Informationen zur OPS; (*.PDF; 1,7 MB) - Oscar-Paret-Schule ...

ops.freiberg.de

Informationen zur OPS; (*.PDF; 1,7 MB) - Oscar-Paret-Schule ...

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Hinweis:

In dieser Broschüre wird zur besseren Lesbarkeit die männliche grammatische

Form gleichbedeutend für beide Geschlechter verwendet.

Herausgeber:

Oscar-Paret-Schule Freiberg

Marltplatz 3

71691 Freiberg a.N.

07141-278 200

info@ops-freiberg.de

www.ops-freiberg.de

Verantwortlich: OStR Rüdiger Dold

Fotos: Fotolia, Goodyear; OPS; Robert Bosch Stiftung / Theodor Barth

Stand:02/2010


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Inhaltsverzeichnis:

Informationen für Eltern

Gymnasium ● Realschule ● Werkrealschule

I Die Oscar-Paret-Schule – ein Schulverbund

1. Schulleitung und Sekretariat S. 06

2. Unterrichts- und Pausenzeiten S. 07

3.Abteilung Gymnasium

3.1 Aufgaben und Ziele S. 09

3.2 Das Profil / Sprachenfolge S. 10

3.3 Die Poolstunden S. 10

3.4 Die Stundentafel des Gymnasiums S. 11

3.5 Methodencurriculum des Gymnasiums S. 12

4. Abteilung Realschule

4.1 Aufgaben und Ziele S. 14

4.2 Die Kontingentstundentafel der Realschule S. 15

4.3 Die Stundentafel der Realschule (Version2009) S. 16

4.4 Methodencurriculum der Realschule S. 17

5. Abteilung Werkrealschule

5.1 Pädagogisches Konzept S. 19

5.2 Förderung und Vorbereitung S. 19

5.3 Wahlpflichtfächer S. 20

5.4 Berufswegeplanung S. 20

5.5 Kooperation mit der Berufsfachschule S. 21

5.6 Prüfungen und Abschlüsse S. 21

5.7 Kompetenzanalyse Werkrealschule S. 21

5.8 Kontingentstundentafel der Werkrealschule S. 22

5.9 Lernstandsdiagnose S. 23

5.10 Methoden der Werkrealschule S. 23

Inhaltsverzeichnis

II OPS – Die Schule mit dem Pädagogischen Plus+

1. Regeln des Zusammen-Arbeitens S. 25

2. Schüler-Streitschlichter S. 25

3. Konflikt-Regelungsstelle S. 26

4. Lernwerkstatt S. 26

5. Hausaufgabenbetreuung (HOPS) S. 27

6. KOVE – Pur Leben S. 28

III A – Z des Schulalltags

A –Z

S. 30 ff


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Liebe Eltern,

herzlich willkommen an der Oscar-Paret-Schule in Freiberg a.N. Wir

freuen uns, Sie und Ihr Kind als neue Mitglieder unserer Schulgemeinschaft

begrüßen zu dürfen.

Die vorliegende Informationsbroschüre soll Ihnen die erste Orientierung

an unserer Schule erleichtern. Sie fasst die wichtigsten Informationen

zusammen und gewährleistet damit einen hoffentlich reibungslosen

Übergang Ihres Kindes an eine der drei Abteilungen der Oscar-Paret-

Schule.

Wir hoffen, dass Sie mit dieser Broschüre einen Großteil Ihrer eventuellen

Fragen selbst beantworten können. Zögern Sie nicht, sich an die

Schulleitung, die Lehrer oder auch an die Elternbeiratsvorsitzende zu

wenden, falls nicht alles geklärt werden konnte.

Sollten Sie für nachfolgende Elterngenerationen Ergänzungsvorschläge

zur vorliegenden Zusammenstellung haben, so teilen Sie uns diese bitte

mit.

Wir freuen uns auf eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit

Ihnen.

Mit herzlichen Grüßen

für die Schulleitungen der Abteilungen

Gymnasium, Realschule und Werkrealschule

Bernd Joos, OStD


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1. Allgemein

I

Oscar-Paret-Schule Freiberg a.N.

1. Schulleitung und Sekretariat

Schuladresse:

Oscar-Paret-Schule Oscar-Paret-Schule Oscar-Paret-Schule

Abt. Gymnasium Abt. Realschule Abt. Werkrealschule

Marktplatz 3 Marktplatz 3 Marktplatz 3

71691 Freiberg 71691 Freiberg 71691 Freiberg

Schulleitung Gymnasium:

Schulleiter: OStD Bernhard Joos

Stellvertreter: StD Herbert Geißbauer

Schulleitung Realschule:

Schulleiter: N.N.

Stellvertreter: RKR’in Karin Hummel

Schulleitung Werkrealschule:

Schulleiter: R’in Sabine Sommer

Stellvertreter: KR Gerhard Link

Homepage:

www.ops-freiberg.de

Sekretariat:

Frau Brandt, Frau Freudl, Frau Häuser, Frau Karl-Haiges

Telefon: 07141 / 278200 oder 278201

Fax: 07141 / 278218

E-Mail:

info@ops-freiberg.de

Öffnungszeiten des Sekretariats:

Montag, Mittwoch, Donnerstag: 7.45 Uhr bis 16.00 Uhr

Dienstag, Freitag:

7.45 Uhr bis 14.00 Uhr

An allen Tagen ist das Sekretariat in der Zeit von 10.00 Uhr bis 11.00

Uhr und 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr geschlossen


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2. Unterrichts- und Pausenzeiten

Seit Einführung des Doppelstundenmodells an der OPS – d.h. 90 Minuten

Unterricht ohne dazwischenliegende 5-Minutenpause – sind unsere

Unterrichts- und Pausenzeiten wie folgt:

Stunde

Zeit

1./2. 8.05 – 9.35 Uhr

Pause

9.35 – 9.55 Uhr

3./4. 9.55 – 11.25 Uhr

Pause

11.25 – 11.45 Uhr

5./6. 11.45 – 13.15 Uhr

Mittagspause 13.15 – 14.00 Uhr

7./8. 14.00 – 15.30 Uhr

9./10. 15.30 – 17.00 Uhr

2. Unterrichtszeiten


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3. Abteilung Gymnasium

3.1 Aufgaben und Ziele

Im Zentrum der Bildung am Gymnasium steht der Erwerb einer breiten

und vertieften Allgemeinbildung ebenso wie der Erwerb von Schlüsselqualifikationen

zum Erlangen der allgemeinen Studierfähigkeit. Im Gymnasium

wird die Fähigkeit entwickelt, theoretische Erkenntnisse nachzuvollziehen,

auch schwierige Sachverhalte geistig zu durchdringen sowie

vielschichtige Zusammenhänge zu durchschauen, zu ordnen und verständlich

darstellen zu können. Die gymnasiale Bildung vermittelt insbesondere

die Fähigkeit, in Kenntnis geschichtlicher, politischer und geographischer

Zusammenhänge Vergangenheit und Gegenwart selbstständig

zu beurteilen und ein Wertebewusstsein zu entwickeln.

Gleichrangig neben dem Erwerb von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten

stehen personale Kompetenzen wie die Bildung des Charakters und

die Entfaltung schöpferischer Kräfte sowie die Ausbildung sozialer, ethischer

und religiöser Wertvorstellungen und Verhaltensweisen. Die gymnasiale

Bildungs- und Erziehungsarbeit fördert insbesondere die Entwicklung

von Eigenständigkeit, Toleranz, Solidarität und Verantwortungsbewusstsein.

3. Abteilung Gymnasium


10

3. Abteilung Gymnasium

3.2 Das Profil / Sprachenfolge

ab Kl.5

ab Kl. 6

ab Kl. 8

1. Fremdsprache: Englisch

2. Fremdsprache: Entweder Französisch oder Latein

Sprachl. Profil: Spanisch als 3. Fremdsprache

oder

Naturwissenschaftl. Profil: NwT (Naturwissenschaft

und Technik)

Um den Schülern die Wahl am Ende von Klasse 5 (2. Fremdsprache)

bzw. am Ende von Klasse 7 (Profil) zu erleichtern, finden rechtzeitig

Informationsveranstaltungen sowohl für die Schüler als auch für die Eltern

statt.

Die Fremdsprachen bzw. NwT werden jeweils bis Ende Klasse 10 fortgeführt.

