Belladonna Apis Ekzem

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Belladonna Apis Ekzem

Ernest Albert Farrington

Vergleichende Arzneimittellehre

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Vergleichende Arzneimittellehre

of Ernest Albert Farrington

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190 Apis Belladonna

intermittierender Puls; voll und nur

anfangs schnell; Glieder zittern;

großer Zeh hochgebogen; Schielen;

Steifheit des Körpers, wenn er berührt

oder bewegt wird.

Zerebrale oder spinale Kongestion;

Gefühl, als müsse er Kopf und

Augen gesenkt halten; der Kopf ist

besser unbedeckt.

Delirium, Murmeln, Stupor,

Schläfrigkeit. Deutlichere Apathie

als bei Bell.

knirschen; dunkler, feurigroter,

trüber und spärlicher Urin; voller,

schneller Puls; klopfende Karotiden;

Gliederzucken; Konvulsionen

der Arme; starrende oder rote,

wilde Augen, glühendes Gesicht,

später Schielen. Schreie, wenn er

berührt oder das Bett erschüttert

wird.

Besserung der Kongestion

durch Zurückbiegen des Kopfes,

Verschlechterung beim Vorwärtsbeugen;

warmes Zudecken bessert.

Delirium, murmelnd, heftig,

abwechselnde Phasen von Wut und

Koma. Apathie, Gleichgültigkeit.

Furcht vor dem Tode. Furcht oder Gleichgültigkeit.

Angst wird im Kopf empfunden.

Ungeschicklichkeit, zerbricht

unbeholfen Gegenstände und lacht

darüber.

Ständig geschäftig; wechselt die

Beschäftigung (Hysterie).

Imbezillität von Kindern; Müdigkeitsgefühl

des Gehirns; bei Abmagerung.

Schwindel, im Sitzen und Liegen


Apis Belladonna

Erysipel, weißlich oder rosa;

ödematöse Aufgedunsenheit unter

den Augen; brennende, stechende

Schmerzen; wenig Durst.

Ödematöse Erscheinungsformen.

191

Glattes, glänzendes, scharlachrotes

Erysipel; < auf der rechten

Seite; großer Durst; Stiche im Kopf.

Flüchtiges Erysipel.

Metastasen zum Gehirn treten bei beiden Mitteln auf.

Augen

Schleimabsonderung der Augen.

Trockenheit der Augen oder

heiße Tränen.

Augenlider ödematös ange- Augenlider interstitiell geschwollen;

granuliert, < an den schwollen; granulierte Lider und

Lidrändern.

zwar die gesamte innere Oberfläche.

Zucken der Augäpfel; Schielen. Zucken, Spasmen der Augen

und Lider; Schielen

Chemosis1 . Augengeschwüre.

Staphylom2 . Markschwamm [Fungus medullaris].

Kornea grau, rauchig, opaque

[undurchsichtig].

Schwellung der Oberlippe, mit

prickelnden Schmerzen; Neuralgie;

Erysipel etc.

Geschwollenes, (unter den

Augen) ödematöses Gesicht oder

Schwellung bei Nesselsucht; blass,

wächsern oder rosig, purpurn.

Gesicht

Gefleckte Kornea oder Geschwüre

auf der Kornea; Pannus.

Schwellung der Oberlippe, mit

geschwollenem Zahnfleisch; Struma,

Erysipel etc.

Geschwollenes, abgestumpftes

Gesicht, wie durch Kongestion;

scharlachrot, scharlachrote Flecken

oder gelblich rot, dunkelrot.

(1) Apis neigt dazu, neben reiner Konjunktivitis auch massive seröse Ergüsse

zu verursachen, mit Erschlaffung der einzelnen Gewebe der Augen; es entwickeln

sich aufgequollene Lider, Chemosis oder Staphylom. Im Vergleich zu Bell. hat es

nur geringen Nutzen bei Entzündung des gesamten Auges mit Eiterungstendenz

oder bei eitriger Ophthalmie. Bell. passt bei Pannus am besten, da dies häufig die

Folge einer eitrigen Ophthalmie darstellt. Bei Verschleimung ist Apis vorzuziehen;

bei heftiger Entzündung Bell.

(2) Zwar empfiehlt Payr Bell. zur Prävention eines Staphyloms, doch ist Apis

weit eher vorzuziehen.

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192 Apis Belladonna

Mund und Rachen entzündet,

rosarot; Gruppen von Bläschen am

Zungenrücken; brennende, stechende

Schmerzen; der Patient ist

reizbar, geschäftig.

Mund und Zunge wie verbrüht,

brennend, stechend.

Weiße Zunge (bei Diarrhoe);

tiefrote, mit Bläschen bedeckt (bei

Scharlach).

Tonsillen geschwollen, rot

(meist durch Entzündung der

Schleimhaut); Zusammenschnüren

und Rohsein im Hals, < morgens;

erschwertes Schlucken durch

Zusammenschnürungsgefühl,

Schwellung oder Schwäche der

Schluckmuskulatur (bei Diphtherie).

Diphtherie, Hals wie glasiert

oder marmoriert; schmutziggraues

Exsudat; Schmerz in den

Ohren beim Schlucken; von Anfang

an Entkräftung; taube Glieder;

Kehlkopfschwäche; juckendes,

stechendes Exanthem.

Mund

Hals

Mund und Rachen entzündet;

stark injiziert, heiß, trocken;

Zungenspitze wie voller Bläschen;

greinende Stimmung, Weinen [Abwechslung

von Weinen und ärgerlicher

Laune], heißer Kopf.

Mund und Zunge ausgetrocknet,

wie durch etwas Scharfes oder

Ätzendes.

Zunge in der Mitte weiß, mit

roten Rändern, rot, aufgerichtete

Papillen (bei Scharlach).

Tonsillen geschwollen (Entzündung

der gesamten Drüsen,

auch bis hin zur Eiterung) dunkelrot;Zusammenschnürungsgefühl

wie durch Krämpfe, < um 15

oder 24 Uhr; erschwertes Schlucken

durch Zusammenschnüren

des Rachens oder Kehlkopfs, was

Regurgitation hervorruft.

Diphtherie, hochentzündeter

Hals; zäh haftender Schleim

auf den Tonsillen (ohne Exsudat);

Schmerzen schießen zu den Ohren,

auch wenn er nicht schluckt;

Ruhelosigkeit, Hirnreizung; Haut

rot oder mit scharlachrotem Exanthem

überzogen3 .

(3) Jene Therapeuten, die sich durch die Symptome leiten lassen, brauchen sich

nicht davor zu ängstigen, Bell. bei Diphtherie zu verschreiben, auch wenn es nicht

zur symptomatischen Exsudation, Erschöpfung und Lähmung zu passen scheint.

