 13849-1.

ERWEITERUNGSMODULE BRINGEN STAN-

DARDSIGNALE AUF „SICHERE WEGE“

Für die kostengünstige Integration nicht

sicherer Sensoren, Taster oder Leuchten

in die Sicherheits-Steuerung Flexi Soft

stehen ab sofort neue Erweiterungsmodule

mit Standard-Ein- und Ausgängen

zur Verfügung. Der Erweiterungsbaustein

FX0-STIO verfügt über jeweils sechs

nicht sichere Ein- und Ausgänge; das

Modul FX3-XTDS bietet acht sichere Eingänge

und vier nicht sichere Ausgänge.

Zudem besitzen beide Flexi-Soft-Erweiterungen

zwei separate Kanäle zur freien

Konfiguration.

Flexi Line: Durch die Vernetzung von bis zu

32 Flexi-Soft-Stationen kann der modulare

Maschinenaufbau konsequent und effizient

abgebildet werden

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: Produkte

WENIGER VERKABELUNGSAUFWAND, MEHR DIAGNOSEMÖGLICHKEITEN

KOSTENEFFIZIENTE KASKADIERUNG

SICHERER SCHALTER UND SENSOREN

Mit dem einmaligen dezentralen Integrationskonzept Flexi Loop erfüllt SICK die Forderung

nach einer kostensparenden Kaskadierung sicherer Schalter und Sensoren

innerhalb einer Maschine sowie nach umfangreichen Diagnosemöglichkeiten – unter

Beibehaltung des Performance Level PL e.

>> Im Rahmen einer Flexi-Soft-Steuerungslösung

können mit Flexi Loop bis

zu acht Sensorkaskaden mit jeweils bis

zu 32 zweikanaligen Sicherheitsschaltern

und Sicherheitssensoren auf kosteneffiziente

Weise angebunden und einzeln diagnostiziert

werden. Technisch und wirtschaftlich

interessant ist dies für Maschinen

und Anlagen mit einer Vielzahl von zu

überwachenden Türen, Schutzklappen,

Abdeckungen, Not-Halt-Tastern sowie berührungslos

abgesicherten Maschinenöffnungen.

Ihre Kaskadierung per Flexi Loop

ist enorm kosteneffizient, da der gesamte

„Loop“ nur einen sicheren Schalteingang

benötigt und ungeschirmte 5-Adern-Standardkabel

mit Standard-M12-Anschlusstechnik

verwendet werden können.

Flexi-Loop-KNOTEN MIT ANBINDUNGS-

UND DIAGNOSEFUNKTION

Zur Reihenschaltung und Anbindung an

verschiedene Erweiterungsmodule der

Sicherheits-Steuerung Flexi Soft stehen

Anschlussknoten sowohl für elektromechanische

Sicherheitsschalter als

auch für Sicherheitssensoren mit OSSD-

Ausgangsschaltelementen (für: Output

Signal Switching Device) zur Verfügung.

Der Flexi-Loop-Strang beinhaltet das

sichere Abschaltsignal der gesamten

Kaskade sowie Diagnosedaten jedes

einzelnen Teilnehmers. Darüber hinaus

werden die angeschlossenen Sensoren

über Flexi Loop mit 24 V versorgt. Pro

Knoten steht ein Standardeingang sowie

ein Standardausgang zur Verfügung.

Zwischen den einzelnen Knoten können

bis zu 30 m liegen, sodass ein „Loop“

im Vollausbau insgesamt bis zu 960 m

lang sein kann. Die übertragenen Diagnosedaten

jedes einzelnen Schalters/

Sensors beinhalten die Abschaltinformation

„Wer hat geschaltet?“ sowie im Fehlerfall

die Fehlerursache „Warum wurde

geschaltet?“ Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten

können somit schnell und

gezielt durchgeführt werden.

MIT Flexi Loop WERDEN

REIHENSCHALTUNGEN SICHERER

UND SCHNELLER

Eine große Innovation von Flexi Loop ist,

dass Reihenschaltungen sicherer werden.

Bei konventioneller Verdrahtung können

diverse Fehler nicht festgestellt werden,

weil durch die Reihenschaltung Folgefehler

„maskiert“ werden. Dies verhindert Flexi

Loop durch Überwachung eines jeden einzelnen

Sensors. Während aus sicherheitstechnischer

Sicht der Performance Level

bei konventioneller Verdrahtung mit mehreren

Sensoren auf PL d oder PL c sinkt, erfüllt

die Schalter- und Sensorkaskadierung

mit Flexi Loop beim Einsatz geeigneter Geräte

jederzeit die Anforderungen des PL e

Flexi Loop: Sichere Sensorkaskade mit

komfortabler Diagnose

nach DIN EN ISO 13849-1. Und auch die

Schnelligkeit des Gesamtsystems verkürzt

sich, weil im Gegensatz zur diskreten Verdrahtung

die Reaktionszeit von Flexi Loop

mit 60 ms unabhängig von der Anzahl angeschlossener

Sensoren und Schaltern ist.

SENSORIK VON SICK FÜR

PLUG-AND-PLAY VORBEREITET

Flexi Loop ist offen für die sicherheitsgerichteten

Schalter und Sensoren sämtlicher

Hersteller. Am einfachsten – per

Plug-and-play – geht es jedoch mit Schaltern

von SICK: Diese sind von vornherein

mit M12-Steckern und passender PIN-

Belegung für Flexi Loop vorbereitet.

Weitere Produktinfos:


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Füllstandsensoren | High-End-Kameras

HYGIENEGERECHT UND ZUVERLÄSSIG

FÜLLSTANDMESSUNG IN

SCHÄUMENDEN MEDIEN

Exakte Füllstandmessung bei stark schäumenden Medien – kein Problem für den

neuen Füllstandsensor LFP Inox von SICK. Das Messprinzip der geführten Mikrowelle

sorgt für höchste Zuverlässigkeit; das hygienegerechte Design des Sensors eröffnet

in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

>> Speziell in Molkereien und Brauereien

ist beim Fördern, Mischen und

Abfüllen von Milch bzw. Bier mit einer

starken Schaumbildung bis hin zum Entstehen

nasser, kompakter Schäume zu

rechnen. Viele Füllstandmesssysteme

stoßen da an ihre Grenzen: Kapazitive

Systeme und Leitfähigkeitssonden liefern

durch die Produktanhaftungen keine

zuverlässigen Messwerte; Schwimmschalter

genügen in der Regel nicht den

hygienischen Anforderungen an die Reinigungsfähigkeit

und Sterilisation. Der

LFP Inox ist für solche Applikationen die

ideale Lösung.

SICHERE SCHAUMAUSBLENDUNG,

ZERTIFIZIERTES HYGIENE-DESIGN

Dank des Messprinzips der geführten

Mikrowelle, ist der LFP Inox in der Lage,

zuverlässig zwischen flüssigen Medien

und Schäumen oder Anhaftungen zu unterscheiden.

Die Messsonde ist CIP- und

SIP-beständig und kann ausgehend vom

Maximalmessbereich von 4.000 mm bis

auf 200 mm beliebig gekürzt werden. Sie

besteht aus FDA-konformem, lebensmittelgeeignetem

Edelstahl, der eine Oberflächenrauigkeit

von Ra = 0,8 μm aufweist.

