Sanieren mit dem Energieausweis - ÖGUT

oegut.at

Sanieren mit dem Energieausweis - ÖGUT

E U - P R O J E K T E F F C O B U I L D

Sanieren

mit dem

Energieausweis


Inhaltsverzeichnis

4

Vorwort

5 Mit dem Energieausweis

zum optimalen Sanierungskonzept

6 Politische und gesetzliche Hintergründe

zum Energieausweis

6 Der Energieausweis

9 Von der Idee zur Umsetzung

10 Vorbildliche Sanierungen im Wohnhausbereich

12 Einfamilienhaus Fötschl-Tischler

14 Wohnhaus Familie Frauenschuh

16 Doppelhaushälfte Familie Andre

17 Wohnhausanlage Sylvester-Oberberger-Straße

20 Vorbildliche Sanierungen

von Schulen und Bürogebäuden

22 Milupa Vermögensverwaltung

24 Polytechnische Schule Thalgau

26 Generalsanierung Wirtschaftsschulen Bramberg

28 EU-Projekt „EffCoBuild“

30 Wohnanlage Adolf-Bytzeck-Straße, Eggesin

32 Wohnanlage Cesta maršala Tita 16, Jesenice

34 Hauptsitz der Firma Menert, Šal‘a

36 Serviceseiten

38 Begriffserklärungen

39 Impressum



„Die beste Energie ist jene, die wir nicht verbrauchen.“ Ich bin

überzeugt, dass die Energiepolitik der Zukunft alle ihre Bemühungen

diesem Motto unterordnen muss. Gerade im Bereich

des Gebäudebestandes können wir den aktuellen Energieverbrauch

drastisch senken, ohne dabei auf Komfort oder Wohnqualität

zu verzichten. Im Gegenteil – die richtigen Sanierungsmaßnahmen

können die Wohnqualität deutlich steigern. Die

vorliegende Broschüre erzählt darüber zehn Erfolgsgeschichten

und informiert zu den Rahmenbedingungen rund um den

Energieausweis. Außerdem erfahren Sie, wie Sie am besten

Schritt für Schritt mit dem Energieausweis zu einem idealen

Sanierungskonzept kommen.

Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen

Ihr Landesrat Sepp Eisl


4


Mit dem Energieausweis

zum optimalen

Sanierungskonzept

In neuen Häusern lässt es sich immer gut wohnen. Doch auch alte Mauern können viel Wohnqualität bieten.

Vorausgesetzt, sie werden auf einen modernen, zeitgemäßen Standard gebracht. Eine Sanierung bringt

meistens mehr Herausforderungen mit sich als ein Neubau, und Kompromisse sind unvermeidbar. Dabei

sollten drei entscheidende Komponenten aufeinander abgestimmt werden: die gewünschte Komfort- und

Qualitätsverbesserung des Hauses, die bestmögliche Energieeinsparung und die zur Verfügung stehenden

finanziellen Mittel. Nachfolgend werden Ihnen unterschiedliche Sanierungsprojekte präsentiert, die zeigen,

dass energieeffizientes Sanieren längst mehr ist als die Träumerei von Individualisten und Pionieren – es gibt

Lösungen für jede Problemstellung und jede Brieftasche. Mit dem Energieausweis als Grundlage können auch

Sie zum optimalen Sanierungskonzept finden.

5


1994 wurden vier Szenarien entwickelt, um den künftigen

Endenergieverbrauch im Land Salzburg bis 2011

abzuschätzen. Das Energieleitbild 1997 orientiert sich am

Szenario III: Senkung des Energieverbrauchs um

28 % entsprechend dem Toronto-Ziel. Szenario II

beschreibt eine Stagnation des Energieverbrauchs

und Szenario I stellt das Ziel des Energieleitbilds 1985

dar. Selbst zur Erreichung dieser Ziele sind verstärkt

Anstrengungen notwendig, ansonsten wird ein Anstieg

des Energieverbrauchs um 20 % prognostiziert.

2005

27,6 Verkehr 353.530 31,99

31,1 Raumheizung/Klimaanlagen/Warmwasser Beleuchtung

330.831 29,93

13,2 Beleuchtung Dampferzeugung

Zwecke 1.802 0,16

und EDV 35.168 3,18

und EDV

25,8 Elektrochemische

3,1%

2,3 Dampferzeugung 7,6%

78.170 7,07

StandmotorenIndustrieöfen Verkehr 31,8% 144.462 13,07

13,6%

Standmotoren 161.228 14,59

1.105.191

Summe Österreich: September 2003 - August 2004

Verkehr 343.630 31,83

Industrieöfen 153.809 14,25

Elektrochemische Zwecke Industrieöfen 4.000 0,16

Raumheizung, Raumheizung/Klimaanlagen/Warmwasserbereitung Klimaanlagen, Elektrochemische

14,2%

318.491 29,50

Warmwasser Standmotoren

146.543 13,57

29,5%

Dampferzeugung Zwecke

81.854 7,58

0,2%

Beleuchtung und EDV 33.683 3,12

Endenergieverbrauch in Österreich 2004: 1.079.718 TJ 1.079.718

Energieverbrauch nach Sektoren in Österreich 2004

Quelle: Statistik Austria

Politische und gesetzliche Hintergründe

zum Energieausweis

Politische Ziele

Es gibt zwei politische Vorgaben, an denen sich die energierelevanten

Gesetze Salzburgs orientieren: Einerseits das Energieleitbild

des Landes, dessen Ziel es ist, den Energieverbrauch bis

2011 um 28 % gegenüber dem Wert von 1994 zu reduzieren.

Andererseits das Kyoto-Protokoll, das seit 2005 in Kraft ist, und

das Österreich zu einer Reduktion der Treibhausgase um 13 %

bis 2012 im Vergleich zu 1990 verpflichtet. Der Energieverbrauch

und somit die CO 2 -Emissionen steigen jedoch ständig,

sodass Österreich dem Kyoto-Ziel mittlerweile um 28,7 % hinterher

hinkt.

Diese erschreckende Zwischenbilanz bedeutet umso mehr, dass alle vorhandenen

Sparpotentiale der verschiedenen Energieverbrauchssektoren vollständig genutzt

werden müssen. Nach dem Verkehr ist der Sektor Raumheizung, Klimaanlagen

und Warmwasser mit 29,5 % der zweitgrößte Energieverbraucher in Österreich.

Davon wiederum verschlingen die Haushalte 66 %. Wichtige Instrumente zur

Erreichung der Reduktionsziele sind die Steigerung der Energieeffizienz und die

Steuerung der Energienachfrage.

Wärmeschutzverordnung

Für den Neubau- und Sanierungsbereich wurde im Jahr 2002 eine neue Wärmeschutzverordnung

eingeführt, um den Energieverbrauch zu senken. Weiters

wurde das Fördersystem optimiert. Im Neubaubereich wie auch in der Sanierung

wurden verstärkt Anreize geschaffen, sinnvolles Energiesparen und erneuerbare

Energieträger zu fördern.

Die EU-Gebäuderichtlinie

Die EU-Gebäuderichtlinie, die am 1. Juli 2003 in Kraft getreten ist, verfolgt mehrere

Ziele: die Senkung des Energieverbrauchs von Gebäuden, eine Verbesserung der

Gesamt-Energieeffizienz, Klimaschutz und Versorgungssicherheit. Mit der Richtlinie

wurde der Energieausweis verpflichtend eingeführt für Neubauten sowie für Sanierungsvorhaben,

wenn die Maßnahmen mehr als 50 % der Bruttogeschoßfläche

betreffen. Im Zusammenhang mit der Wohnbauförderung bildet der Energieausweis

eine Möglichkeit, die Gebäudequalität in die Richtung der Zielsetzung zu lenken.

Der Energieausweis

Was ist der Energieausweis?

Der Energieausweis ist in aller Munde. Wann braucht man ihn, wo bekommt man

ihn und vor allem: Was bringt er?

Der Energieausweis beschreibt die energietechnischen Merkmale eines Gebäudes

und bewertet sie. Er ist sozusagen der energetische „Typenschein“ eines Gebäudes.

So wie man beim Autokauf weiß, wie hoch der Treibstoffverbrauch pro

6


Sanieren mit dem Energieausweis

100 km ist, gibt der Energieausweis Auskunft darüber, wie viel Heizenergie in kWh

pro m² und Jahr verbraucht wird.

Der Energieausweis stellt jedem Bauherren oder Hauskäufer ein Vergleichskriterium zur

Verfügung, mit dem er den energetischen Zustand des Gebäudes erkennt. Daraus lassen

sich wiederum sehr leicht die Energiekosten ermitteln, mit denen der Hausbesitzer

künftig rechnen kann. Der Ausweis wird in sieben Wärmeschutzklassen unterteilt (A bis

G). Die Unterschiede zwischen den Kategorien sind sehr groß. Ein Haus der Kategorie

„G“ weist beispielsweise mehr als den fünffachen Heizwärmebedarf wie ein Objekt der

Kategorie „A“ auf.

Wann wird ein Energieausweis benötigt?

