Bezirk Weser-Ems - NFV

nfv.www.de

Bezirk Weser-Ems - NFV

NIEDERSACHSEN

Herausgegeben vom

Niedersächsischen

Fußballverband

Nr. 2/2014

H 5304 E

3,00 €

Internet

http://www.nfv.de

FUSSBALL

Neujahrstreffen:

„Netzer von damals

wäre heute untragbar“


Der NFVN

– Ein Ball verbindet

Liebe

Fußballfreunde

Wie lebendig der Fußball in Niedersachsen ist, werden wir in diesem Jahr in Barsinghausen wieder hautnah

erfahren. Ich möchte nur einige Beispiele nennen, die das eindrucksvoll belegen.

Fangen wir bei den Jüngsten an. Traditionell veranstalten wir in diesen Wochen den Avacon-Cup. Talentsichtung

ist immer noch eine Kernaufgabe unserer Verbandsarbeit. Damit leisten wir zur Förderung des Nachwuchsfußballs

einen eminent wichtigen Beitrag. Wir möchten die besten Talente sichten und fördern und

sie dann den Nachwuchsleistungszentren der Bundesligisten empfehlen. Dort können sie sich dann weiter

entwickeln. Mein Dank geht an den Energiedienstleister Avacon, der uns den wichtigen Einstieg in die Talentsichtung

finanziell überhaupt erst ermöglicht.

Wie kontrastreich das Jahr bei uns in Barsinghausen beginnt, lässt sich an einem weiteren Beispiel festmachen.

Während sich die Fußballtalente in der Karl-Laue-Halle für höhere Aufgaben empfahlen, haben wir

beim Krombacher Neujahrstreffen im Sporthotel einen Hauch von Nostalgie erlebt. Das Fernsehkult-Duo Günter

Netzer und Gerhard Delling hat uns die Ehre gegeben. Ein erster humorvoller Höhepunkt unserer Veranstaltungen

in diesem Jahr. Bedanken möchte ich mich für Ihr Erscheinen, das nun alles andere als selbstverständlich ist.

Das gilt auch für den Besuch von Teresa Enke, die uns beim Neujahrstreffen eindrucksvoll vor Augen geführt

hat, dass wir im Fußball auch eine große soziale Verantwortung haben.

Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst. Soziales Engagement, das eben mehr als nur ein 1:0 ist, werden

wir in vielen Veranstaltungen im gesamten Land, die ich namentlich gar nicht aufzählen muss, unter Beweis

stellen. Dabei müssen wir sicherstellen, dass alle guten Veranstaltungen auch eine Nachhaltigkeit erhalten.

Getreu dem Motto: Tue Gutes und rede darüber. Das Wort „Nachhaltigkeit“ muss für uns ein geflügeltes Wort

sein. Eine Veranstaltung möchte ich an dieser Stelle hervorheben: Das Dankschön-Wochenende für ehrenamtliche

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am 4. April 2014 im Sporthotel in Barsinghausen. Danke zu sagen,

gehört zu einer vorbildlichen Ehrenamtskultur. Dem möchte ich mich hiermit anschließen.

Und weil das so wichtige und dankbare Aufgaben sind, habe ich mich auf Vorschlag meiner Präsidiumsund

Vorstandskollegen entschieden, beim Verbandstag im Oktober noch ein Mal für das Amt des Präsidenten

zu kandidieren. Drei Jahre mögen ja je nach Auslegungssache kurz oder lang sein: Wichtig bleibt immer, dass

der Niedersächsische Fußballverband sowohl im Haupt- als auch im Ehrenamt personell und fachlich qualifiziert

bestens aufgestellt ist. Dabei dürfen wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, sondern müssen uns stets

den Herausforderungen frühzeitig stellen, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Dafür werde ich

zusammen mit meiner Führungsmannschaft Sorge tragen.

Ich wünsche allen Fußballfreundinnen und -freunden in Niedersachsen ein erfolgreiches und gesundes

neues Jahr. Ein großer Wunsch von mir ist, dass wir auf den Fußballplätzen trotz des sportlichen Wettstreits stets

fair miteinander umgehen. Denn darin liegt der Schlüssel des Erfolgs, den wir alle gemeinsam anstreben wollen.

Karl Rothmund

(Präsident)

Februar 2014 3


Inhalt

Editorial

Karl Rothmund blickt auf das Jahr 2014 3

Krombacher Neujahrstreffen

Günter Netzer und Gerhard Delling geben ein launiges Comeback 6

Avacon-Cup

Cloppenburg verpasst erneut Endrunde – „Wölfe“ jetzt Titelfavorit 10

VGH-Fairness-Cup

Fairer Fußball ist dem Spitzenreiter heilig 14

Aus der Traum

Theater Wolfsburg zeigt Stück über einen Star, dem das Scheitern droht 19

Oberliga-Staffeltag

Entspannte Sicherheitslage – Rückrundenspielplan steht 20

Zimmerkollegen

Tayfun Korkut und Jan Baßler erwarben gemeinsam Trainer B-Lizenz 21

Jahresbilanz

NFV und Sporthotel legen beeindruckende Zahlen vor 22

Namen und Nachrichten

NFV-Verwaltungsmitarbeiter beim Ehrenamtstag in Northeim/Einbeck 23

Spendenaktion

NFV-Kreis OS-Land schickt Balle und Trikots nach Afrika 24

EUROGREEN

Die Bespielbarkeit von Sportplätzen im Winter 25

32. Jungschiedsrichterturnier

Team aus Oldenburg-Land/Delmenhorst verteidigt den Titel 26

Altherrenfußball

Kommt die Deutsche Ü 32-Meisterschaft? 29

Sparkasse & VGH Cup

25-jähriges Jubiläum des A-Junioren-Turniers in Göttingen 30

Kooperation

Neue T-Shirts für die Futsal-AG der Franz-Mersi-Schule 32

NFV-Bezirk Braunschweig

Inhaftierte gewinnen Hallenturnier in der JVA Rosdorf 34

Seite 10

Titel

In den Monaten Januar und Februar stellen sich in Barsinghausen die größten niedersächsischen Talente

des Jahrganges 2001 vor. Anlass ist die NFV-Hallenmeisterschaft für U 13-Junioren, die erstmals 1993

ausgetragen wurde und inzwischen als Avacon-Cup ausgespielt wird. Annähernd 350 Spieler in 40

Mannschaften sind am Ball. In sechs Vorrundengruppen werden jene acht Teams ermittelt, die am 17.

und 18. Februar an der Endrunde teilnehmen. Nach vier von sechs Vorrundengruppen deutet vieles auf

ein Duell zwischen Titelverteidiger Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg hin, der erstmals seit dem Jahr

2009 wieder das Finalticket lösen konnte. Nicht mehr im Rennen sind dagegen die Stützpunktteams aus

Aurich (Orange) und Oldenburg-Land/Delmenhorst, die sich in der Vorrundengruppe 1 gegenüber standen.

Das Ergebnis und weitere Fakten erfahren Sie auf den Seiten 10 bis 12.

Foto: Kramer

Diskothekenbesitzer,

lange

Haare, schnelle

Autos und schöne

Frauen – mit

Günter Netzer

(Foto von 1972) zog

Ende der 60er,

Anfang der 70er

Jahre die Popkultur

in den deutschen

Fußball ein. Kreativität,

Spielintelligenz

und zentimetergenaue

Pässe

ließen ihn zu einem

der hellsten Sterne

am deutschen

Fußball-Himmel

werden. Doch der

Mann, der auf dem Spielfeld wie kaum ein anderer den Zehner

verkörperte, hat weitaus mehr zu bieten als technisches Geschick

und eine extravagante Erscheinung. Als Manager formte er den

Hamburger SV zum Europapokalsieger der Landesmeister, als Co-

Kommentator schuf er den Prototypen des Fußball-TV-Experten.

Allerdings erst, nachdem er mit Gerhard Delling seinen Traumpartner

gefunden hatte. Mit der unterhaltsamen Inszenierung

ihrer Beziehung begeisterten die beiden von 1998 bis 2010 das

deutsche Fernsehpublikum, ein Hörvergnügen das unter anderem

mit dem Grimme-Preis sowie dem Medienpreis für Sprachkultur

ausgezeichnet wurde. Die beiden Siezfreunde gaben jetzt

beim Krombacher Neujahrstreffen des NFV in Barsinghausen ein

eindrucksvolles Comeback.

Foto: Imago

NFV-Bezirk Hannover

Bei den Handicap Kickers können Kinder so sein, wie sie sind 38

NFV-Bezirk Lüneburg

Der NFV kooperiert weiterhin mit der JVA Salinenmoor 42

NFV-Bezirk Weser-Ems

TuS Haste gewinnt Osnabrücker Ü 40-Hallenstadtmeisterschaft 46

NFV intern

Amtliche Nachrichten und Sportschul-Termine 58

Letzte Meldung

Bibi ist

„Weltschiedsrichterin

des Jahres“

Am Tag des Redaktionsschlusses

des Fußball-Journals wurde

es publik: Bibiana Steinhaus ist

von Fußballexperten und Trainerteams

aus 70 Ländern zur

besten Weltschiedsrichterin des

Jahres 2013 gewählt worden.

Die Niedersächsin setzte sich

bei der von der International

Federation of Football History &

Statistics initiierten Wahl mit

112 Punkten deutlich vor der

Schwedin Jenny Palmqvist (57)

durch.

Bei der Erstausgabe der

Wahl im letzten Jahr hatte Palmqvist

noch vorn gelegen. Steinhaus

war unter anderem bei der

Frauen-Europameisterschaft in

Schweden im Einsatz und leitete

dort drei Spiele. Die 34-Jährige ist

zudem die erste deutsche Frau,

die Spiele der 2. Bundesliga

der Männer pfeift. Zudem wird

sie in der Bundesliga regelmäßig

als Vierte Offizielle eingesetzt.

4

Februar 2014


Krombacher Neujahrstreffen

Schenkten sich nichts beim verbalen Schlagabtausch: Die bestens aufgelegten Günter Netzer und Gerhard Delling (r.).

Von PETER BORCHERS

Teresa Enke hat sich im Fernsehen „immer

sehr amüsiert über das Paar“

Günter Netzer und Gerhard Delling,

verriet sie im Gespräch mit Moderator

Manfred Finger. Gut eine Woche nach

dem Outing von Thomas Hitzlsperger dementierte

Delling aber kurz darauf beim

Talk mit der Nummer 10 des deutschen

Fußballs: „Keine Gefahr, er ist glücklich

Günter Netzer erfüllte beim Krombacher Neujahrstreffen zahlreiche Autogrammwünsche. VGH-

Vorstandsvorsitzender Hermann Kasten verfolgt es mit Interesse. Im Hintergrund NFV-Präsident

Karl Rothmund und der 1. Vizepräsident Reinhard Grindel (r.).

Fotos: Burghard Neumann

Netzer wäre heute untragbar und

Delling ist ein totaler Träumer

Das Kult-Kommentatoren-Duo gibt in Barsinghausen ein launiges Comeback

verheiratet.“ Und auch Netzer bestätigte

seinem Gesprächspartner: „Ich bin nicht

gekommen, um mit ihnen etwas zu machen.“

– Gut aufgelegte Stargäste haben

beim Krombacher Neujahrstreffen des NFV

in Barsinghausen für beste Stimmung unter

rund 130 geladenen Gästen aus Sport,

Politik und Wirtschaft gesorgt.

Sie können es auch heute zur Freude

der Zuhörer nicht lassen, sich gegenseitig

verbal in die Pfanne zu hauen. Das ehemalige

Kult-Kommentatoren-Duo der

ARD, das sich nach der Weltmeisterschaft

2010 in Südafrika nach zwölfjähriger gemeinsamer

Tätigkeit verabschiedet hatte,

gab in Barsinghausen ein launiges einmaliges

Comeback. „Wir haben uns eigentlich

nie über Fußball unterhalten, sie verstehen

ihn ja nicht“, teilte Netzer als erster

aus. Dellings Konter ließ nicht auf

sich warten. Er erinnerte an die relativ

geringe Länderspielanzahl (37) des genialen

Spielgestalters und eine schwarze

Stunde des deutschen Fußballs. Mit einem

0:0 in Tirana gegen Albanien verpasste

die deutsche Nationalmannschaft

1967 die Qualifikation für die Europameisterschaft

1968 in Italien. Nie zuvor

und nie danach ist das passiert. Mitglied

der damaligen deutschen Mannschaft:

Günter Netzer.

Der ist 1972 Europameister und 1974

Weltmeister geworden, wenngleich er sich

nie als Weltmeister betrachtet, aber dennoch

seinen Beitrag geleistet habe. Nur ein

Spiel hat Netzer bei der WM vor 40 Jahren

in Deutschland bestritten. Er wurde im

Spiel gegen die DDR (0:1) 20 Minuten vor

Schluss beim Stande von 0:0 eingewechselt.

Am Ende stand es 0:1 und Deutschland

konnte die „Hammergruppe“ mit

den Niederlanden, Argentinien und Brasilien

umgehen. „Das war mein Beitrag“, so

Netzer.

„Überall, wo eine Seuche war, war ich

immer mittendrin.“ – Zum Beispiel beim

Prämienstreit der Nationalmannschaft mit

dem Deutschen Fußball-Bund während

der WM 1974. Die Hälfte der deutschen

Mannschaft wollte aus dem Trainingslager

in Malente abreisen, weil eine Prämie für

den Titelgewinn vom DFB nicht vorgesehen

war. In letzter Minute konnte aber ei-


6

Februar 2014


Krombacher Neujahrstreffen

ne Einigung erzielt werden und später kassierten

die deutschen Kicker 70.000 DM

und einen VW für den WM-Triumph.

„Die Gruppe ist ein Glückslos. Das gilt

es zu schaffen“, ist Netzer überzeugt, dass

die deutsche Mannschaft bei der bevorstehenden

WM in Brasilien auch aufgrund

des weiteren Turnierplanes viel erreichen

kann. „Eigentlich wäre sie dran. Es ist die

wahrscheinlich beste deutsche Nationalmannschaft

aller Zeiten, obwohl die Fußball-Generationen

nur schwer vergleichbar

sind. Das heutige Niveau ist sehr, sehr anspruchsvoll,

der Kader ist großartig besetzt.“

„Der Netzer von damals wäre heute

untragbar.“ Natürlich frischte Netzer Erinnerungen

an das legendäre Pokalfinale

von 1973 zwischen Borussia Mönchengladbach

und dem 1. FC Köln (2:1 n.V.)

auf. Netzer war von Trainer Hennes Weisweiler

vor seinem Wechsel zu Real Madrid

im Düsseldorfer Rheinstadion zum Zuschauen

verdammt worden und wechselte

sich beim Stande von 1:1 eigenmächtig

Ist beeindruckt von der Spendenfreudigkeit

der Fußballfans: Teresa Enke.


Noble Geste. Günter Netzer und Gerhard Delling spendeten ihr Honorar der Robert-Enke-Stiftung.

Die Krombacher Brauerei, hier vertreten durch Johanna Redmer, rundete auf und so konnte

Teresa Enke einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro in Empfang nehmen.

Teresa Enke: Die Stiftung

liegt mir sehr am Herzen

Über die Aufgaben und Ziele der Robert-Enke-Stiftung informierten in einer kurzweiligen

Talkrunde beim Krombacher Neujahrstreffen die Vorstandsvorsitzende

Teresa Enke und der Geschäftsführer der Stiftung, Jan Baßler. „Die Stiftung liegt

mir sehr am Herzen“, verriet Teresa Enke den Zuhörerinnen und Zuhörern. Sie sei beeindruckt

von der großen Spendenfreudigkeit der Fußballfans.

Sie freue sich über die 18,96 Euro (Gründungsdatum von Hannover 96) vom Taschengeld

eines Schuljungen genauso wie über die 170.000 Euro, die ein Frankfurter

nach seinem Tod der Robert-Enke-Stiftung vermachte. „Es ist unglaublich, was sich

die Leute einfallen lassen“, betonte Baßler.

Die 37-Jährige, die seit zwei Jahren in Köln lebt, sagte, dass sie immer wieder

gern in die niedersächsische Landeshauptstadt zurückkehrt. Enke: „Hannover gehört

mein Herz, auch wenn es mit Wehmut belastet ist.“ Noch immer hätten Menschen

Berührungsängste, sie direkt anzusprechen. „Sie verbinden mich eng mit dem Schicksal,

aber ich erzähle gern von meinem Mann und unserer Tochter.“

Während ihres Aufenthaltes in Barsinghausen war ihre vierjährige Tochter Leila

bei Freunden in ihrem ehemaligen Wohnort Empede bei Neustadt untergebracht.

„Mama, darf ich wieder nach Hannover?“, habe sich auch Leila auf die Rückkehr in

die alte Heimat gefreut.

Wie Baßler mitteilte, sei die wichtigste Aufgabe der Stiftung, die Krankheit Depression

weiter zu enttabuisieren. In Kooperation mit der FIFA werde derzeit ein Leitfaden

für Arbeitgeber entwickelt.

r.k.

Jan Baßler und Teresa Enke stellten im Gespräch mit Moderator Manfred Finger (r.) die Robert-Enke-NFV-Stiftung vor.

Februar 2014 7


Krombacher Neujahrstreffen

zur Verlängerung selbst ein. Drei Minuten

später erzielte er das spektakuläre Siegtor.

„Ich habe mit Weisweiler nie darüber gesprochen.

Er hat mich gemacht und zu seinen

Lebzeiten habe ich diese Geschichte

nie erzählt“, so Netzer. Nach seiner Karriere

habe Weisweiler ihm das „Du“ angeboten.

„Das habe ich nicht geschafft, so

einen Respekt hatte ich vor diesem

Mensch.“ Und das, obwohl Weisweiler

seinen Spielmacher häufig für folgende eigenwillige

Abseitserklärung missbrauchte:

„Abseits ist, wenn das lange ,A…loch’ –

da meinte er mich mit – wieder mal zu

spät abgespielt hat.“

Dankbare Erinnerungen hat Netzer

auch an Helmut Schön, den deutschen

Welt- und Europameistertrainer der 70er

Jahre. Dieser habe in der Abschlussbesprechung

vor dem EM-Endspiel in Brüssel gegen

die Sowjetunion (3:0) zunächst mit

Hilfe der Taktiktafel Anweisungen gegeben,

sich dann aber an seine Spieler gewandt

und lapidar vorgeschlagen: „Macht

doch, was ihr wollt.“ „Das war das größte

Kompliment, er hat uns einfach vertraut“,

so Netzer.

Die derzeitige Vormachtstellung des

FC Bayern München kommt für Günter

Netzer nicht von ungefähr. „Die Leistung

der Bayern muss man einfach anerkennen.

Ihr Erfolg ist erarbeitet, ist nicht aus dem

Himmel gefallen.“ Während Netzer die

Bayern in der Verpflichtung sieht, sich

auch um Spieler wie Mario Götze und Robert

Lewandowski zu bemühen, fürchtet

Delling einseitige Verhältnisse zu Gunsten

des Rekordmeisters und wünscht sich,

dass dieser vielleicht das ein oder andere

Mal auf Verstärkungen von der Konkurrenz

verzichten würde. „Sie sind ja ein

totaler Träumer“, kommentierte Netzer.

„Zum Schluss haben wir

ihn Maradona genannt.“

Günter Netzer über Horst Hrubesch

„Die wollten mich nicht haben, ich

hatte zu lange Haare“, erklärte Netzer,

warum er nie bei den Bayern gelandet ist.

Erst, als er in Madrid spielte, habe sich Bayern-Präsident

Wilhelm Neudecker um ihn

bemüht, sei aber am Veto der Madrilenen

gescheitert.

Dass die Nationalspieler der Bayern

mehr verdienten als Netzer in seiner Zeit

bei den Borussen, hat dieser mit Nebeneinkünften

kompensiert. Er gab eine Stadionzeitung

heraus, hatte eine Versicherungsagentur

und einen Werbeverlag –

und eröffnete zum Leidwesen seines Trainers

die Diskothek Lovers Lane. „Das ist

das Ende“, soll Hennes Weisweiler reagiert

haben, der fürchtete, dass sein Spielmacher

bis 4 Uhr in der Früh hinter dem

Tresen stehen würde.

Unter Trainer Helmuth Johannsen hat

Netzer seine aktive Fußballerkarriere 1977

bei Grashopper Zürich beendet. „Er hat

mich barfuß trainieren lassen. Seitdem bin

ich meine Bänderprobleme nicht mehr los

geworden“, hat Netzer eher unangenehme

Erinnerungen an diese Zeit in der

Schweiz. Anschließend arbeitete er von

1978 bis 1986 als Manager für den Hamburger

SV. Eine seiner ersten Maßnahmen

war die Verpflichtung des Essener Zweitligatorjägers

Horst Hrubesch, obwohl er

ihn nie hatte spielen sehen. Das Problem

war, dass Hrubesch auch einen Vertrag bei

Eintracht Frankfurt unterschrieben hatte.

Dort war Dettmar Cramer als Trainer tätig,

laut Netzer „ein Prediger, dem man nicht

widerstehen kann.“ Hrubesch sei deshalb

eine Woche im Westerwald versteckt worden

und schließlich habe es eine Einigung

mit der Eintracht gegeben. Und dann habe

er Hrubesch das erste Mal spielen sehen

und feststellen müssen: „Der konnte

nichts.“ Auch HSV-Trainer Branko Zebec

habe mit Unverständnis reagiert und gefragt:

„Wie kannst Du mir so einen Spieler

holen?“ Beide sollten sich irren. Hrubesch,

der laut Netzer 16 Meter vor dem gegnerischen

Tor auf dem Bauch liegend mit dem

Kopf einen Treffer erzielen konnte, „war

einer der charakterfestesten Spieler“, die

er kennengelernt habe. „Zum Schluss

haben wir ihn Maradona genannt“, so

Netzer.

Nach Netzers Einschätzung ist beim

HSV lange Zeit „keine gute Arbeit für diesen

großen Verein geleistet worden.“ Die

Rückkehr des HSV zur einstigen Größe

„wird ein längerer Weg, als man sich vorstellen

kann.“

Bessere Prognosen sieht er für Borussia

Mönchengladbach. „Gladbach gefällt

mir zum ersten Mal seit langer Zeit. Lucien

Favre arbeitet auf der Höhe internationalen

Niveaus, die Voraussetzungen sind hervorragend.

Wenn es ganz gut läuft, ist in

diesem Jahr ein Platz unter den ersten Vier

drin.“

Vor den Toren Hannovers kam schließlich

natürlich auch noch die Verpflichtung

von Trainer Tayfun Korkut zur Sprache.

„Ich kannte ihn nicht. Das ist eine sehr,

sehr mutige Lösung“, kommentierte Netzer

und Gerhard Delling sprach von einem

„ambitionierten Versuch“.

Tolle Geste: Günter Netzer und Gerhard

Delling verzichteten beim Krombacher

Neujahrstreffen zu Gunsten der

Robert-Enke-Stiftung auf ihre Gage. Die

Krombacher Brauerei stockte noch einmal

auf und so konnten Teresa Enke und Jan

Baßler einen Scheck in Höhe von 5.000

Euro entgegen nehmen.


Besiegelten die Vereinbarungen zwischen NFV und VGH: Karl Rothmund und Hermann Kasten

(vorn v.l.). NFV-Direktor Bastian Hellberg (r.) sowie (hintere Reihe v.l.) Reinhard Grindel,

Gerhard Delling und Günter Netzer waren Augenzeugen der Vertragsunterschriften.

Die VGH wird Trikotsponsor

beim NFV

„Die VGH-Versicherungen sind seit vielen Jahren einer der größten und verlässlichsten

Partner des Niedersächsischen Fußballverbandes“, betonte NFV-Präsident

Karl Rothmund beim Krombacher Neujahrstreffen. Diese ausgezeichnete Zusammenarbeit

wurde beim Neujahrstreffen erneut bekundet und dokumentiert. Denn Rothmund

und VGH-Vorstandsvorsitzender Hermann Kasten unterzeichneten zwei Vereinbarungen,

die in Zukunft diese Partnerschaft noch mehr vertiefen.

Der 2012 ins Leben gerufene VGH-Girls-Cup wurde um zwei weitere Jahre verlängert.

Es handelt sich dabei um ein landesweites Event in den 43 Fußballkreisen des

NFV mit 16 Regionsturnieren und einem Finale der besten Mannschaften in Barsinghausen.

Dabei werden speziell Mädchen der Jahrgänge 2001 bis 2003 gesichtet.

Außerdem wird die VGH ab sofort Trikotsponsor des Niedersächsischen Fußballverbandes.

Alle weiblichen und männlichen Auswahlteams des Verbandes von der

U 12 bis zur U 18 werben künftig für die VGH-Versicherungen. Diese Vereinbarung

gilt bis zum 31. Dezember 2016.

Zwar kann die VGH im Vertrag keine Sieggarantie für die NFV-Auswahlteams einbauen,

aber die Spielerinnen und Spieler versprechen, bei den NFV- und DFB-Turnieren

um jeden Punkt zu kämpfen.

r.k.

8

Februar 2014


Avacon-Cup

Bitteres Aus für Cloppenburg

VfL Wolfsburg avanciert zum Turnierfavoriten –

Stützpunktrekord: Hannover-Stadt löst zum siebten Mal Finalticket

Von MANFRED FINGER

So nah dran war Cloppenburg noch

nie. Seit 2002, dem Beginn des Stützpunktzeitalters,

scheiterten die Südoldenburger

Jahr für Jahr in der Qualifikation

für die Endrunde um die niedersächsische

Hallenmeisterschaft der U 13-Junioren.

Auch diesmal, bei den Talenten des

Jahrganges 2001, war es so. Doch anders

als in den Vorjahren, in denen das CLP-

Team die Vorrundengruppe zumeist auf einem

der hinteren Plätze abschloss, mischte

es diesmal vorne mit. Mehr noch: Variabel

im Spiel und trotz hervorragender Einzelkönner

(Paul Tepe, Marvin Wema) homogen

besetzt, dominierte die am Stützpunkt

Varrelbusch beheimatete Auswahl von Beginn

an das Geschehen in der Gruppe 4.

Der verdiente Lohn: Mit der optimalen

Ausbeute von vier Siegen aus vier Spielen

näherten sich die Cloppenburger in Riesenschritten

dem Turniersieg und konnten

in ihr letztes Spiel mit der Gewissheit gehen,

dass bereits ein Unentschieden reichen

würde. Allerdings hatte es die letzte

Hürde in sich, schließlich wartete an ihr mit

Lüneburg/Lüchow-Dannenberg das einzige

Team, das im Turnierverlauf Schritt halten

konnte, durch ein Remis gegen Northeim/Einbeck

aber zwei Zähler weniger

aufwies.

Es kam also zu einem echten „Endspiel“

um den Gruppensieg, in das der

Vertreter des NFV-Stützpunktbereiches

West nicht nur wegen der besseren Ausgangslage

als Favorit ging. Auch die zuvor

gezeigte Spielstärke ließ nahezu alle Experten

auf das Team von Carsten Stam-

Das Duell Stützpunkt gegen Leistungszentrum entschied Hannover-Stadt (rechts, im Bild Yannik Zabell)

in der Gruppe 3 gegen Eintracht Braunschweig (Yannik Sauer) mit 3:0 für sich. Fotos (4): Kramer

Paul Tepe (gelbes Leibchen) und das Team

Cloppenburg waren zwar nicht von Helmstedt

(5:0) und Jeremy Scharenberg zu stoppen,

doch die darauf folgende Hürde Lüneburg/Lüchow-Dannenberg

erwies sich als zu hoch.

mermann und Christian Neidhart tippen

und damit – irren. Keine drei Minuten waren

gespielt, als Benito Strutzberg für Lüneburg/Lüchow-Dannenberg

traf und damit

ein Szenario schuf, in dem Cloppenburg

nicht wiederzuerkennen war. Der

Stützpunkt Varrelbusch hörte auf zu spielen,

versuchte sich in Einzelaktionen und

Distanzschüssen und hatte bei der einzigen

gefährlichen Situation Pech, als Paul

Tepe beim Stand von 0:1 nur den Pfosten

traf. Insgesamt bot Cloppenburg viel zu

wenig an, um die kompakte Defensive des

Teams Lüneburg/Lüchow-Dannenberg in

Verlegenheit zu bringen.

Hinten sicher, zeigten sich die Schützlinge

der Trainer Michael Wandtke und Sören

Hillmer bei ihren Kontern eiskalt. Thore

Jakobs, erneut Benito Strutzberg und Michel

Oelkers schraubten das Ergebnis auf

4:0 und sorgten so für den Super-Gau aus

Sicht der Cloppenburger. Hätten Sie mit

1:4 oder 2:4 verloren, hätten sie noch eine

Finalchance über den Weg der beiden

besten Gruppenzweiten gehabt. So aber

stand das Team, bei dem 15 Minuten zuvor

noch sehr, sehr vieles für eine Endrundenteilnahme

gesprochen hatte, gänzlich

mit leeren Händen da. Damit zählt Varrelbusch

weiterhin zu jenen neun niedersächsischen

Stützpunkten, die sich noch

nie das Finale der U 13-Hallenmeisterschaft

qualifizieren konnten.

Ein Stammgast in der Endrunde ist

dagegen Hannover-Stadt. 2014 löste die

Auswahl der niedersächsischen Landeshauptstadt

bereits zum siebten Mal das

Ticket für das Feld der acht Finalisten und

ist jetzt vor Bentheim (sechs Teilnahmen)

alleiniger Stützpunkt-Rekordteilnehmer.

Vorausgegangen war ein erfolgreich bestrittenes

Kopf-an-Kopf-Rennen gegen

das Leistungszentrum von Eintracht

Braunschweig. Den entscheidenden Vorsprung

holte Hannover-Stadt gleich zum

Auftakt der Gruppe drei heraus, als die


10

Februar 2014


Avacon-Cup

Im Auftaktspiel der Gruppe 1 bezwang Nienburg

(weiße Trikots, im Bild Elias Hachmeyer)

das am Stützpunkt Salzdahlum trainierte

Team Nordharz (Marius Feder) mit 6:1.

Mannschaft von Arndt Westphal und

Wolfgang Stengel den Eintracht-Nachwuchs

mit 3:0 bezwang. Da Hannover-

Stadt anschließend nur beim Remis gegen

Uelzen/Heidekreis (2:2) Punkte liegen ließ,

nützten Braunschweig auch fünf Siege in

Folge nichts mehr.

Das Geschehen in den Vorrundengruppen

1 und 2 war durch die erdrückende

Dominanz der Leistungszentren Hannover

96 und VfL Wolfsburg geprägt. Sechs

Spiele, sechs Siege lautete für beide die

blütenweiße Bilanz. Spannend war es nur

einmal – als der Stützpunkt Verden/Osterholz

in der Auftaktbegegnung Hannover

96 mit einer robusten und gut organisierten

Defensive den Schneid abkaufte. Erst

40 Sekunden vor Ertönen der Schlusssirene

traf Daniel Stojanov für die jungen

„Roten“ zum erlösenden Siegtreffer. In

den folgenden Partien zeigten sich die

96er überaus torhungrig, zerlegten unter

anderem das Team Nordharz mit 15:0

und schlossen die Gruppe 1 mit einem

Torverhältnis von 38:3 ab.

Gar zweimal zweistellig erfolgreich

war der VfL Wolfsburg in der Gruppe 2.

Bentheim und Emden/Leer wurden jeweils

mit 10:0 abgefertigt. Mit einem Torverhältnis

von 41:2 toppten die „Wölfe“ das

96-Ergebnis und hinterließen nicht nur

wegen dieser Ausbeute den stärksten Eindruck

aller Vorrundenteams in den Gruppen

eins bis vier (die Gruppen fünf und

sechs spielten erst nach Redaktionsschluss;

d. Red.). „Wolfsburg wird diesen Jahrgang

dominieren“, lautete das einhellige Urteil

der Experten. Für den VfL ist es übrigens

die erste Endrundenteilnahme an der

niedersächsischen U 13-Hallenmeisterschaft

seit 2009. Rekord-Finalist ist der

vierfache Titelträger Hannover 96 mit zehn

Teilnahmen.

Die NFV-Hallenmeisterschaft für U 13-

Kreisauswahlmannschaften in der Karl-

Laue-Halle der NFV-Sportschule in Barsinghausen

wird in diesem Jahr bereits zum

22. Mal ausgetragen. Am Turnier um den

Avacon-Cup beteiligen sich alle 36 niedersächsischen

DFB-/NFV-Förderstützpunkte

mit Kreisauswahlteams, ferner die niedersächsischen

Leistungszentren. Anlässlich

der Hallenmeisterschaft präsentieren sich

jeweils jene Spieler bei der zentralen Sichtung

in Barsinghausen, die im Jahr der Titelkämpfe

13 Jahre alt werden. Als Stichtag

gilt der 1.1. (früher 1.8.).

Bis einschließlich 2002 lud der NFV

die Auswahlteams seiner Kreise zur U 13-

Hallenmeisterschaft ein. 2003 wurde das

Turnier auf die Talente in den 2002 eingerichteten

DFB/NFV-Stützpunkten zugeschnitten.

2004 trug das Hallenturnier

erstmals den Namen Avacon-Cup, ab

2006 wurde es zum E.ON Avacon-Cup,

ehe es seit diesem Jahr wieder als Avacon-

Cup ausgespielt wird. Dank der Unterstützung

des Energiedienstleisters entwickelte

sich die Sichtung zum echten Event, ganze

Familien buchen jedes Jahr Fan-Reisen zu

attraktiven Konditionen im angeschlossenen

Sporthotel Fuchsbachtal, um ihre Kinder

zu unterstützen.

Lenn Jastremski (rechts) und der VfL Wolfsburg spielten ein starkes Turnier in der Gruppe 2.

Schaumburg um Emilio Enzi hatte beim 1:6 nicht den Hauch einer Chance.


