Osteuropamission August 2010 - Osteuropamission Schweiz

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Osteuropamission August 2010 - Osteuropamission Schweiz

IN DIESER AUSGABE:

UNGARN: REPORT FLUTKATASTROPHE

ALBANIEN: ROSEN UND RAKI, REISEEINDRÜCKE

OSTEN AKTUELL: KUNDGEBUNG BERN

FLUTKATASTROPHE

In den letzten Wochen erreichten uns Bilder von der Flutkatastrophe in Ungarn, die von unseren

Mitarbeitern vor Ort aufgenommen wurden. Das Ausmass der Katastrophe ist viel grösser als

zuerst angenommen. Dank dem Umstand, dass die OEM (KEMA) in Ungarn als offizielles Hilfswerk

anerkannt ist, kann sie selbständig Direkthilfe im Katastrophengebiet leisten. So konnten

unsere Mitarbeiter und freiwilligen Helfer umgehend mit der Verteilung von Hilfsgütern beginnen.

Wir sammeln weiterhin für Flutopfer (s. Bericht auf Seite 3).

ZEITSCHRIFT DER STIFTUNG OSTEUROPAMISSION NR. 07, AUGUST 2010, 41. JAHRGANG


IMPRESSUM

Stiftung Osteuropa Mission Schweiz

Postfach 43, 8624 Grüt ZH

Missionsleitung:

Eelco de Boer

Tel: 044 / 9327913, Fax: 044 / 9327057

Email: oemch@osteuropamission.ch

PC Zürich 80-24422-4

Sammelstellen für Kleider und Hilfsgüter:

* Fam. G. Schmid, Tel: 044 / 9481175

8617 Mönchaltorf

* Fam. K u. N. Albisser, 8049 Zürich

Tel: 044/3412081, Natel 079/4065420

HOMEPAGE IM INTERNET

http://www.osteuropamission.ch

Redaktion: Elsbeth de Boer

Osteuropa Mission Eggingen e.V.

Region Süddeutschland

Leitung: Daniela Gäng, Grünwiesen 2,

79805 Eggingen, Tel.: 07746-1553,

Fax: 07746-929279,

Email: theogaeng@gmx.de

Bankverbindung: Konto-Nr: 226951

bei Sparkasse-Bonndorf-Stühlingen,

Swift-Bic: DE65 6805 1207 0000 226951

BLZ 68051207, Sammelstelle für Kleider

und Hilfsgüter mit Voranmeldung bei

Daniela & Theo Gäng (siehe oben).

Partnerorganisationen::

Hilfswerk f. Rumänien, H. Hofmann Schweiz

Osteuropa Mission Eggingen e.V. Deutschland

Osteuropa Mission Österreich

Osteuropa Misjonen Norwegen

Kelet-Európa Misszió Ungarn

Est Europa Cluj Rumänien

Casa Speranta, Viseu de Sus Rumänien

Fundatia Umanitara, Ruscova Rumänien

Fundatia Casa Speranta, Arad Rumänien

Shidno Evropejska Misija Ukraine

Wostotschno-Ewropeickaja Missija Ukraine

Istocnl Evropejska Misija Serbien

Eastern European Mission Kosova

Eastern European Mission Georgien

Deti nadeje / OEM, Tschechische Rep.

Die Osteuropa Mission ist ein unabhängiges

christliches Hilfswerk, das in Osteuropa materielle

und soziale Hilfe leistet. Unsere Zeitschrift erscheint

monatlich. Im jährlichen Mitgliederbeitrag

von CHF 10,-- sind die Kosten für die Zeitschrift

enthalten. Der Nachdruck der hier veröffentlichten

Texte ist nur mit Quellenangabe gestattet, wir

bitten um Zusendung von zwei Belegsexemplaren.

Die Einnahmen und Ausgaben werden jährlich

von der BDO Visura in Basel überprüft. Die

Prüfungsberichte können auf Anfrage eingesehen

werden.

Wir bitten Sie, beiliegendenden Einzahlungsschein

nicht als Aufforderung zu betrachten. Er

soll jene, die unsere Arbeit unterstützen wollen,

entlasten.