Die Baubehörde fordert den Energieausweis bei der Errichtung von Neubauten,

bei Auf- und Zubauten, durch die die Geschoßfläche des Baus um mehr als 50 %

vergrößert wird und bei der Änderung von Bauten, wenn die Maßnahmen mehr als

50 % der Geschoßfläche betreffen. Außerdem sehen die meisten Landesförderungen

die Vorlage eines Energieausweises vor. Ab 2009 wird auch beim Verkauf oder

bei der Vermietung von Gebäuden ein Energieausweis vorzulegen sein, der nicht

älter als 10 Jahre sein darf. In größeren öffentlichen Gebäuden oder Gebäuden

mit hoher Publikumsfrequenz ist der Energieausweis an einer gut sichtbaren Stelle

anzubringen. Im Regelfall hat der Gebäudeeigentümer bzw. die Hausverwaltung für

die Erstellung des Energieausweises zu sorgen. Bei mehrgeschoßigen Wohnbauten

ist es prinzipiell sinnvoll, einen Energieausweis für das gesamte Gebäude erstellen

zu lassen. Im Bedarfsfall können Energieausweise auch für einzelne Wohneinheiten

erstellt werden.

Die Wärmeschutzklassen A bis G des Energieausweises

Wer stellt den Energieausweis aus?

Der Energieausweis wird nur von befugten Unternehmen ausgestellt (Baumeister,

Bauphysiker, Zivilingenieure, Technische Büros…). Idealerweise sollte die Berechnung

des Energieausweises gemeinsam mit der Planung erfolgen. Daher wird

empfohlen, die Berechnung wenn möglich vom Planer durchführen zu lassen. Auf

der Webseite www.energieausweise.net ist eine aktuelle Liste der Energieausweis-

Berechner verfügbar. Die Kosten für die Erstellung eines Energieausweises hängen

von den vorhandenen Daten und von der Komplexität des Gebäudes ab.

Was passiert mit dem Energieausweis?

Die Baubehörde erhält den Energieausweis durch den Bauwerber. Ist der Energieausweis

für eine Landesförderung notwendig, kann der Berechner über die

Software „ZEUS“ (Zentrale Energieausweis Umgebung Salzburg) den Energieausweis

elektronisch bei der Förderstelle einreichen. Der Zugriff erfolgt über

www.energieausweise.net. Bei der Prüfstelle des Landes wird er auf korrekte

Berechnung überprüft und mit einem Prüfstempel versehen. Bei nicht korrekter

Berechnung wird der Energieausweis zurückgewiesen und der Berechner

automatisch verständigt. Optional kann die Abteilung für Wohnbauförderung

auf die elektronischen Energieausweise zugreifen. Die Statistikfunktion in ZEUS

erlaubt das Auswerten aller in ZEUS erfassten Energieausweise. Für das Land

Salzburg eine unverzichtbare Möglichkeit, die Trends im Hausbau zu verfolgen

und Rückschlüsse über die Auswirkung der Förderinstrumente zu ziehen. Die

Statistiken sind unter www.energieausweise.net abrufbar.

Der Energieausweis ist mit dem Typenschein eines Autos

vergleichbar.

7


BGF

BGF

BGF

BGF

BGF

BGF

BGF

i

Trans

Projekt: 367

ENERGIEAUSWEIS-Bestand

Fam. Mustermann, Salzburg

Gebäudeart 2 - Kleinwohnhäuser

Erbaut im Jahr 2006

Katastralgemeinde Salzburg

Standort 5020 Salzburg-Stadt

Grundstücksnummer

Einlagezahl

123

Anzahl Wohnungen 1

Eigentümer/Errichter Max u. Hermine Mustermann

(zum Zeitpunkt d. Ausstellung)

Musterstr. 9

5020 Salzburg

WÄRMESCHUTZKLASSEN

Niedriger Heizwärmebedarf

Skalierung

Hoher Heizwärmebedarf

LEK Trans - Wert

HWB

HWB

HWB

HWB

HWB

HWB

HWB


Sanieren mit dem Energieausweis

Von der Idee zur Umsetzung –

Sechs Schritte, damit Ihre Sanierungsträume wahr werden

Sie profitieren dann von den Vorteilen des Energieausweises, wenn er rechtzeitig

angefertigt wird. Folgende Punkte helfen Ihnen bei der Erstellung Ihres Sanierungskonzepts:

1. Sanierungswunsch

Ihr Heim hat undichte Fenster oder einen kaputten Dachstuhl, die Fassade muss

neu gestrichen werden, es tauchen Schimmelprobleme auf, es ist ein Zubau

nötig oder Sie wollen die alte Heizung austauschen. Dies ist der richtige Zeitpunkt,

um über Sanierungs- und Optimierungsmaßnahmen für das gesamte

Haus nachzudenken. Erste Ideen und Wünsche setzen sich in Ihrem Kopf fest.

2. Energieausweis Bestand

Um sich über die Ausgangslage (Qualität der Bausubstanz, Wärmebrücken,

Energieverbrauch, etc.) klar zu werden, konsultieren Sie einen Planer und lassen

einen Energieausweis vom bestehenden Gebäude rechnen.

3. Beratung und Erstplanung

Mit Bestandsplänen, dem Energieausweis und den Ideen im Kopf lassen Sie

sich nun von mehreren unabhängigen Experten beraten (Energieberater, Bauphysiker,

Baumeister, Installateur, etc.). Der Profi kann Ihnen hilfreiche Anregungen

geben und Vorschläge machen, wie Sie Ihre Ideen noch besser umsetzen

und Ihr Haus energetisch optimieren können. Außerdem kennt er sich

im Förderdschungel aus.

4. Energieausweis Sanierung, Fixierung des Sanierungskonzepts

Ihr Planer erstellt nun gemeinsam mit Ihnen das Sanierungskonzept und den

dazugehörigen Energieausweis. Als Entscheidungshilfe kann das Sanierungskonzept

von einem zweiten Experten begutachtet werden. Die Energieberatung

bietet beispielsweise den Service, den Planungsprozess zu begleiten. Sie

befinden sich in einem Kreislauf, der dann zu Ende ist, wenn das optimierte

Ergebnis Ihren Vorstellungen und finanziellen Möglichkeiten entspricht.

5. Anbotseinholung

Steht das endgültige Sanierungskonzept fest, kann die Planung der Umsetzung

beginnen. Der Energieausweis dient dabei als Grundlage für die Anbotseinholung.

Sie holen am besten mehrere Angebote zum Vergleich ein. Seriöse

Anbieter nehmen qualitätssichernde Maßnahmen (z.B. Thermographie oder

Blower-Door-Test) gerne als fixen Vertragsbestandteil in ihr Paket auf.

6. Umsetzung/Kontrolle

Neben dem Blower-Door-Test und der Thermographie ist auch der Energieausweis

ein Instrument zur Qualitätskontrolle. Während der Bauzeit können Sie

mit Hilfe des Energieausweises überprüfen, ob die Ausführung tatsächlich der

Planung entspricht.

9


„Wir wollten mehr

Lebensqualität zu

erträglichen Kosten!“

Entschließt man sich für die Sanierung des eigenen Heims, geht es

in erster Linie um eine Verbesserung der Wohnqualität oder um die

Wertsteigerung des Objekts. Diese Ziele können auf unterschiedliche

Weise erreicht werden – beispielsweise mit einem Zubau, mit einer

neuen Fassade, der Neuordnung von Räumen, einem Fenstertausch

oder der Reparatur des Daches. Wichtig ist in jedem Fall ein gut

durchdachtes und optimiertes Sanierungskonzept. So werden Sie nach

der Sanierung nicht nur die neue Lebensqualität genießen können,

sondern auch vom niedrigeren Energieverbrauch profitieren. Lesen Sie

auf den folgenden Seiten, dass sich der Aufwand lohnt!

10


Vorbildliche Sanierungen

im Wohnhausbereich

Einfamilienhaus Fötschl-Tischler

Wohnhaus Familie Frauenschuh

Doppelhaushälfte Familie Andre

Wohnhausanlage Sylvester-Oberberger-Straße


Einfamilienhaus Fötschl-Tischler

Vom Dachbodenausbau zur Komplettsanierung

Vor der Sanierung

Finanzierung / Kosten

Bruttobeträge in Euro

Gesamtkosten der Sanierung: 67.000,—

Darlehen der Wohnbauförderung: 30.000,—

Im Herbst 2006 entschied sich die Familie Fötschl-Tischler zum Hauskauf

in der Salzburger Josefiau – bereits mit der Gewissheit, einige

Investitionen tätigen zu müssen, da der Gesamtzustand des Gebäudes

schlecht und ein Dachausbau unbedingt notwendig war. Die erste

Überlegung war, vorerst nur das Dach zu sanieren und nach und nach

andere Maßnahmen durchzuführen. Mit Hilfe eines unabhängigen

Energieberaters optimierte man das Sanierungskonzept dann so lange,

bis es auf die Bedürfnisse und die finanziellen Möglichkeiten der

Familie Fötschl-Tischler zugeschnitten war. Die Vorteile einer ganzheitlichen

Sanierung im Gegensatz zu der schrittweisen Umsetzung von

einzelnen Arbeiten überzeugten die Familie Fötschl-Tischler schnell:

Das höhere, günstige Wohnbauförderungsdarlehen für ganzheitliche

Sanierung des Landes; die Tatsache, dass eine Komplettsanierung

preiswerter ist als die Summe vieler Einzelmaßnahmen, weil gewisse

Arbeiten nur einmal gemacht werden müssen (z.B. Gerüstaufbau);

der gewaltige Energieeinspareffekt und schließlich die Freude am vollkommen

erneuerten Heim.

12


Vorbildliche Sanierungen im Wohnhausbereich

Details zur Umsetzung

Zahlen und Fakten

Innenausbau Dachboden und Umbau Garage

Um mehr Platz zu schaffen, wurde der Dachboden ausgebaut und die

Garage im Erdgeschoß zum Wohnzimmer umfunktioniert.

Beim Dachausbau blieben die Pfetten erhalten. Das restliche, teilweise

morsche Holz des Dachstuhls wurde erneuert. Die Dämmung

der Dachschräge erfolgte mittels 16 cm Aufsparrendämmung. Der

Dämmstoff aus Polyurethan weist eine geringere Wärmeleitfähigkeit

auf als Mineralwolle oder EPS. Die Dämmstärke von 16 cm erzielt

somit den gleichen Effekt wie eine 26 cm dicke EPS-Platte. Darüber

hinaus wurden Dachfenster montiert und das Dach neu gedeckt.

Das Garagentor wurde durch eine Fensterfront ersetzt, der erdanliegende

Fußboden wurde je nach Möglichkeit mit 5 bzw. 8 cm XPS gedämmt.

Da im Erdgeschoß keine Heizung vorhanden war, installierte

man zwei Kaminöfen. Das alte, unbehandelte Holz des Dachstuhls

konnte als Brennholz verwendet werden. Die Gasetagenheizung im

Obergeschoß blieb unverändert. Als Garage dient nun ein Carport

im Garten.

Fenstertausch

Alle Fenster wurden durch neue Kunststofffenster mit 3-fach-Wärmeschutzverglasung

ersetzt. Der Gesamt-U-Wert eines Fensters beträgt

0,9 W/m²K.

Fassade

An der Außenwand brachte man 16 cm starke EPS-Dämmplatten an.

Der U-Wert konnte von 1,22 auf 0,21 W/m²K verbessert werden.

Baujahr: 1953

Vor der Sanierung

Bruttogeschoßfläche: 157 m²

Heizwärmebedarf: 202 kWh/m²a

Projekt: 32

Anlage 1

ENERGIEAUSWEIS-Bestand LEK-Wert: 103,7 Deckblatt

EFH Tischler vor der Sanierung Nach der Sanierung

Gebäudeart

Standort

Projekt: 356

Bruttogeschoßfläche: 205 m²

Heizwärmebedarf: 53 kWh/m²a

LEK-Wert: Einlagezahl 26,6 983

CO 2 -Einsparungen:

ENERGIEAUSWEIS-Bestand

HWB 160kWh/(m²a)

202 kWh/(m²a)

Hoher Gebäudeart Heizwärmebedarf 2 - Kleinwohnhäuser

Erbaut im Jahr 1953

LEK Trans - Wert

Katastralgemeinde103,7

Salzburg

LEK Standort Trans zulässigMemberger-Str. - Wert 2

Grundstücksnummer 44 929/29

5020 Salzburg-Stadt

Einlagezahl

983

Anzahl Wohnungen 1

Energieausweis Gemäß Eigentümer/Errichter

§ 17a Abs 2 vor Z 3 Peter der des Sanierung

Baupolizeigesetzes Tischler

1997 wird die Einhaltung der Bestimmungen

(zum Zeitpunkt d. Ausstellung)

der Verordnung über den Memberger Mindestwärmeschutz Str. 2 von Bauten, LGBl Nr 82/2002, bestätigt.

Ausgestellt und bestätigt 5020 durch: Salzburg

WÄRMESCHUTZKLASSEN

Niedriger Heizwärmebedarf

2 - Kleinwohnhäuser

Memberger-Str. 2

5020 Salzburg-Stadt

Eigentümer/Errichter Peter Tischler

(zum Zeitpunkt d. Ausstellung)

Memberger Str. 2

5020 Salzburg

WÄRMESCHUTZKLASSEN

Niedriger Heizwärmebedarf

Skalierung

HWB


Wohnhaus Familie Frauenschuh

Sanierung und Heizungsoptimierung

Vor der Sanierung

Finanzierung / Kosten

Investition in Optimierung und Zubauten

gesamt ca. € 120.000,—.

Für die Dämmung der Fassade wurde

die Wohnbauförderung des Landes Salzburg

in Anspruch genommen.

Der Altbau wurde 1976 von der jungen Familie aus Kostengründen

mit sparsamen Mitteln nach dem Stand der damaligen Bautechnik

errichtet. Energieberatung und energieeffizientes Bauen war damals

noch kein Thema. Die Energiekrise der 70er Jahre brachte allmählich

ein Umdenken in Gang. 1994, als zum ersten Mal ein Zubau nötig

war, versuchte man deshalb den Bestandsbau und die Heizungsanlage

zumindest teilweise zu optimieren. Zusätzlich errichtete man eine

Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung.

2006 wurde ein weiterer Zubau realisiert: Ein vom Erdgeschoß getrennter

Zugang zum Obergeschoß mit separater Wohneinheit für die

nun erwachsenen Kinder war erforderlich. Ergänzend dazu wurde der

Bestand einer wärmetechnischen Sanierung unterzogen.

Details zur energetischen Sanierung

Dämmung Dachschräge

Die bestehende Wärmedämmung zwischen den Sparren und die

fehlerhafte Dampfbremse wurden erstmals 1994 durch eine 14 cm

Dämmung aus Steinwolle ersetzt und im Zuge der Neudeckung des

14


Vorbildliche Sanierungen im Wohnhausbereich

Daches mit einer 12 cm Aufdachdämmung aus EPS ergänzt. Kondensatbildung

und Eisstau konnten so wirksam verhindert werden.

Fenstertausch

Beim Umbau im Jahr 2006 wurden alle Fenster im Bestand ausgetauscht.

Die neuen Fenster mit Kunststoff-Aluminiumrahmen und einem

Gesamt-U-Wert von 1,3 W/m²K tragen nicht nur erheblich zur

Behaglichkeit sondern auch zum Lärmschutz bei.

Dämmung Fassade

Der Vollwärmeschutz am Altbau weist eine Dämmstärke von 12 cm

auf. Als Dämmmaterial wurden höherwertige EPS-Platten mit einer

geringeren Wärmeleitfähigkeit verwendet, sodass der Dämmwert mit

einer 15 cm dicken herkömmlichen EPS-Platte vergleichbar ist. Der

Zubau wurde in Holzriegelbauweise mit 24 cm Zellulosedämmung

ausgeführt. Die Behaglichkeit in den Räumen konnte spürbar erhöht

werden und bestehende Luftundichtheiten an den Dachanschlüssen

beseitigt werden.

Heizungssystem

Bereits 1994 wurde eine Solaranlage mit einer Kollektorfläche von

14 m² installiert. Die Anlage liefert pro Jahr knapp 5.000 kWh Energie.

Die restliche Heizenergie wird mittels eines 14 kW-Ölkessels

erzeugt. Nach den Sanierungsarbeiten wurde die Kesselleistung an

den tatsächlichen Heizbedarf angepasst, dazu die Kesselsteuerung

und Heizungspumpen optimiert. Das Wärmeverteilsystem wurde

von Einrohr- auf Zweirohrsystem umgerüstet sowie Radiatorventile

mit Mengenvoreinstellung eingebaut und das Verteilsystem hydraulisch

einreguliert. In den Zubauten wurde eine Fußbodenheizung

realisiert.

Neben der Verbesserung der Gebäudehülle trägt die Optimierung

des Heizsystems wesentlich zur Reduzierung des Energieverbrauchs

bei: Früher wurden 28.800 kWh pro Jahr inkl. Warmwasserbereitung

benötigt, nach der Sanierung ca. 31.300 kWh, obwohl sich die

Bruttogeschoßfläche mehr als verdoppelt hat.

Zahlen und Fakten

Baujahr: 1976

Vor der Sanierung

Projekt: 440 Bruttogeschoßfläche: 213 m²

ENERGIEAUSWEIS-Bestand

Energiekennzahl: 135 kWh/m²a

Wohnhaus Frauenschuh

Gebäudeart

Standort

2 - Kleinwohnhäuser

Konzepterstellung:

LEK-Wert: 54

Nach der Sanierung

Bruttogeschoßfläche: Grundstücksnummer 561 m²

Wolfgangseestraße 104

5321 Koppl

Erbaut im Jahr

Katastralgemeinde

Einlagezahl

Energiekennzahl: Anzahl 56 Wohnungen kWh/m²a 2

Eigentümer/Errichter Frauenschuh Franz u. Franziska

(zum Zeitpunkt d. Ausstellung)

Wolfgangseestraße 104

5321 Koppl

WÄRMESCHUTZKLASSEN

Niedriger Heizwärmebedarf

Hoher Heizwärmebedarf

LEK-Wert: 28

Skalierung

HWB


Doppelhaushälfte Familie Andre

Innovative Sanierung mit Vakuumdämmung

Vor der Sanierung

Finanzierung / Kosten

Da dieses Vorhaben im Rahmen eines Haus-der-

Zukunft-Forschungsprojekts abgewickelt wurde

und viele Sponsoren eingebunden waren, war

die Sanierung für die Familie Andre günstiger

als eine konventionelle Variante. Im Normalfall

ist die Fassadendämmung mit VIP doppelt so

teuer wie die Verwendung von herkömmlichen

Dämmstoffen.

