PDF · 3,2 MB - Neuss am Rhein

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NEUSS.DE

Weiterführende

Schulen in Neuss

Informationen zum Schuljahr 2014/2015


Weiterführende Schulen

in Neuss


Vorwort

Sehr geehrte Eltern,

in Kürze stehen Sie vor der sicherlich nicht einfachen Aufgabe, mit Ihrem Kind die geeignete weiterführende

Schule auszuwählen.

Mit der aktuellen Ausgabe des Schulprospektes 2014/2015 zu den weiterführenden Schulen in Neuss möchte

ich dazu beitragen, für Sie und Ihr Kind diese Auswahl zu erleichtern. Der Prospekt bietet Ihnen neben allgemeinen

Informationen über die unterschiedlichen Schulformen (Hauptschule, Realschule, Sekundarschule, Gesamtschule

und Gymnasium) auch konkrete Auskünfte zu den einzelnen weiterführenden Schulen in Neuss. Sie

werden dabei feststellen, dass die Stadt Neuss über ein leistungsfähiges und sehr differenziertes schulisches

Bildungsangebot mit Ganztagsschulen in allen Schulformen verfügt.

Bitte beachten Sie, dass ab dem Schuljahr 2014/2015 nur noch Anmeldungen an einer Realschule für die Klasse

5 möglich ist und keine Anmeldungen mehr in die Klasse 5 einer Hauptschule, da alle vier Hauptschulen

und vier von fünf Realschulen seit 2011/2012, 2012/2013 und zum Schuljahr 2014/2015 sukzessive auslaufen.

Nähere Informationen können Sie den entsprechenden Schulprofi len entnehmen.

Die Neusser Schullandschaft ist weiterhin im Wandel. Mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 ist in Neuss eine

Sekundarschule als eine weitere Schule des längeren gemeinsamen Lernens errichtet worden. Zum Schuljahr

2014/2015 sollen zudem eine zweite Sekundarschule im Schulzentrum Weberstraße und eine vierte Gesamtschule

in Norf errichtet werden.

Diese beiden neuen Schulen stellen sich in diesem Prospekt jeweils vor.

Die Gesamtschulen in NRW und auch in Neuss erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit und verbuchen stetig

steigende Schülerzahlen. Mit der Errichtung dieser weiteren Schulen des längeren gemeinsamen Lernens wird

dieser Entwicklung Rechnung getragen. Im Bereich der Haupt- und Realschulen sind die Schülerzahlen stark

rückläufi g. Das sukzessive Auslaufen der Haupt- und einem Großteil der Realschulen zugunsten der Schulen

des längeren gemeinsamen Lernens resultiert aus diesen rückläufi gen Schülerzahlen.

Die vorliegende Broschüre wird vielleicht nicht alle Ihre Fragen beantworten können. Nutzen Sie deshalb die

Gelegenheit zum persönlichen Gespräch in den Schulen. Darüber hinaus stehen Ihnen auch die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Schulverwaltungsamtes für weitere Informationen gerne zur Verfügung. Die entsprechenden

Anschriften und Rufnummern fi nden Sie am Ende dieses Heftes.

Ein guter Schulabschluss kann auf verschiedenen Bildungswegen erreicht werden. Sie sollten dies beim Wechsel

Ihres Kindes von der Grundschule auf eine weiterführende Schule berücksichtigen. Grundlage für die Entscheidungsfi

ndung der Schulform ist dabei die „begründete Empfehlung“ der Grundschule, die Sie dem kommenden

Halbjahreszeugnis Ihres Kindes entnehmen können.

Ich wünsche Ihrem Kind weiterhin eine unbeschwerte und erfolgreiche Schulzeit.

Neuss, im November 2013

Dr. Christiane Zangs

Beigeordnete

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Inhaltsverzeichnis

Anmeldeverfahren zu den weiterführenden Schulen

Anmeldetermine für 2014

Tage der Offenen Tür bzw. Elternberatungen

Schulpfl icht

Sonderpädagogischer Förderbedarf

Aufbau und Gliederung des Schulwesens in Nordrhein-Westfalen

Die Hauptschule

Maximilian-Kolbe-Schule (ab Klasse 6)

Gemeinschaftshauptschule an der Gnadentaler Allee (ab Klasse 8)

Ganztagshauptschule Weißenberg (ab Klasse 8)

Geschwister-Scholl-Schule (Ganztagsschule, ab Klasse 7)

Die Realschule

Christian-Wierstraet-Schule (ab Klasse 6)

Mildred-Scheel-Realschule (ab Klasse 8)

Städtische Realschule Südstadt (Ganztagsschule) (ab Klasse 6)

Städtische Ganztagsrealschule Norf (ab Klasse 6)

Realschule Neuss-Holzheim

Die Sekundarschule

Sekundarschule Neuss

Sekundarschule Weberstraße

Die Gesamtschule

Janusz-Korczak-Gesamtschule

Gesamtschule an der Erft

Gesamtschule Nordstadt (nur Klasse 5 bis 7)

Gesamtschule Norf

Internationale Schule am Rhein (ISR)

Das Gymnasium

Quirinus-Gymnasium

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium (Ganztagsschule)

Nelly-Sachs-Gymnasium

Marie-Curie-Gymnasium

Gymnasium Norf

Schule Marienberg (Gymnasium für Mädchen)

Schulpsychologischer Dienst

Das Berufskolleg

Erzbischöfl iches Berufskolleg Neuss

Das Weiterbildungskolleg

Erzbischöfl iches Friedrich-Spee-Kolleg

Theodor-Schwann-Kolleg

Hochschulstandort Neuss

Europäische Fachhochschule

Fernuni Hagen

FOM Hochschule für Oekonomie & Management

Hochschule für Internationale Wirtschaft

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Anmeldeverfahren zu den weiterführenden Schulen

(Realschule, Sekundarschule, Gesamtschule und Gymnasium)

Über die Aufnahme der Schülerinnen und Schüler in die Schule entscheidet gemäß § 46 Schulgesetz NRW der

Schulleiter innerhalb des vom Schulträger für die Aufnahme festgesetzten allgemeinen Rahmens.

Auf der Grundlage der vorhandenen Raumkapazitäten und dem Grundsatz der gleichmäßigen Auslastung bestehender

Schulsysteme hat der Rat der Stadt Neuss die Zügigkeiten der Eingangsklassen festgelegt und damit

den allgemeinen Rahmen gemäß Schulgesetz NRW geschaffen.

Auf der Grundlage der entsprechenden Ratsbeschlüsse ist die Zügigkeit der Eingangsklassen für die Realschulen,

Sekundarschulen, Gesamtschulen und Gymnasien wie folgt festgelegt:

Realschulen

Realschule Holzheim

Sekundarschulen

Sekundarschule Neuss

Sekundarschule Weberstraße

Gesamtschulen

Janusz-Korczak-Gesamtschule

Gesamtschule an der Erft

Gesamtschule Nordstadt

Gesamtschule Norf

Gymnasien

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium

Quirinus-Gymnasium

Nelly-Sachs-Gymnasium

Marie-Curie-Gymnasium

-vereinigt mit dem

Theodor-Schwann-Gymnasium-

Gymnasium Norf

3 Eingangsklassen

3 Eingangsklassen

4 Eingangsklassen

4 Eingangsklassen

4 Eingangsklassen

4 Eingangsklassen

4 Eingangsklassen

4 Eingangsklassen

4 Eingangsklassen

4 Eingangsklassen

4 Eingangsklassen

4 Eingangsklassen

Im Rahmen dieser festgelegten Zügigkeiten entscheidet der Schulleiter über die Aufnahme. Erfahrungsgemäß

kann es dann vorkommen, dass mehr Schülerinnen und Schüler angemeldet werden, als die einzelne Schule

aufgrund der Schulraum- und Lehrersituation im Rahmen der festgelegten Kapazitäten aufnehmen kann. Deshalb

werden Sie gebeten, bei der Anmeldung einen Zweitwunsch anzugeben.

Wird bei der Anmeldung zu einer Realschule, Sekundarschule, Gesamtschule oder Gymnasium kein Zweitwunsch

angegeben, erfolgt bei der durch die Schulaufsichtsbehörde durchzuführenden Koordinierung der Entscheidungen

der Schulleitungen über die Aufnahmen eine Verteilung auf die Schulen die über freie Kapazitäten

verfügen. Die Schulen, die Schulaufsicht und die Schulverwaltung werden bemüht sein, den Wünschen der

Eltern nach Möglichkeit zu entsprechen, um unangemessene Härten zu vermeiden.

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Anmeldetermine für 2014

Die Anmeldetermine an den städtischen Schulen und nähere Einzelheiten zum Anmeldeverfahren werden Ihnen

im Januar 2014 durch ein besonderes Informationsschreiben mitgeteilt. Dieses wird Ihnen durch die Grundschule

Ihres Kindes übergeben.

Anmeldungen zur Schule Marienberg - Erzbischöfl iches Gymnasium für Mädchen - werden ab dem 09.11.2013

nach telefonischer Vereinbarung angenommen.

Tage der Offenen Tür bzw. Elternberatungen

Hauptschulen

Maximilian-Kolbe-Schule (ab Klasse 6) Samstag, 01.02.2014 09.00-12.30 Uhr

Ganztagsschule Weißenberg (ab Klasse 9) Samstag, 01.02.2014 10.00-12.00 Uhr

Realschulen

Realschule Südstadt (ab Klasse 6) Samstag, 30.11.2013 11.00-14.00 Uhr

Realschule Holzheim Samstag, 16.11.2013 09.00-13.00 Uhr

Gymnasien

Quirinus-Gymnasium Samstag, 30.11.2013 09.00-13.00 Uhr

Infoabend für Grundschul-Eltern Mittwoch, 13.11.2013 19.30 Uhr

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Samstag, 07.12.2013 09.00-12.30 Uhr

Samstag, 25.01.2014 09.00-12.30 Uhr

Infoabend für Grundschul-Eltern Dienstag, 28.01.2014 19.00 Uhr

Nelly-Sachs-Gymnasium Samstag, 30.11.2013 08.30-11.30 Uhr

Samstag, 18.01.2014 08.30-11.30 Uhr

Marie-Curie-Gymnasium Samstag, 23.11.2013 08.45-13.00 Uhr

Infoabend für Grundschul-Eltern Mittwoch, 29.01.2014 19.00 Uhr

(Aula Jostenallee)

Gymnasium Norf Samstag, 30.11.2013 09.00-13.00 Uhr

Infoabend für Grundschul-Eltern Dienstag, 28.01.2014 19.30 Uhr

Schule Marienberg Samstag, 09.11.2013 09.00-12.30 Uhr

Sekundarschulen

Sekundarschule Neuss Samstag, 30.11.2013 10.00-13.00 Uhr

Infoabend für Grundschul-Eltern Mittwoch, 05.02.2014 18.00 Uhr

Sekundarschule Weberstraße

Infoabend für Grundschul-Eltern Dienstag, 14.01.2014 18.00 Uhr

(Aula der Maximilian-Kolbe-Schule)

Gesamtschulen

Janusz-Korczak-Gesamtschule Samstag, 16.11.2013 09.00-12.30 Uhr

Infoabend für Grundschul-Eltern Dienstag, 03.12.2013 19.30 Uhr

Gesamtschule an der Erft

5. Jahrgang (Geb. Weckhoven) Samstag, 23.11.2013 10.00-13.30 Uhr

Infoabend für Grundschul-Eltern Mittwoch, 22.01.2014 19.00 Uhr

(Mensa Reuschenberg)

11. Jahrgang (Mensa Reuschenberg) Samstag, 08.02.2014 10.00-13.30 Uhr

Infoabend für die gymnasiale Oberstufe Donnerstag, 05.12.2013 19.00 Uhr

(Mensa Reuschenberg)

Gesamtschule Nordstadt Donnerstag, 21.11.2013 15.00-18.30 Uhr

(Leostraße 37)

Infoabend für Grundschul-Eltern Mittwoch, 15.01.2014 18.00-20.00 Uhr

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Gesamtschule Norf

Infoabend für Grundschul-Eltern Donnerstag, 30.01.2014 19.30 Uhr

(Aula der Ganztagsrealschule Norf)

Während der vorgenannten Termine haben die Eltern und die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die

Schulen zu besichtigen, sich einen Eindruck vom Schulleben zu verschaffen und mit den Schulleitungen bzw.

den verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrern Gespräche über die Anforderungen, Möglichkeiten und Angebote

der weiterführenden Schulen zu führen.

Darüber hinaus stehen die Schulen auch außerhalb der Informationsveranstaltungen den Eltern bzw. Schülerinnen

und Schülern zu einzelnen Informations- und Beratungsgesprächen zur Verfügung.

Schulpflicht

Die Schulpfl icht beginnt am 01.08.2013 für alle Kinder, die bis zum Beginn des 30.09.2013 das 6. Lebensjahr

vollendet haben. Kinder, die nach dem Beginn des 30.09.2013 das 6. Lebensjahr vollenden, können auf Antrag

der Eltern zum Beginn des Schuljahres in die Schule aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch

erforderlichen körperlichen und geistigen Voraussetzungen besitzen und in ihrem sozialen Verhalten ausreichend

entwickelt sind. Die Entscheidung trifft der/die Schulleiter/-in vor der Einschulung.

Schulpfl ichtige Kinder, die aus erheblichen gesundheitlichen Gründen noch nicht reif für den Schulbesuch sind,

können für ein Jahr zurückgestellt werden. Vor der Entscheidung wird ein Gutachten des Gesundheitsamtes des

Kreises eingeholt; die Eltern werden gehört.

Durch die Änderung des § 84 SchulG sind seit dem 01.08.2008 die Schulbezirke der Grundschulen aufgehoben,

sodass Sie Ihr Kind im Rahmen freier Kapazitäten an einer Neusser Grundschule Ihrer Wahl anmelden können.

Ein Anspruch auf Aufnahme besteht jedoch nur in die der Wohnung des Kindes nächstgelegene Grundschule

der gewünschten Schulart im Rahmen der festgelegten Aufnahmekapazität.

Die Schulpfl icht umfasst

1. die Pflicht zum Besuch einer Vollzeitschule (Vollzeitschulpfl icht),

2. die Pflicht zum Besuch der Berufsschule (Berufsschulpfl icht).

Die Vollzeitschulpfl icht dauert i. d. R. 10 Schuljahre.

Eine Zurückstellung vom Schulbesuch im 1. Schuljahr wird grundsätzlich nicht auf die Dauer der Schulpfl icht

angerechnet.

Durchläuft eine Schülerin oder ein Schüler die Schuleingangsphase in drei Jahren, wird das dritte Jahr nicht auf

die Dauer der Schulpfl icht angerechnet.

Die Verweildauer in den Schulen der Sekundarstufe I (Klassen 5 - 10) kann auf Antrag um bis zu zwei Schuljahre

verlängert werden.

Die Vollzeitschulpfl icht wird durch den Besuch der öffentlichen Grundschule und einer öffentlichen weiterführenden

allgemeinbildenden Schule erfüllt.

Die Berufsschulpfl icht wird erfüllt durch den Besuch einer berufsbildenden Schule.

Der Rhein-Kreis Neuss hat eine ausführliche Broschüre über das Angebot der berufsbildenden Schulen im Kreis

veröffentlicht.

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Sonderpädagogische Förderung

Manche Schülerinnen und Schüler bedürfen einer sonderpädagogischen Förderung. Dabei ist zu entscheiden,

wo diese Förderung stattfi ndet (dies bestimmt den „Förderort“) und was überwiegend gefördert wird (dies bestimmt

den „Förderschwerpunkt“).

Mit dem 9. Schulrechtsänderungsgesetz treten ab dem 1.8.2014 bezogen auf die sonderpädagogische Förderung

einige gesetzliche Neuregelungen in Kraft.

Als Förderorte sind in Nordrhein-Westfalen verschiedene Möglichkeiten vorgesehen:

• Allgemeine Schulen (mit einem Angebot zum „Gemeinsamen Lernen“)

• Förderschulen

• Schule für Kranke

Folgende Förderschwerpunkte gibt es:

• Emotionale und soziale Entwicklung

• Geistige Entwicklung

• Hören und Kommunikation

• Körperliche und motorische Entwicklung

• Lernen

• Sehen

• Sprache

Ab dem 1.8.2014 fi ndet eine sonderpädagogische Förderung in der Regel in der allgemeinen Schule statt.

Über den Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung und die Förderschwerpunkte entscheidet die Schulaufsicht.

Diese schlägt den Eltern mit Zustimmung des Schulträgers mindestens eine allgemeine Schule vor, an

der ein Angebot zum Gemeinsamen Lernen eingerichtet ist. Die Eltern können abweichend hiervon die Förderschule

wählen.

In der Stadt Neuss ist zum Schuljahr 2014/2015 voraussichtlich an folgenden Schulen das Gemeinsame

Lernen möglich:

Grundschulen

weiterführende Schulen

• Gemeinschaftsgrundschule Kyburg

• Maximilian-Kolbe-Schule (ab Klasse 6)

• Grundschule Die Brücke

• Hauptschule Gnadentaler Allee (ab Klasse 9)

• St.-Konrad-Schule

• Realschule Südstadt (ab Klasse 6)

• Geschwister-Scholl-Grundschule

• Sekundarschule Neuss

• Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule

• Sekundarschule Weberstr.

• Gesamtschule Nordstadt

• Gesamtschule Norf

• Gymnasium Norf

• Nelly-Sachs-Gymnasium

Weiterhin sind in der Stadt Neuss folgende Förderschulen eingerichtet:

In Trägerschaft der Stadt Neuss:

• Schule am Wildpark

Förderschule – Förderschwerpunkt Lernen

• Herbert-Karrenberg-Schule

Förderschule – Förderschwerpunkt Lernen im Verbund mit Schule für Kranke

In Trägerschaft des Rhein-Kreises Neuss:

• Schule am Nordpark

Förderschule - Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

• Michael-Ende-Schule

Förderschule – Förderschwerpunkt Sprache

• Joseph-Beuys-Schule

Förderschule – Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung

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Die Hauptschule

Jahrgangsweises Auslaufen der Ganztagshauptschule Weißenberg, der Hauptschule an der Gnadentaler

Allee, der Geschwister-Scholl-Hauptschule und der Maximilian-Kolbe-Hauptschule

Der Rat der Stadt Neuss hat beschlossen, dass die vorgenannten vier Hauptschulen mit Beginn des Schuljahres

2011/2012 (Ganztagshauptschule Weissenberg und Hauptschule an der Gnadentaler Allee), mit Beginn des

Schuljahres 2012/2013 (Geschwister-Scholl-Hauptschule) bzw. mit Beginn des Schuljahres 2014/2015 (Maximilian-Kolbe-Hauptschule)

jahrgangsweise auslaufen. Das bedeutet, dass dort für die Klasse 5 keine Anmeldung

mehr möglich ist.

Aufnahmen in die Klassen 8-10 (Ganztagshauptschule Weissenberg und Hauptschule an der Gnadentaler Allee),

Klassen 7-10 (Geschwister-Scholl-Hauptschule) und Klassen 6-10 (Maximilian-Kolbe-Hauptschule) sind

grundsätzlich möglich.

Allgemeines

Die Hauptschule umfasst die Klassen 5 bis 10 (Sekundarstufe I). Jede Schule legt auf der Grundlage ihres

Bildungs- und Erziehungsauftrags sowie im Rahmen der für sie geltenden Richtlinien und Lehrpläne die besonderen

Ziele, Schwerpunkte und Organisationsformen ihrer pädagogischen Arbeit in einem Schulprogramm fest.

Das Schulprogramm ist das grundlegende Konzept der pädagogischen Zielvorstellungen und der Entwicklungsplanung

einer Schule.

Erprobungsstufe

In der Sekundarstufe I bilden die Klassen 5 und 6 eine besondere pädagogische Einheit, die Erprobungsstufe.

Anknüpfend an die Lernerfahrungen der Kinder in der Grundschule führen die Lehrerinnen und Lehrer die Schülerinnen

und Schüler in diesen zwei Jahren an die Unterrichtsmethoden und Lernangebote der Hauptschule

heran. In der Erprobungsstufe beobachtet und fördert die Schule die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten

der Kinder mit dem Ziel, gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten die Entscheidung über die Eignung für die

gewählte Schulform sicherer zu machen. Innerhalb der Erprobungsstufe gehen die Schülerinnen und Schüler

ohne Versetzung von der Klasse 5 in die Klasse 6 über.

Übergangsmöglichkeiten

Nach Klasse 6, also am Ende der Erprobungsstufe, ist nach entsprechenden Leistungen ein Wechsel in eine andere

Schulform möglich. Ein Schulwechsel bereits nach Klasse 5 kann nur in besonders gelagerten Einzelfällen

in Betracht kommen. Wenn die Schule einen Wechsel für sinnvoll erachtet, teilt sie dies den Erziehungsberechtigten

mit und bietet gleichzeitig ein Beratungsgespräch an.

Unterrichtsfächer

Der Unterricht im Pfl ichtbereich wird in folgenden Fächern bzw. Lernbereichen erteilt:

• Deutsch

• Gesellschaftslehre (Geschichte/Politik, Erdkunde)

• Mathematik

• Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik)

• Englisch

• Arbeitslehre (Technik/Wirtschaft/Hauswirtschaft)

• Musik/Kunst/Textilgestaltung

• Religionslehre

• Sport

Englisch ist Pflichtfach von Klasse 5 bis 10.

Grundlegende Kenntnisse der Wirtschafts- und Arbeitswelt vermittelt der Lernbereich Arbeitslehre. Er hat außerdem

die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler auf ihre Berufswahlentscheidung vorzubereiten. Der Unterricht

wird durch Betriebserkundungen und Projekte sowie durch bis zu zwei mehrwöchige Schülerbetriebspraktika

ergänzt. Schülerinnen und Schülern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, wird herkunftsprachlicher Unterricht

angeboten. In der Regel richten ihn die Schulämter gemeinsam für mehrere Schulen ein.

Die Organisation des Unterrichts

Der Unterricht in den Klassen 5 und 6 wird in der Regel im Klassenverband erteilt. Er knüpft an Unterrichtsformen

und -inhalte der Grundschule an und dient vor allem dem Ziel, die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten

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jedes einzelnen Kindes zu erkennen und zu fördern. Dabei liegt ein Schwerpunkt der Arbeit der Hauptschulen im

Ausgleichen von Benachteiligungen und Lernrückständen. In den Klassen 7 - 10 wird der Unterricht als Pfl ichtunterricht

im Klassenverband und in Fachleistungskursen sowie als Wahlpfl ichtunterricht erteilt.

Fachleistungskurse

Interessen und Neigungen sind unterschiedlich. Ebenso gibt es Unterschiede im Leistungsvermögen. Daher

wird der Unterricht in den Fächern Mathematik und Englisch in den Klassen 7 bis 9 in Grund- und Erweiterungskursen

erteilt. In diesen Kursen werden unterschiedlich hohe Anforderungen gestellt.

Wahlpflichtunterricht

In den Klassen 7 - 10 werden der Pfl ichtunterricht und der Unterricht in Fachleistungskursen durch den Wahlpfl

ichtunterricht ergänzt. Gewählt werden kann zwischen erweiterten Angeboten in den Lernbereichen Naturwissenschaften

und Arbeitslehre sowie in den Fächern Kunst und Musik.

Im Wahlpfl ichtunterricht ab Klasse 9 und in der Klasse 10 Typ A soll vorrangig projektorientierter Unterricht in den

Lernbereichen Arbeitslehre und Naturwissenschaften angeboten werden.

Aufbauend auf der informations- und kommunikationstechnischen Grundbildung können die Schülerinnen und

Schüler ihr Wissen und Können in den Klassen 9 und 10 im Bereich Informatik vertiefen und erweitern.

Förderunterricht

Förderunterricht kann in allen Klassen zusätzlich angeboten werden. In den Klassen 9 und 10 Typ B wird Förderunterricht

in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch erteilt.

Abschlüsse und Berechtigungen

An der Hauptschule können alle Abschlüsse der Sekundarstufe I erworben werden:

• der Hauptschulabschluss,

• Hauptschulabschluss nach Klasse 10, der nach erfolgreichem Abschluss der Klasse 10 Typ A vergeben

wird.

• der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) nach Klasse 10

Der Jahrgang 10

Die Klasse 10 wird in zwei Formen geführt:

• Typ A hat als Schwerpunkte die Naturwissenschaften und die Arbeitslehre.

• Typ B hat als Schwerpunkte die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik und führt zur Fachoberschulreife

Mit dem erfolgreichen Besuch der Klasse 10 Typ B wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) erworben.

Sind alle Leistungen mindestens befriedigend, beinhaltet dieser Abschluss die Berechtigung zum Besuch

der gymnasialen Oberstufe an Gymnasien, Gesamtschulen oder eines vollzeitschulischen Bildungsgangs des

Berufskollegs, der zur allgemeinen Hochschulreife führt.

Ganztagsangebote

Die Geschwister-Scholl-Hauptschule wird als erweiterte Ganztagsschule geführt.

Im Rahmen der Ganztagsoffensive des Landes NRW für die Sekundarstufe I sind ab Februar 2009 alle in Halbtagsform

geführten weiterführenden Schulen verpfl ichtet, an Tagen mit Nachmittagsunterricht eine pädagogische

Übermittagsbetreuung sicherzustellen.

Darüber hinaus können freiwillige Bildungs- und Betreuungsangebote am Nachmittag (ehem. Landesprogramm

„13 plus“) – gegebenenfalls beitragspfl ichtig – angeboten werden.

Schul-Sozialarbeit

An allen Neusser Hauptschulen sind Stellen für Schul-Sozialarbeiter/-innen eingerichtet

Bekenntnisschule

Schüler, deren Eltern eine Erziehung im Sinne des katholischen Glaubens wünschen, haben die Möglichkeit, die

Maximilian-Kolbe-Schule zu besuchen.

Auf den folgenden Seiten werden alle Hauptschulen der Stadt Neuss vorgestellt. Die Redaktion dazu lag bei

den einzelnen Hauptschulen.

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Maximilian-Kolbe-Schule

Städtische katholische Hauptschule

Anschrift: Bergheimer Str. 213 Telefon: 0 21 31 - 94 05 60

41464 Neuss Telefax: 0 21 31 - 94 05 62

E-Mail: Sekretariat@maximilian-kolbe-schule-neuss.de

Schulleitung: Andre Bartel Homepage: www.maxkolbeschule.de

(kommissarisch)

Zahl der Schüler/-innen im Schuljahr 2013/2014: 510 in 21 Klassen

Die Schule wird zum Beginn des Schuljahres 2014/2015 jahrgangsweise aufgelöst, so dass für die Klasse 5

keine Anmeldungen mehr möglich sind. Aufnahmen in die weiterführenden Klassen 6-10 sind grundsätzlich (bei

entsprechender Kapazität und Beachtung der sonstigen Voraussetzungen) möglich.

Unser Schulprofil als katholische Hauptschule

Die Maximilian-Kolbe-Schule ist eine katholische Hauptschule, die sich dem Lebenswerk ihres Namenspatrons

und seinem Wahlspruch „Gewalt endet, wo Liebe beginnt“ verpfl ichtet fühlt. Sie ist ein Angebot für Schülerinnen

und Schüler, deren Eltern eine Erziehung wünschen, die im katholischen Glauben wurzelt und sich an christlichen

Werten orientiert.

Uns ist wichtig

• den Schülerinnen und Schülern christliche Werte und Grundhaltungen zu vermitteln

• sie zu befähigen und ihnen Mut zu machen, verantwortlich als Christ in der Gesellschaft zu handeln

• jedes Kind nach seiner unterschiedlichen Begabung und seinem unterschiedlichen Leistungsstand individuell

zu fördern

• ein Schulleben zu gestalten, das ein positives Lernklima schafft, in dem sich die Schülerinnen und Schüler

zu ganzheitlich gebildeten Menschen entwickeln können

Durch individuelle Förderung gestärkt und zur Eigeninitiative und eigenverantwortlichem Arbeiten ermutigt, sollen

unsere Schülerinnen und Schüler

1. zur sozialen Verantwortung

2. zur Berufsreife und

3. zur Glaubensreife

geführt werden.

Angebote für die Orientierungsstufe

• Kennenlernnachmittag vor den Sommerferien

• „ermutigender Anfang“ in den ersten Tagen unter ausschließlicher Betreuung der Klassenlehrer

• besonders intensive Betreuung der Schülerinnen und Schüler durch kleine Lehrerteams

• Förderung des eigenverantwortlichen Arbeitens durch ein Jahresprojekt „Soziales Lernen“ und ein systematisches

Methodentraining

• Ermittlung des individuellen Leistungsstands zu Beginn der Klasse 5 – daran anschließend individuelle Förderung

vor allem der Kinder, die Leistungsdefi zite in den Fächern Deutsch und Mathematik haben

• mehrtägige Klassenfahrt zum Kennenlernen in Stufe 5

• Projekt Schüler helfen Schülern: Hausaufgabenbetreuung durch ältere Schüler

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Beratung

Ein Schulsozialpädagoge und ein Beratungslehrer beraten Eltern und Schüler/-innen bei persönlichen und schulischen

Problemen, sie führen Beratungsgespräche bei Fragen zur Schullaufbahn und Berufsvorbereitung. Sie

kooperieren eng mit außerschulischen Beratungsstellen.

Berufswahlvorbereitung

• Die Berufswahlvorbereitung ist ein Kernbereich unserer schulischen Arbeit.

• Im Jahr 2009 wurde unserer Schule das Gütesiegel der Bertelsmann-Stiftung für herausragende Leistungen

in der Berufswahlvorbereitung verliehen.

Unser Ziel:

Die Schülerinnen und Schüler erwerben die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Übergang in die Berufsausbildung

durch

• einen qualifi zierten Schulabschluss

• die Auseinandersetzung mit der eigenen Berufs- und Lebensperspektive

• eine individuelle Begleitung und Unterstützung in der Berufsorientierung

Die Schwerpunkte der Berufswahlvorbereitung liegen in den Klassen 8-10:

• Microsoft Certified Technology Spezialist (MCTS): Schüler der 9. und 10. Klassen erwerben ein weltweit

anerkanntes Microsoft Zertifi kat im IT-Bereich

• „BOB“ (Berufsorientierungsbüro): individuelle Beratung der Schüler durch Recherchen und Beratung durch

die Arbeitsagentur, Beratungslehrer und Vertreter verschiedener Berufe

• Berufswahlpass – am Ende der Schulzeit hat jeder Schüler ein Portfolio, das seine Berufswahlfi ndung dokumentiert

und das er bei Bewerbungen vorlegt

• Teilnahme am Projekt „Wirtschaft pro Schule“ – Firmen und Betriebe kommen in die Schule und stellen

Schülern ihr Berufsfeld vor

• Schülerfi rma „Catering – vom Angebot bis zum Produkt“

• Berufserprobungsparcours in Stufe 8 – Schüler erproben handwerklich verschiedene Berufe

• Teilnahme am Girl`s Day

• Mehrwöchige Praktika in den Stufen 8, 9 und 10

• Individuelle Schullaufbahnberatung durch Beratungslehrer

Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern/Netzwerke

• gemeinsame Projekte mit unseren Partnerfi rmen Bäckerei „Puppe“ und dem Restaurant „Essenz“

• Kooperation mit außerschulischen Partnern z.B. bei Bewerbungstrainings

• „Fit for Jobs“ – Projekttage mit dem Haus der Jugend in Klasse 10

• systematische Berufsberatung durch die Arbeitsagentur und Besuche im Berufsinformationszentrum

• Teilnahme am Projekt „Wirtschaft pro Schule“

• Impulskreis katholischer Hauptschulen NRW

• Euregio-Projekt „Problemjugendliche - Jugendliche mit Problemen“

• Kooperation mit der Computerfi rma netcotek

Neue Medien

• Informatik im Pflicht- und Wahlpfl ichtbereich

• mobile Notebooks zum Einsatz im Fachunterricht im ganzen Gebäude

• Einsatz von Computerprogrammen im Fachunterricht

Weitere Angebote der Schule

• Ausbildung zum Gruppen- / Sporthelfer in Klasse 9 mit dem Ziel, die Schüler zu befähigen, im außerunterrichtlichen

Schulsport und im Vereinssport Verantwortung zu übernehmen

• Projekt „Handeln aus christlicher Verantwortung“ – Kennen lernen der Arbeit in sozialen Einrichtungen

• Schulgarten

• Wöchentliche Schulgottesdienste nach Klassenstufen getrennt, religiöse Frühschichten

• Schul- und Sportfeste

• Mofaführerschein

• Zwei mehrtägige Klassenfahrten

• Ausbildung zum IT-Techniker

• Die Maximilian-Kolbe-Schule ist als katholische Hauptschule eine Angebotsschule und sehr gut an den

öffentlichen Verkehrsverbund angebunden. Die Schülerinnen und Schüler, die mehr als 3,5 km entfernt

wohnen, erhalten einen Fahrkostenzuschuss vom Schulträger.

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Hauptschule an der Gnadentaler Allee

Städtische Hauptschule

Anschrift: Gnadentaler Allee 36a Telefon: 0 21 31 - 10 11 66

41468 Neuss Telefax: 0 21 31 - 10 16 15

E-Mail: Hauptschule-Gnadental@stadt.neuss.de

Schulleitung: Hannelore Weist Homepage: www.hauptschule-gnadental.de

Zahl der Schüler/-innen im Schuljahr 2013/2014: 140 in 7 Klassen

Die Schule wird seit Beginn des Schuljahres 2011/2012 jahrgangsweise aufgelöst, so dass für die Klasse 5

keine Anmeldungen mehr möglich sind. Aufnahmen in die weiterführenden Klassen 9-10 sind grundsätzlich (bei

entsprechender Kapazität und Beachtung der sonstigen Voraussetzungen) möglich.

Zum Schuljahr 2014/2015 zieht die GHS an der Gnadentaler Allee in das Gebäude der Geschwister-Scholl-

Hauptschule nach Norf-Derikum.

