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NL € 3,30; L € 3,30; DK dkr. 24,58; A € 3,30; B € 3,30; CH sfr 4,84; D € 3,30 25. Jahrgang Mai 2013 10413

NUTZ

FAHRZEUGE

ePaper

de luxe


INHALT 5/2013

Die Neuen in Bestform S. 18

Noch wenige Monate, dann greift die extrem anspruchsvolle Euro-6-Abgasnorm.

MAN hat jetzt seine Euro-6-Karten auf den Tisch gelegt und zugleich

zu ersten Testfahrten mit seinen überarbeiteten TG-Fahrzeugen geladen.

Kipper de luxe S. 54

Baustellenkipper müssen zuverlässig arbeiten. Der Kipper- und Ladebordwandhersteller

Dautel hat auf der bauma präsentiert, wie diese gestiegenen

Anforderungen in moderne Kipptechnik umgesetzt werden.

Die Turk-Trailer

kommen S. 34

Der Nutzfahrzeugbereich von

Krone wappnet sich für die Zukunft

und will das damit verbundene

Wachstum insbesondere

auch über steigende Absatzzahlen

realisieren. Mit einem

neuen Werk im türkischen Tire

sollen verstärkt östliche sowie

nordafrikanische Märkte mit

Trailern versorgt werden.


Editorial

3 Das Zögern nervt

Finanzen

6 Zeiträuber Fahrtenbuch

8 Das neue bargeldlose Tanken

10 Mehr mittlere Brummis 2013

12 Hier gibt’s Geld zurück

14 Steuerbescheide anfechten

16 Nutzfahrzeuge im Wandel

Motoren

18 Die Neuen in Bestform

Aus- & Weiterbildung

26 Jetzt auch Fahrsicherheit

Rund ums Fahrerhaus

28 Angenehme Temperaturen

Tipps & Trends

30 Doppeljubiläum

The best

32 Außerordentliche Leistungen

Anhänger,

Auflieger, Aufbauten

34 Die Turk-Trailer kommen

60 Kundenspezifische Lösungen

62 Die „e-Drive“-Technologie

64 Maßschneiderei für Transporte

transport logistic

42 Kurs auf München

46 Der gläserne Trailer von morgen

48 Hier funkt’s gleich vierfach

49 Von disponieren bis abrechnen

50 Schweres auf der Schnellspur

52 Neues Schwerpunktdoppel

Baufahrzeuge

54 Kipper de luxe

Kühlverkehr

66 Medizin auf Achse

Safety

68 Das Safety-ABC

74 Ein Tag für die Sicherheit

78 Sicherung nach hinten

80 Guter Rat in Sachen LaSi gefragt

82 Eine Million Gurte zum Jubiläum

Tank- & Siloverkehr

84 Staubfreie Siloverladung

86 Leichtgewichte im Siloverkehr

Umweltfreundliche

Mobilität

90 Das Umwelt-ABC

96 Die Gas-Initiative geht weiter

Räder & Reifen

100 Familie vervollständigt

102 Biologisch abbaubar

Be- & Entladehilfen

104 Deutlicher Raumgewinn

Stadtlieferung

106 City-Logistiker mit Pfiff

109 Impressum

112 Händlerteil

City-Logistiker

mit Pfiff S. 106

Mit dem Citan hat

Mercedes-Benz im

vergangenen Jahr

eine Lücke im Programm

der leichten

Nutzfahrzeuge

geschlossen. Der

Name klingt beeindruckend,

doch

wird das Auto den

Erwartungen auch

gerecht? Wir waren

mit dem Citan

unterwegs.

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Praxisorientierte Zutaten:


Sauber ins

Euro-6-Zeitalter:

MAN setzt auf

bewährte Zutaten.


Entspannt unterwegs:

der aufgeräumte

Fahrerarbeitsplatz

des TGX.

Motoren. Die Euro-6-Uhr tickt! Noch wenige Monate, dann greift die extrem anspruchsvolle

Euro-6-Abgasnorm. Für die Hersteller bedeutet die Erreichung dieser Abgasnorm weit mehr

als nur ein Griff in die Trickkiste der Ingenieurskunst. Um die nochmals stark reduzierten

Abgaswerte zu erreichen, ist ein komplexes Zusammenspiel innermotorischer Technologien

und einer aufwendigen Abgasnachbehandlung erforderlich.


Die Wege zur neuen Norm differieren zumindest

im Detail von Hersteller zu Hersteller. MAN hat

jetzt seine Euro-6-Karten auf den Tisch gelegt und

zugleich zu ersten Testfahrten mit seinen überarbeiteten

TG-Fahrzeugen geladen. Optisch präsentieren sich die

Trucks mit dem Löwen in absoluter Bestform. Augenfälligstes

Merkmal des Facelifts ist der umgestaltete Kühlergrill.

Dadurch präsentiert sich besagter Löwe jetzt auch

am oberen Rand über dem MAN-Schriftzug. Die Modifikationen

am Fahrerhaus verbessern die Aerodynamik und

erhöhen die Luftströmung durch den Fahrzeugkühler.

Optimierte Luftströmung

Die weit geöffneten Windleitblenden mit integrierten

Luftführungen optimieren die Umströmung im Seitenbereich.

Die Kühlluftöffnungen an der Fahrzeugfront wurden

vergrößert, um den Anströmungsquerschnitt zu maximieren

und damit die Leistung der Motorkühlung zu

erhöhen. Ebenso wurde die Luftleitung am Kühlerschutz

optimiert, die nun für eine gleichmäßigere Luftströmung

unter dem Fahrzeug sorgt. Aerodynamische Optimierungen

an A-Säulen, Windleitblenden und Stoßfänger

minimieren den Kraftstoffverbrauch. Somit trägt die

insgesamt verbesserte Aerodynamik wesentlich dazu

bei, dass auch bei Euro 6 kein Mehrverbrauch entsteht.

Auch beim Interieur hat sich einiges getan. In allen Baureihen

(TGX, TGS, TGM und TGL) dürfen sich die Fahrer

jetzt an der gleichen edlen Anmutung und am ausgesprochen

hohen Komfortniveau erfreuen.

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Reduzierter Verbrauch

Wichtigste Änderung der Neuauflage sind allerdings die neuen

Motoren. MAN setzt in allen Euro-6-Dieselfahrzeugen durchgehend

auf ein Konzept aus bedarfsgeregelter Abgasrückführung und einer

-nachbehandlung mit SCRT-System. Die für Euro 6 notwendigen

Schlüsseltechnologien AGR (Abgasrückführung), Dieselpartikelfilter

und SCR (Selektive Katalytische Reduktion) setzt MAN bereits seit

vielen Jahren erfolgreich in Nutzfahrzeugen ein, die SCR-Technik

beispielsweise ist im Lkw seit 2005 in Serie. Die MAN-Partikelfiltertechnologie

CRTec ist wie die AGR bereits seit dem Jahr 2002

im Serieneinsatz. Die weitere Senkung des Kraftstoffverbrauchs

war ein vorrangiges Ziel der Entwickler. Dieses Ziel wurde erreicht.

„Die Euro-6-Fahrzeuge von MAN bleiben“, so ein Unternehmenssprecher,

„besonders effiziente und zuverlässige Transportlösungen,

so wie unsere Kunden sie bereits von den anerkannt sparsamen

EEV-Trucks und Bussen kennen.“

Bayerische Ingenieurskunst: der

D26-Motor in Euro-6-Ausführung.

Überwundener Zielkonflikt

Voraussetzung für die wirtschaftliche Motorisierung war

die Überwindung des physikalisch prinzipbedingten Zielkonflikts

zwischen NOX-Reduzierung und Kraftstoffverbrauchs-

und damit CO2-Senkung. MAN hat den Kraftstoffverbrauch

seiner Motoren in den vergangenen Jahren

bekanntermaßen kontinuierlich senken können.

Für den Sprung von Euro 5/EEV auf Euro 6 haben die

MAN-Entwickler die Einspritzung und Verbrennungsauslegung

so optimiert, dass diese verbrauchs- und partikeloptimiert

abläuft. Im Rahmen der Serien- und Felderprobungen

wurden und werden kontinuierlich exakte

Verbrauchsdaten ermittelt.

Reduzierte Partikel

Die Partikelmasse muss gegenüber Euro 5 nochmals um

66 Prozent reduziert werden. Zudem ist für Euro 6 erstmals

ein Grenzwert für die Partikelanzahl zu erfüllen.

Dieser Grenzwert kann nur durch die Anwendung

von geschlossenen Partikelfiltern erfüllt

werden und führt real zu einer Reduktion der

Effizienter Fernverkehr:

Der TGX 18.440

wird den meisten Anforderungen

im Fernverkehr

absolut gerecht.


Partikelmasse von über 90 Prozent gegenüber Euro 5. MAN kombiniert

deshalb den SCR-Katalysator mit einem geschlossenen

Partikelfilter, einem Oxidationskatalysator und der zugehörigen

Sensorik zum SCRT-System, das kompakt im Abgasschalldämpfer

enthalten ist. Allein die für Euro 6 geforderte Stickoxidreduzierung

entspricht in etwa der Größenordnung aller fünf vorangegangenen

Euro-Schritte zusammen. Für Euro 6 müssen die Systeme

außerdem erstmals die Einhaltung der Grenzwerte im Betrieb

laufend überwachen (In-use-compliance). Die erweiterten Anforderungen

an die NOX-Überwachung im Betrieb erfordern eine

neue, komplexere Fahrzeugelektronik und -sensorik.

Zentrale Komponenten

Zentrale Komponenten für Euro 6 sind motorseitig die Common-

Rail-Einspritzung, die gekühlte und geregelte Abgasrückführung,

zweistufige Turboaufladung sowie die Abgasnachbehandlung

über ein SCR-System mit integriertem Oxidationskatalysator plus

CRT-Filter (Continously Regenerating Trap). Elektronische Sensoren

überwachen permanent die Aufnahmefähigkeit des Partikelfilters.

Integriert in das SCRT-System ist außerdem die Sensorik

zur NOX-Überwachung.

Zuverlässige Regeneration

Bei der Regenerationsstrategie für den Dieselpartikelfilter haben

die MAN-Ingenieure besonderes Augenmerk auf die Betriebszuverlässigkeit

gelegt. Die Partikelfilterregeneration läuft im

Normalbetrieb selbstständig ohne Handlungsbedarf für den

Fahrer ab. Diese permanent ablaufende passive Regeneration

sorgt dafür, dass die vom Filtermaterial zurückgehaltenen Partikel

(Kohlenstoff C) zu CO2 umgesetzt werden und der Filter

nicht zusetzt.

Manuell und automatisch

Im TGX und TGS ist die Regeneration mit einem passiven SCRT-

System ausgelegt. Im normalen Fahrbetrieb läuft das System mit

Abgastemperaturen, bei denen die Regeneration permanent

stattfindet. Spezielle Regenerationsphasen oder eine zusätzliche

Kraftstoffeinspritzung zur Temperaturerhöhung sind im normalen

Fahrbetrieb nicht notwendig. Läuft das Fahrzeug viel im

Stand oder im Kurzstreckenverkehr, beherrscht das System weitere

Modi, um eine Regeneration unterwegs durchzuführen. Der

„Soft-Active“-Modus hebt, wenn notwendig, selbstständig und

ohne Zutun des Fahrers die Abgastemperatur über eine Nach-

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Auch die TGL-Baureihe wurde

im Zuge der Überarbeitung noch attraktiver. (Fotos: MAN)

einspritzfunktion des Common-Rail-Systems an. Als weitere

Option sieht das System eine Standregeneration vor, die der

Fahrer manuell starten und beenden kann. Dabei fährt der Motor

ein spezielles Regenerationsprogramm, welches die notwendige

Abgastemperatur für eine Filterregeneration und das Abbauen

der Abgaspartikel erzeugt.

Die Motorvarianten der Baureihen TGL und TGM haben serienmäßig

zur Regeneration des Dieselpartikelfilters ein aktives

SCRT-System und sind damit optimal für die Anforderungen im

Verteilerverkehr ausgerüstet. Dieses System arbeitet ebenfalls im

Normalbetrieb ohne spezielles Regenerationsprogramm, also

mit den verfügbaren Abgastemperaturen des Motors. Wenn eine

zusätzliche Selbstreinigung erforderlich ist, löst das System

die Abgastemperaturanhebung in mehreren Stufen aus. Auch

im TGL und TGM kann eine Standregeneration vom Fahrer gestartet

werden.

Viele Anforderungsprofile abgedeckt

Beim neuen TGX und TGS wurde die Anordnung der Rahmenbauteile

verändert. Um trotz des gewachsenen Bauraumbedarfs

für die Abgasnachbehandlung ein maximales Tankvolumen zu

erreichen, wurden neue AdBlue ® -Einzeltanks entwickelt. Diese

sind je nach Konfiguration mit einem Fassungsvermögen zwischen

25 und 80 l erhältlich. Ebenfalls können Kunden je nach

Fahrzeugtyp aus einer Vielzahl von Kraftstofftanks mit unterschiedlichen

Kapazitäten wählen. Im Fernverkehr lassen sich

Reichweiten von etwa 3800 km ohne Nachtanken erreichen.

Darüber hinaus kann der Rahmenfreiraum auch für andere Anbauteile

wie beispielsweise Silokompressoren oder Hydrauliktanks

genutzt werden.

Freier Bauraum

Auch bei Euro 6 bleibt der Aufbauraum über der Rahmenoberkante

frei. Somit ergeben sich keine Bauteilkonflikte mit dem

Aufbau. Für spezielle Anforderungen an den Rahmenfreiraum,

wie etwa bei Wechselbrückenfahrzeugen, Krankippern oder Betonpumpen,

sind entsprechende Versetzungen der Rahmenanbauteile

vorbereitet.

FAZIT: Nein, das Fahrgefühl mit den Euro-6-Motoren unterscheidet

sich nicht von der bewährten Euro-5-/EEV-Technik

aus dem Hause MAN. Sie sind weder lauter oder leiser,

runder oder unausgewogener. Sie benötigen auch nicht

mehr Kraftstoff als ihre Vorgänger. Dafür sind sie nochmal

deutlich sauberer. Und das mithilfe der MAN-bewährten

Zutaten wie der Partikelfiltertechnologie CRTec. Bei Testfahrten

haben die Motoren einen durchweg positiven Eindruck

hinterlassen. Einziger Wermutstropfen: MAN könnte

seinen Motoren sicherlich etwas mehr zutrauen. Das gilt

insbesondere für die Drehmomente.

24 NFM 5/2013


Extreme Situationen meistern lernen

Fahrsimulator bei Verkehr und Ausbildung Hartmann für realitätsnahe Trainings

Die Zahl der Verkehrsmittel steigt stetig.

Selbst Feuerwehr und andere Einsatzfahrzeuge

haben es zunehmend schwerer

an Notfallorte zu gelangen, ohne weitere

Verkehrsunfälle zu verursachen. In

Baden-Württemberg tun

Feuerwehren daher alles,

um die Sicherheit auf

deutschen Straßen nicht

nur zu erhalten, sondern

weiter auszubauen. Einen

Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit

leistet auch die

Verkehr und Ausbildung

Hartmann mit Simutruck.

Diverse Situationen. Der

Lkw-Hochleistungssimulator

bringt den Fahrern

von Gelenkzügen, Sattelkraft-

und Tankfahrzeugen

ebenso wie auch den

Fahrern von Einsatzfahrzeugen

außergewöhnliche

Szenarien des öffentlichen

Verkehrs näher. So

können die Trainierenden

Situationen von spiegelglatten,

verschneiten

Straßen, Autobahnfahrten

oder auch Sekundenschlaf

und Alkoholfahrten

digital simuliert selbst

erfahren.

Spezialtraining. Eine simulierte

Fahrt mit dem

Feuerwehrauto zum Unfallort

ist besonders hilfreich

für Fahrer, die im

Dienste von Freiwilligen-,

Werks- und Berufsfeuerwehren

im Einsatz sind,

um mögliche Ängste und

auch Unsicherheiten einzudämmen.

Das Schulungsprogramm

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Simulator begleitet und bewertet. Speziell

für Feuerwehren innerhalb dieses Programms

bietet Verkehr und Ausbildung

Hartmann Gruppenschulungen mit anschließenden

Übungen am Fahrsimulator

in Zweierteams an. Nach der Simulationsfahrt

folgt dabei eine Besprechung

zu eventuellen Fahrfehlern und dann erst

eine zweite Trainingsfahrt.

Der Ersatzteil-Service von KRONE. Damit Sie im Bedarfsfall

einen schnellen Zugriff auf das richtige Ersatzteil haben.


Das Wabco-Trainings-Center in Hannover. (Foto: Wabco University)

Jetzt auch Fahrsicherheit

Trainingsprogramm der Wabco University














Jeder kann dazu beitragen die Unfallzahlen

zu senken, lautet die Botschaft

des „Tag der Verkehrssicherheit“ des

DVR am 15. Juni 2013. Ein wichtiges

Element für Sicherheit sind dabei auch

entsprechende Ausbildungen, wie beispielsweise

Fahrsicherheitstrainings.

Ein Schulungsangebot, das nun auch

die Wabco University als lizensierter

Partner des DVR für das fahrpraktische

Sicherheitsprogramm Lkw anbietet.

EU-Berufskraftfahrer. Darüber hinaus

hat die Schulungseinrichtung seit drei

Jahren TopDriver, das Qualifizierungskonzept

für Berufskraftfahrer, im Lehrplan.

Die Wabco University ist eine

anerkannte Ausbildungsstätte nach

dem Berufskraftfahrerqualifizierungsgesetz

(BKrFQG). Die Fahrsicherheitstrainings

für Lkw können nach Absprache

mit Wabco auf verschiedenen

Plätzen in der gesamten Bundesrepublik

durchgeführt werden – beispielsweise

auf der Erick-Reineke-Teststrecke

von Wabco in Jeversen. Um möglichst

reale Bedingungen zu schaffen, fahren

die Teilnehmer in der Regel mit den

kundeneigenen Fahrzeugen.

Das Schulungszentrum. Aufgrund der

steigenden Trainingsnachfrage eröffnete

Wabco im vergangenen Herbst

ein neues Vertriebs- und Trainingsgebäude

in Hannover. Das Center hat

sechs Trainingsräume für bis zu 150

Teilnehmer sowie drei Werkstattspuren

für Lkw und Anhängefahrzeuge.

WORKSHOP URBAN MOBILITY 3.0

City-Logistik im Fokus












Mindestens 500 Mio. Lieferungen pro Tag in die städtischen Räume erwarten

die Experten von Frost & Sullivan. Eine echte Herausforderung,

denn jede Stadt sieht anders aus und stellt andere Anforderungen. Wie

sich die City-Logistik zukünftig entwickeln könnte, ist ein Hauptthema der

jährlichen Industrieveranstaltung von Frost & Sullivan. Unter dem Titel „Urban

Mobility 3.0: New Urban Mobility Business Models“ findet sie im englischen

Parlament sowie dem Siemens Crystal Building in London statt. Für

den zweiten Tag ist eine Podiumsdiskussion geplant.


Mobiler Trainingspartner

(Foto: Aubiz/Sifat)

Aubiz und Sifat setzen auf mobilen Fahrsimulator

Berufskraftfahrer müssen im Alltag viel Die Lernumgebung. Der Simulator ist in

beachten: Rechtzeitig an der Ladestelle einer Wechselbrücke mit den Ausmaßen

sein, ökonomisch und gleichzeitig umsichtig

fahren bei erschwerten Straßen-

Simulator an nahezu jeden Ausbildungs-

7,80 x 2,50 x 3 m eingebaut. So kann der

sowie Witterungsverhältnissen, in Gefahrensituationen

– jederzeit. In Kooperation nem Übungs- und einem Kontrollraum.

ort transportiert werden. Er besteht aus ei-

mit der Sifat Road Safety GmbH geht das Der Übungsraum ist ein nachgebildetes

Ausbildungszentrum Aubiz UG daher neue Fahrerhaus eines Mercedes-Benz Actros.

Wege in der Fahrerausbildung auf einem In der zweiten Einheit kann der Trainer

mobilen Fahrsimulator.

mithilfe der Computer und Monitore die

Verkehrssituationen einstreuen und die

Aktionen des Fahrers nachvollziehen.

Zwischen beiden besteht eine Sprachund

Sichtverbindung.

Der mobile Fahrsimulator ermöglicht

Kraftfahrertrainings bundesweit

ohne große Trainingsplätze.

Fahrten können nach dem Training

Diverse Szenarien. Die aufgezeichneten

analysiert

werden. Je nach Kundenwunsch

kann im Vorfeld festlegt werden, wo die

Probleme im Unternehmen liegen und

diese dann simulieren. Auch verrutschende

oder kippende Ladungen, das Heranfahren

an Rampen und vieles mehr kann

mithilfe des Systems simuliert werden.

Ebenso können die Teilnehmer mithilfe

des Fahrsimulators eine wirtschaftliche

Fahrweise üben und erlernen. Pro Tag

können so laut Aubiz Gruppen mit bis zu

16 Teilnehmern trainieren.

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der konkurrenzlose Oberflächenschutz

für ein vorbildliches

Erscheinungsbild.

Der TÜV Süd fördert mit der Initiative „Spezialausbildung für Nutzfahrzeuge“

seine Sachverständigen im Bereich Lkw-Kompetenz. Hintergrund sind die Ergebnisse

des TÜV-Lkw-Reports 2012, der aufgezeigt hatte, das jeder fünfte

Lkw bereits nach fünf Jahren sicherheitsrelevante Mängel aufweist. Mit den

absolvierten Zusatzausbildungen sollen die Sachverständigen an den TÜV-Süd-

Service-Centern für Nutzfahrzeuge die Kunden noch jetzt umfassender zu verschiedenen

Lkw-Modellen beraten können – unabhängig davon um welche Zugmaschinen-,

Auflieger- oder Aufbautypen es sich handelt.

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Rund ums Fahrerhaus

ARBEITSGESUNDHEIT

Aktiv auf Achse

Langes Sitzen, Lasten bewegen sowie

hohe Anspannung und Konzentration

sind typische Merkmale im Arbeitsalltag

von Berufskraftfahrern. Merkmale,

die sich auf die Rückengesundheit auswirken

können. Die Rückenmuskulatur

darf weder über- noch unterfordert

werden. Sowohl für den Fahrer als

auch für das Unternehmen ist Rückengesundheit

daher ein wichtiges Thema.

Die Präventionskampagne „Denk an

mich. Dein Rücken“, zeigt, wie Fahrer

auf Achse oder auch Büroangestellte

mit wenigen, einfachen Übungen vorbeugen

und Beschwerden lindern können

– ohne dass aufwendiges Equipment

nötig wäre. Welche Übungen

das sein können, zeigt die Kampagne

in ihrem Internetportal.

Der Fahreralltag

bringt verschiedene

Belastungen für den

Rücken mit sich. (Foto:

Präventionskampagne Dein Rücken/

Kaj Kandler/kombinatrotweiss.de)

Nachrüstlösung für

die Dachluke: Die Klimaanlage

Cooltronic Hatch. (Foto: Eberspächer)

Angenehme Temperaturen

Rabatte für Eberspächer-Cooltronic-Standklimaanlagen

Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen

Jahr läutet die Eberspächer- dern schont auch die Umwelt.

sorgt nicht nur für Ruhe an Bord, son-

Vertriebsgesellschaft auch 2013 mit Einfache Nachrüstung. Die kompakte

„I love cool Trucks“ wieder die Klimagerätesaison

ein: Vom 15. April bis ziell für die Nachrüstung in der Dach-

Klimaanlage Cooltronic Hatch ist spe-

zum 31. August 2013 gibt es die leistungsstarken

Cooltronic-Anlagen bei ringen Abmessungen vergrößert sie die

luke von Lkw ausgelegt. Dank ihrer ge-

allen teilnehmenden Großhändlern Fahrzeughöhe nur unwesentlich. Darüber

hinaus macht das patentierte

sowie Truck-Herstellern zu besonders

attraktiven Konditionen.

Design der Cooltronic Hatch auch einen

Einbau in Lkw-Dächer mit einer

Erhebliche Vergünstigung. „Dieses

Jahr wollen wir mit ‚I love cool Trucks‘ Steigung von mehr als 25° möglich.

wieder satte Preisvorteile an unsere Kühle Atmosphäre. Die Cooltronic

Vertriebspartner weitergeben. Im Aktionszeitraum

sind daher unsere drei hinteren Kabinenbereich für Ruhe-

Back eignet sich besonders, um den

Cooltronic-Modelle Hatch, Back und und Schlafphasen abzukühlen. Die

Top über unsere Groß- und OES-Händler

mit erheblichen Vergünstigungen zu die kühle Luft über einen flexiblen

Außeneinheit der Splitanlage leitet da-

erhältlich“, erläutert Dr. Jörn Krüger, Schlauch zum Ausströmermodul ins

Geschäftsführer der Eberspächer Heizung

Vertriebs-GmbH & Co. KG. tronic Hatch an der Lkw-Rückwand

Fahrzeug. Je nach Position der Cool-

Perfekte Bedingungen. Als motorunabhängige

Klimalösung kühlen die Kabine ohne Bohrung realisieren. Wie

lässt sich die Schlauchführung in die

leistungsstarken Cooltronic-Varianten die Cooltronic Back sorgt auch die

die Kabine schnell und reduzieren die Cooltronic Top als Splitanlage für angenehme

Temperaturen, indem sie per

Luftfeuchtigkeit spürbar. Das schafft

auch im Sommer perfekte Arbeitsund

Ruhebedingungen in der Truck- teren Kabinenteil lenkt. Konstruiert

Schlauchkanal kühle Luft in den hin-

Kabine. Da die Cooltronic-Geräte mit wurde sie für Lkw mit festen Ladeaufbauten.

Ihre Außeneinheit wird daher

Strom arbeiten, kann der Motor in

den Pausen ausgeschaltet bleiben. Das im hinteren Teil des Dachs verbaut.

28 NFM 5/2013


Kraftstoffsparender Schalten

Vollautomatikgetriebe für Sattelzugmaschinen

Anfang März ist die Allison Transmission

Holdings Inc. mit dem TC10-Getriebe

in Produktion gegangen. Bei

Testläufen in den USA konnten die

Sattelzugmaschinen mit dem Vollautomatikgetriebe

im Durchschnitt fünf

Prozent Kraftstoff gegenüber bisherigen

manuellen und automatisierten

Schaltgetrieben sparen, wie der Anbieter

nun bekannt gab.

