STRASSENSZENEN… - Osteuropamission Schweiz

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STRASSENSZENEN… - Osteuropamission Schweiz

IN DIESER AUSGABE:

GEORGIEN: REISEBERICHT FEBRUAR 2009

SERBIEN /VOJVODINA: JAHRESREPORT NAGY

OSTEN AKTUELL

STRASSENSZENEN…

…in der georgischen Hauptstadt Tbilisi (Tiflis). Das Leben hat sich hier seit dem Krieg nicht gross verändert.

Die Strassenverkäuferinnen sitzen wie früher an den belebten Strassenecken, um ihre bescheidenen

Waren anzubieten, meistens Bohnenkerne, Blumen, etwas Gemüse oder Eingemachtes, was das eigene

Stückchen Land so hergibt. Falls keines vorhanden ist, versucht man es mit einigen entbehrlichen

Hausratsgegenständen. Anderen bleibt nur das Betteln auf der Strasse, falls sich niemand ihrer annimmt.

Einigen von ihnen können wir mit einer warmen Mahlzeit oder Lebensmitteln helfen. Doch es sind viele…

Die Stadt hatte während dem Krieg viele Flüchtlinge aufgenommen. Für diejenigen, die nicht mehr zurückkehren

konnten, wurden in Rekordzeit neue Dörfer gebaut. Wir haben dort Flüchtlinge besucht. Lesen Sie den

Reisebericht auf Seite 3-4.

ZEITSCHRIFT DER STIFTUNG OSTEUROPAMISSION NR.06, JUNI 2009, 40. JAHRGANG


IMPRESSUM

Stiftung Osteuropa Mission Schweiz

Postfach 43, 8624 Grüt ZH

Missionsleitung:

Eelco de Boer

Tel: 044 / 9327913, Fax: 044 / 9327057

Email: oemch@osteuropamission.ch

PC Zürich 80-24422-4

Sammelstellen für Kleider und Hilfsgüter:

* Fam. G. Schmid, Tel: 044 / 9481175

8617 Mönchaltorf

* Fam. K u. N. Albisser, 8049 Zürich

Tel: 044/3412081, Natel 079/4065420

HOMEPAGE IM INTERNET

http://www.osteuropamission.ch

Redaktion: Elsbeth de Boer

Osteuropa Mission Eggingen e.V.

Region Süddeutschland

Leitung: Daniela Gäng, Grünwiesen 2,

79805 Eggingen, Tel.: 07746-1553,

Fax: 07746-929279,

Email: theogaeng@gmx.de

Bankverbindung: Konto-Nr: 226951

bei Sparkasse-Bonndorf-Stühlingen,

Swift-Bic: DE65 6805 1207 0000 226951

BLZ 68051207, Sammelstelle für Kleider

und Hilfsgüter mit Voranmeldung bei

Daniela & Theo Gäng (siehe oben).

Partnerorganisationen::

Hilfswerk f. Rumänien, H. Hofmann Schweiz

Osteuropa Mission Eggingen e.V. Deutschland

Osteuropa Mission Österreich

Osteuropa Misjonen Norwegen

Kelet-Európa Misszió Ungarn

Est Europa Cluj Rumänien

Casa Speranta, Viseu de Sus Rumänien

Fundatia Umanitara, Ruscova Rumänien

Fundatia Casa Speranta, Arad Rumänien

Shidno Evropejska Misija Ukraine

Wostotschno-Ewropeickaja Missija Ukraine

Istocnl Evropejska Misija Serbien

Eastern European Mission Kosova

Eastern European Mission Georgien

Deti nadeje / OEM, Tschechische Rep.

Die Osteuropa Mission ist ein unabhängiges

christliches Hilfswerk, das in Osteuropa materielle

und soziale Hilfe leistet. Unsere Zeitschrift erscheint

monatlich. Im jährlichen Mitgliederbeitrag

von CHF 10,-- sind die Kosten für die Zeitschrift

enthalten. Der Nachdruck der hier veröffentlichten

Texte ist nur mit Quellenangabe gestattet, wir

bitten um Zusendung von zwei Belegsexemplaren.

