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Protokoll der Exkursion 01/1 vom 6. Juni 2001

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<strong>Protokoll</strong> <strong>der</strong> <strong>Exkursion</strong> 1/<strong>01</strong> am <strong>6.</strong> <strong>6.</strong> 20<strong>01</strong><br />

Dauer: 8:00 – 11:30 Uhr<br />

Teilnehmer:<br />

ADFC:<br />

Ordnungsamt:<br />

Planungsamt:<br />

Hr. Viebahn<br />

Hr. Althans<br />

Hr. Nümann<br />

<strong>Protokoll</strong>: Hr. Viebahn<br />

Fahrtroute:<br />

1. Einmündung Natruper Str./ An <strong>der</strong> Bornau<br />

2. Bahnhofsumfeld<br />

zu TOP 1: Einmündung Natruper Str./ An <strong>der</strong> Bornau<br />

Besprochen wurden folgende beiden Aspekte (siehe auch <strong>Protokoll</strong> <strong>der</strong> Besprechung <strong>vom</strong><br />

23.4.<strong>01</strong>):<br />

a) Radweg entlang <strong>der</strong> Natruper Straße stadteinwärts innerhalb <strong>der</strong> Rechtskurve<br />

Hr. Viebahn erläutert, dass hier ein sehr schmaler Radweg vorliegt, <strong>der</strong> zudem eine scharfe<br />

Kurve enthält und sich innerhalb <strong>der</strong> Kurve zur falschen Seite hin neigt. Nach längerer Diskussion<br />

wird beschlossen:<br />

Der Radweg wird nicht auf die Straße (bzw. den Anfang <strong>der</strong> Busspur verlegt) son<strong>der</strong>n den<br />

gesetzlichen Vorschriften angepasst:<br />

Auf dem Teil bis zum Beginn <strong>der</strong> Rechtskurve werden die Büsche rechterhand freigeschnitten<br />

und <strong>der</strong> Radweg auf 1,50 m verbreitert<br />

Innerhalb <strong>der</strong> Kurve wird die Neigung nach links herausgenommen<br />

Die Kurve wird erheblich entschärft, indem nach rechts in die verfügbare Fläche ausgewichen<br />

und eine an<strong>der</strong>e Krümmung gewählt wird.<br />

Hr. Nümann informiert das nicht anwesende Tiefbauamt über die Vorgehensweise.<br />

b) Bepflanzung auf <strong>der</strong> Mittelinsel <strong>der</strong> Straße An <strong>der</strong> Bornau<br />

Hr. Nümann erläutert, dass ihm <strong>vom</strong> Grünflächenamt versichert wurde, dass nur niedrig<br />

wachsende Pflanzen angepflanzt wurden, schon um den auf <strong>der</strong> Natruper Str. nach links<br />

abbiegenden Autofahrern nicht die Sicht zu nehmen.<br />

zu TOP 2: Bahnhofsumfeld<br />

a) Bahnhofsvorplatz<br />

Es werden verschiedene Alternativen geprüft, wie Radfahrer<br />

aus <strong>der</strong> Möserstraße zu den Radstän<strong>der</strong>n vor <strong>der</strong> Post,<br />

von <strong>der</strong> neuen Radstation zur Heinrich-Heine-Str. und<br />

von <strong>der</strong> Heinrich-Heine-Str. zur Radstation geleitet werden könnten.


- 2 -<br />

Da <strong>der</strong> Radverkehr bei <strong>der</strong> Planung des Bahnhofsvorplatzes völlig vergessen bzw. bewusst<br />

nicht eingeplant wurde, sind nachträgliche Lösungen nur sehr aufwendig machbar bzw. gar<br />

nicht mit <strong>der</strong> Gestaltung des Platzes vereinbar.<br />

Die einzig denkbare Möglichkeit scheint eine Durchfahrt vor dem Bistro des Hotels Hohenzollern<br />

zu sein. Mit dem zufällig anwesenden Hr. Scholle und seiner Tochter wird die Situation<br />

diskutiert; Hr. Scholle hat auch selber schon aufgrund <strong>der</strong> Probleme mit Radfahrern am<br />

