Sozialpraktikum – Sozial kompetent in den Beruf - Stiftung Partner ...

partner.fuer.schule.nrw.de

Sozialpraktikum – Sozial kompetent in den Beruf - Stiftung Partner ...

Modul 10

Sozialpraktikum

Sozial kompetent in den Beruf

Schulform:

Zielgruppen:

Alle allgemein bildende, weiterführende Schulen

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 – 9 oder an

Gesamtschulen und Gymnasien auch der Jahrgangsstufe 11


Leitfaden zu Modul 10

Sozialpraktikum

Sozial kompetent in den Beruf

1 Überblick

2 Umsetzung

2.1 Inhaltliche Tipps

2.2 Verpflichtende Aspekte

2.3 Finanzen – Auszahlung der Fördergelder und deren Abrechnung

3 Weitere Informationen

2


1 Überblick

Dieser Leitfaden ist Bestandteil des Innovationsprojekts „Zukunft fördern. Vertiefte

Berufsorientierung gestalten“ der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der

Bundesagentur für Arbeit, des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes

Nordrhein-Westfalen und der Stiftung Partner für Schule NRW. Die Regionaldirektion

NRW engagiert sich somit auch im Jahr 2009 mit umfangreichen Finanzmitteln zur

Förderung der vertieften Berufsorientierung. „Zukunft fördern“ bietet Ihnen mit

verschiedenen Modulen die Möglichkeit, die Berufsorientierung an Ihrer Schule weiter

auszubauen. Im Rahmen des Projekts soll die Berufsorientierung von Schülerinnen und

Schülern vertieft werden. Unser Anliegen ist es aber nicht nur, Ihnen die finanzielle

Möglichkeit zu geben, das Modul „SozialpraktikumSozial kompetent in den Beruf

durchzuführen. Vielmehr geht es darum, dass Sie die verschiedenen Elemente des Moduls

langfristig und nachhaltig in das bestehende Programm zur Berufswahlorientierung Ihrer

Schule implementieren und die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Partnern der

regionalen Wirtschaft, der lokalen Agentur für Arbeit, Bildungsträgern oder Träger der

freien Wohlfahrtshilfe in die Ausbildung begleiten.

Dieser Leitfaden bietet Ihnen eine Unterstützung bei der Durchführung eines

Sozialpraktikums, indem er die wichtigsten grundlegenden Überlegungen zusammenfasst,

die es dabei zu beachten gilt. Dieser Leitfaden versteht sich allerdings nicht als ein

„Rezeptbuch“, das – Schritt für Schritt befolgt – ein erfolgreiches Sozialpraktikum

garantiert. Der Erfolg wird sich nur dann einstellen, wenn Sie Ihre schulspezifischen

Eigenheiten berücksichtigen und das Sozialpraktikum Ihrem Berufsorientierungskonzept

anpassen. Das Sozialpraktikum im Rahmen des Projekts „Zukunft fördern“ versteht sich als

zusätzliches Praktikum zu den betrieblichen Betriebspraktika in den Jahrgängen 8, 9 und

11.

Ziel des Sozialpraktikums ist es, die soziale Verantwortung und die sozialen Kompetenzen

der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Zu dem sollen sie sich vertieft mit den

Berufsfeldern und den Möglichkeiten im sozialen Bereich auseinandersetzen.

Das Modul „Sozialpraktikum“ soll ergänzend in Bezug auf die Berufs- und Lebensplanung

der Schülerinnen und Schüler dazu anregen, die Vorlieben und Konflikte bei der Berufswahl

zu thematisieren und zu hinterfragen.

3


Die Jugendlichen sollen beim Sozialpraktikum:

• Sich der eigenen Einstellung in Bezug auf soziale, pflegende und erzieherische

Berufe bewusst werden.

• Einblicke in Berufsfelder bekommen, um Alternativen zu stereotypen

Berufsvorstellungen zu erkennen.

• Die eigenen Stärken und Fähigkeiten als Orientierung und Hilfestellung zur

Ermittlung von beruflichen Vorstellungen und Eignung entdecken.

Soziale Kompetenzen wie Team-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, die

wachsende Anforderungen in der Berufswelt sind, entwickeln.

• Lernen, Verantwortung zu übernehmen.

• Eigene Erfahrungen für das (Berufs-)leben sammeln.