Die Einnahmen und Ausgaben werden jährlich

von der BDO Visura in Basel überprüft. Die

Prüfungsberichte können auf Anfrage eingesehen

werden.

Wir bitten Sie, beiliegendenden Einzahlungsschein

nicht als Aufforderung zu betrachten. Er

soll jene, die unsere Arbeit unterstützen wollen,

entlasten.

LIEBE MISSIONSFREUNDE

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden;

klopfet an, so wird euch aufgetan. Matthäus 7:7

„Der richtige Schlüssel, um Türen zu öffnen“

Vielleicht liegt es noch nicht so lange

zurück, dass sich die einen oder anderen

unter uns durch ein scheinbar unüberwindbares

Problem eingeengt und

in die Ecke gedrängt fühlten. Solche

Situationen haben sicher die meisten

von uns schon erlebt. Einige Menschen.

verbringen Jahre damit, aus finanziellen

Bindungen / Problemen herauszukommen,

um schlussendlich noch mehr in

die Schuldenfalle zu geraten. Andere

arbeiten verzweifelt an ihrer Ehe, die

trotz Bemühungen von Jahr zu Jahr

mehr in die Brüche geht. Wie viele

Menschen kämpfen immer wieder erfolglos

gegen Angstzustände, Depressionen,

Krankheit, Alkohol- oder Drogensucht?

Doch tief im Herzen weiss

jeder von uns, dass es eine Antwort auf

das Problem geben muss, mit dem man

konfrontiert ist. Manchmal scheint diese

Antwort ausser Reichweite, hinter einer

fest verriegelten Türe verborgen zu

sein. Weltweit, auch in Osteuropa,

haben die Menschen tagtäglich mit solchen

Problemen zu kämpfen. Wir können

uns allerdings nicht mit ihnen vergleichen,

denn der grösste Teil der Osteuropäischen

Bevölkerung lebt in Gebieten,

wo die Armut ein zusätzliches

Problem darstellt. Dies macht das

Leben für die Menschen besonders

schwierig.

Doch es gibt eine Möglichkeit, die verschlossene

Türe zu öffnen, weil Jesus

selbst den Schlüssel dazu gegeben hat!

Gerade jetzt mögen sich vielleicht einige

unter uns in einer Situation befinden,

die völlig hoffnungslos erscheint.

Aber Gott hat einen Schlüsselbund voller

Schlüssel, die für jede Situation gemacht

sind, um uns aus der Not zu

befreien, ganz gleich welcher Art diese

Nöte sind. Unerheblich, wie hartnäckig

der Feind uns zu überlisten versucht,

wir können einen Ausweg finden, wenn

wir diesen Schlüssel ergreifen. Gottes

Wort ist voll davon, voll von königlichen

Schlüssel-Prinzipien, um die Wirksamkeit

des Widersachers Gottes zu binden

und uns aus seiner Schlinge zu befreien.

Es gibt keine Situation, mag sie

uns noch so schwarz und hoffnungslos

erscheinen, als dass es nicht einen göttlichen

Schlüssel gäbe, der uns die Türe

zum Licht mit königlicher Macht öffnen

wird! Es gibt eine Antwort für jede

Situation, deshalb sollen wir danach

suchen. Wenn wir uns Zeit nehmen, in

der Bibel zu lesen, werden wir bald erkennen,

welche Schätze darin verborgen

sind. Wir können darin forschen,

bis wir eine Antwort, den Schlüssel gefunden

haben. „Klopfet an, so wird

euch aufgetan!“

Gott will uns reich beschenken und wir

dürfen etwas davon weitergeben, zum

Beispiel an die Bedürftigen in Osteuropa.