LIEBE MISSIONSFREUNDE

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen,

und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Jes. 42,3

Die osteuropäischen Länder mussten in

den vergangenen Jahren viele Prüfungen

überstehen. Christenverfolgung,

Kriege, Wirtschaftskrisen, Arbeitslosigkeit,

Naturkatastrophen sind nur einige

davon. Leider wurden gerade in den

letzten Monaten und Wochen wieder

einige Länder Osteuropas von Flutkatastrophen

getroffen. Wenn wir heute

durch diese Länder reisen, sehen wir

das Bild eines geknickten Rohres. Die

Spuren der Verwüstung kann man äusserlich,

aber auch in den Seelen der

Menschen erkennen, die ihre Hoffnungslosigkeit

offen zum Ausdruck

bringen. Oft sehen sie ihre Zukunft nur

noch im Westen. Der folgende Brief

zeigt die Situation auf, in welcher sich

viele Familien befinden. Er wurde vom

ältesten Sohn einer 16köpfigen, rumänischen

Familie geschrieben.

„Unsere lieben Brüder und Schwestern!

Wir danken Euch herzlich für die

Pakete, die wir von Euch erhalten haben.

Wir sind eine grosse Familie mit

16 Kindern, 7 gehen noch zur Schule.

Wir Kinder sind gesund. Vater leidet an

einer chronischen Gelbsucht und

Mutter hat eine schwere Herzkrankheit.

Wir gehören zu einer Gemeinde und

stehen treu zu unserem Herrn Jesus

Christus. Vater ist 64 und Mutter 55

Jahre alt. Sie sind beide wegen Arbeitsunfähigkeit

Rentner. Vater bekommt im

Monat eine kleine Rente von 1600 Lei

(ca. 60 Euro). Wir haben kein leichtes

Leben. Wir brauchen Kleidung und

Schuhe, doch das Geld reicht nicht einmal

für Lebensmittel. Wir wohnen in

einem alten Haus mit einem einzigen

Zimmer und einer Küche. Als Eure Hilfe

aus dem Westen eintraf, haben wir uns

sehr gefreut. Der Bürgermeister der

Stadt ist zu uns nach Hause gekommen

und hat Vater auf die

Gemeindeverwaltung eingeladen, da

Hilfe aus dem Westen gekommen sei.

So machte er sich auf den Weg. Doch

man wollte ihm das Paket nicht aushändigen,

weil sie wussten, dass wir

Christen sind. Sie haben unserem Vater

Schimpfwörter an den Kopf geworfen.

„Du bist nur gekommen, um Zwiebeln

oder Kartoffeln zu holen, oder was

willst du?“ Vater musste unverrichteter

Dinge heimgehen. Die jüngeren Kinder

liefen ihm bereits auf der Strasse entgegen

und riefen: „Vater, was hast du

mitgebracht?“ Seine Antwort lautete:

„Nichts!“ Als die Kinder die Geschichte

hörten, weinten sie. Nach 2 Wochen

wurde Mutter zum Amt bestellt. Sie

musste einen halben Tag in der Kälte

warten, bis man ihr schliesslich das

Paket mit den Lebensmitteln und der

Kinderkleidung aushändigte. Als Mutter

nach Hause kam, erhielt jedes Kind ein

schönes Kleidungsstück. Mutter erklärte:

„Wir werden zu Gott beten, dass er

uns mehr schickt.“ Was durch die grossen

Hilfsorganisationen in unsere Stadt

kam, haben nur die Reichen bekommen,

und die haben sich noch darum

geschlagen! Wir sind besonders dankbar

für Eure Hilfe, vielen Dank und vergesst

uns nicht!“

Der Brief stammt aus dem Nordosten

Rumäniens dicht bei der moldawischrussischen

Grenze, wo viele Familien in

grosser Armut leben. Ein Pastor, der

dort lebt, berichtete uns, dass in seinem

Dorf über 10 Personen zum Glauben

gefunden haben, weil Mitglieder aus

seiner Kirche die Lebensmittelpakete

aus dem Westen mit ihren Nachbarn

geteilt haben.

Zurzeit sind wieder mehrere LKWs mit

bis zu 20 Tonnen Hilfsgüter unterwegs,

die speziell für die Flutopfer in Ungarn

und Rumänien bestimmt sind. Wir sind

sehr dankbar für finanzielle Hilfe, um

diese Transporte zu finanzieren.

Gott will das geknickte Rohr nicht zerbrechen

und den glimmenden Docht

nicht auslöschen. Er will uns gebrauchen,

dass die Christen in Osteuropa

neu aufgerichtet, gestärkt und ermutigt

werden.