Das Modul 10 „SozialpraktikumSozial kompetent in den Beruf“ wendet sich vorrangig an

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 aller allgemein bildenden

weiterführenden Schulen und wird als Arbeitsgemeinschaft (AG) angeboten.

Gesamtschulen und Gymnasien können optional das Sozialpraktikum auch in der

Jahrgangsstufe 11 durchführen.

Die AG sollte aus einer Gruppe von mindestens 15 Schülerinnen und Schülern bestehen.

Schulen mit geringen Schülerzahlen können nach Rücksprache mit der Stiftung Partner für

Schule eine Sozialpraktikums-AG mit weniger Teilnehmerinnen und Teilnehmern

durchführen.

Es ist sinnvoll, den Schülerinnen und Schülern einen alternativen Lernort zur Schule zu

bieten. Daher kann die AG, beispielsweise in den Räumen einer sozialen Einrichtung

stattfinden.

Zur Umsetzung des Moduls können Schulen entweder für die gesamten oder für einzelne

Bereiche externe Experten (Trainer, Honorarkräfte usw.) beauftragen.

2 Umsetzung

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige inhaltliche Tipps geben, die Sie bei der

Umsetzung des Moduls unterstützen sollen (2.1). Bitte beachten Sie, dass es auch einige

4


verpflichtende Aspekte gibt (2.2). Ebenfalls verbindlich einzuhalten ist der Finanzprozess

(2.3).

2.1 Inhaltliche Tipps

Durch die Begegnung der Jugendlichen mit Menschen aus verschiedenen sozialen

Einrichtungen und in unterschiedlichen Lebenssituationen werden bei den Schülerinnen

und Schülern Hemmschwellen und Ängste abgebaut. Die Jugendlichen lernen Menschen

kennen, mit denen sie auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeiten haben werden, und

erfahren, was es bedeutet, praktische Hilfe zu leisten.

Neben der Sensibilisierung der Jugendlichen für gesellschaftliche und soziale

Zusammenhänge, ist das Sozialpraktikum eine Möglichkeit zur beruflichen Orientierung im

Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens.

In der Vorbereitungsphase des Sozialpraktikums müssen Kooperationspartner gefunden

werden, Gespräche mit Lehrkräften geführt, Eltern informiert und die Schülerinnen und

Schüler auf ihren Einsatz als Praktikantin oder Praktikant in den entsprechenden

Berufsfeldern vorbereitet werden.

Die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf das Praktikum findet in einer AG statt.

Im Vorfeld suchen die Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam mit den Schülerinnen und

Schülern Praktikumsstellen bei Institutionen (Krankenhäuser, Altenheime, Kindergärten,

Ärzte etc.) in der Umgebung. Unterstützt werden können die Schulen bei der Suche nach

geeigneten Einrichtungen und auch bei der Konzeption des Sozialpraktikums von Trägern

der freien Wohlfahrtspflege (z.B. der Arbeiter-Samariter-Bund NRW, Caritas, Johanniter

usw.). Für weitere Umsetzungsmöglichkeiten und Ideen zur Durchführung des

Sozialpraktikums empfehlen wir Ihnen die Seite: www.sozial-macht-schule.de.

In der Vorbereitungsphase klären die Schülerinnen und Schüler anstehende Fragen und

entwickeln einen Aufgabenkatalog, den sie im Praktikum abarbeiten und am Ende der AG

vorstellen. Dazu gehört, dass sie ihren Anleiter/innen Fragen stellen, beispielsweise zu

Aufgabenbereichen, Weiterbildungsmöglichkeiten, eigenen Erfahrungen, zum Gehalt,

Betriebsklima, der eigenen Zufriedenheit und Ausbildungsvoraussetzungen.

Die Schülerinnen und Schüler werden an wöchentlichen Terminen jeweils 90 Minuten

unterrichtet und trainiert. Themen können sein:

5


• Präsentation - Berufsbilder

Die Jugendlichen ermitteln, welche Berufe im sozialen Berufsfeld es in ihrem

unmittelbaren familiären Umfeld gibt, mit welchen Erzählungen – positiv sowie

negativ - sie konfrontiert wurden. Anhand eines Rollenspiels „Beratungsgespräch

bei der Berufsberatung“ stellen sie diese Berufe und ihre eigenen Ansichten dazu

vor.

