Berufs- und Studienorientierung einen Raum geben

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Berufs- und Studienorientierung einen Raum geben

Modul 1

Berufsorientierungsbüro –

Berufs- und Studienorientierung einen Raum geben

Schulform:

allgemein bildende, weiterführende Schulen

Zielgruppen: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 - 13


Leitfaden zu Modul 1

Berufsorientierungsbüro –

Berufs- und Studienorientierung einen Raum geben

1 Überblick

2 Umsetzung

2.1 Inhaltliche Tipps

2.2 Verpflichtende Aspekte

2.3 Finanzen – Auszahlung der Fördergelder und deren Abrechnung

3 Weitere Informationen

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1 Überblick

Dieser Leitfaden soll Sie dabei unterstützen, die verschiedenen Elemente des Modul 1

langfristig und nachhaltig in das bestehende schulische Konzept zur Studien- und

Berufsorientierung zu implementieren und die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit

Partnern der regionalen Wirtschaft, der lokalen Agentur für Arbeit, Hochschulen oder

Bildungsträgern in die Ausbildung oder das Studium zu begleiten.

Er ist Bestandteil des Innovationsprojekts „Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung

gestalten“ der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit, des

Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der

Stiftung Partner für Schule NRW. Die Regionaldirektion NRW engagiert sich auch im Jahr

2010 mit umfangreichen Finanzmitteln zur Förderung der vertieften Berufsorientierung.

„Zukunft fördern“ bietet Ihnen mit insgesamt zehn Modulen die Möglichkeit, die

Berufsorientierung an Ihrer Schule weiter auszubauen und zu vertiefen.

Dieser Leitfaden fasst die wichtigsten grundlegenden Überlegungen zur Einrichtung eines

Berufsorientierungsbüros (BOB) zusammen. Er sollte allerdings nicht als ein „Rezeptbuch“

verstanden werden, das – Schritt für Schritt befolgt – einen erfolgreiches BOB garantiert.

Der Erfolg wird sich nur dann einstellen, wenn Sie Ihre schulspezifischen Ausgangslagen

berücksichtigen und das Modul Ihrem Berufsorientierungskonzept anpassen.

Mit dem BOB soll an der Schule eine zentrale Anlaufstelle für Maßnahmen zur vertieften

Berufsorientierung und zur Förderung der Studienorientierung für Schülerinnen und

Schüler geschaffen werden. Durch Maßnahmen verschiedenster Art werden Schülerinnen

und Schüler aller Jahrgangsstufen in ihrer Berufs- und Lebensplanung unterstützt. Die

Entscheidung zur Aufnahme einer Ausbildung oder eines Studiums soll hier grundlegend

vorbereitet, unterstützt und reflektiert werden. Zielgruppenspezifisch können Gruppen- und

Einzeltermine während oder außerhalb der regulären Unterrichtszeit stattfinden. Wie die

zeitliche Einbindung des Berufsorientierungsbüros innerhalb der curricularen Vorgaben

Ihrer Schule erfolgen kann, hängt von den individuellen Gegebenheiten der Schule ab. Das

BOB vereinigt zukünftig die Funktionen eines Informations-, Kommunikations- und

Beratungszentrums. Bei der Einrichtung des BOB sollte daher idealerweise auf eine

differenzierte Ausstattung geachtet werden.

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Eine Mediothek nimmt im BOB eine wichtige Stellung ein, indem sie den Schülerinnen und

Schülern ein niederschwelliges Informationsangebot rund um die Berufs- und Studienwahl

anbietet. Hier werden Informationen seitens der Agentur für Arbeit, der Hochschulen und

weiterer Institutionen genauso angeboten wie Literatur zum Thema Bewerbung und

Karriereplanung sowie Informationen zu Ausbildungs- und Praktikumsplätzen in der Region.

Das Internet bietet weitreichende Recherchemöglichkeiten zur Thematik wobei eine

Linkliste die zielgerichtete Informationssuche der Schülerinnen und Schüler unterstützen

kann. Des Weiteren können beispielsweise Formulare der ZVS (Zentralstelle für die

Vergabe von Studienplätzen) oder die aktuelle Ausgabe der Handreichung Studien- und

Berufswahl der Agentur für Arbeit bereit liegen.

Im Beratungsraum/-bereich werden die Schülerinnen und Schüler nicht nur durch die

Lehrkräfte, Sozialpädagogen/-innen oder die Berufseinstiegsbegleitung der Schule

individuell und persönlich zu Fragen der Berufs- und Lebensplanung beraten, vielmehr kann

dieser Bereich auch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Agentur für Arbeit, der

RAA, Vertreterinnen und Vertretern der Kammern, der Zentralen Studienberatungen und

anderer beauftragter Personen genutzt werden.