Eelco de Boer,

Missionsleiter OEM

Schweiz


REPORT: FLUTKATASTROPHE IN UNGARN

Der ungarische Missionsleiter Imre Fekete berichtet:

Die erste Flut kam am 15. Mai, als nach wochenlangem

Regen die Flüsse über die Ufer traten und die Nordostregion

von Ungarn überschwemmt wurde. 6 Städte und 35 Dörfer

standen unter Wasser. Es regnete fast ununterbrochen. Als es

einige Tage trocken blieb, schöpften die Leute Hoffnung, weil

das Hochwasser zu sinken begann. Doch dann brach eine

noch höhere Flutwelle herein, die ganze Landstriche unter

Wasser setzte. Tausende Menschen verloren ihren Besitz und

mussten ihr Heim verlassen, Hunderte von Häusern sanken in

sich zusammen. Dieselbe Katastrophe passierte auch in

Westungarn. Das Hochwasser überflutete die Autobahnen

und Bahnlinien, auch dort wurden unzählige Menschen

obdachlos. Tausende von Nutztieren kamen in den Fluten

um. Zur gleichen Zeit richteten in Südungarn heftige Stürme

und Gewitter grosse Schäden an. Ein Drittel der Agrikulturen

standen tagelang unter Wasser. Kinder und Lehrer eines

Klassenlagers mussten mit Booten von einem überfluteten

Campingplatz in Sicherheit gebracht werden. Die Schadensbilanz

sieht verheerend aus. Experten schätzen, dass mehr als

70 % der diesjährigen Ernten zerstört sind. Liebe Missionsfreunde

und Leser dieses Berichts, wir richten diesen Notruf

an Euch und sind dankbar für Eure Unterstützung.

besuchten wir mit einem Hilfsgütertransport die Stadt

Rakaceszendre und sandten einen weiteren Transport nach

Edéleni. Weitere Ziele unserer Hilfseinsätze sind Endrefalfa

und Bátonyterenje. In erster Linie wird finanzielle Hilfe benötigt,

damit wir das Notwendigste wie Nahrungsmittel wie

Mehl, Zucker, Reis, Oel, Margarine, lang haltbare Lebensmittel,

Vitamine und Medikamente besorgen können.

Decken, Kleider, Hausrat und Möbel verteilen wir aus unserem

Hilfsgüterlager. Die Behörden haben damit begonnen,

Schadenslisten zu erstellen. Diese Arbeit wird mehrere

Monate in Anspruch nehmen.“

Wir sammeln weiterhin Spenden für die Flutopfer. Inzwischen

wurde auch der Nordosten von Rumänien von einer Flutkatastrophe

heimgesucht. Wir möchten dort helfen, wo wir als OEM

tätig sind und einheimische Mitarbeiter zur Verfügung haben, um

direkte und effiziente Hilfe zu leisten. Wenn Sie uns dabei finanziell

unterstützen möchten, vermerken Sie „Flutopfer“, vielen

Dank.

Wir arbeiteten während 2 Wochen im Katastrophengebiet

und verteilten Hilfsgüter. Zweimal besuchten wir die Stadt

Beret, wo die Strassen vom Fluss Vasonca überflutet wurden.

Der grösste Teil der Einwohner sind Zigeuner, die entgegen

der Meinung der Behörden hart arbeiten und ihr Bestes tun,

um zu überleben. Wir brachten Kleider, Möbel und Haushaltsgeräte,

die wir unter den Flutopfern verteilten. Wir

ermutigten sie, nicht nur auf Hilfe von aussen zu warten, sondern

sich so gut wie möglich gegenseitig zu helfen. Sie waren

sehr dankbar für unsere Hilfe und erklärten, dass wir jederzeit

auch ohne Hilfsgüter willkommen sind. Anschliessend


ROSEN UND RAKI, EINDRÜCKE EINER ALBANIENREISE, TEIL 1

Ein Bericht von Elsbeth de Boer,

Missionsleitung/Redaktion OEM Schweiz

In der letzten Maiwoche unternahmen mein

Ehemann Eelco und ich eine Missionsreise

nach Albanien. Ziel war die im Süden gelegene

Region Malakaster, wo das Ehepaar Henke seit

Februar in einem Schulprojekt arbeitet, das

unter der Schirmherrschaft der OEM Schweiz

steht. Dann standen ein Treffen mit unserem

Mitarbeiter Flatun und Besuche bei armen

Familien aus dem KSP auf dem Plan. Bei unserer

Ankunft in Tirana herrschten schon hochsommerliche

Temperaturen. Am Flughafen

wurden wir von Bruno und Elisabeth, unserem

Mitarbeiter Flatun, seiner Ehefrau und ihrem

ältesten Sohn begrüsst, der aus Kanada zu

Besuch weilte. Er war unser Übersetzer bei den

Familienbesuchen.

