Anlage 3 - Brandenburg.de

parldok.brandenburg.de

Anlage 3 - Brandenburg.de

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Preußen und Sachsen ·

Szenen eiher

NachbarsChaft

ERS TE BRANDENBURGISCHE

LAND ESAUSST ELLU N G

SCHLOSS DOBERLUG 2014

Potsdam, im Mai 2014

PRESSEMAPPE

Erste Brandenburgische Landesausstellung

Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft

Schloss Doberlug, Pfingsten bis November 2014

„. wo Preußen Sachsen küsst

INHALTSVERZEICHNIS

Medieninformation (Kurzfassung)

Medieninformation (Langfassung)

Bildungsangebot Ein Tag zwischen Sachsen und Preußen

Eckdaten zur Landesausstellung

Konzept der Ausstellung

Die Partnerausstellungen

Die Kampagne im Überblick

Leitbild der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung

Das Kuratorium

Der Fachbeirat

Das Team

Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

Pressefotos zum Download /Pressekontakt

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Haus der

Brandenburgi.sch

P r e u & i. s c h e n

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Preußen und Sachsen ·

Szenen efher

NachbarsChaft

ERSTE BRANDENBURG ISCHE

LAN OESAUSSTEl LUNG

SCHLOSS OOBER LUG 2014

Potsdam, im Mal 2013

MEDIENINFORMATION (Kurzfassung)

Erste Brandenburgische Landesausstellung

Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft

Schloss Doberlug, Pfingsten bis November 2014

„. wo Preußen Sachsen küsst

2014 wird die Erste Brandenburgische Landesausstellung „Preußen und Sachsen. Szenen einer

Nachbarschaft" als erste kulturhistorische Ausstellung die spannungsreiche Beziehungsgeschichte

der Nachbarländer Preußen und Sachsen erzählen. Herausragende Kunstwerke, originale

Dokumente und moderner Medieneinsatz lassen auf Ober 800 Quadratmetern Szenen aus der

preußisch-sächsischen Nachbarschaft lebendig werden. Im Fokus steht dabei die Zeit vom 17. bis 19.

Jahrhundert.

Präsentiert wird die Ausstellung im Schloss Doberlug In der Doppelstadt Doberlug-Kirchhain im

Landkreis Elbe-Elster In Südbrandenburg. Mit der Landesausstellung wird das Renaissanceschloss

nach aufwendiger Sanierung erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht Ein sächsischer

Kurfürst ließ das Schloss in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts auf dem Areal des Klosters

Doberlug {Dobrllugk) errichten, dem ältesten Zlsterzienserkloster zwischen Elbe und Oder.

Das 200. Jubiläum des Wiener Kongresses von 1814'15 gibt den Anlass für die große

kulturhistorische Schau. In seiner Folge wurde Europa neu geordnet. Die Region, „wo Preußen

Sachsen küsst", war davon unmittelbar betroffen. Große Teile von Sachsen fielen an Preußen,

darunter das heutige Südbrandenburg mit der Niederlausitz sowie die Hälfte der Oberlausitz. Von

einem Tag zum anderen wurden die dort lebenden Menschen von Sachsen zu Preußen.

Unter dem „Dach" des Slogans „wo Preußen Sachsen küsst• wird die Landesausstellung von

vielfältigen Veranstaltungen zu Facetten der preußisch-sächsischen Geschichte begleitet: von

Konzerten, Theater und mehr Im Rahmen des Kultursommers auf dem Doberluger Schloss- und

Klosterareal, von den unterschiedlichsten Initiativen In der Region unter dem Motto „Die Region

feiert" sowie von acht Partnerausstellungen in Brandenburg und drei Partnerausstellungen in

Sachsen.

Im Zusammenspiel mit Akteuren vor Ort werden Kulturrouten rund um das Thema „Preußen-

Sachsen" entwickelt.

Schulklassen erwartet im Rahmen der jungen Landesausstellung ein abwechslungsreiches

Begleitprogramm.

Begleitend zur Landesausstellung erscheint ein wissenschaftlicher Katalo& der das

Themenspektrum der Ausstellung erweitert und vertieft. Ein kulturhistorischer Reisebegleiter gibt

Anregungen für Erkundungstouren durch die Region. Eine weitere Publikation widmet sich der

Geschichte des Schlosses.

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#Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft" ist eine Ausstellung des Hauses der

Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam, die in Zusammenarbeit mit der Stadt

Doberlug-Kirchhain veranstaltet wird.

Hauptförderer sind das Land Brandenburg, der Landkreis Elbe-Elster, die Ostdeutsche

Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Elbe-Elster sowie Vattenfall.

Die Erste Brandenburgische Landesausstellung steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft des

Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Matthias Platzeck und des Ministerpräsidenten des

Freistaates Sachsen Stanislaw Tillich.

Zahlreiche Partner in Brandenburg und Sachsen unterstützen das Vorhaben, darunter die Stiftung

Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und die Staatlichen Kunstsammlungen

Dresden.

Ein Kuratorium unter dem Vorsitz von Brandenburgs Kulturministerin Sabine Kunst und ein

Fachbeirat stehen dem HBPG zur 5elte

Die Sanierung des Schlosses erfolgt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

{EFRE).

www.brandenburgische-landesausstellung.de

Pressefotos:

Zum Download unter www.brandenburgische-landesausstellung.de

Pressekontakt:

Elke Seheier, Leiterin Kommunikation Erste Brandenburgische Landesausstellung,

Tel 033l/ß2085-52, Mobil 10 614, E-Mail scheler@hbpg.de

Dr. Antje Frank, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des HBPG,

Tel 033l/ß2085-49, E-Mail frank@hbpg.de

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Preußen und Sachsen

Szenen eiher

NachbarsChaft

ERSTE BRANDENBURGISCHE

LA N OESAUSSTELLUNG

SCHLOSS OOBERlUG 2014

Potsdam, im Mai 2013

MEDIENINFORMATION (Langfassung)

Erste Brandenburgische Landesausstellung

Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft

Schloss Doberlug, Pfingsten bis November 2014

••• wo Preußen Sachsen küsst

Als erste kulturhlst9rlsche Ausstellung wird die Erste Brandenburgische Landesausstellung „Preußen .

und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft" die spannungsreiche Beziehungsgeschichte der

Nachbarländer Preußen und Sachsen erzählen. Den Anlass gibt das 200. Jubiläum des Wiener

Kongresses.

In Szene ge.setzt wird die umfangreiche Schau Im Schloss Doberlug Im südlichen Brandenburg,

unweit der Grenze zu Sachsen. Der sächsische Kurfürst Johann Georg 1. ließ das Schloss In der ersten

Hälfte des 17. Jahrhunderts auf dem Areal des Klosters Doberlug (Dobrilugk) errichten, dem ältesten

Zisterzlenserkloster zwischen Elbe und Oder. Mit der Landesausstellung wird das Renalssanceschloss

nach aufwendiger Sanierung erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Neben dem

Schloss blieb auch die imposante Klosterkirche bewahrt. Die prächtig ausgestattete Kirche erlebte

Im laufe der Zeit vielfältige Wandlungen, die im Rahmen der Landesausstellung erfahren werden

können. Bis in die Gegenwart erhalten blieb auch das Refektorium des Klosters. Heute wird der

ehemalige Speisesaal der Mönche für Veranstaltungen genutzt.

Als der Wiener Kongress Europa nach den Napoleonischen Kriegen net.t ordnete, war die Region,

„wo Preußen Sachsen küsst", davon unmittelbar betroffen. Große Teile von Sachsen fielen an

Preußen, darunter das heutige Südbrandenburg mit der Niederlausitz sowie die Hälfte der

Oberlausitz. Schloss Doberlug zählt zu den eindrucksvollsten Zeugnissen dieser Geschichte. Die

„sächsische Perle Brandenburgs" ist nicht nur Schauplatz, sondern zugleich vornehmstes Exponat

der Landesausstellung.

„Preußen und Sachsen. Szeryen einer Nachbarschaft": Der Titel ist Programm. Herausragende

Kunstwerke, originale Dokumente und moderner Medieneinsatz lassen auf über 800 Quadratmetern

Szenen aus der preußisch-sächsischen „Beziehungskiste" lebendig werden. Im Fokus wird dabei die

Zelt vom 17. bis 19. Jahrhundert stehen. Vom Musenkuss über den Verräterkuss bis hin zum

Pferdekuss: Die Ausstellung beleuchtet die Eigenart und Bedeutung der preußisch-sächsischen

Beziehungen, Ihre Höhen und Tiefen, Ihre Licht- und Schattenseiten, und setzt sich mit den

unterschiedlichsten sozial-, kultur- und geistesgeschichtlichen Aspekten der preußisch-sächsischen

Nachbarschaft auseinander. Dabei werden nicht zuletzt auch die Klischees von Sachsens Glanz und

Preußens Gloria hinterfragt.

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Unter dem „Dach" des Slogans „wo Preußen Sachsen küsst" wird die Landesausstellung von

vielfältigen Veranstaltungen zu Facetten der preußisch-sächsischen Geschichte begleitet: von

Konzerten, Theater und mehr im Rahmen des Kultursommers auf dem Doberluger Schloss- und

Klosterareal, von den unterschiedlichsten Initiativen In der Region unter dem Motto „Die Region

feiert" sowie von acht Partnerausstellungen in Brandenburg und drei Partnerausstellungen in

Sachsen, die an authentischen Orten preußisch-sächsischer Begegnungen stattfinden. Die

brandenburgischen Partnerausstellungen sind zentrale Projekte des Themenjahres von Kulturland

Brandenburg 2014.

Schulklassen erwartet im Rahmen der jungen Landesausstellung ein abwechslungsreiches

Begleitprogramm. Die junge Landesausstellung entsteht In enger Kooperation zwischen dem

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) des Landes Brandenburg, dem Ministerium für

Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg, der Ostdeutschen

Sparkassenstiftung (OSS) gemeinsam mit der Sparkasse Elbe-Elster sowie dem Haus der

Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG).

„Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft" ist eine Ausstellung des Hauses der

Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam, die in Zusammenarbeit mit der Stadt

Doberlug-Kirchhain im Landkreis Elbe-Elster In der Niederlausitz veranstaltet wird.

Kuratlert wird die Ausstellung von der Historikerin Anne-Katrin Ziesak, für die

Ausstellungsgestaltung zeichnet gewerk design verantwortlich. Projektleiter der Ersten

Brandenburgischen Landesausstellung ist Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG.

Ein Kuratorium und ein Fachbeirat - einberufen von Brandenburgs Kulturministerin Sabine Kunst -

stehen dem HBPG zur Seite.

Die Erste Brandenburgische Landesausstellung steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft des

Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Matthias Platzeck und des Ministerpräsidenten des

Freistaates Sachsen Stanlslaw Tillich.

Hauptförderer sind das Land Brandenburg, der Landkreis Elbe-Elster, die Ostdeutsche

Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Elbe-Elster sowie Vattenfall. Unterstützt wird die

Landesausstellung zudem von der Kulturstiftung der Länder. Die Sanierung des Schlosses erfolgt aus

Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Durchgeführt wird die Erste Brandenburgische Landesausstellung in Verbindung mit dem

Brandenburgischen Landeshauptarchiv, dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und

Archäologischen Landesmuseum, dem Historischen Institut der Universität Potsdam sowie dem

Sorbischen Institut. Zahlreiche weitere Partner in Brandenburg und Sachsen unterstützen das

Vorhaben, darunter die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und die

Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Begleitend zur Landesausstellung erscheint ein wissenschaftlicher Katalog, der das

Themenspektrum der Ausstellung erweitert und vertieft. Die Publikation „Doberlug -

Nebenresidenz der Wettiner" beschäftigt sich mit Geschichte und Geschichten rund um das

Renaissanceschloss Doberlug. Ein kulturhistorischer Reisebegleiter „Sächsisches Brandenburg. Eine

Spurensuche" lädt ein zu Entdeckungsreisen In die Region.

Für Gruppen gibt es Sonderkonditionen und Führungen.

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Im Zusammenspiel mit Akteuren vor Ort werden Kulturrouten rund um das Thema „Preußen und

Sachsen" entwickelt. Auf diese Weise wird die Landesaustellung die Besonderheiten der preußischsächsischen

Geschichtslandschaft sichtbar machen. In die Tourenvorschläge werden sowohl die

Sehenswürdigkeiten in der Region als auch die Partnerausstellungen einbezogen.

Bereits ein Blick in die unmittelbare Umgebung des Schlosses lohnt sich: Als Herzog Christian 1. von

Sachsen-Merseburg, ein Sohn des sächsischen Kurfürsten, das Schloss ausbauen ließ, plante er das

angrenzende Städtchen gleich mit. Die barocke Idealstadt zählt zu den sehenswerten historischen

Stadtkernen Brandenburgs. Das architektonische Ensemble Schloss, Klosterkirche und Idealstadt Ist

landesweit einmalig.

Touristische Partner sind die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, der Tourismusverband

Elbe-Elster-Land sowie der Sängerstadtmarketingverein Finsterwalde.

www.brandenburglsche-landesausstellung.de, www.hbpg.de

Pressekontakt:

Elke Seheier, Leiterin Kommunikation Erste Brandenburgische Landesausstellung,

Tel Mobil 10 614, E-Mail scheler@hbpg.de

Dr. Antje Frank, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des HBPG,

Tel

E-Mail frank@hbpg.de

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Preußen und Sachsen

Szenen eiher

NachbarsChaft

ERSTE BRAN DEN BURGISCHE

LAN OESAUSS TELLUNG

SC H LOSS OO BERLUG 2014

DAS AUßERSCHULISCHE BILDUNGSANGEBOT

„EIN TAG ZWISCHEN PREUßEN UND SACHSEN"

Das außerschulische Bildungsangebot #Ein Tag zwischen Preußen und Sachsen" richtet sich an

Schülerinnen und Schüler aus dem Land Brandenburg und entsteht In enger Kooperation mit der

Ostdeutschen Sparkassenstiftung, dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes

Brandenburg, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

und dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte.

Das Angebot:

Für die Schulklassen 1 bis 12 entstehen altersgerechte Angebote, die jeweils aus drei Bausteinen

bestehen: aus Führung, eigenverantwortlichem Lernen und der Teilnahme am Mittagessen. In den

Führungen werden sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen wie Nachbarschaft, Freundschaft,

Feindschaft, Barock, Aufklärung, Klischees oder auch Kriege und ihre Folgen beschäftigen. Im

Bereich des eigenverantwortlichen Lernens sind u. a. Entdeckungstouren und Workshops geplant.

Abschließend stärken sich die Schüler bei einem einfachen Mittagessen, das sich am Speiseplan des

18. Jahrhunderts orientiert.

Dank der freundlichen Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung kann der Eigenanteil pro

Schüler auf 7,50 €begrenzt werden. Darin enthalten ist die Teilnahme am o. g. Programm, die

Bereitstellung von Materialien zur Vor- und Nachbereitung des Angebotes sowie der Bustransfer

vom Schulort nach Doberlug-Kirchhain Im Landkreis Elbe-Elster.

„Ein Tag zwischen Preußen und Sachsen" steht Klassen anderer Bundesländer offen.

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Preußen und Sachsen

Szenen eiher

NachbarsChaft.

ER STE BR ANDENBU RGISC HE

LANOESAUSSTELLUN G

SCH LOSS OOBE RLUG 2014

PREUSSEN UND SACHSEN. SZENEN EINER NACHBARSCHAFT

ECKDATEN ZUR ERSTEN BRANDENBURGISCHEN LANDESAUSSTELLUNG

AUSSTELLUNGSORT

Schloss Doberlug

Schlossplatz 1

03253 Doberlug-Kirchhain

Im Landkreis Elbe-Elster Im Süden Brandenburgs, unweit der Grenze zu Sachsen.

Berlin - Schloss Doberlug: ca.· 12s km 1 Potsdam - Schloss Doberlug: ca. 145 km 1

Dresden - Schloss Doberlug: ca. 75 km 1 Leipzig- Schloss Doberlug: ca. 100 km 1

Cottbus - Schloss Doberlug: ca. 70 km

Doberlug ist Bahnknotenpunkt der Hauptverbindungen Cottbus-Leipzig und Berlin-Dresden.

