Evang. Kirchengemeinde Roth - Gemeindebrief Nov. 2013 - Jan. 2014

joknopf147

November / Dezember / Januar 2013/ 14


In dieser Ausgabe:

Jugendliche im Aufbruch

Traumberuf Diakonin

Engel in der Stadt

sichtbar und unsichtbar

Manfred Siebald

in der Stadtkirche

Kirchengemeinden Roth & Pfaffenhofen


Biblische Besinnung

Engel in der Stadt

Die Stadt der Engel – Roth, Rio, Rosenheim, ist

eine dieser Städte die „Stadt der Engel“ oder

vielleicht doch eher Los Angeles – da sich ihr

Name vom Spanischen ableitet und wörtlich

„Die Engel“ bedeutet?!

Das taucht so unter anderem in dem Film „City of

Angels“, mit Nicolas Cage und Meg Ryan in den

Hauptrollen auf. Dieser versucht die Geschichte

der Engel zu erzählen, aus Sicht der Engel, und

zwar so, wie sie uns als Menschen erleben.

Grundlage für diesen Film war der bereits 1987

gedrehte Film „Der Himmel über Berlin“, der als

eine poesievolle Liebeserklärung an das Leben,

an die Sinnlichkeit und an die Begrenztheit des

irdischen Daseins beschrieben wurde.

In beiden Filmen können die Engel nicht in das

Leben der Menschen eingreifen und sich ihnen

nicht zu erkennen geben. Sie können ihnen

jedoch neuen Lebensmut einflößen.

Filme wie diese brechen in mir die klassischen

Vorstellungen von Engeln: Als unnahbare Wesen,

immer hübsch und mit weißen Flügeln – im

Film werden die Engel als Menschen in grauen

Gewändern dargestellt, die sich zwischen den

richtigen Menschen bewegen.

Außerhalb der Filmwelt, im Alltag unserer

schönen Stadt Roth, wird manchmal ganz unverhofft

ein Mitmensch zum Engel, und ab und zu

wird ein Engel mit kleinen Deutungen ebenso

unverhofft zum Schutzengel. Für die einen sind

Engel wohl ein Spiegel der eigenen Existenz und

Vorstellungskraft.

Sie tauchen aber auch seit jeher als Boten Gottes

in der Geschichte auf und verrichten als diese

ihren Dienst für und mit den Menschen.

Unsere Schutzengel erscheinen uns oft, wenn uns

die Wirklichkeit fremd und feindlich vorkommt.

Sie erinnern daran, dass wir in unserem Leben

vieles weder beeinflussen noch begreifen können.

Und sie vermitteln das Gefühl, trotz allem

geborgen und behütet zu sein. Roth, Rio,

Rosenheim, was spielt das schon für eine Rolle?

Für mich persönlich habe ich immer das Buch

„Opas Engel“ als mein Engelsbild gesehen.

Dort erzählt ein Mann am Sterbebett seinem

Enkelsohn von seinem Leben. Am Ende der

Geschichte, sagt der Großvater zum Enkel:

„ Ich hatte viel Glück im Leben“, die Bilder des

Buches aber verraten, er hatte einen gut beschäftigten

Schutzengel.

Diakon Michael Martin


Jugendliche im Aufbruch

Traumberuf Diakonin

Michaela Aberham und Celina Kreissl haben

einen Traum, beide wollen Diakonin werden. Sie

engagieren sich in der Kirchengemeinde und

gehören zu den jungen Mitarbeiterinnen. Wir

haben Michaela und Celina zu ihrem Traumberuf

interviewt.

Redaktion: Diakonin, ein Traumberuf für euch?

Celina: Ich bin jetzt Mitarbeiterin bei den

Konfirmanden und bin gerne in der Jugend dabei.

Ich organisiere gerne und fühle mich als

Gruppenleiterin gut. Diakoninnen müssen solche

Aufgaben bewältigen.

Michaela: Ich wollte zunächst Erzieherin werden.

Da ich gerne mit Jugendlichen arbeite und

mir von meinem Opa die religiöse Tradition in

die Wiege gelegt wurde, kann ich mir den Beruf

der Diakonin sehr gut für mich vorstellen.

Redaktion: Gibt’s jemanden, der euch so eine

Art „Impuls“ gegeben hat, Diakonin zu

werden?

Beide: Klar, unser Diakon Michl Martin. Er ist

cool drauf und kann mit uns Jugendlichen super

umgehen. Glaube kann auch so gelebt werden.

