Gesund werden - Gesund bleiben 01/2012

hallomuenster

Fotos: pixelio.de

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2

Mai 2012 Gesund werden - Gesund bleiben HALLO

Lebensfreude trotz Schmerzen

Für die Behandlung von Chronikern spielen körperliche, seelische und soziale Aspekte eine Rolle

Von Klaus Möllers

Für den griechischen Philosophen

Epikur war Glück „die

Abwesenheit von Schmerz“.

Wieviel Lebensqualität wäre

dann möglich, wenn jemand

vor Schmerzen sprichwörtlich

„die Wände hochgeht“?

Es kann bei guter Behandlung

sogar sehr viel sein.

antike Denker Epikur

Dvertrat allerdings auch

die Ansicht, dass Menschen

aus jeder Lebenssituation

maximal Genuss und Lust

schöpfen sollten. Für den

Alltag heute wäre dies eine

abenteuerliche Vorstellung.

Trotzdem: Manche Menschen

müssen mit häufigen

oder ständigen Schmerzen

leben. „Chronisch“ meint

dabei nicht ausschließlich

den zeitlichen Aspekt. „Früher

bedeutete ‚chronisch‘,

dass Schmerzen länger als

drei Monate bestehen“, sagt

die Chefin der Schmerzambulanz

am Uni-Klinikum,

Dr. Ingrid Gralow.

Migräne etwa bringt häufige

Schmerzattacken, unheilbare

Grunderkrankungen

Schmerzen womöglich

jeden Tag. Der Leidensdruck

fällt unterschiedlich aus, ist

von noch mehr Bedingungen

abhängig, erklärt die

Ärztin und Psychologin. Erkrankungen

können Nervenverletzungen

sein, die

nicht ausheilen, Rückenschmerzen

oder altersbe-

Teambesprechung mit Dr. Ingrid Gralow (l.).

dingte Verschleißerscheinungen

wie Osteoporose

oder Gelenkverschleiß. Diese

Dauerbelastung werdeanderswahrgenommen

als ein

Akutschmerz bei einem Unfall.

In solch bedrohlichen

Situationen würden per

Stressstoffwechsel sogar

schmerzhemmende Mechanismen

aktiviert. Ein Fußballspieler

wiederum stecke

eine Verletzung im Spiel

eher weg als jemand, der sie

während einer ungeliebten

Arbeit erfährt, verdeutlicht

Gralow.

„Einen Schmerz im Fuß

erleben wir im Kopf, nicht

im Fuß“, erklärt sie. Das

Schmerzsignal wird andas

Gehirn geschickt, dass die

Körperstelle dann benennt.

Seelische Auswirkungen

des Schmerzes spielten eine

wichtige Rolle in der Behandlung.

Ebenso psychosoziale

Bedingungen.

Schließlich gelte es,

„Schmerzen so zu behandeln,

dass man einen gesunden

Lebensrhythmus wiederfindet“.

Die Ambulanz gehört zur

Klinik für Anästhesiologie,

Operative Intensivmedizin

und Schmerztherapie. Die

Abteilungen arbeiten zusammen

und die Ambulanz

nach einem multi-modalen

Foto: UKM

Konzept: Anders als beim

Akutschmerz kommen

medizinische,

psychische

und soziale Ansätze

zusammen.

„Spannungskopfschmerz

zum

Beispiel

kann

bedeuten, dass sich jemand

körperlich und seelisch zu

viel abverlangt“, erklärt die

Ärztin. Die Herangehensweise

ist eine andere als bei

körperlichen Erkrankungen.

Physiotherapie wird

angewendet, um durch Umstellungen

bei Körperhaltung

und Bewegung Erleichterung

zu erreichen. Medikamente

wiederum seien

„ganz differenziert“ einzusetzen,

sagt Galow. Damit

diese nicht selbstnochneue

Schmerzen hervorriefen.

Bei chronischen Patienten

sei nicht in jedem Fall die

Schmerzfreiheit zu garantieren,

so Gralow. Es gehe vielmehr

um „ein realistisches

Maß der Schmerzlinderung“.

Und: „Es gibt einen

Teil der körperlichen Entstehung

des Schmerzes, den

wir nochgar nicht kennen.“

Die Einnahme einer Pille bei Schmerzen muss nicht

zum Erfolg führen. Der Ursprung von Schmerzen

kann sehr komplex sein.

Foto: pixelio/manwalk

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Vorfeld dafür gesorgt werden, dass beide Elternteile

so gesund wie möglich in die Schwangerschaft

hineingehen können, um ihrem Kind

die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen.

Hierbei können Sie selber eine Menge beitragen

und sich auf naturheilkundliche Weise

vielfach unterstützen lassen.