AUSSTELLUNGSZEITRAUM

Pfingsten bis November 2014

ÖFFNUNGSZEITEN DER ERSTEN BRANDENBURGISCHEN LANDESAUSSTEUUNG

So, Di-Do: 9.00 bis 18.00 Uhr

Fr, Sa: 10.00 bis 19.00 Uhr

EINTRITT (SCHLOSS UND KLOSTERKIRCHE)

TAGESTICKETS

Erwachsene: 9 Euro, ermäßigt: 6 Euro 1 Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre, Schüler: Eintritt frei

Gruppenkarte ab 10 Personen: 6 Euro pro Person

Weitere Gruppenrabatte können gewährt werden.

FÜHRUNGEN

Gruppen bis maximal 15 Personen 60 Euro Führungsgebühr zzgl. ermäßigter Eintritt

(6 Euro pro Person).

Stand: Mai 2013. Änderungen vorbehalten/

KONTAKT

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte gGmbH

(Geschäftsstelle)

Schlosstraße 12

14467 Potsdam

tel +49 (0)331 / 620 85 50

fax +49 (0)331 / 620 85 59

mall info@hbpg.de

www.hbpg.de

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Preußen und Sachsen

Szenen eiher

NachbarsChaft

ERS TE BRA NDENBURGISCHE

LANO ESAUSSTELLU NG

SC HLO SS OOBERLUG 20 14

PREUSSEN UND SACHSEN. SZENEN EINER NACHBARSCHAFT:

KONZEPT DER LANDESAUSSTELLUNG

Die wechselvollen Beziehungen der Länder Brandenburg-Preußen und Sachsen und ihre

gegenseitige Wahrnehmung waren über die Jahrhunderte geprägt von friedvoller Nachbarschaft

sowie von wirtschaftlichem und kulturellem Austausch, aber auch von Konkurrenz und Rivalität bis

hin zu offener Feindschaft. Die Eigenart und Bedeutung dieser wechselvollen Beziehungen zu

beleuchten, ist das Ziel der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung, die hochkarätige

Kunstwerke und Geschichtszeugnisse im historischen Ensemble des Kloster· und Schlossareals

Doberlug zusammenführen wird. Im Fokus wird dabei die Zeit vom 17. bis 19. Jahrhundert stehen.

Anlass für die Ausstellungsthematik ist das 200-jährige Jubiläum des Wiener Kongresses von

1814'15, der Europa nach den Napoleonischen Kriegen neu ordnete. In seiner Folge fielen fast zwei

Drittel des sächsischen Territoriums an Preußen, darunter auch das heutige südliche Brandenburg

mit der Niederlausitz. Doberlug steht als Erinnerungsort stellvertretend für den Übergang dieser

Landesteile an das Königreich Preußen. Sein Schloss Ist das Hauptobjekt der Landesausstellung und

ihr Bezugs- und Ausgangspunkt. Die Landesausstellung setzt deshalb ihren zeitlichen Beginn in die

Mitte des 17. Jahrhunderts, als durch den Prager Frieden 1635 die beiden Lausitzen in

kursächslschen Besitz gelangten und damit die Niederlausitz zu der Region wurde, „wo Preußen

Sachsen küsst". In die Mitte des 17. Jahrhunderts fällt zudem auch der Ausbau von Schloss Doberlug.

Angelehnt an den Titel ..,Szenen einer Nachbarschaft" wird die Landesausstellung als Abfolge von

sieben Szenen inszeniert, denen ein Prolog voran- und ein Epilog nachgestellt sind. Die nSzenen"

greifen spannende Fragen zur preußisch-sächsischen Beziehungsgeschichte auf. Was sind die

Besonderheiten dieser Nachbarschaft, was die Unterschiede, was die Gemeinsamkeiten der zwei

„ Akteure"? Wie entstehen Identität, Vorurteil und Klischee? Dies sind nur einige der zentralen

Fragestellungen der Ausstellung, die sich mit den unterschiedlichsten sozial-, kultur· und

gelstesgeschichtlichen Aspekten einer nicht Immer einfachen Beziehung auseinandersetzt. Das

Spektrum der Exponate reicht vom aussagekräftigen Gebrauchsgegenstand bis hin zum

hochkarätigen Kunstwerk und Prunkstück aus den königlichen Sammlungen in Berlin und Potsdam

oder Dresden.

Um ein Beispiel zu nennen: Das Zeithainer Lager aus dem Jahr 1730 wird als preußisch-sächsische

Begegnung einen glanzvollen Akzent in der Aus.stellung setzen. August der Starke veranstaltete

dieses Manöver zum Abschluss der sächsischen Heeresreform und lud seinen Nachbarn Friedrich

Wilhelm 1. von Brandenburg-Preußen nebst Kronprinz Friedrich dazu ein. Das prachtvolle barocke

Spektakel war nicht nur eine perfekt organisierte Heeresschau, sondern auch eine gigantische

Festveranstaltung. So lassen sich an diesem Ereignis höfische Kultur, herrschaftliche Repräsentation

und die Bedeutung des Militärs für die politischen Konstellationen der Nachbarterritorien

exemplarisch darstellen.

Die Klosterkirche und Ihr Inventar werden durch einen Audlo- oder Mediaguide erschlossen, der in

einer Version für Erwachsene sowie in einer Fassung für Kinder produziert wird. Der Audio-/

Medlagulde begleitet die Besucher auf ihrem individuell zu gestaltenden Rundgang durch die

Klosterkirche und erläutert ihnen die Geschichte des Klosters Dobrllugk, die Baugeschichte sowie

das Inventar der Kirche. Der Audio-/ Mediagulde wird den Besuchern der Klosterkirche auch nach

2014 zur Verfügung stehen.

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REGIONALE VERNETZUNG -

DIE PARTNERAUSSTELLUNGEN DER LANDESAUSSTELLUNG

(Stand: Mai 2013)


Preußen und Sachsen

Szenen eiher

NachbarsChaft

ERSTE BRANDENBURGISCHE

LANOESAUSSTELLU NG '

SCHLOSS OOBER LUG 201 4

Acht brandenburgische und vier sächsische Museen veranstalten 2014 Partnerausstellungen zur

Ersten Brandenburgischen Landesausstellung. An authentischen Orten bilden sie die regionale

Verankerung des Themas „Preußen und Sachsen" ab und setzen eigene thematische Schwerpunkte.

So widmen sich beispielsweise die Ausstellungen in Lübben und Bautzen den Folgen des Wiener

Kongresses. Cottbus-Branitz und der Ausstellungsverbund Görlitz, Krobnitz und Zittau untersuchen

aus Nieder- und Oberlausitzer Perspektive die Geschichte des Adels zwischen 5achsen und Preußen.

Auf diese Welse spiegelt sich das Thema der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung auch in

der grenzübergreifenden Zusammenarbeit der Museen wider.

BRANDENBURGISCHE PARTNERAUSSTELLUNGEN

Bad Uebenwerda: „1815 -Als damals wir Musßpreußen wurden/

Als doamals mer Mußprelßen wurn"

Die Region zwischen Elbe und Elster gilt als Wiege des sächsischen Wandermarionettentheaters. Die

Schau erinnert an bedeutende Puppenspieler, die mit ihren Darstellern an seidenen Fäden u. a. auch

die Folgen des Wiener Kongresses kommentierten.

Museum des mitteldeutschen Wandermarionettentheaters, Museum des Landkreises Elbe-Elster

Cottbus-Branltz: „HERRSCHAFTSZEITENI Adel In der Niederlausitz"

Im Marstall Schloss Branltz wird die Geschichte berühmter Adelsgeschlechter in der Niederlausitz

erzählt. Eine herausragende Stellung zwischen Sachsen und Preußen nimmt Hermann Fürst von

Pückler-Muskau ein.

Stiftung FDrst-POck/er·Museum Park und Schloss Branltz

Finsterwalde: „Paul Gerhard - Leben. Ueder. Legenden."

Paul Gerhardt zählt nicht nur zu den bedeutenden protestantischen Kirchenlleddichtern, sondern

prägte auch die konfessionellen Auseinandersetzungen in Brandenburg und Sachsen nach dem

Dreißigjährigen Krieg. Auch sein persönlicher Werdegang war von diesen unmittelbar betroffen.

Kreismuseum Finsterwalde

Kloster Zlnna: An Sachsens Grenze: Oie „Friedrichstadt" Zlnna

Wie auf Geheiß des Alten Fritz eine Stadtanlage vom Reißbrett entstand, zeigt eine

Sonderausstellung Im Museum Kloster Zlnna. Mit der Neugründung verbunden war der

Hintergedanke, die nahe gelegene sächsische Tuchmacherstadt Jüterbog zu schwächen.

Museum Kloster Zlnna

Lauchhammer: Was Sachsen recht Ist, ist Preußen billig - Oie Eisenwerke der Grafen von Einsledel

Das Eisenwerk In Lauchhammer Ist eine sächsische Industriegründung, die 1776 in den Besitz von

Detlev Carl von Einsledel überging. Nach 1815 wurde das mittlerweile von seinem Sohn geführte

Werk preußisch. Die Ausstellung porträtiert das Wirken der Fabrikantenfamilie zwischen Sachsen

und Preußen.

Kunstgussmuseum Lauchhammer

Luckau: Oie Lust am Leben - Sächsische Lebensart In Preußen

Gebäude aus sächsischer wie preußischer Zeit bestimmen das Bild der Stadt Luckau. Im

Erfahrungsschatz der Nlederlausitzer sind über 200 Jahre sächsische und preußische Einflüsse

vereint. Die Ausstellung lädt ein, Spuren sächsischer Lebensart in Preußen zu entdecken.

Niederlausitz-Museum Luckau

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Lübben: Wie wir Preußen wurden. Das Ende des Markgraftums Niederlausitz 1815

Der Übergang an Preußen brachte der einst prosperierenden Stadt Lübben schwere Einbußen ein.

Das Stadt- und Regionalmuseum Schloss Lübben veranschaulicht, welche Veränderungen der

Wechsel der Länderzugehörigkeit nach sich zog.

Stadt· und Regionalmuseum Lübben

Senftenberg: sachsens Festung in Brandenburgl

Im 17. Jahrhundert wurde das alte Senftenberger Schloss zu einer imposanten Schloss- und

Festungsanlage ausgebaut, um die Stadt Dresden vor Brandenburg-Preußen zu schützen. Nach dem

Wiener Kongress befand sie sich plötzlich auf preußischem Territorium. Die Schau gibt Aufschluss

über die sich wandelnde Rolle der Festung Senftenberg.

Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

SÄCHSISCHE PARTNERAUSSTELLUNGEN

Bautzen: 1815 :t: - Das Bautzener Land und die Entstehung der sächsischen Oberlausltz

Im Ergebnis des Wiener Kongresses wurde das alte Markgraftum Oberlausltz In die sächsische und

die preußische Oberlausitz geteilt. Das Museum Bautzen widmet sich dieser Teilung aus sächsischer

Perspektive.

Museum Bautzen 1 M'!se] BudyYn

Görlitz: Beharren f m Wandel.

Der Adel Schlesiens und der Oberlausltz In neuerer Zelt

An der kulturellen Entwicklung des Markgraftums Oberlausitz, das im Lauf der Geschichte zu

Böhmen, Brandenburg, Sachsen und Preußen gehörte, hatte der Adel seinen gewichtigen Anteil. Bis

heute zeugen davon zahlreiche kunst- und kulturgeschichtllch wertvolle Objekte, die 2014 erstmals

in einer Ausstellung zusammengeführt werden.

Kulturhistorisches Museum Gßrlitz, Schlesisches Museum G6rlltz

Kamenz: Lessing - Ein Sachse In Preußen

Der Im sächsischen Kamenz geborene Gotthold Ephraim Lessing verbrachte entscheidende Jahre

seines Lebens in Preußen. Doch sein Verhältnis zu Preußen war ambivalent. Die Ausstellung spürt

den vielfältigen Beziehungen nach, die den Schriftsteller und Philosophen mit Preußen verbanden.

Lessing-Museum Kamenz

Die Partnerausstellungen der Ersten Brandenburg/sehen Landesausstellung sind zentrale Projekte Innerhalb des

Kulturland Brandenburg-Themenj ahres 2014. Bei den genannten Titeln handelt es sich um Arbeitstitel. Die

Ausstellungszeltrtiume werden noch bekannt gegeben.

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Preußen und Sachsen

Szenen eiher

NachbarsChaft

ERSTE BRANDEN BURGISCHE

lANOESAUSSTEllUNG

SCHLOSS OOBERlUG 20141

DIE KAMPAGNE „wo PREUSSEN SACHSEN KÜSST" IM ÜBERBLICK

Vermlttlungsangebote zur Landesausstellung

#Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft"

Oie Erste Brandenburgische Landesausstellung will ein breites Spektrum von Zielgruppen erreichen,

regional wie überregional. Führungen laden zur vertiefenden Auseinandersetzung mit der

Ausstellung ein. Vor allem auch junge Menschen werden eingeladen, sich mit Fragen der Geschichte

und Identität des Landes auseinanderzusetzen. Projekte kultureller Bildung sind ebenso In Planung

wie Vermittlungsangebote an Schulklassen •

.•• „wo Preußen Sachsen küsst„

Unter dem „Dach" des Slogans „wo Preußen Sachsen küsst„ wird die Landesausstellung von

vielfältigen Veranstaltungen zu Facetten der preußisch-sächsischen Geschichte begleitet: von

Konzerten, Theater und mehr Im Rahmen des Kultursommers auf dem Ooberluger Schloss- und

Klosterareal, von den unterschiedlichsten Initiativen in der Region unter dem Motto „ Die Region

feiert"' sowie von Partnerausstellungen in Brandenburg und in Sachsen.

Partnerausstellungen zur Landesausstellung

Acht brandenburgische und drei sächsische Partnerausstellungen zu preußisch-sächsischen Themen

begleiten die Landesausstellung diesseits und jenseits der heutigen Landesgrenze. Sie finden an

authentischen Orten preußisch-sächsischer Begegnungen statt und geben Anlass, die Region, „wo

Preußen Sachsen küsst", zu erkunden.

Das Veranstaltungsprogramm: Kultursommer 2014

Konzerte, Puppentheater, Schauspiel, Lesungen und mehr: Auf dem Doberluger Schloss- und

Klosterareal werden im Rahmen des Kultursommers vielfältige Veranstaltungen stattfinden, die

unterschiedliche Facetten der preußisch-sächsischen Geschichte beleuchten. Das

Veranstaltungsprogramm wird voraussichtlich Ende 2013 bekannt gegeben.

Die Region feiert

2014 werden unterschiedlichste Projekte aus der Region das Thema Preußen-Sachsen aufgreifen.

Die Spannbreite reicht von Kunstprojekten bis hin zu Volksfesten.

Touristische Kulturrouten

Die Landesausstellung bietet reiselustigen Kunst- und Geschichtsliebhabern zahlreiche

Anknüpfungspunkte für abwechslungsreiche Touren und Themenreisen auf den Spuren der

preußisch-sächsischen Vergangenheit - für Radfahrer ebenso wie für Bahnfahrer, für

Gruppenreisende ebenso wie für Individualtouristen.

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Preußen und Sachsen

Szenen eiher

NachbarsChaft

ERSTE BRANDENBURGIS CHE

LANDESAUSSTELLUNG

SCHLOSS DOBERLUG 2014

LEITBILD DER ERSTEN BRANDENBURGISCHEN LANDESAUSSTELLUNG

Die Erste Brandenburgische Landesausstellung bekennt sich zu ihrer gesellschaftlichen

Verantwortung und setzt sich die Ziele:

Nachhaltlgkelt

Von der Wiederverwendbarkeit der Stellwände und Vitrinen bis hin zur Entwicklung dauerhafter

touristischer Angebote - die Investitionen in die Landesausstellung kommen auch nach 2014 den

Brandenburgern zu Gute.

Partizipation

Die Landesausstellung schafft Arbeitsplätze vor Ort und lädt Schulen, Vereine, Initiativen und

ehrenamtlich engagierte Menschen zur Mitwirkung ein.