Kompetente Behandler wandten es im Stadium der Reizung an, doch nicht mehr

dann, wenn die Membran sich gebildet hatte. Es passt zu vielen zerebralen, fieberhaften

und sich auf der Haut entwickelnden Symptomen. Apis ruft zusätzlich Harnsymptome

und äußerste Entkräftung bei oder nach Diphtherie hervor. Der schleimige

Belag der Tonsillen von Bell. findet sich eher bei Tonsillitis als bei Diphtherie,

wo albuminöse Exsudation besteht.

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Apis Belladonna

Hals geschwürig, erysipelatös

(bei nicht entwickeltem Scharlach).

Struma, mit Ovarialerkrankungen.

193

Hals geschwürig, schnelles Erscheinen

der Ulzera auf den Ton-

sillen.

Struma empfindlich; mit Kongestion

zum Kopf.

Magen etc.

Beide haben eine Übelkeit, die im Hals empfunden wird.

Nach Essen oder Trinken Hitze

und Brennen im Magen, Übelkeit,

Aufstoßen.

Magengrube empfindlich gegen

Berührung; Brennen; schmerzlose,

gelbe Diarrhoe; Brennen

durch Trinken.

Nach Essen oder Trinken zusammenziehender

Schmerz im

Magen, der manchmal Erbrechen

auslöst.

Leichteste Erschütterung oder

Berührung ist unerträglich; Brennen

mit Drücken, klemmender

Schmerz; schleimige Diarrhoe;

Wasser verursacht Völle und intensiven

Schmerz.

Beide trinken wenig oder häufig oder sie sind durstlos; aber nur bei

Bell. tritt brennender Durst mit Abneigung gegen Wasser auf.

Verlangen nach Saurem. Abneigung gegen Saures, außer

in der Rekonvaleszenz, wenn

Saures die Heilung fördert.

Abdomen

Ist bei beiden empfindlich gegen Berührung, Druck der Bettdecke

oder der Kleidung; Auftreibung.

Neigung zu Wassersucht mit

Schwellung der Füße, spärlichem

Urin; oder die Bauchorgane fühlen

sich im entzündeten Zustand

wie zerschlagen, roh und wund an;

schmerzlose Diarrhoe. Oberflächlicher

Schmerz wie wund, als sei sie

geschlagen worden.

Peritonitis im Exsudationsstadium

mit Ödemen; dunkler, spärlicher

Urin; mit Metritis als möglicher

Komplikation.

Neigung zu eitriger Entzündung;

höchst empfindlich gegen die

leichteste Berührung oder Erschütterung;

schmerzhafte Diarrhoe.

Wunder Schmerz tief im Bauch,

wie geschwürig.

Peritonitis im Entzündungsstadium;

mit zerebraler Kongestion;

gelber, spärlicher Urin;

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194 Apis Belladonna

Scharfe, plötzliche Schmerzen;

große Entkräftung.

Wirkt stärker auf die Milz als

auf die Leber. Biliöse Diarrhoe;

auch Erbrechen bitterer Flüssigkeit.

Vorgefallene Hämorrhoiden,

geschwollener Anus; Geschäftigkeit;

Ruhelosigkeit; Reizbarkeit;

spärlicher Urin; Obstipation.

Dysenterie - mehr Drängen als

tatsächliche Schmerzen; blutiger

Stuhl, doch nur geringe Schmerzen;

Anus wie roh; trockene, glänzende

oder weiße Zunge; Urin häufig,

reichlich oder Strangurie; heiße,

trockene Haut, doch wenig Durst;

gestörter Schlaf mit Murmeln.

Cholera infantum mit Neigung

zu Hydrozephalus; Stupor, fährt

mit schrillem Schrei aus dem Schlaf

hoch; kalte, blaue Hände. Stuhl

grün, gelb, schleimig; offener Anus;

< morgens.

die Schmerzen kommen und

gehen plötzlich; Appendizitis und

Metritis 4 .

Wirkt stärker auf die Leber als

auf die Milz. Viele biliöse Symptome:

Kongestion der Leber; Gallensteine

usw.

Vorfallende und durch Krämpfe

des Anus zusammengeschnürte

Hämorrhoiden; fiebrige Ruhelosigkeit;

Dysurie; Tenesmus auch bis in

den Rücken spürbar.

Dysenterie mit so heftigem

Tenesmus, dass er Schaudern hervorruft;

schneidende, reißende

Schmerzen; Brennen im After;

Zunge trocken, sehr rot an der

Spitze oder mit zwei weißen Streifen

auf rotem Grund; reichlicher

oder unterdrückter Urin; trockene,

heiße Haut oder heißer Schweiß;

Durst, doch Abneigung zu trinken;

Auffahren im Schlaf; Stupor.

Cholera infantum mit Symptomen

der Gehirnkongestion; Stupor

mit häufigem Auffahren; ängstlich

beim Erwachen; kalte Hände und

Füße bei heißem Kopf; Stuhl lehmfarben,

grün oder mit kreideartigen

Klumpen; < nachmittags.

(4) Bell. hat eine spezifische Affinität zum Blinddarm und seinem Fortsatz;

weshalb es bei Ulzeration der Peyer´schen Plaques im Rahmen von Typhus mit Delirium

etc. eingesetzt wird. Bei Peritonitis oder Enteritis, mit oder ohne Eiterung, ist

es das wichtigste Medikament, wenn der Blinddarm die hauptsächlich betroffene

Region darstellt.

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Apis Belladonna

Zerschlagenheitsschmerz in

der Nierenregion; < beim Bücken.

Chronische Nephritis mit

wächserner, blasser Haut; Ödeme

vor allem unter den Augen;

Hydrothorax; Atembeklemmung,

muss aufsitzen; Urin milchig, spärlich

oder wie Kaffeesatz5 .

Strangurie, mit Herunterdrücken

im Bereich des Blasensphinkters;

durch vergrößerte Prostata.

Muss lange pressen, bevor der Urin

kommt.

Die Blase fühlt sich wie zerschlagen

an, mit stechenden Schmerzen.

Unwillkürlicher Urin mit großer

Reizung der Teile; < nachts und

beim Husten; klarer, strohfar-bener

Urin.

Urin erst reichlich, später spärlich6

.

Nieren, Urin

195

Stechende Schmerzen von den

Nieren, die Ureter entlang zur Blase;

Nierenkolik.

Chronische Nephritis mit abwechselnd

rotem und blassem Gesicht;

Kopfneuralgie; Krämpfe des

Zwerchfells; spärlicher, blutiger,

feurig-roter Urin5 .

Strangurie, Abwärtsdrängen,

als ob sich etwas in der Blase drehe;

Sphinkterkrämpfe durch Alkohol,

Striktur, Gicht oder Prostatitis.

Urin kommt nur tropfenweise mit

Furcht vor dem Pressen durch die

extreme Empfindlichkeit der Blase.

Unwillkürlicher Urin, tagsüber

und nachts, bei Mädchen oder

skrofulösen Kindern; Harn enthält

weiße Epithelien.

Spärlicher, später reichlicher

Urin6 .