In und nach der Konfizeit haben wir auch viel

von anderen mitbekommen.

Redaktion: Wie sieht die Ausbildung einer

Diakonin aus?

Celina & Michaela: Wir müssen uns bewerben.

Die Plätze sind rar. Mit 17 Jahren können wir die

Ausbildung beginnen. Wir können zu Erzieherinnen,

Verwaltungsexpertinnen, Gemeindediakoninnen,

Krankenpflegerinnen oder auch

Sozialpädagoginnen ausgebildet werden. Nach 5

Jahren sind wir dann fertig. Ein Bachelor ist der

Abschluss.

Redaktion: Was ist für euch das reizvolle an dem

Berufsbild „Diakonin“?

Celina: Ich finde Diakoninnen müssen nicht

ganz so „streng“ den kirchlichen Vorgaben

folgen. Sie haben neben Gottesdiensten, Seelsorge

und Verwaltung eher Aufgaben im

Gruppenbereich und bei Veranstaltungen. Das ist

für mich reizvoll.

Michaela: Viele haben das Bild im Kopf, dass

Hauptamtliche in der Kirche nur Frömmigkeit

und Gott im Kopf haben. Diakoninnen sind nahe

an den Menschen, auch jungen Menschen, das

reizt.

Michaela

Aberham

Celina

Kreissl

Santiago de Chile


Engel in der Stadt

Ein Projekt von Buß- und Bettag bis zum 2. Advent

Wo sind sie, die Engel in der Stadt? Kinder, Jugendliche und Erwachsene gehen ab dem Bußund

Bettag auf Spurensuchen. Denn Engel gibt es genug in Roth, aus Holz, Keramik, Stein, ja

sogar leibhaftige in Menschengestalt. Manchmal werden sie wie Stolpersteine auf dem Weg zu

sehen sein oder aber an anderen ungewöhnlichen Stellen. Manchmal werden es aber auch die

Nachbarn von nebenan sein. So mancher wird einen Engel geschenkt bekommen oder selbst

zum „Engel“ werden. Spurensuche zwischen Sehnsucht, Kitsch und Glaube – darum geht es in

unserem Projekt „Engel in der Stadt“.

Buß- und Bettag - „Engel

gehen auf Reise“

die kleinen Engel verschlägt.

Wie geht es Menschen, wenn sie sich alleine

fühlen? Was brauchen Menschen, wenn sie

traurig sind? Wer hilft zu beten und warum sollen

Engel nicht auf eine Reise gehen? 20 kleine

Engel aus Bronze gehen auf Reisen – hin zu

kranken, einsamen, alleinstehenden und traurigen

Menschen. Die Botschaft: Nimm den Engel

in die Hand, er schenkt dir im Namen Gottes

Stärke für dein Leben. Und wenn es dir wieder

besser geht, dann schenke den Engel jemandem,

der ihn dringender braucht als du. Mal sehen,

wohin es

Ewigkeitssonntag - Engel auf

dem Friedhof

Der Rother Friedhof ist voller Engel. Wo finden

wir sie und was haben sie mit dem christlichen

Glauben zu tun? Jugendliche und andere

Interessierte machen sich auf und suchen nach

den Rother Engeln auf dem Friedhof neben der

Kreuzkirche. Die Fotos werden in den Tagen

danach in der Stadtkirche ausgestellt.


Der versteckte blaue Engel

Halten wir die Augen offen nach dem versteckten

blauen Engel. Zwischen dem ersten Advent und

dem dritten Advent wird Pfr. Klenk mit Mitarbeitenden

jeden Tag den blauen Engel an einem

anderen Ort in der Stadt „verstecken“. Augen

aufhalten ist angesagt. Denn wer ihn entdeckt,

darf sich per SMS 0171-3331211 melden und

nimmt dann an einer Adventsverlosung teil. Die

Gewinner erhalten ihren Preis am 8. Dezember.

Erster Advent - Engel gesucht

Konfirmanden und Konfirmandinnen suchen

leibhaftige Engel in dieser Stadt. Gibt es

Menschen, die in besonderer Weise selbstlos und

ehrenamtlich anderen Menschen wie ein „Engel“

begegnen und sie unterstützen? Konfirmanden

wollen das herausfinden und gehen auf

Spurensuche. Sie werden sicher schnell fündig

werden und den Engelorden „Engel der Stadt“

verleihen.

Zweiter Advent

Ein künstlerischer Abend mit dem

Titel „Engel in der Stadt“. Ein

vergnüglich-besinnlicher Abend

rund um das Thema Weihnachten.