Kulturelle Biidung

Die Landesausstellung vermittelt anschaulich die geschichtlich gewachsene Identität einer Region

und ihrer Bewohner. Sie hält eine Vielzahl von Bildungsangeboten bereit, für Schüler, für Familien,

für Senioren. Sie kooperiert mit Bildungseinrichtungen, von den Volkshochschulen bis hin zu den

Universitäten.

Regionale Vernetzung

Die Landesausstellung erschließt ihren Gästen die Kulturlandschaft der Lausitz und Ihrer historischen

Nachbarregionen mit Ihren Museen, Schlössern und Gärten, Industriedenkmalen und historischen

Stadtkernen. Sie entsteht unter der Projektverantwortung des HBPG Im gemeinsamen Engagement

des Landes Brandenburg, des Landkreises Elbe-Elster, der Stadt Doberlug-Kirchhain und einer

Vielzahl lokaler und regionaler Initiativen.

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ERSTE BRANDENBURGISCHE LANDESAUSSTELLUNG

DAS KURATORIUM

(Stand: Mai 2013)

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Preußen und Sachsen

Szenen eiher

NachbarsChaft

ERSTE BRANDENBURGISCHE

lANOESAUSSTElLUNG

SCHLOSS DOBERLUG 2014

Vorsitzende

Prof. Dr.-lng. Dr. Sabine Kunst, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes

Brandenburg (Vorsitzende des Kuratoriums)

Die weiteren Mitglieder in alphabetischer Reihenfolge

Klaus Aha, Präsident der Industrie- und Handelskammer Cottbus

Dr. Hermann Borghorst, Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V.

Bodo Broszinski, Bürgermeister der Stadt Doberlug-Kirchhain

Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-

Brandenburg

Dr. Hartwlg Fischer, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Gunter Frltsch, Präsident des Brandenburgischen Landtages

Hermann Graf von Pückler

Martin Herche, Generalsuperintendent für den Sprengel Görlitz der Evangelischen Kirche Berlin-

Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Claus Friedrich Holtmann, Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes

Dieter Hütte, Geschäftsführer der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Christian Jaschlnski, Landrat Landkreis Elbe-Elster

Dr. Bardia Khadjavf-Gontard

Thomas Köhler, Superintendent Im Kirchenkreis Niederlausitz

Bernd lange, Vorsitzender des Kulturkonvents des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien

und Landrat des Landkreises Görlitz

Dr. Dagmar Reim, Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB)

Dr. Claudia Schreiner, Programmleiterin Kultur/Wissenschaft des Mitteldeutschen

Rundfunks (MDR)

Christoph Seele, Oberkirchenrat, Beauftragter der Evangelischen Landeskirchen

beim Freistaat Sachsen

Chrl.stoph Singeinstein, Chefredakteur des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB)

Dr. Dletmar Woldke, Innenminister des Landes Brandenburg

ERSTE BRANDENBURGISCHE LANDESAUSSTELLUNG

DER FACHBEIRAT

(Stand: Mal 2013)

Sprecher des Fachbeirates

Prof. Dr. Frank Göse, Historisches Institut Universität Potsdam

Prof. Dr. Winfried MQller, Direktor des Instituts für sächsische Geschichte

und Volkskunde e.V.

Die weiteren Mitglieder des Fachbeirates In alphabetischer Reihenfolge

Dr. Rainer Aurlg, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Prof. Peter Badel, Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf'' Potsdam-Babelsberg

Dr. Rainer Ernst, Leiter Kreismuseum Finsterwalde

14


Brigitte Faber-Schmldt, Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin Kulturland Brandenburg e.V.

PD Dr. Jlrf Fajt, Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas

an der Universität Leipzig

Prof. Dr. Heinz-Dieter Heimann, Historisches Institut Universität Potsdam

Plarrer Dr. Volker JastrzembskJ, Evangelisches Konsistorium Berlin

Dr. Uwe Koch, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Dr. Susanne Kösterlng, Geschäftsführerin des Museumsverbandes des Landes Brandenburg e.V.

Dr. Jürgen Luh, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Dr. Steffen Menzel, Präsident der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften e.V.

PD Dr. KJaus Neltmann, Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs

Bettina Probst, Projektleiterin 3. Sächsische Landesausstellung „Via Regia" (Görlitz 2011), Leiterin

der Stabsstelle für das Humboldt-Forum, Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Prof. Dr. sc. Dietrich

Direktor des Sorbischen Instituts

Prof. Dr. Franz Schopper, Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege

und des Archäologischen Landesmuseums

Gerd Streldt, Direktor der Stiftung FOrst-Pückler-Museum Park und Schloss Branltz

Prof. Dr. Dirk Syndram, Direktor Grünes Gewölbe und Rüstkammer, Staatliche

Kunstsammlungen Dresden

Dr. Andr' Thleme,

Museen der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen

Dr. Kurt WlnkJer, Geschäftsführender Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen

Geschichte gGmbH

ERSTE BRANDENBURGISCHE LANDESAUSSTELLUNG

DAS TEAM DES HAUSES DER BRANDENBURGISCH-PREUßlSCHEN GESCHICHTE

(Stand Mal 2013)

Gesamtleitung

Dr. Kurt Wlnkler, Projektleiter, Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

Katja Meyer, Referentin

Bereich Ausstellung, Publikationen, Vermittlung

Anne-Katrin Zlesak, Leitung, Kuratorin der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung

Peter Langen, Wlssenschaftllche Mitarbeit

Dr. Ewa Gossart, Reglstra rln

Dana Kresse, Vermittlung, Museumspädagogik

Ulrike Strube, Konzeption Schülerfahrten

lna Plitta, Umsetzung Schülerfahrten

Bereich OrganlsatJon, Finanzen, Betrieb

5amo Darlan, Leitung

Katja Meyer, Projektkoordination, Organisation

Bettina Scharf, Leitung Veranstaltungen

Christin MOnch, Veranstaltungskalender

Bereich Kommunikation

Elke Seheier, Leitung

Dr. Antje Frank, Pressearbeit, Medienpartnerschaften

Kirsten Foemmel, Marketing, Soclal Media

Christine Oehrleln, Marketing

Christian Huber, Vertrieb

Ausstellungsarchitektur, Ausstellungsgrafik und Corporate Design

gewerk deslgn, Berlin

15


Haus der

Brandenburgisch

Preußischen

Geschichte

DAS HAUS DER BRANDENBURGISCH-PREUßlSCHEN GESCHICHTE (HBPG)

Das HBPG liegt in Potsdams historischer Mitte und Ist zugleich Forum und Mittelpunkt für die um

den Neuen Markt angesiedelten wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen. Es besitzt die

Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Gesellschafter sind das Land Brandenburg (67 %) und die

Potsdam (33 %).

Das HBPG ist ein Ausstellungshaus, Veranstaltungsforum und Lernort zur Vermittlung der

brandenburgischen Landesgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart sowie der preußischen

Geschichte bis zu ihrem „doppelten" Ende 1931/1947. Das thematische Spektrum umfasst die

politische Geschichte und die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Brandenburg-Preußens ebenso wie

seine Kunst- und Kulturgeschichte in allen Facetten. Ein Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich der

Zeitgeschichte.


Das HBPG ist ein Forum für die aktive, kritische und offene Auseinandersetzung mit Geschichte und

Gegenwart . Kommunikation und Kooperation sind die Leitmotive der Arbeit. Das HBPG realisiert

eigene Forschungsvorhaben, Ausstellungen und Veranstaltungen und steht darüber hinaus im Sinne

eines „Schaufensters" den Museen und Forschungseinrichtungen Brandenburgs, Potsdams und

Berlins für Kooperationsprojekte zur Verfügung. Eine wichtige Grundlage für die Qualität und

Ausstrahlung der Arbeit des HBPG ist die Zusammenarbeit mit zahlreichen des In- und

Auslands.

Das HBPG verbindet wissenschaftliche Fragestellungen mit Aufgaben der Vermittlung an das

allgemeine Publikum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Biidungsarbeit mit Schülerinnen

und Schülern. Dabei agiert das HBPG als außerschulischer Lernort und bietet lehrplanbezogene

Veranstaltungen und Projekttage zur Vermittlung von brandenburgisch-preußischer Geschichte und

Zeitgeschichte.

ständige Ausstellung

Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen

Sonderausstellungen 2013

Europa Jagellonica. Kunst und Kultur Mitteleuropas unter der Herrschaft der Jagiellonen 1386-1572

1. März bis 16. Juni

Europa Jagellonica ist die erste Ausstellung In Deutschland über Kunst und Kultur Mitteleuropas

unter der Herrschaft der Jagiellonen.

Kindheitsbilder. Fotografie in Brandenburg seit 1848

26. Juli bis 17. November

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Infotelefon: 0331 / 620 85-50

www.hbpg.de/ facebook.com/HBPG.lm. Kutschstall

16


PRESSEFOTOS

Bildmaterial zum Download unter www.hbpg.de/Pressefotos

Schloss Doberlug, C> Marcus Mueller-Witte

Refektorium und Klosterkirche, Schlossareal Ooberlug, C> Marcus Mueller-Witte

Schloss, Refektorium und Klosterkirche, C> Stadt Doberlug-Klrchhaln / Lehmann

Bitte beachten Sie, dass die hier angebotenen Pressebilder urheberrechtlich geschützt sind und

ausschlleßllch redaktionell zur aktuellen Berichterstattung verwendet werden dürfen.

Die Nutzung der Biider unter Angabe des Bildnachweises Ist honorarfrel.

Pressekontakt:

Elke Seheier, Leiterin Kommunikation Erste Brandenburgische Landesausstellung,

Tel: Mobil 10 614; E-Mall: scheler@hbpg.de

Dr. Antje Frank, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des HBPG,

Tel:

E-Mall: frank@hbpg.de

17


LAND BRANDENBURG

Ministerium für

Wissenschaft,

Forschung und Kultur

Die Ministerin

Landtag Brandenburg

Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft,

Forschung und Kultur.

Herrn Jens Lipsdorf, Mdl

Am Havelblick 8

28. Mai 2013

14473 Potsdam

EINGEGANGEN

Erledigt:

5/254 KV per Mail

Potsdam, .lJ Mai 2013

Dorlustraße 36

14467 Potsdam

Hausruf. (0331) 866 45 05

Fax· (0331) 8664540

lnlernel: ,•,:„. r ,•,f, l•'.1 lt 11·

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Herstellung des Benehmens mit dem Ausschuss für Wissenschaft,

Forschung und Kultur gem. § 7a Absatz 1 Satz 2 BbgHG über die Einführung

eines jüdisch-theologischen Studiengangs an der Universität Potsdam

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

-

die Universität Potsdam hat mich am 28.03.2013 um Genehmigung eines Bachelorstudiengangs

„Jüdische Theologie" gebeten und die beabsichtigte Studien·

und Prüfungsordnung angezeigt. Ich beabsichtige die Genehmigung zu erteilen

und erbitte hierzu das Benehmen des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung

und Kultur.

Oie Abgeordneten haben am 23.05.2013 den Entwurf der Studien- und Prüfungsordnung

sowie ein erläuterndes Schreiben meines Hauses zum Verfahren erhal·

ten.

Mit freundlichem Gruß

Prof. Dr.-lng Dr. Sabine Kunst


MWFK Potsdam, 22.05.2013

Einrichtung eines Bachelorstudiengangs Jüdische Theologie an der Universität Potsdam (UNIP)

-

Allgemeines

Der Landtag hat am 21.03.2013 das Zweite Änderungsgesetz zum Brandenburgischen Hochschulgesetz

beschlossen. Der neue § 7a regelt die theologische Ausbildung an Hochschulen des Landes. Das

Gesetz wurde am 04.04.2013 im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes verkündet und ist damit am

05.04.2013 in Kraft getreten.

Die Einführung theologischer Studiengänge erfolgt im Benehmen mit dem zuständigen

schuss.

Zudem sieht das Gesetz die Mitwirkung der Religionsgemeinschaft bei der Einrichtung theologischer

Studiengänge, bei Er1ass von Studien-, Promotions- und Habilitationsordnungen sQWie bei Berufungsentscheidungen

vor. Das hierbei anzuwendende Verfahren und die Einzelheiten sitld durch Kooperationsvereinbarung

der Religionsgemeinschaft und der Hochschule festzulegen.

Die UNIP will nunmehr zum WS 2013/14 den Bachelorstudiengang Jüdische Theologie mit 45 Studienanfängerplätzen

einrichten. Vorgesehen ist ein sechssemestriges Studium mit 180 Leistungspunkten,

das ohne Schwerpunkt sowie mit den Schwerpunkten liberales Rabbinat, konservatives (Masorti) Rabbinat

oder mit dem Schwerpunkt Kantorat studiert werden kann und mit einem Bachelor of Arts abschließt.

Konzeption

Bisher müssen Rabbinatsstudierende des Abraham Geiger Kollegs (AGK) die Bachelorstudiengänge

(BA) Jüdische Studien und Religionswissenschaft sowie den Masterstudiengang Jüdische Studien abschließen.

Künftige Kantorinnen und Kantoren studieren bislang entweder die genannte BAkombination

oder den Masterstudiengapg Jüdische Studien. Parallel müssen die Studierenden zusätzliche

berufsspeziflsche Lehrveranstaltungen am AGK absolvieren, die nur zu einem geringen Teil auf das

universitäre Studium angerechnet werden. Hinzu kommt, dass die Studierenden in den genannten Studiengängen

auch Leistungen erbringen müssen, die sie für ihr Studium bzw. ihre Berufsausbildung nur

in einem sehr begrenzten Umfang benötigen. Darüber hinaus differenzieren die Module zur jüdischen

Religion in den bestellenden Studiengängen nicht oder kaum zwischen den einzelnen Disziplinen der

jüdischen TheolOgie.

Dies soll sich mitdem neuen Bachelorstudiengang Jüdische Theologie ändern. Die Studierenden werden

nur noch einen Studiengang studieren, der einen deutlichen Fokus im Bereich der jüdischen Religion

hat und zwischen den einzelnen Disziplinen im Bereich der jüdischen Theologie differenziert. Die

bisher am AGK angebotenen berufsspezifischen Lehrveranstaltungen werden bis auf ganz wenige

Ausnahmen in den neuen Studiengang integriert.

Die im Studiengang Jüdische Theologie angebotenen Lehrveranstaltungen können auch in das Programm

anderer Studiengänge, insbesondere der Jüdischen Studien, der Religionswissenschaft und

LER, aufgenommen werden.


Alleinstellungsmerkmale

Das Studienfach Jüdisch-Theologische Studien wird bisher an keiner europäischen Universität angeboten.

Lehre und Forschung zur jüdischen Theologie in einem universitären Rahmen mit integrierten berufsspezifischen

Modulen für die Ausbildung zur Rabbinerin bzw. zum Rabbiner gibt es derzeit nur am

Leo-Baeck-College in London. Ein Studiengang mit integrierter Kantorenausbildung existiert in Europa

nicht.

Weltweit einzigartig werden in Potsdam zukünftig liberale und konservative Rabbinerinnen und Rabbiner

gemeinsam ausgebildet

Die Studiengänge Jüdische Studien und Jüdische Theologie unterscheiden sich sowohl hinsichtlich des

inhaltlichen Profils als auch bezüglich der Ausrichtung in Lehre und Forschung. Während

Studien eine kulturwissenschaftliche Fragestellung in den Bereichen Religion, Geschichte und-Kultur zu

Grunde liegt, vermittelt und forscht die Jüdische Theologie ausgehend von einer theologischen Fragestellung.

Berufliche Perspektiven

Das Studium führt in Verbindung mit der Ausbildung am AGK und

Masterstudiengang

Jüdische Theologie zum Beruf der Rabbinerin/des Rabbiners.

Die Absolventinnen und Absolventen werden befähigt, in nicht..qithodoxen jüdischen Gemeinden in

Europa oder in Bereichen tätig zu sein, die mit

Praxis und der Vermittlung von jüdischer

Religion oder Musik zu tun haben. Der

ermöglicht die Tätigkeit in Bereichen,

die exzellente Kenntnisse auf dem Gebiet der Religion, inklusive der jüdischen Sprachen,

voraussetzen.