• Selbstreflexion - Meine Stärken und Fähigkeiten

Anhand eines Diagramms entwickeln die Schülerinnen und Schüler eine Übersicht

über ihre Fähigkeiten und welche positiven Eigenschaften sich daraus für

einen Beruf im sozialen Bereich ableiten ließen. Mit Hilfe dieses Schaubildes

gehen sie in ein fiktives Vorstellungsgespräch, in dem sie alle ihre Fähigkeiten

deutlich anbringen sollen.

Sozialkompetenz - Besondere Situationen am Arbeits-/Praktikumsplatz

In Rollenspielen werden Handlungsalternativen und Verhaltenstipps zum Umgang

mit anderen Menschen beispielsweise in Konfliktsituationen aufgezeigt und

trainiert. Wie bleibe ich diplomatisch, wie kann ich die Interessen und Bedürfnisse

anderer erkennen? Wie kann ich konstruktiv Kritik einbringen ohne anzuecken?

Diskussion!

• Rollenspiel - Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche

Alle Erfahrungen und Verhaltensregeln werden in lebensnahen Rollenspielen

nachgespielt, wobei die gerade nicht beteiligten Schülerinnen und Schüler

anhand von Beobachtungsbögen konstruktive Kritik üben. Anhand einer Videokamera

werden einzelne Szenen diskutiert.

TIPP: Videomaterial ist für die Abschlusspräsentation geeignet.

• Lebensplanung – Berufe im sozialen Bereich

Die Schülerinnen und Schüler stellen selbst Material zu Berufsbildern aus dem

sozialen Bereich zusammen. Mit dessen Hilfe diskutieren sie über ihre

Einstellungen zu diesen Berufen. Ziel ist es, das Berufswahlspektrum der

Schülerinnen und Schüler auszuweiten und ihnen eine eigene Perspektive im

sozialen Berufsfeld aufzuzeigen.

Nach intensiver Auseinandersetzung mit den Themen in der AG besuchen die Schülerinnen

und Schüler für eine Woche die Praktikumsstellen und nehmen an den konkreten

6


Aufgaben teil. Während des Praktikums werden sie von den Betreuern an ihren

Arbeitsplätzen besucht. Eine Betreuung der Jugendlichen soll durch die in der

Jahrgangsstufe unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern sowie eine Ansprechperson

innerhalb der gewählten Einrichtung gewährleistet sein. Schülerinnen und Schüler sollen

die Möglichkeit haben, ihre Erfahrungen besprechen zu können und bei Problemen

kompetente und vertrauensvolle Hilfe zu bekommen.

Den Schülerinnen und Schülern werden am Ende des Praktikums von den jeweiligen

Einrichtungen Zeugnisse ausgestellt.

Dem Praktikum folgt eine Nachbereitungsphase. Hier werden die Erfahrungen aus dem

Praktikum anhand des Aufgabenkataloges ausgewertet und diskutiert. Es können

Fachkräfte aus den Berufsfeldern oder auch Menschen mit alternativen Lebensmodellen

(Hausmänner, Entwicklungshelfer/innen, usw.) eingeladen werden, die über ihre

Erfahrungen berichten und interviewt werden können.

Den Abschluss bilden eine Präsentation für Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Vertreterinnen

und Vertreter der Agentur für Arbeit und ein gemeinsamer Abschlussabend,

möglicherweise in einer der Praktikums-Institutionen.

Für Schulen besteht die Möglichkeit, das Praktikum unterschiedlich zu gestalten. Neben

dem Blockpraktikum ist beispielsweise ein längerfristig angelegtes Praktikum, das auf

mehrere Nachmittage aufgeteilt ist, möglich. Das hat den Vorteil, dass die Schülerinnen

und Schüler einen regelmäßigen Kontakt zu Menschen mit besonderem Betreuungsbedarf

haben. Das Blockpraktikum bietet dagegen ein intensiveres Erlebnis, bei dem die

Schülerinnen und Schüler regelmäßige berufliche Tagesabläufe kennen lernen und

intensive Begegnungen erfahren. Dies sind nur einige Möglichkeiten, die ihrer Schule als

Anregung für eigene Ideen dienen sollen.

2.2 Verpflichtende Aspekte

Die Schule verpflichtet sich zur Datenpflege im internen Bereich des Internetportals

www.zukunft-foerdern.nrw.de.