Ein Arbeitsplatz für den StuBo dient der Koordination des gesamten Prozesses der

Berufs- und Studienorientierung. Die gesamten Maßnahmen der Schule können von hier

aus vorbereitet, organisiert und evaluiert werden.

Im Veranstaltungsraum/-bereich werden die Informationen zum Thema Ausbildung,

Studium und Beruf durch Veranstaltungen mit Ausbilderinnen und Ausbildern,

Auszubildenden, Beraterinnen und Beratern der Agentur für Arbeit sowie ehemaligen

Schülerinnen und Schülern vertieft und reflektiert. Weiterhin können hier Workshops und

Projekte zur Berufs- und Lebensplanung von externen Trainern durchgeführt werden. Es

empfiehlt sich gerade zur Eröffnung des BOB, über mehrere besondere Aktionen für die

Jugendlichen, das BOB und seine Vielfältigkeit dem Kollegium und allen anderen Beteiligten

vorzustellen.

Eine Datenbank und die PC-Nutzung dient der Vereinfachung, Praktikums-, Ausbildungs-

und Studienmöglichkeiten zu finden. Die eigenständige Suche der Schülerinnen und Schüler

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nach einem passenden Berufsfeld, geeigneten Unternehmen, Studienfächern, Hochschulen

oder Betrieben soll damit ermöglicht werden. Zudem können auf diese Weise Kontakte zu

bestehenden oder neu hinzukommenden Betrieben intensiv gepflegt und dokumentiert

werden. Weiterhin ist es sinnvoll, eine Sammlung von Musterbewerbungen bereitzuhalten,

um damit die Schülerinnen und Schüler bei der eigenständigen Erstellung aussagekräftiger

Bewerbungsunterlagen zu unterstützen.

Der Aufbau und die Ausstattung des BOBs sowie die Durchführung besonderer Projekte ist

ohne die Einbindung externer Partner wie die Agentur für Arbeit, Vertreterinnen und

Vertreter der Kammern oder erfahrene Bildungsträger und Trainer nur schwer zu

bewältigen. Diese können einerseits umfangreiches Material zur Verfügung stellen und

andererseits als Experten im Bereich Übergang Schule und Beruf ihr Wissen mit

einbringen. Greifen Sie auf jeden Fall auf bereits bestehende Kontakte zurück und

akquirieren Sie weitere, für Sie interessante Partner. Ein BOB bietet Ihnen eine gute

Gelegenheit, über konkrete Ansatzpunkte neue Kontakte zu außerschulischen Partnern zu

knüpfen. Ein neu eingerichtetes BOB muss dabei noch nicht perfekt ausgestattet sein, es

wird mit der Zeit wachsen und sich differenzieren.

Wichtig zu beachten für die Projektschulen ist, dass im ersten Jahr 5000,- Euro für das

BOB zur Verfügung gestellt werden – max. 40% für die Einrichtung und 60% für die

Durchführung von Maßnahmen und Projekten. Im zweiten Jahr der Durchführung von

Modul 1 erhalten die Schulen aufgrund eines degressiven Förderungsmodells

ausschließlich Finanzmittel in Höhe von 3000,- Euro zur Finanzierung von Maßnahmen und

Projekten innerhalb des BOB.

2 Umsetzung

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige inhaltliche Tipps geben, die Sie bei der

Umsetzung des Moduls unterstützen sollen (2.1). Bitte beachten Sie, dass es auch einige

verpflichtende Aspekte gibt (2.2). Ebenfalls verbindlich einzuhalten ist der Finanzprozess

(2.3).

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Ein erfolgreiches BOB lebt vom Zusammenwirken verschiedenster Partner und

Institutionen. Diese Synergien unterstützen den Berufsfindungsprozess hinsichtlich der

eigenen Berufs- und Lebensplanung und helfen, die unterschiedlichsten

berufsvorbereitenden Initiativen in der Schule fest zu verankern.

2.1 Inhaltliche Tipps

Wenn Sie das BOB an Ihrer Schule einrichten, müssen sie neue räumliche, zeitliche und

personelle Strukturen aufbauen. Hierbei können für Sie folgende Punkte hilfreich sein:

• Wählen Sie nach Möglichkeit einen zentralen Ort zur Einrichtung des BOBs.

• Schaffen Sie zeitliche Strukturen und bieten Sie regelmäßige, auch außer-schulische

Öffnungszeiten an.

• Nutzen Sie fächerübergreifende Ressourcen (z.B. den Politik-, Wirtschafts-, Kunstund

Geschichtsunterricht über gemeinsame Themen mit einbinden).