Kooperationspartner

Die UNIP hat sich dafür entschieden, der Union Progressiver Juden in Deutschland e.V. und Masorti

Deutschland e.V. (Dachverband der Jüälschen Gemeinden konservativer Ausrichtung) eine Kooperationsvereinbarung

abzuschließen . .ßegen die Wahl der Kooperationspartner bestehen aus Sicht des

MWFK keine Bedenken. Es ist möglich, liberale und konservative Ausbildungsangebote in einem Studiengang

zu vereinen, so daSs elhe Kooperation mit zwei Partnern erfolgen kann. In beiden Fällen handelt

es sich um nationale Verbände.

Die Kooperationsrechte soflen nicht von der betreffenden Religionsgemeinschaft selbst ausgeübt, sondern

auf eine S!äodige Studienkommission für das jüdisch-geistliche Amt übertragen werden, in der für

das liberale Judentum je ein Vertreter der Union Progressiver Juden und des Abraham Geiger Kollegs,

für das

Judentum je ein Vertreter des Masorti e.V. und des Zacharias Franke! College

sowie für die Allgemeine Rabbinerkonferenz des Zentralrates der Juden in Deutschland ein Mitglied des

Vorstands mitwirken.

Die Kommission übt gegenüber der UNIP das religionsverfassungsrechtliche Mitwirkungsrecht der jüdischen

Religionsgemeinschaften liberalen und konservativen Bekenntnisses in allen auf das Judentum

bezogenen bekenntnisrelevanten Fragestellungen aus.

Anlage: Von den Gremien der Hochschule gebilligter Entwurf einer Studien- und Prüfungsordnung


G'

Studien- und Prüfungsordnung für das

Bachelorstudium im Fach Jüdische

Theologie an der Universität Potsdam

Vom 20. Februar 2013

Der Fakultltsrat der Philosophischen Fakultät der

Universität Potsdam hat am 23. Januar 2013 auf der

Grundlage von § 18 Abs. 1 und 2 und § 21 Abs. 1

und 2 i.V.m. den §§ 69 Abs. 1 S. 2 und 70 Abs. 2

Nr. 1 des Brandenburgischen Hochschulgesetz.es

(BbgHG) vom 18. Dezember 2008 (G'IBI. 1 S.

318), geändert durch Art. 16 des Gesetzes vom 3.

April 2009 (GVBI. 1 S. 59), i.V.m. Anikel 21 Abs.

2 Nr. 1 der Grundordnung der Universität Potsdam

vom 17. Dezember 2009 (AmBek. UP 412010 S.

60) sowie der Allgemeinen Ordnung fllr die nicht

lehramtsbezogenen Bachelor- und Masterstudiengange

an der Universitlt Potsdam (BAMA-0) vom

24. September 2009 (AmBek. UPS. 160) folgende

Studien- und Prüfungsordnung als Satzung beschlossen:

1

Inhalt

§ 1 Geltungsbereich

§ 2 Art des Studiums

§ 3 Ziele des Studiums

§ 4 Abschlussgrad

§ 5 Teilzeitstudium

§ 6 Module und Studienverlauf

§ 7 PrOfungswiederholung

§ 6 Aufenthalt im Ausland

§ 8 Übergangsbestimmungen

§ 9 in-Kraft-Treten und Außer-Kraft-Treten

Anhinge:

Anhang 1: Modulkatalog

Anhang 2: Studienverlaufspläne

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Ordnung gilt fllr das Bachelorstudium im

Fach JUdische Theologie der Universität Potsdam.

Sie ergllnzt als fachspezifische Ordnung die Neufassung

der allgemeinen Studien- und PrUfung5ordnung

fllr die nicht lehramtsbezogenen Bachelorund

Masterstudiengange an der Universität Potsdam

vom 24.09.2009 (BAMA-0).

(2) Bei WidersprUchen zwischen dieser Ordnung

und der BAMA-0 gehen die Bestimmungen der

BAMA-0 den Bestimmungen dieser Ordnung vor.

§ 2 Art des Studiums

1

Genehmigt durth den Prtsidentcn der Universital Potsdam

am XX.XXX 2013.

Das Bachelorstudium Jüdische Theologie wird an

der Universität Potsdam aJs Ein-Fach-Studium mit

180 Leistungspunkten und einer Regelstudienzeit

von 6 Semestern angeboten. Es kann ohne Schwerpunkt

sowie mit den Schwerpunkten liberales Rabbinat,

konservatives (Masorti) Rabbinat sowie mit

dem Schwerpunkt Kantorat studiert werden.

Die/Der Studierende entscheidet sich bei Immatrikulation

ftlr eine der angebotenen Schwerpunkte.

Ein Wechsel des Schwerpunkts ist einmal, bis zum

bis zum Erreichen von 150 Leistungspunkten möglich.

Leistungspunkte, die nicht auf den neu gewählten

Schwerpunkt angerechnet werden können,

verfallen.

§ 3 Zle.le des Studiums

(1) Gegenstand des Bachelorstudiengangs JOdische

Theologie - ohne Schwerpunkt - ist die jüdische

Religion. Der Studiengang befllhigt die Studentinnen

und Studenten, theologische und ethische Fragestellungen

im Kontext aktueller wissenschaftlicher

und gesellschaftlicher Diskurse zu verstehen,

selbstständig zu analysieren und zu bearbeiten.

Hierzu erwerben die Studierenden grundlegende

Fachkenntnisse in den unterschiedlichen Disziplinen

(siehe § 4). Sie kennen die allgemeinwissenschaftlichen

und fachspezifischen Methoden

und können sie anwenden. Darüber hinaus erwerben

die Studierenden solide Kenntnisse in den

Quellensprachen Hebräisch und Aramäisch sowie

grundlegende Kenntnisse Ober andere Religionen,

insbesondere Ober das Christentum und den Islam,

und deren Beziehungen zum Judentum.

(2) Zusätzlich vermittelt der Studiengang SchlUsselqualifikationen

im Bereich der akademischen

Grundkompetenzen und gibt den Studierenden

Raum, durch frei wählbare Veranstaltungen die

erworbenen theologischen Kenntnisse und Kompetenzen

mit berufspraktischen Anforderungen oder

fachwissenschaftlichen Grundlagen anderer facher

zu verknüpfen.

(3) Durch das Studium der Jüdischen Theologie

erwerben die Studierenden Kompetenzen, die sie

neben der akademischen Laufbahn ftlr berufliche

Tätigkeiten in Bereichen qualifizieren, die mit jUdisch-religiöser

Praxis und der Vermittlung von

jüdischer Religion zu tun haben. Hierzu zahlen

Tätigkeiten in jOdischen Institutionen, in der Publizistik,

im Kulturbereich, im Bildungssektor oder in

der Politikberatung.

(4) Mit dem Schwerpunkt Rabbinat (liberal bzw.

konservativ/Masorti): Gegenstand des Bachelorstudiengangs

Jüdische Theologie mit dem Schwerpunkt

Rabbinat ist die jüdische Religion. Der Studiengang

befthigt die Studentinnen und Studenten,

theologische und ethische Fragestellungen im Kontext

aktueller wissenschaftlicher und gesellschaftli-


Anlage 3

Seite: 2

eher Diskurse zu verstehen, selbstständig zu analysieren

und zu bearbeiten. Hierzu erwerben die Studierenden

grundlegende Fachkenntnisse in den

unterschiedlichen Disziplinen (siehe § 4). Sie kennen

die allgemein-wissenschaftlichen und fachspezifischen

Methoden und können sie anwenden.

DarOber hinaus erwerben die Studierenden solide

Kenntnisse in den Quellensprachen Hebräisch und

Aramlisch · sowie grundlegende Kenntnisse Ober

andere Religionen, insbesondere Ober das Christentum

und den Islam, und deren Beziehungen zum

Judentum.

(5) Studierende mit dem Schwerpunkt Rabbinat

(konservativ/Masorti) vertiefen ihre Kenntnisse und

Kompetenzen auf dem Gebiet der Rabbinischen

Literatur durch das Modul „Textstudium Rabbinische

Literatur".

(6) Zusatzlich vermittelt der Studiengang SchlOsselqualifikationen

im Bereich der akademischen

Grundkompetenzen und berufsspezitische Kompetenzen

ftlr die Ausbildung zur Rabbinerin und zum

Rabbiner. Hierzu zllhlen Seelsorge, syÖagogale

Kompetenzen sowie Kenntnisse Ober Gemeindestrukturen.

Außerdem absolvieren die Studierenden

ein Gemeindepraktikum.

(7) Das Studium ftlhrt in Verbindung mit der Aus-­

bildung am Abraham Geiger Kolleg und einem

konsekutiven Masterstudiengang „JOdische Theologie"

an der Universität Potsdam zum Beruf der

Rabbinerin/des Rabbiners. Dem Schwerpunki (liberal

bzw. konservativ/Masorti) entsprechend befähigt

es die Absolventinnen und Absolventen, in

nicht-orthodoxen jOdischen Gemeinden tätig zu

sein. Darüber hinaus erwerben die Studierenden

Kompetenzen, die sie neben der akademischen

Laufbahn fllr berufliche Tätigkeiten in Bereichen

qualifizieren, die mit jüdisch-religiöser Praxis und

der Vennittlung von jüdischer Religion zu tun haben.

Hierzu zählen Tätigkeiten in jüdischen Institutionen,

in der Publizistik, im Kulturbereich, im

Bildungssektor oder in der Politikberatung.

(9) Zusätzlich vermittelt der Studiengang SchlDsselqualifikationen

im Bereich der akademischen

Grundkompetenzen und berufsspezifische Kompetenzen

fllr die Ausbildung zur Kantorin/zum Kantoren.

Hierzu zählen das musikalische Repertoire fUr

den Gottesdienst, Kantillationen, die Geschichte

jOdischer Musik, Seelsorge sowie Kenntnisse Ober

Gemeindestrukturen. Außerdem absolvieren die

Studierenden ein Gemeindepraktikum.

(10) Das Studium ftlhrt in Verbindung mit der Ausbildung

am Abraham Geiger Kolleg zum Beruf der

Kantorin/des Kantors. Es befähigt die Absolventinnen

und Absolventen, in jüdischen Gemeinden tätig

zu sein. DarOber hinaus erwerben die Studierenden

Kompetenzen, die sie neben der akademischen

Laufbahn fllr berufliche Tätigkeiten in Bereichen

qualifizieren, die mit jOdisch-religiöser Praxis und

der Vermittlung von jOdischer Religion und Musik

zu tun haben. Hierzu zählen Tätigkeiten in jüdischen

Institutionen, in der Publizistik, im Kulturbereich

sowie im Bildungssektor.

§ 4 Abschlussgrad

Die Universität Potsdam durch die Philosophische

Fakultät bei Vorliegen der erforderlichen Leistungsnachweise

den Grad eines „Bachelor of Ans",

abgekürzt als „B.A.".

§ 5 Teilzeitstudium

( 1) Das Studium ist teilzeitgeeignet.

(2) Ein Teilzeitstudium setzt die Beratung bei der

Fachstudienberatung voraus, mit dem Ziel einen

individuellen Studienplan zu e!'Stellen. Ein Nachweis

Ober die Beratung mit dem individuellen Prüfungsplan

ist dem Antrag auf Teilzeitstudium nach

§ 3 der Ordnung zur Regelung des Teilzeitstudiums

an der Un,iversität Potsdam (Teilzeitordnung) beizulegen.

Im Übrigen gelten die Bestimmungen der

Teilzeitordnung.

(8) Mit dem Schwerpunkt Kantorat: Gegenstand '

des Bachelorstudiengangs JUdische Theologie mit

dem Schwerpunkt Kantorat ist die jüdische Religion

und synagogale Musik. Der Studiengang befähigt

die Studentinnen und Studenten, Fragestellungen

zur jüdischen Religion, Ethik und synagogalen

Musik im Kontext aktueller wissenschaftlicher und

gesellschaftlicher Diskurse zu verstehen, selbstständig

zu analysieren und zu bearbeiten. Hierzu

erwerben die Studierenden grundlegende Fachkenntnisse

in den unterschiedlichen Disziplinen

(siehe § 4). Sie kennen die allgemeinwissenschaftlichen

und fachspezifischen Methoden

und können sie anwenden. Darüber hinaus erwerben

die Studierenden solide Kenntnisse in den

Quellensprachen Hebräisch und Aramaisch.

§ 6 Module und Studlenverlaur

(1) Die Module (ohne Schwerpunkt) sind:

Name des Moduls

LP

1. Pflichtmodule

Akademische Grundkompeten:zen 12

Wahl von drei Modulen ä 6 LP aus 18

dem A'!&_ebot von Studium+ •

Basismodul Jüdische Religion und 12

Philos~hie

Basismodul Hebräische Bibel und 12

Exegese

Basismodul Rabbinische Literatur 12

Basismodul Halacha 12


Seite: „

WiederholungsprUfung eine nochmalige Belegung

und Teilnahme an der dazugehörigen Lehrvenmstaltung

voraus, weM die Wiederholungspr1lfung

nicht in derselben Veranstaltung möglich ist.

§ 8 Aufenthalt im Ausland

Im Bachelorstudium wird ein Aufenthalt im Ausland

im dritten und vierten Fachsemester im Umfang

von zwei Semestern nachdrUcklich empfohlen.

§ 9 In-Kraft-Treten

Diese Ordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung

in den Amtlichen Bekanntmachungen der

Universität Potsdam in Kraft.


Seite: S

Aobaog 1: Modulkatalog

Hinweise zum Erwerb von Leistungspunkten

Lehrveranstaltungen sind Leistungspunkte zugeordnet (in der Regel 3 LP). Dabei entspricht ein Leistungspunkt

30 Stunden Arbeitsaufwand der Studierenden. Der Arbeitsaufwand erfasst alle für das

Studium relevanten Zeiten. Er errechnet sich also aus Kontaktzeit (Seminarz.eit), Selbststudium und

Testat. Dabei entsprechen zwei Semesterwochenstµnden Kontaktzeit einem Leistungspunkt. Mögliche

Formen eines Testats sind: Verschriftlichung eines Referats, Lernprotokoll, Seminar- bzw. Vorlesungsprotokoll,

Essay oder andere universitäre schriftliche Übungsfonnen. Ein Leistungspunkt entspricht

10. 000 Zeichen (mit Leerzeichen) in einem Textdokument. Unter Selbststudium sind Vor- und

Nachbereitung von Lehrveranstaltungen, Lektüre und das Erstellen von Materialien zu verstehen.

Zwei Stunden wöchentliches Selbststudium in der Vorlesungszeit entsprechen einem Leistungspunkt.

Das Verhältnis zwischen Selbststudium und Testat hinsichtlich der Leistungspunkte kann variieren.

Eine Lehrveranstaltung darf den für ihr Modul vorgesehenen Arbeitsaufwand jedoch nicht überschreiten.

Für die Modulprüfung gilt die gleiche Aufschlüsselung der Leistungspunkte wie im vorangegangenen

Absatz beschrieben. Die Vorbereitung der Modulprüfung darf den für ihr Modul vorgesehenen Arbeitsaufwand

nicht überschreiten.

Modulart (Pflichtoder

Wahlpflichtmodul):

Pflichtmodul

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t2 L,P

Inhalte:

Im Zentrum des Moduls steht der Erwerb bzw. die Erweiterung von akademischen

Grundkompetenzen. Die Studierenden wählen je nach individuellem Bedarf aus folgenden

Themenbereichen:

- Selbstreflektion und Planung (u.a. Erstellen von individuellen Kompetenzprofilen, individuelle

Analyse von Berufszielen, Studientechniken und -strategien, Zeitmanagement,

Vermittlung von Kommunikationskompetenzen, mit deren Hilfe Lehrveranstaltungen

aktiv von Studierenden mitgestaltet werden können)

Inhalte und QuaJifikationsziele

des

Moduls:

- Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben (u.a. fachspezifische Vermittlung von wissenschaftlichen

Arl>eitsmethoden, Vermittlung von Methoden zum Strukturieren und

Verwerten von Informationen, Übungen zum Verfassen von fachbezogenen wissenschaftlichen

Arbeiten)

- Kommunikation, Prasentation, Vermittlung (u.a. Vermittlung von Grundlagen der verbalen

und nonverbalen Kommunikation, Methoden des Planens und Konzipierens eines

Vortrags bzw. Auftritts, Einsatz. rhetorischer Figuren)

Darüber hinaus unterstütz! das Modul mit Hilfe von Tutorien den Einstieg in das Fachstudium,

insbesondere im Bereich des hebräischen Spracherwerbs.