Februar 2014 11


Avacon-Cup

Gruppe 1 (8./9. Januar)

1. Tag

Nordharz – Nienburg 1:6

Osterholz/Verden – Hannover 96 0:1

Aurich – Oldenburg-Land/Delmenhorst 2:4

Gifhorn – Nordharz 3:0

Osterholz/Verden – Nienburg 4:0

Hannover 96 – Aurich 6:0

Oldenburg-Land/Delmenhorst – Nordharz 8:0

Gifhorn – Osterholz/Verden 0:1

Aurich – Nienburg 1:4

2. Tag

Oldenburg-Land/Delmenhorst – Gifhorn 2:2

Nordharz – Hannover 96 0:15

Osterholz/Verden – Aurich 4:0

Nienburg – Oldenburg-Land/Delmenhorst 2:3

Hannover 96 – Gifhorn 5:0

Aurich – Nordharz 7:3

Oldenburg-L./Delmenh. – Osterh./Verden 0:1

Nienburg – Hannover 96 2:4

Gifhorn – Aurich 2:1

Nordharz – Osterholz/Verden 1:7

Hannover 96 – Old.-L./Delmenh. 7:1

Nienburg – Gifhorn 3:1

Die Tabelle

Platz/Team Sp. g u v Tore Diff. P.

1. Hannover 96 6 6 0 0 38: 3 +35 18

2. Osterholz/Verden 6 5 0 1 17: 2 +15 15

3. Oldenburg-L./Del. 6 3 1 2 18:14 + 4 10

4. Nienburg 6 3 0 3 17:14 + 3 9

5. Gifhorn 6 2 1 3 8:12 – 4 7

6. Aurich 6 1 0 5 11:23 –12 3

7. Nordharz (Salzdahlum) 6 0 0 6 5:46 –41 0

Mit 13 Treffern avancierte Ole Pohlmann von Hannover 96 zum besten Torschützen der Gruppen

eins bis vier.

Foto: Kramer

Gruppe 2 (14./15. Januar)

1. Tag

Braunschweig – Celle 0:2

Schaumburg – VfL Wolfsburg 1:6

Bentheim – Emden/Leer 5:1

Hildesheim – Braunschweig 5:2

Schaumburg – Celle 2:3

VfL Wolfsburg – Bentheim 10:0

Emden/Leer – Braunschweig 1:0

Hildesheim – Schaumburg 5:2

Bentheim – Celle 5:0

2. Tag

Emden/Leer – Hildesheim 0:2

Braunschweig – VfL Wolfsburg 0:7

Schaumburg – Bentheim 1:1

Celle – Emden/Leer 5:3

VfL Wolfsburg – Hildesheim 3:1

Bentheim – Braunschweig 1:1

Emden/Leer – Schaumburg 4:2

Celle – VfL Wolfsburg 0:5

Hildesheim – Bentheim 4:0

Braunschweig – Schaumburg 3:1

VfL Wolfsburg – Emden/Leer 10:0

Celle – Hildesheim 0:3

Die Tabelle

Platz/Team Sp. g u v Tore Diff. P.

1. VfL Wolfsburg 6 6 0 0 41: 2 +39 18

2. Hildesheim 6 5 0 1 20: 7 +13 15

3. Celle 6 3 0 3 10:18 – 8 9

4. Bentheim 6 2 2 2 12:17 – 5 8

5. Emden/Leer 6 2 0 4 9:24 –15 6

6. Braunschweig 6 1 1 4 6:17 –11 4

7. Schaumburg 6 0 1 5 9:22 –13 1

Gruppe 3 (16./17. Januar)

1. Tag

Peine – Uelzen/Heidekreis 0:5

Hannover-Stadt – Eintracht Braunschweig 3:0

Vechta – Emsland-Süd 2:0

Nordharz-Süd – Peine 3:2

Hannover-Stadt – Uelzen/Heidekreis 2:2

Eintracht Braunschweig – Vechta 2:1

Emsland-Süd – Peine 3:0

Nordharz-Süd – Hannover-Stadt 1:2

Vechta – Uelzen/Heidekreis 4:1

2. Tag

Emsland-Süd – Nordharz-Süd 2:0

Peine – Eintracht Braunschweig 2:7

Hannover-Stadt – Vechta 7:0

Uelzen/Heidekreis – Emsland-Süd 1:1

Eintracht Braunschweig – Nordharz-Süd 4:1

Vechta – Peine 3:3

Emsland-Süd – Hannover-Stadt 1:5

Uelzen/Heidekreis – E. Braunschweig 2:3

Nordharz-Süd – Vechta 2:1

Peine – Hannover-Stadt 0:1

Eintracht Braunschweig – Emsland-Süd 3:1

Uelzen/Heidekreis –Nordharz-Süd 3:1

Die Tabelle

Platz/Team Sp. g u v Tore Diff. P.

1. Hannover-Stadt 6 5 1 0 20: 4 +16 16

2. E. Braunschweig 6 5 0 1 19:10 + 9 15

3. Uelzen/Heidekreis 6 2 2 2 14:11 + 3 8

4. Emsland-Süd 6 2 1 3 8:11 – 3 7

5. Vechta 6 2 1 3 11:15 – 4 7

6. Nordh.-Süd (Rhüden) 6 2 0 4 8:14 – 6 6

7. Peine 6 0 1 5 7:22 –15 1

Gruppe 4 (20./21. Januar)

1. Tag

Cloppenburg – Northeim/Einbeck 2:1

Osnabr.-Land (Nord) – Lüneburg/Lüchow-D. 1:3

Helmstedt/Wolfsburg – Cuxhaven 4:1

Cloppenburg – Osnabrück-Land (Nord) 3:1

Northeim/Einbeck – Helmstedt/Wolfsburg 0:2

Lüneburg/Lüchow-D. – Cuxhaven 2:0

2. Tag

Cuxhaven – Osnabrück-Land (Nord) 1:0

Northeim/Einbeck – Lüneburg/Lüchow-D. 0:0

Cloppenburg – Helmstedt/Wolfsburg 5:0

Osnabrück-Land (Nord) – Northeim/Einbeck 0:4

Cuxhaven – Cloppenburg 2:6

Helmstedt/Wolfsburg – Lüneburg/Lüchow-D. 1:3

Cuxhaven – Northeim/Einbeck 2:5

Lüneburg/Lüchow-D. – Cloppenburg 4:0

Osnabr.-Land (Nord) – Helmstedt/Wolfsburg 2:3

Die Tabelle

Platz/Team Sp. g u v Tore Diff. P.

1. Lüneburg/Lüchow-D. 5 4 1 0 12: 2 +10 13

2. Cloppenburg 5 4 0 1 16: 8 + 8 12

3. Helmstedt/Wolfsburg 5 3 0 2 10:11 – 1 9

4. Northeim/Einbeck 5 2 1 2 10: 6 + 4 7

5. Cuxhaven 5 1 0 4 6:17 –11 3

6. Osnabrück-Nord 5 0 0 5 4:14 –10 0

Die Tabelle der Zweitplatzierten*

Die weiteren Termine

Team Sp. Pkte. Tore Diff.

1. Hildesheim (2)** 6 12 15:5 +10

2. Osterholz-Verden (1) 6 12 10:1 + 9

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

3. Cloppenburg (4) 5 12 16:8 + 8

4. E. Braunschweig (3) 6 12 12:8 + 4

* = nach vier von sechs Vorrundengruppen

** = Vorrundengruppe

Anmerkung: Neben den sechs Gruppensiegern

qualifizieren sich die beiden besten Gruppenzweiten

für die Endrunde. Für die virtuelle Rangliste

der Zweiten werden in den Gruppen mit sieben

Teams (1, 2, 3, 5) das Spiel gegen den jeweiligen

Tabellenletzten aus der Wertung genommen.

Beispiel: Osterholz-Verden belegte in der Gruppe 1

Platz zwei mit einer Bilanz von 15 Punkten und 17:2

Toren. In der (virtuellen) Tabelle der Zweitplatzierten

findet das Spiel gegen den Gruppenletzten Nordharz

(7:1) keine Berücksichtigung, so dass Verden/

Osterholz auf die (virtuelle) Bilanz von 12 Punkten

und 10:1 Toren kommt.

Gruppe 5 (3./4. Februar): Diepholz, Göttingen,

Hannover-Land (Bereich Ost), Osnabrück-Stadt/-Land

(Bereich Süd), Oldenburg-

Stadt/Ammerland/Wesermarsch, Rotenburg,

VfL Osnabrück.

Gruppe 6 (5./6. Februar): Emsland-Nord,

Harburg, Hannover-Land (Bereich West),

Hameln-Pyrmont/Holzminden, Wittmund/

Friesland/Wilhelmshaven, Stade.

Finale (17./18. Februar). Teilnehmer: Die

Sieger der sechs Vorrundengruppen und die

beiden besten Gruppenzweiten. Bereits qualifiziert:

Hannover 96, VfL Wolfsburg, Hannover-Stadt,

Lüneburg/Lüchow-Dannenberg.


12

Februar 2014


Halbzeit im VGH-Fairness-Cup 2013/2014

Niedersachsens ehemaliger Innenminister Uwe Schünemann (l.) zeichnete den SV Heiligenfelde 2011 als fairste Mannschaft Niedersachsens aus. Das

Foto zeigt die Pokalübergabe an Kapitän Christian Gerlach (r.). Auch NFV-Präsident Karl Rothmund gratulierte.

Archivfoto

Fairer Fußball ist ihnen heilig

SV Heiligenfelde stellt den Wintermeister im Fair-Play-Ranking – 1.011 Mannschaften in

der Wertung – Das Emsland ist fairster Kreis – Rote Laterne für Vereine aus Celle

Von PETER BORCHERS

Was haben der SV Wippingen

(Kreis Emsland), der TSV Lochtum

(Kreis Nordharz) und die

Spvgg Oetzen/Stöcken (Kreis Uelzen)

gemeinsam? Ganz einfach: Es sind die

drei Vereine, die Deutschlands seit 1993

ausgetragenen größten Fairnesswettbewerb,

den VGH-Fairness-Cup, bereits

zwei Mal haben gewinnen können. Und

nun schickt sich ein Verein an, in diese

Phalanx einzubrechen, der allein schon

vom Namen her dafür prädestiniert zu

SV Wilhelmshaven vorn

Erfahrungsgemäß sind es überwiegend Kreisligisten, die in der Fairnesswertung der

43 NFV-Kreise das jeweilige Ranking anführen. In der diesjährigen Halbzeitwertung

aber nehmen immerhin in 18 Kreisen höher spielende Mannschaften die Spitzenposition

ein: Regionalligist SV Wilhelmshaven (Kreis Wilhelmshaven), die Landesligisten

SVG Göttingen (Kreis Göttingen-Osterode), Arminia Hannover (Kreis Hannover-

Stadt), SV Alfeld (Kreis Hildesheim), FC Eintracht Northeim (Kreis Northeim-Einbeck),

FC Hambergen (Kreis Osterholz), SV Brake (Kreis Wesermarsch), SSV Vorsfelde (Kreis

Wolfsburg) sowie die Bezirksligisten SV Großefehn (Kreis Aurich), SV Heiligenfelde

(Kreis Diepholz), MTSV Aerzen (Kreis Hameln-Pyrmont), FC Eldagsen (Kreis Hannover-

Land), TuS Neetze (Kreis Lüneburg), VfL Münchehagen (Kreis Nienburg), VfL Wildeshausen

(Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst), TuS Niedernwöhren (Kreis Schaumburg),

TSV Wiepenkathen (Kreis Stade) und MTV Barum (Kreis Uelzen).

sein scheint, anständigen und sauberen

Fußball anzubieten. Die Bezirksligamannschaft

des SV Heiligenfelde,

der bereits 2011 ein Siegerteam stellen

konnte, führt zur Halbzeit der Saison

2013/14 erneut das Fairnessranking des

NFV an. „Das war damals ein Riesenerlebnis,

da schwärmen die Jungs noch

heute von“, erinnert sich Florian Jamer

gern an die Siegerehrung vor zweieinhalb

Jahren beim NFV, die in Barsinghausen

durch Niedersachsens damaligen

Innenminister Uwe Schünemann vorgenommen

wurde. Der Fußball-Obmann

des SV Heiligenfelde ist überzeugt:

„Die Mannschaft wird alles daran

setzen, den Fair-Play-Erfolg von 2011

zu wiederholen.“

Davon ist auszugehen. Fairer Fußball

ist im Syker Ortsteil Heiligenfelde

quasi sakrosant und wird nicht erst in

dieser Saison propagiert. Spätestens, seit

Trainer Frank Fischer zur Saison 2010/11

vom TSV Bassum zum SVH wechselte,

stellen die Heiligenfelder den muster- ➤

14

Februar 2014


gültigen Vorzeigeclub des NFV-Kreises

Diepholz und machen den Schiedsrichtern

die Aufgabe einfach. In den

vergangenen vier Jahren landete die

Mannschaft niedersachsenweit unter

jeweils weit über 1.000 bewerteten

Mannschaften auf den Plätzen 26

(2010), 1 (2011), 12 (2012) und 6

(2013) und stellte zuletzt drei Mal in

Folge im Bereich der VGH-Regionaldirektion

Nienburg das fairste Team. Ganze

zwei gelb-rote und nur eine rote

Karte hat es für die Heiligenfelder in einem

Zeitraum von nunmehr viereinhalb

Jahren gegeben. In dieser Hinsicht sind

Kapitän Christian „Fuxx“ Gerlach und

sein Team in der laufenden Spielzeit sogar

noch jungfräulich. Lediglich zwölf

gelbe Karten stehen nach den bisherigen

16 Saisonspielen für SVH zu Buche.

Es ergibt sich ein Fair-Play-Quotient von

0,75. Denn beim VGH-Fairness-Cup

wird die Summe der Strafpunkte durch

die Anzahl der Saisonspiele geteilt. Eine

gelbe Karte kostet einen Minuspunkt,

Gelb-Rot wird mit drei „Miesen“ geahndet,

Rot schlägt mit fünf Zählern zu

Buche und Sportgerichtsurteile und das

Nichtantreten von Mannschaften werden

mit je zehn Strafpunkten richtig

teuer.

„Unser erstes Ziel bleibt, die Liga

zu sichern, aber erneut den VGH-Fairness-Cup

gewinnen zu können, ist natürlich

auch ein Riesenanreiz.“ Florian

Jamer bleibt vor allem in sportlicher

Hinsicht trotz eines derzeitigen vierten

Tabellenplatzes seiner Mannschaft in der

Top in den einzelnen Spielklassen

Die jeweils bestplatzierten Mannschaften belegen in ihren Ligen in der Gesamtwertung

aller 1.011 Mannschaften mit den aufgeführten Quotienten

nachfolgend genannte Plätze. Zum Vergleich ist die Abschlusswertung des

Vorjahres angegeben:

Liga Verein 2013/14 2012/13

1. Bundesliga Eintracht Braunschw. 2,06/170 1,71/68

3. Liga VfL Osnabrück 3,00/567 2,53/411

Regionalliga VfB Oldenburg 1,68/ 62 2,1 /195

Oberliga VfL Osnabrück II 2,00/158 2,37/332

Landesligen SC Melle 03 1,06/ 9 1,65/ 61

Bezirksligen SV Heiligenfelde 0,75/ 1 0,9 / 6

Kreisligen SV Neugnadenfeld 0,87/ 4 1,28/ 15

Die Teams der Ligen im Schnitt

Liga Anzahl Schnitt

1. Bundesliga 3 2,77

3. Liga 1 3,00

Regionalliga Nord 10 2,59

Oberliga Niedersachsen 16 2,88

Landesligen 66 2,67

Bezirksligen 272 3,05

Kreisligen 643 2,90

Die Bezirke im Vergleich

Bezirk Teams Spiele Gelb Gelb- Rot Unsportlich- Schnitt

Rot

keit/n.a.

Braunschweig 236 3.460 7.538 383 255 10 2,91

Hannover 240 3.756 8.314 515 302 9 3,05

Lüneburg 253 4.241 9.009 459 271 28 2,83

Weser-Ems 282 4.663 10.427 465 313 19 2,91

In der Top-50-Tabelle sind: 16 Teams aus dem NFV-Bezirk Lüneburg, 14

Mannschaften aus dem Bezirk Hannover, 13 Teams aus dem Bezirk Weser-

Ems und sieben Mannschaften aus dem Bezirk Braunschweig. Mit je fünf

Teams stellen die Kreise Diepholz und Osnabrück-Land die meisten Mannschaften

in dieser Tabelle. Es folgen mit je drei Nennungen die Kreise Uelzen,

Lüneburg, Hannover-Land, Lüchow-Dannenberg, Stade und Hameln-

Pyrmont.

hannoverschen Bezirksliga 1 zurückhaltend.

Er betrachtet eine „schöne Momentaufnahme“,

sieht seine SVHer aber

noch nicht am Ziel. Und das, obwohl

die Mannschaft um Torjäger Janek Piontek

vor allem zu Saisonbeginn für Furore

gesorgt und als Aufsteiger die Liga

aufgemischt hat. Vier Siege und ein

Unentschieden hatte die Mannschaft

von Trainer Fischer bereits auf der Habenseite,

ehe es bei SV BE Steimbke

die erste Niederlage gab. „Das Team

hat sich von Jahr zu Jahr weiterentwickelt

und unsere sportlichen Erwartungen

in diesem Jahr bisher weit übertroffen.

Phantastisch, die Jungs können Akzente

setzen, puschen sich gegenseitig“,

gibt denn auch Florian Jamer für

einen Moment seine Skepsis auf.

Hinter den Heiligenfeldern lauern

im VGH-Fairness-Cup gleich vier Mannschaften,

die ebenfalls eine Null vor

dem Komma aufweisen können. MTV

Barum (0,82) und der Vorjahresvierte SV

Emmendorf (0,83) spielen sogar in einer

Staffel, der Lüneburger Bezirksliga 1, so

dass insgesamt also drei Bezirksligisten

in einem Wettbewerb die Nase vorn

haben, den häufig Kreisligisten dominieren.

Auf den Plätzen folgen SV Neugnadenfeld

(Kreisliga Grafschaft Bentheim/0,87)

und TSV Hohenhameln

(Kreisliga Peine/0,875).

Am Ende einen der ersten drei

Plätze zu belegen lohnt sich. Das Siegerteam

darf ein Wochenendtrainingslager

im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen

antreten. Der Zweitplatzierte

Die Ex-Champions

VGH-Fairness-Cup

Zwei Mal top

I

nsgesamt 67 Staffeln werden im

VGH-Fairness-Cup 2013/2014 ausgewertet.

Sowohl sportlich als auch

in puncto Fairness top – immerhin

neun Teams glänzten in ihrer jeweiligen

Spielklasse gleich zwei Mal:

FC Braunschweig Süd (Bezirksliga

2 Braunschweig), Goslarer SC

08 II (Bezirksliga 3 Braunschweig),

TV Jahn Schneverdingen (Bezirksliga

2 Lüneburg), TSV Bassen (Bezirksliga

3 Lüneburg), GVO Oldenburg

(Kreisliga Ammerland/Oldenburg-Stadt/Wesermarsch),

BSV Gleidingen

(Kreisliga Hannover-Land 1),

SV Concordia Belm-Powe (Kreisliga

Osnabrück-Land Süd), TSV

Hohenhameln (Kreisliga Peine),

TSV Hehlingen (Kreisliga Wolfsburg).

wird im Rahmen eines Bundesligaspiels

geehrt und für Platz 3 gibt es einen

Sportartikelgutschein im Wert von 1.500

Euro. Darüber hinaus zeichnen die

VGH-Versicherungen und die Öffentlichen

Versicherungen aus Braunschweig

und Oldenburg zusätzlich zu den drei

fairsten niedersächsischen Mannschaften

auch in ihren Regionaldirektionen die

jeweils drei fairsten Teams aus. Die insgesamt

42 Mannschaften erhalten Pokale

und obendrein profitieren ihre

Nachwuchsteams. Denn für die Plätze 1

Statistiken des VGH-Fairness-Cup 2013/2014 (Hinrunde)

Fairste Ligen: Kreisliga Lüchow-Dannenberg

Spiele Gelb Gelb-Rot Rot Unsportlichkeit/n.a. Schnitt

138 222 16 5 1 2,21

Härteste Liga: Kreisliga Celle

Spiele Gelb Gelb-Rot Rot Unsportlichkeit/n.a. Schnitt

196 503 31 25 0 3,68

Gesamtdurchschnitt: 1.011 Teams

Spiele Gelb Gelb-Rot Rot Unsportlichkeit/n.a. Schnitt

16.120 35.288 1.822 1.141 66 2,92

Vergleich Endstand 2012/2013 (1.045 Teams)

Spiele Gelb Gelb-Rot Rot Unsportlichkeit/n.a. Schnitt

30.758 64.692 3.270 1.805 143 2,76

Jahr Verein aktuelle Spielklasse Platz Quotient

1993 TuS Celle FC Oberliga Niedersachsen 885 3,94

1994 + 95 SV Wippingen 1. Kreisklasse Nord Emsl. nicht gewertet

1996 MTV Bokel Kreisliga Cuxhaven 970 4,69

1997 FC Eisdorf Kreisliga Göttingen-Osterode 277 2,36

1998 SpVgg Brandl.-H. Kreisliga Bentheim 148 2,0

1999 ESV Lüneburg 1. Kreisklasse Lüneburg nicht gewertet

2000 SV Halchter 1. Nordharzklasse Staffel 3 nicht gewertet

2001 + 02 TSV Lochtum

SG Vienenburg/L. 3. Nordharzklasse Staffel 1 nicht gewertet

2003 SF Lechtingen Kreisliga Osnabr.-Land Nord 198 2,13

2004 TSV Kl. Berkel-W. 1. Kreisklasse Hameln-Pyrm. nicht gewertet

2005 SV Hönisch 1. Kreisklasse Verden nicht gewertet

2006 SV Bad Rothenf. Landesliga Weser-Ems 186 2,12

2007 + 08 Spvgg Oetzen/S. Kreisliga Uelzen 765 3,53

2009 FC Ostereist./R. Bezirksliga 3 Lüneburg 420 2,67

2010 SV Scharnebeck Kreisliga Lüneburg 100 1,83

2011 SV Heiligenfelde Bezirksliga 1 Hannover 1 0,75

2012 Viktoria Gesmold Kreisliga Osnabrück-Land Süd 456 2,75

2013 SSV Vorsfelde II Bezirksliga 1 Braunschweig 97 1,82


Februar 2014 15


VGH-Fairness-Cup

Top-50-Tabelle der Saison 2013/2014

bis 3 gibt es Sportausrüstungen im

Wert von 1.200, 800 bzw. 500 Euro

für den Nachwuchs.

Rund 7500 Begegnungen sind zur

Halbzeit ausgewertet worden. Unter

dem Strich stehen insgesamt 35.288

gelbe, 1.822 gelb-rote und 1.141 rote

Karten, die die 1.011 niedersächsischen

Mannschaften gesammelt haben. 66

Mal registrierten die Staffelleiter zudem

Sportgerichtsurteile bzw. das Nichtantreten

von Mannschaften. Es ergibt sich

ein Durchschnittswert von 2,93, der geringfügig

besser als der Halbzeitwert

von 2012/13 (2,93) ist, aber noch einige

Luft zur zum Ende der Vorsaison

aufgestellten Bestmarke von 2,77 hat.

Weit entfernt davon sind natürlich

die Teams am Ende des Fairness-Rankings.

Schlusslicht Damla Genc Hannover

aus der hannoverschen Bezirksliga 2

kassierte in 16 Spielen 58 gelbe, 2

gelb-rote und sieben rote Karten und

somit einen Fairness-Quotienten von

6,19. Nicht kommentiert werden müssen

auch die Ergebnisse vom Bezirksligisten

FC Vatan Sport Königslutter

(6,14) und dem Celler Kreisligisten TuS

Eicklingen (5,93). Die Eicklinger tragen

natürlich erheblich dazu bei, dass die

20 bewerteten Mannschaften des NFV-

Kreises Celle im Schnitt 3,65 Punkte

aufweisen und im Vergleich der 43

NFV-Kreise wie im Vorjahr die rote

Laterne tragen, während der NFV-Kreis

Emsland (2,39) den Kreisvergleich vor

Lüchow-Dannenberg (2,41) und Stade

(2,45) anführt.

In negativer Hinsicht genannt

werden muss auch die Kreisliga Hannover-Stadt.

Dort wird im Vergleich

der 67 von der 1. Bundesliga bis zu

den Kreisligen ausgewerteten Staffeln

die härteste Gangart gepflegt (Schnitt

3,68). Wesentlich ruhiger geht es

hingegen in der Kreisliga Lüchow-

Dannenberg (Schnitt 2,21), der bisher

fairsten Staffel im diesjährigen Wettbewerb,

zu.

Ein Blick auf die niedersächsischen

Erstligisten: Gut schlagen sich Eintracht

Braunschweig (2,06, Platz 170) und der

VfL Wolfsburg (2,56, Platz 370), während

Hannover 96 sich erst auf Platz

816 einreiht und mit einem Wert von

3,69 gut in die Kreisliga der Landeshauptstadt

passen würde.

Tabellen- Gelbe Gelb-rote Rote n. a./

Platz/Verein Spielklasse Kreis Bezirk stand Spiele Karten Karten Karten Sportger. Punkte Wert

1. SV Heiligenfelde Bezirksliga Diepholz H 4 16 12 0 0 0 12 0,75

2. MTV Barum Bezirksliga Uelzen LB 6 17 14 0 0 0 14 0,8235

3. SV Emmendorf Bezirksliga Uelzen LB 1 18 15 0 0 0 15 0,8333

4. SV Neugnadenfeld Kreisliga Bentheim WE 12 15 13 0 0 0 13 0,8666

5. TSV Hohenhameln Kreisliga Peine BS 1 16 9 0 1 0 14 0,875

6. TuS Eintracht Rulle Kreisliga Osnabrück-Land WE 3 15 15 0 0 0 15 1

SC Spelle-Venhaus II Kreisliga Emsland WE 5 17 17 0 0 0 17 1

TuS Neetze Bezirksliga Lüneburg LB 3 18 18 0 0 0 18 1

9. SC Melle 03 Landesliga Osnabrück-Land WE 2 18 19 0 0 0 19 1,0555

10. FC Eldagsen Bezirksliga Hannover-Land H 2 16 18 0 0 0 18 1,125

TSG Seckenhausen-F. Bezirksliga Diepholz H 14 16 18 0 0 0 18 1,125

12. SVG Göttingen Landesliga Göttingen/Osterode BS 2 15 17 0 0 0 17 1,1333

13. SV Zernien Kreisliga Lüchow-Dannenberg LB 2 11 13 0 0 0 13 1,1818

14. TSV Heidenau Kreisliga Harburg LB 3 16 14 0 1 0 19 1,1875

15. TSV Wiepenkathen Bezirksliga Stade LB 9 18 19 1 0 0 22 1,2222

16. TuS Kirchdorf Kreisliga Diepholz H 2 17 21 0 0 0 21 1,2352

17. VfL Wildeshausen Bezirksliga Oldenburg-L./Delmenh. WE 4 17 16 0 1 0 21 1,2352

18. FC 27 Schapen Bezirksliga Emsland WE 11 17 22 0 0 0 22 1,2941

19. SG Rottorf/Vikt. Königslutter Kreisliga Helmstedt BS 5 13 17 0 0 0 17 1,3076

20. TuS Niedernwöhren Bezirksliga Schaumburg H 3 16 21 0 0 0 21 1,3125

21. TuS Sulingen Landesliga Diepholz H 7 16 18 1 0 0 21 1,3125

FG Vethkampen Kreisliga Heidekreis LB 10 16 18 1 0 0 21 1,3125

23. VfR Wilsche/Neubokel Kreisliga Gifhorn BS 2 15 20 0 0 0 20 1,3333

MTSV Aerzen Bezirksliga Hameln-Pyrmont H 6 15 20 0 0 0 20 1,3333

25. SV Lemgow/Dgst. II Kreisliga Lüchow-Dannenberg LB 11 12 13 1 0 0 16 1,3333

26. SV Stadensen Kreisliga Uelzen LB 12 17 23 0 0 0 23 1,3529

27. FC Hambergen Landesliga Osterholz LB 14 17 18 0 1 0 23 1,3529

28. Arminia Hannover Landesliga Hannover-Stadt H 1 16 22 0 0 0 22 1,375

29. SG Werratal Bezirksliga Göttingen/Osterode BS 7 15 18 1 0 0 21 1,4

SV Alfeld Landesliga Hildesheim H 10 15 18 1 0 0 21 1,4

31. TSV Mühlenfeld II Kreisliga Hannover-Land H 15 17 24 0 0 0 24 1,4117

32. GVO Oldenburg Kreisliga Oldenburg-Stadt WE 1 16 23 0 0 0 23 1,4375

33. SG Scharmbeck-Pattensen Kreisliga Harburg LB 1 15 22 0 0 0 22 1,4666

34. SV Jembke Kreisliga Gifhorn BS 12 15 17 0 1 0 22 1,4666

35. TSV Krähenw.-Kaltenw. Bezirksliga Hannover-Land H 3 16 24 0 0 0 24 1,5

TuS Nahne Kreisliga Osnabrück-Stadt WE 11 16 24 0 0 0 24 1,5

37. SV Concordia Belm-Powe Kreisliga Osnabrück-Land WE 1 16 21 1 0 0 24 1,5

38. TuS Wustrow Kreisliga Lüchow-Dannenberg LB 4 12 12 2 0 0 18 1,5

39. SV Lessen Kreisliga Diepholz H 10 17 26 0 0 0 26 1,5294

40. Spvg Niedermark Kreisliga Osnabrück-Land WE 14 17 21 0 1 0 26 1,5294

41. TSV Bardowick Bezirksliga Lüneburg LB 10 18 28 0 0 0 28 1,5555

42. FC Hude Kreisliga Oldenburg-L.Delmenh. WE 3 16 25 0 0 0 25 1,5625

43. B-W Salzhemmendorf Kreisliga Hameln-Pyrmont H 6 16 22 1 0 0 25 1,5625

44. TSV Wallenhorst Kreisliga Osnabrück-Land WE 1 17 27 0 0 0 27 1,5882

SSV Vorsfelde Landesliga Wolfsburg BS 6 17 27 0 0 0 27 1,5882

46. TSV Grohnde Kreisliga Hameln-Pyrmont H 2 15 24 0 0 0 24 1,6

TuS Obenstrohe II Kreisliga Friesland WE 7 15 24 0 0 0 24 1,6

48. TSV Apensen Kreisliga Stade LB 2 18 29 0 0 0 29 1,6111

49. SV Ilmenau II Kreisliga Lüneburg LB 11 18 26 1 0 0 29 1,6111

VfL Horneburg Kreisliga Stade LB 16 18 26 1 0 0 29 1,6111


16

Februar 2014


VGH-Fairness-Cup

Regionalliga

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

Regionalliga

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

Oberliga Niedersachsen

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

BLICK in die Top-Ligen

3. Liga

Eintr. Braunschweig VfL Wolfsburg Hannover 96 VfL Osnabrück

16 16 16 20

30 27 43 55

1 3 2 0

3,6875

0 2,0625 1 2,5625 0 1

0 0 0 0

2,0625 2,5625 3,6875 3,0

170 370 816 567

Oberliga Niedersachsen

VfL Wolfsburg II Eintr. Br’schweig. II Hannover 96 (U 23) VfL Osnabrück TSV Ottersberg FT Braunschweig U.L.M. Wolfsburg

19 19 19 18 18 16 18

46 38 51 31 30 25 37

2 2 3 0 1 0 0

3,4210

0 2 2,8421 1 1 1 2 1

2,7368

1. Bundesliga

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

BV Cloppenburg SV Meppen SV W’haven Goslarer SC 08 BV Cloppenburg TSV Havelse BSV SW Rehden

19 19 19 19 19 19 18

27 31 42 43 35 26 40

0 1 2 0 1 2 1

1 2 0 1 2 3 1

2,3157 2,5263 2,5263 2,5263 2,6111 2,6666

0 1,6842 0 0 0 0 0 0

1,6842 2,3157 2,5263 2,5263 2,5263 2,6111 2,6666

62 261 345 346 347 400 419

0 0 0 0

2,0

0 2,1111 0 2,1875 0

2,7368 2,8421 3,4210 2,0 2,1111 2,1875 2,3333

446 500 736 159 183 221 266

Lüneb.SK Hansa VfL Oldenburg I. SC Göttingen 05 TB Uphusen SSV Jeddeloh VfL Bückeburg VfV B. 06 Hildesheim

18 17 17 17 18 16 17

34 38 32 34 43 35 45

2 0 2 3 1 2 1

1 1 1 1 1 1 1

2,5 2,5294 2,5294 2,8235 2,8333

2,875

0 0 0 0 0 0 0

2,5 2,5294 2,5294 2,8235 2,8333 2,875 3,1176

339 351 355 491 496 513 634

3,0

2,3333

3,1176

Oberliga Niedersachsen

1. FC G. Eges.-Langr. SpVgg Dr./Assel Rotenburger SV 1. FC Wunstorf TuS Celle FC

Spiele

18 18 17 16 17

Gelb

42 49 44 41 3,75 56

3,6111 3,6470

Gelb-Rot 1 2 1 3 2

Rot

3,3333

3 2 3 2 1

n. ang./Sportg. 0 0 0 0 0

Wert

3,3333 3,6111 3,6470 3,75 3,9411

Rang 710 794 809 834 886

3,9411

Schlusslichter

TuS Eicklingen FC Vatan Spor Königsl. SV Damla Genc Hannover

Spiele

15 14 6,1428 6,187

16

5,9333

Gelb

44 48 58

Gelb-Rot 5 6 2

Rot

4 4 7

n. ang./Sportg. 1 0 0

Wert

5,9333 6,1428 6,187

Rang 1009 1010 1011


Februar 2014 17


VGH-Fairness-Cup

Die Kreise im Vergleich

Kreis Spiele Gelb Gelb-Rot Rot n. a./ Punkte Wertg. Fairstes Team Spiele Gelb Gelb-Rot Rot n. a./ Punkte Wertg.

Sportger. Sportger.