Die GHS an der Gnadentaler Allee bietet:

• Stärkung der Berufsfähigkeit (u.a. Projekt Wirtschaft pro Schule, Eignungstests)

• Individuelle Förderung für schwache und leistungsstarke Schüler/-innen

• Integrativen Unterricht

• Einführung in die Arbeit mit dem Computer,

• GRIN (GRundbildung INformatik) für jeden Schüler/jede Schülerin in Klasse 8

• aktive Schulsozialarbeit

• Pausenspiele, Internetcafé, Schülercafé / Freizeitraum

Ziele und Schwerpunkte der schulischen Arbeit

Die Schule legt seit Jahren ein besonderes Augenmerk darauf ihre Schüler/-innen auf die Berufswelt vorzubereiten

und sie nach Klasse 10 berufsfähig zu entlassen.

Das erreichen wir unter anderem dadurch, dass wir neben dem schulischen Lernen auch besonderen Wert auf

den Erwerb der Sekundärtugenden legen.

Schwerpunkte unserer Arbeit sind in der Erprobungsstufe, die Kenntnisse und Fähigkeiten in Sprache und Mathematik,

die die Grundschüler/-innen erworben haben, zu sichern und zu vertiefen.

Die Arbeit in den Jahrgängen 8-10 baut auf die Lerntechniken, die Förderung und Bildung in der Erprobungsstufe

auf.

Besonderes wichtig ist uns grundsätzlich auch die soziale Kompetenz unserer Schüler/-innen zu festigen und

zu erweitern, indem wir versuchen, die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern, das Selbstbewusstsein zu stärken

und solidarisches Handeln und Denken zu unterstützen und unsere Schüler/-innen teamfähig zu machen.

Die Unterrichtseinheit ‚soziales Lernen’ mit der Schulsozialarbeiterin wird von ihr individuell oder in einzelnen,

bedarfsorientierten Projekten fortgeführt. Diese widmet sich im Wesentlichen dem sozialen Lernen der Schüler/-

innen. Die Schulsozialarbeiterin leistet aber auch in Einzelfällen individuelle Unterstützung und unterstützt die

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Lehrer/-innen in ihrer erzieherischen Arbeit.

Seit Jahren praktiziert die Schule einen intensiven Berufswahlunterricht. Die Schüler/-innen lernen im 8.

Schuljahr während des dreiwöchigen „Schnupperpraktikums“ zum ersten Mal Betriebe von innen kennen, bauen

diese Erkenntnisse für ihre Berufswahl im Alternativpraktikum der Klassen 9 aus und wählen in Klasse 10 für

das Vertiefungspraktikum einen Betrieb aus, in dem sie ihre spätere Ausbildung machen möchten. Im Rahmen

des Projekts Wirtschaft pro Schule erfahren die Schüler/-innen in Klassen 8 aus erster Hand von Vertretern aus

Wirtschaft und Industrie, welche Erwartungen an sie als zukünftige Arbeitnehmer/-innen gestellt werden, aber

auch welche Schwerpunkte die einzelnen Berufsfelder mit sich bringen.

Außerdem führen wir in den Klassen 8 mit außerschulischen, professionellen Trägern auch einen Kompetenzcheck

zur berufl ichen Bildung und Qualifi kation durch.

Die Zusammenarbeit mit der Berufsberatung und dem BIZ gehört ebenso selbstverständlich zum Schulprogramm

wie die Besuche der Ausbildungs- und Informationszentren von Krankenkassen, Sparkassen und Großbetrieben.

Weiterhin erfahren die Schüler/-innen durch die Teilnahme am Projekt Wirtschaft pro Schule einen

intensiven Kontakt zur Arbeitswelt.

Darüber hinaus richtet die GHS an der Gnadentaler Allee immer wieder eine Klasse 10A mit einem ganzjährig

durchgeführten eintägigen Betriebspraktikum ein. Die Schüler/-innen dieser Klasse lernen einmal in der Woche

am außerschulischen Ort. Dieses Praktikum wird auf dem Zeugnis bescheinigt. Die Schüler/-innen dieser Klassen

finden überproportional häufig eine Lehrstelle.

Die Schule hat seit 2001 eine „Schulwerkstatt“ eingerichtet.

In Zusammenarbeit mit dem Kontakt Erfttal wird in dieser Klasse die Berufsfähigkeit von Schüler/-innen mit Lernschwierigkeiten

und Verweigerungshaltung verbessert, indem wir lebenspraktisches Arbeiten mit klassischem

Unterricht verknüpfen.

Seit 2003/04 lebt die GHS an der Gnadentaler Allee den integrativen Unterricht, inzwischen in drei Klassen. Hier

lernen Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam mit Schüler/-innen aus einer Regelklasse

zusammen mit einer Sonderschullehrerin und Lehrer/innen der Hauptschule.

Im lebenspraktisch ausgerichteten Wahlpflichtunterricht erlernen unsere Schüler/-innen durch frei wählbare

Kurse und Arbeitsgemeinschaften Kenntnisse und Fähigkeiten in Informatik, Computertechnik, Hauswirtschaft,

Wirtschaftslehre, Technik und anderen Interessengebieten.

Der Sportunterricht genießt an unserer Schule einen hohen Stellenwert, auch für das soziale Lernen in der

Gemeinschaft.

Seit dem Schuljahr 07/08 wird an der GHS an der Gnadentaler Allee eine Vorbereitungsklasse geführt, in der

Schüler/-innen ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen in kleinen Gruppen in möglichst kurzer Zeit Deutsch

lernen sollen, um möglichst bald in einer Regelklasse am Unterricht teilnehmen zu können. Diese Schüler/-innen

werden über zwei Jahre, auch noch in der Regelklasse besonders gefördert.

Zusätzliche Einrichtungen und Veranstaltungen

Alle Schüler/-innen nehmen im 8. Schuljahr GRIN-Unterricht teil. Hier erwerben sie ausreichende Grundkenntnisse

und Fähigkeiten in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenrecherche sowie im Umgang mit dem Betriebssystem.

Die Leistungen dieses Unterrichts werden im Zeugnis bescheinigt.

Die Schule arbeitet sehr eng mit der Jugendeinrichtung „Kontakt Erfttal“ zusammen. Mitarbeiter/-innen dieser

Einrichtung leiten den Freizeitraum-„Schüler-Café“. Alle Schüler/-innen können hier ihren Nachmittag verbringen,

an den Programmen des Kontakt Erfttal teilnehmen, Hausaufgaben anfertigen. Aus der Zusammenarbeit

zwischen Schule und dem Kontakt Erfttal ist auch die Projektklasse „Schulwerkstatt“ entstanden.

Außerdem:

Unsere Schule legt großen Wert darauf, dass Schüler/-innen das tägliche Schulleben aktiv mit gestalten und

eigene Aufgaben selbstverantwortlich erfüllen. So haben wir ein Patenprojekt, in dem Schüler/-innen der 9.

Klassen den Neuzugängen unterstützend und freundschaftlich zur Seite stehen. Während der großen Pausen

leihen die Schüler/-innen Sportgeräte aus, sie moderieren die Pausenmusik auf den Schulhöfen und sie organisieren

die Teestube, in der sich die höheren Klassen aufhalten können. Auch dies dient dem Ziel der Schule,

die Kommunikation und das gegenseitige Verständnis von Schüler/-innen so vieler Nationalitäten zu fördern und

eine Erziehung zum gewaltfreien Interessenausgleich zu unterstützen.

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Ganztagsschule Weißenberg

Städtische Ganztagshauptschule

Anschrift: Frankenstr. 62 Telefon: 0 21 31 - 56 99 12

41462 Neuss Telefax: 0 21 31 - 56 99 13

E-Mail: 137984@schule.nrw.de

Schulleitung: Reinhard Hauke

Zahl der Schüler/-innen im Schuljahr 2013/2014: 135 in 6 Klassen

Die Schule wird seit Beginn des Schuljahres 2011/2012 jahrgangsweise aufgelöst, so dass für die Klassen 5-8

keine Anmeldungen mehr möglich sind. Aufnahmen in die weiterführenden Klassen 9-10 sind grundsätzlich (bei

entsprechender Kapazität und Beachtung der sonstigen Voraussetzungen) möglich.

GANZTAGSSCHULE

ist mehr als

„den ganzen Tag Schule“

Die praktische Seite

Das Ganztagsangebot richtet sich insbesondere an berufstätige Eltern und Alleinerziehende. Ihnen bietet die

Ganztagsschule

• Entlastung bei den Hausaufgaben: ein Großteil der Aufgaben und Übungen (nicht alles!) kann mit Unterstützung

der Lehrer in besonderen Arbeitsstunden, die Bestandteil des Stundenplanes sind, in der Schule

angefertigt werden. Daher gehören der Nachmittag ab 16.00 Uhr und das Wochenende Ihrem Kind und Ihrer

Familie. Am Dienstag- und Freitagnachmittag sowie am Samstag ist schulfrei.

• die Möglichkeit, Ihr Kind an fünf Tagen in einer geräumigen Mensa gemeinsam mit der Gesamtschule Nordstadt

eine warme Mahlzeit einnehmen zu lassen. Dabei werden die Belange ausländischer Schüler/-innen

im Speiseplan angemessen berücksichtigt.

Die pädagogische Seite

An der Ganztagsschule verbringen Schüler/-innen und Lehrer/-innen mehr Zeit miteinander. Daher können sich

die Lehrer/innen Ihrem Kind stärker widmen und so die persönlichen Begabungen und Interessen besser erkennen

und fördern.

Daneben fi ndet Ihr Kind Anregung zu sinnvoller Freizeitgestaltung:

In den Offenen Angeboten während der 70minütigen Mittagspause und in den verpfl ichtenden Arbeitsgemeinschaften.

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In den Offenen Angeboten bietet sich den Schüler/-innen - je nach Neigung und Bedürfnis - die Gelegenheit, sich

sportlich auszutoben oder zu entspannen, mit Tischtennis, Fuß- oder Basketball, bei Billard oder Kickerspiel und

Gesellschaftsspielen in der Spielothek oder beim Computerspielen.

In den Arbeitsgemeinschaften können die Schüler aus einem breitgefächerten Angebot auswählen, u. a. zwischen

Computerkurs, Schach, Informatik, Töpfern und vielen Sportarten wie Tischtennis, Hockey, Fußball und

Eislaufen.

In Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen, z.B. in Arbeitsgemeinschaften, die im Jugendclub Vogelsang

und im Haus der Jugend stattfi nden, gewinnen Schüler/-innen über die schulische Arbeit hinaus weiterreichende

Kontakte.

Die Vorbereitung auf das Berufsleben ist ein wichtiger Schwerpunkt unserer Bildungsarbeit. Dieses Ziel erreichen

wir durch

• besondere Aufwertung des Fachbereichs Arbeitslehre (mit den Fächern Technik, Wirtschaftslehre, Hauswirtschaft),

• gezielte Hinführung zur Berufs- und Arbeitswelt im Orientierungspraktikum in Klasse 8,

• im Kontrastpraktikum in Klasse 9 und im Zielpraktikum in Klasse 10,

• intensive Berufswahlvorbereitung in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und vielen Neusser Firmen

und Behörden,

• feste Sprechzeiten der Berufsberatung in unserer Schule und Beteiligung an den Elternsprechtagen,

Der Berufswahlvorbereitung fühlen wir uns in besonderer Weise verpfl ichtet.

• Für den Zeitraum von zunächst 2 Jahren wird eine Fachkraft für Berufsorientierung eingesetzt.

• Jährlich fi nden für die 9. Schuljahre Kompetenzchecks zur Feststellung der Berufsreife statt.

• Die Schule ist Teilnehmerin am Projekt „Wirtschaft pro Schule“.

• Als Auszeichnung dieser intensiven Vorbereitungen auf das Berufsleben führt die Schule das Berufswahlsiegel

als berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule der Bertelsmann-Stiftung.

Eine Anmeldung (für die 5. bis 8. Klasse) ist nicht mehr möglich, da der Rat der Stadt Neuss die Aufl ösung der

Schule beschlossen hat.

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Geschwister-Scholl-Schule

Städtische Ganztagshauptschule

Anschrift: Lahnstr. 2-4 Telefon: 0 21 37 - 91 87 0

41469 Neuss Telefax: 0 21 37 - 91 87 17

E-Mail: ghts-norf@stadt.neuss.de

Schulleitung: Hannelore Weist

(kommissarisch)

Zahl der Schüler/-innen im Schuljahr 2013/2014: 210 in 11 Klassen

Die Schule wird seit Beginn des Schuljahres 2012/2013 jahrgangsweise aufgelöst, so dass für die Klassen 5 bis

7 keine Anmeldungen mehr möglich sind. Aufnahmen in die weiterführenden Klassen 8-10 sind grundsätzlich

(bei entsprechender Kapazität und Beachtung der sonstigen Voraussetzungen) möglich.

Seit dem Schuljahr 2007/2008 hat die Geschwister-Scholl-Ganztagshauptschule beginnend mit Klasse 5 den

gebundenen Ganztag eingeführt. Gebundener Ganztag bedeutet, dass sich die Schülerinnen und Schüler von

montags bis freitags von 8.30 bis 15.30 Uhr in der Schule aufhalten. Der Dienstag ist ab 15.00 Uhr für Lehrerkonferenzen

vorgesehen. Der Tagesablauf ermöglicht zusätzliche fachliche Angebote sowie Freizeitangebote

für Schülerinnen und Schüler.

Natürlich erfordert ein solches Ganztagskonzept eine Organisationsstruktur, die eine angemessene Rhythmisierung

von fachlichem Lernen und Entspannungsphasen beinhaltet. An der Ganztagsschule kommen zu den

Fächern der Stundentafel noch hinzu:

• Übungsstunden,

• Förderstunden,

• das Mittagessen,

• die Mittagsbetreuung und

• Arbeitsgemeinschaften im sportlichen und musisch-künstlerischen Bereich.

Da auch am Nachmittag Unterricht stattfi ndet, ist eine Verzahnung von Vor- und Nachmittag bereits im System

angelegt. Ein schlüssiges Ganztagskonzept erfordert hier unter anderem eine sinnvolle, rhythmisierte Verteilung

von Lern- und Erholungszeiten, Schaffung von Möglichkeiten zum Üben und zur Entwicklung der Fähigkeit zum

selbstständigen Lernen und Gestalten und die Eröffnung zusätzlicher Lernzugänge und Bildungsangebote.

Das Konzept der Ganztagshauptschule ist durch das Prinzip der Verlässlichkeit geprägt. Einen Großteil der

sonst zu Hause anfallenden Hausaufgaben können die Schülerinnen und Schüler in den Endphasen der 60-minütigen

Unterrichtstunden anfertigen, oder aber in den während der Mittagszeit angebotenen Silentien, wo man

sich auch Nichtverstandenes aus dem vorangegangenen Unterricht von Lehrerinnen und Lehrern erklären lassen

kann. Durch das Ganztagskonzept ist so eine verstärkte Fördermöglichkeit - individuelle Betreuung und

Ausgleich von Lerndefi ziten - gegeben.

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Toleranz und gegenseitiges Respektieren sind die Grundlage des Umgangs miteinander. Interkulturelle Projekte,

Schulpartnerschaften mit dem Ausland (Polen und demnächst die Ukraine) und gemeinsame Ferienfahrten

im Sommer in Kleingruppen runden in diesem Sinne das Schulangebot ab.

Ab der Stufe 7 erweitert sich der Handlungsspielraum durch äußere Differenzierung, Wahlpfl ichtunterricht und

das Fach Arbeitslehre. Der erste praktische Einblick fi ndet im 8. Schuljahr durch eine zweiwöchige Berufsfi n-

dung in den hauseigenen Werkstätten des Berufsförderungswerks Schlicherum statt. Hier können die Schüler

ihre Neigungen für die nachfolgenden Betriebspraktika in den Klassen 9 und 10 herausfi nden. Dazu nimmt die

Schule an solchen Projekten wie „Wirtschaft pro Schule“ teil.

In den Klassen 9 und 10 wird verstärkt versucht, die Lernprozesse individuell zu gestalten und die Persönlichkeitsbildung

zu fördern. Es fi ndet eine intensive Beratung über Schulabschlüsse und die damit verbundenen

Ausbildungsberechtigungen statt. Weitere Profi lbildung erfolgt in den Fachleistungskursen, im Wahlpfl ichtunterricht

und in den musischen Fächern. Dabei hat sich die Schule für ihre Arbeit mit den Schülern folgende

Schwerpunkte gesetzt:

Verbesserung der Schulmotivation durch

• Konsequente Durchführung des Klassenlehrerprinzips (Klassenlehrer als Bezugsperson): Der Klassenlehrer

unterrichtet mindestens 12 Unterrichtsstunden/ Woche in der eigenen Klasse. Er oder sein Stellvertreter

ist täglich präsent. Er soll mindestens ein, höchstens zwei Hauptfächer unterrichten.

• Bildung von Klassenstufenteams (langfristiger Einsatz von Fachlehrern): In großen Klassen können Zweierteams

eingesetzt werden.

• Vorbereitung auf das Berufsleben: Ab Jahrgang 7 ermöglicht der Bereich Arbeitslehre mit seiner Dreiteilung

Technik, Wirtschaftslehre und Hauswirtschaft sowie das breite Angebot im Wahlpfl ichtbereich den Schülerinnen

und Schülern eine gezielte Vorbereitung auf das Berufsleben.

Verbesserung der Schulleistungen durch

• Zahlreiche Fördergruppen: Durch das Konzept der verstärkten Förderung können Schülerinnen und Schüler

im Einzel- oder Gruppenunterricht Defi zite aufholen, um den Anschluss an den Klassenstandard zu erreichen.

So soll erreicht werden, dass jede Schülerin und jeder Schüler die eigenen Möglichkeiten optimal

ausschöpft.

• Informatikkurse: Es ist sichergestellt, dass alle Schülerinnen und Schüler bis zum 10. Schuljahr mindestens

40 Wochenstunden Grundbildung im Fach Informatik erhalten. Dabei wird Wert auf die Vermittlung der

Grundlagen in den Bereichen PDV, Modellbildung und Simulation sowie Textverarbeitung, Dateiverwaltung

und Kalkulation gelegt.

• Zugang zum Internet: Die Schule verfügt über einen Computerraum nach dem neuesten Standard. Auch

besitzen wir 16 Laptops, die über Funk mit dem Internet verbunden sind. Ein Internetzugang ist somit von

jedem Klassenraum aus gewährleistet.

Gezielte Berufsvorbereitung durch

• Verstärkung des Fachbereiches Arbeitslehre,

• Betriebspraktika im 9. und 10. Schuljahr,

• Berufswahlunterricht ab 8. Schuljahr (Teilnahme am Projekt „Wirtschaft pro Schule“),

• individuelle Laufbahnberatung in Zusammenarbeit mit der Berufsberatung,

• berufsspezifi sche Angebote im Wahlpfl ichtbereich.

Der Schule steht eine Sozialarbeiterin mit der Spezifi kation einer Anti-Gewalt-Trainerin zur Verfügung.

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Die Realschule

Jahrgangsweises Auslaufen der Mildred-Scheel-Realschule, der Christian-Wierstraet-Realschule, der

Realschule Südstadt und der Ganztagsrealschule Norf

Der Rat der Stadt Neuss hat beschlossen, dass die vorgenannten vier Realschulen mit Beginn des Schuljahres

2011/2012 (Mildred-Scheel-Realschule), mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 (Christian-Wierstraet-

Realschule) bzw. mit Beginn des Schuljahres 2014/2015 (Realschule Südstadt und Ganztagsrealschule Norf)

jahrgangsweise auslaufen. Das bedeutet, dass dort für die Klasse 5 keine Anmeldung mehr möglich ist.

Aufnahmen in die Klassen 9-10 (Mildred-Scheel-Realschule), Klassen 7-10 (Christian-Wierstraet-Realschule)

und Klassen 6-10 (Realschule Südstadt und Ganztagsrealschule Norf) sind grundsätzlich möglich.

Damit steht für Anmeldungen zu den Eingangsklassen ab dem Schuljahr 2014/2015 für den Bereich der Realschulen

noch die Realschule Holzheim zur Verfügung. Diese kann bei entsprechender Anmeldezahl 3 Eingangsklassen

statt bisher 2 bilden.

Allgemeines

Die Schülerinnen und Schüler der Realschule erwerben eine erweiterte allgemeine Bildung. Praktische Fähigkeiten

werden ebenso gefördert wie das Interesse an theoretischen Zusammenhängen. Zum erweiterten Lernangebot

der Realschule gehört eine zweite Fremdsprache ab der Klasse 6. In der Regel ist dies Französisch.

Erprobungsstufe

In der Sekundarstufe I bilden die Klassen 5 und 6 eine besondere pädagogische Einheit, die Erprobungsstufe.

Anknüpfend an die Lernerfahrungen der Kinder in der Grundschule führen die Lehrerinnen und Lehrer die Kinder

in diesen zwei Jahren an die Unterrichtsmethoden und Lernangebote der Realschule heran.

In der Erprobungsstufe beobachtet und fördert die Schule die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der

Kinder mit dem Ziel, gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten die Entscheidung über die Eignung für die

gewählte Schulform sicherer zu machen.

Innerhalb der Erprobungsstufe gehen die Schülerinnen und Schüler ohne Versetzung von der Klasse 5 in die

Klasse 6 über. Am Ende der Klasse 6 entscheidet die Versetzungskonferenz mit der Versetzung der Schülerinnen

und Schüler in die Klasse 7 auch über deren Eignung für den weiteren Besuch der Realschule.

Stellt die Versetzungskonferenz gegen Ende der Erprobungsstufe fest, dass die Schulform gewechselt werden

sollte, wird den Erziehungsberechtigten eine entsprechende Empfehlung spätestens sechs Wochen vor Schuljahresende

schriftlich mitgeteilt und gleichzeitig ein Beratungsgespräch angeboten. Die Schulleitung unterstützt

die Eltern beim Wechsel des Kindes in die empfohlene Schulform.

Übergangsmöglichkeiten

Ein Schulwechsel in eine andere Schulform der Sekundarstufe I ist bis zum Beginn der Klasse 9 möglich. Er

kann in der Regel nur zu Beginn eines Schuljahres erfolgen. Wenn ein Wechsel beabsichtigt ist oder die Schule

ihn für sinnvoll hält, sollten möglichst frühzeitig beratende Gespräche zwischen der Schule und den Erziehungsberechtigten

geführt werden.

Unterrichtsfächer

Der Unterricht im Pfl ichtbereich wird in folgenden Fächern bzw. Lernbereichen erteilt:

• Deutsch

• Gesellschaftslehre (Erdkunde, Geschichte, Politik)

• Mathematik

• Naturwissenschaften (Biologie, Physik, Chemie)

• Englisch (1. Fremdsprache)

• Kunst/Musik/Textilgestaltung

• Religionslehre

• Sport

Fester Bestandteil des Unterrichtsangebots sind die so genannten Ergänzungsstunden. Sie dienen vor allem der

Förderung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik und im Lernbereich Naturwissenschaften. Nach

Entscheidung der Schule stehen sie aber auch für den Unterricht in einer weiteren Fremdsprache sowie für das

Fach Hauswirtschaft ab Klasse 9 zur Verfügung.

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Die Organisation des Unterrichts

In den Klassen 5 und 6 wird der Unterricht in der Regel im Klassenverband erteilt. Zum Ausgleich unterschiedlicher

Lernvoraussetzungen kann in diesen Klassen zusätzlicher Förderunterricht eingerichtet werden.

Wahlpflichtunterricht

Ab der Klasse 7 wird der für alle verbindliche Unterricht durch den Wahlpfl ichtunterricht ergänzt. Die Schülerinnen

und Schüler können im Wahlpfl ichtbereich individuelle Akzente setzen und zwischen unterschiedlichen

Schwerpunkten wählen. Jede Realschule bietet einen fremdsprachlichen Schwerpunkt an, in dem die in Klasse

6 unterrichtete zweite Fremdsprache als Schwerpunktfach bis zum Ende der Klasse 10 fortgeführt werden kann.

Hinzu kommen je nach Möglichkeiten der Schule

• ein naturwissenschaftlich-technischer Schwerpunkt mit den Fächern Biologie, Chemie, Physik, Technik oder

Informatik

• ein sozialwissenschaftlicher Schwerpunkt mit Sozialwissenschaften

• ein musisch-künstlerischer Schwerpunkt mit Musik oder Kunst.

Im jeweiligen Schwerpunktfach werden schriftliche Arbeiten geschrieben. Die Realschule kommt mit diesen

Angeboten den unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten ihrer

Schülerinnen und Schüler entgegen.

Abschlüsse und Berechtigungen

In der Realschule können alle Abschlüsse der Sekundarstufe I erworben werden:

der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife)

der mittlere Schulabschluss mit Qualifi kation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (bei überwiegend befriedigenden

Leistungen)

ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss, SI A

ein dem „einfachen“ Hauptschulabschluss gleichwertiger Abschluss (nach Klasse 9)

Ganztagsangebote

Die Realschule Norf wird als Ganztagsschule geführt, die Realschule Südstadt seit dem Schuljahr 2009/2010

aufbauend mit Klasse 5 ebenso.

Im Rahmen der Ganztagsoffensive des Landes NRW für die Sekundarstufe I stellen ab Februar 2009 alle in

Halbtagsform geführten weiterführenden Schulen, an Tagen mit Nachmittagsunterricht eine pädagogische Übermittagsbetreuung,

sicher.

Die drei klassischen Halbtagsschulen, die Christian-Wierstraet-Realschule, die Mildred-Scheel-Realschule und

die Realschule Holzheim bieten alle Betreuung bis 16 Uhr mit der Möglichkeit eines Mittagessens an.

Aufbaurealschule

Eine Kurzform der Realschule, die Aufbaurealschule, wird an der Realschule Südstadt angeboten. Für Schüler,

die nicht nach dem 4. Schuljahr in die 6-klassige Realschule übergehen, besteht die Möglichkeit des Übergangs

nach dem 6. Schuljahr in die 4-klassige Aufbaurealschule. Die Bildung einer neuen Klasse 7 ist jedoch nur bei

entsprechend hoher Anmeldezahl möglich.

Sonstiges

Die Mildred-Scheel-Schule ist eine Mädchenschule. Alle anderen städtischen Neusser Realschulen unterrichten

koedukativ.

Nachstehend werden alle Realschulen der Stadt Neuss vorgestellt. Die Redaktion dazu lag bei den einzelnen

Schulen.

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Christian-Wierstraet-Schule

Städtische Realschule für Mädchen und Jungen

Anschrift: Frankenstr. 62 Telefon: 0 21 31 - 56 99 23

41462 Neuss Telefax: 0 21 31 - 56 99 24

E-Mail:

verwaltung@christian-wierstraet-schule.de

Homepage: www.cws-neuss.de

Schulleitung: Heinz-Josef Malczewski

Zahl der Schüler/-innen im Schuljahr 2013/14: 360 in 14 Klassen

Die Christian-Wierstraet-Realschule für Jungen und Mädchen ist die älteste Realschule der Stadt Neuss, seit

16 Jahren koedukativ. Sie liegt im Schulzentrum des Neusser Nordens an der Frankenstraße, ist mit Bus und

Bahn gut erreichbar. Grundsätzlich ist sie eine Halbtagsrealschule. Der Unterricht endet hier in der Regel mit

der 6. Stunde (13.25h). In den höheren Jahrgangsstufen fi ndet ein Mal pro Woche nachmittags Unterricht bis

15.35h statt.

Die Schule führt im Schuljahr 2014/2015 nur noch die Jahrgangsstufen 7-10, da sie seit dem 01.08.2013 sukzessive

ausläuft. Aufnahmen in die weiterführenden Klassen 7-10 sind grundsätzlich (bei entsprechender Kapazität

und Beachtung der sonstigen Voraussetzungen) möglich.

Ziele der schulischen Arbeit

Hier werden sowohl Wissensgrundlagen für das Bestehen in der Berufs- und Arbeitswelt sowie in weiteren

Schulformen vermittelt als auch soziale Kompetenzen eingeübt. Wir legen großen Wert auf Toleranz- und Teamfähigkeit,

denn: Nicht nur für die Schule lernen wir, sondern für das Leben!

Unterricht

Neben den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Erdkunde, Geschichte, Politik, Biologie, Chemie, Physik,

Kunst, Musik, Religionslehre, Sport und Schwimmen kommt an der Realschule ab Klasse 6 Französisch hinzu.

Ab Klasse 7 haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ein Neigungsfach aus dem Wahlpfl ichtbereich

I auszuwählen, das sie als Hauptfach bis zur Klasse 10 führen möchten. An der CWS haben sie die Wahl

zwischen Biologie, Chemie, Physik, Informatik, Technik oder Französisch. In der Jahrgangsstufe 10 besteht die

Wahl zwischen speziellen Kursen zur Vorbereitung der Zentralen Prüfung in Deutsch, Mathematik und Englisch.

Förderkonzept

Es ist uns ein besonderes Anliegen, alle Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer Bedürfnisse zu fördern und

zu fordern. Daher haben wir Förderstunden in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch in die Stundentafel

eines jeden Schülers integriert. Hier sollen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, Defi zite

auszugleichen oder auch ihre bereits erworbenen Fertigkeiten weiter zu entwickeln. Da wir möchten, dass unsere

Schülerinnen und Schüler bei den Zentralen Prüfungen des Landes NRW am Ende der Jahrgangsstufe

10 gut abschneiden, bereiten wir alle intensiv und zielgerichtet auf diese Zentralen Prüfungen des Landes vor.

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Unterrichtsgänge und Klassenfahrten

Um unseren Schülerinnen und Schülern auch Einblicke in die Welt draußen zu ermöglichen, gehören an der

CWS Unterrichtsgänge zu Museen und Ausstellungen ebenso zum Alltag wie spaßige Ausfl üge zum Beispiel ins

Phantasialand oder ins Schwimmbad.

In der Regel fahren unsere 7. Klässler und die 10. Klässler auf Klassenfahrt. Eltern und Klassenlehrer entscheiden

gemeinsam, wohin die Kinder fahren werden. Beide Klassenfahrten sind feste Bestandteile unseres

Schulprogramms.

Berufsvorbereitung

Dem Aspekt der Berufsvorbereitung wird an der Christian-Wierstraet-Realschule eine besonders große Bedeutung

beigemessen.

Innerhalb eines Projektes, das in Zusammenarbeit mit der IHK Mittlerer Niederrhein in ausgewählten Schulen

ins Leben gerufen wurde, um Jugendliche frühzeitig und realistisch an die Findung eines geeigneten Berufes

heranzuführen, wurde auch hier ein Konzept dafür entwickelt. Es beinhaltet zunächst das Herausfi nden individueller

Stärken und Schwächen sowie von Berufswünschen. Anschließend werden unsere Schülerinnen und

Schüler schrittweise an Ausbildungsmöglichkeiten, an Berufsfelder und an das richtige Bewerben um einen

Ausbildungsplatz herangeführt.

Ein Berufspraktikum, möglichst zielorientiert, in einem Berufsfeld, das bereits in den Fokus des Interesses gerückt

ist, gehört zum Schulprogramm für jeden 9. Klässler.

Darüber hinaus stellt die Lernpartnerschaft mit der Firma Goodrich einen wichtigen Aspekt zur Vorbereitung auf

die Berufs- und Arbeitswelt dar.

Mitarbeiter der Firma unterstützen die Berufswahl unserer Schülerinnen und Schüler zum Beispiel dadurch, dass

sie ihnen Berufsfelder vorstellen und aufzeigen, welche Voraussetzungen dafür mitgebracht werden sollten.

Weitere Firmen aus Neuss und Umgebung wie z. B. Die Firma Currenta und die Telekom unterstützen die Berufsfi

ndung unserer Schüler durch Tagespraktika, Schnuppertage oder auch den Girl´s Day.

Zusätzliche Angebote

Im Anschluss an den Unterricht besteht die Möglichkeit, sich einer oder mehreren Arbeitsgemeinschaften anzuschließen.

Hier können Schülerinnen und Schüler z.B. in der Fußball AG mitmachen. Darüber hinaus bestehen

noch viele weitere AGs wie z.B. eine Streitschlichtungs AG, eine Homepage AG, eine Badminton AG, eine Kreativ

AG, eine Musik AG.

Kooperation mit außerschulischen Partnern

Die Zusammenarbeit mit den Kirchen (evangelischer sowie katholischer) aus unserem Umfeld ist bei uns selbstverständlicher

Bestandteil des Religionsunterrichtes. Auch ein konfessionsübergreifender Abschlussgottesdienst

findet in einer der beiden Kirchen statt, der von den 10. Klässlern eigenständig vorbereitet wird.

Seit 2006 bereichern Seniorinnen ehrenamtlich unser Schulleben. Sie sind an mehreren Vormittagen in der

Woche in der Schule und stehen Schüler/-innen und Eltern zum Gespräch zur Verfügung. Sie sind auf die Arbeit

als Mediatoren in Schule gut vorbereitet worden und werden von unseren Schülerinnen und Schülern als Gesprächspartner

und Helfer in Konfl iktsituationen beansprucht.

Sie widmen sich den Kindern und Jugendlichen der Christian-Wierstraet-Realschule mit Hingabe und Engagement,

was alle Beteiligten sehr zu schätzen wissen.

„13 PLUS“- Betreuung im Anschluss an den Unterricht

„13 Plus“ bedeutet, dass die Möglichkeit besteht, Schülerinnen und Schüler über den eigentlichen Unterricht

hinaus betreuen zu lassen. Sie können also im Anschluss an den Unterricht von montags bis freitags ein Mittagessen

bestellen und sich bei der Anfertigung ihrer Hausaufgaben betreuen lassen. Hierzu steht ihnen ein

Raum mit viel Licht und Blick auf den Schulhof im Erdgeschoss zur Verfügung. Anschließend dürfen sie an den

unterschiedlichen AGs bevorzugt teilnehmen, wenn sie es möchten.

Die Betreuung erfolgt täglich bis 16.00 Uhr und kann gegen ein geringes Entgelt nach individueller Absprache in

Anspruch genommen werden. Nähere Informationen erhalten Sie im Sekretariat der Schule.