Unabhängig vom zuvor gewählten Profil haben die Schüler mit Eintritt in

die Kursstufe (Klasse 11/12) die Möglichkeit, neben dem vorgegebenen

Pflichtbereich Schwerpunkte nach ihren individuellen Neigungen und

Fähigkeiten zu setzen.

3.3 Die Poolstunden

Die sogenannten Poolstunden stehen für allgemeine Zwecke, die nicht

durch den Fachunterricht abgedeckt sind, zur Verfügung. In den Klassenstufen

5 bis 7 verfügt jeder Klassenlehrer über eine zusätzliche

Stunde, die er für die besondere Betreuung seiner Klasse verwendet

(„Klassenlehrerstunde“). Darüber hinaus gibt der Klassenlehrer in Klasse

5 seinen Schülern im Fach LuAt (Lern- und Arbeitstechniken) wichtige

Hilfen bei der Gestaltung des häuslichen Arbeitsplatzes, bei der sinnvollen

Strategie zur Anfertigung der Hausaufgaben oder zur Vorbereitung

auf eine Klassenarbeit und vieles mehr. Weitere Poolstunden werden

zur überfachlichen Qualifikation im Bereich ITG (Arbeit mit dem

Computer), Lese- und Rechtschreibförderung, Fremdsprachenförderung

und für Projekte in Musik (Singen in Klasse 5) und Bildender Kunst (z.B.

Schulhausgestaltung in Klasse 9) genutzt.


11

3.4 Die Stundentafel des Gymnasiums

3. Abteilung Gymnasium

* Hier kann gelegentlich (nach Möglichkeit) klassenteilig differenziert

werden

** Hier soll regelmäßig (nach Stundenplan) klassenteilig differenziert

werden


12

3. Abteilung Gymnasium

3.5 Methodencurriculum


13

3. Abteilung Gymnasium


14

4. Abteilung Realschule

4. Abteilung Realschule

4.1 Aufgaben und Ziele

Die Realschule vermittelt in sechs Schuljahren eine in sich abgeschlossene,

erweiterte allgemeine Bildung und ein vertieftes Grundwissen. Sie

schafft die Grundlage für praktisch orientierte Berufe, die auch erhöhte

theoretische Anforderungen an die jungen Leute stellen, in denen Aufgaben

mit gehobenen Ansprüchen an Selbstständigkeit, Verantwortung

und Menschenführung zu bewältigen sind. Zusätzlich bereitet sie die

Schülerinnen und Schüler auf zahlreiche schulische Bildungsgänge –

vorwiegend im beruflichen Schulwesen – vor. Beispielsweise kann ein

Realschüler mit einem guten Abschlusszeugnis in drei weiteren Schuljahren

an einem beruflichen Gymnasium (WG, EG, TG, SG) das Abitur

(quasi G 9) ablegen oder an einem Berufskolleg in zwei Schuljahren die

Fachhochschulreife erwerben.

Das besondere Profil der Realschule besteht in verstärkter Arbeit in Projekten,

in denen fächerübergreifend gearbeitet wird und so personale,

methodische und soziale Kompetenzen in besonderer Weise gefördert

werden. Hinzu kommt der Wahlpflichtbereich ab Klassenstufe 7 mit den

Fächern Technik, Mensch und Umwelt oder Französisch als zweiter

Fremdsprache der Realschule. Im Fächerverbund NWA erhalten die

Schüler eine intensive Förderung des naturwissenschaftlichen Denkens

und Arbeitens.


15

4.2 Die Kontingentstundentafel der Realschule

Bereich Stundenpool Klassen 5 – 10

I. Pflichtbereich

Religionslehre / Ethik 11

Deutsch 26

Englisch/Französisch 23

Mathematik 24

Geschichte 8

Erdkunde, Wirtschaft, Gemeinschaftskunde (EWG) 15

Naturwissenschaftliches Arbeiten (NWA) 24

Künstlerischer Bereich: Musik, Bildende Kunst 19

4. Abteilung Realschule

Sport 17

II. Wahlpflichtbereich ab Klasse 7

Technik 12

Mensch und Umwelt 12

Französisch/Englisch (4) 12 (18)

III. Integrierter Bereich

Themenorientierte Projekte (8)

Informationstechnische Grundbildung (12)

179

IV. Pädagogische Schwerpunkte 4

In den Klassen 8 bis 10 sind für Schülerinnen und Schüler, die nicht am

Religionsunterricht teilnehmen, fünf Jahreswochenstunden Ethik vorgesehen.

Die Wochenstundenzahl im Fach Religionslehre wird unter Beteiligung

der kirchlichen Beauftragten festgelegt. Für Schülerinnen und

Schüler, die ab Klasse 5 Französisch als Pflichtfremdsprache haben, ist

ab Klasse 7 auch Englisch Pflichtfremdsprache. In den Klassen 5 – 10

werden im Umfang von mindestens je zwei Jahreswochenstunden, die

aus dem Stundenvolumen der beteiligten Fächer entnommen werden,

die fächerübergreifenden themenorientierten Projekte „Technisches Arbeiten“,

„Soziales Engagement“, „Berufsorientierung in der Realschule“

sowie „Wirtschaften, Verwalten und Recht“ durchgeführt. Das themenorientierte

Projekt „Technisches Arbeiten“ wird spätestens in Klasse 6

abgeschlossen. Die GLK entscheidet über die Durchführung der themenorientierten

Projekte in der jeweiligen Klassenstufe, über den zeitlichen

Umfang und über die beteiligten Fächer und Fächerverbünde. .


16

4. Abteilung Realschule

4.3 Die Stundentafel der Realschule (Version 2009)


17

4.4 Methodencurriculum der Realschule

4. Abteilung Realschule


18

4. Abteilung Realschule


19

5. Abteilung Werkrealschule

5.1 Pädagogisches Konzept

• Durchgängiger 6-jähriger Bildungsgang.

• Mittlerer Bildungsabschluss als Regelabschluss - dem Realschulabschluss

gleichwertig, d.h. gleiche Möglichkeiten nach Klasse

10.

• Keine Bindung an Schulbezirke.

• Zweistündige Wahlpflichtfächer in Klasse 8 und 9 („Natur und

Technik“, „Wirtschaft und Informationstechnik“, „Gesundheit und

Soziales“).

• In Klasse 10 gemeinsames Bildungsangebot des allgemein bildenden

und des beruflichen Schulsystems (Vermittlung beruflicher

Grundbildung).

• Eigenständiges schulartbezogenes Profil (Lernstandsdiagnose,

Kompetenzanalyse, Stärkung der Basiskompetenzen, Wahlpflichtfächer,

Praktika, Berufswegeplanung, informationstechnische

Grundbildung, Unterricht an der Berufsschule).

• Ganztagesschule.

5. Abteilung Werkrealschule

5.2 Förderung und Vorbereitung

• Stärkung der Basiskompetenzen in Klasse 5 und 6 durch zusätzliche

Wochenstunden.

• Erstellung individueller Förderpläne.

• Lernstandsdiagnose in Deutsch, Mathematik und Englisch.

• Selbstorganisierter Unterricht “SOLE“.

• Kompetenzanalyse in Klasse 7 zur Feststellung besonderer Begabungsschwerpunkte.

• Binnendifferenzierung und Arbeit in Kleingruppen.

• Klassen- und fächerübergreifende Projekte in MSG (Musik-Sport-

Gestalten).

• EKM (erweiterter Kompetenznachweis in Mathematik in allen

Klassenstufen).

• ITG (Informationstechnische Grundbildung in Word, Excel, PowerPoint

u.a.).

• Methodentraining.


20

5. Abteilung Werkrealschule

5.3 Wahlpflichtfächer

Die Schüler wählen aus drei Fächern eines aus. Sie werden in dem gewählten

Fach jeweils mit zwei Wochenstunden in Klasse 8 und 9 unterrichtet.

Die Fächer sind inhaltlich auf die zweijährige Berufsfachschule

abgestimmt. Sie sind für die Versetzung und für die Bildungsempfehlung

nach Klasse 10 maßgebend.

Natur und Technik

Die Inhalte dieses Faches weisen in Richtung gewerblich-technische

Berufsfachschule. Ziel ist es, das Interesse und die Freude an den Naturwissenschaften

und deren Anwendungen in der Technik zu wecken.

Wirtschaft und Informationstechnik

Die Inhalte dieses Faches weisen in Richtung kaufmännische Berufsfachschule.

Ziel ist es, ein Grundverständnis für die Wirtschaftsstruktur

realitätsnah zu vermitteln.