(5) Bell. entspricht blutüberfüllten Nieren mit Albuminurie, spärlichem, blutigem

Urin und intensiver, an Entzündung grenzender Reizung. Bei Scharlach-

Ödemen ist es hilfreich, wenn die inaktive Haut den Nieren zusätzliche Leistung

abfordert; sie füllen sich mit Blut und ihre Sekretion lässt schleichend nach. Anzeichen

der Kongestion finden sich überall, in Gehirn, Leber und dem Herzen. Urämie

tritt hier jedoch weniger deutlich auf als bei Apis, wo das Blut eher dazu neigt, sich

zu verändern, gleichzeitig die Nieren gereizt und die Sekretion zurückhalten wird.

Ein Zustand der, laut Buchner, unter dem gärenden Einfluss degenerierten Fibrins

häufig nach Am-c. wechselt. Bell. tendiert stärker zur Reizung der Gewebe, Blutalteration

ist untypisch; Apis dagegen vergiftet das Blut rasch und erhöht so die Gefahr.

Bell. ist vorzuziehen, wenn Gicht, Alkohol, Blasenkrämpfe oder Steine offensichtliche

Ursache der Nierenkongestion sind.

(6) Dieser Kontrast in der Primär- und Sekundärreaktion beider Mittel

belegt deren unterschiedliche Wirkungen auf die Nieren. Apis scheint die

Malpighi-Körperchen primär zu verstärkter Absonderung anzuregen, während

Bell. sie vor allem kongestioniert und so die Absonderung vermindert. Der später

spärliche Urin von Apis ist durch sekundäre Veränderungen bedingt, der von Bell.

durch reine Kongestion.

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196 Apis Belladonna

Verstärktes sexuelles Verlangen.

Ödematöse

Skrotums.

Schwellung des

Verstärktes sexuelles Verlangen;

oder bei Witwen vermindert;

stechende Schmerzen in den Eierstöcken

durch Koitus.

Ovarialtumoren, meist ödematösen

Charakters; brennende, stechende

Schmerzen; oder intensiver

Wundschmerz, wie zerschlagen.

Entzündung der äußeren Genitalien,

stechende Schmerzen;

erysipelatös; bläschenförmig; gangränös.

Entzündung der inneren Genitalien;

Neigung zu Ödemen oder

Gangrän. Metritis nach Entbindung;

scharfe, stechende Schmerzen.

Unterdrückte Menses mit zerebraler

Kongestion, Delirium;

Rücken fühlt sich steif und wie zerschlagen

an; Gliederschwellungen.

Menses mit nur spärlicher

Blutung, dunkel, mit Schleim vermischt;

Abwärtsdrängen, < in den

Ovarien; Ruhelosigkeit, Gähnen,

wechselt die Lage, was aber nicht

bessert (Dysmenorrhoe); reichliche,

flüssige Menses (afibrinös), mit

Ohnmachtsgefühl (Metrorrhagie).

Männliche Genitalien

Weibliche Genitalien

Vermindertes sexuelles Verlangen

Verhärtung der Hoden.

Nymphomanie; trockene, heiße

Vagina verhindert Koitus.

Verhärtung der Ovarien mit

krampfartigen Schmerzen; aber

Abwärtsdrängen ist stärker als

bei Apis; krallende, schneidende

Schmerzen.

Entzündung mit Trockenheit

und heißer, der untersuchenden

Hand brennend erscheinender Haut;

strahlenförmiges Erysipel; Gangrän

mit Klopfen und Schweregefühl.

Entzündung der inneren Genitalien:

Neigung zur Verhärtung, Eiterbildung

oder Gangrän. Metritis

nach Entbindung. Schießende oder

krallende Schmerzen.

Unterdrückte Menses mit zerebraler

Kongestion, Delirium; der

Rücken schmerzt wie zerbrochen;

Zucken der Glieder.

Menses reichlich, hellrot;

stärkere Neuralgie als bei Apis;

Abwärtsdrängen mit Schweregefühl,

vor allem der Vulva; Gähnen;

Zucken der Arme (Dysmenorrhoe);

Menses reichlich, hellrot

oder faulig und klumpig, Ohnmacht,

ist delirös (Metrorrhagie).

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Apis Belladonna

Dünne, eifersüchtige Mädchen;

frivole Leichtfertigkeit; Ungeschicklichkeit;

geschäftig, tun

aber nicht wirklich etwas.

Phlegmasia alba dolens in der

Stillphase, ruheloser Lagewechsel,

ohne dass dadurch Linderung erzielt

wird; die Glieder erscheinen

wächsern, ödematös.

Entzündete Mammae, erysipelatös;

brennende, stechende

Schmerzen.

197

Mädchen mit dünner Haut

oder Plethora; geschwätzig, hastig,

argwöhnisch.

Phlegmasia alba dolens in der

Stillphase, purpurfarbene Glieder;

Ruhelosigkeit, bewegt ständig die

Glieder; Kälte der Glieder.

Entzündete Mammae; klopfende,

stechende Schmerzen.

Verminderte Milchmenge. Vermehrte Milchmenge.

Bell. verursacht aber auch eine Verminderung der Milchmenge,

Schweregefühl, Kopfschmerzen, rote Augen und andere Anzeichen zerebraler

Kongestion.

Fluor reichlich, gelb oder grün

und scharf, mit schmerzhafter

Miktion; Harn strohfarben, nicht

so tief gefärbt wie Bell.

Stimme heiser, rau, belegt; wenig

klarer Schleim, der nur schwer

hochgeräuspert wird; verstärkter

Speichelfluss; Aphonie als Folge

von Erkrankungen mit toxischer

Blutveränderung und Lähmung

der Teile (Diphtherie etc.).

Husten mit zähem, spärlichem

Auswurf, der geschluckt werden

muss; < durch Einwirkung von

Feuchtigkeit und Kälte.

Erschwerte Atmung, < beim

Vorwärts- oder Rückwärtsbeugen;

weiß nicht, wie sie überhaupt nur

einen Atemzug machen soll.

Luftröhre, Brust

Fluor, akuter Katarrh mit

Schleimabsonderung; kolikartige

Schmerzen; < morgens; Strangurie;

der Harn färbt die Wäsche gelblich.

Stimme heiser, rau, schrill oder

schwach und keuchend; Schleimrasseln,

doch wenig Auswurf; vermehrter

oder fädiger, schleimiger

Speichel; Aphonie, katarrhalisch

oder in Verbindung mit Hysterie.

Krampfhafter Husten ohne

Auswurf; oder blutiger Auswurf,

< durch Wechsel von warm zu

kalt.

Unregelmäßige Atmung, mühsam,

mit Stöhnen; > durch Zurückbeugen

des Kopfes oder Anhalten

des Atems; erschwerte Atmung

durch Schleim in der Brust.

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198 Apis Belladonna

Neigung zu seröser Infiltration

der Brust.