Weiterführende Literatur:

www.hausderzukunft.at

Das Reihenhaus im Salzburger Stadtteil Aigen befindet sich seit

2001 im Besitz der Familie Andre. Die hohen Heizkosten und die

fortschreitende Schimmelbildung verstärkten bald den Wunsch nach

einer ganzheitlichen Sanierung. Da die Besitzer der zweiten Haushälfte

nicht an einem Vollwärmeschutz interessiert waren, musste

nach einer Lösung gesucht werden, die das optische Erscheinungsbild

der beiden Häuser trotz Wärmedämmung nicht stört, die Familie

Andre aber zufrieden stellt. Die Vakuumdämmung stellte das

ideale Sanierungssystem dar. Mit Hilfe von 2 cm dicken Vakuumisolationspaneelen

(VIP) können Häuser auf Niedrigenergiestandard

gebracht werden. Die Blitzblau Architektur GmbH reichte 2005 das

Haus der Familie Andre als ein Haus-der-Zukunft-Forschungsprojekt

ein, an dem erstmals die Praxistauglichkeit von verschiedenen

Befestigungs- und Verarbeitungsmethoden von VIP im Zuge einer

Sanierung getestet werden sollte.

16


Vorbildliche Sanierungen im Wohnhausbereich

Details zur Umsetzung

Fassade

Die vorhandene 5 cm dicke Dämmung wurde durch VIP und alukaschierte

Hartschaumplatten aus Polyurethan (PUR) ersetzt. Da die

VIP beim Zerschneiden ihre Funktionalität verlieren, wurden sämtliche

Passstücke aus marktüblichen PUR-Platten hergestellt und in der

zweiten Ebene mit VIP überdeckt. Diese Maßnahme reduzierte die

Kosten und vereinfachte das Handling auf der Baustelle. Der U-Wert

der Außenwand beträgt nun 0,16 W/m²K.

Flachdach

Beim nur 6 Jahre alten Dach war Wasser eingetreten und im Bereich

der Attika waren massive Schäden ersichtlich. Neben der Behebung

dieser Mängel wurde das Flachdach mit VIP gedämmt und dabei

besonders auf wärmebrückenfreie Ausführung geachtet. Sämtliche

Höhen des Gebäudes blieben unverändert. Der U-Wert des Daches

beträgt 0,14 W/m²K.

Terrasse und Balkon

Aufgrund der Terrassentüre war es nicht möglich, mehr als 5 cm Dämmung

aufzubringen. Ein klassischer Anwendungsfall für die Sanierung

mit VIP. Der Balkon wurde ebenfalls umlaufend mit Vakuumdämmung

versehen.

Fenster

Es wurden neue Kunststofffenster mit 3-fach Verglasung und einem

Gesamt-U-Wert von 0,91 W/m²K eingebaut.

Heizungssystem

Das Haus ist an das Gasnetz der Stadt Salzburg angeschlossen. Zur

Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung wurde eine Solaranlage

mit einer Kollektorfläche von 10 m² am Flachdach aufgeständert.

Der Speicher fand problemlos im Keller Platz.

Zahlen Projekt: 14 und Fakten

ENERGIEAUSWEIS

Andre Marek

Baujahr: 1963

Gebäudeart 2 - Kleinwohnhäuser Bruttogeschoßfläche: Erbaut im Jahr 163 m² 1963

Katastralgemeinde

Heizwärmebedarf vor der Sanierung: 200 kWh/m²a

Standort Baumbichlstr. 56

Grundstücksnummer

Heizwärmebedarf

5026 Salzburg-Stadt

nach der Sanierung:

Einlagezahl

55 kWh/m²a

Eigentümer/Errichter Fam. Andre

(zum Zeitpunkt LEK-Wert d. Ausstellung) nach der Sanierung: 27

WÄRMESCHUTZKLASSEN

Niedriger Heizwärmebedarf

Hoher Heizwärmebedarf

LEK

- Wert

Baumbichlstr. 56

5026 Salzburg

Ausgestellt und bestätigt durch:

GBA, Essl-Ferle OEG

Au 17

Projektleitung:

5311 Loibichl

Blitzblau 31.05.2005 Architektur GmbH

Datum

Innerschwand am Mondsee

www.blitzblau.at

Skalierung

HWB


Wohnhausanlage

Sylvester-Oberberger-Straße

Ganzheitliche Sanierung samt Heizungsmodernisierung

Während der Sanierung

Finanzierung / Kosten

Nettobeträge in Euro

Gesamtinvestitionskosten

inkl. Nebenkosten 4.800.000,—

Davon:

Baumeister: 1.200.000,—

Zimmermeister: 280.000,—

Dachdecker / Spengler: 233.000,—

Trockenbau: 185.000,—

Vollwärmeschutz: 128.000,—

Kunststofffenster: 139.000,—

Schlosserarbeiten: 175.000,—

Heizung / Sanitär / Solar: 478.000,—

etc.

Die Wohnhäuser wurden ursprünglich im Rahmen des Wohnbauprogramms

der Stadt Salzburg im Jahre 1927 errichtet. Drei jeweils

dreigeschoßige Blöcke sind in U-Form um einen großzügigen Innenhof

gruppiert und bilden so ein geschlossenes Ensemble. Gemäß dem

Baustandard der 1920er-Jahre entsprach die Wohnanlage nicht mehr

den modernen Wohnbedürfnissen. Die insgesamt 54 sehr kleinen

Wohnungen wurden dezentral jeweils mit einem Einzelofen beheizt.

Es gab keine Balkone und die Gebäudehülle war ungedämmt.

Bei der Revitalisierung legte man Wert darauf, den Charakter der

Wohnanlage weitgehend zu erhalten. So blieben das konstruktive

Mauerwerk und markante Gebäudebegrenzungen unverändert. Zur

Erhöhung der Wohnnutzfläche wurde bei jedem Baukörper ein Anbau

errichtet sowie das Dachgeschoß ausgebaut. Darüber hinaus wurden

alle Objekte im Hinblick auf einen zeitgemäßen und nutzungsoptimierten

Standard erneuert.

Zur Finanzierung des Bauvorhabens wurde die

Wohnbauförderung des Landes Salzburg in

Anspruch genommen.

18


Vorbildliche Sanierungen im Wohnhausbereich

Details zur energetischen Sanierung

Zahlen und Fakten

Dachausbau

Durch den Ausbau des Dachraumes konnte bei unverändertem Gebäudevolumen

zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden. Die neue

Dachkonstruktion weist einen U-Wert von 0,185 W/m²K auf, was mit

einer Dämmung der Dachschräge von insgesamt 24 cm Mineralwolle

bewerkstelligt wurde.

Fenstertausch

Die alten Kastenfenster aus Holz wurden durch neue Kunststofffenster

mit Wärmeschutzverglasung getauscht. Der Gesamt-U-Wert beträgt

1,3 W/m²K.

Wärmeversorgung

Die Wohnungen erhielten durch die Installation von Heizkörpern und

durch den Bau einer gemeinsamen Heizzentrale mit Fernwärmeanschluss

eine komfortable und kostengünstige Heizung. Zusätzlich wird

die über die hauseigene 150 m² große Solaranlage gewonnene Energie

in das Mikronetz der Wohnanlage eingespeist. Mit dem kundenorientierten

System der „Wohnungsstationen“ kann jeder Bewohner

individuell über Wärmeenergie verfügen. Für Waschmaschinen und

Geschirrspüler wurden Warmwasseranschlüsse vorbereitet.

Lüftungsanlage

Feuchtegesteuerte Lüftungsanlagen sorgen dafür, dass die Wohnungen

unempfindlich gegen unzureichendes Lüften sind. Der Bauteil-

Durchfeuchtung und Schimmelbildung wird damit vorgebeugt.

Wärmedämmung

Die erdberührten Kellerwände erhielten eine Perimeterdämmung mit

10 cm XPS. Die restlichen Außenwände wurden mit 16 cm EPS gedämmt,

Geschoßdecken zu unbeheiztem Dachraum mit 20 cm EPS

und die Dämmung der Kellerdecken erfolgte mit 6 cm XPS. Die U-

Werte aller Bauteile konnten erheblich verbessert werden.

Balkon

Zur Erhöhung der Wohnqualität wurden zum Innenhof hin Balkone

montiert. Zur Vermeidung von Wärmebrücken stellte man den Fassaden

einfach Stahlkonstruktionen mit eingehängten Betonfertigteilen

vor.

Wohnblock bestehend aus

Haus A, B und C, Baujahr: 1927

Haus A - 14 Mietwohnungen

Bruttogeschoßfläche: 1.422 m²

Heizwärmebedarf nach Sanierung: 39 kWh/m²a

LEK-Wert nach der Sanierung: 20

Haus B - 16 Mietwohnungen

Bruttogeschoßfläche: 1.414 m²

Heizwärmebedarf

1 - große Wohnbauten

nach Sanierung:

Erbaut im

43

Jahr

kWh/m²a

1940

LEK-Wert nach der Sanierung: Katastralgemeinde 21

5020 Salzburg-Stadt

Grundstücksnummer

Haus C - 16 Mietwohnungen

Einlagezahl

Bruttogeschoßfläche: Anzahl Wohnungen 1.543 m² 0

GSWB

Heizwärmebedarf nach Sanierung: 39 kWh/m²a

Ignaz-Harrer-Strasse 84

LEK-Wert nach der Sanierung: 21

Projekt: 326

ENERGIEAUSWEIS

Plainstraße Haus A Stgh kalt

Gebäudeart

Standort

Eigentümer/Errichter

(zum Zeitpunkt d. Ausstellung)

5020 Salzburg

WÄRMESCHUTZKLASSEN

Niedriger Heizwärmebedarf

Hoher Heizwärmebedarf

LEK

- Wert

Energieausweis Haus A

Ausgestellt und bestätigt durch:

Eigentümer:

gswb, Salzburg, www.gswb.at

11.10.2005

Datum

Skalierung

HWB


„Die Sanierung eines Gebäudes,

das für viele Menschen

zugänglich ist,

hat eine große Vorbildwirkung.“

Institutionen, Gemeinden und Betriebe können mit einer gelungenen

Sanierung ihrer Objekte viel bewirken. Durch eine Verschönerung und

Modernisierung der Gebäude fühlen sich Mitarbeiter und Kunden

wohler, die geringeren Betriebskosten entlasten das Haushaltsbudget,

was vor allem für finanzschwächere Gemeinden wichtig ist, und

zusätzlich zieht eine Sanierung die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit

auf sich. Dieser Effekt kann von großem positivem Nutzen sein!