Gesundheit und Soziales

Die Inhalte dieses Faches weisen in Richtung Berufsfachschule im Bereich

„Ernährung und Gesundheit“. Ziel ist es, praxisbezogen Kompetenzen

zur Alltagsbewältigung und verantwortungsbewussten Lebensgestaltung

zu erwerben.

5.4 Berufswegeplanung

• Erstellung eines Portfolios

• Erkundung von Berufen

• Erstellung von Bewerbungen

• Benimmtraining

• Training in Vorstellungsgespräche

• Profiling und Kompetenzanalyse

• Durchführung von 20 Praktikumstagen

• Berufsberatung durch die Arbeitsagentur

• Training zu Einstellungstests

• Kooperation mit der „Jobbrücke“

• Teilnahme an der Schülerfirma als Wahlmöglichkeit des WAGunterrichtes


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5.5 Kooperation mit der Berufsfachschule

Die Schüler haben in Klasse 10 insgesamt 36 Stunden Unterricht. Sie

besuchen an zwei Wochentagen insgesamt 15 Stunden die Berufsfachschule

und 21 Stunden die Werkrealschule. Der berufsbezogene und

naturwissenschaftliche Lernbereich entspricht dem berufsqualifizierenden

Teil des ersten Jahres der zweijährigen Berufsfachschule.

Die Fächer Religion oder Ethik, D, M, E, WZG (Welt-Zeit-Gesellschaft)

und MSG (Musik, Sport, Gestalten) werden in der WRS unterrichtet.

5.6 Prüfungen und Abschlüsse

Klasse 9:

Bildungsempfehlung 9/1 für Klasse 10:

(Bedingung: D,M,E,WPF: Notenschnitt 3,0; keine Note schlechter als

„ausreichend“; Teilnahme an der Projektprüfung und Sprachprüfung

verpflichtend)

Schüler ohne Bildungsempfehlung:

Verpflichtende Teilnahme an allen Prüfungsteilen der Hauptschulabschlussprüfung

(Projektprüfung, dezentrale Englischprüfung, D, M, E

schriftlich)

Die Bildungsempfehlung für Klasse 10 kann auch mit dem HAP erreicht

werden, wenn die oben genannten Bedingungen erfüllt werden.

5. Abteilung Werkrealschule

Klasse 10

Schriftliche Prüfung: D,M, E, Berufsfachliche Kompetenz.

Sprachprüfung in Englisch.

Mündlich-praktische Prüfung.

Gegebenenfalls mündliche Prüfungen in D, M, E.


22

5. Abteilung Werkrealschule

5.7 Kontingentstundentafel der Werkrealschule

5.8 Kompetenzanalyse Werkrealschule

Seit dem Schuljahr 2007/2008 werden Schülerinnen und Schüler an

öffentlichen Werkrealschulen durch die Einführung der Kompetenzanalyse

Profil AC an Schulen noch gezielter in der Berufsorientierung bzw.

der Berufswegeplanung unterstützt.

Die Kompetenzanalyse Profil AC wird verbindlich für alle Schülerinnen

und Schüler der 7. Klassen durchgeführt.


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Die Kompetenzanalyse Profil AC verfolgt nachfolgende Ziele:

• Erfassung der überfachlichen Kompetenzen eines jeden Schülers.

• Wahrnehmung der Stärken eines jeden Schülers.

• Wahrnehmung von Ansatzpunkten zur Erstellung individueller

Bildungs- bzw. Förderangebote.

• Einbeziehung der Schüler sowie der Eltern als wichtige Partner

des Lernprozesses.

5.9 Lernstandsdiagnose

Die Lernstandsdiagnose startet zu Beginn des 5. Schuljahres und zeigt,

welche Kompetenzen die Schüler noch erwerben müssen, um den anstehenden

Lernstoff erfolgreich zu bewältigen.

Verschiedene Test- und Förderphasen begleiten durch die 5. und ggf.

auch durch die 6. Klasse. Für die Klassen 7 und 9 wird es neue Online-

Diagnosen geben, die die Kompetenzen der jeweils vorangegangenen

beiden Schuljahre überprüfen.

Ziel der Online-Diagnose ist es, anhand von Lernstandserhebungen im

Internet jeden einzelnen Schüler durch individuell zusammengestellte

Fördermaterialien zu unterstützen. Dabei werden nicht nur die Schwachen

gefördert, sondern auch die Starken.

5. Abteilung Werkrealschule

5.10 Methoden der Werkrealschule


24

5. Abteilung Werkrealschule


25

II OPS – Die Schule mit dem Pädagogischen Plus+

1. Regeln des Zusammen-Arbeitens

Um das Recht der Schüler auf störungsfreien Unterricht zu gewährleisten,

wurden an der Oscar-Paret-Schule im Rahmen der Konflikt-

KULTUR© einige grundlegende Regeln des Zusammen-Arbeitens formuliert

und einheitlich (seit dem Schuljahr 2008/09) in allen fünften

Klassen eingeführt. Diese Regeln wie z.B. die Hausaufgaben-Regel

oder die Aufmerksamkeits-Regel sind für die Schüler im Grunde nichts

Neues. Neu ist nur die Verlässlichkeit, dass alle Lehrer die gleichen Regeln

benutzen und deren Einhaltung konsequent einfordern. Dabei wird

niemals der Schüler als Ganzes, als Person, kritisiert. Stattdessen wird

er mit Fehlverhalten konfrontiert. Es wird zwischen Person und Verhalten

getrennt. „Konsequent und wertschätzend“ heißt hier das Erziehungsmotto.

Damit die Schüler das gewünschte Verhalten möglichst

rasch verinnerlichen, steht die Anerkennung für die Regeleinhaltung im

Vordergrund. Bei wiederholter Nichteinhaltung der Regeln des Zusammen-Arbeitens

soll das gewünschte Verhalten durch Hilfsangebote gefördert

werden. „Hilfe statt Strafe“ lautet hier der Handlungsgrundsatz.

Neben dem obersten Ziel des störungsfreien Unterrichts geben diese

Regeln allen Beteiligten Sicherheit und Orientierung. Die Schule wird zu

einem einheitlichen Werteraum. Darüber hinaus werden den Schülern

positive Arbeitshaltungen vermittelt und die Unterrichtsqualität nimmt zu.

Denn die Regeln unterstützen auch das Recht des Lehrers auf störungsfreies

Unterrichten.

Pädagogisches Plus

2. Schüler-Streitschlichter

Fair Leben! - Wenn zwei sich streiten, hilft ein Dritter!

Schüler ab der 8. Klasse können sich bei Eignung zum Schüler-

Streitschlichter ausbilden lassen. Diese Arbeit für die Gemeinschaft ist

verantwortungsvoll. Seinen Mitschülern bei der Lösung von Konflikten

zu helfen, hört sich einfach an, ist aber eine regelrechte Kunst. Hier zu

helfen, dass es wieder gut wird, dass der eine sich in den anderen einfühlen

kann und das Ärgernis beseitigt wird, ist ein hohes Ziel, das nicht

immer erreicht werden kann. Voraussetzung ist der gute Wille der Konfliktparteien.

Der Schüler-Streitschlichter kann nur Angebote machen.

Die Arbeit der Schüler-Streitschlichter ist an die Konflikt-Regelungsstelle

angegliedert. Die Weiterbildung "Schlichter" dauert fünf Halbtage und


26

Pädagogisches Plus

wird zur Zeit von 3 erfahrenen Lehrern geleitet. Bei Verdacht auf Mobbing,

bei schwerer Gewalt und harten Bedrohungen heißt es für die

Schüler-Streitschlichter aber nur eines: Finger weg! Hier müssen Erwachsene

der Konflikt-Regelungsstelle bzw. die Klassenlehrer Konflikthilfe

leisten.

3. Konflikt-Regelungsstelle

Gewalt darf nicht Schule machen: hinschauen, klären, eingreifen – vorbeugen!

Jeder Konflikt ist anders. Genaues Hinsehen erfordert Zeit, Energie und

gute Gesprächskompetenzen. Ohne Zeit keine Aufklärung, keine Diagnose.

Ohne Diagnose keine faire Regelung und kein entschiedenes,

pädagogisch sinnvolles Reagieren: Ein Dilemma, das Gewalthandeln

fördern kann, da dann normverletzendes Verhalten von Schülern oft

keine oder die falschen Konsequenzen hat. Mit der Einrichtung der Konflikt-Regelungsstelle

FAIR LEBEN will die Oscar-Paret-Schule hier einen

neuen Weg gehen und zweierlei erreichen: Gewalt vorbeugen - aus

Gewalt lernen. Hilfe vor Strafe!