1. ( 2.) Emsland 515 994 31 29 0 1.232 2,3922 SC Spelle-Venhaus II 17 17 0 0 0 17 1

2. ( 5.) Lüchow-Dannenberg 210 361 22 12 2 507 2,4143 SV Zernien 11 13 0 0 0 13 1,1818

3. ( 4.) Stade 484 958 37 23 0 1.184 2,4463 TSV Wiepenkathen 18 19 1 0 0 22 1,2222

4. ( 1.) Uelzen 394 698 40 24 3 968 2,4569 MTV Barum 17 14 0 0 0 14 0,8235

5. ( 6.) Lüneburg 468 907 50 25 3 1.212 2,5897 TuS Neetze 18 18 0 0 0 18 1

6. (10.) Bentheim 384 842 35 15 0 1.022 2,6615 SV Neugnadenfeld 15 13 0 0 0 13 0,8667

7. (27.) Oldenburg-Stadt 217 455 18 15 0 584 2,6912 GVO Oldenburg 16 23 0 0 0 23 1,4375

8. ( 7.) Osnabrück-Land 797 1.684 76 45 1 2.147 2,6939 TuS Eintracht Rulle 15 15 0 0 0 15 1

9. (16.) Peine 355 776 29 23 0 978 2,7549 TSV Hohenhameln 16 9 0 1 0 14 0,875

10. (31./14.) Göttingen/Osterode 648 1.354 69 42 2 1.791 2,7639 SVG Göttingen 15 17 0 0 0 17 1,1333

11. (26.) Gifhorn 402 795 47 34 2 1.126 2,801 VfR Wilsche/Neubokel 15 20 0 0 0 20 1,3333

12. (25.) Hildesheim 415 870 48 30 0 1.164 2,8048 SV Alfeld 15 18 1 0 0 21 1,4

13. (30.) Helmstedt 265 555 36 19 0 758 2,8604 SG Rottorf/Vikt. Königslutter 13 17 0 0 0 17 1,3077

14. (18.) Braunschweig 386 856 35 29 0 1.106 2,8653 SC Rot-Weiß Volkmarode 13 14 1 1 0 22 1,6923

15. ( 9.) Diepholz 451 965 51 29 3 1.293 2,867 SV Heiligenfelde 16 12 0 0 0 12 0,75

16. (17.) Harburg 415 874 44 29 5 1.201 2,894 TSV Heidenau 16 14 0 1 0 19 1,1875

17. (33.) Cuxhaven 420 901 46 30 3 1.219 2,9024 FC RW Wesermünde II 16 24 1 0 0 27 1,6875

18. ( 8.) Osnabrück-Stadt 391 903 39 23 0 1.135 2,9028 TuS Nahne 16 24 0 0 0 24 1,5

19. (11.) Wittmund 63 146 4 5 0 183 2,9048 SC Dunum 14 26 1 1 0 34 2,4286

20. (39.) Heidekreis 344 749 39 19 4 1.001 2,9099 FG Vethkampen 16 18 1 0 0 21 1,3125

21. (32.) Wolfsburg 397 880 40 30 1 1.160 2,9219 SSV Vorsfelde 17 27 0 0 0 27 1,5882

22. (29.) Oldenburg-L./Delmenh. 333 745 23 26 3 974 2,9249 VfL Wildeshausen 17 16 0 1 0 21 1,2353

23. (41.) Osterholz 409 944 45 24 0 1.199 2,9315 FC Hambergen 17 18 0 1 0 23 1,3529

24. (13.) Hameln-Pyrmont 343 729 52 20 3 1.015 2,9592 MTSV Aerzen 15 20 0 0 0 20 1,3333

25. (23.) Leer 200 425 24 17 1 592 2,96 SV Eiche Ostrhauderfehn 17 27 1 0 0 30 1,7647

26. (12.) Schaumburg 385 853 48 27 1 1.142 2,9662 TuS Niedernwöhren 16 21 0 0 0 21 1,3125

27. (35.) Hannover-Land 1.187 2.559 153 97 2 3.523 2,968 FC Eldagsen 16 18 0 0 0 18 1,125

28. (15.) Rotenburg 367 861 44 24 0 1.113 3,0327 TV Stemmen 15 26 1 0 0 29 1,9333

FSV Hesedorf/Nartum 15 24 0 1 0 29 1,9333

29. (37.) Cloppenburg 406 919 43 30 4 1.238 3,0493 BV Cloppenburg U 23 17 32 0 0 0 32 1,8824

30. (40.) Verden 412 946 42 29 4 1.257 3,051 TSV Bassen II 17 30 0 0 0 30 1,7647

31. (38.) Nordharz 738 1.682 92 55 4 2.273 3,0799 SG Ildehausen/Kirchberg 13 18 2 0 0 24 1,8462

32. (24.) Vechta 463 1.122 67 26 0 1.453 3,1382 SV Carum 17 34 0 0 0 34 2

33. (36.) Northeim-Einbeck 269 640 35 23 1 870 3,2342 FC Eintracht Northeim 16 23 1 1 0 31 1,9375

34. (42.) Friesland 177 401 21 16 3 574 3,2429 TuS Obenstrohe II 15 24 0 0 0 24 1,6

35. ( 3.) Wilhelmshaven 97 248 11 5 1 316 3,2577 SV Wilhelmshaven 19 42 2 0 0 48 2,5263

36. (20.) Nienburg 349 814 67 26 0 1.145 3,2808 VfL Münchehagen 15 25 1 0 0 28 1,8667

37. (34.) Wesermarsch 150 363 15 15 1 493 3,2867 SV Brake 18 39 1 0 0 42 2,3333

38. (43.) Holzminden 237 553 38 28 0 807 3,4051 TSV Kirchbrak 13 22 1 0 0 25 1,9231

39. (21.) Emden 90 222 10 11 0 307 3,4111 SV SF Larrelt I 14 31 0 1 0 36 2,5714

40. (19.) Aurich 200 503 30 17 2 698 3,49 SV Großefehn 15 33 1 1 0 41 2,7333

41. (22.) Ammerland 180 455 18 18 3 629 3,4944 SSV Jeddeloh II 16 39 0 1 0 44 2,75

42. (28.) Hannover-Stadt 389 971 58 45 0 1.370 3,5219 Arminia Hannover 16 22 0 0 0 22 1,375

43. (44.) Celle 318 810 50 32 4 1.160 3,6478 SG Eldingen 16 26 0 0 0 26 1,625

18 Februar 2014

Angabe in Klammern = Endstand 2012/13


Teresa Enke: „Ich habe

viele Dinge wiedererkannt“

„Aus der Traum!“ – Theater Wolfsburg zeigt am

17. Februar die Geschichte eines Fußballstars, dessen Karriere zu scheitern droht

Kartenvorverkauf: karten@theater.wolfsburg.de

Telefon 05361 2673-38

Vermischtes

Das Theaterstück „Aus der Traum!“, welches von der Robert-Enke-Stiftung

und der DFB-Kulturstiftung gefördert

wird, hält am 17. Februar Einzug im Theater Wolfsburg

„Großes Haus“. Der Beginn ist um 19 Uhr. Im Anschluss an

dieses Gastspiel des Theaters der Jungen Welt Leipzig findet

ein prominent besetztes Publikumsgespräch mit Vertretern des

VfL Wolfsburg statt.

Inspiriert wurde „Aus der Traum!“ von der Geschichte

des Ausnahmefußballers Sebastian Deisler, der sich 2003 öffentlich

dazu bekannte, an einer Depression zu leiden. Der Inhalt:

Malte Kreuzfeld ist jung, berühmt und erfolgreich. Der

Traum von der großen Karriere scheint sich zu erfüllen, schließlich

ist er ein Fußballstar und gilt als Hoffnungsträger der Nation.

Doch eines Tages bekommt die schöne Fassade Risse –

Torflaute, Zweikampfschwäche und Übergewicht. Waren die

Erwartungen an ihn doch zu hoch? Als er für ein Benefizspiel

nach Hause zurückkehrt, trifft er seine große Liebe wieder.

Doch die ist jetzt mit seinem besten Freund zusammen. Zwischen

Karrierebruch und Liebesschmerz droht Maltes Traum

zu zerplatzen.

Im Anschluss an eine mit über 600 Besuchern ausverkaufte

Vorstellung in Hannover sagte Teresa Enke, Vorstandsvorsitzende

der nach ihrem Ehemann benannten Stiftung: „So ein

Stück kann Emotionen sehr gut vermitteln, von daher fand ich

es toll umgesetzt. Ich habe viele Dinge wiedererkannt und

denke, andere werden sich auch wiedererkennen.“

Neun Niedersachsen im

„Club 100“ des DFB

S

ie sind nicht allein niedersächsische Ehrenamtspreisträger ihrer jeweiligen

Kreise, sondern haben jetzt durch die Aufnahme in den „Club 100“ des DFB

noch eine weitere besondere Ehrung erfahren: Dietmar Erxleben (FC Oerrel),

Janina Siegmann (Sparta Göttingen), Friedhelm Flentje (FC Preußen Hameln),

Stefan Schöbel (TSV Mühlenfeld), Rainer Dause (ASV Ihlpohl), Günter Buhrmester

(MTV Himmelpforten), Hartmut Blumberg (TSV Etelsen), Robin Ramke (TSV Ganderkesee)

und Florian Donat (TuS Sillenstede) werden in diesem Jahr anlässlich

eines noch nicht festgelegten Länderspiels durch den DFB ausgezeichnet.

Für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement sind die neuen Club-Mitglieder

bereits Ende des vergangenen Jahres wie 35 weitere Niedersachsen mit

dem Ehrenamtspreis des DFB ausgezeichnet worden und dürfen mit ihren Lebenspartnern

vom 4. bis 6. April 2014 am Dankeschönwochende des NFV im Sporthotel

Fuchsbachtal in Barsinghausen teilnehmen. Die Preisträger stehen stellvertretend

für über eine Million Menschen, die sich in Deutschland ehrenamtlich

rund um den Fußball engagieren und ohne deren Einsatzwillen und Begeisterungsfähigkeit

in den Vereinen wohl kaum etwas funktionieren würde.

Februar 2014 19


Oberliga Niedersachsen

Entspannte Sicherheitslage

Staffeltag: Sperrstrafe nach 5. gelb-roter Karte hat sich bewährt

NFV-Präsident Karl Rothmund (stehend) ließ es sich nicht nehmen, die Vereinsvertreter der Oberliga

persönlich zu begrüßen. Weiter von links: Frank Schmidt (Pokalspielleiter), Jürgen Stebani

(Spielausschuss-Vorsitzender), Burkhard Walden (Staffeleiter, verdeckt), Manfred Steinhauer

(Schiedsrichter-Ansetzer) und Ansgar Nieberg (Referatsleiter Spielbetrieb). Fotos: Kramer

Zwei gute Nachrichten gab es auf dem

Staffeltag der Oberliga Niedersachsen

zu vermelden: Der milde Winter hat

den Spielplangestalter Burkhard Walden

bisher keine Kopfschmerzen bereitet. Und

auch beim Thema Sicherheit gab es in der

Hinserie kaum nennenswerte Vorfälle. So

konnten sich die Vereinsvertreter in erster

Linie auf die Termingestaltung der Rückserie

konzentrieren.

Auch die Einführung der Sperrstrafe

nach der fünften gelben Karte hat sich nach

den Worten von Walden bewährt. 28 Fußballer

hätten bisher jeweils ein Mal aussetzen

müssen. Ein Spieler habe nach zehn

Verwarnungen bereits ein zweites Mal pausiert.

Der Staffelleiter wies noch mal darauf

hin, dass es am Ende der Saison auf jeden

Fall vier Absteiger gebe.

NFV-Präsident Karl

Rothmund ließ es sich

nicht nehmen, die Vertreter

der Oberligavereine

im Sporthotel

Fuchsbachtal persönlich

zu begrüßen. Zusammen

mit dem

Spielausschussvorsitzenden

Jürgen Stebani

sprach er den Zwangsabstieg

des SV Wilhelmshaven

aus der

Regionalliga Nord in

die Oberliga an. Da der

Verein vom Jadebusen

gegen den FIFA-Beschluss

klagt, ist die

rechtliche Situation

noch lange nicht geklärt. „Auf unseren

Spielbetrieb hat das jedoch keinen Einfluss,

der SV Wilhelmshaven wird ab der Saison

2014/2015 in die Oberliga aufgenommen“,

bekräftigte Stebani.

Pokalspielleiter Frank Schmidt teilte

mit, dass die Halbfinalbegegnungen SV

Uphusen gegen SW Rehden und FT Braunschweig

gegen VfB Oldenburg am 21. April

angesetzt sind. Das Finale findet am 28. Mai

statt. Die erste Pokalrunde der Saison

2014/2015 ist für den 23. Juli terminiert.

Wie die Vertreter des Lüneburger SK

und SV Drochtersen/Assel mitteilten, hätten

ambitionierte Oberligamannschaften Probleme,

junge Fußballer an die Oberliga heranzuführen,

weil sie wegen der demnächst

geänderten Festspielregelung nur bedingt

in der Zweiten eingesetzt werden könnten.

Deshalb erhielten sie zu wenig Spielpraxis.

Rothmund betonte in diesem Zusammenhang,

dass es eine Privilegierung der Oberligavereine

nicht geben werde. Daraufhin

schlugen die Vereinsvertreter vor, der Verband

möge doch mal überlegen, ob man

die Zahl der U 23-Spieler nicht auf zwei bis

Aufmerksame Zuhörer. Vorn die beiden Vertreter

des VfL Oldenburg.

Parallel zum Staffeltag fand die eintägige Sicherheitsschulung in Barsinghausen statt. Ein „Muss“

für alle Oberligisten und ambitionierte Landesligisten. Am rechten Bildrand Kommissionsvorsitzender

Eckehard Schütt und vorn Zweiter von rechts NFV-Vizepräsident August-Wilhelm (Auwi)

Winsmann. Neben ihm Volker Baumgärtel (Kommission Sicherheit).

drei begrenzen könne, die ohne sich festzuspielen

auch in der Zweiten jederzeit eingesetzt

werden könnten.

Ein beim Deutschen Fußball-Bund diskutiertes

Thema sprach Stebani an. So sei

geplant, einem Verein, beim dem ein Insolvenzverfahren

eröffnet werde, mit sofortiger

Wirkung neun Punkte abzuziehen.

„Eine mögliche Insolvenz eines Vereins

darf keinen Einfluss auf den Spielbetrieb

haben“, sagte der Spielausschussvorsitzende.

NFV-Vizepräsident August-Wilhelm

Winsmann, beim Verband auch für das

Thema „Sicherheit“ zuständig, freute sich

mitteilen zu können, dass es in der Oberliga

Niedersachsen eine völlig entspannte

Sicherheitslage gebe. So habe die Zahl der

Störfälle in der Saison 2008/2009 in der

Oberliga 48 betragen. In der Saison

2012/2013 seien dagegen nur noch vier

Vorfälle registriert worden. Das war abschließend

die dritte gute Nachricht.

20

Februar 2014


Personalie

„Wir hatten

denselben Ehrgeiz“

96-Coach Tayfun Korkut und RES-Geschäftsführer

Jan Baßler waren in Barsinghausen

Zimmerkollegen beim Erwerb der B-Lizenz

„Keiner kennt Tayfun – außer Jan“: Mit diesem Titel machte Anfang Januar

die in Barsinghausen herausgegebene Wochenzeitung Deister Journal eine Story

über den neuen Chefcoach von Hannover 96 auf, der in der Bundesliga ein (noch)

unbeschriebenes Blatt ist. Die (nicht ganz ernst gemeinte) Schlagzeile bezog sich

auf die Verbindung Korkuts zu Jan Baßler, dem stellvertretenden Direktor des NFV

und Geschäftsführer der Robert-Enke-Stiftung (RES). Im November 2007 teilten

sich beide Männer beim Trainer B-Lizenzlehrgang in Barsinghausen für rund drei

Wochen das Zimmer, standen pro Tag zweimal gemeinsam auf dem Platz und

paukten Lehrproben.

„Sein schwäbischer Akzent hat mir gefallen“, erinnert sich Baßler, dessen

Familie aus dem württembergischen Heidenheim stammt, an seine ersten Eindrücke

von dem in Stuttgart aufgewachsenen Korkut. Die beiden entwickelten

schnell einen guten Draht zueinander. „Tayfun gab sich als höflicher und bescheidener

Mensch. Er verhielt sich völlig normal. Einfach angenehm – wenn man bedenkt,

dass er Champions-League-Spieler war“, sagt Baßler über den 42-fachen

türkischen Nationalspieler (1995-2003). Auch das polyglotte Auftreten seines

Zimmerkollegen, der in der Primera Division für San Sebastian die Stiefel schnürte,

imponierte dem smarten Juristen Baßler, mit 36 Jahren immer noch der Führungsspieler

schlechthin beim Oberligisten 1. FC Germania Egestorf/Langreder. Als

Trainertyp sei Korkut „eher ein Klopp als ein Rangnick.“ Wenn auch nicht so extrovertiert.

„Autowerbung würde Tayfun wohl nicht machen“, schmunzelt Baßler.

Und Tayfun Korkut, welche Erinnerungen hat er? „Wir hatten denselben

Ehrgeiz, gepaart mit viel Spaß“, denkt er gerne an Jan Baßler und den Lehrgang in

Barsinghausen („ich verbinde diese intensiven Wochen mit einem großen Gemeinschaftsgefühl“)

zurück. Zu einem Wiedersehen kommt es bereits in Kürze, wenn

Hannover 96 am 2. Februar zu einem Testspiel gegen St. Pauli im Barsinghäuser

August-Wenzel-Stadion antritt. Korkut: „Ich freue mich darauf!“

maf/eb

Am 5. Januar 2014 leitete Tayfun Korkut sein erstes

Training bei Hannover 96.

Foto: imago

Im November 2007 waren Tayfun Korkut und Jan Baßler

für drei Wochen Zimmerkollegen in der Sportschule

Barsinghausen.

Fotos (2): Finger

Aufmerksam verfolgt der heutige 96-Chefcoach die Ausführungen von Jan Baßler während

dessen Lehrprobe.

Februar 2014 21


NFV intern

Die NFV- und Hotelspitze von links: Jan Baßler, Bastian Hellberg, Walter Burkhard (sitzend), Kerstin Busch, Karl Rothmund und Bernd Dierßen.

Foto: Andreas Kannegießer

Beeindruckende Zahlen

Im Jahr 2013 waren zahlreiche

prominente Sportler zu Gast im Sporthotel

Fuchsbachtal. So die deutsche

Handball-Nationalmannschaft, die gleich

vier Mal zu Lehrgängen angereist ist.

„Barsinghausen ist schon wie ein

zweites Zuhause für die Handballer“,

freute sich Hotelgeschäftsführer Bernd

Dierßen. Das Fußballteam des PSV

Eindhoven und mehrere Jugendnationalmannschaften

haben ein Trainingslager

in Barsinghausen absolviert.

Die Geschäftsführung des Niedersächsischen

Fußballverbandes und

des Sporthotels Fuchsbachtal stellte

jetzt die Jahresbilanz 2013 vor. In

der Sportschule des Niedersächsischen

Fußballverbandes wurden im vergangenen

Jahr 2.000 neue Fußballtrainer

ausgebildet. Insgesamt sind 350 Lehrgänge

durchgeführt worden. Das

Sporthotel Fuchsbachtal hat mit mehr

als 20.000 Übernachtungen ein gutes

Ergebnis erzielt. Diese Zahlen wurden

jetzt in der Jahresabschlusspressekonferenz

in Barsinghausen bekannt gegeben.

Junge und etwas ältere Gäste der NFV-Sportschule und des Sporthotels Fuchsbachtal. Auf dem

Foto unten links: Florian Winterberg (Auszubildender im Hotel Fuchsbachtal). Fotos: Kramer

22

Februar 2014


Namen & Nachrichten

Erwin Bugar (rechts), Präsident des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt

(FSA), freute sich beim Neujahrsempfang seines Verbandes

in der Weltrad-Manufaktur in Schönebeck über den Besuch

von DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock (Mitte) und NFV-

Präsident Karl Rothmund. Vor rund 100 Gästen aus Sport, Politik

und Wirtschaft bekräftigte Sandrock das Verbot von Pyrotechnik.

„Pyrotechnik in Stadien ist nicht diskutabel, weil verboten. Die

Diskussion muss aufhören!“ Klare Worte fand der DFB-Generalsekretär

auch zur aktuellen Aufstiegsregelung zur 3. Liga. „Es ist

nicht glücklich, wenn man als Meister nicht direkt aufsteigt“, erklärte

Sandrock und ergänzte: „Ich bin sicher: Das Thema kommt

wieder auf die Tagesordnung, aber ich weiß nicht, wie schnell. Der

Ball liegt bei den zuständigen Regionalverbänden.“ Derzeit steigen

aus den fünf Regionalligen nur drei Mannschaften auf. 14 Vereine

aus Sachsen-Anhalt, die im vergangenen Sommer besonders

vom Hochwasser getroffen wurden, erhielten aus den Händen

Sandrocks jeweils einen Scheck über 10.000 Euro. Die Mittel stammen

aus dem von DFB und DFL eingerichteten Hochwasser-Hilfsfonds,

in den beide jeweils eine Million Euro einzahlten.

Foto: Hebestreit

Gerhard Haupt (links), Vorsitzender des NFV-Kreises

Northeim/Einbeck, konnte zum „Tag des Ehrenamtes“ auch Gäste aus

der Barsinghäuser NFV-Verwaltung begrüßen. Helge Kristeleit (NFV-Referatsleiter

Jugend), Andrea Hoffmeister (DFB-Mobil/Ehrenamt), Steffen

Heyerhorst (Referatsleiter IT/Organisation/Rechtsberatung) – im Bild von

links nach rechts – sowie Manfred Finger (Kommunikation und Marketing)

folgten der Einladung Haupts nach Bad Gandersheim, wo der Kreisfußballverband

im „Rosencafé“ der Klosteranlage Brunshausen den „Tag

des Ehrenamtes“ in Verbindung mit einer „Danke-Schön-Veranstaltung“

feierte. Zu den 82 geladenen Gästen gehörten zudem die NFV-Ehrenmitglieder

Hennig Hofmann und Hannes Wittfoth sowie Karen Rotter. Die

Vorsitzende des NFV-Frauen- und Mädchenausschusses referierte zum

Thema „Frauen und Ehrenamt“. Ein weiterer Höhepunkt war die Auszeichnung

der „Stillen Stars“, wie Gerhard Haupt die freiwillig Tätigen

gerne nennt, und des Kreis-Ehrenamtspreisträgers für das Jahr 2013. Die

Veranstaltung wurde in dieser Form zum 17. Mal ausgetragen. Einen

ausführlichen Bericht lesen Sie in der Februar-Ausgabe des Fußball-Journals.

Foto: Finger

Valérien Ismaël (rechts), als Spieler zweifacher Deutscher Meister mit Werder Bremen (2004) und Bayern München (2006) sowie aktueller Coach

des Regionalligisten VfL Wolfsburg II, absolvierte in der Sportschule Barsinghausen ein sechstägiges Praktikum bei NFV-Verbandssportlehrer Martin

Mohs (links). Dieses ist Bestandteil seiner Ausbildung zum Fußball-Lehrer, für die der gebürtige Elsässer derzeit an der Hennes-Weisweiler-Akademie

in Hennef bei Köln eingeschrieben ist. Zu seinen Kommilitonen zählen, von links nach rechts, Joe Enochs (Trainer U 21 VfL Osnabrück), Daniel Farke

(Trainer des Regionalligisten SV 08 Lippstadt) und René Müller (Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrums des SC Paderborn), die ebenfalls in Barsinghausen

ihr Praktikum ableisteten. Das Foto entstand im Dezember 2013 anlässlich einer Fortbildungsveranstaltung für Übungsleiter, die im Besitz

der Trainer C-Lizenz Leistungsfußball sind.

Foto: Finger

Februar 2014 23


Spende

Trikots und Fußbälle aus dem

Osnabrücker Land nach Afrika

1.500 Euro von DFB-Stiftung Egidius Braun für Kaolack

„Fußball ist mehr als ein 1:0“ – Ein

Spruch, der hier und da auch fünf Euro ins

Phrasenschwein bringen würde. Dem Senegal-Projekt

des ehemaligen Vorsitzenden

des NFV Kreises Osnabrück-Land Helmut

Buschmeyer brachte es sogar 1.500 Euro!

Mit diesem Betrag unterstützt die DFB-Stiftung

Egidius Braun im Rahmen der Aktion

KINDERTRÄUME den Verein ASC Marine

Bongré-Kaolack.

Bongré ist ein Stadtteil der Millionenstadt

Kaolack. Der Verein ASC Marine

Bongré zählt 400 Mitglieder und zwölf

Fußballteams in allen Altersklassen. Dank

der Geldspende können Trainer und Betreuer

nun nachhaltiger arbeiten, wöchentlich

neben dem Fußballtraining auch

Gruppenstunden anbieten, in denen über

Umwelt, Gesundheit und den Umgang mit

Menschen mit Behinderung gesprochen

wird.

Der Verein engagiert sich nämlich

auch für Menschen mit Behinderung.

Möglich wurde dies durch den intensiven

Kontakt mit Helmut Buschmeyer, der 2007

entstanden ist. Der damalige Kreisvorsitzende

traf am Rande eines Benefiz-Spiels

auf den in Dortmund wohnenden Senegalesen

Abasse So. Dieser erkundigte sich

interessiert bei Buschmeyer nach dem sozialen

Engagement des NFV-Kreisverbandes

und fragte nach

ausgemusterten Trikotsätzen

für sein Heimatland.

30 Garnituren

und einige Fußbälle

wurden kurz darauf

auf den Weg nach

Afrika gebracht. Aus diesem Kontakt entstand

eine rege Freundschaft und Buschmeyer

war seitdem bereits mehrmals im

Senegal zu Gast. Er berichtete über Fußball

„Stolz wie Oskar“ zeigten die jungen Fußballer ihre Trikots und Medaillen.

Ein Dankeschön für die tolle Unterstützung aus dem Osnabrücker Land.

und Ehrenamt und auch über die Heilpädagogischen

Hilfe. Dieser Einrichtung für

Menschen mit Behinderung ist der NFV-

Kreis Osnabrück-Land bereits lange Jahre

eng verbunden.

Auf seiner ersten

Senegalreise lernte

Buschmeyer Guedel

Mbodj kennen, den Präsidenten

des Sportvereins

ASC Marine Bongré-

Kaolack. Gemeinsam traf man die Vereinbarung,

einen Treffpunkt für Kinder und

Jugendliche und Menschen mit Behinderung

zu organisieren. Wer den Netzwerker

Buschmeyer kennt, kann sich denken, wie

dieser jetzt aktiv wurde: Mit finanzieller

Unterstützung der Beckenbauer-Stiftung

und der Bildaktion „Ein Herz für Kinder“

von je 5.000 Euro konnte der Bau des

Hauses – das Deutsche Senegalhaus –

angeschoben werden.

Auch in den folgenden Jahren nutzte

Buschmeyer seine Kontakte wo es möglich

war und organisierte Hilfsgüter und deren

Transporte. Davon profitierte auch das

Krankenhaus in Bambey. Es erhielt Rollstühle,

Rollatoren und medizinische Hilfsmittel.

Sogar ein Krankenwagen wurde

verschifft und ein Notstromaggregat mitgeliefert.

Und auch in diesem Fall war der

Fußball hilfreich: Als im Hafen von Dakar

der Zoll „Probleme“ bereitete und ein Container

nicht weitertransportiert werden

sollte, gelang es mit einem Beckenbauer-

Autogramm den ihn schnell und ohne Zusatzkosten

aus dem Hafen zu bekommen.

Dank einer weiteren Spende der Bildzeitung

und des Erlöses, der für die Chronik

„40 Jahre NFV-Kreis Osnabrück-Land“

zusammenkam, wird das Krankenhaus

renoviert und eine Mutter-Kind-Station

angebaut. Insgesamt kamen in den letzten

sechs Jahren gut 200.000 Euro durch Geldund

Sachspenden dem afrikanischen Land

zugute.

Das Geld nahm Guedel Mbodj übrigens

persönlich aus den Händen von

Helmut Buschmeyer entgegen. Er war zu

Besuch in Deutschland und somit natürlich

auch im Osnabrücker Land zu Gast. Der

Vereinspräsident freute sich über die finanzielle

Unterstützung aus Deutschland, die

direkt den Jugendlichen zu Gute kommt

und versprach, ausführlich darüber zu

berichten.

24

Februar 2014


Bespielbarkeit von

Sportplätzen im Winter

EUROGREEN

Aktion * Aktion * Aktion

„Aus drei

mach vier“

Sie erhalten

vier Kanister,

Sie zahlen nur drei

Nach dem Start der Rückrunde wird in den nächsten Wochen

häufig die Frage nach der Bespielbarkeit von Sportplätzen unter

ungünstigen Witterungsbedingungen gestellt. Der milde

Winter mit seinen vielen Niederschlägen setzt den Plätzen zu, und

die Meinungen über die Notwendigkeit einer Platzsperre gehen

manchmal weit auseinander. Der DFB hat hierzu u.a. in der Broschüre

„Erhaltung, Modernisierung, Erweiterung und Neubau von Sportplätzen”

klare Aussagen getroffen. Die Entscheidung, ob gespielt

wird oder nicht, obliegt der Sportplatzkommission. Diese setzt sich

zusammen aus einem Beauftragten des Platzeigentümers (Kommune

oder Verein), einem Vertreter der spielleitenden Stelle und einem Mitglied

des Schiedsrichtergespanns.

Besonderer Wert ist auf eine frühzeitige Entscheidung der Bespielbarkeit

zu legen, damit unnötige Reisetätigkeit und Kosten vermieden

werden. Die Entscheidung soll bis vier Stunden vor Spielbeginn

getroffen sein, bei Vormittagsspielen am Vorabend des Spieltages.

Sollten sich die Platzverhältnisse innerhalb dieses Zeitraumes

entscheidend verschlechtert haben, so kann die Kommission das

Spiel noch bis zwei Stunden vor Spielbeginn absagen. Bei einer Gefahr

für die Gesundheit der Spieler kann der Schiedsrichter jederzeit

das Spiel absagen.

Nässe, Reif, Frost, Eis und Schnee können die Nutzung von

Rasensportplätzen einschränken. Oft kommt es bei ungünstigen

Platzverhältnissen zu Schäden am Bodenaufbau und an den Gräsern,

die nur mit hohem zusätzlichen Aufwand im nächsten Jahr zu beseitigen

sind. Zudem müssen die Spiele der Rückrunde dann meist auf

einem Spielfeld stattfinden, das in Teilbereichen eher einem Acker als

einem Rasen gleicht. Auch aus diesem Grund gibt die o.a. Broschüre

Hinweise, wann eine Spielabsage anzuraten ist.

Gleiches gilt auch für Tennensportplätze. Allgemein glaubt man,

dass Tennensportplätze immer und bei jeder Witterung bespielbar

sind. Dies ist jedoch, auch im Sinne der Gesundheit der Spieler, nicht

der Fall. Grundsätzlich ist zwar ein Tennensportplatz stärker belastbar

als ein Rasensportplatz, aber auch für ihn gibt es „Auszeiten“. Bei

wassergesättigtem Tennenbelag, Frost, Eis oder während Frost-/Tauwechsel

sollten Tennenflächen nicht bespielt werden.

Kunststoffrasen sind nicht so witterungsempfindlich wie Rasenund

Tennenflächen. Aber auch bei ihnen gibt es während des Winters

Auszeiten. Wenn der Belag hart gefroren oder mit Eis überzogen

ist oder wenn bei gefrorenem Untergrund Wasser auf der Fläche

steht, sollten auch diese Flächen nicht genutzt werden. Ansonsten ist

die Verletzungsgefahr für die Spieler sehr hoch und auch teure Schäden

am Belag sind nicht auszuschließen.

Bei Fragen zu Pflegeverträgen wenden Sie sich bitte an

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Februar 2014 25


32. Jungschiedsrichterturnier

„Eure Leistung verdient Respekt“

Team aus Oldenburg-Land/Delmenhorst bezwingt im Finale Hannover-Stadt mit 6:5

nach Neunmeterschießen und verteidigt den Titel

Weser-Ems-Auswahl gewinnt die Frauenkonkurrenz

Verteidigte den Titel: das siegreiche Team aus Oldenburg-Land/Delmenhorst.

Fotos: Huisjes

Von ANDREAS HUISJES

Der Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst

hat seinen Titel beim 32.

Niedersächsischen Jungschiedsrichterturnier

verteidigt. Das Team mit seinen

Betreuern Sven Schlickmann, Felix Heuer

und Theodor Potiyenko gewann das Finale

im Euregium in Nordhorn nach Neunmeterschießen

gegen Hannover-Stadt I. Den

dritten Platz belegte Uelzen, das ebenfalls

im Neunmeterschießen gegen Göttingen/Osterode

II siegte. Das Frauenturnier

gewann das Team aus dem Bezirk Weser-

Ems vor dem Kreis Lüneburg und dem Bezirk

Hannover. Ausrichter des Turniers war

erstmals der NFV-Kreis Grafschaft Bentheim.

„Fußball verbindet“: Die Organisatoren

der 32. Auflage des Jungschiedsrichterturniers

hatten ein Motto für die


Die Auswahl aus Weser-Ems hatte bei den Frauen die Nase vorn.

26

Februar 2014


32. Jungschiedsrichterturnier

Verbands- und Kreisvertreter bei der Auftaktveranstaltung in Lohne. Das Foto zeigt (v.l.) Horst Deters (stellvertretender Schiedsrichterobmann der

Grafschaft Bentheim), Gerold Wolf (Schiedsrichterobmann der Grafschaft), Karl Rothmund (NFV-Präsident), Friedrich Kethorn (Landrat der Grafschaft),

Roelof Maatmann (Vertreter des Kreisfußballverbandes Grafschaft Bentheim), Wolfgang Mierswa (Verbandsschiedsrichterobmann) sowie

Jost Steenken und Daniel Fleddermann (Mitglieder des Kreisschiedsrichterausschusses und des Orgateams).

Mammutveranstaltung gewählt, das sich

wie ein roter Faden durch die zweitägige

Veranstaltung zog. Sowohl am Freitagabend

während der Auftaktveranstaltung

in der Mehrzweckhalle in Lohne als auch

am Sonnabend beim Turnier, das in insgesamt

sieben Hallen in der Grafschaft Bentheim

ausgetragen wurde, wurde Inklusion

gelebt, wie der Kreisschiedsrichterobmann

Gerold Wolf bereits vor dem Turnier gehofft

hatte. „Wenn Anderssein normal ist,

das ist Inklusion“, hatte Wolf während der

Auftaktveranstaltung in seiner Begrüßung

gesagt.

