Protokoll

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Protokoll

Sitzungssteilnehmer:

S.Dierken, W.Kleine-Limberg, I. Henckel, E.Janssen (zeitw.), J.-

D.Herrmann, R.Borchers, M.Förster, S.Moser, U.Nuthmann,

R.Groeneveld, E.Mori, A.Oest, D.He?, T.Stolter, R.Stolter, J.Plate

Von:

U.Nuthmann, J.Plate

Tel.Nr.: 04756/8042, 850599

Datum: 30.08.2009

Verteiler:

Teilnehmer

Betr.:

Sitzung AG1 und AG-Sprecher am 26.08.2009, Brückenwirt

Odisheim

Pkt. Was Wer Bis

wann

1.

Zur Sitzung war eingeladen worden, um die neue Situation um

das „Brüninghaus“ zu erörtern und neue Möglichkeiten zu

diskutieren.

Darüber hinaus sollte die mögliche Gründung eines

Dorf-Trägervereins

Stand Genehmigung Spielplatz und Infotafeln

Einbindung St. Joost – Denkmal in Touristikkonzept

Bürgerversammlung

besprochen werden.

Frau Nuthmann erklärte sich bereit, Aufzeichnungen für ein

Protokoll zu machen.

2. Gründung eines Dorfvereins

In allen AG`s sind während der verschiedenen Sitzungen

immer wieder Aufgaben und Tätigkeiten benannt worden , die

von einem „Dorfverein“ wahrgenommen werden könnten oder

müssten, ohne das dies weiter konkretisiert worden ist. Daraus

ergab sich die Notwendigkeit, dieses Thema in einem kleineren

Kreis zu besprechen.

Die möglichen Ziele und Aufgaben eines solchen Vereins

wurden deshalb bei den Anwesenden noch einmal abgefragt

und festgehalten.

Danach könnten folgende Ziele und Aufgaben für einen neu

zu gründenden Verein als Leitlinie dienen.

Förderung des kulturellen Lebens

Musik-Veranstaltungen

Lesungen, hochdeutsch und Plattdeutsch

Buchvorstellungen

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Ausstellungen, Kunst und Technik, Historie

Organisation von vereinsübergreifenden

Veranstaltungen zur Stärkung der Dorfgemeinschaft

Traditions- und Brauchtumspflege

Heimatstube

Ortsheimatpfege

St.Joost Denkmal

Öffentlichkeitsarbeit / Kontaktpflege

Ansprechpartner für die Bevölkerung

Interessenaustausch und -Ausgleich mit anderen

Vereinen des Dorfes

Begleitung der Umsetzung der Dorferneuerung in

Odisheim

Übernahme und Fortführung der Aufgaben des

Arbeitskreises und der Arbeitsgruppen der DEO

Fortschreibung und Weiterentwicklung des DEO-

Programms

Da es eine Fülle von Aufgaben ist, besteht kein Zweifel, dass

diese nur von einem von vielen Odisheimern getragenen

Verein erfüllt werden können.

Dazu soll, um niemand zu verschrecken, auf der nächsten

Bürgerversammlung die Gründung eines Vereins sehr

vorsichtig in Aussicht gestellt werden.

Welche Aufgaben letztendlich von solch einem Verein

übernommen werden, muss dann bei der Vereinsgründung von

den Trägern dieses neuen Vereins entschieden und in einer

Satzung festgehalten werden.

3. Brüninghaus

Fam. Brüning hat per Anwalt am 08.08.2009 mitteilen lassen,

das das „Brüningsche Haus“ für die Planungen der

Dorferneuerung nicht zur Verfügung steht.

Da sich Fam. Brüning auf Informationen aus der

Nachbarschaft beruft, die möglicherweise auf einer (gezielten)

Fehlinterpretation des Zeitungsartikels beruht, wurde

vereinbart, Informationen an die Presse nur sehr vorsichtig und

kontrolliert zu geben, auch wenn dieses der zugesagten

Transparenz im DEO – Prozess evtl. entgegen steht.

Es wurden Alternativen zum Brüninghaus diskutiert, die den

Erhalt eines alten Gebäudes mit den angedachten

Nutzungsmöglichkeiten zur Stärkung des Ortskern bieten.

Es wurde das Altenteilerhaus des Hofes Hermann Mangels in

der Deichstraße (5) sowie die Reste des Hauses

„Hämmerling“ diskutiert. Ersteres muss überprüft werden,

letzteres ist als ungeeignet wieder verworfen worden.

Es wurden weitere Möglichkeiten unter Einbeziehung des

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vorhandenen alten Schulgebäudes andiskutiert. Dabei wurden

von Herrn Dierken folgende Klarstellungen gemacht:

Im Rahmen der DEO sollen Ideen und Projekte nach

den Erfordernissen des Dorfes und nicht nach den

Fördermöglichkeiten entwickelt und geplant werden

Gebäudesanierung kann gefördert werden

Ein alleinstehender völliger Neubau könnte nur unter

ganz engen Bedingungen gefördert werden, wenn

dies sehr gut in ein „städtebaulich Konzept“

eingebettet wäre. (und würde max. 50.000€

umfassen)

Es ist aber davon auszugehen das dies eher nicht

gefördert wird, da es dem Gedanken der

Dorferneuerung durch Umnutzung vorhandener

Gebäude widerspricht.

Für die weiter Diskussion der Stärkung des Ortskerns ist

folgendes zu beachten:

Das Interesse der Samtgemeinde am vorhandene

Gebäude hält sich lt. Herrn Borchers „in Grenzen“.

