FLOHMARKT - Fabrik Hamburg

fabrik

FLOHMARKT - Fabrik Hamburg

PROGRAMM MÄRZ 2012

Malia

am 14.3.2012 in der FABRIK

Nr. 381

KOSTENLOS

23. Februar 2012

3/12

Foto: Tim Barrow


2

Kinder und Jugendliche

Das Geheimnis

der Perlen

Seit fast 35 Jahren finden die kleinen und großen

Besucher, mindestens einmal in der Woche,

bei uns in der Fabrik einen Tisch mit vielen

Perlen vor. Mindestens 7 große Kästen mit je 15

kleineren Boxen, befüllt mit roten, grünen, blauen,

lila Perlen..., in verschiedenen Größen,

Formen und unterschiedlichen Charakteren.

Es glitzert, blinkt, kommt stumpf daher und findet

mit den kleinen Künstlern jeweils seine eigene

Zwiesprache. Die Freude, sie auszusuchen

und zu einem eigenen Werkstückchen gestalten

zu können, löst, glaube ich, jedes Mal einen

starken Schaffensimpuls aus. Ketten und

Armbänder auffädeln kennt ja jeder, aber am

liebsten mögen die Kinder das Perlenweben.

Zuerst kommt das Einrichten: der Perlenwebrahmen

wird bespannt und die Frage geklärt, ob

3, 5 oder 7 Perlen in das Armband sollen, denn

entsprechend viele Fäden müssen gespannt

werden. Der Rahmen ist denkbar einfach: Drei

Brettchen zusammengeleimt und mit ein paar

Nägeln versehen. Ist der Rahmen bespannt,

folgt das Einfädeln. Die Resultate sind aufschlussreich,

oft hat ein Kind noch nie eine

Nadel in der Hand gehabt und weil das Nadelöhr

sehr schmal ist, ist das natürlich gar nicht

einfach. Aber wir üben jedes Mal wieder und ich

verrate den Einfädeltrick (nein, kein Einfädler!).

Manche sind auch überaus geschickt und helfen

dann gerne mal den anderen.

Endlich kommt das Aussuchen der Perlen!

Weiß, pinkrosa und hellblau sind der Renner

aber auch sehr eigenwillige Farbzusammenstellungen.

Was zieht die Kinder so zu den

Perlen? Nach meiner Erfahrung ist es das

Abtauchen, alles Andere tritt zurück, man ist bei

sich, gleichzeitig entsteht etwas, was man selbst

gebrauchen kann. Es kann ein Geschenk sein für

Freunde oder die Eltern.

Die Teilnehmer kommen schon zum Perlentag

mit dem Vorsatz, ich brauche heute ein

Armband für meine Tante, sie hat (oder hatte!)

Geburtstag. Wenn die Motivationswelle hoch

ist, möchten sie am liebsten gleich 3 Schmuckbänder

an einem Nachmittag machen. Aber das

schaffen die wenigsten, denn der Wunsch nach

viel macht Stress und außerdem ist es ja nicht

nötig, sie haben ja Zeit bis zum nächsten Mal.

Das ist eine der wirklich guten Eigenschaften

unserer offenen Arbeit: die Verlässlichkeit. Wir

heften einen Zettel an die Arbeit und selbst

wenn das Kind lange Zeit nicht kommt, heben

wir sie auf, bis es wieder danach fragt.

Manchmal erinnere ich auch daran, denn sie

hatten es vergessen.

Kinder, die schon einen gewissen „Geduldspegel“

aufgebaut haben, können nach dem

Weben auch das Sticken lernen, was viel langwieriger

ist und viele „Aufhebestunden“

braucht, aber das Resultat ist dann sehr zufrieden

stellend und macht glücklich.

Gerade haben wir ca. 15 Stickarbeiten im

Wartestand und die Kinder sind im Alter von 7

bis 16 Jahre.

Für das Sticken gibt es extra Perlenschätze,

nämlich die großen Besonderen, bedampfte, silbermetallische,

hexagon oder die, die aussehen

wie echte Perlen. Aus meinen privaten Kästen

gibt es manchmal auch Strasssteine, alte

Metallperlen und andere Begehrlichkeiten. Die

gestickten Arbeiten werden zu Portemonnaies,

Taschen oder Halsschmuck verarbeitet mit

Leder, Seidenstoffen, Reißverschlüssen und

Kordeln.

Das Fertigstellen ist noch mal ein richtiger

Angriff auf die Geduld, aber danach sind die

Kinder schlauer als vorher.

Überhaupt beruhigt das Arbeiten mit der Hand

und ist ein richtiger „Neinvermeider“.

Mittwochs ist Perlentag, wer möchte, kann vorbeikommen

und es ausprobieren.

(Katharina Dietrich)

FABRIK im

März

Im März starten wir mit unseren

Gartenprojekten. Wir wollen mit allen

interessierten Kindern Tomaten, Kürbisse

und Bohnen vorziehen. Da es draußen

noch zu kalt ist, finden alle

„Vorzugsaktivitäten“ in der FABRIK statt.

Außerdem wollen wir mit Euch:

• Pflanzensamen aussäen und ihr

Wachstum beobachten,

• unsere Handpuppengruppe erweitern,

um mit Euch und Euren Puppen ein

Theaterstück einzustudieren,

• basteln zum Osterfest,

• nach eigenen Ideen töpfern,

• mit Perlen weben und sticken,

Täschchen und Armbänder gestalten,

• in der Malschule mit Aquarellfarben

Miniaturbilder malen

• und natürlich wie immer Inliner und

Roller fahren, Tischtennis spielen und am

Kicker kleine Turniere veranstalten

u. v. a. m.

Wir freuen uns, wenn Ihr vorbei kommt:

Jutta, Yilmaz, Katharina (auch Kaa

genannt), Petra, Katharina und Arne

Die FABRIK ist geöffnet

Montag bis Freitag

von 12 bis 18 Uhr.

Tel.: 39 10 71 31

Sprach- und Lernförderung

Montag bis Donnerstag

von 15:00 bis 16:30 Uhr

Hausaufgabenhilfe

Montag bis Donnerstag

von 16:30 bis 18:00 Uhr

Töpferei

ACHTUNG: seit Januar 2012

geänderte Zeiten in der Töpferei:

für Kinder und Jugendliche

Montag von 12 - 18 Uhr,

Freitag von 12 - 18 Uhr

für Jugendliche und Erwachsene Montag

und Freitag von 18.30 bis 22.00 Uhr.

Tel.: 39 10 71 21


Programm

Malia

Die Nobelpreisträgerin Toni Morrison feierte

Nina Simone einst mit dem Ausspruch, dass sie

„unser Leben gerettet“ habe, hatte Simone doch

mit ihren Songs die Bürgerrechtsbewegung der

Sechzigerjahre motiviert und inspiriert. In ihren

Liedern erfuhr die Welt in seltener Offenheit

den Ausdruck von Wut, Kraft und Selbstzweifel,

als mit dem Tod von Martin Luther King der

Traum von einer friedlichen Gesellschaftsveränderung

zugunsten eines schwarzen

Amerikas für lange Zeit begraben wurde. Wie

Duke Ellington und Miles Davis lehnte auch

Simone das Wort Jazz für ihre Musik ab, weil es

für die meisten Weißen „schwarz und Dreck“

bedeuten würde: Sie hingegen spielte schwarze

klassische Musik. Als Malia Jahrzehnte später

mit ihrem französischem Trio „Black Orchid“ als

eindringliches und selbstbestimmtes Tribut-

Album für Nina Simone aufnimmt, schließt sich

für sie ein Kreis. An Nina Simone bewundert

Malia genau jene Gabe, die scheinbar einfachen

Dinge des Lebens, den Schmerz und die

Leidenschaft, die Liebe und den Tod, zu etwas

ganz Großem und Eigenem zu machen. Tiefe

Gefühle, die von der Stimme transportiert werden,

gute Texte, deren Poesie ganz unterschiedliche

Lebenswelten zu durchdringen vermag.