Das erleichtert die rückstandsfreie

Reinigung, minimiert im Prozess die Anhaftungsmöglichkeiten

für Produktreste

und verhindert so Nährböden für Bakterien

und andere Mikroorganismen. Dies

gilt auch für die wechselbaren, hygienischen

Prozessanschlüsse des LFP Inox.

Der Füllstandsensor ist von der EHEDG

(European Hygienic Engineering & Design

Group) zertifiziert und erfüllt auch

das Hygienezertifikat 3-A der US-amerikanischen

Lebensmittelbranche.

FLEXIBLE AUTOMATISIERUNG MÖGLICH

Der LFP Inox vereint die kontinuierliche

Füllstandmessung und die Erfassung

von Grenzwerten. Display, umschaltbarer

Analogausgang 4 bis 20 mA bzw. 0 bis

10 V, IO-Link für individuelle Parametrier-,

Diagnose- und Visualisierungsoptionen

sowie zwei Transistorschaltausgänge

sind in einem kompakten Sensorgehäuse

untergebracht, das die Anforderungen

der beiden Schutzarten IP 67 und IP 69K

erfüllt. Die einfache Inbetriebnahme, die

Wartungsfreiheit und die weitgehende

Unabhängigkeit von den Mediumseigenschaften

des zu messen den Mediums,

wodurch der Sensor nicht rekalibriert

werden muss, bedeuten eine hohe Zeitund

Kostenersparnis.

Damit ist der LFP Inox technisch und

wirtschaftlich die ideale Lösung zur Füllstandmessung

in Pufferbehältern von

Abfüllanlagen, zur Niveauüberwachung

in Rinser- und in CIP-Anlagen sowie in

kosmetischen bzw. pharmazeutischen

Mischern.

Weitere Produktinfos:

www.mysick.com/produkte

NEUE DIMENSIONEN VON PRODUKTIVITÄT

MEHR SICHT FÜR

ROBOTER-ANWENDUNGEN

Mit ScanningRuler, der neuen 3D-High-End-Kamera der oberen Leistungsklasse von

SICK, gewinnen Roboter-Anwendungen deutlich an Performance und Wirtschaftlichkeit.

>> Mit einem großen Sichtfeld liefert

ScanningRuler extrem schnell sehr genaue

und zuverlässige 3D-Messdaten,

mit denen Roboter auch in komplexen

Pick-Anwendungen stationäre Teile

präzise erkennen und die optimale

Greifposition ermitteln können. Ausgestattet

mit modernster Technologie

sowie cleveren, innovativen Ideen ist

ScanningRuler ideal geeignet zur Implementierung

von Lösungen mit höchstem

Durchsatz mit nur einem einzigen

Imaging-Gerät – gerade auch in rauer

industrieller Umgebungen.

Mit ScanningRuler sorgt SICK für

neue Dimensionen von Produktivität im

Bereich Vision-geführter Robotik. Zu den

typischen Anwendungsbereichen, die

mit dieser 3D-High-End-Kamera noch

produktiver werden, gehören Random

Bin Picking in Bearbeitungs- und Montagelinien,

Teileentnahme/Kommissionierung

von Paletten und aus Fächern,

Bestimmung der Greifposition großer

Teile, Entpalettierung, Optimierung der

Platzausnutzung bei Box-in-Box-Verpackung

und Palettierungsanwendungen

sowie Prüfung auf Vorhandensein/Vollständigkeit.

VIELFÄLTIGE FUNKTIONEN

ScanningRuler ist eine 3D-Kamera mit

großem Sichtfeld/Sichtvolumen sowie

hoher Auflösung für 3D-Imaging stationärer

Objekte. Die Kamera ermöglicht

die volle Abdeckung von US- und Europaletten

mit einem einzigen Gerät.

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Sicherheits-Laserscanner | Sicherheits-Steuerungen

: Produkte

Sim-4-Safety: SIMULTANE ÜBERWACHUNG

VON BIS ZU VIER SCHUTZFELDERN

EFFIZIENTE MASCHINENSICHERHEIT

DURCH „VIER-AUGEN-PRINZIP“

Benachbarte Maschinen mit nur einer Sicherheitskomponente auszustatten ist extrem

wirtschaftlich. Das hat sich SICK als Aufgabe gestellt und auf Basis des Sicherheits-Laserscanners

S3000 und der Sicherheits-Steuerung Flexi Soft die Lösung

Sim-4-Safety entwickelt. Es handelt sich dabei um das weltweit erste Sicherheitskonzept,

bei dem mit nur einem Sensor gleichzeitig bis zu vier Schutzfelder überwacht

werden können.

>> Mehr Flexibilität bei der Bedienung benachbarter

Maschinen, bessere Nutzung

räumlicher Gegebenheiten, vollständige

Integration aller Sicherheits-Komponenten

einer Maschine bei kurzen Abschaltzeiten

und hohe Wirtschaftlichkeit durch

schnelle Inbetriebnahme sind die wichtigsten

Vorteile der Lösung Sim-4-Safety.

GLEICHZEITIGE SICHERHEIT

FÜR VIER GEFAHRBEREICHE

In vielen Produktionsbereichen erlauben

es die Prozessabläufe, dass gleichzeitig

mehrere Maschinen bedient werden können.

Mit Sim-4-Safety ist es jetzt erstmals

möglich, mit nur einem Sicherheits-Laserscanner

bis zu vier Schutzfelder simultan,

d. h. ohne Schutzfeldumschaltung,

zu überwachen und somit überflüssige

Sicherheitsabschaltungen benachbarter

Maschinen zu vermeiden. Es können so

vier Gefahr bringende Bewegungen, sowohl

einer Maschine als auch von benachbarten

Anlagenteilen, abgesichert werden.

SIMULTANE ÜBERWACHUNG: SCHNEL-

LER UND SICHERER ALS SEQUENZIELLE

SCHUTZFELDUMSCHALTUNG

Da beim S3000 die Überwachung der

simultanen Schutzfelder – im Gegensatz

zur zeitlich aufeinanderfolgenden Umschaltung

einzelner Schutzfelder – keine

Steuersignale benötigt, ist die Reaktionszeit

beim Sim-4-Safety um ein Vielfaches

schneller als in einer möglichen

Systemkonfiguration mit anderen Sicherheits-Laserscannern

am Markt. Schutzfelder

können so deutlich kleiner und

damit flächeneffizienter ausgelegt werden.

Durch die SICK-spezifische, sichere

und anschlussfreundliche EFI-Verbindung

(für: enhanced function interface)

ist der Verdrahtungsaufwand auf ein

Minimum reduziert

Flexi Soft MANAGT DIE

„SICHERE VIERERKETTE“

Alles, was der S3000 mit einem Scan erfasst,

meldet der Sicherheits-Laserscanner

direkt an die Sicherheits-Steuerung

Flexi Soft. In dieser lassen sich komfortabel

Abschaltpfade und das Abschaltverhalten

konfigurieren. Außerdem ist

die Flexi Soft offen für alle Sicherheitssensoren

und -befehlsgeräte. Dadurch

kann die Sim-4-Safety-Funktionalität des

S3000 um weitere sicherheitsgerichtete

Signale und nicht sicherheitszertifizierte

Sensoren, wie Lichtschranken und Encoder,

ergänzt werden.