Dazu gehören:

• das Ausfüllen des Schulstammdaten- und Modulblattes,

• die Eingabe der Teilnehmerzahlen in kumulierter Form,

7


• die Dokumentation der Umsetzung des Moduls anhand von kurzen

Projektsteckbriefen, Erfahrungsberichten und Fotos,

• das Ausfüllen des 1-seitigen Auswertungsbogens zu Evaluationszwecken.

Die Schule verpflichtet sich des Weiteren:

• bis zum 31.12.2009 das Sozialpraktikum durchzuführen,

• die Berufsberatung der Arbeitsagentur frühzeitig in die Planung und Umsetzung des

Moduls einzubinden,

• die Öffentlichkeitsarbeit und die Durchführung von Presseterminen mit der Agentur

für Arbeit ausreichend früh (ca. vier Wochen vorher) abzustimmen und zu planen,

• bei jeder Pressearbeit die Fördergeber (Regionaldirektion NRW der Bundesagentur

für Arbeit und Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW) des Projekts zu

benennen,

den Gender-Mainstream-Gedanken bei der Umsetzung des Moduls zu

berücksichtigen,

• ein Teilnahmezertifikat für die Schülerinnen und Schüler zu erstellen (Vorlage im

internen Bereich des Internetportals www-zukunft-foerdern.nrw.de),

• die in der Verpflichtungserklärung benannten Stunden einzubringen,

• sicherzustellen, dass den am Modul teilnehmenden Schülerinnen und Schülern

keine Kosten entstehen,

• (mindestens) einen Elterninformationsabend durchzuführen,

• die Fördermittel zweckgebunden zu verwenden.

(vgl. Verpflichtungserklärung)

2.3 Finanzen - Auszahlung der Fördergelder und deren Abrechnung

Die Schule hat gemäß der Verpflichtungserklärung die Verwendung der Zuwendung

(Fördergelder) für das bewilligte Modul zu steuern und nachzuweisen. Dies bestätigt die

Schulleitung, ggf. gemeinsam mit dem Förderverein, mittels rechtsverbindlicher

Unterschrift auf der Verpflichtungserklärung. Die Fördergelder für das Modul werden in

einer Rate (modulspezifisch) gezahlt. Die Auszahlung der Rate erfolgt auf der Basis eines

8


„Mittelabrufs“, den die Schule ausfüllt und der Stiftung Partner für Schule NRW zusendet.

Zum Abschluss der Maßnahme ist ein „Verwendungsnachweis“ vorzulegen.

Sie müssen folgende Verfahrensschritte beachten:

1. Bei Eingang einer vollständig ausgefüllten und von der Schulleitung

unterschriebenen Verpflichtungserklärung wird die Schule Projektschule im

Programm „Zukunft fördern“. Die Verpflichtungserklärungen müssen im Original auf

dem Postweg spätestens bis zum 30.01.2009 bei der Stiftung Partner für Schule

NRW eingegangen sein. (Es werden ausschließlich Originale, keine Faxe

angenommen!)

2. Die Schule erhält die Fördergelder in einer Rate. Die Auszahlung der Fördergelder

erfolgt nach Vorlage des Vordrucks „Mittelabruf“ (Dokument 01 zum Download im

internen Bereich des Internetportals www.zukunft-fördern.nrw.de). Darin sind die

voraussichtlichen Gesamtkosten des Moduls detailliert und nachvollziehbar auf

einzelne Positionen bezogen anzugeben. Diesen vollständig ausgefüllten und von der

Schulleitung unterschriebenen „Mittelabruf“ sendet die Schule dann per Post an die

Stiftung Partner für Schule NRW. Es sind keine Rechnungen bei der Stiftung

Partner für Schule NRW einzureichen!

3. Zum 30.06.2009 erfolgt ein Haushaltsabgleich zwischen der Schule und der

Stiftung Partner für Schule NRW. Die Schulen berichten mittels eines

standardisierten Vordrucks (Download im internen Bereich unseres Internetportals)

über den Sachstand (inhaltliche und finanzielle Umsetzung) der Maßnahme.