Der besondere Reiz dieses Abends

liegt darin, dass die Künstler kein

süßliches Gesäusel im Sinn haben,

sondern sich dem Thema gewohnt

hintergründig, tiefsinnig und

bisweilen augenzwinkernd nähern.

Doris Honig rezitiert eigene Texte

und Weihnachtliches u.a. von

Dichtern, von denen man das so

nicht erwartet hätte. Für die musikalische

Ausgestaltung zeichnet der

17-jährige Heinrich Wood (München)

an der Querflöte verantwortlich.

Beginn 17 Uhr in der

Stadtkirche.


Die Engel

THEMEN DES GLAUBENS:

Gottes gute Mächte

“Von guten Mächten wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist

mit uns am Abend und am Morgen und ganz

gewiss an jedem neuen Tag” - Dieses Lied von

Dietrich Bonhoeffer hat sich längst in die Herzen

vieler von uns hineingesungen. “Gute Mächte”:

Das ist für mich die schönste und einfachste

Umschreibung für das, was wir “Engel” nennen.

Bonhoeffer macht zugleich deutlich: Engel sind

keine eigenständigen Wesen; es sind Gottes gute

Mächte. Das griechische Wort “Angelos” heißt

wörtlich übersetzt “Bote”. Sobald man – wie

häufig in unserer Gegenwart – nur noch von

Engeln, nicht mehr aber von Gott selber redet,

können aus Engeln auch Ersatz-Götter werden.

Wenn Engel, die übrigens keine Flügel haben

müssen, in der Bibel auftreten, wird damit etwas

von der besonderen Zuwendung Gottes zu uns

Menschen deutlich. Der bekannte katholische

Autor Anselm Grün listet in seinem Buch “Jeder

Mensch hat einen Engel” wichtige Engel-

Erfahrungen auf: Da treten Engel auf, um zu

schützen (“Schutzengel”), um Weisungen zu

erteilen, um die Angst zu nehmen, Fesseln zu

lösen usw.

Manchmal gibt es auch Namen für bestimmte

Engel-Erfahrungen: Michael etwa ist der Engel,

der für uns kämpft. Und in der Weihnachtsgeschichte

erscheint der Engel Gabriel der

Maria, um ihr die Geburt eines Kindes zu

verheißen, das der Retter der Welt sein wird.

Am Anfang einer Engel-Erfahrung kann die

Aufforderung “Siehe!” stehen. Damit wird auf

etwas hingewiesen, was nicht einfach vor Augen

liegt; was man somit auch übersehen kann. Um

ein tieferes und den Horizont weitendes Sehen

geht es: Wir sollen und dürfen heraustreten aus

dem Gefängnis einer allzu engen Weltbetrachtung,

in der wir uns nur noch trostlos auf uns

allein gestellt sehen.

Sehr schön formuliert es Dietrich Bonhoeffer in

einer weiteren Strophe seines Liedes:

“Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet, so

lass uns hören jenen vollen Klang der Welt, die

unsichtbar sich um uns weitet, all deiner Kinder

hohen Lobgesang.”

Zum “Siehe!” in der Bibel tritt da also das Hören.

Dazu braucht es auch die Stille. Gott kommt

manchmal mit einer leisen Stimme zu uns, die in

den vielen Geräuschen unserer Welt und unseres

eigenen Lebens leicht überhört werden kann.

Engel kommen nicht dröhnend. Sie sind Gottes

leise Boten. Wir können sie nicht herbeizaubern

– aber wir können uns in eine Sensibilität

einüben: für die Welt, “die unsichtbar sich um

uns weitet”. Von Zeit zu Zeit öffnet Gott diese

Welt hin zu uns – nicht nur an Weihnachten.

Pfr. Dr. Karl Eberlein


Aktuelles aus Bernlohe

Liebe Gemeindeglieder aus Bernlohe, Unterund

Oberheckenhofen,

in den beiden letzten Gemeindebriefen war

jeweils die Renovierung von Kirche und

Gemeindehaus ein wichtiges Thema. In den

Sommermonaten konnte nun diese Maßnahme

durchgeführt werden. Anders als zunächst

geplant haben wir uns entschlossen, nun doch die

gesamte Außenwand der Kirche neu zu streichen.