In der Konflikt-Regelungsstelle arbeitet im Auftrag der Schule ein fachkompetentes

Team nach den hohen, von der Schulgemeinschaft beschlossenen

pädagogischen Standards unter der fachlichen Leitung des

Schul-Fachsozialarbeiters Jürgen Schmidt. Die Aufgabe ist es, Konflikte

zwischen Schülern unterschiedlicher Klassen aufzuklären, zu analysieren

und den verantwortlichen Klassenlehrern eine Konflikt-Diagnose

und einen Konflikt-Regelungsvorschlag zu unterbreiten. Dieser soll den

Schülern helfen den Konflikt positiv zu verarbeiten – sei es als Opfer

oder Täter oder auf gleicher Augenhöhe. Konflikt-Regelungen wie Wiedergutmachung,

Täter-Opfer-Ausgleich, Mediation oder Mobbing-

Interventionen werden fachlich begleitet. Schüler merken: Gewalt lohnt

sich nicht! Es gibt andere Wege, sich zu wehren.

Die Konflikt-Regelungsstelle FAIR LEBEN der Oscar-Paret-Schule befindet

sich im Raum 209 der OPS und kann telefonisch erreicht werden

unter der Nummer: 07141 / 27 82 17.

4. Lernwerkstatt

Kinder fördern und fordern – damit das Leben gelingt.

Die Lernwerkstatt e.V., eine Initiative von Eltern, Schulleitung, Lehrern,

dem Fachsozialarbeiter an der OPS und engagierten Übungshelfern,


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besteht seit dem Sommer 2007 in dieser Form.

Die Lernwerkstatt e. V. ist als gemeinnützig anerkannt.

Wir organisieren Hilfen für Schüler mit Problemen beim Lernen und Arbeiten,

aber auch für Schüler mit Betreuungsdefiziten. Das Lernwerkstatt-Team

arbeitet eng mit der Schule und den Eltern zusammen, um

eine optimale Förderung für jedes Kind zu erreichen.

Nicht die Note steht im Vordergrund, sondern das Bemühen, mit dem

Schüler gemeinsam einen Weg zu finden, der ihn seinen Zielen näher

bringt. Dabei sind neben der Vermittlung von Grundlagen der einzelnen

Fächer die Arbeitsorganisation und effektive Lerntechniken von großer

Bedeutung.

Die Angebote der Lernwerkstatt (Einzelförderung, Gruppenförderung,

Hausaufgabenbetreuung, Ranzenpacktraining) stehen Schülern aller

drei Schularten offen. Die Gruppen- und Einzelförderung ist kostenpflichtig.

Pädagogisches Plus

5. Hausaufgabenbetreuung (HOPS)

Die OPS bietet in Kooperation mit der Lernwerkstatt an der Oscar-Paret

-Schule ab Dezember 2008 die kostenfreie Hausaufgabenbetreuung

HOPS an. Diese ist in der Regel für die Schüler der Klassen 5 bis 7 aller

drei Schulabteilungen (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) offen und

findet von Montag bis Donnerstag jeweils von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr

in den dafür ausgewiesenen Räumen der OPS statt. Pro Gruppe (ca. 15

Schüler) sind zwei Betreuer eingesetzt (1 Erwachsener und 1 Oberstufenschüler).

Die Schüler fertigen in dieser Zeit ihre Hausaufgaben an und werden

darin unterstützt. Im Schulplaner wird Entsprechendes vermerkt. Bei

Fragen oder Unklarheiten können die Betreuer angesprochen werden.

Eine intensive Betreuung und Lernbegleitung im Sinne einer Nachhilfe

kann nicht geleistet werden. Eine inhaltliche Prüfung auf Richtigkeit der

gemachten Hausaufgaben findet im Unterricht statt. Nach Erledigung

der Hausaufgaben werden die Schüler gegebenenfalls im Spielzimmer

bis 15.30 Uhr betreut.

Die Anmeldebögen zur Hausaufgabenbetreuung werden vom Klassenlehrer

zu Schuljahresbeginn in allen Klassen der Klassenstufen 5 bis 7

ausgegeben. Eine spätere Anmeldung kann, sofern Plätze frei sind,

über das Sekretariat erfolgen. Die Teilnahme ist nach Anmeldung für ein

Schulhalbjahr verbindlich.

Koordination: Patricia Hachmann (Tel. 07141 – 6 85 83 52)


28

Pädagogisches Plus

6. KOVE – Pur Leben

Hirnforscher sind sich einig: Pur leben ist Voraussetzung für gute schulische

Lernprozesse. Regelmäßiger Alkohol- oder Drogenmissbrauch

gefährdet die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und beeinträchtigt

die Schulleistungen nachhaltig.

Bei Hinweisen auf Faktoren, die auf entsprechende Verhaltensprobleme

hinweisen, führen wir vertrauliche und offene Gespräche mit den betroffenen

Schülern und ihren Sorgeberechtigten. Wir sehen unsere Aufgabe

darin, Fehlentwicklung früh zu erkennen und auf die Inanspruchnahme

von Hilfen hinzuwirken.

Hilfen und Gespräche werden von der Beratungsstelle für Schüler, Eltern

und Lehrer vertraulich und verschwiegen angeboten. Unsere fachlichen

Standards wurden in unserem Handlungsmodell KOVE – Kooperative

Verantwortung und Entscheidung zur Früherkennung und Intervention

bei Suchtmittelkonsum – zusammengefasst und in unseren

schulischen Gremien verbindlich beschlossen. Fachlich geleitet wird

diese Arbeit von unserem interdisziplinären Team Suchtprävention.


29

Schönschreiben

Präsentieren Strukurieren Visuelle

Gestaltung

Mind Map

Clustern

Umgang mit

Medien

Erstellen einer

Wandzeitung

Geräteführer-schein

Texterschließung

Pädagogisches Plus

Ordnungsprinzipien

Informationsbeschaffung

Schulranzen

Befragung

packen

Heftführung Expertenrunde

Plakatgestaltung

Textknacken

Textarbeit

Internet Rollenspiele Begriffsnetz Texte lesen

Diagramme

erfassen und

auswerten

Bilder betrachten,

verstehen

und

auswerten

PowerPoint Brainstorming Texte verstehen

Referate

Texte ausarbeiten

Expertenrunde


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Das A—Z des Schulalltags

III

A – Z des Schulalltags

A wie Anfang: die erste Schulwoche

Am Montag nach den Sommerferien beginnt der erste Schultag für alle

neuen Fünftklässler der OPS mit einer Einschulungsfeier im Prisma.

Diese beginnt in der Regel um 14.00 Uhr. Nach dem offiziellen Teil begibt

sich jede Klasse mit dem Klassenlehrer für eine erste Kennenlernphase

in ihr Klassenzimmer. Neben sämtlichen Schulbüchern wird

auch eine Liste mit Materialwünschen (Hefte,…) der einzelnen Fachlehrer

ausgegeben. Während dieser zirka 90-minütigen Wartezeit haben

die Eltern Gelegenheit, das Schulhaus zu erkunden oder bei Kaffee und

Kuchen beisammenzusitzen.

Der komplette Dienstagvormittag ist für den Klassenlehrer reserviert, so

dass in dieser Zeit viele der anfallenden organisatorischen Dinge erledigt

werden und die Schüler gleichzeitig den Klassenlehrer, das Schulhaus

und die Mitschüler kennen lernen können. Erst ab Mittwoch findet

dann Unterricht nach Stundenplan statt.

AGs

An der Schule werden unterschiedliche Arbeitsgemeinschaften angeboten,

die zum großen Teil schulartübergreifend stattfinden. Zahl und Auswahl

der AGs hängt von den Möglichkeiten ab, die die Lehrerversorgung

über den Pflichtunterricht hinaus zulässt. Das aktuelle Angebot an

AG’s, das von Jahr zu Jahr variieren kann, ist auf der Homepage unter

www.ops-freiberg.de ( Schulleben Arbeitsgemeinschaften) einsehbar.

Aktuelle Termine

Auf der Homepage der OPS unter www.ops-freiberg.de ( Informationen)

finden sich die aktuellen Termine der Schule.