Weitere Produktinfos:

www.sick.com/scanner-plus

Mit einem integrierten Laserscanner liefert

ScanningRuler werkskonfigurierte

Punktwolken in Millimetern. Zusätzlich

zu den 3D-Daten generiert die Kamera

ein 2D-Graustufen-Overlay, das zur Identifikation

von Teilen eingesetzt werden

kann. Hiermit kombiniert ScanningRuler

die Vorteile der Snapshot- und Lasertriangulationstechnologien,

ohne dass

hierfür zusätzliche Komponenten für

externe Motion-Systeme nötig sind. Neben

der hohen Genauigkeit glänzt die

Imaging-Technologie des ScanningRuler

mit einer hohen Unempfindlichkeit gegen

Umgebungslicht. Außerdem eignet sie

sich für zahlreiche Arten von Oberflächen

und verschiedenste Farben von Objekten.

ÜBERLEGENE ANWENDUNGEN IM BE-

REICH ROBOTICS UND MACHINE VISION

Beim Einsatz von ScanningRuler als

Imaging -Kamera für einen Roboter sind

keinerlei externe Lichtquellen, Encoder

oder zusätzliche Imaging-Geräte erforderlich.

Alle Komponenten sind in das

stabile Gehäuse mit Schutzart IP 65

integriert. Neben den herausragenden

Features der Imaging-Technologie sorgen

auch diese Eigenschaften dafür, dass mit

ScanningRuler hochgradig wettbewerbsfähige

und flexible Roboterlösungen schnell

und einfach entwickelt werden können.

Weitere Produktinfos:

www.mysick.com/produkte

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Miniatur-Lichtschranken

NEUER LEISTUNGSSTANDARD IN DER SUBMINIATUR-SENSORIK

W2S-2: MIT UNS SEHEN SIE SCHWARZ

Innovation ist der beste Kopierschutz – und davon besitzt die neue Subminiatur-

Lichtschranke W2S-2 eine ganze Menge. Die neue LED-Technologie PinPoint 2.0 von

SICK ist 2,5-mal lichtintensiver als die bisherigen PinPoint-LEDs und gewährleistet

eine noch bessere Schaltpräzision und Wiederholgenauigkeit.

>> Selbst „Unfassbares“ wird jetzt sicher

detektiert: Ultraschwarze Objekte mit

nur 1 % Lichtremission werden auf bis zu

50 mm zuverlässig erkannt – die W2S-2 ist

also ein „Schwarzseher“ im positiven

Sinne.

NEUE ASIC-TECHNOLOGIE SIRIC ® ALS

CHIPSATZ OPTIMIERT PERFORMANCE

Neu in den Sensoren der Produktfamilie

W2S-2 ist auch der von SICK entwickelte

Opto-ASIC Chipsatz. Der SIRIC ® -

Chipsatz nutzt die erhöhte Lichtstärke

der PinPoint-2.0-LED so aus, dass sich

für die Einweg- und Reflexions-Lichtschranken,

wie auch für die Lichttaster,

höhere Schaltabstände sowie verbesserte

Funktionsreserven ergeben.

Gleichzeitig ermöglicht es eine extrem

präzise Hintergrundausblendung und

bringt so die Schaltsicherheit auch bei

kritischen Objekten und Oberflächen

auf ein neues Höchstniveau.

KUNDENSPEZIFISCHE SENSOR-

VERSIONEN AB WERK MÖGLICH

Der erstmals in der W2S-2 realisierte

Chipsatz mit integriertem Smart Re -

ceiver Array verbessert ebenfalls die

opto elektronischen Eigenschaften der

Sensoren – aber nicht nur das: Es eröffnet

auch die Option, Lichttaster und

Lichtschranke auf einfache und wirtschaftliche

Weise an spezielle Kunden-

und Applikationsanforderungen

anzupassen . Über IO-Link lassen sich

zudem als „Smart Sensor Solution“ verschiedene

Automatisierungsfunktionen,

z. B. Entprellen oder Zählen, auf intelligente

Weise von der Steuerung in den

Sensor verlagern.

IMMER MEHR MASCHINEN

MÖGEN ES „SUB-MINI“

Die Kompaktheit von Maschinen und

Anlagen nimmt fortwährend zu – gleichzeitig

verringert sich der Platz, der für

die Sensorik zur Verfügung steht. Die ultrakleinen

W2S-2-Sensoren setzen hier

einen neuen Leistungsstandard. Davon

profitieren u. a. Robotik- und Handlingsanwendungen

oder Applikationen in der

Pharma- und Medizintechnik, in denen

Objekte mit häufig schwierigen Oberflächen

oder Formen z. B. für Greif- oder

Positionierprozesse auf engstem Raum

sicher detektiert werden müssen. Maschinenbauer

freuen sich zudem auch

über eine weitere, eher mechanische Innovation:

Die gummiweiche Einführung

des schock- und vibrationsfesten Kabels

in den Sensor erfolgt in einem Winkel

von 45°. Dies erlaubt eine flexible und

robuste Montage der Sensoren ohne

Einschränkungen durch einen störenden

Kabelabgang.

Weitere Produktinfos:

www.sick.com/siric

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MultiTask-Lichtschranken

: Produkte

FÜR SCHNELLERE UND SICHERE PRODUKTION

DeltaPac: DER SIEG DES

MENSCHEN ÜBER DIE LÜCKE

Eine technologische Weltneuheit in einzigartiger Umsetzung – das ist der neue

DeltaPac von SICK. Der Sensor ermöglicht es, Objekte im lückenlosen Produktstrom

zuverlässig zu erkennen.

>> Bislang müssen Verpackungen in der

Regel vereinzelt werden, um sie dann

z. B. mithilfe von Lichtschranken zählen

oder detektieren zu können. Ein solches

Separieren – häufig realisiert durch aufwendige

Mechaniken in der Förderstrecke

– gehört mit dem DeltaPac der Vergangenheit

an.

PATENTIERTE DELTA-S-TECHNOLOGIE ®

Möglich macht dies die patentierte

Delta-S-Technologie ® von SICK. Zwei

Energiewaagen mit jeweils zwei Empfängern

und vierfacher PinPoint-2.0-

LED-Technologie fusioniert mit der ASIC-

Technologie SIRIC ® von SICK und einer

integrierten Abstandmessung. Das

Funktionsprinzip des DeltaPac macht

sich die Kantenkonturen von Objekten

zunutze. Im lückenlosen Übergang von

einem Objekt zum nächsten verändern

die Kanten das Remissionsverhalten

der Verpackungsoberfläche. Diese Richtungsänderung

der Remission wird zur

Ausgabe von Schaltsignalen genutzt.

Objektkonturen mit Radien bis 20 mm

werden sicher erkannt. Die hochpräzise

Auswertecharakteristik des DeltaPac

stellt sicher, dass kleinste Winkeländerungen

zuverlässig detektiert werden.

Auf diese Weise ist es möglich, bis zu

200.000 Verpackungen pro Stunde bei

Geschwindigkeiten bis 3 m/s sicher zu

erkennen.