Lasst uns unsere Türen zu diesen

Ländern öffnen, so werden wir zum

Segen für andere. Wenn wir es weitersagen,

können auch unsere Verwandten,

Bekannten und Freunde in unserer

Umgebung daran teilhaben und zum

Segen für andere werden. Wir danken

Ihnen für Ihre Unterstützung.

Eelco de Boer,

Missionsleiter OEM Schweiz


REISE NACH GEORGIEN IM FEBRUAR 2009

Ein Reisebericht von Jakob Albisser und Eelco de Boer

Unseren Ankunftstag verbrachten wir im Altersheim in Tbilisi

(Tiflis), wo es in der jährlichen Arbeitssitzung viel zu besprechen

gab. Die Senioren freuten sich über unseren Besuch und

sind glücklich, dass sie im Heim gut aufgehoben sind. Am

nächsten Morgen fuhren wir in Begleitung des georgischen

Missionsleiterehepaars, Vitali und Larissa Ivanov, nach Gori.

Die Stadt liegt 70 km von Tbilisi und 30 km von der ossetischen

Grenze entfernt. Der stark beschädigte Strassenbelag,

verursacht durch die Panzer der russischen Armee auf ihrem

Rückzug, erinnerte an den Krieg und bescherte uns eine unruhige

Fahrt.

Besuch im Flüchtlingsdorf

Strasse explodierte. Die messerscharfen Metallsplitter drangen

in das Fahrzeug und flogen um seinen Kopf, doch dank

Gottes Bewahrung blieb Mischa unverletzt.

Die Kriegsschäden an den Gebäuden der Stadt wurden behoben,

abgesehen von weit abgelegenen Häusern, die durch

russische Osseten in Brand gesteckt wurden. Gori ist die

Geburtsstadt Stalins. Sein Geburtshaus und viele Denkmäler,

Köbi mit Maria

Besuch bei Flüchtlingsfamilien

Unterwegs sahen wir neue Flüchtlingsdörfer, die innerhalb

von nur zwei Monaten erstellt worden waren. In einem solchen

Dorf besuchten wir Familie Elbakize. Sie war zuvor in der

Flüchtlingsunterkunft im Schulhaus in der Nähe unseres

Altersheims einquartiert, wo sie mit Ivanovs bekannt wurden.

Das neue Dorf umfasst sage und schreibe 3000 kleine

Einzelhäuser! Sie sind sehr einfach gebaut, erfüllen aber ihren

Zweck. Sura und Nadia waren mit ihrer einjährigen Tochter aus

Zinchwali geflohen, wo sie ausser den Kleidern, die sie trugen,

nichts mitnehmen konnten. Auch wenn sie hier am neuen Ort

gut aufgenommen wurden, haben sie nur den einen Wunsch,

wieder nach Hause zurückzukehren. Es ist ein hartes Los für die

Familie, die eigentlich weiss, dass es in naher Zukunft keine

Rückkehr mehr gibt, da Zinchwali zu Ossetien gehört und

durch die Russen verwaltet wird. Hier im Ort haben sie jedoch

keine Perspektive, denn es gibt keine Arbeit und das Dorf liegt

weit ausserhalb der Agglomerationen. Es besteht auch noch

keine Infrastruktur wie Schulen, Geschäfte etc.

Unser zweiter Besuch galt Pastor Mischa, der eine Gemeinde

in der Stadt Gori leitet. Während des Krieges konnte er

Lebensmittel in die

Flüchtlingslager bringen und

die gute Botschaft des

Evangeliums weitergeben.

Dadurch kamen einige

Menschen zum Glau-ben,

andere gaben Gott die

Schuld an ihrem Unglück.

Mischa erlebte auch gefährliche

Momente, als während

einer seiner Autofahrten

Vitali und Larissa Ivanov eine Streubombe auf der

die an den einstigen Diktator erinnern, wurden von den

Russen verschont. Das Gebiet ausserhalb der Stadt in Richtung

ossetischer Grenze

bleibt für Georgier jedoch

unsicher, deshalb

kehrten wir mit unserem

Fahrzeug schnell aus dieser

Zone zurück.