Indem eine Gemeinde neue Sanierungsstandards setzt, kann sie zum

Vorbild für die Bürger werden. Besonders bei Gebäuden mit hoher

Publikumsfrequenz ist der Multiplikatoreffekt nicht zu unterschätzen.

Darüber hinaus stellt eine optimale Sanierung mit Steigerung der

Energieeffizienz für Betriebe mit entsprechender Firmenphilosophie

einen bedeutenden Imagegewinn dar.

20


Vorbildliche Sanierungen

von Schulen und Bürogebäuden

Milupa Vermögensverwaltung, Puch bei Hallein

Polytechnische Schule Thalgau

Generalsanierung Wirtschaftsschulen Bramberg


Milupa Vermögensverwaltung Überschrift

Ein frisches Aussehen fürs Bürogebäude

Vor der Sanierung

Finanzierung / Kosten

Nettobeträge in Euro

Sanierungsphase 1:

Gesamtkosten 200.000,—

Sanierungsphase 2:

Gesamtkosten 320.000,—

Davon:

Baumeisterarbeiten innen: 46.000,—

Sanierung Außenfassade: 40.000,—

Sonnenschutz außen: 6.500,—

Spenglerarbeiten außen: 2.500,—

Gläsertausch Außenfenster: 13.000,—

Umbau Heizung und

Lüftung (Küche, Kantine): 38.500,—

etc.

Es wurde keine Förderung in Anspruch genommen.

Text Den Babynahrungsprodukten entsprechend sollte die Modernisierung

dem Verwaltungsgebäude der Milupa GmbH in Puch bei Hallein in

UB2

erster Linie eine frischere Optik verleihen. Ursprünglich war nur die

Erneuerung des Eingangsbereiches geplant, doch während der Planungsarbeiten

stellte man fest, dass die unzureichende Fluchtwegsi-

ub3

Text tuation verbessert werden musste. Zusätzlich litten die Mitarbeiter unter

Zugluft in den Büroräumen. Der Heizenergiebedarf war aufgrund

fehlender Wärmedämmung exorbitant. Schlussendlich erfolgte die

Gesamtsanierung in zwei Bauphasen, welche die Eingangsgestaltung,

die Fluchtwegsanierung, die Reorganisation der Räume, die Erneuerung

der Sanitärbereiche und die energetische Sanierung beinhalteten.

Die gesamten Maßnahmen konnten bei laufendem Bürobetrieb

umgesetzt werden.

Die erste Bauetappe wurde im Jahr 2003 nach nur 2-monatiger Bauzeit

abgeschlossen. Der mittlerweile altmodische und unfreundliche

Eingang des Gebäudes wurde zu einem einladenden Empfangs- und

Wartebereich mit viel natürlichem Licht umgestaltet.

22


Vorbildliche Vorbildliche Sanierungen Sanierungen von Schulen im und Wohnhausbereich

Bürogebäuden

Die zweite Sanierungsphase wurde im Frühling 2005 durchgeführt.

Zur Einhaltung der Fluchtwegbestimmungen wurde die Kantine vom

Dachgeschoß ins halb versenkte Kellergeschoß verlegt. Der Fluchtweg

erfolgt nun über die neue Terrasse, die der Kantine schwellenlos

vorgelagert ist. Im übrigen Gebäude wurden die Sanitäranlagen und

Konferenzräume erweitert und neu gestaltet. Die Fenstersanierung

und Wärmedämmung erfolgte ebenfalls in dieser Bauetappe.

Projekt: Zahlen 96 und Fakten

ENERGIEAUSWEIS-Bestand

Milupa Gebäuderenovierung

Gebäudeart

Bürogebäude, Baujahr: 1974

3 - Geschäftsbauten

Erbaut im Jahr 1974

Katastralgemeinde Thurnberg

146/4

Einlagezahl

604

Anzahl Wohnungen 1

Bruttogeschoßfläche: 1.391 m²

Heizwärmebedarf nach der Sanierung: Grundstücksnummer 27 kWh/m²a

Standort

Halleiner Landesstrasse 264

5412 Puch bei Hallein

LEK-Wert nach der Sanierung: 20,5

Eigentümer/Errichter Milupa Ges.m.b.H

(zum Zeitpunkt d. Ausstellung)

Halleiner Landesstrasse 264

5412 Puch bei Hallein

Anlage 1

Deckblatt

WÄRMESCHUTZKLASSEN

FLÄCHENBEZOGENER

HEIZWÄRMEBEDARF

Details zur energetischen Sanierung

Niedriger Heizwärmebedarf

HWB

BGF

Skalierung


Polytechnische Schule

Thalgau

Vor der Sanierung

Finanzierung / Kosten

Bruttobeträge in Euro

Gesamtbaukosten

ohne Einrichtung: 1.432.600,—

Förderung aus dem

Gemeindeausgleichsfond: 524.200,—

Verbleibende Kosten

für 10 Gemeinden: 908.400,—

Auf die Gemeinde Thalgau entfallen 19,7 %.

Der Schulkomplex beherbergt die Polytechnische Schule, die Hauptschule

und eine Turnhalle. Am Gebäudeteil der Polytechnischen

Schule hatte die Zeit nach knapp 30 Jahren ihre Spuren hinterlassen:

Schimmelbildung, ein undichtes Flachdach, aufgerissene Vertäfelungen

sowie die allgemeinen Verschleißerscheinungen machten eine Sanierung

oder einen Neubau unumgänglich. Zusätzlich verursachte der

schlechte Baustandard der 70er-Jahre mit vielen Wärmebrücken einen

hohen Energieverbrauch. Die an der Schule beteiligten Gemeinden

entschieden sich grundsätzlich für eine Sanierung in Passivhausqualität.

Aufgrund diverser Schwierigkeiten (z.B. Gebäude nicht unterkellert)

wurde jedoch festgestellt, dass sich eine Sanierung nach strengen

Passivhauskriterien nicht komplett umsetzen lässt.

Die Gesamtsanierung der Polytechnischen Schule beinhaltete neben

Fenstertausch und Dämmung der Gebäudehülle auch einen Zubau

zur Vergrößerung der Aula, die Erneuerung der Sanitärbereiche sowie

die komplette Neugestaltung der Inneneinrichtung.

24


Vorbildliche Sanierungen von Schulen und Bürogebäuden

Maßnahmen im Detail

Zahlen und Fakten

Fassade

Die Außenwände wurden mit 22 cm dicken EPS-Platten gedämmt.

Der U-Wert verbesserte sich von 1,36 W/m²K auf 0,16 W/m²K. Bei

der Auswahl der Dämmstärke herrschte Einigkeit unter den beteiligten

Gemeinden. Unter dem Motto „wenn schon, denn schon“ sollte

die Sanierung qualitativ hochwertig sein.

Erdanliegende Fußböden

Da die Schule nicht unterkellert ist, wurden die Fußböden in den

Klassen nicht gedämmt. Die bestehenden Parkettböden zu erneuern

wäre zu aufwändig und zu teuer gewesen. Die restlichen Böden

wurden allerdings mit 8 cm Polyurethan-Hartschaumplatte gedämmt.

Die Wärmeleitfähigkeit dieses Dämmstoffes ist geringer als bei herkömmlichen

EPS-Platten, deshalb ist diese Dämmstärke ausreichend.

Zusätzlich wurde eine 2 cm dicke Trittschalldämmung verlegt.

Baujahr: 1978/79

Bruttogeschoßfläche: 906 m²

Projekt: 828

ENERGIEAUSWEIS-Bestand

Vor der Sanierung

Heizwärmebedarf: 161 kWh/m²a

Poly Thalgau Sanierung- Ausführung

Gebäudeart

Standort

3 - Schulen

5303 Thalgau

Eigentümer/Errichter

(zum Zeitpunkt d. Ausstellung)

WÄRMESCHUTZKLASSEN

Niedriger Heizwärmebedarf

LEK-Wert: 56,5

Nach der Sanierung

Erbaut im Jahr

Katastralgemeinde

Grundstücksnummer

Einlagezahl

0

Anzahl Wohnungen 0

Heizwärmebedarf: 65 kWh/m²a

Gemeinde Thalgau

Thalgau

LEK-Wert: 20,2

Skalierung

HWB


Generalsanierung

Wirtschaftsschulen Bramberg

Weniger Energieverbrauch trotz Zubaus

Vor der Sanierung

Finanzierung / Kosten

In Summe wurden für die Generalsanierung

samt Zubau knapp 3,3 Mio. Euro benötigt. Die

Finanzierung setzte sich aus drei Komponenten

zusammen: Zuschuss des Landes Salzburg von

1,2 Mio. Euro, Zuschuss des Bundes von 1 Mio.

Euro und einem Darlehen der Heimat Österreich

über die Restsumme.