KONSEQUENZEN FÜR DIE

KONSTRUKTION VON

VERPACKUNGSMASCHINEN

Mit dem DeltaPac werden auch Objekte

erfasst, die direkt aneinander anschließen.

Dies eröffnet bei der Konstruktion

von Verpackungsmaschinen neue Möglichkeiten:

Auf Maschinenelemente zum

Puffern von Verpackungen kann ebenso

verzichtet werden wie auf Separiermechaniken.

Dies spart Kosten und verbessert

die Raumbilanz der Maschine. Der

Produktstrom wird verstetigt, da Verpackungen

nicht mehr umfallen und Kollisionen

reduziert werden. Maschinenstillstand,

Fehlbestückungen beim Verpackungsgruppieren

und Qualitätsverluste

durch Crashs werden zuverlässig vermieden

– mit positiven Auswirkungen auf

die Zeit-, Energie- und Verfügbarkeitsbilanz

der Verpackungsmaschine.

MASSGESCHNEIDERTE

BEDIENKONZEPTE

Schnelle Inbetriebnahme ohne Einstellung

oder gezielte Prozessoptimierung

durch individuelle Parametrierung – SICK

hat die Anforderungen der Hersteller von

Verpackungsmaschinen in vorparametrierte

Geräte umgesetzt. Montieren,

anschließen, detektieren – der Anwender

muss sich nicht mit umfangreichen

Bedienungsanleitungen befassen. Die

Sensorvariante mit IO-Link ermöglicht

es, den Sensor entsprechend der Einsatzbedingungen

zu parametrieren, z. B.

für unterschiedliche Verpackungen.

Nebeneinander fördern, voneinander

unterscheiden, lückenlos zählen und erkennen

– die Lösung heißt DeltaPac von

SICK.

Weitere Produktinfos:

www.sick.de/deltapac

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Absolut-Encoder | Druckschalter

WEBSERVER UND FUNKTIONSBLÖCKE

FÜR DIE FELDBUS-INTEGRATION

„EASY INTEGRATION“

FÜR ETHERNET/IP-ENCODER

Die EtherNet/IP-Encoder AFS60 und AFM60 von SICK sind die ersten Absolut-Encoder

ihrer Art, die sowohl über einen aktiven Webserver als auch über Funktionsblöcke

für die Feldbus-Integration verfügen.

>> Mit dem passwortgeschützten

Webserver und den Funktionsbausteinen,

die speziell für die Integration

der EtherNet/IP-Encoder AFS60 und

AFM60 in Allen-Bradley-Steuerungen

(RSLogix, CompactLogix) entwickelt

wurden, bieten die EtherNet/IP-Encoder

von SICK ein bislang unerreichtes

Maß an Anbindungs-Komfort und Fehlersicherheit

bei der Installation z. B.

in Handlingsystemen, Produktionsmaschinen,

Drucksystemen oder Messund

Prüfeinrichtungen.

PER WEBSERVER VOM

TOUCHSCREEN IN DEN ENCODER

Die Webserver-Funktionalität der Ether-

Net/IP-Encoder AFS60 und AFM60 bedeutet

ein neues Komfortniveau bereits

bei der Installation. In dem Augenblick,

in dem die Encoder an die Steuerung

angebunden sind, senden sie zyklisch

die werkseitig vorkonfigurierten Parameterwerte

an die Steuerung. Wird nun

der Webserver aufgerufen, werden nach

Eingabe der IP-Adresse des Encoders

auf der ersten Seite zunächst nur diagnoserelevante

Parameter angezeigt und

aktualisiert. Erst nach der Eingabe des

richtigen Passworts können die weiteren

Webseiten für die Parametrierung und

Konfiguration angezeigt werden. Hier

kann dann direkt auf den Encoder zugegriffen

werden. Nach Beendigung der

Encoder-Einstellung werden die Daten in

der Steuerung aktualisiert – die Werte

im Encoder und im Automatisierungssystem

sind zeitnah identisch.

FUNKTIONSBLÖCKE

ERLEICHTERN PROGRAMMIERUNG

VON DIAGNOSEFUNKTIONEN

Als derzeit einzige EtherNet/IP-Encoder

weltweit bieten der AFS60 wie auch der

AFM60 die Möglichkeit, Einstellungen

HYGIENEGERECHTER DRUCKSCHALTER

FÜR DIE LEBENSMITTELINDUSTRIE

FIT FÜR “FOOD AND BEVERAGE”

PBS Hygienic heißt der neue elektronische Druckschalter, den SICK speziell für die

Druckmessung und -überwachung in der Lebensmittelindustrie konzipiert hat. Die

Materialauswahl, der konstruktive Aufbau sowie die Prozessanschlüsse sind konsequent

im hygienegerechten Design ausgeführt.

>> Druckschalter werden zur Erfassung

von Prozessdrücken eingesetzt.

Erreicht der anliegende Druck die voreingestellte

Schaltschwelle, ändert

der Transistorschaltausgang seinen

Schaltzustand. Außerdem bietet der

PBS Hygienic ein dem anliegenden

Druck proportionales Ausgangssignal

(Strom 4 bis 20 mA oder Spannung

0 bis 10 V) zur weiteren Auswertung

durch die Anlagensteuerung, z. B. für

Regelungsprozesse.

KONSEQUENT HYGIENISCH

Die produktberührenden Teile des PBS

Hygienic bestehen aus hochwertigem

Edelstahl 1.4435. Die hochbeständige

und temperaturfeste Edelstahlmembran

ist spalt- und kantenfrei mit dem

hygienegerechten Prozessanschluss

verschweißt. Dies minimiert das hygienische

Risiko für den Betreiber. Die glatten

Oberflächen sind spalt- und totraumfrei

ausgeführt, wodurch sich der PBS Hygienic

auch im eingebauten Zustand, z. B.

in CIP- und SIP-Prozessen, rückstandsfrei

reinigen bzw. sterilisieren lässt und

so eine optimierte Anlagenverfügbarkeit

erreicht wird.

HOHER INTEGRATIONS-

UND BEDIENKOMFORT

Das Gehäuse des PBS Hygienic ist zweifach

verdrehbar. Dadurch lassen sich

das Display und der elektrische Anschluss

entsprechend der jeweiligen Einbausituation

optimal ausrichten. Die intuitive

Einstellung über drei große Tasten

und die großflächige Anzeige für Druckwerte

und Schaltzustände ermöglichen

eine sichere und einfache Einstellung

des Druckschalters. Der Druckschalter

48


Induktive Näherungssensoren

: Produkte

mithilfe von Funktionsblöcken über die

Steuerung vorzunehmen. Es können

aber nicht nur vorinstallierte Parameter

direkt von der Steuerung aufgerufen,

ausgelesen und z. T. auch beschrieben

werden. Die Funktionsblöcke erlauben

auch eine unerreicht leichte Einrichtung

vielfältiger Diagnosefunktionen, die die

Ausfallsicherheit optimieren und die Anlagenverfügbarkeit

steigern. Die Funktionsblöcke

der EtherNet/IP-Encoder von

SICK können inklusive Bedienungsanleitung

direkt von www.mysick.com heruntergeladen

werden.