Beurlaubung

Eine Beurlaubung vom Besuch der Schule ist in besonders begründeten

Ausnahmefällen möglich. Ein Antrag auf Beurlaubung sollte rechtzeitig

vorher beim Klassenlehrer (bei bis zu zwei Unterrichtstagen) bzw. beim

Schulleiter (bei mehr als zwei Tagen bzw. bei Tagen, die direkt an Ferienabschnitten

grenzen) gestellt werden. Ein Beurlaubungsformular

kann auf der Homepage unter www.ops-freiberg.de ( Informationen

Downloads) ausgedruckt werden.


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Detailliertere Informationen zur Schulbesuchsverordnung kann man im

Schuljahresplaner nachlesen.

Busse

Zwischen Freiberg und den Nachbargemeinden fahren Schulbusse

zum/vom Busbahnhof am Marktplatz. Ermäßigte Monatstickets für

Schüler können zu Beginn des Schuljahres (für das gesamte Schuljahr)

im Sekretariat (über den Klassenlehrer) bestellt werden. Aktuelle Schulbusfahrpläne

kann man sich auf der Homepage unter www.opsfreiberg.de

( Informationen Downloads) herunterladen. Außerdem

hat Freiberg einen S-Bahnanschluss der Linie S 4.

BOGY

Im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium

bestreiten die Schüler/innen der Klasse 10 ein einwöchiges Praktikum in

einem Betrieb, Unternehmen oder einer Behörde. Dieses findet in der

Regel in der Abiturwoche statt. Schulisch begleitet bzw. vorbereitet wird

dieses Praktikum im Rahmen des Faches Gemeinschaftskunde und

fließt in Form eines Berichts über die BOGY-Woche in die Note mit ein.

Ansprechpartner für Rückfragen ist Herr StD Dr. Kuhn.

Das A—Z des Schulalltags

BORS

Verstärkte berufsorientierende Maßnahmen finden in der Realschule im

Rahmen der Berufsorientierung für Realschulen in der Klassenstufe 9

statt. Hierzu gehört das einwöchige Betriebspraktikum, theoretische Unterweisung

in den Fächern Deutsch und EWG, Bewerbertraining durch

außerschulische Partner, Informationen und Beratung durch die Arbeitsagentur

und ein Bündel weiterer Maßnahmen.

Darüber hinaus können sich Schüler zur Begleitung und Förderung

durch den Verein „Jobbrücke e.V. Freiberg“ bewerben und so Hilfe bei

der Berufsfindung erfahren.

Diagnose- und Vergleichsarbeiten (DVA)

Die Diagnose- und Vergleichsarbeiten sind standardisierte Lernstandserhebungen,

die den Lernstand von Klassen und auch von einzelnen

Schülerinnen und Schülern in Bezug auf die Bildungsstandards überprüfen.

Die Arbeiten werden einheitlich in ganz Baden-Württemberg zu

festgelegten Terminen an den Schulen eingesetzt. Die Ergebnisrückmeldungen

liefern objektive Informationen für Schüler, Eltern und Lehrer.

Die Diagnose- und Vergleichsarbeiten stellen damit ein verpflichtendes

Instrument der Selbstevaluation dar und sind ein Element der Qualitäts-

und Schulentwicklung. Sie werden in Klasse 7 (Deutsch und Ma-


32

Das A—Z des Schulalltags

thematik) und Klasse 9 (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) zu Beginn

des Schuljahres durchgeführt und werden nicht benotet.

Elternabend

Die Klassenpflegschaft besteht aus allen Sorgeberechtigten der Schüler

einer Klasse sowie allen Lehrern, die in dieser Klasse unterrichten. Der

Schulleiter und die Vorsitzende des Elternbeirats sind berechtigt an den

Klassenpflegschaftssitzungen (Elternabenden), die mindestens einmal

pro Schulhalbjahr stattfinden, teilzunehmen. In der Klasse 5 gibt es zum

Thema Konfliktkultur in der zweiten Schulwoche einen zusätzlichen Elternabend.

Vorsitzender der Klassenpflegschaft ist der jährlich neu gewählte 1. Elternvertreter,

sein Stellvertreter ist der Klassenlehrer.

Elternbeirat

Der Elternbeirat setzt sich aus den jährlich gewählten Elternvertretern

aller Klassen zusammen. Die Vorsitzenden werden, wie die Mitglieder

der Schulkonferenz, ebenfalls jährlich gewählt.

Elternbeiratssitzungen finden zweimal jährlich statt. Bei diesen Sitzungen

werden Vorhaben, Ereignisse oder auch Organisatorisches an der

Schule besprochen.

An der OPS bilden die Elternbeiratsvorsitzenden zusammen mit den

Mitgliedern der Schulkonferenz das Team Elternbeirat.

Zusätzlich gehört auch ein Kassenwart zum Team. Das Team Elternbeirat

trifft sich alle 6 - 8 Wochen, um schulartübergreifende Themen zu

diskutieren und zu schauen, wo dessen Hilfe nötig ist.

Weitere Informationen finden sie auf der Homepage der OPS unter

Schulleben -> Eltern-Engagement

Eishockey

Seit dem Schuljahr 2009/10 nehmen mehrere Schüler unserer Schule

an einem besonderen Trainingsprogramm des Eishockey-

Bundesligisten SC Bietigheim Steelers mit dreimaligem Training in den

1./2. Unterrichtsstunden teil.

Entschuldigungsverfahren

Bei Krankheit sind die Schüler spätestens am dritten Tag des Fehlens

schriftlich zu entschuldigen. Ein Vordruck kann auf der Homepage unter

www.ops-freiberg.de ( Informationen Downloads) ausgedruckt werden.

Fehlt ein Schüler bei einer Klassenarbeit unentschuldigt (d.h. es liegt

auch am dritten Tag noch keine schriftliche Entschuldigung vor), kann


33

die Arbeit mit der Note 6 gewertet werden. Bei ungewöhnlichen Fehlzeiten

kann die Schulleitung ein Attest verlangen. Eine telefonische Vorabinformation

(z.B. wegen Fehlens bei einer Klassenarbeit oder Klausur)

ersetzt die schriftliche Entschuldigung nicht.

EWG (Realschule)

Im Fächerverbund EWG (Erdkunde – Wirtschaft – Gemeinschaftskunde)

der Realschule erwerben die Schüler grundlegende Kompetenzen

und Einsichten aus dem Bereich der Gesellschaftswissenschaften. Darunter

ist z.B. die Einsicht und Erkenntnis in die zunehmende Globalisierung

wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Vorgänge zu verstehen.

FAC

Das Fußball- Ausbildungs- Centrum (kurz FAC) ist ein Talentförderprogramm,

das in Deutschland mit seinem Angebot und in seiner Durchführung

einmalig ist.

Das A—Z des Schulalltags

Ferienplan

Ein Ferienplan mit allen Terminen für Ferien und schulfreie Tage wird

den Schülern zu Beginn jeden Schuljahres für das kommende Schuljahr

ausgeteilt und ist im Internet nachzulesen unter www.ops-freiberg.de (

Informationen Unterrichtszeit & Ferienplan)

Focus

Schülerzeitung der OPS, die zweimal im Jahr erscheint.

Freundeskreis

Der Freundeskreis der Oscar-Paret-Schule ist ein eingetragener Verein,

der Ehemalige, Eltern und Lehrer als Mitglieder hat. Er will den Kontakt

zu Ehemaligen suchen, an Schulfesten u.ä. teilnehmen, die Berufswahlinformation

der Abgangsklassen fördern, Projekte und Vorhaben aller

am Schulleben Beteiligter ideell und, soweit möglich, auch materiell unterstützen.

An anderen Schulen oft als Förderverein bezeichnet, ist es

ein wichtiges Anliegen, Traditionen der Schule zu schaffen und zu bewahren.

Kontakt zum Freundeskreis kann über das Schulsekretariat

hergestellt werden.

Fundsachen

Im Schulhaus und der Sporthalle verlorene Gegenstände werden im

sogenannten „Schlampereck“ (Kleiderständer unter Treppenaufgang

gegenüber Musik 1) deponiert. Alle im Hallenbad liegen gebliebenen

Dinge werden dort verwahrt. Wertgegenstände sind im Sekretariat ab-


34

Das A—Z des Schulalltags

zuholen.

Gesundes Frühstück

Dies ist eine Initiative der Eltern, die ein-zweimal im Monat in der 1.

Pause ein schmackhaftes Pausenbrot mit viel frischem Gemüse und

Obst zum Selbstkostenpreis anbietet, was von den Schülern sehr gut

angenommen wird.

Aktuelle Termine des Gesunden Frühstücks findet man auf der Homepage

unter www.ops-freiberg.de ( Informationen Mensa & Gesundes

Frühstück).