Die Ehrentafel

der Sieger

1983 Hildesheim

1984 Wolfsburg

1985 Wolfsburg

1986 Wolfsburg

1987 Lüneburg

1988 Wolfsburg

1989 Lüneburg

1990 Bentheim

1991 Osnabrück-Land

1992 Bentheim

1993 Bentheim

1994 Wolfsburg

1995 Wolfsburg

1996 Wolfsburg

1997 Celle

1998 Vechta

1999 Vechta

2000 Osnabrück-Stadt

2001 Bentheim

2002 Bentheim

2003 Delmenhorst

2004 Göttingen

2005 Uelzen

2006 Oldenburg-Stadt

2007 Hannover-Land

2008 Göttingen

2009 Emden

2010 Emden

2011 Hannover-Stadt

2012 Hildesheim

2013 Oldenburg-Land/Delmenhorst

2014 Oldenburg-Land/Delmenhorst

Während die Band „Tabuwta“ der

Nordhorner Lebenshilfe mit einigen musikalischen

Darbietungen sowie die Rollstuhlbasketballer

des BSV Nordhorn mit einem

Einlagespiel den Freitagabend auflockerten,

überbrückten Fußballer der Lebenshilfe

Nordhorn und der „Lucky Löwen“

aus Lingen, einer integrativen Fußballmannschaft

für Kinder und Jugendliche

mit und ohne Behinderung, die Pause

zwischen der Vorrunde und dem Achtelfinale

am Sonnabend und begeisterten die

Zuschauer mit ihren Einlagespielen.

„Das Thema fand ich sehr gut“, sagte

dann auch Zweitliga-Schiedsrichter Harm

Osmers, der mit weiteren niedersächsischen

Spitzenschiedsrichtern in Nordhorn

zu Gast war. „Für uns ist es hier sehr angenehm.

Wir treffen viele Freunde“, meinte

Osmers. Neben dem weiteren Zweitliga-

Schiedsrichter Frank Willenborg hatten

sich auch die beiden Bundesligareferees

Florian Meyer und Michael Weiner auf den

weiten Weg bis an die niederländische

Grenze begeben und sich auf viele Gespräche

mit aktiven und ehemaligen Schiedsrichtern

gefreut.

„So ein Tag ist immer ein Highlight.

Wir haben nicht vergessen, wo wir herkommen“,

sagte Weiner. Es sei schön zu

sehen, wie das Fußballspielen und die

Schiedsrichterei hier verknüpft werden,

meinte der Erstliga-Referee. „Die, die hier

heute spielen, sollen uns irgendwann einmal

nachfolgen", hoffte Weiner.

Für Weiner und Meyer ist das Jungschiedsrichterturnier

in jedem Jahr eine Art

„Familientreffen“. Das Motto „Fußball

verbindet“ sei in der Grafschaft durch verschiedene

Aktionen intensiv gelebt worden,

die gezeigt hätten, dass der Fußball

tatsächlich Menschen verbinde, meinte

Meyer. Die fußballerische Qualität der

Nachwuchsschiedsrichter sei sehr hoch,

was ihnen auch in ihrem Amt als Schiedsrichter

helfen werde, sagte der Bundesligaschiedsrichter.

„Wichtig ist, dass den

jungen Schiedsrichtern die gleichen

Florian Meyer, Michael Weiner und Wolfgang Mierswa (v.l.) überreichten den „Lucky Löwen“

kleine Präsente als Dankeschön für ihr Einlagespiel.


Februar 2014 27


32. Jungschiedsrichterturnier

Frauen-Schiedsrichter-

Turnier (Doppelrunde)

Bezirk Weser-EmsBezirk Hannover 1:1 3:0

Kreis Lüneburg – Kreis Harburg 2:0 2:0

Kreis Harburg – Bezirk Weser-Ems 1:1 1:2

Bezirk Hannover – Kreis Lüneburg 0:1 0:0

Kreis Lüneburg – Bezirk Weser-Ems 1:2 0:0

Bezirk Hannover – Kreis Harburg 0:0 0:0

1. Bezirk Weser-Ems 9:4 Tore 12 Punkte

2. Kreis Lüneburg 6:2 Tore 11 Punkte

3. Bezirk Hannover 1:5 Tore 4 Punkte

4. Kreis Harburg 2:7 Tore 3 Punkte

Möglichkeiten gegeben werden wie einem

jungen Spieler auch, um sich weiterzuentwickeln.

Dazu gehören auch Fehler“, hofft

Meyer, dass Vereinsvertreter, Eltern und

Zuschauer respektvoll mit den Jungschiedsrichtern

umgehen. „Das hilft uns

allen weiter und kommt letztlich dem gesamten

Fußball zugute“, sagte Meyer.

Dass die Jungschiedsrichter gleichzeitig

gut und fair spielen können, bewiesen

sie vor allen Dingen auch in der Endrunde.

Die beiden Schiedsrichter Timo Schläfke

und Lukas Benen hatten mit der Leitung

der Finalbegegnungen keine Probleme.

Letztlich setzten sich mit dem Titelverteidiger

Oldenburg-Land/Delmenhorst und

Hannover-Stadt I zwei Mannschaften

durch, die zufällig auch in der Vorrunde

aufeinandertrafen und dort bereits ihre

Gruppe dominiert hatten.

Relativ klar mit 3:0 gewann Oldenburg-Land/Delmenhorst

das erste Halbfinale

gegen Uelzen. Überraschend mehr

Probleme hatte Hannover Stadt I mit der

Zweitvertretung von Göttingen-Osterode,

die sich erst nach Neunmeterschießen geschlagen

gab. Zwar unterlag Göttingen-

Osterode auch im Spiel um Platz drei gegen

Uelzen. Neben Platz vier blieb der

Mannschaft jedoch zusätzlich noch der

Fairnesspokal.

Oldenburg-Land/Delmenhorst gewann

hingegen das Turnier zum zweiten

Mal hintereinander und stellte mit Thore

Sikken (14 Treffer) auch den Torschützenkönig.

Eine besondere Überraschung hielt

Verbandsschiedsrichterobmann Wolfgang

Der überraschte Landrat Friedrich Kethorn (r.) erhielt von Wolfgang Mierswa den „Hans-Jürgen-

Kasper-Gedächtnispokal“.

Mierswa für den Landrat der Grafschaft

Bentheim, Friedrich Kethorn, bereit.

Kethorn hatte während der Auftaktveranstaltung

das Jungschiedsrichterturnier als

das zweite bedeutende Sportereignis in

diesem Jahr neben der Fußball-WM bezeichnet.

Mierswa freute sich über diese

Wertschätzung Kethorns und überreichte

ihm den „Hans-Jürgen-Kasper-Gedächtnispokal“,

der nun für ein Jahr

beim Landrat der Grafschaft

Bentheim stehen wird.

NFV-Präsident Karl Rothmund

hatte in seinem Grußwort

während der Auftaktveranstaltung

betont, dass

Schiedsrichter „natürlich auch

gut Fußball spielen können.“

Das Jungschiedsrichterturnier

sei als fester Bestandteil im

Ablauf eines Jahres vor allen

Dingen auch dafür gedacht,

sich untereinander besser kennenzulernen.

Allgemein wies

Rothmund darauf hin, dass

Schiedsrichter Hochleistungssportler

und ein zentraler Bestandteil

des Fußballs seien.

„Eure Leistung verdient Respekt“,

rief Rothmund den

Jungschiedsrichtern zu.

Roelof Maatmann hatte

als Vertreter des Kreisfußballverbandes

dem Kreisschiedsrichterausschuss

und dem Orga-Team ein großes

Lob für die Arbeit ausgesprochen. Das

Jungschiedsrichterturnier sei die größte

Veranstaltung, die der Kreisfußballverband

jemals ausgerichtet habe.

Im Jahr 2015 wird der Kreis Gifhorn

Gastgeber des 33. Jungschiedsrichterturniers

sein.


Jungschiedsrichter

Achtelfinale

Vechta – Uelzen 0:1

Hildesheim II – Osnabrück-Land 0:3

Göttingen/Osterode I – Osterholz 0:1

Friesland – Oldenburg-Land/Delmenhorst 3:4

Diepholz – Peine 2:0

Göttingen/Osterode II – Lüneburg

4:3 n.N.

Hannover Stadt I – Hildesheim I 3:2

Hannover Stadt II – Oldenburg-Stadt 0:2

Viertelfinale

Uelzen – Osnabrück-Land 2:1

Osterholz – Oldenburg-Land/Delmenhorst 1:2

Diepholz – Göttingen/Osterode II 0:1

Hannover Stadt I – Oldenburg-Stadt 2:1

Halbfinale

Uelzen – Oldenburg-Land/Delmenhorst 0:3

Göttingen/Osterode II – Hannover-Stadt I

5:7 n.N.

Spiel um Platz 3 (Neunmeterschießen)

Uelzen – Göttingen/Osterode II 4:3

Finale

Oldenburg-Land/Delmenhorst – Hannover-Stadt I 6:5 n.N.

Die Band der Lebenshilfe Nordhorn „Tabuwta“ sorgte für gute Stimmung bei der Auftaktveranstaltung in Lohne.

28

Februar 2014


Kommt die Deutsche

Ü 32-Meisterschaft?

Das Orgateam des NFV trifft in Großaspach Klaus Jahn vom DFB

Am Vorabend der Auslosung der Endrundengruppen

zum 9. Deutschen

AH-Supercup in Großaspach kam

es aus der Sicht des Orgateams mit Friedel

Gehrke, Helmut Königstein und Dieter

Wilhof zu einem „historischen“ Treffen.

Das NFV-Dreigestirn, das mit weiteren

Orgateammitgliedern den DAHSCÜ32

ehrenamtlich außerhalb ihrer Verbandsaufgaben

organisiert, traf sich zu einem

ersten Meinungsaustausch mit Klaus Jahn,

Vorsitzender des DFB-Ausschusses Freizeit-

und Breitensport.

Schnell stellten die Gesprächspartner

fest, dass ihre Vorstellungen über die Zukunft

des Altherren-Fußballes Ü 32 in

Deutschland nicht weit auseinander liegen.

Gehrke: „Als Helmut Wagner (SG

Höchst Classique) und ich den DAHSCÜ32

am 11. August 2005 in Wiesbaden gründeten,

war es für uns ein Selbstverständnis,

mit unserem Wettbewerb sofort aufhören

zu wollen, wenn der DFB für diese

Altersklasse eine offizielle Deutsche Meisterschaft

einführen würde. Diesen Passus

übernahmen wir Jahr für Jahr in unsere

Ausschreibung.“

Klaus Jahn hatte eigentlich mit mehr

Widerstand seitens der DAHSCÜ32-Organisatoren

bezüglich einer offiziellen Deutschen

Altherren-Meisterschaft gerechnet:

„Schön, dass wir alle an dieser Stelle einig

sind. Wir müssen weiter miteinander

reden und gemeinsam versuchen, die für

alle Beteiligten, natürlich insbesondere für

die teilnehmenden Mannschaften, akzeptable

Lösung zu finden. Ich nehme aus

unserem Gespräch zur DFB-Zentrale mit,

dass der Deutsche Altherren-Supercup

U 14-Juniorinnen belegen beim

Nordturnier in Hamburg Rang 2

Das Team von Jana Menzel hat gegenüber

Hamburg und Schleswig-Holstein aufgeholt

Die U 14-Juniorinnenauswahl des NFV

ist beim Norddeutschen Hallenturnier

in Hamburg-Jenfeld nicht über

den zweiten Platz hinausgekommen. Im

entscheidenden Spiel um den Turniersieg

unterlag das Team von Trainerin Jana

Menzel den gastgebenden Hamburgerinnen

nicht unverdient mit 0:1, nachdem es

im ersten Vergleich noch einen 2:1-Erfolg

gegeben hatte.

Obwohl Niedersachsen Hamburg den

Vortritt lassen musste, war Jana Menzel

keineswegs unzufrieden. „Gegenüber

dem norddeutschen Länderpokalturnier

im vergangenen Herbst in Malente haben

wir aufgeholt, befinden uns inzwischen

mit Hamburg und Schleswig-Holstein auf

Augenhöhe“, sieht die Trainerin durchaus

Fortschritte ihrer Auswahl. Aus der ragten

die starke Torhüterin Stina Johannes sowie

Lara Schenk heraus, aber auch alle übrigen

Spielerinnen haben laut Menzel „tolle

Leistungen abgerufen und einen unbändigen

Willen gezeigt.“

Die Ergebnisse

Niedersachsen – Hamburg 2:1 und 0:1

Niedersachs. – Schleswig-Holst. 2:0 und 0:2

Niedersachsen – Bremen 3:1 und 3:1

Schleswig-Holstein – Bremen 4:0 und 5:1

Hamburg – Bremen 6:1 und 7:0

Schleswig-Holstein – Hamburg 0:2 und 1:4

Die Tore für die NFV-Auswahl erzielten

Anna-Lena Riedel (4), Nina Kossen (3), Maria

Prica, Anna-Maria Hegmann und Lara

Schenk (je 1).

Die Tabelle Tore Punkte

1. Hamburg 21: 4 15

2. Niedersachsen 10: 6 12

3. Schleswig-Holstein 12: 9 9

4. Bremen 4:28 0

Das NFV-Aufgebot mit Spielerinnen

der Jahrgänge 2000 und 2001:

Anna-Maria Hegmann (BSV Holzhausen),

Stina Johannes (Heesseler SV),

Mara Kollay (SV Gifhorn), Nina Kossen

(SV Meppen), Emma Mühlenbrock

(SpVg Aurich), Maria Prica (Mellendorfer

TV), Jessika Rotenberg (SV Bockenem

07), Lara Schenk (Niedersachsen

Döhren), Aleksandra Smigielska (TSG

Ahlten), Anna-Lena Riedel (SV Eintracht

Gieboldehausen). Trainerin:

Jana Menzel; Co-Trainerin: Meike

Berger.

bo

Vermischtes

Ü 32 eine gestandene, über Jahre hinweg

gewachsene Top-Veranstaltung ist, die

gerne auf ihren drei Säulen – sportlicher

Wettkampf/Charity/Gemeinschaft – fortfahren

würde. Wie eine neu zu gründende

Deutsche Altherren-Meisterschaft stattfinden

sollte, kann derzeit natürlich noch

nicht gesagt werden. Es liegt noch ein

längerer, steiniger Weg vor uns!“

Sie wollen künftig im Sinne des deutschen

Altherren-Fußballs eng zusammenarbeiten:

(v.l.) Helmut Königstein, Friedel Gehrke,

Klaus Jahn und Dieter Wilhof.

Februar 2014 29


Sparkasse & VGH CUP

Austria Wien siegt im dramatischen

Finale gegen Hannover 96

Mehr als 11.000 Zuschauer an vier Tagen beim Hallenturnier in Göttingen

Austria Wien hat den Sparkasse &

VGH CUP 2014 in Göttingen gewonnen.

Die Wiener setzten sich im

Finale von Europas größtem U 19-Fußballhallenturnier

gegen den Titelverteidiger

Hannover 96 mit 4:3 durch. Damit sicherte

sich die Mannschaft von Trainer Herbert

Gager nach drei Endspielniederlagen im

vierten Anlauf den Turniersieg in der Lokhalle.

„Endlich haben wir unser Ziel erreicht“,

freute sich Gager kurz nach der

Siegerehrung.

Die Freude war so überschwänglich,

weil es im Finale lange nach einer erneuten

Niederlage für die Wiener Veilchen

ausgesehen hatte. Bereits nach 15 Sekunden

ging Hannover 96 durch Mike Bähre

1:0 in Führung, die kurze Zeit später von

Michael Blauensteiner egalisiert wurde. In

der Folge war es dann wieder der Titelverteidiger,

der die Tore erzielte. Benjamin Petrick,

der sich mit seinem Tor im Finale und

insgesamt 18 Turniertreffern die Torjägerkanone

sicherte, und Kevin Krottke erzielten

die Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1

für Hannover 96.

Unbeeindruckt von dem Rückstand

spielte Austria Wien konzentriert weiter

und kam durch den Rekordturnierteilnehmer

Peter Michorl (4. Teilnahme) knapp

Eine Spielszene aus dem Finale Hannover 96 gegen Austria Wien.

vier Minuten vor dem Ende zum 2:3-Anschlusstreffer.

Damit schraubte Michorl

seine Trefferanzahl auf insgesamt 37 Tore

bei vier Turnierteilnahmen und ist Rekord-

Stolze und überglückliche Sieger: Austria Wien.

Fotos: FEST GmbH / Harald Wenzel / goloci.de

Torschützenkönig unter dem Lokhallendach.

Der Ausgleichstreffer war erneut

Blauensteiner vorbehalten. In der Folge

entwickelte sich das ohnehin schon hochklassige

Spiel zu einem an Dramatik kaum

zu überbietenden Finale, das durch den

Publikumsliebling Sascha Horvath 1:20 Minute

vor der Schlusssirene entschieden

wurde. Er vollendete einen Querpass von

Blauensteiner zum 4:3-Endstand.

Im Halbfinale konnten sich die Veilchen

zuvor mit 2:0 gegen den englischen

U 18-Meister Fulham FC durchsetzen.

Hannover 96 deklassierte den deutschen

U 19-Vizemeister FC Schalke 04 im zweiten

Halbfinale mit 8:0. Für den deutschen

U 19-Meister 2013 VfL Wolfsburg war bereits

nach der Zwischenrunde Schluss. Die

Wolfsburger spielten 4:4 gegen den FC

Schalke 04 und verloren sogar 2:4 gegen

Hertha BSC.

Für die größte Überraschung sorgten

allerdings weder Hannover 96 noch der

VfL Wolfsburg. Der JFV Northeim konnte

sich in der flippothek-Gruppe, die unter

den Zuschauern als Hammergruppe bezeichnet

wurde, gleich gegen zwei Profiteams

durchsetzen. Hinter dem Turniersieger

FK Austria Wien und Borussia Dortmund

belegten die Northeimer den dritten

Platz in der Vorrundengruppe. Hinter den

Südniedersachsen waren der Hamburger

SV und der schottische Meister Celtic FC

platziert.

Ohnehin schlugen sich die 15 regionalen

Vereine beachtlich. Nicht nur der

JFV Northeim besiegte den Celtic FC,

sondern auch Sparta Göttingen gewann

3:2. Im Eröffnungsspiel des Turniers am ➤

30

Februar 2014


Sparkasse & VGH CUP

Imposante Kulisse in der Göttinger Lokhalle.

Donnerstag in der REWE-Gruppe gewann

die JSG Schoningen/Bollensen/Solling einen

Punkt beim 2:2 gegen den VfL

Wolfsburg. Der JFV Rhume-Oder führte

unter den Gesängen zahlreicher Fans bis

kurz vor Schluss mit 1:0 gegen Borussia

Mönchengladbach. Die Fohlen konnten

das Spiel mit zwei späten Toren aber

noch für sich entscheiden. In der Coca-

Cola-Gruppe und in der TSN-Beton-

Gruppe blieben dagegen die Überraschungen

aus. Der SC Hainberg konnte

sich am Ende des Turniers über die Auszeichnung

als fairste Mannschaft freuen.

Der Besuch von mehr als 11.000 Zuschauern,

zu denen auch der Präsident

von Hannover 96, Martin Kind, Ex-Torjäger

Dieter Schatzschneider, Ex-96-Trainer

Mirko Slomka und der Vorsitzende des

Jugendausschusses des Niedersächsischen

Fußballverbandes Walter Fricke zählten,

zeigt den hohen Stellenwert des Turniers.

Der Kartenvorverkauf für die 25. Auflage

des U 19-Hallenturniers war im Vorfeld

bereits nach zwei Tagen teilweise eingestellt

worden. Um der großen Nachfrage

Volldampf in der Lokhalle

Von REINER KRAMER

Dem Lokruf des Hallenfußballs sind auch in diesem Jahr in Göttingen wieder attraktive

internationale und nationale A-Juniorenteams gefolgt. Kein Wunder: Die Lokhalle

in Göttingen steht für ein Fußballnachwuchs-Event, das in Deutschland einzigartig

ist.

Weil die Mischung stimmt. Drei Tage war die Lokhalle ausverkauft. Nicht nur

wegen der Spitzenleistungen, sondern auch wegen des regionalen Aspekts. Die Kleinen

dürfen auch mal gegen die Großen spielen. Darin liegt der Reiz des Fußballs nicht

nur im DFB-Pokal, sondern auch beim Sparkasse & VGH CUP in Göttingen. Und dieses

Mal überzeugten viele Teams mit herzerfrischendem Offensivfußball.

Dass die Veranstalter dieses große A-Junioren-Hallenspektakel bereits zum 25. Mal

ausrichten, ist ein weiterer Beweis für Extraklasse, Kontinuität und Akzeptanz. Zuschauer,

Fußballer und Sponsoren sind gleichermaßen begeistert. Mehr geht nicht. Die Lokhalle

verwandelt sich für drei Tage in einen Fußballtempel, wohin es sich lohnt, zu pilgern.

Das haben zahlreiche Fußballfans aus ganz Niedersachsen erkannt und sind dem

Lokruf gefolgt.

Die Veranstalter dürfen sich freuen. Die Stimmung in der Lokhalle ist in der Tat einzigartig.

Dieses Fußballflair, was dort zu spüren ist, gibt es in kaum einer anderen Halle

in Deutschland. Und dieses perfektionieren die Organisatoren bis ins kleinste Detail. Besonders

auffällig war die überdimensionale Anzeigenwand, die alle wichtigen Informationen

zu den Spielen lieferte, so dass jeder Zuschauer immer aktuell auf dem neuesten

Stand war, auch wenn er sich mal für

kurze Zeit die Beine vertreten musste.

Da sind Profis am Werk, die ihr

Handwerk verstehen. Das spüren auch

die Vertreter der Klubverantwortlichen,

die jedes Jahr ihre Visitenkarte in Göttingen

abgeben. Es hagelt nur so von Lob

aus allen Ecken der Lokhalle. Und das haben

sich die Veranstalter allemal verdient.

Der Niedersächsische Fußballverband

schließt sich diesen Lobeshymnen an und

möchte hiermit die Organisatoren ermuntern,

mit Volldampf weiterzumachen.

Eine Spielszene aus der Begegnung JFV Northeim gegen Celtic FC.

gerecht zu werden, wurde eine zusätzliche

Stehplatztribüne eingerichtet, die an

allen Turniertagen sehr gut angekommen

ist. „Die Resonanz der Zuschauer war

wieder riesig“, sagten Lutz Renneberg

und Holger Jortzik, Geschäftsführer der

FEST GmbH. „Aber nicht nur die Fans,

sondern auch die über 70 Sponsoren,

der NFV und die 28 Vereine haben uns

hervorragend unterstützt“, ergänzten die

beiden Veranstalter des Sparkasse & VGH

CUPs zufrieden. Jonatnan Döhling ■

Februar 2014 31


Kooperation

Drin oder nicht drin? Laura mit fulminantem Torschuss.

„Es geht nur gemeinsam“

Der NFV übergibt einen Satz T-Shirts an die

neu gegründete Futsal-AG der Franz-Mersi-Schule in Hannover

Seit Jahren unterhält der Niedersächsische

Fußballverband (NFV) gemeinsam

mit dem Behinderten-Sportverband

Niedersachsen (BSN) eine lebhafte

Kooperation mit der Franz-Mersi-Schule,

einziger Förderschule für sehbehinderte

Kinder und Jugendliche in Niedersachsen.

Nachdem in der ersten Phase im regulären

Sportunterricht sehr aktiv Blindenfußball

trainiert und gespielt wurde, liegt

der Schwerpunkt des Fußballangebotes

jetzt im Bereich der aufstrebenden Sportart

Futsal. NFV und BSN haben dieses Angebot

im Rahmen einer Futsal-AG an der

Schule eröffnet, die seit diesem Schuljahr

als Ganztagsschule anerkannt ist.

„Diese Kooperation ist uns viel wert.

Wir versuchen, jedem, der am Fußballsport

interessiert ist und Fußball spielen

möchte, das auch zu ermöglichen. Und

dazu gehören für uns ganz selbstverständlich

auch die Kinder und Jugendlichen

der Franz-Mersi-Schule“, so Ralf

Serra, der die Kooperation gemeinsam

mit Sebastian Ratzsch für den NFV betreut.

Symbolisch wurde jetzt ein Satz T-

Shirts von Egon Trepke an die Futsal-Gruppe

übergeben. „Das stärkt zusätzlich auch

das Gemeinschaftsgefühl der Trainingsgruppe.

Es ist begeisternd, zu beobachten,

mit welcher Leidenschaft die Schülerinnen

Da kommt Freude auf. Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre neuen T-Shirts.

und Schüler Futsal spielen“, so der NFV-

Vizepräsident.

Wie begeistert sie sind und wie leidenschaftlich

sie spielen, zeigte das anschließende

Training mit Otfried Morin,

der beim BSN für den Fußballsport verantwortlich

ist. Trotz ihrer Sehbehinderung

haben die neun Jugendlichen kein Problem

damit, sich in der Halle zu orientieren

und dem runden Leder nachzujagen.

In der AG gibt es keine Altersstufen,

alle Schülerinnen und Schüler können mitspielen

und so kommt es, dass die zwölfjährige

Laura und der 17-jährige Zahir miteinander

die fußballerischen Fähigkeiten

messen. „Es ist erstaunlich, wie schnell die

Kinder gelernt haben, dass sie zusammenspielen

müssen und dass es nur gemeinsam

geht. Das ist der ganz wichtige Vorteil

des Mannschaftssports gegenüber den

Einzelsportarten“, ist auch Otfried Morin

von seiner Trainingsgruppe beeindruckt.

Einmal pro Woche trainiert die AG am

Donnerstagnachmittag. Ziel ist die erste

Teilnahme an einem Futsal-Turnier für Sehbehinderte,

das in diesem Jahr im hessischen

Friedberg stattfindet. „Seit 2009

arbeiten wir mit dem Behinderten-Sportverband

und dem Niedersächsischen Fußballverband

zusammen. Mit Beginn dieses

Schuljahres konnten wir die AG anbieten“,

blickt Schulleiter Peter Walkowiak auf eine

erfolgreiche Zusammenarbeit zurück.

Egon Trepke staunte nicht schlecht:

„Da wird nicht wild durcheinander gerannt,

sondern planvoll und organisiert

Futsal gespielt, und Otfried Morin versteht

es, den Schülern und Schülerinnen mit

seiner humorvollen und kompetenten

Art sogar Kombinationsfußball zu vermitteln!“

Ralf Serra

32

Februar 2014


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Bezirk Braunschweig

Auf Initiative der Justizvollzugsanstalt

(JVA) Rosdorf

und des Ortsrates Grone fand in

der JVA Rosdorf (NFV-Kreis Göttingen-Osterode)

ein Hallenfußballturnier

statt. Der Erlös

kommt einem Kinderspielplatz

im Ortsteil Grone der Stadt Göttingen

zugute. Regina Weichert-

Pleuger, Leiterin der JVA Rosdorf,

begrüßte neben den teilnehmenden

Mannschaften Vertreter

des NFV-Kreises Göttingen-Osterode,

des Ortsrates und

des Stadtsportbundes Göttingen.

An dem Turnier nahmen jeweils

zwei Mannschaften der JVA

und der Sportvereine FC Grone

und ESV RW Göttingen teil. Die

JVA Rosdorf stellte jeweils ein

Inhaftierte siegen

Hallen-Fußballturnier in der JVA Rosdorf

Team der Inhaftierten und Bediensteten

der Betriebssportgemeinschaft,

die auch Mitglied im

Verband sind. Die sechs Mannschaften

spielten jeder gegen jeden.

Geleitet wurden die fairen

und spannenden Begegnungen

von einem Inhaftierten, der einen

Schiedsrichterlehrgang in Celle

erfolgreich absolvierte.

Sehr erfolgreich waren die

beiden Teams der JVA Rosdorf.

Die Inhaftierten (11 Punkte) belegten

den ersten Platz und der

zweite Rang ging an die Bediensteten

(7 Punkte). Aufgrund des

schlechteren Torverhältnisses landete

die zweite Mannschaft des

FC Grone auf dem dritten Platz.

Unter besonderem Interesse

stand natürlich das Spiel der Inhaftierten

gegen die Bediensteten.

Die Inhaftierten führten bereits

mit 2:0, aber den Bediensteten

gelang noch der verdiente

Ausgleich.

Die Siegerehrung wurde

durch Mike Sapara (Sportübungsleiter)

durchgeführt. Jede Mannschaft

erhielt eine Urkunde mit

Mannschaftsfoto sowie der Turniersieger

den Wanderpokal der

JVA Rosdorf. Für die Organisation

und Durchführung waren die beiden

Sportübungsleiter Sidney

Kessler und Mike Sapara verantwortlich.

Am Rande des Turniers wurde

mit Kreisschiedsrichterobmann

Christian Rahlfs vereinbart,

dass Anfang 2014 ein Schiedsrichterlehrgang

in der JVA durchgeführt

wird, an dem evtl. auch

Interessierte von Vereinen teilnehmen

können. Außerdem soll

auch wieder ein Trainerlehrgang

Ende des Jahres 2014 in der JVA

nach Aussage des Kreislehrwarts

Thomas Hellmich stattfinden.

Hans-Dieter Dethlefs

Partnerschaft mit

„Wir helfen Kindern“

Verein unterstützt Fußballkreis Nordharz

Mit der Förderung des Kreisjugendausschusses

und als

Unterstützer der Hallenmeisterschaft

der Junioren hat der Verein

„Wir helfen Kindern e.V.” die Zusammenarbeit

mit dem Fußballkreis

Nordharz aufgenommen.

„Der Fußballkreis Nordharz

hat eine soziale Verantwortung,

der er u.a. mit dieser Partnerschaft

gerecht wird“, so der Vorsitzende

des Fußballkreises, Wolfgang

Fisch. „Es liegt auf der

Hand, dass wir gern mit einem

Verein, der Kindern hilft und vor

Ort Institutionen und Projekte für

diesen Zweck unterstützt, zusammenarbeiten“,

so Fisch weiter.

Im ersten Schritt unterstützt

der Verein den Kreisjugendausschuss

mit Polo-Shirts und präsentiert

die Hallenmeister in Form

eines „Meister-Banners“.

„Der Zweck des Vereins, Kindern

zu helfen, ist aus einem Fußball-Tippspiel

entstanden. So ist

es ein logischer Schritt, dass wir

uns auch in diesem Bereich engagieren

wollen“, erzählt Vereinsvorsitzender

Volker Machura.

Der Verein „Wir helfen Kindern

e.V.“ setzt sich für die Verbesserung

der Lebenssituation

kranker Kinder und Jugendlicher

ein. Hierbei unterstützt er Institutionen

und Projekte, die sich dieser

Aufgabe widmen. Der Verein

wurde 2011 gegründet und hat

bislang weit mehr als 160.000

Euro an Spendengeldern verteilt.

Insbesondere auf dem Fußballsektor

ist der Verein aktiv. An den

national bekannten Tippspielen

zu EM- und WM-Endrunden nehmen

neben bekannten Persönlichkeiten

wie z.B. Günter Netzer

oder Rainer Calmund zudem

mehrere tausend weitere Mitspieler

teil. Mit weiteren zahlreichen

Benefizveranstaltungen rund um

den Fußball hat sich der in Salzgitter

ansässige Verein einen

Namen über die Stadtgrenzen

hinaus gemacht. Günter Schacht

Der Verein „Wir helfen Kindern e.V.“ ist neuer Partner des Fußballkreises

Nordharz. Vorsitzender Volker Machura (3.v.r.) überreichte an die Mitglieder

des Kreisjugendauschusses, Werner Hiersemann, Ingo Zimpel,

Rudi Goldbach, Holger Michael Tiburczy und Heiko Salugga (v.l.) Polo-

Shirts.

Foto: Günter Schacht

Lehrausschuss tagte. Zur ersten Jahresabschlusssitzung kam der

im Sommer 2013 neu gewählte Lehrausschuss des NFV-Kreises Göttingen-

Osterode in Bilshausen zusammen. Zehn von elf eingeladenen Mitgliedern

mit Begleitung konnte Lehrwart Thomas Hellmich begrüßen. Neben dem

Rückblick auf die im Jahr 2013 durchgeführten Maßnahmen im Bereich

Talentförderung und Sichtung wurden besonders die gemeinsam durchgeführten

Trainerausbildungen hervorgehoben. Insgesamt 40 neue Trainer C-

Breitenfußball wurden im abgelaufenen Jahr im neuen Fußballkreis ausgebildet.

Neben dem im Sommer aus der Vorstandsarbeit ausgeschiedenen

langjährigen Lehrwart und Ehrenvorstandsmitglied Manfred Kühn war auch

Auswahltrainer Manfred Heyde anwesend, der im Januar 2014 nach insgesamt

18 Jahren Tätigkeit aus dem Lehrausschuss ausschied. Seine Nachfolge

übernimmt Daniel Otto, unterstützt von Lars Kreitz und Mareike Holtkamp

für den „Altkreis“ Göttingen. Damit ist der Lehrausschuss des NFV-Kreises

Göttingen-Osterode auch im Jahr 2014 gut aufgestellt. Thomas Hellmich

Schluss in der Vorrunde. Der NFV-Kreis Nordharz war beim

Jungschiedsrichterturnier in Bad Bentheim mit zwei Mannschaften vertreten.

Leider klappte es nicht, den Erfolg des Vorjahres zu wiederholen,

denn beide Teams konnten die Finalrunde nicht erreichen. Auf dem Foto

sind die Nordharzer Jungschiedsrichter beim „Fachsimpeln“ mit ihren

Vorbildern Florian Meyer (3. Reihe, 2.v.l.), Michael Weiner (3. Reihe, 2.v.r.)

und Harm Osmers (4. Reihe, 3.v.l.) zu sehen. Hans-Heinrich Brandes

34

Februar 2014


IGS Göttingen

verteidigt Titel

4. Göttinger Indoor-Soccercup für Schulen

Beim 4. Indoor-Soccercup für

Schulen aus Göttingen und

der Region siegte wie bereits im

Vorjahr die IGS Göttingen.

In spannenden Finalspielen

fiel die Entscheidung über den

Turniersieg jeweils im Neunmeterschießen.