Durch den intelligenten Bedienkomfort

per Webserver und Funktionsblöcke

profitieren Maschinenbauer, Integratoren

und Endkunden „von der ersten

Umdrehung“ an u. a. von einer vereinfachten

Inbetriebnahme, von deutlich

reduziertem Programmieraufwand und

dem direkten und jederzeit möglichen

Zugriff auf die Encoder über die HMI-

Bedienoberfläche der Maschine.

SAM WACHT ÜBER IMPULSE UND BESCHLEUNIGUNGEN

INDUKTIV, INTELLIGENT, INTEGRIERT

Impulse zählen und Drehzahländerungen anhand der Beschleunigung einen Schritt

früher erkennen – diese auf dem Markt bislang einmalige Kombination bietet der

induktive Näherungssensor SAM von SICK.

Weitere Produktinfos:

www.mysick.com/produkte

ist mit bis zu zwei unabhängigen Schaltausgängen,

Analogausgang und IO-Link

in einem Gerät erhältlich. Über IO-Link

können im Betrieb bei einem Produktwechsel

alle relevanten Parametereinstellungen

schnell und sicher durch

das Automatisierungssystem eingestellt

werden. Dies trägt zu einer verbesserten

Anlagenverfügbarkeit und damit zu einer

erhöhten Produktivität bei.

KOMPROMISSLOS KONFIGURIERBAR

Der PBS Hygienic ist ein innovativer elektronischer

Druckschalter, der sich für

die Relativ-, Vakuum- und Absolutdruckmessung

in folgenden Bereichen eignet:

–1 bis 0 bar bis 0 bis 25 bar. Dies und die

hygienischen Prozessanschlüsse ermöglichen

eine individuelle Konfiguration für

die jeweilige Anwendung und Einbausituation

und bieten so ein Höchstmaß

an Flexibilität bei der hygienegerechten

Druck- und Füllstandmessung.

Weitere Produktinfos:

www.mysick.com/produkte

>> Als Weltneuheit sind die Sensoren

der Produktfamilie SAM im zylindrischen

M18- bzw. M30-Metallgehäuse erstmals

wahlweise als klassische Impulswächter

oder als innovative Beschleunigungswächter

einsetzbar. Ausgelegt für Drehzahlen

von 6 bis 12.000 Impulsen pro

Minute – doppelt so viel wie bei herkömmlichen

Geräten – überwachen sie

selbst schnelle Prozesse effizient und

kostengünstig. Die Beschleunigung lässt

sich in einem Grenzwertbereich von 0,1

bis 2 Impulsen pro Sekunde² mit einer

Impulsfolge bis maximal 1.200 Impulsen

pro Minute überwachen. Die Sensoren

der Produktfamilie SAM können wahlweise

als schaltende Stand-Alone-Geräte

verwendet werden oder eingebunden in

eine IO-Link-Umgebung aktuelle Messdaten

ausgegeben.

WERTVOLLE SEKUNDEN:


Während bei der reinen Impulsüberwachung

immer eine Zeitspanne vergeht,

bis die Maschinenwelle aus ihrer Solldrehzahl

kommend einen definierten

Grenzwert erreicht, kennt die Beschleu-


nicht. Da bei konstanter Drehzahl die

positive bzw. negative Beschleunigung

Null ist, wird eine Veränderung der Geschwindigkeit

nicht erst bei Erreichen

eines Grenzwertes, sondern sofort bei

einer Beschleunigung bzw. Verzögerung

ungleich Null erkannt. Diese eingesparten

Sekunden sind oftmals wertvoll,

denn sie ermöglichen es, Störungen wie

Schlupf oder Überlast in einem Antriebsstrang,

den Riss von Bahnen-, Band- und

Folienmaterial oder den Bruch einer

Welle etc. sofort zu melden.

MEHR FLEXIBILITÄT: GESCHWINDIG-

KEITSUNABHÄNGIGE ÜBERWACHUNG

Format- und Geschwindigkeitswechsel

in Maschinen sind dank der neuen Beschleunigungsüberwachung

des SAM

ein Kinderspiel. Da der SAM nur auf

Veränderungen im Prozess achtet, nicht

aber auf die absolute Geschwindigkeit

der Impulsfolge, muss bei Geschwindigkeitswechseln

keine Neuanpassung der

Grenzwerte erfolgen.

Die intelligente Anlaufüberbrückung

passt sich automatisch an die benötigte

Anlaufzeit der Maschine an. Nicht nur

die Inbetriebnahme wird somit vereinfacht,

auch unerwartete Änderungen der

Maschinenanlaufzeit werden automatisch

kompensiert.

Einfach, flexibel, schnell und zuverlässig

– der erste integrierte Impuls- und

Beschleunigungswächter SAM steht für

einen neuen, intelligenten Ansatz in der

Drehzahlüberwachung.

VIDEO

www.sickinsight-online.de

Weitere Produktinfos:

www.mysick.com/produkte

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FÜR BETREIBER UND HERSTELLER

SERVICELÖSUNGEN FÜR SICHERE

MASCHINEN UND ANLAGEN

Sicherheit ohne wenn und aber – diese Maxime macht die umfassenden Safety-

Servicelösungen von SICK zu einer wertvollen Hilfe für alle, die für Maschinensicherheit

verantwortlich sind. Das SICK-Qualitätssiegel „VERIFIED SAFETY“ dokumentiert

das hohe Niveau der Consulting- und Engineering-Dienstleistungen.

>> Menschen beim Umgang mit Maschinen

vor Gefahren zu schützen ist eine

grundlegende, moralische Verpflichtung.

Demzufolge ist dieser Grundsatz weltweit

in Richtlinien oder Regularien gesetzlich

verankert. Hinsichtlich welcher

Art und Weise mögen nationale Unterschiede

bestehen, aber dennoch alle mit

diesem primären Schutzziel.

Die Erfüllung dieser Verpflichtung

betrifft keinesfalls nur den Hersteller

von Maschinen. Betreiber, d. h. diejenigen,

die Arbeits- bzw. Produktionsmittel

bereitstellen, stehen ebenfalls in dieser

Verantwortung, wie sie z. B. in Deutschland

in der Betriebssicherheitsverordnung

verankert ist. Darüber hinaus wird

der Betreiber oft auch zum Hersteller.

Insbesondere dann, wenn er Einzelmaschinen

zu Anlagen verkettet oder diese

umbaut bzw. modifiziert.

Der Personenschutz wird heute leider

immer noch allzu oft erst nachträglich

in die fertige Maschine eingebaut und

als notwendiges Übel betrachtet. Je später

jedoch die Umsetzung insbesondere

konstruktiver Schutzmaßnahmen erfolgt,

umso aufwändiger und teurer ist dies. Darüber

hinaus wird auch der Einfluss unterschätzt,

den die optimale Integration

von technischen Schutzmaßnahmen auf

die Produktivität und die Bedienbarkeit

der Maschine bzw. Anlage hat. Werden

Bediener an der Erfüllung ihrer Aufgabe

gehindert, muss man in der Praxis immer

wieder feststellen, dass Schutzeinrichtungen

vorsätzlich außer Kraft gesetzt werden

und damit das Unfallpotential sogar

eher erhöht wird.