Die Brust fühlt sich zerschlagen

an, wie gequetscht; Trockenheit

der Atemwege, mit Gefühl von

Brennen, wie verbrüht.

Herz: Schmerzen lassen ihn

den Atem anhalten; fiebrige Erregung,

qualvolle Angst; Ruhelosigkeit,

doch ohne Besserung durch

Lageveränderung; Hydroperikard;

blasendes Geräusch in der Diastole.

Puls voll und beschleunigt;

fadenförmig; intermittierend, aber

gleichmäßig im Volumen (Typhus).

Herz

Neigung zu Krämpfen oder eitriger

Infiltration der Brust.

Die Brust fühlt sich roh und

wund an; Trockenheit der Atemwege,

vor allem der Luftröhre, mit

Kitzel, wie von Rauch.

Herz: Schmerzen nehmen ihm

den Atem; heftiges arterielles Klopfen;

Angst, zerebrale Kongestion;

Entzündungsstadium, keine Klappenfehler.

Puls voll, beschleunigt und

hart, weich und klein, oder langsam

und voll (bei Apoplexie), unregelmäßig

und von wechselndem

Volumen (Herzerkrankungen).

Schlaf

Beiden gemeinsam ist Schläfrigkeit mit Unfähigkeit, einzuschlafen;

vielleicht zeigt Bell. eher Schläfrigkeit mit zuckenden Gliedern und

Aufschreien im Schlaf; Apis mehr sogenannte Nervosität mit weniger

Gesichtsröte. Die Kongestionen von Apis sind selten so heftig wie die von

Bell., doch besteht geringere Vitalität und ungenügende Absorption.

Fieber

Frost mit Durst. Frost ohne Durst.

Frost der leidenden Teile. Kälte der leidenden Teile.

Frost beginnt in Bauch, Händen,

der Brust oder den Knien; < durch

Wärme; > durch Abdecken.

Frost beginnt in den Armen;

> durch Wärme und < durch Kälte

oder Abdecken.

Frost von 15 bis 16 Uhr. Frost abends oder morgens.

Bei beiden heißer Kopf im Frost; Frösteln durch geringste Bewegung.

Leber unauffällig, doch Wundschmerzhaftigkeit

der Milzregion;

Sowohl Leber, als auch Milz geschwollen;

beginnende Ödeme;

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Apis Belladonna

Ödeme, geschwollene Füße,

wächserne Haut; Diarrhoe; spärlicher

Urin; Schwellung des Abdomens.

Hitze mit Brennen in der Brust,

bewirkt Erstickungsgefühl.

Schweiß abwechselnd mit trockener

Haut; verstärkter Schweiß

im geschlossenen Raum.

199

mit Chinin fehlbehandelte Fälle;

Obstipation.

Hitze mit klopfenden Arterien,

Gesichtsröte, Delirium; Erstickungsgefühl

im Hals.

Schweiß stellenweise, meist

am Kopf oder an bedeckten Teilen;

im geschlossenen Raum weniger

Schweiß.

Scharlach - beide zeigen eine rote, gereizte und empfindliche Haut sowie

Ruhelosigkeit; sind schläfrig, ohne schlafen zu können; Schwellung

des Halses; rote Zunge usw.

Die Haut sticht und brennt;

ödematöse Schwellungen der Augenlider;

erysipelatöse oder ödematöse

Geschwüre im Hals; Bläschen auf der

Zunge; bei unterdrücktem Exanthem

entzündeter Hals und dünnjauchige

Absonderung aus der Nase; murmelndes

Delirium; große Schwäche,

typhoider Status. Eher mit Rhus-t.

verwandt (obwohl feindlich), Ars.

(bei Scharlach).

Heiße, der untersuchenden

Hand brennend erscheinende Haut;

Gesicht, innerer und äußerer Hals

durch kongestive Stauung geschwollen;

„Erdbeerzunge“; bei unterdrücktem

Exanthem rasendes Delirium,

Ruhelosigkeit; Schnarchen im Sopor;

Rucken, Zucken; passt am besten bei

glattem, scharlachfarbenem Exanthem.

Eher mit Lach., Op., Stram. (bei

Scharlach) und Sulph. verwandt.

Masern - bei beiden mit kruppartigem Husten, entzündeten Augen etc.

Zusammenfließende Hautausschläge

bei Erysipel oder Ödem;

ödematöser Hals.

Typhus; nützlich bei Febris

nervosa putrida, Entkräftungsstadium;

Anzeichen von Zersetzung

des Blutes.

Apathie; Stupor mit murmelndem

Delirium; Hörschwäche;

Exanthem auf roter Haut; geschwollene,

aufgedunsene Haut;

Schwellung der Parotiden.

Typhus, im Entzündungsstadium

hilfreich, wenn sich abwechselnd

Symptome von Reizung und

Schwäche zeigen7 .

Tiefes Koma mit Schnarchen

oder rasendes Delirium; Gehörver-

(7) Bei Auflistung der abwechselnden und mit „oder“ bezeichenbaren Symptome

zeigt sich die wechselseitige Wirkung von Bell.; daher die umfassende Reichweite

und die Notwendigkeit seiner sorgfältigen Auswahl.

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200 Apis Belladonna

freundlicher, glücklicher Gesichtsausdruck

mit empfindungsloser

Apathie; kann nicht sprechen oder

die Zunge herausstrecken; erschwertes

Schlucken; unwillkürlich

Urin oder Stuhl; rutscht im Bett

herab - alles Zeichen einer Lähmung

durch Zersetzung des Blutes.

Zunge rissig, wund, ulzeriert und

mit Bläschen bedeckt; zäh haftender

Schleim im Hals, der schwierig

zu entfernen ist; erschwertes

Schlucken durch Muskelschwäche;

trockene, brennende Haut oder

stellenweise klebriger Schweiß; unwillkürlicher

Urin, übelriechend

wie Pferdeharn, dilatierte Pupillen;

weißes, miliares Exanthem; aufgetriebenes,

wundschmerzhaftes Abdomen,

wie zerschlagen.

Rheumatische Schmerzen,

Brennen, Stechen oder wundes,

zerschlagenes Gefühl in den Muskeln.

Arthritische Knoten; < bei

feuchtem Wetter; nach unterdrückter

Gonorrhoe; chronische Formen.

Urtikaria mit Katarrh des Uterus.

Große Furunkel; meist vor Beginn

der Eiterbildung.

Glieder

Haut

lust wechselt mit überempfindlichem

Gehör; niedergeschlagener

Gesichtsausdruck; gläserne oder

stiere Augen, rasendes Delirium;

Zunge zittert, schwere, stammelnde

Sprache oder Aphonie; kein Stuhl,

verzerrter Mund; Erschöpfung mit

Schläfrigkeit - alles bedingt durch

Reizung und Kongestion der Nervenzentren.