4. Nach Abschluss der Maßnahme, spätestens zum 31.12.2009, muss die Schule

den „Verwendungsnachweis“ (Dokument 02 zum Download im internen Bereich des

genannten Internetportals) vorlegen, in dem abschließend die Gesamtausgaben der

Maßnahme, die Finanzierung und alle Rechnungen samt Zahlungsdatum aufgelistet

werden. Es sind keine Rechnungen bei der Stiftung Partner für Schule NRW

einzureichen!

Wichtig:

a) Alle Dokumente, Rechnungen und Belege im Zusammenhang mit der Modulförderung

sind gesammelt in einem Ordner 5 Jahre an der Schule aufzubewahren

und im Falle einer Prüfung durch einen Rechnungsprüfer des Bundes vorzulegen.

9


) Bei externer Vergabe ist das Verfahren in den Unterlagen der Schule zu

dokumentieren. Die Beauftragung externer Partner zur Durchführung der

Module oder einzelner Inhalte sowie die Beschaffung von Sachmitteln müssen nach

den Bestimmungen der BHO i. V. m. der VOL/A stattfinden.

Das heißt, dass für Anschaffungen und Aufträge von 500 bis 1.000 € (ohne MwSt.)

formlos bei drei Unternehmen Preise angefragt oder Angebote ermittelt werden

müssen.

Bei Anschaffungen und Aufträgen von 1.000 bis 7.500 € (ohne MwSt.) müssen von

Seiten der Schule mindestens drei schriftliche Angebote eingeholt werden. Die

Entscheidung, welches Angebot den Zuschlag erhält, trifft allein die Schule. Es ist

das wirtschaftlichste Angebot zu ermitteln. Dabei bedeutet Wirtschaftlichkeit nicht

zwingend günstigstes Angebot. Das wirtschaftlichste Angebot ist dasjenige, bei dem

Preis und Leistung im günstigsten Verhältnis stehen. Bei der Wertung sind auch

auftragsbezogene Umstände (gestalterische, qualitative, technische Gesichtspunkte;

Folgekosten) zu berücksichtigen.

Soweit beauftragte Träger/Partner die Möglichkeit zum Vorsteuerabzug nach § 15

Umsatzsteuergesetz haben, dürfen nur die Entgelte (Preise ohne Umsatzsteuer)

bezahlt werden.

c) Die Stiftung Partner für Schule NRW ist berechtigt und verpflichtet, bei

Nichterfüllung der beschriebenen Aufgaben, bei fehlender Dokumentation

(statistische Erfassung und Erfolgsbeobachtung) und nicht zweckentsprechender

Verwendung der Fördergelder die Zuwendung vollständig oder davon bereits

gezahlte Raten zurückzufordern.

Die Fördergelder müssen bis spätestens 15.12.2009 bei der Stiftung Partner für

Schule NRW abgerufen sein. Wenn im Zuge des Hauhaltsabgleichs (30.06.2009)

festgestellt wird, dass Fördergelder nicht bis zum 15.12.2009 verwendet bzw.

abgerufen werden können, fordert die Stiftung die Gelder zurück, um sie an andere

Schulen weiterzugeben.

10


3 Weitere Informationen

Weitere Informationen zu Modul 10, Sozialpraktikum, und zur Vertiefung der schulischen

Berufsorientierung finden Sie im internen Bereich des Internetportals des Projekts.

Projektschulen finden dort folgende weitere Materialien, die sie bei der Durchführung des

Sozialpraktikums unterstützen:

Informationsblätter

• Finanzen – Auszahlung der Fördergelder und deren Abrechnung

• Informationen zur Pressearbeit

• Prozessablauf der Verwaltung und Abrechnung

Vorlagen

• Checkliste

• Finanzdokumente 01 und 02

• Muster Anfrage für externe Partner

• Muster Auftrag für externe Partner

• Muster für Elterninformation

• Muster Tagebuch

• Muster Zeugnis

www.zukunft-foerdern.nrw.de

11


Ansprechpartner Modul 10

• Murat Koc

koc@partner-fuer-schule.nrw.de

Tel: 0211 91312 592

Impressum

Stiftung Partner für Schule NRW

Roland Berger

Vorstand

Oststraße 86

40210 Düsseldorf

Redaktion

Dirk Förster, Murat Koc, Dörthe Koch, Jennifer Löbach, Michael Weymanns und

mit freundlicher Unterstützung des Projekts „Sozial Macht Schule“ des Arbeiter-Samariter-

Bund NRW,

12

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine