EFI – Enhanced Function Interface - Mysick.com

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EFI – Enhanced Function Interface - Mysick.com

TECHNISCHE BESCHREIBUNG

EFI Enhanced Function Interface

Sichere SICK-Gerätekommunikation

D


Technische Beschreibung

EFI

Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten Rechte bleiben bei der Firma SICK AG. Eine

Vervielfältigung des Werkes oder von Teilen dieses Werkes ist nur in den Grenzen der gesetzlichen Bestimmungen

des Urheberrechtsgesetzes zulässig. Eine Abänderung oder Kürzung des Werkes ist ohne ausdrückliche

schriftliche Zustimmung der Firma SICK AG untersagt.

2 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8012621/WH27/2012-12-13

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Technische Beschreibung

EFI

Inhalt

Inhalt

1 Zu diesem Dokument........................................................................................................5

1.1 Funktion dieses Dokuments.................................................................................5

1.2 Verwendete Abkürzungen.....................................................................................5

1.3 Verwendete Symbole ............................................................................................5

2 Zur Sicherheit ....................................................................................................................6

2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen .................................6

3 Grundlagen.........................................................................................................................7

3.1 Geräte mit EFI........................................................................................................7

3.2 Funktionserweiterung durch Verbinden von BWS...............................................8

3.3 Funktionserweiterung durch Schaltgeräte ........................................................10

3.4 Applikationen mit Sicherheits-Steuerungen......................................................11

3.5 Netzwerk-Lösungen.............................................................................................12

4 Technische Umsetzung...................................................................................................13

4.1 Datenaustausch über EFI ...................................................................................14

4.1.1 Adressierung......................................................................................15

4.1.2 Senden und Empfangen von Informationen ...................................16

4.2 Firmware-Kompatibilität der EFI-Geräte ............................................................17

4.2.1 Sicherheits-Lichtvorhang C4000......................................................17

4.2.2 Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke M4000 ...............................18

4.2.3 Sicherheits-Laserscanner S300/S3000 .........................................19

4.2.4 EFI-Gateways .....................................................................................20

4.3 Beschreibung der Bytes und Bits der EFI-Kommunikation...............................21

4.3.1 Bytes der EFI-Kommunikation..........................................................21

4.4 Statusinformationen und Steuerungsmöglichkeiten der EFI-Geräte ...............25

4.4.1 Sicherheits-Lichtvorhang C4000......................................................25

4.4.2 Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke M4000 ...............................27

4.4.3 Sicherheits-Laserscanner S3000 ....................................................28

4.4.4 Sicherheits-Laserscanner S300.......................................................31

4.4.5 Sicherheits-Laserscanner S300 Mini...............................................33

4.4.6 Sicherheits-Steuerung Flexi Soft FX3-CPU1, -CPU2, -CPU3............35

4.4.7 EFI-Gateways .....................................................................................36

4.5 Anwendungsbeispiele.........................................................................................37

4.5.1 EFI-Gateway mit Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke

M4000...............................................................................................37

4.5.2 EFI-Gateway mit M4000 und Schaltgerät UE403...........................38

4.5.3 EFI-Gateway mit zwei Sicherheits-Laserscannern S3000 ..............39

4.5.4 EFI-Gateways mit S3000- bzw. S300-Host/Guest-Systemen

mit lokalen Eingängen ......................................................................39

4.5.5 EFI-Gateway mit zwei Sicherheits-Laserscannern S300 ................40

4.5.6 EFI-Gateway mit Sicherheits-Steuerungen ......................................41

4.5.7 Sicherheits-Steuerung Flexi Soft mit Mehrstrahl-Sicherheits-

Lichtschranke M4000 ......................................................................42

4.5.8 Sicherheits-Steuerung Flexi Soft mit zwei S3000 oder S300

Mini ....................................................................................................42

4.5.9 Sicherheits-Steuerung Flexi Soft mit S3000- bzw. S300-

Host/Guest-System (mit lokalen Eingängen) ..................................43

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Inhalt

Technische Beschreibung

EFI

5 Konfigurationsmöglichkeiten über EFI.........................................................................46

5.1 Geräteverbünde mit einem EFI-Strang..............................................................46

5.1.1 Kaskadiertes System mit dem Sicherheits-Lichtvorhang

C4000 ...............................................................................................46

5.1.2 Host/Guest-System mit den Sicherheits-Laserscannern

S300/S300 Mini/S3000 .................................................................47

5.1.3 M4000 mit Sicherheits-Schaltgerät UE403....................................47

5.1.4 Sicherheits-Steuerung mit einer BWS .............................................48

5.1.5 EFI-Gateway mit angeschlossener/angeschlossenen BWS...........48

5.2 Geräteverbünde mit zwei EFI-Strängen.............................................................49

5.2.1 Sicherheits-Steuerung mit zwei BWS ..............................................49

5.2.2 EFI-Gateway mit Sicherheits-Steuerung und

angeschlossener BWS......................................................................50

5.2.3 EFI-Gateway mit zwei Sicherheits-Steuerungen mit

angeschlossener BWS......................................................................51

6 Technische Daten ...........................................................................................................53

6.1 Elektroinstallation...............................................................................................53

6.2 Schnittstellen......................................................................................................53

7 Anhang .............................................................................................................................54

7.1 Tabellenverzeichnis............................................................................................54

7.2 Abbildungsverzeichnis........................................................................................55

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Zu diesem Dokument

Technische Beschreibung Kapitel 1

EFI

1 Zu diesem Dokument

Bitte lesen Sie dieses Kapitel sorgfältig, bevor Sie mit der Technischen Beschreibung

arbeiten.

1.1 Funktion dieses Dokuments

Diese Technische Beschreibung gibt Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten,

Funktionserweiterungen und die technische Umsetzung von sicherheitsbezogenen

Applikationen mit dem Enhanced Function Interface der SICK AG.

1.2 Verwendete Abkürzungen

BWS

CDS

EDM

EFI

(F)SPS

OSSD

SDL

Berührungslos wirkende Schutzeinrichtung (z.B. C4000, S300)

SICK Configuration & Diagnostic Software = Software zum Konfigurieren der SICK-Geräte

External device monitoring = Schützkontrolle

Enhanced function interface = sichere SICK-Gerätekommunikation

(Fehlersichere) Speicherprogrammierbare Steuerung

Output signal switching device = Signalausgang, der den Sicherheitsstromkreis ansteuert

Safety data link = SICK-Sicherheitsschnittstelle (OSSD und EFI)

1.3 Verwendete Symbole

Hinweis

Handeln Sie …

Hinweise informieren Sie über Besonderheiten des Gerätes.

Handlungsanweisungen sind durch einen Pfeil gekennzeichnet. Lesen und befolgen Sie

Handlungsanweisungen sorgfältig.

ACHTUNG

Warnhinweis!

Ein Warnhinweis weist Sie auf konkrete oder potenzielle Gefahren hin. Dies soll Sie vor

Unfällen bewahren.

Lesen und befolgen Sie Warnhinweise sorgfältig!


Softwarehinweise zeigen Ihnen, wo Sie in der CDS (Configuration & Diagnostic Software)

die entsprechende Einstellung vornehmen können. Bitte aktivieren Sie in der CDS im

Menü Ansicht, Dialogfenster den Punkt Karteikarten, um die genannten Dialogfelder

direkt erreichen zu können. Andernfalls führt Sie die Software per Assistent durch die

jeweilige Einstellung.

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Kapitel 2

Zur Sicherheit

Technische Beschreibung

EFI

2 Zur Sicherheit

2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise und

Schutzmaßnahmen

ACHTUNG

Verwenden Sie die zu den Geräten zugehörigen Betriebsanleitungen!

Diese Technische Beschreibung ersetzt nicht die Betriebsanleitungen der im Folgenden

beschriebenen BWS, Sicherheits-Steuerungen oder EFI-Gateways.

Diese Betriebsanleitungen sind dem Bediener der Anlage, Maschine oder des Fahrzeugs,

an der/dem eine BWS, eine Sicherheits-Steuerung oder ein EFI-Gateway verwendet wird,

zur Verfügung zu stellen. Der Bediener ist durch befähigte Personen einzuweisen und zum

Lesen und Einhalten der Betriebsanleitung anzuhalten.

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Grundlagen

Technische Beschreibung Kapitel 3

EFI

3 Grundlagen

Dieses Kapitel beschreibt die Möglichkeiten, die Ihnen das Enhanced Function Interface

(EFI) bietet.

Das Enhanced Function Interface (EFI) wurde entwickelt, um eine sichere Kommunikation

zwischen BWS, sens:Control-Sicherheits-Steuerungen oder EFI-Gateways zu realisieren.

EFI ist aber nicht nur eine Schnittstelle, um SICK-Geräte miteinander zu verbinden. Durch

EFI wird der Funktionsumfang der einzelnen Schutzeinrichtungen erweitert.

Durch über EFI verbundene Schutzeinrichtungen können sicherheitsbezogene Applikationen

realisiert werden, die sonst nur mit hohem Schaltungs- oder Montageaufwand

möglich wären. Dies sind zum Beispiel die simultane Schutzfeldüberwachung mit dem

Sicherheits-Laserscanner S3000, die Betriebsartenumschaltung am C4000 oder die

Auswertung von Meldesignalen (z.B. für eine verschmutzte Frontscheibe).

Zwischen den Geräten werden Status- und Steuerinformationen über EFI ausgetauscht.

Über EFI-Gateways können die Applikationen in übergeordnete Bussysteme eingebunden

werden.

Zusätzlich wird die gemeinsame Konfiguration der Geräte in einem Projekt ermöglicht.

Die Vorteile des EFI finden Sie nur bei SICK-Sicherheitssystemen.

3.1 Geräte mit EFI

Folgende Produktfamilien besitzen EFI:

Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke M4000: Advanced, Area

Schaltgerät UE403

Sicherheits-Lichtvorhang C4000: Standard, Advanced, Entry/Exit, Palletizer, Fusion,

Standard Guest, Advanced Guest

Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke M4000: Standard Curtain, Advanced Curtain

Schaltgerät UE402

Sicherheits-Laserscanner S3000: Standard, Advanced, Professional, Expert, Remote,

Cold Store

Sicherheits-Laserscanner S300: Standard, Advanced, Professional, Expert

Sicherheits-Laserscanner S300 Mini: Remote

EFI-Gateways: UE1140, UE1840, UE1940, UE4140, UE4740

Modulare Sicherheits-Steuerung Flexi Soft FX3-CPU1, -CPU2, -CPU3

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Kapitel 3

Grundlagen

Technische Beschreibung

EFI

3.2 Funktionserweiterung durch Verbinden von BWS

Durch das Zusammenschalten von einzelnen BWS über EFI ergeben sich zusätzliche

Applikationsmöglichkeiten.

Beispiel 1: Zwei S300 im Host/Guest-Betrieb

Abb. 1: Geschwindigkeitsabhängige

Fahrzeugüberwachung

für zwei

Fahrtrichtungen

2

3

1

4

Abb. 2: Prinzip des S300-

Host/Guest-Systems

Die Sicherheits-Laserscanner S300 werden über eine EFI-Verbindung zu einem

Host/Guest-System verbunden. Dadurch kann z.B. eine Fahrzeugüberwachung für zwei

Fahrtrichtungen realisiert werden.

Der Guest (2) erhält vom Host (1) über die EFI-Schnittstelle (3) die Werte der Inkrementalgeber

(4). Er überwacht je nach Geschwindigkeit die Bereiche für die zweite Fahrtrichtung.

Sobald sich ein Objekt im Schutzfeld befindet, schaltet er über die EFI-Schnittstelle die

OSSDs des Hosts in den AUS-Zustand (5).

3

5

4

1

2

Vorteile:

Weniger Konfigurationsaufwand:

Zentrale Schnittstelle für die Konfiguration des Verbunds

Gemeinsame Überwachungsfallumschaltung

Reduzierter Verdrahtungsaufwand:

Die Leitungen für die Eingangssignale müssen nur am Host angeschlossen werden.

Ein OSSD-Paar reicht für das Gesamtsystem aus.