Schätzungen zufolge will es bei etwa jedem

sechsten Paar mit einer Schwangerschaft einfach

nicht klappen. Für diese Paare wird der

unerfüllte Kinderwunsch mitunter zur Zerreißprobe.Von

Monat zu Monat wird dem freudigen

Ereignis entgegengefiebert, bis sich zeigt,

dass es wieder nicht geklappt hat. Nicht selten

wird jahrelang die Lebensplanung auf den Eisprung

ausgerichtet. Früher oder später sind

häufig Frust, Tränen, Selbstwertmangel und

Zweifel an der Partnerschaft die Folge.

Homöopathische Arzneien können bei psychischen

Ursachen, zur Stimulation der Hormone

bei verzögertem Eisprung, Gelbkörperschwäche,unregelmäßigem

Zyklus und zur Begleitung

bei einer künstlichen Befruchtung eingesetzt

werden und so die Entstehung einer

Schwangerschaft eventuell begünstigen.

Gynäkologen gehen davon aus,dass die Ursachen

der Unfruchtbarkeit in etwa 40Prozent

beim Mann liegen. Bei Männern tauchen in

der Krankengeschichte vielleicht Mumps, Hodenkrampfadern,

latenteAmalgam-, Blei- oder

Pestizidvergiftungen auf,welche die Fruchtbarkeit

einschränken. In vielen Fällen kann hier

jedoch eine gezielte Anwendung von Heilpflanzen

und Homöopathie helfen.

Bei einem intensiven homöopathischen Patientengespräch

über die gesundheitliche und

persönliche Situation werden die möglichen

Gründe der Unfruchtbarkeit ermittelt. Anschließend

wird ein individuell auf den Patienten

zutreffendes Mittel gewählt.

Eine naturheilkundliche Behandlung führt

ganz bestimmt nicht immer zu einer Schwangerschaft,

doch liegt darin sicherlich eine

Chance.

Ist das einThema für Sie? Einladung zum Fachvortrag

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HALLO Gesund werden - Gesund bleiben

Mai 2012 3

Erst gar nicht krank werden

Regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen verhindern Schlimmeres

Von Sebastian Rohling

Nichtalles im Leben lässtsich

bestimmen –aber doch weitgehend

beeinflussen. Gesundheitsvorsorge

ist zum einen

eine Frage des Lebensstils,

wird also durch Ernährungsund

Bewegungsgewohnheiten

und das Meiden von Risiken

wie Rauchen oder übermäßigem

Alkoholkonsum

bestimmt. Zusätzlich sind

Früherkennungsuntersuchungennach

Ansichtder Experten

sinnvoll. „Sein Auto

bringt man ja auch zur Inspektion,

der eigene Körper

sollteeinem dasallemal wert

sein“, sagt Karlheinz Leifhelm,

Chef der DAK-Gesundheit

in Münster.

V orsorgeuntersuchungen

bei Kindern sind weitgehend

bekannt, dennoch

werden die sogenannten

„U“-Untersuchungen nicht

von allen Eltern eingehalten.

„Die neun Untersuchungen

bis zum 64. Lebensmonat

des Kindes und

die Jugendgesundheitsuntersuchung

zwischen

dem 13.und 14.Lebensjahr

sollten in keinem Terminplan

fehlen. Auf Wunsch

werden Eltern durch einen

Terminservice daran erinnert“,

so Leifhelm. Auch

Impfungen sind für Kinder

sehr zu empfehlen. Aber

schon während der

Schwangerschaft ist der regelmäßige

Kontakt zum

Frauen wie Männer sollten regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen um so eventuelle

Komplikationen schon im Keim zu ersticken.

Foto: DAK

Frauenarzt wichtig. Hier

werden alle notwendigen

Untersuchungen besprochen

und im Mutterpass dokumentiert.

Für Frauen und

Männer ab dem 35. Lebensjahr

ist eine Untersuchung

zur Früherkennung von

Hautkrebs möglich, die

dann alle zwei Jahre vorgenommen

werden kann.

Ebenfalls ab 35 Jahren istdie

zweijährliche Gesundheitsuntersuchung

möglich.

Hier werden Krankengeschichte

und Risikofaktoren

vom Arzt erhoben, eine

Ganzkörperuntersuchung

durchgeführt, die wichtigsten

Blutwerte analysiertund

eine Urinuntersuchung vorgenommen.

Frauen ab 20

haben Anspruch auf eine

jährliche Untersuchung

hinsichtlich der alterstypischen

Krebsrisiken. Meist

haben die bereits Kontakt zu

einem Gynäkologen. Daher

ist die Teilnahmequote höher

als bei Männern. Diese

können ab 45 Jahren jährlich

die Früherkennung in

Anspruch nehmen. Während

bei den Frauen rund

die Hälfte zur Krebsfrüherkennung

gehen, sind es

nur ein Fünftel der Männer.

Die richtige Zahn- und

Mundpflege ist eine Grundvoraussetzung

für eine

Eigenvorsorge. Darüber hinaus

ist zur Verhütung von

Zahnerkrankungen die

Kontrolle beim Zahnarzt

wichtig. „Bereits für Kinder

ab dem dritten Lebensjahr

gibt es zusätzliche Früherkennungsuntersuchungen,

bei denen eine richtige

Entwicklung von Zähnen

und Kiefer im Mittelpunkt

steht“, ergänzt der Experte.