Zunge rot, heiß, trocken,

rissig oder mit roten Rändern;

weißes Zentrum; fädiger, brauner

Schleim auf der Zunge und im Hals

oder trockener Hals; schwieriges

Schlucken durch Krämpfe oder

Lähmung; trockene, heiße Haut

oder heißer Schweiß oder kalter Gesichtsschweiß;

hellgelber Urin oder

spärlicher und roter Harn; kontrahierte

oder dilatierte Pupillen; rotes

Exanthem; aufgetriebenes Abdomen,

Schmerzen vor allem in der

Ileozäkalregion.

Rheumatische Schmerzen mit

Stechen und streifenförmiger Röte;

extrem empfindlich gegen Berührung.

Arthritische Schmerzen,

bohrend, blitzartig von den Gelenken

die Knochen entlangschießend;

< beim Wechsel von warm

zu kalt; akute Formen.

Urtikaria mit reichlicher

Menstruation

Kleine Furunkel; < im Frühjahr;

Klopfen, Eiterungstendenz.

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Apis Cantharis

Punktförmige Wunden mit

traumatischem Erysipel.

201

Nervöse Symptome aufgrund

von Erschütterungen; Entzündung

durch Verrenkung.

Beide Mittel entwickeln Beschwerden durch [Insekten-]Stiche und

ansteckenden Milzbrand. Symptome von Hydrophobie finden wir nur bei

Bell.

Wunden werden ödematös. Wunden mit reichlicher Eiterbildung.

Verlangen nach frischer Luft.

Blut schwarz, zähflüssig, nichtkoagulierend

(afibrinös).

Allgemeines

Abneigung gegen frische Luft.

Blut hellrot, klumpig; später jedoch,

bei destruktiven Erkrankungen

wie Krebs u.a., übelriechend

und wässrig.

Rechte Seite. Beschwerden

durch Merc., Plb., Iod., Chin.

Ähnliche Mittel: Hep., Lach.,

Merc., Narkotika.

Linke Seite. Beschwerden

durch Iod., Sulph.

Ähnliche

Nat-m., Rhus-t.

Mittel: Ran-b.,

Remission während des Tages. Remission der Beschwerden

nach Mitternacht und am Vormittag.

Apis zeigt Verschlechterung und Bell. Besserung durch: Wärme; Liegen

im Bett; Bücken; Niedersetzen; Anhalten des Atems; Einhüllen.

Apis bessert und Bell. verschlechtert sich durch: frische Luft; Kaltwaschen;

Aufstehen vom Bett; Abdecken.

APIS CANTHARIS

Geistige Symptome eher solche,

die aufgrund nachlassender

Gehirntätigkeit entstehen - Koma,

Imbezillität, Ermüdungsgefühl des

Gehirns, Hydrozephalus; Ergüsse

tuberkulöser Art; Geistesabwesenheit.

Gemüt

Geistige Symptome eher in

Form von Hyperaktivität - Raserei,

heftiges Schreien, Geisteskrankheit,

wilder Blick, zerebrale Entzündung

mit heftigen Symptomen

auch bei Bewusstlosigkeit. Wahnvorstellungen

(siehe Schlaf).

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Ekzem

417

Phosphorus: Abszesse der Mammae oder über Gelenken, mit

fistulösen Öffnungen; dünne, ichoröse Sekretion; komplementär zu Sil.

Ausstrahlende rote Streifen wie bei Bell.

Silicea: Hartnäckige Abszesse; dunkler, fötider, wässriger Eiter; fördert

die Granulation nach der Sekretion. Ihm folgt Fl-ac. bei fistulösen

oder einfachen Abszessen. Sil. bessert sich durch Wärme, Fl-ac. dagegen

durch Kälte. Wenn Sil. den dünnen, jauchigen, fötiden Eiter in dicken,

degenerierten veränderte, doch keine Heilung erfolgt, ist Calc-s. nötig. Sil.

ist allgemein frostig, Calc-s. dagegen zu warm.

Sulphur: Bei chronischen Eiterungsprozessen ohne Heilungstendenz;

es wirkt als reaktionsförderndes Mittel und führt entweder selbst

oder über ein anderes, angezeigtes Mittel zur Heilung.

Ekzem

Anacardium: Ekzem mit unerträglichem Jucken, vor allem der Finger,

Augenlider, des Gesichts, der Brust und rund um Hals und Hoden.

Beginnt als juckende Bläschen, die rasch pustulär werden, groß, flach,

später konfluierend und gelbliche Flüssigkeit absondernd, die bei Kontakt

mit Luft aushärtet. Lichen. Neurotisches Ekzem.

Antimonium crudum: Ekzem mit dicken, harten, honigfarbenen

Schuppen und Aussickern grünen, jauchigen Eiters, der die umgebenden

Teile reizt und dort heftiges Brennen und Jucken erregt; < durch Baden

oder Arbeiten im Wasser, sowie nachts. Lichen planus: Ekzema capitis.

Arsenicum album: Chronisches Ekzem. Induration und Verhärtung

der Haut mit Bläschen, die sich zu Pusteln entwickeln und Schuppen bilden:

trockene, schuppige Ausschläge auf Kopfhaut, Gesicht, Unterschenkeln

und Genitalien mit scharfer und manchmal fauliger Absonderung

bei fürchterlichem Brennen und Jucken nachts und in kalter Luft; > durch

äußere Wärme.

Asterias rubens: Juckende Bläschen brechen auf und verursachen

kleine Geschwüre, die sich oberflächlich auf den Ober- und Unterschenkeln,

den Knöcheln und im Fußrist entwickeln; bei skrofulösen,

sykotischen Konstitutionen.

Baryta carbonica: Ekzem der Handrücken; rau, trocken und rissig.

Nässende bläschenförmige Ausschläge mit Bildung dicker, feuchtende

Schorfe, die jucken, brennen und Haarausfall erregen; bei dicken, plumpen

Kinder, die sich leicht erkälten, mit geschwollenen Drüsen am Hals

und unter dem Kiefer und vergrößerten Mandeln.

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418 Ekzem

Bovista: Ekzem der Handrücken, durch Waschen hervorgerufen;

nässend, bläschenförmig, mit Bildung dicker Krusten ohne Besserung

durch Kratzen. Ekzem um Mund und Nasenlöcher.

Bromium: Ekzem bedeckt vollständig die Kopfhaut, wie eine Kappe;

empfindliche Kopfhaut; schmutzig aussehende, übelriechende Absonderung.

Calcarea carbonica: Dicke Schuppen mit gelbem Eiter breiten sich

vom Kopf zum Gesicht aus; leichtes Jucken, doch kratzt er sich beim Erwachen

ungeduldig am Kopf, so dass es blutet; zahnende Kinder. Feuchte

Ausschläge an den Beinen, um den Nabel und an den Beugeseiten der

Glieder. Skrofulöses Ekzem.

Calcarea phosphorica: Schorfige und schuppige Ausschläge anämischer,

rachitischer, skrofulöser Konstitutionen.

Calcarea sulphurica: Ekzem mit grünlich gelben Schuppen. Pickel

auf der Kopfhaut.

