3. Sitzung der AG1, Ortsbild/Gebäude am 19.05.09 in der Senioren ...

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3. Sitzung der AG1, Ortsbild/Gebäude am 19.05.09 in der Senioren ...

Protokoll

Sitzungssteilnehmer:

Von:

M.Förster, R.Stolter, D.Heß, A.Oest, T. Stolter, I.Henckel m&r,

R.Borchers SG-Sietland, J.Plate

Jürgen Plate

Tel.Nr.: 04756 / 850599

Datum: 22.05.09

Verteiler:

Betr.:

Teilnehmer sowie: W. Kleine – Limberg, Carsten Stimpel,

S.Herrmann, Rolf Groeneveld, E.Janssen, G.Albers

3. Sitzung der AG1, Ortsbild/Gebäude am 19.05.09 in der

Senioren BG in Odisheim

Pkt

.

mensch und region 1

Was Wer Bis

wann

1. M.Förster begrüßt die erschienenen AG – Mitglieder sowie

besonders Herrn Henckel von m&r.

Folgen Themen stehen für diese Sitzung auf dem Plan:

Situation „Brüning – Haus“

Gestaltung Ortsmitte mit Feuerwehrgebäude

Gestaltung Pastorentrift „West“

Anforderungen an Neugestaltung von Fassaden/Dächern

2. „Brüning – Haus“

Inzwischen hat Frau Brüning den Brief von BM E.Janssen

beantwortet, jedoch noch keine konkrete Aussage gemacht,

sondern darauf verwiesen, dass Sie im Sommer 2009 plant

nach Odisheim zu kommen und dann gern zu Gesprächen

bereit ist. (Also noch keine definitive Absage!)

3. Gestaltung Ortsmitte mit Feuerwehrgebäude

Zu diesem Punkt erläutert zunächst H. Borchers die Planung der

SG – Sietland, die einen Abriss des vorderen quer gebauten

Gebäudeteils (Wohnung, Sparkasse, Heimatstube und

Bürgerbüro) sowie eine Sanierung des Daches des hinteren

Gebäudeteils (Feuerwehr, Gruppenraum sowie Wohnung) mit

entsprechender Wärmedämmung vorsieht.

Herr Henckel erläutert an Hand von Skizzen die bisherigen

Überlegungen zur Neugestaltung der Ortsmitte mit 3

verschiedenen Möglichkeiten

1. Abriss des gesamten Gebäudekomplex mit vollständigem

Neubau eines Gebäudes, dass die erforderlichen Funktionen für

Feuerwehr, DRK, Versammlungsraum für verschiedene Vereine


oder sonstige Versammlungen, Sparkasse, Heimatstube und

Bürgerbüro aufnimmt. Das hätte zur Folge, dass der Spielplatz

verlegt werden müsste und die Feuerwehr künftig die Ausfahrt

direkt zur Straße haben würde. Mit dem Nachteil , dass es keine

besonders schöne Gebäude – Ansicht zur Straße geben würde.

(FFW-Ausfahrt – Tore)

2. Bei Abriss des vorderen Gebäudeteils, Aufbau eines neuen

Giebels um dem Gebäude wieder ein „Gesicht“ zur Straßenseite

hin zu geben. Daneben Bau eines neuen Gebäudes, welches

die Räumlichkeiten für Sparkasse und Bürgerbüro/Archivraum,

Heimatstube und Sanitäreinrichtungen und evtl. einen

Versammlungsraum enthält.

3. Bei Abriss des vorderen Gebäudeteils, Aufbau eines neuen

Giebels um den Gebäude wieder ein „Gesicht“ zur Straßenseite

hin zu geben. Wiederaufbau des „Brüninghauses“ rechts neben

dem Alten Gebäude. Mit einem Pavillon als Bindeglied zwischen

den Gebäuden, der auch als Unterstand z.B für durchreisende

Fahrradfahrer oder bei zentralen dörflichen Festlichkeiten

genutzt werden könnte. Das Brüninghaus könnte dann die

Heimatstube aufnehmen und im „Stallteil“ einen Gastraum für

Veranstaltungen (Konzerte, Lesungen aber auch Familienfeiern

bis 60 Personen) haben. Um sicher zu stellen, dass kein

Wettbewerb zur örtlichen Gastronomie entsteht, sollte der

Gastraum ggf. nur durch die örtlichen Wirte bewirtschaftet

werden dürfen. Diese Variante hätte den Nachteil, dass einige

Parkplätze vor dem Gebäude verloren gehen würden. Der

Spielplatz könnte jedoch in etwa im jetzigen Bereich erhalten

bleiben.

