Porträt: Hochschwarzwald - Outdoor-Touristik

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Porträt: Hochschwarzwald - Outdoor-Touristik

Hochschwarzwald

Auf dem Dach der deutschen Mittelgebirge

Der Hochschwarzwald mit seinen Seen, Karen, Schluchten und Panoramabergen bildet das Dach der deutschen Mittelgebirge:

Der aussichtsreiche Feldberggipfel (1.493 m) im größten Naturschutzgebiet Baden-Württembergs ist Deutschlands

höchster Gipfel außerhalb der Alpen. Rund um den weit geschwungenen Feldbergstock liegen zwischen Wutachschlucht,

Titisee, Schluchsee und Wiesental Kurorte und Wintersportzentren, verbunden durch attraktive Wanderwege wie den Westweg,

den Schluchtensteig und den Europäischen Fernwanderweg 1, hinzu kommt als Gipfelwanderweg der Feldbergsteig.

Schluchsee, Eisenbach, St. Märgen, Feldberg, Hinterzarten-Breitnau, Titise-Neustadt, Löfngen und Friedenweiler sind die

bekannten Wanderorte der Region Hochschwarzwald.

Feldberg – am Höchsten

Der Feldberg im Hochschwarzwald ist das

höchste Bergmassiv der deutschen Mittelgebirge.

Der weit geschwungene, im Höchsten

(1.493 m) gipfelnde Gneis- und Granitstock

mit seinen aussichtsreichen Weidfeldern und

seltenen P anzen sowie die felsigen Steilhänge

zählen zu den bedeutendsten Geotopen

Deutschlands und bilden das größte Naturschutzgebiet

Baden-Württembergs. In den Karen,

Schmelzwasserrinnen und Tälern, die eiszeitliche

Gletscher in den Flanken ausgehobelt

haben, lassen sich Jahrmillionen Erdgeschichte

wie in einem aufgeschlagenen Buch erleben.

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Panorama-Orientierungstafeln benennen auf

dem Feldberggipfel die Punkte im Blickfeld von

den Alpen bis zu den Vogesen, vom Jura bis

zur Schwäbischen Alb. Besonders eindrucksvoll

ist die Rundschau bis zu den Alpen, auch

die Ziele im Hochschwarzwald entrollen sich in

einem prachtvollen Panoramablick: Die Kuppe

des Belchen, des »Königs« der Schwarzwaldberge,

das von einem Bergkreuz überhöhte

Herzogenhorn, der Aussichtsturm auf dem

Schauinsland, der Titisee mit dem ihn überragenden

Hoch rst.

Wer am Naturschutzzentrum beim Feldberger

Hof am Fuß des Seebucks zu einer Wanderung

über die Gipfelverebnungen antritt, ist

mindestens zwei Stunden unterwegs. Diese

Feldberg-Gipfel sind neben dem Höchsten,

der durch eine Seilbahn erschlossene Seebuck

(1.448 m) mit dem Feldbergturm (Aussichtsturm)

und wunderschönem Tiefblick zum

Feldsee vom Bismarck-Denkmal aus, der bis

weit in den Sommer hinein Schneefelder tragende

Baldenweger Buck (1.460 m) oberhalb

von Zastler Loch und Rinkendobel sowie der

Mittelbuck (1.472 m) über dem Zastler Loch –

alle sind exzellente Wanderziele mit eigenen

Charakteren.


AUF EINEN BLICK

MARKIERUNG Die Wege sind mit farbigen Rauten

markiert. Die gelbe Raute steht für lokale Wanderwege,

die blaue Raute für Zugangswege, die anderen

Rauten markieren Fernwanderwege, z. B. die

rote Raute den Westweg). Hinzu kommen die Logos

von Feldbergsteig, Schluchtensteig usw.

KARTEN Rad- und Wanderkarte Hochschwarzwald

1:50.000, ISBN 978-3-89920-419-3, PUBLICPRESS

www.publicpress.de

ADAC Wander & RadKarte 1:30.000 Blatt 15 Hochschwarzwald.

URLAUBSANGEBOTE S. 250 - 253

ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR

Der Hochschwarzwald ist nahezu lückenlos durch

Bahnen, Busse, Wanderbusse und Bergbahnen erschlossen.

Internetfahrpläne:

Elektronische Fahrplan-Auskunft (www.efa-bw.de)

SüdbadenBus GmbH (www.suedbadenbus.de)

Regio-Verkehrsverbund Freiburg (www.rvf.de)

BAHN Die Höllentalbahn Freiburg im Breisgau –

Titisee-Neustadt – Donaueschingen und die von

ihr abzweigende Dreiseenbahn Titisee – Bärental –

Seebrugg sind die wichtigen Bahnlinien.

KONUS Gäste mit KONUS-Gästekarte haben freie

Fahrt in Bussen & Nahverkehrsbahnen

INFOS & UNTERKUNFT

Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Freiburger Straße 1

D-79856 Hinterzarten

Tel. +49 (0)7652 120695

www.hochschwarzwald.de

www.wanderbares-deutschland.de

Wege Nr. 24, 106, 54

WEGEBETREUUNG

Schwarzwaldverein, www.schwarzwaldverein.de

BADEN WÜRTTEMBERG

Wutachaustritt

Feldsee – sagenumwobener Karsee

Der Feldsee (1.109 m) am Feldbergsteig ist ein

nahezu kreisrunder Karsee in der Nordost anke

des Feldbergmassivs. Ein Rundwanderweg

führt um den 34 Meter tiefen, von Laubbäumen

und Tannen gesäumten See mit malerischen

Aufblicken auf die hellen Gneisfelsen, die das

von Gletschern geschaffene Kar auf drei Seiten

umgeben. Durch diese Felsen führt der Felsenweg,

einer der urtümlichsten Wurzel- und Felssteige

des Schwarzwalds. Dieser Felsabbruch

bildet einen der mächtigsten unsichtbaren »Zu-

üsse« des Sees: Alljährlich im Winter bildet

sich dort oben eine mächtige Wächte, die beim

Abbruch als Lawine abgeht, durch die Tauernrinne

fährt und bis auf den Grund des Karkessels

durchbrechen kann. Aus diesem Grund ist

der durch die Karwand führende Felsensteig

bei Schneelage gesperrt.

Westweg – Wanderklassiker des Hochschwarzwalds

Vom aussichtsreichen Thurner-Wirtshaus beim

Wallfahrtsort Sankt Märgen führt der Westweg

im Gleichlauf mit dem Europäischen Fernwanderweg

1 in einer erstklassigen Panoramawanderung

durch ein Hochland mit alten Schwarzwaldhöfen

und superben Ausblicken auf die

höchsten Schwarzwaldberge zum Titisee, dem

größten Natursee des Schwarzwalds. Hier verzweigt

er sich in eine West- und eine Ostroute.

Die Westroute führt an der Adlerschanze

von Hinterzarten vorbei, erreicht am Feldberg

(1.493 m) die höchste Landmarke der deutschen

Mittelgebirge und leitet am Notschrei-

Pass und am Höhengasthof Wiedener Eck

vorbei zum aussichtsreichen Belchen, der

mächtigsten Gestalt des Gebirges. Der Oststrang

führt via Herzogenhorn, ebenfalls einer

der schönsten Schwarzwald-Panoramaberge,

über den Kamm zwischen dem Wiesen- und

dem Alb- bzw. Wehratal. West- und Oststrang

lassen sich mit den ausgeschilderten Verbindungswegen

Belchen – Schönau – Weißenbacher

zu einer fantastischen Vier- bis Sechs-

Tages-Tour verbinden (18 Wanderstunden), bei

der 2.300 Höhenmeter im Anstieg und 2.350

Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen sind.

Herzogenhorn – höchstes Gipfelkreuz

Das Herzogenhorn (1.415 m) ist der zweithöchste

Schwarzwaldberg und dank seiner

Felsen und subalpinen Matten einer der aussichtsreichsten

des gesamten Gebirges. Das

Herzogenhorn bildet die höchste Erhebung des

Wer es sportlicher mag, schwingt sich in Seebrugg

in den Sattel und durchfährt den Dreiwww.wanderbares-deutschland.de

Kamms, der das Wiesental und den Hotzenwald

trennt und die Grenze der Landkreise Lörrach

und Waldshut trägt; diesem Kamm, von

dessen historischer Grenzfunktion Namen wie

»Auf der Bernauer Wacht« zeugen, folgt die

Ostvariante des Westwegs. Der Zeiger-Sattel

mit den Quellen von Wiese und Alb trennt Herzogenhorn-

und Feldbergmassiv.

Am Gipfelkreuz – dem höchsten und höchstgelegenen

Gipfelkreuz des Schwarzwalds

– erfasst der Blick alle Berge des Hoch- und

Südschwarzwalds, schweift hinüber zu den Vogesen

und an klaren Tagen bis zu den Alpen.

Markantester Blickfang ist der Feldberg, der

von hier aus einschließlich Sankt Wilhelmer

Hütte und Stübenwasen in Sicht ist, im Südwesten

zeigen sich die Berge beidseits des

Wiesentals mit dem Belchen und dem Blauen

im Hintergrund. Rechts neben dem Seebuck

rotieren ganz klein in der Ferne die Windräder

auf dem Rosskopf, jenseits des Tals der Menzenschwander

Alb erheben sich die Bärhalde

mit dem Zweiseenblick und die an einer kleinen

Rodung erkennbare Schnepfhalde. Eine Panoramaorientierungstafel

benennt die Punkte im

Blickfeld, vom Belchen bis zur Belchen üe und

zur Blümlisalp, vom Säntis bis zu Mönch, Eiger

und Jungfrau, vom Titlis bis zu Pilatus, Rigi und

Mont Blanc.

Sonnenaufgangswanderung auf den

Belchen

Unter den zahlreichen Belchen-Bergen und

-orten im Schwarzwald, in den Vogesen und

im Schweizer Jura haben die fünf höchsten

Belchen-Gipfel sagenhafte Berühmtheit erlangt

als mutmaßliche Sonnen-Beobachtungsstätten

eines vorgeschichtlichen Kalendersystems, der

Schwarzwälder Belchen (1.414 m) am Westweg

ist der am weitesten östlich gelegene. Von

den fünf höchsten Belchen-Bergen lassen sich

an den Hauptwendepunkten des Sonnenjahres

die Sonnenauf- und -untergänge jeweils über

einem der anderen Belchen beobachten. Im

Sommer werden zum Schwarzwälder Belchen

Sonnenaufgangswanderungen veranstaltet:

Los geht´s in der magischen Dämmerung vor

Sonnenaufgang, der Zeit der Feen. Nach dem

Sonnenaufgang wartet im Belchenhaus das

üppige Frühstücksbuffet mit Alpenblick.

Titisee – größter Natursee des Schwarzwalds

Der Titisee ist mit 1,1 Quadratkilometer der

größte Natursee des Schwarzwalds und dank

der Aussicht bis zum Feldberggipfel sowie der

Wassersport-, Wander- und Radtourenmöglichkeiten

ein Traumziel zu jeder Jahreszeit. Der

im Feldseekar entspringende Seebach speist

mit kristallklarem Bergwasser den zwischen

bewaldete Berghänge eingebetteten eiszeitlichen

Moränenstausee, der Aus uss des Titisees

ist die Gutach, die sich unterhalb von Neustadt

mit der Haslach zur Wutach vereinigt und

den großartigsten Canyon des Schwarzwalds

ausgewaschen hat.

Strandbad, Bootverleih, Segeln und Surfen,

Westweg, Europäischer Fernwanderweg 1,

Querweg Freiburg – Bodensee, Drei-Seen-

Radweg und Schwarzwald-Radweg, Strandpromenade,

gehobene Gastronomie und

Shoppingmöglichkeiten im heilklimatischen

Kurort Titisee: Dieser Vielfalt an Erlebnismöglichkeiten

verdankt der Titisee die Krone unter

den Schwarzwald-Seen.

Schluchsee – Wassersportparadies

Der 1932 aufgestaute Schluchsee ist der größte

Schwarzwaldsee und das bedeutendste

Wassersportparadies des Hochschwarzwalds.

Seine fast ganz unverbaute Uferlinie macht ihn

zu einem Eldorado für Wanderer und Radwanderer,

seine Naturstrände locken im Sommer

Badegäste von nah und fern.

Ursprünglich war der Schluchsee wie der Titisee

ein natürlicher See: In einer von Gletschern

ausgehobelten Senke sammelte sich

nach dem Ende der Eiszeit das Wasser.

Der Europäische Fernwanderweg 1 folgt dem

Nordufer des heutigen Stausees, der sich auf

bequemen Wegen auch mit dem Rad umrunden

lässt. im Radwegenetz ist er Ausgangspunkt

des Drei-Seen-Radwegs zum Windgfällweiher

und zum Titisee.

Dreiseenwege

Bei all den vielen Seen im Hochschwarzwald

darf auch ein Seenweg nicht fehlen: Von

Seebrugg am Schluchsee am Endpunkt der

Dreiseenbahn führt die abwechslungsreiche

Dreiseenwanderung zum Windgfällweiher und

hinab zum Titisee. An den Bahnhöfen Aha, Altglashütten

und Bärental lässt sich die bequeme

Wanderung unterwegs abbrechen.

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SCHWARZWALD


Blick auf den Schluchsee

Wutachschlucht

Seen-Radweg, dessen neue Routenführung

als vierten See den Feldsee tangiert.

Der von Wald und Mooren umgebene Windgfällweiher

ist ein Bade- und Angelgewässer

mit Strandbad sowie mit Barschen, Hechten,

Karpfen und Forellen und sommerlichem Seerosenschmuck.

Die Lage im Wald und die Wasserzufuhr aus

dem Feldberggebiet – durch einen 10 Kilometer

langen Hangkanal, der teilweise als Stollen

ausgebaut ist – machen die Wassertemperaturen

für Warmbader ungeeignet, sodass hier

meist eine ruhige Stimmung herrscht mit im

Vergleich zu Schluchsee und Titisee geringen

Besucherzahlen.

Wutachschlucht – Wanderabenteuer in

Deutschlands größtem Naturpark

Im Naturpark Südschwarzwald liegt dieses

Engtal der oberen Wutach, welches drei

schluchtenartige Abschnitte bildet, die sich

über 33 Flusskilometer erstrecken.

Hinzu kommen nochmals 8 Nebenschluchten

mit einer Gesamtausdehnung von 17 Kilometern.

Die Erschließung mit Wanderwegen der 60 bis

170 Meter tiefen Schluchten begann bereits

um 1890. Der Schluchtensteig ist heute wohl

der bekannteste Wanderweg, der die Wutachschlucht

durchzieht.

Mehr Informationen auf Seite 36 und 38.

HIGHLIGHTS

Naturschutzzentrum

Haus der Natur

Das Haus der Natur am Feldberg ist das turschutzzentrum des Hochschwarzwalds und

des Naturparks Südschwarzwald sowie der

Na-

Sitz des Feldberg-Rangers. rs. Es informiert in

einer Dauerausstellung über schichte, Wald- und Weidewirtschaft und Na-

Landschaftsgeturschutz

und veranstaltet Führungen, Naturerlebnistage,

Schneeschuhtouren, Vorträge und

Seminare. Im 3D-Kino laufen Filme über den

Naturpark und den Feldbergsteig, im Feldberggarten

neben dem Gebäude wachsen für das

Feldberg-Naturschutzgebiet charakteristische

P anzen. www.naturschutzzentren-bw.de

Aufstiegshilfe

Feldbergbahn

Die Feldbergbahn ist eine Kabinenseilbahn

vom Parkplatz am Feldberger Hof (1.260 m)

zum aussichtsreichen Bismarck-Denkmal

(1.447 m) auf dem Seebuck, dem Ostgipfel

des Feldbergmassivs. Von der Bergstation ist

in wenigen Minuten der Feldbergturm (Aussichtsturm)

auf dem Seebuck und in etwa einer

Dreiviertelstunde der Feldberggipfel (1.493 m)

erreichbar. Die Feldbergbahn befördert auch

Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen.

Kurort

Lenzkirch

Siehe Seite 39

Botanik

Hinterzartener Moor

Das Hinterzartener Moor ist mit einer Fläche

von rund 70 Hektar der größte Hochmoorkomplex

im Naturpark Südschwarzwald. Mehrere

mit Informationstafeln versehene Wanderwege

führen zu den Schönheiten und Besonderheiten

des Moors, das zu jeder Jahreszeit

besuchenswert ist: Bei Schneelage bildet die

Struktur aus hohen Blüten und dazwischen

liegenden Schlenken reizvolle Strukturen, im

Frühsommer wirken die Fruchtstände des

Wollgrases wie Tausende weißer Farbtupfer,

und im Herbst erstrahlen die Heiden und die

Blätter der Birken in prachtvollem Rot.

Mit kleinen Kindern

Wichtelpfad

Der Wichtelpfad im Auerhuhnwald ist der Naturerlebnispfad

für Kinder im Naturschutzgebiet

Feldberg. Er beginnt beim Naturschutzzentrum

»Haus der Natur« in unmittelbarer Nähe

der Bushaltestelle »Feldberger Hof«. Das Naturschutzzentrum

bietet Führungen auf dem

Wichtelpfad an, Eltern können gegen eine geringe

Gebühr Rückentragen ausleihen; für Kinderwagen

ist der Wichtelpfad ungeeignet. Zwei

Stunden sollten für die Begehung des 1,8 Kilometer

langen Pfads eingeplant werden, wegen

des Schneereichtums am Feldberg ist er erst

ab etwa Juni gefahrlos begehbar. Entlang des

Pfads halten hölzerne Wichtel nach dem Auerhahn

Ausschau. Über die Wichtel sollen Kinder

einen Bezug zum Wald und seinen Bewohnern

erhalten, durch interaktive Elemente wie ein

Waldgeräusche-Hörrohr soll ihr Verständnis für

die Geheimnisse und Schönheiten des Hochschwarzwaldes

geweckt werden.

www.wichtelpfad.info

Winterwandern

Schneeschuhtouren

Im Winter veranstaltet das »Haus der Natur«

geführte Schneeschuhtouren. Die Teilnahme

ist kostenlos, nur die Leihgebühren für die

Schneeschuhe fallen an. Die Schneeschuhwanderungen

führen über den breiten Feldbergrücken

zum Feldberghöchsten und sind

auf die Fitness der jeweiligen Teilnehmer ausgerichtet.

Wer möchte, kann auch auf eigene

Faust losziehen und sich nur die Schneeschuhe

leihen.

Vespern am Unterkrummenhof

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Landsitz in Hinterzarten

Auf dem Feldbergsteig


Wanderwege

Für Einsteiger: Feldbergsteig

Der Feldbergsteig ist der attraktive Kurz-Wanderweg

über das höchste Bergmassiv des

Schwarzwalds. Mit nur 12,5 Kilometer Länge

und 500 Höhenmetern im Anstieg eignet sich

die abwechslungsreiche Panorama-, Hüttenund

Wurzelpfadrunde, für die passagenweise

Trittsicherheit erforderlich ist, bestens als Einstieg,

um erste Bekanntschaft mit den Schönheiten

des Hochschwarzwalds zu schließen:

Die höchstgelegene Schwarzwald-Almhütte

und weitere rustikale Bergwander-Einkehrhütten

be nden sich ebenso am Weg wie der felsenumkesselte

Feldsee, urwaldähnliche Waldstücke

und der aussichtsreiche Feldberggipfel,

die urtümlichste Waldpassage ist der Sägebachschlag-Steig

unterhalb der Baldenweger

Hütte. Ausgangspunkt ist das Haus der Natur

am Feldberger Hof. www.feldberg-steig.de

Qualitätsweg: Westweg

Der älteste Höhenweg des Schwarzwalds

führt im Hochschwarzwald vom Thurner-

Plateau zum Titisee und verzweigt sich dort

in zwei nach Basel weiterführende Stränge.

Qualitätsweg: Schluchtensteig

Im Hochschwarzwald führt der Schluchtensteig

durch die Wutachschlucht in den Luftkurort

Lenzkirch und über den aussichtsreichen Bildstein

zum Schluchsee, wo der Aufstieg durch

die Muchenland-Wälder zu den Panoramawiesen

von Blasiwald beginnt. Beschreibung

des auch mit Kindern großartig zu bewandernden

Schluchtensteigs: Seite 36

Europäischer Fernwanderweg 1

Vom Thurner-Wirtshaus folgt der E1 dem Westweg

bis zum Titisee und schließt sich dort der

Westweg-Ostvariante via Bärental zum Zweiseenblick

auf der Bärhalde an. Am Caritasheim

trennt er sich vom Westweg und leitet – ab

Feldberger Hof im Gleichlauf mit dem Schluchtensteig

– zum Feldberggipfel.

Nach dem aussichtsreichen Feldberg-Abstecher

geht es zurück zum Caritasheim und in

einer prachtvollen Waldwanderung hinab zum

Schluchsee, wo im gleichnamigen Ort die Höhenüberschreitung

in den Luftkurort Lenzkirch

beginnt.

Von Lenzkirch leitet der E1 im Gleichlauf mit

dem Mittelweg weiter zum Hierabrunnen und

schließt sich dort dem Querweg Freiburg – Bodensee

durch die Wutachschlucht an.

Querweg Freiburg – Bodensee

Eine attraktive Kamm- und Steilhangwanderung

über dem Höllental auf fast durchgehend

naturnahem Wurzelpfad bildet den Auftakt des

Querwegs im Hochschwarzwald: von Buchenbach

im Dreisamtal steil hinauf zum aussichtsreichen

Pfaffeneck, weiter zum Posthalde- und

zum Piketfelsen, ehe am oberen Eingang der

Unterkrummenhof am Schluchsee

Ravennaschlucht der Abstieg in den Kurort

Hinterzarten beginnt.

Hier leitet er hinauf zum aussichtsreichen

Scheibenfelsen an der Adlerschanze und durch

Wald hinab zum Titisee, wo der steile Aufstieg

zum Gasthof »Waldhaus« am Rand des Lenzkircher

Höhenluftkurorts Saig und zum Berggasthaus

am Aussichtsturm auf dem Hoch rst

(1.190 m) beginnt.

Vom Hoch rst folgt der Querweg kilometerweit

in völliger Waldesstille dem Kamm zwischen

dem Haslachtal und der dem Titisee entströmenden

Gutach, nimmt am Hierabrunnen den

von Lenzkirch heraufführenden Europäischen

Fernwanderweg 1 auf, tritt am Franzosenkreuz

in aussichtsreiche Bergwiesen und leitet hinab

in den Luftkurort Kappel und in die Wutachschlucht.

St. Märgen

8 km Westweg

Horben

31

Mittelweg

Breitnau

1190

Oberried

Eisenbach

Donaueschingen

Querweg

Weißtannenhöhe

Sölden

Freiburg-

Schauinsland Bodensee

500

Titisee-Neustadt

Kirnbergsee

31

Hinterzartener

Erlenbacher 1198

Friedenweiler

Bräunlingen

Dittishausen

Hüfingen

1284

Hinterwaldkopf

Moor

N

Hütte

NSG

Schwarzwaldpark

31

Hinterzarten

Hochfirst

5 km

Bergwildpark Tote Mann

31

Steinwasen

1321 Feldbergsteig

Saig brunnen

1190 Hiera-

Döggingen

Adlerschanze Titisee

Röten-

Löffingen

Notschrei

Feldberg

Feldberg

315

1493

Kappel

Feldsee

bach

27

Trubelsmattkopf

1386

Bärental Drei-Seen-Weg

Unadingen

Mundelfingen

1281 Stübenwasen

Wichtelpfad Falkau

Todtnauberg

Seebuck

Altglas-

Windgfäll-

Lenzkirch

Bachheim

Göschweiler

Münstertal

1448 Caritasheim

Schwarzwald

hütten weiher

Löffelschmiede

Blumberg

Wiedener Eck

Feldberger Hof

Wutachmühle

Westweg

317 Herzogenhorn Zweiseenblick

Gündel-

Boll

Wutach

Wieden

Bildstein Mittelweg

Wutachaustritt

Westvariante

Belchen

Todtnau 1415

Bf Aha Riesenbühl

1349

wangen Schattenmühle

Querweg

Schluch-

Schnepfhalde

1097

1414

Spießhorn

Belchenhaus

Westweg

1299

Münchingen Freiburg-Bodensee

see

Aitern

Ostvariante

Schluchtensteig

Seebrugg Heimatmuseum im Schwarzwald

Faulenfürst

Schluchtensteig

Bernau

Drei-Seen-

Bonndorf

Sauschwänzlebahn

Blößling

Weg

Neuenweg

„Hüsli“

1309

Muchenland

Rothaus

315

Grimmels-

314

Schönau

Blasiwald

hofen

im Schwarzwald

Grafenhausen

Bürchau

H o t z e 500 n w a l d

Gemeinden der Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Neumagen

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E1

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B. Alb

Ravennaschlucht

E1

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E1

Schluchsee

Blick auf den Feldberg

Haslach

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Schwarza

E1

E1

Mettma

E1

Gutach

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Rötenbach

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Steina

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Unterwegs auf dem Schluchtensteig

Höllentalbahn

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Gauchach

Wutach

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Ehrenbach

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SCHWARZWALD

BADEN WÜRTTEMBERG

www.wanderbares-deutschland.de

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