Capsicum: Brennendes, bläschenförmiges Erythem an Brust, Vorderarm

und Vulva, mit Asthma alternierend.

Cantharis: Ekzem auf entzündeter, roter Oberfläche mit starkem

Brennen und Jucken; beginnt in einem kleinen Bereich und breitet sich

großflächig aus. Schuppenbildung auf der Kopfhaut wie enormer Kopfgrind;

< durch Wärme; häufig bestehende Harnsymptome.

Causticum: Pickel auf der Nasenspitze und äußerst stark juckende

Flechte am Nacken. Jucken einzelner Teile, besonders Nasenspitze und Nasenflügel,

Gesicht, Skrotum, Rücken, Arme, Handflächen und Fußrücken.

Chelidonium: Ekzem der unteren Extremitäten durch chronische

Leberbeschwerden. Rote und schmerzhafte Pickel und Pusteln an verschiedenen

Stellen mit Jucken der Haut.

Cicuta virosa: Ekzema capitis ohne Jucken; eiternde Ausschläge der

Kopfhaut mit brennendem Schmerz und Ausbildung zitronenfarbener,

harter Krusten, die den Kopf wie eine feste Haube bedecken; Hirnerkrankungen

folgen auf Unterdrückung des Ekzems.

Condurango: Bei bestehenden Rhagaden, die faulige Flüssigkeit absondern;

kachektische oder syphilitische Konstitution.

Conium: Nässende Bläschen mit zähflüssiger, klebriger Absonderung,

die aushärtet und im Gesicht, an Armen und dem Schamhügel harte

Krusten bildet; < durch Kratzen. Patienten, die unter Schwindel leiden,

der sich im Bett verschlimmert.

Croton tiglium: Rein idiopathisches Ekzem, wie es bei skrofulösen Kindern

auftritt. Ekzem des Gesichts und der Genitalien (siehe auch Herpes).

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Ekzem

419

Dulcamara: Impetiginöses Ekzem skrofulöser Kinder. Feuchte Ausschläge

auf den Wangen mit dicken, braun gelben Krusten in Gesicht, Stirn

und Kinn. Milchschorf aus dicken Schorfen der Kopfhaut, die Haarausfall

verursachen. Ringelflechte der Kopfhaut; Schwellung der Halsdrüsen.

Graphites: Ekzema capitis der gesamten Kopfhaut, bildet große

schmutzige Krusten, die das Haar verkleben; der Schorf ist bei Berührung

wundschmerzhaft; Jucken. Impetiginöses Ekzem, beginnt als Feuchtigkeit

und Ausschlag hinter den Ohren und breitet sich über die Wangen und

den Nacken aus, mit Rissen an und hinter den Ohren. Ekzem mit reichlicher,

seröser, klebriger Absonderung. Bei blonden Konstitutionen mit

Neigung zu Fettsucht, trockener Haut und fehlendem Schweiß.

Hepar sulphuris: Nässende Ausschläge auf dem Kopf fühlen sich

wund an; stinken; jucken heftig morgens beim Aufstehen; fühlen sich

beim Kratzen wund an und brennen; leichte Ablösung der Schorfe unter

Zurücklassung einer rohen, blutenden Oberfläche; Ausfallen der Haare

mit sehr wunden, schmerzhaften Pickeln und großen, kahlen Stellen auf

der Kopfhaut. Brennen und Jucken des Körpers, mit weißen Bläschen

nach Kratzen. Feuchte Wundheit der Genitalien, von Skrotum und den

Falten zwischen Skrotum und Schenkeln. Ausbreitung der Ekzeme, indem

sich gerade am Rand der bereits befallenen Fläche neue Pickel bilden.

Hydrastis canadensis: Ekzem am Haaransatz der Stirn, < wenn er aus

der Kälte in ein warmes Zimmer kommt; nässt nach Waschen; Jucken bei

Wärme; Kopfhaut und Gesicht mit dicken Krusten bedeckt, deren Ablösung

rote und infiltrierte Stellen hinterlässt.

Hydrocotyle asiatica: Ekzem mit dicker und schorfiger Haut, doch

geringerem Brennen als bei Ars.

Juglans cinerea: Ekzem, besonders der unteren Extremitäten, von

Sakrum, Händen und Handgelenken, häufig rezidivierend, mit unerträglichem

Jucken und Wundheit.

Juglans regia: Tinea favosa, vor allem der Kopfhaut hinter den Ohren,

mit heftigem Jucken nachts. Milchschorf mit Wundheit um das Ohr;

an den Armen und in den Achselhöhlen bilden sich Schorfe.

Kalium arsenicosum: Trockenes, chronisches Ekzem. die Haut der

Arme ist dicker und rauer als gewöhnlich, von lockerer, abgelöster Epidermis

bedeckt; juckt und prickelt, wenn sie warm wird, an den Gelenken

stark eingerissen; gelegentliche Verschlimmerung mit Ausschlag deutlicher

Bläschen.

Kalium bichromicum: Trockene, rote und heiße Haut mit Brennen

und Stechen; trockener Ausschlag, wie Masern; heftiges Jucken der

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420 Ekzem

gesamten Oberfläche, dann bilden sich kleine Pusteln, vor allem an Armen

und Beinen; kleine Pusteln an den Händen sondern eine wässrige

Flüssigkeit ab, wenn sie aufbrechen; die Flüssigkeit dickt zu einer zähen,

gelben Masse ein. Die Ausschläge beginnen bei heißem und bessern sich

bei kaltem Wetter.

Kalium bromatum: Akne simplex oder indurata im Gesicht oder auf

der Brust, besonders bei lymphatischen Konstitutionen. Feuchte Ekzeme

der Beine mit Pityriasis der Kopfhaut; rosenfarbene Ausschläge der unteren

Extremitäten mit Pusteln im Zentrum der Flecken, die sich nabelartig

eindellen, eine cremige Flüssigkeit absondern und dicke, gelbe Schorfe

bilden.

Kalium carbonicum: Juckende, brennende, gelbe oder rote Flecke am

Bauch und um die Brustwarzen, manchmal nach Kratzen auch nässend.

Herpetische Stellen im Gesicht, brennen und jucken; feucht nach Kratzen.

Kalium iodatum: Ekzem der Oberschenkel. Pityriasis der Kopfhaut.

Kleine Furunkel im Gesicht, an Nacken, Rücken und Brust; eiternd und

Narben zurücklassend; juckender Herpes des Gesichts.

Kalium muriaticum: Ekzem und andere Hautausschläge mit Bläschen

dicken oder weißen Inhalts. Albuminoides Ekzem oder andere Hauterkrankungen

als Folge von Impfung [mit schlechter Kuhpockenlymphe]

oder auch durch unterdrückte oder gestörte Funktion des Uterus. Trockene,

mehlige Schuppen auf der Haut. Hartnäckiges Ekzem. Milchschorf,

schuppige Ausschläge an Kopf und Gesicht kleiner Kinder.