Das TC10 zeigte sich im Testeinsatz

In der Praxis. „Rund 100 große Flotten

in ganz Nordamerika, die verschie-

Allison Transmission)

u. a. mit Kraftstoffeinsparungen. (Foto:

denste Anwendungen repräsentieren,

haben unser TC10-Getriebe in den

letzten zwei Jahren in realen Arbeitszyklen

genutzt“, sagte Jim Wanaselja, ermöglichen.

fen sollen sanftes, nahtloses Schalten

Vizepräsident Marketing, Vertrieb und Einige weitere Details. Mit bis zu

Service für Nordamerika bei Allison 600 PS und einem Drehmoment von

Transmission.

1700 Nm beim Fahrzeugstart verfügt

Die Einsatzfelder. Allison Transmission

entwickelte das TC10 speziell für zwei Rückwärtsgänge. Als Merkmale ih-

das TC10 über zehn Vorwärts- und

inner- und außerstädtische Arbeitszyklen

von Sattelzugmaschinen, z. B. Allison Transmission eine verbesserte

rer neuesten Getriebeelektronik nennt

für Anwendungen im Verteilerverkehr Kraftstoffwirtschaftlichkeit, das Diagnosesystem

Prognostics und erweiter-

mit wechselnden Stadt- und Autobahnfahrten.

Die Getriebearchitektur te Funktionen des Gangwahlschalters.

setzt sich aus Volllastschaltung, Drehmomentwandler

und zwei Vorgelege-

fünf Jahren bzw. 1,2 Mio. km angebo-

Darüber hinaus soll eine Garantie von

wellen zusammen. Zehn Getriebestuten

werden.

400.000 ACHSEN

Meilenstein in der

Achsenproduktion

Was wäre ein Trailer ohne seine Achsen?

Bei Schmitz Cargobull feierten

Trailerachsen kürzlich einen Produktionsmeilenstein.

Acht Jahre sind seit

der Einführung der Schmitz-Cargobull-

Trailerachsen vergangen. Acht Jahre,

in denen der Fahrzeugbauer über

400.000 Achsen gebaut und in die

eigene Fahrzeugproduktion einfließen

ließ. Von anfangs 30 bis 40 Trailern

pro Woche, steigerte sich die Produktion

auf heutige bis zu 90 Achsen für

20 bis 30 Trailer am Tag.

Vom Produktionsstandort des Rotos ® -

Fahrwerks in Altenberge werden auch

die übrigen Produktionswerke in Vreden,

Gotha, Toddin, Panevežys und

Zaragossa mit den Achsen versorgt.

Zurzeit haben etwa 80 Prozent der Altenberger-Trailer

die selbstentwickelte

Schmitz-Cargobull-Achse. Konzernweit

sind es ca. 70 Prozent. Zur IAA 2012

hatten die Spezialisten als Variante

des Rotos-Fahrwerks eine neu entwickelte

Nachlauflenkachse vorgestellt.


The best

DIENSTLEISTER

Siebte Bestätigung

Die Union Tank Eckstein GmbH & Co.

KG (UTA) konnte die Jury zur Wahl der

kundenorientiertesten Dienstleister in

Deutschland bereits zum siebten Mal

überzeugen. Anhand von sieben Kriterien

überprüfte die Jury bei Unternehmen

aus verschiedenen Branchen, wie

die Dienstleister die Kundenorientierung

gestalten, lenken und kontrollieren.

Bewertet haben dabei die Universität

St. Gallen, die Ratingagentur

ServiceRating und das Handelsblatt.

STÜCKGUTKOOPERATION

Qualitätssieger

Geschäftsleitungsmitglied Ingo

Brunsmann nimmt die Auszeichnung

entgegen. (Foto: Hengst)

Außerordentliche Leistungen

Hengst Automotive ist GM Supplier of the Year 2012

Große Ehre für Hengst Automotive: ten Auszeichnung für Lieferanten aus.

Das Münsteraner Unternehmen ist Was die Besonderheit des Preises unterstreicht:

Nur 83 der etwa 18.500 Zulie-

GM Supplier of the Year 2012. General

Motors zeichnete den Zulieferer am ferer von General Motors werden pro

13. März in Detroit mit seiner höchs-

Jahr mit dem Award ausgezeichnet.

„Vorreiter sind immer Vorbilder: Ich

gratuliere den Gewinnern zu ihren guten

Ergebnissen“, sagt Dr. Michael

Bargl, Geschäftsführer IDS Logistik

GmbH, Kleinostheim. „Sie zeigen, dass

ein hohes Sendungsaufkommen und

hohe Qualität kein Widerspruch sein

müssen.“ Die Rede ist von den drei

Siegern des internen Quality Rankings

der Stückgutkooperation IDS. Nach

einem dritten Platz im Vorjahr konnte

sich dabei die Nürnberger Geis Eurocargo

in diesem Jahr den Spitzenplatz

sichern. Der zweite Platz ging an die

Hans Geis GmbH + Co in Bad Neustadt

und die dritte Position auf dem Siegertreppchen

erreichte die Neuwieder

Gras Spedition GmbH & Co. KG. In die

Bewertung durch die IDS-Zentrale flossen

dabei z. B. Sendungspünktlichkeit,

Schadensquote und Ergebnisse regelmäßiger

Qualitätsaudits ein. Bargl

sieht in dem Quality Award einen

Anreiz, die Leistung zu optimieren.

BUNDESPREIS 2013 FÜR INNOVATIVE LEISTUNGEN

Karosserieschäden entdecken

Das Spanesi-Touch-3D-Messsystem ist Preisträger des Bundespreises für

innovative Leistungen 2013. Carbon zeigte das System zur Kfz-Schadensdiagnose,

Zertifizierung einer ordnungsgemäßen Reparatur sowie Messung

mechanischer Teile erstmals auf der IHM 2013.

Der fahrbare Wagen des Spanesi Touch ist mit gängigen Hebebühnen und

Richtbänken verwendbar und wird unter oder neben dem angehobenen

Fahrzeug positioniert. Dank Messarm mit fünf Drehgelenken können laut

Carbon mithilfe von zwei Verlängerungen alle Vermessungspunkte von derselben

Position aus erreicht werden. Der Bildschirm zeigt die auf diese

Weise erfassten Koordinaten im Verhältnis zu theoretischen Werten aus

der Datenbank der Touch-Software. So können die

Fachkräfte Punkte außerhalb der Toleranzgrenze

erkennen und erhalten direkt Angaben zur notwendigen

Zugrichtung zur Reparatur. Dokumentationen

sowie Reparaturanweisungen stehen

nach der Prüfung zum Ausdruck bereit.

Abschließend kann die Werkstatt mit Zertifikatsausdrucken

die durchgeführten Reparaturen

bestätigen.

(Foto: Carbon)

32 NFM 5/2013


Die Kriterien. Die Ehrung wurde von

Ingo Brunsmann, Mitglied der Geschäftsleitung

in dem Bereich Original

Equipment, und Robert Junker,

CEO der Hengst of North America,

Inc., entgegengenommen. Wie GM

mitteilt, zeichnet sich Hengst unter

anderem mit seinem Qualitätsniveau

und mit Aktivitäten zur Kostenoptimierung,

einer sehr guten Serienbetreuung

sowie auch durch Innovationen

und die Unterstützung von GM

bei Entwicklungsprojekten aus.

Zufriedenheit. Entsprechend groß ist

die Zufriedenheit bei Hengst: „Wir

freuen uns sehr über diese ganz besondere

Auszeichnung. Unter einer

solch großen Anzahl von Zulieferern

für seine außerordentlichen Leistungen

gewürdigt zu werden, erfüllt uns

mit großem Stolz“, sagt Brunsmann.

ECO PERFORMANCE AWARD 2013

Finale Runde läuft

Am 3. Juni 2013 ist es wieder so weit: Der

Lehrstuhl für Logistikmanagement der Universität

St. Gallen und DKV Euro Service verleihen Der Eco Performance

den Eco Performance Award. Bereits zum siebten

Mal zeichnet eine Jury damit Unternehmen hen. (Foto: DKV Euro Service)

Award wird jährlich verlie-

im gewerblichen Gütertransport aus, die ökonomische,

ökologische und soziale Aspekte in

einem Transport- und Logistikkonzept vereinen. Die Finalisten sind in zwei Kategorien

unterteilt: Auf der einen Seite stehen kleine und mittelständische Unternehmen

mit einem Fuhrpark mit weniger als 50 Lkw. Die zweite Kategorie sind

Großunternehmen/Konzerne, deren Flotten mehr als 50 Lkw umfassen. Neben

dem Award und einer Urkunde erhalten die Sieger ein Preisgeld in Höhe von je

10.000 Euro. Die Prämie sollte inner- oder außerbetrieblich für ökologische oder

soziale Projekte verwendet werden. Gestiftet wird der Award durch DKV.

Transport mit Zukunft!

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TURK-TRAI


LER


Was lange

währt: die offizielle

Werkseröffnung.

Hersteller. Der Nutzfahrzeugbereich von Krone wappnet

sich für die Zukunft und will das damit verbundene

Wachstum insbesondere auch über steigende Absatzzahlen

realisieren. Mit einem neuen Werk im türkischen

Tire sollen verstärkt östliche sowie nordafrikanische

Märkte mit Trailern versorgt werden.

Die Herausforderungen der hiesigen bzw. europäischen

Aufbaubranche sind groß. Nicht nur von

außerhalb stellt sich mit der nur langsam erholenden

Gesamtwirtschaft ein vergleichsweise hohes Hindernis

in den Weg zu weiterem Wachstum, auch intern

sieht sich die Anhänger- und Aufliegerindustrie mit sich

veränderten Wettbewerbsverhältnissen neuen Aufgaben

gegenüber. Da sich der Gesamtabsatz nicht wesentlich

verändert, kann gewünschtes Wachstum in den Unternehmen

unter langfristigen Aspekten nur über steigen-


de Absatzzahlen in neuen oder bisher vergleichsweise

schwach bedienten Märkten erfolgen. Reine Verdrängung,

beispielsweise über eine aggressive Preispolitik

in bestehenden Vertriebsbereichen, schadet letztendlich

nur der gesamten Branche. Das Beispiel der Wolfsburger

Autobauer im Vergleich zu den Kollegen aus Rüsselsheim

zeigt recht deutlich, wohin die Reise geht: hier der Automobilproduzent,

der mittels neuer Werke in allen Teilen

der Welt die jeweiligen Märkte mit passgenauen Modellen

bedienen kann und damit eben organisch wächst und

dort eine traditionsreiche Marke, der durch Vertriebsrestriktionen

der Muttergesellschaft jede Ausbauperspektive

genommen wird.

Ideale Standortbedingungen

So ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich auch der

Aufbau- und Anhängerspezialist Krone aus dem emsländischen

Werlte bei seinen Zukunftsstrategien ebenfalls

auf ein organisches und damit langfristiges Wachstum

konzentriert – das eben auf steigende Produktionsbzw.

Absatzzahlen setzt. Und in diesem Zusammenhang

haben Dr. Bernard Krone sowie der vor mehr als zwei Jahren

überraschend verstorbene Dr. Jürgen Föhrenbach als

Geschäftsführender Beiratsvorsitzender mit Weitsicht auf

einen zusätzlichen Produktionsstandort in der Türkei

gesetzt. Als verbindendes Element zwischen Europa und

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Riza Akgün, Geschäftsführer der Krone Dogus Treyler A. S.

Moderne

Produktionstechnik

in

Tire.

dem Nahen Osten, aber auch mit günstigen Verkehrsverbindungen

Richtung Nordafrika auf der einen Seite und

den Turkstaaten auf der anderen Seite bietet die Türkei

schon allein durch die geografische Lage ein großes Potenzial

für ein derartiges Projekt. Andererseits haben gerade

auch die vergangenen Jahre mit einer recht jungen

Bevölkerung einen ausgesprochen schnell wachsenden

Wirtschaftraum entstehen lassen, der auf ein leistungsfähiges

Transportwesen baut. So konnte die Türkei im

vergangenen Jahr nach China auf das zweithöchste Wirtschaftswachstum

weltweit verweisen.

Aus der Not eine Tugend gemacht

Bekanntermaßen hat die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise

nicht nur in Kerneuropa, sondern auch an den

entsprechenden Rändern seinerzeit ihre Spuren hinterlassen.

Als Folge wurde der bereits für 2009 geplante Produktionsstart

am neuen Krone-Standort Tire in der westtürkischen

Provinz Izmir angesichts der offensichtlichen

Überkapazitäten verschoben – und Mitte vergangenen

Jahres nachgeholt. Wobei von einem Produktionsstart im

eigentlichen Sinne seinerzeit noch nicht gesprochen werden

konnte. So nutzte die Führungsmannschaft in Werlte

die bestehende Situation, um die Fertigung in kleinstem

Maßstab zu starten und mit viel Know-how sowie tatkräftiger

Unterstützung entsprechender Mitarbeiter aus

dem Stammwerk insbesondere den Qualitätsgedanken im

neuen Werk zu implantieren.

Solide Einarbeitung im Stammwerk

Übrigens zählte zur intensiven Schulung der neuen Krone-

Mitarbeiter zuvor auch die mehrwöchige Schulung der türkischen

Fahrzeugbauer im Emsland. So betonte auch bei

der jetzt vollzogenen, „offiziellen“ Eröffnung des Werks in


Tire der Geschäftsführer Vertrieb und Marketing Fahrzeugwerk

Krone, Gero Schulze Isfort, mehrfach, dass man als

bisher vergleichsweise kleiner Anbieter auf dem türkischen

Markt nur über eine entsprechende Qualität zusätzliche

Marktanteile in bedeutender Höhe auch auf Dauer gewinnen

könne. So strebt man langfristig einen Marktanteil

von rund 20 Prozent an – der letztendlich auch wieder als

Basis für benachbarte Märkte und Regionen dienen soll.

Partnerschaft mit Vertriebsprofi

Ohnehin setzt Krone mit der Partnerschaft zu Dogus Otomotiv

auf einen erfahrenen Partner im Vertriebsbereich.

So hält Krone im Rahmen des gemeinschaftlichen Joint

Ventures 51 Prozent des Grundkapitals der Krone Dogus

Treyler A. S., während Dogus Otomotiv die weiteren

49 Prozent bereitstellt. So haben sich mit den beiden

Partnern auf der einen Seite ein ausgewiesener Fahrzeugbauer

sowie auf der anderen Seite ein ausgesprochener Vertriebsexperte

zugefunden. So hat sich das 1994 gegründete

Unternehmen Dogus Otomotiv nach eigenen Angaben

zum führenden Vertriebsunternehmen im Importfahrzeugmarkt

der Türkei entwickelt.

Das Unternehmen vertritt Marken, von denen jede in

den Sektoren Pkw, leichte Nutzfahrzeuge, schwere Nutzfahrzeuge,

Industrie- und Schiffsmotoren wie auch im

Sektor Kühlsysteme führend ist. Das Unternehmen hält

für seine Kunden eine vielseitige Palette von über 80 Modellen

der Marken Volkswagen Pkw, Volkswagen Nutzfahrzeuge,

Audi, Porsche, Bentley, Lamborghini, Bugatti,

Seat, Skoda, Scania, Krone und Meiller bereit. Abgesehen

von diesen stellt sich das Unternehmen dem Wettbewerb

im Industrie- und Schiffsmotorensektor durch die Vertretung

für Scania Engines sowie bei Kühlsystemen mit der

Marke Thermo King.

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Spezifisches Programm aus dem Baukasten: Krone-Trailer

vor der neu eröffneten Produktion. (Fotos: Krone, fh)

Teil der Dogus Group

Dabei verfügt Dogus Otomotiv über eines der größten Netze

von Vertragshändlern und Servicewerkstätten in der

Türkei. Mit mehr als 500 Kontaktstellen im gesamten Land

ist Dogus Otomotiv in der Lage, seinen Kunden breiten

Service in Vertrieb, Aftersales und Ersatzteilen zu bieten.

Abgesehen von seinen Aktivitäten in den Bereichen Fahrzeugfinanzierung,

Ersatzteile und Zubehör, Logistik und

Kundenservice, Gebrauchtwagenhandel, Flottenmanagement

und Leasing, Fahrzeuginspektion und -versicherung

hat Dogus Otomotiv auch weitgehend in die Produktion

investiert. Dogus Otomotiv selbst ist ein Unternehmen der

Dogus Group, die in den Bereichen Finanzdienstleistungen,

Automotive, Bau, Medien, Tourismus und Dienstleistungen,

Immobilien und Energie tätig ist.

Abgerundet bzw. ergänzt werden die zukünftigen Vertriebsaktivitäten

durch Dan Schnick, der angesichts seiner

bisherigen Tätigkeit auch in den schon oben angeführten

Turkstaaten über einen reichen Erfahrungsschatz verfügt

und so als Geschäftsführer der Krone Trailer International

Tic. ltd. s. seinen Teil zum erfolgreichen Wachstum der

Krone Dogus Treyler San. ve Tic. A. S. in der Türkei und

den angrenzenden Staaten beitragen will.

Typische Infrastruktur:

Für die avisierten

Märkte hat Krone die

passenden Trailerausstattungen

im Angebot.

Marktspezifisches Produktprogramm

Seit dem Produktionsbeginn im Sommer vergangenen

Jahres in der Krone-Dogus-Trailerfabrik in Tire werden

dort fast ausschließlich die Baureihen Profi und Mega

Liner mit seitlicher Schiebeplane und Bordwänden gefertigt.

Der Profi Liner ist als erstes marktspezifisches Modell

auch als offener Kasten mit Bordwänden in 550 und

750 mm Höhe erhältlich. In der Höhe 750 mm sind alternativ

zu den vier Alu-Bordwänden nach einer landestypischen

Ausstattung auch fünf Stahlbordwände je Seite

erhältlich. Neben der auch hierzulande üblichen Ergänzung

in Sachen Sicherheit und Ergonomie werden die

Trailer insbesondere zollfähig ausgeführt.

Fundiertes Fachwissen

Wie Frank Nordhoff als Produktmanager Fahrzeugwerke

Krone im Detail ausführte, sind praktisch alle geschlossenen

(Fernverkehrs-)Fahrzeuge mit entsprechenden Systemen

ausgestattet, die sich über den Krone-Baukasten

auch für den Hersteller in einem wirtschaftlichen Rahmen

realisieren lassen. Last but not least verfügen darüber

hinaus praktisch alle ausgelieferten Trailer über die

marktüblichen Zusatzausstattungen wie Verpflegungsbox

oder Frischwassertank.

Bemerkenswert waren schließlich die zur Eröffnung bereitgestellten

Exponate der offenen Profi Liner, die über


eine für hiesige Verhältnisse ungewöhnlich grobstollige Bereifung

an den gezogenen Achsen verfügen. Geschäftsführer der

Krone Dogus Treyler A. S. ist übrigens Riza Akgün, der in Istanbul

geboren und in Deutschland aufgewachsen ist. Er absolvierte

nach dem Abitur sein Maschinenbaustudium 1991 an der

Fachhochschule Bielefeld. Nach einer langjährigen Tätigkeit als

Manager in der Nutzfahrzeugindustrie wechselte der diplomierte

Ingenieur im Januar 2011 zu Krone.

Qualität und Dienstleistungen sichern Aufträge

Die Errichtung und Inbetriebnahme eines neuen Werks sind

eine Sache, der eigentliche Vertrieb der darin produzierten Trailer

eine andere. So ist es sicherlich als glücklicher Umstand zu

werten, dass mit dem türkischen Logistikexperten Ekol, der mit

den Standorten Köln und Mannheim auch hierzulande vertreten

ist, gleich ein bedeutendes Unternehmen der Branche als

Kunde gewonnen werden konnte. Dabei beauftragte der Transportexperte

die türkische Krone gleich mit der Lieferung von

immerhin 1000 Trailern in mehreren Tranchen. Bemerkenswert

die Gründe, die nach Eyüp Soner (COO Ekol) letztendlich

zur Auftragserteilung führten. So erklärte Soner im Rahmen

der „offiziellen“ Produktionseinweihung, dass das Unternehmen

insbesondere die Qualität der Fahrzeuge sowie ergänzende

Dienstleistungen wie Wartungs- und Reparaturangebote

überzeugt hätten.

Großkunde Ekol auf Wachstumskurs

Letztendlich stehen die Logistikexperten auch wiederum für

den Wachstumskurs der türkischen Krone-Tochter. So hat Ekol

nach seinem Start in Deutschland 1996 vor zwei Jahren ein

Unternehmen in Rumänien gekauft und eröffnete gleichzeitig

eine Niederlassung in Italien. 2012 investierte Ekol in Bosnien,

Frankreich, Griechenland und der Ukraine. Mit insgesamt 1200

europäischen und rund 4000 türkischen Mitarbeitern hatte sich

das Unternehmen für das vergangene Jahr ein Wachstum von

ungefähr 30 Prozent vorgenommen. Und solche Ziele lassen

sich bekanntermaßen nur durch ein entsprechendes Wachstum

der transportierten Güter erzielen. Die hierzu notwendigen Trailer

liefert das Joint Venture Krone Dogus Treyler A.S., das nun

direkt an der Quelle weiter zunehmender Logistikströme sitzt.

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im Branchenfokus

Aber sicher

Karriereleiter

Neben den Gütern und dem Equipment

darf in der Transportwelt eines nicht vergessen

werden: Hinter den gesamten Abläufen und

Bewegungen steht eine große Zahl an Fachkräften.

Die transport logistic widmet mit dem Future Friday

einen Messetag gezielt dem Nachwuchs und der Karriere

in der Logistikindustrie. Auch hier bietet das

Herausforderung Stadt

Rahmenprogramm gleich mehrere Veranstaltungen

Safety and Securtity und Güterverkehre

sind heute eng miteinander verknüpft. Smiths

Detection zeigt z. B. Röntgensysteme für Transportsicherheit,

Dreyer hat ein neues Modul zur automatischen

Truckerkennung und Diebstahlschutz im Gepäck,

Avigilon präsentiert die Möglichkeiten von Überwachungskameras

und die Hörmann KG zeigt, wie sich

Schäden an Verlade- und Rampenanlagen vermeiden

lassen. Neben Exponaten von

Ausstellern bieten zudem drei

zur Thematik. Neu ist beispiels-

weise auch der Karrieremarkt

auf der Messe.

Schnittstelle Lager und Co.

Damit Transportabläufe effizient

abgewickelt werden können, müssen auch die

Laut Berechnungen der Vereinten

Nationen werden im Jahr 2030 zwei

Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben.

Herausforderungen, auf die sich auch die Logistik

einstellen muss, denn sie alle müssen mit Gütern des

täglichen Bedarfs versorgt werden. Unter dem

Motto „intelligent urbanization“ nehmen sich

z. B. die Messe München und das

Fraunhofer-Institut IML den

Städten der Zukunft an.

Foren Informationen.

Prozesse der Intralogistik funktionieren. In diesem

Jahr rückt die transport logistic den Themenbereich

besonders in den Fokus: mit einer eigenen Halle und der

cemat@transport-logistic-Kooperation. Auch hier gilt:

den Blick ins Rahmenprogramm nicht vergessen,

das ebenfalls verschiedene Vorträge zur Intralogistik

von heute und morgen

zu bieten hat.


KURS AUF

MÜNCHEN

Messeguide. In einem Monat öffnet die Messe München die Tore für die transport

logistic 2013. Höchste Zeit, in die detaillierte Besuchsplanung einzusteigen –

schließlich erwarten die Veranstalter rund 2000 Aussteller. Der NFM-Messeguide

gibt Tipps von der Anreise bis zu Highlights für die Branche.


auch für Bahnreisende und Flugpassagiere

hat die Messe München GmbH auf

der Veranstaltungswebseite einen wichtigen

Tipp: Es bestehen Kooperationen zu

Sonderangeboten für die Anreise mit der

Deutschen Bahn AG und der Lufthansa.

Wer also noch kein Ticket hat, für den

könnte sich der Weg über die Websei-

Nordwest

-

t

FORUM

F

FORUM

FORUM

CeMAT@transport logistic

Bereich Intralogistik

Telematik

eBusiness

Telekommunikation

on on

D

Dienstleistungen

Logistik

Air Cargo Air A

Cargo Europe

Europe

Die Neue Messe München steht

vom 4. bis 7. Juni 2013 im Zeichen

von internationaler Logistik,

Mobilität, IT und Supply-Chain-Management.

Straße, Wasser, Schiene und

Luft spielen dabei nicht nur auf der Ausstellung

eine Rolle, sondern auch für die

Anreise der Fachbesucher.

Achtung: Anreisehinweise!

Im Vergleich zur letzten Auflage der

transport logistic gibt es dabei eine entscheidende

Änderung für alle, die über

die Straßen anreisen: Seit Oktober 2012

darf der Bereich des Mittleren Rings von

München nur noch mit gültiger, grüner

Feinstaubplakette befahren werden. Aber

44 NFM 5/2013


Überblick 2013

Worum geht’s: Logistik, Mobilität, IT,

Supply-Chain-Management

Wo:

Neue Messe München

Wann: 4. bis 7. Juni 2013

Öffnungszeiten: Di. bis Do. 9 bis 18 Uhr

Fr. 9 bis 16 Uhr

Tagesticket online: 22 Euro

Dauerticket online: 36 Euro

F7

F8

Systeme Systeme des des Güterverkehrs

Freigelände

Gleise

(Fotos: Messe München)

Eingänge

Eingänge

In der neuen Halle B1 ist erstmals der

Themenbereich cemat@transport logistic

mit dem Bereich Intralogistik zu finden.

Die Halle B2 steht ganz im Zeichen von

Telematik, eBusiness und Telekommunikation.

Währenddessen präsentieren die

Hallen B3 bis B6 und die Halle A5 Neuheiten

aus dem Feld Dienstleistungen

und Logistik. Die Halle A6 widmet sich

dagegen den Systemen des Güterverkehrs.

Wenn es um Transporte per Wasser,

Schiene, Straße und Luft geht, darf

darüber hinaus natürlich ein Freigelände

mit Schienen nicht fehlen. Last but not

least rundet die Halle A6 mit der Air Cargo

Europe, also dem Angebot des Luftfrachtsektors,

die Messepalette ab.

te durchaus auszahlen. Hilfe für die Besuchsvorbereitung

und auf den Wegen

über das Messegelände bieten die Veranstalter

in Form einer App.