Berglandschaft in Malakaster

Stadtverkehr und Landidylle

Auf der Fahrt in Richtung Malakaster wunderten wir uns über

die unorthodoxe Fahrweise der Albaner. Verkehrsregeln finden

wenig Beachtung und es kommt vor, dass ein Fahrer mitten

auf der Strasse anhält und sein Auto stehen lässt. Viele

Albaner haben nie eine Fahrschule/Fahrprüfung absolviert,

da es unter dem früheren kommunistischen Regime gar keine

solche Möglichkeit gab. Bruno schien sich in diesem Verkehrschaos

jedoch gut zurechtzufinden, denn er manövrierte uns

Freundliche Bergbäuerin

Vor der ehemaligen Parteizentrale in in Dames

ziemlich forsch durch den Strassenverkehr. Bald liessen wir

die Tiefebene hinter uns und nach ca. dreieinhalb Stunden

hatten wir den Distrikt Malakaster erreicht. Vor uns tat sich

eine prächtige Berglandschaft auf, alles grünte und blühte

in dieser unberührten Natur. Wir befanden uns praktisch

allein auf der Landstrasse bis auf eine Bäuerin, welche uns

auf ihrem Esel freundlich zuwinkte. In diesem Berggebiet ist

der Esel das übliche und oft einzige Beförderungsmittel. In

Bejar angekommen, bezogen wir Quartier bei Bruno und

Elisabeth. Das romantische Häuschen liegt mitten im Grünen

und von der Terrasse geniesst man einen herrlichen Panoramablick

auf die Berglandschaft.

Alltagsleben und Gastfreundschaft

Am nächsten Morgen um halb fünf krähte der Hahn, dann

schrie der Esel und muhte die Kuh im Stall des Nachbarn, das

war Landleben pur! Die Bergbevölkerung lebt hier hauptsächlich

vom Ackerbau und der Kleintierhaltung. Die meisten

Leute sind arm und arbeiten hart für den Lebensunterhalt.

Man kennt jedoch keine Hektik und pflegt noch die alten

Traditionen. Von den Einheimischen wurden wir sehr freundlich

aufgenommen und schon am ersten Tag lernten wir ihre

Gastfreundschaft kennen. Als wir am Morgen nach Dames

fuhren und dort beim verwitterten Parteidenkmal vor der

verlotterten ehemaligen

Kaserne ein Foto

machten, winkte uns

vom gegenüberliegenden

Haus ein älterer

Mann freundlich zu

und lud uns in seinen

Garten ein. Er schnitt

einige herrlich duftende

rote Rosen, die er

mir schenkte. Das sah

die soeben zurückgekehrte

Nachbarin, die

es ihm gleichtat und

mich ebenfalls mit

Rosen beglückte. Eine

andere Nachbarin

wollte nicht zurückstehen

und schenkte mir

Mit Rosen beschenkt einige weisse Rosen


dazu. Dann kam noch ein Dorfbewohner

auf seinem Esel geritten

und dank Brunos Albanischkenntnissen

kam ein kleiner Dorfschwatz

zustande.

Islamischer Distrikt

Malakaster ist ein islamischer

Distrikt, der in Tirana als rückständig

gilt. Uns wurde erzählt, dass

kein Lehrer aus Tirana hierher

kommen würde um zu unterrichten,

obwohl es sogar ein Gymnasium

gibt. Es wird behauptet, dass

die Kinder primitiv und unerziehbar

seien (davon konnten wir

nichts feststellen). Obwohl im

Distrikt Malakaster ausschliesslich

Moslems leben, findet man hier im

Gegensatz zu Tirana kein Minarett

oder an Dächern montierte Lautsprecher

mit Gebetsbeschallung. Es

gibt auch keine Burkas oder ähnli-

Minarett in Tirana

Australien kommen, um Kindern gratis Englisch-

Unterricht zu erteilen. Doch langsam wich das

Misstrauen und mit Flatuns Hilfe, der hier als

ehemaliger Gymnasiallehrer und Diplomat ein

hohes Ansehen geniesst, wurde ihnen dann

doch ein Schulraum für den Unterricht zur

Verfügung gestellt, den sie jedoch nur ausserhalb

der regulären Schulzeit benutzen können.