Die Untersuchungen sind

am Ende bares Geld wert,

denn bei den Leistungen der

Kassen für Zahnkronen und

Zahnersatz hängt die Höhe

des Zuschusses auch von

den nachgewiesenen Vorsorgeuntersuchungen

ab.

ZumThema

Bewegte

Vorsorge

in Lebensstil mit wenig

EBewegung erhöht das

Risiko von Herz- und

Kreislauferkrankungen.

Regelmäßige Anstrengungen

mittlerer bis hoher Intensität

wirken dabei vorbeugend.

Die Bewegung

trägt gemeinsam mit gesunder

Ernährung dazu

bei, Cholesterin, Blutdruck,

eine eventuelle Zuckererkrankung

und das

Körpergewicht unter

Kontrolle zu halten. Personen

mit überschüssigem

Körperfett, insbesondere

diejenigen, bei denen sich

das Fett hauptsächlich

rund um die Taille befindet,

weisen ein erhöhtes

Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten

auf. Das

Übergewicht belastet zudem

Herz und Gelenke.

Dabei geht zu hohes Gewicht

oft gemeinsam mit

Bluthochdruck, ungünstigen

Cholesterinwerten

und einem erhöhten Risiko

einher,Diabetes zu entwickeln.

Übergewicht ist

ein nachgewiesener Faktor,

der in vielen Bereichen

der Hirnaktivität

und damit dem allgemeinen

Erfolg im Wege steht.

Vielen fällt es schwer Gewicht

zu verlieren, obwohl

nur fünf Kilo bereits einen

großen Unterschied in Bezug

auf das Risikoprofil bedeuten

können. (sr)

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Wenn der Blitz

einschlägt

Epilepsie hat es nie in das öffentliche Bewusstsein geschafft

Von Sebastian Rohling

Das Spektrum der Epilepsie

istgroß. Es reichtvon Formen

mit guterPrognose und wenigen

Anfällen bis zu Formen

mit hoher Anfallsfrequenz

und eintretenden Gehirnschädigungen.

Auch Herr

Tröster aus Münster leidet

unter dieser Krankheit und

versuchtsogut es geht seinen

Alltag zu gestalten.

r hat diese Krankheit

Eschon seit vielen Jahrzehnten

und möchte gerne

eine Selbsthilfegruppe für

Angehörige und Betroffene

gründen. Bedarf wäre da,

das besagen auchzahlreiche

Statistiken. „Jeden kann es

treffen, denn bei der Epilepsie

handelt es sich umdie

häufigste chronische Krankheit

des zentralen Nervensystems.

Rund fünf Prozent

der Bevölkerung erkranken

daran“, sagt Tröster.

In vielen Fällen handelt es

sichnur um eine vorübergehende

Störung im Gehirn.

Dochdie, die ein Leben lang

unter dieser Krankheit leiden,

haben es in unserer Gesellschaft

schwer. „Als Kind

haben mir andere Mütter

das Spielen mit ihren Kindern

verboten, da ich ja

nicht normal wäre“, erinnert

sich der Münsteraner.

Um diese und andereganz

alltägliche Erfahrungen soll

es in der Selbsthilfegruppe

gehen, die Tröster gründen

möchte. Dafür sucht er aktuell

Betroffene, mit denen

er sichaustauschen will. „Es

soll um Behandlungsmöglichkeiten

gehen, aber auch

darum, wie jemand persönlich

mit einem Anfall umgeht“,

beschreibt Tröster.

Denn ein Anfall kann bewirken,

dass ein Epileptiker

einen Blackout erleidet. „Im

schlimmsten Fall gelangt

man zu Bewusstsein und

stellt fest, dass man blutet

oder sichsogar ein Sanitäter

gerade über einen beugt.“

Betroffenen und Angehörige,

die an einer Selbsthilfegruppe

Epilepsie interessiert

sind, melden sich bei

der Selbsthilfe-Kontaktstelle

Münster. 0251/

60 93 32 30, E-Mail: selbsthilfe-muenster@paritaetnrw.org.

„Als würden Blitze durchs Gehirn zucken“, so beschreiben

viele Menschen ihreAnfälle. Aufdie Menschen in ihrem Umfeld

wirkensolche Anfälle zum Beispiel wie eine Geistesabwesenheit

oder eine Verkrampfung.Foto: pixelio/GerdAltmann

Vielfalt der Blütenessenzen

Bachblüten sind mehr als nur Notfalltropfen

Foto: pixelio/Lusie

A m bekanntesten

unter

den Blütenessenzen

sind die Rescue-

oder Notfall-

Tropfen. Sie können

unter anderem nach

einem Unfall, Einbruch,

schlechten

Nachrichten oder vor

Prüfungssituationen und

anderen Stressmomenten

Linderung verschaffen. Die

Tropfen helfen, den Schock,

die Angst, das Gefühl der

Machtlosigkeit und Stress in

besserer, innerer Verfassung

in Angriff zu nehmen und

führen zu mehr Ruhe.

