Das persönliche Budget Arbeit aus der Sicht eines ...

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Das persönliche Budget Arbeit aus der Sicht eines ...

Das persönliche Budget Arbeit

aus der Sicht eines Leistungserbringers

Dr. Heidemarie Lehmann Das Persönliche Budget für Arbeit aus Sicht eines Leistungserbringers 30.03.2012 in Rostock


Teilhabe statt Fürsorge

Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung

Freiheit statt Bevormundung

Dr. Heidemarie Lehmann Das Persönliche Budget für Arbeit aus Sicht eines Leistungserbringers 30.03.2012 in Rostock


Projekt „Individuelle Wege

in den Arbeitsmarkt

Schritte zur Zielerreichung:

- Entwicklung von Beratungskonzepten

- Aufbau eines Betriebspools

- Erarbeitung von Qualifizierungskonzepten für

professionelle Übergangsbegleiter

- Unterstützung bei der Umsetzung des

Persönlichen Budgets

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Gespräche mit

Leistungsträgern

Schritte zur Zielerreichung:

- Personenzentrierung / Persönliches Budget

erfordert Kooperation und nicht Verschiebung

- Es darf nicht entscheidend sein, in welchem

Sozialgesetzbuch Leistungen stehen, sondern

welche Leistungen gebraucht werden

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Beispiel

Beantragung des Persönlichen Budgets für die

Leistung der Berufsbegleitung nach § 38 a SGB IX

(13.12.2010)

Leistungsträger: Integrationsamt

Teilnehmer:

Arbeitsvertrag in Integrationsunternehmen

nach der

Maßnahme „Unterstützte

Beschäftigung“

Handhabung?

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Erkenntnis

Der Prozess der Umsetzung des Persönlichen

Budgets zur Teilhabe am Arbeitsleben ist ein

langwieriger Weg mit vielen Hindernissen,

der aber langfristig gute Chancen auf Erfolg

in sich birgt.

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Schlussfolgerungen

1. Teilhabe bedeutet teilnehmen und das

erfordert gesellschaftlichen Wandel in allen

Bereichen

2. Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe

3. Entscheidungsfreudige Partner

4. Großer Informationsbedarf

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Schlussfolgerungen

5. Gerade im Bereich Teilhabe am Arbeitsleben

gibt es eine Vielzahl von seit Jahren klar

strukturierten und bewährten Angeboten. Es

zeigt sich, dass eine große Zahl potenzieller

Budgetnehmer mit den Angeboten zufrieden

ist.

6. Für Leistungserbringer sind bewährte, gut

durchstrukturierte Sachleistungen zunächst

wesentlich einfacher

7. Die Nachfrage nach dem Persönlichen Budget

Arbeit nicht nur befriedigen, sondern die

Nachfrage quantitativ und qualitativ fördern.

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Schlussfolgerungen

8. Verbindung zwischen Förderschulen und

regionaler Wirtschaft bzw. zwischen den WfbM

und regionaler Wirtschaft gewünscht. Für eine

bessere Kooperation ist und bleibt eine

Einrichtung, die eine Mittlerfunktion ausübt,

sehr wichtig.

9. Eine arbeitsfähige Beratungsstelle ist für den

Einsatz des Persönlichen Budgets in allen

Handlungsfeldern unverzichtbar

10. Netzwerk Persönliches Budget in M-V

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Inklusion

- UN-BRK und NAP verändern Ansprüche und

Möglichkeiten von Menschen mit

Behinderungen

- Ausgrenzung und Diskriminierung werden klar

als Unrecht definiert und sind zu überwinden

- NAP: Behinderung ist nicht heilbar, aber

Behindernde Strukturen und behinderndes

Verhalten sind heilbar

- Therapie: Inklusion

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Handlungsfeld Arbeit und

Beschäftigung im NAP

- Beschäftigungspolitische Maßnahmen,

Vermittlung und Beratung

- Berufsorientierung und Ausbildung

- Berufliche Rehabilitation und Prävention

- Werkstätten für behinderte Menschen und

- Sensibilisierung von Arbeitgeberinnen und

Arbeitgebern

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Neue, unkonventionelle Wege

und Lösungen erfordern Mut

- Leistungsträger

- Leistungserbringer

- Potenzielle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber

- Menschen mit Behinderungen

Vor allem: politischer Wille im Bund, im Land und

in der Kommune

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Bericht zur Situation von Menschen mit

Behinderungen in M-V

- Programmatischer Titel:

Auf dem Weg zur Inklusion

- Arbeit und Bildung wichtige Schwerpunkte

- §§ 24 und 27 UN-BRK

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- Integrationsprojekte als wichtiges Segment

des alternativen Arbeitsmarktes für

Menschen mit Behinderungen

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- Sondereinrichtungen sind häufig Hindernis auf

dem Weg zu anerkannter Berufsausbildung

und Übergang in den allgemeinen

Arbeitsmarkt

- „Wer gar nicht erst ausgrenzt, muss später nicht

integrieren“

- Handlungsempfehlung der Prognos-AG:

1. Betriebliche Ausbildungsmöglichkeiten stärker

nutzen

2. Betriebsnahe Ausbildungsmöglichkeiten

ausbauen

3. Praxiserfahrungen auch in den WfbM intensivieren

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M-V kann mehr, wenn es

- Erfahrungen aus anderen Bundesländern

schnell zur Kenntnis nimmt und für unser

Bundesland anwendet

- Ähnlich wie andere Bundesländer alle

Möglichkeiten ausschöpft und dabei bisher

übliche Wege in Frage stellt

- Modellprojekte ergebnisoffen neue

Instrumente und neue Methoden erproben

und Leistungserbringer dies nicht „dürfen“,

sondern dazu ermutigt werden

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Entscheidend ist…

…die Durchsetzung der Menschenrechte für

alle

…die Verwirklichung der UN-BRK und des NAP

und nicht die Zuständigkeit einzelner

Sozialgesetzbücher und/oder verschiedener

Leistungsträger, Behörden und Verwaltungen

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Vielen Dank

für Ihre Aufmerksamkeit!

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