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Mildred-Scheel-Realschule

Städtische Realschule für Mädchen

Anschrift: Frankenstr. 62 Telefon: 0 21 31 - 56 99 26

41462 Neuss Telefax: 0 21 31 - 56 99 27

E-Mail:

verwaltung@mildred-scheel-realschule.de

Homepage: www.mildred-scheel-realschule.de

Schulleitung: Dieter Paulus (kommissarisch)

Zahl der Schülerinnen im Schuljahr 2013/2014: 140 in 6 Klassen

Die Schule wird seit Beginn des Schuljahres 2011/2012 jahrgangsweise aufgelöst, so dass für die Klassen 5 bis

8 keine Anmeldungen mehr möglich sind. Aufnahmen in die weiterführenden Klassen 9-10 sind grundsätzlich

(bei entsprechender Kapazität und Beachtung der sonstigen Voraussetzungen) möglich.

Angebotsschule für Mädchen

Die Mildred-Scheel-Realschule hat sich in einer über 50jährigen Tradition als Angebotsschule für Mädchen zum

Ziel gesetzt, das Selbstbewusstsein ihrer Schülerinnen zu stärken, sie insbesondere im naturwissenschaftlichtechnischen

Bereich zu fördern und damit ihre Berufschancen zu verbessern.

Als Vorteil erweist sich dabei die überschaubare Größe der Mädchenrealschule, da die Lehrkräfte die

Schülerinnen gut kennen und sie dazu ermutigen können, mehr zu leisten. Aufgrund der sehr persönlichen,

familiären Atmosphäre besteht auch ein enger Kontakt unter den Schülerinnen, so dass sich viele soziale Vorteile

ergeben. So nehmen die Schülerinnen unabhängig von ihrer Herkunft gern an Schulaktivitäten teil.

Förderung

Bei der Förderung der Schülerinnen beschreiten wir neue Wege, die eine besonders individuelle Förderung der

schwächeren, aber auch der guten Schülerinnen ermöglicht. In den Kernfächern erhalten die Schülerinnen eine

zusätzliche Förderstunde, die in der Regel von der Fachlehrkraft erteilt wird.

Erziehung

Wir verstehen die Erziehung zu sozialer Verantwortung als gemeinsame Aufgabe von Lehrkräften,

Erziehungsberechtigten und Schülerinnen. Der Schulalltag wird regelmäßig durch Projekttage, Sportfeste und

Schulfeiern aufgelockert.

Soziale Kompetenz

Die Schülerinnen der Jahrgangsstufe 8 nehmen am Projekt „Soziale Kompetenz in der Schule“ in Zusammenarbeit

mit dem Deutschen Roten Kreuz teil. Es geht um generationsübergreifende Freiwilligenarbeit: Der gehbehinderten

Nachbarin beim Einkauf helfen, Senioren im Altersheim besuchen, um ihnen etwas vorzulesen oder sich mit

Kindern beschäftigen und in einer Kindertagesstätte helfen – das ist soziales Engagement, das Schülerinnen an

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der Mildred-Scheel-Realschule umsetzen.

Die Schülerinnen werden in ihren Einsatzstellen durch freiwillige Erwachsene (Seniortrainer) betreut und

begleitet.

Unterrichtsinhalte

Grundlage für die Auswahl der Unterrichtsinhalte sind die Bildungs- und Erziehungsziele der Realschule unter

besonderer Berücksichtigung der Interessen und Bedürfnisse von Mädchen.

Die Schülerinnen können aus einem breit gefächerten Angebot an Differenzierungskursen einen Schwerpunkt

wählen. Angeboten werden:

• der fremdsprachliche (Französisch),

• der naturwissenschaftlich-technische (Informatik),

• der musisch-künstlerische Zweig (Kunst/Musik).

Naturwissenschaften

Modern ausgestattete Fachräume ermöglichen ein Heranführen der Schülerinnen an die Naturwissenschaften

durch schülerorientiertes und experimentelles Arbeiten.

Umgang mit dem Computer

Auch der sichere Umgang mit dem Computer ist eine wichtige Schlüsselqualifi kation, die jede Schülerin unserer

Schule im gut ausgestatteten Computerraum erwerben soll. Alle Altersgruppen werden im Rahmen einer

informationstechnologischen Grundbildung, in einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft in den Umgang mit neuen

Medien eingeführt.

Berufswahl

Das dreiwöchige Betriebspraktikum in Klasse 9, das den Schülerinnen ebenso wie die Betriebserkundungen

die Berufswahl erleichtern und Einblicke in die Berufswelt vermitteln soll, wird im Unterricht ausführlich vor- und

nachbereitet.

In Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt und der AOK wird zusätzlich ein Bewerbungstraining durchgeführt.

Lernpartnerschaft mit TNT-Express

Unser Lernpartner, die Neusser Niederlassung von TNT-Express, erlaubt den Schülerinnen interessante

Einblicke in die Wirtschaft und Arbeitswelt. Dazu werden Unterrichtsmaterialien für unterschiedliche Fächer

zur Verfügung gestellt, Experten in den Unterricht entsendet und Praktikumsplätze und Bewerbungstrainings

angeboten. Im Gegenzug tritt z. B. die Schülerinnenband bei Feierlichkeiten der TNT-Express auf.

Namensgeberin

Unsere Schule unterstützt soziale Einrichtungen, z. B. die Deutsche Krebshilfe, der wir durch unsere

Namensgeberin, Frau Dr. Mildred Scheel, besonders verbunden sind.

Förderverein

Der Förderverein unterstützt die Schule mit fi nanziellen Mitteln und bei schulischen Veranstaltungen.

25


Realschule Südstadt

Städtische Ganztagsrealschule

Anschrift: Weberstr. 90 Telefon: 0 21 31 - 94 05 63

41464 Neuss Telefax: 0 21 31 - 94 05 64

E-Mail:

159130@schule.nrw.de

Homepage:

www.rs-suedstadt-neuss.de

Schulleitung: Gudrun Merker

Das sind wir:

Die Realschule Südstadt liegt zentral im Schulzentrum an der Weberstraße und ist mit zahlreichen öffentlichen

Buslinien und der S-Bahn-Linie S11 (Haltestelle Neuss-Süd) gut zu erreichen.

Wir sind dreizügig organisiert. Im Schuljahr 2013/2014 lernen ca. 500 Schülerinnen und Schüler gemeinsam in

18 Klassen. Dazu kommen neun integrative Gruppen.

Die Schule wird zum Beginn des Schuljahres 2014/2015 jahrgangsweise aufgelöst, so dass für die Klasse 5

keine Anmeldungen mehr möglich sind. Aufnahmen in die weiterführenden Klassen 6-10 sind grundsätzlich (bei

entsprechender Kapazität und Beachtung der sonstigen Voraussetzungen) möglich.

Der Unterricht ist im 60-min-Takt organisiert, beginnt um 8.00 Uhr und endet nach der 5. Stunde um 13.30 Uhr

bzw. nach der 7. Stunde um 15.00 Uhr.

Während der Mittagspause können unsere Schülerinnen und Schüler das Angebot unserer Mensa nutzen oder

in entsprechender Umgebung ihr Mitgebrachtes verzehren und sich bei Spiel und Spaß für die restliche Unterrichtszeit

erholen.

Unsere Schule ist eine Ganztagsrealschule. Das bedeutet, dass an drei Tagen der Woche der Unterricht

um 15.00 Uhr endet.

An zwei Nachmittagen werden die zusätzlichen Stunden vorrangig für zusätzliche unterrichtliche Vorhaben

wie Leseförderung, Gesundheitserziehung und informationstechnische Ausbildung genutzt.

Am dritten Nachmittag nehmen unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 – 7 Pfl ichtangebote

aus sportlichen und musisch-künstlerischen Bereichen wahr. In diesem Jahr bieten wir Basketball, Tennis,

Handball, Fußball, Wing Tsun, Schwimmen, Tanz, Kunst, Hörspiel/Video, Trommeln, Technik/Werken,

Schach, Experimentier-AG, Musik und Hauswirtschaft an. Dazu sind Kooperationsverträge mit den entsprechenden

Vereinen, Institutionen und Künstlern geschlossen worden.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 nutzen diese Zeit, um im Rahmen der Berufswahlvorbereitung

ein halbjährliches Praktikum in einer sozialen Einrichtung abzuleisten und somit ihre sozialen Kompetenzen

zu stärken.

Das bieten wir:

Lernumgebung

Aufgrund umfangreicher abgeschlossener Um- und Neubaumaßnahmen (Schulküche, drei neue naturwissenschaftliche

Räume, Mediothek, Mensa und Dreifachturnhalle, Neugestaltung des Schulhofes) können wir unseren

Schülerinnen und Schülern eine Lernumgebung bieten, die den modernen Standards entspricht und eine

positive Lernatmosphäre schafft.

Sanfter Übergang

Die ersten Tage an unserer Schule verbringen die Fünftklässler fast ausschließlich unter der Betreuung ihrer

Klassenlehrer/-innen. So wird ihnen das Einleben in der neuen Umgebung erleichtert. Gemeinsam wird die

Schule mit all ihren Angeboten erkundet und erlebt.

26


Individuelle Förderung

In der Erprobungsstufe – Jahrgänge 5 und 6 – nehmen alle Schülerinnen und Schüler an Übungsstunden zu

den Inhalten der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik teil. Außerdem wird Unterricht in den zusätzlichen

Fächern Informatik und Hauswirtschaft erteilt.

Besonderer Förderunterricht bereitet in der Jahrgangsstufe 8 auf die zentralen Lernstandserhebungen und in

den Jahrgangsstufen 9 und 10 auf die Abschlussprüfung und die weiterführenden Schulen vor. In allen Jahrgangsstufen

werden unser modern eingerichteter Informatikraum und die mobile Laptopklasse in den täglichen

Unterricht einbezogen. Die neu und modern eingerichtete Mediothek steht allen Schülerinnen und Schülern zusätzlich

zur Nutzung in der Mittagspause oder nach dem Unterricht zur Verfügung, um zu lesen, Hausaufgaben

am Computer zu erledigen oder unter Aufsicht im Internet zu surfen.

Gemeinsamer Unterricht

Seit dem Schuljahr 2001/2002 haben wir in jeder Jahrgangsstufe ein bis zwei eigens eingerichtete Klassen, in

der unsere Regelschüler und –schülerinnen gemeinsam mit Kindern mit Behinderung unterrichtet werden. Unser

Ziel ist es, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern mit Behinderung eine gemeinsame Beschulung mit

Regelschüler/-innen in Regelklassen zu ermöglichen.

Zusätzliche Angebote

Die Schüler und Schülerinnen aller Altersstufen können in der Mittagspause oder nachmittags an den verschiedensten

zusätzlichen freiwilligen Arbeitsgemeinschaften unserer Schule teilnehmen.

Dazu gehören beispielsweise die Musik-AG (Chor, Band oder Trommeln), die Aquaristik-AG (versorgt die schuleigenen

Aquarien) und die AG Verkehrserziehung/Technik (zum Erwerb der Mofa-Fahrberechtigung). Die Zusammenarbeit

mit Neusser Betrieben, Vereinen und Künstlern ermöglicht uns weitere besondere Angebote, z.B.

unterstützt die Firma THOMY unsere hauswirtschaftlichen Projekte.

Unsere Schülerinnen und Schüler können sich als Streitschlichter, Schulsanitäter oder Sporthelfer ausbilden

lassen und dementsprechend auch im schulischen Alltag aktiv sein.

Für alle Schülerinnen und Schüler bieten wir an den unterrichtsfreien Nachmittagen eine Betreuung an, bei

der Hausaufgaben unter Aufsicht angefertigt werden. Danach werden pädagogisch sinnvolle Betätigungen wie

Spiele und Sport angeboten.

Die Vorbereitung und Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen unter der Leitung engagierter Kolleginnen und

Kollegen ist auch außerhalb der Nachmittagsbetreuung gegeben.

Ein besonderer Schwerpunkt unseres Schulprogramms ist die intensive Berufswahlvorbereitung, die bereits

in der Jahrgangsstufe 7 beginnt. In der Jahrgangsstufe 8 nehmen alle Schülerinnen und Schüler an einem

Berufswahlvorbereitungscamp teil. Zusätzlich können interessierte Schülerinnen und Schüler durch die Teilnahme

am vom DRK initiierten SOKO-Projekt ein Zertifi kat für ihr soziales Engagement erwerben. Außerdem

können Sprachzertifi kate (DELF und TELC) erworben werden.

Die Intensivierung der Berufsvorbereitung ist neben dem dreiwöchigen Praktikum in Klasse 9 - durch ein - in

Klasse 10 nach den zentralen Prüfungen liegendes - zusätzliches Praktikum, dem Training für die Einstellungstests

und Bewerbungsgespräche gegeben.

Differenzierung

Ab der 7. Klasse kommt zu den „schriftlichen“ Fächern ein weiteres Klassenarbeitsfach, das 1. Wahlpfl ichtfach

hinzu. Vorbereitend lernen die Schülerinnen und Schüler in der Klasse 6 Französisch als zweite Fremdsprache

kennen. Am Ende des Schuljahres entscheiden sie, ob sie diese Fremdsprache weiter erlernen oder einen

anderen Neigungskurs wählen wollen. Diese Wahl gilt bis zum Ende der Klasse 10. Wir bieten folgende

Neigungskurse an:

Kurs

Klassenarbeitsfach

- Fremdsprachen Französisch

- Naturwissenschaften Biologie

- Kunst Kunst

- Technik Technik

- Informatik Informatik

Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern

Die pädagogische Arbeit unserer Schule wird u.a. noch verstärkt durch

• Regelmäßigen Informationsaustausch zwischen Lehrern, Eltern, Schülerinnen und Schülern,

• Öffnung der Schule nach außen, Zusammenarbeit mit Neusser Vereinen, Verbänden, Institutionen (z.B.

Stadtbibliothek) und Firmen und intensive Zusammenarbeit mit den städtischen Dienststellen des Jugendschutzes

und der Jugendhilfe,

• Regelmäßige Fortbildungsmaßnahmen des Kollegiums,

• Intensive Berufswahlvorbereitung durch Mitarbeiter der Arbeitsagentur Mönchengladbach in Form von

Gruppen- und Einzelberatung (dazu gehört auch der Besuch des BIZ in Mönchengladbach) und den Krankenkassen,

• Eine umfassende Beratung über die Schullaufbahn durch die Schulleitung bzw. Beratungslehrer.

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Ganztagsrealschule Norf

Städtische Ganztagsrealschule

Anschrift: Feuerbachweg Telefon: 0 21 31 - 91 88 0

41469 Neuss Telefax: 0 21 31 - 91 88 22

E-Mail:

Realschule-Norf@stadt.neuss.de

Homepage: www.gtr-norf.org

Schulleitung: Werner Wehres

Zahl der Schüler/-innen im Schuljahr 2013/14: 514 in 17 Klassen (5. bis 10. Schuljahr)

Die Städtische Realschule Norf ist eine Ganztagsschule, zusätzlich gibt es in diesem Schuljahr in den

Jahrgangsstufen 8 bis 10 jeweils auch eine Halbtagsklasse.

Die Schule wird zum Beginn des Schuljahres 2014/2015 jahrgangsweise aufgelöst, so dass für die Klasse 5

keine Anmeldungen mehr möglich sind. Aufnahmen in die weiterführenden Klassen 6-10 sind grundsätzlich (bei

entsprechender Kapazität und Beachtung der sonstigen Voraussetzungen) möglich.

1. Ziele und Angebote des Ganztagsunterrichts

Der Ganztagsbereich der Realschule soll insbesondere

• der Übung und selbstständigen Vertiefung des im Unterricht Erlernten dienen,

• Anregung und Weiterentwicklung individueller Interessen ermöglichen,

• die sozialen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler erweitern,

• zur Verbesserung der sozialen Verhaltensweisen von Schülerinnen und Schülern beitragen und

• der weiterführenden Beratung und verbesserten Orientierung von Schülerinnen und Schülern dienen.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit montags bis donnerstags ein warmes Mittagessen

einzunehmen. Dabei können sie wählen zwischen einem täglich wechselnden Menü und ca. 20 verschiedenen

warmen Snacks.

Der Unterricht ist so organisiert wie an jeder Halbtagsrealschule. Zusätzlich werden an der Ganztagsschule

Stunden angeboten, in denen die Schülerinnen und Schüler unter Aufsicht und Mithilfe von Lehrerinnen und

Lehrern Übungsphasen durchführen.

Seit mehreren Jahren existiert eine Arbeitsgemeinschaft „Schüler helfen Schülern“. Hierbei helfen Schülerinnen

und Schüler der 9. und 10. Klassen in einer Mittagspause den Schülerinnen und Schülern der Erprobungsstufe

bei den Hausaufgaben und bei Schwierigkeiten mit jeglichem Lernstoff. Dieses kostenlose Förderangebot kann

freiwillig oder verpfl ichtend (Anmeldung durch die Eltern) wahrgenommen werden.

2. Unterrichtsangebote

Die Schüler/innen der Klassen 5 und 6 erhalten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch bei Bedarf

Förderunterricht (INDI: Individuelle Förderung in Phasen von ca. 8 Wochen) oder eine fachunabhängige

sozialpädagogische Förderung (FUF: fachunabhängige Förderung). Ausgewählte Schüler/-innen der Klassen

28


6 bis 9 nehmen an einem Nachmittag in der Woche an einem Kurs für selbstständiges Lernen und Arbeiten teil

(EIVEL: Eigenverantwortliches Lernen). Im Rahmen der Pfl ichtstunden wird in Klasse 6 Französischunterricht

erteilt. In der Differenzierung ab Klasse 7 sind die folgenden Schwerpunkte vertreten: fremdsprachlich,

sozialwissenschaftlich und naturwissenschaftlich-technisch einschließlich der Fächer Technik und Informatik.

Die Zahl der wöchentlichen Unterrichtsstunden wird in den Ganztagsklassen im Jahrgang 5 in den Fächern

Deutsch, Mathematik und Englisch um eine Wochenstunde erhöht, im Jahrgang 6 in den Fächern Deutsch und

Mathematik.

Die sehr gute Ausstattung mit Computern (3 PC-Räume) ermöglicht die Hinführung der Schüler/-innen

zur sinnvollen Computernutzung in nahezu allen Fächern. Alle Schüler/-innen der 7. Klassen werden im

Deutschunterricht am PC geschult. Außerdem haben die Schülerinnen und Schüler in den Mittagspausen

Gelegenheit, an den Computern Unterrichtsinhalte zu vertiefen und entsprechende Internet-Recherchen unter

Anleitung durchzuführen.

Alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen nehmen an einem dreiwöchigen Schülerbetriebspraktikum teil,

das im Unterricht vor- und nachbereitet wird.

3. Angebote in der Mittagspause und im Freizeitbereich

Diverse Aktivitäten im Freizeitbereich helfen den Schülerinnen und Schülern sich zu entspannen und zu erholen.

Dazu hat die Schule einen Freizeitbereich mit speziellen Räumlichkeiten wie Bibliothek, Lernzentrum, Cafe,

Spiel- und Bastelräumen, Jungen- und Mädchenraum sowie Computerraum, Bühnensaal und Sportanlagen. Im

Freizeitbereich werden die Schülerinnen und Schüler von Lehrerinnen und Lehrer, einer Dipl. Sozialpädagogin

und einem Dipl. Sozialarbeiter betreut.

Dem musikalischen Interesse der Schülerinnen und Schüler wird durch eine Schulband und durch andere

musikalische Angebote Rechnung getragen.

In den Mittagspausen können Schülerinnen und Schüler die Turnhallen nutzen, so dass unter Aufsicht von

Sportlehrern und Sportlehrerinnen auch gezielt Mannschaftssportarten trainiert werden können.

Eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft „Eine Welt“ unterstützt aktiv das Engagement der GTR für Schulbauprojekte

in Mosambik, ebenso der Sponsorenwandertag.

Die Dipl. Sozialpädagogin und der Dipl. Sozialarbeiter sowie eine Beratungslehrerin geben Rat und Lösungshilfen

bei Problemen der Eltern und Schüler und kooperieren eng mit den Lehrerinnen und Lehrern. Zusätzlich werden

besondere Beratungs- und Hilfsangebote für Mädchen und Jungen angeboten.

4. Unterrichtszeiten und Busverbindungen

Die Unterrichtszeiten einschließlich der Zeiten für Arbeitsgemeinschaften und Freizeitangebote sind:

Montag bis Donnerstag 8.10 - 13.25 Uhr oder 15.10 Uhr bzw. 15.55 Uhr

Freitag

8.10 - 12.20 Uhr

An drei Unterrichtstagen in der Woche haben die Ganztagsschüler verbindlich bis mindestens 15.10 Uhr

Unterricht.

Zurzeit werden für Schülerinnen und Schüler aus den Stadtteilen Speck, Wehl, Helpenstein, Hoisten und Bettikum

Schulbusse morgens und am Ende des Ganztagsunterrichts bereitgestellt; aus allen anderen Stadtteilen ist die

Ganztagsrealschule mit mehreren öffentlichen Buslinien zu erreichen (Haltestelle Lessingplatz).

5. Stundenplanbeispiel einer Ganztagsklasse

08.10 - 08.55

09.00 - 10.30

10.50 - 12.20

12.40 - 13.25

14.25 - 15.10

15.10 - 15.55

Montag

Mathematik

Kunst*)

Englisch*)

Politik

INDI/FUF

INDI/FUF

Dienstag Mittwoch

Deutsch Politik

Religion*) Englisch*)

Erdkunde*) Mathematik*)

Sport

Physik

M I T T A G S P A U S E

Deutsch

--------allgem.

Sport

Übungsstunde--

Donnerstag

Deutsch

Biologie*)

Mathematik*)

Englisch

Klassenstunde

-------------------

Freitag

Sport

Musik*)

Deutsch*)

--------------

--------------

--------------

FUF: Fachunabhängige Förderung INDI: Individuelle Förderung *) Doppelstunde

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Realschule Holzheim

Städtische Realschule

Anschrift: Reuschenberger Str. 28a Telefon: 0 21 31 - 73 95 57

41472 Neuss Telefax: 0 21 31 - 73 95 59 9

E-Mail:

rs-holzheim@stadt.neuss.de

Homepage:

www.rs-holzheim.de

Schulleitung: Wolfgang Spangenberger

Zahl der Schüler/-innen im Schuljahr 2013/2014: 403 in 13 Klassen. Ab dem Schuljahr 2014/2015 könnte die

Schule (die einzige Neusser Realschule, der eine Aufnahme in die 5. Klasse möglich ist) eventuell 3-zügig

unterrichten,d.h. mehr Schüler/-innen aufnehmen als bisher.

Die Schule liegt im Stadtteil Neuss-Holzheim und ist mit öffentlichen Buslinien und mit dem Fahrrad gut erreichbar.

Im Rahmen einer Komplettsanierung und Erweiterung im Schuljahr 2003/04 sind zahlreiche neue Fachräume

sowie ein ansprechendes Schulgelände mit „grünen Klassenzimmern“ und einem Außenforum entstanden.

Pädagogische Leitgedanken

Die Realschule Neuss-Holzheim hat ein eigenes Schulprofi l entwickelt, das die folgenden Gedanken enthält:

Elternhaus und Schule sind Partner in der Schule und sollen bei der Erziehung zusammenarbeiten.

Gemeinsame Aufgaben:

• Den Schüler/-innen sollen Hilfen auf dem Weg zur Mündigkeit gegeben werden. Die jungen Menschen sollen

zunehmend selbstständig und selbstverantwortlich das eigene Leben meistern können, indem sie sich

kritisch mit ihrer Umwelt auseinandersetzen.

• In ihrem sozialen Verhalten sollen sie Konsens- und Kompromissbereitschaft zeigen, aber auch Konfl ikte

austragen und durchstehen können.

• Hinsichtlich ihrer sozialen Kompetenz sollen sie zur Teamfähigkeit hingeleitet werden.

• Die Schüler/-innen sollen ihre Interessen und Begabungen erkennen und nutzen.

• Ihre Arbeits- und Leistungsbereitschaft soll geweckt und stabilisiert werden, ohne dabei übertriebenen Leistungsdruck

und Angst vor Versagen zu erzeugen.

Um dieses eigenverantwortliche Arbeiten umzusetzen, fi ndet regelmäßig ca. alle 6 Wochen ein Methodentraining

statt. Die Schüler/-innen lernen dabei Lern- und Arbeitsmethoden kennen mit dem Ziel das selbstständige

Arbeiten zu erlernen.

Neue Unterrichtstaktung

Seit dem Schuljahr 2009/10 gibt es an der Realschule Neuss-Holzheim die „90 Minuten-Stunde“. Dadurch haben

die Schüler/-innen vormittags nur 3 Fächer.

Ergänzungsstunden

Neue Förderkonzepte werden in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik angeboten. Förderunterricht

fi ndet als ergänzender Unterricht statt. In den Klassen 5 und 6 werden in den Hauptfächern, Deutsch, Mathematik

und Englisch, Eingangstests mit dem Ziel einer sinnvollen und individuellen Förderung eines jeden Schülers

durchgeführt. In den Jahrgängen 8 und 10 werden die Schüler/-innen gezielt auf die Lernstandserhebungen und

auf die Abschlussprüfungen vorbereitet.

Wettbewerbe und Zertifikate

Auf die Teilnahme an Wettbewerben wie „The Big Challenge“ oder „Känguru“ wird im Unterricht großer Wert

30


gelegt. Auch der Erwerb von Fremdsprachenzertifi katen wie in Französisch das „Delf-Zertifi kat“ und in Englisch

„TELC“ ist in AGs möglich.

Aktive Pausengestaltung/bewegte Schule

In den Schulalltag sind zwei Pausen von jeweils 25 Minuten integriert worden, wobei eine aktive Pausengestaltung

dazu beitragen soll, den Bewegungsdrang der Schüler/-innen ihrem Alter entsprechend zu fördern.

Dazu wurde der hinter dem Gebäude liegende Teil des Schulhofes besonders für die jüngeren Schüler/-innen

adäquat gestaltet; Bewegung und Entspannung im Grünen sind hier möglich. Der vordere Teil des Schulhofes

bietet Möglichkeiten für Ballspiele. Aber nicht nur in den Pausen soll Bewegung gestattet sein, das Konzept der

bewegten Schule bietet auch im Unterricht kurze Einheiten der Entspannung oder der Bewegung.

Arbeitsgemeinschaften

In jedem Jahr werden an unserer Schule eine Vielzahl unterschiedlicher, schülerorientierter Arbeitsgemeinschaften

angeboten, u.a. sind dies Reiten, Handball, Ski, Schul-Zoo, Erste Hilfe, Kochen und Backen, Kunst, Leseförderung,

Musik, Mofa-AG, Theater, Französisch und Englisch-Zertifi katskurs, Programmierung, Betreuung

älterer Menschen im Altenheim, Klassen- und Schülerpaten u.v.m.

Computer/Internet

Die Schule verfügt über einen modern ausgestatteten und vernetzten Computerraum sowie über zahlreiche

Computer in den unterschiedlichen Klassen- und Fachräumen. Die Arbeit am PC ist in den Unterricht integriert.

Im Rahmen „Schulen ans Netz“ ist unsere Schule ans Internet angeschlossen.

Dependance des Teilinternates Dormagen im Rahmen des Landesprogramms „Talentsichtung und Talentförderung“

in Handball und Reiten

Seit dem Schuljahr 2002/03 ist die Realschule Neuss-Holzheim eine Dependance des Teilinternates Dormagen.

Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Neusser Handball Verein e. V. durchgeführt. Schüler/-innen

haben hier die Möglichkeit, zusätzlich 2 bis 4 Wochenstunden Sportunterricht zu erhalten. Die daraus gebildeten

Schulmannschaften nehmen am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ teil.

Im Reitsport erfolgt die Förderung in Zusammenarbeit mit dem Reitstall „Tillmann“ und dem Neusser Reit- und

Fahrverein. Schulinterne Turniere, Training beim Kadertrainer und Teilnahme am PM-Schulpferdecup sollen

Reiter/-innen motivieren und fördern. Leistungsorientierte Schüler/-innen erhalten nachmittags einen zusätzlichen

Förderunterricht.

Offener Ganztag

Im Anschluss an den Unterricht bieten wir im Rahmen des Offenen Ganztages eine variable Nachmittagsbetreuung

mit Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und weiteren Angeboten an.

1. Wahlpflichtfach in Klasse 6

In Klasse 6 kommt Französisch als zweite Fremdsprache zum Kennenlernen hinzu. Ab der 7. Klasse werden

weitere Differenzierungskurse je nach Neigung angeboten, die neben Deutsch, Mathematik und Englisch als

Hauptfächer unterrichtet werden.

Regelfall Versetzung an der Realschule Holzheim ist ein vom Land gefördertes Projekt „Bleibe bei uns“

an unserer Schule. In den Klassen 7-9 ist die Versetzung der Regelfall. Schüler/-innen mit schlechten Noten

kommen statt dessen in ein spezielles Lerncoaching-Programm, in dem sie von ausgebildeten Lehrkräften eng

begleitet und im Rahmen von Schüler helfen Schülern in fachlicher Hinsicht ergänzend unterstützt werden. Näheres

dazu auf der Schulhomepage Projekt „Bleibe bei uns“.

Berufsorientierung/Betriebspraktikum

Ein besonderes Anliegen der Schule ist, die Schüler/-innen optimal auf ihren zukünftigen Beruf vorzubereiten

und/oder den Übergang auf die gymnasiale Oberstufe zu ermöglichen.

Bereits in der 8. Klasse beginnt die Vorbereitung auf die Berufsorientierung durch Zusammenarbeit mit dem

Rhein-Kreis Neuss und dem Projekt „Wirtschaft pro Schule“, in dem Mitarbeiter von Neusser Unternehmen die

Schule im Rahmen des Politikunterrichts besuchen und aus dem Alltag berichten. Ein dreiwöchiges Betriebspraktikum

fi ndet in der 8. und 9. Klasse statt. Es soll den Schüler/-innen einen Einblick in die Berufswelt geben

und helfen, eine bessere Berufswahl zu treffen. In Klasse 10 absolvieren die Schüler/-innen ein zweiwöchiges

Sozialpraktikum. Neben den Praktika fi nden regelmäßig Berufsberatung durch die Arbeitsagentur und Besuche

des BIZ in Mönchengladbach statt. Eine besondere Bedeutung hat die Schulpartnerschaft mit den Unternehmen

UPS und Mediamarkt, die gezielt die Realschule Neuss-Holzheim unterstützen. Der Schule ist das Qualitätssiegel

„Berufswahl“ für besonders gute Unterstützung der Schüler/-innen verliehen worden.

Klassenfahrten/Tagesausflüge/Unterrichtsgänge

Einwöchige Skifreizeit in Klasse 7 und von den Schüler/-innen in Absprache mit Eltern und Lehrern gestaltete

Abschlussfahrt in Klasse 10 sollen das soziale Miteinander fördern und zu einer angenehmen Lernatmosphäre

beitragen. In den anderen Jahrgangsstufen ergänzen Tagesausfl üge und Unterrichtsgänge das Lernen.

Förderverein

Unser Förderverein bereichert die Ausstattung und Möglichkeiten der Schule maßgeblich und dank engagierter

Eltern ist er eine wichtige Institution der Schule.

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Die Sekundarschule

Die Sekundarschule ist ebenso wie die Gesamtschule eine Schulform des längeren gemeinsamen Lernens.

Die Sekundarschule umfasst die Klassen 5 bis 10 und sie ist mindestens dreizügig. Sie bereitet Schüler/-innen

sowohl auf die berufl iche Ausbildung als auch auf die Hochschulreife vor. Der Unterricht bietet von Anfang

an auch gymnasiale Standards. Individuelle Förderung wird hier groß geschrieben. Jede Sekundarschule hat

mindestens eine verbindliche Kooperation mit der Oberstufe einer Gesamtschule, eines Gymnasium oder eines

Berufkollegs. Die Sekundarschüler/-innen haben in der Oberstufe dieser kooperierenden Schule einen Platz

sicher, wenn sie die Sekundarstufe I mit dem entsprechenden Qualifi kationsvermerk abschliessen.

Der Unterricht in den Klassen 5 und 6 wird im Klassenverband erteilt. Er knüpft an Unterrichtsformen und -inhalte

der Grundschule an. Es sind folgende Fächer und Lernbereiche vorgesehen:

• Deutsch

• Mathematik

• Englisch

• ggf. zweite Fremdsprache

• ggf. dritte Fremdsprache

• Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik)

• Gesellschaftslehre (Geschichte, Politik, Erdkunde)

• Arbeitslehre (Technik, Wirtschaft, Hauswirtschaft)

• Kunst, Musik

• Religionslehre

• ggf. praktische Philosophie

• Sport

Die zweite Fremdsprache - in der Regel Französisch - wird ab Klasse 6 fakultativ angeboten. Sie ist Voraussetzung

für den Übergang in den gymnasialen Bildungsgang einer kooperativen Sekundarschule. Ein weiteres Angebot

für die zweite oder dritte Fremdsprache wird, wie am Gymnasium und der Gesamtschule, ab Jahrgangsstufe 8

eröffnet ( - häufig Spanisch).

In der Sekundarschule lernen die Schüler/-innen in den Klassen 5 und 6 gemeinsam. Ab der 7. Klasse kann

der Unterricht auf der Grundlage eines Beschlusses des Schulträgers integriert, teilintegriert oder in mindestens

zwei getrennten Bildungsgängen (kooperativ) erfolgen. Beide Neusser Sekundarschulen werden auf Beschluss

des Rates in der teilintegrierten Form geführt. Das heißt es werden ab Klasse 7 unter Beibehaltung der

Klassenverbände in einzelnen Fächern Neigungs- und Leistungsprofi le gebildet.

Die Sekundarschule verfügt nicht über eine eigene Oberstufe, aber durch die verbindliche Kooperation mit

mindestens einer Oberstufe eines Gymnasiums, einer Gesamtschule oder eines Berufskollegs ist sichergestellt,

dass Eltern bei der Anmeldung genau wissen, wo ihr Kind (bei entsprechender Leistung) das Abitur machen

kann.