Die Wirtschaftsschulen Bramberg bieten drei verschiedene Schultypen

im Bereich Wirtschaft und Tourismus an. Ausschlaggebend für

die Erweiterung und Sanierung war der akute Platzmangel. Das alte

Gebäude konnte den räumlichen Anforderungen, die heutzutage an

eine berufsbildende Schule gestellt werden (Kreativraum, Küche, Restaurant,

EDV-Räume, etc.), nicht mehr gerecht werden. Man plante

einen Zubau, die Komplettsanierung des Bestandes und im Zuge

dessen die vollkommene Umstrukturierung aller Räume. Durch das

große Engagement aller Beteiligten konnte die Heimat Österreich als

Baurechtnehmer die Zu- und Umbauarbeiten in etwas mehr als einem

Jahr über die Bühne bringen. Im Oktober 2006 wurde die im neuen

Glanz erstrahlende Schule eingeweiht. Aufgrund des verbesserten

Lehr- und Raumangebots besuchen erstmals ca. 190 Schüler (statt vor

einigen Jahren 100) die Wirtschaftsschulen Bramberg.

26


Vorbildliche Sanierungen von Schulen und Bürogebäuden

Energietechnische Details

Zahlen und Fakten

Wärmedämmung

Es wurde großer Wert darauf gelegt, durch eine gut gedämmte Gebäudehülle

geringe Energiekosten während des Betriebs zu erzielen.

Sowohl im Neubau als auch im Bestand wurden die Außenwände mit

14 cm EPS gedämmt. Die U-Werte liegen nun bei 0,21 bzw. 0,23

W/m²K. Das Dach wurde mit 30 cm Mineralwolle gedämmt, die erdanliegenden

Fußböden mit einer Dämmschicht von 11 cm im Altbau

bzw. 13 cm im Neubau versehen. Die bestehende Kellerdecke erhielt

eine 10 cm starke Dämmung.

Fenstertausch

Alle Fenster im Neubau und Altbau weisen eine Dreifachverglasung

und einen Gesamt-U-Wert von 1,06 W/m²K auf. Durch die hohe

Qualität der Fenster und Außenwände lässt sich die Fläche in den

Klassenzimmern besser ausnutzen. Die Schüler können näher an den

Fenstern sitzen ohne unter Zugluft zu leiden.

Lüftungsanlage

Die zentrale Lüftungsanlage, ein besonderes Anliegen des in „Umwelt

und Wirtschaft“ ausgebildeten Schulleiters Mag. Bernsteiner, welche

alle Klassen und Funktionsräume sowie die Verwaltungsräume und

Lehrerzimmer mit Frischluft versorgt, senkt den Energiebedarf zusätzlich.

Die wichtigsten positiven Effekte sind jedoch die nachweisliche

Reduktion der CO 2 -Belastung in den Räumen und somit die Steigerung

der Konzentrations- und Lernfähigkeit der Schüler.

Erfahrungen und Empfehlungen

Baujahr: 1906 od. älter

Vor der Sanierung

Projekt: 142 Bruttogeschoßfläche: 2.017 m²

Anlage 1

Energieverbrauch ENERGIEAUSWEIS-Neubau

im Schuljahr 2004/05: 152 MWh Deckblatt

Nach der Sanierung

FACHSCHULE BRAMBERG (mit Innenhof) 06-10-10

Gebäudeart

Standort

Erbaut im Jahr

Bruttogeschoßfläche: 3.458 m²

Errechneter Heizwärmebedarf: Grundstücksnummer 48 kWh/m²a

Energieverbrauch (zum Zeitpunkt d. Ausstellung) im Schuljahr 2006/07:

Bauherr:

3 - Schulen

Eigentümer/Errichter

WÄRMESCHUTZKLASSEN

Niedriger Heizwärmebedarf

Hoher Heizwärmebedarf

LEK Trans - Wert

5733 Bramberg am Wildkogel

Katastralgemeinde

Einlagezahl 0

Anzahl Wohnungen 0

LEK-Wert: 19,5

Skalierung

HWB


„Wir nehmen

Energieeffizienz ernst!“

Am Projekt EffCoBuild (Energy Efficiency Communities – establishing

pilot communities for the building sector) sind vier Gemeinden aus vier

EU-Staaten beteiligt: Thalgau in Österreich, Eggesin in Deutschland,

Jesenice in Slowenien und Šal‘a in der Slowakei.

Im Rahmen dieses aus Mitteln des EU-Programms „Intelligente

Energie – Europa“ geförderten und von der ÖGUT (Österreichische

Gesellschaft für Umwelt und Technik) koordinierten Projektes wurde das

Energiesparpotential von bestehenden Gebäuden in den vier Gemeinden

untersucht. Aufbauend auf diese Ergebnisse wird versucht, durch

gezielte kommunale Programme und Maßnahmen das Einsparpotential

auszuschöpfen. Durch den Wissensaustausch zwischen alten und neuen

EU-Ländern können dabei innovative Lösungen entwickelt werden.

Thalgau wird bei der Durchführung vom SIR (Salzburger Institut für

Raumordnung und Wohnen) sowie von der ÖGUT unterstützt.

Ein Baustein im Projekt EffCoBuild ist die Erstellung der vorliegenden

Broschüre, die dazu dienen soll, Bauherren bei ihren Sanierungsprojekten

zu motivieren und so den Energieverbrauch auf dem Gebäudesektor

zu reduzieren. Um dem Leser die Sanierungs-Standards in den

Partnerländern näherzubringen, stellen die Projektpartner der

Gemeinden Eggesin, Jesenice und Šal‘a auf den folgenden Seiten ihre

Best-Practise-Projekte vor.

28


EU-Projekt EffCoBuild –

Sanierungs-Beispiele aus den Partnerländern

Wohnanlage Adolf-Bytzeck-Straße, Eggesin

Wohnanlage Cesta maršala Tita 16, Jesenice

Hauptsitz der Firma Menert, Šal‘a


Wohnanlage Adolf-Bytzeck-Straße

Eggesin, Deutschland

Sanierung und Teilrückbau eines Plattenbaus

Vor der Sanierung

Finanzierung / Kosten

Beträge in Euro

Gesamtinvestitionskosten: 2.700.000,—

Davon:

Abbruchkosten: 280.000,—

Gerüst: 42.000,—

Rohbau: 445.000 ,—

Fenster, Türen, Fassade

inkl. Wärmedämmung: 750.000,—

Trockenbau/Dämmung: 120.000,—

Fernwärme-Übergabestation: 25.000,—

Maler/Bodenbelag: 194.000,—

Dach: 225.000,—

Heizung/Sanitär: 397.000,—

Elektro: 244.000,—

Das Projekt wurde aus Fördermitteln des

Wohnungsbauprogramms des Landes

Mecklenburg Vorpommern finanziert.

Aufgrund eines starken Einwohnerrückgangs in den Jahren nach der

Wiedervereinigung Deutschlands war die Stadt Eggesin in der ehemaligen

DDR mit erheblichen städteplanerischen Problemen konfrontiert.

Um die erodierende Einwohnerzahl aufzuhalten und die zukünftige Attraktivität

des städtischen Wohnungsbestands zu erhalten, wurde durch

die Nutzung eines zinsgünstigen Finanzierungskonzepts ein massives

städtebauliches Sanierungsprogramm eingeleitet. Im Jahre 1999 wurden

umfangreiche Sanierungsarbeiten einschließlich der Verstärkung des

Wärmeschutzes und ein Teilrückbau des Wohnkomplexes durchgeführt.

Maßnahmen im Einzelnen

Außenwände

Zusätzlich zur bestehenden Wärmedämmung des Plattensandwichs

(5 cm Polystyrol), wurde die Wärmedämmung des Gebäudes mit einem

Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ergänzt. Durch das Aufbringen

von Polystyrol-Platten der Wärmeleitgruppe 040 mit einer

30


EU-Projekt EffCoBuild – Sanierungs-Beispiele aus den Partnerländern

Stärke von 8 cm konnte eine deutliche Reduzierung der Wärmeverluste

durch die Fassade erreicht werden.

Fenster

Vor der Sanierung waren Verbundfenster aus Holz eingebaut. Diese

wurden durch moderne Kunststofffenster mit Isolierverglasung mit

einem Gesamt-U-Wert von 1,7 W/m²K ersetzt.

Oberste Geschoßdecke

Die oberste Geschoßdecke der Gebäudeaufgänge 7 bis 9 und 13 bis

15 wurden im Rahmen der Sanierung mit einer 16 cm starken mineralischen

Dämmung versehen. Die Geschoßdecke der Aufgänge 10

bis 12 (mit Penthouse) verfügt nach der Sanierung über eine 18 cm

starke mineralische Dämmung.

Kellerdecke

Die Kellerdecke des Gebäudes wurde mit einer 6 cm starken mineralischen

Dämmung ausgestattet. Zusätzlich wurde eine 4 cm dicke

Trittschalldämmung verlegt.

Heizungssystem

Vor der Sanierung wurden die Wohnungen mittels Elektro-Nachtspeicheröfen

beheizt. Auch die Trinkwarmwasseraufbereitung wurde

durch Elektrospeicher sichergestellt. Im Rahmen der Sanierung

erfolgte der Anschluss an das Fernwärmenetz der Stadt, welches seit

1998 durch ein klimafreundliches Hackschnitzelheizwerk versorgt

wird.