DIENSTLEISTUNGEN FÜR

SICHERE MASCHINEN

Leider sind oft erst Unfälle oder Beinahe-

Unfälle ein Anlass, die Sicherheit von

Produktionsanlagen zu überprüfen. Serviceleistungen

von SICK aus dem Bereich

„Optimierung und Überprüfung“ setzen

jedoch viel früher an, noch bevor ein Unfall

passiert. Profitieren Sie von der Bewertung

des tatsächlichen Sicherheitsniveaus

durch unabhängige Experten. Als Ergebnis

einer Anlagenbegehung erhalten Sie nicht

nur einen Überblick über den aktuellen

Stand, sondern auch Empfehlungen, wie

Sie Ihre Anlage auf den neuesten Stand

der Sicherheit bringen können. Mit Inspektionen

von SICK kann die Wirkung der

jeweiligen Schutzeinrichtung im Hinblick

auf die momentane Nutzung der Maschine

gemäß Betriebssicherheitsverordnung

überprüft und ggf. angepasst werden. Notwendige

Justage- und Reinigungsarbeiten

werden gleich mit erledigt. Das sorgt nicht

nur für die Aufrechterhaltung der Sicherheit,

sondern auch für die Verfügbarkeit

der Anlage. Geht es um die Umsetzung sicherheitstechnischer

Maßnahmen bei der

Konstruktion von Maschinen, unterstützt

SICK Sie mit Consulting- und Engineeringleistungen.

Wir begleiten Sie auf dem Weg

zur CE-Konformität. Profitieren Sie von unserer

Expertise bei der Risikoanalyse, der

Erarbeitung eines Sicherheitskonzepts,

der Umsetzung einer konkreten Sicher-

50


SICK LifeTime Services

: Service & Support

heitslösung oder auch bei der Erbringung

des erforderlichen Nachweises darüber,

dass Sie die Sicherheitsfunktionen gemäß

den Anforderungen der Maschinenrichtlinie

entsprechend umgesetzt haben. Diese

Compliance bietet Ihnen nicht zuletzt

rechtliche Sicherheit.

VERIFIED SAFETY

by

GÜTESIEGEL VERIFIED SAFETY

FÜR SICK-SERVICELÖSUNGEN

Mit dem Gütesiegel VERIFIED SAFETY

bestätigt SICK, dass diese Dienstleistungen

von zertifizierten Mitarbeitern und

nach definierten Prozessen erbracht und

verifiziert werden. Es verbrieft Know-how

und weltweit gültige Prozessstandards

bei SICK. Die vollständige, datenbankgestützte

Dokumentation ist jederzeit rückverfolgbar

und bequem aufzufinden.

UND NOCH VIELES MEHR

Applikations- und Produktwissen verständlich

vermittelt: Mit einer großen Zahl

an produktbezogenen Anwenderschulungen

erlangen Sie schnell und effizient

das notwendige Wissen. Das Angebot

aus dem Bereich „Training & Education“

umfasst dabei auch Seminare zur CE-

Kennzeichnung, zur Produkthaftung, zu

Maschinenrichtlinien oder zur Erstellung

„haftungssicherer“ Betriebsanleitungen.

Unsere Applikationsingenieure und Servicetechniker

vermitteln als Trainer dabei

nicht nur Theorie, sondern geben auch

Hinweise aus der eigenen Praxis.

Mit Safexpert, dem Tool zum CE-Prozess,

bieten wir Ihnen ein Werkzeug, um

den gesamten CE-Prozess strukturiert zu

bearbeiten. Von der Risikobeurteilung

bis zur Normen- und Dokumentverwaltung

profitieren nicht nur Konstrukteure,

sondern auch das Management von

den systematischen Abläufen, mit denen

die TÜV-zertifizierte Software durch alle

Phasen der CE-Kennzeichnung führt. Ihre

Projekte berücksichtigen dabei immer

den aktuellen Stand der Norm. So bleiben

z. B. Wiederholprojekte konform, da

sie automatisch auf mögliche Änderungen

hin überprüft werden.

®

kompetenz gewährleistet SICK durch

nachhaltige Qualifizierungsprogramme

mit kontinuierlicher Überprüfung des Wissenstands

der Mitarbeiter. Dies garantiert

eine reproduzierbare Qualität der Ergebnisse.

Festgelegte Prozesse, ein Vier-Augen-Prinzip

sowie die rückverfolgbare Dokumentation

schaffen Rechtssicherheit,

denn sie bilden immer die neuesten Anforderungen

an Prozesse und Sicherheitsbewertungen

ab, wie sie von Richtlinien

und Normen vorgegeben werden. Dies ermöglicht

eine wirtschaftliche Realisierung

sicherer Maschinen und Anlagen, die

durch Servicelösungen aus einer Hand

über alle Lebensphasen hinweg begleitet

werden können. Die große Anzahl von

Safety-Spezialisten weltweit garantiert eine

regionale Nähe und schnelle Präsenz.

Die Sicherheitsexpertise wird durch eine

Vielzahl realisierter Projekte bestätigt und

ERSTES SAFETY-KOMPETENZZENTRUM IN BRASILIEN

SICK ÜBERNIMMT DISTRIBUTOR

AÇÃO SOLUÇÃO

Mitte Februar 2013 hat SICK den bisherigen brasilianischen Distributor

Ação Solução übernommen. Als Erweiterung der SICK-Tochtergesellschaft wird

sich das Unternehmen auf die Weiterentwicklung zum Safety-Kompetenz zentrum

in Brasilien konzentrieren.

>> Das im Jahr 1999 gegründete Unternehmen

Ação Solução verfügt mit

seinen mehr als 30 Beschäftigen über

langjährige und breit gefächerte Beratungs-

und Lösungskompetenz in

der industriellen Sicherheitstechnik.

Mit Ação bindet SICK einen weiteren

kompetenten Teilnehmer in sein

internationales Safety-Netzwerk ein,

um der regionalen Marktnachfrage

weist SICK als verlässlichen Partner für

investitionssichere Lösungen aus.

Hersteller, Inverkehrbringer und Betreiber

sind mit den sicherheitsgerichteten

Servicelösungen von SICK jederzeit

auf dem aktuellen Stand der Maschinenund

Anlagensicherheit. Darüber hinaus

bieten die Servicelösungen Betreibern

wie Maschinenherstellern die Möglichkeit,

flexibel auf schwankende Auftragslagen

reagieren zu können. Entsprechende

Ressourcen müssen nicht vorgehalten

werden bzw. Engpässe lassen sich vermeiden.

VIDEO

www.sickinsight-online.de

Weitere Infos:

www.sick.com/service

nach sicheren Automatisierungslösungen

künftig besser begegnen zu können.

Am Firmensitz in Porto Alegre

im Süden Brasiliens ist ab sofort ein

Safety -Kompetenzzentrum zu Hause,

das Maschinen bauern, Maschinenherstellern/OEMs

und Betreibern alle

Produkte aus dem Safety-Portfolio inklusive

Consulting- und Engineeringleistungen

von SICK anbieten kann.