„Als langjährige Beraterin

für Bachblüten habe ich gute

Erfahrungen bei Kindern

gemacht, zum Beispiel bei

übermäßiger Angst vor

Hunden oder Spinnen, bei

Eifersucht auf das Geschwisterchen,

zur Unterstützung

beim Trocken werden oder

beim Eintritt in den Kindergarten

oder Schule“, sagt

Andrea Dondrup aus Münster.Mittels

der Essenzen soll

es möglich sein, wieder in

Kontakt mit dem eigenen

Körper zu gelangen. So

könnten die Essenzen auch

Frauen in den Wechseljahrenhelfen,

ihreLeiden zu reduzieren.

„Es begeistert

mich, dass bei den Bachblüten

der Mensch aus eigener

Initiative heraus ins Handeln

und Umdenken

kommt und seine Situation

in die eigene Hand nimmt“,

sagt Dandrup.

Bachblüten veränderndabei

nicht den Charakter

eines Menschen, sondern

harmonisieren Gegensätze.

Sie lassen einen somit kritische

Situationen souveräner

und mit mehr Gelassenheit

entgegentreten. (sr)

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HALLO Gesund werden - Gesund bleiben

Mai 2012 5

Wenn Kinder

Schmerzen haben

Wenn Kinderseelen schwer

belastet sind

Wenn Kinder noch nichtbeschreiben können, wasihnen fehlt, dann sind Eltern und Kinderärzte

gefragt.

Foto: St.-Franziskus-Hospital

Von Tanja Sollwedel

Kleine Kinder, kleine Sorgen.

Dieser Satz gilt nicht immer.

Spätestens, wenn der Nachwuchs

krank ist und Mama

und Papa nicht wissen, was

dem Kleinen fehlt, istdie Sorge

groß. Wenn diekleinen Patienten

noch nicht sprechen

können oder nicht genau sagen

können, wo es weh tut,

muss der Kinderarzt herausfinden,

was ihnen fehlt. Und

das ist nicht immer so einfach.

V

iele Kinder gehen wegen

Bauchschmerzen mit

Ihren Eltern zum Arzt. Die

Schmerzen können dabei

zahlreiche Ursachen haben.

Weil bei sehr kleinen Kindern

die Körperwahrnehmung

noch nicht so ausgereift

ist wie bei Erwachsenen,

können die Bauchschmerzen

ihren Ursprung

auch im Ohr haben. Das

Ohr tut weh, aber die Kinder

spüren es im Bauch. Das

hängt damit zusammen,

dass „für die Kinder der

Bauch ein zentrales Organ

ist. Sie müssen nochein Gespür

für ihren Körper entwickeln“,

erklärtPhilip Fellner

von Feldegg, niedergelassener

Facharzt für Kinder-und

Jugendmedizin in Münster.

Um herauszufinden was los

ist, werden die Kinder untersucht.

„Oftsieht ein Kinderarzt

schon auf den ersten

Blick, ob das Kind krank ist.

Durch die Erfahrung mit

kleinen Patienten, sieht

man das vor allem an der

Hautfarbe, der Atmung und

dem Allgemeinzustand“, erklärt

Johannes Faust, Funktionsoberarzt

in der Aufnahme

der Kinderklinik des

St.-Franziskus Hospitals in

Münster.

Trotzdem werde der Hals-

Nasen-Ohren-Bereich bei

Kindern inder Regel immer

überprüft. So könnten mögliche

Infektionen eingegrenzt

oder ausgeschlossen

werden. Und dann geht die

Suche weiter.Der Arzt tastet,

schaut mit dem Ultraschall

in den Bauch, vielleicht

wirdeine Blutuntersuchung

gemacht und die Elternwerden

befragt. Je kleiner das

Kind ist, desto wichtiger

sind die Elternfür die Suche

nach einer Ursache für die

Beschwerden. „Sie kennen

das Kind und oftmerkenEltern

die Veränderung eines

Kindes im Vergleich zuden

gesunden Geschwisterkindern“,

sagt Johannes Faust.

Sie können außerdem Veränderungen

in der Entwicklung

oder im Verhalten beschreiben

und vonAuffälligkeiten

beispielsweise beim

Trinken, Essen oder Schlafen

berichten.

Findet der Arzt keine körperliche

Ursache, kann es

auchsein, dass den Kindern

etwas anderes „Bauchschmerzen

macht“ oder

„auf den Magen schlägt“.

Ängste, Sorgen, Schulstress

oder die Krankheit eines nahen

Angehörigen, können

auch ein Grund für Bauchweh

sein.

Wenn Kinder also zu klein

sind, um den Schmerz genau

zu lokalisieren oder von

ihren Sorgen zu erzählen,

sind die Eltern gefragt und

die Erfahrung und das Gespür

des Kinderarztes.