GFS

GFS steht für Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen. Ab der

7. Klasse muss jeder Schüler einmal im Schuljahr in einem Fach seiner

Wahl eine solche Leistung erbringen, die wie eine Klassenarbeit in diesem

Fach gewertet wird. Die Themen, aus denen die Schüler ihre GFS

auswählen können, sowie die gewünschte Methode (Präsentation, Experiment,

Lerngang ,…) werden zu Beginn des Schuljahres von den

einzelnen Lehrern bekannt gegeben.

In der Kursstufe (Klasse 11/12) muss jeder Schüler insgesamt drei GFS

erbringen.

GWG (Gymnasium)

GWG steht für den Fächerverbund Geographie-Wirtschaft-

Gemeinschaftskunde.

Hierbei werden aber – wie bisher – die Fächer Geographie und Gemeinschaftskunde

separat unterrichtet und benotet. Wirtschaft ist (in den

Klassen 5 bis 10) kein eigenständiges Fach, sondern in Geographie und

Gemeinschaftskunde integriert.

Hausaufgaben

Hausaufgaben sind ein unverzichtbares Mittel zum Üben und Festigen

neuer Lerninhalte. Deshalb sollten die Schüler die Hausaufgaben gewissenhaft

und selbstständig erledigen. Sie werden verpflichtet, die erhaltenen

Hausaufgaben vollständig im Schuljahresplaner zu notieren, und

zwar an dem Tag, auf den sie zu machen sind. Fehlende oder unvollständige

Hausaufgaben werden von allen Lehrern auf einer Liste notiert,

um gegebenenfalls rechtzeitig gemeinsam mit den Eltern geeignete

Hilfsmaßnahmen einleiten zu können. Tipps und Tricks zur Planung und

Organisation der Hausaufgaben bekommen die Kinder in dem Fach

LuAt vermittelt.


35

Für Schüler der Klassen 5 bis 7 aller drei Schulabteilungen findet von

Montag bis Donnerstag jeweils von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr eine kostenlose

Hausaufgabenbetreuung statt.

Homepage

Auf der Homepage der Oscar-Paret-Schule finden Sie unter www.opsfreiberg.de

viele nützliche und regelmäßig aktualisierte Informationen zu

allen Bereichen der Schule.

ITG

ITG meint die informationstechnische Grundbildung, die an der OPS

fest in die Kontingentstundentafel integriert ist (am Gymnasium zum

Beispiel als Poolstunde in Klasse 5). Hierbei werden die Schüler in geteilten

Gruppen mit dem Computer und grundlegenden Anwendungen

wie Textverarbeitung und Präsentationen vertraut gemacht.

Das A—Z des Schulalltags

Jahrbuch

Das Jahrbuch der Oscar-Paret-Schule erscheint seit 1997 regelmäßig

zum Ende des Schuljahres und beinhaltet neben den aktuellen Klassenfotos

aller Klassen der OPS und den Fotos fast aller Lehrer einen Rückblick

auf das vergangene Schuljahr in Form einer Presseschau. Abgerundet

wird diese durch Berichte einzelner Schüler bzw. Klassen zu erwähnenswerten

Ereignissen des letzten Schuljahres. Ansprechpartner

und Leiter der Jahrbuch AG ist OStR Dr. Roland Wittig.

Jugend trainiert für Olympia

„Jugend trainiert für Olympia“ nennt sich der bundesweit ausgetragene

Schulwett-bewerb, bei dem sich Schulen zunächst auf Kreisebene in

verschiedenen Jahrgängen und Disziplinen in sportlichen Wettkämpfen

begegnen. In den letzten Jahren gelang es der Oscar-Paret-Schule wiederholt,

in den Sportarten Tennis und Fußball als Landessieger das

Land Baden-Württemberg im Bundesfinale in Berlin zu vertreten.

Klassenarbeiten

Wenn auch häufig recht unbeliebt, so sind Klassenarbeiten zur Leistungskontrolle

und Notenfindung im Schulalltag unumgänglich. Die Klassenarbeitstermine

werden in der Regel sehr früh im Schuljahr bekannt

gegeben und in einer Übersichtsliste im Tagebuch notiert. Zur besseren


36

Das A—Z des Schulalltags

Planung sollten die Schüler die Termine vollständig im Klassenarbeitsplaner

ihres Schuljahresplaners notieren. Auch wenn die Lehrer auf eine

gute Verteilung der Termine achten, lässt es sich nicht vermeiden, dass

sich zu bestimmten Zeiten die Klassenarbeitstermine drängen. Nicht nur

aus diesem Grund sollten die Schüler sich angewöhnen, nicht nur vor

Klassenarbeiten, sondern regelmäßig zu lernen und die spezielle Vorbereitung

auf eine Klassenarbeit rechtzeitig zu beginnen. Ausführlichere

Tipps zur Vorbereitung einer Klassenarbeit werden den Schülern im

Fach LuAt vermittelt.

Klassenlehrerstunde (SKL) (Gymnasium)

In den Klassenstufen 5 bis 7 der Abteilung Gymnasium ist eine Klassenlehrerstunde

fest im Stundenplan integriert („Sonderstunde Klassenlehrer“).

Diese zusätzliche Stunde kann der Klassenlehrer für die besondere

Betreuung seiner Klasse verwenden und zum Beispiel Konflikte in der

Klasse aufarbeiten, Methoden einüben, den Schullandheimaufenthalt

planen oder die vielen kleinen organisatorischen Dinge des Schulalltags

abwickeln. Für die Schüler aller Klassen 5 der Abteilung Gymnasium

findet am ersten Schultag nach der Einschulungsfeier ( Dienstag) der

gesamte Vormittag als Klassenlehrertag statt.

Klassenrat

Im Rahmen der Klassenlehrerstunde werden am Gymnasium in allen

Klassen der Unterstufe Klassen-Plenums-Sitzungen eingeübt und abgehalten

– der sogenannte Klassenrat. Der Klassenrat funktioniert wie

eine Parlamentssitzung, in der die Schüler Probleme diskutieren, Konflikte

bewältigen oder Dinge, die ihnen am Herzen liegen, ansprechen

können. Während die Rolle des Lehrer bei diesen Sitzungen stark in

den Hintergrund rückt, übernehmen einzelne Schüler Ämter wie Gesprächsführung,

Zeitnehmer, Protokollführer usw. Neben der Einübung

und Vermittlung sozialer Kompetenzen und demokratischen Verhaltens

können die Schüler im Klassenrat Verantwortung übernehmen. Sie lernen

Konflikte in der Gruppe zu lösen und verbessern – ganz nebenbei –

ihre rhetorischen Fähigkeiten.

Kurswahl Oberstufe

In der Klasse 10 finden die Kurswahlen für die gymnasiale Oberstufe

statt. Sowohl für die Schüler als auch für die Eltern gibt es im Vorfeld

eine Informationsveranstaltung. Zusätzlich bekommt jeder Schüler eine

Broschüre (Leitfaden für die gymnasiale Oberstufe), die jedes Jahr neu

herauskommt. Ansprechpartner der Schule für alle Fragen zur gymnasialen

Oberstufe ist Herr StD Dr. Kuhn.


37

Lehrersprechstunde

Alle Lehrer der OPS haben eine Sprechstunde. Diese ist in der Regel

festgelegt, kann aber meist flexibel vereinbart werden. Voranmeldung ist

immer erforderlich. Bei Problemen oder sonstigen Anliegen sollten Sie

über Ihr Kind (mit Hilfe des Schuljahresplaners) einen Gesprächstermin

vereinbaren.

Auf der Homepage unter www.ops-freiberg.de (Abteilung Lehrkräfte

& Sprechzeiten) finden Sie die aktuellen Sprechzeiten aller Lehrer.

Lob und Preis

Als Anerkennung für herausragende schulische Leistungen vergibt die

Oscar-Paret-Schule am Ende jedes Schuljahres an einzelne Schüler ein

Lob oder einen Preis. Ein Lob besteht aus einer Urkunde, während ein

Preis neben der Urkunde einen Gutschein für den Kauf eines Buches

oder einer CD im Wert von 12,50 € (bei Abschlussklassen sind es 20 €)

enthält.

Neben der Grundvoraussetzung einer mindestens guten Note in Verhalten

und Mitarbeit ist die maßgebliche Bedingung an der OPS der Notendurchschnitt

des Jahreszeugnisses, wobei alle Fächer gleich gewichtet

werden. Der Notendurchschnitt wird durch Abschneiden nach der 1.