Vereinfachte Diagnose des Host/Guest-Systems:

Zusammengefasste Fehlermeldungen

Zentrale Schnittstelle für die Diagnose des Verbunds

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Grundlagen

Technische Beschreibung Kapitel 3

EFI

Abb. 3: Gefahrstellenabsicherung

mit

Hintertretschutz

Beispiel 2: Zwei C4000 im Betrieb als kaskadiertes System

Abb. 4: Prinzip des

kaskadierten Systems C4000

Zwei Sicherheits-Lichtvorhänge C4000 bilden ein kaskadiertes System. Der C4000-Host

(1) übernimmt die eigentliche Gefahrstellenabsicherung an einer Presse. Der C4000-

Guest (2) übernimmt den Hintertretschutz. Beide C4000 sind über EFI miteinander verbunden.

Die OSSDs des C4000-Host sind in die Maschinensteuerung eingebunden (4).

Wird das Schutzfeld des C4000-Guest durch Hintertreten oder durch versuchtes Unterkriechen/Untergreifen

unterbrochen, werden die OSSDs des C4000-Host über EFI (3) in

den AUS-Zustand geschaltet.

3

4

1

2

Vorteile:

Bis zu drei Sicherheits-Lichtvorhänge können miteinander verbunden werden.

Kein zusätzlicher externer Schaltungsaufwand erforderlich. Schnelles

Zusammenschalten

Auflösung und Schutzfeldhöhen der Einzelsysteme dürfen unterschiedlich sein.

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Kapitel 3

Abb. 5: Zugangsabsicherung

mit Muting

Grundlagen

3.3 Funktionserweiterung durch Schaltgeräte

Technische Beschreibung

EFI

Über die Schaltgeräte UE402 für C4000 und UE403 für M4000 können die Funktionsumfänge

der Sicherheits-Lichtvorhänge C4000 und der Mehrstrahl-Sicherheits-

Lichtschranken M4000 erweitert werden.

Beispiel: Muting mit M4000 und UE403

Abb. 6: Prinzip des M4000-

Muting-Systems

Zwei Paare von induktiven Muting-Sensoren (1), die an das UE403 angeschlossen sind,

erkennen die Transportplattform. Das Schaltgerät UE403 (2) überträgt Signale über EFI (3)

zur Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke M4000 (4) und steuert damit die Muting-

Funktion.

3

1

2

4

Vorteile:

Reduzierter Verdrahtungsaufwand durch lokalen Anschluss aller Signale

Reduzierter Verdrahtungsaufwand zwischen Schaltgerät und BWS durch EFI

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Grundlagen

Technische Beschreibung Kapitel 3

EFI

Abb. 7: Sicherheitsapplikation

mit einer Sicherheits-

Steuerung Flexi Soft

3.4 Applikationen mit Sicherheits-Steuerungen

Mit Sicherheits-Steuerungen lassen sich komplexe Sicherheitsapplikationen individuell

lösen.

Abb. 8: Simultane Schutzfeldüberwachung

mit S3000 und

einer Sicherheits-Steuerung

In der abgebildeten Einlegestation mit Drehtisch und der anschließenden Roboterstation

(1) sind alle sicherheitsrelevanten Funktionen (Gefahrstellenabsicherung, Gefahrbereichsabsicherung,

Türkontakte, Not-Halt, Wiederanlauf) über eine Sicherheits-Steuerung Flexi

Soft realisiert (2). Die BWS sind über EFI in die Sicherheitsapplikation eingebunden.

1

2 3

Ein S3000 überwacht simultan zwei Schutzfelder (1 und 2). Über EFI meldet er die

Zustände der Schutzfelder an die Sicherheits-Steuerung Flexi Soft (3). Die Sicherheits-

Steuerung stellt zwei OSSDs zum separaten sicheren Abschalten zur Verfügung. Durch ein

Objekt in einem der Schutzfelder wird der entsprechende Industrieroboter abgeschaltet.

Die zweite Station arbeitet weiter.

Vorteile:

Alle sicherheitsrelevanten Funktionen in einer Applikation

Einsparen einer BWS durch simultane Schutzfeldüberwachung

Erhöhte Verfügbarkeit der Anlage, da nur der für die Gefahrensituation relevante

Roboter und nicht die gesamte Anlage gestoppt wird

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Kapitel 3

Abb. 9: Integration von zwei

S300 im Host/Guest-Betrieb

in ein Bussystem

Grundlagen

3.5 Netzwerk-Lösungen

Technische Beschreibung

EFI

Die Einbindung der BWS mit Hilfe der EFI-Gateways ermöglicht die bidirektionale Übertragung

von Konfigurations-, Status- und Diagnosefunktionen der BWS an Bussysteme wie

z.B. PROFIBUS PROFIsafe, PROFIBUS DP, PROFINET IO PROFIsafe, Ethernet TCP/IP und

CANopen.

Durch die EFI-Gateways lassen sich sowohl einzelne oder mehrere BWS als auch ganze mit

Sicherheits-Steuerungen realisierte Applikationen beispielsweise in eine (F)SPS einbinden.

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Technische Umsetzung

Technische Beschreibung Kapitel 4

EFI

4 Technische Umsetzung

Abb. 10: Sicherheits-Steuerung

mit über zwei EFI6Stränge

angeschlossenen BWS

Bei EFI handelt es sich um ein lineares Bussystem. An diesem Bussystem können bis zu

vier Geräte angeschlossen werden. Die tatsächliche Anzahl der Geräte hängt von der

jeweiligen Applikation bzw. Produktfamilie ab.

Als Busmedium wird Twisted-Pair-Kabel mit einem Wellenwiderstand von 108 … 132 P

verwendet (siehe auch Kapitel 6 „Technische Daten“ auf Seite 53).

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Kapitel 4

Abb. 11: Beispiel

Datenaustausch zwischen

zwei S3000

Technische Umsetzung

4.1 Datenaustausch über EFI

Technische Beschreibung

EFI

Damit Daten über EFI ausgetauscht werden können, besitzt jedes angeschlossene Gerät

eine eindeutige Adresse.

7 8 8

7

7 8

Abb. 12: Beispiel Datenaustausch

einer (F)SPS über EFI-

Gateway mit einer M4000

Im Beispiel hat der S3000-Host die Adresse 7, der S3000-Guest die Adresse 8. Der Host

empfängt über die Adresse 8 die Statusinformationen zu den OSSDs und die Diagnosemeldungen

des Guests zur Verschmutzung. Der Guest hingegen erhält vom Host über die

Adresse 7 die Werte der Inkrementalgeber.

Die Sicherheits-Steuerungen erhalten über diese Adressen Statusinformationen von den

berührungslos wirkenden Schutzeinrichtungen (C4000, S3000 etc.) oder sie steuern über

diese Adressen Funktionen an den BWS (Muting, Betriebsartenumschaltung etc.).

Ist ein EFI-Verbund über ein EFI-Gateway mit einem PROFINET IO oder PROFIBUS DP

verbunden, können diese Daten an eine (F)SPS weitergegeben werden bzw.

Steuerungsaufgaben von der (F)SPS übernommen werden.

1

1 14

14

14

1

Im Beispiel kann die (F)SPS über das Routing im EFI-Gateway Daten zur M4000 schreiben

(Adresse 14). D.h. Muting-Signale können von der Steuerung stimuliert werden. Umgekehrt

können Statusinformationen inklusive der Ausgangsinformationen von der M4000

(Adresse 1) über das Routing im EFI-Gateway zur (F)SPS übertragen werden.

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Technische Umsetzung

Technische Beschreibung Kapitel 4

EFI

Tab. 1: Adressen der

Produktfamilien am EFI

4.1.1 Adressierung

Die SICK-Produktfamilien haben folgende Adressen am EFI:

Produktfamilien

Adresse des Gerätes

C4000 Empfänger (Host) 1

C4000 Empfänger (Guest 1) 2

C4000 Empfänger (Guest 2) 3

C4000 Sender (Host) 4

C4000 Sender (Guest 1) 5

C4000 Sender (Guest 2) 6

M4000 Empfänger 1

M4000 Sender 4

S3000 (Host/Guest) 7/8

S300 (Host/Guest) 7/8

S300 Mini (Host/Guest) 7/8

UE402 14

UE403 11/12/13/14

Flexi Soft FX3-CPU1, -CPU2, -CPU3 11/12/13/14

EFI-Gateways 13/14

Hinweise





Geräte mit gleicher Adresse können nicht zur selben Zeit am EFI betrieben werden.

Befinden sich mehrere Sicherheits-Lichtvorhänge C4000 am EFI-Strang, werden die

Adressen des kaskadierten Systems automatisch vergeben.

Die Adressen werden im Gerätespeicher des C4000 dauerhaft gespeichert. Das Gerät

kann nicht mehr als Standalone-Gerät oder in einer anderen Systemposition verwendet

werden.

Die im C4000 gespeicherte Systemposition setzen Sie mit der Konfigurationssoftware

CDS oder mit dem als Zubehör erhältlichen Host-Guest Plug zurück.

Adressieren Sie in einem EFI-Verbund mit zwei Sicherheits-Laserscannern einen als

Guest! Das Vorgehen bei der Adressierung wird in der jeweiligen Betriebsanleitung im

Kapitel „Elektroinstallation“ (S300 Mini, S300, S3000) beschrieben.

Für die EFI-Gateways, die UE403 und die Flexi Soft FX3SCPU1, SCPU2, SCPU3 kann

mittels CDS bzw. Flexi Soft Designer die EFI-Geräteadresse geändert werden.

Um die Adressen des EFI-Gateways zu ändern, verbinden Sie sich in der CDS mit dem

EFI-Gateway. Nach einem Rechtsklick auf das Symbol des EFI-Gateways, wählen Sie im

Kontextmenü Service/Gateway mit Steuerung betreiben.

Um die Adressen der Flexi Soft FX3-CPU1, -CPU2, -CPU3 zu ändern, verbinden Sie sich

mit dem Flexi Soft Designer sowie mit der CPU. Nach einem Rechtsklick auf das Symbol

der CPU erscheint ein Auswahlmenü, in dem Sie die gewünschte EFI-Geräteadresse

auswählen können.

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Kapitel 4

Technische Umsetzung

4.1.2 Senden und Empfangen von Informationen

Technische Beschreibung

EFI

Senden

Jedes Gerät sendet genau eine individuelle Statusinformation mit einer Länge von bis zu

26 Bit Nutzdaten (C4000- und M4000-Sender setzen keine Statusinformationen ab, dies

geschieht über den C4000- bzw. M4000-Empfänger).

Die Statusinformation ist nicht an einen bestimmten Teilnehmer am EFI-Strang gerichtet,

d.h. alle Teilnehmer am EFI-Strang können die Statusinformation empfangen.

Empfangen

Die Produktfamilien unterscheiden sich in der Anzahl der zu empfangenden Statusinformationen.

In der nachfolgenden Tabelle sind die maximale Anzahl der zu empfangenen Statusinformationen

und deren Adressen je Produktfamilie aufgelistet. Die Tabelle stellt die zu

empfangenden Statusinformationen je EFI-Strang dar.

Tab. 2: Maximale Anzahl zu

empfangender Statusinformationen

Produktfamilie

Geräteadresse

Max. Anzahl

zu empfangender

Statusinformationen

Geräteadressen, deren

Statusinformationen

empfangen werden

M4000 Empfänger 1 1 11, 12, 13 oder 14

C4000 Empfänger (Host) 1 3 2, 3 und 14

C4000 Empfänger (Guest 1) 2

C4000 Empfänger (Guest 2) 3

S3000 (Host) 7 1 8, 13 oder 14

S3000 (Guest) 8 1 7, 13 oder 14

S300 (Host) 7 1 8, 13 oder 14

S300 (Guest) 8 1 7, 13 oder 14

S300 Mini (Host) 7 1 13 oder 14

S300 Mini (Guest) 8 1 7, 13 oder 14

UE402 14 1 1

UE403 14 1 1

Flexi Soft FX3-CPU1, -CPU2, 1114 3 18, 1114

SCPU3

EFI-Gateways 13/14 3 18, 13/14

Hinweise




Die maximale Anzahl der zu empfangenen Statusinformationen gibt an, von wievielen

Geräten ein Gerät Informationen empfangen kann (z.B. C4000-Host von den beiden

Guests und einer Sicherheits-Steuerung).

Aus den Geräteadressen in Spalte 4 der oben stehenden Tabelle geht hervor, an welche

Geräte ein Gerät angeschlossen werden kann. Der C4000-Host empfängt z.B. nur die

Adressen 2 und 3 (C4000-Guests) und 14 (Sicherheits-Steuerungen oder EFI-

Gateways). Der Anschluss eines M4000 (1) oder S3000 (7) ist nicht vorgesehen.

Beachten Sie auch die Informationen in Abschnitt 4.2 „Firmware-Kompatibilität der EFI-

Geräte“ auf Seite 17.