Das Damenteam des

Hainberg-Gymnasium gewann

gegen die BBS 1 Osterode und sicherte

sich damit ebenso einen

Ballpreis von Sputniks Sportshop

wie bei den Männern die IGS

Göttingen durch einen Erfolg

über die BBS 1 Northeim.

In der Verlosung für die Fair-

Play-Wertung der Volksheimstätte

Göttingen gewannen die KGS

Göttingen und die KGS Moringen

jeweils zehn Tickets für den Sparkassen-VGH-Cup

der A-Junioren

Anfang Januar.

Organisator Roman Müller,

der die Veranstaltung mit dem

FSJ-Team des SC Hainberg und

der BBS 1 Arnoldi-Schule organisiert

hatte, zeigte sich mit dem

Verlauf der 64 Partien insgesamt

zufrieden, hätte sich wenige Tage

vor Weihnachten bei der

Männerkonkurrenz aber manchmal

weniger Aufgeregtheit und

Ehrgeiz gewünscht. „Ich freue

Bezirk Braunschweig

mich vor allem über die sehr guten

Leistungen der Schiedsrichter,

die dem Druck gut Stand

gehalten haben“, lobte Müller

die jungen Referees, die allesamt

auch im regulären Spielbetrieb

pfeifen. Finanziell unterstützt

wurde das Turnier von der Sparkasse

Göttingen sowie der VGH-

Vertretung Eckart Welz.

Roman Müller

Die Schülerinnen des Hainberg-

Gymnasiums und die Schüler der

IGS Göttingen gewannen die Konkurrenzen

beim 4. Göttinger Indoor-Soccercup

für Schulen.

Die Regeln im Fokus

Kreis Nordharz schult Vereine und Teams

Vor dem Hintergrund, ein besseres

Verständnis zwischen

Schiedsrichtern auf der einen

Seite und Spielern, Trainern und

Mannschaftsverantwortlichen auf

der anderen Seite zu schaffen,

bot der NFV-Kreis Nordharz in

Person des Schiedsrichterlehrwartes

Florian Cacalowski interessante

Regelschulungen für Vereine

und Mannschaften an.

„Mit diesem Angebot wollen

wir den gegenseitigen Respekt

aller Beteiligten im Umgang

miteinander sowie die Regelkenntnis

bei den Teilnehmern verbessern“,

teilte Cacalowski mit.

Nachdem die erste Schulung

der A-Junioren des SV Fümmelse

bereits erfolgreich verlief, fand

ein weiterer Schulungsabend mit

den Spielern und Trainern des

TSV Westerode statt.

„Sämtliche Anwesenden

waren sehr offen und stellten

zahlreiche Fragen, so dass wir

offensichtlich eine gute Grundlage

für mehr und gegenseitiges

Verständnis auf dem Platz

schaffen konnten“, lobte Cacalowski

die Aktiven des TSV

Westerode.

Auch der Trainer des TSV

Westerode, Steffen Fuchs, der

Der SV Lengede hat bereits zum vierten Mal

in Folge die Peiner Hallenfußball-Kreismeisterschaft

gewonnen, die zum 17. Mal ausgetragen wurde und

unter der Schirmherrschaft des NFV-Kreises Peine

stand. Die Lengeder besiegten im Finale Viktoria Woltwiesche

mit 3:0. Dritter wurde der TSV Hohenhameln,

der gegen Arminia Vechelde mit 4:1 die Oberhand behielt.

Lengede konnte sich über 2.000 Euro Siegprämie

freuen, insgesamt wurden Preise im Wert von 6.000

Euro vergeben. Für diesen PAZ-Cup hatten sich acht

Teams in vier Vorrundengruppen zu je sechs Mannschaften

von der ersten Kreisklasse bis zur Bezirksliga

qualifiziert. Das am höchsten dotierte Turnier im Kreis

Peine verfolgten insgesamt über 2.000 Zuschauer, die

begeistert mitgingen und viele packende Begegnungen

erlebten. Ausrichter war die PSG Peine, die mit

vielen Helfern unter der Leitung vom ersten Vorsitzenden

Dieter Geyersbach im Einsatz war. Peter Baumeister

in seiner Freizeit selbst als Referee

tätig ist und den Kontakt

zu Cacalowski hergestellt hatte,

sprach von einem gelungenen

und lehrreichen Abend sowohl

für seine Mannschaft als auch

für sich selbst.

Hans-Heinrich Brandes

Die Teilnehmer des TSV Westerode während des interessanten Lehrabends für Vereine und Mannschaften.

Foto: Brandes

Februar 2014 35


Bezirk Braunschweig

Halle tobte bei der

Bezirksmeisterschaft

U 11 aus Braunschweig belegt Rang 2

Die U 11-Auswahlmannschaft

des NFV-Kreises Braunschweig

hat erfolgreich an

den Bezirksmeisterschaften der

Kreisauswahlmannschaften des

Bezirkes Braunschweig teilgenommen.

In der Vorrunde spielte sie

gegen die Vertretungen der Kreise

Peine, Nordharz, Nordheim,

Belegte Rang 2 beim Bezirksvergleich: Die U 11-Auswahl des NFV-Kreises Braunschweig.

Jugend liegt ihm

sehr am Herzen

Dietmar Erxleben ist Mitglied im Club 100

Dietmar Erxleben vom FC Oerrel

ist in diesem Jahr Kreisehrenamtssieger

im NFV-Kreis

Gifhorn und wurde auf Grund

seines Engagements in den „DFB

Club 100“ berufen.

Dietmar Erxleben liegen die

Jugendlichen des FC Oerrel sehr

am Herzen. Er setzte sich 2010

beim Vorstand und der Gemeinde

Dedelsdorf dafür ein, auf dem

Vereinsgelände ein Jugendspielfeld

einzurichten. Heute besitzt

der FC Oerrel einen Nebenplatz in

Größe eines Jugendspielfeldes

mit Flutlichtbeleuchtung. Erxleben

organisierte die Arbeitseinsätze

für Baumrodungen,

Erdarbeiten, Kabelverlegungen,

Fundamentarbeiten, Errichtung

des Flutlichtmastes, Elektroinstallation

usw.

Dietmar Erxleben trat 1987

als Spieler in den FC Oerrel ein.

1999 erfolgte seine Wahl zum

2. Vorsitzenden. Ab 2004 war er

Jugendbetreuer in der JSG Hankensbüttel.

Erxleben ist für die

Gebäude- und Platztechnik des

FC Oerrel verantwortlich und erhielt

2010 die Silberne Ehrennadel

seines Vereins.

In jedem Jahr werden in den

Kreisen und Bezirken in ganz

Deutschland Ehrenamtliche, die

sich besondere Verdienste im Verein

erworben haben, für ihr Engagement

vom Kreis, Verband und

einige auch vom DFB ausgezeichnet.

Die Vereine melden an den

Kreisehrenamtsbeauftragten Mitarbeiter,

der Kreisvorstand sucht

aus den eingegangenen Meldungen

den Kreisehrenamtssieger

heraus und meldet diesen an den

Landesverband.

Der Landesverband lädt alle

43 Kreissieger zu einem „Dankeschön-Wochenende“

mit Partnern

nach Barsinghausen ein. Der

Besuch eines Bundesligaspiels,

die Übernachtung im Sporthotel

Fuchsbachtal und ein geselliger

Abend gehören zum Programm.

Außerdem werden durch eine

Jury die engagiertesten Ehrenamtlichen

der Landesverbände in

den „DFB Club 100“ berufen. Die

Mitgliedschaft gilt für ein Jahr

und der DFB lädt alle Mitglieder

zu einer Ehrungsveranstaltung im

Rahmen eines Länderspiels ein.

Egon Trepke

Kreisehrenamtssieger Dietmar Erxleben mit Blumenstrauß, eingerahmt

vom 1. Vorsitzenden des FC Oerrel, Ulrich Stenzig (l.), Egon Trepke, 1. Vorsitzender

des NFV-Kreises Gifhorn, und Hans-Dieter Smilowski (r.), Ehrenamtsbeauftragter

des NFV-Kreises Gifhorn.

Gifhorn und Osterode. Die Gruppenphase

schlossen die Braunschweiger

auf Platz 2 ab, punktgleich

mit dem Gruppensieger

aus Peine, der aufgrund des besseren

Torverhältnisses vorne lag.

Beide Teams gingen ungeschlagen

in die Halbfinalspiele. Dort

warteten die Teams aus Göttingen

und Gifhorn auf sie. In beiden

Halbfinalspielen ging es heiß

her und alle vier Mannschaften

begegneten

sich auf Augenhöhe.

Das

Braunschweiger

Team setzte

sich in einem

sehr spannenden

Spiel gegen

Göttingen

im Neunmeterschießen

durch, nach regulärer

Spielzeit

hatte es

1:1 gestanden.

Im Finale

traf das Team

aus Braunschweig

dann

auf die Gifhorner,

die sich im

Halbfinale

knapp gegen Peine durchgesetzt

hatten. Das Spiel begann furios

für Braunschweig, ging die Auswahl

doch nach schöner Kombination

mit 1:0 in Führung. War

Braunschweig in der Anfangsphase

tonangebend, drehte sich

das Spiel und Gifhorn kam zum

verdienten Ausgleich. Noch zirka

zwei Minuten waren zu spielen,

als Gifhorn schließlich nach einem

Konter auf 2:1 erhöhte.

Braunschweig versuchte, noch

einmal dagegen zu halten, und

die Halle tobte aufgrund der gezeigten

Leistungen beider Mannschaften.

Nun unterbrach der gut

leitende Schiedsrichter das Spiel

und veranlasste die Turnierleitung,

die Zuschauer zu beruhigen,

was auch unter Applaus gelang.

Das Team Braunschweig

konnte gegen die gut aufgestellte

Mannschaft aus Gifhorn nicht

mehr entscheidend vor deren Tor

auftauchen, und somit gewann

Gifhorn das Turnier. Die Braunschweiger

Kreisauswahl der U 11

Junioren kann dennoch stolz auf

die gezeigten Leistungen bei diesem

starken Turnier sein und sich

an dem Gewinn des zweiten Platzes

erfreuen. Stefan Schacherl

NFV-Kreis Peine übergibt

Trikots an neun Ü 50-Teams

Sehr spendabel zeigte sich

der Vorstand des NFV-Kreises

Peine, denn er stattete die

neun kickenden Ü 50-Teams

mit einem vollständigen Satz

Spielkleidung und einer Trikottasche

aus. Sogar das Vereinsemblem

war aufgedruckt.

In Niedersachsen bieten

von 43 Fußballverbänden nur

sechs einen Punktspielbetrieb

für diese Oldies an. Der Chef

des Kreisfußballverbandes, Josef

F. Hanke, bezifferte den Gesamtwert

auf rund 7.000 Euro.

Das Geld wurde durch das

sparsame Wirtschaften der

Kreismitarbeiter und durch

Strafgelder der Klubs aufgebracht.

Der Vorsitzende bedankte

sich besonders beim VfL Woltorf,

in dessen Vereinsheim die

Übergabe stattfand. Fußballobmann

Bernd Meyer hatte für

die gelungene Veranstaltung

den Raum, Speisen und Getränke

organisiert. Baumeister

36

Februar 2014


Bezirk Hannover

„Bei den Handicap Kickers können

die Kinder so sein, wie sie sind“

Junge Menschen mit Behinderung erhalten die Chance, nach ihren Möglichkeiten Fußball zu spielen

Jetzt geht’s loooos! Die Startelf der Handicap Kickers in Burgdorf. Die jungen Fußballer und das Trainerteam sind

mit Spaß bei der Sache.

Foto: Wehrbein

Moritz hat als kleiner Steppke

bei einem Verein im östlichen

Teil der Region Hannovers

mit dem Fußballspielen begonnen.

„Der Trainer bat uns dann,

Moritz nur jede zweite Woche

zum Training zu schicken, weil es

ihm mit unserem Sohn zu anstrengend

sei“, berichtete seine

Mutter Kerstin Beck. „Wie soll

man so etwas einem fußballverrückten

Jungen erklären?“

Von ähnlich bitteren Erfahrungen,

wie sie Kerstin Beck machen

musste, wissen viele Eltern

von Kindern mit Behinderung zu

berichten.

Mittlerweile ist Moritz 15

Jahre alt, großer 96-Fan und kickt

– zum Glück – noch immer für

sein Leben gern; am liebsten trägt

er sein Huszti-Trikot. Aus verschiedenen

Gründen tun sich die „normalen“

Vereinsmannschaften oftmals

schwer damit, junge Kicker

mit körperlicher, geistiger oder

seelischer Beeinträchtigung zu integrieren.

Ab und an mag es vereinzelt

bei den Jüngeren oder im

reinen Trainingsbetrieb klappen,

aber sobald die Teams ihre Punktspiele

austragen, gibt es in der Regel

Probleme. Meist hören die

Kinder mit Handicap enttäuscht

wieder auf.

„Wir wollen jungen Menschen

mit Behinderung die Chance

geben, nach ihren Möglichkeiten

Fußball zu spielen“ – mit dieser

Motivation hob im Mai 2013

Flentje im

„Club 100“ des DFB

Diese Ehrung ist wirklich nicht

alltäglich gewesen. Um so

stolzer darf Friedhelm Flentje

über die Entscheidung des Deutschen

Fußball-Bundes (DFB) sein,

ihn in den „Club 100“ zu berufen.

Der 2. Vorsitzende des FC

Preußen Hameln 07 war vom

NFV-Kreis Hameln-Pyrmont bereits

mit dem Ehrenamtspreis

2013 ausgezeichnet worden.

Nun wurde der Fischbecker

zudem in den Kreis der

100 besonders auszuzeichnenden

Ehrenamtspreisträger berufen.

Eine derartige Ehrung gab

es zuvor nur einmal für einen

ehrenamtlich Tätigen in Hameln-Pyrmont.

Jedes Jahr beruft der DFB

aus dem Kreis der Ehrenamtspreisträger

der Landesverbände

100 Personen für ein Jahr in

den „Club 100“. Friedhelm

Flentje darf sich jetzt auf den

Besuch eines Länderspiels der

Nationalmannschaft freuen.

Norbert Handelsmann

eine Gruppe von zehn fußballbegeisterten

Frauen aus Hannover

und Umgebung den Verein „Handicap

Kickers“ aus der Taufe.

„Wir sind selbst aktive oder ehemalige

Fußballerinnen sowie Trainerinnen

und haben mit Medizinern,

Physiotherapeuten und

Pädagogen ein inklusives Trainingskonzept

entwickelt“, erklärt

Sabrina Rathing. Es sei an der Zeit

gewesen, die Bandbreite des Behindertensports

in der Region

Hannover um ein solches Fußballangebot

für Kinder und Jugendliche

zu erweitern. Über ihr persönliches

Netzwerk knüpften Rathing,

Julia Hildebrandt, Nadja

Teßmer und ihre engagierten Mitstreiterinnen

Kontakte zu Vereinen.

Eine Trainingsgruppe von

Jungen und Mädchen mit (und

ohne) Handicap trifft sich seit Dezember

vergangenen Jahres in

Kooperation mit dem SC Hemmingen-Westerfeld

jede Woche

zu einer einstündigen Übungseinheit.

Jüngst erfolgte der Anpfiff

an einem zweiten Standort: Unter

der Regie der NFV-Kreisauswahl-

Trainerin Steffi Pätsch, Jugendleiterin

beim SV Sorgensen, geht

nun im 14-tägigen Rhythmus ein

Training über den Burgdorfer Hallenboden.

Die Partnervereine TSV

Bemerode und FC Bennigsen stehen

schon in den Startlöchern.

„Ab Frühjahr bieten wir dort auf

Rasen Training an“, verriet Rathing.

Moritz war ebenso wie

Vinzent (10), Philipp (7) und die

anderen voller Elan bei der ersten

Trainingseinheit der Burgdorfer

Truppe am Ball. Beschnuppern?

Berühungsängste? Fehlanzeige.

Die Kinder und Jugendlichen mit

unterschiedlichen Beeinträchtigungen

eint die Freude am Fußball.

Nur das zählt. Und natürlich

die Torerfolge. Jeder Treffer wurde

bejubelt. Das freudige Abklatschen

mit den Trainerinnen und

den Teamkameraden sowie die

strahlenden Gesichter sprechen

Bände.

„Das ist ein tolles Projekt“,

sagt Frank Witte. Auch sein Sohn

Vinzent habe in der Vereinsmannschaft

eines Burgdorfer Klubs einiges

an Häme einstecken müssen

und frustriert aufgesteckt. Hier

werde Vinzent nun mit seinen

Eigenheiten angenommen. „Bei

den Handicap Kickers können die

Kinder so sein, wie sie sind“, formulierte

Kerstin Beck treffend.

Weitere Informationen gibt

es im Internet auf

www.handicap-kickers.de.

Der Vorsitzende des NFV-Kreises Hameln-Pyrmont, Andreas Wittrock

(rechts), überreicht Friedhelm Flentje im Beisein des Preußen-Vorsitzenden

Wolfram Wittkopp (links) das Ernennungsschreiben des DFB.

38

Februar 2014


Bezirk Hannover

„Hubi war sprachlos“

Überraschender Krankenbesuch von RWElern

Dass es sich beim RW Estorf-

Leeseringen im NFV-Kreis

Nienburg nicht um einen „normalen“

Fußballverein handelt,

ist hinlänglich bekannt und

wird Woche für Woche bestätigt,

wenn die Spiele des

Kreisligateams daheim oder

auswärts Heerscharen von Fans

in Bewegung setzen. Doch was

der Klub mit seinen Anhängern

Ende des Jahres auf die

Beine stellte, das ging weit

über die übliche Fußballbegeisterung

hinaus und dokumentierte

einen Zusammenhalt,

den man womöglich kein zweites

Mal im Kreisgebiet findet.

Im Mittelpunkt dieser Aktion:

Hubert Rasch, bekannt als

Vorsitzender des Nienburger

Schaustellerverbandes, im „Privatleben“

langjähriger Freund

und Gönner des RWE, seit Jahren

ganz vorn dabei, wenn zupackende

Hände gebraucht

werden. Hubert Rasch wurde

aufgrund einer Erkrankung im

Siloah-Krankenhaus in Hannover

stationär behandelt.

Um „Hubi“ aufzumuntern

und gute Genesung zu wünschen,

gaben sich die Rot-

Weißen aber nicht etwa mit einer

Postkarte zufrieden. Nein:

Sie fuhren mit fast 50 Leuten

per Bus nach Hannover – mit

Trikots, Bannern, Pyro-Fackeln,

Plakaten und 200 rot-weißen

Luftballons. Die Gruppe postierte

sich unten am Fenster,

während oben im siebten Stock

Estorfs Bürgermeister (und ehemaliger

RW-Vorsitzender) Arnd

Focke gemeinsam mit Raschs

Gattin Stephanie den Lockvogel

spielten. Arzt und Schwester

waren eingeweiht. Und ein

wenig wunderte sich Hubert

Rasch schon, als die Schwester

das Zimmer betrat, ihn vom

Tropf löste und empfahl, doch

mal zum Fenster hinauszuschauen.

Nun ging es los: Die Estorfer

Schar machte richtig Rabatz,

sang Lieder und jubelte

zum Fenster hinauf. „Hubi war

sprachlos“, berichtet Caroline

Rasch, die Schwester des Patienten.

„Ist das der RWE? Das

gibt‘s doch gar nicht.“ Glücklicherweise

durfte Rasch an diesem

Tag für eine kurze Zeit

sein Zimmer verlassen, ging

nach unten auf den Vorplatz

des Krankenhauses, wo die

Estorfer ein weiteres Ständchen

brachten. „Da hat nicht nur

Hubert geweint, sondern auch

der eine oder andere Fußballer“,

erzählt Caroline Rasch.

Auch die Initiatorin der Aktion

zeigte sich tief berührt von der

Atmosphäre – und noch mehr

vom Zusammenhalt des Klubs.

„Ich hatte erst Panik, dass das

in die Hose geht, mit 20 Leuten

wäre ich schon glücklich

gewesen.“

Eine weitere schöne Geste

gab‘s am Tag darauf: Nach

dem Treffer zum 1:0 im Kreisligaspiel

gegen Hassel (Endstand

4:1) lupften vier RWE-

Spieler jubelnd ihr Trikot, und

zum Vorschein kamen die

Buchstaben „H“, „U“, „B“

und „I“. Stefan Schwiersch/

Die Harke

Fußballer zahlen jetzt

mit eigener Kreditkarte

Identifikation mit dem Sport und der Region

Schaumburg wird gestärkt

Echte Fußballer und ihre Fans

wollen ihrem Sport auch emotional

immer möglichst nah sein –

in jeder Form und in jeder Situation.

Sport-Accessoires, Fanartikel

oder Dinge des täglichen Lebens

in Freizeit und Beruf lassen sich

mit entsprechenden Motiven

oder dem Logo des Lieblingsvereins

schmücken. Jetzt ziert auch

eine Kreditkarte der Sparkasse

Schaumburg ein faszinierendes

Fußballmotiv.

Kreisfußballvorstand Marco

Vankann und Werner Nickel, Leiter

Öffentlichkeitsarbeit der Sparkasse,

präsentierten jetzt das

neue Zahlungsmittel. Bestellbar

ist die MasterCard ab sofort in

den Versionen „Standard“ oder

„Gold“, als „Prepaid“ für

Jugendliche sowie für Erwachsene

und als MasterCard „Extension“.

Die Jahrespreise bewegen

sich – zum Teil inklusive attraktivem

Versicherungspaket – zwischen

25 Euro und 55 Euro.

Ein großer schwarz-weißer

Ball auf dem grünen Rasen eines

großen Fußballstadions, darüber

die Logos von NFV und Master-

Card sowie der Slogan „Ein Ball

verbindet“ – das sind die sofort

ins Auge fallenden Elemente der

neuen Kreditkarte: „Chic sieht sie

aus“, lobte Marco Vankann das

„Outfit“. „Dadurch werden sich

sehr viele Fußballfreunde – ob aktiv

oder passiv – angesprochen

fühlen. Für uns ist es damit auch

ein weiterer Baustein unserer Öffentlichkeitsarbeit

und der Identifikation

mit unserem Sport und

mit der Region.“

Auch Werner Nickel betont

die lokale Komponente des gemeinsamen

Projektes: „08/15-

Kreditkarten kann man überall

Arbeitstagung. Zur alljährlichen Tagung der Spielinstanzen des

Herren-und Frauenspielbetriebes im Bezirk Hannover trafen sich die acht

Kreisvertreter mit dem Bezirksspielausschuss Hannover am zweiten Januar-Wochenende

in Unsen (Kreis Hameln-Pyrmont). Auch der Vorsitzende

des ausrichtenden Kreises, Andreas Wittrock, und der Bezirksvorsitzende

August-Wilhelm Winsmann waren während der Arbeitstagung

anwesend. Die Auswirkungen des Zweitspielrechts, Gastspielrechts aber

auch kreisübergreifende Spielbetriebsformen wurden miteinander erörtert.

Ein weiterer thematischer Diskussionsschwerpunkt war erneut der

Frauenspielbetrieb. Die Probleme durch mehr und mehr fehlende Mannschaften

im 11er-Spielbetrieb machen auch hier offensichtlich kreisübergreifende

Spielformen erforderlich, was auch erhebliche Auswirkungen

auf den Bezirksspielbetrieb nach sich ziehen wird. Auch die seit 2006/07

bestehende Auf-und Abstiegsregelung zwischen der Bezirksliga und den

Kreisligen im Herrenspielbetrieb wurde auf den Prüfstand gestellt. Alle

Tagungsteilnehmer sprachen sich für eine Beibehaltung der aktuellen

Situation aus, insbesondere für die Anwendung der Relegationsspiele.

Daumen hoch für die neue Kreditkarte der Sparkasse Schaumburg, präsentiert

von Marco Vankann (l.) und Werner Nickel.

kaufen und das oft zu höheren

Preisen. Sparkasse und NFV-Kreis

Schaumburg pflegen eine jahrelange,

intensive und erfolgreiche

Zusammenarbeit. Was liegt da

näher, als das auf einem unserer

Produkte so eindrucksvoll zu demonstrieren?

Nur wenn unsere

Kunden unsere Produkte kaufen,

kann die Sparkasse auch künftig

hier in Schaumburg, in unserer

Region, Sportförderung betreiben.

Mit dem Kauf der Kreditkarte

können insbesondere natürlich

alle Fußballer gleichsam etwas für

ihr eigenes Sponsoring tun“, fuhr

Nickel mit einem Augenzwinkern

fort.

Februar 2014 39


Bezirk Hannover

85 Jahre im Amt. Bei der letzten Spielausschusssitzung des Jahres

2013 im NFV-Kreis Schaumburg sind drei Sportkameraden für insgesamt

85-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Kreisspielausschuss ausgezeichnet

worden. Über die DFB-Aktion Ehrenamt wurden Wilfried Claus,

Dieter Merchel (v.l.) und Willi Daseler (r.) mit einer DFB-Armbanduhr und

einer Urkunde, unterschrieben vom DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach,

bedacht. Der Kreisvorsitzende Marco Vankann (2.v.r.) bedankte sich

bei Dieter Merchel für seinen ehrenamtlichen Einsatz seit Gründung des

Fußballkreises im Jahre 1978 sowie bei Wilfried Claus und Willi Daseler

für ihre vorbildliche ehrenamtliche Leistung seit nunmehr 25 Jahren. „Ich

wünsche mir, dass alle drei auch in den nächsten Jahren weiterhin ihre

Freizeit dem Fußballsport widmen und ihre langjährigen Erfahrungen

konstruktiv in die Entscheidungsprozesse mit einbinden werden“, sagte

Vankann.

Bezirk Lüneburg

Ziel Barsinghausen

Setzen die U 15-Junioren des VfL Lüneburg

ihren Durchmarsch auch in diesem Jahr fort?

Der VfL Lüneburg probt den

Durchmarsch. Vor Jahresfrist

wurden die jüngeren C-Junioren

(U 14) ungeschlagen Kreismeister

und Aufsteiger zur Bezirksliga.

Dann folgten auf Anhieb der

Meistertitel in der Bezirksliga und

der Aufstieg in die Landesliga. Eigentlich

hatten sich die jetzigen

U 15-Junioren zu Saisonbeginn

den dritten Platz als Ziel gesetzt.

Doch nach der Hälfte ist der VfL

Lüneburg noch unbesiegt und

weist einen komfortablen Vorsprung

von sechs Punkten auf den

Zweitplazierten JFC Allertal auf.

Die Elf um Trainer Sebastian

Müller und Co-Trainer Oliver Sieben

möchte sich gerne zum Ende

der Saison 2013/14 mit dem Bezirksmeistertitel

belohnen, denn

dieser berechtigt beim U 15-Jahrgang

zur Teilnahme an der

„AOK“-C-Junioren-Niedersachsenmeisterschaft

in Barsinghausen.

Die C-Junioren ermitteln dort

ihren NFV-Champion und den

Aufsteiger in die Regionalliga

Nord in einem Turnier der vier Bezirksmeister.

Der Fokus des Lüneburger

Teams liegt jedoch eigentlich auf

der Saison 2014/15. Dann besteht

die Möglichkeit, direkt als

Meister in die B-Junioren Niedersachsenliga

aufzusteigen. Mit

dem neuen Trainer Sebastian

Müller, der die Mannschaft seit

einem Jahr erfolgreich formt,

haben die VfLer die besten Voraussetzungen.

Denn der lizenzierte

Trainer C-Leistungsfußball

betreute bereits in Kassel hochklassig

spielende B-Juniorenteams

mit Oberliganiveau sowie

Gold für Weber. Mehr als 45 Schiedsrichtersenioren haben sich

im Vereinsheim des TuS Grün-Weiß Himmelsthür getroffen. Ob aus der

Hildesheimer Region oder aus dem Altkreis Alfeld, alle Teilnehmer freuten

sich auf das Wiedersehen. Für sie gehört das jährliche Seniorentreffen

zum festen Ritual – und das seit nunmehr exakt 30 Jahren. Es gab viel zu

erzählen, Hauptgesprächsstoff war natürlich „König Fußball“. Zudem

stand die Ehrung von Günter Weber (SC Asel, Mitte) im Mittelpunkt. Seit

40 Jahren sorgt der Aseler für die Einhaltung der Fußballregeln. Der Vorsitzende

im Kreisschiedsrichterausschuss, Marcin Kuczera (rechts), zeichnete

ihn dafür mit der Goldenen Verdienstnadel des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV) aus. Gleichzeitig ehrte ihn der 1. Vorsitzende der

Hildesheimer Schiedsrichtervereinigung, Walter Klußmann (links), denn

Weber ist auch seit 40 Jahren treues Mitglied der Vereinigung.

Text und Foto: Burghard Neumann

die A-Junioren beim Lüneburger

SK. Müller steht für moderne

Trainingsmethoden, Disziplin, Ernährung

und vor allem Taktik.

Das ist sein Schwerpunk. Er

sagt: „Die Ausbildung eines jeden

Spielers steht über die komplette

Jugendspielzeit ganz oben

auf der Prioritätenliste. Nicht der

kurzfristige Erfolg steht im Vordergrund.“

Die Spieler sind auf

jeden Fall begeistert und haben

bereits merkliche Fortschritte unter

Müller gemacht. Auch für ihre

Eltern hat es eine enorme

Umstellung gegeben. Vor einem

Jahr gab es noch Kreisfußball,

jetzt geht es zu Punktspielen bis

an die Nordsee.

Wollen die VfLer weiter nach

oben schauen, bedarf es allerdings

noch weiterer Anstrengungen.

Der Jahrgang soll breiter

aufgestellt werden, um eine feinere

Abstufung zwischen den

Mannschaften zu erzielen. Nur so

kann der Spagat zwischen Leistungsfußball

und Breitensport gelingen.

Denn dies ist dem VfL Lüneburg

besonders wichtig.

Kai-Uwe Koch &

Michael Paul

Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga schaffte der VfL Lüneburg den direkten Durchmarsch in die Landesliga. Die

Grün-Weißen des 99er Jahrgangs stellen die höchstspielende Mannschaft im Landkreis Lüneburg.

40

Februar 2014


Bezirk Lüneburg

NFV kooperiert weiterhin

mit JVA-Salinenmoor

NFV-Vizepräsident Hans-Günther Kuers sagt Unterstützung zu

Der U 14-Kreisauswahl

des NFV-Kreises Rotenburg wurde

kürzlich eine besondere Ehre zuteil.

Der Landkreis Rotenburg und der

Kreissportbund Rotenburg nahmen

in der Aula der Berufsbildenden

Schule in Rotenburg Ehrungen für

herausragende Erfolge vor. Verdiente

Sportler/innen aus dem Landkreis

wurden durch Landrat Hermann

Luttmann und den Kreissportbundvorsitzenden

Herbert Tietjen sowie

dessen Stellvertreter Günter Kück

geehrt. Für den NFV-Kreis Rotenburg

erhielt die erfolgreiche U 14-Kreisauswahl

mit den beiden Trainern

Thorsten Langwich und Lennart Ness

für ihren errungenen Bezirksmeistertitel

im Sportjahr 2013 die Auszeichnung.

Joachim Riegel

Zu einem Rückblick auf ein ereignisreiches

Fußballjahr in Kooperation

mit dem Niedersächsischen

Fußballverband trafen sich

kürzlich in der Justizvollzugsanstalt

(JVA) Salinenmoor NFV-Vizepräsident

Hans-Günther Kuers,

der JVA-Mitarbeiter und Sportübungsleiter

Björn Hiller sowie

der stellvertretende Anstaltsleiter

Peter Oberländer.

Nach einer von NFV-Präsident

Karl Rothmund im Mai 2011

initiierten Kooperation hatte

Hans-Günther Kuers für den Bezirk

Lüneburg die Belebung des

Fußballsports „hinter Gittern“ zu

seinem Anliegen gemacht. Durch

Freundschaftsspiele und Beteiligung

an Turnieren zwischen Gefangenenmannschaften

und Vereinen

aus dem Bezirk haben die

Beteiligten Abwechslung im Trainingsalltag

und sportliche Begegnung

auf dem Platz erfahren. Neben

der SG Eldingen, TuS Eicklingen,

SV Garßen und dem SC Vorwerk

hatten sich auch Stern Misburg

und Celle United in Salinenmoor

spielerisch eingebracht.

„Beim Fußball macht es keinen

Unterschied, ob die Spieler

Gefangene sind oder nicht. Es

zählt allein der faire Wettkampf

um Tore nach anerkannten Regeln“,

sagt Björn Hiller.

In einem Ausblick auf das

nächste Jahr sagte Kuers zu, die

Kooperation weiter auszubauen

und sich auch um die Finanzierung

einer erneuten Schiedsrichterausbildung

für Gefangene zu

bemühen, die im Herbst 2014 beginnen

soll.

„Wir freuen uns über die

Unterstützung des NFV und

danken besonders Hans-Günther

Kuers für seine Fürsprache und

Förderung auf der Ebene des Verbandssports.

Die aktive Mitgliedschaft

in einem Sportverein könnte

den Neustart eines Gefangenen

nach der Entlassung ergänzend

begleiten und helfen,

den Erfolg abzusichern“ betonte

Peter Oberländer.

Der NFV-Vizepräsident kam

nicht mit leeren Händen. Als Zeichen

seiner Verbundenheit mit

dem Auftrag des Justizvollzuges

zur sozialen Integration von Gefangenen

brachte Kuehrs einige

Bälle und Sportartikel mit.

Trennung

Der NFV-Kreis Osterholz

hat in der Frühjahrsserie

der Landesliga Lüneburg

zwei Ex-Profis weniger auf

den Trainerbänken. Der VSK

Osterholz-Scharmbeck und

der SV Blau-Weiß Bornreihe

trennten sich zur Winterpause

etwas überraschend

von ihren Übungsleitern

Günter Hermann und Matthias

Ruländer.

Beim VSK Osterholz-

Scharmbeck ging mit der

Freistellung von Günter Hermann

zugleich eine Ära zu

Ende. Der ehemalige Bundesligaspieler

des SV Werder

Bremen und Fußballweltmeister

von 1990 zeichnete

zwölfeinhalb Jahre für die

Geschicke beim Verein aus

der Kreisstadt am Rande des

Teufelsmoores verantwortlich.