Besuch in Gemeinden

Wir besuchten Gottesdienste

in georgischen

und russisch/armenischen

Gemeinden. Durch die

Kriegsnot wurden viele

Menschen offen für das

Evangelium. In den

Gottesdiensten kamen

viele Menschen nach

vorn, um Jesus Christus in

ihr Leben aufzunehmen.

Familie Elbakize

Pastor Mischa mit Frau und Enkel


Russisch/Armenische Gemeinde

Die Gemeinden arbeiten zusammen und unterstützen sich

gegenseitig. Sie vertrauen Gott in allen Dingen. Als wir in

Mischas Gemeinde an einer

Wand eine Gebetsliste mit

einem abgebildeten Fahrzeug

entdeckten und fragten,

was dies bedeute, wollte der

Pastor nichts darüber sagen.

Wir fanden heraus, dass die

Gemeinde dafür betet, dass

sie dieses Fahrzeug kaufen

können. Wir stellten fest,

dass unsere mitgebrachten

Geldreserven dafür reichten.

Als wir den benötigten

Betrag überreichten, war die

Freude gross!

Eelco predigt in Tbilisi

Stalinmonument in Gori

In der Stadt Tiflis gibt es viel zu entdecken, zum Beispiel wenn

man durch die Altstadt und das ehemalige jüdische Viertel geht,

wo es noch historische Häuser

mit verzierten Holzbalkonen,

Erkern und langen Holztreppen

gibt. Darüber erhebt

sich die mittelalterliche Burg.

Viele dieser Bauten sind allerdings

stark sanierungsbedürftig.

In den Geschäftsstrassen

trifft man die Strassenverkäufer,

aber auch Bettler, oft

betagte Menschen, die alleinstehend

sind. Wir sind froh,

dass wir etlichen von ihnen mit

unserem Suppenküchenprojekt

und den Lebensmittelaktionen

helfen

Bettlerin

können.“

SERBIEN/VOJVODINA: JAHRESREPORT 2008 VON TIBOR NAGY

Die Vojvodina ist das Armenhaus Serbiens. In dieser vom Staat vergessenen Region wohnen hauptsächlich ungarische und andere osteuropäische

Minderheiten. Tibor Nagy ist Pastor der Baptistengemeinde in Centaver und Hauptverantwortlicher der serbischen

Osteuropamission. Er wird von der OEM Schweiz als fester Mitarbeiter unterstützt. Ein Auszug aus seinem Jahresbericht:

…nachdem David in seiner eigenen Generation Gott

gedient hatte… Apg. 13,36

„In der heutigen Zeit in Serbien zu dienen ist ein Vorrecht,

aber auch eine grosse Herausforderung. Das Land befindet

sich im ständigen Umbruch, vieles ändert von einem Tag auf

den andern, die Gesetze, die Preise, die Möglichkeiten, die

Leute… Wir können uns nur mit Gottes Hilfe orientieren und

unsere Arbeit tun. Sein Ziel und Plan für uns Menschen bleibt

unveränderlich. So wie einst David in seiner Generation, wollen

wir heute Gott dienen, in unserem Umfeld, in der

Gemeinde und in der Osteuropamission. Diese Berufung

bestimmte unser Leben auch im Jahr 2008.

GEMEINDEARBEIT

Hochzeit: Im letzten Jahr fand in unserer Kirche in Centaver

eine Hochzeitsfeier statt. Die Trauung des jungen Paares war

für mich eine Gelegenheit, in der Anwesenheit vieler

Nichtchristen das Evangelium zu predigen. Ungefähr 200

Personen hörten die biblische Traubotschaft. In der heutigen

Gesellschaft sind Ehen ein Risiko und die Scheidungsraten

hoch. Wir wissen, dass auch christliche Ehen oft angefochten

sind. Aus diesem Grund führten wir ein Eheseminar durch,

das an mehreren Wochenenden stattfand und von vielen

Paaren besucht wurde. Das Resultat davon war, dass ein

getrenntes Ehepartner wieder zusammen fand und manche

eheliche Beziehung wiederhergestellt oder neu belebt wurde.