Digitale Unterstützung

Ab Ende Mai 2013 soll diese sowohl für

iOS- als auch Android-Smartphones kostenlos

verfügbar sein und z. B. mit dem

interaktiven Hallenplan mit Favoritenfunktion

zu einem persönlichen Messeführer

werden.

Wo ist was?

Grundsätzlich haben die Veranstalter die

Ausstellung in sechs Bereiche unterteilt.

Erste Highlights

Wichtig dabei: das Ausstellerverzeichnis

genau ansehen, denn z. B. sind nicht alle

Telematikanbieter automatisch in der

Halle B2 angesiedelt. NFM hat bereits im

Vorfeld mit verschiedenen Ausstellern

gesprochen und so aus der Ferne schon

vor dem Starttermin eine Tour durch

die Messehallen gemacht. Welche ersten

Highlights NFM dabei entdeckt hat, ist

auf den Folgeseiten nachzulesen.

5/2013 NFM 45


Neben dem

Profi Liner können Besucher am

Krone-Stand auch mögliche Trailertechnik der Zukunft sehen. (Foto: Krone)

Der gläserne Trailer von morgen

Krone-Technik zum Anfassen und Anschauen

Wie sieht das Transportwesen der Zukunft

aus? Eine Frage, die sich wohl viele nen Blick auf genau diese Thematik. Zu

dem gläsernen, intelligenten Trailer ei-

stellen. Das Fahrzeugwerk Krone gewährt sehen gibt es bei dem Fahrzeugbauer am

den Besuchern am Stand A6.305/406 mit Münchener Messestand aber noch mehr.

Technik von heute. So stellt Krone den

Profi Liner Ultra mit fast allen angebotenen

Ladungssicherungstools vor. Der Allround-Sattelauflieger

ist mit ca. 5750 kg

rund 500 kg leichter als der Standard-

Krone-Profi-Liner. Sein Planenverschlusssystem

EasyTarp kommt mit vier statt 21

Planenverschlüssen auf jeder Seite aus,

die sich zudem über einen Schalter an

der Stirnwand öffnen lassen. Der ausgestellte

Trailer ist darüber hinaus ein echter

LaSi-Allrounder. Krone zeigt mit ihm

alle hauseigenen Ladungssicherungsmodule

von Multi Block und Multi Wall bis

zu Multi Screw und Multi Reel.

Noch ein Ausstellungsstück. Ein weiteres

Merkmal ist das Ice-Protect-System.

Zertifiziert ist der Profi Liner gemäß DIN-

EN 12642 Code XL und Ladungssicherungsrichtlinie

Daimler 9.5. Begutachten

können die Besucher zudem einen Wech-

HELLA STELLT TRAILER-BELEUCHTUNGSKONZEPT VOR

Mehr als nur Licht

Die richtige Fahrzeugbeleuchtung ist längst mehr als eine

Frage des „sehen und gesehen werden“. Moderne Technologien

bringen deutliche Mehrwerte mit sich. So fallen im Zusammenhang

mit Lichttechnologie neben Verkehrssicherheit

verstärkt Anforderungen wie Green Logistics, Ausfallsicherheit,

Kostenmanagement sowie Supply Chain und schnelle Ersatzbelieferung

ins Gewicht. In der Halle A6, am Stand 403,

zeigt das Expertenteam von Hella daher Trailerbeleuchtungskonzepte

auf und liefert Antworten auf Fragen aus der Praxis,

wie z. B. weshalb LED-Produkte kostengünstiger fahren, obwohl

der Einkaufspreis höher ist. Heutzutage sind bereits von

Moderne Fahrzeugbeleuchtung

bietet vielfältige

Potenziale. (Foto: Hella)

der Heckleuchte bis zu Innenraumleuchten, Arbeits- oder Rückscheinwerfer

Gesamtbeleuchtungen in LED möglich. Mit dem

LED-Flottenkalkulator zeigt Hella unter Berücksichtigung von

Praxisparametern wie Werkstattkosten, Arbeitszeit, Produktkosten

etc. Kosten und entsprechend Einsparung durch LED-

Beleuchtung auf. Die Entwicklung der Lichttechnologie brachte

in der Vergangenheit immer mehr Einzellösungen hervor.

Mit EasyConn NextGeneration geht Hella in die entgegengesetzte

Richtung und bietet Beleuchtungen im Baukastenprinzip

mit Rechts-Links-Transfermöglichkeit und mehr. Mit einem

neuen Steckerselbstmontageset, mit dem das EasyConn-

System nun erweitert wird, erleichtert Hella den nachträglichen

Einbau noch weiter.

Reduzierte Lagerhaltung, weniger unterschiedliche Artikel und

die Modularität bringen so Einsparungen für die gesamte Lieferkette.

Daneben liefert das System auch einen Beitrag zu

CO2- und Kraftstoffeinsparungen. Wie diese aussehen, hat

Hella in einer detaillierten Berechnung erfasst. Ebenfalls im

Hella-Gepäck sind die zur IAA vorgestellten Neuheiten, die nun

lieferbar sind. Zudem hat der Hersteller angekündigt, weitere

Optimierungen und Redesigns vorzustellen, die nach der Nutzfahrzeugmesse

entstanden und zum Teil bereits lieferbar sind.

46 NFM 5/2013


selanhänger mit ShowBox. Dahinter

verbirgt sich ein Musterkoffer, der fast

alle Optionen zeigt, die Krone bei

Wechselkoffern anbietet.

Services im Fokus. Neben Fahrzeugkonzepten

und Ladungssicherung setzt

der Hersteller den Schwerpunkt auf

Servicedienstleistungen. Dazu gehören

Krone Telematics, Fair Care – das

Rundum-Servicepaket – sowie der

24-Stunden-Pannenservice. Der neue

Krone-Temperaturschreiber TX1 kann

z. B. den Einsatz gewöhnlicher Temperaturschreiber

an der Stirnwand des

Koffers überflüssig machen. Nicht zu

vergessen der Bereich Krone Finance,

der Finanzierungsmodelle von Mietkauf

und Leasing bis zu Investitionskrediten

bietet. Ein europaweites Netzwerk

mit Onlineersatzteilservice und

Notrufhotline rundet die Palette ab.

STANDARDFAHRZEUGE MIT ANPASSUNGSOPTIONEN

Eine Frage der Ausstattung

Coilmulden, Ladungssicherungssysteme, Zertifikate, Planenzentralverschlüsse

und mehr – diese und andere Ausstattungsoptionen lassen aus Standardfahrzeugen

aus der Großserie flexible Spezialisten werden. Wie? Das zeigt

z. B. Fliegl Trailer am Stand A6.309.

Ein Beispiel ist das Ladungssicherungssystem QTS (Quick Tyre Safesystem)

für den sicheren Reifentransport. Zum Jahresstart hatte Fliegl zudem eine

neue Generation von Coilfahrzeugen auf die Straße gebracht. Der Coil light

und Mega Coil light punkten dabei u. a. mit verringertem Gewicht gegenüber

ihren Vorgängern. Bereits im letzten Jahr hatte Fliegl seinen Planenzentralverschluss

Quick Lock noch einmal weiterentwickelt. Auch beim zweiten

Messeschwerpunkt, den Vermietangeboten von RPS Trailer Rental, geht

es letztlich um Flexibilität. Die Laufzeiten von einem Tag bis zu 36 Monaten

sind dabei ebenso ein Stichwort wie Kostenkontrolle und individuell vereinbare

Servicebausteine sowie die Option auf Fahrzeugrückgabe oder Kauf.

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zählt auch zu den Ausstellern in der

Halle B2. Am Messestand 337 liegt der

Fokus dabei vor allem auf der Trailertelematik

für sensible Gütertransporte.

Sensibel bedeutet dabei sowohl

temperaturempfindliche Waren wie

Lebensmittel-, Pharma- oder andere

Kühlverkehre als auch Werttransporte.

Die Lösung von Dreyer+Timm findet

aber auch im allgemeinen Transportwesen

Anwendung. Neben der

Telematikeinheit scombox und dem

Internetportal scomview besteht das

System aus speziellen Funksensoren.

Vier Typen. Hinter dem Begriff scomsens

verbergen sich entsprechende

Sensoren für die automatische Truck-

Trailer-Identifikation, Temperatur- und

Türsensoren sowie Temperaturschreiber.

So können mit dem System Trailer

nicht nur über GPS geortet werden,

sondern beispielsweise auch Kühldaten

erfasst und ein Diebstahlschutz erreicht

werden.

Ausbau. Dank des modularen Aufbaus

ist das Telematiksystem erweiterbar.

Der Einsatz eines Internetportals

erübrigt Softwareinstallationen. Als

weiteren Vorteil führt Dreyer+Timm

den einfachen Einbau an.

Apps und neu konzipierte Dienstleistungspakete stehen in Halle B2 am Stand

219/322 im Fokus. Mit diesen erweitert die Dako-Unternehmensgruppe das Fuhrpark-

und Transportmanagementsystem TachoWeb. Zum Paket S gehört das Aus-

-

Die Live-Dispo-App erweitert die

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Möglichkeiten. (Foto: KfdM/Dako)


Von disponieren bis abrechnen

Speditionslösung von Berglund auf der transport logistic

Falcon+Logistic heißt das neu entwickelte,

webbasierte Programm für Disposition,

Kalkulation und Faktura in

Transportunternehmen, das die Berglund

ohG vorstellt. In der Halle B2,

am Gemeinschaftsstand 334J „Innovation

made in Germany“ können

Interessierte einen Blick auf die Lösung

und ihre Funktionen werfen.

Basis Internet. Voraussetzung für die

Nutzung ist ein Webbrowser, wobei das

Programm fremdgehostet wird oder auf

den Servern des Unternehmens laufen

kann. So können Anwender dann vom

Büro, Zuhause oder von unterwegs aus

mit Falcon+Logistic arbeiten.

Interaktiv disponieren. Das Programm

lässt sich mit den Telematiksystemen

verknüpfen und bietet so die Möglichkeit,

freie und beladene Lkw live in einer

Karte zu verfolgen. Disponenten

können ihnen Lade- und Entladestellen

zuordnen und die neuen Daten direkt

an die Fahrer weitergeben. Ein

weiteres Einsatzfeld ist die Kalkulation

der Aufträge. Diese erfolgt pauschal,

über vorhandene oder hinzugefügte

Tarif- und Gefahrgutlisten.

Die weiteren Funktionen. Für Unternehmen,

die viele Aufträge an Subunternehmen

weitergeben, beinhaltet

die Software ein Frachtportal mit dem

die Anwender Aufträge online verteilen

und organisieren können. Weitere

Funktionen sind die Cesar-Kombiverkehr-Anbindung,

das Kontaktmanagement,

der Up- und Downloadbereich

und die grafische Datenanalyse.

Die Software

Falcon+Logistic

bietet Unternehmen

z. B. die

Möglichkeit ihre

Flotten interaktiv

zu disponieren.

(Foto: Berglund)

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der Daten im Dako-Rechenzentrum und die Verwaltung von Terminen wie HU, Inspektion

und Führerscheinkontrolle. Reportingfunktion, Spesenabrechnung und

Fahrerbewertung runden das Paket ab.

Wer zusätzlich vollautomatisch ferngesteuert Daten mit dem Dako-TachoRemote-

Modul (TRM) auslesen möchte, sollte sich das Paket M ansehen. Noch einen

Schritt weiter geht das Paket L mit Anzeige der Restlenkzeiten. Eine spezielle App

für Tablet-PCs und Smartphones macht diese Daten auch den Fahrern zugänglich.

Als weitere Steigerung hat Dako das Paket TachoWeb XL, das u. a. zusätzlich Fahrzeugortung,

FMS-Datenanzeige und Auftragsmanagement-App umfasst.

VDO – Eine Marke des Continental-Konzerns

VDO TIS-Web ®

DLD ® Wide Range

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SPEZIELLE OVERNIGHTLOGISTIK

Vorsicht:

zerbrechlich!

Sensible Güter brauchen Um- und Vorsicht

beim Transport. Gerade bei zerbrechlichen

Gütern scheint der Begriff

Expressversand daher im krassen Gegensatz

zu den Anforderungen zu stehen.

Doch die GEL Express Logistik am

Messestand A5.424 hat sich genau auf

diesen Bereich, die Übernachtlogistik

für sensible Warengruppen spezialisiert.

Neben klassischen Expressleistungen

bietet GEL so Lösungen für fragile

Warengruppen mit bis zu 2500 kg

Gewicht und 6 m Länge. B2C- und

Ein-und-Zwei-Personen-Zustelldienste,

Beschaffungs- und Reverselogistik sowie

Nachnahmemanagement ergänzen

die Dienstleistungen. Das Unternehmen

unterhält ein markengestütztes

Franchise-Transportnetzwerk, das auf

vier Logistikzentren und 69 Systempartnern

basiert. Beim Begriff Sensibilität

unterscheidet GEL drei Breiche:

fragile Güter, zeitkritische Aufträge

und sensible Aufträge mit Blick auf

besondere logistische Anforderungen.

Auch bei Schwertransporten muss es manchmal

im Eiltempo gehen, wie die Experten von Bohnet wissen. (Foto: Bohnet)

Schweres auf der Schnellspur

Grenzüberschreitende Spezialtransporte

Wenn es um internationale Transporte

und Logistik geht, darf natürlich betreiber drohten Ausfallkosten in

Bukarest ging. Denn dem Kraftwerks-

auch der Bereich Schwertransporte Millionenhöhe. Die Mission für Bohnet:

Im Eiltempo mit dem Turbinen-

nicht fehlen. So findet sich auf dem

Münchener Ausstellungsparkett z. B. läufer nach Rumänien und nach erfolgter

Reparatur wieder zurück.

auch am Stand B4.411 die Firma Bohnet.

Bei den Spezialisten dreht sich alles

um Schwer- und Spezialtransporte, machten sich mit dem 9,90 x 2,45 x

Einsatzdoppel. Gleich zwei Fahrer

Projektmanagement und die Lagerung 2,80 m großen und 80 t schweren Turbinenläufer

auf einem Zehnachsmo-

von Schwergut – grenz- und verkehrsträgerübergreifende

Transporte inklusive.

Ein Beispiel gefällig?

die ungefähr 2400 km lange Tour. So

dultrailer in Richtung Osteuropa auf

Aus der Praxis. Wie wäre es mit einem

Turbinenläufer, für den es im Eildition

den Zeitverlust durch Lenkzeit-

konnte die Schwerlast- und Projektspetempo

von Nordrhein-Westfalen nach begrenzungen und damit die Ausfall-

TRANSPORTKETTE FÜR LEBENSMITTEL

Zusätzlicher Standard

Jedes Produkt stellt im Güterverkehr ganz eigene Anforderungen.

Ein besonders sensibler Bereich sind beispielsweise die

Transporte im Lebensmittelbereich. Die Berliner Rieck-Logistik-

Gruppe ist für sichere Lebensmitteltransportketten nach dem

International Featured Standard Logistics (IFS) zertifiziert. Der

Logistikdienstleister ist Mitglied der Stückgutkooperation IDS.

Das Netzwerk bietet nach eigenen Angaben als erste Kooperation

die IFS-Sicherheit deutschlandweit an. Basis für Logistik

nach dem IFS-Qualitätsstandard sind, wie Rieck Logistik erklärt,

äußere Bedingungen wie Sauberkeit, intaktes Equipment sowie

Schutz vor Witterungseinflüssen und Schädlingen. Ebenso wichtig

sind darüber hinaus geschulte Mitarbeiter.

Produkte, die nicht sofort als Lebensmittel oder lebensmittelnah

zu erkennen sind, erhalten vom Versender ein gelbes IFS-Label.

So kann Rieck auch diese Sendungen richtig zuordnen. Mehr zu

Transportketten nach IFS-Standard erfahren Interessierte in der

Halle B4 am Stand 321A auf der transport logistic.

50 NFM 5/2013


kosten für den Kunden möglichst gering

halten. Die Route führte über Österreich

weiter nach Ungarn bis nach

Rumänien.

Nervenkitzel. Sowohl die Steigung

und die engen Serpentinen als auch

der rege Verkehr von Pferdegespannen

und Handkarren erforderte hohe Aufmerksamkeit

und umsichtiges Vorgehen.

Das nächste Hindernis wartete bereits

in einem Vorort von Bukarest.

Am Ziel. Eine Industriestraße mit

diversen Bahnübergängen, Schlaglöchern

und fehlenden Schachtabdeckungen

zwang das Transportteam

mit ihrem 25 m langen und 143 t

schweren Gefährt zur Slalomfahrt im

Zeitlupentempo. Mit Erfolg: Nach nur

vier Transportnächten erreichten die

beiden Fahrer das Ziel. Innerhalb einer

Woche bestückten die Spezialisten

den Niederdruckläufer unter anderem

mit neuen Schaufeln.

Geänderte Bedingungen. Mit Folgen

für den Rückweg, denn nun fielen

2,93 m Breite, 3,20 m Höhe und 3 t

mehr Transportgewicht an. Wieder

konnten die Fahrer die Strecke in vier

Nächten in Maximalgeschwindigkeit

bewältigen und der rundum erneuerte

Niederdruckläufer schließlich nach

zweieinhalb Wochen wieder an seinen

Einsatzort gehen.

Der Hella-Standort in Paderborn sucht

einen neuen Nutzer. (Foto: Engel & Völkers/Hella)

MEHR ALS NUR FLÄCHEN UND GRUNDSTÜCKE

Vermitteln mit Mehrwert

„Flächen gibt es im Internet, Beratung jedoch nicht“, bringt es Renko Schmidt,

Leiter Industrie Bremen, auf den Punkt. Das Industrieteam von Engel & Völkers

Commercial stellt am Stand B4.420 seine Kompetenzen vor. Braucht

der Kunde tatsächlich 10.000 m 2 Hallenfläche oder gibt es Optimierungspotenzial

im Prozessablauf? „Nach ausführlichen Gesprächen und einem objektiven

Blick in die Logistikkette des Unternehmens konnten wir durch die

Nutzung einer intelligenten Speditionsdienstleistung schließlich rund 5000 m 2

vorgesehene Lagerfläche sparen“, berichtet Schmidt aus der Praxis. Erst

nach der Bedarfsanalyse gleichen die Spezialisten die aktualisierten Kundenanforderungen

mit dem Angebotsportfolio und aktuellen Objekten ab und

sprechen nach Bedarf Eigentümer auf konkrete Gesuche an. Insbesondere

in Märkten mit knappem Flächenangebot sind Kreativität und ein klarer

Blick gefragt, weiß das Industrieteam. Vom Grundstück bis zur Investorensuche

kann Engel & Völkers Commercial den Prozess begleiten.

Die Rundum-Lösung vom Marktführer

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ONLINEANGEBOTE

Nächste Enthüllung

Es ist noch nicht lange her, dass Timo-

Com eine neue Lagerbörse an den

Start schickte. Zur transport logistic

schiebt der Spezialist nun gleich eine

weitere Neuheit an und erweitert

TC eMap ® um eine Trackingfunktion.

Das Routen- und Kalkulationsmodul

kann so Daten verschiedener, normalerweise

nicht kompatibler Telematiksysteme

auf einer neutralen Plattform

darstellen. Die bekannten Möglichkeiten

zur Kostenkalkulation und Routenplanung

der Lösung bleiben erhalten.

Mit seinen drei Onlineplattformen

deckt das Düsseldorfer Unternehmen

nun verschiedene Vergabemöglichkeiten

für die Transportbranche ab. Weitere

Informationen zu den neuen und

bestehenden Angeboten erhalten Interessierte

am Stand A5.317.

Neues Schwerpunktdoppel

So könnte das Logistikareal

in Hamburg zukünftig

aussehen. (Foto:

Goodman/Interlink Hamburg)

Zwei mögliche Lösungen bei Flächenknappheit

Geeignete Standorte für Logistikunternehmen

sind vielerorts bereits Mannen

sich rund 250.000 m 2 neue Logis-

von Grundstücken gesichert, auf degelware.

Goodman zeigt daher in München

am Stand A5.201A zwei neue anderem 65.000 m 2 im Hamburger Hatikflächen

entwickeln lassen, unter

Wege, wie sich der Flächenknappheit fen und 120.000 m 2 in Staufenberg.

begegnen lässt. Neben der frühzeitigen

Grundstückssicherung setzt der Ansatz hat Goodman Beispiele parat:

Neue Nutzen. Auch für den zweiten

Entwickler, Investor und Verwalter von Für Seifert in Malsch verwandelte der

Logistikimmobilien dabei auf die Umwandlung

alter Industrieflächen. Logistikimmobilie und DB Schenker

Spezialist ein altes Betonwerk in eine

Flächenprogramm. So hat Goodman erhält auf einem ehemaligen Flugfeld

in Deutschland inzwischen eine Reihe in Leipzig ein neues Logistikzentrum.

INITIATIVE FÜR BERUFSKRAFTFAHRERSCHULUNGEN

Karrieregemeinschaft

Die Trackingfunktion erweitert die

Einsatzmöglichkeiten des TimoCom-

Angebots noch mehr. (Foto: TimoCom)

Der Gemeinschaftstand A5.221 von SVG, BGL und Kravag steht vor allem

im Zeichen der Aus- und Weiterbildung für Berufskraftfahrer. Die SVG kündigt

z. B. drei neue Seminare für die obligatorische Weiterbildung nach

BKrFQG an und setzt zudem Schwerpunkte auf Ladungssicherung und Gefahrguttransporte.

Im Messegepäck haben die drei darüber hinaus die Themen

Tankkarten, Mautabrechnung, Arbeitssicherheit, Fördermittelberatung

und Transportversicherungen. Auch der Lkw-Simulator darf dabei

nicht fehlen. Übrigens: Der letzte Messetag steht als Future Friday insgesamt

für Nachwuchs und Karriere. Für den Tag können z. B. Schüler und

Studierende Termine mit Personalchefs der Aussteller vereinbaren.

52 NFM 5/2013


Fährtenleser

FTS findet Sendungen

Sie sind ärgerlich und kosten: fehlverladene

oder vermisste Sendungen. Die

FTS-Freight Tracing Systems & Consulting,

Horst Billand e. K., sucht genau

diese Ladungen – und das weltweit.

Seit nunmehr 20 Jahren sind die

Suchprofis dabei für Transportversicherungen

in Deutschland, Österreich

und in der Schweiz tätig. Am Stand

B5.209/310 können Interessierte sich

darüber informieren, wie FTS sucht –

ohne vor Ort zu sein.

So wird gesucht. Die Profis aktivieren

langjährige Kontakte, kennen Fehlerquellen

und stellen Einzelheiten

der gesuchten Sendung gezielt Spediteuren,

Lagerhaltern, Logistikern oder

Reedereien zur Verfügung. Diese suchen

dann im eigenen Lager nach der

vermissten Sendung. FTS wertet Verladedokumente

aus, überprüft Schnittstellen

und versucht zu klären, wo in

der Transportkette die Sendung außer

Kontrolle geraten ist. So helfen die

FTS-Profis Unternehmen, kostspielige

Verlustschäden zu vermeiden.

Beralock zeigt Möglichkeiten

zur Diebstahlsicherung.

Die Sicherheit der Ladung

vor Feuchtigkeit ist ein Ziel

der Produkte von Absortech.

(Fotos: Absortech/Beralock)

SCHÜTZENDES EQUIPMENT

Varianten für Sicherheit

Ob mit Blick auf die Ladung oder das Equipment: Sicherheit hat einen hohen

Stellenwert. Letztlich hängen nicht nur Kosten für Schäden und Ausfallzeiten

daran, sondern auch der Ruf eines Transportunternehmens. Die Sicherheit

von Ladung und Fahrzeugen steht z. B. am Stand B3.423 im Mittelpunkt.

Die Absortech Europe GmbH hat mit dem neuen Absorgel ein Produkt im Programm,

um Feuchtigkeit in Containern über ein Gel zu binden und so Waren zu

schützen. Tochterunternehmen Beralock präsentiert seine Diebstahlsicherungen

für Anhänger und Auflieger ebenso wie Sicherungen für Lagercontainer.

Die ideale Kombination

für die Frischelogistik.

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de luxe


Dautel

präsentierte

überarbeitete

Dreiseitenkipper


Intensive Tests:

Dafür hat Dautel

eigens einen Prüfstand

gebaut.

Präsentierte die überarbeiteten Dreiseitenkipper:

Geschäftsführer Rudger Dautel.

Kipper. Die Anforderungen

sind hoch: Baustellenkipper müssen

auch unter widrigen Bedingungen

zuverlässig arbeiten, sie müssen auch

mal mehr wegstecken als die Polizei

erlaubt und sie bleiben nicht selten

zehn Jahre und länger

im Fuhrpark.

Praxisorientierte Details: Sie machen den

neuen Dreiseitenkipper vielseitig einsetzbar.


Eckrungen sowie einem Hiab-Ladekran

vom Typ XS 111 ausgestattet ist.

Dazu kommt, dass auch im Baugewerbe

das Kostenbewusstsein

sensibler geworden ist. Parallel

dazu sind die Anforderungen an die

Technik gewachsen. Eine Kippmulde und

etwas Hydraulik reichen für einen Baustellenkipper

längst nicht mehr. Das

Schüttgut soll schließlich wohl dosiert

die Mulde verlassen, die Komponenten

sollen über Jahre zuverlässig arbeiten

und, last but not least, die Optik soll

auch was hermachen. Der Kipper- und

Ladebordwandhersteller Dautel hat auf

der bauma präsentiert, wie diese gestiegenen

Anforderungen in moderne Kipptechnik

umgesetzt werden.

Ein Highlight des Kippers ist die neu entwickelte

Sicherheitsverriegelung der seitlichen

Bordwände. Sie verhindert, dass

obere und untere Verriegelungen versehentlich

gleichzeitig geöffnet werden

und dadurch die Bordwand komplett

herausfällt. Beim Betätigen einer der

beiden Verriegelungen blockiert eine

Anzeige

Spürbar abgenommen

Das Thema Nutzlast ist auch im Baugewerbe

aktueller denn je. Allerdings darf

hier Gewicht nicht auf Kosten der Stabilität

abgespeckt werden. Das Kunststück,

ohne Stabilitätsverluste abzuspecken, ist

den Dautel-Ingenieuren auf Basis einer

pfiffigen Konstruktion und einer präzise

arbeitenden Roboterschweißanlage gelungen.