Malia fasziniert die menschliche Wärme, die in

Ninas Musik so präsent war. „Wenn Nina

Klassiker wie ‚Don’t Explain’ und ‚Porgy’ singt,

spürt man genau, wie sie durch ihre

Interpretationen zu ihren Songs wurden. Das

Leiden und die Rechtlosigkeit der schwarzen

amerikanischen Frau war ein Thema, das Nina

damals sehr beschäftigt hat und sie hat sich

engagiert. Doch was mich heute berührt, ist,

dass ihre Songs auch dann noch gültig sind,

wenn sich die sozialen Umstände verändert

haben. Das meine ich mit menschlicher Tiefe,

wenn man unterdrückt wird, muss man kämpfen.“

Malia wollte ein Balladenalbum aufnehmen

und deshalb erscheint selbst bei einem

innerlich freudestrahlenden Song wie „My Baby

Just Cares“ das Tempo halbiert. Bei den großen

Songs, die Malia für ihr Album ausgesucht hat,

geht es in immer wieder neuen Variationen um

Liebe und verpasste Möglichkeiten und um

Texte und Melodien, die direkt ins Herz treffen.

„Was Nina Simone so groß gemacht hat, war

ihre künstlerische Fähigkeit, den Rassismus zu

überwinden.“ Malia wuchs in Malawi auf, ihre

Mutter war schwarz, ihr Vater ein weißer Brite.

Malawi war als ehemalige britische Kolonie

stark von Segregation und Rassimus geprägt,

dass ihre Eltern zusammenlebten, war nicht vorgesehen

und brachte Probleme mit sich. Das

Leben in der Ex-Kolonie beschreibt Malia als

geschlossen und weltfremd, vom Westen abgeschottet,

„wie in einer Blase“. Erst als sie mit 14

nach London umzog, öffnete sich die Welt. Als

sie dort später in einem Jazz-Restaurant arbeitete,

lernte sie die Musik lieben, die sie heute

selbst singt. Sie entdeckte Billie Holiday, Sarah

Vaughan, Ella Fitzgerald, die Jazz-Community

wurde zu ihrer neuen Heimat. „Songs wie

‚Strange Fruit’ und ‚Young, Gifted and Black’

lehrten mich, stark und stolz zu sein. Ich

brauchte Duran Duran nicht, für mich wurde der

Jazz zum Soundtrack meines Lebens.“ Und nun

bewahrt sie jene Melodien von minimalistisch

berauschender Größe und spitzt sie mit eindeutigen,

beschwörenden Rezitationen noch zu.

Wenn Malia heute Nina Simone singt, denkt sie

an eine schwarze Orchidee. Selten, schön,

mächtig, mystisch, außerirdisch schwarz, überwältigend.

FABRIK 14.3.12 21:00

3


4

moe.

Support: Cosmic Finger

Als Gitarrist Al Schnier einmal gebeten wurde,

die Musik von moe. für all diejenigen zu

beschreiben, die noch nie von der Band gehört

hatten, sagte er: „Unsere Musik ist ein Zusammenschluss

vielfältiger Spielarten der Rock-

Geschichte - alle ausgekotzt und recycelt durch

die Augen, Ohren und Hände meiner Bandmitglieder,

die das alles mit einem gewissen

Sinn für Abenteuer und Humor angehen und

die ihrem unstillbaren Verlangen folgen, bis

ganz an die Grenzen zu gehen.“ Die Geschichte

der Band begann im Oktober 1989, als die

Studenten Chuck Garvey, Rob Derhak und Ray

Schwartz erstmals zusammen kamen, um auf

Wunsch eines Freundes auf dessen Halloween-

Show zu spielen. Das 1992 veröffentlichte

Debüt-Album „Fatboy“ etablierte die Band sogleich

als einen Liebling der sogenannten „Jam-

Band- und Improvisations-Rock-Szene“ und

sorgte dafür, dass die fünf Jungs „Blut leckten“.

Knapp zwei Jahre später, im Frühjahr 1994, nahmen

moe. dann ihr zweites Studioalbum

„Headseed“ auf - dafür kündigten die Bandmitglieder

fast zeitgleich ihre Jobs und zogen

gemeinsam nach Albany (New York), um sich

hier ganz ihrer geliebten Musik widmen zu können.

Und es sprach sich schnell herum, dass es

moe. vor allem live so richtig drauf haben.

Nannte man die Anhänger der „Grateful Dead“

moe.

JJ Grey & Mofro

seinerzeit „Dead Heads“, so

bezeichneten sich begeisterte

moe.-Fans bald als „moe.rons“ -

und die „moe.rons“ folgen

„ihrer“ Band immer gerne zu

Konzerten oder großen Festivals.

Mit erstaunlicher Regelmäßigkeit

haben die fünf Jungs

von moe. alle zwei bis drei Jahre

ein neues Album veröffentlicht

und gleichzeitig durch zahlreiche

Konzerte ihre Fanschar konstant

vergrößert - jetzt wagen

sie auch den Sprung über den

„großen Teich“ und wollen es hier

in Europa probieren.

FABRIK 22.3.12 21:00

Er ist stets ein bisschen heiser und er

lispelt leicht. Beste Voraussetzungen, es als

Sänger zu versuchen, solange man sich

vom Mainstream-Pop fern hält. Das hat

John Grey Higginbotham konsequent

geschafft, weil er sich von Anfang an für

den guten, alten Zwölftakter Blues entschied

- allerdings nicht für dessen

Reinkultur-Version. Irgendwie klingt jeder

Song des Mannes aus Jacksonville, Florida,

durchaus nach Blues, immer aber auch

nach mehr, nach etwas anderem. Mal

stampfen feuchtwarme Bläsersätze durch

seine Songs, wie einst Ike Turner sie so lässig

arrangierte, dann plötzlich erahnt man

die geographische Nähe Floridas zu

Jamaica auch musikalisch und im nächsten

Moment klingt jener Kerl, der sich

heute JJ Grey ujd seine Band Mofro nennt,

nach den alten, schroffen Houserockin’-

Klängen eines Hound Dog Taylor oder RL

Burnside. Kennern des Genres nötigt schon

das Plattenlabel, bei dem Grey unter

Vertrag ist, einigen Respekt ab: Alligator

Records gehört schon lange zu jenen

Talentschmieden, deren Platten man sich

Cosmic Finger

nach dem Labelnamen mindestens so gern

kauft wie aus Kenntnis seiner Künstler.

Alligator, das heißt mindestens besser als

der Durchschnitt, die Wahrscheinlichkeit

ist groß, dass ein Produkt aus diesem

Hause Maßstäbe setzen kann. Für die

Alben des JJ Grey trifft dies jedenfalls zu,

nach einem schwachen Album des 44-

Jährigen fahndet man vergebens, selbst

die Suche nach einem missglückten Song

gleicht der nach einer Stecknadel im

Heuhaufen. In welchen musikalischen

Koordinaten sich Grey bewegt, lässt sich

anhand zweier Bands beschreiben, die in

einem Fall wie er aus Jacksonville, im

anderen aus dem 50 Meilen entfernten

Gainesville stammen. Grey musiziert mitunter

mit dem Druck und der Härte von

Lynyrd Skynyrd, besitzt aber auch das

Feingefühl und sprachliche Vermögen von

Tom Petty und seinen Heartbreakers. Dass

er beide im Blues Battle nonchalant auf

der Standspur überholen könnte, spricht

absolut nicht gegen ihn.

FABRIK 8.3.12 21:00


Aufgewachsen ist sie im ländlichen Alabama.

Ihre Eltern waren musikalische Menschen, die in

ihrer Erziehung Eigenständigkeit betonten. Sie

war eine fürchterliche Schülerin, las aber gerne

und liebte Songtexte und eine schöne Melodie.

In ihrem Elternhaus war sie umgeben vom frühen

Country von Hank Williams, Dottie West,

Waylon Jennings und alten Singles der Everly

Brothers, Beatles und Elvis. Die Harmonien, die

ihr schon so früh zuflogen, kamen von ihrer

Mutter, die diesen Rohdiamanten gemeinsam

mit ihrer Schwester Allison auf den morgendlichen

Fahrten zur Schule im eiskalten Alabama

schliff. Mit sieben fing Shelby an Gitarre zu

spielen, als sie dann

Es ist März. Der schrecklich kalte Februar ist vergessen.