Weitere Informationen zur Schulform Sekundarschule erhalten Sie auf der Homepage des Schulministeriums

NRW unter: http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Sekundarschule/index.html.

Errichtung einer zweiten Sekundarschule in Neuss

Der Rat der Stadt Neuss hat in seiner Sitzung am Freitag, dem 16. November 2012, die Errichtung einer

Sekundarschule zum Schuljahr 2013/14 beschlossen. Diese hat ihren Schulbetrieb im August 2013 in Gnadental

mit drei fünften Klassen aufgenommen.

Mit Ratsbeschluss vom 11.10.2013 wurde die Errichtung einer zweiten Sekundarschule am Standort Schulzentrum

Weberstraße beschlossen.

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Die entsprechende Elternbefragung hierzu wurde im September 2013 abgeschlossen. Das Ergebnis dieser

Befragung ließ einen deutlichen Bedarf nach einer weiteren Sekundarschule erkennen.

Unabhängig davon müssen sich beim verbindlichen Anmeldetermin im Februar 2014 dann mindestens 75

Eltern endgültig für die zweite Sekundarschule entscheiden, um eine Errichtung zu ermöglichen.

Aktuelle Informationen zur Situation der Schulform Sekundarschule in Neuss fi nden Sie über die Homepage der

Stadt Neuss (www.neuss.de).

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Sekundarschule Neuss

Städtische Sekundarschule

Sekundarschule

Anschrift: Gnadentaler Allee 36a Telefon: 0 21 31 - 36 73 97 0

41468 Neuss Fax: 0 21 31 - 36 73 97 7

E-Mail: sk-neuss@gmx.de

Homepage:

www.sekundarschule-neuss.de

Schulleitung: Anja Bentele-Brückner (kommissarisch)

Zahl der Schüler/-innen im Schuljahr 2013/2014: 81 im Jahrgang 5 aufgeteilt auf drei Klassen

Inmitten des Wohngebietes des historischen Stadtteils Gnadental hat die erste Sekundarschule der Stadt Neuss

im Sommer 2013 ihren Betrieb mit 81 Schülerinnen und Schülern aufgenommen. Die Lage ermöglicht allen

Schülerinnen und Schüler viel Bewegungsfl äche auf dem Schulhof und eine gute Erreichbarkeit mit unterschiedlichen

Bussen oder auch dem Fahrrad.

ERREICHBARKEIT:

Die Schule ist gut mit den Buslinien 841, 849, 851, 852, 854, 875 und 875 erreichbar. Die Haltestellen sind „Im

Oberfeld“ (Linie 854 (aus Weckhoven)), „Grüner Weg“ (Linie 841, 849, 854 (aus Norf) und 874) und „Humboldtstraße“

(Linie 841, 851, 852 und 875).

ZUM GEBÄUDE: Das Schulgebäude soll in naher Zukunft modernisiert und erweitert werden, damit es den Bedürfnissen

moderner Schulkultur gerecht wird. So ist ein Anbau, der eine Mensa enthalten wird ebenso geplant

wie die Sanierung vorhandener Schulgebäudeteile.

ORGANISATORISCHES: Die erste Sekundarschule in Neuss wird als gebundene Ganztagsschule geführt.

Das heißt hier fi ndet Unterricht täglich von 8:00h bis 15:05h statt; wobei die Teilnahme an einer AG dienstags

nachmittags fakultativ ist.

TEILINTEGRIERT: In der ersten Neusser Sekundarschule werden alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam

in den Jahrgängen 5 und 6 unterrichtet. Ab Klasse 7 werden sie in den Fächern Mathematik und Englisch auf

Erweiterungs- bzw. Grundkurse aufgeteilt. Ab Klasse 9 werden sie zusätzlich in Naturwissenschaften und in

Deutsch leistungsdifferenzierend unterrichtet.

NEIGUNGSDIFFERENZIERUNG: Beginnend in Klasse 6 haben alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit,

ein weiteres Hauptfach zu wählen: Französisch, Arbeitslehre, Darstellen und Gestalten oder Naturwissenschaften.

LEITIDEEN: Auf historisch bedeutsamem Grund soll auch der alten lateinischen Weisheit „in corpore sane,

mens sana“ Rechnung getragen werden. Das heißt hier sollen den bewegungsorientierten bzw. sportlichen sowie

den künstlerisch-kreativen Facetten des Schülerlebens besondere Bedeutung beigemessen werden.

So bereichert sowohl die Fortführung des Projektes „Jedem Kind seine Stimme“ den Unterricht in der ersten

Sekundarschule der Stadt Neuss.

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AGs: Diese Leitideen spiegeln sich u.a. auch im Angebot für den Dienstagnachmittag wider: Hier wird das schulinterne

Angebot bereichert durch Sportangebote der Turngemeinde Neuss, des Neusser Handballvereins, des

Neusser Schwimmvereins ebenso wie durch künstlerisch-kreative Angebote der Alten Post.

PHILOSOPHIE und RELIGION: Die Lage unserer Schule ermöglicht eine gute Zusammenarbeit mit den Kirchen

in Gnadental (der evangelischen Kreuzkirche sowie der katholischen St. Konrad Kirche). Hier fi nden u.a.

Gottesdienste zur Einschulung statt. Für Schülerinnen und Schüler, die weder katholisch noch evangelisch sind,

bieten wir das Fach Praktische Philosophie an.

ZUKUNFTSORIENTIERUNG: In Zukunft soll auch die Medienkompetenz der Sekundarschülerinnen und

-schüler ensprechend den Erfordernissen ihrer Lebenswirklichkeit geschult werden.

BERATUNG: An der ersten Sekundarschule in Neuss wird das Angebot im Bereich Beratung durch eine Schulsozialarbeiterin

erweitert, die regelmäßig in der Schule anzutreffen ist.

FÖRDERN und FORDERN: In der Sekundarschule setzen sich alle dafür ein, dass jedes Kind optimal, das

heißt seinen individuellen Möglichkeiten entsprechend gefördert und auch gefordert wird. Hier soll jeder seine

Potenziale entdecken und einsetzen lernen. Dies ist bei uns deswegen besonders gut möglich, weil die Schüler-

Lehrer-Relation in Sekundarschulen grundsätzlich sehr günstig ist.

ABSCHLÜSSE: Grundsätzlich ist der Erwerb aller Schulabschlüsse der Sekundarstufe I an einer Sekundarschule

möglich. Das bedeutet, ein Schüler / eine Schülerin kann die Sekundarschule mit der Fachoberschulreife

beenden oder sogar auch mit einem Qualifi kationsvermerk, der den Übergang in die Oberstufe eines Gymnasiums

oder einer Gesamtschule erlaubt. Ein Platz in der Oberstufe der Gesamtschule an der Erft ist jedem Sekundarschüler

/ jeder Sekundarschülerin unserer Schule, der / die einen solchen Abschluss erreicht, sicher. Es

ist ebenso möglich, die Sekundarschule mit einem einfachen Hauptschulabschluss (quasi nach Klasse 9) und

einem 10B-Abschluss (nach Klasse 10) zu verlassen.

STUNDENPLAN einer 5. Klasse – exemplarisch –

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

8:00h-9:05h

9:30h-10:35h

KOLA

GL

kR, eR oder

PP

D

KOLA

D

KOLA

E

KOLA

KU

10:40h-11:45h

E

M

NW

M

AL

12:05h-13:10h

MU

SP

E

D

M

14:00h-15:05h

NW

AG

GL

SP

SWI

KOLA = kompetenzorientierte Lern- und Arbeitszeit

NW = Naturwissenschaften (Biologie, Physik, Chemie)

GL = Gesellschaftslehre (Politik, Geschichte, Erdkunde)

AL = Arbeitslehre (Technik, Hauswirtschaft)

SWI = Schwimmen

SP = Sport

MU = Musik

PP = Praktische Philosophie

kR = katholische Religionslehre

eR = evangelische Religionslehre

D = Deutsch

M = Mathematik

E = Englisch

35


Sekundarschule Weberstraße

Städtische Sekundarschule

Sekundarschule

Anschrift: Weberstr. 90a Telefon: 01 57 5 - 70 42 88 5

41464 Neuss E-Mail: sekundarschule-weberstrasse@stadt.neuss.de

Projektgruppe:

Jochen Reif und Karin Steinmann-Exner

Die neue Sekundarschule Weberstraße startet zum Schuljahr 2014/2015. Es sollen vier Klassen in der Jahrgangsstufe

5 gebildet werden.

Lage

Die Sekundarschule Weberstraße hat im Grüngürtel der Stadt Neuss eine besonders schöne Lage und ist mit

verschiedenen Buslinien sowie der S-Bahn-Linie S11 (Haltestelle Neuss Süd) optimal in das regionale Verkehrsnetz

eingebunden.

Pädagogische Leitlinien

Ein hochmotiviertes Leitungs- und Lehrerteam möchte alle Jungen und Mädchen unabhängig von ihrer Herkunft

auf dem Weg des längeren gemeinsamen Lernens begeistern, befähigen, beraten und begleiten.

Die Sekundarschule Weberstraße versteht sich also als Dienstleistungseinrichtung für ihre Schüler und deren

Eltern.

Das pädagogische Wirken der Sekundarschule Weberstraße ist individuell ausgerichtet und orientiert sich am

Einzelnen und seinen spezifi schen Bedürfnissen.

Die Sekundarschule Weberstraße wird eine inklusive Schule für Jungen und Mädchen mit und ohne sonderpädagogischem

Förderbedarf sein.

Organisation

Die Sekundarschule Weberstraße wird als Ganztagsschule geführt. Der Unterricht beginnt um 7.50 Uhr und

endet – mit Ausnahme des Dienstag – um 15.00 Uhr. Eine Unterrichtsstunde dauert 65 Minuten.

Die Sekundarschule Weberstraße wird teilintegriert geführt. Dies bedeutet ein gemeinsames Lernen in Klassenverbänden

durchgehend bis Klasse 10, jedoch die Bildung von Grund- und Leistungskursen in Deutsch,

Mathematik und Englisch in den Jahrgangsstufen 7-10.

Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung der Sekundarschule Weberstraße mit dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium

möchten wir erreichen, dass unsere Schülerinnen und Schüler den Wert beider Schulformen

erkennen und ihre Mitschüler achten. Dazu wollen wir bereits in den Jahrgangsstufen 5-10 in gemeinsamen

36


Veranstaltungen und Projekten, z.B. Sozialpraktika, Sportveranstaltungen usw., beitragen.

Ein warmes Mittagessen, das immer auch muslimische Kinder anspricht, können die Schülerinnen und Schüler

in der großzügigen Mensa einnehmen.

Moderne Unterrichts- und Fachräume stehen der Sekundarschule Weberstraße zur Verfügung.

Die Sekundarschule Weberstraße strebt pädagogisch ausgewählte Kooperationen mit Vereinen und Einrichtungen

aus Sport, Kultur und Kirche an und öffnet sich damit in die Stadtteilumgebung.

Abschlüsse

Die Sekundarschule Weberstraße ist eine Schule, an der Schülerinnen und Schüler durch die Kooperation mit

dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium das Abitur erreichen können. Der Schulwechsel für den Besuch der

Oberstufe ist dabei räumlich sehr einfach, da die Sekundarschule Weberstraße und das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium

über den Schulhof miteinander verbunden sind.

Der erfolgreiche Eintritt in die Berufs- und Arbeitswelt ist mit Erreichen der Fachoberschulreife, dem Hauptschulabschluss

nach Klasse 10 oder dem Hauptschulabschluss nach Klasse 9 möglich.

Mit Bildung wachsen – gemeinsam erfolgreich

Die Sekundarschule Weberstraße befi ndet sich in der Gründungs- und Aufbauphase. Dies bedeutet eine große

Chance und Herausforderung, Schule in ihren vielfältigen Arbeits- und Lebensbereichen mit pädagogischem

Mut, Ideenreichtum und einer Balance zwischen Realismus und Vision auszugestalten. Wir wünschen uns ein

Team aus Lehrern, Eltern und Schülern, das diesen Mut –und das Risiko- aufbringt, um mit uns im Herzen des

Neusser Schulzentrums an der Weberstraße eine Schule der Zukunft zu entwickeln.

Eine Informationsveranstaltung für alle interessierten Eltern mit ihren Kindern über das Lernen und Arbeiten an

der neuen Sekundarschule Weberstraße fi ndet statt am

Dienstag, den 14. Januar 2014 um 18.00 Uhr

in der Aula der Maximilian-Kolbe-Schule

zu erreichen über Eingang Weberstraße 90a oder Bergheimer Straße

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Die Gesamtschule

Die Gesamtschule arbeitet mit Kindern und Jugendlichen aller Leistungsstärken und hält Laufbahnentscheidungen

möglichst lange offen. Gesamtschulen werden in der Regel als Ganztagsschulen geführt. Hier können

alle Abschlüsse der Sekundarstufe I erreicht werden, die auch an der Hauptschule, der Realschule und dem

Gymnasium erworben werden.

Die Gesamtschule umfasst in der Sekundarstufe I die Klassen 5 bis 10 und in der Sekundarstufe II (gymnasiale

Oberstufe) die Einführungsphase und die Qualifi kationsphase 1 und 2 (ehemals Stufe 11-13). In die Klasse 5 bis

9 gehen die Schülerinnen und Schüler jeweils ohne Versetzung.

Der Unterricht in den Klassen 5 und 6 wird im Klassenverband erteilt. Er knüpft an Unterrichtsformen und -inhalte

der Grundschule an.

Unterrichtsfächer

Der Unterricht im Pfl ichtbereich wird in folgenden Fächern bzw. Lernbereichen erteilt:

• Deutsch

• Gesellschaftslehre (Geschichte, Politik, Erdkunde)

• Englisch

• Mathematik

• Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik)

• Arbeitslehre (Technik/Wirtschaft/Hauswirtschaft)

• Musik/Kunst

• Religionslehre

• Sport

Wahlpflichtunterricht

In der Klasse 6 oder 7 setzen die Schülerinnen und Schüler erste individuelle Schwerpunkte, indem sie zusätzlich

ein weiteres Fach wählen. Dieser Wahlpfl ichtunterricht umfasst eine zweite moderne Fremdsprache,

Arbeitslehre (Technik, Wirtschaft, Hauswirtschaft) und Naturwissenschaften. Zusätzlich kann die Schule den

Lernbereich Darstellen und Gestalten anbieten.

Ab Klasse 8 wird eine weitere Fremdsprache als zweite oder dritte Fremdsprache angeboten.

Fachleistungskurse, Ergänzungsstunden

Um den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler gerecht zu

werden, bietet die Gesamtschule in einigen Fächern Fachleistungskurse an. Fachleistungskurse sind Lerngruppen,

in denen der Unterricht unterschiedlich hohe Anforderungen stellt. Frühestens ab Klasse 7 gibt es

Fachleistungskurse in Englisch und Mathematik, frühestens ab Klasse 8 in Deutsch und ab Klasse 9 in Chemie.

Bis zur Klasse 10 können die Jugendlichen bei entsprechender Leistung zwischen Grund- und Erweiterungskurs

wechseln, in der Regel zu Beginn des Schuljahres. Zusätzlicher Förderunterricht begleitet den

Kurswechsel und ermöglicht z.B. die Aufarbeitung von Lernrückständen.

Fester Bestandteil des Unterrichtsangebots sind die so genannten Ergänzungsstunden. Sie dienen vor allem

der Förderung in den Fächern Deutsch, Mathematik, in den Fremdsprachen, in den Naturwissenschaften und

in dem Fach des Wahlpfl ichtunterrichts.

Abschlüsse

In der Gesamtschule können alle Abschlüsse der Sekundarstufe I erworben werden:

• der Hauptschulabschluss nach Klasse 9

• der Hauptschulabschluss nach Klasse 10

• der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) nach Klasse 10.

Voraussetzung für den Erwerb des mittleren Schulabschlusses (Fachoberschulreife) sind mindestens ausreichende

Leistungen in zwei Erweiterungskursen, befriedigende Leistungen in den Grundkursen, zweimal

befriedigende und im Übrigen ausreichende Leistungen in den anderen Fächern. Dieser Abschluss beinhaltet

die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe des Gymnasiums, der Gesamtschule oder entsprechender

vollzeitschulischer Bildungsgänge des Berufskollegs, wenn die Leistungen in drei Erweiterungskursen

und in den übrigen Fächern mindestens befriedigend und im Grundkurs mindestens gut sind.

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Gymnasiale Oberstufe

Die dreijährige gymnasiale Oberstufe setzt den Bildungsgang der Klassen 5 bis 10 fort und schließt mit der

zentralen Abiturprüfung ab. Daneben werden auch die Fachhochschulreife nach der Einführungsphase, wie

auch die Fachhochschulreife nach der Qualifi kationsphase 1 als studienberechtigende Abschlüsse vergeben.

An der Gesamtschule wird somit die Allgemeine Hochschulreife (Zentralabitur) im Gegensatz zum Gymnasium

mit G8-Bildungsgang nach 9 Schuljahren erreicht.

Sprachenfolge

An den Gesamtschulen ist das Erlernen einer Fremdsprache verpfl ichtend, die Wahl einer 2. und 3. Fremdsprache

ist möglich.

Nachfolgend wird die Sprachenfolge an den Neusser Gesamtschulen dargestellt:

________________________________________________________________________________________

Klasse 5 Klasse 6

Klasse 7

Klasse 8 Jgstf. EF

neu einsetzende

1. Fremdsprache 2. Fremsprache im Wahlpfl ichtbereich 2. oder

Fremdsprache

________________________________________________________________________________________

3. Fremdsprache

Janusz-Korczak- Englisch Begegnungssprache Französisch Latein

Spanisch

Gesamtschule

Französisch

Begegnungssprache Türkisch

Türkisch

Gesamtschule

an der Erft

Englisch

Französisch

Spanisch

Spanisch

Gesamtschule

Nordstadt

Englisch

Russisch

**

**

Gesamtschule

Norf

Englisch

Spanisch

Französisch

Fremdsprache

________________________________________________________________________________________

* in Kooperation mit dem Marie-Curie-Gymnasium

** wird nach Beginn des Schuljahres 2013/2014 festgelegt.

Ganztagsangebote

Die Gesamtschulen werden als Ganztagsschulen geführt.

Latein oder eine

weitere moderne

Sonstiges

Der Rat der Stadt Neuss hat die Errichtung der Gesamtschule Norf (Ganztagsschule) als 4. Gesamtschule zum

Beginn des Schuljahres 2014/2015 beschlossen. Die Schule wird untergebracht im Gebäude der jahrgangsweise

auslaufenden Ganztagsrealschule Norf, Feuerbachweg.

Auf den folgenden Seiten stellen sich die Gesamtschulen der Stadt Neuss vor, die Redaktion lag bei den

Schulen.

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Janusz-Korczak-Gesamtschule

Städtische Gesamtschule

Anschrift: Platz am Niedertor 6 Telefon: 0 21 31 - 17 05 30

41460 Neuss Telefax: 0 21 31 - 17 05 33 8

E-Mail:

mail@jkg-neuss.de

Homepage:

www.jkg-neuss.de

Schulleitung: Achim Fischer

Zahl der Schüler/-innen im Schuljahr 2013/2014 Klasse 5–10: 729 in 25 Klassen

Jgstf. EF–Q2: 263

Der Ganztagsbetrieb an unserer Schule hat folgenden zeitlichen Rahmen:

Montag bis Freitag

Unterricht von 8.00 Uhr bis 15.55 Uhr (Freitag: 13.20 Uhr), in der Oberstufe

auch bis 16.45 Uhr.

Arbeitsgemeinschaften fi nden täglich im Anschluss an den Unterricht statt.

1. Zwei-Klassenlehrer-Prinzip

Die Schüler/-innen haben in der Regel in den Klassen 5 und 6 als Ansprechpartner zwei Klassenlehrer, die in

ihren Klassen möglichst viel Unterricht erteilen.

2. Jahrgangsstufenteams

Lehrerteams als stabile Bezugsgruppen: Unterstützt werden diese Maßnahmen durch eine Konzentration möglichst

weniger Lehrer in den einzelnen Klassen.

3. Förderkonzept

Wir fördern und fordern alle Schüler/-innen. In der Klasse 5 trainieren Schüler/-innen in einer Stunde pro Klasse

Arbeitsorganisation, Selbstsicherheit, Motivation und Konzentration. In der Klasse 6 werden in den Fächern

Deutsch, Englisch und Mathematik in jeweils 1 Stunde pro Fach und Klasse Lernrückstände aufgearbeitet. Leistungsstarke

Schüler/-innen erhalten Zusatzangebote in den einzelnen Fächern und in AGs. Schüler/-innen, die

die gymnasiale Oberstufe anstreben, werden in Jgst. 10 durch einen Intensivkurs in Mathematik, Englisch und

Deutsch sowie durch einen Brückenkurs gezielt gefördert.

4. Selbstbestimmtes Lernen - freie Arbeit

Lernen soll Spaß machen und möglichst effektiv für jede(n) einzelne(n) Schüler/-in sein; Schüler/-innen lernen

am besten, wenn sie selbstbestimmt und selbstverantwortlich mit Lehrer/-innen und Mitschüler/-innen kooperieren.

5. Beratung

Unsere Beratungslehrerin in Abteilung 1, unser Beratungslehrer in Abteilung 2 und unsere Sozialpädagogin geben

in allen Fragen der Schullaufbahn sowie bei persönlichen Problemen Rat. Es besteht ein enger Kontakt mit

außerschulischen Beratungsstellen.

6. Maßnahmen im Ganztag

• tägliches, abwechslungsreiches Mittagessen in der Mensa, Getränke, belegte Brötchen, Obst und Snacks

in der Cafeteria (8-15 Uhr); Oberstufencafeteria

• Offene Angebote in der einstündigen Mittagspause z.B. Sport, Kickern, Vorlesen, Lesen, Malen, Ausruhen

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und Entspannen.

• Selbstlernprinzip: Selbstlernzentrum mit umfangreicher Bibliothek und ausreichend Internetarbeitsplätzen

• Arbeitsgemeinschaften (AGs): Erweiterung und Ergänzung des Unterrichtsangebotes, sinnvollen Freizeitgestaltung,

freiwillige Teilnahme, Arbeitsstunden: Erledigung des größten Teils der Hausaufgaben unter

fachlicher Anleitung in der Schule

7. Berufswahlplanung

Die Berufswahlorientierung und -planung ist wichtiger Bestandteil des Unterrichts in den Klassen 8-Q2 und hat

ihren Schwerpunkt mit vielfältigen Angeboten in den Klassen 8 bis 10. In Klasse 9 fi ndet für alle Schüler/-innen

ein einwöchiges Projekt zur Berufswahlvorbereitung und ein dreiwöchiges Betriebspraktikum statt. Dem schließt

sich in Klasse 10 ein gezieltes zweiwöchiges Praktikum für Schulabgänger an. Unsere Schule wurde mehrfach

mit dem Berufswahlsiegel des Rhein-Kreises-Neuss als „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche“ Schule ausgezeichnet.

Zusätzliche Beratungstermine für Schüler/-innen der Klassen 8-10 mit dem Arbeitsamt in der Schule.

Kooperation mit dem BTI Hammfeld in Neuss.

8. Lernpartnerschaften/Öffnung von Schule

• Galeria/Kaufhof: Bereitstellung von Praktikumsplätzen in den unterschiedlichsten Bereichen und Ausbildungssegmenten,

Einstellungsgesprächssimulation, Themenwoche Jgstf. 9 und Q1 (ehemals 12)

• Opel Dresen: Bereitstellung von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen, Themenwoche Jgstf. 9 und Q1

• SMS-Meer; Praktikumsplätze in der Zukunftstechnologie; Themenwoche Jgstf. 9 und Q1

• TG Neuss; Kooperation im Sportbereich

9. Partnerschulen

Partnerschaft mit dem Lycée Jean Talon in Châlons-en-Champagne/ Frankreich.

10. Klassenfahrten/Studienfahrten/Projekte

Mehrtägige Klassenfahrten werden in den Klassen 5 und 10 durchgeführt. Die Klassen 6, 7, 8, 9 und Q1 führen

parallel dazu eine Themenwoche durch. Die Jgstf. EF (ehemals 11) fährt zeitgleich zu Integrationstagen. In der

Jgstf. Q2 werden mehrtägige sportrelevante Exkursionen (Schneesport, Wassersport) angeboten. Eine Studienfahrt

findet zu Beginn der Jgstf. Q2 (ehemals 13) statt.

11. Eltern können mitgestalten

Unsere Gesamtschule will eine enge Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus. Deshalb bezieht sie Eltern in

die schulische Arbeit und Gestaltung ein. Eltern erleben Schule nicht nur als Beobachter. Eltern gestalten Schule

mit! So hat sich mit der Gründung unserer Schule ein Förderverein konstituiert. Das Ganztagskonzept wird mitgetragen

durch die engagierte Mitarbeit unserer Eltern. Viele unserer Eltern nutzen die regelmäßigen informellen

Treffs am „Lehrer-Eltern-Stammtisch“. Im alle zwei Jahre stattfi ndenden Schüler-Eltern-Lehrer-Seminar an

einem Wochenende kann man sich mit Konzepten und Problemen auseinandersetzen. Die Mitarbeit der Eltern

geht weit über die Mitbestimmungsgremien hinaus.

12. Gymnasiale Oberstufe der Gesamtschule

Schüler/-innen aus Haupt- und Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen, die die Berechtigung zum Besuch

der gymnasialen Oberstufe erworben haben, können in die Jgstf. EF aufgenommen werden.

Leistungs- und Grundkurse werden in allen Aufgabenfeldern eingerichtet; neben den „klassischen Leistungskursfächern“

Deutsch, Englisch, Mathematik liegen Schwerpunkte im naturwissenschaftlichen (LK in Biologie,

Chemie) und gesellschaftswissenschaftlichen Bereich (LK Sozialwissenschaften/Wirtschaft und LK Geschichte).

Die Kooperation mit dem Marie-Curie-Gymnasium stützt das Angebot.

Schüler/-innen aller Schulformen, die ihre Laufbahn bei uns fortsetzen, schätzen die individuelle, praxisorientierte

Schullaufbahnberatung und die besonderen Hilfen.

In Jgstf. EF werden in Deutsch, Englisch und Mathematik Angleichungskurse vor den Herbstferien angeboten.

Erste Erfahrungen mit der Oberstufe werden in einem Orientierungsseminar in Jgstf. EF verarbeitet. Berufl iche

Seminare, Exkursionen zu berufl ichen Institutionen, Hochschultage, ein Assessment-Center-Training und eine

Beruf- und Studienorientierungswoche sind Eckpunkte unseres Berufswahlprogramms. Die enge Zusammenarbeit

mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit und mit den regionalen Fachhochschulen und Universitäten

sorgt für aktuelle Informationen.

In der Jgst. Q1 fi ndet eine Berufs- und Studien-Orientierungswoche („soziales Kompetenztraining“, „Lebensplanung

und Werteerziehung“) statt. Zudem wird ein Projektkurs „Facharbeit“ angeboten. Schüler/-innen nutzen die

Vorbereitungskurse auf das Zentral-Abitur in Jahrgangsstufe Q2.

Ein Projektkurs mit dem Leitfach Sport als Ersatz für eine Facharbeit ermöglicht eine besondere Schwerpunktsetzung

und Förderung in diesem Bereich.

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Gesamtschule an der Erft

Städtische Gesamtschule

Anschrift: Aurinstr. 59 Telefon: 0 21 31 - 74 96 80

41466 Neuss Telefax: 0 21 31 - 74 96 81 1

E-Mail:

191486@schule.nrw.de

Homepage:

www.ge-erft.de

Schulleitung: Willi Breuer

Zahl der Schüler/-innen im Schuljahr 2013/2014: Klasse 5-10 727 in 25 Klassen

Jgstf. EF-Q2 159

Lage der Schule:

Beide Standorte der Schule liegen in attraktiver Umgebung in einem Landschaftsschutzgebiet beiderseits der

Erft und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Die Klassen 5 - 7 werden in Weckhoven (Am Lindenplatz) unterrichtet; den Klassen 8 - 10 und der gymnasialen

Oberstufe steht ein Neubau in Reuschenberg (Aurinstraße) zur Verfügung.

Pädagogische Zielsetzung und Grundsätze:

Ziel unserer Erziehungsarbeit ist neben der Erfüllung des planmäßigen Unterrichts, die Schüler/-innen individuell

zu fördern, zu Eigenverantwortlichkeit und Selbständigkeit zu ermutigen und sie zu konstruktiver und rücksichtsvoller

Zusammenarbeit mit anderen anzuleiten. Die Freude an eigenen und gemeinsamen Erfolgen soll ihnen

die Schulzeit zur positiven Lebenserfahrung werden lassen. Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft sind dafür

nötige Voraussetzungen.

Beteiligung

Wir arbeiten vertrauensvoll mit den Erziehungsberechtigten zusammen, die bei allen wichtigen Entscheidungen

zur Schullaufbahn ihrer Kinder informiert und eingebunden werden. Die Schulpfl egschaft gestaltet die Schule

aktiv mit. Der Förder- und der Ganztagsverein, die von engagierten Eltern geführt werden, helfen bei der Bewältigung

der vielen Aufgaben.

Kleine Lehrerteams

Um den Übergang von der Grundschule zu erleichtern, halten wir die Zahl der unterrichtenden Lehrer/-innen in

den unteren Klassen möglichst klein, u. a. um eine enge Kooperation in den Jahrgangsteams zu ermöglichen.

Alle Klassen der Sekundarstufe I haben zwei Klassenlehrer/-innen als Bezugspersonen.

Beratung

Unsere Beratungslehrer/-innen und unsere Sozialpädagoginnen geben in allen Fragen der Schullaufbahn wie

auch bei persönlichen Problemen Rat und arbeiten mit außerschulischen Beratungsstellen zusammen. Berufswahlvorbereitung

und Berufsberatung sind wesentliche Bestandteile des Schulprogramms in der Sekundarstufe

I und II. Unsere Schule ist wiederholt mit dem Berufswahlsiegel ausgezeichnet worden.

Öffnung von Schule

Unsere Kooperationspartner sind: die städtische Musikschule, das Theater am Schlachthof, ein Theaterpädagoge,

das Kulturamt, das White-Horse-Theatre, der TUS Reuschenberg, der NKC Neuss, SportAG, das

Heinrich-Grüber-Haus und das Autohaus Schwab-Tolles. In Zusammenarbeit mit ihnen werden interessierte

Schüler/-innen auf unterschiedlichen Ebenen gefördert. Darüber hinaus fi nden mit Neusser Industrie- und Handelsbetrieben

ab dem 8. Jahrgang Betriebserkundungen und sowohl im 8. als auch im 9. Jahrgang zweiwöchige

Berufspraktika statt.

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Der Schulalltag:

60 statt 45 Minuten

An unserer Schule dauert die Unterrichtsstunde 60 statt 45 Minuten. Dadurch bietet der Unterricht mehr Zeit für

Erklärungen und Übungsphasen, zur Vertiefung des Lernstoffs und für selbstständiges und individuelles Lernen.

Die Schüler/-innen haben an jedem Schultag weniger Fachwechsel; sie müssen sich nicht mehr so oft auf ein

neues Fach einstellen. Mehr Ruhe und Gelassenheit im Ganztagsbetrieb verbessern die Lernatmosphäre und

das Schulklima.

Gestalteter Ganztag

Der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr und endet am Montag, Mittwoch und Donnerstag in der Regel um 15.55 Uhr.

Am Dienstag und Freitag schließt der Unterricht in der Sekundarstufe I um 13.35 Uhr mit einer Arbeitsstunde, die

von einem/-r der Klassenlehrer/-innen geleitet wird. Freiwillige Sportangebote schließen sich an beiden Tagen

an. Außer dem Kernunterricht erhalten die Schüler/-innen Förderunterricht; frei wählbare Arbeitsgemeinschaften

ergänzen das Angebot. An beiden Standorten bietet der Ganztagsverein ein Frühstück und in der Mittagspause

(12.45 bis 13.45 Uhr) ein Mittagessen an. Am Standort in Weckhoven kostet das Mittagessen im Abonnement

3,00 Euro. Freizeitangebote ermöglichen abwechslungsreiche Pausengestaltungen.

Individuelle Förderung

In den Jahrgängen 5 bis 8 unterrichten wir das Fach „Soziales Lernen“; der Unterricht befördert ein vertrauensvolles

Klassenklima und unterstützt die Schüler/-innen in ihrem Prozess des Erwachsenwerdens. Die

Klassenlehrer/-innen werden für dieses Fach besonders fortgebildet (Lions-Quest-Fortbildung). Im 5. und 6.

Jahrgang erhalten zudem alle Schüler/-innen Förder- oder Forderunterricht in kleineren Gruppen; dieser fi ndet in

Deutsch, Englisch, Mathematik und speziellen Kursen (z.B. Förderung für Schüler/-innen mit Lese- und Rechtschreibschwäche,

Konzentrationstraining) statt. Leistungsstärkere Schüler/-innen werden im Selbstlernzentrum

besonders gefordert. Sprachbegabte Schüler/-innen können im Fach „Acting English“ ihre Sprachkompetenz,

ihre soziale Kompetenz und ihr Selbstbewusstsein stärken. Das Fach „Acting Englisch“ wird forgeführt bis zur

10. Klasse. In Klasse 6 erlernen alle Schüler/-innen den verantwortungsbewussten Umgang mit dem Computer

und dem Internet. Erweitert werden diese Kenntnisse im 8. Jahrgang. Im 1. Halbjahr des 9. Jahrgangs fördern

wir mit einem Zeitungsprojekt die Lesekompetenz und das Allgemeinwissen. Im 2. Halbjahr fi ndet eine Englischförderung

statt. Im 10. Jahrgang bereiten wir unsere Schüler/-innen in den Fächern Deutsch und Mathematik

auf ihre Abschlüsse vor. In jeden Jahrgang integrierte Methodentage stärken und verbessern das selbstständige

Lernen.