Dadurch erhielt der Kipperboden eine

enger stehende Verrippung. Die Rippen

sind zudem komplett geschlossen und

durchgeschweißt, was eine hohe Stabilität

und lange Lebensdauer gewährleistet.

Dank der ausgeklügelten und auf dem

Prüfstand auf Lebensdauer geprüften

Neukonstruktion erreichten die Dautel-

Ingenieure gleichzeitig eine Gewichtsreduzierung,

je nach Modell um bis zu

150 kg. Das bedeutet mehr Nutzlast und

damit eine höhere Wirtschaftlichkeit für

den Betreiber. Der Kipperboden ist serienmäßig

aus Hardox 450 gefertigt, einem

extrem belastbaren und verschleißfesten

Spezialstahl. Serienmäßig ist dieser

5 mm stark, optional sind auch größere

Bodenstärken lieferbar.

Optimierter Dreiseitenkipper

Das Unternehmen hat seinen Dreiseitenkipper

für Drei- und Vierachsbaufahrzeuge

DK 3/DK 4 optimiert und präsentierte

den Dreiseitenkipper Dautel DK 4.56 mit

seinen verbesserten Funktionen, einer

einfacheren Bedienung sowie einer noch

leichteren und dennoch robusteren Bauweise

auf einem Vierachser.

mechanische Sperre den jeweils anderen

Hebel und sorgt so für mehr Sicherheit

im Betrieb.

Ein weiteres Highlight auf dem Dautel-

Stand war der Dreiseitenkipper 2420/2

auf einem Zweiachsfahrgestell, der als

Allrounder im 18-t-Segment mit verstärkten

Alu-Bordwänden System 65, Zurrhaken

im Kipperboden, geschraubten

Keine Dreckfallen

Auch die Bordwände profitierten von

der Überarbeitung. So versieht Dautel

die formschönen Bordwände, die dank

ihrer glatten Innenseite ein rückstandsfreies

Abkippen ermöglichen, mit einer

leichten Ankantung im Blech. Diese verleiht

der Bordwand zusätzliche Stabilität.

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Erfahrene Mitarbeiter: Sie spielen

in der Produktion eine

zentrale Rolle.

Starke Systemlieferanten:

Zum Kipper

gehören zuverlässige

Komponenten.

prozess vermeidet Dautel dabei vorstehende

Schmutzkanten. Wie schon bisher

kommt hier die bewährte, Dautel-typische

Membranbauweise der Bordwand

zum Einsatz. Sie verleiht der Bordwand eine

sehr hohe Elastizität.

Auch auf die Dichtigkeit des Aufbaus

und die Optimierung des bewährten Duodichtsystems

mit zwei Dichtkanten hat

Dautel bei der Weiterentwicklung besonderes

Augenmerk gelegt. So reduzierte

der Kipperspezialist die Spaltmaße zwischen

Bordwänden, Rungen und Boden

auf ein Minimum.

Variabel einsetzbar

Bei Kippern gewinnt darüber hinaus

auch das Thema Ladungssicherung zunehmend

an Bedeutung. Dank der Innenbreite

von 2420 mm und damit palettengerechter

Belademöglichkeit lassen

sich die Dautel-Dreiseitenkipper nicht

nur für Schüttgut, sondern auch für

den Transport anderer Baustoffe einsetzen.

Voraussetzungen: entsprechende

Ladungssicherungselemente und ein

Aufbau, der die auftretenden Kräfte aufnehmen

kann. Dautel erfüllt beide und

stattet seine Dreiseitenkipper daher mit

einem Kombizertifikat aus, das die Aufbaufestigkeit

und die Ladungssicherungseignung

bescheinigt. Auch die verbesserten,

optional erhältlichen Zurrösen bieten

optimale Voraussetzungen für eine gute

Ladungssicherung.

Die ausklappbaren Ösen verbinden leichte

Bedienbarkeit, hohe Festigkeit und

kippertaugliche Anbringung auf ideale

Weise. So sind die Zurrösen flächenbündig

in den Kipperboden eingelassen.

Schmutzreste können nicht an den Ösen

hängen bleiben. Zudem bestechen die

Ösen durch einfache Bedienung: Ein

leichter Druck genügt, um die Stahlösen

aus dem Boden auszuklappen und sie

zum Sichern zu nutzen.

Praxisorientierte Features

Zudem bietet Dautel den Dreiseitenkipper

nun mit einem Schiebeverdeck, das sich

entweder manuell über eine Kurbel oder

komfortabel mittels einer Fernsteuerung

elektrisch bedienen lässt. Die überarbeitete

Dosierlochleiste an der rückwärtigen

Bordwand fällt nicht nur robuster aus, sie

lässt sich zudem auch noch leicht bedienen.

Die Dosierlochleiste blockiert die geöffnete

Bordwand in einer definierten Position,

sodass nur eine begrenzte Menge

Schüttgut austreten kann. Sie kommt

häufig beim Verteilen von Sand, Schotter

oder Split zum Einsatz.

Für eine einfache und zuverlässige Wartung,

auch nach jahrelangem Einsatz,

sollen zwei weitere Optimierungen am

Dautel-Dreiseitenkipper DK 3/DK 4 sorgen.

So verfügt der Bolzen am Pendellager

der Rückbordwand nun über einen

zerstörungssicher versenkten Schmiernippel.

Darüber hinaus lassen sich die

58 NFM 5/2013


Kugelpfanne und das untere

Lager des Kippzylinders

dank einer zentralen

Schmierstelle nun auch

im abgesenkten Zustand

abschmieren. Die Kipphydraulik

selbst hat Dautel

ebenfalls weiterentwickelt.

Weniger Kraftaufwand

Der Dreiseitenkipper DK

3/DK 4 ist wie schon bisher

optional mit einer

federunterstützten Bordwandentlastung

oder mit

der von Dautel entwickelten

Bordmatikbordwand

erhältlich. Die mechanische

Bordwandentlastung

ermöglicht das

Öffnen und Schließen

der Bordwand vom Boden

aus mit gleichbleibend

geringer Kraft. Das

entlastet den Fahrer und

beugt Unfällen und Verletzungen

vor. Eine zusätzliche

Arbeitserleichterung

für den Fahrer,

noch mehr Sicherheit sowie

eine deutliche Zeitersparnis

bietet das hydraulische

Öffnen und

Schließen mit der Dautel-Bordmatik.

Beim seitlichen Kippen

mit der Bordmatik verlagert

sich die Schüttkante

um die Bordwandhöhe

weiter nach außen, was

dabei hilt, ein lästiges Zuschütten

des Raums zwischen

Vorder- und Hinterachsen

zu verhindern.

Die Lage und Geometrie

der hydraulisch betriebenen

Bordmatik sind auf

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Anhänger, Auflieger, Aufbauten

Kundenspezifische Lösungen

Spezialfahrzeuge. Die Baubranche hat sich in ihrer ganzen Vielfältigkeit gerade in München auf der

bauma 2013 präsentiert. Auch das Thema Logistik hat dabei einen zentralen Stellenwert eingenommen,

was nicht zuletzt durch die hohe Präsenz von Fahrzeugherstellern unterstrichen wurde.

Meusburger zeigte

auf der bauma verschiedene

Kundenfahrzeuge.

(Foto: sk)

Mit dabei war auch die Firma

Meusburger Fahrzeugbau, die

insbesondere im Bereich der

Schwertransportfahrzeuge einen herausragenden

Ruf genießt. Mit nach München

gebracht hatte der renommierte Fahrzeugbauer

gleich eine ganze Reihe kundenspezifischer

Transportlösungen.

Darunter auch einen teleskopierbaren

Fünfachstieflade-Sattelauflieger mit Untersetzaggregat.

Der Tieflader für extreme

Lasten ist für eine Punktbelastung von

79 t auf 3 m ausgelegt.

Großer Lenkeinschlag

Das Achsaggregat wurde hier aus Halbachsen

mit je 12 t Achslast mit hydraulischer

Federung gefertigt. Mit einem Lenkeinschlag

von bis zu 57° wird ein optimales

Fahrverhalten erreicht. Ausgestattet

mit einem zweifach teleskopierbaren Zentralrahmen

kann eine Tiefbettlänge von

bis zu 23,26 m erreicht werden.

Wahlweise kann zwischen dem höhenverstellbaren

Rahmenhals und der Ladefläche

im Tiefbett ein zweiachsiges Untersetzaggregat

montiert werden, ebenfalls

ausgestattet mit Halbachsen. Ausziehbare

Ladeflächeverbreiterungen und Containerverriegelungen

sind weitere Features

dieses Tiefladers.

Hohe Punktbelastungen

Ein anderes Exponat, das auf großes Besucherinteresse

stieß, war ein Dreiachs-

Tiefbettsattelauflieger mit teleskopierbarer

Kesselbrücke und Untersetzaggregat.

Dieses Fahrzeug hat der Fahrzeugbauer

speziell für einen norddeutschen Kunden

gefertigt. Die Besonderheit ist eine Punktbelastung

von 50 t auf 4 m. Bei zugleich

flacher Bauweise kann dieser Tieflader

sowohl großvolumiges als auch extrem

schweres Transportgut aufnehmen.

Ein als Halbachsen mit je 12 t Achslast

gefertigtes Achssystem mit hydraulischer

Federung und einem Lenkeinschlag von

bis zu 57° ermöglicht eine maximale

Nutzlast bei zugleich optimalem Spurlaufverhalten.

Ausgestattet mit einem teleskopierbaren

Kesselrahmen kann eine

Tiefbettlänge von bis zu 13,10 m erreicht

werden. Wahlweise kann zwischen dem

abfahrbaren Schwanenhals und der Ladefläche

im Tiefbett ein einachsiges Untersetzaggregat

montiert werden, ebenfalls

ausgestattet mit Halbachsen. Klappbare

Ladeflächeverbreiterungen sowie Containerverriegelungen

runden das vielseitige

Transportsegment ab.

Leichter Baustoffanhänger

Meusburger ist aber nicht nur in dem Bereich

der Schwerlastfahrzeuge erfolgreich

unterwegs. Meusburger kann auch ausgesprochen

leicht bauen. Eindrucksvolles

Beispiel dafür war ein Zweiachsbaustoffanhänger

mit einem Eigengewicht von

gerade mal 3050 kg. Damit steht eine

Nutzlast von knapp 15 t zur Verfügung.

Trotz der leichten Konstruktion mit Aluminiumfelgen

sowie einem Aluminiumboden

stehen flexible Zurrmöglichkeiten

zur Auswahl, die im Baustoffsektor mit

seinen vielen Facetten unerlässlich sind.

60 NFM 5/2013


Mit dem Schlitten-Carrier für 18 t zul. GG können Abrollbehälter nach DIN 30722

mit einer Länge von bis zu 7000 mm problemlos transportiert werden. (Foto: Hüffermann)

Gesteigerte Abrolleffizienz

Clevere Lösung von Hüffermann zum Abrollbehältertransport

In München präsentierte Hüffermann vor einer Gebäudewand steht, kann der

Transportsysteme GmbH auf der bauma Schlitten-Carrier vom Wechselgerät des

ihren Schlitten-Carrier. Dabei handelt es Motorwagens mit Behältern bestückt

sich um einen zweiachsigen Drehschemelanhänger

für Wechselcontainer auf Fahrzeug zum Be- und Entladen bei Be-

werden. Auf diese Weise lässt sich das

Basis des legendären HSA 18.70.

darf wie ein herkömmlicher Gliederzug

Frontseitiger Wechsel. Die wichtigste an Laderampen von Speditions- oder

Neuerung: Der Behälterwechsel mit dem Baustofflagern heranfahren. Die Basis des

Hakengerät erfolgt frontseitig über die aus hochwertigem Stahl gefertigten Fahrgestells

des Schlitten-Carrier bilden zwei

Deichsel. Das spart erheblichen Rangierraum

und ermöglicht ein Abstellen oder Doppel-T-Längsträger.

Aufnehmen von bis zu 7 m langen Wechselcontainern

auch auf engsten Ladehö-

Längsträgern sitzt ein Schlitten, der die

Eine besondere Konstruktion. In diesen

fen. Selbst wenn der Behältertransportanhänger

in einer Parklücke oder dicht Bedingt durch die besondere

Behälter beim Ab- und Übersetzen hält.

Trägerkonstruktion

befindet sich der Schlitten zu

Beginn des Übersetzvorgangs in einer

niedrigeren Position am Rahmenende.

Das erlaubt ein einfaches Umsetzen auch

von Containern mit kurzen Behälterüberhängen.

Für die Frontbeladung setzte

Hüffermann Transportsysteme beim

Schlittenanhänger eine absenkbare und

überfahrbare Zugdeichsel ein.

Auch Rundsilo. Mit dem Schlitten-Carrier

für 18 t zul. GG nehmen Kunden Abrollbehälter

nach DIN 30722 in einer Länge

von 6000 bis 7000 mm problemlos auf

und transportieren sie sicher zum Bestimmungsort.

Dank zusätzlicher Anpassungen

am Fahrgestell schultert der Frontladeranhänger

von Hüffermann wahlweise

auch 12,5 bis 22,5 m 3 große Rundsilos ohne

geschlossenen Unterrahmen.

Hohe Wertbeständigkeit. Für die unterschiedlichsten

Typen von Wechselcontainern

und Silos geeignet, bietet der

Schlitten-Carrier höchste Nutzlasten, Bedienungssicherheit

und Wertbeständigkeit.

Das Fahrzeug eignet sich für Einsätze

auf befestigter Straße ebenso wie im

Gelände. Besonders Containerdienste,

Rest- und Wertstoffverwerter, Entsorger

und Bauunternehmen greifen wegen der

hohen Nutzlast auf das Fahrzeug zurück.

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Anhänger, Auflieger, Aufbauten

Die „e-Drive“-Technologie

Interview. Die MBB Palfinger GmbH hat mit Kooperationspartnern eine Hubladebühne mit einem neuen

elektromechanischen Antrieb entwickelt. Stefan Schnier, der Geschäftsführer der MBB Palfinger GmbH,

erzählt NFM, wie es zu dieser neuen Entwicklung kam und stellt die Hintergründe dafür vor.

geringeren Energieverbrauchs und der Möglichkeit zur optimalen

Energienutzung für modernes, nachhaltiges Handeln verantwortungsbewusster

Unternehmen. Auch in technischer und

finanzieller Hinsicht ist diese Antriebslösung interessant. Sie

ist wartungsarm, ermöglicht längere Batterielaufzeiten und

gewährleistet niedrigere Lebenszykluskosten. Die Wartungsfreundlichkeit

und die technische Zuverlässigkeit sind wichtige

Argumente, die für einen Einsatz bei Feuerwehr, Katastrophenschutz

und anderen öffentlichen Trägern sprechen.

(Fotos: MBB Palfinger)

Was waren die besonderen Herausforderungen und Meilensteine

dieser Entwicklung?

Wie kam es zu dieser Entwicklung und was sind die

Hintergründe dafür gewesen?

Schnier: Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojekts

mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg

(HAW) wurden Ideen für alternative Antriebskonzepte für eine

Hubladebühne entwickelt. Ziel war es, den konventionellen hydraulischen

Antrieb durch ein vollständig neues Antriebskonzept

zu ersetzen. Der Verzicht auf Komponenten wie Hydraulikaggregat,

-zylinder, -ventile, -schläuche und -öl sollte sowohl in

technologischer wie auch ökologischer Sicht zukunftsweisend

sein. Die Wahl fiel schließlich auf die Technik des Linearantriebs.

Er verbindet Nachhaltigkeit mit technischer Innovation

und Robustheit. Zudem bieten die gewählten Linearantriebe

individuelle Modifizierbarkeit, die notwendig ist, um diesen

neuen Antrieb mit der in der Praxis bewährten Funktionsweise

einer Hubladebühne zu kombinieren. Das Ergebnis ist die Technologie

e-Drive, die zurzeit in der MBB 1000 E mit 1000 kg Traglast

zum Einsatz kommt.

Welche Vorteile bietet die MBB-Palfinger-e-Drive-Lösung?

Schnier: Mit dem Verzicht auf Hydrauliksysteme werden mögliche

Umweltbelastungen durch austretendes Hydrauliköl vermieden.

Gleichzeitig steht der e-Drive-Antrieb aufgrund seines

Schnier: Bei der Entwicklungsarbeit galt es, das grundsätzlich

bewährte Konzept einer Hubladebühne mit ihrer Leistungsfähigkeit

und Tragkraft auch ohne Hydraulikzylinder beizubehalten.

Dazu musste die Bauweise der Antriebe auf ein kompaktes

Maß reduziert werden, um in das bestehende Hubwerk einer

Hubladebühne zu passen. Gleichzeitig war zu gewährleisten,

dass eine Tragkraft von mindestens 1000 kg erreicht wird. Diese

besondere Bedarfsanforderung wurde mit den Kooperationspartnern

umgesetzt und in intensiven Tests bestätigt.

Eine weitere Herausforderung stellte auch die gegenseitige

Abstimmung aller Systemkomponenten dar. Das betraf neben

einer speziellen Elektronik insbesondere die softwareseitige

Anbindung des neuen Antriebs an die vorhandene Steuerung

sowie die Abstimmung zwischen Linearantrieb und dem Fahrzeug

in seiner Gesamtkonzeption.

Wie ist Ihre Einschätzung zu den aktuellen Marktaussichten?

Schnier: Mit Blick auf die 1000 E steht das Jahr 2013 nach dem

erfolgreichen Abschluss der Feldtests ganz im Zeichen der weiteren

Markteinführung des Produkts. Wir werden in diesem

Jahr den Kundennutzen und die Vorteile dieser Technologie

neuen Kundengruppen nahebringen. Die 1000 E wird von uns

als Projekt mit einem hohen strategischen Potenzial betrachtet,

das uns in der mittel- bis langfristigen Perspektive neue Marktchancen

eröffnen wird.

62 NFM 5/2013


(Foto: Jännert)

NEUER SATTELTIEFLADER

Auch bei Überbreite

Nutzfahrzeuge nach Maß

Aufbauten und Planen von Jännert

Auf eine fast 20-jährige Unternehmensgeschichte

blickt der Fahrzeugnenausbauten

sowie Isolierungen, Ladienst-

und Kühlaufbauten auch Inbauer

Jännert zurück. Vor den Toren debordwände, Ladekrane und nicht

Münchens in Kirchheim gelegen, bietet

der Aufbauspezialist heute nicht nings-Beschichtungen.

zuletzt Lackierungen bzw. Rhino-Li-

nur eine breite Palette an maßgeschneiderten

Konstruktionen an, sondern bauten entstehen die jeweiligen Lkw-

Serviceangebot. Ebenso wie die Aufofferiert

darüber hinaus ergänzende Planen, Schiebeverdecke sowie Abdeckplanen

und Vorhänge aus PVC nach

Dienstleistungen wie Service, Reparatur

oder Anhängervermietung.

kundenspezifischen Vorgaben. Im Bereich

der Werkstattleistungen bietet

Fahrzeugprogramm. Neben dem eigentlichen

Stammhaus in Kirchheim Jännert nicht nur die ergänzenden

wird ein Teil der Aufträge auch im Service- oder Reparaturleistungen an,

Schwesterunternehmen Jännert Karosseriebau

in Schierling realisiert. In ßiger Gutachterbesuche für die vor-

sondern sorgt im Rahmen regelmä-

beiden Betriebsteilen nimmt die Umsetzung

kundenspezifischer Aufbau-

aber auch notwendige Betriebszulasgeschriebenen

Hauptuntersuchungen,

wünsche einen bedeutenden Teil der sungen für Einzelfahrzeuge nach § 21

Geschäftstätigkeiten ein. Zu den wichtigsten

Aufbauvarianten zählen neben le denkbare Einsatzbereiche rundet

StVZO. Ein Anhängerverleih für vie-

Pritschen- und Kippkonstruktionen schließlich das Dienstleistungsangebot

der bayerischen Fahrzeugbauer auch Koffer-, Getränke- sowie Frisch-

ab.

Dem Thema Baumaschinentransport

widmet sich aktuell auch Hersteller

Kögel. Auf der bauma haben die Burtenbacher

einen neuen geschweißten

Zweiachssatteltieflader mit gekröpftem

Plateau und angeschrägtem Hochbett

präsentiert. Der versetzbare Königszapfen

ermöglicht den Einsatz mit

Zwei- und Dreiachszugmaschinen. Optional

ist der Tieflader mit einer angelenkten

Nachlauflenkachse erhältlich.

Ebenfalls nach Bedarf erhältlich sind

400 mm hohe abklappbare Aluminiumbordwände

als Hochbettumrandung.

Für die Lagerung der Bordwände ist

ein Staukasten mit Deckel montiert.

Besonders für den Transport von hohem,

bereiftem Ladegut sind optional

2 x 2 Radmulden mit Abdeckung und

integrierter Verschlussmechanik möglich.

Eine weitere Option ist das 3-m-

Paket, mit dem auch Frachten mit

Überbreite transportierbar werden.

Für die Ladungssicherung sind serienmäßig

im Tiefbett Rungentaschen

sowie Zurrringe vorhanden.

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CONTAINERCHASSIS

Schwerer Typ

Speziell für schwere Hafeneinsätze

hat Broshuis gemeinsam mit dem zur

Pouw Groep gehörenden Unternehmen

CTU ein 40’-Containerchassis entwickelt.

Es ist als Zwei- oder Dreiachser,

in LZV-Ausführung, mit Nachlauflenkachse

und 45’-Schwanenhals für den

Transport innerhalb gesetzlich zulässiger

Abmessungen erhältlich. Das

Chassis in starrer Bauweise hat verstärkte

Stützen, Stützbeine in Schwerlastausführung

und eine verstärkte

Heckpartie. Zur Ausstattung gehören

z. B. BPW-Scheibenbremsachsen.

FSN stellt eine verstärkte Nachfrage nach Ladekranen, wie dem Palfinger

PK 33002 EH als Aufbau für Baumaschinentransporte, fest. (Fotos: FSN)

Maßschneiderei für Transporte

Fahrzeugbauer Ferdinand Schultz Nachfolger kurz vorgestellt

Nach dem langen Winter geht es wieder

los: Überall rollen die Baustellen und Fahrzeugtransport ins Feld. Ein

Nutzfahrzeuge für den Maschinen-

wieder an. Mit dem Start der Bauhochsaison

ziehen dabei auch wieder die die Transporte, das es nicht

Bereich mit speziellem Equipment für

unbedingt

SICHERHEIT FÜR FAHRER UND GUT

Neue Problemlösungen

Das Lkw-Dach z. B. von Wasser zu befreien ist nicht nur

gesetzlich vorgeschrieben, sondern trägt auch zur Sicherheit

sowohl des Fahrers selbst als auch den anderen Verkehrsteilnehmern

bei. Nichtsdestotrotz wird diese Verpflichtung

von vielen Fahrern vernachlässigt. Die Firma AIRpipe bietet

mit ihrem Dreischlauchsystem ein Produkt, das Wasseransammlungen

(Eisbildung im Winter) bei Nutzfahrzeugen

(Foto: AIRpipe GmbH)

verhindert. So funktioniert das AIRpipe-Dreischlauchsystem:

Vor Fahrtantritt werden drei Luftschläuche, die zwischen Plane

und Spriegel montiert werden, mit der bordeigener Druckluft

gefüllt. Dadurch hebt sich die Plane mittig ca. 20 cm,

seitlich je 8 cm. AIRpipe wird präventiv verwendet, d. h. der

Fahrer aktiviert die Anlage beim Abstellen des Fahrzeugs,

somit kann sich von vornherein kein Wasser ansammeln.

Im Winter können sich keine Eisplatten bilden und wenn der

Fahrer vergessen hat die Anlage zu aktivieren, können durch

das AIRpipe-System die Eisplatten gebrochen werden und

rutschen seitlich ab. Das AIRpipe-Dreischlauchsystem ist

nachrüstbar und für alle Arten von Planen- und Kofferaufbauten

geeignet. Für ein anderes bekanntes Problem hat

AIRpipe auch eine Lösung parat. Die Abdeckung für das Ladegut

mit handbetriebenen Abdeckungen ist in den meisten

Fällen zeitintensiv und nicht immer einfach zu bedienen.

Außerdem besteht eine Unfallgefahr für den Fahrer oder es

kann zu Schäden an nachfahrenden Fahrzeugen durch Verlust

des Ladeguts kommen. Hierfür hat AIRpipe eine Lösung

entwickelt und bietet ein komplettes System mit universellen

Einbauabmessungen, das nur wenig Vorbereitungsarbeit am

Fahrzeug erfordert: das Revoplan-Seitenrollverdeck.

64 NFM 5/2013


„von der Stange“ gibt – und damit eine

Fahrzeugbauaufgabe, der sich z. B. die

Ferdinand Schultz Nachfolger Fahrzeugtechnik

GmbH (FSN) stellt.

Ladekranpartner. Seit 1991 fertigen und

konstruieren die Mecklenburger Nutzfahrzeuge

nach Kundenvorgabe und -wunsch.

Dabei konstruieren, produzieren und

montieren die Spezialisten individuelle

Lösungen im Neu- und Aufbaubereich.

Vermehrt gehört hierzu auch der Aufbau

von Großkranen der Firma Palfinger für

Einsätze in der Bau- und Baustoffbranche.

In Mecklenburg-Vorpommern ist FSN

dabei auch als Service- und Vertriebspartner

von Palfinger im Einsatz.

Einblick ins Programm. Ein Bereich im

Produktionsprogramm sind dabei oben

angesprochene Fahrzeugtransporter. Hier

reicht das Spektrum von Schiebe- und

Festplateau über geschlossene Fahrzeugtransporter

bis zu Transportern für Baumaschinen

oder Hubarbeitsbühnen. Ein

weiteres Produktionsfeld ist beispielsweise

die Fertigung von Anhängerfahrgestellen

für Fahrzeugbauer.

Zertifizierte Arbeit. Das Unternehmen

arbeitet bei seinen maßgeschneiderten

Lösungen nach eigenen Angaben mit

allen Herstellern von Nutzfahrzeugen

zusammen und ist sowohl Eurogarant-

Nutzfahrzeugpartner und VW-Nutzfahrzeug-Integrated-Partner

als auch Daimler-

Qualified-Partner. Der Servicebereich mit

24-Stunden-Notdienst rundet schließlich

das Fahrzeugtechnikleistungsangebot des

Unternehmens FSN ab.