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Technische Umsetzung

Technische Beschreibung Kapitel 4

EFI

4.2 Firmware-Kompatibilität der EFI-Geräte

Die folgenden Tabellen zeigen auf, welche BWS an welchem sens:Control-Gerät anschließbar

ist.

Tab. 3: Firmware-Kompatibilität

C4000/UE-Geräte

4.2.1 Sicherheits-Lichtvorhang C4000

C4000 Empfänger

C4000 Advanced

C4000 Standard

C4000 Sender

C4000 Advanced

C4000 Strd./Adv.

C4000 Standard

C4000 Advanced

C4000 Standard

C4000 Advanced

C4000 Standard

C4000 Entry/Exit

C4000 Palletizer

C4000 Palletizer II

C4000 Fusion

C4000 Guest

C4000 Standard/Advanced

C4000 Standard/Advanced

C4000 Standard/Advanced

C4000 Entry/Exit

C4000 Palletizer

C4000 Guest

C4000 Guest

C4000 Advanced

C4000 Standard

C4000 Guest

C4000 Strd./Adv.

V3.31

V3.31

V3.31

V3.31

V3.31

V3.31

V5.05

V5.05

V6.11

V7.21

V3.33

Firmware

Firmware

Flexi Soft V1.00 ? V1.00

UE1140 V1.34 ? V1.36

UE1840 V1.21 ? V1.36

UE1940 V1.31 ? V1.36

UE4140 V1.20 ? V1.36

UE4740 V1.11 ? V1.11

UE402 V1.10 ?

UE403

V6.00

V6.00

V6.00

V6.00

V6.00



?

Legende

Möglich

Nicht möglich

Auf Anfrage

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Kapitel 4

Tab. 4: Firmware-Kompatibilität

M4000/UE-Geräte

Technische Umsetzung

4.2.2 Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke M4000

M4000 Empfänger

UE403

Technische Beschreibung

EFI

M4000 Sender

M4000 Advanced

M4000 Advanced Curtain

M4000 Advanced A/P

M4000 Area

M4000 Advanced

M4000 Advanced Curtain

M4000 Advanced A/P

M4000 Area

M4000 Advanced Curtain

M4000 Advanced

M4000 Area

V1.50 V1.50

Firmware

Firmware

V1.10 V1.10 V1.10

Flexi Soft V1.11 V1.00

UE1140 V1.36 V1.36

UE1840 V1.36 V1.36

UE1940 V1.36 V1.36

UE4140 V1.36 V1.36

UE4740 V1.12 V1.11

UE402

UE403 V1.51



Legende

Möglich

Nicht möglich

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Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Technische Umsetzung

Technische Beschreibung Kapitel 4

EFI

Tab. 5: Firmware-Kompatibilität

S300/S3000/UE-Geräte

4.2.3 Sicherheits-Laserscanner S300/S3000

S3000

S3000 Coldstore

S300 mit EFI

S3000 im Kompatibilitätsmodus

Guest

S3000 Coldstore im Kompatibilitätsmodus

S300 mit EFI im Kompatibilitätsmodus

S300 Mini Remote

S300 mit EFI ohne Kompatibilitätsmodus

S3000 Coldstore ohne Kompatibilitätsmodus

S3000 ohne Kompatibilitätsmodus

S3000

S3000

S3000 Coldstore

S3000 Coldstore

S300 mit EFI

S300 mit EFI

S300 mit EFI

S3000 oder S300 mit EFI

Host

S300 Mini Remote

S300 Mini Remote

S300 Mini Remote,

S3000 oder S300 mit EFI

S3000, S300 mit EFI,

S300 Mini Remote

S300 mit EFI, S300 Mini Remote

S3000 Expert

S3000

S300 mit EFI

V2.27, V1.00

V2.27, V1.00

V1.31

V02.40, IO-SN1221XXX

V02.40, IO-SN1221XXX

V02.10 + SN1221XXX

V2.00

V02.10 + SN1221XXX

V02.40, IO-SN1221XXX

V02.40, IO-SN1221XXX

Firmware

Firmware

V2.33, V1.03

V2.33, V1.03

V1.40

S3000: V2.33, V1.03

S300: V1.40

V2.00

V2.40, V1.03

V02.40, IO-

SN1221XXX 1) [RP/th56]

V02.10 + SN1221XXX

Flexi Soft V1.00 V1.11

UE1140 V1.34 V1.34

UE1840 V1.21 V1.35

UE1940 V1.31 V1.31

UE4140 V1.20 V1.32

UE4740 V1.11 V1.11

UE402

UE403



Legende

Möglich

Nicht möglich

1)

Seriennummer des S3000-I/O-Moduls.

8012621/WH27/2012-12-13 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 19

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Kapitel 4

Technische Umsetzung

4.2.4 EFI-Gateways

Technische Beschreibung

EFI

Tab. 6: Firmware-Kompatibilität

EFI6Gateways/UE-Geräte

UE1140 UE1840 UE1940 UE4140 UE4740

Firmware V1.34 V1.35 V1.31 V1.32 V1.11

Flexi Soft V1.00 ? ? ? ? ?

UE1140 ? ? ? ? ?

UE1840 ? ? ? ? ?

UE1940 ? ? ? ? ?

UE4140 ? ? ? ? ?

UE4740 ? ? ? ? ?

UE402 ? ? ? ? ?

UE403 V1.15

Legende


?

Möglich

Auf Anfrage

20 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8012621/WH27/2012-12-13

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Technische Umsetzung

Technische Beschreibung Kapitel 4

EFI

4.3 Beschreibung der Bytes und Bits der EFI-

Kommunikation

Tab. 7: Bytes der EFI-

Kommunikation

4.3.1 Bytes der EFI-Kommunikation

Byte

Beschreibung

Byte 0

Allgemeine Daten

Byte 1

Allgemeine und gerätespezifische Daten

Byte 2

Gerätespezifische Daten

Byte 3

Gerätespezifische Daten

Byte 4 CRC LB 2)

Byte 5 CRC HB 3)

Beschreibung der Bits 0 bis 7 des Byte 0

Byte 0 0.0 4) 0.1 4) 0.2 4) 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7

Allgemein Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

OSSD1 OSSD2 Warning

Field 1

Weak

(pollution

warning)

Reset Switch

Input (button

pressed)

C4000 Empfänger

M4000 Empfänger

S3000 im

Kompatibilitätsmodus

5)

S3000

S300 im

Kompatibilitätsmodus

5)

S300

S300 Mini

UE402

UE403

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

UExx40

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Flexi Soft

Dynamic Dynamic

Counter Counter

Tab. 8: Byte 0 der EFI-Kommunikation

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

Dynamic

Counter

OSSD1 (HW

OSSD State)

OSSD1 (HW

OSSD State)

OSSD

S3000_1

OSSD2

(virtual)

OSSD2

(virtual)

OSSD

S3000_2

Not used

Not used

Status

Warning

Field 1

OSSD Speed Valid Status

Warning

Field 1

OSSD

S300_1

OSSD

S300_2

Status

Warning

Field 1

OSSD Speed Valid Status

Warning

Field 1

Not used Not used Status

Warning

Field

0 0 Input Pin B1

conditional

Override

(identical to

bit info tech

in terminal

status)

0 0 Not used

(Input Pin B1

Bypass)

Weak

(pollution

warning)

Weak

(pollution

warning)

Weak

(pollution

warning)

Weak

(pollution

warning)

Weak

(pollution

warning)

Weak

(pollution

warning)

Weak

(pollution

warning)

Input Pin B2

conditional

Override

(identical to

bit info tech

in terminal

status)

Not used

(Input Pin B2

Bypass)

Reset Switch

Input

Reset Switch

Input

XV01.20

Reset/RES/

OVR Switch

Input (MI2)

Reset (button

pressed)

Reset (button

pressed)

Reset (button

pressed)

Reset (button

pressed)

Not used

0

RES/OVR

Switch Input

(UI2)

Byte 0, Bit 3 Byte 0, Bit 4 Byte 0, Bit 5 Byte 0, Bit 6 Byte 0, Bit 7

Byte 0, Bit 3 Byte 0, Bit 4 Byte 0, Bit 5 Byte 0, Bit 6 Byte 0, Bit 7

2)

3)

4)

5)

CRC (umfasst Daten und Geräte-Code) Low Byte.

CRC (umfasst Daten und Geräte-Code) High Byte.

Das Bit ist geräteintern vordefiniert. Nur Lesezugriff.

Zum Kompatibilitätsmodus siehe Betriebsanleitung der Geräte.

8012621/WH27/2012-12-13 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 21

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Kapitel 4

Technische Umsetzung

Beschreibung der Bits 0 bis 7 des Byte 1

Technische Beschreibung

EFI

Byte 1 1.0 1.1 6) 1.2 7) 1.3 7) 1.4 1.5 1.6 1.7

Allgemein Reset

Required

(Reset Lamp)

I/O Error Diagnostic

classification

Diagnostic

classification

Specific

device data

Specific

device data

Specific

device data

Specific

device data

C4000 Empfänger

M4000 Empfänger

S3000 im

Kompatibilitätsmodus

8)

S3000

S300 im

Kompatibilitätsmodus

8)

S300

Reset

Required

State

Reset

Required

State

Reset

Required

(Reset Lamp)

Reset

Required

(Reset Lamp)

Reset

Required

(Reset Lamp)

Reset

Required

(Reset Lamp)

I/O Error

I/O Error

I/O Error

I/O Error

I/O Error

I/O Error

Diagnostic

classification

Diagnostic

classification

Diagnostic

classification

Diagnostic

classification

Diagnostic

classification

Diagnostic

classification

Diagnostic

classification

Diagnostic

classification

Diagnostic

classification

Diagnostic

classification

Diagnostic

classification

Diagnostic

classification

User Modes User Modes User Modes EStop status

Not used Not used Not used C1/CBS

Switch Input

(MI1)

Input Pin A1 Input Pin A2 Input Pin B1 Input Pin B2

Input Pin A1 Input Pin A2 Input Pin B1 Input Pin B2

Input Pin A1 Input Pin A2 Input Pin B1 Input Pin B2

Input Pin A1/ Input Pin A2/ Input Pin B1 Input Pin B2

Input Pin C1 9) Input Pin C2 9)

S300 Mini Not used I/O Error Not used Not used Not used Not used Not used Not used

UE402 0 I/O Error Diagnostic Diagnostic Input Pin A1 Input Pin A2 Input Pin A3 Input Pin A4

classification classification

UE403

Muting/Override

Lamp

I/O Error Diagnostic

classification

Diagnostic

classification

Not used

(Input Pin A1)

Not used

(Input Pin A2)

Not used

(Input Pin A3)

Not used

(Input Pin A4)

Error Status

UExx40 Byte 1, Bit 0 Byte 1, Bit 1

(I/O Error)

Diagnostic

classification

Diagnostic

classification

Byte 1, Bit 4 Byte 1, Bit 5 Byte 1, Bit 6 Byte 1, Bit 7

Flexi Soft Byte 1, Bit 0 Byte 1, Bit 1

(I/O Error)

Tab. 9: Byte 1 der EFI-Kommunikation

Diagnostic

classification

Diagnostic

classification

Beschreibung der Bits 0 bis 7 des Byte 2

Byte 1, Bit 4 Byte 1, Bit 5 Byte 1, Bit 6 Byte 1, Bit 7

Byte 2 2.0 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7

Allgemein Specific

device data

Specific

device data

Specific

device data

Specific

device data

Specific

device data

Specific

device data

Specific

device data

Specific

device data

C4000 Empfänger Teach-In

active

Key-Switch

state

Take

snapshot

Field status

(red/green)

Field status Field status EStop

Channel 1

EStop

Channel 2

M4000 Empfänger Not used Not used Not used Not used Not used Not used Not used Not used

S3000 im

Input Pin C1 Input Pin C2 Input Pin D1 Input Pin D2 Not used Not used Not used Not used

modus 8)

Kompatibilitäts-

S3000 Input Pin C1/ Input Pin C2/ Input Pin D1/ Input Pin D2/ Speed Bit 4 Speed Bit 5 Speed Bit 6 Speed Bit 7

Speed Bit 0 10) Speed Bit 1 10) Speed Bit 2 10) Speed Bit 3 10)

S300 im

Input Pin C1 Input Pin C2 Not used Not used Not used Not used Not used Not used

modus 8)

Kompatibilitäts-

S300 Input Pin C1/ Input Pin C2/ Speed Bit 2 Speed Bit 3 Speed Bit 4 Speed Bit 5 Speed Bit 6 Speed Bit 7

Speed Bit 0 10) Speed Bit 1 10)

S300 Mini Not used Not used Not used Not used Not used Not used Not used Not used

UE402 Input Pin A5 Input Pin A6 Input Pin A7 Input Pin A8 0 0 0 0

UE403

Not used

(Input Pin A5)

Not used

(Input Pin A6)

Not used

(Input Pin A7)

Not used

(Input Pin A8)

Muting

Sensor A1

Muting

Sensor A2

Muting

Sensor B1

Muting

Sensor B2

UExx40 Byte 2, Bit 0 Byte 2, Bit 1 Byte 2, Bit 2 Byte 2, Bit 3 Byte 2, Bit 4 Byte 2, Bit 5 Byte 2, Bit 6 Byte 2, Bit 7

Flexi Soft Byte 2, Bit 0 Byte 2, Bit 1 Byte 2, Bit 2 Byte 2, Bit 3 Byte 2, Bit 4 Byte 2, Bit 5 Byte 2, Bit 6 Byte 2, Bit 7

Tab. 10: Byte 2 der EFI-Kommunikation

6)

7)

8)

9)

10)

Das Bit ist nicht frei verwendbar.