• Binden Sie bei der Planung und Organisation Schülerinnen und Schüler, Eltern, ein

Lehrerteam sowie die Berufsberatung mit ein.

• Beachten Sie die langfristige und nachhaltige Implementierung der Maßnahmen in

den Prozess der Berufs- und Studienorientierung der Schule.

• Abschließbare Schränke dienen zur Ablage von Unterlagen, z.B. des

Berufswahlpasses.

• Richten Sie einen gemütlichen Beratungs- und Besprechungsbereich her, um eine

vertrauenswürdige Gesprächsatmosphäre zu schaffen.

• Die Atmosphäre und Einrichtung des Raumes sollte sich von der eines

Klassenraums unterscheiden.

• Wir empfehlen Ihnen, ein Kurzkonzept zu entwickeln, wie das

Berufsorientierungsbüro langfristig in die Berufsorientierungsmaßnahmen der

Schule mit eingebunden werden kann.

Im BOB können vielfältige Maßnahmen, Aktionen oder regelmäßige Angebote, auch

unter Einbeziehung externer Partner, durchgeführt werden:

• onlinegestützte und/oder handdungsorientierte Testverfahren zur

Kompetenzfeststellung

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• Berufparcours zum Kennen lernen der eigenen Stärken und verschiedener

Berufsfelder

• Erweiterung des Berufswahlspektrums durch Informationsrecherche,

Expertengespräche, Berufsfelderkundungen, Studieninformationstage, etc.

• Durchführung einer Berufmesse mit der regionalen Wirtschaft

• Vorbereitung und Auswertung von Betriebspraktika, Präsentation und

Dokumentation der Erfahrungsberichte

• Reflexion der Berufswahlentscheidung unter Berücksichtigung der Aspekte

Gender Mainstreaming, Image von Berufen, Finanzierung

• Angebote zur Berufszielfindung und zur Berufs- und Lebensplanung

• Erstellung individueller Bewerbungsunterlagen

• Simulation und Auswertung von Vorstellungsgesprächen

• Stärkung des Selbstvertrauens z.B. durch erlebnispädagogische Angebote

• Kommunikationstraining: Selbstpräsentation und Verhalten im Betrieb

• BOB AG: z.B. zur Betreuung der Mediothek, Planung von Veranstaltungen

oder Pflege einer Praktikums- und Ausbildungsdatenbank

• Regelmäßige Nachmittagsangebote, z.B. Bewerbungswerkstatt durch

Honorarkräfte

• Kompetenztrainings zur Persönlichkeitsentwicklung und Förderung der

Ausbildungsreife

• Duales Orientierungspraktikum, Betriebspraktika im Ausland

• Projekte zum Thema Studienfinanzierung

Zur individuellen Förderung bieten sich zielgruppenspezifische Angebote an. Durch

handlungsorientierte und kreative Methoden wie z.B. ein Kunst-, Musik oder Videoprojekt

werden auch bildungsferne Schülerinnen und Schüler angesprochen.

Beispiele umgesetzter Projekte finden Sie auf dem Internetportal www.zukunftfoerdern.nrw.de

unter „Projekte/Praxis“.

Wir empfehlen Ihnen außerdem, nach Beendigung des Moduls eine Erfolgskontrolle

durchzuführen. So können Sie überprüfen, ob die gesetzten Ziele Ihrer Maßnahme erreicht

wurden. Außerdem können Sie Verbesserungsvorschläge ableiten und so die

Modulumsetzung im nächsten Jahr schon frühzeitig vorbereiten.

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Dazu können Sie verschiedene Methoden wählen: als sehr praktisch erwiesen hat sich ein

sogenanntes „Blitzlicht“, in dem jeder Projektbeteiligte seine Eindrücke schildert. Darüber

hinaus können schriftliche Fragebögen und Projektberichte erstellt werden, um einzelne

Arbeitsschritte und Resultate zu dokumentieren. Hinweise zum Thema beinhaltet

beispielsweise folgende Quelle: (Bertelsmann Stiftung, Bundesarbeitsgemeinschaft

Schule/Wirtschaft, MTOPsychologische Forschung und Beratung GmbH, „Leitfaden

Berufsorientierung – Praxishandbuch zur qualitätszentrierten Berufs- und

Studienorientierung an Schulen“, Gütersloh, 2009)

(Quelle: Peter Rensinghoff, Berufskoordinator)

2.2 Verpflichtende Aspekte

Die Schule verpflichtet sich zur Datenpflege im internen Bereich des Internetportals

www.zukunft-foerdern.nrw.de. Dazu gehören:

• das Ausfüllen des Schulstammdaten- und Modulblattes,

• die Eingabe der Teilnehmerzahlen in kumulierter Form,

• die Dokumentation der Umsetzung des Moduls anhand von kurzen

Projektsteckbriefen, Schülerberichten und Fotos,

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• das Ausfüllen eines 1-seitigen Auswertungsbogens zu Evaluationszwecken.