Zahlen und Fakten

Baujahr: 1975

Sanierungsjahr: 1999

Vor der Sanierung

Bruttogeschoßfläche: 5.403 m²

Wohneinheiten: 79

Heizwärmebedarf: 126 kWh/m²a

Nach der Sanierung

Bruttogeschoßfläche: 4.309 m²

Wohneinheiten: 63

Heizwärmebedarf: 73 kWh/m²a

CO 2 -Einsparungen pro Jahr: ca. 438 t

Bauherr:

Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft Eggesin,

D-17367 Eggesin

Entlüftung

Einige Wohnungen mit innenliegenden Bädern wurden mit Fenstern

ausgestattet. Die Wohnungen mit weiterhin bestehenden innenliegenden

Bädern wurden so umgestaltet, dass über den Lichtschalter

eine automatische Entlüftung erfolgt.

Resümee

Durch die städtebauliche Modernisierung entstand eine gesunde

Mischung aus saniertem und teilsaniertem Wohnraum. Anhand der

erreichten Differenzierung des Wohnraumangebots ist es der Stadt

jetzt möglich unterschiedliche Mietergruppen anzusprechen. Darüber

hinaus wurde der Qualitätsstandard der Gebäude erhöht und

ein effektiver Beitrag zur Energieeinsparung und zur städtebaulichen

Aufwertung geleistet. Die umgesetzten Maßnahmen am Gebäudebestand

sind aus diesem Grund beispielhaft, wie mit den resultierenden

Infrastrukturproblemen durch einen Einwohnerrückgang umgegangen

werden kann.

Schaffung von hochwertigem Wohnraum für alle Mietergruppen

31


Mehrfamilienhaus Cesta maršala Tita 16

Jesenice, Slowenien

30 % Energieeinsparung trotz Zubaus

Thermographieaufnahme nach der Sanierung

Finanzierung / Kosten

Beträge in Euro

Gesamtinvestitionskosten: 62.600,—

Davon:

Dämmung: 33.550,—

Fenstertausch: 29.050,—

59 % der Kosten konnten durch den Erlös aus dem

Verkauf des obersten Geschoßes gedeckt werden,

41 % brachten die Mieter selbst auf.

Die Amortisationsdauer wurde mit 19 Jahren

berechnet.

Das Wohnhaus im Zentrum von Jesenice ist zu einer Zeit gebaut worden,

als es im ehemaligen Jugoslawien noch keine Anforderungen

und Verordnungen bezüglich der thermischen Qualität und Energieeffizienz

von Gebäuden gab. Nach über dreißig Jahren war eine Sanierung

aufgrund des hohen Energieverbrauchs und des allgemein

schlechten Wohn-Standards des Gebäudes (z.B. undichte Fenster und

somit Zugerscheinungen) notwendig. Auf Initiative der Hausverwaltung

und der Mieter entschied sich der Gebäudeeigentümer, neben

den ohnehin notwendigen Erhaltungsmaßnahmen auch eine energetische

Sanierung umzusetzen, die die Sanierung der Fassade, einen

Fenstertausch und eine Heizungsoptimierung beinhaltete. Darüber

hinaus wurde das Gebäude mit einem Geschoß aufgestockt. Die Wärmedämmung

des Gebäudes wurde mit dem Erlös aus dem Verkauf

des neuen Stockwerks finanziert. Im übrigen Gebäude befinden sich

Mietwohnungen sowie Geschäftslokale im Erdgeschoß. Die Geschäfte

im Erdgeschoß waren von der Sanierung nicht betroffen.

32


EU-Projekt EffCoBuild – Sanierungs-Beispiele aus den Partnerländern

Details zur energetischen Sanierung

Zahlen und Fakten

Fenstertausch

Da die Geschäftslokale im Erdgeschoß in anderen Besitzverhältnissen

stehen als die Wohnungen, wurden hier die Fenster nicht ausgetauscht.

Im übrigen Gebäude wurden die alten Fenster mit Holzrahmen und

Zweifachverglasung (U-Wert ca. 2,7 W/m²K) durch neue Fenster mit

Wärmeschutzverglasung (U-Wert 1,3 W/m²K) ersetzt.

Fassade

Die erneuerungsbedürftige Fassade wurde mit EPS-Platten in eine

Stärke von 8 cm gedämmt.

Dach

Durch die Aufstockung des Gebäudes konnte ein neues Flachdach

errichtet werden, das eine Dämmung in der Stärke von 10 cm erhielt.

Baujahr: 1965

Sanierung: 2001

Vor der Sanierung

Bruttogeschoßfläche: 1.064 m²

Heizwärmebedarf: 176 MWh/a

(165 kWh/m²a)

Nach der Sanierung

Bruttogeschoßfläche: 1.412 m²,

Wohneinheiten: 23

Heizwärmebedarf: 212 MWh/a

(86 kWh/m²a)

Heizsystem

Das Wohnhaus ist an das Fernwärmenetz von Jesenice angeschlossen.

Die Regelungseinrichtungen wurden dem verminderten Wärmebedarf

angepasst. Zusätzlich wurde jede Wohnung mit einem Wärmemengenzähler

ausgestattet. Auf den theoretischen Heizwärmebedarf

des Gebäudes haben die Wärmemengenzähler zwar keinen Einfluss,

jedoch wirken sie sich positiv auf das Nutzerverhalten aus.

CO 2 -Einsparung pro Jahr:

29 Tonnen

Resümee

Durch die Sanierung konnte der spezifische Heizwärmebedarf in den

Wohnungen halbiert werden. Die Mieter profitieren so einerseits

von den geringeren Heizkosten und andererseits von dem erhöhten

Wohnkomfort, der sich durch die Verbesserung der thermischen Qualität

der Gebäudehülle ergeben hat.

Mieter und Hausverwaltung setzten sich für die Sanierung

des Wohnhauses ein.

33


Hauptsitz der Firma Menert

Šal‘a, Slowakei

Umfassende Sanierung mit 50 % Energieeinsparung

Während der Sanierung

Finanzierung / Kosten

Nettobeträge in Euro

Gesamtkosten 213.326,—

Davon:

Fassadendämmung: 137.283,—

Fenstertausch: 28.143,—

Heizsystem: 35.960,—

Dämmung Dach: 11.940,—

Das Projekt wurde aus Eigenmitteln der

Firma Menert bzw. aus einem Bank-Darlehen

finanziert.

Die Firma Menert ist im Bereich Containerbau, Haustechnik, Elektrotechnik

sowie Planung und Ausführung von Biogas- und Hackschnitzelanlagen

tätig. Neben drei Außenstellen bzw. Produktionsstätten

befindet sich in der Stadt Šal‘a ebenfalls der Hauptsitz der Firma Menert.

Die Sanierung des Hauptgebäudes hatte unter anderem zwei

große Ziele: eine Verbesserung des Arbeitsumfelds und der Arbeitsplätze

und die Schaffung von repräsentativen Räumlichkeiten, die

dem guten Firmenimage gerecht werden. Dass es sinnvoll ist, das

Gebäude im Zuge der Umbauarbeiten ebenfalls einer energetischen

Sanierung zu unterziehen, lag auf der Hand. So umfasste die Sanierung

neben den allgemeinen Umbau- und Erneuerungsarbeiten die

Optimierung des Heizsystems, die Dacherneuerung, die Fassadendämmung

und den Fenstertausch sowie die komplette Sanierung der

Keller- und Lagerräume.

34


EU-Projekt EffCoBuild – Sanierungs-Beispiele aus den Partnerländern

Details zur Sanierung

Zahlen und Fakten

Fenstertausch

In Summe wurden 108 Fenster getauscht. Die alten Holzfenster wurden

durch neue Fenster mit Kunststoffrahmen und einem Gesamt-U-Wert

von 1,1 W/m²K ersetzt.

Heizsystem

Das Gebäude wurde mittels einer Übergabestation an das städtische

Fernwärmenetz angeschlossen. Darüber hinaus wurde eine Fußbodenheizung

auf einer Fläche von 200 m² installiert und 46 Radiatoren

erneuert.

Fassade

Um die Wärmeverluste zu reduzieren, wurde das gesamte Gebäude

mit einer Wärmedämmung aus Mineralwolle in einer Stärke von 5 cm

versehen. Die sanierte Fassade trägt am meisten zum neuen Erscheinungsbild

der Firma Menert bei.

Baujahr: 1981

Sanierung: 2004-2005

Nutzfläche: 1697 m²

Energieverbrauch vor der Sanierung: 190 MWh/a

Energieverbrauch nach der Sanierung: 98 MWh/a

CO 2 -Einsparung pro Jahr: 18,3 Tonnen

Eigentümer:

Menert ltd., Hlboká 3, 927 01 Šal'a,

Slovenská republika

www.menert.sk

Dämmung des Daches

Im Rahmen der Umbauarbeiten wurde auch das Flachdach erneuert.

Das neue Dach erhielt eine Dämmung bestehend aus 12 cm Mineralwolle

sowie eine Blechverkleidung.

Fußböden

Im gesamten Gebäude wurden die Bodenbeläge auf einer Fläche von

1.697 m² erneuert. Hauptsächlich wurden Laminat-Parkettböden und

Fliesen verarbeitet.

Resümee

Der Eigentümer, die Firma Menert, ist nach der Sanierung sehr zufrieden

mit dem Ergebnis. Alle Ziele, die Sanierung der Gebäudehülle,

die Modernisierung der Räumlichkeiten und die Schaffung einer

angenehmen Arbeitsatmosphäre, wurden erreicht. Die umgesetzten

Maßnahmen resultieren in der Steigerung des Komforts und in der

Senkung der Heizkosten. Tatsächlich wurde eine Energieeinsparung

von 50 % erzielt.