Prof. Tilman Fürniss an einer Wand, auf der junge Patienten

ihre Gefühle benannt haben.

Foto: klm

E

ines haben diese jungen

Menschen gemeinsam:

Sie sind sehr sensibel. Und

sie ertragen meist zuviele

Belastungen. Es können

deshalb „1000 Sachen“

sein, die Kinder oder Jugendliche

in Überlastung

oder Traumatisierung führen,

sagt Prof. Dr. Tilman

Fürniss. Er ist Direktor der

Uni-Klinik für Kinder- und

Jugendpsychiatrie, Psychosomatik

und Psychotherapie.

Der Mediziner wünscht

sich Vorsorgeuntersuchungen

schon im Kindesalter,

so wie es für die körperliche

Gesundheit seit Jahrzehnten

üblich ist. „Das brauchen

wir auch für das Gehirn“,

sagt er. Damit Belastungen

und schwierige Entwicklungen

frühzeitiger erkannt

würden. Kinder bekommen

„ganz früh ganz

viel“ vonihrer Umwelt mit.

„Nur können sie es uns

nicht gleich sagen“, erklärt

der Mediziner.

So wie die Auslöser seien

auch Symptome verschieden

– einige Kinder würden

unkontrolliert aggressiv,

träten Türen ein. Jemand

anderem schmerze vielleicht

häufig der Bauch.

Doch wie sollen Eltern reagieren?

Sollen sie selbst

eine Diagnose wagen?

„Nein“, sagt Fürniss, „sie

sollen dann zu uns kommen.

Die Klinik bietet für

Notfälle eine Telefonbereitschaft

unter 0251/

835 66 73 an. (klm)

Neurologische Störungen, unruhige Beine, Schwindel –

Was tun, wenn nichts mehr geht...

Die Neurologischen Störungen sind ein Thema unserer Zeit. Da gibt es

die kleine Ohnmacht, den immer wiederkehrenden Schwindel oder die

nervende Schlaflosigkeit. Immer mehr Menschen klagen immer häufiger

über unruhige Beine, die teilweise massive Beschwerden hervorrufen.

Dabei gibt es Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Die Behandlung

geht vom Schlafmittel über Schmerzmittel bis hin zu Nervenmitteln mit

besonderer Stärke, z.B. Parkinsonmittel. Als Folge gibt es Nebenwirkungen,

depressive Verstimmungen und Gemütsschwankungen.

An diesem Abend soll besprochen werden, wie die

naturheilkundliche Sicht sein kann und wie man deren

Möglichkeiten in eine Behandlung einflechten kann.

M. Holtmann • Heilpraktikerin • Bismarkstr. 32a • 48268 Greven

Vortrag dazu am 22.05.2012 Fabi Rheine, Mühlenstr.29, Tel.: 05971/98820

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Claudia Knorrn

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„Ich esse wirklich wenig, trotzdem

nehme ich einfach nicht ab!“

Es geht um Ihr Blutbild

Wollten Sie es schon immer einmal

etwas genauer wissen?

Kennen Sie eigentlich Ihre Blutwerte?

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Hormonhaushalt ankurbeln, Ihre Heißhungerattacken beseitigen, Arterioskleroserisiko? Warum funktioniert der Darm nicht richtig?

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Warum habe ich Herzklopfen? Warum Wassereinlagerungen?

Keine Pulver, Spritzen, Tabletten,

Diese Antwort gibt die Blutuntersuchung mit

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M. Holtmann · Heilpraktikerin · Bismarckstraße 32a · 48268 Greven · Tel. 02571/9 92 98 40


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Mai 2012 Gesund werden - Gesund bleiben HALLO

Bei Akne oder Neurodermitis

hilft Zink

Beschleunigt Wundheilung der Haut

iese kommen nicht von

Dungefähr, sondern haben

häufig auch mit einem

Zinkmangel zu tun, weiß die

Stuttgarter Diplom-Biologin

Dr.Christine Reinecke:„Das

Spurenelement trägt dazu

bei, dass sich die Haut regenerieren

kann. Das funktioniertnicht

so optimal, wenn

der Organismus zu wenig

davon zur Verfügung hat.“

Davonkönnen beispielsweise

Aknepatienten ein Lied

singen. Ihr Blutbild zeigt oft

niedrigere Zinkwerte an,

auch die Haut enthält deutlich

geringere Mengen davon

als die eines gesunden

Menschen. Ein normaler

Zinkstatus istdaher ein Fundament

der Behandlung der

entzündlichen Akne. Eine

vergleichende Studie zeigte

bereits, dass die Aknebehandlung

mit Zink ähnlich

erfolgreich verlaufen kann

wie eine Therapie mit Antibiotika.