Kalium sulphuricum: Brennende, juckende, papulöse Ausschläge,

mit Absonderung eiterartiger, gelblich grüner Flüssigkeit. (Siehe auch

Psoriasis)

Lappa arctium: Ekzem der Kopfhaut mit feuchten, übelriechenden,

grauweißen Schorfen; der Ausschlag breitet sich auch bis ins Gesicht aus,

reißend und juckend. Herpesausschlag am rechten Nasenflügel.

Ledum: Gesichtsekzem; Röte und knötchenförmige, schorfige Ausschläge

an Stirn, Gesicht, um Nase und Mund, mit Jucken, Brennen und

Beißen in frischer Luft.

Lycopodium: Ausschläge am Kopf, mit übermäßiger und fauliger Eiterabsonderung,

manchmal mit Schwellung der Halsdrüsen. Schorf über

der gesamten Kopfhaut, das Kind kratzt sich nachts auf, so dass es blutet.

Flechte an Unterschenkeln und Waden, gelblich braun, schrumpfig oder

nässend, eitrig, voll tiefer Risse und dicker Borken, heftig juckend. < nach

Kratzen, von 16 bis 20 Uhr und durch Überhitzung.

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Ekzem

421

Manganum: Chronisches Ekzem. Tiefe Schrunden in den Beugen der

Ellbogen und Gelenke mit Wundheit, oft in Verbindung mit Amenorrhoe;

< während den Menses oder im Klimakterium.

Mercurius: Feuchte, fötide Ausschläge; dicke, gelbe Absonderung

oder gelbe Krusten auf der Kopfhaut, umgeben von entzündetem Rand;

Jucken < nachts im Bett; heftiges und wollüstiges Jucken am gesamten

Körper, allgemein abends oder nachts, < durch Bettwärme und manchmal

mit Brennen nach Kratzen.

Mezereum: Der Kopf ist mit dickem, lederartigem Schorf bedeckt,

unter dem sich Eiter ansammelt und das Haar verklebt. Heftiges Jucken

der Kopfhaut, Kratzen verstärkt den Juckreiz; das Kind kratzt sich ständig

das Gesicht und reißt den Schorf ab, so dass das Gesicht blutbedeckt wird;

auf den rohen Stellen bilden sich dicke Pusteln. Unerträglich juckendes

Ekzem mit reichlicher, seröser Exsudation, bedeckt das gesamte Bein mit

erhabenem, weißem Schorf; Rauheit und Schuppung hier und da, an Rücken,

Brust, Oberschenkeln und Kopfhaut; < an den nicht mit Fett unterlegten

Teilen, < durch Wärme.

Natrium carbonicum: Ekzem des Handrückens.

Natrium muriaticum: Weiße, schuppige Schorfe auf dem Kopf, von

einem Ohr zum anderen. Ausschläge um Mund, Kniekehlen und allgemein

in den Hautfalten. Ränder und Canthi der Augenlider sind roh und

ulzeriert. Aussickern wundmachender, klebriger Flüssigkeit.

Natrium sulphuricum: Bläschenförmiges Ekzem; dünnes, wässriges

Sekret sickert aus den steifen, geschwollenen Fingern; Handflächen roh

und wund. Friseurekzem.

Nitricum acidum: Feuchte, stechende Ausschläge auf Scheitel und

Schläfen, durch Kratzen leicht blutend; auch im Gehörgang, den Genitalien,

den Armen und auf den Händen.

Oleander: Bläschenförmige Ausschläge am Kopf von Kindern;

schuppige Ausschläge am Hinterkopf, hinter den Ohren, mit Beißen und

Jucken, wie von Läusen.

Petroleum: Gelblich grüne, dicke Krusten auf Gesicht und Hals, Hinterkopf,

Hoden, Perineum und Oberschenkeln. Juckende, wunde Stellen

oder tiefe Risse der Haut (Graph., Lyc.), hauptsächlich an den Handrücken

(Nat-c.); Ausschläge zwischen den Zehen mit fauligem Schweiß; < im Winter,

> im Sommer.

Psorinum: Trockene oder feuchte, fötide Ausschläge; schorfige Ausschläge

mit rotem Hof; unerträgliches Jucken der Haut, < im Bett und

durch Wärme; kratzt, bis es blutet; leicht eiternde Ausschläge. Psorische

Konstitution mit übermäßiger Neigung, sich Hauterkrankungen zuzuziehen

(Sulph.); trockene, inaktive Haut; wenig Schweiß; schmutziges

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422 Ekzem

Aussehen, als würde sie nie gewaschen. Trockene, schuppige oder feuchte

und fötide, eiternde Ausschläge der Kopfhaut, mit Aussickern klebriger,

übelriechender Flüssigkeit. Ekzema rubrum. Die Hitze eines Feuers

verursacht im Gesicht Qualen, muss mit dem Rücken zum Feuer sitzen;

> durch kalte Luft, < durch Baden; sie muss das Gesicht sehr vorsichtig

abtrocknen. Brennen und unerträgliches Jucken; Beine von den Knöcheln

bis zum Hüftkamm und die Arme vom Handgelenk bis zum Ellbogen sind

mit trockenem, schuppigem Ausschlag überzogen, nachts heftig juckend

und ohne Besserung durch Kratzen, bis es blutet.

Rhus toxicodendron: Feuchte Ausschläge am Kopf, mit Bildung dicker

Krusten, heftigem Jucken nachts und Ausbreitung zu den Schultern.

Ekzem des Hodens an der Innenseite der Schenkel, mit übermäßiger Absonderung;

< bei feuchtem Wetter und im Winter.

Rhus venenata: Heftiges Jucken, < durch Kratzen; durch heißes Wasser

gebessert; trockene Ausschläge der Handrücken im Winter, im Frühjahr

verschwindend.

Sarsaparilla: Juckende Ausschläge an Stirn und Gesicht, wie Milchschorf

mit Brennen, nässt nach Kratzen; der Grund der Ausschläge ist

stark entzündet, das Kind schreit viel; in freier Luft fallen die Krusten ab.

Sepia: Ausschläge in der Schwangerschaft und während des Stillens.

Jucken im Gesicht, an Armen, Händen, Rücken, Lippen, Füßen, Bauch

und Genitalien, nach Kratzen oft zu Brennen wechselnd; die Ausschläge

sind trocken oder werden rasch nässend, mit Absonderung reichlicher,

übelriechender, eiterartiger Flüssigkeit, die austrocknet, rissig wird und

abblättert.

Silicea: Juckende, brennende Ausschläge hinter den Ohren, schließlich

Schorfe, die Eiter absondern; auch an Skrotum und Händen; breiten

sich vom Rücken zum Kopf aus; juckende und empfindliche Pusteln an

Kopfhaut und Hals, übermäßig starke Absonderung; < durch Kratzen;

> durch warme Bedeckung.