Differenzierung

In den 5. und 6. Klassen wird fast ausschließlich im Klassenverband unterrichtet. Ab dem 7. Jahrgang werden

die Fächer Englisch und Mathematik, ab dem 9. Jahrgang Deutsch und Chemie in Grund- und Erweiterungskursen

unterrichtet.

Wahlpfl ichtbereich und Sprachenangebot

Im Wahlpflichtbereich, der im 6. Jahrgang einsetzt und bis zum 10. Jahrgang fortgeführt wird, bieten wir die

Fächer Französisch, Naturwissenschaften, Arbeitslehre und Darstellen und Gestalten an. Als 3. Fremdsprache

kann ab dem 8. Jahrgang das Fach Spanisch gewählt werden. Spanisch wird in der Oberstufe sowohl als fortgeführter

und auch als neueinsetzender Kurs im 11. Jahrgang angeboten.

Arbeitsgemeinschaften

Die vielfältigen Angebote orientieren sich an den Interessen der Schüler/-innen und beinhalten sprachliche, naturwissenschaftliche,

kreative, musische und sportliche Aktivitäten ebenso wie Mädchen- und Jungenarbeit. Für

Mädchen bieten wir z. B. eine Roboter-AG an. Die Teilnahme ist für den 5., 6. und 7. Jahrgang verbindlich und für

höhere Jahrgänge freiwillig. In einzelnen Arbeitsgemeinschaften können Zertifi kate – z. B. DELF (Französisch-

Zertifi kat) – erworben werden. Die Arbeitsgemeinschaften werden in der Hauptsache von Lehrer/-innen, aber

auch von Eltern, Schülern und in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern durchgeführt.

Gymnasiale Oberstufe

Alle Schüler/-innen, die am Ende der 10. Klasse die Fachoberschulreife mit Qualifi kation erworben haben, können

in unsere Oberstufe aufgenommen werden. Besonderen Wert legen wir auf eine frühzeitige und vollständige

Integration von Seiteneinsteigern von Gymnasien, Haupt- und Realschulen. Zum Ende des 10. Schuljahres fi n-

det ein Einführungsseminar in oberstufentypisches Lernen statt, an dem auch die Seiteneinsteiger teilnehmen.

Im 11. Jahrgang wird Deutsch, Mathematik und Englisch für alle Schüler/-innen in kleinen Lerngruppen unterrichtet;

d.h. sie erhalten eine gezieltere Förderung. In einer Methodenwoche werden im 11. Jahrgang Lernmethoden

systematisch eingeführt.

In jedem Halbjahr des 11. und 12. Jahrgangs fi ndet eine Projektwoche statt, in der eine Problemstellung fächerübergreifend

und projektorientiert möglichst selbständig bearbeitet und das Ergebnis am Ende der Woche

schulöffentlich präsentiert wird.

Im 13. Jahrgang wird ein Vorbereitungsseminar auf die Abiturprüfung durchgeführt und der Jahrgang nimmt an

einem mehrtägigen, politisch-ökonomisch orientierten Planspiel teil.

Es fi ndet durchgängig eine intensive Berufs- und Studienwahlberatung in Zusammenarbeit mit der Berufsberatung

und verschiedenen Fachhochschulen bzw. Universitäten in unserem für die Sekundarstufe I und II eingerichteten

Berufsorientierungsbüro statt.

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Gesamtschule Nordstadt

Städtische Gesamtschule

Gesamtschule

Anschrift: Leostr. 37 Telefon: 0 21 31 - 75 27 92 0

41462 Neuss Telefax: 0 21 31 - 75 27 94 9

E-Mail:

ge.nord@stadt.neuss.de

Schulleitung: Dr. Olaf Templin

Die Gesamtschule Nordstadt wurde im September 2011 gegründet. Zum neuen Schuljahr nehmen wir zum

vierten Mal 110 Kinder in vier Klassen des neuen 5. Jahrgangs auf. Alle Klassen sind inklusiv, das heißt bei uns

werden Regelschüler/-innen gemeinsam mit Schüler/-innen mit besonderem Förderbedarf unterrichtet. Zu diesem

Zweck verfügt die Schule über mehrere Lehrer/-innen für Sonderpädagogik.

Grundsätzlich betrachtet das Kollegium darüber hinaus aber alle Schüler/-innen als Förderschüler/-innen, da

jedes Kind bei uns nach seinen individuellen Stärken gefordert und bezüglich seiner individuellen Schwächen

gefördert wird. Daraus leitet sich ein moderner Unterricht ab, der schülerInnenorientiert und binnendifferenzierend

angelegt ist. Für dieses Schuljahr hat sich das Kollegium die Etablierung von so genannten ‘Lernbüros’

vorgenommen; eine Lernzeit von bis zu sechs Zeitstunden pro Woche, in denen die Kinder zunächst in Deutsch,

Englisch und Mathematik nach ihren Stärken und Schwächen individuell arbeiten.

Im organisatorischen Rahmen einer Ganztagsschule fi ndet der Unterricht zwischen 08.00 Uhr und 15.35 Uhr

statt; dienstags und freitags endet der Unterricht bereits um 14.30 Uhr. An den übrigen Wochentagen liegt in

der letzten Stunde (14.35 Uhr bis 15.35 Uhr) die Individuelle LernZeit (ILZ) der Schüler/-innen. In diesem Rahmen

fi nden jeweils donnerstags die von den Schüler/-innen zu wählenden Arbeitsgemeinschaften (Angebote im

sportlichen, kulturellen, praktischen Bereich) statt. Montags und mittwochs erledigen die Kinder in der ILZ ihre

Schulaufgaben oder nehmen individuelle Förderangebote wahr. Schüler/-innen der Gesamtschule Nordstadt

beenden ihren Schultag um 15.35 Uhr, da es anstelle der traditionellen Hausaufgaben bei uns bis einschließlich

Klasse 7 nur Schulaufgaben gibt, die in der Schule (ILZ) erledigt werden. Die einzige Ausnahme hiervon bildet

das Vokabellernen in den Fremdsprachen.

Zu einer gelungenen Ganztagskonzeption gehört an der Gesamtschule Nordstadt auch die Versorgung von

Schüler/-innen und Mitarbeiter/-innen mit gesundem Essen. Während der Mittagspause (12.40 Uhr bis 13.30

Uhr) bietet unser Mensapächter in einem Buffetsystem frisch zubereitetes Mittagessen an, das immer auch für

muslimische Schüler/-innen geeignet ist. Für die Schüler/-innen der Jahrgänge 5 und 6 ist die Teilnahme am

Mittagessen verpfl ichtend. Während des gesamten Vormittags besteht ein Cafeteria-Anbebot.

Als Gesamtschule verstehen wir uns als Schule für alle Kinder, die wir unabhängig von Begabung und Herkunft

zum bestmöglichen Schulabschluss führen. An der Gesamtschule Nordstadt können alle Schulabschlüsse erworben

werden: vom Hauptschulabschluss über den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) bis zum

Abitur.

Nach wie vor befi ndet sich die Gesamtschule Nordstadt im Aufbau; einige strukturelle Entscheidungen sind in

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den ersten Jahren schon gefallen, einige sind noch offen.

• Im Fremdsprachenbereich bieten wir neben Englisch (ab Klasse 5) im Wahlpfl ichtbereich Russisch (als

Begegnungssprache ab Klasse 6) an, die Festlegung der dritten Fremdsprache im Bereich der Ergänzungsstunden

ab Klasse 8 ist noch nicht gefallen, wahrscheinlich werden wir hier aber Französisch anbieten.

• Die Fachbereiche Gesellschaftslehre und Naturwissenschaften werden in den Jahrgängen 5 und 6 als integrierte

Fächer unterrichtet und danach in die Teilfächer Geschichte, Politik, Erdkunde (Gesellschaftslehre)

und Biologie, Chemie, Physik (Naturwissenschaften) aufgespalten.

• In Englisch und Mathematik setzt ab Jahrgang 7 die Fachleistungsdifferenzierung ein: Schüler/-innen erhalten

eine Zuweisung zu einem Erweiterungs- oder Grundkurs. Sie werden aber weiterhin gemeinsam im

Klassenverband unterrichtet. In Deutsch sowie Chemie oder Physik – diese Entscheidung ist ebenfalls noch

offen – folgt diese Differenzierung dann ab Jahrgang 9.

Alle noch offenen Fragen werden von der Schulleitung und dem Kollegium vorbereitet und dann mit den Schüler/-

innen- und Elternvertretern in der Schulkonferenz gemeinsam beraten und beschlossen.

Pädagogisch sieht die Schule jedes einzelne Kind mit seinen spezifi schen Fähigkeiten im Zentrum ihres Handelns.

In dieser Hinsicht versteht sich die Gesamtschule Nordstadt als Bildungs-Dienstleister. Im erzieherischen

Bereich bekennen wir uns zu einer Schule der Vielfalt und Heterogenität, in der es möglich ist Verschiedenartigkeit

in jeglicher Hinsicht friedlich miteinander zu leben.

Und das Wichtigste zum Schluss: Wir lieben Kinder.

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Gesamtschule Norf

Städtische Gesamtschule

Gesamtschule

Anschrift: Feuerbachweg Telefon: 01 57 5 - 70 42 88 6

41469 Neuss E-Mail: gesamtschule-norf@stadt.neuss.de

Projektgruppe: Saga Sjölund und Ulrich Burk

Gesamtschule Neuss-Norf:

Der Rat der Stadt Neuss hat am 12.07.2013 die Gründung einer vierten Gesamtschule auf dem Gelände der

Ganztagsrealschule Norf beschlossen.

Die Projektgruppe dieser neuen Gesamtschule hat sich auf verschiedene Leitideen verständigt.

Unterrichtszeiten und Anfahrt:

Die genaue Rhythmisierung der Unterrichtszeiten liegt in der Verantwortung der noch zu bestimmenden Schulleitung

der Gesamtschule Norf und der Schulkonferenz. Aktuell besteht für die Schüler/-innen aus den Stadtteilen

Bettikum, Helpenstein, Hoisten, Speck und Wehl das Angebot, eigens bereitgestellte Schulbusse morgens

und am Ende des Ganztagsbetriebs zu nutzen. Aus allen anderen Stadtteilen ist die Schule gut mit verschiedenen

Buslinien bzw. der S-Bahn zu erreichen.

Leitidee und Lernkultur:

Wir möchten unsere zukünftigen Schüler/-innen in einem positiven Lernumfeld zu im sozialen Sinne agierenden,

leistungsorientierten und aufgeklärt-kritischen Menschen erziehen:

„Sapere aude! - Wage es, deinen Verstand zu benutzen!“

Wir werden die Kinder und Jugendlichen individuell fördern, kooperatives Handeln ausbilden und den Gedanken

der Inklusion umsichtig in die Praxis umsetzen.

Internationale Ausrichtung des Schulprogramms:

Wir möchten die Gesamtschule Norf auf Europa und die Welt ausrichten. Das bedeutet die Einrichtung von

Schulpartnerschaften im Sinne des E-Twinnings sowie im Rahmen der bestehenden Städtepartnerschaften der

Stadt Neuss z.B. mit Châlons-en-Champagne (Frankreich), Nevsehir (Türkei), Pskow (Russland), Rijeka (Kroatien)

oder Saint Paul (USA). Wir werden uns in der Zukunft um die Erfüllung der Rahmenbedingungen zur

Aufnahme in das Comenius-Projekt der Bundesregierung und zur Führung des Titels „Europaschule“ bemühen.

Zu dieser internationalen Ausrichtung gehört nach Möglichkeit auch das Angebot des planmäßigen oder außerplanmäßigen

Unterrichts asiatischer Sprachen, wie z.B. Chinesisch oder Japanisch.

Ganztagsbetrieb:

Im Anschluss an die Gegebenheiten der Ganztagsrealschule Norf wird die neu zu gründende Gesamtschule

die Unterrichtszeiten an den Ganztagsbetrieb mit schuleigener Mensa anpassen. In diesem Kontext haben wir

Überlegungen zur Veränderung des 45-Minuten-Rhythmus angestellt, um mehr Raum für längere Übungsformen,

z.B. Experimente in den naturwissenschaftlichen Fächern und entspannten Unterricht anzubieten. Der

Ganztagsbetrieb beinhaltet auch ein breit gefächertes Angebot an Arbeitsgemeinschaften, wie beispielweise

Astronomie, Kochen, Modellbau, Musik, eventuell in Kooperation mit privaten Musikschulen, Rechtskunde, Tanz

etc.

Klassenlehrerteams:

Nach Möglichkeit werden die Schüler/-innen bis zur Vollendung des 10. Schuljahres von Klassenlehrerteams

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etreut, die jeweils mit einer Frau und einem Mann besetzt sein sollen. Auf diese Art und Weise möchten wir die

bestmögliche Betreung der jungen Menschen garantieren.

Schullaufbahn und Unterrichtsfächer:

Die Aufzählung der von uns angebotenen Unterrichtsfächer entnehmen Sie bitte den allgemeinen Ausführungen

zur Struktur der Gesamtschule.

Fremdsprachen:

Wir möchten den Schüler/-innen ab Klasse 5 Englisch als erste Fremdsprache, in der Folge zunächst wahlweise

Spanisch oder Französisch und ab Jahrgangsstufe 8 Latein und eine weitere moderne Fremdsprache anbieten.

Fachleistungsdifferenzierung:

Im System der Gesamtschule ist zunächst die Differenzierung der Fächer Englisch, Deutsch und Mathematik

vorgesehen. In der Gesamtschule Norf werden die Schüler/-innen ab der Jahrgangsstufe 7 getrennte Erweiterungs-

bzw. Grundkurse in Englisch und Mathematik besuchen, im Fach Deutsch soll die äußere Differenzierung

aufgehoben werden. Die Schüler/-innen mit E- und G-Kurszuweisungen werden in diesem Fach gemeinsam

unterrichtet.

Standardsicherung:

Wir möchten eine leistungsorientierte Schule sein, die sich der Erfüllung der Standards zentraler Abschlussprüfungen

der Jahrgangsstufe 10 und den Anforderungsprofi len des Zentralabiturs NRW verpfl ichtet fühlt.

Lesekompetenz:

Ein besonderes Anliegen der Mitglieder des Gründungsteams ist die Förderung der Lese- und Schreibkompetenz

unserer zukünftigen Schüler/-innen. Mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen sind die Visitenkarten

unserer zukünftigen Absolventen.

Wir streben in diesem Sinne eine Kooperation mit der Stadtbibliothek Neuss an und “träumen davon”, in Zukunft

eine eigene Schulbibliothek aufbauen zu können.

Methodentraining:

Schon ab der Jahrgangsstufe 5 erhalten die Schüler/-innen spezielle Trainings hinsichtlich der Methoden zur

Lösung der unterschiedlichen Aufgabenformate des Fächerspektrums. Erfahrungswerte zeigen, dass die geschickte

Anwendung entsprechender Methoden für die Bewältigung „kleiner und großer“ Prüfungsanforderungen

unabdingbar ist.

Lern- und Vorbereitungszeit:

In einem noch zu bestimmenden Zeitvolumen werden die Schüler/-innen Gelegenheit haben, Inhalte und Aufgabenformate

aller Fächer in eigens einzurichtenden Unterrichtsstunden in Ruhe zu erarbeiten.

Epochenunterricht:

Einmal pro Schuljahr widmen sich die Schüler/-innen nach Möglichkeit in allen Fächern in einem bestimmten

Projektzeitraum einer übergeordneten Thematik, um diese so aus dem Blickwinkel aller Fachgebiete zu erforschen

(z.B. Thema Rom in den Fächern Geschichte, Kunst, Latein, Religion, Sport etc.).

Berufsorientierung:

Die Vorbereitung unserer Schüler/-innen auf die Wahl ihres zukünftigen Berufs bzw. eventuell ihres Studienfachs

liegt uns besonders am Herzen. Wir möchten gerne Lernpartnerschaften mit regionalen Betrieben etablieren,

um den jungen Menschen Einblicke in den Berufsalltag und die Anforderungen und Freuden der jeweiligen Berufe

zu ermöglichen. Das Gründungsteam hat diesbezüglich schon konkrete Vorstellungen.

Der Kontakt zu entsprechenden Firmen, Ausbildungszentren der IHK, Seminaren verschiedener Universitäten

und Fachhochschulen sowie die Förderung von Ferien- und Tagespraktika über das reguläre Betriebspraktikum

in den Jahrgangsstufen 9 und 10 hinaus sind uns sehr wichtig.

In den Fächern Arbeitslehre (Hauswirtschaft/ Technik) und Sozialwissenschaften (Wirtschaft) werden in diesem

Zusammenhang unerlässliche theoretische Grundlagen vermittelt.

Der Elternkontakt ist uns wichtig!

Wir möchten auf allen Ebenen die Zusammenarbeit mit Eltern etablieren, fördern, pfl egen und sie in die Planung

und Durchführung von Schulfeiern und außerunterrichtlichen Angeboten mit einbeziehen. Ebenso möchten wir

die Eltern dazu ermuntern, aktiv bei der konzeptionellen Ausrichtung der neuen Schule mitzuarbeiten.

Klassenfahrt

Wir planen schon! In Klasse 6 möchten wir die ersten Klassenfahrten mit noch unbekanntem Ziel unternehmen.

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ISR - Internationale Schule am Rhein in Neuss

Konrad-Adenauer-Ring 2

41464 Neuss

Leitung:

Eileen Lyons

Telefon: 0 21 31 - 403 88 14 oder -15

Telefax: 0 21 31 - 40 38 81 75

E-Mail: info@internationale-schule.de

Homepage: www.internationale-schule.de

Direkt am Neusser Stadtwald befi ndet sich der moderne, freundliche Schulbau der ISR Internationale Schule

am Rhein in Neuss. Neben Klassenräumen stehen eine Bibliothek, eine Sporthalle, zahlreiche Fach- und Differenzierungsräume,

ein Examensraum, Küche und Mensa sowie ein moderner Kindergarten zur Verfügung.

Die 2003 gegründete ISR ist ein privates Ganztags-Schulangebot für die internationale Community im Großraum

Düsseldorf und Neuss sowie für deutsche Familien, die ihren Kindern eine international anerkannte Ausbildung

ermöglichen wollen. Die Schuldirektorin, Eileen Lyons aus Irland, freut sich, dass unter dem Dach der

ISR Schülerinnen und Schüler aus 45 verschiedenen Nationen unterrichtet werden.

Die Welt wächst zusammen – Mehrsprachigkeit auf höchstem Niveau wird eine immer wichtigere Berufsvoraussetzung,

insbesondere für Führungspositionen. Die Absolventen der ISR haben an den Universitäten besondere

Chancen. Akademisches und soziales Engagement sowie Persönlichkeitsbildung gehen bei der ISR, dank des

von SABIS ® eingebrachten Ausbildungssytems, Hand in Hand.

Die ISR bietet für Kinder ab 3-18 Jahren 2 Kindergartenjahrgänge sowie die Klassenstufen 1-12 an. Die Unterrichtssprache

ist Englisch; Deutsch als Mutter- oder Fremdsprache (für eine schnelle Integration am Wohnort)

steht als Pflichtfach auf dem Lehrplan. Beide Sprachen werden in 4 Leveln, vom Anfänger-Muttersprachenniveau,

angeboten. Die SABIS Student Life Organization ® , die sich aus Schülern zusammensetzt, organisiert ca.

30 Nachhilfe-Einheiten und 120 Aktivitäten pro Woche, die den schulischen Alltag ergänzen; so nimmt die ISR

zum Beispiel an zahlreichen Sportereignissen in der Region und bundesweit via GISST (German International

School Sports Tournament) teil.

Die Schüler der Internationalen Schule, die nach NRW-Schulrecht als anerkannte Ergänzungsschule gilt, werden

nach den pädagogischen Konzepten von SABIS ® unterrichtet. SABIS ® hat als Pädagogikunternehmen eine

über 125jährige Tradition. In 75 Schulen weltweit werden inzwischen rund 60.000 Kinder und Jugendliche

unterrichtet. ISR und SABIS ® bereiten auf mehrere internationale Abschlüsse vor, wie das SABIS ® High School

Diplom, das International Baccalaureate (IB) und die amerikanischen Advanced Placement Exams (AP). Diese

ermöglichen den Zugang zu einer renommierten in- oder ausländischen Universität.

Im Schuljahr 2013 und damit im 10. Jahr des Bestehens konnte der dritte IB-Jahrgang erneut erfolgreich und

mit herausragend guten Ergebnissen verabschiedet werden:

• IB Weltdurchschnitt: 29.81

• IB Durchschnitt Deutschland: 31.25

• ISR IB Durchschnitt: 33.69

Das SABIS ® Educational System ist einer ganzheitlichen, international orientierten und individuellen Förderung

der Schüler verpfl ichtet. Auch ein durchschnittlich begabter Schüler erhält die Chance, einen die Universitätslaufbahn

eröffnenden Abschluss zu erreichen. Die Lehrpläne werden zentral ausgearbeitet, unterrichtet wird

mit eigens konzipierten Materialien. Somit ist auch eine Schulzeit ohne Unterrichtsausfall gewährleistet. Regelmäßige

Prüfungen bzw. Tests und ein Monitoring-System begleiten die Lernerfolge des Schülers kontinuierlich

und machen ggfs. auch sofort aufmerksam auf Lernlücken. Die Eltern erhalten passwortgeschützt durch das

SABIS ® WebParent einen genauen Einblick in den aktuellen Leistungsstand ihres Kindes.

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Anmeldungen an der ISR sind zu jedem Zeitpunkt, auch im laufenden Schuljahr, jedoch spätestens bis zum 30.

April möglich. Infos und Anmeldeformulare sind unter www.internationale-schule.de, sowie unter Telefon 02131-

40388-14 oder -15, oder per E-Mail an info@internationale-schule.de, erhältlich.

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Das Gymnasium

Das Gymnasium vermittelt eine vertiefte allgemeine Bildung, die für ein Hochschulstudium notwendig ist und für

eine berufl iche Ausbildung qualifi ziert. Der Unterricht soll zur Auseinandersetzung mit komplexen Problemstellungen

anleiten und zu abstrahierendem, analysierendem und kritischem Denken führen. Alle Neusser Gymnasien

umfassen in einem durchgehenden Bildungsgang die Sekundarstufe I (Klasse 5 bis 9) und die gymnasiale

Oberstufe (Jahrgangsstufe 10 bis 12).

Der Unterricht in der Sekundarstufe I wird in folgenden Fächern und Lernbereichen erteilt:

• Deutsch

• Gesellschaftslehre (Geschichte, Politik, Erdkunde)

• Mathematik

• Naturwissenschaften (Biologie, Physik, Chemie)

• Englisch

• Zweite Fremdsprache (Latein, Französisch)

• Kunst, Musik

• Religionslehre

• Sport.

Englisch wird ab Klasse 5 als erste Fremdsprache fortgeführt. Die Schule kann ab Klasse 5 außerdem eine andere

moderne Fremdsprache oder Latein anbieten. Ab der Klasse 6 wird eine zweite Fremdsprache unterrichtet;

dies kann eine weitere moderne Fremdsprache oder Latein sein. In manchen Schulen besteht auch die Möglichkeit,

bereits in Klasse 5 neben Englisch mit der zweiten Fremdsprache zu beginnen.

Erprobungsstufe

In der Sekundarstufe I bilden die Klassen 5 und 6 eine besondere pädagogische Einheit: die Erprobungsstufe.

Anknüpfend an die Lernerfahrungen der Kinder in der Grundschule führen die Lehrerinnen und Lehrer die Kinder

in diesen zwei Jahren an die Unterrichtsmethoden und Lernangebote des Gymnasiums heran. Sie beobachten

und fördern die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder mit dem Ziel, in Zusammenarbeit mit den

Erziehungsberechtigten die Entscheidung über die Eignung für die gewählte Schulform sicherer zu machen. Zu

Beginn der Jahrgansstufe 6 wählen die Schüler die zweite Fremdsprache.

Innerhalb der Erprobungsstufe gehen die Schülerinnen und Schüler ohne Versetzung von der Klasse 5 in die

Klasse 6 über. Am Ende der Klasse 6 entscheidet die Versetzungskonferenz mit der Versetzung der Schülerinnen

und Schüler in die Klasse 7 auch über deren Eignung für den weiteren Besuch des Gymnasiums. Stellt die

Versetzungskonferenz gegen Ende der Erprobungsstufe fest, dass die Schulform gewechselt werden sollte, so

wird den Erziehungsberechtigten eine entsprechende Empfehlung spätestens sechs Wochen vor Schuljahresende

schriftlich mitgeteilt und gleichzeitig ein Beratungstermin angeboten.

Die Schulleitung unterstützt die Eltern beim Wechsel des Kindes in die empfohlene Schulform.

Pflichtbereich, Wahlpflichtunterricht und Ergänzungsstunden

Die bisher erwähnten Fächer bilden den Pfl ichtbereich, der in den Klassen 5 bis 7 im Klassenverband unterrichtet

wird. Für Fremdsprachen, Religionslehre und Sport oder bei differenzierter Förderung können Schülerinnen

und Schüler aus Parallelklassen der gleichen Jahrgangsstufe in Gruppen zusammengefasst werden.

Individuelle Akzente können Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 8 im Wahlpfl ichtunterricht setzen, der zu

dem Unterricht im Klassenverband hinzu kommt. Hier kann die Schule neben einer dritten Fremdsprache den

Lernbereich Naturwissenschaften und die Fächer Ernährungslehre, Informatik, Politik/Wirtschaft, Technik sowie

Kombinationen aus den Fächern der Stundentafeln der Sekundarstufe I anbieten. Jede Schülerin und jeder

Schüler entscheidet sich für eines dieser Angebote.

Fester Bestandteil des Unterrichtsangebots sind Ergänzungsstunden. Sie dienen vor allem der Förderung in

Deutsch, in Mathematik, in den Fremdsprachen oder im Lernbereich Naturwissenschaften sowie für erweiterte

Angebote in den Fächern der Stundentafel.

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Abschlüsse der Sekundarstufe I

Am Gymnasium können bis zur Klasse 10 alle Abschlüsse der Sekundarstufe I erworben werden:

• ein dem Hauptschulabschluss gleichwertiger Abschluss

• ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss

• der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) nach Klasse 10.

Außerdem kann die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe des Gymnasiums, der Gesamtschule

oder entsprechender vollzeitschulischer Bildungsgänge des Berufskollegs erreicht werden.

Gymnasiale Oberstufe

Die Schülerinnen und Schüler gehen mit der Versetzung nach Klasse 10 in die Einführungsphase der gymnasialen

Oberstufe über, die in der zweijährigen Qualifi kationsphase (Jahrgangsstufe 11 (Q 1) und 12 (Q 2)) fortgesetzt

wird. Nach erfolgreichem Abschluss des Bildungsganges sowie bestandener Abiturprüfung haben die

Schülerinnen und Schüler die Allgemeine Hochschulreife erworben.

Koedukation

Alle städtischen Gymnasien werden koedukativ geführt. Bei entsprechender Nachfrage besteht die Möglichkeit,

am Nelly-Sachs-Gymnasium eine Eingangsklasse als Mädchenklasse zu bilden.

Die Schule Marienberg als Gymnasium in kirchlicher Trägerschaft wird als Mädchengymnasium geführt.

Bilingualer Zweig Englisch am Marie-Curie-Gymnasium:

Das Marie-Curie-Gymnasium bietet in den Klassen 5 und 6 für alle Schüler eine verstärkte Englischförderung

an. Es gibt in beiden Jahren 6 Stunden Englisch pro Woche. Die zusätzlichen Englischstunden dienen zur Vertiefung

der verpfl ichtenden Inhalte und bieten die Chancen zu mehr kreativen und spielerischen Möglichkeiten

im Umgang mit der englischen Sprache.

Es besteht dann die Möglichkeit, beginnend mit Klasse 7, den bilingualen Weg Englisch weiter zu beschreiten.

In den Klassen 5 und 6 wird somit die Grundlage dafür gelegt, dass in den Klassen 7 bis 9 zwei Sachfächer zum

Teil mit verstärkter Stundenzahl in englischer Sprache unterrichtet werden können, zunächst Erdkunde, dann

Geschichte. Es werden (neben den deutschen) auch englische Lehrbücher verwendet. Der Lehrplan unterscheidet

sich aber inhaltlich nicht von dem der anderen Klassen.

Mit diesem Ausbildungsgang erhalten die Schülerinnen und Schüler, die ihn besuchen, die Chance, vertiefte

Kenntnisse in der für die internationale Verständigung so wichtigen englischen Sprache zu erlangen. Indem sie

diese auch in anderen Fächern anwenden, erwerben sie nicht nur das entsprechende Fachvokabular, sondern

lernen außerdem, sich ganz natürlich auch über schwierige Sachverhalte zu verständigen.

Bilingualer Fachunterricht: Der bilinguale Zweig steht allen Schülerinnen und Schülern offen, die Interesse an

Fremdsprachen haben. Die Schüler, die sich für dieses Profi l entscheiden, bleiben im Klassenverband und erhalten

die bilingualen Stunden in einem differenzierten Band. Die sozial wichtige Einheit des Klassenverbands

bleibt in der gesamten Sekundarstufe I erhalten.

Bilinguales Abitur: Um ein bilinguales Abitur zu erreichen, müssen in der Oberstufe der Leistungskurs Englisch

und der bilinguale Grundkurs Erdkunde als Abiturfächer gewählt werden.

Vorgezogene 2. Fremdsprache (Quirinus-Gymnasium, Gymnasium Norf):

Lateinunterricht ab Klasse 5 bei gleichzeitiger Fortsetzung des Englisch-Unterrichts (2 Wochenstunden).

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Doppelqualifikation am Marie-Curie-Gymnasium:

Abitur und Ausbildung zum/zur Chemisch-Technischen-Assistenten/Assistentin

Seit 1974 gibt es am Marie-Curie-Gymnasium ein Modell zur Doppelqualifi kation, das vom Ministerium für Schule

und Weiterbildung NRW genehmigt und vom Bundesministerium für Wissenschaft und Bildung als Modellversuch

anerkannt worden ist und 2011 unter den neuen Bedingungen von G 8 modifi ziert wurde. Es hat zum

Ziel, den Bildungswert praktischen Tuns in das Bildungsgut des Gymnasiums zu integrieren, wie es von der

Kultusministerkonferenz vorgesehen ist.

Dabei besteht die Möglichkeit in der gymnasialen Oberstufe die Allgemeine Hochschulreife und gleichzeitig

die Berufsqualifi kation des Chemisch-Technischen Assistenten/der Chemisch-Technischen Assistentin zu erlangen.

Die Inhalte beider Ausbildungsgänge sind in der Doppelqualifi kation miteinander verknüpft. Zusätzlich zum

Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife am Ende der Jahrgangsstufe Q2 sind die Absolventen berechtigt, in

die Abschlussklasse der Höheren Berufsfachschule für Technik für Schüler mit Hochschulzugangsberechtigung

einzutreten, in der sie bereits nach einem Jahr die Prüfung für Technische Assistenten/Assistentinnen, Fachrichtung

Chemie, ablegen können. Sie können aber auch an der Universität jede Fachrichtung studieren.

Ganztagsangebote

Im Rahmen der Ganztagsoffensive des Landes NRW für die Sekundarstufe I sind seit Februar 2009 alle in

Halbtagsform geführten weiterführenden Schulen verpfl ichtet, an Tagen mit Nachmittagsunterricht eine pädagogische

Übermittagsbetreuung sicherzustellen.

Darüber hinaus können freiwillige Bildungs- und Betreuungsangebote am Nachmittag (ehem. Landesprogramm

„13 plus“) – gegebenenfalls beitragspfl ichtig – angeboten werden.

Das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium wird seit dem Schuljahr 2009/10, aufbauend ab der Jahrgangsstufe

5, als Ganztagsschule geführt.

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Sprachenfolge

An den Gymnasien ist das Erlernen von zwei Fremdsprachen verpfl ichtend, die Wahl einer 3. und 4. Fremdsprache

ist möglich. Bei entsprechender Nachfrage können alle Fremdsprachen bis zum Abitur unterrichtet werden.

Nachfolgend wird die Sprachenfolge an den Neusser Gymnasien dargestellt:

_______________________________________________________________________________________

Klasse 5 Klasse 6 Klasse 8 Klasse 11

(ab 2010/11

Kl.10)

1. Fremdsprache 2. Fremdsprache 3. Fremdsprache im neu einsetzende

Wahlpfl ichtbereich

(4.) Fremdsprache

_______________________________________________________________________________________

1. Quirinus-Gymnasium Englisch Latein Französisch Französisch

Französisch Griechisch

Latein * Englisch

2. Nelly-Sachs-Gymnasium Englisch Latein Französisch Latein

Französisch Latein Französisch

3. Alexander-von-Humboldt- Englisch Latein Französisch Latein

Gymnasium Französisch Latein Französisch

4. Marie-Curie-Gymnasium Englisch Latein Französisch Spanisch

Französisch

5. Gymnasium Norf Englisch Latein Französisch Spanisch

Französisch Latein

Latein * Englisch

6. Schule Marienberg Englisch Latein Französisch Spanisch

Erzbischöfl iches Französisch Latein

Mädchengymnasium Latein * Englisch

________________________________________________________________________________

*zwei zusätzliche Unterrichtsstunden Englisch in Klasse 5

Auf den folgenden Seiten stellen sich die Gymnasien in der Stadt Neuss vor. Die Redaktion lag bei den Schulen.

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Quirinus-Gymnasium

Städtisches Gymnasium

Anschrift: Sternstraße 49 Telefon: 0 21 31 - 17 06 70

41460 Neuss Telefax: 0 21 31 - 17 06 732

E-Mail: quirinus-gymnasium@arcor.de

Schulleitung: Ulrich Dauben Homepage: www.quirinus-gymnasium.de

Zahl der Schüler/-innen im Schuljahr 2013/2014:

Klasse 5-9: ca. 600 in 22 Klassen

Jgst. EF-Q2: ca. 440 Schüler

Das Quirinus-Gymnasium, dessen Geschichte mindestens bis ins Jahr 1616 zurückreicht, verbindet bewährte

Bildungstradition mit zeitgemäßen pädagogischen Ansätzen und modernen Lerninhalten und sieht gerade in

dieser Synthese ein besonders geeignetes Konzept, den Anforderungen unserer Zeit gerecht zu werden. Die

christliche Tradition der ehemaligen Jesuitenschule wird überkonfessionell und in liberaler Grundhaltung weitergeführt.