Qua/ifilr.otionsziele:

Die Studierenden erlangen bzw. erweitern Kompetenzen in den oben genannten Bereichen,

u.a.:

- Kompetenz., die Ergebnisse einer Fähigkeit zu evaluieren, aus vergangenen Handlungen


Seite: 6

ModulprUfung

(Anzahl, Form,

Umfang, Arbeitsaufwand

in LP):

zu lernen und nötige Korrekturen vorzunehmen.

- Grundlagen der Selbstorganisation (Planungskompetenz)

- Fähigkeit, das Lehr-Lern-Verhältnis bewusst mitzugestalten

- Umgang mit Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens

- Zugang zur Themenfindung, Eingrenzung und Strukturierung Arbeitcns

- Kenntnis der Anforderungsprofile an Gattungen der wissenschaftlichen

Kommunikation

- Prllsentations- und Auftrittskompetenz

- Kenntnis der Sprechkultur

Darüber hinaus erfahren die Studierenden durch den Besuch von Tutorien Unterstnttung

beim Einstieg in das Fachstudium.

Klausur Uber 120 Min. oder schriftliche Hausarbeit im Umfang von ca. 30.000 Zeichen

(+/- 3.000) mit Leerzeichen, 3 LP

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Prüfungsnebenleistungen

Modulteilprüfung

(Anzahl, Form, Umfang)

Arbeits-

Veranstaltungen Kontaktzeit

(Anzahl,

FUrden Ab- FUr die Zulas-

aufwand

(Lehrformen)

(in SWS)

Form,

schluss des sungzur Mo-

gesamt (in LP)

Umfang)

Moduls dulprUfung

Tutorium 2 Testat 3

Tutorium 2 Testat 3

Tutorium 2 Testat 3

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Häufigkeit des Angebots:

WiSe/SoSe

Voraussetzung ft1r die Teilnahme am Modul:

Keine

Anbietende Lehrcinhcit(en):

Jlldische Theologie


Seite: 7

Modulart (Pflicht- oder

Wahlpflichtmodul):

Inhalte und Qualifikationsziele

des Moduls:

ModulprOfung (Anzahl,

Form, Umfang,

Arbeitsaufwand in

LP):

.. .. . .

Pflichtmodul für Studierende mit dem Schwerpunkt Rabbinat (liberal bzw. konservativ/Masorti)

Inhalte:

Im Mittelpunkt des Moduls steht die Vorbereitung der Rabbinatsstudierenden auf

das studlenbegleltende Gemeindepraktikum und die spätere Tätigkeit als Rabbinerin

und Rabbiner. Inhaltlich sich das Modul mit den Strukturen

jüdischer Gemeinden, ihrer staatsrechtlichen Stellung und aktuellen religlonspolitlschen

Diskussionen. sowie mit Strategien zum Gemeindeaufbau und -erhalt

(Kinder-, Jugend-, Familien-, Seniorenarbeit usw.). Die Übung ..Synagogale Kompetenzen"

beinhaltet die Einübung von KantiUationen, Grundmelodien für den

Gottesdienst sowie die Vermittlung weiterer liturgischer Fähigkeiten. Die Seminare

zur Seelsorge führen In die theologischen und psychologischen Kernfragen

dieses Fachgebiets ein. Ein weiterer Bestandteil des Moduls ist das studlenbegleltende

Gemeindepraktikum, das von einem/ einer ausgebildeten Rabbiner/ -in

organisatorisch und Inhaltlich begleitet wird.

Qualiftkationsziele:

Die Studierenden verfügen über grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Gemeindestrukturen,

Gemeindeaufbau sowie über berufsspezifische Fähigkeiten

(synagogale Fähigkeiten, Seelsorge usw.), die sie in die Lage versetzen, in einer

jüdischen Gemeinde als „Rabbiner /-in in Ausbildung· tätig zu sein. Sie sind imstande,

die religiöse Prägung einer jüdischen Gemeinde einzuordnen und die

soziologische Zusammensetzung ihrer Mitgliedschaft zu erfassen. Sie entwickeln

eigenverantwortlich Programme zur Fortentwicklung von religiösen, kulturellen

und sozialen Gemeindeaktivitäten. Sie können selbstständig Gottesdienste leiten,

seelsorgerliche Fragestellungen erfassen und bearbeiten. Es gelingt Ihnen, Ihre

Position als (liberale/konservative) Rabbiner/-innen darzustellen und in der

eigenen Synagoge sowie In der jüdischen oder nicht-jüdischen Gemeinschaft zu

reflektieren.

Modulprüfung bestehend aus Modulteilprüfungen im Rahmen der Veranstaltungen,

s.u.

Veranstaltungen

(Lehrfonnen)

Seminar Gemeindestrukturen,

Gemeindeaufbau

Übung Synagogale

Kompetenzen

Seminar Einführung in

Seelsorge

Kontaktzeit

(in SWS)

2

2

2

(Anzahl, Form, Umfang)

Für den Ab- For die Zulasschluss

des sungzur Modulprüfung

Moduls

Testat

Modulteilprüfung

(Anzahl,

Form,

Umfang)

Klausur (60

Min.)

Schriftliche

Arbeit im Umfang

von

10.000 Zeichen

mit Leerzeichen

(z.B.

Erstellung

einer Fallstudie)

Arbeitsaufwand

gesamt (in LP)

3

3

3


Seite:: 8

Seminar Seelsorge 2 Testat

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3

vertiefend

Gemeindepraktikum Bericht(im 6

Umfang von

10.000 Zeichen

mit

Leerzeichen)


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Häufigkeit des Angebots:

Voraussetzung fUr die Teilnahme am Modul:

Anbietende Lehreinheit{ en):

WiSe/SoSe

Keine

JUdische Theologie


Seite: 9

Modulart (Pflichtoder

Wahlptlichtmodul):

Inhalte und Qualifi-

kationsziele des

Moduls:

Modulprüfung (Anzahl,

Fonn, Umfang,

Arbeitsaufwand in

LP): „. .. ' .

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Pflichtmodul für Studierende mit dem Schwerpunkt Kantorat

Inhalte:

Im Mittelpunkt des Moduls steht die Vorbereitung der Studentinnen und Studenten

auf das studlenbegleitende Gemeindepraktikum und die spätere Tätigkeit als Kantorinnen

und Kantoren. Inhaltlich beschäftigt sich das Modul mit den Strukturen

jüdischer Gemeinden, Ihrer staatsrechtlichen Stellung und aktuellen reJigionspoliti·

sehen Diskussionen sowie mit Strategien zum Gemeindeaufbau und -erhalt (Kinder·,

Jugend-, Familien-, Seniorenarbeit usw.). Die Übung Kantillationen 1 beinhaltet

die Einübung von Kantillationen und Grundmelodien für den Gottesdienst sowie

die Vermittlung weiterer liturgischer Fätiigkeiten. Die Übung Kantillationen II

(Torah sowie Haftarah und Megillot) vertiefen die Grundlagen für den korrekten

Vortrag der biblischen Texte im Gottesdienst

Das Seminar zur Seelsorge führt in die theologischen und psychologischen Kernfragen

dieses Fachgebiets ein. Ein weiterer Bestandteil des Moduls ist das Studienbegleitende

Gemeindepraktikum, das von einem/einer ausgebildeten Kantor/ ·in

organisatorisch und Inhaltlich begleitet wird.

Qualiftkationsziele:

Die Studierenden verfügen über grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Gemelndestrukturen,

Gemeindeaufbau sowie über berufsspezifische Fähigkeiten

(synagogale Fähigkeiten, Seelsorge usw.). die sie in die Lage versetzen, in einer

jüdischen Gemeinde als .Kantor /In In Ausbildung" tätig zu sein. Sie sind Imstande,

die religiöse Prägung einer jüdischen Gemeinde zuzuordnen und die soziologische

Zusammensetzung ihrer Mitgliedschaft zu erfassen. Sie entwickeln elgenverant·

wortlich Programme zur Fortentwicklung von religiösen, kulturellen und sozialen

Gemeindeaktivitäten. Sie können selbstständig Gottesdienste leiten, beherrschen

die Grundmelodien des Gottesdienstes und sind in der Lage, die Kantillationen für

den biblischen Vortrag zu lesen und vorzutragen. Außerdem können die Studierenden

seelsorgerliche Fragestellungen erfassen und bearbeiten. Es gelingt ihnen,

Ihre Position als (liberale/konservative) Kantoren und Kantorinnen darzustellen

und in der eigenen Synagoge sowie In der jüdischen oder nicht-jüdischen Gemeinschaft

zu reflektieren.

Modulprüfung bestehend aus Modulteilprüfungen im Rahmen der Veranstaltungen, s.u.

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Prüfungsnebenleistungen

ModulteilprUfung

(Anzahl, Fonn, Umfang)

Arbeits-

VeranstaJtungen Kontaktzeit

(Anzahl,

FUrden Ab- FOr die Zulas-

aufwand

(Lehrformen)

(in SWS)

Form,

schluss des sungzur Mo-

gesamt (in LP)

Umfang)

Moduls dulprüfung

Gemeindestrukturen, 2 Klausur (60 3

Gemeindeaufbau

Minl

2 MUndliche 3

Übung Kantillationen 1

Prüfung(l5

Min.)

2 MUndliche 3

Übung Kantillationen

Prüfung (15

II

Min)

Seminar Einführung 2 Schriftliche 3

Seelsorge

Arbeit im Um-

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Seite: 10

fang von

10.000 Zeichen

mit Leerzeichen

(z.B.

Erstellung

einer Fallstudie)

Bericht(im 6

Umfang von

Praktikum

10.000 Zeichen

mit

Leerzeichen)

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Häufigkeit des Angebots:

WiSe/SoSe

Voraussetzung ftlr die Teilnahme am Modul:

Keine

Anbietende Lehreinheit( en):

Jüdische Theologie

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Seite: 11

Modulart (Pflicht- oder

Wahlpflichtmodul):

Modulprüfung (Anzahl,

Form, Umfang,

Arbeitsaufwand in

LP):

Pflichtmodul

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J7-LP

Inhalte und Qualitika-

tionsziele des Moduls:

Inhalte:

!nhalt des Moduls ist die Vermittlung von Grundlagen der Geschichte, Lehren und

Lebensformen des Judentums durch das Studium exemplarischer Texte der Primär-

und Sekundärliteratur.

Die Vorlesungen bieten einen Oberblick über die Jüdische Religionsgeschichte

und Religionsphilosophie. Seminar über zeitgenössisches Judentum vermittelt

eine Obersicht über die zentralen historischen, religiösen und organisatorisehen

Fragestellungen und Herausforderungen nach der Autl


Seite: 12

Modulart (Pflicht- oder

Wahlpflichtmodul):

Modulprüfung (Anzahl,

Form, Umfang,

Arbeitsaufwand in

LP}:

Pflichtmodul

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Inhalte und Qualifika-

tionsziele des Moduls:

Inhalte:

Die Vorlesung fllhrt in den Aufbau und den lnhalt der biblischen Bücher ein und stellt

die Problematik und Methodik der Bibelwissenschaft sowie die jüdische Bibelauslegung

vor. Die Studierenden werden zum Selbststudium der Hebräischen Bibel angeleitet.

Die Seminare machen mit den exegetischen und hermeneutischen Methoden der

jüdischen sowie nicht-jOdischen Bibelauslegung vertraut

QualifikaJionsziele:

Die Studierenden kennen den Aufbau der Hebräischen Bibel und sind in der Lage, die

einzelnen biblischen BDcher religionsgeschichtlich einzuordnen. Sie sind mit den Methoden

textkritischer Arbeit vertraut, kennen Grundzüge der Kanonsentwicklung und

verftlgen Ober Kenntnisse der allgemeinen, insbesondere der spezifisch jüdischen Bibelauslegung.

Sie können einen biblischen Text theologisch und religionsgeschichtlich

erfassen und daraus

ableiten.

Klausur Uber 120 Min. 3 LP

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Prüfungsnebenleistungen

Modulteilprüfung

(Anzahl, Form, Umfang)

Veranstaltungen Kontaktzeit

(Anz.ahl,

FUrden Ab- Für die Zulas-

(Lehrformen)

(in SWS)

Form,

schluss des sungzurMo-

Umfang)

Moduls dulprUfung

Vorlesung oder Semi- 2 Testat ' 3

nar Einftlhrung Bibel

Seminar Einftlhrung 2 Testat 3

Hermeneutik

Seminar 2 Testat 3

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Häufigkeit des Angebots:

Voraussetzung für die Teilnahme am Modul:

Anbietende Lehreinheit( en):

SoSe

Keine

Jüdische Theologie

Arbeitsaufwand

gesamt (in LP)


Seite: 13

Modulart (Pflicht- oder

Wahlpflichtmodul):

Inhalte und Qualifikationsziele

des Moduls:

Pflichtmodul

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J.2 LP

Inhalte:

Die Seminare stellen Literargeschichte, Aufbau und Argumentationsweise von Texten

aus Mischna, Talmud und Midrasch vor. Neben dem Überblick Ober den Entstehungsprozess

der rabbinischen Literatur werden anhand von exemplarischen Texten die

Kenntnis einzelner Schriften, literarischen Struktur und ihrer gegenseitiger Bezugnahmen

vermittelt.

Qualifikationszie/e:

Die Studierenden kennen die yerschiedenen Epochen der rabbinischen Literatur und

können die literargeschicbtliche und theologische Bedeutung von Mischna, Talmud

und Midrasch gegeneinander abgrenzen. Sie kennen traditionelle Auslegungsprinzipien

ebenso wie Methoden textkritischer Arbeit, literarischer und intertextuellc:r Analyse

und können diese anwenden. Sie verfügen Ober Kenntnisse der wichtigsten rabbinischen

Schulen und

ModulprUfung (Anzahl,

Fonn, Umfang,

Arbeitsaufwand in

Klausur Ober 120 Min. mit

Anteil. 3 LP

LP):

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ModulteilprUfung

(Anzahl, Form, Umfang)

Arbeits-

Veranstaltungen Kontaktzeit

(Anzahl,

FOr den Ab- FOr die Zulas-

aufwand

(Lehrformen)

(in SWS)

Form,

schluss des sungzur Mo-

gesamt (in LP)

Umfang)

Moduls dulprOfung

SeminarN orlesung 2 Testat 3

Einftlhrung Mischna

SeminarNorlesung 2 Testat 3

Einftlhrung Talmud

SeminarN orlesung 2 Testat 3

Einftlhrung Midrasch

1

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Häufigkeit des Angebots:

Voraussetzung fllr die Teilnahme am Modul:

Anbietende Lchreinheit(en):

WiSe/SoSe

Keine

Jüdische Theologie

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Seite: 14

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Modulan (Pflicht· oder Pflichtmodul fllr Studierende .ohne Schwerpunkt sowie fllr Studierende mit dem

Wahlpflichtmodul): Schwerpunkt Rabbinat (liberal bzw. konservativ/Masorti)

Inhalte:

Die Vorlesung stellt die halachische Literatur, den halachischen Prozess und die wichtigsten

Dezisoren vor. Die Seminare widmen sich einzelnen halachischen Problemen

und ihrer Beantwortung in der Gutachtenliteratur der verschiedenen religiösen Richtungen.

Hierbei werden Kenntnisse der grundlegenden Methodik und der Fachtermini

vermittelt.

Inhalte und Qualifikationsziele

des Moduls:

Qualiflkationsziele:

Die Studierenden kennen die wichtigsten halachischen Quellen und den Prozess der

Herausbildung halachischer Entscheidungen im Verlauf der jüdischen Religionsgeschichte.

Sie können halachische Fragestellungen formulieren und ihre Beantwortung

skizzieren. Sie kennen die theologischen und methodischen GrundzUge von orthodoxer,

konservativer und liberaler Halacha und sind in der Lage, halachische Gutachten

in der Fachliteratur und in Datenbanken zu recherchieren.