Ein Verwandter von Flatun, der im Dorf ein

Im Klassenzimmer

ches. Es gibt wohl

islamische Vereinshäuser,

die auch als

gesellschaftlicher

Treffpunkt genutzt

werden, wo sich die

Männer gern beim

Tee oder Kaffee

über die Ereignisse

des Tages unterhalten.

Ein weiterer

Unterschied zu

Tirana ist, dass hier

Kinder vor dem Schultor

keine Kriminalität

herrscht, nichts gestohlen wird und keine Frauen auf den Strassen belästigt

werden.

Das Schulprojekt

Für Bruno und Elisabeth war der Einstieg in die Lehrtätigkeit nicht leicht,

obwohl sie die staatliche Bewilligung dazu hatten. Einerseits war es eine

ganz neue Situation für die örtliche Behörde, die sich damit nicht auskannte.

Man konnte nicht verstehen, warum Ausländer von so weit her wie

Geschäft betreibt, stellte einen weiteren

Unterrichtsraum zur Verfügung. Heute betreuen

Bruno und Elisabeth vier verschiedene Klassen.

Als wir beim Schulhaus ankamen, um beim

Englischunterricht dabei zu sein, kamen uns auf

dem Schulhof schon einige Kinder entgegen,

die uns auf Englisch begrüssten. Als sie die

Kamera sahen, wollten sie unbedingt fotografiert

werden. Aus Neugier strömten viel mehr

Kinder als üblich in das Klassenzimmer, sie wollten

nichts verpassen, wenn Fremde da sind.

Schliesslich musste die Tür verbarrikadiert werden,

ein Schloss gab es nicht. Die Schuleinrichtung

spottete jeder Beschreibung, das einzig

anständige Utensil war die Wandtafel, die

Bruno selbst mitgebracht und montiert hat.

Draussen drückten sich die neugierigen Kinder

die Nase platt, um wenigstens etwas mitzubekommen.

Der Unterricht begann mit einem

englischen Lied, dann übten sich die Kinder im

Vorlesen. Es folgte eine mündliche Prüfung an

der Wandtafel, die bei den Kindern sehr beliebt

Fortgeschrittene Lerngruppe

Im Schulhof

zu sein scheint, denn jedes wollte zeigen, was es

schon gelernt hat. Wir sind überzeugt, dass

Bruno und Elisabeth nicht vergebens gerade in

diese abgelegene Gegend gekommen sind.

Teil II folgt in der nächsten Ausgabe


OSTEN A KTUELL

CHRISTENVERFOLGUNG/ MENSCHENRECHTE

FERIENLAGER 2010

FÜR KINDER IN OSTEUROPA

In diesem Jahr möchten wir wieder in ganz Osteuropa Ferienlager für

Kinder aus armen Familien durchführen. Wenn Sie einem Kind solche

Ferien ermöglichen möchten, vermerken Sie „Ferienlager“

(pro Kind CHF 80.- / Euro 50.-), vielen Dank.

Die OEM CH ist Mitveranstalterin dieser Kundgebung. Sie

können unter www.osteuropamission.ch unten rechts den

Flyer, das Programm und die Petitionsliste herunterladen.

Wir möchten Sie dazu ermutigen, sich an diesem Anlass und

insbesondere an der Unterschriftensammlung für „volle

Religionsfreiheit und Gleichberechtigung der Christen in islamischen

Ländern“ zu beteiligen.

PAKETAKTION

LEBENSMITTELPAKETE FÜR BEDÜRFTIGE IN OSTEUROPA

Pro Paket CHF 40.- / € 25,-

• lokal zusammengestellt

• keine Transportkosten

• keine Grenzformalitäten

• fördert den einheimischen Markt

• mehr Produkte für weniger Geld

• Verteilung durch örtliche Mitarbeiter

Machen Sie mit?

Vermerken Sie auf dem Einzahlungsschein

«Paketaktion»

PATENSCHAFTSCOUPON

Ich bitte um Information über:

❏ Kinderpatenschaft

❏ Seniorenpatenschaft

❏ Mitarbeiterpatenschaft

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Stiftung Osteuropamission,

Postfach 43, 8624 Crüt

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