Das Bit ist geräteintern vordefiniert. Nur Lesezugriff.

Zum Kompatibilitätsmodus siehe Betriebsanleitung der Geräte.

Konfigurationsabhängig: Ohne Speed-Routing/mit Speed-Routing.

Konfigurationsabhängig: Ohne Speed-Routing/mit Speed-Routing.

22 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8012621/WH27/2012-12-13

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Technische Umsetzung

Technische Beschreibung Kapitel 4

EFI

Beschreibung der Bits 0 bis 7 des Byte 3

Byte 3 3.0 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7

Allgemein Specific

device data

Specific

device data

Specific

device data

Specific

device data

Specific

device data

Specific

device data

Specific

device data

Specific

device data

C4000 Empfänger ADO 11) CoState

Bypass State

Not used Not used Not used Not used Virtual

photoelectric

switch 2

Virtual

photoelectric

switch 1

M4000 Empfänger ADO 12) Not used Muting State Muting Lamp

status

Delivery

Status Flag

PU Data

Valid Flag

Mode Switch

state on PU

Select Switch

state on PU

S3000 im

Not used Not used Not used Not used Switch off

modus 13) area

Kompatibilitäts-

1. monitoring

S3000 Speed Bit 8 Speed Bit 9 Speed Bit 10 Speed Bit 11 Protective

Field 1/

Protective

Field 1/

Protective

Field 1 14)

S300 im

Not used Not used Not used Not used Switch off

modus 13) area

Kompatibilitäts-

1. monitoring

Status

Warning

Field

1. monitoring

area

Warning

Field 1/

Protective

Field 2/

Warning

Field 1 14)

Status

Warning

Field

1. monitoring

area

Warning

Field 1

Warning

Field 1

Switch off

2. monitoring

area

Sim.

Protective

Field 1/Sim.

Protective

Field 1/ 14)

Not used

Status

Warning Field

2. monitoring

area

Warning

Field 2/Sim.

Protective

Field 2/

Warning

Field 2 14)

Not used

S300 Speed Bit 8 Speed Bit 9 Speed Bit 10 Speed Bit 11 Protective

Field 1

Not used Warning

Field 2

S300 Mini Not used Not used Not used Not used Protective

Not used Warning

Field 1

Field 2

UE402 Lockout Info Lockout Info Lockout Info Lockout Info Input Pin B1 Input Pin B2 Input Pin B3 Input Pin B4

UE403 Not used Not used Not used Not used C1/CBS/OVR

Switch Input

(UI1)

UExx40 Byte 3, Bit 0 Byte 3, Bit 1 Byte 3, Bit 2 Byte 3, Bit 3 Byte 3, Bit 4 Byte 3, Bit 5 Byte 3, Bit 6 Byte 3, Bit 7

Flexi Soft Byte 3, Bit 0 Byte 3, Bit 1 Byte 3, Bit 2 Byte 3, Bit 3 Byte 3, Bit 4 Byte 3, Bit 5 Byte 3, Bit 6 Byte 3, Bit 7

Tab. 11: Byte 3 der EFI-Kommunikation

11)

12)

13)

14)

ADO kann für nicht sicherheitsrelevante Auswertungen genutzt werden, z.B. Ausgabe Weak-Signal.

ADO kann für nicht sicherheitsrelevante Auswertungen genutzt werden, z.B. Ausgabe Weak-Signal.

Zum Kompatibilitätsmodus siehe Betriebsanleitung der Geräte.

Dual (1 Schutzfeld, 1 Warnfeld)/Duale Schutzfelder (2 Schutzfelder)/Triple (1 Schutzfeld, 2 Warnfelder).

8012621/WH27/2012-12-13 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 23

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Kapitel 4

Technische Umsetzung

Beschreibung der Bits 0 bis 7 des Byte 4

Technische Beschreibung

EFI

Byte 4 4.0 4.1 4.2 4.3 4.4 4.5 4.6 4.7

Allgemein CRC

Low Byte 15)

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

C4000 Empfänger CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

M4000 Empfänger CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

S3000 im

Kompatibilitätsmodus

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

16)

S3000

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

S300 im

Kompatibilitätsmodus

16)

S300

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

S300 Mini CRC CRC

Low Byte Low Byte

UE402

CRC CRC

Low Byte Low Byte

UE403

CRC CRC

Low Byte Low Byte

UExx40

CRC CRC

Low Byte Low Byte

Flexi Soft

CRC CRC

Low Byte Low Byte

Tab. 12: Byte 4 der EFI-Kommunikation

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

Beschreibung der Bits 0 bis 7 des Byte 5

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

Byte 5 5.0 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5 5.6 5.7

Allgemein CRC

High Byte 17)

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

C4000 Empfänger CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

M4000 Empfänger CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

S3000 im

Kompatibilitätsmodus

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

18)

S3000

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

S300 im

Kompatibilitätsmodus

18)

S300

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

S300 Mini CRC CRC

Low Byte Low Byte

UE402

CRC CRC

High Byte High Byte

UE403

CRC CRC

High Byte High Byte

UExx40

CRC CRC

High Byte High Byte

Flexi Soft

CRC CRC

High Byte High Byte

Tab. 13: Byte 5 der EFI-Kommunikation

CRC

High Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

Low Byte

CRC

Low Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

CRC

High Byte

15)

16)

17)

18)

CRC (umfasst Daten und Geräte-Code) Low Byte.

Zum Kompatibilitätsmodus siehe Betriebsanleitung der Geräte.

CRC (umfasst Daten und Geräte-Code) High Byte.

Zum Kompatibilitätsmodus siehe Betriebsanleitung der Geräte.

24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8012621/WH27/2012-12-13

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Technische Umsetzung

Technische Beschreibung Kapitel 4

EFI

Hinweis

4.4 Statusinformationen und Steuerungsmöglichkeiten der

EFI-Geräte

Zwischen den Geräten werden über EFI Statusinformationen und Steuerungsbefehle ausgetauscht.

Die folgenden Tabellen zeigen die abrufbaren Statusinformationen und die

möglichen Steuerungsbefehle der BWS, Sicherheits-Steuerungen sowie EFI-Gateways.

Die Angaben in eckigen Klammern entsprechen der Namensgebung in der CDS bzw. im

Flexi Soft Designer.

Tab. 14: Statusinformationen

des C4000 (Daten vom

C4000)

4.4.1 Sicherheits-Lichtvorhang C4000

Statusinformation

Bedeutung/Wirkung

OSSD ein [OSSD] Logisch 1, wenn der OSSD des C4000

eingeschaltet ist (grün)

Logisch 0, wenn der OSSD des C4000

ausgeschaltet ist (rot)

Hinweise:

Host: Bei einem kaskadierten System

entspricht das OSSD-Bit einer Sammelmeldung

für die ganze Host/Guest- oder

Host/Guest/Guest-Kaskade

Guest 1/Guest 2: Das OSSD-Bit entspricht dem

Status des jeweiligen Guest.

Verschmutzung [Weak] Logisch 1, bei Verschmutzung der Frontscheibe

Rücksetztaste gedrückt

[Res. Pressed]

Logisch 1, bei gedrückter Rücksetztaste

Rücksetzen erforderlich [Res. Req.] Logisch 1, bei Rücksetzen erforderlich

Status Not-Halt [EStop Active] Logisch 1, wenn die am Eingang NotSHalt des

C4000 angeschlossene Taste gedrückt wurde.

Einlernen aktiv [Teach Active] Logisch 1, wenn ein am C4000

angeschlossener Einlernschlüsselschalter

betätigt wurde

Status Meldeausgang ADO 19) [ADO] Logisch 1, wenn der konfigurierbare

Meldeausgang (ADO) des C4000 z.B. den

Verschmutzungsstatus, den OSSD-Status oder

den Not-Halt-Status signalisiert

Hinweis: Die Art der Meldung ist abhängig von

der Konfiguration des C4000.

Status Bypass [Bypass Active] Logisch 1, wenn ein am C4000

angeschlossener Bypass-Schlüsseltaster

betätigt wurde

Virtuelle Lichtschranke 2 [VLS2] Logisch 1 = Strahl frei

Logisch 0 = Strahl unterbrochen

Virtuelle Lichtschranke 1 [VLS1] Logisch 1 = Strahl frei

Logisch 0 = Strahl unterbrochen

19)

ADO kann für nicht sicherheitsrelevante Auswertungen genutzt werden, z.B. Ausgabe Weak-Signal.

8012621/WH27/2012-12-13 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 25

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Kapitel 4

Hinweis

Tab. 15: Steuerungsmöglichkeiten

am C4000 (Daten zum

C4000)

Technische Umsetzung

Technische Beschreibung

EFI

Mit Ausnahme der OSSD-Informationen beziehen sich alle Statusinformationen immer auf

den abgefragten Sicherheits-Lichtvorhang (Host, Guest 1 oder Guest 2).

Steuerungsmöglichkeit

Bedeutung/Wirkung

Bypass B1 [In Bypass 1] Logisch 1, stimuliert Bit B1 des Bypass-

Schlüsseltasters

Bypass B2 [In Bypass 2] Logisch 1, stimuliert Bit B2 des Bypass-

Schlüsseltasters

Betriebsart (Mode) 1 [In A1] Logisch 1, schaltet in Betriebsart 1 des C4000

Logisch 0, ermöglicht die Auswahl einer

anderen Betriebsart 20)

Betriebsart (Mode) 2 [In A2] Logisch 1, schaltet in Betriebsart 2 des C4000

Logisch 0, ermöglicht die Auswahl einer

anderen Betriebsart

Betriebsart (Mode) 3 [In A3] Logisch 1, schaltet in Betriebsart 3 des C4000

Logisch 0, ermöglicht die Auswahl einer

anderen Betriebsart

Betriebsart (Mode) 4 [In A4] Logisch 1, schaltet in Betriebsart 4 des C4000

Logisch 0, ermöglicht die Auswahl einer

anderen Betriebsart

Betriebsart (Mode) 5 [In A5] Logisch 1, schaltet in Betriebsart 5 des C4000

Logisch 0, ermöglicht die Auswahl einer

anderen Betriebsart

Betriebsart (Mode) 6 [In A6] Logisch 1, schaltet in Betriebsart 6 des C4000

Logisch 0, ermöglicht die Auswahl einer

anderen Betriebsart

Nachlaufüberwachung SCC [In SCC] Logisch 1, stimuliert das Bit SCC für die

Nachlaufüberwachung des C4000

Unterer Umkehrpunkt BDC [In BDC] Logisch 1, stimuliert das Bit BDC für die

Taktauswertung des C4000

Oberer Umkehrpunkt TDC [In TDC] Logisch 1, stimuliert das Bit TDC für die

Taktauswertung des C4000

I/O-Fehler [I/O Error] Logisch 0, wenn an einem angeschlossenen

Gerät kein Fehler vorliegt

Logisch 1, wenn an einem angeschlossenen

Gerät ein Fehler vorliegt

20)

Sind zwei Bits logisch 1, führt dies beim C4000 zu einem Fehler.