Staphisagria: Brennen und Jucken an Kopf, Gesicht und Ohren von

Kindern. Gelbe, schuppige Ausschläge an Kopfhaut, Wangen und hinter

den Ohren, enthalten übelriechenden Eiter und brütende Läuse; Kratzen

behebt das Jucken nur an einer Stelle, an anderer Stelle tritt es aber sofort

wieder auf.

Sulphur: Erythematöses Ekzem; Ausschläge mit gelben Krusten. Trockenheit

und Hitze der Kopfhaut mit heftigem Jucken, besonders nachts;

Kratzen erzeugt Wundheit, < durch Nasswerden. Die Haut ist rau, grob,

masernartig, mit starker Wundheit der Hautfalten und Neigung zu pustulösen

Ausschlägen. Besonders charakteristisch ist die Verschlimmerung

durch Waschen (will weder gewaschen werden, noch Baden); Jucken mit

heftigem Brennen nach Kratzen.

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Herpes zoster [Gürtelrose]

423

Sulphuricum acidum: Milchschorf bei Kindern, mit safranfarbenen,

fasrigen, schleimigen Stühlen; feuchte Ausschläge mit Jucken, das nach

Kratzen die Stelle wechselt.

Thuja: Verschlechterung des Ekzems nach Impfung. Haut außerordentlich

empfindlich gegen Berührung, nach Kratzen intensiv brennend.

Trockene, schuppige Ausschläge am Kopf, sich zu Schläfen, Augenbrauen,

Ohren und Hals ausbreitend, mit Jucken, Prickeln und Beißen. Ausschläge

nur an bedeckten Teilen; < durch Waschen.

Ustilago: Impetiginöses Ekzem; die gesamte Kopfhaut ist eine einzige

schmutzige Entzündungsmasse; wässrig-seröses Nässen der Kopfhaut.

Grindkopf.

Vinca minor: Ekzem von Kopf und Gesicht; juckende, brennende

Pusteln mit Aussickern übelriechender Flüssigkeit, verfilzt das Haar.

Viola tricolor: Ausschläge, besonders im Gesicht und am Kopf, mit

unerträglichem Jucken und Brennen, < nachts. Milchschorf bei Kindern

mit Drüsenschwellungen; dicke Krusten, aus denen große Mengen dicken,

gelben Sekrets herausfliessen, die das Haar verkleben.

Zincum: Ekzem anämischer und neurotischer Patienten. Trockene

Ausschläge am ganzen Körper mit Kribbeln der Füße und Unterschenkel

wie durch über die Haut laufende Ameisen, verhindert den Schlaf, > durch

sanftes Reiben; Jucken der Oberschenkel und Kniekehlen.

Herpes zoster [Gürtelrose]

Arsenicum album: Gürtelrose. Konfluierender Ausschlag mit heftigem

Brennen und trockener, pergamentartiger Haut; < nach Mitternacht

und durch Kälte; > durch Wärme.

Cantharis: Herpetische Ausschläge mit starkem Juckreiz und heftigem

Brennen; geschwüriger Schmerz bei Berührung.

Carboneum oxygenisatum: Herpes zoster; die Blasenbildung folgt

dem Nervenverlauf, mit großer Kälte der Haut und eiskalten Händen.

Causticum: Juckende, brennende, nässende Bläschen, besonders an

Schultern und Hals, mit Ulzerationsneigung; < nachts.

Cistus canadensis: Herpetische Ausschläge an verschiedenen Körperteilen,

besonders aber an Gesicht, Ohren und Rücken; < in kalter Luft.

Skrofulöse Konstitutionen mit großer Empfindlichkeit gegen frische Luft.

Comocladia: Herpes zoster; bläschenförmige, pustulöse, ulzerative

Ausschläge der Beine mit heftigem Jucken und Brennen und roten Streifen

auf der Haut. Quälendes Jucken und Brennen am gesamten Körper,

gefolgt von Bläschenbildung und Abschilferung der Oberhaut.

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424 Herpes zoster [Gürtelrose]

Croton tiglium: Röte und Gefühl von Gespanntheit der Haut, mit

Bildung von Bläschen und Pusteln, die ineinanderlaufenden und rasch

serös-eitrige Exsudation verursachen, was große, braune Schorfe mit Abschuppung

und Abfallen der Pusteln hervorruft. Pusteln mit fast allgemeiner

Entzündung [der Körperteile]. Unerträgliches Jucken, doch Kratzen

ist nicht auszuhalten; nur sanftes Reiben bessert. Herpetische Ausschläge

des Gesichtes und besonders der Genitalien, mit schrecklichem Jucken,

gefolgt von schmerzhaftem Brennen.

Dolichos pruriens: Herpetische Ausschläge der Achselhöhle, breiten

sich in Ringen nach vorne zum Brustbein und nach hinten zur Wirbelsäule

aus, brennende, beißende und neuralgische Schmerzen der betroffenen

Seite folgen. Auch trockene, flechtenartige Ausschläge an Armen und

Beinen mit intensivem Jucken überall; < nachts, durch Wärme, Kratzen

und kaltes Wasser. Allgemeines heftiges Jucken ohne Ausschlag, < durch

Kratzen, ist besonders charakteristisch für Dol.

Dulcamara: Herpes zoster nach Erkältung, durch kaltes, nasses Wetter;

< nachts, > beim Umherbewegen und durch äußere Wärme; blutet

nach Kratzen.

Graphites: Herpes zoster, besonders der linken Seite, vor allem der

linken Seite von Brust, Bauch und Rücken. Juckende Pusteln an verschiedenen

Stellen des Körpers sondern dicke, wässrige, honigartige, klebrige

Flüssigkeit ab.

Iris versicolor: Gürtelrose der rechten Körperseite, mit Magenbeschwerden

und Leberschmerz. Ausschläge mit starkem Jucken nachts,

entwickeln schwarze Punkte nach Kratzen.

Kalium arsenicosum: Herpes zoster hinter dem rechten Ohr und auf

der rechten Seite von Hals, Schultern, Oberarm und Brust, mit isolierten

Bläschen der linken Halsseite; mit Jucken, Stechen und Brennen; < nachts,

beim Entkleiden und durch Wärme.

Kalmia: Nach dem Verschwinden von Herpes heftig reißende, schießende,

neuralgische Schmerzen im Gesicht oder im Verlauf der Nerven,

die den vom Ausschlag betroffenen Teil versorgen; die Schmerzen entstehen

plötzlich mit großer Heftigkeit und verschwinden nach einiger Zeit

genauso unvermittelt. Schmerzen sind < tagsüber, kommen und gehen

mit der Sonne oder sind auch nachts durch Wärme.

Lachesis: Ausschläge jeder Art, immer im Frühjahr oder Herbst erscheinend;

erst Bläschen von gelber Farbe, die sich zu dunklen Pusteln

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Ernest Albert Farrington

Vergleichende Arzneimittellehre

Übersetzt von Armin Seideneder

664 pages,

publication 2009

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