Es wurden die Ausweichmöglichkeiten für neue Parkplätze

diskutiert. Da jedoch die Eigentumsverhältnisse der

umliegenden Grundstücke nicht bekannt waren, wurde Herr

Borchers gebeten, einen Flurkarten – Auszug zu machen und

die Besitzer einzutragen. Liegt inzwischen vor (Anlage).

In diesem Zusammenhang wurde aber auch die Sanierung am

bestehenden Platz diskutiert, wobei in solch einem Fall die

sinnvolle Nutzung weitaus schwieriger zu realisieren ist. Die

Lösung der Verlagerung des Brüning-Hauses ins Dorf wird

allgemein favorisiert, auch wenn der Erhalt des Hauses an

seinem jetzigen Platz aus Denkmalsicht sicher reizvoller wäre.

Da die Eigentumsfrage des Brüning – Hause jedoch nicht geklärt

ist und nicht wertvolle Zeit verstreichen soll, wurde vereinbart,

dass Herr Henckel die Kosten für eine Sanierung des Gebäudes

am bestehenden Platz den Kosten einer Verlagerung ins Dorf

gegenüberstellt.

Mit der KSK ist auf jeden Fall zu sprechen, um deren

Zukunftspläne für die Zweigstelle zu kennen.

4. Gestaltung Pastorentrift „West“

Die Anforderung an die erforderlichen Veränderungen sind

IH

JüP

mensch und region 2


ekannt und wurden kurz wiederholt. Von Herrn Henckel wurde

in der Diskussion ein Vorschlag skizziert, der eine Pflasterung

des gesamten Einmündungsbereichs bei gleichzeitigem Erhalt

der Kastanie und der Sitzgruppe vorsieht. In diesem

Zusammenhang sollte dann auch der jetzt vorhandene

Bürgersteig entlang der L144 (Bereich des Hochbord) neu

gestaltet werden, da der jetzige bereits sehr uneben ist.

Herr Henckel hat zugesagt, einen Entwurf zu fertigen, der die

Gesamtsituation von der Einmündung mit Integration des

Bürgersteigs bis hin zum Neubaugebiet darstellt.

5. Anforderungen an Neugestaltung von Fassaden/Dächern

Zunächst erläutert Herr Henckel an Hand von Bildern, die von

den Odisheimer Häusern gemacht wurden, die verschiedenen

Baustiele, die über die Zeit seit 1870 Anwendung gefunden

haben.

Für das Erstellen eines Gestaltungsratgebers, der insbesondere

die Gestaltung der Dächer und Fassaden im Rahmen der

Förderfähigkeit durch die Dorferneuerung enthält, wurden zwei

Musterbeispiele übergeben. Diese beiden Muster sind von

verschiedenen Planungsbüros erstellt worden (für Steinau und

für Altenboitzen) und sollen uns als Leitline für die Erarbeitung

des „Gestaltungsratgebers für Odisheim“ dienen. Der Plan

(Altenboitzen) des Büros m&r steht unter www.stadt-

Walsrode.de, unter der Rubrik „Bauen & Verkehr“ im Untertitel

„Dorferneuerung“ unter „Down Load zur Verfügung.

Der zweite Plan (Steinau) liegt diesem Protokoll als Anlage bei.

Es wurde vereinbart. Diese Vorlagen durch zuarbeiten, um bei

der nächsten AG – Sitzung die endgültige Fassung zu beraten

und zu verabschieden.

I.Hencke

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AG1

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