„Einfach nur Spaß haben“

– unter diesem Motto stand der Tag des

Mädchenfußballs beim TSV Wanna im

NFV-Kreis Cuxhaven. Dabei machte auch

das DFB-Mobil Station. In einer Trainingseinheit

durch qualifizierte Teamer wurde

den Mädchen ein demonstratives Fußballtraining

unterbreitet. Die Mädchen

erhielten Tipps und Tricks beim Spielen

und Bewegen mit und ohne Ball. Die Ballkontrolle

und der Torschuss bildeten den

Schwerpunkt. Nach der intensiven Trainingseinheit

durften sich die Mädchen

beim DFB-Fußballabzeichen probieren.

Das Pass-Spiel, das Kopfball-Spiel, die

Ballkontrolle und die Genauigkeit des

Schusses standen dabei im Fokus.

Währenddessen hatten Trainer und Eltern

die Möglichkeit, Informationen über

wichtige Themen des Fußballs beim DFB-

Mobil einzuholen. Hier wurden Details

über Qualifizierungsmöglichkeiten, den

Mädchenfußball, die Integration und die

Kooperation „Schule und Verein“ vermittelt.

Den krönenden Abschluss bildete für

die Mädchen die Turnierform 4 gegen 4.

Die jungen Fußballerinnen wurden zur

Belohnung noch mit kleinen Give Aways

ausgestattet.

Fritz Schlichting

42

Februar 2014


Buhrmester erhält Ehrenamtspreis

Der Trainer und Funktionär aus Himmelpforten gehört auch

zu dem erlauchten Kreis von 100 Ehrenamtlichen im Club 100

Günter Buhrmester vom MTV

Himmelpforten hat den Ehrenamtspreis

des Deutschen Fußball-Bundes

(DFB) erhalten und ist

in den Club 100 des DFB aufgenommen

worden. Damit gehört

der engagierte Fußballfunktionär

und Trainer zum erlauchten Kreis

von 100 Ehrenamtlichen deutschlandweit,

denen diese Ehrung in

diesem Jahr zuteil wird.

„Das war wirklich eine Überraschung“,

sagte Günter Buhrmester.

Eigentlich wollte er wie

gewohnt mit seiner Kindergarten-

Fußball-AG in der Eulsete-Halle in

Himmelpforten trainieren. Fußballkreisvorsitzender

Paul-Reinhard

Schmidt hatte sich zwar zum

Zuschauen angemeldet, den wahren

Grund seiner Anwesenheit

aber im Vorfeld verschwiegen.

Mit Schmidt war der Ehrenamtsbeauftragte

des NFV-Kreises Stade,

Wolfgang Diekmann, in Himmelpforten

und gemeinsam überreichten

sie Günter Buhrmester

den Ehrenamtspreis 2013 des

Deutschen Fußball-Bundes.

Zu den Annehmlichkeiten im

Club 100 gehören u.a. die Tour zu

einem Länderspiel nach Wahl mit

vier Personen und der Besuch in

der DFB-Zentrale in Frankfurt. Zudem

erhalten alle 44 niedersächsischen

Ehrenamtspreisträger eine

Einladung nach Barsinghausen in

die Zentrale des Niedersächsischen

Fußballverbandes und vieles

mehr.

Bevor Günter Buhrmester

aber den Preis entgegennahm,

Vor fünf Jahren begann Günter Buhrmester, Kindern aus Himmelpforten das

Fußballspielen beizubringen. Das Foto zeigt den Ehrenamtspreisträger mit

Paul-Reinhard Schmidt (l.) und Wolfgang Diekmann (r.). Foto: Borchers

„Glücksfee“ Lasogga

Der HSV-Profi lost Sparkassen-Cup aus

Stets zum Beginn eines neuen

Jahres können sich die Zuschauer

in Winsen und Tespe auf

zwei tolle Fußball-Events freuen,

bei denen die jeweiligen Siegermannschaften

mit dem Sparkassen-Cup

geehrt werden. Der ehemalige

Stadtpokal wurde bereits

zum 29. Male ausgespielt. Zehn

Mannschaften wetteiferten in der

WINArena um die besten Platzierungen.

Exakt eine Woche später

wurde unter der Regie von Eintracht

Elbmarsch mit zwölf Teams

in der Tesper Sporthalle der Cup

der Sparkasse ausgespielt.

Zur Auslosung der Wettbewerbe

hatte die Sparkasse Harburg-Buxtehude

als Sponsor mit

Jörn Stolle, dem Direktor des Vermögensmanagements

des Kreditinstitus,

und dem Leiter des Vermögensmanagements,

Stephan

Rohn, zahlreiche Gäste eingeladen.

An deren Spitze zweifellos

Pierre-Michel Lasogga. Der Profi

vom Hamburger SV übernahm

die Rolle der „Glücksfee“. Der

22-jährige ehemalige U 21-Nationalspieler

löste seine Aufgabe mit

Bravour.

Gefragt nach seinen Wünschen

antwortete Lasogga

lächelnd: „Wenn mich Bundestrainer

Joachim Löw anruft und in

den Kader der Deutschen Nationalmannschaft

zur Fußball-Weltmeisterschaft

in Brasilien beruft,

verschiebe ich sogar meinen Urlaub.“

Ein großer und auch realisierbarer

Wunsch des jetzigen

HSV-Torjägers wäre auch einmal

bei einem Top-Club in der englischen

Premier League wie zum

kümmerte er sich erst einmal um

seine Schützlinge. An diesem Tag

waren es 19 Mädchen und Jungen

im Vorschulalter, die er regelmäßig

donnerstags betreut

und die sich erst einmal austoben

sollten. In der ersten Pause

dann konnten Paul-Reinhard

Schmidt und Wolfgang Diekmann

in Aktion treten. „Wir

können froh sein, dass wir solche

Trainer haben, die als

Übungsleiter und Funktionäre

sehr gute Arbeit leisten“, erklärte

Paul-Reinhard Schmidt. Vor

fünf Jahren begann Buhrmester

mit diesen Aktionen. Er war in

den Vorruhestand getreten und

wollte sich engagieren.

„Ich wollte meinen Enkeln

den Fußball so beibringen, wie ich

ihn vor Jahren meinen Söhnen

beigebracht habe“, verrät der ehrenamtliche

Trainer. „Mir macht

es Spaß und der Donnerstagvormittag

ist mit Fußball gefüllt.“

Zunächst musste er sich aber

noch einmal auf die Trainerschulbank

setzen. Mit 60 Jahren die

Trainerlizenz zu machen, war

nicht so einfach. Dennoch hat es

geklappt und zahlreiche Kinder

danken es ihm seitdem und hängen

an ihm wie die Kletten. Mit

den Schulen und den Kindergärten

in Himmelpforten arbeitet er

zusammen. „Das war meine Vorgabe,

ich mache es nur, wenn alle

mitmachen dürfen“, so Buhrmester.

Mittlerweile sind sogar ein

paar Kinder aus Engelschoff regelmäßig

mit dabei. Bis zu 25 Kinder

toben mit dem Trainer durch die

Halle. Unterstützung ist immer

Beispiel Manchester United zu

spielen. Doch seine ganze Konzentration

gilt dem HSV. „Wir

sind bei unserer derzeitigen Spielweise

auf einem guten Weg, um

Bezirk Lüneburg

mit dabei. Kindergärtnerin Claudia

Bösch hilft kräftig mit.

Die Arbeit von Buhrmester

begann mit Schul-AGs der dritten

und vierten Klassen. Dann kamen

die ersten und zweiten Klassen

dazu und eine Mädchen-AG. Die

haben mittlerweile andere

Übungsleiter übernommen. Günter

Buhrmester trainiert mit den

Kindergartenkindern, koordiniert

aber alle Gruppen.

Inzwischen betreut der MTV

Himmelpforten in Zusammenarbeit

mit den Schulen und Kindergärten

der Gemeinde Himmelpforten

sechs Fußball-AGs. Es gibt

Fördermittel von der Sportjugend,

vom LandesSportBund und drei

offizielle Kooperationsvereinbarungen

zwischen dem DFB, dem

Sportverein, der Schule und den

Kindergärten. Der Zulauf in der

Fußballabteilung des MTV Himmelpforten

in den letzten Jahren

ist gewaltig. Im kommenden

März planen die Verantwortlichen

wieder einen Tag des Kinderfußballs,

und Günter Buhrmester tüftelt

an weiteren Aktionen für den

Fußballnachwuchs.

„Dass wir nicht so unter dem

Rückgang an Fußballspielern leiden

wie andere Gegenden, liegt

am Engagement solcher Ehrenamtler

wie Günter Buhrmester“,

sagt Paul-Reinhard Schmidt. Buhrmester

gehört außerdem seit Jahren

zum Vorstand des Fußballkreises.

Beim TuSV Bützfleth arbeitete

er lange als Fußballobmann und

Abteilungsleiter.

Während sich die Offiziellen

nach der Ehrung wieder auf den

Weg machen, ist Günter Buhrmester

längst wieder in seinem

Element. Er liest seinen Fußballkindern

eine Weihnachtsgeschichte

vor. Danach gibt es noch

Weihnachtsgeschenke.

Manfred Borchers

Sie freuten sich zusammen mit HSV-Nachwuchstalent Pierre-Michel

Lasogga (Dritter von links) über eine gelungene Auslosung zum Sparkassen-Cup

in Tespe: Elbdeichs Team-Manager Philipp Meyn, Torwart Nico

Fabian und Spieler Mark Schade (von links).

Foto: Balzer

noch zahlreiche Punkte in der laufenden

Bundesliga-Saison zu

sammeln“, betonte ein locker

wirkender Pierre-Michel Lasogga.

Ulrich Balzer

Februar 2014 43


Bezirk Lüneburg

„Froh und dankbar“

Andreas Stahlbock war Mitglied im Club 100

Unermüdlich setzt sich Andreas

Stahlbock seit Jahren für seinen

Verein VfL Breese/Langendorf

in vielen Bereichen ein. Auf

eine Auszeichnung darf der fleißige

Vereinshelfer, der 2012 den

Ehrenamtspreis erhielt, ganz besonders

stolz sein. Andreas Stahlblock

ist 2013 für seine außerordentlichen

ehrenamtlichen Leistungen

als zweiter Lüchow-Dannenberger

überhaupt in den

„DFB-Ehrenamts-Club der 100“

aufgenommen worden. Dabei

freute sich Andreas Stahlbock mit

seiner Frau Heike über viele unvergessliche

Momente bei einem

Erinnerungsfoto mit dem DFB-Präsidenten: Andreas Stahlbock (r.) und

Wolfgang Niersbach.

„Dankeschön-Wochenende“ in

Barsinghausen sowie bei zwei

Länderspielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft

mit gebührendem

Rahmenprogramm in

Köln und in München.

Stahlbock, der zurzeit stellvertretender

VfL-Vorsitzender ist,

seit mehreren Jahren als Coach

die VfL-Männermannschaft führt

und zuvor 16 Jahre lang Jugendleiter

war, erlebte tolle Tage.

Höhepunkt im „Club 100“ war

die offizielle Ehrung des DFB anlässlich

des WM-Qualifikationsspiels

gegen Österreich in München

am 6. September vor rund

300 Gästen im Fünf-Sterne-Hotel

Sheraton. Dabei gab es für

Andreas und Heike Stahlbock

den ganz großen Fußball hautnah

und Stars zum Anfassen. Sie

genossen den Festakt unter Leitung

des DFB-Präsidenten Wolfgang

Niersbach. Neben den 100

Ehrenamtlichen des besonderen

Clubs wurden in der bayrischen

Landeshauptstadt auch die 24

Preisträger der bundesweiten

„Fair-Play-Medaille“ geehrt.

Neben Nationalspieler Holger

Badstuber und Ex-Nationalspieler

Manfred Schwabl präsentierte

Niersbach in Jupp

Heynckes noch einen Überraschungsgast.

„Er hat dokumentiert,

wie wichtig die kleinen

Vereine als Basis für erfolgreichen

Fußballsport sind“, erzählte

Andreas Stahlbock. Die „Club

100“-Mitglieder bestaunten in

der Allianz-Arena in vorderster

Reihe „auf Traumplätzen an der

Mittellinie“ einen 3:0-Sieg gegen

Österreich. Kaum minder interessant

war das Wochenende

zwei Monate später in Köln anlässlich

des weiteren WM-Qualifikationsspiels

im Rhein-Energiestadion

gegen Irland. Gemeinsam

mit einem befreundeten

Ehepaar sahen Heike und Andreas

Stahlbock das dominante

3:0 der DFB-Elf.

„Diese zwölfmonatige Mitgliedschaft

habe ich als Anerkennung

der vieljährigen Aufopferung

für den Fußballsport als Jugendtrainer,

Jugendleiter und

Funktionär beim VfL sowie als

Auswahltrainer gesehen. Allein

im Niedersächsischen Fußballverband

sind 50.000 Menschen ehrenamtlich

tätig. Ich hatte das

Glück, dafür belohnt zu werden“,

ist Andreas Stahlbock froh und

dankbar, diesem exquisiten Kreis

angehört zu haben.

Andreas Koopmann

Der TV Meckelfeld kann auf eine erfolgreiche Herbstsaison

2013 in der U 15-Kreisliga Harburg zurückblicken. Das Team des Trainer-

Duos Thorsten Tillmann und Ralf Frenzel beendete die Spielzeit ohne Niederlage

und mit einem sensationellen Torverhältnis von 38:4. Damit belegen

die Kicker des Jahrgangs 1999 den 1. Tabellenplatz. Der Lohn für diesen

Erfolg ist der Aufstieg in der Bezirksliga. Die Jungs begannen die Saison

mit einem 5:1-Heimsieg gegen die SG Salzhausen-Garlstorf. Davon

beflügelt wurde auch das erste Auswärtsspiel bei der JSG Jesteburg/Bendestorf

mit 8:1 gewonnen. Nach weiteren Erfolgen gegen TuS Nenndorf

(7:0), TSV Eintracht Hittfeld (2:0), TVV Neu Wulmstorf (7:1) und gegen die

JSG Auetal/Brackel (8:0) war der Aufstieg schon am vorletzten Spieltag

perfekt. Mit dem 1:1-Unentschieden gegen die JSG Elbdeich/Laßrönne II

gab es noch einen kleinen Dämpfer. Bereits jetzt schon freut sich der TV

Meckelfeld auf die Frühjahrserie 2014, in der neue Aufgaben auf die

Jungs und das Trainerteam warten. Vorrangige Ziele sind der Klassenerhalt

in der Bezirksliga und der Einzug in das Pokalfinale. Ulrich Balzer

Die Mädchen-Kreisauswahl Rotenburg des Jahrgangs

2002 räumte beim Auswahlturnier in Uelzen voll ab. In der

Gruppenphase sprang mit 6:2 Toren und zwölf Punkten der zweite Platz

heraus. Im Halbfinale setzte sich das Team von Sonja Meinke gegen

Osterholz durch ein Tor von Franka Meinke mit 1:0 durch. Im spannenden

Endspiel lagen die Rotenburgerinnen gegen die in der Anfangsphase

stärkeren Diepholzerinnen zunächst mit 0:1 hinten. Doch Rotenburg steigerte

sich. Elea Seba erzielte den umjubelten Ausgleichstreffer zum 1:1.

Es folgte ein Siebenmeterschießen. Durch die Treffer von Beyza Ozidelek,

Nadine Grymilas und Franka Meinke hatten die Rotenburgerinnen am

Ende mit 3:2 die Nase vorn. Auch dank der starken Leistungen der beiden

Torhüterinnen Eva Ballreich und Jana Arnoldt gewann die Rotenburger

Kreisauswahl das Finale in Uelzen.

Joachim Riegel

44

Februar 2014


Er ist die „treibende

Kraft“ des TSV Wanna

Ehrenamtspreis für Michael Heinsohn

Michael Heinsohn vom TSV

Wanna ist der diesjährige

DFB-Ehrenamtspreissieger des

Fußballkreises Cuxhaven. Im Rahmen

einer Feierstunde im Landgasthaus

Seebeck Flögeln wurden

die verdienten Kreisehrenamtspreisträger

für ihr Engagement

geehrt. Die DFB-Urkunde

und die DFB-Armbanduhr erhielten:

Jan Albers (TSV Lamstedt),

Stefan Gehlhaar (SG Stinstedt),

Uwe Hesse (TuRa Hechthausen)

und Claus Hildebrandt (FC Geeste

06).

In seiner Rede hob der stellvertretende

Kreisvorsitzende Heiko

Wiehn als Ehrenamtsbeauftragter

die langjährige Tätigkeit

von Michael Heinsohn beim TSV

Wanna hervor. Heinsohn begann

1991 als Trainer im Jugendbereich

seines Heimatvereins. Seitdem

schossen die Jugendmannschaften

beim TSV Wanna wie

Pilze aus der Erde. Dank seiner

Einsatzbereitschaft hat der Verein

alle Jugendaltersklassen besetzt.

Eine seiner größten Herausforderungen

war die Organisation

eines der größten Jugendfußballturniere

Norddeutschlands,

des CN/CK-Cup in Wanna

in den Jahren 2009 und 2010.

Weit über 100 Mannschaften

nahmen an diesen Turnieren teil.

Ebenfalls setzte Heinsohn sich

erfolgreich dafür ein, dass der

TSV Wanna ein DFB-Minispielfeld

erhielt.

„Du bist die treibende Kraft

im Verein“, so Heiko Wiehn,

„hast neben der Schiedsrichterausbildung

den Trainerschein

Verdiente Ehrenamtler wurden im NFV-Kreis Cuxhaven ausgezeichnet. Das Bild zeigt (von links) Michael Heinsohn,

Heiko Wiehn (Ehrenamtsbeauftragter), Claus Hildebrand, Ernst-Wilhelm Hoffmann (stellvertretender

Kreisvorsitzender), Uwe Hesse, Fritz Schlichting (Schriftführer), Stefan Gehlhaar, Jan Albers und Walter Kopf

(Kreisvorsitzender NFV-Kreis Cuxhaven).

Teutonia zum Fünften

Landesligist dominiert den AZ-Presse-Cup

Die Siegesserie reißt nicht ab.

Bereits zum fünften Mal hintereinander

sicherte sich SV Teutonia

Uelzen den AZ-Presse-Cup.

Durch ein müheloses 4:0 im Finale

gegen den MTV Barum verteidigte

das Team von Trainer Torben Tutas

die Uelzener Hallenfußballkrone.

Die Blau-Gelben kamen alles

andere als gut ins Turnier. Schon

im Eröffnungsspiel gegen den TuS

Bodenteich gab es ein torloses

Remis. Die Teutonen steigerten

sich aber fortan von Spiel zu

Spiel. Auch die Barumer sahen

ein, dass sie gegen den Landesliga-Spitzenreiter

im Endspiel ohne

Chance waren und freuten

sich über ihren überraschenden

zweiten Platz. Zusätzlich zum

Cup-Gewinn gab es für Teutonia

ein Preisgeld in Höhe von 1.500

Euro. Der Zweitplatzierte durfte

sich über einen Geldsegen in

Höhe von 1.000 Euro freuen.

Im „kleinen Finale“ gewann

TuS Bodenteich mit 2:0 gegen

den SV Rosche. Die Bodenteicher

waren über den verpassten Finaleinzug

enttäuscht, doch einer

von ihnen, Gino Bölter, wurde

von den Trainern zum besten

Spieler des Turnieres gewählt. Immerhin

ein kleiner Trost für ihn.

Moritz Niebuhr, Keeper von Teutonia

Uelzen, wurde zum besten

Torwart des Turnieres gewählt.

Mit Andris Kuvsinovs kann sich

ein weiterer Teutone über eine

Sonderauszeichnung freuen,

denn er wurde mit sechs Treffern

aus acht Spielen Torschützenkönig.

Sogar der in der Vorrunde

ausgeschiedene SV Jelmstorf hatte

etwas zu lachen: Der Verein

wurde als fairstes Team beim

7. AZ-Presse-Cup ausgezeichnet.

Bereits zum siebten Mal

wurde der Budenzauber von

Bezirk Lüneburg

Fachübungsleiter C und die Vereinsmanagerausbildung

absolviert,

hast zusammen mit deinen

Mitstreitern in den letzten Jahren

Herausragendes geleistet“, würdigte

Heiko Wiehn das Schaffen

von Michael Heinsohn. Außerdem

engagiert Heinsohn sich

beim NFV-Kreis Cuxhaven im Jugendausschuss.

Lohn für seine

über Jahrzehnte andauernde

Tätigkeit ist nun der Ehrenamtspreis.

Eine Auszeichnung erhielt

auch Claus Hildebrandt, der seit

1980 Fußballfachwart und Fußballabteilungsleiter

beim FC

Geeste 06 ist. Anerkennung erfuhr

zudem Stefan Gehlhaar von

der SG Stinstedt. Seit zwölf Jahren

ist er als Trainer für die 1. Herrenmannschaft

verantwortlich. Er

hat es verstanden, dank seiner

guten Führungsqualitäten Spieler

aus der Gemeinde Loxstedt in einer

Mannschaft zu vereinen.

Uwe Hesse (TuRa Hechthausen)

ist seit 40 Jahren als Jugendtrainer

tätig und trainiert immer

Sonntagmorgens die jüngsten

Fußballer seines Stammvereins.

Seit 1980 ist er aktiver Schiedsrichter

des NFV-Kreises Cuxhaven

und war 14 Jahre im Kreissportgericht

tätig.

Einer der „stillen Stars“ ist

auch Jan Albers vom TSV Lamstedt.

Seit 1992 ist er ein zuverlässiger

und begeisterter Betreuer

für die Mannschaften des TSV

Lamstedt. Er versucht den Spielern

alle Wünsche zu erfüllen und

nimmt den Trainern gerade in der

Spielvorbereitung viele Arbeiten

ab.

Fritz Schlichting

der Allgemeinen Zeitung und

SV Germania Ripdorf ausgerichtet.

Die Fußball-Elite

des Kreises spielt dabei vor

mehreren hundert Zuschauern

mit einer Rundumbande, die

dem Turnier eine besondere

Würze verleiht. Nicht umsonst

waren schon eine Viertelstunde

vor dem ersten Anpfiff alle

Karten ausverkauft.

Patrick Ristow

SV Teutonia Uelzen hat zum fünften Mal hintereinander das bedeutendste Hallenfußballturnier im NFV-Kreis

Uelzen gewonnen.

Februar 2014 45


Bezirk Lüneburg

Ulrike Fanslau übernimmt im Heidekreis den seit dem Tod von

Udo Albaum vakanten Schatzmeisterposten bis zum nächsten Kreistag

2015 kommissarisch. Damit ist der Vorstand des Fußballkreises wieder

komplett. Kreisvorsitzender Heinrich Eickhoff zeigte sich erleichtert, für

das arbeitsintensive Amt eine kompetente Nachfolgerin gefunden zu haben.

Ulrike Fanslau gehört seit 2000 fast ununterbrochen dem Vorstand

des SV Soltau an, zunächst als Geschäftsführerin, aktuell als Kassenwartin.

Das Bild zeigt den jetzt wieder kompletten geschäftsführenden Vorstand

des Heidekreises mit (von links) dem Kreisvorsitzenden Heinrich

Eickhoff, der neuen Schatzmeisterin Ulrike Fanslau, dem 2. Vorsitzenden

Peter Jantschik und der Schriftführerin Nora Krsmanovic. Thomas Riese

Bezirk Weser-Ems

Die SG Lemgow/Woltersdorf stellte bei der Ü 32-Hallenmeisterschaft

den Kreismeister im NFV-Kreis Lüchow-Dannenberg. Die

beiden besten Mannschaften des Turniers, der SV Küsten und die SG Lemgow/Woltersdorf,

erreichten in der Sporthalle Clenze das Endspiel. Beide

Teams gewannen ihre Spiele in der Vorrunde und zogen verlustpunktfrei

ins Halbfinale ein. Hier setzte sich der SV Küsten mit 3:0 gegen den SC

Lüchow sowie die SG Lemgow/Woltersdorf mit 3:1 gegen den MTV Dannenberg

durch. In einem hochklassigen Endspiel stand es nach Ablauf der

regulären Spielzeit 1:1, so dass ein Neunmeterschießen die Entscheidung

bringen musste. Hier siegte die SG Lemgow/Woltersdorf mit 3:2. Im Neunmeterschießen

um Platz drei gewann zuvor der SC Lüchow mit 4:3 gegen

den MTV Dannenberg.

Christian Böhnsch

TuS Haste hat die Osnabrücker Hallenstadtmeisterschaft der Ü 40-Altsenioren

gewonnen, die in der Sporthalle des SV Hellern ausgetragen wurde.

Alle zehn gemeldeten Mannschaften nahmen an der Hallenmeisterschaft

teil, die in zwei Gruppen eingeteilt worden war. In Gruppe A konnte

sich TuS Haste relativ deutlich mit drei Punkten Vorsprung vor dem SC Türkgücü

durchsetzen. Der TuS Nahne hingegen lag in Gruppe B am Ende nur

knapp mit einem Punkt vor dem SV Hellern. Die Halbfinals „über Kreuz“

entschieden jeweils die Gruppenersten für sich, so dass das Endspiel TuS

Nahne gegen TuS Haste hieß. Dieses war sehr stark von taktischer Disziplin

geprägt. Am Ende reichte den Hastern ein Tor zum Sieg. Simone Kuschel

580 Euro für Kenny Dean. Der Erlös des Hallenturniers des

TuS Ofen, das der VfL Oldenburg II gewann, geht an den 14-jährigen

Kenny Dean (Mitte), der seit einem schweren Verkehrsunfall im Wachkoma

liegt. Die Auszählung ergab eine Summe von stattlichen 580 Euro,

die nun an den Vater übergeben wurde. „Mein ganz großer Dank an den

TuS Ofen, insbesondere an Klaus Friedemann (Obmann) und natürlich an

alle Beteiligten, die dazu beigetragen haben“, sagt Kennys Vater Torben

Müller voll Rührung. „Ganz besonders möchte ich in diesem Rahmen auch

meinen speziellen Dank an Harald Bruckner richten für seine tolle Bewirtung

mit dem sehr liebevollen Spendenaufruf.“

Weihnachtsfrühstück. Dazu trafen sich

kurz vor Weihnachten die Schiedsrichter des Kreises

Osnabrück-Stadt. Mit rund 60 Teilnehmern war

die Veranstaltung in „Klattes Speisekammer“ wie

immer sehr gut besucht. Kreisschiedsrichterobmann

Torsten Aderhold sprach seinen Dank an die

Aktiven und Passiven sowie alle Mitglieder des

Schiedsrichterausschusses für die geleistete Arbeit

im vergangenen Jahr aus. Für die Mitglieder des

Ausschusses gab es von Aderhold ein kleines Präsent.

Das Foto zeigt (v.l.) Ehrenmitglied Horst Käuper,

Torsten Aderhold, Claus Klusmann, Reinhard

Sanner, Markus Büsing, Rafael Schmidt und Rita

Specht.

Simone Kuschel

46

Februar 2014


Nicht der Dumme,

sondern der Clevere

Andreas Schultjan und Tobias Harink sind

Ehrenamtspreisträger in der Grafschaft

Andreas Schultjan und Tobias

Harink (U 23) heißen die beiden

aktuellen Ehrenamtspreisträger

in der Grafschaft Bentheim.

Beide sind für den SV Bad Bentheim

tätig und wurden kürzlich

zusammen mit den weiteren

Preisträgern ausgezeichnet. Zahlreiche

Ehrengäste aus Politik und

Sport würdigten die unentgeltliche

Arbeit der Geehrten und hoben

in ihren Grußworten die Bedeutung

des Ehrenamtes heraus.

Der zweite Vorsitzende des

SV Bad Bentheim, Gerd Heilen,

freute sich sehr, dass beide

Preisträger in diesem Jahr aus den

eigenen Reihen kommen. „Das

zeigt, dass wir tolle Leute im Verein

haben“, sagte Heilen. Ohne

Geehrte und Gratulanten bei der Auszeichnung der Ehrenamtspreisträger

in der Grafschaft Bentheim. Das Foto zeigt (v.l.) den Bezirksehrenamtsbeauftragten

Hubert Börger, Andreas Schultjan, den Kreisvorsitzenden

Bernd Gerdes, Tobias Harink, den Landesehrenamtsbeauftragten Hermann

Wilkens, Kreisjugendobmann Harald Koning und den Bezirksvorsitzenden

Ferdinand Dunker.

Langjährige Schiris

wurden ausgezeichnet

Bohse und Hackmann seit 50 Jahren aktiv

Mit Jahresabschlussfeiern vor

den Festtagen hat sich

der Kreisschiedsrichterausschuss

Emsland bei den Schiedsrichtern

für deren ehrenamtlichen Einsatz

bedankt, Unparteiische für ihren

langjährigen Dienst geehrt und

die „Schiedsrichter des Jahres“

ausgezeichnet. Begrüßt wurden

die Unparteiischen von Kreisschiedsrichterlehrwart

Paul Ingo

Grundke und ihrem Ausschussvorsitzenden

Michael Hüsing.

Heinz-Gerd Evers, der stellvertretende

Vorsitzende des

Kreisfußballverbandes und Ehrenmitglied

im Schiedsrichterausschuss,

überbrachte bei den Veranstaltungen

die Grüße und

Glückwünsche des NFV-Kreisvorsitzenden

Hubert Börger und

dankte den Unparteiischen für

ihren Einsatz: „Ihr macht einen

guten Job, der nicht immer einfach

ist.“ Evers bat die Spielleiter,

auch weiterhin engagiert die

übertragenen Aufgaben wahrzunehmen.

Evers lobte besonders den

Einsatz „unserer ganz jungen Kameraden“

und forderte den Schirinachwuchs

auf, sich nicht entmutigen

zu lassen, „wenn ihr mal

eines von Spielern, Trainern und

Zuschauern ‚auf die Mütze’ bekommt.

Ihr seid ein wichtiger Bestandteil

des emsländischen Fußballs,

ohne euch würde der Ball

nicht rollen“, so Evers, der aber

gleichzeitig alle Schiedsrichter

auch zur Selbstkritik aufforderte.

„Unsere Aufgabe als Kreisschiedsrichterausschuss

wird vor

allen Dingen der Erhalt der jungen

Kameraden sein und die gezielte

Werbung von älteren Interessierten.

Nur dann haben wir eine

Möglichkeit, auch in naher Zukunft

noch alle Seniorenspiele

und den Großteil der Jugendspiele

zu besetzen“, sagte der Vorsitzende

des Schiedsrichteraus-

Bezirk Weser-Ems

Andreas Schultjan gäbe es beim

SV keinen Frauenfußball, betonte

der zweite Vorsitzende. Die Familie

Harink bezeichnete Heilen als

„eingefleischte Fußballfamilie“.

Während Hermann Harink sich

seit vielen Jahren in verschiedenen

Funktionen beim SV Bad

Bentheim engagiert, gewann sein

Sohn Tobias Harink nun den

U 23-Ehrenamtspreis, den dessen

Bruder Christian bereits 2008 erhalten

hatte.

Auch für Bürgermeister Dr.

Volker Pannen war es eine „besondere

Freude“, dass zwei Ehrenamtliche

des SV Bad Bentheim

in diesem Jahr die Preisträger seien.

Das Ehrenamt sei unverzichtbar,

sagte Pannen, und – Johann

Wolfgang von Goethe zitierend –

etwas, dass die Welt im Innersten

zusammenhalte. Pannen dankte

allen Preisträgern, dass „ihr euch

so wunderbar engagiert“.

Auch der NFV-Vizepräsident

und Bezirksvorsitzende Ferdinand

Dunker betonte, dass das Ehrenamt

für den Fußball von unverzichtbarer

Bedeutung sei. Ein

Großteil der Menschen verrichte

seinen Dienst im Fußball ehrenamtlich.

„Die Organisation des

Fußballs lebt vom Ehrenamt“,

verdeutlichte Dunker. Das Ehrenamt

bringe einem persönlich sicherlich

kein Geld, jedoch Erlebnisse,

die man nicht missen

möchte, sagte der NFV-Vizepräsident.

„Das Ehrenamt kann mehr

Leben ins Leben bringen“, meinte

Dunker.

Der Landesehrenamtsbeauftragte

Hermann Wilkens aus Papenburg

betonte, dass der Ehrenämtler

nicht der Dumme,

sondern der Clevere sei. „Alles,

was man für den späteren Beruf

braucht, kann man beim Fußball

lernen“, richtete Wilkens seine

Worte vor allem auch an

die Nachwuchs-Ehrenämtler. Auf

DFB-Ebene würden daher momentan

die Chancen der Einführung

eines Unternehmenssiegels

zur Vereinbarkeit von Beruf

und freiwilligem Engagement

ausgelotet, berichtete der Landesehrenamtsbeauftragte.

„Wir

müssen für das Ehrenamt werben

und den Wert des Ehrenamts

steigern“, ist sich Wilkens

sicher.

Schultjan freute sich sehr

über seine Auszeichnung, betonte

jedoch, dass es ohne die Familie

nicht gehe. „Ich habe meine

Familie praktisch mit auf den

Sportplatz gezogen“, sagte

Schultjan. Das Ehrenamt werde

nicht nach Zeit bemessen. Jeder

könne klein anfangen, aber man

könne daraus auch einen Lebensinhalt

machen, meinte der Kreisehrenamtssieger.

Die weiteren Preisträger in

der Grafschaft Bentheim sind: Peter

Steiner (Borussia 26 Schüttorf),

Heinrich Kethorn (Spvgg

Brandlecht-Hestrup), Herta Kuite

(SV Hoogstede), Jan Berg (SV

Grenzland Laarwald) und Marco

Olthoff (SV Esche) sowie die

U 23-Preisträger Inken Eilering

und Tim Hollmann (beide SG Bad

Bentheim), Matthias Völkerink

(SV Esche), Michael Weiden (SV

Grenzland Laarwald) und Dennis

Wolterink (SV Vorwärts Nordhorn).

Andreas Huisjes

Für eine 50 Jahre lange Tätigkeit als Fußballschiedsrichter wurden Hermann

Bohse und Erwin Hackmann (Dritter und Vierter von links) vom Vorsitzenden

des Schiedsrichterausschusses, Michael Hüsing, dem stellvertretenden

Vorsitzenden des NFV-Kreises Emsland, Heinz-Gerd Evers, und

Lehrwart Markus Thiel (von links) geehrt. Foto: Gerd Mecklenborg

schusses, Michael Hüsing. Wichtig

sei es, unsachlicher Kritik von

Trainern, Zuschauern und Eltern

bei Spielen in den unteren Einsatzklassen

entgegenzuwirken.

„Hier haben wir daher einen weiteren

Schwerpunkt unserer Tätigkeit

als Ausschuss gesetzt. Gemeinsam

mit den Vereinen wollen

wir versuchen, diese Störfeuer

zu unterbinden“, so Hüsing und

Grundke.

Als Vorbilder für den Nachwuchs

bezeichneten Hüsing und

Grundke all die Schiris, die für

ihren langjährigen „Dienst an der

Pfeife“ geehrt wurden.

Gerd Mecklenborg

Februar 2014 47


Bezirk Weser-Ems

Kreative Kurzschulung

Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern

„Wie gewinne ich ehrenamtliche

Mitarbeiter für die

Vereinsarbeit?" So lautete die

Fragestellung während einer

Kurzschulung im Haus des

Sports in Sögel, zu der der

NFV-Ehrenamtsbeauftragte Hermann

Wilkens und Referent

Dieter Plaggemeyer Vereinsführungskräfte,

Jugendbetreuer

und Trainer aus der Region begrüßen

konnten. Vier Lerneinheiten

mit einer Gesamtdauer

von 170 Minuten standen auf

dem Programm. „Das Ehrenamt

im Sport gewinnt eine immer

größere Bedeutung und

ohne das ehrenamtliche Engagement

der Vereinsmitglieder

würde im Amateur- und Jugendfußball

kein Ball mehr rollen“,

sagten Wilkens und Plaggemeyer.

Die Gewinnung ehrenamtlicher

Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter für den Fußball

werde in der Zukunft nicht unbedingt

leichter, so die Initiatoren.

Andere Lebensformen, die

mit flexibleren Arbeitszeiten bei

Im Rahmen des Addi-Vetter-Cups

2013 wurden die Ehrenamtspreisträger

des NFV-Kreises Osnabrück-Stadt

geehrt. Der Kreisehrenamtsbeauftragte

Peter Müller

stellte die Preisträger bei der Ehrung

vor.

gleichzeitiger Mehrbelastung

einhergingen, verändertes Freizeitverhalten,

aber auch Mitgliederrückgang

in den Vereinen

sowie die demografische

Entwicklung trügen dazu bei,

dass das Thema „Ehrenamt“

anders zu bewerten sei als in

Ehrenamtspreis für

Friedhelm Fähmel

Auszeichnung im NFV-Kreis Osnabrück-Stadt

Friedhelm Fähmel (TuS Haste)

erhielt den Zuschlag als

Kreisehrenamtssieger. Er engagiert

sich seit vielen Jahren im

Verein auf unterschiedlichste

Weise. Seit 2011 ist er neben

seiner dreifachen Tätigkeit als

Die Ehrenamtssieger des NFV-Kreises Osnabrück-Stadt. Das Foto zeigt

(v.l.) den Kreisehrenamtsbeauftragten Peter Müller mit Friedhelm Fähmel

(TuS Haste), Thomas Kastrup (OSC), Ralf Pöppelmann (BW Schinkel), Gisela

Smits-Müller (Spvg Haste) und Günter Ballmann (VfL Osnabrück).

den vergangenen Jahrzehnten,

hieß es.

Anhand einer Multimediaprojektion

präsentierte Referent

Plaggemeyer zielgerichtete Strategien

und übte mit den Kursteilnehmern

Gesprächsführung,

aber auch praktische Dinge

wie sicheres Arbeiten mit modernen

Kommunikationsmedien

Jugendtrainer auch Jugendobmann

und bildet sich selbst bei

Trainerlehrgängen weiter. Er begleitet

junge Trainer, führt Trainerlisten

und organisiert zusätzlich

außersportliche Aktivitäten

wie Abschlussfahrten und Weihnachtsfeiern.

Auch bei der

Sportwerbewoche organisiert er

kräftig mit.

Ralf Pöppelmann ist seit vielen

Jahren Trainer bei Blau-Weiß

Schinkel und hat u.a. die B-Jugend

vor Jahren ins Finale der

Niedersachsenmeisterschaft gebracht.

BW Schinkel ist Ralf Pöppelmann

dankbar für seine jahrzehntelange

Unterstützung und

Treue.

Günter Ballmann übt beim

VfL Osnabrück mehrere ehrenamtliche

Tätigkeiten aus. Er koordiniert

alle Anfragen bezüglich

Freundschaftsspielen und

Hallenturnieren sowie Trainingstermine

aller U-Mannschaften.

Er kümmert sich um die Einsätze

der vereinseigenen Fahrzeuge

und um die Anmietung

der Osnabrücker Sportanlagen,

pflegt die Vereins-Internetseite

und ist zuständig für die Beflockung

der Trikots und Trainingsanzüge.

Zudem ist Ballmann

Teilnehmer an den Staffeltagen

auf Kreis- und Bezirksebene

und der Oberliga. Der

VfL Osnabrück ist zu Recht

stolz auf die „gute Seele“ im

Leistungszentrum.

wie Metaplanwand, Beamer

oder Laptop. Die Teilnehmer

der Schulung in Sögel brachten

dabei ihre regionalen Erfahrungen

ein. „Das war eine rundum

kreative und sehr konstruktive

Veranstaltung“, waren sich

alle Kursteilnehmer nach der

Schulung einig.

Gerd Mecklenborg

Mit einer Mediaprojektion wurden die einzelnen Themen jeweils sehr anschaulich begleitet.

Foto: Gerd Mecklenborg

Thomas Kastrup hat in den

letzten Jahren in Zusammenarbeit

mit Dirk Heinemann und

Frank Lehmann den Mädchen-

Fußball des OSC in herausragender

Weise auch über die

Osnabrücker Grenzen hinaus

nach vorn gebracht. Gleichzeitig

ist er als Schiedsrichter tätig

und organisiert die Bewirtschaftung

der Hütte (Verkauf

während der Spiele) und leitet

Umbauarbeiten der Kabinen.

Der Kabinenumbau für die

Mädchen und Damen ist bereits

abgeschlossen – der für die

Herren ist in Planung. Der kontinuierliche

Aufbau des Mädchenfußballs

im OSC wurde in

diesem Jahr mit dem Aufstieg

in die B-Juniorinnen-Niedersachsenliga

belohnt. Inzwischen

sind vier Mädchenmannschaften

am Start. Weiterhin

findet eine enge Zusammenarbeit

mit dem Trainerteam der

Damen statt.

Gisela Smits-Müller ist erfolgreiche

Mädchentrainerin bei

der SpVg Haste. Die Pädagogin

kümmert sich auch um Schul-

AGs und engagiert sich zusammen

mit Juppi Gerding in der

aktiven Mädchen-Fußballabteilung

bei der SpVg Haste. Die

SpVg Haste dankt für ihr Engagement

nicht nur im Mädchenfußball,

sondern auch im Schul-

Behindertenbereich.

Simone Kuschel

48

Februar 2014


Heino Jochens lobt

die guten Leistungen

23 neue DFB-Trainer-C-Breitenfußball

Sehr zufrieden war Lehrgangsleiter

Heino Jochens

mit den guten Leistungen in

der theoretischen sowie auch

in der praktischen Prüfung des

Trainerlehrganges der NFV-Kreise

Friesland, Wilhelmshaven

und Wittmund. 120 Lerneinheiten

galt es in der Zeit von August

bis Dezember zu absolvieren,

bevor die Teilnehmer die

DFB-Trainer-C-Breitenfußball-Lizenz

in den Händen halten

konnten.

Die neuen Lizenzinhaber

verfügen nun über fußballspezifisches,

aber auch pädagogisches

Grundwissen. Durch die

Ausbildung sind die lizenzierten

Trainer in der Lage, spielerisches

und zielgerichtetes Training in

den Altersstufen G- bis A-Junioren

in den Vereinen anzubieten.

„Wir haben die Grundlagen geschaffen.

Jetzt heißt es für die

neuen Trainer, die bereits allesamt

im Trainerbereich tätig

sind, das Erlernte weiterzugeben

und die angebotenen Fortbildungen

wahrzunehmen“, so ein

zufriedener Heino Jochens.

Neben Jochens fungierten

als Dozenten Tammo Neubauer

(Stützpunkttrainer), Rainer Müller

(Lehrausschuss Wesermarsch),

Dieter Grötschel, Christophe

Wohlgezogen (Lehrausschuss

Wilhelmshaven) und

Björn Jabubitz (NFV). Die fußballfachliche

Ausbildung lag in

den bewährten Händen von

Hans-Hermann Heinen (Lehrausschuss

Wittmund). Die Prüfung

Unter der Leitung der NFV-Kreislehrwarte Friesland, Wilhelmshaven und Wittmund erhielten 23 Teilnehmer in

Friedeburg die DFB-Trainer-C-Breitenfußball-Lizenz.

Foto: Dieter Engel

Piesbergs Erste

knackt die TSG

2:0-Erfolg über den Regionalligisten

Die Frauen des Piesberger SV

sind neuer Stadtmeister unter

dem Hallendach. Die Oberliga-Kickerinnen

setzten sich

souverän durch und schlugen

im Finale die TSG Burg Gretesch

mit 2:0. Auch auf dem

dritten Rang landete mit der

Reserve des PSV eine Piesberger

Mannschaft.

In zwei Gruppen spielten

insgesamt zehn Mannschaften

um den Titel. Die Besucher in

der Ballsporthalle Hellern sahen

dabei viele spannende Spiele,

die mit einigen schönen Szenen

gespickt waren.

Ein vereinsinternes Duell

hielt das erste Halbfinale des

Turniers bereit: Die erste Mannschaft

des Piesberger SV traf

auf die eigene Reserve. Beide

Teams wollten unbedingt ins Finale

und zeigten technisch guten

und kombinationssicheren

Fußball. Piesbergs „Erste“ gewann

am Ende etwas glücklich

mit 3:2. Beide Mannschaften

waren sicherlich eine Bereicherung

für das Turnier, denn nicht

nur auf dem Parkett sorgten

die Blau-Gelben für Stimmung.

Neuer Stadtmeister: Die Oberligamannschaft des Piesberger SV.

Überzeugen konnte

auch die SVG Haste,

die mit ihrem

frechen und

schnörkellosen

Spiel bis ins Halbfinale

kam. Dort

wartete mit der

TSG Burg Gretesch

allerdings ein „Brocken“

auf die Blau-

Weißen, dem sie

nicht gewachsen

waren. Locker „zerlegte“

der Regionalligist

die SVG;

am Ende hieß es 7:0 für das

Team von Ralf Spanier.

Keineswegs versteckend,

sondern sofort agierend präsentierten

sich die PSV-Damen im

Finale gegen die ranghöhere

TSG Burg Gretesch und kamen

nach wenigen Minuten durch

Sarah Buck auch zur Führung.

Doch so einfach wollte sich der

Regionalligist nicht geschlagen

geben. Die TSG versuchte es aus

allen Lagen, scheiterte aber zumeist

an der gut agierenden

PSV-Mannschaft oder an Torhüterin

Birte Ostendorf. Die „Aushilfskeeperin“

hielt ihre Mannschaft

mit einigen guten Paraden

in Führung, die wiederum

Sarah Buck kurz vor dem Ende

auf 2:0 ausbauen konnte. Mit

diesem 2:0 geht der Titel des

Hallenstadtmeisters in diesem

Jahr an den Piesberger SV. Die

Spielvereinigung Haste traf im

Spiel um Platz drei auf die zweite

Mannschaft des Piesberger

SV, bündelte hier nochmal alle

Kräfte und bot den Blau-Gelben

die Stirn. Mühsam, aber am Ende

verdient gewann der Piesberger

SV II mit 3:2, bei der SVG

Bezirk Weser-Ems

wurde von Bernhard Lampe,

NFV-Koordinator für die Verbandslehrarbeit

im Bezirk Weser-

Ems, abgenommen. Heinz Lange,

NFV-Kreisvorsitzender Friesland,

beglückwünschte alle Teilnehmer

zu ihrem persönlichen

Erfolg und bedankte sich beim

TuS Strudden für die organisatorische

Betreuung.

Folgende Teilnehmer haben

den Lehrgang erfolgreich absolviert:

Holger Janssen, Hendrik

Renken, Andreas Breu (alle TuS

Leerhafe/Hovel), Frank Saathoff,

Uwe Mews, Marc Redler, Holger

Schlichting, Fabian Rose,

Stefanie Minuth (alle TuS Strudden),

Michael Thiergarten,

Thorsten Wiesner (beide TuS Sillenstede),

Andreas Hübner, Leonard

Sarnow (beide FC Zetel),

Dennis Brede, Erik Berwald, Patrick

Schumann (alle TuS Holtriem),

Girma Amen (STV Voslapp),

Kristof Hoßbach (VfL Wilhelmshaven),

Thorsten Frers

(TuS Büppel), Heike Lindenberg

(TV Neuenburg), Manuel Pinn

(TuS Obenstrohe), Jens Adams,

Jens Backhaus (beide TuS

Esens). Kai Gruber (SW Middelsfähr)

und Jan Lamberti (TuS

Esens) erlangten den DFB-Teamleiterausweis.

Michael Schmidt,

Mario Ahlrichs und Klaus-Peter

Münchow (alle TuS Strudden)

nahmen zur Lizenzverlängerung

am Lehrgang teil. Dieter Engel

Foto: Robert Gertzen

Haste schienen zum Ende des

Spiels die Kräfte zu schwinden.

Michaela Stallkamp, Vorsitzende

des Mädchen- und Frauenausschusses

im NFV-Kreis Osnabrück-Stadt,

ehrte anschließend

die erfolgreichen Teams.

Doch nicht nur für die drei bestplatzierten

Mannschaften gab es

Auszeichnungen. So durfte sich

Pyes Sarah Buck mit sieben Treffern

über den Pokal der Torschützenkönigin

freuen, beste

Torhüterin wurde Jennifer Volkmer

vom VfR Voxtrup.

Robert Gertzen

Februar 2014 49


Bezirk Weser-Ems

Schiedsrichter von

RW Sande geehrt

Sie halten den Spielbetrieb am Laufen

Einen besseren Rahmen als die

NFV-Schiedsrichterbezirksmeisterschaften

hätte es für eine Ehrung

nicht geben können. Im

Rahmen der NFV-Aktion „Fleißige

Schiedsrichter“ wurden die

Schiedsrichter des RW Sande für

ihr Engagement während der Saison

2012/2013 ausgezeichnet.

Günther Thielking (NFV-Verbandsschiedsrichterlehrwart)

und

Georg Winter (Schiedsrichtervorsitzender

NFV-Bezirk Weser Ems)

sparten nicht mit lobenden Worten.

„Was die Schiedsrichter des

RW Sande geleistet haben, war

schon imposant. Es wurde im hohen

Maße dazu beigetragen, den

Spielbetrieb am Laufen zu halten“,

stellte Thielking fest. Insgesamt

500 Spiele, davon 350

Punktspiele, wurden von den Unparteiischen

des RW Sande absolviert.

Als besonderen Dank erhielten

die Referees dafür aus den

Händen von Günther Thielking

und Georg Winter eine Ehrenurkunde

sowie eine Sporttasche.

Bereits im Vorfeld bekam der Vereinsschiedsrichterobmann

von

RW Sande, Manuel Kramer,

Schiedsrichterpfeifen vom Vorsitzenden

des NFV-Bezirkes Weser

Ems, Ferdinand Dunker, überreicht.

„Aktuell haben wir mit

Hartmut Abrahams, Tobias

Zahn, Peter Schindler, Malte

Bartels, Fritz Hacke, Robin Melzer,

Michael Ramke, Wolfgang

Deters und mir insgesamt neun

Schiedsrichter. Wir halten aber

die Augen offen und arbeiten

an der Nachwuchsgewinnung“,

so ein sichtlich über die Ehrung

erfreuter Manuel Kramer.

Dieter Engel

Günther Thielking (u.r.) und Georg

Winter (3.v.l.) überreichten im Beisein

von Ehrengästen die Präsente

an die Schiedsrichter des RW

Sande.

Foto: Dieter Engel

Titel für Schiris

aus Osnabrück-Land

Bezirksmeisterschaft fand in Varel statt

Die Auswahl aus Osnabrück-

Land hat kürzlich die Schiedsrichterbezirksmeisterschaften

in

Varel gewonnen. Im Finale setzten

sich die Osnabrücker gegen

das Team aus Oldenburg-Land

mit 3:0 durch. Den dritten Platz

holte sich Wittmund mit 3:2 im

Neunmeterschießen gegen Wilhelmshaven.

Dass die Schiris nicht nur

mit der Pfeife umgehen können,

zeigten gleich die ersten Spiele.

Gute Ballbehandlung und Spielverständnis

sorgten für einige

Tore. Doch auch die „Fänger“ in

den Kisten zeigten sich von ihrer

besten Seite und waren nicht

gewillt, nur die Bälle aus dem

Netz zu holen. So entwickelten

sich bis zum Schluss unter der

Leitung der Schiedsrichter Dennis

Hohmann (TuS Obenstrohe),

Robin Melzer (RW Sande) und

Tobias Zunker (FC Zetel) spannende

und faire Spiele auf teilweise

hohem Niveau.

Nur einmal musste die mit

Andreas Kreye, Uwe Schneider

und Walter Flägel besetzte Turnierleitung

ins Spielgeschehen

eingreifen und aufgrund eines

Regelverstoßes dem Team aus

Wilhelmshaven vier Punkte aus

der Vorrunde abziehen, was aber

keine Auswirkungen auf die Endrunde

hatte. Im weiteren Verlauf

des Turniers gaben sich die vermeintlichen

Favoriten keine Blöße

und zogen in die Endrunde ein.

Im Viertelfinale traf die friesländische

Auswahl auf die Wilhelmshavener

und kassierte eine 2:7-

Niederlage. Deutlich mit 6:0 setzte

sich Osnabrück-Land im Halbfinale

gegen den Kreis Wittmund

durch. Im zweiten Halbfinale ging

es zwischen Oldenburg-Land und

Wilhelmshaven spannender zu.

Erst im Neunmeterschießen gelang

den Oldenburgern der Einzug

ins Finale. Die reinste Tormaschine

war das Team aus Oldenburg-Land,

das bis zum Endspiel

31 Treffer erzielte. Doch ausgerechnet

dort sollte gegen die Auswahl

aus Osnabrück-Land kein

Treffer gelingen.

„Wir haben ein gutes und

faires Turnier mit spannenden

Spielen gesehen. Ich bin mit dem

Ablauf dieser Veranstaltung sehr

zufrieden. Mein Dank gilt allen

beteiligten Mannschaften, meinen

Helfern und den Sponsoren.

Ohne dieses Engagement wäre

solch eine Veranstaltung nicht

möglich“, freute sich Günter

Neumann, der Schiedsrichterobmann

des NFV-Kreises Friesland,

über den reibungslosen Ablauf

der 35. Bezirksmeisterschaft

für Schiedsrichterauswahlmannschaften,

bei der Florian Eilts (Wilhelmshaven)

als bester Torschütze

und Stefan Siebolds (Wittmund)

als bester Torwart ausgezeichnet

wurden.

Traditionell eröffnet hatte

die Bezirksmeisterschaften eine

große Anzahl an Ehrengästen.

Peter Nieraad (stellv. Bürgermeister

Stadt Varel), Günter Neumann

(KSO Friesland), Ferdinand Dunker

(Vorsitzender NFV-Bezirk Weser-Ems),

Georg Winter (SR-Vorsitzender

NFV-Bezirk Weser Ems),

Karin Evers-Meyer (MdB), Bernd

Pauluschke (stellv. Landrat Friesland),

Günther Thielking (Verbandsschiedsrichterlehrwart),

Olaf Lies (nieders. Wirtschaftsminister)

und Heinz Lange (Vorsitzender

NFV-Kreis Friesland) zollten

allen Beteiligten ein riesiges

Kompliment für ihren allwöchentlichen

Einsatz. „Werbung

für das Amt des Schiedsrichters

wird in den nächsten Jahren

von Nöten sein. Die Statistik

weist ein Minus auf. Aber wir arbeiten

daran“, fügte Georg Winter

an. Auch das Ehrenamt wurde

noch einmal von allen Gästen

hervorgehoben. „Wenn das Ehrenamt

für einen Tag ruhen würde,

dann würde einiges zusammenbrechen“,

brachte es Olaf

Lies unter dem Beifall aller Anwesenden

auf den Punkt. Engel

Schöne Aktion in Sandkrug. Ende Dezember wurde der

dritte Bley-Wintercup in der Sporthalle an der Waldschule in Sandkrug

ausgetragen. Die am Rande des Turnieres durchgeführte Tombola erbrachte

einen Erlös, der an das Kinderhospiz Löwenherz in Syke gespendet

wurde. Nach der Auswertung war man selbst bei den Verantwortlichen

von Schwarz-Weiß Oldenburg erstaunt. Es wurden an den fünf

Tagen 365 Lose verkauft, die eine Summe von 650 Euro erbrachten. Dieser

Betrag wurde nun von Sven Paatsch und Marco Meinjohanns (r.) an die

stellvertretende Geschäftsführerin des Kinderhospizes, Fanny Lanfermann,

überreicht.

50

Februar 2014


Bezirk Weser-Ems

Empfang. Einmal im Jahr lädt

der VfL Osnabrück alle Kreisehrenamtssieger

aus dem Osnabrücker

Umkreis zum Drittligaspiel in die

VfL-Arena ein. Am 21. Dezember

2013 wurden die Kreissieger und die

begleitenden Kreisehrenamtsbeauftragten

des NFV vom ehemaligen

Präsidenten des VfL, Prof. Dr. Christian

Kröger, empfangen, der die auszuzeichnenden

Ehrenamtlichen persönlich

begrüßte und sie mit einem

VfL-Schal beglückte. Der Landesehrenamtsbeauftragte

des NFV, Hermann

Wilkens, informierte über die

Leistungen der Ehrenamtlichen im

Fußballsport. Auch wenn die Ehrengäste

vom Ergebnis des VfL Osnabrück

(0:2 gegen Chemnitz) enttäuscht

waren, waren sie doch alle

von den vielen interessanten Eindrücken

rund um das Spiel in der VfL-

Arena stark beeindruckt. Das Foto zeigt (v.l.) Bernd Gerdes (Kreisehrenamtsbeauftragter und Vorsitzender des Kreisfußballverbandes Grafschaft Bentheim),

Christoph Rießelmann (Kreisehrenamtsbeauftragter Vechta), Prof. Dr. Christian Kröger, Georg Jans (Kreisehrenamtssieger von Osnabrück-Land),

Bernd Kettmann (Kreisvorsitzender Osnabrück-Land), Hermann Wilkens, Richard Knurr (Kreisehrenamtssieger Emsland), Peter Müller (Kreisehrenamtsbeauftragter

des NFV-Kreises Osnabrück-Stadt), Andreas Schultjans (Kreisehrenamtssieger aus Nordhorn), Friedhelm Fähmel (Kreisehrenamtssieger

aus Osnabrück-Stadt) und Ralf Freude (Kreisehrenamtssieger aus Vechta).

Peter Müller

Pro Tor 5 Euro. Beim Turnier der E-Junioren im Rahmen

der Wilhelmshavener Hallenfußballtage belohnte die

Wilhelmshavener Zeitung jedes Tor mit 5 Euro. Heraus kam

der stattliche Betrag in Höhe von 700 Euro, der der Deutschen

KinderKrebshilfe zufließen wird. Die Summe erhöhte sich

noch bei der Siegerehrung der Herrenmannschaften, von denen

einige auf ihre Geldprämien verzichteten. Damit kam erneut

ein vierstelliger Betrag zusammen, der nun für den guten

Zweck zur Verfügung gestellt wird. Bei der Scheckübergabe

freuten sich (v.l.) Peter Eilts (Schatzmeister des Fußballkreises,

der die Siegerehrung moderierte), Schecküberbringer

Carsten Conrads (Sportredakteur der Wilhelmshavener Zeitung),

dahinter verdeckt Günther F. Dresen (Volksbank-Vorstand,

Hauptsponsor der Hallenfußballtage), Uwe Reese

(1. Vorsitzender des Fußballkreises), davor Birthe Uphoff (Geschäftsführerin

des Kreises), Hartmut Bünger (stellvertretender

Vorsitzender des Fußballkreises) und Christophe Wohlgezogen

(Jugendleiter). Text: Uwe Reese/Foto: Uwe Harms

Party für Frisia. Erstmals wurde bei den Wilhelmshavener Hallen-

Stadtmeisterschaften die fairste Mannschaft ausgezeichnet. Die Jury, bestehend

aus Mitarbeitern des Kreises und Schiedsrichtern, entschied sich

für WSC Frisia IV. Die Mannschaft um Andre Schweitzer und Christian

Heymann durfte sich über eine Einladung für 20 Personen zur Fußballparty

im „Miss PeppeR“ freuen, dessen Inhaber Torsten Stump den attraktiven

Preis zur Verfügung stellte. Unser Foto zeigt drei Mitglieder der

fairsten Mannschaft mit den Kreisvertretern Rudolf Drechsler, Hartmut

Bünger, Werner Eden und Uwe Reese.

Foto: Uwe Harms

VfL Oldenburg II hat das Hallenturnier beim TuS Ofen gewonnen.

Im Finale setzte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Siepe gegen

den Post SV mit 2:0 durch. Auf dem dritten Rang landete der Polizei

SV nach einem 4:2-Erfolg über den Ausrichter TuS Ofen. Allerdings

benötigten die Oldenburger dazu das Neunmeterschießen. Nach regulärer

Spielzeit hatte es 2:2 gestanden. Zum besten Torhüter wurde Matthias

Thomann vom Polizei SV gekürt, treffsicherster Torschütze war Torben

Bunjes von der SG Großenmeer/Bardenfleth mit fünf Toren.

Text und Foto: Andreas Kempe

Februar 2014 51


Bezirk Weser-Ems

Integrationspreis

für FC Medya und TSV

3.000 Euro für Projekt „MICK-Kicking Girls“

Der Oldenburger Preis für Integration

und Toleranz 2013

wurde in Anwesenheit von

NFV-Vize-Präsident Ferdinand

Dunker zum vierten Mal an drei

Projekte vergeben. Neben den

Urkunden und Preisgeldern erhielten

die beiden Erstplazierten

im Oldenburger Rathaus jeweils

eine von Jugendlichen der Freizeitstätte

Bürgerfelde selbst

kreierte Skulptur.

Wenn es nach dem Wunsch

der Integrationsbeauftragten der

Stadt Oldenburg, Dr. Ayça Polat,

gegangen wäre, hätte es gern

noch mehr Bewerbungen für

den Oldenburger Integrationspreis

2013 geben können, der

kürzlich im vollbesetzten Großen

Sitzungssaal im Alten Rathaus

verliehen wurde. Elf Initiativen

und Vereine, die sich mit ihrer Arbeit

und ihren Projekten in kultureller,

sportlicher und sozialer

Weise für Integration und Toleranz

einsetzen, hatten sich für

diesen Preis beworben, der zum

vierten Mal vergeben wurde. Zum

ersten Mal erhielten zwei Migrantenfußballvereine

den ersten

Preis, der von einer unabhängigen

Jury unter dem Vorsitz von

Oberbürgermeister Dr. Gerd

Schwandner ermittelt wurde. Der

Oberbürgermeister betonte erneut,

dass sich Oldenburg „nach

innen und außen noch internationaler

aufstellen“ müsse.

Die Sportvereine FC Medya

und TSV Oldenburg haben gemeinsam

den ersten Preis für ihr

gemeinschaftliches und erfolgreiches

Engagement im Projekt

„MICK-Kicking Girls“ bekommen

und teilen sich das Preisgeld in

Höhe von 3.000 Euro. „Das Projekt

hat in Oldenburg Geschichte

geschrieben“, so Gerd Schwandner.

Mittlerweile ist dieses, in Oldenburg

von Dr. Ulf Gebken vom

Institut Integration durch Sport

und Bildung an der Carl-von-Ossietzky-Universität

Oldenburg gegründete,

Mädchenfußball-Projekt

in 150 Städten in Deutschland

etabliert. Mit 14 Mädchenfußballmannschaften

steht Oldenburg

an zweiter Stelle in der

Bundesrepublik, war zu hören.

Den zweiten Preis erhielt

das Projekt „Schwimmen für

Die Sportvereine FC Medya und TSV Oldenburg haben den ersten Preis

für ihr gemeinschaftliches und erfolgreiches Engagement im Projekt

„MICK-Kicking Girls“ bekommen.

Foto: Gebken

Frauen mit Migrationshintergrund“

vom TuS Bloherfelde

von 1906. Besonders beim TuS

Bloherfelde setzten sich die Verantwortlichen

nach Worten von

Dr. Ayça Polat für eine „gezielte

interkulturelle Öffnung des

Vereins“ ein. Der dritte Preis

wurde an den Verein „slap-social

land art project“ mit seiner

Ausstellung „Zu Hause in der

Fremde – Kunstausstellung“

verliehen. Die Ausstellung war

in der bau-werk Halle zu sehen.

Der Verein arbeitet in Kooperation

mit der Oberschule Eversten

und beschäftigt sich in seiner

kulturellen Arbeit mit sozial

benachteiligten Menschen in

Oldenburg.

Bei der Vorstellung der

Preisträger lobte Dr. Ayça Polat

die „große Palette an guten Ideen

und Projekten von Menschen mit

Herz, die viel bewegen wollen

beim Thema Integration.“ Sie sei

froh, nicht in der Jury habe sitzen

zu müssen, um aus den Bewerbungen

die Preisträger auszuwählen.

Dr. Ulf Gebken

SV Werder Bremen II hat den Titelhattrick beim TuS Wahnbek-Cup

der A-Junioren geschafft. Mit einem 4:1-Finalsieg gegen den TSV

Großenkneten hat die Bundesligareserve den Wanderpokal zum dritten

Mal in Folge gewonnen und darf ihn damit behalten. Dritter wurde der

FSV Westerstede vor der SG Großenmeer/Elsfleth. Die Wahl des besten

Torhüters fiel auf Jan Pokies von Schwarz-Weiß Oldenburg, bester Torschütze

war Timo Gawenda vom TuS Wahnbek (11 Treffer) und zum besten

Spieler wurde Belo Salihi vom Turniersieger SV Werder Bremen II gewählt.

„Insgesamt waren wir mit der 24. Auflage des Wahnbek-Cup sehr

zufrieden. Ebenso waren die Gäste alle sehr angetan von dem sportlich

interessanten und fairen Turnier. So ging das Finale ohne einen einzigen

Freistoß über die Bühne. Maßgeblich dazu beigetragen haben die beiden

Referees Herbert Kessler und Rainer Zörgiebel“, so Thorsten Jäger, Spielausschussvorsitzender

des NFV-Kreises Ammerland. In den 20 Begegnungen

fielen insgesamt 81 Tore.

Text und Foto: Sascha Lorenzen

Titelhattrick. Der VfL Oldenburg hat das Jahr 2013 mit einer erfolgreichen

Titelverteidigung abgeschlossen. Der Oberligist gewann den

eigenen Prull-Cup nach 2011 und 2012 nun zum dritten Mal in Folge.

Zweiter wurde die U 19 des JFV Nordwest vor dem Bezirksligisten SVE

Wiefelstede. Vor knapp 200 Zuschauern war die Elf Von Ulf Kliche von Beginn

an in der Favoritenrolle, gewann 4:1 gegen Ahlhorn, 5:0 gegen Wiefelstede

und stoppte auch die stark aufspielende U 19 des JFV Nordwest

mit 2:1. Gegen den Bezirksligisten VfL Wildeshausen kamen die Grün-

Weißen dann ins Stolpern (2:2) und brauchten einen Sieg im letzten Spiel

gegen Kickers Wahnbek. Bis dato lag die U 19 des JFV Nordwest vorn, die

zwei Spiele zuvor mit 2:0 gegen Wildeshausen siegte und damit 12 Punkte

auf dem Konto hatte. Die VfLer verwandelten den Matchball schließlich

mit einem 2:0-Sieg. Es war wie gewohnt ein toporganisiertes und

faires Turnier mit tollen Spielzügen, Toren und Paraden. Eine starke

Leistung zeigten auch die Schiedsrichter Lennart Arians und Christoph

Osterloh. Die Ammerländer Eintracht stellte mit Dennis Spiekermann, der

in der ungewohnten Torhüterrolle ein Riesenturnier spielte, den besten

Fänger. Bester Torschütze war Patrick Lizius vom Turniersieger VfL Oldenburg

mit sieben Treffern.

Text und Foto: Sascha Lorenzen

52

Februar 2014


Bezirk Weser-Ems

„Wichtige gesellschaftliche Rolle“

Fußballkreis Ammerland und Landessparkasse

zeichneten verdiente Ehrenamtliche aus

Der Fußballkreis Ammerland

hatte zusammen mit der Landessparkasse

zu Oldenburg (LzO)

verschiedene Sportlerinnen und

Sportler aus dem Landkreis in die

Landessparkasse in Westerstede

eingeladen, um sie im Rahmen

der Ehrenamtsaktion 2013 des

Deutschen Fußball-Bundes auszuzeichnen.

Die Landessparkasse ist im

Ammerland Träger der DFB-Ehrenamtsaktion.

LzO-Regionaldirektor

Tim Junghans lobte die

Preisträger als Vorbilder für die

Jugend und unterstrich in diesem

Zusammenhang das Bestreben

der Sparkasse, das ehrenamtliche

Engagement zu fördern. „Die Ehrenamtlichen

füllen eine wichtige

gesellschaftliche Rolle aus. Vielleicht

kann durch eine solche Veranstaltung

der eine oder andere

mitgenommen werden, ein Ehrenamt

zu übernehmen“, so

Junghans.

Auch der gastgebende Bürgermeister

der Stadtgemeinde

Westerstede, Klaus Groß, betonte

in seinem Statement die Relevanz

des bürgerschaftlichen Einsatzes

der ehrenamtlich tätigen

Menschen. Allerdings stellte er

wie auch der Geschäftsführer des

NFV-Kreises Ammerland, Dieter

Schwengels, fest, dass es im Gegensatz

zu früheren Zeitperioden

einen deutlich schnelleren Zeitgeist

gibt. Nur kurze Phasen werden

für freiwillige und ehrenamtliche

Tätigkeiten angestrebt.