Dezimalen gebildet.

Für Preis bzw. Lob gelten folgende Anforderungen:

Das A—Z des Schulalltags

Klassen Gymnasium Preis bis Lob bis

5 + 6 1,7 2,2

7 - 11 1,9 2,4

12 (Mittelwert der Zeugnisse 12/1 11,5 Punkte 11,0 Punkte

und 12/2)

13 (Abiturzeugnis) 1,9 2,3

Klassen Realschule

5 - 10 1,9 2,4

Klassen Werkrealschule

5 - 10 1,9 2,4

LuAt (Gymnasium)

Lern- und Arbeitstechniken ist als Poolstunde ein fester Bestandteil des

Stundenplans in Klasse 5. In diesem Fach gibt es keine Klassenarbeiten

oder Noten – im Gegenteil: Den Schülern soll mit Tipps und Tricks rund

um den stressigen Schulalltag geholfen werden den Übergang von der

Grundschule auf das Gymnasium besser bewältigen zu können. Mit


38

Das A—Z des Schulalltags

Vorschlägen zur Gestaltung des häuslichen Arbeitsplatzes, sinnvollen

Strategien zur Anfertigung der Hausaufgaben und Anleitungen zur Vorbereitung

auf Klassenarbeiten sollen die Schüler das Lernen lernen.

Richtig angewandt und verinnerlicht sollten die vielen Hilfestellungen

dazu beitragen, den (Schul-)Alltag (auch für die Eltern) stressfreier und

die schulischen Leistungen besser zu machen. Ansprechpartner sind

Frau OStR‘in Wolf und Herr OStR Dold.

Für die Realschule und die Werkrealschule gibt es entsprechende Hilfen

im Unterricht.

Mensa

Einen Mittagstisch gibt es von Montag bis Freitag in der Schulmensa

(Marktplatz 14) jeweils von 12.45 Uhr bis 14.00 Uhr. Das Essen wird

„offen“ ausgegeben und kann nach Wunsch portioniert werden. Die

Schüler können zwischen einem Vollkostmenü, einem vegetarischen

Essen und einem abwechslungsreichen Salatteller auswählen. Jedes

Menü kostet einheitlich 3,60 €. (Stand:02/2010) Dabei ist in der Regel

ein Beilagensalat und ein leckerer Nachtisch sowie ein Getränk inbegriffen.

Die Essensbestellung erfolgt über das Internet oder ein Terminal in

der Schule. Für die Nutzung dieses bargeldlosen Systems ist eine Anmeldung

erforderlich. Anmeldeformulare liegen im Sekretariat aus. Das

OPS-Mensa-Team ist grundsätzlich in der Mensa von 11:30 bis 15:00

Uhr oder zur selben Zeit unter 07141—278 260 erreichbar. Informationen

über die Mensa sowie den aktuellen Speiseplan finden sie auf der

Homepage unter www.ops-freiberg.de (Informationen Mensa & Gesundes

Frühstück).

Methodentag des Gymnasiums

Im Methodencurriculum der OPS ist festgelegt, welche Methoden die

Schüler in welcher Klassenstufe erlernen sollen. Neben dem alltäglichen

Lernen, Anwenden und Üben von Methoden in den einzelnen Unterrichtsstunden

aller Fächer wurde in den Klassen 5 bis 7 ein ganzer Vormittag

als Methodentag etabliert, an denen die Schüler mit dem Klassenlehrerteam

erarbeiten, wie man Informationen richtig sammelt und

ordnet oder wie Gruppenarbeit funktionieren kann. Die Schüler führen

dazu einen Methodenordner, der jährlich ergänzt wird.

Nachschreibetopf

Seit Jahren gibt es an der OPS einen sogenannten „Nachschreibetopf“.

Damit sind eine Anzahl fester Termine (i. A. jeweils freitags 14.00 Uhr)

im Laufe des Schuljahres gemeint, an denen Schüler versäumte Klas-


39

senarbeiten zentral unter Aufsicht eines Lehrers nachschreiben können.

Dies erleichtert zum einen die Organisation für die Lehrer und hat zum

anderen den Vorteil, dass die Schüler nicht noch mehr Unterricht versäumen,

indem sie während einer anderen Unterrichtsstunde zum

Nachschreiben der versäumten Klassenarbeit gebeten werden. Natürlich

können Lehrer nach wie vor andere individuelle Lösungen für das

Nachschreiben von Klassenarbeiten finden.

NWA (Realschule)

Im Fächerverbund NWA der Realschule wird eine naturwissenschaftliche

Grundbildung angestrebt, die die Basis für eine lebenslange Auseinandersetzung

mit den Naturwissenschaften und ihren gesellschaftlichen,

technischen und geistigen Auswirkungen aufbaut. Er vermittelt

Kenntnisse und Fähigkeiten durch eigenes Experimentieren, Recherchieren

und Reflektieren und möchte auch einen Beitrag zur Wahl für

technisch orientierte Bildungsgänge oder Berufe leisten. NWA ist ein

Kernfach.

Oscar Paret

Der Namensgeber unserer Schule, der Archäologe und Heimatforscher

Prof. Dr. Oscar Paret (1889 – 1972), ist aufgewachsen im Heutingsheimer

Pfarrhaus. Er widmete sein Leben der Geschichte unserer Heimat.

Das A—Z des Schulalltags

Pausenordnung

Die Pausenordnung ist in die Schul- und Hausordnung der Oscar-Paret-

Schule eingebettet und beinhaltet unter anderem die Regel, dass die

Schüler in den Pausen das Schulgebäude verlassen sollen, um sich auf

dem Pausengelände an der frischen Luft zu bewegen. Zu Beginn und

am Ende jeder Pause bleibt genügend Zeit, um auf die Toilette zu gehen.

Bei Regen oder extremen Wetterbedingungen kann die Schulleitung

durch eine Durchsage das Verbleiben der Schüler im Erdgeschoss

der Schule erlauben.

Projektwochen der Realschule

In der Regel zweimal im Schuljahr führt die Abteilung Realschule Projektwochen

durch. In den Klassenstufen 5 und 6 werden insbesondere

Methoden eingeübt, in den Klassenstufen 7 und 8 liegt der Schwerpunkt

auf den Themenorientierten Projekten WVR und SE ( siehe dort).


40

Das A—Z des Schulalltags

Rauchen

Auf dem Gelände der Oscar-Paret-Schule besteht für Schüler, Lehrer

und alle anderen Personen ein generelles Rauchverbot.

Schließfächer

Alle Schüler der Oscar-Paret-Schule haben die Möglichkeit, ein eigenes

Schließfach im Erdgeschoss des Schulgebäudes zu nutzen. Am Ende

jedes Schuljahres sind die Schüler verpflichtet das Schließfach zu leeren.

Schülerausweis

Jeder Schüler der OPS erhält einen kostenlosen Schülerausweis. Diesen

müssen sie in der Schule immer bei sich tragen, um sich gegebenenfalls

auf Aufforderung auszuweisen.

Schüleraustausch

Um die im Unterricht erworbenen Sprachkenntnisse anzuwenden und

zu vertiefen und um das Leben in anderen Familien und Kulturen kennen

zu lernen, haben die Schüler der Oscar-Paret-Schule im Laufe ihres

Schullebens mehrere Möglichkeiten, an einem Schüleraustausch teilzunehmen,

da die OPS Schulpartnerschaften mit Schulen in Frankreich,

USA, Türkei und Argentinien unterhält.

Schul- und Hausordnung

Um einen reibungslosen Ablauf des Schulalltags und einen respektvollen

Umgang miteinander zu gewährleisten, sind verbindliche Vereinbarungen

und Regeln unverzichtbar. Die wichtigsten dieser Vereinbarungen

wurden gemeinsam von Schülern, Eltern und Lehrern der OPS formuliert

und in der Schul- und Hausordnung der Oscar-Paret-Schule zusammengefasst.

Jeder, der zur OPS gehört, verpflichtet sich, diese Regeln,

die bei Bedarf ergänzt oder aktualisiert werden, einzuhalten.

Schuljahresplaner

Jeder Schüler der Klassen 5 bis 10 erhält (in Abstimmung mit der Elternschaft)

einen Schuljahresplaner zum Preis von voraussichtlich 4 €.