Bingo-Ingo alias Imo Chefwirt vom

Treibeis dreht an der Trommel und ölt sie mit

Glück. Er wird heute Abend die Freitagnacht

aufmachen zusammen mit der Bingo-Band, die

zwischen Klang und Abfahrt eine Soundkompresse

legt. TV-Smith, zweiter Gast des

Abends, war der Sänger von den Adverts, einer

Punkband der ersten Unterrichtsstunde im Fach

„ungeschliffen und gut“, ein Fach, in dem die UK

Subs einst Klassenprimus waren und das sie nun

doch schon etwas länger selbst unterrichten.

So...und dieser kleine Schulausflug wird von D-

Jack- Korea-Erwins Karachobürste eingerahmt.

Viel mehr an einem Abend geht nicht. Leute! 20

Uhr 30 geht’s los mit der großen Gewinnpalette

des Bingos! Bis Danny!

Euer Jens Rachut.

Shelby Lynne

UK Subs

von der High School abging, war sie fest entschlossen

unbedingt nach Nashville zu gehen.

Nach fünf Alben brannte Lynne nach einer

Abwechslung vom Nashville System - mit

Erfolg. 2005 gab sie ihr Schauspiel-Debüt als

Mutter von Johnny Cash in „Walk the Line“,

musikalisch war sie da schon längst nicht mehr

für den Country-Mainstream zu vereinnahmen.

Bei ihrem jüngsten Album „Revelation Road“

zeichnete Lynne verantwortlich für das

Songwriting, die Aufnahme und die Produktion

- und brachte das Werk auch gleich auf ihrem

eigenen Plattenlabel heraus.

FABRIK 2.3.12 20:00

FABRIK 16.3.12 21:00

Bingo-Band

KARSTEN JAHNKE

KONZERTDIREKTION

05.03.12 FRIEDA & ANNELIESE

›Das letzte Hemd‹ Fliegende Bauten

07.03.12 JAMES MORRISON

›The Awakening‹ Tour Sporthalle

12.03.12 ENTER SHIKARI

support: Young Guns Markthalle

13.03.12 TINDERSTICKS

›The Something Rain‹ Tour 2012

support: Thomas Belhom

Thalia Theater

15.03.12 HUBERT VON GOISERN

›entwederundoder‹ Tour Docks

16.03.12 MARIA MENA

›Viktoria‹ Tour 2012

Große Freiheit 36

16.03.12 STEEL PANTHER

›Balls out‹ Tour

support: The Treatment Docks

17.03.12 LUCIO DALLA & BAND

in concert 2012 Laeiszhalle

19.03.12 ANDREAS BOURANI

›Staub & Fantasie‹ Tour 2012 Gruenspan

20.03.12 FLORIAN OSTERTAG

›Better Version‹ Tour

support: September Leaves Knust

22.03.12 SCOOTER

›The Big Mash Up‹ Tour 2012 O2 World

24.03.12 LAURA MARLING

support: Pete Roe

Knust

25.03.12 ELOY Markthalle

27.03.12 ELVIS PRESLEY *

›IN CONCERT‹

*Historische Filmaufnahmen mit Live-Band

Sporthalle

29.03.12 DEICHKIND

›Befehl von ganz unten‹ O2 World

30.03.12 RIVAL SONS Uebel & Gefährlich

01.04.12 ALEX WINSTON Knust

02.04.12 LOREENA MCKENNITT

›Celtic Footprints‹ Tour 2012 CCH1

16.04.12 GOMEZ Gruenspan

16.04.12 MANIC STREET

PREACHERS

›International Treasures‹

Greatest Hits Tour Markthalle

18.04.12 MARIT LARSEN

›SPARK‹ live in concert 2012 Gruenspan

20.04.12 HAMEL

›Lohengrin‹ Tour 2012

support: Gabe Dixon Gruenspan

21.04.12 MARLON ROUDETTE

›Matter Fixed‹ Tour 2012 Gruenspan

25.04.12 SKRILLEX

›Grey Daze‹ Tour 2012

Sporthalle

AN INTIMATE EVENING WITH THE

QUINTESSENTIAL

28.04.12 JAMES TAYLOR & HIS BAND

Laeiszhalle

10.05.12 LOSTPROPHETS

Tour 2012 Docks

30.05.12 JAN JOSEF LIEFERS

& OBLIVION

›Soundtrack meiner Kindheit‹ Laeiszhalle

10.06.12 TOM PETTY

& THE HEARTBREAKERS

O2 World

TICKETS: 01805 - 62 62 80*

040 - 413 22 60

www.karsten-jahnke.de

*� 0,14/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. � 0,42/Min.

Karten inkl. Hin- und Rückfahrt mit dem HVV

5


6

Lambchop

Nach vier Jahren veröffentlichten Lambchop

jüngst ihr elftes Album, es heißt „Mr. M“.

Lambchops Mastermind Kurt Wagner - laut FAZ

gibt es „kaum einen gewiefteren Komponisten

in der Popmusik als Kurt Wagner aus Nashville“,

laut NZZ ist „Kurt Wagner einer der besten

lebenden Songwriter“ - hatte nach dem Tod

eines engen Freundes und musikalischen

Kollaborateurs eine Auszeit genommen und sich

auf seinen eigentlichen Beruf, den des Malers,

konzentriert; es entstand eine Serie kleiner

Porträts unter dem Titel „Beautillion Millitaire

2000“ - eines dieser Bilder ziert auch den Titel

des neuen Albums. Bei der Arbeit an dieser

Porträtserie stieß Kurt Wagner auf den

Zusammenhang seiner Malerei mit der neuen

Musik, die er im Kopf hatte, und sein langjähriger

Produzent Mark Nevers schlug ein neues

Soundkonzept vor, auf dessen Live-Realisierung

man sehr gespannt sein darf: Eine Art „Psycho-

Sinatra-Sound“, wie Wagner es nennt, mit offenen

und dennoch komplexen Streicher- und

anderen Sounds, die der Musik eine irrlichternde

Präsenz verleihen. Die Tournee zum neuen

Album führt in große und etablierte Konzertsäle,

aber auch in einige Clubs. Kurt Wagner und

Lambchop lieben die Mischung verschiedener

Ihr erstes deutschsprachiges Album seit 1995,

ergänzt um die großen Erfolge von einst, bringt

Nina Hagen jetzt live auf die Bühne. „Volksbeat“

heißt die aktuelle CD, und so lautet auch das

Tourmotto. Sie beinhaltet neben eigenen

Liedern Songs und Texte von Wolf Biermann,

Konzertstile, ihre Fans lieben Lambchop für ihre

Vielseitigkeit auf allerhöchstem Qualitätsniveau

und wir hier in der Fabrik lieben Lambchop

sowieso.

FABRIK 27.3.12 21:00

Nina Hagen

Bertolt Brecht, Bob Dylan und Dr. Martin Luther

King. „Die Scheibe ist Seventies-lastig, beeinflusst

von der Musik, die mich schon damals

inspiriert hat zum Zusammenhalt, zur Solidarität

mit allen anderen Menschen, die auch in

Frieden und Freiheit leben wollen“, betont Nina

Hagen, geboren am 11. März 1955 in Berlin-

Friedrichshain. Damit kehrt Deutschlands

schrillste und weltweit bekannte Pop-Ikone zu

ihren Ursprüngen zurück - damals, als sie mit

ihrem Debüt „Nina Hagen Band“ (1978) die hiesige

Musikszene durch Lieder an der Schnittstelle

von Punk, Rock, Reggae/Ska & Co. spektakulär

und stimmgewaltig aufmischte. Live ist die

ebenso exzentrische wie einzigartige Entertainerin,

von der es auch eigenwillige Interpretationen

der Klassiker „My Way“ (Frank

Sinatra) oder „Ich weiß, es wird einmal ein

Wunder geschehen“ (Zarah Leander) gibt,

immer ein außergewöhnliches Erlebnis. Zusammen

mit ihrem Quartett (Warner Poland/Gitarre,

Michael Ryan/Bass, Fred Sauer/-

Keyboards, Marcellus Puhlemann/Schlagzeug)

wird der bunte Paradiesvogel 90 Minuten lang

ein Musikfeuerwerk abbrennen, das kraftvoll

und emotional, schräg, trotzig-rotzig und

selbstironisch ist.