GUTE GRÜNDE SPRECHEN FÜR

SAFETY-SERVICES VON SICK

Die Vorteile der Servicelösungen von

SICK sprechen für sich. Die Sicherheits-

51


WORKSHOPS RUND UM DIE GASMESSUNG

SICK BEI MERCEDES-BENZ WORLD

>> Im Juli 2013 hielt SICK UK seinen

Ultrasonic Gas Metering and Gas Quality

Measurement Workshop bei der

Mercedes World auf dem historischen

Brooklands Motor Racing Circuit unweit

von London ab. Zum Event, der sich auf

neue Produkte und innovative Lösungen

von SICK und Partnerunternehmen konzentrierte,

kamen 70 Vertreter aus der

Onshore- und Offshore-Gasindustrie. Der

Tag gestaltete sich sehr abwechslungsreich

mit einer Mischung aus technischen

Referaten und praktischen Workshops,

die Fortschritte in der Ultraschallmessung,

die Einführung des Gasdurchflussmessgeräts

FLOWSIC500 USM sowie

eine Veranstaltung zu den Herausforderungen

in der Fackelgasmessung abdeckte.

Unterstützung fand der Tag durch

die Firma SpritIT, was die ideale Möglichkeit

bot, Kunden aus dem Vereinigten

Königreich das Gasdurchflussmessgerät

Flow-X vorzustellen. Abgerundet wurde

der Event mit einem geselligen Rahmenprogramm.

Dabei hatten alle Vertreter

die Gelegenheit, sich von einem Profirennfahrer

in einem hochmotorisierten

Rennwagen auf der Mercedes-Teststrecke

chauffieren zu lassen. Es war das

vierte Mal, dass diese Veranstaltung

abgehalten wurde. Die Kundenrückmeldungen

sowohl zu den Produkten von

SICK als auch zu der Gestaltung des Tags

fielen äußerst positiv aus.

ERFOLGREICHE TEILNAHME AN

AUSTRALISCHER VERPACKUNGSMESSE

AUF DER AUSPACK PLUS ALS

KOMPETENTER PARTNER PRÄSENTIERT

Das Vertriebsteam von SICK Australien auf

der AUSPACK

>> Neukunden sowie langjährige Kunden

ließen sich von dem Auftreten von SICK

überzeugen: Riesige Banner machten es

einfach, den Stand zu finden – und unsere

fachkundigen Verkaufs- und Produktingenieure

halfen mit Rat und Tat, alle

Fragen zu klären. Zudem konnten sich Interessenten

durch die interaktive Gestaltung

mit zahlreichen Touchscreens und Messetischen

selbst ein Bild machen von den

neuesten innovativen Technologien, die zur

Gewährleistung flexibler Automatisierung,

Personensicherheit und Qualitätskontrolle

genutzt werden.

Begeistert unterstützte und beteiligte

sich SICK an vielen Messeveranstaltungen,

u. a. an den Awards of Excellence des

australischen Verpackungsinstituts oder

den World Star Packaging Awards, dem

National Technical Forum des Australian

Institute of Packaging sowie an gesponsorten

Frühstücksforen. Aus dieser Teilnahme

ergaben sich viele Möglichkeiten für SICK,

unter Fachkollegen, den Hauptentscheidungsträgern

sowie Kunden Netzwerke zu

entwickeln.

„Wir konnten auf unserem Messestand

viele konkrete Gespräche mit bestehenden

und neuen Kunden führen. Die Interaktion

verschaffte unseren Ingenieuren im

Verkauf eine ausgezeichnete Gelegenheit,

die interaktiven Displays zu nutzen, um

unsere Fachkenntnis bei der Bereitstellung

von Lösungsmöglichkeiten unter Beweis

zu stellen“, sagt Industry Sales Manager

Commercial Goods Tim Baron.

Insgesamt war die Messe außerordentlich

erfolgreich bei der Werbung für

die Marke SICK als einem zuverlässigen,

fachkompetenten Partner.

52


: SICK Rundschau

Der letzte produzierte LMS2xx:

Abschied im goldenen Gewand

ABSCHIED VON EINER LEGENDE

GOODBYE LMS2

>> Als SICK vor fast 20 Jahren mit dem

PLS den ersten Indoor-2D-Laserscanner

der Welt einführte, war das eine Revolution

in der Lasermesstechnologie. Für den

Outdoor-Bereich wurde ein ähnliches Gerät

mit längerer Reichweite erforderlich,

sodass 1996 der erste LMS2xx gebaut

wurde. Ein Quantensprung für die Überwachung,

Positionierung und Kollisionsvermeidung

unter freiem Himmel, denn

der LMS2xx konnte mit seinem robusten

Design allen Umwelteinflüssen trotzen.

Das hat auch die stetig zunehmende

Nachfrage der Kunden bewiesen. Der

LMS erschließt Anwendern völlig neue

Dimensionen hinsichtlich Produktivität

und Anwendungsbereiche wie z. B. in

Häfen, zur Absicherung, im Verkehr, in

der Stahlindustrie, im Berg- und Maschinenbau

oder in der Robotertechnik. So

wird der Laserscanner in einzigartigen

Applikationen und an bekannten Orten

eingesetzt: Etwa zur Verbesserung der

Schleusenprozesse im Panama-Kanal,

zur Absicherung nuklearer Anlagen oder

auch bei der NASA. Der LMS ist in zahlreichen

Mautprojekten in Deutschland

und der ganzen Welt im Einsatz und

vermisst Straßenumgebungen in 3D. Er

überwacht Gefängnisse, Villen, Museen

oder Bahnhöfe und vermeidet Kollisionen

in Containerhäfen.

Nach nahezu 17 Jahren stellt SICK

nun die Produktion des LMS2xx ein. Aber

eigentlich gibt es keinen Grund zur Trauer,

denn sein Nachfolger steht schon bereit:

Der 2D-Laserscanner LMS5xx, der

sowohl in Indoor- als auch in Outdoor-

Varianten erhältlich ist. Er glänzt mit

zahlreichen Innovationen und macht Applikationen

mit mehr Geschwindigkeit,

Genauigkeit, Sicherheit und Verfügbarkeit

noch effizienter.

PRÄMIERT FÜR VEHICLE HOT SPOT DETECTOR

AM KARAWANKEN-TUNNEL

GEFAHR/GUT-INNOVATIONSPREIS

FÜR ASFINAG UND SICK

In der Ausgabe 02/2012 des SICKinsight-Magazins haben wir über den Vehicle Hot

Spot Detector von SICK mit integrierten 2D-Laserscannern LMS511 berichtet. Dieses

System ist jetzt mit dem Gefahr/gut-Innovationspreis ausgezeichnet worden.

>> Der Vehicle Hot Spot Detector erkennt

überhitzte Fahrzeuge und Fahrzeugkomponenten

vor der Tunneleinfahrt und

alarmiert den Kontrollraum. Durch einen

automatischen Ausleitvorgang hindert

das angeschlossene Verkehrsmanagementsystem

Fahrzeuge über 7,5 t an der

Einfahrt in den Tunnel. Brand- oder Unfallkatastrophen

aufgrund überhitzter Fahrzeuge

– im Tunnel besonders gefährlich –

können so rechtzeitig vermieden werden.

Um dem Anspruch gerecht zu werden,

die sichersten Autobahnen, Schnellstraßen

und Tunnelanlagen in Europa

zu betreiben, sucht der österreichische

Autobahnbetreiber ASFINAG laufend innovative

Konzepte und Lösungen. SICK

liefert mit dem Vehicle Hot Spot Detector

einen wichtigen Beitrag dazu. Die

ASFINAG setzt dieses System

am Karawanken-Tunnel ein.