Auch Menschen mit

Neurodermitis können von

diesem Spurenelement profitieren,

das ihrer Haut bei

der Zellteilung hilft. Neurodermitis

ist eine chronischentzündliche

Hauterkrankung,

die bei entsprechender

genetischer Disposition

bereits im frühen Kindesalter

beginnen kann. Auch

hier hat eine Studie bestätigt,

dass sich ein Zinkmangel

negativ auf die Erkrankung

auswirken kann. Ob

die Haut auf ausreichend

Zink zurückgreifen kann

oder nicht, zeigt sich auch

bei der Wundheilung. Dabei

zeigten Untersuchungen,

dass sich Zink in den ersten

Tagen der Wundheilung im

heilenden Gewebe anreichert,

wo es den Heilungsprozess

unterstützt. Das

Spurenelement bremst die

Aktivität der entzündungsauslösenden

Bakterien. Außerdem

schützt in die Haut

eingelagertes Zink die Erbsubstanz

der Hautzellen und

trägt zur Bildung des wichtigen

Hautbestandteils Kollagen

bei. Zum Ausgleich

eines Mangels hat sich die

Einnahme vonTabletten bewährt.

Diese beinhalten organische

Zinkverbindungen,

die vom Körper aufgenommen

werden. (djd/pt)

Werunter Hautproblemen leidet, hathäufigeinen niedrigen

Zinkspiegel.

Foto: djd/thx/Woerwag Pharma

Im Takt der

Hauptschlagader

Periphere arterielle Verschlusskrankheit

Von Julia Erdmann

Periphere arterielle Verschlusskrankheit

–ein langer

Name für eine komplizierte

Krankheit. Was sich hinter

diesem Krankheitsbild verbirgt,

das weiß Universitätsprofessor

und Gefäßchirurg

Dr. Giovanni Torsello.

orsello erklärt den Be-

„Peripher bedeutet

Tgriff:

‚die Extremitäten betreffend‘,

,arteriell‘ zeigt, dass es

sich um eine Erkrankung

der Hauptschlagadern handelt,

und ‚Verschlusskrankheit‘

verdeutlicht, auf welche

Art und Weise die Störung

die Blutgefäße betrifft.

Grob gesagt: Die Hauptschlagadern

der Beine oder

Arme verstopfen.“

Hauptursache dieser Störung

ist ein erhöhter Blutdruck,

der mit der Zeit kleine

Risse in den Wänden der

Arterien verursachen kann.

In diesen sammelt sichdann

das im Blut vorhandene

Cholesterin und bildet mit

der Zeit größer werdende

Anhäufungen. Weitere Risikofaktoren

wie Rauchen

oder auch Diabetes begünstigen

diesen Verlauf.

In Abgrenzung zu dieser

schleichenden, chronischen

Form gibt es eine akute

Variante des Gefäßverschlusses:

„Wenn sich eine

Arterie plötzlich verschließt,

ist meistens ein

kleines Blutgerinnsel

schuld. Diese können sich

beispielsweise bei Herzrhythmusstörungen

im Vorhof

der Herzkammern bilden

und bei Kontraktion der

Muskulatur in die Extremitäten

gelangen, wo sie dann

steckenbleiben“, beschreibt

der Gefäßchirurg.

DasBlutnutzt diemenschlichen Arterien wie Schnellstraßen.

Isteine Arterieverstopft, dann kommteszum Stau und einem

„Verkehrs-Infarkt“.

Foto: pixelio/Gerd Altmann

Die Diagnose istaufgrund

unspezifischer Symptome

gerade im Anfangsstadium

schwierig für die behandelnden

Ärzte. Zu Beginn

scheinen betroffene Gliedmaßen

aufgrund der verminderten

Durchblutung

immer blasser zu werden. Im

weiteren Verlauf treten auch

Taubheitsgefühle und

Schmerzen auf, die in der

völligen Bewegungsunfähigkeit

enden können.

„Das liegt daran, dass die

Muskulatur Sauerstoff benötigt,

um ordnungsgemäß

arbeiten zu können. Da dieser

über das Blut im Körper

verteilt wird, kommt es zu

einer Unterversorgung der

betroffenen Stellen“, so Torsello.

Behandelt wird im Anfangsstadium

noch medikamentös,

fortgeschrittene

Befunde bedürfenallerdings

einer Operation. Die Heilungschancen

sind aber gut.

Doch „in seltenen Fällen

hilft nur noch eine Amputation.

besser früher als

später zum Arzt“,

rät Dr. Giovanni

Torsello.

Deshalb

ZumThema

D

as Risiko, dass ein Raucher

Kranzarterienprobleme

entwickelt, liegt

zwei bis vier Mal höher als

bei einem Nichtraucher.

Aber auch beim passiven

Rauchen erhöht sich die

Gefahr für Herz- und Gefäßkrankheiten,

selbst bei

Nichtrauchern. Rauchen

lässt auch das Risiko für

Lungen-, Rachenhöhlen-,

Mund-, Blasen- und Magenkrebs

steigen. In den

meisten Organen nimmt

der Alterungsprozess zu,

wobei die Haut das offensichtlichste

Organ darstellt.