Die Schule verpflichtet sich des Weiteren:

• bis zum 31.12.2010 1 das Projekt durchzuführen,

• die Berufsberatung der Arbeitsagentur frühzeitig in die Planung und Umsetzung des

Moduls einzubinden,

• die Öffentlichkeitsarbeit und die Durchführung von Presseterminen mit der Agentur

für Arbeit ausreichend früh (ca. vier Wochen vorher) abzustimmen und zu planen,

• bei jeder Pressearbeit die Fördergeber (Regionaldirektion NRW der Bundesagentur

für Arbeit und Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW) und die

Fördersumme des Projekts zu benennen,

• den Gender-Mainstreaming-Gedanken zu berücksichtigen,

• ein Teilnahmezertifikat für die Schülerinnen und Schüler zu erstellen (Vorlage im

internen Bereich des Internetportals),

• die in der Verpflichtungserklärung benannten Stunden einzubringen,

• (mindestens) einen Elterninformationsabend durchzuführen,

• zur Teilnahme an einer Qualifizierungsveranstaltung für Modul 1,

• die Fördermittel zweckgebunden zu verwenden.

(vgl. Verpflichtungserklärung)

2.3 Finanzen - Auszahlung der Fördergelder und deren Abrechnung

Im Rahmen der Modulförderung erhält die Schule Fördergelder, deren Verwendung sie

selbst steuern und nachweisen muss. Dies ist in der Verpflichtungserklärung festgelegt.

Bitte beachten Sie folgende Verfahrensschritte:

1. Bei Eingang einer vollständig ausgefüllten und von der Schulleitung

unterschriebenen und mit Schulstempel versehenen Verpflichtungserklärung wird

die Schule Projektschule im Programm „Zukunft fördern“. Das Dokument muss im

1 Die operative Umsetzung des Moduls kann sich in Ausnahmefällen am Schuljahreskalender orientieren. In

diesem Falle muss jedoch beachtet werden, dass die Schule die Fördergelder innerhalb des Kalenderjahres –

spätestens bis zum 15.12.2010 – bei der Stiftung Partner für Schule NRW abrufen muss.

Die praktische Umsetzung des Moduls und Ausgabe der Fördergelder muss dann bis zum Ende des 1.

Schulhalbjahres 2010/2011 abgeschlossen sein und der Verwendungsnachweis vorgelegt werden.

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Original auf dem Postweg spätestens bis zum 15. Februar 2010 bei der Stiftung

Partner für Schule NRW eingegangen sein.

2. Um die Fördergelder bei der Stiftung Partner für Schule NRW abzurufen, füllen Sie

im internen Bereich der Internetseite (www.zukunft-foerdern.de) den Mittelabruf

aus. Listen Sie darin die voraussichtlichen Kosten des Moduls detailliert auf. Je nach

Terminierung der Moduldurchführung kann der Zeitpunkt des Mittelabrufs von der

Schule variiert werden. Die Mittel müssen jedoch bis spätestens 15. Oktober 2010

abgerufen worden sein. Den vollständig ausgefüllten, von der Schulleitung

unterschriebenen und gestempelten Mittelabruf senden Sie per Post an die Stiftung

Partner für Schule NRW. Bitte keine Rechnungen einreichen! Die Schule erhält die

Fördergelder in einer Rate. Nach Überweisung der Gelder erhält sie eine

Bestätigung, die an die offizielle Schulemailadresse geschickt wird. Bitte beachten

Sie, dass erst mit der Überweisung der Gelder die geplanten Kosten von der

Stiftung Partner für Schule NRW akzeptiert sind. Bis dahin sollten Sie keine Gelder

ausgeben.

3. Bis spätestens 15.06.2010 teilt die Schule im Rahmen eines Haushaltsabgleichs

den Stand der Finanzplanung mit. Dazu findet sich ebenfalls im internen Bereich des

Internetportals eine Maske, in der Sie vier kurze Angaben machen müssen. Diese

Angaben helfen, ggf. nicht benötigte Fördergelder anderen interessierten Schulen

zur Verfügung zu stellen.