Dieser einröhrige, ca. acht

Kilometer lange Tunnel verbindet

seit 1991 die österreichische

Karawanken-Autobahn A11 mit dem

Autobahnnetz in Slowenien in Richtung

Ljubljana.

Im Mai 2013 ging der deutsche Gefahr/gut-Innovationspreis

im Rahmen einer

festlichen Gala an die Unternehmen

ASFINAG und SICK für den Vehicle Hot

Spot Detector am Karawanken-Tunnel.

Eine 17-köpfige Fachjury aus allen Bereichen

des Gefahrguthandlings zeichnet –

unter der Schirmherrschaft des Verlags

Heinrich Vogel, Fachmagazin Gefahr/

gut – mit diesem Preis Unternehmen

aus, die eine innovative Lösung für mehr

Sicherheit beim Handling gefährlicher

Güter entwickelt und eingeführt haben

Der Vehicle Hot Spot Detector am

Karawanken-Tunnel ging im Mai 2012

in Betrieb und konnte bis dato mehr als

300 überhitzte LKWs und Busse erkennen

und vor der Einfahrt in den Tunnel

hindern .

53


: SICKinsight [plus]

Thema Thema

TECHNISCHES MUSEUM WIEN IST EINE REISE WERT

ROBOTER, STROM, UNFÄLLE, MENSCHEN

Das Technische Museum Wien begeistert mit unzähligen Exponaten sowie einem

breiten Angebot an Workshops, Rundgängen und Vorführungen. Zwei elektrisierende

Ausstellungen machen die Anfänge der Sicherheitstechnik greifbar und erklären, wie

Roboter menschliche Realität werden.

>> Die Exponate halten, was das pompöse

Äußere des Museums verspricht. Vielseitige

Themenrichtungen wie Schwerindustrie,

Alltag, Energie, Musikinstrumente

oder die Ausstellung „medien.welten“ befriedigen

die unterschiedlichsten Interessen

eines jeden Besuchers. Das im Jahr

1918 eröffnete Museum stellt auf einer

Fläche von 20.500 m 2 tausende Exponate

zu verschiedenen Themen aus. Zu den

Highlights zählen gewiss die Etrich-Taube,

eines der ersten Flugzeuge, das in großer

Stückzahl gebaut wurde, der sagenumwobene

Mercedes W 196 „Silberpfeil“ oder

der aus technischen und wirtschaftlichen

Gründen zum Scheitern verurteilte Egger-

Elektromotor. Auch die erste Konstruktion

von Ferdinand Porsche, das Elektromobil

Lohner-Porsche aus dem Jahr 1900, mit

dem fortschrittlichen Radnabenmotor, ist

im Museum zu bestaunen.

STEFAN JELLINEK UND DIE „DUNKLEN

SEITEN“ DER ELEKTROTECHNIK

Die Ausstellung „Unter Strom – Elektrotechnik

und Pathologie“ beleuchtet die

Arbeit des Österreichers Stefan Jellinek,

der Unfälle durch Elektrizität penibel dokumentierte,

auswertete und somit Pionierarbeit

in der Unfallprävention leistete.

Gefahren, die vom Strom ausgehen,

werden durch Bilder aus Jellineks Publikation

„Elektroschutz in 132 Bildern“

veranschaulicht. Blitzen und Blitzunfällen

ist ein eigener Bereich gewidmet, genauso

wie Hoch- und Niederspannungsunfällen

aus jüngster Zeit. Dort werden

auch die heute gültigen Schutzeinrichtungen,

wie z. B. das übergroße Modell

eines Fehlerstromschutzschalters,

gezeigt .

Ein weiteres Highlight der Ausstellung

ist jedoch ein Selbstversuch zum

Thema „Strom spüren“, bei dem abenteuerlustige

Besucher und Besucherinnen

unter Aufsicht verschiedene Arten

von Strom fühlen können.

ROBOTIK VOM MITTELALTER

BIS IN DIE ZUKUNFT

Sind Roboter „Wesen“ oder „Maschinen“?

Wie funktionieren Roboter?

Welchen Einfluss haben Science und

Fiction auf unsere Realität? Fragen wie

diese klärt die Ausstellung „Roboter –

Maschine und Mensch?“. Auf mehr als

1.000 m² werden Geschichte, Gegenwart

und Zukunft der Robotik anhand abenteuerlich

anmutender, mittelalterlicher

Automaten, Spielzeugroboter, riesiger Industrieroboter

oder futuristischer Blechmänner,

wie man sie sonst nur aus dem

Film „Star Wars“ kennt, veranschaulicht.

Ergänzend zur Ausstellung werden interaktive

Workshops wie „Roboterwerkstadt“,

„RoboLab“ oder „Schulprogramm

ROBOTER“ angeboten. Die Ausstellung

ist nur noch bis zum 8. Dezember 2013

geöffnet, also nichts wie hin, um einzutauchen

in die Geschichte der Robotik.

Weitere Infos:


54


Ansprechpartner · Impressum


SICK WELTWEIT

Australien

Telefon +61 3 9457 0600

1800 3 3480 2 – tollfree · sales@sick.com.au


Telefon +32 2 466 55 66

info@sick.be

Brasilien

Telefon +55 11 3215 4900

sac@sick.com.br

China

Telefon +86 4000 121 000 · info.china@sick.net.cn

Telefon +852 2153 6300 · ghk@sick.com.hk

Dänemark

Telefon +45 45 82 64 00

sick@sick.dk

Finnland

Telefon +358 9-25 15 800

sick@sick.fi

Frankreich

Telefon +33 1 64 62 35 00

info@sick.fr


Telefon +44 (0)17 27-83 11 21

info@sick.co.uk

Indien

Telefon +91 22 4033 8333

info@sick-india.com

Israel

Telefon +972 4 688 1000

info@sick-sensors.com

Italien

Telefon +39 02 27 43 41

info@sick.it

Japan

Telefon +81 (0)3 3358 1341

support@sick.jp

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Telefon + 1 905 771 1444

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Niederlande

Telefon +31 (0)30 229 25 44

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Bestell-Nr. 8016643

PIRATEN ERKENNT MAN HEUTE NICHT MEHR AM HOLZBEIN.

Daniel ist Produktmanager bei Bosch Packaging Technology in Waiblingen. Seinem Neffen hat er erzählt, dass

er Piratenschreck ist. Denn 10 % aller Medikamente auf der Welt sind gefälscht. Und stecken in täuschend

echt nachgemachten Packungen. Als Track-and-Trace-Spezialist hat Daniel beschlossen, dieses Produktpiratentum

zu bekämpfen. Mit allen Mitteln. Wie Codelesern, Scannern, Encodern, Gabelsensoren und Lichtschranken

von SICK. Damit entwickelt er äußerst sichere Verpackungstechnik. Nun können Originalprodukte

durch Etiketten, Mikroschriftzüge, Farbcodes, Spezialtinten oder biologische wie chemische Marker von

Fälschungen unterschieden werden. Daniel ist jetzt der Albtraum eines jeden Piraten. Und sein Neffe mächtig

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