Textile Sicherheit für Kinder - Oeko-Tex

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Textile Sicherheit für Kinder - Oeko-Tex

FACHHANDEL | T E I L 2

Know-How für den Verkaufsprofi

Textile Sicherheit für Kinder

UV-Schutz

Sichere Verschlüsse

Schadstoffprüfung

Pflegbarkeit

Entflammbarkeit

Qualitäts-Labels

Trage- und Schlafkomfort

Warnwirkung

Wind- und Wasserdichtheit

Wissens-Olympiade

für Verkaufsprofis 2012

Anmeldung bis zum 31.03.2012 unter www.oeko-tex.com/salespro


KNOW- H OW FÜR DEN V ERK AUFSPRO FI

Lieber auf Nummer Sicher

Interview mit Jutta Knels,

Geschäftsführerin OEKO-TEX® Zertifizierungsstelle

Jutta Knels, Textil-Ingenieurin

Auf den wöchentlich veröffentlichten

Rapex-Listen, dem EU-Warnsystem für

unsichere Produkte, findet man regelmäßig

auch Kleidungsstücke für Kinder.

Welche Punkte werden von den öffentlichen

Überwachungs organen besonders

häufig bemängelt?

Jutta Knels: Nach Angaben der EU ist jedes

zehnte in Europa gehandelte Kleidungsstück

nicht kindersicher. Die traurigen Spitzenreiter

sind dabei Produkte bei denen gefährliche

Verschlüsse verwendet wurden. Schadstoffbelastete

Textilien werden als nicht verkehrsfähig

aus dem Markt genommen, Textilien

mit verschluckbaren Teilen für Kleinkinder

sind Anlass für Rückrufaktionen. Aktuell gibt

es keine einheitliche Regelung in Europa

zur Brennbarkeit von Textilien für Kinder

Nachtwäsche ausgenommen. Damit werden

mögliche Gefahrenquellen nicht vollumfänglich

durch die amtliche Überwachung

abgedeckt.

Welche Gefahren gehen von den

Produkten im konkreten Fall aus?

Jutta Knels: Jährlich werden allein rund 1.000

Unfälle mit Kordeln, Bändern und Schnüren

verzeichnet. So kommt es leider auch immer

wieder zu schweren Unfällen, wenn sich

die Verschlüsse von Kleidungsstücken beim

Spielen und Toben in Fahrzeugtüren, Rolltreppen,

Zäunen oder Geländern verfangen.

Verschluckbare Knöpfe oder andere Kleinteile

sind an Kinderkleidung genauso problematisch

wie ablösbare Applikationen bei

Spielzeug. Die Folgen der möglichen Verletzungen

sind unterschiedlich gravierend,

insbesondere bei Brandwunden leiden die

Kinder häufig ihr Leben lang.

Wie sieht es mit Schadstoffen in

Textilien aus – welche Gefahr stellen

diese für Kinder dar?

Jutta Knels: Hier liegt kein akutes Gefährdungspotenzial

vor. Schadstoffe wie allergisierende

und krebserregende Farbstoffe,

Formaldehyd oder Weichmacher wirken sich

aber langfristig negativ auf die gesunde Entwicklung

der Kinder aus. Selbst ein ungünstiger

pH-Wert kann sich über einen längeren

Zeitraum hinweg, vor allem in Verbindung

mit weiteren äußeren Belastungen, nachteilig

auf die Gesundheit der zarten Kinderhaut

auswirken.

Welche Empfehlungen geben Sie im

Hinblick darauf auf die Auswahl von

Kinderbekleidung?

Jutta Knels: Der Handel kann bereits bei der

Zusammenstellung des Sortiments darauf

achten, dass dieses maximale Sicherheit für

Kinder bietet und in der Folge seine Kunden

entsprechend beraten. Darüber hinaus

gibt es noch eine Reihe von Faktoren,

bei denen Textilien aktiv die Sicherheit für

Kinder verbessern helfen wie z. B. Warnwirkung

im Straßenverkehr oder hoher UV-

Schutz, deren Effektivität man sich sowohl

als Händler als auch als Endverbraucher

belegen lassen sollte.

Als Hilfestellung habe ich zusammen mit

meinen Kollegen eine kleine Checkliste für

das Verkaufspersonal im Fachhandel erarbeitet.