Bistro nach Lösungsmöglichkeiten gesucht.<br />

Hr. Scholle erklärt sich schließlich bereit, die Fläche zwischen <strong>der</strong> Mauer vor dem Bistro und<br />

<strong>der</strong> Wasserfläche zur Hälfte für den Radverkehr freizugeben. Dazu müsste eine <strong>der</strong> beiden<br />

Tischreihen entfernt werden. Der Platz reicht dann für eine/n 2,50 m breite/n Durchgang/<br />

fahrt. Der Weg soll mit kleinen Schil<strong>der</strong>n als Fußweg und „Radfahrer frei“ ausgeschil<strong>der</strong>t<br />

werden. Am westlichen Ende muss <strong>der</strong> Bordstein hin zur Straße abgeflacht werden. Dafür<br />

wird <strong>der</strong> jetzt von Radfahrern benutzte Bereich zwischen Hotel und Mauer durch Blumenkübel<br />

u.a. abgesperrt.<br />

Mit dieser Lösung erklären sich alle Beteiligten einverstanden, Hr. Scholle wird jedoch zunächst<br />

noch die Zustimmung des Hotelbesitzers einholen. Das Tiefbaumt muss informiert<br />

werden wg. <strong>der</strong> Abflachung <strong>der</strong> Bordsteine; Hr. Althans kümmert sich um die Beschil<strong>der</strong>ung.<br />

b) Zufahrt über die Möserstraße<br />

Hr. Viebahn erläutert die Probleme mit dem Busverkehr, wenn Radfahrer und Busse aus<br />

Richtung Innenstadt den Wall überqueren und gleichzeitig an <strong>der</strong> Stelle ankommen, wo die<br />

Radspur in die Fahrspur <strong>der</strong> Busse hineingeleitet werden. Hier sind schon gefährliche Situationen<br />

beobachtet worden, da Busse häufig an dieser Stelle den Radverkehr schneiden und<br />

das mit einer erheblichen Geschwindigkeit.<br />

Da die Möserstraße eine <strong>der</strong> wichtigsten Verbindungen von <strong>der</strong> Innenstadt zum Bahnhof ist,<br />

schlägt Hr. Viebahn vor, auf beiden Seiten Radspuren anzulegen. Dafür müssten die jetzigen<br />

beiden Fahrspuren um 1,50 m nach rechts verschoben werden. Die auf <strong>der</strong> rechten Seite<br />

befindliche Bushaltespur müsste geteert werden. Sie wird nur zum Aussteigen <strong>der</strong> Fahrgäste<br />

benutzt; die Busse fahren dann zu dem Busparkplatz in <strong>der</strong> Eisenbahnstraße weiter. Zum<br />

Aussteigen müssten die Busse dann die Haltestellen auf dem Bahnhofsvorplatz nutzen, die<br />

nach Beobachtungen sehr gering ausgelastet sind.<br />

Hr. Nümann zweifelt dies an; er schlägt vor, zunächst morgens zwischen 7 und 8 Uhr zu<br />

beobachten, ob wirklich noch ausreichend Möglichkeiten an den Haltestellen bestünden, die<br />

Busse dorthin zu verlagern.<br />

Zwischen 7 und 8 Uhr morgens soll daher ein Ortstermin zur Beobachtung <strong>der</strong> Bussituation<br />

vereinbart werden.<br />

Nachrichtlich:<br />

Folgende Ortstermine sind aus den letzten Besprechungen noch geplant:<br />

a) Fortsetzung Bahnhofsumfeld (bisher wurde nur die Möserstraße besprochen)<br />

b) Ortstermin Möserstraße zur Beobachtung <strong>der</strong> Bussituation (siehe obiges <strong>Protokoll</strong>)<br />

c) Natruper Straße / An <strong>der</strong> Bornau (<strong>Protokoll</strong> <strong>vom</strong> 23.4.<strong>01</strong>)<br />

d) Lengericher Landstraße ab Autobahn bis Zentrum Hellern (<strong>Protokoll</strong> <strong>vom</strong> 23.4.<strong>01</strong>)

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