4. Nach Abschluss der Maßnahme, spätestens jedoch zum 15. Dezember 2010,

muss die Schule den „Verwendungsnachweis“ vorlegen, in dem abschließend die

Gesamtausgaben der Maßnahme, die Finanzierung und alle Rechnungen samt

Zahlungsdatum aufgelistet werden. Auch dieses Dokument ist im Original per Post

an die Stiftung Partner für Schule NRW zu senden. Bitte keine Rechnungen

einreichen!

Zusammenfassung der einzuhaltenden Schritte:

Verpflichtungserklärung - 15. Februar 2010

Haushaltsabgleich - 15. Juni 2010

Mittelabruf - 15. Oktober 2010

Verwendungsnachweis - 15. Dezember 2010

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Wichtig:

a) Alle Dokumente, Rechnungen und Belege im Zusammenhang mit der Modulförderung

sind gesammelt in einem Ordner 5 Jahre an der Schule aufzubewahren.

Im Falle einer Prüfung durch einen Rechnungsprüfer des Bundes sind sie

vorzulegen.

b) Bei externer Vergabe ist das Verfahren in den Unterlagen der Schule zu

dokumentieren. Die Beauftragung externer Partner zur Durchführung der

Module oder einzelner Inhalte sowie die Beschaffung von Sachmitteln müssen nach

den Bestimmungen der BHO i. V. m. der VOL/A stattfinden.

Das heißt, dass für Anschaffungen und Aufträge von 500 bis 1.000 € (ohne MwSt.)

formlos bei drei Unternehmen Preise angefragt oder Angebote ermittelt werden

müssen.

Bei Anschaffungen und Aufträgen von 1.000 bis 7.500 € (ohne MwSt.) müssen von

Seiten der Schule mindestens drei schriftliche Angebote eingeholt werden. Die

Entscheidung, welches Angebot den Zuschlag erhält, trifft allein die Schule. Es ist

das wirtschaftlichste Angebot zu ermitteln. Dabei bedeutet Wirtschaftlichkeit nicht

zwingend, sich für das günstigste Angebot zu entscheiden.. Das wirtschaftlichste

Angebot ist dasjenige, bei dem Preis und Leistung im günstigsten Verhältnis stehen.

Bei der Wertung sind auch auftragsbezogene Umstände (gestalterische, qualitative,

technische Gesichtspunkte; Folgekosten) zu berücksichtigen.

Soweit beauftragte Träger/Partner die Möglichkeit zum Vorsteuerabzug nach § 15

Umsatzsteuergesetz haben, dürfen nur die Entgelte (Preise ohne Umsatzsteuer)

bezahlt werden.

c) Die Stiftung Partner für Schule NRW ist berechtigt und verpflichtet, bei

Nichterfüllung der beschriebenen Aufgaben, bei fehlender Dokumentation

(statistische Erfassung und Erfolgsbeobachtung) und nicht zweckentsprechender

Verwendung der Fördergelder die Zuwendung vollständig oder davon bereits

gezahlte Raten zurückzufordern.

Wenn im Rahmen des Hauhaltsabgleichs festgestellt wird, dass Fördergelder nicht

komplett verwendet werden können, fordert die Stiftung die Gelder zurück, falls

bereits überweisen, um sie an andere Schulen weiterzugeben.

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3 Weitere Informationen

Weitere Informationen zu Modul 1 – Berufsorientierungsbüro – und zur Vertiefung der

schulischen Berufsorientierung sowie Studienorientierung finden Sie im internen Bereich

des Internetportals des Projekts. Projektschulen finden dort folgende weitere Materialien,

die sie bei der Umsetzung des Berufsorientierungsbüros unterstützen:

Informationsblätter

• Informationen zur Pressearbeit

• Leitfaden zur Einbindung externer Partner

• Leitfaden zur Elternarbeit

• Ideensammlung: Maßnahmen zur Berufsorientierung

• Ideensammlung: Maßnahmen zur Studienorientierung Beispiel-Stundenplan

• Beispiel Curriculum

• Informationen zum Schulsponsoring

Vorlagen

• Checkliste

• Pressearbeit

• Surfcard

• Muster Pressemitteilung

• Muster Presseeinladung

www.zukunft-foerdern.de

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Ansprechpartner Modul 1

• Sandra Mörs (neue Projektschulen)

moers@partner-fuer-schule.nrw.de

Tel: 0211 91312 573

• Murat Koc (alte/degressive Projektschulen)

koc@partner-fuer-schule.nrw.de

Tel: 0211 91312 592

Impressum

Stiftung Partner für Schule NRW

Roland Berger

Vorstand

Oststraße 86

40210 Düsseldorf

Redaktion

Dirk Förster, Murat Koc, Dörthe Koch, Jennifer Löbach, Sandra Mörs, Michael Weymanns

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