FABRIK 26.3.12 21:00


Dubtari

Céu

Das hat Brasiliens Musik hierzulande schon

lange nicht mehr erlebt: Jahrespreis der deutschen

Schallplattenkritik, CD des Monats in den

führenden Hifi-Magazinen, fünfstellige Verkaufszahlen

in den Plattenläden. Die 31-jährige

Céu überflügelt die meisten ihrer Landsleute auf

internationalem Terrain - und hält sich dabei an

kein Klischee. Ihr Mix aus Samba-Poesie,

TripHop und Electronica schickt den Brasil-Pop

ins 21. Jahrhundert, ihr Landsmann Caetano

Veloso bescheinigte der singenden Schönheit

ohne Umschweife, die „Zukunft der brasilianischen

Musik“ zu sein. Zitieren wir zur

Abwechslung mal die San Francisco Weekly:

„Céu beherrscht Melodien, die von der Bossa

Nova und vom Tropicalismo gefärbt sind und

kombiniert sie mit gewagten Stücken, die

Spaghetti-Western, jamaikanischen Dub und

einen Neo-Soul herauf beschwören, der an eine

südamerikanische Sade gemahnt“. Nur ohne

deren Larmoyanz und Verdrossenheit, möchte

man hinzufügen. Mit ihrem neuen, bislang

besten Album - nein, nicht im Gepäck, ganz

bestimmt nicht! - kommt Céu nun erneut in die

Fabrik. Ein wunderbar süffiger Soundtrack, in

dem anachronistische Keyboards wie aus den

Science Fictions der Seventies sich mit

Scratches, Dub- und Reggae-Riddims duellieren.

Wo ein bisschen Surfrock in Stromgitarren aufblitzt,

eine Jazztrompete herumstolziert und

verlorene Melodicas durch den Raum hallen. Wo

bisweilen gar ein wenig zurückgelehntes

Chanson-Feeling aufkommt und die Samba

wenigstens im Hinterhof und nicht, wie sonst zu

oft, an der Strandpromenade gelebt wird. Nicht

ohne Grund hat Herbie Hancock Céu einst zur

Teilnahme an seinem Album „The Imagine

Project“ eingeladen. Machen Sie sich gefasst auf

Tragen wir also Eulen nach Athen: Dubtari ist eine

Hamburger Band, die durch ihren unverwechselbaren

Stil, ein farbenfroher Mix aus Reggae, Dancehall und

Ska garniert mit Einflüssen aus HipHop, Rock und Jazz,

schon auf vielen deutschen Bühnen wie beispielsweise

auf dem großen Open-Air-Reggae-Festival „Summerjam“

ihr Können präsentiert hat. Die achtköpfige Band

eine Reise mit dem Raumschiff in den

Dschungel. Die Welt der Céu klingt wie ein futuristischer

Ausflug auf einen tropischen Planeten

mit wunderlichen Kontinenten in einem Meer

aus Psychedelic Rock, Samba und Lounge. Wenn

Sie verstehen, was wir meinen. Céu ist schlicht

fantastisch, glücklicherweise aber real.

FABRIK 28.3.12 21:00

ist eine bunte Truppe, die ihre Multikulti-

Vorlieben durch ihre Musik ausdrücken möchte.

Mit jamaikanischem Reggae, britischem Ska,

südamerikanischer Salsa und karibischer Soca

bis hin zu afrikanischen Rhythmen und indonesischen

Melodien lädt die Band bei jedem ihrer

Konzerte zur Weltreise ein. Das Album „Intercontinentaloffbeats“

betont zudem die Herkunft

der Bandmitglieder. Auch durch ihre vielsprachigen

Texte auf Deutsch, Spanisch, Englisch und

Indonesisch wird die Mischung der kulturellen

Identitäten hörbar. Bass- und Blaßinstrumente

sowie schwere Beats bringen das Volk vor ihrer

Bühne unweigerlich zum Tanzen.

Nun ist die Band wieder in der ihnen altvertrauten

Fabrik, um eine tobende Tanzparty zu veranstalten.

MC MarcoPhon, Quiandra, Javaman

Syafril, Ivo Jaklic, Czigalle, Base, Robs, Sören

Blazer und das Schue hatten 1999 in der Fabrik

ihren ersten Auftritt und möchten uns nun wieder

beglücken. Das Reggaekollektiv erzählt uns

mit ihrem neusten Album „Subculture“ Reiseanekdoten

aus ihrer Bandgeschichte. Und wer

sie hier schon 2011 gesehen hat, kann hinterher

vor dem Fernseher vielleicht sich selbst noch

einmal sehen: Das Konzert wurde für die DVD

„Dubtari Live in Altona“ mitgeschnitten.

Marie-Claire Schmarsow

FABRIK 31.3.12 21:00

7


MARZ 2012

1.

Donnerstag

2.

Freitag

3.

Samstag

kein

Vorverkauf

4.

Sonntag

8.

Donnerstag

9.

Freitag

10.

Samstag

11.

Sonntag

12.

Montag

14.

Mittwoch

15.

Donnerstag

16.

Freitag

17.

Samstag

kein

Vorverkauf

Einl.: 20 / Beg.: 21 Uhr VVK 17 € AK 21 € F

FANTAN

MOJAH

& I-WAYNE

Backed by House Riddim Band

Modern Roots & Dancehall

from Jamaica

Einl.: 19 / Beg.: 20 Uhr VVK 28,85 €

SHELBY

LYNNE

9:30 bis 14:30 Uhr Eintritt frei

MARKT

IN DER FABRIK

Der Genießermarkt

Einl./Beg. 21:00 Uhr AK 8 € Einl. ab 18 Jahre

Sex & Drugs & Rock’n’Roll

HHs GROSSE

Ü-40-PARTY

Rock, Classics, Charts

9:00 - 15:00 Uhr Eintritt frei!

FLOHMARKT

Einl.: 20 / Beg.: 21 Uhr VVK 21,80 €

JJ GREY

& MOFRO

That’s Bluesrock in 2012

Einl.: 19 / Beg.: 20 Uhr VVK 31,10 €

HERBERT

KNEBEL

“Ich glaub, ich geh kaputt”

9:30 bis 14:30 Uhr Eintritt frei

MARKT

IN DER FABRIK

Der Genießermarkt

Einl.: 20 / Beg.: 21 Uhr VVK 27,50 €

LOS VAN VAN

Salsa Cubana

Einl.: 20 / Beg.: 21 Uhr VVK 21,60 €

DEL CASTILLO

support: NERVLING

Einl.: 20 / Beg.: 21 Uhr VVK 19 € AK 22 €

MALIA

“Black Orchid”

Einl.: 20 / Beg.: 21 Uhr VVK 18,50 € AK 22 €

DUNCAN

TOWNSEND

“Album Pre-Listening Concert”

spec. guest: ASTRID NORTH

& TOM KLOSE

UK SUBS

Einl.:20 / Beg.: 21 Uhr VVK17,50 € AK19,50 €

Plus BINGO INGO & DIE BINGO BAND

TV SMITH

9:30 bis 14:30 Uhr Eintritt frei

MARKT

IN DER FABRIK

Der Genießermarkt

Einl. / Beg.: 21 Uhr AK 8 € Einl. ab 18 Jahre

F.s.F. präsentiert

HH’S GROSSE Ü 30/40

FLIRTPARTY

Charts | House | Classics

*

*

F

*

F

*

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SHELBY LYNNE

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GRETCHEN PETERS

MALIA

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DUNCAN

TOWNSEND

CÉU

Achtung!

Alle Preise inkl.

Ticket gebühr!

Bei den

Veranstaltungen

mit

kein VVK * an der

Abendkasse

18.

Sonntag

19.

Montag

20.

Dienstag

21.

Mittwoch

22.