Die Verlegung der Rohre für die Fußbodneheizung

35


Serviceseiten

Auf den folgenden Seiten finden Sie hilfreiche Adressen und Ansprechpersonen, die

Ihnen bei Fragen zum Sanieren und zum Energieausweis gerne Auskunft geben.

Energieberatung und Energieausweis

• Unabhängige, produktneutrale und kostenlose Energieberatung für

Haushaltskunden, Gemeinden und Institutionen, Informationen zum

Energieausweis

Energieberatung Salzburg

Geschäftsführung: DI Georg Thor

Südtirolerplatz 11

5020 Salzburg

Tel.: 0662/8042-3863

Email: energieberatung@salzburg.gv.at

Web: www.salzburg.gv.at/energieberatung und

www.salzburg.gv.at/energieausweis

Die Anmeldung ist online unter www.salzburg.gv.at/energieberatung oder

telefonisch möglich.

• Regionale Energieberatungsstellen

In einigen Salzburger Gemeinden sind regionale Energieberatungsstellen

eingerichtet. Nutzen Sie dieses Angebot! Die aktuellen Termine in den

Gemeinden finden Sie unter www.salzburg.gv.at/energieberatung

Energieausweisberechner

Eine aktuelle Liste der Salzburger Energieausweisberechner finden Sie hier:

www.energieausweise.net

• Beratungen für Wohnbauträger und gewerbliche Hausverwaltungen

Eine kostenlose Erstberatung erfolgt durch die Energieberatung Salzburg.

Spezielle Serviceleistungen für Bauträger und Hausverwaltungen bietet das

klima:aktiv-Programm wohnmodern, das Programm zur Modernisierung von

Wohngebäuden: www.wohnmodern.at

Ihr Ansprechpartner in Salzburg:

Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen

Alpenstraße 47

5020 Salzburg

Tel.: 0662/623455-0

Email: sir@salzburg.gv.at

Web: www.salzburg.gv.at/wohnmodern

• Unabhängige Energieberatung für Betriebe

Umwelt.Service.Salzburg

Leitung: DI Wolfgang Konrad

Faberstraße 18

5020 Salzburg

Tel.: 0662/8888-438

Email: info@umweltservicesalzburg.at

Web: www.umweltservicesalzburg.at

36


Serviceseiten

Förderungen

• Allgemeine Beratung zu Energieförderungen

Energieberatung Salzburg

Geschäftsführung: DI Georg Thor

Südtirolerplatz 11

5020 Salzburg

Tel.: 0662/8042-3863

Email: energieberatung@salzburg.gv.at

Web: www.salzburg.gv.at/energieberatung

• Detaillierte Beratung zur Wohnbauförderung

Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen

Alpenstraße 47

5020 Salzburg

Tel.: 0662/623455-0

Email: sir@salzburg.gv.at

Web: www.sir.at und www.salzburg.gv.at/sbg_wohnbaufoerderung

• Zuschüsse der Gemeinden

Ob Ihre Gemeinde Sanierungen, Energieeffizienzmaßnahmen oder erneuerbare

Energieträger fördert erfahren Sie am besten in Ihrem Gemeindeamt.

Eine Auflistung der aktuellen Gemeindeförderungen finden Sie im Internet

unter www.salzburg.gv.at/energiefoerderungen

• Förderberatung für Betriebe

Umwelt.Service.Salzburg

Leitung: DI Wolfgang Konrad

Faberstraße 18

5020 Salzburg

Tel.: 0662/8888-438

Email: info@umweltservicesalzburg.at

Web: www.umweltservicesalzburg.at

• Förderberatung für Gemeinden

Amt der Salzburger Landesregierung

Abteilung 11 – Gemeindeangelegenheiten

Leitung: Dr. Karin Draxl

Alpenstraße 96

5020 Salzburg

Tel.: 0662/8042-3776

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Begriffserklärungen

Hier finden Sie die Erklärung von Begriffen, die in der Broschüre öfter verwendet werden. Diese Auflistung

dient nur zum leichteren Verständnis der Broschüre und erhebt keinen Anspruch auf vollständige Richtigkeit.

• Bruttogeschoßfläche

Die Bruttogeschoßfläche ist die Summe der Grundfläche aller beheizten Räume in den einzelnen Geschoßen. Im

Gegensatz zur Nettogeschoßfläche wird die Bruttogeschoßfläche aus den Außenabmessungen ermittelt, d.h. die

umgebenden Wände werden mitgerechnet.

• Energieinhalt

Der Energieinhalt eines Brennstoffes ist jene Energiemenge, die bei der vollständigen Verbrennung frei wird.

• Expandiertes Polystyrol EPS

EPS wird als Dämmstoffplatte (weiße Farbe) für verschiedenste Anwendungsfälle sehr häufig und in der ganzen

Welt eingesetzt. EPS kommt als Dämmung unter Estriche, als Fassadendämmplatte oder auch als Deckendämmplatte

zur Anwendung. Als Granulat wird EPS auch zementgebunden in Schüttungen unter Estrichen verwendet,

hat aber dann deutlich schlechtere Dämmeigenschaften.

• Extrudiertes Polystyrol XPS

XPS wird als Dämmstoffplatte (je nach Fabrikat grüne oder rosa Farbe) im Nassbereich eingesetzt (z.B. Wärmedämmung

im Erdreich, bei Balkonen, Flachdächern, Sockelbereichen, Schwimmbadbereichen, etc.).

• Heizlast

Die Heizlast ist ein Maß für die erforderliche Heizleistung und damit Grundlage für die Auslegung des Heizsystems.

Die Heizlast ist nicht nur von der thermischen Qualität der Gebäudehülle abhängig, sondern auch von der Lage des

Gebäudes und von den gewünschten Innentemperaturen der einzelnen Räume. Die Angabe erfolgt in Watt (W).

• Heizwärmebedarf

Der in der Heizsaison benötigte, rechnerisch ermittelte Wärmebedarf eines Hauses wird als Heizwärmebedarf

bezeichnet. Die Energie für die Warmwasserbereitung ist darin nicht enthalten. Die Angabe erfolgt in Kilowattstunden

pro Jahr (kWh/a). Wird der Heizwärmebedarf durch die Bruttogeschoßfläche dividiert, erfolgt die Angabe in

Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m²a).

• Kohlendioxid CO 2

Kohlendioxid ist ein natürlicher Bestandteil der Atmosphäre und verhindert mit anderen Treibhausgasen, dass zu viel Wärme

in den Weltraum zurückstrahlt, und sorgt somit für die zum Leben notwendigen Temperaturen auf der Erde. CO 2 entsteht

außerdem bei allen Verbrennungsprozessen. Durch menschliche Aktivitäten hat die CO 2 -Konzentration in der Atmosphäre

in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Eine globale Klimaerwärmung ist die Folge. Für jeden Brennstoff gibt es

CO 2 -Emissionsfaktoren, mit deren Hilfe die Menge an CO 2 berechnet werden kann, die bei der Verbrennung entsteht.

• LEK-Wert

Der LEK-Wert kennzeichnet die thermische Qualität der Gebäudehülle unter Bedachtnahme auf die Geometrie des

Gebäudes. Je niedriger der LEK-Wert, umso höher ist die thermische Qualität des Gebäudes.

• U-Wert

Der U-Wert (früher k-Wert) ist ein Maß für den Wärmedurchgang durch 1 m² Bauteilfläche bei einer Temperaturdifferenz

zwischen Innen- und Außenraum von 1 °C. Er wird in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m²K)

angegeben. Je kleiner der U-Wert ist, desto weniger Wärme wird durch den Bauteil geleitet.

Vereinfachte Umrechnungstabelle für fossile Energieträger

Brennstoff Energieinhalt CO 2 -Emissionsfaktor

Heizöl leicht 10 kWh/l 0,28 kg/kWh

Gas 10 kWh/m 3 0,20 kg/kWh

Kohle 7 kWh/kg 0,36 kg/kWh

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Diese Broschüre wurde vom Salzburger Institut für Raumordnung

und Wohnen (SIR) erstellt. Die alleinige Verantwortung für den Inhalt

dieser Publikation liegt bei den Autoren. Sie gibt nicht unbedingt die

Meinung der Europäischen Gemeinschaften wieder. Die Europäische

Kommission übernimmt keine Verantwortung für jegliche Verwendung

der darin enthaltenen Informationen.

Impressum

Eigentümer, Herausgeber Land Salzburg, Abt.15 - Wirtschaft, Tourismus, Energie –

und Medieninhaber: Energieberatung, Südtirolerplatz 11, 5010 Salzburg

Für den Inhalt verantwortlich: DI Georg Thor, Energieberatung Salzburg

Konzept und Redaktion: DI (FH) Monika Bischof,

Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen

Gestaltung: Gabi Kriks, Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen

Ingrid Imser, Graphik-Design, 5204 Straßwalchen

Fotos und Grafiken: SIR, Mag. Ulli und Ing. Leo Riebenbauer, Energieberatung

Salzburg, Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena),

kzenon-fotolia.com, Franz Frauenschuh, DI Anton Ferle,

Marek Andre, gswb, Mag. arch. Edgar Spraiter, Gemeinde Thalgau,

Thomas Schmid, Michael Huber, Gradbeni inštitut ZRMK,

Berliner Energieagentur GmbH, Stadt Šal‘a

Druck: Hausdruckerei Land Salzburg, 5010 Salzburg

November 2007

Unterstützt durch:

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde im Text nur die männliche Form verwendet. Es sind jedoch immer beide Geschlechter gemeint.


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