Modulprüfung (An·

zahl, Fonn, Umfang, Klausur Ober 120 Min. oder schriftliche Hausarbeit im Umfang von ca. 30.000 Zei-

Arbeitsaufwand in chen (+/. 3.000) mit Leerzeichen. 3 LP

LP}:

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Prüfungsnebenleistungen

Modulteilprüfung

(Anzahl, Form, Umfang)

Arbeits-

Veranstaltungen Kontaktzeit

(Anzahl,

FOrden Ab- FOr die Zulas-

aufwand

(Lehrformen)

(in SWS)

Form,

schluss des sungzur Mo-

gesamt (in LP}

Umfang)

Moduls dulprüfung

Vorlesung 2 Testat 3

Seminar 2 Testat 3

Seminar 2 Testat 3

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Häufigkeit des Angebots:

Voraussetzung fllr die Teilnahme am Modul:

Anbietende Lehreinheit(en):

WiSe/SoSe

Keine

Jüdische Theologie


Seite: IS

Modulart (Pflicht- oder

Wahlpflichtmodul):

Modulprllfung (Anzahl,

Form. Umfang,

Arbeitsaufwand in

LP):

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Pflichtmodul

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Inhalte und Qualifika-

tionsziele des Moduls:

Inhalte:

Das Modul gibt einen methodologischen Überblick Ober die Entwicklung liturgischer

Texte und Praktiken. Dabei werden sowohl die Metaebene von Liturgie in Religionen,

insbesondere im Judentum, thematisiert als auch die wichtigsten Liturgiewissenschaftihre

Methoden und Positionen vorgestellt. Darllber hinaus werden die

Struktur und Entwicklung der klassischen Gebetbilcher (Siddur und Machsor) sowie

die Auffassungen und kreativen Ansitze des klassischen Reformjudentums und des

konservativen Judentums (Masorti) behandelt

Qualifik.ationsziele:

Oie Studierenden kennen die Grundlagen der jüdischen Liturgie und Liturgiewissenschaft

sowie die Methodologie ihrer wichtigsten

Sie sind auskunfts:

fllhig Ober die historische Entwicklung des Gebetbuches und des Synagogengottesdienstes

und können die Unterschiede in den Liturgien der unterschiedlichen Denominationen

im Judentum identifizieren und theologisch deuten. Außerdem sind die Studiercnden

mit der fachspezifischen

vertraul

Klausur Ober 120 Min. oder schriftliche Hausarbeit im Umfang von ca. 30.000 Zeichen

(+/. 3.000) mit Leerzeichen. 3 LP

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Prllfungsnebenleistungen

Modulteilprüfung

(Anz.ahl, Form, Umfang)

Arbeits-

Veranstaltungen Kontaktzeit

(Anzclhl,

FUrden Far die Zulas- aufwand

(Lehrformen)

(in SWS)

Form,

schluss des sung zur Me>-

gesamt (in LP)

Umfang)

Moduls dulprllfung

Vorlesung 2 Testat 3

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Seminar 2 Testat 3

Seminar 2 Testat 3

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Häufigkeit des Angebots:

WiSe

Voraussetzung für die Teilnahme am Modul:

Keine

Anbietende Lehreinheit( en):

Jüdische Theologie


Seite: 16

Verben ausgiebig eingeübt. Im Bereich der Syntax werden die Grundmuster der Spra-

ehe sowie die Nominalverbindung, die Zahlensyntax und die Nominalsatzkonstruktion

behandelt.

Modulart (Pflicht- oder

Wahlpflichtmodul):

Inhalte und Qualifikationsziele

des Moduls:

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Pflichtmodul

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Inhalte:

Der Sprachkurs vermittelt Grundkenntnisse in Lexik und Grammatik des Biblischen

Hebrllisch. Dabei wird ein Grundwortschatz von ca. 500 WOrtem erlernt. Die verschiedenen

Lautgesetze und Vokalisierungsregeln. die der tiberiensischen Massorah

zugrunde liegen, werden behandelt. Im Bereich der Morphologie wird die Flexion des

Nomens komplett durchgenommen; ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbmorphologie.

Hier wird die Fähigkeit zur Analyse sllmtlicher Formen in den gängigen

sieben Binyanim beim starken Verbum und einzelner Bildungsmuster der schwachen

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Qua/iflkationsziele:

Die Studierenden beherrschen die hebräische Druck- und Schreibschrift (Quadratschrift

und Kursive). Sie besitzen die Fähigkeit, unbekannte Wörter in einem wissenschaftlichen

Wörterbuch nachzuschlagen. Sie sind in der Lage, einzelne Verse eines

einfachen biblischen Prosatextes eigenständig zu Ubersetzen und existierende Überset-

ZU'!ß.en kritisch zu bewerten.

Modulprüfung (Anzahl,

Form, Umfang. Klausur Ober 120 Min.: Obersetzung von 2-3 einzelnen Versen sowie Analyse von

Arbeitsaufwand in 15 Verbformen. 3 LP

LP):

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Modulteilprüfung

(Anzahl, Form, Umfang)

Arbeits-

Veranstaltungen Kontaktzeit

(Anzahl,

Fllrden Ab- For die Zulas-

aufwand

(Lehrformen)

(in SWS)

Form,

schluss des sungzurMo-

gesamt (in LP)

Umfang)

Moduls dulprüfung

Sprachkurs 6 Testat 9

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Häufigkeit des Angebots:

WiSe

Voraussetzung fUr die Teilnahme am Modul:

Keine

Anbietende Lehreinheit( en):

Jüdische Theologie


Seite: 17

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Modulart (Pflicht- oder

Wahlpflichtmodul):

Inhalte und Qualifikationsz.iele

des Moduls:

ModulprOfung (Anzahl,

Form, Umfang,

Arbeitsaufwand in

LP):

Pflichtmodul

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Inhalte:

Die Im Grundmodul Sprachen erworbenen Kenntnisse im Biblischen Hebräisch

werden weiter vertieft.

Im Bereich des Wortschatzes ist die Beherrschung von ca. 1000 Wörtern vorgesehen.

Im Bereich der Verbmorphologie werden die im ersten Semester noch nicht durchgenommenen

selteneren Formen der schwachen Verben behandelt. Im Bereich der Syn-

tax wird die Analyse von Aspekt und Tempus der Verbalsätze eingeübt.

Qualifikationszie/e:

Der Sprachkurs Biblisches Hebräisch befähigt zur eigenständigen Erarbeitung

von mittelschweren Prosatexten und Poesietexten der Hebräischen Bibel sowie

zum flüss!.s_en Vorlesen. Er wird mit dem Hebraicum ab_g_eschlossen.

Die Hebraicumsprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen

Teil.

Mündliche Prüfung über 60 Min.: (15 Minuten Vorbereitungszeit mit wissen·

schaftlichem Wörterbuch, 20 Minuten Prüfungsieft): Obersetzung von zwei bis

drei Versen eines unbekannten Textes der Hebräischen Bibel und Beantwortung

von Fragen zur Grammatik.

Klausur Uber 180 Min.: Übersetzung von neun bis zwölf Zeilen eines unbekannten

Textes der Hebräischen Bibel mit Hilfe eines wissenschaftlichen Wörterbuches. Dar-

Ober hinaus sind zehn Formen aus diesem Text zu analysieren. 6 LP

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PrUfung$nebenleistungen

Modu ltei lprO !'tng

(Anzahl, Form, Umfang)

Arbeits-

Veranstaltungen Kontaktzeit

(Anzahl,

FOr den Ab- FOr die Zulas-

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(Lehrformen) (in SWS) .

Form,

schluss des sung zur Mo-

gesamt (in LP)

Umfang)

Moduls dulprUfung

Sprachkurs 4 Testat 6

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Häufigkeit des Angebots:

Voraussetzung für die Teilnahme am Modul:

Anbietende Lehreinheit(en):

So Se

Keine

Jüdische Theologie

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Seite: 18

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Pflichtmodul fllr Studierende ohne Schwerpunkt sowie fllr Studierende mit dem

Schwerpunkt Rabbinat (liberaJ bzw. konservativ!Masorti)

Inhalte:

Die Grundgrammatik des Modemen Hebräisch wird aufbauend auf den Kenntnissen

in Biblischem Hebräisch erlernt Die Lesefähigkeit unvokalisierter Texte wird

eingeübt Die aktive Sprachbeherrschung soll anhand von Dialogen aus Alltagssituationen

trainiert werden. Jm Bereich der Verbmorphologie w,ird auf die aktive

Beherrs9lung der Formbildung großen Wert gel.egt Syntaktische Strukturen

werden anhand zahlreicher Beispiele erläutert und durch Übungen aktiv erlernt

Im Bereich des Wortschatzes ist die Beherrschung von ca. 1200 Wörtern vorgesehen.

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Modulart (Pflicht- oder

Wahlpflichtmodul):

Inhalte und Qualifikationsziele

des Moduls:

Modulprüfung (Anzahl,

Form, Umfang,

Arbeitsaufwand in

LP):

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Qualiftkationsziele:

Der Sprachkurs Modernes Hebräisch befähigt zur Kommunikation in gewöhnJichen

Alltagssituationen und zum Obersetzung leichter Texte mit Hilfe eines zweisprachlgen

Wörterbuchs. Die Studierenden lesen mittelschwere wissenschaftliehe

Aufsätze.

Klausur über 240 Minuten: Übersetzung von ca. 25 Zeilen eines leichten unbe-

kannten Textes ohne

eines Wörterbuches. Darüber hinaus sind

fünfzehn Formen aus diesem Text zu analysieren. 3 LP

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Prüfungsnebenleistungen

Modulteilprüfung

(An7.8hl, Form, Umfang)

Arbeits-

Veranstaltungen Kontaktzeit

(Anzahl,

FOrden Ab- FOr die Zulas-

aufwand

(Lehrformen)

(in SWS)

Form,

schluss des sungzur Mo-

gesamt (in LP}

Umfang)

Moduls dulprüfung

Sprachkurs 4 Testat 6

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Häufigkeit des Angebots:

Voraussetzung ftlr die Teilnahme am Modul:

Anbietende Lehreinheit( en):


WiSe

Keine

Jüdische Theologie

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Seite: 19

Modulart (Pflicht- oder

Wahlpflichtmodul):

Inhalte und Qualifikationsziele

des Moduls:

Pflichtmodul

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··9 LP

Inhalte:

Der Sprachkurs Rabbinisches Hebräisch und Aramäisch baut auf den in Hebräisch 1

und II erworbenen Kenntnissen des Biblischen Hebräisch auf. Er beinhaltet eine Einftlhrung

in die Grammatik des babylonischen und palästinensischen Aramäisch und

zeigt Unterschiede zwischen dem biblischen und rabbinischen Hebräisch auf.

Qualifilcationszie/e:

Die Studierenden lernen den Umgang mit den entsprechenden wissenschaftlichen

WörterbOchem und Nachschlagewerken. Sie sind befllhigt, zwischen dem biblischen

und rabbinischen Hebräisch einerseits und babylonischem und palästinensischem

Aramäisch anderseits zu unterscheiden. Sie verfügen Ober Grundkenntnisse der einzelnen

Sprachentwicklungsstufen und lernen die Eigenarten in Morphologie und Syntax

des rabbinischen Hebräisch und des Aram4isch kennen.

Der Sprachkurs zum Rabbinischen Hebräisch und Aramäisch befllhigt zur Übersetzung

mittelschwerer rabbinischer und aramllischer Texte mit Hilfe eines zweisprachi-

__&_en Wörterbuchs.

Modulprofung (Anzahl,

Fonn, Umfilng, Klausur über 120 Min., In der ein mittelschwerer Text der rabbinischen Literatur

Arbeitsaufwand in mit Hilfe eines wissenschaftlichen Wörterbuches übersetzt wird. 3 LP

LP):

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Modulteilprofung

{Anzahl, Form, Umfilng)

Arbeits-

Veranstaltungen Kontaktzeit

(Anzahl,

Farden Ab- FOr die Zulas-

aufwand

(Lehrformen)

(in SWS)

Form,

schluss des sung zur Mo-

gesamt (in LP)

Umfang)

Moduls dulprOfung

Sprachkurs 2 Testat 3

Sprachkurs 2 Testat 3

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Häufigkeit des Angebots:

WiSe/SoSe

Voraussetzung ftlr die Teilnahme am Modul:

Keine

Anbietende Lehreinheit(en):

Jüdische Theologie

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Seile: 20

Modulart (Pflicht- oder

Wahlpflichtmodul):

Pflichtmodul

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Seite: 21

Modulan (Pflicht- oder

Wahlpflichtmodul):

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Pflichtmodul fllr Studierende ohne Schwerpunkt sowie ftlr Studierende mit

Schwerpunkt liberales Rabbinat

Inhalte:

Auf der Basis des Grundmoduls ,,Jlldische Religion und Philosophie" werden im Aufbaumodul

die zentralen Themenbereiche vertieft, wie etwa die Begegnung mit dem

Anderen/fremden vor dem Hintergrund jlldischer Ethik und Philosophie. Den beiden

Vorlesungen llber Christentum und Islam steht ein Seminar gegenllber, in dem einzel-

Inhalte und Qualifika-

tionsziele des Moduls:

ne Aspekte vertieft, aber auch praktische Möglichkeiten eines interreligiösen Austauschs

erkundet werden.

Qualifilcationsziele:

Die Studierenden verftlgen Ober wesentliche Kompetenzen fUr den interreligiösen

Dialog. Sie sind mit den GrundzOgen von Theologie und Geschichte des Christentums

und des Islams vertraut und können Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Judentums

zu anderen Religionen reflektieren. Sie kenr:ien die aktuellen religiösen und politischen

Konfliktfelder und können ihre ei&,enen

dazu darstellen.

ModulprOfung (Anzahl,

Form, Umfang. Klausur Ober 120 Min. oder Hausarbeit im Umfang von ca. 30.000 Zei-

Arbeitsaufwand in chen (+/- 3.000) mit Leerzeichen. 3 LP

LP):

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PrOfi:ingsneben!eistungen

ModulteilprOfung

(Anzahl, Form, Umfang)

Arbeits-

Veranstaltungen Kontaktzeit

(Anzahl,

Fllr den Ab- FOr die Zulas-

aufwand

(Lehrformen)

(in SWS)

Form,

schluss des sung zur Mo-

gesamt (in LP)

Umfang)

Moduls dulprOfung

Vorlesung Einfllhrung 2 Testat 3

in das Christentum

Vorlesung oder Semi- 2 Testat 3

nar Einführung in den

Islam

Seminar 2 Testat 3

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Häufigkeit des Angebots:

WiSe/SoSe

Voraussetzung fUr die Teilnahme am Modul:

Keine

Institut fUr JOdische Studien und Religionswissenschaft

Anbietende Lehreinheit(en):


Seite: 22

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Modulart (Pflicht- oder

Wahlpflichtmodul):

Pflichtmodul ftlr Studierende mit dem Schwerpunkt Rabbinat (liberal bzw. konservativ/Masorti)

und fUr Studierende mit dem Schwerpunkt Kantorat.

Wahlpflichtmodul fUr Studierende ohne Schwerpunkt.

Inhalte:

Inhalt des Moduls ist die Ven:nittlung von Grundlagen der Geschichte und Kultur der

europäisch-jüdischen Minderl)eit, ihrer Symbiose mit der nicht-jüdischen Mehrheit

durch das Studium exemplarischer Quellen sowie Texten der Sekundärliteratur. Ein

besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Ausrichtung der wesentlichen

Strömungen des Judentums und ihren theologischen Antworten auf die durch die

Emanzipationszeit

Fragen. Die Vorlesung bietet einen Überblick Ober

die jUdische Geschichte der neueren Zeit. Ein Seminar widmet sich dem historischen

Kontext der institutionellen Herausbildung des Refonnjudentums und stellt seine herausragenden

Protagonisten und ihrer bedeutendsten Schriften vor.

Inhalte und Qualifika-

Qua/ifi/cationszie/e:

tionsziele des Moduls:

Die Studierenden kennen die Grundlagen der europäisch-Jüdischen Geschichte

und Kultur sowie der Herausbildung der wesentlichen Denominationen des Judentums.