Donnerstag

23.

Freitag

24.

Samstag

26.

Montag

27.

Dienstag

10:00 - 14:00 Uhr Eintritt frei!

FLOHMARKT

“Rund ums Kind”

Einl.: 10:30 / Beg.: 11:00 Uhr

Erw. 20,50 € Schüler 10,50 €

Theater in spanischer Sprache

DON QUIXOTE

von Miguel de Cervantes

Einl.: 19:30 / Beg.: 20:00 Uhr

Erw. 20,50 € Schüler 10,50 €

Theater in spanischer Sprache

LA CASA DE

BERNARDA ALBA

von Federico Garcia Lorca

Einl.: 19 / Beg.: 20 Uhr VVK 36 €

TOWER

OF POWER

Einl.: 20 / Beg.: 21 Uhr VVK 11,50 € AK 15,50 €

CHE SUDAKA

Einl.: 20 / Beg.: 21 Uhr VVK 19,50 €

MOE

support: COSMIC FINGER

Einl.: 20 / Beg.: 21 Uhr VVK 17,10 €

GRETCHEN

PETERS

Nashville live on stage

10:00 - 14:00 Uhr Eintritt frei!

25. Sonntag FLOHMARKT

28.

Mittwoch

29.

Donnerstag

30.

Freitag

31.

Samstag

9:30 bis 14:30 Uhr Eintritt frei

MARKT

IN DER FABRIK

Der Genießermarkt

Einl.: 20 / Beg.: 21 Uhr

HAMBURG

STEHT AUF

Internationale Wochen

gegen Rassismus

Einl.: 20 / Beg.: 21 Uhr VVK 16,50 €

BABA ZULA

“Gecekondu Tour 2012”

Einl.: 20 / Beg.: 21 Uhr VVK 27,50 €

NINA HAGEN

“Volksbeat Tour 2012”

Einl.: 20 / Beg.: 21 Uhr VVK 23,50 € AK 27,50 €

LAMBCHOP

Einl.: 20 / Beg.: 21 Uhr VVK 19 € AK 22 €

CÉU

Einl.: 19:30 / Beg.: 20:00 Uhr

Erw. 20,50 € Schüler 10,50 €

Theater in englischer Sprache

OLIVER TWIST

von Charles Dickens

Einl.: 10:30 / Beg.: 11:00 Uhr

Erw. 20,50 € Schüler 10,50 €

Theater in englischer Sprache

OLIVER TWIST

von Charles Dickens

9:30 bis 14:30 Uhr Eintritt frei

MARKT

IN DER FABRIK

Der Genießermarkt

Einl.: 20 / Beg.: 21 Uhr VVK 11,50 € AK13,50 €

DUBTARI

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... 500 m neben der FABRIK

in der Stahltwiete 16 Phoenixhof Altona

03.3.2012

10.3.2012

17.3.2012

24.3.2012

31.3.2012


10

Gretchen

Peters

Manchmal, so sagt man, manchmal klaut man

dir einfach aus dem Garten die schönsten

Blumen und gewinnt mit ihnen einen Preis. Du

solltest dich nicht ärgern, denn eines für dich

sehr schönen Tages kommt das alles raus. Als

Gretchen Peters 1996 ihr Album „The Secret Of

Life“ aufnahm, fand der Titelsong zwar ein paar

Fans, aber keine große Würdigung. Drei Jahre

später wurde er, gesungen von der Country-

Barbie Faith Hill, zum echten Hit, der es bis in

die US-amerikanischen Top 5 schaffte. So ganz

allmählich aber sickerte die Nachricht durch,

und mittlerweile darf auch Peters sich im

Sonnenlicht aalen. Vor 54 Jahren im Staate New

York geboren, in Colorado aufgewachsen und

Ende der Achtziger nach Nashville gepilgert,

zählt die Singer/Songwriterin inzwischen zur

amerikanischen Premier League, sie durfte

schon für Martina McBride, Etta James, Patty

Loveless, Bryan Adams, George Strait, Neil

Diamond und Trisha Yearwood komponieren.

Und ganz bestimmt nicht nebenbei nahm sie

mittlerweile sieben Alben unter eigenem Namen

auf, die in ihrer Heimat längst zu den Klassikern

gezählt werden. Dabei sind ihre Songs weit

mehr als Erfüllungsgehilfen etlicher Klischees

vom Wild, Wild West und dem unbändigen

Drang eines jeden Amerikaners nach endloser

Freiheit. Vielmehr schreibt Gretchen Peters

erstaunlich introvertierte und intelligente

Songs, die sich an ihrer Eigenartigkeit lieber mal

mutig überheben, als in den Verdacht der Nähe

Tower of Power

FABRIK 20.3.12 20:00

zum Mainstream zu geraten. Immerhin hat sie

im frömmlerischen und puritanischen Amerika

Lieder verfasst, die sich mit der weiblichen

Opposition gegenüber männlicher Arroganz,

Indifferenz und Süffisanz solidarisieren.

Vielleicht sollte man die mal den Kandidaten der

Republikaner vorspielen...

FABRIK 23.3.12 21:00

Nach nicht weniger als 43 Jahren Studio- und Live-

Erfahrung kommen Tower of Power zurück nach

Europa. Live mit „40th Anniversary“-DVD/CD Box und

ihrem aktuellen Album „Great American Soulbook“. Die

Tournee beginnt dort, wo eine Größe wie Tower of

Power eine Tour zu beginnen hat:

Im weltweit bekannten Jazz-Club „Ronnie Scotts Club“

in London. Bekannt wurden Tower of Power in den 70er

Jahren mit Songs wie „What is Hip?“ und „You´re Still A

Young Man“ und Tourneen und Live-Jams mit Santana,

Sly Stone und Credence Clearwater Revival und vielen

mehr. Internationale Stars wie Sir Elton John, Smokey

Robinson, Rod Stewart, Aerosmith und Dionne Warwick

baten die Gruppe ins Studio und selbst Sting gab in

einem Interview zu: „Bevor ich ,The Police’ gründete,

spielte ich in einer Tower of Power - Coverband.“ Ihre

Live-Shows sind beinahe schon legendär: Die Gruppe

hinterlässt nach ihren Auftritten ein berührtes, fasziniertes

Publikum. Es gibt keine Zusammenkunft von

Musikern, die es so sehr verstanden haben, Soul, Jazz.

Funk und Rock zu verschmelzen und trotzdem in

Einklang zu führen wie Tower of Power.

Adolfo Acosta - trumpet

Larry Braggs - lead vocalist

Emilio Castillo - bandleader, 2nd tenor sax, vocals

Jerry Cortez - guitar

David Garibaldi - drums

Sal Cracchiolo - trumpet & trombone

Stephen „Doc“ Kupka - baritone sax

Tom Politzer - lead tenor sax

Rocco Prestia - bass

Roger Smith - keyboards


Duncan Townsend

Special Guests: ASTRID NORTH & TOM KLOSE

Als Duncan im Alter von 13 Jahren die Gitarre

seines Vaters entdeckte und darauf seinen

ersten Song schrieb, hätte er sich niemals träumen

lassen, wo dies eines Tages hinführen

würde...

Aufgewachsen in Abu Dhabi, als Teenager dann

nach Nottingham gezogen, als Geiger in mehreren

Jugendorchestern gespielt, dann Keyboarder

in seiner ersten Band. Aber nachdem Duncan ihr

seinen ersten selbst geschriebenen Song mit

dem Titel „Destiny“ präsentierte, wurde er sofort

zum Leadsänger und Rhythmusgitarristen erkoren.

Daneben entwickelte er eine große

Leidenschaft für das Schauspielen, entschied

sich für ein Studium am Rose Bruford Drama

College in London während er in seine Freizeit

weiterhin Songs schrieb und aufnahm. Und er

traf „someone who stole my heart“, ein junges

deutsches Mädchen, das jedoch nach dem

Abschluss zurück nach Deutschland ging. Die

folgenden Monate waren für beide nicht leicht.