Die Entwicklung

einer unzureichenden Atmung

und chronischer

Rückenschmerzen wird

ebenfalls durchs Rauchen

vorangetrieben. (sr)

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HALLO Gesund werden - Gesund bleiben

Mai 2012 7

Zecken: Vorsorge ist

besser als Nachsorge

Foto: www.zecken.de

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Von Sebastian Rohling

Die Sonne scheint, es ist Wochenende

und für viele geht

es dann raus in dieNatur oder

den eigenen Garten. Am Ende

des Tagesdann diebittereErkenntnis:

Eine Zecke hat zugestochen.

ecken übertragen auf-

ihrer Lebensweise

Zgrund

Krankheitserreger, ohne jedoch

selbst zu erkranken.

Menschen in Deutschland

sind dabei vornehmlichvon

Borreliose oder der Frühsommer-Meningoenzephalitis

(FSME) betroffen. Dabei

ist die Gefahr, sich mit dem

FSME-Virus zu infizieren,

vor allem in Süddeutschland

gegeben. „Es gibt zwar

auch andere Krankheiten,

die von Zecken übertragen

werden können, die sind

aber in unseren Breitengraden

extrem

selten“, sagt Dr.

Thomas Rath,

Oberarzt am St.

Franzikus-Hospital

Münster.

Ein Zeckenstich

ist generell

keine Verletzung, mit der

leichtfertig umgegangen

werden sollte. Dennoch sagen

Experten, dass sichviele

Menschen eher zu viele Sorgen

machen und es nur selten

zu einem ernsthaften

Krankheitsverlauf kommt.

„Wenn Betroffenen die Zecke

innerhalb von 24Stunden

ordnungsgemäß entfernt

wird, ist die Wahrscheinlichkeit

für eine

Krankheitsübertragung verschwindend

gering“, beruhigt

Chefarzt Dr. Martin

Baumgärtel, ebenfalls vom

St. Franziskus-Hospital

Münster.

Eine Behandlung eines Zeckenstiches

hängt maßgeblich

von der übertragenen

Krankheit ab. Bei der FSME

handelt es sich umeine Virusinfektion,

gegen die nur

eine Impfung hilft. Die Borreliose

hingegen wird von

einem Bakterium ausgelöst.

Sie ist die häufigste, durch

ZeckenübertragbareErkrankung

in Deutschland. Eine

Borreliose kann dabei viele

Symptome haben, was eine

Diagnose erschwert. „Eines

der wenigen charakteristischen

Symptome

bei einer Borreliose

ist die Wanderröte.

Diese ringförmige

Hautrötung kann

einige Tage bis Wochen

nach einem Zeckenstich

rund um die

Einstichstelle beobachtet

werden“, beschreiben die

Mediziner. Wird dann

nichts unternommen, können

Hirnhautentzündungen,

Herzprobleme oder

auch Gelenkentzündungen

auftreten. Da die Borreliose

Wer rastet, der rostet

Schlesienreise für Menschen im gehobenen Alter

eine bakterielle Erkrankung

ist, lässt sie sich aber gut behandeln.

Vorallem im Frühstadium

auftretende Symptome

können mit Antibiotika

erfolgreich bekämpft

werden.

Mehr Infos zum Thema

und eine Karte mit potenziellen

Risikogebieten für

FSME finden Interessierte

unter anderem im Internet

auf der Seite

www.zecken.de

ZumThema

ie Uniklinik Köln be-

eine Studie zum

Dtreibt

Thema Borreliose. Die Forscher

testen dabei ein neues

Behandlungskonzept,

das die Infektion durch

das Auftragen eines Antibiotikum-Gels

unterbinden

soll. Für die Studie

werden noch Teilnehmer

gesucht. Zugelassen sind

alle zwischen 18 und 80

Jahren, die von einer Zecke

gebissen wurden und

diese nochinder Haut haben

oder diese mitbringen

können. Patienten können

sich auf der Internetseite

www.zeckenstudie.de

oder bei der Hotline

00800/21 51 3692 näher

informieren und mit

den beteiligten Ärzten

Kontakt aufnehmen. (sr)

ine Möglichkeit, im Alter

Enoch einmal auf Tour zu

gehen, bietetder Caritasverband

des Kreises Warendorf

an. Dabei geht es um eine

Kultur- und Informationsreise

nach Schlesien, die in

dem Zeitraum vom 14. bis

25. Juli sein wird.

Ziel dieser Reise sind die

Orte Krummhübel am Fuße

der Schneekoppe im Hirschberger

Talsowie Bad Altheide

im Glatzer Bergland, die

auch Patenstadt der Stadt

Telgte sind. In beiden Orten

und Regionen ist ein jeweils

sechstägiger Aufenthalt vorgesehen.

Da der eingesetzte Reisebus

vor Ort bleibt, werden

während des Aufenthaltes

vielfältige Ausflüge angeboten.

Gerne sendet der Caritasverband

im Kreis Warendorf

das ausführliche

schriftliche Fahrten- und

Ausflugsprogramm der

Schlesienreise Interessenten

auf Anfrage zu. Weitere

Infos und Anmeldungen

nimmt der Caritasverband

im Kreis Warendorf entgegen.