Einige weitere Maßnahmen kamen bei Baufortschritt

hinzu, so z.B. Ausbesserungsarbeiten im

Zugangsbereich unserer Kirche. Damit stiegen

insgesamt die Kosten von geplanten 26.000 € auf

ca. 33.000 €. Die Summe wäre noch höher

ausgefallen, wenn bei einigen Handwerkerleistungen

nicht hätten Kosten gespart werden

können. Weitere Einsparungen wurden durch

ehrenamtliche Leistungen möglich, wie sie

insbesondere bei den Baumfällarbeiten und bei

Anstricharbeiten im Gemeindehaus erbracht

wurden. Hierfür sei allen Beteiligten ein

herzliches Dankeschön gesagt!

Leider kam nun völlig unvorhersehbar zusätzlich

zu den Renovierungsarbeiten eine weitere teure

Maßnahme hinzu: Die defekte Fäkalienhebeanlage

konnte nicht mehr repariert werden. Für

die Neuinstallation mussten zusätzlich zu den

genannten 33.000 € weitere 8.000 € aufgebracht

werden. All dies stellte uns nun vor die bange

Frage, ob wir uns die geplante, dringend nötige

Orgelreinigung und Instandsetzung (Kosten: ca.

6.500 €) überhaupt noch leisten können. In der

Hoffnung, dass wir neben einigen Zuschüssen

auch noch auf einen weiteren guten Spendeneingang

zählen können, hat der Kirchenvorstand

nun überbrückungsweise die notwendigen

Gelder aus Rücklagen anderer Art freigegeben.

(Stand: Mitte September) über 4.500 €. Darin ist

eine Zuwendung der katholischen Kirchengemeinde

mit enthalten: In Anerkennung

dessen, dass unsere katholischen Mitchristen

ihre Gottesdienste in unserer Dorfkirche feiern,

bekamen wir von dieser Seite eine großzügige

Summe von 2.000 €, für die wir sehr dankbar

sind.

Gleichwohl: Wir sind weiter auf Spenden für

unsere Kirche und unser Gemeindehaus angewiesen.

Überweisungen können auf folgendes

Konto getätig werden: Sparkasse Mittelfranken –

Süd, BLZ 764 500 00, Nr. 430 003 202,

Vermerk: Renovierung Bernlohe.

Wenn Sie dieser Gemeindebrief erreicht, ist es

bis zur Advents- und Weihnachtszeit nicht mehr

weit. Die gottesdienstlichen Termine können Sie

wie immer der Gottesdienstseite in unserem

Gemeindebrief entnehmen. Erfreulicherweise ist

auch in diesem Jahr die Büchenbacher Stubenmusik

bei einem adventlichen Abendgottesdienst

zu Gast (9.12., 19.30 Uhr). Und am vierten

Advent (22.12.) treffen wir uns um 16.00 Uhr zu

unserer Waldweihnacht, die wir wie jedes Jahr

zusammen mit dem Wander- und Heimatverein

durchführen.

Ich grüße Sie, auch im Namen unseres Kirchenvorstehers

Gerhard Geim, und wünsche Ihnen

eine gesegnete Zeit!

Ihr

Pfr. Dr. Karl Eberlein

Erfreut können wir feststellen, dass wir bis jetzt

schon eine stattliche Summe an Spenden

bekommen haben. Im laufenden Jahr sind das


Mitarbeitende gefunden

Die Gemeinde fand Ehrenamtliche

Wir suchten Ehrenamtliche, die etwas Neues

ausprobieren wollen und wir fanden sie.

Hier einige Beispiele:

Besuchsdienst

Zwei Gemeindemitglieder erklärten sich bereit,

in den Besuchsdienst einzusteigen. „Besuchen,

das macht doch Freude“, meinte einer der beiden

Neuen. Denn Menschen, die alleine leben, krank

oder gehbehindert sind, haben wir viele in

unserer Kirchengemeinde.

Kinderkirche & Mini-Gottesdienste

Ich fahre mit dem Fahrrad vom Kindergarten

Regenbogen zurück nach Hause. Auf dem Weg

treffe ich eine Kindergarten-Mutter mit ihren

Kindern. Mit „Hallo“ begrüßen wir uns. „Ach,

Herr Pfarrer, bitte kann ich im Mini-Gottesdienst-Team

mitarbeiten?“ Ich bin völlig überrascht

und verspreche mich darum zu kümmern.

Heute hat diese Mutter schon ihren ersten Mini-

Gottesdienst im Team miterlebt.

Der erste „Gemeinde-Postbote“ hat sich auch

gemeldet. Ein Segen für unsere Kirchengemeinde.