Also packte Duncan seine Koffer und ging nach

Köln. Doch leider: Die Beziehung war nicht zu

retten. So fand Duncan sich in einem unbekanntem

Land mit einer fremden Sprache und

beschloss, die Chance auf ein Abenteuer zu

ergreifen. Er nahm seine Gitarre und zog nach

Hamburg. Der nun von Liebeskummer und

Geldnot geplagte Musiker pendelte zwischen

Del Castillo

Durch ihre Videos tanzen extra dicke

Frauen und greise Männer mit fiesen

Hüten, Mark und Rick del Castillo,

Brüder, Gitarristen und Sänger, mühen

sich dabei redlich und erschreckend

erfolgreich, dem Klischee des pomadigen

Latin Gangsters gerecht zu werden. Doch

was soll’s, ihre Musik bleibt göttlich und

der charismatische Lead Vocalist Alex

Ruiz ihnen an schmalzigem Charme

sowieso dauerhaft überlegen. Als

Flamenco-Projekt haben die zwei Brüder

vor zwölf Jahren ihre Karriere in Austin,

Texas, begonnen, heute gehören sie in

den USA zur ersten Garde der Latin-

Bands, in deren Videos sich dann auch

gern mal Stars wie Willie Nelson mit

einem schlichten, kurzen Cameo-Auftritt

begnügen. Del Castillo, das ist so etwas

wie die musikalische Übersetzjung der

ultraschrägen Filme eines Robert

Rodriguez, für dessen Film „Once Upon A

Time In Mexico“ sie tatsächlich zum

Lieferanten eines Songs für den Soundtrack

wurden. Das passt wie die Faust

aufs Auge, denn Del Castillo spielen

Songs, die im Saloon des Grenzkaffs

auch dann noch weiter laufen, wenn die

diversen Sofas und „Singen für ein

Abendessen“, um nebenbei noch mehrere

Songs, die er mit sich herum trug,

aufzunehmen - in weniger als einem

Monat hatte er 19 davon beisammen.

Und nun, Ladies and Gentlemen, dürfen

Sie sich glücklich schätzen, bei uns

die ersten Ohrenzeugen zu werden,

wenn Duncan Townsend sein

Debütalbum „Out Of The Red“ erstmals

live präsentiert.

Und weil man für

eine richtige Feier

große Gäste

braucht, gibt es

derer gleich zwei.

Mit Astrid North

tritt die einstige

Stimme der Cul-

tured Pearls, die

charismatischste

Sängerin der Soul-

Astrid North

lounge und eine der schönsten Stimmen des

deutschen Soul in ungewöhnlichem Duett auf:

Sie am Piano und Mikrofon, neben ihr ein

Bassist. Ihr neues Projekt war so in Hamburg

bislang auch noch auf keiner Bühne zu sehen.

Und mit Tom Klose debütiert in unserem Hause

ein junger Flensburger Singer/Songwriter samt

Hälfte der Gäste schon hingerichtet wurden. Was dann

die Reaktion der Musiker von Del Castillo wäre? Nun,

sie würden einfach den Verstärker bis zum Anschlag

aufreißen und die nächste Flasche Tequila ordern.

Irgendwer wird schon tanzen.

Band, der seine musikalischen Inspirateure

unter Namen wie Coldplay, Beirut und Kings of

Leon verortet. Der Abend dürfte also zum

Füllhorn guter, selbst gemachter Musik werden.

FABRIK 15.3.12 21:00

FABRIK 12.3.12 21:00

Duncan Townsend

Tom Klose

11


12

Los Van Van

Manchmal geht es oben auf der Bühne fast so eng zu wie unten im Saal. Bei Los

Van Van, der seit 41 Jahren auf dem Salsa-Thron logierenden Legende Kubas, müssen

sich 16 Musiker die 54 Quadratmetern unserer Bühne teilen, zudem sind zwei

Pianos und drei Posaunen nicht gerade ein Platz sparendes Instrumentarium zu

nennen. Ergo könnte es kommen, wie es schon öfter kam, als sich plötzlich der

eine oder andere Karibe auf die immerhin 989 Quadratmeter Hallenfläche mitten

ins Auditorium traute. Die Konzerte der virtuosen Rhythmus-Maschinerie aus

Havana sind dafür bekannt, sich ihrem Ende entgegen zur orgiastischen Feier

kubanischer Lebenslust, Lässigkeit und Leidenschaft zu steigern. Woran sich auch

nichts änderte, als Gründer und Bassist Juan Formell das Staffelholz des

Bandleaders an seinen Schlagzeug spielenden Filius Samuel Formell Alfonso

weitergab. So stehen mittlerweile Musiker zweier Generationen im Licht und sorgen

dafür, dass der kubanischen Salsa die Galionsfiguren auch in Zukunft nicht

abhanden kommen.

FABRIK 11.3.12 21:00

Che Sudaka

Dass Barcelona, die Millionen-Metropole Kataloniens,

jahrelang zur Szene-Hauptstadt Europas gewählt wurde,

hat viele und zumeist sehr gute Gründe. Einer davon

heißt Che Sudaka, ist eine Band und startete einen furiosen

Siegeszug, nach dem es bei ihrer Gründung noch

nicht unbedingt gerochen hatte. Vor zehn Jahren nämlich

lebten ihre Mitglieder als illegale Einwanderer aus

Argentinien und Kolumbien am Mittelmeer und suchten

sich als Straßenmusikanten durch ein ziemlich unbequemes

Leben zu schlagen. Inzwischen aber blicken Che

Sudaka auf über 1000 Konzerte und etliche Chart-

Platzierungen zurück, die ihnen trotzdem ihren Underground-Nimbus

nicht rauben konnten. Ähnlich wie ihre

Kollegen Manu Chao, Firmin Muguruza und Amparanoia,

die auch allesamt große Karrieren in Barcelonas

Trendviertel Raval begannen, sind Che Sudakas Alben

zwar gut, reichen aber nicht im mindesten an das heran,

was die sechs irgendwie wohl halb verrückten Artisten

auf der Bühne inszenieren. Aus Reggae und Punk, HipHop

und Ska, Latin Rock und rauschhaftem Bühnengebaren

rühren allen voran die Sänger-Brüder Leo und Kachafaz

ein höllisch heißes und ebenso scharfes Gebräu an, das

dem Auditorium einiges an körperlicher Kondition abverlangt.

Ein paar Stunden auf der Joggingstrecke sind also

durchaus zu empfehlen, bevor dich der geneigte Fan in

die fantastische Mestizo-Hölle von Che Sudaka begibt.

FABRIK 21.3.12 11:00

Fantan Mojah

Die Geschichte des Mannes, den man bei Live-Auftritten so gut wie nie

ohne seinen Rucksack antrifft, beginnt Mitte der 70er Jahre im Süden

Jamaikas. Owen Moncrieffe aka Fantan Mojah erblickt das Licht der Welt

im ländlichen Parish St. Elisabeth. Bereits mit neun Jahren tritt er bei

Konzerten auf. 1993 vollzieht er den logischen Schritt: Er zieht in die

Hauptstadt Kingston und nutzt jede Gelegenheit um aufzutreten. Sein

Style verschmilzt seine ländliche Herkunft mit der Härte des

Großstadtlebens, wie er es in Kingston kennen gelernt hat. Er landet mit

„Hungry“, einer Hymne für die Armen, den ersten Hit. Das Album „Hail The

King“ avanciert zu einer der meist diskutierten Reggae-

Veröffentlichungen des Jahres 2005.

MaCajun

I-Wayne

Es ist nichts Falsches daran, Sonne, Mond und Sterne zu preisen. In Zeiten,

in denen Reggae mehr und mehr auf Clubtauglichkeit produziert wird,

mutet eine derartige Einstellung jedoch nahezu esoterisch an. I Wayne

bewahrt sich ungeachtet herrschender Strömungen eine positive

Weltsicht, führt das Genre zurück zu seinen Wurzeln und ebnet damit der

Roots- und Culture-Tradition den Weg in die Hitlisten. Seine Stimme verführt

Kritiker zu Vergleichen mit Sängern wie Junior Marvin oder

Pinchers.