Hierzu zählt auch .der Umgang mit fachspezifischen Methoden und

Terminologien. Sie erlangen inhaltliche, analytische, hermeneutische und argumentative

Kompetenzen, die sie zur eigenständigen Nutzung der relevanten Informationsquellen

sowie der mündlichen und schriftlichen Darstellung grundlegender

Sachverhalte befähigen. Die Studierenden kennen die wichtigsten Entwicklungslinien

verschiedener jüdischer Kulturen In ihrer Vielfalt und Kontinuität

Sie haben kulturwissenschaftliche Grundkenntnisse erworben und können

mit Fragestellungen im Bereich jüdischer Kultur, Literatur und Musik im jeweili-

_gen historischen Kontext um_g_ehen.

Modulprüfung (Anz.ahl,

Form, Umfang, Schriftliche Hausarbeit im Umfang von ca. 30.000 Zeichen(+/- 3.000) mit Leerzei-

Arbeit!aufwand in eben. 3 LP

LP):

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Modulteilprüfung

(Anzahl, F9rm, Umfang)

Arbeits-

Veranstaltungen Kontaktzeit

(Anzahl,

FUrden Ab- Fur die Zulas-

aufwand

(Lehrformen)

(in SWS)

Form,

schluss des sungzur Mo-

gesamt (in LP)

Umfang)

Moduls dulprUfung

-

Vorlesung Jüdische 2 Testat 3

Geschichte

Vorlesung/Seminar 2 Testat 3

Jüdische Kultur

Vorlesung/Seminar 2 Testat 3

Emanzipation und

Refontten


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Häufigkeit des Angebots:

WiSe/SoSe

Voraussetzung für die Teilnahme am Modul:

Keine

Anbietende Lehreinheil(en):

Historisches Institut, Institut ftlr JUdische Studien

und Religionswissenschaft, JUdische Theologie


Seite: 23

Modulart (Pflicht- oder

Wahlpflichtmodul):

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Pflichtmodul fllr Studierende mit dem Schwerpunkt konservatives (Masorti) Rabbinat.

Wahlpflichtmodul fllr Studierende ohne Schwerpunkt.

Inhalte:

Gegenstand des Moduls sind Texte der klassischen rabbinischen Literatur sowie der

Literatur der Rischonim und Acharonim. Im Vordergrund stehen dabei Bibel- und

Talmudkommentare sowie Kodexe des JUdischen Rechts (Halacha).

Inhalte und Qualifika- Qualifik.ationszie/e:

tionsziele des Moduls: Die Studierenden erhalten ein!m Überblick Uber die Traditionsliteratur und können

zwischen den verschiedenen Literaturgenres unterscheiden. Sie sind in der Lage, die

Texte zu verstehen. Argumentationsmuster zu erkennen sowie inhaltliche und fonnale

Beziehungen zu anderen Texten herzustellen. Schließlich können die Studierenden bei

konkreten theologischen oder halachischen Fragen die entsprechenden Werke heranziehen

und benutzen.

Modulprüfung (Anzahl,

Form, Umfang, Schriftliche Hausarbeit im Umfang von ca. 30.000 Zeichen(+/- 3.000) mit Leerzei-

Arbeitsaufwand in chen. 3 LP .

LP):

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PrOfungsnebenleistungen

ModulteilprUfung

(Anzahl 1

Form, Umfang)

Arbeits-

Veranstaltungen Kontaktzeit

(Anzahl,

FUrden Ab- FUr die Zulas-

aufwand

(Lehrformen)

(in SWS)

Fonn,

schluss des sung zur Mo-

gesamt (in LP)

Umfang)

Moduls dulprUfung

Seminar 2 Testat 3

Seminar 2 Testat 3

Seminar 2 Testat 3

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Haufigkeit des Angebots:

WiSe/SoSe

.

Voraussetzung fllr die Teilnahme am Modul:

Keine

Anbietende Lehreinheit( en):

JOdische Theologie


Seite: 24

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Modulart (Pflicht- oder

Wahlpflichtmodul):

Inhalte und Qualifikationsziele

des Moduls:

Modulprüfung (Anzahl,

Fonn, Umfang,

Arbeitsaufwand in

LP):

Pflichtmodul für Studierende mit dem Schwerpunkt Kantorat

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Inhalte:

Im Mittelpunkt des Moduls steht das Erlernen des kantoralen Repertoires ftlr die wichtigsten

Gottesdienste des jüdischen liturgischen Jahrs. Es werden dabei verschiedene

musikalische Traditionen berQcksichtig1: neben der klassischen Musik des liberalen

deutschen Judentums des 19. Jahrhunderts (Sulzer, Lewandowski, Naumburg) werden

vor allem die osteuropäisch-jQdische Synagogenmusik sowie die Musik der amerikanisehen

Synagogenkomponiste11 des 20. Jahrhunderts einbezogen.

Qualifikationsziele:

Die Studierenden sind imstande, das Repertoire der Gottesdienste ftlr Schabbat, die

Hohen Feiertage, Pilgerfeste und kleinere Feiertage selbstständig zu gestalten. Sie

besitzen notwendige musikalische Fähigkeiten und Repertoire-Mittel, um den Bedürfnissen

von jüdischen Gemeinden unterschiedlicher religiöser Pragung zu entsprechen.

Die Studierenden sind in der Lage, lokale musikalische Traditionen einzuordnen und

durch e!&_ene Repertoirevorschläge zu bereichern.

Musikalischer Vortrag über 45 Min. 3 LP

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Prtlfungsnebenleistungen

Modulteilprtlfung

(Anzahl, Form, Umfang)

Arbeits·

Veranstaltungen Kontaktzeit

(Anzahl,

Für den Ab- Für die Zulas-

aufwand

(Lehrfonnen)

(in SWS)

Fonn,

schluss des sungzur Mo-

gesamt (in LP)

Umfang)

Moduls dulprüfung

Seminar Repertoire 2 Musikali- 3

Schab bat

scher Vortrag

über 15 Min.

Seminar Repertoire 2 Musik.aJi- 3

Hohe Feiertage

scher Vortrag

über 15 Min.

Seminar Repertoire 2 Musikali- 3

Pilgerfeste und kleinere

Feiertage

scher Vortrag

über 15 Min.

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Häufigkeit des Angebots:

Voraussetzung ftlr die Teilnahme am Modul:

Anbietende Lehreinheit( en):

WiSe/SoSe

Keine

Jüdische Theologie

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Seite: 2S

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Seite: 26

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Modulart (Pflicht- oder

Pflichtmodul ftlr Studierende mit dem Schwerpunkt Kantorat

Wahlpflichtmodul):

Inhalte:

Im Zentrum des Moduls steht der Individualunterricht durch eine/n betreuenden Kantor/in,

der dem Erwerb von Grundkompetenzen im kantoralen Fach dient, u.a. Erlernen

von verschiedenen Arten von Nussach und Überwinden von vokaltechnischen Problernen.

Die in anderen Modulen angeeigneten berufsspezifischen Kenntnisse und Fahigkeiten

werden mithilfe des/der Individualbetreuers/in systematisch erarbeitet und

vertieft sowie in praktischer Arbeit in einer jüdischen Gemeinde erprobt. Ein Schwerpunkt

des Moduls ist das Erlernen von musikalischen Formen, die bei Ritualen des

individuellen Lebenszyklus verwendet werden. Das Modul wird durch eine weitere

Inhalte und Qualifika- Veranstaltung in Geschichte jüdischer Musik erg!nzt, der sich auf regionale Traditiotionsziele

des Moduls: nen und Entwicklungslinien am Beispiel ausgewählter Kompositionen konzentriert.

ModulprOfung (Anzahl,

form, Umfang,

c . .... „ ' . .

.. ·. .37 LP

Qualifilcationsziele:

Die Studierenden verfügen Ober wesentliche kantorale Kompetenzen, die sie zur selbständigen

Arbeit in einer jüdischen Gemeinde beftlhigen. Durch den regelmäßigen

Individualunterricht eines erfahrenen Kantors I einer Kantorin sind sie in der Lage, die

erworbenen Kenntnisse und d.as erlernte Repertoire fllr musikalische Gestaltung der

Liturgie einzusetzen. Sie sind außerdem imstande, Rituale des individuellen Lebenszyklus

von Gemeindemitgliedern sowie spezielle Gemeindeveranstaltungen und festliehe

Aktivitäten als Kantoren und Kantorinnen mitzu_g_estalten.

ModulprOfung im Rahmen der Veranstaltung, s.u.

Arbeitsaufwand in

LP):

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Modulteilprüfung

(Anzahl, Form, Umfang)

Arbeits-

Veranstaltungen Kontaktzeit

(Anzahl,

Für den Ab- Für die Zulas- aufwand

(Lehrformen)

(in SWS)

Form,

schluss des sungzurMo-

gesamt (in LP}

Umfang)

Moduls dulprOfung

Seminar Geschichte 2 Klausur (60 3

der jüdischen Musik

Min.)

Seminar Individual 2 musikalischer 3

Coaching

Vortrag Ober

15Min.

Praktikum Bericht (im 6

Umfang von

10.000 Zeichen

mit

Leeri.e iche'!l_

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Haufigkeit des Angebots:

WiSe/SoSe

Voraussetzung für die Teilnahme am Modul:

Keine

Anbietende Lehreinheit( en):

Jüdische Theologie


Seite: 27

Modulart (Pflicht- oder

Wahlpflichtmodul):

Inhalte und Qualifikationsziele

des Moduls:

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Pflichtmodul

Inhalte:

Das Aufbaumodul prüft die im Studium erworbenen Kompetenzen an einem exemplarischen

Thema im Rahmen einer Bachelorarbeit. Es ermöglicht den Studierenden die

individuelle Vertiefung ihrer Kenntnisse und Fahigkeiten auf dem Feld der jüdischen

Religion und synagogalen Musik. Neben dem Betreuer/der Betreuerin der Arbeit unterstOttt

das Kolloquium die $tudierenden bei der Themenfindung, eigenständigen

Formulierung eines Forschungsproblems, Literaturrecherche und Strukturierung ihrer

Arbeit.

Die Studierenden wählen das Thema der Bachelorarbeit in Absprache mit der betreuenden

Lehrkraft selbst.

Qualifilcationsziele:

Die Studierenden köMen :

- eine wissenschaftliche Fragestellung entwickeln, die sich im Rahmen einer

Bachelorarbeit beantworten lässt,

- ein Forschungsproblem in Forschungsschritte zerlegen sowie angemessen darstellen,

- die wesentliche Quellen- und Forschungsliteratur recherchieren und angemessen

darstellen.

- auch mündlich eigene Hypothesen darstellen und somit eine wissenschaftliche Position

einnehmen und verteidig_en.

Modulprüfung (An·

zahl, Form, Umfang, Die Bachelorarbeit ist die Modularbeit und hat einen Umfang von 90.000 {+/- 9.000)

Arbeitsaufwand in Zeichen mit Leerzeichen. 9 LP

LP):

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Prüfung5nebenleistungen

ModulteilprOfung

(Anzahl, Form, Umfang)

Arbeits·

Veranstaltungen Kontaktzeit

(Anzahl,

FUrden Ab- FUr die Zulas-

aufwand

(Lehrformen)

(in SWS)

Form,

schluss des sung zur Mo-

gesamt (in LP)

Umfang)

Moduls dulprüfung

Kolloquium 2 Testat 3

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Häufigkeit des Angebots:

SoSe

Voraussetzung ftlr die Teilnahme am Modul:

Keine

Anbietende Lehreinheit( eo):

Jüdische Theologie


Seiie: 28

Anhang 2: Studienverlaufsplan

Studienverlaufsplan Bachelor JOdische Theologie (ohne Schwerpunkt)

Semester 1 2 3 4 5 6

Akademische Grundkompetenzen

Tutorium 3

Tutorium 3

Tutorium 3

Klausur/Hausarbeit 3

Studium Plus

Veranstaltung 3

Veranstaltung . 3

Veranstaltung 3

Veranstaltung 3

Veranstaltung 6

Basismodul Jüdische Religion und Philosophie

Einführung Judentum 3

Philosophie 3

Zeitgenössisches Judentum 3

Klausur 3

Basismodul Hebrlische Bibel und Exegese

Einführung Bibel 3

Einführung Henneneutik 3

Seminar 3

Klausur 3

Bas.ismodul Rabbinische Literatur

Einführung Mischna 3

Einführung Talmud 3

EinfUhrung Midrasch 3

Klausur 3

Basismodul Halacha

Einführung Halacha 3

Seminar 3

Seminar 3

Klausur/Hausarbeit 3

Basismodul Liturgie

Einführung Liturgie 3

Seminar 3

Seminar 3

Klausur/Hausarbeit 3

Basismodul Hebrlisch

Sprachkurs Biblisches Hebräisch 9

Klausur 3


Seite: 29

Aufbaumodul Hebrllscb

Sprachkurs Biblisches Hebräisch 6

Hebraicum 6

Aufbaumodul Modemes Hebrllscb

Sprachkurs 6

Klausur 3

Aufbaumodul Rabbinisches Hebrliscb /Aramllsch

Sprachkurs 3

Sprachkurs 3

Klausur 3

Aufbaumodul Reli&fonspldagogik und Homiletik

Einftlhrung Religionspädagogik 3

Rel igionspadagogik 3

Homiletik 3

Hausarbeit 3

Wahlpßichtberelcb

Veranstaltung 3

Veranstaltung 3

Veranstaltung 3

Hausarbeit 3

Aufbaumodul Andere Religionen

Einfllhrung in das Christentum 3

Einfllhrung in den lslam 3

Seminar 3

Klausur/Hausarbeit 3

Abschlussmodul

Kolloquium 3

Bachelorarneit 9

Summe 30 30 30 30 30 30


Seite: 30

Studienverlaufsplan Bachelor JOdische Theologie mit dem Schwerpunkt liberales Rabbinat

Semester 1 2 3 4 5 6

Akademische Grundkompetenzen

Tutorium 3

Tutorium 3

Tutorium 3

Klausur/Hausarbeit 3

Berufsspezifische Kompetenzen rDr Rabbinerinnen

und Rabbiner

Gemeindestrukturen, Gemeindeautbau 3

Synagogale Kompetenzen 3

Einführung in Seelsorge 3

Seelsorge vertiefend 3

Gemeindepraktika 6

Basismodul JOdiscbe Religion und Philosophie

Einführung Judentum 3

Philosophie 3

Zeitgenössisches Judentum 3

KJausur 3

Basismodul Hebrlische Bibel und Exegese

Einführung Bibel 3

Einführung Hermeneutik 3

Seminar 3

Klausur 3

Basismodul Rabbinische Literatur

Einführung Mischna 3

Einführung Talmud 3

Einführung Midrasch 3

Klausur 3

Basismodul Halacha

Einftlhrung Halacha 3

Seminar 3

Seminar 3

Klausur/Hausarbeit 3

Basismodul Liturgie

Einführung Liturgie 3

Seminar 3

Seminar 3

Klausur/Hausarbeit 3

Basismodul Hebrllsch

Sprachkurs Biblisches Hebrllisch 9

Klausur 3

Aufbaumodul Hebrtlscb


Seite: 31

Sprachkurs Biblisches Hebräisch 6

Hebraicum 6

Aufbaumodul Modemes Hebrllscb .

Sprachkurs 6

Klausur 3

Aufbaumodul Rabbinisches Hebrllsch /Aramllsch

Sprachkurs 3

Sprachkurs 3

Klausur

Aufbaumodul Religionspldagogik und HomiletJk

Einftlhrung Religionspädagogik 3

Religionspädagogik 3

Homiletik 3

Hausarbeit 3

Aufbaumodul Geschichte und Kultur

JOdische Geschichte 3

JOdische Kultur 3

Emanzipation und Refonn 3

Hausarbeit 3

Aufbaumodul Andere Religionen

Einftlhrung in das Christentum 3

Einftlhrung in den Islam 3

Seminar 3

Klausur/Hausarbeit 3

Abschlussmodul

Kolloquium 3

Bachelorarbeit 9

Summe 30 30 30 30 30 30

"

3


Sei1e: 32

Studienverlaufsplan Bachelor JOdische Theologie mit dem Schwerpunkt konservatives (Masorti) Rabbinat

Semester 1 2 3 4 5 6

Akademische Grundkompetenzen

Tutorium 3

Tutorium 3

Tutorium 3

Klausur/Hausarbeit 3

Berufsspezifüche Kompetenzen fUr Rabbinerinnen

und Rabbiner

Gemeindestrukturen, Gemeindeaufbau 3

Synagogale Kompetenzen 3

Einftlhrung in Seelsorge 3

Seelsorge vertiefend 3

Gemeindepraktika 6

Basismodul JOdische Religion und Philosophie

Einftlhrung Judentum 3

Philosophie 3

ZeitgenOssisches Judentum 3

Klausur 3

Basismodul Hebrlisc:he Bibel und Exegese .