Regelmäßig fi nden Schulgottesdienste und religiöse Besinnungstage statt.

Das Quirinus-Gymnasium betrachtet es als sein wesentliches Ziel, durch ein breites Fächerangebot und zielgerichtete

Vermittlung von fundiertem Wissen und sicherer Handlungskompetenz die Schülerinnen und Schüler

auf ihre künftigen Aufgaben in Studium, Beruf und Gesellschaft möglichst umfassend vorzubereiten. Die

Erziehung zur sozialen Verantwortung hat in den letzten Jahren sehr große Bedeutung gewonnen, die auch in

verschiedenen Projekten Niederschlag fi ndet, z.B. in Aktionen für eine zerstörte Schule in Haiti und für Opfer der

Tsunami-Katastrophe in Sri Lanka.

Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit am Quirinus-Gymnasium liegt im sprachlichen Bereich. Neben den modernen

Fremdsprachen wird den Alten Sprachen, vor allem dem Lateinischen, große Bedeutung beigemessen,

weil sie eine Vertiefung der sprachlichen Ausbildung gewährleisten, einen hohen Transferwert besitzen und eine

direkte Begegnung mit dem kulturellen Erbe Europas ermöglichen. Austauschprogramme bestehen mit Schulen

in Frankreich und Kroatien.

Die Entfaltung kreativer Fähigkeiten wird durch ein umfangreiches Angebot im musischen Bereich gefördert,

unter anderem durch Arbeitsgemeinschaften und Projekte im Bereich Kunst, Theater und Musik, wobei der Zusammenarbeit

mit der Musikschule Neuss – besonders in den Instrumentalklassen der 5. und 6. Klassen – eine

große Bedeutung zukommt.

Ein weiterer Schwerpunkt der schulischen Arbeit sind die Naturwissenschaften, die Mathematik und die Informatik.

Alle naturwissenschaftlichen Räume werden im Laufe dieses Schuljahres 2013/2014 völlig erneuert,

zwei Computerräume sind vernetzt, verfügen über einen Internetzugang für alle Schülerplätze und stehen allen

Fachbereichen zur Verfügung.

Das Schulgebäude bietet durch seine weitläufi g gegliederte Aufteilung ruhige Arbeitsbedingungen. Für jede

Stufe gibt es um Innenhöfe gelagerte Einzeltrakte. Von den beiden Pausenhöfen ist einer der Unterstufe vorbehalten.

Ab diesem Schuljahr 2013/2014 verfügt die Schule erstmals über einen großen Schülerarbeitsraum

(mit PC-Arbeitsplätzen), der gerade zum Selbstlernzentrum ausgebaut wird. Für den Sportunterricht steht eine

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Dreifachturnhalle mit umliegenden Außensportanlagen zur Verfügung.

Die Ausbildungsangebote im Einzelnen

Förderprogramm:

In Klasse 5-9 Förderunterricht in Deutsch, Mathematik, Latein, Französisch und Englisch, gekoppelt an das

Projekt „Schüler helfen Schülern“

Jeden Tag (außer freitags) Silentium für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7

Individuelle Unterstützung besonders leistungsstarker Schülerinnen und Schüler beim Überspringen eines

Schuljahres vor allem am Anfang der Oberstufe

Vielfältiges Angebot an Arbeitsgemeinschaften

Gezielte Vorbereitung auf Wettbewerbe in den Sprachen und den Naturwissenschaften

NEU: jahrgangsstufengerechte Thementage zur Förderung verschiedener Kompetenzen in fachlichen und sozialen

Bereichen

Berufsorientierung

Zweiwöchiges Betriebspraktikum in der Jahrgangsstufe 10 (EF)

Berufsberatung durch erfahrene Praktiker in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern

Partnerschaft mit RWE Power

Fremdsprachen (siehe auch Sprachenfolge)

Latinum und Graecum als offi zielle Qualifi kationen

Im Wahlbereich der Mittelstufe Erdkunde bilingual (Englisch)

Regelmäßige Teilnahme am UN-Planspiel „Model United Nations“

Regelmäßige Teilnahme an den Bundeswettbewerben Latein und moderne Fremdsprachen und am Certamen

Carolinum (mit Vorbereitungskursen in der Schule)

Business-English (IHK-Zertifi kat)

Delf-/Dalf-Zertifikate (Französisch)

Cambridge Certifi cate (Englisch)

Mathematik und Informatik

Fächerkombination Informatik/Mathematik im Wahlbereich der Mittelstufe

Informatik-, Internet- und Multimedia-AGs

Teilnahme an überregionalen Wettbewerben in Mathematik, Informatik und Physik

Naturwissenschaften

Leistungskurse in Biologie, Chemie und Physik

Fächerkombination Chemie/Technik im Wahlbereich der Mittelstufe

Teilnahme an Wettbewerben (Jugend forscht, Bayer-Stiftung)

Musischer Bereich

Langjährige Kooperation mit der Musikschule Neuss

Ausbildung an Streich- und Blasinstrumenten im Musikunterricht der Klassen 5 und 6

Symphonieorchester, Sinfonisches Blasorchester, Big Band, Streicher-Vororchester, Bläser-Vororchester, Jugendchor

Quirinus-Musikwettbewerb, Workshop für Chor und Orchester, regelmäßige Konzerte

Leistungskurse in Kunst und Musik

Theater-, Bühnenbild- und Kunst-AGs

Sport

Grundkurse und AG in Rudern, Ruder-Ausbildungsfahrten

Sport-Arbeitsgemeinschaften, Hochgebirgswandern mit einwöchiger Hüttentour in den Alpen

Schulmannschaften, u.a. in Hockey, Rudern und Tennis

Tanz-AG mit Prüfung zum Deutschen Tanzsportabzeichen

Golf-AG für Klasse 5 und 6

Regelmäßige Teilnahme an Schulsportwettbewerben in vielen Sportarten

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Alexander-von-Humboldt-Gymnasium

Städtisches Gymnasium

Anschrift: Bergheimer Str. 233 Telefon: 0 21 31 - 74 04 90

41464 Neuss Telefax: 0 21 31 - 74 04 91 1

E-Mail: avhgneuss@arcor.de

Schulleitung: Gerhard Kath Homepage: www.avhgneuss.de

Zahl der Schüler/-innen im Schuljahr 2013/2014:

„Leistung, Weltoffenheit, freundliches Lernklima“

Mit dem Namen Alexander von Humboldt fühlt sich

unser Gymnasium in besonderem Maße der Vermittlung

von Naturwissenschaften und Fremdsprachen

verpfl ichtet. Dies geschieht auf der Basis einer breiten

und soliden Allgemeinbildung. Das AvHG wurde 1966

gegründet und ist als junge Schule mit einer Schülerschaft

aus 30 Nationen offen für Neuerungen, Experimente,

kreative Ideen und moderne Technologien. Ziel

unserer 79 Lehrerinnen und Lehrer ist neben der optimalen

fachlichen Qualifi kation ihrer Schüler/-innen die

Erziehung zu Werten wie Leistungs- und Verantwortungsbereitschaft,

sozialem Engagement, Toleranz,

Teamfähigkeit und kritischem Denken.

Dies geschieht mit moderner gymnasialer Bildungsarbeit,

einer Vielzahl außerunterrichtlicher Aktivitäten

und durch ein hohes Maß an individueller Förderung.

In dem überschaubaren Rahmen unseres Gymnasiums

legen wir Wert auf eine vertrauensvolle und intensive

Zusammenarbeit mit den Eltern. Dies spiegelt

sich u.a. in den Ergebnissen der schulinternen Evaluationen

und der Arbeit von Schulpfl egschaft und Förderverein

(www.foerderverein-avhg-neuss.de) wider.

Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse

(MatNat-Klasse)

In diesen Klassen werden pro Jahrgang in den Naturwissenschaften

und in Mathematik in einer zusätzlichen

Unterrichtsstunde pro Woche das Experimentieren

und das mathematische Denken besonders geübt.

Für die MatNat-Schüler/-innen besteht die Verpfl ichtung,

an außerschulischen Wettbewerben teilzunehmen.

Klassen 5- 9: 530 Schüler/-innen in 19 Klassen

Jgstf. EF-Q2: 380 Schüler/-innen

Ganztagsgymnasium

Seit 2009 gibt es am AvHG montags, mittwochs und

donnerstags verpfl ichtenden Ganztagsunterricht.

Dienstagnachmittag können die Kinder freiwillig an

weiteren Arbeitsgemeinschaften oder der Hausaufgabenbetreuung

teilnehmen. In der einstündigen Mittagspause

essen die Schüler/-innen mit ihren Lehrer/-innen

in unserer im September 2011 eröffneten Mensa.

Durch das erweiterte Unterrichtsangebot ergeben sich

neue Lern- und Förderchancen. Eine Sozialpädagogin

bietet für die Schüler/-innen eigene Kurse an und

unterstützt die Lehrer/-innen bei der Gestaltung individueller

Fördermaßnahmen. In den Hauptfächern wird

verstärkt in Doppelstunden gelernt um den Tagesablauf

für die Kinder zu entschleunigen. „Hausaufgaben“

sind bei uns Übungsaufgaben, die unter Aufsicht der

Lehrer zum größten Teil in der Schule erledigt werden.

Angebote für die Erprobungsstufe (Klassen 5 – 6)

• Zwei-Klassenlehrer-Prinzip

• Methodikkurse zu Beginn der Klasse 5

• Zusammenarbeit mit Grundschulklassen in Experimentierkursen

(Tini und Toni)

• Teilnahme an mathematischen und naturwissenschaftlichen

Wettbewerben

• Förderkurse in den Hauptfächern

• bilinguale Module ab dem 6. Jahrgang

• Schnupperunterricht für die Wahl der 2. Fremdsprache

(Französisch oder Latein) im 5.Jg.

• Klassenfahrt in der Jahrgangsstufe 6

• Arbeitsgemeinschaften in Sport, Tanz, Theater, Informatik,

Naturwissenschaften, Musik,…

• Schließfächer zur Erleichterung des Schulgepäcks

• Musikschule im Schulgebäude: Montagnachmit-

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tags bietet die Neusser Musikschule für unsere

Schüler/-innen Instrumentalunterricht in Kleingruppen

an. Diese Schüler/-innen spielen dann in

verschiedenen Schulbands.

Angebote für die Mittelstufe

• Im Wahlpfl ichtbereich der Klassen 8 und 9 werden

Kurse in „Mathematik/ Informatik“, „Biologie/

Chemie“, „Geschichte bilingual“ und „Werken und

Gestalten“ angeboten.

• Beratungslehrermodell für erzieherische Fragen

• Mädchen- und Jungenprojekt in Klasse 7 “Lieber

echt als cool“

• bilingualer Unterricht in Geschichte

• Neuntägige Skifahrt in der Klasse 9

• Vorbereitung auf den Erwerb des „Diplôme

d`Etudes en Langue Française“ (DELF) und des

Cambridge Certifi cate durch Fachlehrer/-innen

Angebote für die Oberstufe

(Jahrgangsstufen 10– 12)

• breites Angebot an Leistungs- und Grundkursen

in allen 3 Aufgabenfeldern in Kooperation mit dem

benachbarten Nelly-Sachs-Gymnasium

• neu einsetzende Fremdsprachen: Latein, Französisch

• Studienfahrten in der Jahrgangsstufe 12

• Methodikkurse in den Stufen 10 und 11

• Lo-net: online gestützte Kommunikationsplattform

innerhalb der Kurse

Übergang von der Real- bzw. Hauptschule in die

gymnasiale Oberstufe

Schülerinnen und Schüler von Real- und Hauptschulen

mit dem Qualifi kationsvermerk für die gymnasiale

Oberstufe sind bei uns sehr willkommen. In der Jahrgangsstufe

10 werden für sie besondere Eingangsklassen

gebildet, in denen eine besondere Förderung

in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik

stattfi ndet.

• Hochbegabte:

- Kurs Memotechnik

- Teilnahme am Unterricht höherer Klassen

- Teilnahme an Veranstaltungen der Uni

Düsseldorf

• Projekt „Schüler fördern Schüler“ für die Jahrgänge

5.2 bis 8

Schüleraustausch

• jährlicher Schüleraustausch mit unseren Partnerschulen

in Châlons-en-Champagne / Frankreich

und in St. Paul / USA

Außerunterrichtliche Angebote

• Selbstlernzentrum für die Oberstufe

• Soziales Engagement: jährlicher Verkaufsstand

auf dem Neusser Weihnachtsmarkt zur Unterstützung

sozialer Projekte (z.B. Neusser Kinder-Tafel,

Initiative Schmetterlinge Neuss, …), sponsored

walks

• Music & Dance day

• Schul- und Sportfeste

• Streitschlichter-AG

• Schulsanitätsdienst

Die Schule hat die 5-Tage-Woche.

_______________________________________

*Humboldt-Pinguin (Spheniscus humboldti), benannt nach Alexander

von Humboldt, der ihn als erster westlicher Beobachter beschrieb.

Der Humboldt-Pinguin lebt im kalten Humboldt-Strom vor

der Westküste Südamerikas

Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern

und Berufsorientierung

• Assessment-Training im 11. Jg. in Zusammenarbeit

mit der Rheinland-Versicherung

• Zweiwöchiges Schülerbetriebspraktikum (Jg. 10)

• Tag der Berufskunde

• individuelle Berufsberatung durch die Arbeitsagentur

in der Schule

• Teilnahme an Planspielen: “Politik und internationale

Sicherheit“ (Bundeswehr), „Börsenspiel“

(Sparkasse Neuss)

• Projekte im Rahmen von „Schule und Kultur“

• Gemeinsame Projekte mit unserer Partnerfi rma

Mitutoyo (Messtechnisches Seminar, Werteseminar,

Bewerbungstraining )

• Fördermaßnahmen

• Fachförderkurse in der Erprobungsstufe und zur

Vorbereitung auf die Lernstandserhebungen in 8

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Nelly-Sachs-Gymnasium

Städtisches Gymnasium

Anschrift: Eichendorffstr. 65 Telefon: 0 21 31 - 74 04 80

41464 Neuss Telefax: 0 21 31 - 74 04 82 0

E-Mail: info@nellysachs.de

Schulleitung: Manfred Neumann Homepage: www.nellysachs.de

Zahl der Schüler/-innen im Schuljahr 2013/2014: Klassen 5–9 : 612 (in 22 Klassen)

Jgstf. EF-Q2 : 327

Das Nelly-Sachs-Gymnasium fühlt sich in seiner mehr als 50jährigen Bildungstradition eng mit seiner Namensgeberin,

der Nobelpreisträgerin Nelly Sachs, verbunden. Dies fi ndet seinen deutlichen Ausdruck in der gegenseitigen

Wertschätzung aller am „Nelly“ Lernenden und Lehrenden, im Verantwortungsbewusstsein für sich

und andere, in der Haltung von Offenheit und Toleranz, in der Begegnung mit Unbekanntem, in der Stärkung

von Urteils- und Kritikfähigkeit gegenüber den Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft, im sozialen

Engagement vor Ort und in der Festigung und Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen Kindes

und Jugendlichen.

In gleicher Weise ist es unser Ziel, im Rahmen des breiten gymnasialen Fächerangebots, den Schülerinnen

und Schülern Einsichten und Kompetenzen zu vermitteln, die sie über die fachspezifi schen Kenntnisse hinaus

auf ihre zukünftigen Aufgaben in Studium und Beruf vorbereiten und befähigen, erfolgreich ihre berufl iche und

persönliche Zukunft zu gestalten.

Die Lehrerinnen und Lehrer des „Nelly“ fühlen sich verpfl ichtet, die vielfältigen Aufgabenbereiche des Gymnasiums

in innovativer und kreativer Weise umzusetzen, um individuellen Begabungs- und Neigungsschwerpunkten

der Schülerinnen und Schüler zu entsprechen. Die Arbeit im Unterricht wird daher auch durch Einbeziehung

externer Angebote und durch Projektarbeit ergänzt. Die Lehrerinnen und Lehrer des Nelly-Sachs-Gymnasiums

verstehen ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag als grundlegend für den schulischen Erfolg der Lernenden und

gestalten und erfüllen diesen in enger Zusammenarbeit mit Eltern, Schülerinnen und Schülern und außerschulischen

Partnern und Einrichtungen.

Angebote in der Erprobungsstufe

• intensive Betreuung der Schüler/-innen durch den Einsatz von Klassenlehrerteams und durch besonders

engagierte Schüler/-innen der Oberstufe als Mentoren

• Förderunterricht:

Klasse 5: Förderkurse im Klassenverband durch die Klassenlehrer/-innen, um den Übergang in die neue

Schule zu erleichtern und das soziale Lernen zu verstärken; u.a. Stärkung der sozialen Kompetenz auf der

Basis des „Lions’s Quest“ Programms

Klasse 6: Förderkurse zur Behebung von Lernschwierigkeiten in Deutsch, Mathematik, Englisch und 2.

Fremdsprache (Franz./Lat.)

• intensive Zusammenarbeit mit den Eltern und den Grundschulen des Einzugsgebiets

• Kennenlern-Wandertag für alle 5. Klassen

• mehrtägige Klassenfahrt der Klassen 6 (thematisch orientiert: „Natur erleben“)

• Chor-Klasse für die Jahrgangsstufe 5 und 6 in Zusammenarbeit mit der städtischen Musikschule (bei entsprechenden

Anmeldezahlen)

Angebote in der Mittelstufe

• Wahlbereich der Klassen 8 und 9: Latein oder Französisch als 3. Fremdsprache, Informatik, Kunst, fach-

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übergreifende Kurse in Chemie/Biologie (Biochemie), fachübergreifende Kurse in Erdkunde/Geschichte

(Europa) mehrtägige Klassenfahrt in Jahrgangsstufe 9

• Förderunterricht im Klassenverband in den Fächern Deutsch (Klasse 7) und Mathematik (Klasse 8) mit

dem Schwerpunkt „Lernen lernen“

• Breites Angebot zur individuellen Förderung im AG-Bereich

Angebote in der Oberstufe: EF (Einführungsphase), Q1 (Qualifiaktionsphase), Q2

• breites Angebot an Grund- und Leistungskursen in allen Fächern mit der Möglichkeit zu sinnvoller und

individueller Schwerpunktsetzung; z.T. in Kooperation mit dem benachbarten Alexander-von-Humboldt-

Gymnasium

• neu einsetzende Fremdsprachen: Latein, Französisch; in Kooperation auch Italienisch möglich

• Literaturkurse mit dramaturgisch-praktischem Anteil (Theater) bzw. kreatives Schreiben

• Studienfahrt mit thematischer Anbindung an die Leistungskurse

Besondere Fördermaßnahmen

• Projekt „Schüler helfen Schülern“

• vielfältiges AG-Angebot als Wahlpfl ichtprogramm in der Sekundarstufe I

• individuelle Förderung leistungsstarker Schüler/-innen z.B. auch durch Teilnahme an überregionalen Fördermaßnahmen

• individuelle Förderung leistungsschwacher und versetzungsgefährdeter Schüler/-innen

• in den Unterricht eingebundene Projekte (Labortage, Seminare, schulinterne Wettbewerbe, Betriebserkundung

u. a.) in Naturwissenschaften, Informatik und Sozialwissenschaften in Zusammenarbeit mit unserem

Kooperationspartner 3M

• Vorbereitung auf den Erwerb des „Diplôme d’Etudes en Langue Française“ (DELF) und des „Cambridge-

Certifi cate“ (FCE)

• Unterstützung der Schüler/-innen bei der Teilnahme an Wettbewerben (Jugend forscht, Mathematik-Olympiade,

Bundeswettbewerb Informatik, politische Bildung, Fremdsprachenwettbewerbe, künstlerische und

sportliche Wettbewerbe u. a.)

Berufsorientierung

• Kl. 9: Vorbereitung auf Bewerbungen und Einstellungstests in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern

einschließlich praktischer Übungen

• Jahrgangsstufen EF bis Q1: Informationsveranstaltungen, Betriebspraktika, Wochenendseminar mit

Assessment-Training, persönliche Laufbahnberatung in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, Hochschultage,

Umgang mit Informationsquellen zur Berufswahl

• Mitarbeit in der Umwelt-Schülerfi rma „Blaue Engel“, Ausbildung zum Energiemanager durch qualifi zierte

Mitschüler/-innen

Weitere Angebote der Schule

• Schüleraustausch mit Partnerschulen (Frankreich, Russland, Niederlande (englischsprachig))

• Stärkung der Kommunikationsfähigkeit durch Einsatz von Fremdsprachenassistenten (Muttersprachlern) in

Englisch und Französisch

• ökumenische Schulgottesdienste unter Mitarbeit der Religionsklassen und -kurse

• religiöse und philosophische Orientierungstage in der Einführungsphase der Oberstufe (Besinnung, Wertebildung)

• Arbeitsbibliothek für die Oberstufe

• moderne naturwissenschaftliche Ausstattung (je 2 Fachräume Bio./Chem./Phys.)

• Neue Technologien:

- 1 Computerraum (15 Rechner mit Internetanschluss), Multimedia-Raum mit Internetanschluss

- (17 Rechner), Funknetzverbindung mit Internetzugang für jeden Klassenraum (mobile Einheit mit jeweils

15 Laptops), Selbstlernzentrum zur selbstständigen Nutzung durch Schüler/innen, 12 Rechner mit Internetanschluss

• regelmäßige Theater- und Musikaufführungen sowie Sportfeste und Turniere

• Kunstausstellungen

• Arbeitsgruppe „Schule ohne Rassismus / Schule mit Zivilcourage“

• Verkehrserziehung

• intensive SV-Arbeit mit jährlichem Seminar für die gewählten Schülervertreter/-innen

• soziales Engagement (u.a. in der Altenbetreuung in Neuss und für die Partnerschule in Pskow)

• vielfältige und umfassende Unterstützung der Schulgemeinde durch den Förderverein

• Schulmensa

• einstündige pädagogische Übermittagbetreuung (kostenlos) in Zusammenarbeit mit der katholischen Jugendagentur

(KJA e.V.)

• Hausaufgabenbetreuung (kostenpfl ichtig) Mo.-Do. bis 16.00 Uhr (in der Sek.I ab Kl. 6)

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Marie-Curie-Gymnasium vereinigt mit dem Theodor-Schwann-

Gymnasium

Städtisches Gymnasium

Anschrift: Jostenallee 51 Telefon: 0 21 31 - 29 57 40

41462 Neuss Telefax: 0 21 31 - 29 57 44 4

E-Mail: mcg@stadt.neuss.de

Schulleitung: Emmy Tressel Homepage: www.mcg-neuss.de

Zahl der Schüler/-innen im Schuljahr 2013/2014:

Klassen 5-9: 545 in 20 Klassen

Jgstf. EF-Q2: 321

Das Marie-Curie-Gymnasium, das Gymnasium der Nordstadt, hat zwei nah beieinander liegende Standorte mit

denkmalgeschützten Gebäudeteilen.

In der Annostraße werden die Jahrgänge 5 und 6 unterrichtet. Neben den 8 Klassenräumen befi nden sich an

diesem Standort auch die Fachräume für unsere jüngsten Schüler/-innen, eine Mensa, eine Sporthalle und die

Räumlichkeiten für die Nachmittagsbetreuung.

Die Jahrgänge 7 bis 12 werden in den Gebäudeteilen Jostenallee 49-51 unterrichtet. Dort befi nden sich die

moderne Dreifachsporthalle, die beiden Kunstateliers und der großzügige Naturwissenschaftsbereich mit dem

Chemielabor. Herzstück ist hier neben dem frisch renovierten Hauptgebäude das kürzlich kernsanierte Kohlscheinhaus.

Damit verfügt das MCG über ein modernes Lernzentrum, großzügige Aufenthaltsbereiche für

Schüler/-innen und ein gut ausgestattetes Bistro.

Die Überschaubarkeit der beiden Schulstandorte sorgt für klare Strukturen und unterstützt erzieherisches Handeln,

bei dem folgende drei Leitziele das Schulprogramm prägen:

Profi le sicherstellen Interessen und Begabungen fördern Erziehungsauftrag wahrnehmen

Um diesen Leitzielen gerecht zu werden, gibt es am MCG folgende Schwerpunkte:

1. Der bilinguale Zweig – Förderung der fremdsprachlichen Kompetenz: Weltsprache Englisch

Am MCG werden alle Schüler/-innen mit zwei zusätzlichen Stunden Englisch in den Klassen 5 und 6 gefördert.

Mit dem Wechsel in die 7. Klasse besteht die Möglichkeit, in den Sekundarstufen I und II in den Sachfächern

Erdkunde und Geschichte bilingual unterrichtet zu werden, um abschließend ein bilinguales Abitur

zu machen. (Einzelheiten siehe S. 33)

2. Die Doppelqualifi kation: Ausbildung zum Chemisch-Technischen Assistenten

Naturwissenschaftlich interessierte Schüler/-innen haben am MCG in der Oberstufe die Möglichkeit, neben

der Vorbereitung auf das Abitur gleichzeitig die Ausbildung zum Chemisch-Technischen Assistenten zu beginnen.

Zur Vorbereitung hierauf werden am MCG – neben dem regulären Chemieunterricht – verschiedene

naturwissenschaftliche AGs angeboten. (Einzelheiten siehe S. 33)

3. Die Geschichtswerkstatt: Geschichte erlebbar machen – lokalgeschichtliches Bewusstsein fördern:

Dies ist das Ziel der Geschichtswerkstadt des MCG. Mehrere Gruppen nehmen regelmäßig erfolgreich am

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Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten teil und arbeiten projektorientiert an lokalhistorischen Themen.

4. Das Big-Band-Projekt: Musik verbindet und fördert Entwicklung

Seit über 10 Jahren kooperiert das MCG mit der Musikschule der Stadt Neuss. Ab der 5. Klasse können die

Schüler/-innen ein Instrument erlernen. Zusammen spielen die jungen Musiker/-innen in mehreren Bands,

hin bis zur erfolgreichen Concert-Big-Band des MCG.

5. Das Projekt „Zusammen wachsen“ - Soziale Kompetenz fördern

Das in Kooperation mit dem „Familienforum Edith Stein“ durchgeführte Projekt zur sozialen Kompetenz (Lions

Quest) in der Erprobungsstufe und der Jahrgangsstufe 7 erleichtert den Übergang der Kinder von der

Grundschule ins Gymnasium, begünstigt die Entwicklung eines Klassenklimas des vertrauensvollen Miteinanders

und stärkt die Persönlichkeitsentwicklung.

Weitere Elemente des Schullebens am MCG:

• „School in School System“: Durch das eigene Schulgebäude für die Jahrgangsstufen 5 und 6 und den damit

verbundenen Strukturen wird der Übergang von der Grundschule erleichtert.

• Betreuungsangebot: Für die Klassen 5 und 6 gibt es an der Annostraße jeden Tag von 12.30 Uhr bis 16.00

Uhr ein qualifi ziertes und verlässliches Betreuungsangebot. Ein Silentium zum Erledigen der Hausaufgaben

ist dort täglich integriert. Oberstufenschüler/-innen helfen den Schülern bei den Aufgaben.

• Klassenlehrerteams: In der ganzen Sekundarstufe I (Klassen 5–9)gibt es ein Klassenlehrerteam mit jeweils

zwei Klassenlehrern pro Klasse, damit eine engere Betreuung und ein besseres Kennen der Schüler/-innen

gewährleistet ist.

• Fremdsprachenfolge / Differenzierungsangebote: Englisch ab Klasse 5; Französisch oder Latein ab Klasse

6; Französisch, Biologie-Chemie, Geschichte-Sozialwissenschaft oder Informatik ab Klasse 8, Spanisch ab

der Einführungsphase.

• Fremdsprachen-Zertifi kate: Kurse zur Vorbereitung auf das DELF- und Cambridge-Zertifi kat.

• Seminarwoche in Wolfenbüttel: Jährliche Studienwoche für interessierte Schüler/-innen der Jahrgangsstufe

Q1 in der Herzog-August-Bibliothek.

• Berufs- und Studienwahlvorbereitung: Zweiwöchiges Betriebspraktikum in der Einführungsphase.

• Arbeitsgemeinschaften / Wettbewerbe: Vielfältiges AG-Angebot, Teilnahme an Wettbewerben wie „Jugend

forscht“, „Physik- und Chemieolympiade“, „Känguru-Wettbewerb“ und „Online–Team–Wettbewerb-Mathematik“,

etc.

• Soziale Verantwortung: Streitschlichter, Sporthelfer, Schulsanitäter, Mentoren, „Schüler helfen Schülern“.

• Kooperationsverträge: Mit dem Stadtarchiv und der Musikschule Neuss.

• Carl-Steins-Stiftung: Die Studienstiftung Carl-Steins am MCG unterstützt bedürftige und begabte Schüler/-

innen, z. B. durch ein Stipendium für ein Hochschulstudium, und zeichnet jährlich besonders engagierte

Abiturient/-innen mit dem Carl-Steins-Preis aus.

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Gymnasium Norf

Städtisches Gymnasium

Anschrift: Eichenallee 8 Telefon: 0 21 37 - 91 18 20

41469 Neuss Telefax: 0 21 37 - 91 82 29

E-Mail: info@gymnasium-norf.de

Schulleitung: Joachim Rothmann Homepage: www.gymnasium-norf.de

(kommissarisch)

Zahl der Schüler/-innen im Schuljahr 2013/2014:

Kl. 5-9: 780 in 29 Klassen

Jgstf. EF-Q2: 437

Inmitten weitläufi ger Grünanlagen liegt an der Norfbachaue unser 1973 gegründetes Gymnasium Norf. Das

Schulgebäude bietet durch seine großzügige Architektur, durch seine schülerfreundlichen Einrichtungen und

durch umfangreiche Ausstattungen mit Klassen- und Fachräumen, Materialien und Medien günstige Voraussetzungen

für eine moderne gymnasiale Erziehungs- und Bildungsarbeit. Unsere 95 Lehrerinnen und Lehrer

begleiten unsere Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum Abitur.

Sie setzen sich dafür ein, die Schülerinnen und Schüler fachlich zu qualifi zieren. Gleichzeitig wird auf die Erziehung

zur Mündigkeit in demokratischer Kooperation und Verständigung großes Augenmerk gelegt.

Unser Selbstlernzentrum „Mediothek“ mit umfangreichem Buchbestand (auch zur Ausleihe), Computer-Arbeitsplätzen

und Studierraum ist wichtiger Baustein unseres zeitgemäßen Medienkonzepts.

Mittelpunkt des außerunterrichtlichen Schulgeschehens ist unser Pädagogisches Zentrum. Für Schulveranstaltungen,

regelmäßig stattfi ndende Musik- und Theateraufführungen bietet es hervorragende Voraussetzungen.

„Kammerspiele“ oder Kabarett-Aufführungen fi nden in unserem Theaterkeller statt.

Das weite Schulgelände mit Tischtennis- , Basketball-, Fußballanlagen und einer Kletterwand ist ideal für eine

vielfältige Pausen- und Freizeitgestaltung. Das angrenzende Von-Waldthausen-Stadion bietet optimale Bedingungen

für den Schulsport und der große Schulgarten ermöglicht Projekte im ökologisch-naturkundlichen Bereich.

Mit unserem Programm „Flexibler Ganztag“ kommen wir dem Wunsch zahlreicher Eltern nach Ganztagsbetreuung

von Montag bis Freitag nach. Unsere Mensa mit 130 Sitzplätzen bietet allen Schülerinnen und Schülern in

der einstündigen Mittagspause an ihren langen Schultagen die Möglichkeit, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen. In

der Mittagspause gibt es vielfältige Anregungen zu Sport und Spiel.

Unsere Schule ist Mitglied in den Netzwerken „fi tnetz” des Rhein-Kreises Neuss und “rundum gesund” der

Bezirksregierung Düsseldorf mit dem Ziel, die physische und psychische Gesundheit aller Mitglieder der Schulgemeinde

zu fördern. Unser Einsatz in diesem Bereich des Schullebens wurde im Schuljahr 2010/11 mit der

Vergabe der Landesauszeichnung “Bewegungsfreudige Schule NRW 2010“ und im Schuljahr 2011/12 mit dem

Schulentwicklungspreis “Gute gesunde Schule” der Unfallkasse NRW belohnt.

Weiterhin nimmt unsere Schule am Projekt “Komm mit” der Bezirksregierung Düsseldorf und am Projekt “Lernpotenziale.

Individuell fördern im Gymnasium” des MSW NRW teil. Diese Projekte haben wie das schulinterne

Projekt “Lernbegleitung in der Erprobungsstufe” zum Ziel, die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler noch

besser individuell zu fördern. Im Schuljahr 2009/10 hat unsere Schule das Gütesiegel “Individuelle Förderung”

des Landes NRW verliehen bekommen. Neben vielen positiven Aspekten im Bereich der individuellen Förderung

wurde mit der Verleihung vor allen Dingen die intensive Zusammenarbeit mit den umliegenden Grundschulen

gewürdigt. Diese enge Kooperation ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern einen reibungslosen

Übergang von der Grundschule an unser Gymnasium.

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Erprobungsstufe (Klassen 5 und 6)

• Freiwillige Teilnahme am Flexiblen Ganztag: Pädagogische Betreuung mit Hausaufgabenhilfe und Arbeitsgemeinschaften

von 7.30 Uhr bis 16.00 Uhr.