Internetlinks:

www.rapex.eu

www.oeko-tex.com

Übersichtstabelle – Passive Sicherheit

Passive Sicherheit Erläuterung Überprüfbar durch Besonders wichtig bei

Schadstoffgeprüfte Qualität

• Ausschluss verbotener Azo-Farbmittel, krebserregender und allergisierender

Farbstoffe, Pestizide und Weichmacher (Phthalate)

• Strenge Grenzwerte für Schwermetalle und Formaldehyd

• Farbechtheit

• Hautneutraler pH-Wert

Schadstoffprüfung

nach

OEKO-TEX®

Standard 100

Wäsche

Oberbekleidung

Heimtextilien

• Keine Kordeln und Zugbänder bei Bekleidung für Kinder

bis 7 Jahre.

• Einschränkungen bei älteren Kindern (siehe Infografik).

Konformität mit DIN EN 14682

Sicherheit von Kinderbekleidung“

Kinderkleidung

aller Art

Sichere Verschlüsse

Pflegbarkeit

• Waschbarkeit auch bei höheren Temperaturen,

um Krankheits erreger verlässlich abzutöten.

Pflegekennzeichnung am Produkt

Im Krankheitsfall:

Unter- und

Nachtwäsche

Bettwäsche


Die Top 5 der Textilen Sicherheit

1

Hautnah dabei

ohne Schadstoffe

Nicht nur die Haut, sondern der

gesamte Organismus von Kindern

reagiert besonders empfindlich auf

Schadstoffe. Textilien für Kinder dürfen

deshalb gefährliche Schadstoffmengen

weder beim Kontakt mit der

Haut, noch beim Nuckeln und Saugen

abgeben.

Beim OEKO-TEX® Standard 100 wird

deshalb bei den Laboruntersuchungen

u. a. mit Hilfe künstlicher Schweißund

Speichellösung geprüft, ob sich

schädliche chemische Substanzen aus

Kleidung und textilem Spielzeug herauslösen

lassen. Auf mehr als 100 Einzelsubstanzen

werden die Produkte

von unabhängigen Prüfinstituten

dabei untersucht. Dazu gehören u. a.

• Verbotene Azo-Farbmittel

• krebserregende und allergisierende

Farbstoffe

• Pestizide

• Schwermetalle (z. B. Nickel)

• Weichmacher (Phthalate)

• Formaldehyd

Mehr Informationen dazu gibt es in

Teil 1 der Basisinformationen „Textile

Sicherheit für Kinder“ unter

www.oeko-tex.com/salespro

2

Sichere Verschlusssache

Wenn sie sich z. B. in Rolltreppen oder

Spielgeräten verfangen, können Kordeln

und Zugbänder für Kinder zur

tödlichen Gefahr werden. Es gibt

jedoch eine Reihe Alternativen, mit

denen Kinderbekleidung sich sicher

und dennoch attraktiv verschließen

lässt.

Seit 2005 gibt die DIN EN 14682

Sicherheit von Kinderbekleidung -

Kordeln und Zugbänder an Kinderbekleidung“

Empfehlungen zur sicheren

Ausgestaltung von Kinderbekleidung

bis zum Alter von 14 Jahren.

Mehr Informationen dazu gibt es in

Teil 1 der Basisinformationen „Textile

Sicherheit für Kinder“ unter

www.oeko-tex.com/salespro

Brenzlige Situationen

3 vermeiden

Generell gilt bezogen auf Kinder: Situationen

mit offenem Feuer sind zu

vermeiden. Eltern haben hier eine

besondere Verantwortung.

Auch Passgenauigkeit von Kinderkleidung

(und Kleidung allgemein) spielt

im Bereich der präventiven Sicherheit

eine wichtige Rolle. Achten Sie

auf (enges) Anliegen der Textilien; zu

weite und am Körper flatternde Kleidungsstücke

können unbeabsichtigt

mit offenen Feuerstellen in Berührung

kommen und entflammen.

Das Brennverhalten von Textilien

ist sehr unterschiedlich. Wolle ist

von Natur aus schwer entzündlich.

Gewebe aus Baumwolle verbrennen

sehr schnell und weitgehend

rückstandslos (wie Papier). Polyester

dagegen brennt eher langsam,

schmilzt und brennt sich in die Haut.

Sehr gefährlich sind Stoffmischgewebe

aus Baumwolle und synthetischen

Fasern. Zum einen entzünden

sie sich bei Flammenkontakt sehr

schnell, zum anderen schmelzen auch

sie unter Hitzeeinfluß.

In den USA und Ländern mit offenen

Kaminen sind flammhemmende

Ausrüstungen für Kinderschlafanzüge

weit verbreitet, um das Risiko

des Entflammens zu vermeiden.

In Europa unterliegen Faschingskostüme

wegen des hohen Gefahrenpontentials

der Spielzeugrichtlinie

88/378/EWG, in der Schwerentflammbarkeit

bei diesen Produkten reglementiert

wird.