FABRIK 1.3.12 21:00

MaCajun


BaBa ZuLa

Erinnern wir uns zunächst an Fatih Akins preisgekrönten

Dokumentarfilm „Crossing the Bridge

- The Sound of Istanbul“: Auf einem Boot jammten

BaBa ZuLa mit der Sängerin Brenna

MacCrimmon und dem Bassisten der Einstürzenden

Neubauten, Alexander Hacke. Da existierte

die in Istanbul gegründete Band schon

neun Jahre und wurde spätestens seither als die

Vorzeigeband moderner türkischer Musik

gefeiert. Bei BaBa ZuLa treffen traditionelle

orientalische Instrumente wie elektrischer Saz,

Holzlöffel und Percussions und uralte schamanistische

Traditionen auf Sixties-Psychedelic

und elektronische Elemente wie Dub-Effekte. Ihr

zeitgenössischer, urbaner Psychedelic Folk hat

also Geschichte und definiert sich als einzigartiger

türkischer Underground-Sound. BaBa ZuLas

neues Album „Gecekondu“ ist benannt nach den

ungeplanten Vierteln, die vor allem in Istanbul

aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken

sind. Millionen von Menschen leben hier halblegal,

geduldet am Rande der Metropole. Sie

errichten ihre Gecekondus - wörtlich übersetzbar

mit „über Nacht hingestellt“ - im Schutz der

Herbert

Knebel

Ruhm ist ja kein Zuckerschlecken. Schon gar

nicht, wenn die Leute immer nur dasselbe in

einem sehen: Den voll im Saft stehenden

Mittfünfziger mit Designermütze und maßgeschneidertem

Seniorensakko. Was aber hinterm

Horngestell von Herbert Knebel vor sich geht,

also zwischen den beiden Bügeln, das sieht man

nicht - aber da ist der Teufel los. Wenn Knebel

nicht so blendend aussähe, hätten Millionen

arglose Zuschauer das schon längst gemerkt.

Und es ist der Grund, warum sie an seinen

Lippen hängen, wie nun beim dritten, komplett

neuen Solo-Programm „Ich glaub, ich geh

kaputt...!“. Sex im Alter, Knatsch im Treppenhaus,

Rambazamba beim Seniorentanz. Herbert Knebel

steppt auf jedem Parkett mit. Vordergründig

parodiert er ja jene, die den ganzen Tag an der

Trinkhalle stehen, von ihrer kleinen Welt erzählen

und über alles meckern, was da nicht hinein

passt. Mit einem wesentlichen Unterschied:

Knebel erzählt mit so subtiler Schläue, dass man

den tieferen Sinn zuerst gar nicht mitbekommt.

Kein Trend bleibt ungeschoren, kein Zipperlein

kommt zu kurz, keine Schrulle bleibt im

Dunkeln. Was meist zu Erkenntnissen führt, die

auch noch im richtigen Leben Gültigkeit behal-

Dunkelheit und mit Anbruch des neuen Tages

werden sie zum Bestandteil der städtischen

Landkarte. Dieser Kontext des Großstadtlebens

inspirierte die Band zu einem trancehaften

Meisterwerk, mit dem sie die Brüche des

Großstadtlebens thematisieren. Das stellt sich

auch in der Wahl ihrer Instrumente dar: archaische

wie elektrifizierte traditionelle werden

neben elektronischen Samplern benutzt. Das

Resultat ist eine Gefühlsreise in die ganz spezifische

Welt der Gecekondus - vermeintlich eine

ten. Knebel verknüpft seine Geschichten ganz

locker zu einem Gesamtbild der Ruhrstadt und

ihrer Bewohner, einfacher Leute, deren

Gewitztheit man besser nicht unterschätzen

sollte. Er weiß, was sie essen (Plockwurst), wo sie

einkaufen (Wollwort), was sie denken („Boh,

lecko Pfanni!“). Zur Inspiration gehört untrennbar

die Transpiration: Anfangs war die Figur

Herbert Knebel eine unter vielen, doch der rabi-

Welt ohne eigene Kultur. Bei ihren einzigartigen

Live-Auftritten verbinden BaBa ZuLa ihre Musik

gerne mit anderen Kunstformen wie Bauchtanz,

bunten Kostümen, Dichtung, Theaterelementen

und Live-Painting und schaffen so stets ein

audio-visuelles Sinnesspektakel. BaBa ZuLa sind

eine ziemlich abgefahrene und Augen öffnende

Erfahrung, denn so stellt man sich nicht unbedingt

„türkische“ Musik vor.

FABRIK 25.3.12 21:00

ate Rentner war nicht zu stoppen. Wenn

Herbert Knebel also nun persönlich sagt: „Ich

glaub, ich geh kaputt...!“, dann kann man nicht

widerstehen, da geht man einfach mit.

FABRIK 9.3.10 20:00

13


14

Theater

Don Quijote

Theater in spanischer Sprache

Zu Beginn des Jahres 1605 wurde der Roman „El ingenioso hidalgo

Don Quijote de la Mancha“ von Miguel de Cervantes Saavedra zum

ersten Mal veröffentlicht und zog sofort eine große, begeisterte

Leserschaft in seinen Bann. Die Geschichte handelt von einem kleinen,

spanischen Landadeligen, der nach der Lektüre etlicher Ritterromane

dem Wahnsinn verfällt und sich selbst für einen Helden seiner Bücher

hält. Angespornt von diesem Glauben, beginnt er umherzureisen mit

dem Ziel, das Unrecht zu bekämpfen und seinen ritterlichen Mut zu

beweisen. Seine Obsession mit dem Rittertum lässt ihn von nun an

nicht mehr los und in seiner Vorstellung werden auch die alltäglichsten

Dinge zu einem heldenhaften Abenteuer. Auf dem Rücken seines

Pferdes Rosinante und in Begleitung seines treuen Gefährten Sancho

Panza erlebt Don Quixote viele imaginäre Abenteuer, wobei sein Kampf

gegen die Windmühlen das bekannteste ist. Regisseur Paul Stebbings

hat es mit viel Einfühlungsvermögen geschafft, aus diesem Klassiker

der Weltliteratur eine wunderbare Theaterinszenierung mit viel Witz

und Humor zu schaffen. Diese Geschichte über einen tragischen

Helden und den Konflikt zwischen Sein und Schein wird das Publikum

sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken bringen.

La Casa de Bernarda Alba

Theater in spanischer Sprache

FABRIK 19.3.12 11:00

La Casa de Bernarda Alba

La Casa de Bernarda Alba ist ein Drama des spanischen Autors Federico

García Lorca (1898-1936). Das Stück handelt von der Rolle der Frau und

deren Unterdrückung im Spanien der 1930er Jahre. Es geht um alles oder

nichts. Um Liebe und Tod. Um Männer und Macht. Und vor allem um

Frauen. „ La Casa de Bernarda Alba“ ist ein reines Frauenstück und allein

schon deshalb sehr dramatisch. Schauplatz der Handlung ist das Haus

von Bernarda Alba, die in einem spanischen Dorf einen Hof, viel Land und

fünf Töchter besitzt. Ihr Ehemann wurde soeben zu Grabe getragen und

so ordnet die streng gläubige Katholikin acht Jahre Trauer an, in denen sie

und die Töchter das Haus nicht verlassen dürfen. Hinter der Fassade aus

Stein, hinter dem Rücken der eiskalten und religiös fanatischen Bernarda

Alba, nimmt das Drama um Macht und Unterwerfung seinen Lauf. Jede

der fünf Töchter widersetzt sich auf ihre Weise den Anordnungen der

Mutter, jede ergibt sich mit einer anderen Fluchtstrategie in die eigene

Traumwelt - und keine bemerkt, dass sie in Wirklichkeit alle um das gleiche

kämpfen: Pepe El Romano, den schönsten Mann im Dorf.

FABRIK 19.3.12 20:00

Oliver Twist

Theater in englischer Sprache

Don Quijote

Oliver Twist

Gab es jemals eine theatertauglichere Erzählung als Oliver Twist?