Dieser Schuljahresplaner wurde von Kollegen der OPS speziell für die

Schüler, Eltern und Lehrer der OPS konzipiert und gehört zur Grundausstattung

eines jeden Schülers. Neben einem Kalender zum Notieren

der Hausaufgaben befinden sich darin für Schüler nützliche Seiten

(gelbes Papier) wie ein Klassenarbeitsplaner und eine Tabelle für die

persönlich Notenübersicht, aber auch für die Eltern gedachte Seiten


41

(grünes Papier) mit der Schulbesuchsverordnung oder Seiten zum Informationsaustausch

zwischen Eltern und Lehrern.

Schullandheim

Schullandheimaufenthalte finden an der OPS in der Regel in der 6.

Klasse statt. Die Stärkung der sozialen Kompetenzen und das Zusammengehörigkeitsgefühl

der Klasse bilden den Schwerpunkt des Aufenthaltes.

Es steht den Klassen / den Klassenlehrern frei, einen Aufenthalt

im Winter (Skischullandheim) oder im Sommer zu wählen. Laut Schulgesetz

wird empfohlen, den Aufenthalt in ländlichen Gegenden Baden-

Württembergs zu planen. Die Schüler können sich durch Aktivitäten wie

Bewirtung Geld für ihren Schullandheimaufenthalt verdienen.

SMV

Alle Schüler haben über das Gremium der Schülermitverantwortung

(SMV) die Möglichkeit, sich verstärkt am Geschehen an unserer Schule

zu beteiligen. Die SMV dient dazu, die Interessen und Wünsche der

Schüler zu vertreten und setzt sich aus den Klassensprechern aller

Klassen und ihren Stellvertretern zusammen. Aber auch allen anderen

Schülern wird die Möglichkeit zur Mitarbeit gegeben. Sie wählen auch

den Schulsprecher.

Das A—Z des Schulalltags

Soziales Engagement (SE) der Realschule

Das themenorientierte Projekt Soziales Engagement hat das Ziel, Verantwortungsbewusstsein

im Umgang mit Menschen zu wecken und zu

fördern. Für die Schüler bedeutet dies, z.B. im Rahmen eines Sozialpraktikums

eigene Stärken und Schwächen zu erkennen, ihre Kommunikationsfähigkeit

zu verbessern und die eigene Sozialkompetenz zu

stärken.

Streitschlichter

Jeder Schüler ab der 8. Klasse kann sich bei Eignung zum Schüler-

Streitschlichter ausbilden lassen. Diese Arbeit für die Gemeinschaft ist

verantwortungsvoll. Seinen Mitschülern bei der Lösung von Konflikten

zu helfen, hört sich einfach an, ist aber eine regelrechte Kunst Die Weiterbildung

"Schlichter" dauert viele Stunden und wird von 3 erfahrenen

Lehrern geleitet. Bei Verdacht auf Mobbing, bei schwerer Gewalt und

harten Bedrohungen heißt es für die Schüler-Streitschlichter aber nur

eines: Finger weg! Hier müssen Erwachsene der Konflikt-

Regelungsstelle bzw. die Klassenlehrer Konflikthilfe leisten.


42

Das A—Z des Schulalltags

Studienfahrt

Studienfahrten finden in der Regel am Anfang (zweite Schulwoche) von

Klasse 13 (G8 dann Klasse 12) statt. Die Schüler haben die Möglichkeit,

zwischen mehreren Zielen, die von Lehrern der entsprechenden Jahrgangsstufe

angeboten werden, zu wählen. Für Latein-Schüler findet in

Klasse 11 in der Regel eine Studienfahrt nach Rom statt.

Themenorientierte Projekte der Realschule

Die themenorientierten Projekte der Realschule sind ein wesentlicher

Bestandteil des Profils der Realschule. Sie bilden eine eigene Unterrichtskategorie.

Die Schüler erhalten von praktischen Arbeiten (TA 6)

über soziale Erfahrungen (SE 8) und die Einführung in ökonomisches

Denken (WVR 7) bis hin zu Einblicken in die Berufs- und Arbeitswelt

(BORS 9) vielfältige Lernchancen.

Technisches Arbeiten (Realschule)

Im themenorientierten Projekt Technisches Arbeiten (TA) erleben die

Schüler bei der Herstellung von Gegenständen die Freude am praktischen

Arbeiten. Dieses Projekt findet an der OPS in der Klassenstufe 6

statt und wird in zwei Bereichen (Herstellung eines Gegenstandes aus

Holz und Textilwerkstatt) jedem Schüler jeweils in einem halben Schuljahr

vermittelt.

Versetzungsordnung

In der Versetzungsordnung ist eindeutig geregelt, welche Kriterien ein

Schüler erfüllen muss, um in die nächste Klassenstufe versetzt zu werden.

Eine genaue Auflistung mit verschiedenen Beispielen kann man im

Schulplaner oder auf der Homepage unter www.ops-freiberg.de (

Abteilung Unterricht) nachlesen.

Versetzung auf Probe

In der Klassenkonferenz am Ende des Schuljahres kann einem eigentlich

nicht versetzten Schüler unter gewissen Umständen die Chance der

„Versetzung auf Probe“ eingeräumt werden. Dieser Schüler besucht –

wie seine Mitschüler – die nächste Klasse und muss zirka 4 Wochen

nach den Sommerferien – wenn die Probezeit zu Ende ist – eine Prüfung

ablegen. Schriftlich und mündlich können die Schüler in den Fächern,

in denen sie schlechter als ausreichend benotet wurden, beweisen,

dass sie Versäumtes aufgeholt haben. Ein vom Schulleiter bestellter

Lehrer prüft aus dem Stoffgebiet des gesamten vergangenen Schuljahres

und der ersten vier Wochen des neuen Schuljahres. Im neu aus-


43

gestellten Zeugnis ersetzt die Prüfungsnote die Note im Jahreszeugnis.

In der Kursstufe ist eine Versetzung auf Probe nicht möglich.

Vorgehensweise bei Problemen

Um bei Problemen ihres Kindes in der Schule schnellstmöglich eine

befriedigende Lösung zu finden und um den „bürokratischen“ Aufwand

so gering wie möglich zu halten, sollten Sie sich an folgende Vorgehensweise

halten. Zunächst sollte der Fachlehrer kontaktiert werden,

bei dem das Problem aufgetreten ist. Danach kann bei Bedarf der Klassenlehrer

oder die Beratungslehrerin einbezogen werden. Nur in begründeten

Ausnahmefällen sollte die Schulleitung hinzugezogen werden.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, die Beratungsstelle für

Schüler, Eltern und Lehrer der Stadt Freiberg a.N. (Ansprechpartner:

Herr Diplom-Sozialpädagoge Jürgen Schmidt) aufzusuchen. Näheres

siehe im Internet unter www.ops-freiberg.de (Pädagogisches Plus+

Beratung & Hilfe).

Das A—Z des Schulalltags

Wettbewerbe

An der Oscar-Paret-Schule wird neben den regulären Unterricht regelmäßig

die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben angeboten. Die

Teilnahme daran ist freiwillig und fließt in der Regel nicht in die jeweilige

Fachnote ein. Manche Wettbewerbsbeiträge können jedoch als Leistung

im Abitur angerechnet werden. Neben der Anerkennung seitens der

Lehrer und Mitschüler und einer Urkunde gibt es häufig auch Sachpreise

oder Gutscheine zu gewinnen. Ganz erfolgreiche Teilnehmer haben

die Ehre, die Oscar-Paret-Schule auf Kreis-, Landes- oder Bundesebene

zu vertreten. Beispiele für solche Wettbewerbe sind der Vorlesewettbewerb

im Fach Deutsch, der National Geographic Erdkunde-

Wettbewerb sowie „Problem des Monats“ und der Känguru-Wettbewerb

aus dem Fachbereich Mathematik. Aber auch in anderen Fachgebieten

gibt es vergleichbare Wettbewerbe.

WVR (Wirtschaften – Verwalten – Recht) Realschule

Dieses weitere themenorientierte Projekt findet an der OPS in der Klassenstufe

7 statt. Es dient dem Einüben von zeitgemäßer fachlicher, methodischer,

sozialer und fachlicher Kompetenz. Es befähigt die Schüler,

sich durch unmittelbare Anschauung und konkrete Erfahrung auf die

Lebens- und Berufswelt vorzubereiten. Sie planen im Team ein selbst

gewähltes Projekt und führen dies mit schulischen und außerschulischen

Kooperationspartnern durch. So erkennen sie an einem praxisorientierten

Projekt Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikations-

und Konfliktfähigkeit.

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