Pocketformat, einfach ausschneiden

Passive Sicherheit Erläuterung Überprüfbar durch Besonders wichtig bei

Trage- und Schlafkomfort

• Atmungsaktivität und Wärmeisolation abhängig

von Aktivität und Einsatzbereich zur optimalen

Unterstützung der Körperfunktionen.

• Schutz vor Unterkühlung oder Überhitzung.

Tragekomfortnote auf Basis unabhängiger

Laboruntersuchungen unter Berücksichtigung

des Feuchte- und Wärmemanagements der

verarbeiteten Materialien.

Mützen und Kappen

Oberbekleidung

Jacken und Mäntel

Hosen

Wind- und Regendichtheit

• Schutz vor Witterungseinflüssen

Da keine normative Vorgaben existieren, sind unabhängige

Qualitätsprüfungen sinnvoll.

Mützen und Kappen

Oberbekleidung

Jacken und Mäntel

Hosen

Entflammbarkeit

• Schutz vor Verbrennungen bei Kontakt mit

offenem Feuer

Konformität mit DIN EN 14878 „Brandverhalten

von Kindernachtwäsche“ Die Vorgaben sind auch

auf andere Textilien für Kinder übertragbar.

Oder Laboruntersuchung nach DIN EN 6940

Bestimmung der Entzündbarkeit von Textilien.

nicht eng anliegenden Kleidungsstücken

(und sonstigen

Textilien), die mit offenem

Feuer in Berührung

kommen können.


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4

Sonnencreme zum Anziehen

Am schönsten ist draußen Spielen natürlich

wenn die Sonne lacht. Kinder vergessen

dabei nicht nur gerne mal die Zeit,

sondern auch die gefährlichen Folgen,

die ein Zuviel an Sonne mit sich bringt.

Bei Kindern ist der Eigenschutz der Haut

noch nicht voll entwickelt. Vor Hautschäden

durch die energiereichen Sonnenstrahlen

kann man Kids aber mit spezieller

UV-Schutzkleidung bewahren, die so

manchen kosmetischen Sonnenschutz

„blass aussehen“ lässt.

Kopfbedeckung

Mütze und Kappe mit

einem Schild schützen,

Gesicht und Augen von

intensiver UV-Strahlung.

Wenn die Ohren

nicht bedeckt sind, diese

unbedingt mit Sonnencreme

schützen.

Bei der Messung des UV-Schutzfaktors

(UPF = Ultraviolet Protection Factor) von

Textilien nach UV Standard 801 werden

praxisnahe Trage- sowie Gebrauchsbeanspruchungen

(Dehnung, Feuchtigkeit,

Alterung) berücksichtigt. Damit bieten

Textilen, die nach UV Standard 801

getestet wurden, einen sicheren Sonnenschutz

auch im nassen, gedehnten

oder gebrauchten Zustand.

Bei anderen Messmethoden, die lediglich

den Neuzustand in ungedehntem bzw.

trockenen Zustand berücksichtigen, ist

dagegen Vorsicht geboten, da Faktoren,

die den UPF in der Praxis negativ beeinflussen

können, dort leider nicht berücksichtigt

werden.

Sonnenbrille

UV-Strahlung kann ohne Schutz zu

Entzündungen der Bindehaut bis zu

dauerhaften Hornhautschäden führen.

Das gilt aufgrund der intensiven

Reflexionen besonders am Wasser

und im Schnee. Hochwertige Sonnenbrillen

absorbieren 99 % der UV-

Strahlen. Eine Sonnenbrille mit UV-

Schutz weist auf der Innenseite des

Brillenbügels ein CE-Zeichen und die

Aufschrift EN 1836:1997 auf.

Kleidung

Für einen sicheren Aufenthalt über

einen gesamten Sommertag hinweg,

sollte die Kinderkleidung

über einen UPF von 60-80 verfügen

sowie lange Arme und Beine

aufweisen. Nicht bedeckte Körperstellen

wie Fußrücken unbedingt

zusätzlich mit kosmetischem Sunblocker

schützen.

Aktive Sicherheit

Aktiv Erläuterung Überprüfbar durch Besonders wichtig bei

Hoher UV-Schutzfaktor

• Hoher UV-Schutz (UPF) zur Vermeidung vorzeitiger

Hautalterung und Hautkrebs aufgrund energiereicher

UV-Strahlung

UV-Schutzfaktor

ermittelt nach UV

Standard 801*

Oberbekleidung

Badebekleidung

Kopfbedeckungen

Beschattungstextilien (Sonnenschirme,

Strandmuscheln usw.)