02581/94 5948,

02382/8931 24 und

02521/8401205.

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8

Mai 2012 Gesund werden - Gesund bleiben HALLO

Der Saft des Lebens

Eigenblutspenden machen bei geplanten Operationen viel Sinn

Von Sebastian Rohling

Blutspenden bedeutet Leben

retten. Mit unserer wichtigsten

Körperflüssigkeit, dem

Blut aus den Venen, können

wir Menschen einander helfen:

bei Operationen, nach

Unfällen und bei Tumorerkrankungen.

ochmit dem demografi-

Wandel und der

Dschen

daraus resultierenden immer

älter werdenden Gesellschaft

wird Blut mehr und

mehr zu einem Luxusgut. In

ganz naher Zukunft werden

deutlich weniger Menschen

in der Lage sein, Blut zu

spenden, während gleichzeitig

die Anzahl der Personen,

die auf Blut angewiesen

ist, immer größer wird. Eine

gute Möglichkeit, diesem

Trend zumindest partiell

entgegen zu wirken ist die

Selbstversorgung mit

Eigenblut.

„Die präoperative Eigenblutspende

ist ein an wenigen

qualifizierten anästhesiologischen

Kliniken etabliertes

Verfahren zur Einsparung

von Fremdblut. Allerdings

beschränkt sich der

Einsatz dieser Methode auf

s

Dr. Eva

Brinckmann

ogenannte

Elektiveingriffe,

zum Beispiel

für geplante

gelenkchirurgische

Operationen“,

erklärt Dr. Eva

Brinckmann,

Oberärztin der

Klinik für Anästhesiologie

und Operative Intensivmedizin

und Transfusionsverantwortliche

Ärztin des St.

Franziskus-Hospitals in

Münster.

„Nicht jeder Patient istfür

eine Eigenblutspende geeignet.

Es gibt zwar keine Altersbegrenzung,

jedoch andere

limitierende Faktoren

wie zum Beispiel nicht ausreichend

therapierte Erkrankungen

des Herzens

und des Kreislaufs. Auch

muss der Wert des roten

Blutfarbstoffs, des Hämoglobins,

im Normbereich

sein, da der Patient ansonsten

den Verlust an roten

Blutkörperchen nur

schlecht kompensieren

kann. Ein zu niedriger Hämoglobinwert

ist häufig ein

Hinweis darauf, dass das

Knochenmark

Blut ist ein kostbares Gut. Fotos: pixelio/Andreap

Damm

nicht in der

Lage ist, in

ausreichendem

Maße

rote Blutkörperchen

nachzubil-

den, so

dass mit einer

Spende kein Zugewinn

an roten Blutkörperchen

erreicht

wird“, beschreibt Brinckmann

weiter.

Die Bereitstellung von

Eigenblutkonserven ist für

Krankenhäuser ein teurer,

logistisch und funktional

sehr aufwendiger Service bei

dem höchste Qualitätsstandards

gesetzlich vorgeschrieben

sind. Aus diesem

Grund gibt es ein solches

Angebot auch nicht in jedem

Krankenhaus. Blut ist

ein Arzneimittel im Sinne

des Arzneimittelgesetzes.

„Die hohen Behörden-Anforderungen

mit einem äußerst

komplizierten Regelwerk

machen uns die Anwendung

dieses Verfahrens

im klinischen Alltag

schwer“, sagt die Ärztin.

Dennoch ist sie

vom Eigenblutkonzept

überzeugt. Schon im Vorfeld

können Patienten auf “Herz

und Nieren“ untersucht

und Risikofaktoren aufgedeckt

werden. Nicht zu

unterschätzen sei auch der

Vorteil für die Immunabwehr

der Patienten, die nach

der Operation ihr eigenes

Blut zurückerhalten. „Ihr

Organismus muss sichnicht

mit fremden Zellen auseinandersetzen,

so dass das

immunologisches Radar

sich ganz auf die Abwehr

eventuell schädlicher Eindringlinge

konzentrieren

und Infektionen verhindern

kann“, erklärt Brinckmann.

Die bedarfsdeckende Versorgung

des deutschen

Gesundheitswesens mit

Blutprodukten sieht schwierigen

Zeiten entgegen. Seriöse

Kalkulationen gehen

davonaus, dass es bereits bis

zum Jahr 2015 zu einem altersbedingten

Mehrbedarf

an Blutprodukten von 13

Prozent kommt, der infolge

der kleiner werdenden

Spenderpopulation von

einer abnehmenden Verfügbarkeit

in Höhe von 30Prozent

kontrastiert wird. Da

die Entwicklung künstlicher

Sauerstoffträger mittel- bis

langfristig nicht in Sicht ist,

sollte jeder, der kann, zur

Blutspende gehen. Eigenblutspenden

bieten eine

Möglichkeit, den nationalen

Spenderpool zu entlasten.

Fotos: pixelio.de

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