Gesund werden - Gesund bleiben 01/2012

hallomuenster

2

Mai 2012 Gesund werden - Gesund bleiben HALLO

Lebensfreude trotz Schmerzen

Für die Behandlung von Chronikern spielen körperliche, seelische und soziale Aspekte eine Rolle

Von Klaus Möllers

Für den griechischen Philosophen

Epikur war Glück „die

Abwesenheit von Schmerz“.

Wieviel Lebensqualität wäre

dann möglich, wenn jemand

vor Schmerzen sprichwörtlich

„die Wände hochgeht“?

Es kann bei guter Behandlung

sogar sehr viel sein.

antike Denker Epikur

Dvertrat allerdings auch

die Ansicht, dass Menschen

aus jeder Lebenssituation

maximal Genuss und Lust

schöpfen sollten. Für den

Alltag heute wäre dies eine

abenteuerliche Vorstellung.

Trotzdem: Manche Menschen

müssen mit häufigen

oder ständigen Schmerzen

leben. „Chronisch“ meint

dabei nicht ausschließlich

den zeitlichen Aspekt. „Früher

bedeutete ‚chronisch‘,

dass Schmerzen länger als

drei Monate bestehen“, sagt

die Chefin der Schmerzambulanz

am Uni-Klinikum,

Dr. Ingrid Gralow.

Migräne etwa bringt häufige

Schmerzattacken, unheilbare

Grunderkrankungen

Schmerzen womöglich

jeden Tag. Der Leidensdruck

fällt unterschiedlich aus, ist

von noch mehr Bedingungen

abhängig, erklärt die

Ärztin und Psychologin. Erkrankungen

können Nervenverletzungen

sein, die

nicht ausheilen, Rückenschmerzen

oder altersbe-

Teambesprechung mit Dr. Ingrid Gralow (l.).

dingte Verschleißerscheinungen

wie Osteoporose

oder Gelenkverschleiß. Diese

Dauerbelastung werdeanderswahrgenommen

als ein

Akutschmerz bei einem Unfall.

In solch bedrohlichen

Situationen würden per

Stressstoffwechsel sogar

schmerzhemmende Mechanismen

aktiviert. Ein Fußballspieler

wiederum stecke

eine Verletzung im Spiel

eher weg als jemand, der sie

während einer ungeliebten

Arbeit erfährt, verdeutlicht

Gralow.

„Einen Schmerz im Fuß

erleben wir im Kopf, nicht

im Fuß“, erklärt sie. Das

Schmerzsignal wird andas

Gehirn geschickt, dass die

Körperstelle dann benennt.

Seelische Auswirkungen

des Schmerzes spielten eine

wichtige Rolle in der Behandlung.

Ebenso psychosoziale

Bedingungen.

Schließlich gelte es,

„Schmerzen so zu behandeln,

dass man einen gesunden

Lebensrhythmus wiederfindet“.

Die Ambulanz gehört zur

Klinik für Anästhesiologie,

Operative Intensivmedizin

und Schmerztherapie. Die

Abteilungen arbeiten zusammen

und die Ambulanz

nach einem multi-modalen

Foto: UKM

Konzept: Anders als beim

Akutschmerz kommen

medizinische,

psychische

und soziale Ansätze

zusammen.

„Spannungskopfschmerz

zum

Beispiel

kann

bedeuten, dass sich jemand

körperlich und seelisch zu

viel abverlangt“, erklärt die

Ärztin. Die Herangehensweise

ist eine andere als bei

körperlichen Erkrankungen.

Physiotherapie wird

angewendet, um durch Umstellungen

bei Körperhaltung

und Bewegung Erleichterung

zu erreichen. Medikamente

wiederum seien

„ganz differenziert“ einzusetzen,

sagt Galow. Damit

diese nicht selbstnochneue

Schmerzen hervorriefen.

Bei chronischen Patienten

sei nicht in jedem Fall die

Schmerzfreiheit zu garantieren,

so Gralow. Es gehe vielmehr

um „ein realistisches

Maß der Schmerzlinderung“.

Und: „Es gibt einen

Teil der körperlichen Entstehung

des Schmerzes, den

wir nochgar nicht kennen.“

Die Einnahme einer Pille bei Schmerzen muss nicht

zum Erfolg führen. Der Ursprung von Schmerzen

kann sehr komplex sein.

Foto: pixelio/manwalk

Ref.:Heilpraktikerin Sylvia Beckmann

Eintritt 3,00€ -Kartenvorverkauf

Ort: Spitzweg Apotheke

Nordwalder Str. 48

48282 Emsdetten

Tel.: 02572/82626

www.spitzweg-apotheke.de

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