• Bessere Erkennbarkeit im Straßenverkehr durch

reflek tierende Materialien

DIN EN 1150 für nicht professionell

genutzte Warnkleidung; sonstige

siehe Infografik.

Jacken, Hosen, Kopf bedeckungen

Taschen und Rucksäcke

Warnwirkung

• Verbesserung der Symptome bei Neurodermitis durch

Normalisierung der Hautflora

Laboruntersuchungen

entsprechend ISO 20743

ASTM E 2149

Spezialwäsche für

Neurodermitiker

Antimikrobielle Ausrüstung

* Alternative Messmethoden wie nach AS/NZS 4399:1996 und EN 13758-1 gelten unter Experten als nicht praxisnah und sind deshalb nur eingeschränkt empfehlenswert.

Weiterführende Informationen unter www.uvstandard801.de


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Die Top 5 der Textilen Sicherheit Fortsetzung

5

Sehen und

gesehen werden

Unter diesem Motto werden jedes Jahr

Zehntausende von ABC-Schützen an den

modernen Straßenverkehr

herangeführt. Zahlreiche

Unfälle besonders

in der Nacht,

der Dämmerung

und bei schlechtem

Wetter ließen

sich aber

durch die Wahl

geeigneter Kleidung

mit fluoreszierenden

und

reflektierenden Elementen vermeiden.

Vorgaben zu deren Größe und Platzierung

bei Warnkleidung für den nicht-professionellen

Gebrauch beinhaltet die DIN

EN 1150.

Aber auch bei ganz „normalen“

Jacken, Hosen und Kopfbedeckungen

für Kinder finden

sich zunehmend fluoreszierende

und (retro)reflektierende

Materialien. Um

einen ausreichenden Warneffekt

zu erreichen, sind

aber die Größe der Applikationen

und deren Platzierung

wichtig.

Hintergrundmaterial

Geeignete fluoreszierende** Farben:

• grün

• gelb-grün

• gelb

• gelb-orange

• orange

• orange-rot

• rot

• rosa

• Flächenanteil des Hintergrundmaterials

abhängig von Körpergröße

z. B. mind. 0,24 m² bei

Konfektionsgröße 140.

Messung der

Warnwirkung nach

DIN EN 1150

• Beurteilung der Warnwirkung

im Neuzustand und nach künstlicher

Alterung (Belichtung)

• Überprüfung der Flächenanteile

und Platzierungen von fluoreszierendem

Hintergrundmaterial

und retroreflektierenden Applikationen

Musterfirma

Musterstraße 11

12345 Musterstadt

Warnweste

Modell Kinderweste,

Artikel-Nr. 56565…..

DIN EN 1150

Hintergrundmaterialgelb

85 % Polyester / 15 % Baumwolle


max. 25 x

Separat waschen

Waschmittel ohne optische Aufheller verwenden!

Kein Weichspüler verwenden

Lichtgeschützt aufbewahren!

i


Damit Rolltreppen und Spielplätze

nicht zur tödlichen Gefahr werden,

müssen Kordeln und Verschlüsse

sicher gestaltet sein. Die Norm DIN

EN 14682 „Sicherheit von Kinderbekleidung

- Kordeln und Zugbänder an Kinderbekleidung“

enthält Empfehlungen,

wie die Verschlüsse von Kleidungsstücken

für Kinder bis 14 Jahren konstruiert

sein sollen.

Verantwortungsvolle Hersteller belegen

die Gestaltung ihrer Produkte entsprechend

der „Kordel-Norm“ durch

das Zertifikat eines unabhängigen

Prüfinstituts.

Grundsätzlich dürfen die Enden von

Zugbändern/Kordeln keine Verzierungen

oder Knoten aufweisen. Sichere

Alternativen dazu sind verriegelte oder

verschweißte Kordelenden.

Reißverschlüsse dürfen eine Gesamtlänge

von 75 mm nicht überschreiten.

Junges Kind:

0-7 Jahre bzw.

Körperhöhe bis 134 cm

Älteres Kind:

7-14 Jahre bzw.

Körperhöhe von 135 - 182 cm

Kleidungsstücke dürfen keine Zugbänder

mit losen Enden haben.

Justierbänder sind erlaubt, dürfen

aber nicht länger als 75 mm sein.

Sichere Alternativen:

Junges Kind:

- Kapuze mit elastischen Bändern

inwendig an Kapuzenkante

Älteres Kind:

- Justierbänder mit einer maximalen

Länge von 75 mm

- Weitenregulierung durch Druckknöpfe

Generell:

Zugbänder in der Taille müssen mit

Hilfe eines Riegels mittig fixiert

sein.