26 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8012621/WH27/2012-12-13

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Technische Umsetzung

Technische Beschreibung Kapitel 4

EFI

Tab. 16: Statusinformationen

der M4000 (Daten von der

M4000)

4.4.2 Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke M4000

Statusinformation

Bedeutung/Wirkung

OSSD ein [OSSD] Logisch 1, wenn der OSSD der M4000

eingeschaltet ist (grün)

Logisch 0, wenn der OSSD der M4000

ausgeschaltet ist (rot)

Verschmutzung [Weak] Logisch 1, bei Verschmutzung der Frontscheibe

Rücksetztaste gedrückt

[Res. Pressed]


Logisch 1, bei gedrückter Rücksetztaste an der

M4000

Rücksetzen erforderlich [Res. Req.] Logisch 1, bei Rücksetzen erforderlich

Status Meldeausgang ADO 21) [ADO] Logisch 1, wenn der konfigurierbare Meldeausgang

(ADO) der M4000 den Verschmutzungsstatus

oder den OSSD-Status signalisiert

Muting-Status [Muting] Logisch 1, wenn Muting der M4000 aktiv ist

Logisch 0, wenn Muting der M4000 inaktiv ist

Zusatzsignal C1 oder

Bandstopp [In BS/C1]


Logisch 1, bei betätigter Funktion an der

M4000

Tab. 17: Steuerungsmöglichkeiten

an der M4000 (Daten

zur M4000)

Steuerungsmöglichkeit

Bedeutung/Wirkung

Rücksetzen/Override [In RES/OVR] Logisch 1, stimuliert die konfigurierte Funktion

der M4000

Status Muting-/Override-Leuchte Logisch 1, stimuliert eine Fehlermeldung der

externen Muting-Leuchte

Muting-Sensor A1 [In A1] Logisch 1, stimuliert Muting-Sensor A1 für

M4000

Muting-Sensor A2 [In A2] Logisch 1, stimuliert Muting-Sensor A2 für

M4000

Muting-Sensor B1 [In B1] Logisch 1, stimuliert Muting-Sensor B1 für

M4000

Muting-Sensor B2 [In B2] Logisch 1, stimuliert Muting-Sensor B2 für

M4000

Override oder Zusatzsignal C1 oder

Bandstopp [In BS/C1]


Logisch 1, stimuliert die jeweils konfigurierte

Funktion der M4000

I/O-Fehler [I/O Error] Logisch 0, wenn an einem angeschlossenen

Gerät kein Fehler vorliegt

Logisch 1, wenn an einem angeschlossenen

Gerät ein Fehler vorliegt

21)

ADO kann für nicht sicherheitsrelevante Auswertungen genutzt werden, z.B. Ausgabe Weak-Signal.

8012621/WH27/2012-12-13 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 27

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Kapitel 4

Technische Umsetzung

4.4.3 Sicherheits-Laserscanner S3000

Technische Beschreibung

EFI

Tab. 18: Statusinformationen

des S3000 (Daten vom

S3000)

Statusinformation

Bedeutung/Wirkung

OSSD ein [OSSD] Logisch 1, wenn der interne OSSD des S3000

im EIN-Zustand ist (grün)

Logisch 0, wenn der OSSD des S3000 im AUS-

Zustand ist (rot)

Warnfeld-Bit [WF LED] Logisch 1, wenn Warnfeld 1 und Warnfeld 2

des S3000 frei bzw. nicht verwendet sind

Verschmutzung [Weak] Logisch 1, bei Frontscheibe verschmutzt

Rücksetzen erforderlich [Res. Req] Logisch 1, bei Rücksetzen erforderlich

Rücksetztaste gedrückt

[Res. Pressed]


Logisch 1, bei gedrückter Rücksetztaste am

S3000

I/O-Fehler [I/O Error] Logisch 0, wenn am S3000 kein Fehler vorliegt

Logisch 1, wenn am S3000 ein Fehler vorliegt

Steuereingang A1 [In A1] Logisch 1, wenn der Anschluss des

Steuereingangs A1 HIGH ist 22)

Hinweis: Die Steuereingänge des S3000 dienen

zum Umschalten der Überwachungsfälle

des S3000.

Steuereingang A2 [In A2] Logisch 1, wenn der Anschluss des

Steuereingangs A2 HIGH ist 22)

Steuereingang B1 [In B1] Logisch 1, wenn der Anschluss des

Steuereingangs B1 HIGH ist 22)

Steuereingang B2 [In B2] Logisch 1, wenn der Anschluss des

Steuereingangs B2 HIGH ist 22)

Steuereingang C1 [In C1] Logisch 1, wenn der Anschluss des

Steuereingangs C1 HIGH ist 22)

Steuereingang C2 [In C2] Logisch 1, wenn der Anschluss des

Steuereingangs C2 HIGH ist 22)

Steuereingang D1 [In D1] Logisch 1, wenn der Anschluss des

Steuereingangs D1 HIGH ist 22)

Steuereingang D2 [In D2] Logisch 1, wenn der Anschluss des

Steuereingangs D2 HIGH ist 22)

Zugeordnetes Schutzfeld frei [SF] Im Dual-Feldmodus, im Dual-Schutzfeldmodus

und im Triple-Feldmodus: Logisch 1, wenn das

aktive zugeordnete Schutzfeld frei ist

Zugeordnetes Warnfeld frei [WF]

oder

Im Dual-Feldmodus: Logisch 1, wenn das

aktive zugeordnete Warnfeld frei ist

zugeordnetes Schutzfeld 2 frei [SF2]

Im Dual-Schutzfeldmodus: Logisch 1, wenn das

aktive zugeordnete Schutzfeld 2 frei ist

Im Triple-Feldmodus: Logisch 1, wenn das

aktive zugeordnete Warnfeld frei ist

22)

Nur wenn die Eingänge in der CDS aktiviert sind.

28 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8012621/WH27/2012-12-13

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Technische Umsetzung

Technische Beschreibung Kapitel 4

EFI

Statusinformation

Bedeutung/Wirkung

Simultanes Schutzfeld frei [Sim. SF] Im Dual-Feldmodus und im Dual-

Schutzfeldmodus: Logisch 1, wenn das

simultan überwachte Schutzfeld frei ist

Im Triple-Feldmodus: keine Funktion

Simultanes Warnfeld frei [Sim. WF]

oder

simultanes Schutzfeld 2 frei

[Sim. SF2]

oder

zugeordnetes Warnfeld 2 frei [WF2]




Im Dual-Feldmodus: Logisch 1, wenn das

simultan überwachte Warnfeld frei ist

Im Dual-Schutzfeldmodus: Logisch 1, wenn das

simultan überwachte Schutzfeld 2 frei ist

Im Triple-Feldmodus: Logisch 1, wenn das

aktive zugeordnete Warnfeld 2 frei ist

Geschwindigkeit gültig 23) Logisch 1, wenn an den Inkrementalgebereingängen

eine gültige Geschwindigkeit anliegt

Logisch 0, wenn an den Inkrementalgebereingängen

eine ungültige Geschwindigkeit

anliegt

Geschwindigkeit 23) 12 Bits zur Übertragung der Geschwindigkeit

100000110000 = 2000 cm/s

000000000000 = 0 cm/s

011111010000 = +2000 cm/s

23)

Nicht im Kompatibilitätsmodus.

8012621/WH27/2012-12-13 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 29

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Kapitel 4

Technische Umsetzung

Technische Beschreibung

EFI

Tab. 19: Steuerungsmöglichkeiten

am S3000 (Daten zum

S3000)

Steuerungsmöglichkeit

Statische Eingangsinformation A1

[In A1]

Statische Eingangsinformation A2

[In A2]

Statische Eingangsinformation B1

[In B1]

Statische Eingangsinformation B2

[In B2]

Statische Eingangsinformation C1

[In C1]

Statische Eingangsinformation C2

[In C2]

Statische Eingangsinformation D1

[In D1]

Statische Eingangsinformation D2

[In D2]

Bedeutung/Wirkung









Logisch 1, stimuliert Steuereingang A1 des

S3000

Logisch 1, stimuliert Steuereingang A2 des

S3000

Logisch 1, stimuliert Steuereingang B1 des

S3000

Logisch 1, stimuliert Steuereingang B2 des

S3000

Logisch 1, stimuliert Steuereingang C1 des

S3000

Logisch 1, stimuliert Steuereingang C2 des

S3000

Logisch 1, stimuliert Steuereingang D1 des

S3000

Logisch 1, stimuliert Steuereingang D2 des

S3000

Statische Eingangsinformation E1

[In E1] 24) Logisch 1, stimuliert Steuereingang E1 des

S3000

Statische Eingangsinformation E2

[In E2] 24) Logisch 1, stimuliert Steuereingang E2 des

S3000

Stand-by 24) Logisch 1, stimuliert Betriebszustand Stand-by

(individuell für Host und Guest)

Geschwindigkeit gültig 24) Logisch 1, gültige Geschwindigkeit liegt an den

Inkrementalgebereingängen an

Logisch 0, ungültige Geschwindigkeit liegt an

den Inkrementalgebereingängen an

Geschwindigkeit 24) 12 Bits zur Übertragung der Geschwindigkeit

100000110000 = 2000 cm/s

000000000000 = 0 cm/s

011111010000 = +2000 cm/s

I/O-Fehler [I/O Error] Logisch 0, wenn am angeschlossenen Partnergerät

kein Fehler vorliegt

Logisch 1, wenn am angeschlossenen Partnergerät

ein Fehler vorliegt

24)

Nicht im Kompatibilitätsmodus.

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Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Technische Umsetzung

Technische Beschreibung Kapitel 4

EFI

Tab. 20: Statusinformationen

des S300 (Daten vom S300)

4.4.4 Sicherheits-Laserscanner S300

Statusinformation

Bedeutung/Wirkung

OSSD ein [OSSD] Logisch 1, wenn der interne OSSD des S300

im EINSZustand ist (grün)

Logisch 0, wenn der OSSD des S300 im

AUSSZustand ist (rot)

Warnfeld-Bit [WF LED] Logisch 1, wenn beide Warnfelder des S300

frei sind

Logisch 0, wenn eines der Warnfelder des

S300 verletzt ist

Verschmutzung [Weak] Logisch 1, wenn die Optikhaube verschmutzt

ist

Rücksetzen erforderlich [Res. Req] Logisch 1, bei Rücksetzen erforderlich

Rücksetztaste gedrückt

[Res. Pressed]


Logisch 1, bei gedrückter Rücksetztaste am

S300

I/O-Fehler [I/O Error] Logisch 0, wenn am S300 kein Fehler vorliegt

Logisch 1, wenn am S300 ein Fehler vorliegt

Steuereingang A1 [In A1] Logisch 1, wenn der Anschluss des

Steuereingangs A1 HIGH ist

Hinweis: Die Steuereingänge des S300 dienen

zum Umschalten der Überwachungsfälle des

S300.

Steuereingang A2 [In A2] Logisch 1, wenn der Anschluss des

Steuereingangs A2 HIGH ist

Steuereingang B1 [In B1] Logisch 1, wenn der Anschluss des

Steuereingangs B1 HIGH ist

Steuereingang B2 [In B2] Logisch 1, wenn der Anschluss des

Steuereingangs B2 HIGH ist

Steuereingang C1 [In C1] Logisch 1, wenn der Anschluss des

Steuereingangs C1 HIGH ist

Steuereingang C2 [In C2] Logisch 1, wenn der Anschluss des

Steuereingangs C2 HIGH ist

Schutzfeld [SF] Logisch 1, wenn das Schutzfeld frei ist

Warnfeld 1 [WF1] Logisch 1, wenn das aktive zugeordnete

Warnfeld frei ist

Warnfeld 2 [WF2] Logisch 1, wenn das aktive zugeordnete

Warnfeld frei ist

Geschwindigkeit gültig 25) Logisch 1, wenn an den Inkrementalgebereingängen

eine gültige Geschwindigkeit anliegt

Logisch 0, wenn an den Inkrementalgebereingängen

eine ungültige Geschwindigkeit anliegt

25)

Nicht im Kompatibilitätsmodus.