Welche Pläne hat die KSK mit der kleinsten Filiale

im Landkreis? Die Frage bleibt auch relevant, wenn

die SG den vorderen Gebäudeteil nur abreißen

würde, (was mittelfristig geplant ist)

Mit der KSK ist hierüber ein Gespräch zu führen.

Ist ein zusätzlicher Versammlungsraum für ca. 50-60

Personen noch erforderlich.

Die weitere Planung des Ortskerns obliegt der AG 1 und

sollte schnellsten weitergeführt werden. (Termin wurde für den

03.09.2009 vereinbart), Herr Henckel wird zu diesem Termin

bereits einen Konzept – Entwurf mitbringen.

JüP

m&r

4. Spielplatz, Infotafel

Anträge sind noch nicht gestellt, da zunächst ein

Nachtragshaushalt beschlossen werden muss um die

Finanzierung zu sichern. Dies soll auf der nächsten

Ratssitzung am 17.09.2009 erfolgen.

5. St. Joost Denkmal

Die Einbindung des Denkmal St. Joost in ein grö?eres

Gesamtkonzept wurde in der AG 2 am 22.06.09 diskutiert. Das

Ergebnis wurde von Fam. Moser vorgestellt.

Wichtigste Ergebnisse:

Der Sohn von Frau Moser hat Interesse an einer

Mitarbeit in der AG 2, was von allen begrüßt wurde. Die

eröffnet die Möglichkeit, auch noch weitere Jugendliche

für DEO zu gewinnen.

Die Männer vom Morgenstern haben Interesse

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bekundet, in der AG mit zu arbeiten. Das würde die

Möglichkeit für eine größere/breitere Öffentlichkeit

schaffen und zusätzlich evtl. den Zugang zu

Finanzmitteln für Werbematerialien eröffnen. Zum

nächsten Termin der AG 2 sollen Klaus Mertens aus

Stinstedt sowie „Die Männer vom Morgenstern“

eingeladen werden.

Die Männer vom Morgenstern könnten die Möglichkeit

der Einbindung des Denkmals in den Pilgerweg „von

Bremen ermöglichen.

Um nicht auf der Landestraße gehen zu müssen, würde

sich auch ein Weg auf dem Grundstück des

„Brückenwirts“ vom Kanal zum Denkmal anbieten.

S.Moser hat bereits mit Fr. Thieme gesprochen, die eine

grundsätzliche Bereitschaft signalisiert hat.

„Mensch und region“ wird dies noch einmal ansprechen

Die Pastorentrift „Ost“ sollte in der ursprünglichen Form

hergerichtet werden und in einen „Odisheimer

Rundwanderweg“ eingebunden werden. Hierzu wurde

von Fabian Moser bereits ein Konzept erstellt und von

Susanne Moser als Kopie verteilt. Die Pastorentrift

betreffend wurde die Beschaffenheit des Weges im

Zusammenhang mit den künftigen Nutzungen diskutiert

und es wurde für einen neuen Aufbau plädiert, der auch

eine Nutzung durch Fahrradfahrer, Kinder und Ältere

Menschen (mit Rollator) gut möglich macht. So könnte

eine höhere Auslastung und damit Akzeptanz erreicht

werden. Der Weg vom Kanal zum Denkmal St.Joost

würde die Möglichkeit bieten, einen Wegeaufbau wie die

„historische Pastorentrift“ neu zu schaffen.

6. Bürgerversammlung

Ziele der Bürgerversammlung wurden diskutiert.

Es wurde übereinstimmend festgehalten, dass eine

Bürgerversammlung nur stattfinden kann, wenn wir konkrete

Pläne vorstellen können. Dies gilt ganz besonders, nachdem

sich die Situation mit dem Brüninghaus völlig verändert hat.

Erst muss ein neuer Plan für den Ortskern vorliegen, dann

kann eine Versammlung stattfinden. Dies sollte jedoch in den

nächsten 4 bis 6 Wochen möglich sein.

7. Verschiedenes

1. Kostenbeteiligung der Bürgen an den straßenbaulichen

Maßnahmen. Dazu wurden folgende Aussagen gemacht:

Kosten für Maßnahmen an der L144 (Landestraße)

sind von der Gemeinde zu tragen

Ausbau der Pastorentrift „West“, hier handelt es sich

um eine Gemeindestraße und es greift die

S.Moser

m&r

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Ausbausatzung der Gemeinde.

Der

genaue Inhalt ist bis zur Bürgerversammlung zu klären.

Die Ausbausatzung regelt auch die Kostenbeteiligung

der Anlieger.

Es ist davon auszugehen, dass für den Ausbau der

Pastorentrift Kosten auf die Anlieger der Pastorentrift

zukommen werden.

2. Ratsherr J.-D. Herrmann stellt die Frage nach dem Stand

der Genehmigung der geänderten

Geschwindigkeitsbegrenzungen am Lichtenpils.

Lt. Herrn Borchers liegt dies dem Rat der Gemeinde auf der

nächsten Ratssitzung (17.09.09) zur Beschlussfassung vor,

was jedoch bei niemanden auf Verständnis stieß.

Der Antrag sollte nach übereinstimmender Meinung des

Bürgermeisters und des Ratsherrn sowie den weiteren

Beteiligten des Termins bereits nach dem Ortstermin am

05.08.2009 durch Herrn Küver auf den Weg gebracht worden

sein.

JüP/RB

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