Sichere Alternativen:

- Mittig geriegelte Zugbänder und

elastischer Bund.

- Zierelemente nur am Vorderteil

Generell:

Bei Kleidungsstücken, die am

Knöchel enden, müssen dekorative

und funktionelle Kordeln am

unteren Saum vollständig auf der

Innenseite des Kleidungsstückes

liegen.

Sichere Alternativen:

- keine dekorativen oder funktionellen

Kordeln am Saum

- Krempelfunktion mit Hilfe von

Druckknöpfen

Generell:

Keine Zugbänder, dekorative oder

funktionelle Kordeln, die am Rückenteil

abstehen oder auf der Rückseite

zu binden sind.

- Schärpen dürfen ab dem Bindepunkt

nicht länger als 360 mm

sein. Gemessen in ungebundenem

Zustand und von dem

Punkt aus, an dem sie gebunden

werden.

Sichere Alternativen:

keine

Generell:

lose Enden von Zugbändern/Kordeln

dürfen keine Verzierungen

oder Knoten aufweisen.

- Reißverschlüsse dürfen höchstens

eine Länge von 75 mm haben

Sichere Alternativen:

- Verriegelte oder verschweißt

Kordelenden

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KNOW-HOW FÜR DEN VERK AUFSPROFI

Basiswissen Textilien & Babyhaut

Textilien & Babyhaut“

Textile Sicherheit für Kinder“ Teil 2

(demnächst online)

UV-Schutz

Warnwirkung

Entflammbarkeit

Trage- und Schlafkomfort

Infos und Kontakt: Internationale OEKO-TEX® Gemeinschaft | Sekretariat | Gotthardstrasse 61 | Postfach 2156 | CH-8027 Zürich | info@oeko-tex.com |

www.oeko-tex.com | Stiftung OEKO-TEX® GmbH | Kaiserstraße 39 | 60329 Frankfurt | Deutschland | E-Mail: info@certification-oekotex.com

A NZEIGE

Applikationen

Retroreflektierendes*** Material

• Gleichmäßig verteilt auf alle

Teile des Körpers.

• Fläche pro Applikation nicht kleiner

als 25 cm² bzw. Mindestbreite

25 mm breit sein

• Platzierung besonders wichtig

am Bein- und Armabschluss mit

einem Mindestabstand von 5 cm

zum Saum.

• Platzierung ergänzend sinnvoll

am Jackensaum und in Brusthöhe.

FACHHANDEL

KNOW-HOW FÜR DEN VERK AUFSPROFI

Basiswissen Textilien & Babyhaut

• Bei Kapuzen oder Mützen: Retroreflektierendes

Material am Seitenbereich.

• Applikation als Band, Logo oder

in anderen Formen

Textilien & Babyhaut“

** Fluoreszierende Materialien sind für die

Sicht barkeit bei Tag besonders wichtig. Bei

hochwertiger Warnkleidung werden deshalb

retroreflektierende und fluoreszierende

Materialien miteinander kombiniert.

*** Retroreflektierende Materialien werfen das

auftreffende Licht unabhängig von ihrer Ausrichtung

großteils in die Richtung der Strahlungsquelle

(Autoscheinwerfer usw.) zurück.

Im Gegen satz dazu erfolgt die Reflexion des

Lichtes bei Materialien, die als „reflektierend“

ausgewiesen sind, gleichmäßig in alle Richtungen,

damit aber auch schwächer in Richtung

der Strahlungsquelle. Bezogen auf die

Sichtbarkeit durch andere Verkehrsteilnehmer

(Autofahrer) kann das von Nachteil sein.

W W W.O EKO -T E X .COM/PRO DUK T E

Finger weg von Kordeln

und Zugbändern

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In der Reihe „Know-how

Brust und Taille

Die Vorgaben

Allgemein

der „Kordel-Norm“

für den Verkaufsprofi“

Lange Hosen

Altersklassen nach

sind „Kordelnorm“ bereits folgende Titel

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erschienen und können

Hals:

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Vorder- und

Rückseite

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Kollegen aus ganz Europa bei der „Wissens-Olympiade für Verkaufsprofis

2012“. Die besten Verkäufer aus verschiedenen Produktkategorien

dürfen sich über eine Reise nach London zu den olympischen Spielen und

wertvolle Sachpreise freuen.

www.oeko-tex.com/salespro

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Mit Wissen punkten und gewinnen!

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www.oeko-tex.com | Stiftung OEKO-TEX® GmbH | Kaiserstraße 39 | 60329 Frankfurt | Deutschland | E-Mail: info@certification-oekotex.com

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