• Mittagspause mit warmer Mahlzeit mit den Klassenlehrer/innen am langen Tag

• neben Englisch auch Latein ab 5. Klasse

• Kennenlerntreffen vor den Sommerferien

• zusätzliche Betreuung der Klassen 5 durch Patenschaften älterer Schüler/innen

• Methodentraining (Lernen lernen) in der Klasse 5

• „Lions Quest“ Programm zur Stärkung der sozialen Kompetenz ist fester Bestandteil des Unterrichts

• Schließfächer für Schulgepäck; Sport- und Spielgeräte für die Pausen

Mittelstufe (Klassen 7 - 9)

• Wahlpflichtbereich II: Angebot: Latein, Französisch, Russisch als 3. Fremdsprache, Informatik, Ernährungslehre,

Biologie/Sport, Kunst, Musik

• Praktische Philosophie in den Jahrgangsstufen 7 bis 10

Oberstufe (Jahrgangsstufen EF- Q2)

• Einrichtung von Grund- und Leistungskursen auch in weniger häufi g gewählten Fächern (wie Französisch,

Latein, Chemie, Informatik und Sport)

• neu einsetzende Fremdsprachen: Latein, Französisch, Spanisch

• Literaturkurse mit dramaturgisch-praktischem Anteil und Teilnahme an den Neusser Schüler-Theaterwochen

Fördermaßnahmen

• Latein plus Englisch ab Klasse 5

• Chorgruppe: Musikunterricht mit Schwerpunkt Gesang

• Bandprojekt in Zusammenarbeit mit der Musikschule Neuss

• Schüler helfen Schülern: Innerschulisches Nachhilfeprojekt mit Begleitung durch Lehrkräfte

• Betreuung von Schülerinnen und Schülern bei verschiedenen Wettbewerben

• Begabtenförderung in der Oberstufe, Kontakte zu Universitäten

Soziales Lernen und Beratung

• Lions-Quest-Programm zur Stärkung der sozialen Kompetenz in den Klassen 5 - 7 für Eltern und Schüler

• Beratungslehrer für allgemeine Problemsituationen, umfassendes Beratungskonzept

Berufsorientierung

• Schülerbetriebspraktikum in der Jahrgangsstufe EF

• Berufsberatung, Bewerbertraining, persönliche Berufsberatung, Berufsinformationstag durch Eltern und

Ehemalige, Workshop „Steps to success“, enge Zusammenarbeit mit Beratern der Agentur für Arbeit und

Trägern der berufl ichen Bildung

Neue Medien

• Informatik im Wahlpflichtbereich und Informatik Leistungskurs in der Oberstufe

• Einsatz von Computer-Programmen im Fachunterricht

• Zugang zum Schul-Netzwerk mit Internetbenutzung für alle Schülerinnen und Schüler

• Vernetzte Notebooks zum Einsatz im Fachunterricht im gesamten Gebäude

Zahlreiche Arbeitsgemeinschaften

• Informatik für Jahrgangsstufe 5, 6 und 7

• Eine Welt, Geschichte

• Schulchöre, Orchester

• Basketball, Handball, Volleyball, Badminton und Fußball

• Schulgarten, Aquarien

• Kunst-Projekte

• Vorbereitung auf DELF Französisch - Diplom

• Erste Hilfe

• Italienisch

Fahrten und Schüleraustausch

• Klassenfahrten in der Jahrgangsstufe 5 und optional ein zweites Mal in der Mittelstufe

• Skifahrt Jahrgangsstufe EF, Studienfahrt in der Jahrgangsstufe Q1/Q2

• Schüleraustausch mit Frankreich (Angers) und Russland (Moskau)

• Fachgebundene Fahrten, Wandertage, Exkursionen und religiöse Freizeiten

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Schule Marienberg

Erzbischöfliches Gymnasium für Mädchen

Anschrift: Rheinstr. 3 Telefon: 0 21 31 - 23 05 6 / 7

41460 Neuss Telefax: 0 21 31 - 27 15 08

E-Mail: mail@gymnasiummarienberg.de

Schulleitung: Josef Burdich Homepage: www.gymnasiummarienberg.de

Zahl der Schülerinnen im Schuljahr 2013/2014: Klasse 5-9: 762 in 27 Klassen

Jgstf. EF-Q2: 505

Marienberg - eine Schule stellt sich vor

Marienberg ist ein modernes Mädchengymnasium in der Trägerschaft des Erzbistums Köln (staatlich anerkannte

Ersatzschule, kein Schulgeld) und vergibt alle staatlich anerkannten Abschlüsse. Es ist seit der Gründung durch

Neusser Bürger im 19. Jahrhundert unverändert monoedukativ ausgerichtet. Es liegt im Herzen der Neusser

Innenstadt und ist verkehrstechnisch optimal erreichbar.

Ausgehend vom christlichen Menschenbild, liegt uns jede einzelne Schülerin in ihrer menschlichen und intellektuellen

Entwicklung am Herzen; und damit ist die intensive Förderung unserer Schülerinnen in jedem Lernund

Lebensbereich selbstverständlich.

Zahlreiche Preisträgerinnen bei „Schüler experimentieren“! „Jugend forscht“ und anderen Wettbewerben des

sprachlichen Aufgabenfeldes und der Gesellschaftswissenschaften zeigen die hohe Motivation und Leistungsfähigkeit

in allen Jahrgangsstufen. Auch zeugen Theateraufführungen, Kunstausstellungen, Konzerte unserer

Chöre und Musikensembles sowie Sportveranstaltungen von der allumfassenden Förderung im musischen und

sportlichen Bereich.

Genauso bedeutsam ist unserer Schule, dass auch Schülerinnen mit höherem Übungsbedarf angemessen

durch individuell zugeschnittene Unterstützungskonzepte und Förderprogramme erfolgreich die Schullaufbahn

beenden können.

Ziel unserer Bemühungen ist es, die vielfältigen Neigungen und Begabungen der uns anvertrauten Schülerinnen

zu erkennen, optimal zu fördern und auszubilden, so dass selbstbewusste junge Menschen mit einer christlich

geprägten sozialen Verantwortungsbereitschaft für die Herausforderungen einer globalisierten Welt und der

hochtechnisierten Kommunikationsgesellschaft fi t gemacht werden.

Zu unserem lebendigen Schulleben gehören natürlich auch Wander- und Studienfahrten, Theaterbesuche, Austauschprogramme

mit Frankreich, USA, Australien und Israel, Exkursionen, Schulfeste, Projekttage, Sponsored

Walks, Konzerte, Theateraufführungen und Vorträge („Schule trifft Wissenschaft“). Altersgemäß gestaltete

Akzente zum religiösen Leben (St. Martin, Erntedank, gemeinsame und ökumenische Schulgottesdienste,

Schulgebete, religiöse Besinnungstage) sind dabei unverzichtbare Elemente unserer schulischen Betreuung.

Ausstattung

Die Gebäude des Gymnasiums stammen aus unterschiedlichen Bau- und Stilepochen und verfügen daher über

historisches Flair, sind selbstverständlich brandschutztechnisch auf dem neuesten Stand. Die Schule verfügt

über ein umfangreiches Fachraumangebot in den Naturwissenschaften, in Musik, Kunst und Sport (3 Sporthallen).

Die Ausstattung mit internetfähigen Smartboards (29 Räume) lässt Unterricht mit modernster Technik

und Methodik zu. Mehrere Informatikräume stehen zur Verfügung, um Wissen und Kompetenzen auf aktueller

digitaler Basis zu vermitteln. Ein attraktiv ausgestattetes Selbstlernzentrum für die Oberstufe ermöglicht indi-

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viduelles wie gemeinsames Lernen und fördert so die Selbständigkeit der Wissens- und Kompetenzaneignung.

Seit 2011 verfügt die Schule mit dem am Hafen gelegenen Forum über eine beachtenswerte Versammlungsstätte

für die zahlreichen außerunterrichtlichen Veranstaltungen; in der Mittagszeit dient das Forum als attraktive

Mensa, in der bis zu 400 Schülerinnen bei reichhaltiger Menüauswahl beköstigt werden können.

Zur Zeit stehen Projekte wie die Fassadensanierung und die Erneuerung des NW-Traktes an.

Organisatorische Antwort auf G 8

Die Mittagspause an Langtagen, für Jg. 6 und 7 einmal in der Woche, für Jg. 8 und 9 zweimal, in der Oberstufe

je nach individuellem Stundenplan, wird für die Sekundarstufe I von Mitarbeiterinnen des Katholischen Jugendwerkes

gestaltet und betreut, so dass die Schülerinnen erholt in den Nachmittagsunterricht gehen können. Alle

Schülerinnen können die Mensa selbstverständlich auch zu Pausenzeiten nutzen.

Unterrichtsbeginn ist um 08.10 Uhr. An Langtagen endet der Unterricht um 15.50 Uhr, sonst in der Regel um

13.20 Uhr. Die Zeiten sind mit den Plänen der öffentlichen Verkehrsbetriebe abgestimmt.

Das Katholische Jugendwerk Neuss bietet in Zusammenarbeit mit uns für jüngere Schülerinnen (in der Regel

bis Jg.7) in eigens gestalteten Räumlichkeiten unserer Schule eine (kostenpfl ichtige) Hausaufgabenbetreuung

bis 16.00 Uhr an; wie von der Grundschule gewohnt, gehören auch Spiele und kreative Beschäftigungen zu

diesem Programm. Zur Zeit sind 57 Kinder im Silentium angemeldet.

Unterrichtliche Antwort auf G 8

• In den Klassen 5 und 6 individuelle Förderung in allen Kernfächern in Kleinstgruppen sowie eine zusätzliche

Unterrichtsstunde im Fach Englisch

• In Klasse 5 Methodentraining und Computerschulung sowie Unterrichtseinheiten zur Förderung der sozialen

Kompetenzen und der Konfl iktbewältigungsstrategien

• Bereits in Klasse 5 Latein für sprachlich geeignete und interessierte Schülerinnen

• Differenzierter Förderunterricht in Klasse 6 in Deutsch und 1. Fremdsprache, in Klasse 7 in Mathematik und

2. Fremdsprache, in Klasse 8 Förderung persönlicher Kompetenzen in einem größeren Auswahlfeld (z. B.

Vorbereitung auf Fremdsprachenwettbewerbe, Zertifi katskurse in Englisch (PET) und Französisch (Delf),

Ausgleich von Defi ziten in Kernfächern, Experimentieren im Rahmen von „Jugend forscht“, sportlich-musische

Angebote, Bildbearbeitung am Computer, Kooperationsprojekt Einführung in den Radiojournalismus u.a.)

• Berufsberatung ab Klasse 9

Differenzierungsbereich der Mittelstufe (Jg.8/9)

• 4stündig: Französisch als 3. Fremdsprache

• 3stündige Kurse: z. B. Informatik/Wirtschaft oder Wirtschaft/Informatik, Biologie/Sport, vokalinstrumentalpraktischer

Kurs, bilinguales Angebot: Geschichte in Englisch

Oberstufe

• Leistungskurse in allen Aufgabenfeldern, u.a. auch jedes Jahr in Latein, Französisch, Mathematik, Biologie,

Chemie, Physik, ebenso Kunst, Musik, Pädagogik und Katholischer Religion

• Grundkurse auch in Spanisch (neu einsetzende Fremdsprache), Philosophie und Informatik sowie

Projektkurse, u.a. Vorbereitung eines Israelaustausches

Berufsberatung

• intensive, bereits in der 9. Klasse einsetzende, mehrfach durch das Berufswahlsiegel ausgezeichnete

Berufsfi ndungsförderung

Spezifika:

• Die Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe (EF) absolvieren ein dreiwöchiges Sozialpraktikum.

• Die Vereinigung Marienberg e.V. unterstützt die Schule fi nanziell bei Anschaffungen; ihrem Engagement

wird maßgeblich die hervorragende Ausstattung verdankt.

• Über die Clara-Fey-Hilfe e.V. unterstützt die Schule durch zahlreiche Aktivitäten die Arbeit der Schwestern

vom armen Kinde Jesus an Schulen, Horten und medizinischen Einrichtungen in Kolumbien.

• Die Bogotá-AG motiviert bereits unsere jüngsten Schülerinnen, die soziale Verantwortung zu entwickeln und

auf globaler Ebene soziales Engagement zu entfalten.

• Altersbezogene Angebote der Prävention und der Gesundheitserziehung

• Ein eigener Schulseelsorger und ein Team ausgebildeter Beratungslehrerinnen

• vielfältige Kooperation der Schule, z. B. mit dem Landesinstitut für Medien, dem Edith-Stein-Haus, der

Caritas, der Kreispolizei und dem Greyhound, der Junior Management School, der Stadtbibliothek, dem

Rheinischen Landestheater Neuss, dem Stadtarchiv und der VHS, für naturwissenschaftliche Projekte mit

Alu-Norf und der Universität Düsseldorf.

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Schulpsychologischer Dienst

Beratung ⏐ Diagnostik ⏐ Förderung ⏐ Fortbildung

Foto: F1online

60/2013

www.rhein-kreis-neuss.de

schulpsychologie@rhein-kreis-neuss.de

?

SCHULPSYCHOLOGISCHER DIENST

WIR HELFEN WEGE FINDEN

Oberstraße 91 (Kreishaus)

41460 Neuss

Tel.: 02131 - 928 - 4070

Fax: 02131 - 928 - 4094

erreichbar in den Zeiten

Montag - Freitag 8.30 - 12.00 Uhr

Montag - Donnerstag 13.30 - 15.30 Uhr

66


Das Berufskolleg

Was ist ein Berufskolleg?

Als Berufskollegs werden in Nordrhein-Westfalen die berufl ichen Schulen bezeichnet. Berufskollegs sind Schulen

der Sekundarstufe II wie auch die gymnasiale Oberstufe eines Gymnasiums oder einer Gesamtschule.

Welche Abschlüsse vermittelt ein Berufskolleg?

In Berufskollegs können

• alle allgemein bildenden Abschlüsse (vom Hauptschulabschluss bis zur allgemeinen Hochschulreife) sowie

• berufliche Qualifikationen (von der berufl ichen Grundbildung über Berufsabschlüsse nach Landesrecht bis

zur berufl ichen Weiterbildung)

allein oder als Doppelqualifi kation erworben werden.

Welche Bildungsgänge führen die Berufskollegs?

Berufsschule

Unter dem Sammelbegriff „Berufsschule“ werden die Bildungsgänge „Fachklassen des dualen Systems“, „Berufsgrundschuljahr“,

„Vorklasse zum Berufsgrundschuljahr“ und „Klassen für Jugendliche ohne Ausbildungsverhältnis“

zusammengefasst.

Berufsfachschule

Das Bildungsangebot der Berufsfachschulen ist vielfältig und reicht von dem Erwerb der Fachoberschulreife bis

zur allgemeinen Hochschulreife und von der Vermittlung berufl icher Kenntnisse bis zur Berufsausbildung. Die

Berufsfachschule bietet ausschließlich Vollzeitbildungsgänge an, die je nach angestrebtem Abschluss ein bis

vier Jahre dauern.

Fachoberschule

Die Fachoberschule vermittelt in ein- und zweijährigen Bildungsgängen erweiterte berufl iche Kenntnisse und die

Fachhochschulreife.

Für Schülerinnen und Schüler mit abgeschlossener Berufsausbildung und Fachhochschulreife wird darüber

hinaus die Möglichkeit geboten, in einem einjährigen Bildungsgang (Fachoberschule Klasse 13) die fachgebundene

oder die allgemeine Hochschulreife zu erwerben.

Fachschule

Die Fachschule vermittelt, aufbauend auf eine berufl iche Erstausbildung, eine berufl iche Weiterbildung und ermöglicht

in den mindestens zweijährigen Bildungsgängen zusätzlich den Erwerb der Fachhochschulreife.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Fachschule erhalten die Absolventinnen und Absolventen einen staatlichen

Abschluss, beispielsweise als staatlich geprüfte Technikerin/staatlich geprüfter Techniker.

Die Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher erfolgt ebenfalls an Fachschulen.

In der Stadt Neuss sind folgende Berufskollegs eingerichtet:

In Trägerschaft des Rhein-Kreises Neuss:

• Berufsbildungszentrum Hammfeld

Berufskolleg für Technik und Informatik

• Berufsbildungszentrum Weingartstraße

Berufskolleg für Wirtschaft und Informatik

In Trägerschaft des Erzbistums Köln:

• Erzbischöfliches Berufskolleg Neuss

Abteilung Marienberg – Höhere Handelschule für Wirtschaft und Verwaltung für Mädchen

Abteilung Marienhaus – Schule der Sekundarstufe II – Sozial- und Gesundheitswesen

Eine ausführliche Informationsbroschüre über die Berufskollegs ist beim Rhein-Kreis Neuss, Oberstraße 91,

41460 Neuss, erhältlich.

67


Erzbischöfliches Berufskolleg Neuss

Eine Schule – zwei Schwerpunkte – zwei Standorte im Herzen der Stadt

Neuss

Abteilung Marienberg

Abteilung Marienhaus

41460 Neuss 41460 Neuss

Rheinstr. 3 Kapitelstr. 36

Tel.: 02131- 23055 Tel.: 02131-718866

Fax : 02131 - 271382 Fax : 02131-7188695

verwaltung@berufskolleg-marienberg.de

kontakt@berufskolleg-marienhaus. de

www.berufskolleg-marienberg.de

www.berufskolleg-marienhaus.de

Schulleiterin: Gerda-Maria Himmels

„Einheit in Vielfalt“ ist ein Charakteristikum des Erzbischöfl ichen Berufskollegs Neuss. Im Jahr 2006 wurden das

Berufskolleg Marienberg mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung und das Berufskolleg im Marienhaus,

eine Schule des Sozial- und Gesundheitswesens, zu dem Erzbischöfl ichen Berufskolleg Neuss. Als unverwechselbare

Alternative zu den öffentlichen Schulen besitzen die beiden traditionsreichen katholischen Schulen in

Neuss und weit über die Stadtgrenzen hinaus eine hohe Akzeptanz und Wertschätzung.

Als katholische Schule leiten wir unser Bildungs- und Erziehungsverständnis aus dem Evangelium ab. Unser

ganzheitlicher Erziehungsansatz stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Die Schaffung eines Schulklimas, in

dem jeder Einzelne sich entfalten und sich eine starke Gemeinschaft herausbilden kann, bildet die Grundkonzeption

unserer Schule, die in der personalen Dimension des christlichen Menschenbildes verankert ist.

Als weiterführende Schule legen wir Wert auf eine qualitativ anspruchsvolle und wertorientierte Ausbildung unserer

Schülerinnen und Schüler, um sie optimal auf einen Beruf oder ein Studium vorzubereiten. Die Qualität

der schulischen Arbeit wird durch eine Vielzahl von Netzwerken und Kooperationen - auch auf internationaler

Ebene- wirkungsvoll ergänzt. Als zertifi zierte Europaschule fördern wir die Internationalisierung von Ausbildungen

z.B. durch Auslandspraktika, europäische Projekte, bilinguale Unterrichtsangebote, erweitertes Fremdsprachenangebot,

Schüleraustausch.

Als staatlich genehmigte Ersatzschule erfüllen wir gemäß Grundgesetz Art.7 (4) einen öffentlichen Bildungsauftrag.

Schulgeld wird nicht erhoben.

Abteilung Marienberg

Das Berufskolleg Marienberg (ehemals Höhere Handelsschule Marienberg) und das Gymnasium Marienberg

sind Mädchenschulen, die in vielfacher Hinsicht miteinander kooperieren und sich in einem Gebäudekomplex

befi nden. Das Berufskolleg Marienberg umfasst die Zweijährige Höhere Berufsfachschule (HöHa) und das

Wirtschaftsgymnasium.

Die Höhere Handelsschule Marienberg ist eine zweijährige höhere Berufsfachschule, die zur Fachhochschulreife

und zum Abschluss „Erweiterte berufl iche Kenntnisse“ führt. Als Wirtschaftsschule profi liert sie sich – neben

den Profi l bildenden Fächern wie Betriebswirtschaftslehre/ Rechnungswesen, Volkswirtschaftslehre - durch

ein erweitertes, zum Teil zusätzlich zertifi ziertes Fremdsprachenangebot in den Fächern Englisch, Spanisch,

Französisch und Italienisch (DELF, CFA, Fremdsprachenkorrespondentin, bilingualer Unterricht) und im Bereich

Informationswirtschaft (zertifi zierter staatlicher EDV-Führerschein).

Ab dem Schuljahr 2010/2011 bietet die Abteilung Marienberg neben der Höheren Handelsschule auch das

Wirtschaftsgymnasium an. Neben dem Vollabitur können die Schülerinnen gleichzeitig zwei Berufsausbildungen

erwerben: kaufmännische Assistentin und Fremdsprachenkorrespondentin. Der europäisch ausgerichtete

Bildungsgang beinhaltet neben dem Leistungskurs Betriebswirtschaftslehre (mit Rechnungswesen und Controlling)

und dem LK Englisch bilingualen Unterricht, Übersetzungskurse mit Korrespondenz und (zusätzlich) BWL

mit dem Schwerpunkt Europa . Neben dem Abitur mit gleichzeitigen Berufsabschlüssen bieten wir das „normale“

Abitur ohne Berufsabschluss an.

Seit Januar 2010 besteht eine Kooperation mit der Hochschule Neuss, die den Absolventinnen des Wirtschaftsgymnasiums

eine Studienzeitverkürzung um 2 Semester, den Höheren Handelsschülerinnen um bis zu einem

Semester ermöglicht.

Die moderne Ausstattung des Informatikraums sowie Funknetz und interaktive Tafelsysteme unterstützen die

hohe Qualität der Ausbildung. Eine Besonderheit der Schule sind die vielfältigen Maßnahmen im Bereich der

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Berufsfi ndung, die mit Kooperationspartnern aus der Wirtschaft durchgeführt werden, z.B. Assessment Center

Training, Praktikumsbörse, Projekte „Schule trifft Wirtschaft“ und „Fit for Business“, Berufsinformationstag. Auch

als Wirtschaftsschule fördern wir die kreativ-musischen Fähigkeiten unserer Schülerinnen durch Arbeitsgemeinschaften

in den Bereichen Musik, Theater und Tanz. Ehrenamtlich betätigen sich unsere Schülerinnen in unterschiedlichen

Einrichtungen (in Altenheimen, Kindertagesstätten, Offenen Ganztagsschulen usw.).

Abteilung Marienhaus

Das Berufskolleg Marienhaus ist die einzige innerstädtische Angebotsschule im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen.

Mit Berufsfachschule, Fachoberschule und Fachschule umfasst das breite Ausbildungsangebot die

berufl iche Grundbildung im Gesundheitswesen, die staatlich anerkannten Berufsabschlüsse Sozialhelfer/-in,

Kinderpfl eger/-in und Erzieher/-in und vermittelt je nach Bildungsgang Fachoberschulreife, Fachhochschulreife

oder Allgemeine Hochschulreife.

Zu den umfangreichen Maßnahmen für die Berufsfi ndung zählen u.a. interne und externe Beratungen, Assessment

Center Trainings und die Berufsmesse für Soziales und Gesundheit. Die neu gegründete Vortragsreihe

Wissenschaftliches Forum Marienhaus zielt auf eine engere Verzahnung von Wissenschaft, Ausbildung und

Praxis.

Seit Februar 2008 besteht eine Kooperation mit der Katholischen Hochschule NRW. Hier können unsere

Absolvent/-innen der Fachschule unmittelbar in das dritte Semester des Bachelor-Studienganges „Erziehung

und Bildung im Kindesalter“ eintreten.

Die moderne Ausstattung des neu eingerichteten Informatikraumes sowie interaktive Tafelsysteme unterstützen

die hohe Qualität der Ausbildung.

Durch die in die Ausbildung integrierten (Auslands) Praktika arbeiten wir mit mehr als 400 Einrichtungen des

Sozial- und Gesundheitswesens im Großraum Neuss - und zunehmend auch im europäischen Ausland - zusammen.

Dazu gehören vor allem Tageseinrichtungen für Kinder, Offene Ganztagsschulen, Jugendeinrichtungen,

Krankenhäuser, Einrichtungen für Behinderte, Rehabilitationseinrichtungen und Seniorenheime.

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Das Weiterbildungskolleg

Das Weiterbildungskolleg vereint die Bildungsgänge der Abendrealschule, des Abendgymnasiums und des Kollegs.

Die Bildungsgänge des Weiterbildungskollegs

Sekundarbereich I: Der Bildungsgang der Abendrealschule

Das Angebot der Abendrealschule wendet sich an Jugendliche, die ihre Vollzeit-Schulpfl icht erfüllt haben, und

an Erwachsene, die einen Abschluss der Sekundarstufe I nachträglich erwerben wollen.

Der Bildungsgang vermittelt den Hauptschulabschluss, den Sekundarabschluss I (Hauptschulabschluss nach

Klasse 10) und die Fachoberschulreife, je nach Leistungsstand verbunden mit der Berechtigung zum Besuch

der gymnasialen Oberstufe. Die Fachoberschulreife wird nach einer Prüfung erworben.

Studierende, die keinen Schulabschluss haben oder nur unzureichende Kenntnisse der deutschen Sprache,

besuchen zunächst im Regelfall den Vorkurs. Er dauert ein bis zwei Semester und umfasst mindestens zwölf

Wochenstunden Unterricht. Im Vorkurs werden die fachlichen und sprachlichen Kenntnisse vermittelt, die für

einen erfolgreichen Besuch der Hauptphase der Abendrealschule notwendig sind.

Der Lehrgang (Hauptphase) dauert in der Regel vier Semester (zwei Jahre) und umfasst wöchentlich 20 bis 22

Unterrichtsstunden. Je nach Vorkenntnissen kann sich die Ausbildungsdauer um bis zu zwei Semester verkürzen.

Angerechnet werden beispielsweise anerkannte Zertifi kate des Deutschen Volkshochschulverbandes oder

im Rahmen einer Nichtschülerprüfung erbrachte Leistungsnachweise.

Studierende, die zusätzlich zu einer bereits erworbenen Fachoberschulreife die Berechtigung zum Besuch der

gymnasialen Oberstufe erlangen wollen, beginnen im dritten Semester.

Die Höchstverweildauer beträgt sechs Semester. Werden die Abschlüsse in zeitlich versetzten Teildurchgängen

erworben, beträgt die Höchstverweildauer acht Semester.

Sekundarbereich II: Die Bildungsgänge von Abendgymnasium und Kolleg

Gemeinsame Regelungen

Voraussetzungen für die Aufnahme in die Bildungsgänge des Abendgymnasiums und des Kollegs sind ein Mindestalter

von 18 Jahren, sowie eine Berufsausbildung oder eine mindestens dreijährige Berufserfahrung. Hierauf

werden auch Zeiten der selbstständigen Führung eines Familienhaushalts, des Wehr- und Zivildienstes

sowie Zeiten von Arbeitslosigkeit angerechnet. Die Bezirksregierungen können in begründeten Ausnahmefällen

Sondergenehmigungen erteilen.

Die Bildungsgänge gliedern sich in die Einführungsphase (erstes und zweites Semester) und die Qualifi kationsphase

(drittes bis sechstes Semester).

Sie dauern bis zum Abitur in der Regel sechs Semester (drei Jahre); die Fachhochschulreife kann nach vier

Semestern (zwei Jahren) erworben werden.

Die allgemeine Hochschulreife (Abitur) berechtigt zum Studium an allen Universitäten und sonstigen Hochschulen;

die Fachhochschulreife ist Voraussetzung für das Studium an Fachhochschulen und Gesamthochschulen

in Nordrhein-Westfalen und in den Bundesländern, die dem Abkommen über die gegenseitige Anerkennung der

Fachhochschulreife beigetreten sind. Über die geltenden Regelungen informieren die Weiterbildungskollegs.

Bewerberinnen und Bewerber mit Fachoberschulreife beginnen in der Regel im ersten Semester. Je nach Vorkenntnissen

können sie beantragen, in das zweite oder dritte Semester aufgenommen zu werden.

Sonstige Bewerberinnen und Bewerber besuchen den Vorkurs oder ein entsprechendes Bildungsangebot der

Abendrealschule. Der Besuch des Vorkurses oder der Abendrealschule kann am Kolleg durch eine Eignungsprüfung

ersetzt werden.

Die Entscheidung über die Einstufung trifft die Schulleitung.

Die Ausbildung muss in der Regel innerhalb einer Höchstdauer von acht Semestern abgeschlossen sein. Das

heißt, dass maximal zwei Semester wiederholt werden können. Der Besuch eines Vorkurses wird nicht in die

Höchstverweildauer eingerechnet.

Der Bildungsgang des Abendgymnasiums

Der Bildungsgang des Abendgymnasiums wird berufsbegleitend angeboten. Bis einschließlich des dritten Semesters

müssen Studierende berufstätig oder vom Arbeitsamt als arbeitssuchend anerkannt sein. Familien- und

Erziehungstätigkeit ist einer Berufstätigkeit gleichgestellt.

Der Unterricht findet in der Regel an fünf Abenden in der Woche statt.

Das Unterrichtsangebot umfasst wöchentlich mindestens 20 Unterrichtsstunden, im Vorkurs mindestens 17

Stunden.

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Der Bildungsgang des Kollegs

Der Bildungsgang des Kollegs ist ein vollzeitschulisches Weiterbildungsangebot. Der Unterricht fi ndet tagsüber

an fünf Wochentagen statt (z.B. zwischen 8.00 Uhr und 17.00 Uhr). Eine Erwerbstätigkeit während des Studiums

am Kolleg wird allenfalls in sehr geringem Umfang möglich sein. Die Studierenden bis zum Alter von 30 Jahren

haben im Rahmen festgelegter persönlicher Einkommens- und Vermögensgrenzen vom ersten Semester an

Anspruch auf Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz.

Der Unterricht umfasst zwischen 28 und 31 Stunden wöchentlich, im Vorkurs mindestens zwölf Stunden.

Schulabschlüsse am Weiterbildungskolleg

In den drei Bildungsgängen des Weiterbildungskollegs können nach der Pfl ichtschulzeit alle allgemeinbildenden

Abschlüsse des Sekundarbereichs I und II erworben werden:

• Hauptschulabschluss (nach Klasse 9)

• Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss nach Klasse 10

• Sekundarabschluss I – Fachoberschulreife (im Bildungsgang Abendrealschule nach Ablegung einer Abschlussprüfung)

• Schulischer Teil der Fachhochschulreife.

Der Erwerb der Fachhochschulreife erfordert nach dem erfolgreichen schulischen Abschluss ein einjähriges

gelenktes Praktikum oder eine Berufsausbildung. Dem gleichgestellt ist eine dreijährige Berufstätigkeit.

• Fachhochschulreife

Die Fachhochschulreife berechtigt zum Studium an den Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen und in

den Bundesländern, die dem Abkommen über die gegenseitige Anerkennung der Fachhochschulreife beigetreten

sind..

• Allgemeine Hochschulreife (Abitur).

Die Grafi k zeigt die Regeldauer der Ausbildung, die für die Zuerkennung der einzelnen Abschlüsse vorausgesetzt

wird. Je nach eingebrachten Vorqualifi kationen kann die Dauer der Ausbildung verkürzt werden. Dazu prüft

das jeweilige Weiterbildungskolleg vor der Aufnahme in einen Bildungsgang die individuellen Voraussetzungen,

führt – soweit gewünscht oder erforderlich – ein Beratungsgespräch mit den Bewerberinnen und Bewerbern und

entscheidet über deren Einstufung. Die Entscheidung trifft die Schulleitung.

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Erzbischöfliches Friedrich-Spee-Kolleg

Institut zur Erlangung der Hochschulreife

Paracelsusstraße 8

41464 Neuss

Leitung:

Michael Roder

Telefon: 0 21 31 - 98 16 0

Telefax: 0 21 31 - 98 16 20

E-Mail:

schule@spee-kolleg.de

Homepage:

www.spee-kolleg.de

Das Erzbischöfl iche Friedrich-Spee-Kolleg führt Erwachsene mit Berufserfahrung zur allgemeinen Hochschulreife.

Die Zugehörigkeit zur katholischen oder evangelischen Kirche wird vorausgesetzt (über Ausnahmen entscheidet

der Schulträger).

Aufnahmebedingungen:

1. Mindestalter 18 Jahre

2. Fachoberschulreife oder gleichwertiger Abschluss

Bewerber/-innen ohne Fachoberschulreife müssen den Vorkurs besuchen oder eine Eignungsprüfung ablegen.

3. Abgeschlossene Berufsausbildung oder zweijährige Berufstätigkeit (auch Führung eines Familienhaushalts);

Wehrdienst, Bundesfreiwilligendienst und gemeldete Arbeitslosigkeit werden angerechnet.

Ausbildungsdauer:

- Abitur: 3 Jahre

- Fachhochschulreife: 2 Jahre

(Verkürzung für geeignete Bewerber/-innen möglich)

Unterrichtszeiten:

- montags bis freitags von 8.15 Uhr bis 14.20 Uhr, an einzelnen Tagen bis 15.00 Uhr

- samstags frei

- Ferien wie an öffentlichen Schulen

Unterrichtsfächer:

Religion, Deutsch, Latein, Englisch, Griechisch, Kunst, Musik, Geschichte, Volkswirtschaftslehre, Philosophie,

Mathematik, Physik, Biologe und Chemie.

Im ersten und zweiten Semester Unterricht im Klassenverband, im dritten bis sechsten Semester Unterricht im

Kurssystem wie in der gymnasialen Oberstufe.

Arbeitsgemeinschaften:

Informatik, PC/Internet, Theater, Schulband, Chor, Hebräisch, Fotografi e und Spanisch.

Semesterbeginn:

Jeweils am 1. Februar und am ersten Tag nach den Sommerferien. Anmeldungen sind jederzeit möglich.

Finanzierung:

Die Studierenden erhalten vom 1. Semester an Ausbildungsbeihilfe nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz

(BaföG), die unabhängig vom Einkommen der Eltern ist und nicht zurückgezahlt werden muss (z.Z. bis

€ 560,00 monatlich). Studiengebühren werden nicht erhoben. Wie an öffentlichen Schulen besteht Lernmittelfreiheit.

Nähere Informationen erteilt das Sekretariat des Friedrich-Spee-Kollegs, Paracelsusstraße 8,

montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 13.30 Uhr.