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Kühlverkehr

Spediteure können mit dem speziellen

Leasing- und Servicepaket von tkv in die

Medizin auf Achse

Pharmalogistik einsteigen. (Fotos: tkv)

Unternehmen. Pharmaartikel sind empfindlich. Damit sie ohne Schäden am Ziel ankommen, ist

entsprechendes Equipment und Fachwissen gefragt. Die Novelle der Good Distribution Practice (GDP)

fordert seit März neben dem „geeigneten“ Equipment zudem eine stärkere Überwachung.

Die GDP-Novelle verlangt demnach

eine verstärkte Kontrolle

von Temperatur, Hygiene und

Sicherheit für die Pharmalogistik. Die tkv

Transport-Kälte-Vertrieb GmbH trägt der

seit März geltenden Novelle mit einem

speziellen Servicepaket Rechnung.

Spediteure können bei den Transportkältespezialisten

für Pharmatransporte konfigurierte

Auflieger mit Thermo-King-

Kühlmaschinen leasen. Kunden können

dabei Auflieger diverser Hersteller bestellen.

Bestückt werden diese mit Thermo-

King-Kühlaggregaten der Modelle SLXe

300 oder 400.

Die Fahrzeugausstattung

Der Innenraum der speziellen Leasingtrailer

ist auf den Medikamententransport

ausgerichtet – inklusive ATP-Abnahme

durch tkv. Konstruktionen für die Doppelstockbeladung

sowie Ladungssicherungsschienen

nach EN 12642 gehören

beispielsweise ebenfalls zu den Ausstattungsmerkmalen

wie auch Luftleitkanaltechnik

und die Vorbereitung für den

Einbau von Trennwänden.

Für Bestandsflotten

Für bestehende Fahrzeuge im Kundenfuhrpark

führt tkv auf Wunsch die Installationsqualifizierung

(IQ) durch. Dies erfolgt

in enger Zusammenarbeit mit dem

European Institute for Pharma Logistics

(EIPL). Das Pharmalogistik-Institut bietet

die vollumfängliche Qualifizierung von

Kühlfahrzeugen inklusive Zertifikat an.

Für Kunden mit mehreren baugleichen

Kühlfahrzeugen kann auch eine Installationsqualifizierung

auf Basis von bereits

qualifizierten Baumustern eine praktikable

Lösung sein.

Dreifache Überwachung

Ebenso für die verstärkte Überwachungsforderung

der GDP-Novelle hat tkv eine

Lösung im Angebot. Das Tochterunternehmen

tcs thermo control services

unterstützt Spediteure, der verschärften

Nachweispflicht über eine integrierte

Temperatur- und Sicherheitslösung zu

begegnen. Dabei kann das tcs-Team auf

das Mutterunternehmen tkv Transport-

Kälte-Vertrieb zurückgreifen, welches als

Thermo-King-Händler und Dienstleister

in ein europaweites Servicenetz eingebunden

ist. Neben dem Temperaturmonitoring

bietet tcs dabei auch eine Diebstahl-

und Streckenüberwachung.

Qualifizierung

„Mit unserem Trailerleasing und den

Pharmalogistikservices decken wir die Anforderungen

an einen modernen, GDPkonformen

Pharmatransport zu 100 Prozent

ab“, so tkv-Geschäftsführer Herwig

Kiesling. „Pharmaspediteure erhalten bei

uns alles aus einer Hand – vom qualifizierten

Trailer samt Kühlmaschine über

die Wartung, Reinigung und Reparatur bis

hin zur Transportüberwachung.“ Auch die

Schulung des Personals darf nicht fehlen.

Hier setzen die tkv Akademie sowie der

Partner EIPL mit Beratung, Qualifizierung

und Auditierung an.

66 NFM 5/2013


Hohe Laufruhe

Transportkühlanlagen von Heifo/Mitsubishi

Eine ausgesprochen hohe Laufruhe und deutlich verringerte

Wartungskosten: Das sind die wichtigsten Eigenschaften

der direkt angetriebenen TDJS-Stirnwandkühlaggregate

von Mitsubishi. Alle in Deutschland über Heifo

vertriebenen TDJS-Anlagen sind mit dem Mitsubishi-3D-

Scroll-Kompressor ausgerüstet. Ein weiteres Mermal ist

die Wirtschaftlichkeit im Verbrauch, da der Mitsubishi-

3D-Scroll-Kompressor schon ab Leerlaufdrehzahl fast seine

maximale Leistung zur Verfügung stellt.

Verringerter CO2-Ausstoß. Reduzierter Spritverbrauch

verringert gleichzeitig den CO2-Ausstoß, dies ist gerade in

der heutigen Zeit ein aussagekräftiges Verkaufsargument.

Die neue TDJS-Serie bietet einen Leistungsbereich von ca.

3100 bis 10.000 W und ist dadurch perfekt für den Einsatz

in der Frischelogistik geeignet. Das Multifunktionsventil

reduziert bei einem Kondensatorlüfterausfall den

Saugdruck zum Kompressor und gewährleistet dadurch

einen weiteren Betrieb des Kühlaggregats. Dies ist ein

weiteres Alleinstellungsmerkmal der neuesten Generation

der Mitsubishi-Aggregate.

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der renommierte Hersteller Kress verschiedene

Einbauten für die Ladungssicherung an.

Jetzt hat der Spezialist für Kühlaufbauten als

erster Kühlfahrzeughersteller Tauglichkeit und

Zuverlässigkeit der Zurrschiene, die zur Standardausstattung

der Kress-Kühlfahrzeuge gehört,

vom TÜV Süd zertifizieren lassen, in Anlehnung

an DIN EN 12640. Dies bietet für

Halter und Fahrer von Kühlfahrzeugen, letztlich

auch für Verlader, Absender und Frachtführer

eine vorteilhafte Basis in Bezug auf optimale Ladungssicherung

– nicht nur im Schadensfall. Die

Zertifizierung ist im Laderaum angebracht und

für jeden Kontrolleur ersichtlich. Dadurch kann

bei Kontrollen Zeit gespart werden.

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DAS SAFETY-

ABC

Punkte zur

sicheren Bedienung

von Fahrzeugen

und Maschinen

Von A bis Z – Sicherheit besteht

heute nicht zuletzt mit der zunehmenden

Verwendung elektronischer Systeme

aus einer Vielzahl von Aspekten.

In kompakter Form sollen an dieser

Stelle einige der entsprechenden

Gesichtspunkte aufgeführt und kurz

erläutert werden. Die Übersicht erhebt

dabei natürlich keinen Anspruch

auf Vollständigkeit, wird jedoch in

regelmäßigen Abständen überarbeitet

und gleichzeitig auch ergänzt.


Antirutschmatte. Eine durchaus sprichwörtliche Grundlage

fachgerechter Ladungssicherung stellen nach wie vor

die unterschiedlichen Konzepte der Antirutschmatten dar. Sie

dienen insbesondere der Erhöhung von Reibbeiwerten und

werden zwischen Ladefläche und Ladegut platziert. Grundsätzlich

kann zwischen Einmal- und Mehrwegsystemen der jeweiligen

Hersteller unterschieden werden.

Die einfacheren und zumeist auch problemlos recycelbaren

Unterlagen bestehen aus einer Karton- oder Papierbasis, die

mit Kautschuk beschichtet worden ist. Weitaus gebräuchlicher

sind heute wiederverwertbare Matten in unterschiedlichen

Geometrien, die insbesondere aus recyceltem Gummigranulat

in unterschiedlicher Zusammensetzung produziert werden.

Bremsen. Zentrales Element aller mobilen (Transport-)Fahrzeuge

und (Umschlag-)Maschinen stellen entsprechende Verzögerungseinrichtungen

dar. Neben einer ausreichenden Dimensionierung

gehört insbesondere die regelmäßige Wartung

vorhandener Verzögerungssysteme inklusive der Assistenzsysteme

zu den Grundlagen einer sicheren Funktionsweise.

Coilsicherung. Branchenspezifisches Konzept zur Ladungssicherung

von Coils bzw. (kreis-)runden Ladegütern. Diese werden

im Aufbau zumeist in einer sogenannten Coilmulde abgelegt und

ergänzend mit weiteren Hilfsmitteln wie Antirutschmatten oder

Ketten gegen Wegrollen oder Bewegung gesichert.

Drahtseil. Hilfsmittel zum Umschlagen oder Sichern von

Gütern. Heute bestehen Drahtseile zumeist aus komplexen Anordnungen

einzelner Drähte und Litzen, die zum sogenannten

Seil geschlagen und deren Leistungsfähigkeit mittels produktionstechnischer

Veredelung weiter gesteigert werden kann.

Auch hier ist eine regelmäßige Überprüfung bzw. Wartung zentraler

Bestandteil einer sicheren Nutzung.

Einwegzurrmittel. Insbesondere im unpaarigen oder auch

im unbegleiteten Warenverkehr kommen nicht zuletzt unter

wirtschaftlichen Aspekten Zurrmittel zur Ladungssicherung

zum Einsatz, die lediglich für eine einmalige Nutzung ausgelegt

sind, technisch jedoch Mehrweghilfsmitteln ebenbürtig sind.

Fortbildung. Sie dient nicht nur der regelmäßigen Erneuerung

zuvor erworbener Fachkenntnisse zum sicheren Führen

von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen, sondern soll

auch Änderungen bestehender Grundlagen vermitteln und so

dauerhaft einen unfallfreien und damit auch sicheren Betrieb

technischer Einrichtungen gewährleisten.

Güteklassen. Die chemische und physikalische Veredelung

metallischer Komponenten, dazu zählt auch die Veränderung

von Gefügestrukturen, dient insbesondere der Erhöhung der

Leistungsfähig der jeweiligen Bauteile. Für eine schnelle Bewertung

dieser Leistungsfähigkeit sind bestimmte Leistungswerte

bei normierten Abmessungen definiert worden, die sich wiederum

in einer Klasseneinteilung widerspiegeln. Zu finden beispielsweise

bei Kettensystemen, die zur Ladungssicherung oder

zum Anschlagen von Lasten dienen.

Hebebänder. Lastaufnahmemittel, die beispielsweise für den

Umschlag stabförmiger Halbzeuge und Bauteile verwendet werden

und durch eine flächige Lastaufnahme die Belastung auf

die verwendeten Hilfsmittel verringern.

Grundausstattung: Antirutschmatten

in verschiedenen

Ausführungen.


Innenverzurrung. Kommt bei der Ladungssicherung

innerhalb von Kofferaufbauten zum Einsatz und nutzt

dabei in den Aufbau integrierte Sicherungssysteme bzw.

deren einzelne Elemente – beispielsweise ein hinter der

Ladung angebrachter, quergespannter Gurt.

Jokerhaken. Fachgerechte Ergänzung für Rundschlingen

oder Hebebänder, die entweder zum Verlängern von

Anschlagmitteln oder aber als Endhaken beim Umschlagen

verwendet werden können.

Konturmarkierung. Reflektierende Folien sind passive

Lichtquellen, die bei schlechten Lichtverhältnissen

oder bei Dunkelheit auch ohne eigene Beleuchtung die

tatsächlichen Abmaße von Fahrzeugen oder Maschinen

deutlich machen sollen. Dies trifft insbesondere bei der

seitlichen Annäherung von möglichen Hindernissen zu.

Ein Beispiel stellen abgestellte Fahrzeuge im Verkehrsraum

dar, die so bereits aus großen Entfernungen als

mögliche Gefahr ausgemacht werden können.

Ladungssicherung. Zu den bedeutensten Elementen

der Verkehrssicherheit zählt heute die ausreichende und

fachgerechte Sicherung zu transportierender Waren und

Güter. Gleichzeitig stellt die Ladungssicherung die Basis

für eine entsprechende Wirtschaftlichkeit des eigentlichen

Transports dar, machen sich doch mögliche Havarien

oder auch einfache Transportschäden negativ in der

Bilanz des Transports bemerkbar.

Magnet. Können in entsprechender Dimensionierung

und Leistungsfähigkeit als Teil der Ladungssicherung

oder beim Anschlagen von Lasten dienen.

Netz. Als Teil einer fachgerechten Ladungssicherung

bieten sich Netze gerade bei kleinteiligen Sendungen

oder auch leichter Waren an, allerdings ist auch wieder

auf eine ausreichende Dimensionierung der verwendeten

Hilfsmittel zu achten. Teilautomatisierte Systeme ermöglichen

darüber hinaus beispielsweise im Zustellerverkehr

deutliche Zeiteinsparungen bei den Arbeitsabläufen,

sichern Netze Pakete hier nicht nur grundsätzlich im

Fahrzeug, sondern werden entsprechend schnell am

ursprünglichen Platz im Laderaum wiedergefunden.

Oberflächenschutz. Um eine Korrosion von Bauteilen

und den Verlust ursprünglicher, technischer Eigenschaften

zu verhindern, werden jeweilige Komponenten mittels

chemischer oder physikalischer Oberflächenveredelung

vor deren teilweiser oder kompletter Zerstörung geschützt.


Prüfservice:

Hilfsmittel sind

nur so gut wie

ihre Funktion.

Prüfservice. Um die Eigenschaften technischer Maschinen,

aber auch das Fachwissen von Beschäftigten dauerhaft zu sichern,

müssen die entsprechenden Objekte sowie betroffenen

Personen regelmäßig einer Überprüfung unterzogen werden.

Teilweise sind diese auch gesetzlich vorgeschrieben, allerdings

sichern natürlich auch freiwillige Maßnahmen dauerhaft die

Wirtschaftlichkeit der jeweiligen Arbeitsprozesse.

Qualifizierung. Die zunehmende Technisierung der Arbeitswelt,

aber auch das weiter steigende Bewusstsein gegenüber

Arbeitssicherheit erfordert ein ausreichendes Fachwissen vorliegender

Arbeitsabläufe. Schließlich verhindert die richtige

Bedienung zunehmend komplexer Maschinen nicht nur Schäden,

sondern erlaubt umgekehrt auch die umfängliche und

fachgerechte Nutzung aller vorhandenen Funktionen. Die Qualifizierung

bestätigt dem Teilnehmer das Erlernen der hierzu

notwendigen Kenntnisse.

Rückfahrkamera. Eine umfassende Sicht auf mögliche Gefahrenbereiche

bedeutet immer auch ein Höchstmaß an Sicherheit.

Neben der grundsätzlichen Möglichkeit, Hindernisse frühzeitig

zu erkennen und diese nicht zu beschädigen oder zu

verletzten, können auch Schäden am eigenen Fahrzeug oder Arbeitsgerät

verhindert werden.

Spanngurt. Zu den bedeutendsten Hilfsmitteln bei der Ladungssicherung

im Bereich der textilen Systeme gehören heute

Spanngurte. Diese ermöglichen beispielsweise das Niederzurren

von Ladung und sind durch die oftmals vorhandenen Endhaken

universell einsetzbar. Und auch hier gilt: Spanngurte können

in Verbindung mit passgenauen Ratschten nur bei fachgerechter

Handhabung und bei regelmäßiger Wartung ihre volle

Leistung zur Ladungssicherung entfalten.

Traverse. Wird als Lastaufnahmemittel beim Umschlag von

Gütern eingesetzt und soll beispielsweise eine unerwünschte

Krafteinleitung in die jeweiligen Bauteile, wie dies bei einem Direktzug

der Hakenflasche der Fall wäre, verhindern und damit

auch Beschädigungen oder eine Zerstörung der Last unterbinden.

Überwachung. Die manuelle, teilautomatisierte oder auch

komplett automatisierte Überwachung von Arbeitsabläufen

oder Bedienungen von Maschinen soll frühzeitig Schäden

durch Havarien oder Unfälle verhindern und so letztendlich

auch hier dauerhaft die Wirtschaftlichkeit der Arbeitsprozesse

in den jeweiligen Bereichen sicherstellen.

Verdecksystem. Mit ihnen wird der ungewollte Verlust beispielsweise

von Schüttgut in offenen Aufbausystemen verhindert

oder aber die Ladung wird grundsätzlich vor äußeren Einflüssen,

und damit auch wieder vor Beschädigungen, geschützt.

Wirbelschraube. Teil der Ladungssicherung oder Anschlagtechnik.

Die in zahlreichen Varianten verfügbaren Zurrpunkte

werden an definierten Punkten der Ladung oder des umzuschlagenden

Guts eingeschraubt und können dann mit anderen

geeigneten Hilfsmitteln zu einem umfassenden System verbunden

bzw. kombiniert werden.

Unsichtbares sichtbar

machen: Kamerasysteme

für mehr Sicherheit.

(Fotos: Hersteller)

Zurrmittel. Zu den gebräuchlichsten Konzepten der Ladungssicherung

zählt heute das (Nieder-)Zurren von Ladung.

Nicht zuletzt durch eine Vielzahl unterschiedlicher, teilweise

branchenspezifischer Systeme, die im Idealfall auch untereinander

kombiniert werden können, können im Rahmen moderner

Logistikketten nicht nur die Aspekte der Verkehrssicherheit,

sondern auch Gesichtspunkte einer rationellen Ladungssicherung

in der Praxis berücksichtigt und auch umgesetzt werden.


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Ein Tag für die

Aktionsstag. Unter dem

Motto „Gemeinsam für

mehr Sicherheit!“ dreht

sich am 15. Juni erneut

alles um die Verkehrssicherheit.

Wie jedes Jahr

am dritten Samstag im

Juni findet 2013 der

bundesweite Aktionstag

bereits zum neunten Mal

statt – wobei das Thema

bei den einzelnen Verkehrsteilnehmern

natürlich

zu jedem Zeitpunkt

präsent sein sollte.


Unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister

Dr. Peter Ramsauer ruft der Deutsche

Verkehrssicherheitsrat (DVR) im Rahmen dieses

bundesweiten Aktionstags auch in diesem Jahr alle Mitglieder,

Organisationen, Institutionen, Städte und Gemeinden,

Unternehmen, soziale Einrichtungen und alle

weiteren Interessierten dazu auf, mit Veranstaltungen

und Aktionen auf das Thema Verkehrssicherheit aufmerksam

zu machen. Dabei lautet die zentrale Botschaft:

Jeder kann dazu beitragen, die Unfallzahlen zu senken.

Große und kleine Aktionen

Das Herzstück des Tags bilden die großen Publikumstage

auf zentralen Plätzen in großen und kleinen Städten und

Gemeinden. „Dabei sind es gerade auch kleinere Aktionen,

die dem Tag der Verkehrssicherheit sein einmaliges,

vielfältiges Gesicht geben: Ein Thementag im Kindergarten

oder in der Schule, ein Tag der offenen Tür in

einem Unternehmen oder auch das einfache Aufhängen

eines Banners lenken die Aufmerksamkeit auf das Thema

Verkehrssicherheit und regen zum Nachdenken an“, betont

DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf. Dabei gibt

es keine Vorgaben zu genauen Inhalten oder Zielgruppen.

Jeder Mitstreiter kann, seinen Möglichkeiten entsprechend,

die passende Beteiligung auswählen. „Der

DVR freut sich sehr, wenn sich viele Partner und Mitstreiter

am Tag der Verkehrssicherheit beteiligen und bietet

gerne seine Unterstützung bei der Ideenfindung an“, so

Dr. Eichendorf weiter.

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Koordination über Bonner Geschäftsstelle

Checklisten, Logos und bebilderte Dokumentationen

der vergangenen Verkehrssicherheitstage sind auf der

Onlineplattform www.tag-der-verkehrssicherheit.de zu

finden. Es besteht die Möglichkeit, eigene Verkehrssicherheitsaktionen

zum Tag der Verkehrssicherheit anzumelden,

darzustellen und somit eine breite Öffentlichkeit

darüber zu informieren. Aktionen oder Veranstaltungen

können über www.tag-der-verkehrssicherheit.de/site/

anmeldung.aspx angemeldet werden. Jede Organisation,

die sich am Tag der Verkehrssicherheit 2013 beteiligt,

kann sich auch mit der Homepage verlinken. Ansprechpartnerin

für den Tag der Verkehrssicherheit in der Bonner

DVR-Geschäftsstelle ist Laura Breuer.

Besonders interessant für den Güterverkehr

Dabei bietet gerade auch der gewerbliche Güterverkehr

eine Vielzahl von Ansatzpunkten für eine Beteiligung –

schließlich finden sich hier eine Vielzahl von Tätigkeitsfeldern

im öffentlichen und privaten Bereich wieder. Und


dabei sei hier nicht allein an die entsprechenden Fahrer gedacht.

Dazu zählen in einem erweiterten Bereich auch Beschäftigte

in Lagern, Werkstätten oder selbst der Disposition.

Zu den Standardgefahren, von denen alle genannten Beteiligten

betroffen sind, zählen Ermüdung, eine schlechte oder falsche

technische Ausstattung, mangelnde Arbeits- bzw. Bedienungskenntnisse

oder auch gesundheitliche Probleme. So kann

bereits ein ausgeprägtes Bewusstsein für die beschriebenen Gefahren

das Unfallpotenzial deutlich reduzieren.

Weiter herabgesetzt werden kann das Risiko möglicher Gefahrensituationen

durch eine aktive Beseitigung möglicher Sicherheitsdefizite.

In diesem Zusammenhang soll so nochmals auf bestehende

Angebote zu Schulungsmaßnahmen (auch auf freiwilliger

Basis), eine erweiterte technische Kontrolle oder auch selbstkritische

Betrachtung der eigenen Lebensweise bzw. der Arbeitsumstände

verwiesen werden.

Da helfen auch keine technischen Systeme: Jeder Fahrer sollte

und muss beim Klassiker „Müdigkeit“ selbstkritisch die eigenen

Grenzen (er-)kennen und reagieren. (Fotos: DVR)

Die Praxis als bester Lehrmeister

Zweifelsohne sind derartige Hinweise leichter geschrieben als

letztendlich dann in der Praxis von jedem Einzelnen auch nach

den individuellen Bedürfnissen umgesetzt. Traurige Gewissheit:

Wer einmal eine kritische Situation, im Idealfall unbeschadet,

überstanden hat, der wird weitaus eher die Notwendigkeit erkennen,

aktiv mögliche Missstände zu beseitigen – und dazu

bietet sich in diesem Jahr einmal mehr der dritte Juni-Samstag

an, wenn bundesweit „Gemeinsam für mehr Sicherheit!“ im

Straßenverkehr geworben wird.

76 NFM 5/2013


Perfektionierte Handwerksqualität

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Echtes Leichtgewicht. Der Pritschenaufbau

PT ist ein echtes Leichtgewicht und

besticht durch sein geringes Eigengewicht

von nur 290 kg. Der Unterbau ganz

aus hochwertigem Aluminium überzeugt

aber nicht nur durch hervorragende Gewichtseigenschaften,

sondern auch die

Langlebigkeit und die Herstellung im reparaturfreundlichen

Segmentbausystem

– eine Art Baukastenprinzip aus dem Hause

Barthau – sind es, welche sehr stark für

die Anschaffung dieser Pritsche sprechen.

Passende Lösung. Mit dieser perfektionierten

Aluminiumleichtbauweise hat

Barthau damit nicht nur auf die generell

steigenden Transportkosten im Transportgewerbe

reagiert und bietet damit im

Besonderen die passende Lösung für den

Wechsel von Altfahrzeugen auf Neufahrzeuge

mit Pritschenaufbau zum Fall der

Gelben Plakette seit dem Jahreswechsel

2012/2013. Die Pritsche schafft generell

für die unterschiedlichsten Anforderungen

eines Industrie- und Handwerksbetriebs

bei Einsatz von Pritschenfahrzeugen

eine optimale Transportalternative.

Wirkungsvolle Sicherung. Ein weiteres

Highlight ist die patentierte Ladungssicherung

TopZurr 21. Rundherum ist der

Boden der PT an allen Seiten mit diesem

Zurrprofil eingefasst. Das Profil ist mit

Bohrungen versehen, sodass alle 10 cm

Echtes Leichtgewicht:

der

neue Aluminiumpritschenaufbau

PT.

(Foto: Barthau)

Gurthaken eingehakt werden können.

Auf 800 daN (kg) geprüft und mit Magneten

versehen, kann für den jeweiligen

Transport einfach und schnell die geeignetste

Stelle zur Ladungsbefestigung gefunden

werden. Auch bei Palettentransporten

ist die Ladungssicherung jeder

einzelnen Palette möglich. Die Prüfung

von TopZurr 21 ist in Anlehnung an die

neue DIN 75410-1 erfolgt und es wurde

hierfür das GS-Zeichen erteilt.


Sicherheit

WENIGER VERKEHRSTOTE IM JANUAR 2013

Rückläufige Zahlen

212 Menschen kamen im Januar 2013 auf deutschen

Straßen ums Leben. Wie das Statistische Bundesamt

(Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt,

waren das 53 Personen bzw. ein Fünftel weniger als

im Januar 2012. Ebenfalls ging die Zahl der Verletzten

stark zurück und zwar um 15 Prozent auf rund 23.000

Personen. Insgesamt nahm die Polizei im Januar 2013

rund 187.100 Straßenverkehrsunfälle auf, 0,9 Prozent

weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Dabei

wurden 15,6 Prozent weniger Unfälle mit Personenschaden

(17.700) gezählt. Die Zahl der Unfälle mit ausschließlich

Sachschaden stieg dagegen um 0,9 Prozent

auf rund 169.400. Die Zahl der Verkehrstoten ging im

Januar 2013 in insgesamt 13 Bundesländern gegenüber

dem entsprechenden Vorjahresmonat zurück. Zahlenmäßig

den stärksten Rückgang hatten Nordrhein-

Westfalen mit 17 Getöteten und Bayern mit 14 tödlich

verletzten Verkehrsteilnehmern. Dagegen starben auf

den Straßen in Brandenburg neun Personen und in

Berlin und Sachsen jeweils drei Personen mehr als im

Vorjahresmonat.

Für die Ladungssicherung nach hinten hat allsafe

Jungfalk jetzt das CRS-smart-lock-Sperrbalkensystem

vorgestellt. (Foto: allsafe Jungfalk)

Sicherung nach hinten

CRS-smart-lock-Konzept von allsafe Jungfalk

Als eine marktorientierte Neuheit soll das neue CRSsmart-lock-Sperrbalkensystem

ein perfekter Partner in der

Welt der modernen Ladegutsicherung darstellen. Die Aufbaubranche

bietet neuartige Planensysteme für Fahrzeuge

mit Schiebeplanenaufbau, die sich durch schnelles

Öffnen und Schließen auszeichnen. Das CRS smart lock

MAXIMALE HANDKRAFT

Hebel mit Grenze

Arbeitserleichterung bei gleichzeitig maximaler Sicherung:

Der Guspako soll problemlos eine Handkraft von

50 daN erreichen. (Foto: Guspako)

Ein Gurtspannkontroller soll trotz üblicher Bedienkräfte über eine

Hebelwirkung die maximale zulässige Handkraft (SHF) erreichen

und damit bei höchster Sicherheit gleichzeitig möglichen Arbeitsunfällen

vorbeugen. Die Arbeitshilfe wird unter der Bezeichnung

Guspako vertrieben. Versuche zeigen, dass die Handkraft, die die

Vorspannkraft in Zurrgurten erzeugt und die beim Niederzurren

von wesentlicher Bedeutung ist, von den meisten Anwendern

nicht mal annähernd erreicht wird. Falls doch mal ein(e) „richtige(r)“

Mann/Frau diese Vorgabe erfüllt, kann er/sie sich nach

dem Sichern der Ladung bei seinem/ihrem übermäßig beanspruchten

Rücken bedanken. So wäre zu diesem Zeitpunkt eine

Rückengymnastik angebracht, manchmal aber auch eine Reha-

78 NFM 5/2013


eignet sich zur rückwärtigen Sicherung von stabilen Verpackungseinheiten

aller Art in exakt diesen Fahrzeugen.

Ergonomische Bedienung. Das System vereinbart nach

Herstellerangaben größte Sicherheit mit höchstem Bedienkomfort

und Schnelligkeit; die hohe Belastbarkeit

garantiert Sicherheit auch bei großen Ladungsgewichten.

Die aus Aluminiumprofilen hergestellten Sperrbalken

sind an der Fahrzeugdecke in Schienen geführt und lassen

sich zur Be- und Entladung des Fahrzeugs platzsparend

unter der Decke parken. Das CRS smart lock verfügt

über eine hohe Sperrkraft (BC) von 8000 daN und bietet

dabei nach Aussage seiner Entwickler die notwendige Betriebssicherheit

und Langlebigkeit. Das Produkt will mit

einer ergonomischen, schnellen Bedienung (Einhandbetätigung)

überzeugen und sich durch einen sicheren,

patentierten Betätigungsmechanismus auszeichnen, der

sicherstellt, dass die Bolzen der Sperrbalken im Fahrbetrieb

immer sicher eingerastet sind.

Ab Mai verfügbar. Die in Decken- und Bodenschienen

formschlüssig verankerten Sperrbalken verhindern das

Kippen oder Verrutschen der Paletten nach hinten. Ein

großer Vorteil des CRS smart lock besteht laut allsafe

Jungfalk darin, dass die Sperrbalken durch Hochklappen

an die Decke aus dem Ladebereich entfernt und bei

Nichtgebrauch dort diebstahlsicher geparkt sind. Das

CRS-System wird als Komplettpaket geliefert und ist für

die verschiedensten Güter und Fahrzeugaufbauten geeignet.

Ab Mai 2013 ist dieses System am Markt verfügbar.

Maßnahme. Allerdings müssen die beschriebenen Szenarien

mit all ihren „Nebenwirkungen“ nicht sein.

Mit einer einfachen wie innovativen Arbeitshilfe wird die

Ladungssicherung auf einen sicheren und damit ausreichenden

Stand der Technik gebracht. Dabei kommt der

sogenannte Guspako, der Gurtspannkontroller, zum Einsatz.

Prinzipiell sind natürlich Verlängerungen der Ratsche

verboten. Diese umgeht der Guspako jedoch durch

eine integrierte Begrenzung. So wird hier das Erreichen

der erforderlichen Handkraft von 50 daN signalisiert. Ein

Überspannen und unter Umständen eine Beschädigung

der Zurrmittel soll damit vermieden werden. Mit der

Arbeitshilfe Guspako sind zum Erreichen der SHF von

50 daN (ca. 50 kg) nach Herstellerangaben lediglich

rund 22 kg aufzubringen.

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Die Experten bei Schumann (v. l.): Dipl.-Ing. (FH) Bodo Velmer, Roland Jakubczyk,

Günter Hoffmann, Dipl.-Ing. Christof Schumann sowie Dipl.-Ing. (FH) Jörg Schoof.

Guter Rat in Sachen LaSi gefragt

Beratung. Bis zu 1,3 Mio. Lkw rollen tagtäglich über die deutschen Autobahnen. Den Augen der übrigen

Verkehrsteilnehmer bleibt ihre Ladung meist verborgen. Bei den Verkehrskontrollen durch die Polizei

spielt die Ladungssicherung neben der Überprüfung von Komponenten eine unverändert hohe Rolle.

Bei diesen Kontrollen ziehen dabei

die Beamten rund um Dortmund

beispielsweise die Experten vom

dortigen Sachverständigenbüro Schumann

hinzu, um sach- und fachgerecht

entscheiden zu können, ob das Frachtgut

ordnungsgemäß gesichert ist. Auf den

Schultern der Fachmänner lastet dabei eine

entsprechende Verantwortung, denn

sollte eine Fortsetzung der Fahrt nicht

möglich sein, drohen dem Transportunternehmen

Konventionalstrafen, bei

verderblichen Gütern kann zudem noch

die Ware verfallen. Gegebenenfalls erstellen

die Sachverständigen des Büros Schumann

zur Beweissicherung ein gerichtsverwertbares

Gutachten.

Technische Weiterentwicklung

„Neben nicht eingehaltenen Lenk- und

Ruhezeiten sind die häufigsten Mängel

bei Lkw-Kontrollen im Bereich der Ladungssicherung

anzutreffen“, erklärt Jörg

Schoof, Ladungssicherheitsexperte bei

Schumann. Der Dortmunder weiter: „Dabei

hat sich in den letzten Jahren im

Bereich der Fahrzeugaufbautechnik sehr

viel getan. Durch neue Hilfsmittel und

Aus dem Verkehr

gezogen: Einmal mehr

war dieser ungenügend

gesicherte Turm aus Fahrzeugen

auf öffentlichen

Straßen unterwegs. (Fotos:

Lutz Kampert, Schumann)

konstruktive Verbesserungen ist es heute

leichter, Ladung gut zu sichern und ein

Verrutschen zu verhindern.“

Regelmäßige Weiterbildung wichtig

Nicht nur Fahrer und Fahrzeughalter sind

für die Sicherung verantwortlich – auch

die Unternehmen, deren Frachtgut transportiert

wird. Der Verlader der Transportgüter

ist der erste Ansprechpartner in der

Verantwortungskette. Um stets auf dem

aktuellen Stand der Sicherheitstechnik zu

sein, müssen sich Unternehmen und Fahrer

gut über neue Entwicklungen und

innovative Möglichkeiten der Ladungssicherung

informieren. Der Experte vom

Sachverständigenbüro Schumann empfiehlt

daher Schulungen, wie sie von diversen

Institutionen und Einrichtungen

zu unterschiedlichen Sachthemen angeboten

werden, zu nutzen und den Besuch

von Fachmessen – etwa der IAA Nutzfahrzeuge

oder der transport logistic.


Anschlagen und heben

Sicherheits- und Umschlagspezialist Dolezych baut Programm aus

Mit einer Neuheit im Bereich der Hebetechnik

baut das Dortmunder Unterneh-

erreichen die Anschlagpunkte aus hoch-

Schon bei kleinen, kompakten Baumaßen

men Dolezych die eigene Produktpalette festem Stahl vergleichsweise große Tragfähigkeiten

und werden oft bereits in

weiter aus. Ergänzt wird die neue Serie

von Hebel- und Stirnradflaschenzügen aus der Konstruktions- und Entwicklungsphase

schwerer Bauteile mit eingeplant. Dole-

eigener Konfektion durch ein Programm

zych, Hersteller von Seil-, Hebe-, Anschlag

Anzeige

hochfester Ringschrauben, die für ein

fachgerechtes und damit auch sicheres

Anschlagen unterschiedlicher Lasten sorgen

sollen.

Die Anschlagmittel GK 8 und 10. Beim

sicheren Heben und Transportieren von

Maschinen, Anlagen oder Bauteilen sind

Anschlag- und Zurrpunkte wichtige Elemente

in der umfassenden Logistikkette.

und Ladungssicherungstechnik, hat hierzu

nach eigener Aussage eine große Auswahl

an entsprechenden Anschlag- und

Zurrpunkten zum Anschrauben oder Anschweißen

in den Güteklassen 8 und

10 vorrätig.

Variantenreiche Ringschrauben. Hierzu

gehören hochfeste Ringschrauben sowohl

in starrer Ausführung als auch in

einer drehbaren, zur flexiblen Lastausrichtung

geeigneten Variante. Aber auch

schraubbare Anschlagpunkte und -wirbel,

die unter Last um 360° drehbar und

allseitig belastbar sind, werden innerhalb

des Standardprogramms geführt.

Diese Produkte sind nach Aussage der

Dortmunder insbesondere für den Einsatz

in der Industrie sowie dem Bau- und

Transportwesen geeignet. Auf Anfrage

Dolezych bietet

als Standardprogramm

und in

Sonderausführungen

Ringschrauben

in den Güteklassen

8 und 10 an.

(Foto: Dolezych)

sind bei Dolezych auch Gewinde-Sonderabmessungen

oder besonders hohe Tragfähigkeiten

erhältlich.

Neue Produktserie für Handhebezeuge.

Unter dem neuen Markennamen Dolezych-Black-Series

gibt es ab sofort GSgeprüfte

Hebel- und Stirnradflaschenzüge

aus eigener Dortmunder Konfektion.

Hebelzüge werden bis zu einer Tragfähigkeit

von 6 t, Stirnradflaschenzüge bis zu

5 t gefertigt. Gemäß den Kundenvorgaben

zu Tragfähigkeit und Hubhöhe wird

das pulverbeschichtete und schwarz lackierte

Gehäuse mit der hochfesten, verzinkten

Rundstahlkette nach DIN EN

818-7 konfektioniert. Abgerundet wird

das beschriebene Angebot durch optional

lieferbare Kettenspeicher, eine schnelle

Ersatzteilversorgung und den ergänzenden

Dolezych-Revisionsservice.

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Erfolgsgeschichte in Sachen Ladungssicherung:

Vor 25 Jahren startete die Wistra GmbH ihre Geschäftstätigkeit.

Eine Million Gurte zum Jubiläum

Unternehmen. Die auf die Herstellung von Ladungssicherungshilfsmitteln spezialisierte Wistra GmbH

Cargo Control blickt 2013 auf eine 25-jährige Geschichte zurück und investiert im Jubiläumsjahr erneut

in Produkt- und Lieferqualität. Dazu zählt auch ein neuer Nähautomat für den Stammsitz Selmsdorf.

Bereits im vergangenen Jahr hatte

Wistra rund eine Million Spanngurte

produziert und verkauft.

Durch die Verstärkung der Automatisierung

im Bereich des Standardsortiments

will das Familienunternehmen nach eigener

Aussage weitere Kapazitäten für

die Herstellung kundenindividuell gefertigter

Produkte schaffen. Dazu zählen

z. B. Safeguard-Ladungssicherungsnetze,

Spanngurte mit Barcode und Firmenlogo

oder Sperrstangen mit einer eingravierten

fortlaufenden Nummer und Firmennamen

als Diebstahlschutz.

(Fotos: Wistra)

Kontinuierliches Wachstum

Wistra ist ein inhabergeführtes Unternehmen,

das 1988 durch den Hauptgesellschafter

Peter Wiskow in Lübeck gegründet

wurde. Im Jahre 2006 rückte mit

Mark Zubel die nächste Generation in

die Geschäftsleitung auf. Durch einen

entsprechenden Erfolg der Geschäftstätigkeiten

und das damit einhergehende

Wachstum zog der Betrieb bereits zwei

Jahre nach der Gründung auf ein großes

eigenes Grundstück in das benachbarte

Selmsdorf in Mecklenburg-Vorpommern

um. Der Standort bietet der Wistra GmbH

bis heute ausreichend Expansionsmöglichkeiten,

sodass sich der Unternehmenssitz

selbst nach mehreren Erweiterungen

und Anbauten auch heute noch

im Gewerbegebiet „An der Trave“ im

mecklenburgischen Selmsdorf befindet.

Produktion und Handel

In Selmsdorf produziert und handelt

die Wistra GmbH eine breite Produktpalette

an Systemen zur Ladungssicherung.

Dazu zählen Zurrgurte in den unterschiedlichsten

Varianten und Ausführungen

bis zu einer Lashing Capacity (LC)

von 10.000 daN, Ladungssicherungsnetze

Safeguard für den Einsatz im Kombi-

Pkw bis zum schweren Lkw, Zurrschienen,

Sperr- und Klemmbalken sowie

Lade- und Gelenkladebalken. Die selbst

entwickelten Sicherungsmittel wie die

GTS-Getränkesicherung, die Safecon-Ladungssicherung

für IBC-Container und

das Quick-View-Label gehören zu den

Alleinstellungsmerkmalen des mittelständischen

Unternehmens.

Weiteres Programm

Weitere Sicherungshilfsmittel wie Kantenschutzecken

und Antirutschmatten

runden das Sortiment ab. Darüber hinaus

stellt Wistra unter dem entsprechenden

Produktnamen auch heute noch Powerbrace-Sicherheits-Drehstangenverschlüsse

für Container, Kasten- und Kofferaufbauten

und Wechselbrücken her, mit denen

die Firma bei ihrer Gründung 1988 ihre

eigentliche Geschäftstätigkeit im Bereich

Ladungssicherung startete.


Gefährliche Nachlässigkeit

Zurrketten entsprechen häufig nicht der Norm

Zurrketten gehören neben Zurrgurten zu

den am häufigsten verwendeten Zurrmitteln

für die Ladungssicherung und sichern

vor allem die „Schwergewichte“

beim Transport, wie zum Beispiel Baumaschinen,

Stahlkonstruktionen, Betonfertigteile

usw. Experten vermuten, dass viele

Zurrketten nicht der Norm DIN EN

12195-3 entsprechen. Deren Einsatz ist

unzulässig und eine latente Gefahr für alle

Verkehrsteilnehmer. Entsprechen Zurrmittel

nicht der Norm, kann das nicht

nur bei Verkehrskontrollen zu Problemen

führen; im Schadensfall entstehen hohe

Haftungsrisiken und bei Personenschäden

drohen gar strafrechtliche Risiken

für Fahrer, Verlader und Unternehmer,

aber auch für den Vertreiber.

Selbsthemmung ungeeignet. Häufigster

Mangel ist der fehlende Schutz gegen unbeabsichtigtes

Lösen, den die Spannelemente

von Zurrketten aufweisen müssen.

Festgeschrieben ist solch ein Schutz zwar

in der DIN EN 12195-3 und der VDI 2700

Blatt 3.1. Die sogenannte Selbsthemmung

ist als Sicherung für Ratschenspanner

ungeeignet. Durch hohe Vorspannung

könnte die Haftreibung zwar erhöht

werden, aber beim Schrägzurren

soll die Kette nur so weit gespannt werden,

dass diese nicht mehr durchhängt

(VDI 2700 Blatt 3.1). Dann bleibt die

Vorspannung aber nahe Null und der

Spanner entsprechend leicht zu verdrehen.

Und wichtig: Bis jetzt steht der Lkw

noch still.

Dynamische Kräfte. Denn während der

Fahrt ändern sich die Bedingungen drastisch:

Dynamische Kräfte in Form von

Vibration oder Erschütterung kommen

dann hinzu. Ständiger Lastwechsel durch

Bremsen oder Kurvenfahrt führt zusätzlich

laufend zu Be- oder Entlastungen der

Zurrketten in jede denkbare Richtung,

auch beim Niederzurren. Die Zurrketten

pendeln während der Fahrt ständig

irgendwo zwischen hoher Belastung

und völliger Entlastung und werden dabei

gleichzeitig durchgerüttelt. Und der

schwere, einseitig angebrachte Spannhebel

kann Drehbewegungen zusätzlich begünstigen

oder auslösen.

Eine effektive und gesetzeskonforme

Ladungssicherung erfordert entsprechendes

Sicherungsequipment. (Foto: fh)

Patentierte Sperrkupplung. Unter diesen

Bedingungen haben solche Ratschenspanner

keine Selbsthemmung und können

sich unbeabsichtigt Lösen. Deshalb

entsprechen Ratschenspanner ohne zusätzlichen

Schutz gegen selbsttätiges Losdrehen

nicht der Norm. Die Spannelemente

müssen zum Beispiel eine

Sicherungskette (VDI 2700 Blatt 3.1) oder

eine Verdrehsicherung haben. Das ist

beim Ratschenspanner Ice-Curt von RUD

der Fall. Er verfügt über eine neuartige,

patentierte Sperrkupplung und damit

über eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes

Aufdrehen des Spanners.


Tank- & Siloverkehr

SILOKOMPRESSOREN

Signifikant leichter

GHH Rand Schraubenkompressoren

komplettiert mit einer kompakten und

leichten Kompressorlösung seine

erfolgreiche CS1200-Produktlinie.

Das innovative Antriebskonzept der

CS1200 wird auch bei seinem „kleinen

Bruder“ zum Einsatz kommen und

ermöglicht einen platz- und gewichtssparenden

Einbau im Fahrzeugrahmen.

Von feinem Pulver bis zu gröberen

Stoffen entlädt die neue Lösung alles

was rieselt. Besonders erfreulich

ist der Umstand, dass Gewicht und

Geräuschentwicklung bei dem neuen

Silu ® -Aggregat signifikant reduziert

wurden und es hilft, Treibstoff zu sparen

und den Arbeitsplatz am Kompressor

attraktiver zu machen. Der Oberhausener

Spezialist für die Entladung

von Silofahrzeugen entwickelt und

fertigt seit 60 Jahren innovative und

zuverlässige Druckluftlösungen für

den Schüttgutsektor.

Staubfreie Siloverladung

Saubere Verladetechnik:

Mit dem Losebeladekopf

können Silofahrzeuge

schnell und

staubfrei beladen

werden.

(Fotos: Beumer)

Mit Beumer-Anlagen effizient Schüttgüter verladen

Schüttgüter wie Baustoffe, Kohle, Getreide,

Futtermittel, Mineralstoffe oder die produktspezifisch konzipiert und

schlaganlagen zur Verfügung stehen,

Produkte der chemischen Industrie den Einbauverhältnissen angepasst

werden häufig am Produktionsstandort

verladen und als Massenschüttgut tern und Säcken auf Lkw, Schiff oder

sind. Für das Verladen von Schüttgü-

mit geeigneten Fahrzeugen über Straßen,

Schienen und Wasserwegen zur Beumer-Gruppe komplette Anlagen,

Bahn, plant, fertigt und montiert die

weiteren Verwendungsstelle transportiert.

Dazu müssen Belade- und Um-

der Kunden

die die individuellen Anforderungen

erfüllen.

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Der Beumer-Beladekopf befindet sich

immer direkt am Ladegut.

Umweltfreundlicher Betrieb. Bei der

Auslegung sind die jeweiligen Verladeguteigenschaften

zu berücksichtigen

wie Schüttgewicht, Produkttemperatur,

Fließverhalten oder Sackgewicht.

Weitere wichtige Kriterien sind die Beladeleistung,

die Gewichts- und Volumenkontrolle

sowie auch ein staubfreier,

umweltfreundlicher Betrieb.

Schnell und staubfrei. Mit dem Losebeladekopf

können Silofahrzeuge

schnell und staubfrei beladen werden.

Dieser ist nach dem Doppelwandsystem

konstruiert: Materialeinlauf und

Entstaubungssystem sind voneinander

getrennt. Der Losebeladekopf wird

direkt an ein Entstaubungsluftnetz angeschlossen.

Die Hubvorrichtung besteht

aus einer Motorwinde. Beim Aufsetzen

auf einen Einfüllstutzen senkt

sich der Verschlusskegel des Losebeladekopfs

weiter ab und öffnet gleichzeitig

den Auslaufstutzen. Der Füllstand

ist mittels Füllstandsmessgerät

im Fahrzeug einstellbar. Um geringe

Positionsungenauigkeiten des Fahrzeugs

auszugleichen, lässt sich der

Losebeladekopf zum Aufsetzen seitlich

bewegen.

Belademobile für Silofahrzeuge. Stationär

angeordnete Losebeladeköpfe

reichen bei großen Verladekapazitäten,

wie sie beispielsweise in der Zementindustrie

der Fall sind, oft nicht

mehr aus. Der Losebeladekopf muss

dann zu jedem Einfüllstutzen des

Fahrzeugs gefahren werden können.

Beumer hat dafür Belademobile entwickelt,

die an die Fahrzeuglänge angepasst

werden können. Sollen offene

Fahrzeuge staubfrei beladen werden,

stehen verschiedene Teleskopbeladeeinrichtungen

zur Verfügung.

WINKLER-ERSATZTEILE

Aktueller Katalog

Der neue winkler-Katalog Tank- und

Siloteile ist Anfang Mai erschienen.

Er beinhaltet ein umfangreiches Spezialprogramm,

das zahlreiche Anwendungen

abdeckt. Der neue winkler-

Katalog Tank- und Siloteile unterstützt

Tank- und Silospeditionen dabei, ihre

Fahrzeuge optimal funktionsfähig zu

halten und im Reparaturfall schnell

reagieren zu können. Auf 232 Seiten

bietet er alle gängigen Teile, die für

die täglichen Reparaturen gebraucht

werden. Mit mehr als 2300 Artikeln

deckt er neben Schläuchen, Kupplungen

und Armaturen über Fittings sowie

Domdeckel- und Entladezubehör

auch Artikelbereiche wie Messtechnik,

Hydraulikkomponenten und Fahrzeugausstattung

ab. Der Katalog Tankund

Siloteile ist zusammen mit einem

aktuellen Aktionsprospekt bei allen

winkler-Betrieben sowie auf der winkler-Homepage

erhältlich.

Treffen Sie uns vom

4. - 7. Juni 2013

auf der

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Geringes Gewicht gefragt: Hier schickt

Mercedes-Benz den Antos Loader ins Rennen.

Leichtgewichte im Siloverkehr

Nutzfahrzeuge. Jedes Kilogramm zählt! Das gilt ganz besonders im Tank- und Siloverkehr. Hier wird

fast immer an der Nutzlastgrenze operiert. Allerdings ist auch hier der Kontrolldruck der Überwachungsbehörden

gewachsen. Wer zu viel lädt, riskiert Punkte und teilweise empfindliche Bußgelder.

Um trotzdem ein Maximum an

Ladung transportieren zu können,

ist möglichst leichte Fahrzeugtechnik

erforderlich. Darauf haben

sowohl die Hersteller von Tank- und Siloaufbauten

mit entsprechend leichter

Fahrzeugtechnik reagiert als auch einige

Hersteller schwerer Nutzfahrzeuge. Die

haben spezielle Sattelzugmaschinen für

den Tank- und Siloverkehr im Angebot.

Das gemeinsame Merkmal ist eine konsequente

Reduzierung des Eigengewichts.

Nutzlaststarke Leichtgewichte

Ein besonders nutzlaststarkes Leichtgewicht

ist der im vergangenen Jahr neu

vorgestellte, schwere Verteiler-Lkw Mercedes-Benz

Antos Loader. Selbst in Euro-6-

Ausführung mit schwerer Technik zur Abgasnachbehandlung

bringt es der Antos

Loader als Sattelzugmaschine für 40-t-Züge

auf gerade mal 6 t Leergewicht.

Konsequent abgespeckt

Als Antos 1835 LS mit dem Fahrerhaus

ClassicSpace, Aluminiumrädern und Supersingle-Bereifung

an der Hinterachse

wiegt er ca. 6000 kg. Selbst mit dem größeren

Reihensechszylinder OM 470 nach

Abgasstufe Euro 6 und bis zu 315 kW

(428 PS) Leistung wiegt die Sattelzugmaschine

ca. 6400 kg.

Voraussetzung dafür ist eine konsequente

Auslegung auf niedriges Gewicht. Dies

umfasst beim Antos Loader Einstiegsträger

aus Aluminium, gewichtsoptimierte

Frontscheiben und Bodenbeläge, Batterien

mit reduzierter Kapazität, einen kombinierten

Tank für Kraftstoff und AdBlue

und zahlreiche weitere Maßnahmen.

Eine weitere Sattelzugmaschine mit überzeugend

geringem Eigengewicht ist der

neue MAN TGS als TS-(Tank/Silo)-Variante.

Die 4x2-Sattelzugmaschine bringt

inklusive branchengerechter Ausrüstung

nach Angaben des Herstellers ein Leergewicht

von unter 6 t auf die Waage.

Kompressoren ab Werk

Darüber hinaus bietet MAN Silokompressoren

ab Werk an. Zur Wahl stehen verschiedene

Verdichteraggregate von GHH

Rand. Diese stehen sowohl für fein- als

auch für grobkörnige Stoffe zur Verfü-

86 NFM 5/2013


5104

gung. Darüber hinaus stehen Varianten

für temperaturempfindliche Stoffe bereit.

Zum Anbau der Kompressoren am Fahrzeug

gibt es die vielfältigsten Kombinationen

aus Tankvolumen, Verdichter und

Stauraum. Die MAN-Servicebetriebe übernehmen

auch die Arbeiten an den GHH-

Rand-Verdichtern.

Leichte Basis

Auch Iveco will seine Stellung in dem

Segment weiter ausbauen. Die Voraussetzungen

dafür stimmen. Die Stralis-Sattelzugmaschine

ist bereits in der Basisversion

sehr leicht. Herstellerangaben

zufolge kommt der AT 440 S 36T/P mit

Leichtmetallrädern ebenfalls auf ein Leergewicht

von unter 6 t zuzüglich Fahrergewicht

und Tankfüllung je nach Tankgröße.

Durch die Wahl der Ausstattung

lässt sich das Gewicht des Stralis noch

weiter optimieren.

Spezialisten aus dem Baukasten

Während die genannten drei Marken mit

jeweils speziellen Tank- und Silovarianten

spezielle Modelle anbieten, muss bei den

anderen Herstellern entsprechend konfiguriert

werden. Aber auch hier lässt sich

mit einem kompetenten Nutzfahrzeugverkäufer

der jeweiligen Marke schnell

eine Fahrzeuglösung konfigurieren, die

den entsprechenden Anforderungen gerecht

wird.

bietet sich bei DAF Trucks für den Tankund

Siloverkehr insbesondere die CF-

Baureihe an. Bei Volvo Trucks ist das die

FM-Baureihe, bei Renault Trucks der Premium.

Bei Scania schließlich wird das

Fahrzeug konsequent aus dem Modulbaukasten

der Schweden konfiguriert.

Investitionsfallen verhindern

Für alle Fahrzeuge empfiehlt sich auch

ein gutes halbes Jahr vor der offiziellen

Einführung von Euro 6, schon jetzt die

neueste Abgastechnologie zu ordern. Es

muss davon ausgegangenen werden, dass

es zwischen Euro 5 und Euro 6 eine Spreizung

bei den Mautsätzen geben wird.

Die Höhe indes steht noch nicht

fest. Ist der Abstand entsprechend

groß, könnte ein Festhalten an

Euro 5 das Risiko sinkender

Restwerte beinhalten. Eine

Gefahr, der man durch

die frühzeitige Umstellung

auf Euro

6 ausschließen

kann. In den

wenigsten

Fällen kommt der für die meisten

Siloanwendungen notwendige

Kompressor direkt ab Werk an

die Sattelzugmaschine. Ein

umbauzeitsparender Service,

den MAN seinen

Kunden mit bewährten

Kompressoren

von

GHH Rand

bietet.

4. – 7. Juni 2013

München

Herzlich

willkommen

auf unserem

Stand 301/402

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Baureihen für Silologistiker

Aufgrund der Herausforderung

an das Gewicht wird

dabei nicht unbedingt

auf die schweren

„Flaggschiffbaureihen“

zurückgegriffen.

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Auch der Iveco Stralis ist in einer speziellen Tank- und Silokonfiguration zu haben.

Keine aufwendigen Umbauten am Chassis

notwendig: Der innovative Silokompressor

von Hydrocar und Mouvex, der im vergangenen

Jahr vorgestellte wurde. (Fotos: Daimler,

Greiwing, Mouvex)

Hohe Anforderungen

Die Anforderungen an einen Silokompressor

sind vielfältig. Im Zuge der Umstellung

auf Euro 6 spielt das Gewicht

künftig eine noch wichtigere Rolle. Der

Grund sind die zusätzlichen Komponenten

zur Abgasnachbehandlung, die auf

das Eigengewicht drücken und zugleich

mehr Bauraum am Chassis benötigen.

Zudem spielt die Verfügbarkeit eine außerordentliche

Rolle und entscheidet am

Ende des Tages über den erfolgreichen

Einsatz einer Einheit. Wegfliegende Riemen

oder defekte Kardanwellen sind Sicherheitsrisiken.

Neben diesen wichtigen

Faktoren sind diese systembedingt auch

die Schwachpunkte der bisherigen Systeme

und führen häufig zu Störungen im

Betriebsablauf und nicht selten zum Ausfall

der Einheit.

Klassische Konzepte

Zu den weit verbreiteten klassischen Kompressorkonzepten

gesellt sich seit vergangenem

Jahr ein alternatives System der

Firmen Hydrocar und Mouvex. Sie haben

ein einfaches, wartungsarmes, modular

aufgebautes, integriertes System entwickelt.

Weniger ist hier bekanntlich mehr.

Ausgehend von dieser Idee wurden vor

ca. drei Jahren die ersten systemintegrierten

Kompressoren der Modellbaureihe

mh6 im Feld installiert. Ein System, das

über eine Liefermenge von 600 m 3 /h verfügt

und für nahezu 80 Prozent aller Siloanwendungen

eingesetzt werden kann.

Auch gekühlte Versionen der integrierten

Kompressoren für temperaturempfindliche

Einsätze sind selbstverständlich verfügbar.

Wie sich der Kompressor in der

Praxis schlägt, bleibt abzuwarten.

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Innovative Siloaufbauten für alle Aufgaben

Spitzer Silo-Fahrzeugwerke setzen auf Innovationen rund um das Silofahrzeug

Es ist schwer geworden, im Transportgewerbe

Geld zu verdienen. Das betrifft

nicht nur das General-Cargo-Segment,

sondern auch spezielle Transportbereiche

wie etwa den Tank- und Siloverkehr. Gerade

hier kommt es auf maximale Nutzlast

an, schließlich wird die Nutzlast im

englischen nicht umsonst als „payload“

bezeichnet. Eine weitere Herausforderung

speziell im Siloverehr ist eine schnelle

und zugleich wirtschaftliche Be- und Entladung

der Fahrzeuge. Diesen beiden Herausforderungen

stellen sich die Spitzer

Silo-Fahrzeugwerke seit mehr als 140 Jahren

mit Erfolg. Das Unternehmen hat

sich dabei von Anfang an auf die professionelle

Verarbeitung von Aluminium

konzentriert und damit auf möglichst

leichte, nutzlaststarke und wirtschaftliche

Transportfahrzeuge.

Stetige Weiterentwicklung. Durch die

ständige Produktentwicklung, den Einsatz

neuer Werkstoffe und die Anwendung

moderner Fertigungstechnologien

wurden Silofahrzeuge und Lösungen von

Spitzer zum Standard der Branche und

Spitzer zu einem der führenden Hersteller

in Europa und in vielen weiteren Ländern

der Welt. Der enge und ständige

Kontakt zu den Kunden ist einer der vielen

Bausteine, auf dem die praxisorientierte

Ausführung vieler Produktdetails

beruht. Neben einem umfangreichen Ausstattungsangebot

richtet Spitzer sein Augenmerk

besonders auf die wichtigen

Funktionselemente.

Spezialisten für rieselfähige Frachten:

die leichten Spitzer-Silofahrzeuge. (Foto: Spitzer Silo-Fahrzeugwerke)

Zuverlässige Funktionalität. Dem Auslaufsystem,

einem der wichtigsten Bau-

die das Ladegut auflockern und in Rich-

Basis intelligent gesteuerter Luftströme,

teile eines Silofahrzeugs kommt dabei eine

Schlüsselrolle zu. Als Nadelöhr muss sonders dort, wo sich Ladungsreste unter

tung Auslauföffnung beschleunigen. Be-

es durch eine perfekt abgestimmte und Matten festsetzen können und nur durch

zuverlässige Funktionalität möglichst zügig

die Entleerung des Silobehälters si-

entfernt werden können, zeichnet sich

einen aufwendigen Reinigungsprozess

cherstellen. Für viele unterschiedliche der airPort durch seine einfache, aber

Materialien, die ein ebenso unterschiedliches

Fließverhalten aufweisen, stehen Kondenswasserbildung verhindert. Ei-

wirkungsvolle Bauart aus.

dem Kunden auch unterschiedliche Auslauftechnologien

und Ausstattungsvari-

Silo-Fahrzeugwerke mit der Entwicklung

nen völlig neuen Weg beschritt Spitzer

anten zur Wahl.

des Compositebehälters. Der Behälter, der

Gesteuerte Luftströme. Mit dem mattenlosen

Auslaufsystem airPort, das keine zeichnet sich durch seine besonderen

in Faserverbundbauweise hergestellt wird,

mechanische Auflockerungseinrichtungen

mehr benötigt, steht ein völlig neu ter und zum anderen besitzt der Silo-

Eigenschaften aus. Zum einen ist er leich-

entwickeltes Auslaufsystem zur Verfügung.

Der Name weist schon darauf hin: ne unerwünschte Kondenswasserbildung

aufbau isolierende Eigenschaften, die ei-

Der airPort-Auslauf funktioniert auf der weitgehend verhindern.

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DAS UMWELT-

ABC

Punkte

zur umweltfreundlichen

Mobilität


Euro-6-Technik: niedrige Abgasgrenzwerte sowohl on- als auch offroad.

Einfache Konzepte waren

gestern – heute ist Vielfalt

gerade auch bei einer umweltfreundlichen

Mobilität gefragt.

In kompakter Form sollen an

dieser Stelle eine Auswahl

der Gesichtspunkte zur umweltverträglichen

Fortbewegung

aufgeführt werden. Die Übersicht

erhebt dabei natürlich

keinen Anspruch auf Vollständigkeit,

wird jedoch in regelmäßigen

Abständen überarbeitet.

Alternative Kraftstoffe. Nicht zuletzt

die relative Abhängigkeit von nur wenigen

Energieträgern hat in der jüngsten Vergangenheit

die Entwicklung alternativer

Kraftstoffe gefördert. Damit verbunden

ist natürlich immer auch die Hoffnung,

durch einen entsprechenden Wettbewerb

auf dem Kraftstoffmarkt günstigere Einkaufspreise

für die jeweilige Energie realisieren

zu können oder aber unabhängiger

gegenüber bisherigen Energieträgern

zu werden. Letztendlich wird jedoch immer

auch ein verbessertes Emissionsverhalten

der Antriebe angestrebt.

Batterien. Waren die elektrischen

Energiespeicher früher in Straßenfahrzeugen

praktisch nur im Starterbereich

zu finden, so hat die zunehmende Zahl

an Hybridkonzepten nicht nur für eine

deutlich höhere Bedeutung bei der Fahrzeugausstattung

gesorgt, sondern auch

für ebenso bedeutsame Technologieschübe

bei der Batterietechnik. Schließlich

kommen verbesserte Eigenschaften bei

Speicherkapazität oder Ladedauer direkt

einer höheren Praxistauglichkeit zugute.

CNG. Diese Abkürzung steht für compressed

natural gas, also verdichtetes Erdgas,

das heute in ausgesuchten Ländern

mit einer entsprechend ausgeprägten

Tankinfrastruktur zu den wichtigsten Alternativkraftstoffen

zählt – übrigens auch

hierzulande. Gegenüber dem klassischen

Dieselantrieb erfolgt die Erdgasverbrennung

hörbar deutlich weicher und erzeugt

dabei auch spürbar weniger Emissionen.

Bisher war der Erdgasantrieb insbesondere

im Segment der Pkw zu finden, allerdings

gab es in jüngster Vergangenheit

auch zahlreiche, erfolgsversprechende Erprobungen

im (schweren) Nutzfahrzeugsegment.

Fahrertraining: Die regelmäßige Schulung

der Mitarbeiter bringt immer messbare

Verbesserungen beim Verbrauch.

DPF. Hinter dieser Abkürzung verbirgt

sich der Dieselpartikelfilter, der, wie die

Bezeichnung dies bereits andeutet, die als

feste Abgasanteile verbliebenen Verbrennungspartikel

aus dem Abgasstrom herausfiltert.

Eine regelmäßige Regeneration

bzw. Wartung sichert über die gesamte

Einsatzdauer die Funktion des Bauteils.

Euro 6. Kurz vor der verbindlichen

Einführung der Euro-6-Norm haben in-

92 NFM 5/2013


zwischen alle Nutzfahrzeughersteller entsprechende

Motoren mit einer anspruchsvollen

Abgasnachbehandlung im Programm.

Dabei kommt die ganze Palette

an technischen Systemen wie SCR, AGR

oder natürlich auch Dieselpartikelfilter

(DPF) zum Einsatz.

Fahrertraining. Sie dient nicht nur

der regelmäßigen Erneuerung zuvor erworbener

Fachkenntnisse zum kraftstoffsparenden

Führen von Fahrzeugen, sondern

soll auch Änderungen bestehender

Konzepte vermitteln und so dauerhaft einen

sparsamen und damit auch umweltfreundlichen

sowie wirtschaftlichen Einsatz

der Fahrzeuge gewährleisten.

Grenzwerte. Sie legen über die entsprechenden

Normen die maximalen

Mengen der jeweiligen Abgasanteile fest.

Batterien: Entwicklungsimpulse sollen

die Leistung verbessern.

Hybridantrieb. Stellten Verbrennungsmotoren

früher einen Großteil der Antriebe

im Straßentransport dar, hat die

Industrie in den vergangenen Jahren

eine Vielzahl unterschiedlicher Hybridkonzepte

entwickelt. Zu den wichtigsten

Dieselpartikelfilter: kompakte Technikwunder

für die Abgasnachbehandlung.

Aspekten zählen neben der Verbrauchsreduzierung

fossiler Brennstoffe auch die

Verringerung von Lärmemissionen insbesondere

beim Einsatz in Innenstadtbereichen.

Nach dem derzeitigen Stand sind

die jeweiligen Konzepte jedoch nur für

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Intermodaler Verkehr:

Straßenfahrzeuge auf

Schienenverbindungen.

einzelne Transportbereiche interessant,

sodass der Fernverkehr zumindest auf absehbare

Zeit noch auf den Verbrennungsmotor

setzen wird.

Intermodaler Transport. Hier wird

ganz im Sinne einer umweltfreundlichen

Bilanz ein Kombinierter Transport von

Ladungsträgern favorisiert: Der Abholund

Zustellverkehr der ersten und letzten

Kilometer erfolgt mittels flexiblem Nutzfahrzeug,

während der Langlauf der Sendung

über die Schiene erfolgt. Möglich

ist natürlich auch eine Kombination über

See oder mit Binnengewässern.

LNG: Gasantrieben

wird eine

große Zukunft

vorausgesagt.

Jahresbilanz. Diese gibt im Rahmen

von Umweltprogrammen Auskunft über

die jeweiligen Aktivitäten und Ergebnisse

der vereinbarten Ziele. In diese Bilanzen

fließen neben den mobilen Posten eines

Unternehmens insbesondere auch die

Abläufe und Dienstleistungen der jeweiligen

Standorte mit ein.

Katalysator. Per chemischer Definition

ist der Katalysator ein Stoff, der eine

Reaktion auslöst, jedoch nicht selbst an

ihr beteiligt ist. Das heißt, im Bereich

der Abgasnachbehandlung wandeln Edelmetalle,

vereinfacht ausgedrückt, Giftstoffe

der Verbrennung in ungiftige Stoffe

um. Diese Edelmetalle (Katalysatoren)

sind im Falle von Verbrennungsantrieben

in den jeweiligen Schalldämpfern

auf Trägerstrukturen aufgetragen. Für die

Schalldämpfer hat sich daher in den Jahren

der Einführung der Abgasnachbehandlung

fälschlicherweise der Begriff

Katalysator durchgesetzt, sodass heute

Schalldämpferelemente nach wie vor kurz

als „Kat“ bezeichnet werden.

LPG. Hinter dieser Abkürzung verbirgt

sich Liquid-Propan-Gas, das somit zu den

alternativen Kraftstoffen zählt. Auch als

Autogas bekannt, besteht LPG aus Propan

und Butan und wird in vergleichsweise

niedrigen Druckverhältnissen gelagert.

Nicht zu verwechseln mit CNG

(compressed natural gas = Erdgas), das

bei rund 200 bar ebenfalls in flüssigem

Zustand bevorratet wird.

Mautstaffelung. Über eine entsprechende,

nach Abgasemissionen gestaffelte

Einstufung von Nutzfahrzeugen, wird

indirekt die Verbreitung umweltfreundlicher

Lkw gefördert bzw. vorangetrieben.

Basis bilden hierzu die jeweiligen

Euro-Normen.

Navigationssystem. Eine umweltfreundliche

Fahrweise lässt sich auch über

eine Optimierung der geplanten Wegstrecke

erzielen: Je direkter das Ziel angesteuert

wird, desto weniger Kraftstoff wird

verbraucht und desto weniger Emissionen

werden verursacht. So können also

auch Navigationssysteme, die kostspielige

Umwege vermeiden, zu einer umweltfreundlichen

Mobilität beitragen.

OBD. Hinter dieser Abkürzung verbirgt

sich die sogenannte Onboarddiagnose,

die im Rahmen der kontinuierlichen

Überwachung entsprechender technischer

Systeme deren fehlerfreie Funktion sicherstellen

soll. Für den vorliegenden

Fall einer komplexen Abgasnachbehandlung

bedeutet dies auch das Einhalten

zuvor definierter Abgasgrenzwerte.


PIEK. Im Rahmen niederländischer Bemühungen,

den Straßenverkehr umweltund

damit auch menschenfreundlicher zu

gestalten, will man insbesondere im urbanen

Bereich den Geräuschpegel für Verkehrsteilnehmer,

aber eben auch Anwohner,

dauerhaft reduzieren. Daher hat man

das sogenannte PIEK-Zertifikat eingeführt,

das Fahrzeugen und (Arbeits-)Maschinen

ein reduziertes Geräuschniveau von 60 dB

(A) in 7,50 m Abstand von der eigentlichen

Geräuschquelle attestiert.

Qualitätsstandard. Durch die teilweise

schnelle Entwicklung und Verbreitung

im Bereich der alternativen Kraftstoffe

erkannte man ebenso schnell das

Problem, dass die Gewinnung der Kraftstoffe

aus nachwachsenden Quellen oftmals

mit hohen Qualitätsschwankungen

einherging. So wurden Standards für die

Kraftstoffe definiert, die nicht nur einen

sauberen, sondern insbesondere auch betriebssicheren

Einsatz der Energieträger

ermöglichen.

Rekuperation. Dahinter verbirgt sich

bei Hybridkonzepten die beim Bremsen

von Fahrzeugen zurückgewonnene, kinetische

(Bewegungs-)Energie.

SCR. Diese englische Abkürzung steht

für ein häufig genutztes Verfahren zur

Abgasbehandlung. Selectiv catalytic reduction

bedeutet dabei eine selektive, katalytische

Reduzierung einzelner Abgasanteile

bei Verbrennungsmotoren.

Tier-Stufe. Ähnlich den Straßenfahrzeugen,

sind auch für Maschinen

und Geräte im sogenannten Offroadsegment

oberhalb einer bestimmten Leistung

Grenzwerte für die Abgasemissionen

eingeführt worden. Das insgesamt

ausgesprochen niedrige Niveau orientiert

sich dabei qualitativ und quantitativ an

den Limits der Straßenfahrzeuge, wobei

die Antriebe ja ohnehin vielfach aus den

Motorenangeboten der identischen Antriebshersteller

stammen.

Umweltzone. Geografisch begrenzter

Bereich, der von Fahrzeugen nur durch

die Einhaltung niedriger Emissionsgrenzwerte

befahren werden darf. Ziel ist die

Reduzierung von Schadstoffwerten in der

Luft und damit auch die Reduzierung

von Atemwegserkrankungen bei Menschen.

Durch ihre teilweise recht kleinen

Flächen ist jedoch die Wirksamkeit von

Umweltzonen umstritten.

Vert. Eine schweizer Abgasnorm, die

aus dem Bereich der Arbeitssicherheit

stammt und einst für Arbeiten in Tunnelsystemen

entwickelt wurde, um die Emis-

SCR: Die Versorgung mit Harnstoff

erfordert geeignete, d. h. heizbare

Leitungen. (Fotos: Hersteller)

sionsbelastung für die entsprechenden

Mitarbeiter zu reduzieren.

Wasserstoff. Zählt ebenfalls zu den

alternativen Kraftstoffen. Die einst erhoffte

schnelle Verbreitung wurde bisher

durch die anspruchsvolle und kostenintensive

Errichtung der notwendigen Infrastruktur

nicht erreicht.

Zwischenspeicherung. Als Teil ausgesuchter

Hybridkonzepte wird hier die

(elektrisch) erzeugte Energie in einem

Speicher, zumeist eine Batterie, „zwischengelagert“,

um je nach Bedarf und Verkehrssituation

abgerufen zu werden.

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DIE GAS-INITIATIVE


GEHT WEITER

Kraftstoffe. Volvo Trucks und Shell haben Ende März vereinbart,

bei der Einführung von Flüssigerdgas (LNG) als Treibstoff für

schwere Nutzfahrzeuge weltweit zu kooperieren. Volvo Trucks bringt

sein neues Methan-Diesel-Konzept, mit dem Dieselmotoren

LNG verwenden können, in die Kooperation ein. Shell hingegen

besitzt die Kompetenz als LNG-Produzent und investiert

in die notwendige LNG-Infrastruktur.


Lennart

Pilskog

von Volvo

Trucks.

Motoren punkten bei Abgas und Lärm:

Die geringeren Emissionen sprechen

für den Einsatz von LNG.

Beide Unternehmen werden im Rahmen

der jetzt vereinbarten Kooperation

ihre Aktivitäten koordinieren

und den großflächigeren Einsatz von

LNG im Transportsektor vorantreiben.

„Shell ist ein Hauptakteur auf diesem

Markt und wir sind einer der führenden

Lkw-Hersteller, der bereits einen energieeffizienten

Gas-Lkw auf den Markt gebracht

hat. Wir sind davon überzeugt,

dass wir gemeinsam die Einführung von

LNG im Transportsektor fördern und beschleunigen

können, sowohl durch eigene

Aktivitäten als auch durch die Inspiration

anderer“, meint Lennart Pilskog,

Leiter der Öffentlichkeitsarbeit von Volvo

Trucks.

Das Kooperationsabkommen ist bereits

mit Leben erfüllt worden, womit in der

ersten Phase die Umsetzung in ausgewählten

Märkten in Zentraleuropa und

in den Vereinigten Staaten begonnen

hat. Die Vereinbarung ist auf beiden Seiten

ohne Exklusivanspruch. Laufende

oder zukünftige Zusammenarbeit oder

Gespräche mit anderen Partnern sollen

diese Vereinbarung nach Auskunft der

Skandinavier nicht beeinflussen.

Gas für lange Transportdistanzen

Erdgas wird heutzutage schon von Stadtbussen

oder kleineren Nutzfahrzeugen in

komprimierter Form (CNG) genutzt. Allerdings

müssen Fahrzeuge, die im Fernverkehr

eingesetzt werden, in der Lage

sein, größere Mengen Gas an Bord zu

transportieren. Dies wäre möglich, wenn

der Motor mit LNG betrieben werden

kann, da Gas in verflüssigter Form ein

kleineres Volumen hat. Entsprechende

Versuche, allerdings mit zwei Wettbewerbsmarken,

hat Hellmann in Osnabrück

nach eigener Aussage bereits erfolgreich

in der Praxis umsetzen können.

Während sich das Flüssigerdgas in urbanen Bereichen kontinuierlich

Anteile erobert, stehen fernverkehrstaugliche Konzepte vor dem Durchbruch.

Zahl der Vertriebsmärkte wächst

Der Volvo FM Methan-Diesel ist mit der

neuen Methan-Diesel-Technologie ausgestattet

und nutzt Flüssiggas als vorrangigen

Kraftstoff. Der Lkw ist bereits in

Schweden, Norwegen, Belgien, Spanien,

den Niederlanden und Großbritannien

verfügbar. Zudem wird die Markteinführung

momentan auf Italien und Frankreich

ausgeweitet. „Wir sehen ein erhebliches

Potenzial für unseren Gas-Lkw und

werden die Einführung auf weiteren

Märkten zusammen mit der Entwicklung

unserer Produktionskapazität und Gasinfrastruktur

fortsetzen. Die Verwendung

von flüssigem Erdgas in Dieselmotoren

98 NFM 5/2013


ist sehr energieeffizient. Es ist eine neue

Treibstoffoption, die den Bereich der

schweren Lkw in absehbarer Zukunft dominieren

könnte“, sieht Lennart Pilskog

ein deutliches Potenzial in der Weiterentwicklung

des alternativen Treibstoffs.

Erd- und Biogas

Sowohl Erd- als auch Biogas bestehen

hauptsächlich aus Methan. Bei der Verbrennung

von Erdgas wird weniger CO2

freigesetzt als bei der Verbrennung von

Diesel. Außerdem werden weder Schwefel

noch Schwermetalle oder Rußpartikel

in die Atmosphäre abgegeben. Man geht

davon aus, dass Erdgasreserven ergiebiger

sind als Erdölreserven. Biogas ist klimaneutral

und kann aus Abfallstoffen und

anderen organischen Quellen gewonnen

werden. Flüssigerdgas (LNG) ist Erdgas,

das auf die Temperatur heruntergekühlt

wurde, bei der es flüssig wird. Es wird

hauptsächlich zur Herstellung von Wärme

und Strom verwendet und ist somit

bereits heutzutage weit verbreitet.

Erdgasförderung nimmt weiter zu

Die wachsende Bedeutung des verflüssigten

Gaskraftstoffs macht vielleicht auch

die Information von Shell deutlich, dass

der Konzern nach eigenen Angaben im

vergangenen Jahr erstmalig in seiner Geschichte

mehr Gas denn klassisches Öl

gefördert hat. Dies ist insbesondere auch

vor dem Hintergrund zu sehen, dass man

2011 mit der Gas-to-liquid-Anlage Pearl

in Katar die größte Einrichtung ihrer Art

in Betrieb genommen hat. Das Ziel von

Shell ist es weiterhin, den entsprechenden

Kraftstoff Shell GTL Fuel in naher

Zukunft in weiteren Städten und Regionen

in Deutschland einzusetzen, um auch

Hightech: Anschlüsse zur

LNG-Betankung. (Fotos: Volvo)

hier zur Senkung lokaler Emissionen

(Partikel und Stickoxide) und zur Verbesserung

der Luftqualität beizutragen.

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Räder & Reifen

NEUE BLACKLINE-SERIE VON MARANGONI

Premium runderneuert

Der weiter steigenden Nachfrage nach hochwertigen

Reifenprodukten, die insbesondere bei Rollwiderstand

und damit Verbrauch sowie Verschleiß eine verbesserte

Wirtschaftlichkeit versprechen, begegnet Marangoni im

Segment der Runderneuerung mit der neuen Produktreihe

Blackline. Basis der Blackline-Produkte stellen

Grundmischungen dar, die sich nach Herstellerangaben

in ihrer Zusammensetzung an den aktuellen Neureifenkompositionen

orientieren. Darüber hinaus erfolgt die

eigentliche Runderneuerung auf modernen Maschinen,

die nicht nur eine umfassende Prüfung der Karkassen

erlauben, sondern auch deren fachgerechte Vorbereitung.

Die Belegemaschinen verfügen schließlich über

eine automatische Ring-Karkassen-Ausrichtungsfunktion,

die ein perfektes Aufbringen des Rings ermöglichen sollen.

Alle Teilnehmer des Ringnet sind mit erstklassiger

Technik ausgestattet und rüsten nach Unternehmensangaben

ihre Anlagen regelmäßig auf den aktuellesten

Stand der Technik um. Die Profile sind in verschiedenen

Ausführungen für Einsatzbereiche wie Nah- und Fernverkehr

oder Baustelle verfügbar.

Steer, Drive und Trailer bilden unter dem Dach

von Pirelli die Formula-Familie. (Foto: Pirelli)

Familie vervollständigt

Pirelli baut Programm mit Formula aus

Mit der Konzernmarke Formula vervollständigt das

Unternehmen Pirelli sein Programm an Lkw-Reifen und

entsprechenden Serviceleistungen. Die neuen Reifen für

Fahrzeuge des Straßengüterverkehrs werden in den im

Markt meistverkauften Größen produziert. Sie sollen Spediteure,

Transportunternehmer und andere Flottenbetreiber

dabei unterstützen, den jeweiligen Fuhrparks eine

maximale Wirtschaftlichkeit zu ermöglichen.

Mittel- und Langstrecken. Die Ganzjahresreifen von

Formula für Lenk- und Antriebsachsen und Auflieger sind

für Mittel- und Langstrecken ausgelegt. Sie werden eu-

Gefragt: stärkere

Reifen für

Vorderachsen.

(Foto: Reiff)

REIFF ERWEITERT DAS SORTIMENT

Passendes Schuhwerk

Die neuen Abgasnormen stellen Reifenhersteller und Fahrzeugkonstrukteure

vor neue Herausforderungen. Durch die erhöhten

Anforderungen der EU an Lkw-Motoren mit aufwendiger Abgasreinigungs-

und Nachbearbeitungstechnik ausgestattet, werden

diese für eine deutlich erhöhte Gewichtsbelastung auf der Vorderachse

und somit der Reifen sorgen. Die Reifenhersteller haben

deshalb neue Reifen mit erhöhter Achslasttragfähigkeit für die

Vorderachsen entwickelt.

„Gerade Lkw-Reifen müssen enorm belastbar sein und auch in

Extremsituationen beste Fahrstabilität bieten“, sagt Thomas Wörner,

Leiter Verkauf Gewerbekunden bei Reiff Reifen und Autotechnik.

„Wir legen den Fokus auf kompetente Beratung und Dienst-

100 NFM 5/2013


opaweit sowie in der Türkei angeboten. Das Sortiment

enthält sechs Größen mit den Felgenmaßen 17,5 und

22,5’’. Insgesamt 13 verschiedene Produkte gehören zum

Formula-Sortiment. Einige davon sind nach Unternehmensangaben

bereits im Handel verfügbar; die übrigen

Größen sollen bis Juni 2013 auf den Markt kommen.

Der Formula Steer. Das Profil des Formula Steer weist

vier Längsrillen auf. Dieses Design soll eine hohe Fahrpräzision,

optimale Kontrolle sowie ein Maximum an Sicherheit

selbst unter schwierigsten Bedingungen ermöglichen.

Die zahlreichen Lamellen an den Kanten der

Profilblöcke tragen dazu bei, einen ungleichmäßigen Verschleiß

der Lauffläche zu vermeiden. Zudem wurden das

Laufflächenprofil und die Lamellen so konstruiert, dass

nach Pirelli-Angaben aus ihrem Zusammenwirken kürzere

Bremswege und eine verbesserte Kurvenhaftung resultieren.

Der Formula Steer ist in fünf Größen verfügbar.

Der Formula Drive. Der Formula Drive, mit M+S-Markierung,

soll den Antriebssträngen der jeweiligen Fahrzeuge

eine gute Traktion garantieren. Das laufrichtungsgebundene

Profildesign verbessert den Nassgriff, reduziert das

Abrollgeräusch und optimiert zudem die Straßenlage des

Lkw. Auch der Drive ist in fünf Größen erhältlich.

Der Formula Trailer. Abgerundet wird das Formula-Programm

durch den Trailer, der einen ebenso wirtschaftlichen

Einsatz des Aufliegers ermöglichen soll wie die der

Zugmaschine. Der Reifen für die gezogenen Einheiten ist

in drei Größen verfügbar.

Das Reifenprogramm

auf der Überholspur.

Über 70 Größen ständig verfügbar.

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leistung unserer Gewerbekunden, auch über den Kauf

hinaus. Denn was nützt das beste Produkt, wenn es nicht

gut gewartet wird?“, so Wörner. Laut Lkw-Pannenstatistik

2012 sind ein Viertel aller Ausfälle auf Reifenpannen

zurückzuführen. Die regelmäßige Wartung der Reifen

kann einen Großteil dieser Ausfälle bereits im Vorfeld vermeiden.

Je nach Hersteller werden die Spezialreifen mit

einer Zusatzkennung gekennzeichnet. Üblich sind beispielsweise

HD, HL oder auch XL. Reifen mit dieser

Kennzeichnung können pro einzelbereifter Achse ein Zusatzgewicht

von rund 500 kg tragen. Gewährleistet wird

das durch eine Veränderung im Reifenaufbau: So wird

u. a. mit Verbundwerkstoffmischungen an der Lauffläche

und im Unterbau gearbeitet und die Stahlcordwülste aus

hochfestem Spezialstahl wurden optimiert.


Räder & Reifen

EM- UND BAUMASCHINENREIFEN

Neue Reifen für den Bau

Die Bohnenkamp AG, Großhändler für Nutzfahrzeugreifen,

hat in diesem Jahr auf der bauma erstmals sein

breites Angebot für die Ausrüstung von Fahrzeugen im

EM- und Baustelleneinsatz vorgestellt. Unter dem Motto

„Neuer Antrieb für die Erdbewegung“ präsentierte

das Osnabrücker Unternehmen auf dem Freigelände

Neuheiten für die Bereifung von EM- und Baumaschinen.

Im Zentrum des Messeauftritts stand das mit

über 200 Produkten ausgesprochen breite Programm

der Partner BKT, Alliance und Windpower sowie die

Achsen von ADR.

Von BKT zeigte Bohnenkamp den neuen AR 543, ein

Reifen für aktuelle Mobilkrane mit einer Zulassung bis

80 km/h. Auf der bauma präsentierte Bohnenkamp

darüber hinaus einen Auszug aus dem breiten Sortiment

an EM-Reifen von Windpower. Bereits seit 2006

hat Bohnenkamp die Lkw-Reifen der Marke Windpower

im Programm. Im vergangenen Jahr hat der Großhändler

schließlich auch das Vollsortiment an EM-Produkten,

bestehend aus mehr als 60 verschiedenen Reifen, in

sein Angebot aufgenommen und damit die eigene Lieferpalette

weiter ausgebaut.

Mit Panolin Orcon Synth E steht erstmals ein

biologisch abbaubares Hydrauliköl mit NSF-H1-

Zertifizierung zur Verfügung. (Foto: Kleenoil)

Biologisch abbaubar

Lebensmittelverträgliches Hydrauliköl

Dem Ölspezialisten Kleenoil ist es jetzt erstmals gelungen,

biologische Abbaubarkeit und Lebensmittelverträglichkeit

bei einem Hydrauliköl miteinander zu kombinieren.

Mit dem Öl Panolin Orcon Synth E ist es dadurch

REIFENFACHHANDEL ZIEHT BILANZ FÜR 2012

Runderneuerung im Plus

Statt Neureifen

sind Runderneuerte

gefragt. (Foto: Scania)

Gut 55 Millionen Fahrzeugreifen wurden im Reifenersatzgeschäft

Deutschland im Jahr 2012 insgesamt vom Handel an Verbraucher

verkauft – rund sechs Millionen weniger als im Vorjahr. „Damit war

das vergangene Jahr alles andere als ein gutes Geschäftsjahr für

unsere Branche“, resümiert Peter Hülzer, geschäftsführender Vorsitzender

des Bundesverbands Reifenhandel und Vulkaniseur-

Handwerk (BRV e. V., Bonn).

„Nach guten Ergebnissen in den beiden Vorjahren war das Reifenersatzgeschäft

2012 in nahezu allen Produktbereichen von

einem Rückgang unter Normalniveau geprägt.“ Im Geschäft mit

Lkw-Reifen musste der Handel nach Stagnation der Absatzzahlen

102 NFM 5/2013


2

möglich, die strengen Anforderungen nach H1- bzw. NSF-

Zertifizierung für den Lebensmittelbereich mit einem biologisch

abbaubaren Hydrauliköl zu erfüllen.

Verschiedene Einsatzgebiete. Das neue Hydrauliköl bietet

sich für die verschiedensten Einsatzgebiete an. So kann

es in gewöhnlichen Baumaschinen ebenso eingesetzt werden,

wie für Fahrzeuge und Maschinen, die im Erntebereich

und/oder als Umschlaggeräte für Lebensmittel zum

Einsatz kommen oder in Flurförderfahrzeugen, die außen

und in Lager- und Produktionshallen in denen Lebensmittel

eingesetzt werden. Relativ zwingend erscheint der

Einsatz solcher Produkte bei Erntemaschinen und in allen

Maschinen, die in Trinkwasserschutzgebieten zum Einsatz

kommen. Dort greifen bereits die in der Lebensmittelverarbeitung

bekannten Vorschriften, wie z. B. HACCP

(Hazard Analysis and Critical Control Points).

Zulässiges Betriebsmittel. Solche Vorschriften und Zertifizierungen

haben vom Grundsatz her ein klares Ziel:

Beim Feststellen schädlicher und/oder giftiger Substanzen

in Lebensmitteln, muss die Rückverfolgung der gesamten

Kette vom Verbraucher, über die Verarbeitung, bis

hin zur Erzeugung der Lebensmittel möglich sein. Die immer

wiederkehrenden Lebensmittelskandale haben die

Verbraucher, die Öffentlichkeit aber auch die Gesetzgebung

sensibilisiert. Aus der Sicht der (möglichen) Verursacher

geht es darum, nachweisen zu können, nicht der

Verursacher zu sein. Dafür ist es notwendig, dass in den

Maschinen in lebensmittelnahen Bereichen nur dafür zulässige

Betriebsmittel angewendet werden.

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in 2011 im vergangenen Jahr erneut ein Minus von

durchschnittlich 13 Prozent auf insgesamt 2,62 Millionen

Stück hinnehmen. Davon waren gut drei Fünftel Neureifen,

der Rest Runderneuerte. Dass der Absatz von

Lkw-Neureifen dabei mit gut 14 Prozent überdurchschnittlich

rückläufig war, führt der Reifenfachverband

auf anhaltend hohe Kostensensibilität im Speditionsgewerbe

zurück. Schon in den vergangenen Jahren war

zu beobachten, dass runderneuerte Lkw-Reifen zunehmende

Beachtung finden.

„Die Prognose im Produktbereich Lkw wird von der Hoffnung

getragen, dass sich das Transportgeschäft stabilisiert

und der Investitionsstau in den Fuhrparks sukzessive

aufgelöst wird“, erläutert Peter Hülzer.


Be- & Entladehilfen

Deutlicher Raumgewinn

Fahrzeugeinrichtungen. Stauraum erhalten oder lieber eine Fahrzeugeinrichtung für Werkzeuge

oder Kleinteile? Eine Frage, die sich bislang gerade im Handwerksbereich viele Transporternutzer

gestellt haben. Eine wirtschaftliche Alternative bietet der Fahrzeugeinrichter Aluca.

Konsequente Umsetzung ohne Werkzeuge, Kleinteile und

Ersatzteile geht bekanntermaßen gerade im Handwerk

und für viele Servicetechniker nicht! Wenn allerdings die

Entscheidung für Fahrzeugeinrichtung umgesetzt ist, bleibt vom

Stauraum des Basisfahrzeugs in den meisten Fällen nicht mehr

viel übrig. Mit diesem „entweder oder“ wollte sich Friedrich Beißwenger

nicht abfinden. Der Geschäftsführer und Inhaber des

Fahrzeugeinrichters Aluca erweiterte kurzerhand den Begriff

Fahrzeugeinrichtung um eine neue Dimension.

Intelligenter Baukasten

Um die Grundfläche des Laderaums für sperrige Güter zu erhalten,

wurde der für Werkzeuge oder Kleinteile erforderliche Stauraum

in ein Unterflurmodul verlegt. Die Idee ist nicht unbekannt

und wurde bislang vor allem im Segment der kleinen

Stadtlieferwagen eingesetzt. Neu ist dagegen der Ansatz, dieses

Unterflurmodul auch in größeren Transportern zu verbauen.

Das habe unter anderem den Vorteil, so Beißwenger, das Basisfahrzeug

auch schon mal eine Nummer kleiner ordern zu können.

Neu ist auch die Konsequenz, mit der diese Idee ausgeführt

und über den Stadtlieferwagen hinaus getragen wird. Den Kunden

steht unter der Bezeichnung Aluca dimension2 ein intelligentes

Baukastensystem zur Verfügung, das hinsichtlich der

Aufteilung nahezu unbegrenzte Möglichkeiten bietet.

Viel Ladefläche

Der Zwischenboden über dem Unterflurmodul stellt zugleich eine

höher gelegte Ladefläche dar. Da sich keine weiteren Elemente

wie Regale etc. darüber befinden, steht dem Nutzer die gesamte

Ladefläche zur Verfügung. Lediglich in der Höhe müssen Einschränkungen

hingenommen werden. So kann z. B. der Elektriker,

der auch mal eine Waschmaschine, einen Trockner oder Geschirrspüler

ausliefern muss, sein übliches Equipment samt der

vielen Klein- und Ersatzteilen in den Schubladen unterbringen.

Die neue Dimension in der Fahrzeugeinrichtung erfordert sicherlich

eine Umgewöhnung. Die aber dürfte den allermeisten Nutzern

im wahrsten Sinne des Wortes leicht fallen. Das gilt vor allem

dann, wenn ein Transporter vom Schlage eines T5 oder Vito

Größe und Aufteilung der

Schubladen kann kundenspezifisch

festgelegt werden.


Neu bei Eggers: Individuelle KEP-Lösungen

mit demTRAGUFIX-System

Alle Elemente der neuen Einrichtungsdimension fertigt

Aluca in bewährter Qualität. (Fotos: sk)

im Einsatz ist. Ist hier die klassische Fahrzeugeinrichtung

auf Regalbasis verbaut, muss sich der Fahrer ziemlich klein

machen, um an sein Werkzeug zu kommen. Dank der weit

ausziehbaren Großraumschubladen ist der Zugang bei den

neuen Unterflurmodulen von Aluca dimension2 deutlich

besser. Einfach die rollengelagerten Auszüge aufziehen und

der Nutzer sieht auf einen Blick, was sich wo befindet und

hat zugleich hindernisfreien Zugriff auf die Teile. Die

Großraumschubladen mit einer Tragfähigkeit bis zu 80 kg

sind in den meisten Fällen zu 100 Prozent ausziehbar.

Überzeugende Verarbeitung

Überzeugend an der neuen Einrichtungsdimension ist

auch die Verarbeitung. Wer bei Großraumschubladen zunächst

an instabil-wackelnde und wenig vertrauenserweckende

Schubladen denkt, muss umdenken. Selbst mit

einer Länge von 1640 mm arbeiten die solide und präzise

gearbeiteten und passgenau verbauten Aluminiumauszüge

nahezu geräuschlos. Ein leichtes Antippen reicht und die

Auszüge rollen samt Inhalt in ihre Ruheposition.

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Das System TRAGUFIX

erfüllt die Anforderungen der VDI 2700 Blatt 16:

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Weitgehende Gestaltungsfreiheit

Das Baukastensystem dieser neuen Einrichtungsdimension

erlaubt dem Kunden zudem eine weitgehende Gestaltungsfreiheit.

Zahl, Größe und Aufteilung der Auszüge

können nach den jeweiligen Bedürfnissen konfiguriert

werden. Das Besondere: Gerade Langgüter oder Langwerkzeuge

lassen sich mit diesem Konzept hervorragend

stauen und sichern. Selbstverständlich sind die Abmessungen

auf die der herausnehmbaren Ordungsträger wie

Koffer und Kleinteileboxen abgestimmt.

Fazit: Aluca dimension2 ist ein Einrichtungskonzept, das

nicht nur mehr Raumpotenzial bietet. Neben der tadellosen

Verarbeitung aller zum System gehörenden Elemente

hat vor allem der hindernisfreie Zugang zu den Großraumschubladen

überzeugt – aus ergonomischer Sicht ein angenehmerer

Zugang zur Ladung. Einfach Großraumschubladen

aufziehen, den Inhalt auf den ersten Blick sehen und

ohne Verrenkungen rausnehmen. So einfach ist das!

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Mercedes-Benz Citan 109 CDI. Das Segment ist lukrativ!

Die leichten Stadtlieferwagen haben in den letzten Jahren eine

eindrucksvolle Erfolgsgeschichte hingelegt. Die Gründe dafür liegen

auf der Hand: Die kleinen Transporter mit bis zu 1 t Nutzlast sind

kompakt, wirtschaftlich, schlicht und einfach perfekt für die City.

Genau das wollen nicht nur viele City-Logistiker und treiben mit

ihren Bestellungen die Verkaufszahlen in die Höhe.

Premiumklasse im

Segment der Stadtlieferwagen:

Der neue

Mercedes-Benz Citan

kommt im Herbst

auf den Markt.

T E S T

NUTZ FAHRZEUGE

MANAGEMENT


CITY-LOGISTIKER

mit Pfiff


Vielseitig einsetzbar: Dank der

großen Variantenvielfalt eignet

sich der Citan für viele Transportaufgaben.

Lange Zeit nicht vertreten in diesem Segment war

der Daimler-Konzern mit seiner Marke Mercedes-

Benz. Und das, obwohl die Marke mit den Baureihen

Vito und ganz besonders mit dem Sprinter im Bereich

der leichten Nutzfahrzeuge erfolgreich unterwegs

ist. Jetzt hat Daimler nachgelegt.

Erfolgreich „mercedisiert“

Die bisherige Lücke im Stadtlieferwagensegment füllt seit

vergangenem Jahr der Mercedes-Benz Citan. Basis des

Citan ist bekanntermaßen ein Stadtlieferwagen französischer

Produktion. Allerdings haben die Daimler-Ingenieure

das kleine Kunststück vollbracht, den Franzosen

erfolgreich zu „mercedisieren“.

Neue Optik, aufgewertetes Interieur, ein BlueEfficiency-

Paket für den Motor und eine dynamischere Fahrwerksabstimmung:

so wird aus einem Kangoo ein Citan. Der

Name klingt beeindruckend, ob das Auto ihm wirklich

gerecht wird, entscheidet letztlich der Kunde mit seinen

Bestellungen; die Voraussetzungen sind jedenfalls gut.

Großes Interesse: Der neue Citan sorgt Monate

vor der Markteinführung für große Aufmerksamkeit.

Markante Erscheinung

Wir hatten den Citan 109 CDI mit langem Radstand jetzt

für 14 Tage und rund 2500 km im Test. Dabei hat sich der

Citan nur marginale Schwächen geleistet. Doch zunächst

zur Optik: Der Citan ist zweifellos eine markante Erscheinung,

die sich positiv aus der Modellvielfalt in diesem

108 NFM 5/2013


IMPRESSUM

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Große Klappe und viel Volumen dahinter: Rund um

die Loadbox dominiert hohe Praxistauglichkeit.

Segment abhebt. Und der Citan ist auf den ersten Blick

als Mercedes-Benz erkennbar. Das sind schon mal zwei

Grundsteine für den künftigen Erfolg. Gerade für Handwerker

und kleinere Gewerbetreibende geht es eben nicht

um irgendein Auto. Hauptsache, es bietet reichlich Ladevolumen.

Für viele Unternehmer, gerade die, die im

täglichen Kontakt mit ihren Kunden stehen, ist das Firmenfahrzeug

immer auch eine Visitenkarte. Der Citan ist

zweifellos eine Visitenkarte der gehobenen Art.

Wirtschaftlich durch die City

Den hohen Erwartungen gerecht geworden ist auch die

Motorisierung. Der Citan ist mit vier Motorisierungen

verfügbar. Neben einem spritzigen Benziner mit 84 kW

(114 PS) kann der Kunde zwischen drei durchzugsstarken

Turbodiesel-Direkteinspritzermotoren von 55 kW (75 PS)

bis 81 kW (110 PS) wählen. Alle Dieselmotoren verfügen

serienmäßig über einen Partikelfilter.

Unser Test-Citan, der 109 CDI, verfügt über eine Leistung

von 66 kW (90 PS) und ein maximales Drehmoment von

200 Nm. Nicht gerade Kraft, um Bäume auszureißen, aber

darauf kommt es in der City-Logistik bekanntermaßen

auch nicht an. Hier zählen in erster Linie Verbrauchswerte.

Wir konnten im Rahmen unserer Testfahrten die vom

Hersteller angegebenen Werte nicht ganz erreichen, aber

angesichts widriger Wetterverhältnisse und eines eher

handwerkertypischen Nutzungsprofils haben uns die he-

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ISSN 1614-1229

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Typisch Mercedes: Der Fahrerarbeitsplatz

des Citan überzeugt

durch seine Wertigkeit. (Fotos: Daimler)

rausgefahrenen 5,3 l Durchschnittsverbrauch schon überrascht,

zumal die extralange Version nicht gerade ein Fliegengewicht

ist. Flottenbetreiber können die Effizienz darüber hinaus durch

eine ab Werk eingestellte Geschwindigkeitsbegrenzung weiter

erhöhen. Das Thema Wirtschaftlichkeit findet auch in Sachen

Wartung ihren Niederschlag. Der Wartungsintervall liegt bei bis

zu 40.000 km oder alternativ bei zwei Jahren.

Serienmäßig für den Citan mit Benzinmotor und optional für

die Dieselausführungen ist ein BlueEfficiency-Paket. Es umfasst

u. a. die Eco-Start-Stopp-Funktion, Batterie- und Generator-management

sowie variantenabhängig rollwiderstandsoptimier- te

Reifen, die den Kraftstoffverbrauch nochmals absenken. Ein

Manko des 109 CDI ist das Fehlen eines Sechsganggetriebes.

Gerade bei Überlandfahrten oder auf der Autobahn reichen die

fünf Gänge mit ihrer cityoptimierten Übersetzung nicht aus.

Wer auf ein Sechsganggetriebe nicht verzichten will, muss auf

den 111 CDI zurückgreifen.

Sicherheit als Stärke

Der neue Citan rollt mit einer umfangreichen Sicherheitsausstattung

zum Kunden. Im Mittelpunkt steht das serienmäßige

elektronische Stabilitätsprogramm Adaptive ESP ® , das den Beladungszustand

des Fahrzeugs mit berücksichtigt. Dieses Fahrdynamikregelsystem

verbindet im neuen Citan die Funktionen

vom Antiblockiersystem ABS ® , der Über- und Untersteuerungskontrolle

VDC ® (Vehicle Dynamic Control) sowie des Traktionssystems

TCS ® (Traction Control System). Es umfasst zudem die

Antriebsschlupfregelung ASR ® sowie eine Antriebs- und Bremsmomentregelung.

Umfassende Serienausstattung

Zum Serienumfang zählen außerdem ein Anfahrassistent und

das Tagfahrlicht, Sicherheitsgurte mit Höhenverstellung, Gurtstraffer

und Gurtkraftbegrenzer für Fahrer und Beifahrer, ein

Gurtwarner sowie der Airbag für den Fahrer. Eine vollflächige

Trennwand schützt Fahrer- und Beifahrer im Kastenwagen

vor verrutschender oder kippender Fracht. Zurrösen im Fond

assistieren bei der Ladungssicherung. Ein Kunststoffbelag des

Bodens sowie Teilverkleidungen verhindern Beschädigungen

der Karosserie durch scharfkantige Gegenstände im Laderaum.

110 NFM 5/2013


So viel Sicherheit ohne Aufpreis ist in dem Segment leider

längst noch kein Standard.

Entwicklungspotenzial bei den Ablagen

Nicht wirklich auf Mercedes-Niveau befindet sich das

Interieur des Citan. Obwohl der umgestaltete Instrumentträger

sich deutlich positiv vom französischen Original

abhebt, bietet der Fahrerarbeitsplatz noch Verbesserungsund

Verschönerungspotenzial. Das gilt insbesondere für

so manche Ablage.

Während die große Staubox noch mit ihrem Stauvolumen

punkten kann, sucht man nutzbare Becherhalter im

Citan vergebens, der erreichbare vor der Box nimmt keine

handelsübliche Alutasse auf. Die lässt sich zwar im

unteren Bereich der Mittelkonsole abstellen, aber auch

nur bei angezogener Handbremse. Wird die gelöst, wirkt

der schubhebelartige Griff der Handbremse wie eine Verriegelung,

die den Becher fixiert.



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Bewegung im Segment

Mit dem neuen Citan rechnen sich die Verantwortlichen

von Mercedes-Benz Vans gute Chancen aus. Sie wollen in

dem Segment der Stadtlieferwagen einen Marktanteil von

fünf Prozent erobern – das wären immerhin 35.000 Transporter

der Citan-Baureihe im Jahr. Die Chancen dafür stehen

nicht schlecht. Das Segment wird weiter zulegen.

Grund dafür ist vor allem der rasant wachsende Internethandel.

Immer mehr Menschen kaufen im Internet. Das

befeuert die Nachfrage nach leichten, kompakten und

wirtschaftlichen Nutzfahrzeugen, schließlich muss die

bestellte Ware zeitnah ausgeliefert werden.

Ein weiterer Grund sind teilweise rigide Einfahrbeschränkungen

für schwere Nutzfahrzeuge in immer mehr Metropolen

und Städten. Auch hier muss der Stadtlieferwagen

zusätzliche Transportaufgaben übernehmen. Der

Stadtlieferverkehr dürfte weiterhin kleinteiliger und auch

komplexer werden. Der Citan ist genau für diese anspruchsvollen

Aufgaben konzipiert.

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Fax: 08 00-7 74 44 20 · E-Mail: thermocoolpartsgmbh@t-online.de







FAZIT: Er ist zwar noch nicht das Nonplusultra, aber immerhin

ein absolut gelungener Einstieg ins Segment der

Stadtlieferwagen. Bemerkenswert sind die markante Optik

und vor allem die Wirtschaftlichkeit. Mercedes-Benz hat

sich mit dem Citan im Segment der leichten Nutzfahrzeuge

endlich als Full-range-Anbieter aufgestellt.

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