Dann gehe jeder wieder seinen

eigenen Weg. Bei zu vielen Menschen

in der Bundesrepublik stehe

das Gemeinwohl hinten an.

Die Gesellschaft müsse hier Lösungen

und neue Wege finden,

wieder mehr Menschen zu überzeugen,

sich für andere Menschen

einzusetzen.

Der Fußballkreis Ammerland

konnte zu der gelungenen Veranstaltung

neben den weiteren Repräsentanten

der Landessparkasse,

Regionalleiter Philipp Farwick

und dem Westersteder Filialleiter

Olaf Harbers, auch die Vorsitzende

des Kreissportbundes Ammerland,

Monika Wiemken, sowie

mehrere Vorstandsmitglieder des

NFV-Kreises Ammerland begrüßen.

Sechs Persönlichkeiten zeichneten

Dieter Schwengels sowie

der Ehrenamtsbeauftragte des

NFV-Kreises Ammerland, Klaus

Linke, aus und überreichten ihnen

neben der DFB-Urkunde

auch eine Armbanduhr des Deutschen

Fußball-Bundes.

Den Ehrenamtspreis 2013 im

Ammerland für herausragende

ehrenamtliche Leistungen erhielt

Helmut Machunsky vom VfL Edewecht.

Er leitet seit zehn Jahren

die Fußballabteilung seines Vereins,

organisiert neben dem eigentlichen

Spielbetrieb das Passwesen,

kümmert sich um die Materialbeschaffung,

akquiriert Trainer

und verantwortet zudem die

finanzielle Abrechnung mit den

Übungsleitern. Außerdem ist er

stets darauf bedacht, dass alle

Fußballplätze in Edewecht gut

gepflegt sind; insbesondere die

Pflege des Stadions mit dazugehörigem

Vereinsheim liegt ihm

am Herzen. Er organisiert die

Werbung und engagiert sich um

Sponsorengelder.

Ganz besonders beschäftigt

sich Helmut Machunsky – ne-

In der Landessparkasse in Westerstede

wurden im Rahmen der DFB-

Ehrenamtsaktion sechs verdiente

Vereinsmitarbeiter ausgezeichnet.

Geschäftsführer Dieter Schwengels

sowie Kreisehrenamtsbeauftragter

Klaus Linke würdigten ihre

Verdienste um den Fußballsport

sowie ihren persönlichen Einsatz

für die Gesellschaft. Von links: Olaf

Harbers (LzO), Monika Wiemken

(KSB Ammerland), Klaus Linke,

Kirsten Schwengels (TV Elmendorf),

Dieter Schwengels, Helmut

Machunsky (VfL Edewecht), Tatjana

Wichmann (SV Friedrichsfehn),

Frank Vahlenkamp (SVE Wiefelstede),

Christian Müller (FC Viktoria

Scheps), Günther Janssen (SG Hüllstede),

Klaus Groß (Bürgermeister

Stadtgemeinde Westerstede) sowie

Tim Junghans (LzO).

Foto: Jürgen Hinrichs

ben der ebenfalls sehr engagierten

Jugendleiterin Heike

Meirose – mit der Jugendarbeit

des VfL Edewecht. Er ist Organisator

und Unterstützer von

zahlreichen Aktionen im Jugendbereich.

Er verantwortet

Jugendturniere und begleitet

diese mit viel Interesse und Begeisterung.

Zudem stellt er jährlich

bei der Ferienpassaktion interessante

Abläufe auf die Beine.

Außerdem fungiert er als

Schiedsrichter im NFV-Kreis Ammerland

und kickt nebenbei

auch bei den „Alten Herren“

des VfL Edewecht. Sein aktuellstes

„Projekt“ ist die Kooperation

der Jugendabteilung

des VfL Edewecht mit der

Astrid-Lindgren-Schule sowie

der Grundschule in Edewecht.

Die weiteren Preisträger im

Kreis Ammerland heißen Tatjana

Wichmann vom SV Friedrichsfehn,

Kirsten Schwengels (SG

Gristede/Elmendorf), Christian

Müller( FC Viktoria Scheps), Frank

Vahlenkamp (Eintracht Wiefelstede)

und Günther Janssen (SG

Hüllstede). Jürgen Hinrichs

Fleißige Schiris. Im Rahmen der

Werbekampagne des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV) für die Schiedsrichtergewinnung

und -erhaltung erhielten

die aktiven Sportfreunde der Vereine

SV Atter und VfR Voxtrup bei der Aktion

„Fleißige Schiedsrichter“ ein kleines Präsent

vom NFV. Kreissieger in Osnabrück-

Stadt wurde der SV Atter (1. Herrenmannschaft

spielt auf Kreisebene), Bezirkssieger

der VfR Voxtrup (1. Mannschaft spielt

auf Bezirksebene). Die Schiedsrichter beider

Vereine erhielten ihre Präsente im

Rahmen des Addi-Vetter-Cups ausgehändigt.

Auf dem Foto sind neben den Aktiven

beider Vereine noch das Verbandsschiedsrichterausschussmitglied

Manfred

Steinhauer, der Bezirksschiedsrichterausschussvorsitzende

Georg Winter, der

Kreisvorsitzende Frank Schmidt sowie

Kreisschiedsrichterobmann Torsten Aderhold

abgebildet. Text: Simone Kuschel/

Foto: Nico-Andreas-Paetzel

54

Februar 2014


Hallentitel für

TSV Abbehausen

Entscheidung fällt im Neunmeterschießen

Vor zahlreichen Zuschauern sicherte

sich der TSV Abbehausen

in der Sporthalle Mitte in Nordenham

den Titel des Hallenmeisters

des NFV-Kreises Wesermarsch.

Dank der „Rund-um-

Bande“ sahen die Zuschauer

schnelle, attraktive Hallenspiele

und es kam zu spektakulären Szenen

in den Strafräumen.

Zehn Mannschaften aus der

Landes-, Bezirks- und Kreisliga sowie

drei Teams der Kreisklasse,

die sich in einem Qualifikationsturnier

das Startrecht sicherten,

nahmen an der Meisterschaft

teil. Sie traten zunächst in zwei

Vorrundengruppen gegeneinander

an.

In einer hitzigen ersten Halbfinalpartie

zwischen dem TV

Esenshamm und dem 1. FC Nordenham

gab es drei Strafzeiten.

Der TV Esenshamm setzte sich

hier nach Neunmeterschießen mit

3:2 durch.

Im zweiten Halbfinalspiel besiegte

der TSV Abbehausen, der

jederzeit die Partie im Griff hatte,

den SV Brake verdient mit 3:1.

Im Spiel um Platz 3 behielt

Brake gegen den 1. FC Nordenham

mit 2:1 die Oberhand. Der

1. FC Nordenham ging zwar in

Führung, doch der SV Brake riss

sich noch einmal zusammen und

sicherte sich mit zwei Toren den

dritten Platz.

Im Endspiel ging der TSV Abbehausen

in Führung. Durch ein

Freistoßtor glich TV Esenshamm

aus. Kurz vor Schluss bekam der

TV Esenshamm noch einen Freistoß

zugesprochen, der Ball

schlug aber erst nach der Schlusssirene

im Tor ein. Nach dieser Entscheidung

gab es noch ein wenig

Aufregung, die sich aber schnell

wieder legte. Somit kam es zu

einem Neunmeterschießen, bei

dem sich der TSV Abbehausen

mit 4:3 durchsetzte.

„Das bringt uns auch

im Alltag weiter“

Sögel: Gute Resonanz auf Trainerfortbildung

Trainer und Trainerinnen

74haben in Sögel ihre fußballtaktischen

Kenntnisse im

Rahmen einer Fortbildung zur Lizenzverlängerung

C-Breitensport

aufgefrischt. Untergebracht waren

die auswärtigen Trainer im

Schloss Clemenswerth. Auf dem

Programm standen theoretische

und praktische Lehreinheiten mit

den Referenten Stefan Wessels,

Hanjo Vocks, Sebastian Röttger

und Lutz Schubbert. Koordiniert

wurde die Fortbildung vom NFV-

Lehrausschussmitglied

Lammers.

Ansgar

Die Aus-, Fort- und Weiterbildungskonzeption

des Deutschen

Fußball-Bundes (DFB) sieht

vor, dass Vereine des DFB und seiner

Landesverbände für ihre Mitglieder

neben dem wettkampfauch

ein sportartspezifisches

und ein sportartübergreifendes

Sportangebot bereithalten. Jeder

Sportinteressent, unabhängig

von Alter und Geschlecht, soll im

Fußballverein eine sportliche Heimat

finden. Der Trainer C-Breitenfußball

soll in Vereinen fußballspezifische

Bewegungsangebote

entwickeln und anbieten, die

Bezirk Weser-Ems

Das Siegerteam des TSV Abbehausen mit dem Vorsitzenden des NFV-

Kreises Wesermarsch, Thorsten Böning (r.).

über den reinen wettkampforientierten

Charakter des traditionellen

Trainings- und Spielbetriebes

hinausgehen. Er berücksichtigt

dabei auch die gesundheitsorientierten

Aspekte des Sports.

„Das alles ist in der Praxis viel

spannender und wurde uns sehr

anschaulich vermittelt“, berichteten

die Fortbildungsteilnehmerinnen

Astrid Möllerhaus und Jana

Stockel. „Es war schon super, wie

etwa ein Stefan Wessels als ein

ehemaliger Vollprofi demonstrierte,

wie man spielerisch bei

Kindern wirkliches Interesse am

Fußball und am Training weckt“,

zeigte sich Astrid erstaunt von der

gezielten Methodik, die vermittelt

wurde. „Die Kids lernen richtig

was, ohne es direkt zu merken;

sie spielen erstmal einfach drauflos,

bekommen dann konkrete

Tipps, die ein echtes Lernergebnis

Den Fairnesspreis sicherte

sich das Team der SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor.

Die beteiligten

Mannschaften wählten Rene Albers

vom 1. FC Nordenham zum

besten Torhüter des Turnieres.

Bünyamin Kapakli räumte sogar

gleich zweimal ab. Er wurde zum

besten Spieler des Turniers gewählt

und wurde auch Torschützenkönig

mit 14 Treffern. Das traditionelle

Betreuerschießen gewann

Florian Harms vom TSV Abbehausen.

Überzeugend agierten auch

die Schiedsrichter Nils Möhlmann

(SV Brake), Nils Markwart (TSV

Abbehausen) und Peik Beißel

(ESV Nordenham). Mit den fairen

Spielen hatten sie, auch dank einer

gemeinsamen sehr guten und

konsequenten Regelauslegung,

keinerlei Probleme.

Klaus Diekmann

bewirken“, ergänzte Jana. Beide

Frauen sind auch außerhalb des

Fußballplatzes erzieherisch und

pädagogisch tätig. „Eine solche

Fortbildung mit dem vielseitigen

Programm in gut komprimierter

Form bringt uns auch im Alltag

weiter“, lautete das Fazit der beiden

Betreuerinnen.

Alle Trainer kamen bei den

praktischen Übungen ordentlich

ins Schwitzen, denn es standen

auch fußballtechnische Lerneinheiten

auf dem Programm. „Wir

waren schon erstaunt, was wir

dabei alles falsch machen“, wunderte

sich dann auch ein Teilnehmer

und gestandener Fußballer.

„Da haben wir wieder einiges dazugelernt,

wir wollen ja schließlich

am Ball bleiben“, freuten sich

Astrid Möllerhaus und Jana

Stockel schon auf die nächste

Fortbildung. Gerd Mecklenborg

Auch der Spaß durfte bei der Trainerfortbildung in Sögel nicht zu kurz kommen.

Foto: Gerd Mecklenborg

Februar 2014 55


Bezirk Weser-Ems

Viel Arbeit für das

Bezirkssportgericht

Verfehlungen gegenüber Schiris nehmen zu

Einen deutlichen Zuwachs an

Arbeit hatte das Bezirkssportgericht

Weser-Ems in der Hinrunde

der Saison 2013/2014 zu verzeichnen.

Geldstrafen in Höhe

von insgesamt 4.950 Euro musste

das Sportgericht in der bisherigen

Spielzeit aussprechen – und damit

gleich drei Mal so viel, wie in

der vergangenen Saison insgesamt.

Entsprechend hat sich auch

die Anzahl der Verfahren erhöht.

Zum Stichtag 1. Januar 2014 waren

bereits 30 laufende Verfahren

anhängig. Zum Vergleich: In der

Vorsaison waren es zum selben

Zeitpunkt erst elf.

„Insbesondere die Verfehlungen

gegenüber Schiedsrichtern

haben gerade zu Saisonbeginn

deutlich zugenommen“, so

der Vorsitzende des Bezirkssportgerichts,

Peter Bartsch (Emden).

Hierbei haben auch mehrere

Übungsleiter ihre Vorbildfunktion

deutlich verletzt, insbesondere

nach Abpfiff einzelner Partien.

„In manchen Fällen ist die

Wortwahl nicht zitierfähig“, lässt

Bartsch den teilweise zu beobachtenden

Tonfall bereits erahnen.

Neben Sperren und Geldstrafen

musste das Bezirkssportgericht

in zwei Fällen sogar

Punktabzüge verhängen. „In einem

Fall haben wir das Verschulden

eines Spielabbruchs, in

einem anderen Fall die Verletzung

der Platzdisziplin jeweils

als schweren Fall angesehen.

Da war die Verhängung eines

Punktabzuges unvermeidlich“,

so Bartsch, der dem Bezirkssportgericht

seit September

2012 vorsteht.

Zusammen mit seinem

Amtsvorgänger Stephan Göken

(Wilhelmshaven) und seinem

Stellvertreter Norbert Radzey

(Brake) hatte er gleich zu Beginn

des Jahres erneut mehrere Verfahren

abzuwickeln.

Erleichtert ist Peter Bartsch

zumindest, dass er durch die Zunahme

der Verfahren nicht auch

dem Verbandssportgericht eine

zusätzliche Mehrarbeit beschert

hat. „Bislang wurde nur in einem

Fall Berufung eingelegt, diese

wurde jedoch nach wenigen Tagen

wieder zurückgenommen.“

Umgekehrt allerdings hat die Anzahl

der Berufungen gegen Urteile

der Kreissportgerichte im Vergleich

zur Vorsaison ebenfalls

deutlich zugenommen.

Für die Rückrunde erhofft

sich das Bezirkssportgericht eine

spürbare Entspannung. „Angesichts

der gerade gestarteten

Schiedsrichter-Werbekampagne

bleibt wirklich nur zu wünschen,

dass sich die zunehmenden

Respektlosigkeiten gegenüber

den Unparteiischen schleunigst

wieder legen, damit sich

auch weiterhin noch genügend

Sportkameraden bereit erklären,

das Amt des Spielleiters zu übernehmen“,

so der Vorsitzende, der

selbst lange Jahre als Unparteiischer

auf Niedersachsens Sportplätzen

unterwegs war.

Ob sich dieser Wunsch erfüllt,

bleibt abzuwarten, zumal

die entscheidende Phase der Saison

erst noch bevorsteht.

Turniersieg. Die E-Jugend-Kreisauswahl aus Wesermarsch (Foto)

hat bei einem Turnier in Friedrichsfehn (Ammerland) den ersten Platz belegt.

Die Trainer des 2003er Jahrgangs aus der Wesermarsch, Rainer Müller

und Fynn Bredehorn, hatten aus zwölf Spielern zwei etwa gleichstarke

Teams geformt, die jeweils die Hälfte der Spielzeit durchspielten. Zu Turnierbeginn

war das Wesermarschteam noch nicht richtig „anwesend“

bzw. eingespielt und kam nur zu einem Unentschieden (1:1) gegen Friesland.

Danach gab es nur noch die Devise „alle Spiele mit Offensivgeist gewinnen,

ohne die Defensive zu vernachlässigen“. Plötzlich legten die Talente

los und zeigten ihre spielerische Klasse. Sie gewannen die nächsten

vier Spiele ohne ein Gegentor gegen Ammerland (1:0), gegen den späteren

Zweiten des Turniers, Wittmund, mit 3:0, gegen den Turnierfavoriten

Vechta ebenfalls mit 3:0 und abschließend gegen den bis dato noch nicht

besiegten „Angstgegner“ aus Leer sogar mit 6:0. Überragender Torschütze

war Cihan Koc vom FC Nordenham mit sechs Treffern. Am Ende des Turniers

freuten sich die Jungs aus der Wesermarsch über eine tolle, leidenschaftliche

Einstellung und Leistung in Defensive und Offensive sowie

über den riesigen Wanderpokal für den Turniersieg. Rainer Müller

Spende. Traditionell wurde auch 2013 im Rahmen des Addi-Vetter-

Cups eine Spendenaktion durchgeführt. In diesem Jahr kam eine Spendensumme

in Höhe von 750 Euro zusammen, die sich aus dem Spesenverzicht

aller aktiven Schiedsrichter des Addi-Vetter-Cups, einem aufgestellten

Spendenschwein sowie dem Erlös aus der Torejagd beim Turnier

zusammensetzte. Die Spende erhielt der Verein „Fontanherzen e.V.“

(http://www.fontanherzen.de/index.php/fontanherzen/ueber-uns). Der

Verein kümmert sich um Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland,

die mit nur einer Herzkammer geboren worden sind. Das Foto zeigt Kreisschiedsrichterobmann

Torsten Aderhold, den Spielausschussvorsitzenden

Udo Rietmann, Jose Emmanuel Makengo und Anna Siepelmeyer vom Verein

Fontanherzen e.V., Schiedsrichter Lukas Kirchland, den Kreisvorsitzenden

Frank Schmidt sowie die Schiedsrichter Rafael Schmidt und Kristof

Jordan.

Simone Kuschel

Beliebte

Trainingsanregungen

Das Förderkonzept für Vereinsjugendtrainer/innen

des

NFV-Kreises Cloppenburg erfreut

sich nach wie vor großer

Beliebtheit. Koordinator Joachim

Hochartz, der das Konzept

vor rund zwölf Jahren mit Erfolg

auf den Weg gebracht hat,

schaut auf ein erfolgreiches Jahr

2013 zurück: „Bei unseren Veranstaltungen

konnten unsere

Referenten und Koordinatoren

rund 120 Teilnehmer begrüßen.

Denen wurde ein variantenreiches

Hallentraining vorgestellt,

welches dann von den Betreuern

und Trainern in ihren Heimatvereinen

umgesetzt werden

konnte.“

„Den Teilnehmern muss

man ein dickes Kompliment machen,

da sie sich bei den Übungen

und Trainingsabläufen sehr

engagiert eingebracht haben“,

waren die Referenten Rainer

Moormann und Bernd Horstmann

voll des Lobes über die

gute Zusammenarbeit mit den

Vereinsvertretern.

Auch in diesem Jahr wird

die erfolgreiche Arbeit im gesamten

Kreisgebiet fortgesetzt.

Am 31. März stehen Trainingsanregungen

für F- bis D-Junioren

und E- bis C-Juniorinnen in

den Standorten Ramsloh, Nikolausdorf,

Cappeln, Lindern und

in der Sportschule Lastrup auf

dem Programm. Einen erneuten

Workshop mit Hannover 96

wird es im Juni in der Sportschule

Lastrup geben, wo unter anderem

ein praktisches Training

für A- und B-Junioren zum

Schwerpunkt der Veranstaltung

gehören wird. Weitere Maßnahmen

finden im September und

November statt, worüber die

Vereine rechtzeitig informiert

werden. Fritz Redeker

56

Februar 2014


Hallentitel für VfL

und Post SV

Der VfL Oldenburg hat zum

dritten Mal in Folge die Oldenburger

Hallenstadtmeisterschaften

gewonnen. In einem fairen

Endspiel bezwang das Team von

der Alexanderstraße den VfB Oldenburg

im Neunmeterschießen.

Nach Ende der regulären

Spielzeit hatte es 2:2 gestanden.

Maxi Klatte traf zur VfL-Führung,

Minho Hyun glich aus und Mousa

Karli drehte das Spiel zu Gunsten

des VfB, ehe erneut Maxi Klatte

für das 2:2 sorgte. Schließlich

musste das Neunmeterschießen

entscheiden. Dieses endete mit

7:6 für den VfL Oldenburg. Das

Neunmeterschießen um den dritten

Platz gewann der Türkische

SV gegen den TuS Eversten mit

2:1. Zum besten Torhüter wurde

Edgar Kary vom Türkischen SV

Bernd Lupitz ist der neue DFB-

Ehrenamtspreisträger in der

Wesermarsch. Hergen Speckels,

vom TuS Elsfleth, wurde ebenfalls

für seine langjährige ehrenamtliche

Tätigkeit geehrt.

Der NFV-Kreis Wesermarsch

hat Bernd Lupitz als DFB-Ehrenamtspreisträger

2013 ausgezeichnet.

Thorsten Böning, erster

Vorsitzender des Fußballkreises,

hob die langjährige Tätigkeit von

Lupitz im SV Phiesewarden hervor.

Der Ehrenamtspreisträger hat

viele Jahre lang die Fußballsparte

seines Vereins zusammengehalten.

Organisatorische Aufgaben

hat er bereits während seiner aktiven

Laufbahn im Verein über-

geehrt, bester Torschütze wurde

Franko Uzelac vom VfB Oldenburg

mit neun Toren.

Bei den Frauen gab es in der

kleinen EWE-Arena eine Wachablösung.

Die Damen des Post SV

Oldenburg haben mit einem 3:1-

Finalsieg über Titelverteidiger SG

GVO/VfL Oldenburg den GSG-

Cup 2014 gewonnen und sind

damit die neuen „Hallen-Königinnen“

der Stadt. Dritter wurde BW

Bümmerstede vor dem SV Neuenwege.

Auf den weiteren Plätzen

folgten FC Ohmstede, SV Eintracht,

Polizei SV und Schwarz-

Weiß. Den Titel „Beste Torhüterin“

konnte Christiane Kisters von

Schwarz-Weiß verteidigen. Mit

sieben Treffern wurde Lara Pyda

vom 1. FC Ohmstede beste Torschützin.

Andreas Kempe

Stadtmeister. Die Regionalliga-Fußballer des SV Wilhelmshaven,

hier bei der Siegerehrung mit den Vertretern des Fußballkreises, Werner

Eden, Uwe Reese, Hartmut Bünger und Christophe Wohlgezogen im Hintergrund,

wurden zum dritten Mal in Folge Wilhelmshavener Hallenstadtmeister.

Im Finale vor mehr als 1.200 Zuschauern gewann der Viertligist

gegen den Kreisligisten STV Voslapp II mit 3:0.

Foto: Uwe Harms

DFB-Ehrenamtspreis

für Bernd Lupitz

Kreis Wesermarsch ehrt auch Hergen Speckels

nommen. Als im Jahr 2012 keine

Herrenmannschaft gemeldet

werden konnte, suchte er einen

Trainer und baute mit diesem eine

neue Herrenmannschaft mit

Spielern überwiegend aus Phiesewarden

auf.

Lupitz erhielt eine Urkunde,

eine DFB-Armbanduhr und ist

zum Dankeschön-Wochenende

nach Barsinghausen eingeladen

worden.

Wenn es beim TuS Elsfleth

etwas anzupacken gibt, sei es im

sportlichen oder im organisatorischen

Bereich, ist Hergen

Speckels stets sofort zur Stelle. Er

hat sich nie in den Vordergrund

gestellt und ohne seine intensiven

Für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten

im Verein wurden Andreas

Freiheit (TuS Obenstrohe)

und Josef D’Amico vom NFV-Kreis

Friesland geehrt.

Über das normale Maß hinaus

haben sich die beiden verdienstvollen

Mitarbeiter für ihre

Vereine engagiert. Über mehrere

Jahre waren sie als Jugendtrainer

und später auch als Jugendleiter

tätig. Viele Stunden, insbesondere

wenn die großen Turniere anstanden,

verbrachten Andreas

Bezirk Weser-Ems

Rudolf „Max“ Drechsler, Ehrenmitglied des Fußballkreises

Wilhelmshaven, wurde bei der Siegerehrung des Herrenturniers mit einem

Präsentkorb überrascht. Damit würdigte der Kreis seine langjährigen

Verdienste um die Betreuung der Bande, deren Auf- und Abbau er stets

aktiv begleitete. Darüber hinaus sorgte „Max“ für eine ordentliche Lagerung

der Spielfeldumrandung und kümmerte sich stets zeitnah um die Reparatur

von Schäden. Die Verantwortung für die Bande geht jetzt in die

Hände von Werner Godau, den Jugendleiter vom VfL Wilhelmshaven,

über. Das Foto zeigt (v.l.) Schatzmeister Peter Eilts, Rudolf Drechsler und

Kreischef Uwe Reese.

Foto: Uwe Harms

Vorbildlicher Einsatz

wurde gewürdigt

Freiheit und Josef

D’Amico auf der Sportanlage.

Durch ihren vorbildlichen Einsatz

haben sie dazu beigetragen, dass

der TuS Obenstrohe und der

Heidmühler FC weiterhin zu den

festen Größen im Fußballkreis

Friesland gehören.

Für ihre geleistete Arbeit erhielten

Andreas Freiheit und Josef

D’Amico aus den Händen des

Kreisvorsitzenden Heinz Lange

den Ehrenteller des NFV-Kreises

Friesland.

Dieter Engel

Ehrenamtliche Tätigkeit wurde in der Wesermarsch ausgezeichnet. Das

Foto zeigt (v.l.) den Kreisvorsitzenden Thorsten Böning, Bernd Lupitz,

Hergen Speckels und den Ehrenamtsbeauftragten Johann Meyeraan.

Bemühungen hätte der TuS Elsfleth

den Umbau des Vereinsheimes

nicht geschafft, so die Aussage

des Vorstandes vom TuS Elsfleth.

Als Dankeschön übergab der

Kreisvorsitzende Böning Speckels

eine Urkunde und eine DFB-Armbanduhr.

Klaus Diekmann

Februar 2014 57


Amtliche Bekanntmachungen

Geburtstage

15. Februar bis 15. März

Manfred Marquardt, Vorsitzender

des NFV-Kreises

Harburg, wird am 15. Februar

64 Jahre alt.


Wolfgang Mickelat, Vorsitzender

des NFV-Kreises

Ammerland, feiert am 16.

Februar seinen 71. Geburtstag.


Jens-Holger Linnewedel,

Vorsitzender des NFV-Kreises

Celle, wird am 24. Februar

61 Jahre alt.


Hubert Börger, Vorsitzender

des NFV-Kreises Emsland,

wird am 27. Februar

62 Jahre alt.


Hannes Wittfoth, Ehrenmitglied

des NFV, feiert am

5. März seinen 77. Geburtstag.


Hermann Lüken, Ehrenmitglied

des NFV, wird am

14. März 76 Jahre alt.

Aufnahmegesuche

Folgende Vereine bitten um

Aufnahme in den Niedersächsischen

Fußballverband:

• Verein für Freizeitsport

und Gesundheitstraining

an der Georg-August-Universität

Göttingen

e.V., vertreten durch

Dr. Axel Bauer, Sprangerweg

2, 37075 Göttingen,

NFV-Kreis Göttingen-

Osterode

• SV Eddigehausen von

1922 e.V., vertreten durch

Bernd Riethig, Welfenweg

8, 37120 Bovenden,

NFV-Kreis Göttingen-

Osterode

• Turn- und Sportverein

Ringstedt e.V., Freizeitsportverein,

vertreten

durch Edmund Roes,

Sick 8, 27624 Ringstedt,

NFV-Kreis Cuxhaven

Einsprüche können gemäß

§ 9 der Verbandssatzung

innerhalb von vier Wochen

nach Veröffentlichung eingelegt

werden.

Karl Rothmund, Präsident

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe

der Amtlichen

Bekanntmachungen ist der

10. Februar 2014.

Sportschul-Termine

30. Januar bis 1. März 2024

Trainerausbildung

Do. 30.1. bis Mo. 3. Junior-Coach, Teil 1, Basiswissen

Fr. 7. bis Sa. 8. Fortbildung für Honorar-/Teilbereichstrainer/innen

Mo. 10. bis Mi. 12. Trainer C Leistungsfußball Fortbildung

„Kinder- und Jugendtraining“

Mo. 10. bis Fr. 14. Trainer C Breitenfußball, Teil 1, Basiswissen

Di. 18.

Trainer C Leistungsfußball, Eignungstest Bezirk Hannover

Mi. 19. bis Fr. 21. Trainer C Breitenfußball, Fortbildung „Fitnesstraining“

Mo. 24. bis Fr. 28. Trainer C Breitenfußball, Teil 2, Kinder

Trainer C Leistungsfußball, Reihe I, Teil 1

Fr. 28. bis Sa. 1.3. Schulung der Junior-Coach-Referenten, Teil 1

Talentförderung

Fr. 31.1. bis So. 2. U 14-Juniorinnen-Auswahllehrgang

Mo. 3. bis Di. 4. Avacon-Cup, Gruppe 5

Mi. 5. bis Do. 6. Avacon-Cup, Gruppe 6

Sa. 8. bis So. 9. U 12-Mädchen-Hallenturnier der neun Teilbereiche

Mo. 17. bis Di. 18. Avacon-Cup, Endrunde

Fr. 21. bis So. 23. U 13-Junioren-Auswahllehrgang

Schiedsrichter

Fr. 14. bis Sa. 15. Schiedsrichter-Mitarbeiterlehrgang I

Sa. 15. bis So. 16. Schiedsrichter-Mitarbeiterlehrgang II

Fr. 21. bis So. 23. Leistungslehrgang für Landesliga-Schiedsrichter

Verbandsmitarbeiter

Sa. 1. Spielend mittendrin-Referentenschulung

Sa. 22.

Schulung der DFB-Fußball-Abzeichen-Abnehmer

Fr. 28. Sitzung Arbeitskreis Schulfußball

Fr. 28. bis Sa. 1.3. Klausurtagung Verbandslehrausschuss

Sonstiges

Sa. 1. Futsal-Qualifikationsturnier für

norddeutsches Regionalturnier

Sa. 8. Fair-Play-Cup-Halbzeittagung

Vereinsneuaufnahme

Durch Beschluss des Verbandspräsidiums ist die Aufnahme des

folgenden Vereins als Mitglied im Niedersächsischen Fußballverband

bestätigt worden:

Beachsoccer & Futsal Club Braunschweig e.V., vertreten durch

Ole Wegener, Nussbergstr. 39, 38102 Braunschweig, NFV-Kreis

Braunschweig.

Karl Rothmund, Präsident

Seminar beim NFV

Expertentipps von den Sportplatzspezialisten

Sportplatzpflege mit System – unter dieses Moltto stellen die Rasenspezialisten

der Firma EUROGREEN ihr traditionelles Frühjahrsseminar,

das in diesem Jahr am

Donnerstag, 20. März 2014,

von 9.30 bis ca. 16 Uhr

in der Sportschule Barsinghausen

erneut für Mitarbeiter/innen aus Vereinen und Kommunen angeboten

wird. Im Mittelpunkt des Sportplatzpflege-Seminars stehen der

Hybridrasen als Alternative für strapazierte Sportrasenflächen sowie

die Pflege, Regeneration und Rekonstruktion von Sportflächen.

Anmeldungen für das Seminar, für

das keine Teilnahmegebühr erhoben

wird, sind bis zum 13. März 2014 zu

richten an:

NFV-Sportschule

Mozartweg 1

30890 Barsinghausen

Tel. (0 51 05) 7 51 85

E-Mail: Fabian.Rosenau@nfv.de

DIE RASEN-

MACHER

Impressum

Fußball-Journal

Niedersachsen

Zeitschrift des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV)

Herausgeber:

Niedersächsischer Fußballverband

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

E-Mail: info@nfv.de

Internet: http://www.nfv.de

Verlag:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

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Redaktion:

Reiner Kramer

(verantwortlich für den Inhalt)

Peter Borchers

Manfred Finger

NFV-Pressestelle, Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 51 42

Telefax (0 51 05) 7 51 55

E-Mail: Reiner.Kramer@nfv.de

E-Mail: Peter.Borchers@nfv.de

E-Mail: Manfred.Finger@nfv.de

Mitarbeiter in den NFV-Bezirken:

Hans-Heinrich Brandes

(Braunschweig)

Friedrich-Ebert-Str. 19

38315 Schladen

E-Mail: brandes.schladen@t-online.de

Gerrit Nolte, An der Windmühle 10

30890 Barsinghausen

E-Mail: Gerrit.Nolte@t-online.de

Reiner Tienken (Lüneburg)

Mevenstedter Str. 24,

27726 Worpswede

E-Mail:

Reiner.Tienken@gmx.de

Andreas Huisjes (Weser-Ems)

Hagelskamp 21, 48455 Bad Bentheim

E-Mail: a-huisjes@gmx.net

Verantwortlich für

Amtliche Bekanntmachungen:

Walter Burkhard, NFV-Justitiar

Barsinghausen

Herstellung:

Kornelia Schick

Kuhtrift 31, 31249 Hohenhameln

Tel. (0 51 28) 4 09 52 95

E-Mail: kornelia.schick@live.de

Druck:

CW Niemeyer Druck GmbH

Druckzentrum Wangelist

Böcklerstraße 13, 31789 Hameln

Anzeigen:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

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Telefax (0 51 05) 7 51 55

Das Fußball-Journal Niedersachsen erscheint

monatlich. Es kann nur im

Abonnement bezogen werden.

Abonnements zum Preis von 30 Euro

für ein Jahr können bei der NFV-Beteiligungs-

und Verwaltungs-GmbH,

Schillerstraße 4, 30890 Barsinghausen,

bestellt werden. Der Einzelpreis

beträgt 3 Euro. Für Vereine und Verbandsmitarbeiter

des NFV ist er im

Mitgliedsbeitrag enthalten. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte, Fotos

usw. wird keine Haftung übernommen.

Rücksendung erfolgt nur, wenn

Rückporto beiliegt.

Artikel, die mit dem Namen des Verfassers

gekennzeichnet sind, stellen

nicht unbedingt die Meinung des Niedersächsischen

Fußballverbandes

oder der Journal-Redaktion dar.

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Februar 2014


Nach dem Spiel ist vor

dem Genuss.

Wir wünschen allen Mannschaften

viel Erfolg im Krombacher Pokal.

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