Gemeindebau – Kishegyes: Dieses Dorf liegt 40 km von uns

entfernt und hat ca. 8000 Einwohner. Vor einigen Jahren

begannen wir hier mit einer Hausgemeinde, die wir jede

Woche besuchten. Diese Gruppe liebt es zu singen und Gott

zu preisen. Wir beteten gemeinsam für verschiedene

Familie Nagy


Hochzeitsfeier

Anliegen und ermutigten uns gegenseitig. Zwei Personen aus

dieser Gruppe liessen sich im letzten Jahr taufen.

MISSIONSARBEIT

Als Leiter der serbischen OEM stand ich im Kontakt mit

Mitarbeitern, Gemeinden, Institutionen und Behörden. Ich

organisierte und beteiligte mich an Hilfsaktionen /

Missionsveranstaltungen und koordinierte Einsatzpläne für

Besuchsgruppen. Meine Familie beteiligte sich in der

Gastfreundschaft und stellte den Gästen oft ihr eigenes Bett

in unserer kleinen Wohnung zur Verfügung.

Kinder - / Jugendfreizeit

Während den Sommerferien organisierten wir ein „traditionelles“

Kinderlager unter dem Motto „Die grosse Reise“. Wir

verfolgten jeden Tag die Spuren von Paulus auf seinen

Missionsreisen, um seine Erlebnisse zu rekonstruieren und

uns an seinen Erfahrungen ein Beispiel zu nehmen. Wir taten

dies, indem wir interessante Szenen nachspielten und

Handarbeiten herstellten. Die Kinder waren mit Begeisterung

dabei und sangen aus vollem Herzen die neuen Songs, die

ihnen unser Lobpreisteam beibrachte. Ich bin sicher, dass

einige dieser Lieder tief in ihre Herzen versenkt wurden. Wir

hoffen, dass diese Zeit Spuren im Leben der Kinder hinterlässt

und dass sie in schwierigen Zeiten an Paulus erinnert

werden und wie Gott ihn aus der Not errettet hat.

Familienbesuche - / Betreuung

Ich besuchte jeden Monat bis zu 20 Familien, half ihnen mit

Kleidern und Nahrungsmitteln, kümmerte mich um ihre

finanziellen, aber auch geistlichen Nöte und um ihre

Ausweispapiere. Es gehörte auch zu meinen Aufgaben, mich

bei den Behörden für die Familien einzusetzen. Meine Frau

Marika begleitete und unterstützte mich bei vielen Aufgaben.

Eine weitere Aufgabe war die Betreuung von okkult belasteten

oder Drogen- /Alkoholsüchtigen Menschen und ihnen zu

helfen, aus ihrer Bindung herauszukommen. Im letzten Jahr

Familienbesuche

gab es mehrere schwere Fälle, doch mit Gottes Hilfe und

durch das Gebet durften diese Menschen Befreiung erleben.

Wir danken der OEM CH und den Spendern in der Schweiz

herzlich für alle Unterstützung, die vielen Menschen Hilfe

und Segen gebracht hat.“

Aktivitäten 2008 in Zahlen:

25'000 km zurückgelegte Wegstrecken

150 Predigt-/Lehrdienste in- /ausserorts

220 Familienbesuche /Betreuung

2000 Lebensmittel- / Weihnachtspaket -Verteilung

130 Kinder im Feriencamp betreut

Hausgemeinde in Kishegyes

Lagerimpressionen


OSTEN AKTUELL

NOTHILFE

VOJVODINA: Unser Mitarbeiter Laszlo Santa schreibt: „Der Gesundheitszustand von Eva Burai hat sich nach der ersten OP drastisch

verschlechtert. Sie kann nicht aufstehen und nichts essen. Wir besuchen sie zwei Mal pro Woche im Krankenhaus und kaufen

ihr Windeln, Salbe und Medikamente, was wöchentlich 60 Euro/CHF 96.- kostet. Meine Frau Maria wäscht Eva mit Hilfe der