8012621/WH27/2012-12-13 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 31

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Kapitel 4

Technische Umsetzung

Technische Beschreibung

EFI

Statusinformation

Bedeutung/Wirkung

Geschwindigkeit 25) 12 Bits zur Übertragung der Geschwindigkeit

100000110000 = 2000 cm/s

000000000000 = 0 cm/s

011111010000 = +2000 cm/s

Tab. 21: Steuerungsmöglichkeiten

am S300 (Daten zum

S300)

Steuerungsmöglichkeit

Statische Eingangsinformation A1

[In A1]

Statische Eingangsinformation A2

[In A2]

Statische Eingangsinformation B1

[In B1]

Statische Eingangsinformation B2

[In B2]

Statische Eingangsinformation C1

[In C1]

Statische Eingangsinformation C2

[In C2]

Bedeutung/Wirkung







Logisch 1, stimuliert Steuereingang A1 des

S300

Logisch 1, stimuliert Steuereingang A2 des

S300

Logisch 1, stimuliert Steuereingang B1 des

S300

Logisch 1, stimuliert Steuereingang B2 des

S300

Logisch 1, stimuliert Steuereingang C1 des

S300

Logisch 1, stimuliert Steuereingang C2 des

S300

Statische Eingangsinformation D1

[In D1] 26) Logisch 1, stimuliert Steuereingang D1 des

S300

Statische Eingangsinformation D2

[In D2] 26) Logisch 1, stimuliert Steuereingang D2 des

S300

Statische Eingangsinformation E1

[In E1] 26) Logisch 1, stimuliert Steuereingang E1 des

S300

Statische Eingangsinformation E2

[In E2] 26) Logisch 1, stimuliert Steuereingang E2 des

S300

Stand-by 26) Logisch 1, stimuliert Betriebszustand Stand-by

(individuell für Host und Guest)

Geschwindigkeit gültig 26) Logisch 1, gültige Geschwindigkeit liegt an den

Inkrementalgebereingängen an

Logisch 0, ungültige Geschwindigkeit liegt an

den Inkrementalgebereingängen an

Geschwindigkeit 26) 12 Bits zur Übertragung der Geschwindigkeit

100000110000 = 2000 cm/s

000000000000 = 0 cm/s

011111010000 = +2000 cm/s

I/O-Fehler [I/O Error] Logisch 0, wenn am angeschlossenen Partnergerät

kein Fehler vorliegt

Logisch 1, wenn am angeschlossenen Partnergerät

ein Fehler vorliegt

26)

Nicht im Kompatibilitätsmodus.

32 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8012621/WH27/2012-12-13

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Technische Umsetzung

Technische Beschreibung Kapitel 4

EFI

Tab. 22: Statusinformationen

des S300 Mini (Daten vom

S300 Mini)

4.4.5 Sicherheits-Laserscanner S300 Mini

Statusinformation

Bedeutung/Wirkung

Warnfeld-Bit [WF] Logisch 1, wenn beide Warnfelder des

S300 Mini frei sind

Logisch 0, wenn eines der Warnfelder des

S300 Mini verletzt ist

Schutzfeld [SF] Logisch 1, wenn das Schutzfeld frei ist

Warnfeld 1 [WF1] Logisch 1, wenn das aktive zugeordnete

Warnfeld frei ist

Warnfeld 2 [WF2] Logisch 1, wenn das aktive zugeordnete

Warnfeld frei ist

Verschmutzung [Weak] Logisch 1, wenn die Optikhaube verschmutzt

ist

I/O-Fehler [I/O Error] Logisch 0, wenn am S300 Mini kein Fehler

vorliegt

Logisch 1, wenn am S300 Mini ein Fehler

vorliegt

8012621/WH27/2012-12-13 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 33

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Kapitel 4

Technische Umsetzung

Technische Beschreibung

EFI

Tab. 23: Steuerungsmöglichkeiten

am S300 Mini (Daten

zum S300 Mini)

Steuerungsmöglichkeit

Bedeutung/Wirkung

Statische Eingangsinformation A1

[In A1]

Logisch 1, stimuliert Steuereingang A1 des

S300 Mini

Statische Eingangsinformation A2

[In A2]

Logisch 1, stimuliert Steuereingang A2 des

S300 Mini

Statische Eingangsinformation B1

[In B1]

Logisch 1, stimuliert Steuereingang B1 des

S300 Mini

Statische Eingangsinformation B2

[In B2]

Logisch 1, stimuliert Steuereingang B2 des

S300 Mini

Statische Eingangsinformation C1

[In C1]

Logisch 1, stimuliert Steuereingang C1 des

S300 Mini

Statische Eingangsinformation C2

[In C2]

Logisch 1, stimuliert Steuereingang C2 des

S300 Mini

Statische Eingangsinformation D1

[In D1]

Logisch 1, stimuliert Steuereingang D1 des

S300 Mini

Statische Eingangsinformation D2

[In D2]

Logisch 1, stimuliert Steuereingang D2 des

S300 Mini

Statische Eingangsinformation E1

[In E1]

Logisch 1, stimuliert Steuereingang E1 des

S300 Mini

Statische Eingangsinformation E2

[In E2]

Logisch 1, stimuliert Steuereingang E2 des

S300 Mini

Stand-by Logisch 1, stimuliert Betriebszustand Stand-by

Geschwindigkeit gültig Logisch 1 signalisiert, dass an den Inkrementalgebereingängen

eine gültige Geschwindigkeit

anliegt.

Logisch 0 signalisiert, dass an den Inkrementalgebereingängen

eine ungültige Geschwindigkeit

anliegt (Geschwindigkeit in einem nicht

konfigurierten Bereich oder erlaubte Differenz

zwischen den Inkrementalgebern

überschritten).

Geschwindigkeit 26) 12 Bits zur Übertragung der Geschwindigkeit

100000110000 = 2000 cm/s

000000000000 = 0 cm/s

011111010000 = +2000 cm/s

34 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8012621/WH27/2012-12-13

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Technische Umsetzung

Technische Beschreibung Kapitel 4

EFI

Tab. 24: Statusinformationen

an der Flexi Soft (Daten von

der Flexi Soft)

4.4.6 Sicherheits-Steuerung Flexi Soft FX3-CPU1, -CPU2, -CPU3

Statusinformation

Bedeutung/Wirkung

I/O-Fehler [Byte 1, Bit 1] Logisch 0, wenn an der Flexi Soft-CPU kein

Fehler vorliegt

Logisch 1, wenn an der Flexi Soft-CPU ein Fehler

vorliegt

Hinweis: Dieser Status ist im Betriebszustand

„Executing/Run“ an der Flexi Soft-CPU durch die

programmierte Logik bereitzustellen.

Bei einer Vorverarbeitung von Signalen an der

Flexi Soft-Station und deren Weiterleitung an EFI-

Teilnehmer, ist es notwendig die Fehlerzustände

dieser Vorverarbeitung als Statusinformation zu

programmieren. Ohne Programmierung dieser

Statusinformation dürfen nur nicht vorverarbeitete

Signale an die EFI-Teilnehmer versendet

werden.

Alle außer [Byte 1, Bit 1] Frei programmierbare Signale entsprechend den

Anforderungen der angeschlossenen EFI-Geräte

Tab. 25: Steuerungsmöglichkeiten

an der Flexi Soft

(Daten zur Flexi Soft)

Steuerungsmöglichkeit

Bedeutung/Wirkung

I/O-Fehler [Byte 1, Bit 1] Logisch 0, wenn an einem angeschlossenen

Gerät kein Fehler vorliegt

Logisch 1, wenn an einem angeschlossenen

Gerät ein Fehler vorliegt

Hinweis: Zeigt an, dass die an dieser EFI-

Schnittstelle anliegenden Daten derzeitig nicht

gültig sind und Ersatzwerte darstellen. Dieses

tritt beispielsweise an EFI-Gateways auf, wenn

die steuernde (F)SPS (noch) nicht arbeitet.

Alle außer [Byte 1, Bit 1] Frei verwendbare Informationen zur Verwendung

in der Flexi Soft-Logik.

Hinweis: Bei Verwendung dieser Informationen

ist der Zustand des empfangenen I/O-Fehler-Bits

mit auszuwerten.

8012621/WH27/2012-12-13 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 35

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Kapitel 4

Tab. 26: Statusinformationen

an den EFI-Gateways (Daten

von den EFI-Gateways)

Technische Umsetzung

4.4.7 EFI-Gateways

Technische Beschreibung

EFI

Statusinformation

Bedeutung/Wirkung

I/O-Fehler [Byte 1, Bit 1] Logisch 0, wenn am EFI-Gateway kein Fehler

vorliegt

Logisch 1, wenn am EFI-Gateway ein Fehler

vorliegt

Hinweis: Der I/O-Fehler wird automatisch aus

der Gültigkeit der Daten der angeschlossenen

Schnittstellen und in Abhängigkeit von der Verwendung

der Daten (im Routing des Gateways)

berechnet. Zeigt an, dass die an dieser EFI-

Schnittstelle anliegenden Daten derzeitig nicht

gültig sind und Ersatzwerte darstellen. Dieses

tritt beispielsweise an EFI-Gateways auf, wenn

die steuernde (F)SPS (noch) nicht arbeitet.

Alle außer [Byte 1, Bit 1] Frei programmierbare Signale entsprechend den

Anforderungen der angeschlossenen EFI-Geräte

Tab. 27: Steuerungsmöglichkeiten

an den EFI-Gateways

(Daten zu den EFI-Gateways)

Steuerungsmöglichkeit

Bedeutung/Wirkung

I/O-Fehler [Byte 1, Bit 1] Logisch 0, wenn an einem angeschlossenen

Gerät kein Fehler vorliegt

Logisch 1, wenn an einem angeschlossenen

Gerät ein Fehler vorliegt

Hinweis: Zeigt an, dass die an dieser EFI-

Schnittstelle anliegenden Daten derzeitig nicht

gültig sind.

Alle außer [Byte 1, Bit 1] Frei verwendbare Informationen zum weiteren

Daten-Routing.

Hinweis: Bei Verwendung dieser Informationen

ist der Zustand des empfangenen I/O-Fehler-Bits

mit auszuwerten.

36 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8012621/WH27/2012-12-13

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Technische Beschreibung Kapitel 4

EFI

Technische Umsetzung

4.5 Anwendungsbeispiele

4.5.1 EFI-Gateway mit Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke M4000

Abb. 13: Beispiel Datenaustausch

einer (F)SPS über

EFI-Gateway mit einer

M4000

Die (F)SPS kann über das Routing des EFI-Gateways auf die M4000 zugreifen. Sie kann

dadurch Muting-Signale an die M4000 senden und Ausgangsinformationen (z.B. von den

OSSDs der M4000) empfangen.

1

1 14

14

14

1

Verwendete Adressen über EFI: 14 für das EFI-Gateway, 1 für die M4000

8012621/WH27/2012-12-13 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 37

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Kapitel 4

Abb. 14: Beispiel Statusabfrage

durch eine (F)SPS

über EFI-Gateway von einem

UE403 und einer M4000

Technische Umsetzung

4.5.2 EFI-Gateway mit M4000 und Schaltgerät UE403

Technische Beschreibung

EFI

Die Muting-Signale erhält die M4000 in diesem Fall vom UE403 (Adresse 14). Das EFI-

Gateway empfängt die Statusinformationen (z.B. zu den OSSDs oder zur Muting-Leuchte)

von der M4000 (Adresse 1) und vom UE403 (Adresse 14). Diese Informationen routet das

EFI-Gateway zur (F)SPS.

Abb. 15: Beispiel einer

ungültigen Kombination

Hinweis

Mit M4000-Firmware < 1.50 muss die Geräteadresse des EFI-Gateways vor dessen

Inbetriebnahme mit anderen Geräten auf 13 umkonfiguriert werden, damit der Datenaustausch

nicht mit dem UE403 kollidiert. Die Adresse 13 gilt für beide EFI-Stränge. Deswegen

kann am zweiten EFI-Strang entweder ein identisches System aus UE403/M4000

angeschlossen werden oder ein Produkt, das die Adressdaten von Adresse 13 empfangen

kann. Ab Firmware 1.50 entfällt diese Einschränkung durch die Möglichkeit der Umstellung

der Kommunikationsadresse zwischen UE403 und M4000.

Die Kombination M4000 und Schaltgerät UE403 an einem EFI-Strang und eine weitere

M4000 am zweiten EFI-Strang ist mit M4000-Firmware < 1.50 beispielsweise technisch

nicht möglich.

38 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8012621/WH27/2012-12-13

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Technische Umsetzung

Technische Beschreibung Kapitel 4

EFI

Ab M4000-Firmware 1.50 ergeben sich weitere Möglichkeiten durch die Umstellung der

Kommunikationsadressen zwischen UE403 und M4000. Die Adressen können 11, 12, 13

oder 14 sein.

4.5.3 EFI-Gateway mit zwei Sicherheits-Laserscannern S3000

Abb. 16: Beispiel Steuerung

zweier S3000 durch eine

(F)SPS über EFI-Gateway

Die Schutzfeldumschaltung der S3000 geschieht über die (F)SPS. Die Steuereingangssignale

werden hierzu über das EFI-Gateway an die S3000 geroutet (Adresse 14). Die

Statusinformationen der S3000 werden vom EFI-Gateway empfangen (Adressen 7 und 8)

und zur (F)SPS geroutet.

7

8

7 14 8

14

14

14

7 8

4.5.4 EFI-Gateways mit S3000- bzw. S300-Host/Guest-Systemen mit

lokalen Eingängen

Abb. 17: Beispiel Statusabfrage

eines S3000-/S300-

Host/Guest-Systems durch

eine (F)SPS über EFI-Gateway

Es werden nur die Statusinformationen der Sicherheits-Laserscanner S3000 oder S300

vom EFI-Gateway empfangen (Adressen 7 und 8) und zur (F)SPS geroutet. Die

Schutzfeldumschaltung geschieht über die lokalen Eingänge des Hosts. Diese

Informationen werden an den Guest weitergegeben (Adresse 7).

8012621/WH27/2012-12-13 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 39

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Kapitel 4

Abb. 18: Beispiel Steuerung

eines S300 und eines S300

Mini durch eine (F)SPS über

EFI-Gateway

Technische Umsetzung

4.5.5 EFI-Gateway mit zwei Sicherheits-Laserscannern S300

Technische Beschreibung

EFI

Die Schutzfeldumschaltung geschieht über die (F)SPS. Die Steuereingangssignale werden

hierzu über das EFI-Gateway über zwei getrennte EFI-Stränge an die beiden S300 geroutet

(jeweils Adresse 14). Die Statusinformationen der S300 werden vom EFI-Gateway empfangen

(jeweils Adresse 7) und zur (F)SPS geroutet.

40 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8012621/WH27/2012-12-13

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Technische Umsetzung

Technische Beschreibung Kapitel 4

EFI

Abb. 19: Beispiel Datenaustausch

einer (F)SPS über EFI-

Gateway mit einer M4000

und einem S3000

4.5.6 EFI-Gateway mit Sicherheits-Steuerungen

Eine Besonderheit stellt der Fall dar, wenn ein EFI-Gateway und eine Sicherheits-Steuerung

an einem EFI-Strang angeschlossen sind. Die Geräteadresse des EFI-Gateways muss

dann auf 13 umkonfiguriert werden, damit der Datenaustausch nicht mit der Sicherheits-

Steuerung (hier Flexi Soft) kollidiert.

Im Beispiel erhält das EFI-Gateway von der (F)SPS Steuerungsbefehle für die Flexi Soft und

routet diese auf die Geräteadresse 13 am ersten EFI-Strang. Die Flexi Soft gibt wiederum

ihre Steuerungsbefehle für die angeschlossene BWS über den zweiten EFI-Strang der

Flexi Soft an die BWS weiter (Adresse 14).

Die Flexi Soft erhält über EFI die Statusinformationen der BWS (Adresse 1 bei der M4000,

Adresse 7 beim S3000).

Über ihren jeweiligen ersten EFI-Strang meldet die Flexi Soft wiederum ihre Statusinformationen

an das EFI-Gateway, dieses routet die Informationen zur (F)SPS.

8012621/WH27/2012-12-13 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 41

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Kapitel 4

Abb. 20: Beispiel Realisierung

von Muting mit

M4000 und Flexi Soft

Technische Umsetzung

Technische Beschreibung

EFI

4.5.7 Sicherheits-Steuerung Flexi Soft mit Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke

M4000

Die Sicherheits-Steuerung Flexi Soft kann über EFI auf die M4000 zugreifen. Sie kann

dadurch Muting-Signale an die M4000 senden (Adresse 14) und Ausgangsinformationen,

z.B. zu den OSSDs der M4000, empfangen (Adresse 1).

4.5.8 Sicherheits-Steuerung Flexi Soft mit zwei S3000 oder S300 Mini

Abb. 21: Beispiel Schutzfeldumschaltung

über Flexi Soft

Die Statusinformationen der Sicherheits-Laserscanner S3000 oder S300 Mini werden von

der Sicherheits-Steuerung Flexi Soft empfangen (Adressen 7 und 8) und ausgewertet. Die

Schutzfeldumschaltung der S3000 geschieht über die Sicherheits-Steuerung Flexi Soft.

Die Steuereingangssignale werden hierzu über EFI an die S3000 bzw. S300 Mini gesendet

(Adresse 14).

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Technische Umsetzung

Technische Beschreibung Kapitel 4

EFI

Abb. 22: Beispiel Schutzfeldumschaltung

über lokale

Eingänge

4.5.9 Sicherheits-Steuerung Flexi Soft mit S3000- bzw. S300-Host/Guest-System

(mit lokalen Eingängen)

Es werden nur die Statusinformationen der S3000 bzw. S300 von der Sicherheits-

Steuerung Flexi Soft empfangen (Adressen 7 und 8) und ausgewertet. Die Schutzfeldumschaltung

geschieht über die lokalen Eingänge des Hosts. Diese Informationen werden

an den Guest weitergegeben (Adresse 7).

Geschwindigkeits-Routing

Wenn mehrere Sicherheits-Laserscanner an einer Sicherheits-Steuerung Flexi Soft angeschlossen

sind, dann können Sie ein Geschwindigkeits-Routing konfigurieren. Dadurch

werden die Geschwindigkeitsinformationen, die mit Hilfe von Inkrementalgebern z.B. von

einem S3000 oder S300 Professional oder Expert ermittelt werden, an alle Sicherheits-

Laserscanner verteilt.

8012621/WH27/2012-12-13 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 43

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Kapitel 4

Technische Umsetzung

Technische Beschreibung

EFI

Hinweis

Abb. 23: Beispiel Geschwindigkeits-Routing

an einem

FTF

S300 Expert an EFI1.1

Inkrementalgeber

S300 Mini an EFI2.2

Flexi Soft

S300 Mini an EFI1.2

S300 an EFI2.1

Das Geschwindigkeits-Routing ist im Kompatiblitätsmodus nicht verfügbar.

Abb. 24: Schaltungsbeispiel

Geschwindigkeits-Routing

S300 Expert an EFI1.1

Inkrementalgeber

S300 Mini an EFI2.2

Flexi Soft

S300 Mini an EFI1.2

S300 an EFI2.1

Am S300 Expert an EFI1.1 sind Inkrementalgeber angeschlossen. Diese erzeugen

die erforderlichen Geschwindigkeitssignale. Die Signale werden von der Sicherheits-

Steuerung Flexi Soft an alle vier Sicherheits-Laserscanner ( und sowie und )

verteilt und stehen an allen vier Sicherheits-Laserscannern zur Überwachungsfallumschaltung

zur Verfügung.

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Technische Umsetzung

Technische Beschreibung Kapitel 4

EFI

Abb. 25: Beispiel Geschwindigkeits-Routing

im Flexi Soft

Designer

So konfigurieren Sie ein Geschwindigkeits-Routing im Flexi Soft Designer:

Konfigurieren Sie das Geschwindigkeits-Routing im Flexi Soft Designer beispielsweise

wie in der folgenden Abbildung.

Eingangssignale vom

S300 Expert mit

Inkrementalgebern

Ausgangssignale an

alle Sicherheits-

Laserscanner

12 + 1-Bit-Muster

dupliziert und auf die

n:n-Funktionsblöcke

gelegt EFI1.1

EFI-Strang 1

(Sicherheits-

Laserscanner an

EFI1.1 und

EFI1.2 )

EFI-Strang 2

(Sicherheits-

Laserscanner an

EFI2.1 und

EFI2.2 )

Die Geschwindigkeitssignale des S300 Expert werden in ein 12 + 1-Bit-Muster zerlegt,

12 Geschwindigkeits-Bits und ein Bit zur Prüfung der Gültigkeit. Diese Signale stehen als

Eingangssignale zur Verfügung, werden dupliziert und zweimal auf die n:n-Funktionsblöcke

(0 und 1 sowie 2 und 3) gelegt.

Die Ausgänge der Funktionsblöcke werden an den EFI-Strang 1 bzw. an den EFISStrang 2

gelegt. Sie stehen dadurch an allen vier Sicherheits-Laserscannern zur Verfügung.

ACHTUNG

Die Statusinformation „Geschwindigkeit gültig“ ist sicherheitsrelevant!

Achten Sie darauf, dass das Eingangssignal Geschwindigkeit gültig mit dem Ausgangssignal

Geschwindigkeit gültig verbunden ist.


So konfigurieren Sie die Sicherheits-Laserscanner in der CDS:

Aktivieren Sie in der CDS in der Registerkarte Inkrementalgeber des S300 Expert, an

dem die Inkrementalgeber angeschlossen sind, die Option Geschwindigkeit melden.

Alle Sicherheits-Laserscanner, auch der sendende, müssen diese Geschwindigkeitssignale

über EFI verwenden.

Aktivieren Sie deshalb bei allen Sicherheits-Laserscannern in der Registerkarte

Eingänge die Option Verwenden von Flexi Soft CPU1/2.

Aktivieren Sie anschließend bei allen Sicherheits-Laserscannern in der Registerkarte

Eingänge die Option Geschwindigkeit verwenden.

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Kapitel 5

Konfigurationsmöglichkeiten

über EFI

Technische Beschreibung

EFI

5 Konfigurationsmöglichkeiten über EFI

Damit die Geräte ihre applikationsspezifische Funktion erfüllen und miteinander Daten

austauschen können, ist eine Konfiguration erforderlich. Dies geschieht für BWS, Sicherheits-Steuerung

und EFI-Gateway mit der Konfigurationssoftware CDS, für die modulare

Sicherheits-Steuerung Flexi Soft mit der Konfigurationssoftware Flexi Soft Designer.

Je nach Zusammenstellung eines Geräteverbundes ergeben sich unterschiedliche Zugriffspunkte

auf die Gesamtkonfiguration der Sicherheits-Steuerungen und -sensoren.

Werden nur Sicherheits-Steuerungen und -sensoren mit einem EFI-Anschluss bzw. nur

einem aktiven EFI-Anschluss verwendet, so ist keine dedizierte Vorgehensweise für die

Konfiguration zu beachten. Der Anschluss des PCs für die Konfiguration kann an jedem

beliebigen Gerät des EFI-Verbundes erfolgen.

Bei Geräteverbünden mit mehr als einem aktiven EFI-Strang ist jedoch ein dedizierter

Konfigurationsablauf zu beachten, da Sensoren im Verbund über EFI-Stränge hinweg nicht

erkannt werden und dadurch eine Konfiguration verhindert wird.

5.1 Geräteverbünde mit einem EFI-Strang

5.1.1 Kaskadiertes System mit dem Sicherheits-Lichtvorhang C4000

Abb. 26: Konfiguration eines

kaskadierten Systems

Sie können ein kaskadiertes System mit drei Sicherheits-Lichtvorhängen C4000 sowohl

vom C4000-Host (1), vom C4000-Guest 1 (2) als auch vom C4000-Guest 2 (3) aus

konfigurieren.

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Konfigurationsmöglichkeiten

über EFI

Technische Beschreibung Kapitel 5

EFI

Abb. 27: Konfiguration eines

Host/Guest-Systems

5.1.2 Host/Guest-System mit den Sicherheits-Laserscannern

S300/S300 Mini/S3000

Sie können ein Host/Guest-System mit zwei Sicherheits-Laserscannern S300/S300 Mini/

S3000 sowohl vom Host (1) als auch vom Guest (2) aus konfigurieren.

5.1.3 M4000 mit Sicherheits-Schaltgerät UE403

Abb. 28: Konfiguration einer

BWS mit Sicherheits-Schaltgerät

Sie können eine M4000 mit einem Sicherheits-Schaltgerät UE403 sowohl von der M4000

(1) als auch vom UE403 (2) aus konfigurieren.

8012621/WH27/2012-12-13 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 47

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Kapitel 5

Abb. 29: Konfiguration einer

Sicherheits-Steuerung mit

BWS

Konfigurationsmöglichkeiten

über EFI

5.1.4 Sicherheits-Steuerung mit einer BWS

Technische Beschreibung

EFI

Sie können eine Sicherheits-Steuerung und die angeschlossenen BWS von der Sicherheits-

Steuerung aus konfigurieren (1).

5.1.5 EFI-Gateway mit angeschlossener/angeschlossenen BWS

Abb. 30: Konfiguration eines

EFI-Gateways mit angeschlossenen

S3000

Sie können ein EFI-Gateway und seine angeschlossenene BWS vom übergeordneten

Netzwerk (z.B. PROFIsafe) aus konfigurieren.

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Technische Beschreibung Kapitel 5

EFI

Konfigurationsmöglichkeiten

über EFI

5.2 Geräteverbünde mit zwei EFI-Strängen

5.2.1 Sicherheits-Steuerung mit zwei BWS

Abb. 31: Konfiguration einer

Sicherheits-Steuerung mit

zwei BWS

Sie können eine Sicherheits-Steuerung (1) mit zwei über EFI angeschlossenen BWS (2a

und 2b) komplett von der Sicherheits-Steuerung aus konfigurieren.

Abb. 32: Konfiguration einer

BWS, z.B. an einer Sicherheits-Steuerung

Wenn Sie den PC an der RS-232-Schnittstelle einer BWS (2a) anschließen, können Sie nur

diese konfigurieren. Die Sicherheits-Steuerung (1) und die zweite BWS (2b) sind zwar in

der CDS sichtbar, aber nicht konfigurierbar bzw. diagnostizierbar.

8012621/WH27/2012-12-13 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 49

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Kapitel 5

Abb. 33: Konfiguration eines

EFI-Gateways über eine

Sicherheits-Steuerung mit

BWS

Konfigurationsmöglichkeiten

über EFI

5.2.2 EFI-Gateway mit Sicherheits-Steuerung und angeschlossener BWS

Technische Beschreibung

EFI

Wird eine Sicherheits-Steuerung mit einer BWS über ein EFI-Gateway z.B. in ein DeviceNet

eingebunden, dann können Sie über die Sicherheits-Steuerung (1) das EFI-Gateway (2)

und die BWS (3) konfigurieren.

Abb. 34: Konfiguration eines

EFI-Gateways über das EFI-

Gateway

Über das EFI-Gateway (2) kann nur das EFI-Gateway selbst konfiguriert werden. Die

Sicherheits-Steuerung (1) und die BWS (3) sind zwar in der CDS sichtbar, aber nicht

konfigurierbar bzw. diagnostizierbar.

50 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8012621/WH27/2012-12-13

Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Konfigurationsmöglichkeiten

über EFI

Technische Beschreibung Kapitel 5

EFI

Abb. 35: Konfiguration der

ersten Sicherheits-Steuerung

mit BWS

5.2.3 EFI-Gateway mit zwei Sicherheits-Steuerungen mit angeschlossener BWS

Werden zwei Sicherheits-Steuerungen mit jeweils einer BWS über ein EFI-Gateway z.B. in

einen PROFIBUS eingebunden, dann muss der Geräteverbund in drei Schritten konfiguriert

werden.

Zunächst wird die Sicherheits-Steuerung und die daran angeschlossene BWS am ersten

EFI-Strang des EFI-Gateways konfiguriert (2a und 3a).

8012621/WH27/2012-12-13 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 51

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Kapitel 5

Abb. 36: Konfiguration der

zweiten Sicherheits-

Steuerung mit BWS

Konfigurationsmöglichkeiten

über EFI

Technische Beschreibung

EFI

Anschließend wird die Sicherheits-Steuerung und die daran angeschlossene BWS am

zweiten EFI-Strang des EFI-Gateways konfiguriert (2b und 3b).

Abb. 37: Konfiguration des

EFI-Gateways

Zuletzt werden das EFI-Gateway und die daran angeschlossenen Sicherheits-Steuerungen

konfiguriert (1, 2a und 2b).

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Technische Beschreibung Kapitel 6

EFI

6 Technische Daten

Technische Daten

6.1 Elektroinstallation

Wenn Sie Geräte über EFI miteinander verbinden, verbinden Sie EFI A des ersten Gerätes

mit EFI A des zweiten Gerätes und EFI B des ersten Gerätes mit EFI B des zweiten Gerätes.

Verwenden Sie für die Geräte dasselbe Erdungskonzept.

ACHTUNG

Schließen Sie elektromagnetische Störeinflüsse aus!

Beachten Sie die Hinweise zur Vermeidung von elektromagnetischen Störeinflüssen in den

Betriebsanleitungen der jeweiligen Geräte.

Hinweis

Anzuschließende Leitungsart paarweise verseilt mit Kupferabschirmgeflecht

(Twisted Pair)

Leitungslänge bei 0,22Smm²SLeitern: 50 m

Galvanische Entkopplung

Wellenwiderstand der anzuschließenden Leitung: 120 P

Leiterquerschnitt der anzuschließenden Leitung: X0,22 mm²

Linienverdrahtung

Geeignete Anschlussleitungen finden Sie im umfangreichen SICK-Zubehörprogramm (z.B.

Feldbuskabel 4Sadrig (Versorgung/Bus) Art.-Nr. 6030921).

6.2 Schnittstellen

Für die Konfiguration der Geräte stehen verschiedene Schnittstellen zur Verfügung:

RS-232-Schnittstelle

Alle EFI-Geräte verfügen über eine serielle RS-232-Schnittstelle für die Konfiguration

und Diagnose. (Für PCs/Notebooks, die nur über USB-Schnittstellen verfügen, steht ein

RS-232-USB-Adapter mit der Art.-Nr. 6035396 als Zubehör zur Verfügung.)

PROFIBUS DP

Diese Verbindung kann mit den EFI-Gateways UE1140 und UE4140 verwendet werden.

PROFINET IO

Diese Verbindung kann zusammen mit dem EFI-Gateway UE4740 für PROFINET IO

PROFIsafe verwendet werden.

Ethernet TCP/IP

Zusammen mit dem EFI-Gateway UE1840 für Ethernet TCP/IP kann der Ethernet-

Gerätetreiber für die Konfiguration und Diagnose verwendet werden.

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Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Kapitel 7

7 Anhang

Anhang

Technische Beschreibung

EFI

7.1 Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Adressen der Produktfamilien am EFI ...................................................................15

Tab. 2: Maximale Anzahl zu empfangender Statusinformationen ...................................16

Tab. 3: Firmware-Kompatibilität C4000/UE-Geräte..........................................................17

Tab. 4: Firmware-Kompatibilität M4000/UE-Geräte .........................................................18

Tab. 5: Firmware-Kompatibilität S300/S3000/UE-Geräte...............................................19

Tab. 6: Firmware-Kompatibilität EFISGateways/UE-Geräte ...............................................20

Tab. 7: Bytes der EFI-Kommunikation................................................................................21

Tab. 8: Byte 0 der EFI-Kommunikation ..............................................................................21

Tab. 9: Byte 1 der EFI-Kommunikation ..............................................................................22

Tab. 10: Byte 2 der EFI-Kommunikation ..............................................................................22

Tab. 11: Byte 3 der EFI-Kommunikation ..............................................................................23

Tab. 12: Byte 4 der EFI-Kommunikation ..............................................................................24

Tab. 13: Byte 5 der EFI-Kommunikation ..............................................................................24

Tab. 14: Statusinformationen des C4000 (Daten vom C4000) .........................................25

Tab. 15: Steuerungsmöglichkeiten am C4000 (Daten zum C4000)..................................26

Tab. 16: Statusinformationen der M4000 (Daten von der M4000)...................................27

Tab. 17: Steuerungsmöglichkeiten an der M4000 (Daten zur M4000) ............................27

Tab. 18: Statusinformationen des S3000 (Daten vom S3000) .........................................28

Tab. 19: Steuerungsmöglichkeiten am S3000 (Daten zum S3000)..................................30

Tab. 20: Statusinformationen des S300 (Daten vom S300) ..............................................31

Tab. 21: Steuerungsmöglichkeiten am S300 (Daten zum S300).......................................32

Tab. 22: Statusinformationen des S300 Mini (Daten vom S300 Mini)..............................33

Tab. 23: Steuerungsmöglichkeiten am S300 Mini (Daten zum S300 Mini) ......................34

Tab. 24: Statusinformationen an der Flexi Soft (Daten von der Flexi Soft)........................35

Tab. 25: Steuerungsmöglichkeiten an der Flexi Soft (Daten zur Flexi Soft).......................35

Tab. 26: Statusinformationen an den EFI-Gateways (Daten von den EFI-Gateways) ........36

Tab. 27: Steuerungsmöglichkeiten an den EFI-Gateways (Daten zu den EFI-

Gateways) ................................................................................................................36

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Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Technische Beschreibung Kapitel 7

EFI

Anhang

7.2 Abbildungsverzeichnis

Abb. 1:

Geschwindigkeitsabhängige Fahrzeugüberwachung für zwei

Fahrtrichtungen .........................................................................................................8

Abb. 2: Prinzip des S300-Host/Guest-Systems....................................................................8

Abb. 3: Gefahrstellenabsicherung mit Hintertretschutz ......................................................9

Abb. 4: Prinzip des kaskadierten Systems C4000...............................................................9

Abb. 5: Zugangsabsicherung mit Muting ............................................................................10

Abb. 6: Prinzip des M4000-Muting-Systems ......................................................................10

Abb. 7: Sicherheitsapplikation mit einer Sicherheits-Steuerung Flexi Soft ......................11

Abb. 8: Simultane Schutzfeldüberwachung mit S3000 und einer Sicherheits-

Steuerung.................................................................................................................11

Abb. 9: Integration von zwei S300 im Host/Guest-Betrieb in ein Bussystem ..................12

Abb. 10: Sicherheits-Steuerung mit über zwei EFISStränge angeschlossenen BWS ..........13

Abb. 11: Beispiel Datenaustausch zwischen zwei S3000 ...................................................14

Abb. 12: Beispiel Datenaustausch einer (F)SPS über EFI-Gateway mit einer M4000 .......14

Abb. 13: Beispiel Datenaustausch einer (F)SPS über EFI-Gateway mit einer M4000 .......37

Abb. 14: Beispiel Statusabfrage durch eine (F)SPS über EFI-Gateway von einem

UE403 und einer M4000........................................................................................38

Abb. 15: Beispiel einer ungültigen Kombination ..................................................................38

Abb. 16: Beispiel Steuerung zweier S3000 durch eine (F)SPS über EFI-Gateway .............39

Abb. 17: Beispiel Statusabfrage eines S3000-/S300-Host/Guest-Systems durch

eine (F)SPS über EFI-Gateway.................................................................................39

Abb. 18: Beispiel Steuerung eines S300 und eines S300 Mini durch eine (F)SPS

über EFI-Gateway.....................................................................................................40

Abb. 19: Beispiel Datenaustausch einer (F)SPS über EFI-Gateway mit einer M4000

und einem S3000 ...................................................................................................41

Abb. 20: Beispiel Realisierung von Muting mit M4000 und Flexi Soft................................42

Abb. 21: Beispiel Schutzfeldumschaltung über Flexi Soft ...................................................42

Abb. 22: Beispiel Schutzfeldumschaltung über lokale Eingänge ........................................43

Abb. 23: Beispiel Geschwindigkeits-Routing an einem FTF .................................................44

Abb. 24: Schaltungsbeispiel Geschwindigkeits-Routing ......................................................44

Abb. 25: Beispiel Geschwindigkeits-Routing im Flexi Soft Designer ...................................45

Abb. 26: Konfiguration eines kaskadierten Systems ...........................................................46

Abb. 27: Konfiguration eines Host/Guest-Systems..............................................................47

Abb. 28: Konfiguration einer BWS mit Sicherheits-Schaltgerät...........................................47

Abb. 29: Konfiguration einer Sicherheits-Steuerung mit BWS ............................................48

Abb. 30: Konfiguration eines EFI-Gateways mit angeschlossenen S3000.........................48

Abb. 31: Konfiguration einer Sicherheits-Steuerung mit zwei BWS ....................................49

Abb. 32: Konfiguration einer BWS, z. B. an einer Sicherheits-Steuerung ...........................49

Abb. 33: Konfiguration eines EFI-Gateways über eine Sicherheits-Steuerung mit

BWS..........................................................................................................................50

Abb. 34: Konfiguration eines EFI-Gateways über das EFI-Gateway.....................................50

Abb. 35: Konfiguration der ersten Sicherheits-Steuerung mit BWS....................................51

Abb. 36: Konfiguration der zweiten Sicherheits-Steuerung mit BWS..................................52

Abb. 37: Konfiguration des EFI-Gateways ............................................................................52

8012621/WH27/2012-12-13 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 55

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