Charles Dickens’ frühes Meisterwerk ist in die Literaturgeschichte als

erster Roman über die Armen und Kleinkriminellen eingegangen. Und

gibt es viele Erzählungen mit Charakteren wie diesen, wie Fagin,

Nancy, Bill Sikes oder Oliver selbst? Figuren, die sich in unsere Kultur

eingeprägt haben wie sonst nur einige Figuren von Shakespeare. Diese

Produktion geht auf die Suche nach dem dunklen Herzen dieser

Geschichte, sie stellt die immanente Frage: Bedingen sich Armut und

Kriminalität? Erleben Sie eine der „dienstältesten“ unter unseren

Inszenierungen, die mittlerweile sogar erfolgreich durch China tourte.

FABRIK 29.3.12 20:00

FABRIK 30.3.12 11:00


Freundeskreis

der FABRIK

Der Sommer ist zwar ausgefallen,

die Kinder haben trotzdem in

unserem Garten gesät, gepflanzt,

gespielt und gemeinsam gegessen.

Ein Angebot, für das die

Fabrik auch im 40. Jahr ihres

Bestehens keine Mühen und

Kosten scheuen möchte. Doch

dafür braucht es freundliche

Helfer. Deshalb hat sich einst der

Freundeskreis der Fabrik gegründet

und unterstützt seither unsere

Kinder und Jugendlichen. Mit

einem monatlichen Betrag von

fünf Euro kann jeder sich dem

Kreise hinzu gesellen. Fühlen Sie

sich eingeladen, informieren Sie

sich bei uns, schauen Sie sich

gern hier am Tage um und wenden

Sie sich bei Fragen an die

Mitarbeiter. Weitere Infos unter

39 10 70 und auf unserer

Website unter www.fabrik.de

Beitrittsanfragen bitte per Mail an:

freundeskreis@fabrik.de

Vorverkauf

Direkt in der FABRIK

Karten-Vorverkauf ohne zusätzliche Vorverkaufsgebühr:

Montags bis freitags von 13 bis 17 Uhr im Info-Büro, im 2.

OG der FABRIK sowie an der Abendkasse. Ausnahme: alle in

unserem Programm mit Stern gekennzeichneten

Veranstaltungen.

Per E-Mail bestellen - per Post erhalten

Wählen Sie dazu unter www.fabrik.de - Programm – die

gewünschte Veranstaltung und klicken auf Ticket. Dort

erfahren Sie alles Weitere.

Kartenvorverkaufsstellen

Natürlich haben sämtliche Vorverkaufsstellen dieser Stadt und

einige außerhalb unsere Tickets im Sortiment. Bei dieser

Variante fallen zusätzliche Vorverkaufs- und Ticketgebühren

an.

Information und Vorverkauf

Telefon: 040-39 10 70, Fax: 040-39 10 71 47,

E-Mail: info@fabrik.de

www.fabrik.de

Unter dem Motto „Hamburg steht auf!“

organisiert der Verein Laut gegen Nazis die

„Internationalen Wochen gegen Rassismus“.

Während dieser acht Tage finden an unterschiedlichsten

Orten der Stadt Konzerte,

Workshops, Lesungen, Ausstellungen, Schulprojekte

und andere Veranstaltungen statt,

die Rassismus, Ausgrenzung, Homophobie

und Antisemitismus thematisieren und für

mehr Respekt werben. Durch zahlreiche

Supporter, Sponsoren und durch prominente

Unterstützung konnte ein spannendes, informatives

und abwechslungsreiches Programm

zusammengestellt werden. Die Aktionswoche

gipfelt in einer Großkundgebung mit

Fabrik Besucherparkplatz bei Vivo

v BAB A7

Gaußstr.

Bahrenfelder Str.

Vivo

P

Nachteingang

FABRIK

Einfahrt

FABRIK

Barnerstraße

Gaußstr.

Vom 16.-24. März

ist es endlich soweit!

FABRIKKLICK

Medienprojekte im Stadtteil

Mo.: 14:00-18:00 Uhr PLAYZONE für Kinder ab 8 Jahre

Mi.: 14:00-18:00 Uhr CHILL&CHAT für Jugendliche ab 13 Jahre

Do.: 10:00-14:00 Uhr INTERNET für Erwachsene ab 40 Jahre

Fr.: 14:00-18:00 Uhr PROJEKTTAG für alle Altersgruppen Bild-Text-Internet

IMPRESSUM

Die FABRIK erscheint monatlich und wird kostenlos in HH, SH, NS verteilt. Auflage: 35 - 40.000 Exemplare

Herausgeber: Fabrik Stiftung, Barnerstraße 36, 22765 Hamburg, Tel. : (040) 39107-0, Fax: (040) 39 10 71 47

E-Mail: info @fabrik.de, Internet: www.fabrik.de

Flohmarktanmeldungen und Kartenreservierungen: info@fabrik.de

Anschrift der Redaktion: Barnerstraße 36, 22765 Hamburg, Tel.: (040) 39107-0

Verantwortlich für den Inhalt: Horst Dietrich, verantwortlich für das Programm: Buddy Lüders

Anzeigen: Tel.: (040) 39107-0, 39 10 71 30, Es gilt die Anzeigen-Preisliste Nr. 12

Namentlich gekennzeichnete Artikel stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion überein.

Redaktion: Stefan Krulle, Gestaltung und Produktion: GDDB, Hamburg, Druck: Wittenburg Druck GmbH

Bankverbindung: Hamburger Sparkasse, (BLZ 200 505 50), Konto 1257/12 90 39

tollen Bands und Rednern. Die ersten sind

bereits bestätigt, weitere folgen. In der Fabrik

steht der 24. März im Rahmen der internationalen

Wochen gegen Rassismus unter

einem besonderen Motto: Hier findet ein türkisch/kurdischer

Abend Fabrik statt, organisiert

als Gemeinschaftsprojekt von „Unternehmer

ohne Grenzen e.V.“ und „Laut gegen

Nazis e.V.“.

Weitere Infos zu den einzelnen Veranstaltungen

findet ihr auf unserer Homepage:

http://www.hamburgstehtauf.de

Das Parken ist von Mo-So

möglich und kostet von

19:00 bis 6:00 Uhr 1,50 EUR.

Die Ausfahrt ist jederzeit

möglich.

Nachts ist der Zugang zum

Parkhaus nur mit der

Parkkarte möglich.

(Parkkartennummer öffnet

den Nachteingang!)

Der Nacheingang befindet

sich rechts vom Eingang ins

Vivo.

15


FABRIK FLOHMARKT

Flohmarkt

Jew. 4.3.+ 25.3.+15.4.12

( 9 - 15 Uhr Eintritt frei)

Flohmarkt: „Rund ums Kind“

Jew. 18.3.+29.4.+20.5.12

( 10 - 14 Uhr Eintritt frei)

Anmeldung: 040-391070

VORSCHAU

1.4. DR. SOUND IM EINSATZ

3.4. GILBERTO SANTA ROSA

12.4. ANNA MARIA JOPEK

17.4. HANSON BROTHERS

19.4. FUNNY VAN DANNEN

20.4. URIAH HEEP

& NAZARETH

21.4. BERNHOFT

23.4. STRANGLERS

25.4. TUCSON SONGS

ON TOUR

27.4. HUBERTUS

MEYER-BURCKHARDT

29.4. KILLING JOKE

1.5. SAVOY BROWN

2.5. SOPHIE ZELMANI

3.5. GROUNDATION

6.5. ALLAN HOLDSWORTH

BAND

7.5. THE BLACK SEEDS

9.5. NITS

12.5. PATRIC HEIZMANN

13.5. DR. SOUND IM EINSATZ

15.5. ROCKET FROM

THE TOMBS

18.5. BILLY BRAGG

23.5. RAY’S GUESTHOUSE

30.5. STEPHEN MARLEY

8.8. BOOGIE WOOGIE

CONNECTION

26.9. LUKA BLOOM

20.10.ORIENTFESTIVAL

1.11. WOLFGANG HAFFNER

6.11. LEO KOTTKE

8.11. DER FAMILIE POPOLSKI

9.11. KARI BREMNES

(ausverkauft!)

Anna Maria Jopek

Funny van Dannen

Killing Joke

Bernhoft

Nits

Ray’s Guesthouse

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