EinfUhrung Bibel 3 .

EinfUhrung Hermeneutik 3

Seminar 3

Klausur 3

Basismodul Rabbinische Literatur

Einftlhrung Mischna 3

EinfUhrung Talmud

(

3

EinfUhrung Midrasch 3

Klausur 3

Basismodul Halacba

Einftlhrung Halacha 3

Seminar 3

Seminar 3

Klausur/Hausarbeit 3

Basismodul Liturgie

Einftlhrung Liturgie 3

Seminar 3

Seminar 3

Klausur/Hausarbeit 3

Basismodul Hebrlisc:h

Sprachkurs Biblisches Hebräisch 9

Klausur 3

Aufbaumodul


Seite: 33

Sprachkurs Biblisches Hebräisch 6

Hebraicum 6

Aufbaumodul Modernes Hebrllscb

Sprachkurs 6

Klausur 3

Aufbaumodul Rabbinisches Hebrlisch /Aramlisch

Sprachkurs 3

Sprachkurs 3

Klausur 3

Aufbaumodul Rellgionspldagogik und HomlletJk

Einführung Religionspadagogik 3

Religionspadagogik 3

Homiletik 3

-

Hausarbeit 3

Aufbaumodul Textstudium Rabbinische Literatur

Seminar 3

Seminar 3

Seminar 3

Hausarbeit 3

Aufbaumodul Geschichte und Kultur

JUdische Geschichte 3

JUdische Kultur 3

-

Emanzipation und Refonn 3

Hausarbeit 3

Abschlussmodul

Kolloquium 3

Bachelorarbeit 9

Summe 30 30 30 30 30 30


Seite: 34

Studienverlaufsplan Bachelor JOdlsche Theologie mit dem Schwerpunkt Kantorat

Semester 1 2 3 4 5 6

Akademische Grundkompetenzen

Tutorium 3

Tutorium 3

Tutorium 3

Klausur/Hausarbeit 3

Berufsspezifiscbe Kompetenzen rar Kantoren 1

Gemeindestrukturen, Gemeindeaufbau 3

Kantillationen 1 3

Kantillationen II 3

Einführung in Seelsorge 3

Praktikum 6

Basismodul JOdisc:he Religion und Philosophie

Einftlhrung Judentum 3

Philosophie 3

Zeitgenössisches Judentum 3

Klausur 3

Basismodul Hebrllsche Bibel und Exegese

Einftlhrung Bibel 3

Einführung Hermeneutik 3

Seminar 3

Klausur 3

Basismodul Rabbinische Literatur

Einführung Mischna 3

Einführung Talmud 3

Einführung Midrasch 3

Klausur 3

Aufbaumodul Berufsspez.ifische Kompetenzen rar

Kantore.n II

Repertoire Schabbat 3

Repertoire Hohe Feiertage 3

Repertoire Pilgerfeste und kleinere Feiertage 3

Musikalischer Vortrag 3

Basismodul Liturgie

Einführung Liturgie 3

Seminar 3

Seminar 3

K lausur/Hausarl>eit 3

Basismodul Hebrll.scb

Sprachkurs Biblisches Hebräisch 9

Klausur 3


Scicc: 3S

Aufbaumodul Hebrllscb

Sprachkurs Biblisches Hebräisch 6

Hebraicum 6

Aufb•umodul JOdlscbe Musik 1

Jiddisches und hebraisches Lied, Kunstlied 3

Musikwissenschaft 3

Hausarbeit 3

Aufbaumodul RJlbblnlscbes Hebrllsch /Aramlisch

Sprachkurs 3

Sprachkurs 3

Klausur 3

Aufbaumodul Religionspldagoglk und Homiletik

Einfllhrung Religionspädagogik 3

Religionsplldagogik

Homiletik 3

Klausur/Hausarbeit 3

Aufbaumodul Geschichte und Kultur

Jüdische Geschichte 3

Jüdische Kultur 3

Emanzipation und Reform 3

Klausur/Hausarbeit 3

Aufbaumodul JOdlscbe Musik II

Musikwissenschaft - 3

Individual Coaching 3

Praktikum 6

Abscblussmodul

Kolloquium 3

Bachelorarbeit 9

Summe 30 30 30 30 30 30

.

3


12. WUPJ Resolution on the Establishment of the School for Jewish Theology at

Potsdam University in 2013

(Proposed by Resolutions Committee)

Whereas, the beginnings of modern education for rabbis and of Jewish theology in the

modern vein are closely linked to the German rabbi Abraham Geiger (1810–1874). He was

to call for the establishment of such a Jewish theological faculty, as early as 1830 as litmus

test for the completion of Jewish emancipation. In 1870, Geiger developed a detailed

curriculum for such an institution and lived to see the foundation of the “Hochschule fuer

die Wissenschaft des Judentums in Berlin” in 1872, shortly before his death in 1874. In

1933, a catastrophic time of utmost darkness for German Jews began and subsequently the

rabbinical seminaries were closed [IV]. Abraham Geiger’s demand for equality of rabbinical

training in Germany became nothing but a footnote in history, and;

Whereas, now we are experiencing a renaissance of Jewish life in Germany, symbolized most

fully by the founding of the Abraham Geiger College in 1999, a rabbinical seminary with

Geiger’s vision at its center, and;

Whereas, true to that vision the German State of Brandenburg will finally integrate rabbinic

studies as a theological department within Potsdam University in 2013. Jewish theology will

become a regular academic subject in Germany at last, equal to the training modes of

pastors, imams and priests and financially covered by the public purse.

IT IS HEREBY RESOLVED that the International Assembly of the World Union for

Progressive Judaism notes this achievement of the Abraham Geiger College as an historic

milestone in the development of European rabbinical training and applauds Germany and

the State of Brandenburg for this significant step in finally granting equality to Judaism

along with Christianity and Islam.


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Gesellschaft der Freunde und Förderer des Theaters NEUE BUHNE Senftenberg e.V.

·EINGEGANGEN

. 2

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· J. a1 2013 - .

. . ;zo1 o s. iv1td z013 (i/

NEUE BÜHNE Senftenberg, Förderverein, Theaterpassage 1, 01968 Senften eerl. .KV .. -1 G:. ' .

Herrn Gunter Fritsch ·. ' „ • .„ .. „ .•.• „. am:

Präsident des Landtages Brandenburg

Am Havelblick 8

14473 Potsdam

Herrn Jens Lipsdorf

und an alle Mitglieder des Ausschusses für

Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landtages Brandenburg

Am Havelblick 8

14473 Potsdam

Frau Prof. Dr. Sabine Kunst

Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur

Dortustr. 36

14467 Potsdam

Weiterleitung an:

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23. April 2013

Bitten des Fördervereins NEUE BÜHNE Senftenberg

Sehr geehrter Herr Landtagspräsident,

sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

sehr geehrte Frau Ministerin,

am 8. April 2013 fand eine Gesamtmitgliederversammlung der Gesellschaft der Freunde

und Förderer des Theaters NEUE BÜHNE Senftenberg statt. Wir wurderi in den Vorstand

dieses Fördervereins gewählt und noch an diesem Tage von den Teilnehmerinnen

und Teilnehmern der Versammlung beauftragt, uns mit diesem Brief an Sie zu wenden.

Ihr Ministerium, sehr geehrte Frau Ministerin, hat nach umfangreichen Debatten eine

Kulturpolitische Strategie 2012 erarbeitet, deren Entstehung vom Landtag Brandenburg

begleitet und im Großen und Ganzen wohlwollend aufgenommen wurde.

Zwar begrüßen wir, dass es mit dieser Strategie darum gehen soll, unterschiedliche

Ansätze, Ideen und Ziele zusammenzuführen, um zukünftig noch mehr Freiraum für

Kultur und Kunst zu ermöglichen und gleichzeitig Anforderungen und Möglichkeiten der

Gesellschaft im Blick zu haben. Dem Satz „Die Theater ... wirken als kulturelle Zentren

in den jeweiligen Kommunen und für die Umland-Region identitätsstiftend" stimmen wir

zu und beziehen ihn sehr direkt auf unser Theater.

Theater NEUE BÜHNE Senftenberg - Förderverein - Theaterpassage 1 - D-01968 Senftenberg

Vorsitzender: Reiner Rademann - E-Mail: foerderverein@theater-senftenberg.de

Stellvertretende Vorsitzende: Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann und Prof. Dr. Alfred Tempel

Schatzmeisterin: Erika Petsch (Telefon: 03573-792608)


2


Als Mitglieder des Vorstandes des Fördervereins der NEUEN BÜHNE Senftenberg

nehmen wir allerdings auch mit Sorge zur Kenntnis, dass es doch deutliche Unterschiede

in den Aussagen zur Förderung des Staatstheaters Cottbus und des Theaters NEUE

BÜHNE Senftenberg gibt und strukturelle Veränderungen nur sehr vage angedeutet

werden, so dass wir damit auch die Befürchtung verbinden, es könnten Veränderungen

zuungunsten unseres Theaters geplant sein.

Die Aussage über die beabsichtigte Weiterentwicklung der Theaterlandschaft in Brandenburg

stimmt uns dagegen froh.

Sehr geehrte Damen und Herren, Sie haben sicherlich Verständnis dafür, wenn wir uns

mit folgenden Bitten und Forderungen an Sie wenden:

1) Das Senftenberger Theater ist in einer Zeit des Mangels und des Hungers nach

dem Krieg mit dem Anspruch entstanden, zur Überwindung des Nazi-Ungeistes

beizutragen, und hat sich über die Jahre zu einem künstlerisch und im sozialen

Engagement anerkannten Theater entwickelt. Es ist auch heute noch immer „Lebensmittel"

für viele Menschen der Region und einer der wichtigen Gründe für

das Hierbleiben oder Herkommen. Wenn auch der Nutzen des Theaters sich

nicht immer konkret in Euro und Cent berechnen lässt, der „Mehr-Wert" dieses

Theaters liegt klar auf der Hand.

Bitte stellen Sie das künstlerische Wirken des Theaters NEUE BÜHNE auch

weiterhin nicht infrage, bitte auch nicht aus finanzpolitischen oder strukturell-strategischen

Überlegungen heraus.

2) Das Senftenberger Theater ist als Ensemble-Theater lebendig. Nur so wirkt es

über Theaterjugendklub, Seniorenklub, die Aktion Senftenberg liest, die Schülertheatertage

oder auch über den Förderverein in die Region, ist verbunden mit

den Erfolgen und Sorgen der Menschen in der Niederlausitz. Nicht zuletzt wird

diese enge Verbundenheit durch über 70.000 Zuschauerinnen und Zuschauer

pro Jahr belegt.

Wir bitten Sie eindringlich, unser Theater auch langfristig als Ensemble-

Theater und nicht bloß als Spielstätte zu erhalten.

3) Das Theater hat sich seit seiner Gründung einen sehr guten Ruf beim Publikum

und in der Fachwelt erarbeitet. Das Theater NEUE BÜHNE ist weit über die Region

hinaus bekannt und geschätzt. Das GlückAufFest zum Beispiel ist inzwischen

mehr als ein lokales Kunstereignis. Die Leistungen wurden und werden

vom künstlerischen und technischen Personal durch einen Einsatz ermöglicht,

der an die Grenze der Belastbarkeit reicht. Sie wissen, dass bei den gegenwärtigen

Entwicklungen im Tarif- und Ausgabenbereich selbst ein Gleichbleiben der

Fördersumme faktisch eine Kürzung bedeutet.

Sorgen Sie bitte dafür, dass zukünftig möglichst langfristige Theaterverträge

vereinbart werden und dass der anstehende aktuelle Theatervertrag eine

Steigerung bei den Landeszuschüssen vorsieht, um Qualität und Angebot

mindestens halten zu können.

Geben Sie bitte dem Theater nach jahrelangem freiwilligen Verzicht auf

Lohnerhöhungen die Möglichkeit, zum Flächentarifvertrag zurückzukehren.


3


Wir sind gern bereit, an der Suche nach langfristigen Konzepten zur Sicherung des

Theaters NEUE BÜHNE als Ensemble-Theater mit regionaler Verwurzelung und landes-wie

bundesweiter Ausstrahlung mitzuwirken.

Über eine Reaktion Ihrerseits auf unsere Bitten freuen wir uns.

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde und Förderer der NEUEN BÜHNE Senftenberg

Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung Senftenberg

Die Stellvertreter

Weitere Mitglieder des Vorstandes

{

Ulrich Münzberg

----

{jf 0

Alfons Dürr

Allianz-Generalvertreter Großräschen

Erika Petsch

Präsident des Landesmusikrates

/P'unnch F>faiJ'e j;/7 / /

Geschäftsführer J.' /

ZÜBLIN Stahlbau/GmbH ljosena

Norbert Philipp

Abge eter der SVV Senfte


• LAND BRANDENBURG

Gesellschaft der Freunde und Förderer des

Theaters NEUE BÜHNE Senftenberg e. V.

Vorsitzender

Reiner Rademann

Theaterpassage 1

01968 Senftenberg


Ministerium für

Wissenschaft,

Forschung und Kultur

Die Ministerin

Dortustraße 36

14467 Potsdam

Hausruf: (0331) 866 4505

Fax: (0331) 866 4540

Internet: www.mwfk.brandenburg.de

Potsdam, 4 '/- Mai 2013

Sehr geehrter Herr Rademann,

herzßchen Dank für Ihr Schreiben, das sich mtt engagierten Bttten für die Sicherung

der NEUEN BÜHNE Senftenberg verbindet.

Ich schätze das kOnstlerische Wirken der NEUEN BÜHNE Senftenberg als Ensembletheater

sehr. Strukturelle Über1egungen, Konzepte und Modelle der Weiterentwicklung

liegen allerdings zuerst beim Theaterträger, mit dem Sie die an

mich und den Landtag gerichteten Fragen diskutieren sollten. Unabhängig davon

bin ich natürtlch auch bereit, mit Vertretern des Theaterträgers In nächster Zeit

Gespräche zu deren Vorstellungen zur Zukunft der NEUEN BÜHNE Senftenberg

zu führen. Auch zu der für nächstes Jahr anstehenden Verlängerung des Theatervertrages

wird es kurzfristig Gespräche im Ministerium geben.

Die Landesregierung hat sich In den vergangenen Jahren im Rahmen der Ihr zur

Verfügung stehenden Möglichkeiten bemüht, die Finanzierung durch Erhöhungen

aus Mitteln des Brandenburgischen Finanzausgleichsgesetzes und des Kulturhaushaltes

zu stabilisieren. Betrugen die Zuschüsse und ZUwelsungen für den

Betrieb der NBS 2007 Insgesamt 2.290.000 €, so betragen sie nach schrittweisen

Anhebungen seit 2012 2.730.000 €. Der Aufwuchs beträgt bei gleichbleibender

kommunaler Mitfinanzierung mithin 440.000 €.

Ich kann Ihren Wunsch nach Langfristigkeit von Theaterverträgen sehr gut nachvollziehen.

Mit dem Ausbringen von Verpflichtungsermächtigungen im Landeshaushalt,

wie seit 2011 praktiziert, konnte ein wichtiger Schritt zur gewünschten

Planungssicherung erreicht werden.

1

Dok.-Nr.:

Oie genamte &Mal-Messe dient nll' [Ir den einladler ohne S9"1tur und I oder Verschlüsseblg.


Selte2

Ich wünsche uns allen eine fruchtbare Diskussion zur Zukunft der NEUEN BÜHNE

Senftenberg und werde mich im oben beschriebenen Rahmen gerne an ihr beteiligen.

Mit freundlichem Gruß

Ministerium für

Wissenschaft,

Forschung und Kultur

Prof. Dr.-lng. Dr. Sabine Kunst

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