Frauen aus unserer Gemeinde. Eva kann sich nicht selber bewegen, ihr Körper ist voll wunder Stellen. Sie erhält jetzt die dritte

Woche Infusion. Der Arzt hat versprochen, am nächsten Montag eine weitere Operation vorzunehmen, da sie noch mehr Steine

in der Leber hat, die starke Schmerzen verursachen. Wir wissen noch nicht, was die OP kosten wird, Evas Familie hat kein

Einkommen. Wir beten um ihre Heilung und werden sie weiterhin besuchen.

Unser junger Freund Dusko Martinov wurde durch Gottes Gnade von Drogen, Zigaretten und

Alkohol befreit. Er begann, für seine Familie zu sorgen, liess sich taufen und absolvierte einen

Bibelkurs. Er war so glücklich, dass er an seinem Arbeitsplatz in der „Raucherpause“ über seine

Erfahrung mit Gott und seine Befreiung vom Rauchen erzählte. Einige Unruhestifter brachten den

Chef gegen ihn auf, der ihn schikanierte, aus der Firma entliess und ihm den letzten Lohn nicht mehr

bezahlte. Seit April ist Dusko mit seiner Familie bei uns, um uns im Haushalt, in der Suppenküche

und in der Gemeinde zu helfen, wo er den Lobpreis leitet, wenn Leah nicht da ist. Die Familie hat

zwei kleine Kinder. Sie sind glücklich bei uns, obwohl sie kein Einkommen haben, doch sie vertrauen

auf Gott, dass in dieser schwierigen Lage etwas Gutes herauskommen wird. Dusko ist ein guter

Chauffeur und hat einen alten PW, dessen Papiere im April abgelaufen sind. Wir helfen ihm mit

unserem Extra- Geld, damit sein Wagen repariert und neu registriert werden kann. So hat er die

Möglichkeit, sein Fahrzeug als „christliches Taxi“ zum Transport von Kindern, älteren und kranken

Menschen etc. einzusetzen. Wir sind dankbar für Euer Gebet und Eure Hilfe.

Dusko Martinov “Wenn Sie mit einem finanziellen Beitrag helfen möchten, vermerken Sie „Nothilfe Santa“, vielen Dank.

BARNABASEINSÄTZE 2009

Vom 10. bis 25. Juli 2009 finden wieder unsere Barnabaseinsätze in verschiedenen

osteuropäischen Ländern mit einem Vorbereitungstreffen in

unserem Missionszentrum in Inarcs (Ungarn) statt. Für Jugendliche aus der

Schweiz und dem deutschsprachigen Raum besteht die Möglichkeit, an diesen

Einsätzen teilzunehmen. Voraus-setzung

sind englische Sprachkenntnisse, um

sich mit anderssprachigen Jugendlichen

und Gruppenleiter verständigen zu können.

Auch ganze Gruppen sind willkommen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte

an unser Sekretariat in Grüt (Tel. / EMail /

Fax etc. siehe Impressum)

PATENSCHAFTS-

COUPON

Ich bitte um Information über:

❏ Kinderpatenschaft

❏ Seniorenpatenschaft

❏ Mitarbeiterpatenschaft

FERIENLAGER 2009

FÜR KINDER IN OSTEUROPA

In diesem Jahr möchten wir wieder in ganz Osteuropa

Ferienlager für Kinder aus armen Familien durchführen. Wenn

Sie einem Kind solche Ferien ermöglichen möchten, vermerken

Sie „Ferienlager“ (pro Kind CHF 80.- / Euro 50.-), vielen Dank.

Name:______________________

Strasse:______________________

Plz:_________________________

Ort:_________________________

Bitte zusenden an:

Stiftung Osteuropamission,

Postfach 43, 8624 Grüt

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