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Theodor-Schwann-Kolleg

Weiterbildungskolleg der Stadt Neuss

Abendgymnasium - Abendrealschule

Kaarster Straße 14

41462 Neuss

Leitung:

Wolfgang Schneiders

Telefon: 0 21 31 - 94 05 80

Telefax: 0 21 31 - 94 05 81

E-Mail: NeussWBK@aol.com

Homepage: www.weiterbildungskolleg-neuss.de

Auskünfte erteilt das Sekretariat des Theodor-Schwann-Kollegs:

montags und donnerstags 09.00 Uhr bis 11.00 Uhr und dienstags bis donnerstags 16.30 Uhr bis 19.00 Uhr

Alle Bewerber werden je nach ihren Voraussetzungen und ihren Zielvorstellungen in das jeweils angemessene

Semester eingestuft. Keine Aufnahmeprüfung. Semesterbeginn für alle Kurse jeweils 1. Februar und 1. Tag nach

den Sommerferien. Anmeldungen sind jederzeit zum nächsten Termin möglich. Ferien wie an öffentl. Schulen.

Finanzierung:

Der Besuch des Weiterbildungskollegs ist gebührenfrei. Lernmittel werden zu 2/3 von der Schule gestellt. Eine

BAföG-Förderung ist beim Besuch der Abendrealschule ab dem 1. Semester (abhängig vom Einkommen der

Eltern) möglich; beim Besuch des Abendgymnasiums kann in den letzten drei Semestern die Berufstätigkeit

aufgegeben werden (bis zum 30. Lebensjahr, elternunabhängig, nicht rückzahlbar).

Unterrichtszeiten:

Montag bis Freitag (mindestens 20 Unterrichtsstunden)

• Abendkurse: 17.30 Uhr bis 21.50 Uhr

• Vormittagskurse: 8.25 Uhr bis 13.15 Uhr

Bildungsgang Abendgymnasium

Aufnahmevoraussetzungen:

Mindestalter 18 Jahre; abgeschlossene Berufsausbildung oder zweijährige Berufstätigkeit (auch Führung eines

Haushalts), Wehrdienst und Zivildienstzeit werden voll angerechnet, nachgewiesene Arbeitslosigkeit kann angerechnet

werden.

Abschlüsse:

• Fachhochschulreife (ohne Abschlussprüfung) nach dem 4. Semester

• Allgemeine Hochschulreife (mit Abschlussprüfung) nach dem 6. Semester

Unterrichtsfächer:

Deutsch, Englisch, Französisch, Mathematik, Geschichte, Physik, Biologie, Erdkunde, Volkswirtschaftslehre

Abi-Online: Das Theodor-Schwann-Kolleg bietet zusätzlich den Bildungsgang Abitur-Online an. Dieser Lehrgang

richtet sich an solche Interessenten, die aus berufl ichen (z.B. Schichtdienste) und/oder familiären Gründen

nicht an fünf Unterrichtsabenden pro Woche teilnehmen können. Abitur-Online verbindet internetgestütztes

Selbststudium mit Präsenzunterricht an zwei Abenden in der Woche.

Bildungsgang Abendrealschule

Aufnahmevoraussetzungen:

Mindestalter 16 Jahre; Erfüllung der Vollzeitschulpfl icht, Hauptschulabschluss Klasse 10

Abschlüsse:

• Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) nach dem 4. Semester mit zentraler Abschlussprüfung

Unterrichtsfächer:

Deutsch, Englisch, Mathematik, Geschichte, Physik, Biologie, Erdkunde, Politik, Berufsorientierung

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Neuss als Hochschulstandort

Ein wichtiger Standortfaktor für den Zuzug internationaler und national erfolgreicher Unternehmen ist der Faktor

Mensch. Gut ausgebildete junge Menschen zu fi nden und auf Dauer gute Weiterbildungsmöglichkeiten im

unternehmerischen Umfeld zu haben, ist eines der wesentlichen Kriterien für die Standortwahl von Unternehmen.

Gleichzeitig entscheidet dies auch über den unternehmerischen Erfolg eines Unternehmens.

Die Unternehmen in Neuss genießen genau diesen Standortvorteil und formulieren ihn auch als Argument für

eine Investitionsentscheidung am Standort Neuss.

Das Angebot ist genauso vielfältig wie zahlreich.

Qualifi ziertes Personal wird langfristig gesucht, Unternehmen behandeln dieses Thema sehr ökonomisch und

zielorientiert, so dass zwei Hochschulen in Neuss einen exzellenten Markt fi nden konnten. Die duale Ausbildung

bietet hier einen effi zienten und langfristig angelegten Nutzen für Studierende gleichermaßen wie für Unternehmen.

Die Europäische Fachhochschule EUFH Standort Neuss ist ein etabliertes Weiterbildungsinstitut

mit einer hohen Dichte an Kooperationspartnern aus der Wirtschaft. Hier wird die betriebliche Erstausbildung

kombiniert mit einem Studienziel, beides erfolgt parallel.

Die Stadt Neuss hat sich im Wettbewerb mit zahlreichen Niederlassungen der FernUniversität Hagen, als

größter Universität der Bundesrepublik, im Rheinland durchgesetzt und ist nach vielen Jahren als Studienzentrum

nunmehr eines der ersten Regionalzentren in Deutschland.

Neben der universitären Erstausbildung gibt es mit der FOM ein weiteres bedeutendes Angebot. Als private

Hochschule unterstützt sie insbesondere Beschäftigte in Unternehmen berufsbegleitend einen Hochschulabschluss

zu erreichen. Schwerpunkt bilden hier insbesondere die kaufmännischen Fachdisziplinen.

Die enge Verbindung zwischen Wirtschaft und Hochschule garantiert einen langfristigen Erfolg, den auch seit

2009 die Hochschule Neuss HN in Neuss sucht. Neuss ist durch seine Lage und Infrastruktur ein Standort für

Logistik- und Handelsunternehmen, die Anforderungen an qualifi ziertes Personal steigt stetig, vor diesem Hintergrund

hat sich die Stadt, gemeinsam mit IHK und den Neuss-Düsseldorfer Häfen für die Entwicklung dieses

erweiterten Bildungsangebotes stark gemacht.

Die Hochschule Neuss für Internationale Wirtschaft ist eine staatlich anerkannte private Hochschule im Zentrum

von Neuss. Das Studium an der Hochschule Neuss ist dual: ein wissenschaftlich fundiertes, international

ausgerichtetes Studium kombiniert mit einer praktischen Tätigkeit in einem Unternehmen.

In der Zukunft erwarten wir weiterhin einen hohen Fachkräftebedarf in Neuss. Diesen Anforderungen werden

wir mit einem breiten Bildungsangebot erfolgreich begegnen wollen.

Neuss bildet aus. Für ein erfolgreiche Zukunft.

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Europäische Fachhochschule (EUFH)

Anschrift: Hammer Landstraße 89

41460 Neuss

Präsident / Geschäftsführer: Professor Dr. Birger Lang

Standortleitung Neuss: Sven Hardersen

Telefon: 0 21 31 - 40 30 60

Telefax: 0 21 31 - 40 30 68 09

E-Mail.

info@eufh-neuss.de

Homepage:

www.eufh.de

Die Europäische Fachhochschule (EUFH) ist eine staatlich anerkannte Privathochschule, deren betriebswirtschaftliche

Studiengänge zu bundesweit und international anerkannten Hochschulabschlüssen führen. Als erste

deutsche Fachhochschule mit dualem Studienangebot hat die EUFH das Top-Gütesiegel einer zehnjährigen

Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat erhalten. Bei der Reakkreditierung der Studiengänge 2012 übertraf

die EUFH die Anforderungen bei weitem.

Das innovative Konzept des dualen Studiums sorgt für die optimale Verzahnung von Theorie und Praxis und

fördert von Anfang an unternehmerisches Handeln und wissenschaftliches Denken. Durch ihre engen Kontakte

zur Wirtschaft und die Mitwirkung der Kooperationspartner bei der Gestaltung der Studieninhalte bereitet die

EUFH den Managementnachwuchs ideal auf die Anforderungen des Berufslebens vor. Weitere Bestandteile des

Studiums sind außerdem ein Auslandssemester an einer Hochschule nach Wahl, intensive Fremdsprachentrainings

sowie die Vermittlung von „Soft Skills“, wie beispielsweise Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten

oder moderne Präsentationstechniken.

Seit Oktober 2009 gibt es auch in Neuss das duale branchenspezifi sche Wirtschaftsstudium der Europäischen

Fachhochschule, bei dem Inhalte aus Theorie und Praxis wirklich aufeinander bezogen sind. Die Standortakkreditierung

der EUFH in Neuss bestätigte alle bisherigen Bewertungen der Hochschule und ihrer Studienprogramme:

Die internationale Akkreditierungsagentur FIBAA hob in ihrem Gutachten besonders die hervorragende

Kooperation mit den Unternehmen der Region hervor. Schon wenige Monate nach dem ersten Studienstart

sahen die Gutachter die Hochschule als „gut mitgetragen von Politik und Wirtschaft in der Region“ und bewerteten

dies als großes Plus für die Studierenden. Neben der sehr guten Betreuung hoben sie auch den fachlichen

Hintergrund und das Engagement der Dozenten sowie die Ausstattung des Campus am Standort Neuss hervor.

Nach dem fünften Studienstart im Oktober 2013 studieren am Campus Neuss ca. 350 junge Leute mit der Wirtschaft.

In Neuss bietet die EUFH duale Bachelor-Programme in zwei Studienmodellen an. Im Blockmodell,

mit einem quartalsweisen Wechsel zwischen Theorie- und Praxisphasen, stehen Handels-, Industrie- und Logistikmanagement

sowie Wirtschaftsinformatik zur Auswahl. Im 2plus3-Modell verbringen die Studierende

zwei Tage der Woche an der EUFH und gehen an den anderen drei Tagen in ihrem Partnerunternehmen arbeiten.

In diesem Modell wird der Studiengang General Management mit insgesamt acht Vertiefungen angeboten.

Eine Spezialisierung ist dabei in folgenden Bereichen möglich: Marketing, Personal, Internationales Management,

Finance & Controlling, Consulting, Media & Event Management, Wirtschaftspsychologie und Health Care

& Social Management. Der berufsbegleitende Bachelor General Management ist ein Studium für Interessenten,

die schon mitten im Berufsleben stehen. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Quereinstieg in fortgeschrittene

Semester, weil die Hochschule früher erbrachte Leistungen nach einem mehrstufi gen Äquivalenzprüfungensverfahren

anerkennt. Dies gilt beispielsweise für Staatlich geprüfte Betriebswirte, die das Studium

um insgesamt vier Semester verkürzen können. Darüber hinaus bietet die EUFH auch einige berufsbegleitende

Masterprogramme an.

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Regionalzentrum Neuss der FernUniversität Hagen

Anschrift:

Brückstr. 1 (Romaneum)

41460 Neuss

Leitung:

Gabriele Pucher

Studienberatung: Katrin Schnarr, Sybille Böhm, Anja Wunsch

Tel. 0 21 31 - 21 91 4

Fax: 0 21 31 - 27 49 26

E-Mail:

regionalzentrum.neuss@fernuni-hagen.de

Homepage:

www.fernuni-hagen.de/neuss

Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 16.00-19.00 Uhr, Sa. 10.00-13.00 Uhr

Studieren an der FernUniversität

Die FernUniversität in Hagen ist die einzige staatliche Fernuniversität im deutschsprachigen Raum. Sie ist mit

mehr als 80.000 Studierenden zugleich die größte deutsche Hochschule.

Ihr Studiensystem und das „Blended Learning“-Konzept ermöglichen größtmögliche Flexibilität für die Studierenden.

Denn das Studium an der FernUniversität Hagen unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten von

dem an einer Präsenzhochschule:

Nicht im überfüllten Hörsaal wird das Fachwissen präsentiert, sondern nach Hause geliefert.

Eingesetzt werden zahlreiche Medien vom Studienbrief über interaktive Lehre im Internet bis hin zu Apps, QR-

Codes, Onlineseminaren und Videokonferenzen. Zusammen mit intensiver Vor-Ort- und Online-Betreuung sowie

Präsenzveranstaltungen sind dies zentrale Bausteine eines Studiensystems, das sich mit Berufstätigkeit,

Familienarbeit oder Ausbildung gut vereinbaren lässt.

Schüler/-innen können im Schnupperstudium bereits während der Schulzeit Studienmodule belegen. Ist das

Abitur geschafft, kann ein Bachelorstudiengang an der FernUniversität eine gute Option sein. Und wer für den

Bachelorabschluss eine Präsenzhochschule wählt, kann anschließend in den Beruf einsteigen und parallel einen

Masterstudiengang an der FernUniversität studieren.

Das Studienangebot umfasst mehr als 20 Bachelor- und Masterstudiengänge in den vier Fakultäten:

Kultur- und Sozialwissenschaften, Mathematik und Informatik, Wirtschaftswissenschaft und der rechtswissenschaftlichen

Fakultät. Darüber hinaus bieten die Fakultäten der FernUniversität interdisziplinäre und fachspezifi

sche Weiterbildungsstudiengänge sowie Weiterbildungsmodule auf Universitätsniveau an.

Vor Ort im Regionalzentrum Neuss

Seit fast vier Jahrzehnten beherbergt die Stadt Neuss eine Niederlassung der FernUniversität.

Das Regionalzentrum Neuss ist eine von 13 Dependancen der FernUniversität bundesweit.

Es betreut - gemeinsam mit den Studienzentren Eschweiler, Krefeld und Wesel - die Region Neuss/Düsseldorf,

linker Niederrhein und Aachen. Die fachliche Unterstützung leisten dezentral Mentorinnen und Mentoren im

Auftrag der Fakultäten. Sie bieten Veranstaltungen in den Abendstunden und in Kompaktform am Wochenende

an. Studierende können sich zudem in selbstorganisierten Lerngruppen im Regionalzentrum treffen.

Studienberaterinnen im Regionalzentrum begleiten die Studierenden in allen Phasen des Studiums. Sie beraten

individuell und persönlich. Insbesondere für Studienanfänger/-innen bietet die Studienberatung vor Ort regelmäßig

fachübergreifende Seminare an. In diesen Seminaren werden z.B. wissenschaftliche Lern- und Arbeitstechniken

vermittelt und die optimale Prüfungsvorbereitung erlernt.

Studieninteressierte können sich im Regionalzentrum umfassend informieren und beraten lassen.

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FOM Hochschule für Oekonomie & Management Neuss

Anschrift: Hammfelddamm 2

41460 Neuss

Leitung:

Studienberatung:

Armin Bram

Birgit Tillmann, Kerstin Welschen

Telefon: 0 21 31 - 15 11 91 0

Telefax: 0 21 31 - 15 11 91 9

E-Mail.

studienberatung@fom.de

Homepage:

www.fom-neuss.de

Berufs- und ausbildungsbegleitend studieren: In Neuss ist das bereits seit 1999 an der staatlich anerkannten

FOM Hochschule für Oekonomie & Management möglich. Seitdem hat sich die FOM als wichtige Ergänzung

zum hervorragenden Bildungsangebot in der Stadt Neuss und der Region fest etabliert.

Vom Bachelor of Arts bis zum Master of Business Administration: In Neuss können die Studierenden zwischen

sämtlichen an der FOM angebotenen Studiengängen und Vertiefungsrichtungen im Bachelor- und Master-Bereich

wählen. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Gesundheits- und Sozialmanagement sowie Wirtschaftsinformatik.

Viele Studiengänge feierten in Neuss Premiere, bevor sie in anderen Hochschulstudienzentren der

FOM durchgeführt wurden. Darunter die Bachelor-Studiengänge International Management und IT-Engineering

sowie der fachspezifi sche Masterstudiengang IT-Management. Passend zu diesem Technikbezug ist das Hochschulstudienzentrum

im Neusser Berufskolleg für Technik und Informatik untergebracht. Den Studierenden stehen

hier Hörsäle, Computerräume, eine Bibliothek sowie eine Cafeteria zur Verfügung.

Für Oberstufenschüler/-innen im Rhein-Kreis Neuss bietet die der FOM angeschlossene AJM Academy for Junior

Managers ein zweijähriges Programm mit insgesamt 220 Unterrichtsstunden zur Vorbereitung auf Studium

und Beruf an.

Qualität wird an der FOM großgeschrieben. Sämtliche Studiengänge sind durch die FIBAA akkreditiert. Im Akkreditierungsbericht

heißt es: Das berufsbegleitende Studienangebot der FOM habe durch die speziell auf Berufstätige

abgestimmten Rahmenbedingungen ein Alleinstellungsmerkmal im Bildungsmarkt. Das didaktische

Konzept, das eigens für die neuen Bachelorstudiengänge entwickelt wurde, sei derart ausgefeilt, dass es zum

Teil sogar den heutigen Standard überträfe.

Die fachliche und pädagogische Auswahl, Qualifi kation und Qualifi zierung der Lehrenden durch die FOM sei

beispielhaft. Bemerkenswert sei hier auch der hohe Anteil an internationaler Erfahrung.

Ein großes Augenmerk setzt die FOM auf die Betreuung ihrer Studierenden: Trotz des anhaltenden großen

Interesses an einem Studium an der FOM in Neuss, ermöglicht die Hochschule mit der intensiven Betreuung

jedes einzelnen Studierenden einen optimalen Verlauf des Studiums und ebnet den Weg für einen erfolgreichen

Abschluss. Die Studierenden werden von allen organisatorischen und administrativen Tätigkeiten weitgehend

entlastet, so dass sie sich voll und ganz auf ihr Studium konzentrieren können.

Ein Markenzeichen der FOM ist die optimale Verzahnung von Theorie und Praxis, die sich auch bei der Auswahl

der Lehrenden am Hochschulstudienzentrum Neuss wiederspiegelt. Die hauptberufl ichen Professoren zeichnen

sich sowohl durch ihr wissenschaftliches Know-how und methodisch-didaktische Kompetenz als auch durch Praxiserfahrungen

aus. Unterstützt werden sie durch Lehrbeauftragte direkt aus den Unternehmen. Diese Mischung

aus qualifi zierten Wissenschaftlern und erfahrenen Führungskräften gewährleistet, dass die Studierenden ein

theoretisches Fundament auf Hochschulniveau erhalten und gleichzeitig auf die Anforderungen betrieblicher

Praxis vorbereitet werden. Ein Konzept, das auch den Wissenschaftsrat überzeugt hat:

Das Gremium zur Sicherung der Qualität in Forschung und Lehre hat die Hochschule akkreditiert und das „überdurchschnittliche

Engagement der Professoren in der Lehre und der Betreuung der Studierenden“ gelobt.

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Hochschule Neuss für Internationale Wirtschaft

Anschrift: Markt 11 - 15

41460 Neuss

Telefon: 0 21 31 - 73 98 60 0

Telefax: 0 21 31 - 73 98 61 9

Leitung:

E-Mail.

Homepage:

Professor Dr. Otto Jockel

info@hs-neuss.de

www.hs-neuss.de

Studieren in Neuss – zukunftsweisend und international

Die Hochschule Neuss für Internationale Wirtschaft ist in die drei Fachbereiche „School of Logistics“, „School of

Commerce“ und „School of Engineering“ aufgeteilt und bietet das duale Studium International Management mit

den Schwerpunkten Industry and Trade Management, Logistik, Wirtschaftsinformatik sowie Wirtschaftsingenieurwesen

an, die jeweils mit dem akademischen Abschluss des Bachelor of Science (B. Sc.) abschließen.

Innovativ.

Das duale Studium an der Hochschule Neuss für Internationale Wirtschaft bietet Studierenden eine praxisnahe

Ausbildung. Im Rhythmus von drei Monaten wechseln sich die Vorlesungsphasen in der Hochschule mit den

Praxisphasen im Unternehmen ab. Der Vorteil: Die theoretischen Lehrinhalte können direkt in die Berufspraxis

umgesetzt werden. Zusätzlich beinhaltet das Studium die optionale Ausbildung mit IHK-Prüfung.

Kompetent.

Die Hochschule Neuss berät und unterstützt Sie im Rahmen des „Recruiting & Placement“ aktiv bei der Suche

nach einem geeigneten Ausbildungs- bzw. Praktikumsplatz. Im Bewerbercoaching machen wir Sie schließlich fi t

für die Unternehmensfi ndung - vom perfekten Bewerbungsschreiben über den Dresscode bis hin zum selbstbewussten

Bewerbungsgespräch.

International.

Fremdsprachenausbildung und -anwendung sind integrative Bestandteile des Studiums. Ab dem fünften Fachsemester

werden Vorlesungen in englischer Sprache gehalten und Sie belegen eine weitere Wahlfremdsprache.

Um Sie optimal auf eine internationale Karriere vorzubereiten, verbringen dual Studierende das sechste Semester

im Ausland – an einer Partnerhochschule Ihrer Wahl, weltweit!

Lernen Sie uns kennen!

Regelmäßige Infotage laden ein, die Hochschule Neuss für Internationale Wirtschaft näher kennenzulernen.

Interessierte Studienanfänger haben die Möglichkeit, sich in Fachvorträgen und persönlichen Gesprächen über

Lehrinhalte und Berufsmöglichkeiten sowie über Zulassungsvoraussetzungen zu erkundigen.

78


Adressenverzeichnis

Grundschulen

PLZ

Schule/Anschrift

Schulleitung

Telefon

41460 GGS

41460 KGS

41460 EGS

41462 KGS

41462 KGS

41462 EGS

41462 KGS

41462 GGS

41460

41464 GGS

41464 KGS

41464 ISR

41464 KGS

41466 GGS

41466 GGS

41466 GGS

41468 GGS

41468 KGS

41468 GGS

41469 GGS

41469 GGS

41469 KGS

41469 GGS

41470 GGS

41472 KGS

41472 GGS

Kreuzschule

Sternstraße 43-45

Münsterschule

Hafenstraße 29

Martin-Luther-Schule

Sternstraße 45

Leoschule

Am Kivitzbusch 30

Burgunderschule

Burgunderstraße 1

Adolf-Clarenbach-Schule

Clarenbachplatz 1

Karl-Kreiner-Schule

Gladbacher Str. 60

Grundschulverbund DIE BRÜCKE

Weißenberger Weg 151

Teilstandort

Heerdter Str. 69

Fr.-v.-Bodelschwingh-Schule

Weberstraße 49

Dreikönigenschule

Weberstraße 90

Internationale Schule am Rhein

Konrad-Adenauer-Ring 2

Görresschule

Konrad-Adenauer-Ring 67

St. Hubertus-Schule

Aurinstraße 57

Albert-Schweitzer-Schule

Tulpenstraße 66

Kyburg-Grundschule

Maximilian-Kolbe-Str. 14

St. Konrad-Schule

Löhrerstraße 7

Pestalozzischule

Pestalozzistraße 2

St. Martinus-Schule

Rheinfährstraße 161

Gebrüder-Grimm-Schule

Harffer Str. 9-11

Richard-Schirrmann-Schule

Hoistener Schulstr. 13-15

St. Andreas-Schule

Norfer Schulstraße 13

Geschwister-Scholl-Grundschule

Ruhrstraße 38

St. Peter-Schule

Rosellener Schulstraße 9

St.-Stephanus-Schule

Birkhofstraße 26

Martinus-Schule-Holzheim

Martinstraße 19-21

Frau Müller

Frau Clemens

(komm.)

Frau Huptasch

Frau Fischer

Frau Cunrady

Frau Müller-Dohmes

Frau Mühle

Frau Decker

Frau Witte

Herr Dr. Pick

Frau Lyons

Frau Swertz

Frau Weisweiler

(komm.)

Frau Knopper

Herr Oppermann

Herr Godde

Frau Meyen

Frau Meyer

Frau Hüls

Herr Leweke

Frau Hagen-Olbrich

(komm.)

Frau Kostrzewa

(komm.)

Frau Braeuer-Lustenberger

Frau Amandi

(komm.)

Frau Hamacher

23 81 0

27 79 20

27 79 11

56 99 86

56 99 15

56 99 76

56 99 70

56 12 0

56 99 46

94 05 66

94 05 75

403 88 14/15

98 06 60

74 58 94

74 58 91

74 49 0

15 06 63

73 78 60

93 03 07

16 68 23

02137-6377

02137-3275

02137-3592

02137-9980720

98 06 90

98 96 22

79


Adressenverzeichnis

Hauptschulen

Schule

Anschrift

Schulleitung

Telefon

Maximilian-Kolbe-Schule

Kath. Bekenntnisschule

Bergheimer Str. 213

41464 Neuss

Herr Bartel

(kommissarisch)

94 05 60

Hauptschule an der

Gnadentaler Allee

Gnadentaler Allee 36a

41468 Neuss

Frau Weist

10 11 66

Ganztagshauptschule

Weißenberg

Frankenstr. 62

41462 Neuss

Herr Hauke

56 99 12

Geschwister-Scholl-Schule

Ganztagsschule

Lahnstraße 2-4

41469 Neuss

Frau Weist

(kommissarisch)

02137 - 91 87 0

Realschulen

Schule

Anschrift

Schulleitung

Telefon

Christian-Wierstraet-Schule

Frankenstraße 62

41462 Neuss

Herr Malczewski

56 99 23

Mildred-Scheel-Realschule

Realschule für Mädchen

Frankenstraße 62

41462 Neuss

Herr Paulus

(kommissarisch)

56 99 26

Realschule Südstadt

Ganztagsrealschule

Weberstraße 90a

41464 Neuss

Frau Merker

94 05 63

Ganztagsrealschule Norf

Feuerbachweg

41469 Neuss

Herr Wehres

02137 - 91 88 0

Realschule Holzheim

Sekundarschulen

Reuschenberger Str. 28a

41472 Neuss

Herr Spangenberger

73 95 57

Schule

Anschrift

Schulleitung

Telefon

Sekundarschule Neuss

Gnadentaler Allee 36a

41466 Neuss

Frau Bentele-Brückner

(kommissarisch)

36 73 97 0

Sekundarschule Weberstr.

Weberstr. 90a

41464 Neuss

Projektgruppe:

Herr Reif u.

Frau Steinmann-Exner

01575 - 70 42 88 5

Gesamtschulen

Schule

Anschrift

Schulleitung

Telefon

Janusz-Korczak-

Gesamtschule

Platz am Niedertor 6

Schwannstraße 39

41460 Neuss

Herr Fischer

17 05 30

Gesamtschule an der Erft

Am Lindenplatz 29

Aurinstraße 59

41466 Neuss

Herr Breuer

74 96 85

74 96 80

Gesamtschule Nordstadt

Leostraße 37

41462 Neuss

Herr Dr. Templin

75 27 92 0

Gesamtschule Norf

Feuerbachweg

41469 Neuss

Projektgruppe:

Frau Sjölund u.

Herr Burk

01575 - 70 42 88 6

80


Adressenverzeichnis

Internationale Schule

Schule

Anschrift

Schulleitung

Telefon

Internationale Schule

am Rhein in Neuss

ISR

Konrad-Adenauer-Ring 2

41464 Neuss

Frau Lyons

40 38 80

Gymnasien

Schule

Anschrift

Schulleitung

Telefon

Quirinus-Gymnasium

Sternstraße 49

41460 Neuss

Herr Dauben

17 06 70

Alexander-von-Humboldt-

Gymnasium

Ganztagsgymnasium

Bergheimer Str. 233

41464 Neuss

Herr Kath

74 04 90

Nelly-Sachs-Gymnasium

Eichendorffstraße 65

41464 Neuss

Herr Neumann

74 04 80

Marie-Curie-Gymnasium

vereinigt mit dem

Theodor-Schwann-Gymnasium

Jostenallee 51

41462 Neuss

Frau Tressel

29 57 40

Gymnasium Norf

Eichenallee 8

41469 Neuss

Herr Rothmann

(kommissarisch)

02137 - 91 82 0

Erzbischöfl iche Schule

Marienberg

Mädchengymnasium

- private Ersatzschule -

Rheinstraße 3

41460 Neuss

Herr Burdich

23 05 7

Neusser Privatschule

Ganztagsgymnasium

Graf-Landsberg-Str. 1

41460 Neuss

Herr Daum

57 50 2

Förderschulen

Schule

Anschrift

Schulleitung

Telefon

Herbert-Karrenberg-Schule

Neusser Wheye 20

41462 Neuss

Herr Witsch

56 99 37

Schule am Wildpark

Aurinstraße 55

41466 Neuss

Herr Nolden

98 96 14

Schule am Nordpark

(Rhein-Kreis Neuss)

Frankenstraße 70

41462 Neuss

Herr Knaul

56 59 0

Michael-Ende-Schule

(Rhein-Kreis Neuss)

Aurinstraße 59

41466 Neuss

Herr Schöneck

74 65 0

Joseph-Beuys-Schule

(Rhein-Kreis Neuss)

Jean-Pullen-Weg 1

41464 Neuss

Herr Dittmann

29 87 90

81


Adressenverzeichnis

Berufskollegs

Einrichtung

Anschrift

Leitung

Telefon

Berufsbildungszentrum

Hammfeld

Berufskolleg für Technik und

Informatik

(Rhein-Kreis Neuss)

Hammfelddamm 2

41460 Neuss

Herr Vennen

(kommissarisch)

36 60 0

Berufsbildungszentrum

Weingartstraße

Berufskolleg für Wirtschaft und

Informatik

(Rhein-Kreis-Neuss)

Weingartstraße 59

41464 Neuss

Herr Bullmann

74 07 0

Erzbischöfl iches Berufskolleg

Abteilung Marienberg

Abteilung Marienhaus

Rheinstraße 3

Kapitelstraße 36

41460 Neuss

Frau Himmels

23 05 5

71 88 66

Einrichtungen der Jugendberufshilfe

Einrichtung

Anschrift

Leitung

Telefon

Kolping-Bildungswerk

Rheydter Straße 174

41464 Neuss

Frau Hendges

88 08 60

Berufsförderungszentrum

Schlicherum

St. Antonius-Straße 36

41470 Neuss

Herr Stork

02137 - 78 90 50

Einrichtungen des II. Bildungsweges

Einrichtung

Anschrift

Leitung

Telefon

Erzbischöfl iches

Friedrich-Spee-Kolleg

(Erlangung der Hochschulreife)

Paracelsusstraße 8

41464 Neuss

Herr Roder

98 16 0

Theodor-Schwann-Kolleg

Abendgymnasium

Abendrealschule

Bergheimer Straße 233

41464 Neuss

Herr Schneiders

94 05 80

Volkshochschule

Hochschulen

Brückstr. 1

41460 Neuss

Herr Heide

90 41 50

90 41 51

Einrichtung

Anschrift

Leitung

Telefon

Europäisches Studienzentrum

der FernUniversität Hagen

Brückstr. 1

41460 Neuss

Frau Pucher

21 91 4

Fachhochschule für

Oekonomie und Management

(FOM)

Hammfelddamm 2

41460 Neuss

Herr Bram

15 11 91 0

Europäische Fachhochschule

(EUFH)

Hammer Landstr. 89

41460 Neuss

Professor Dr. Lang

40 30 68 40

Hochschule Neuss für Internationale

Wirtschaft

Markt 11 - 15

41460 Neuss

Professor Dr. Jockel

73 98 60 0

BA Hessische Berufsakademie

Hammfelddamm 2

41460 Neuss

Herr Bram

15 11 91 4

82


Adressenverzeichnis

Sonstige Einrichtungen

Einrichtung

Anschrift

Leitung

Telefon

Schulpsychologischer Dienst

des Rhein-Kreises Neuss

Oberstraße 91

41460 Neuss

Frau Bellen

92 84 07 0

Musikschule

der Stadt Neuss

Brückstr. 1

41460 Neuss

Herr Knoll

29 85 12 1

29 85 11 2

Stadtbibliothek der Stadt Neuss

Neumarkt 10

41460 Neuss

Herr Dr. Müller-

Jerina

90 42 42

Kulturforum Alte Post

Schule für Kunst und

Theater

Neustraße 28

41460 Neuss

Herr Ennen

90 41 24

Kreismedienzentrum

Bahnhofstraße 14

41472 Neuss

Herr Heling

66 19 16 0

Katholisches Schulreferat

im Kreisdekanat Neuss

St. Piuskirchplatz 3a

41464 Neuss

Herr Wittenbruch

83 29 0

Schulreferat des Evangelischen

Kirchenkreises Gladbach Neuss

Hauptstraße 200

41236 Mönchengladbach

Frau Richter

0 21 66 - 61 59 0

Schulamt für den Rhein-Kreis Neuss, Oberstraße 91, 41460 Neuss

Bezirk/Zuständigkeit

Schulaufsichtsbezirk III

Frau Koblenz-Lüschow

Telefon

928 - 40 16

zuständig für alle Grundschulen in der Stadt Neuss

Schulaufsichtsbezirk IV Herr Friedhoff

zuständig für alle Hauptschulen im Rhein-Kreis-Neuss

Schulaufsichtsbezirk V Herr Friedhoff

(komm.)

zuständig für alle Förderschulen im Rhein-Kreis-Neuss

928 - 40 19

928 - 40 19

83


Adressenverzeichnis

Schulverwaltungsamt der Stadt Neuss, Rheinstraße 18, 41460 Neuss

Zuständigkeit

Leitung

Vorzimmer

Allgemeine Schulverwaltung

Stellvertretende Leitung

Name

Herr Habermann

Frau Weiß

Herr Rothhausen

Herr Heidbüchel

Frau Ingmann

Frau Döhmen

Frau Meuter

Telefon

90 - 40 00

90 - 40 01

90 - 40 02

90 - 40 03

90 - 40 17

90 - 40 09

90 - 40 11

Schülerfahrtkosten

Haushalts-, Rechnungs-, und

Beschaffungswesen, einschl.

Lernmittelfreiheit und

Medienentwicklungsplan

Ganztag, Schule und Beruf

Telefax

E-Mail

Frau Erkes

Herr Friedrich

Frau Krüger

Herr Klause

Frau Noeppel

Herr Bienefeld

Frau Neef

Frau Wüsthoff

Frau Kosmidou

Schulverwaltung@stadt.neuss.de

90 - 40 04

90 - 40 05

90 - 40 06

90 - 40 12

90 - 40 07

90 - 40 14

90 - 40 19

90 - 40 16

90 - 40 18

90 - 40 10

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