Bleibt jetzt nur noch die Frage der

Uniform zu klären. Im Jahr 2014 soll es dann

losgehen.

Stadtkirche & Kreuzkirche

Interessenten für Mesnerdienst haben sich keine

gemeldet. Dafür aber 8 Junglektoren und 2

ambitionierte Lektorinnen, die ab 2014 gerne

Lesungen im Gottesdienst übernehmen wollen.

Am 30. November treffen sich alle zu einem

Fortbildungstag und am 1. Advent werden sie in

der Stadtkirche eingeführt.

Kirchenführer gibt’s bald auch – einen ganz

besonderen werden wir ab 2014 haben. Einen,

der in historisches Gewand schlüpfen wird und

als der erste evangelische Pfarrer in Roth oder als

ein Mesner aus dem 18. Jahrhundert Menschen

durch die Kirche führen wird. Und für Kinder

haben wir uns auch was ausgedacht.

Friedhof

Telefonanruf, durchgestellt – „Hallo, hier ist Herr

Kümmerer (Name geändert), ich möchte mich

ehrenamtlich um ein verwaistes Grab kümmern.

Geht das?“ Natürlich geht das. Seit Wochen

kümmert sich Herr „Kümmerer“ nun liebevoll

um ein großes Grab, das lange verwaist und

verwahrlost war. Danke.

Logistik

„Er kann mit Hammer und Säge umgehen“,

berichtet mir eine Frau von ihrem Ehemann. Ein

Anruf und schon ist es klar: Wir haben jemanden,

der gerne bei Bedarf mit Jugendlichen werkelt.

Für das Gemeindefest, für ein Projekt, für eine

Veranstaltung. Klasse!

Stanislaw Prokop

auch ein Schatz

der Gemeinde

Foto Prokop

8


Die Engel auf dem Friedhof

Sie wachen und schützen

Die Bibelfrage?

Ein Engel rettete Petrus, einen

der Jünger nach Jesu Tod aus einer

gefährlichen Situation im Gefängnis. Was

tat der Engel (Apg 12,7)?

Auflösung aus der letzten Ausgabe:

Raabe und Taube

Im Oktober traf sich erstmals der „beratende

Kreis“ für unseren Friedhof. Menschen, denen

der Rother Friedhof wertvoll ist und die

mithelfen wollen dieses besondere Juwel

unserer Stadt zu pflegen. Ihre Augen sind es,

die uns helfen zu verstehen, zu erkennen

und das Nötige zu tun.

9


Pfaffnews

Neues aus Pfaffenhofen

Liebe Gemeindeglieder,

erinnern Sie sich noch an unsere alte Orgel, die

bis Anfang der 90-ziger Jahre ihren Dienst in der

Ottilienkirche tat? Sie musste damals unserer

jetzigen weichen und kam daraufhin ins

Orgelmuseum in Valley am Starnberger See. Nun

tut dieses 80 Jahre alte Instrument nach einer

grundlegenden Renovierung wieder Dienst zum

Lobe Gottes in der Burgkapelle auf der Leuchtenburg

in Thüringen. Dafür wurde sie unter

mehreren kostbaren Orgeln ausgewählt, und

unter Anwesenheit vieler Prominenter in einem

festlichen Gottesdienst geweiht, bei dem auch

eine Abordnung unserer Kirchengemeinde

anwesend war. Etwas schmunzeln darf man

darüber, dass sich an den Anschaffungskosten

von 50.000 € das Land Thüringen mit 15.000 €

aus Lottomitteln beteiligt hat. Immerhin mal eine

sinnvolle Ausgabe für „Spielgeld“ . . .

In unserem Kindergarten „Der gute Hirte“ hat ein

neues Kindergartenjahr begonnen, und wir

wünschen allen Kinder, Eltern und Mitarbeiterinnen

eine frohe und segensreiche Zeit, in

der sich unsere Jüngsten hoffentlich gut

entwickeln.

Sowohl das Erntedankfest mit Kürbissuppenessen,

als auch die Kirchenvorstands- und

Posaunenchorfreizeit liegen hinter uns, und es

gilt allen Dank zu sagen, die zum Gelingen dieser

Veranstaltungen beigetragen haben!

11. Dezember um 19.00 Uhr, als auch zum

Seniorennachmittag am 14. Dezember, der um

14.30 Uhr mit einer vorweihnachtlichen

Besinnung in der Ottilienkirche beginnt.

Ein Höhepunkt im gottesdienstlichen Leben

unserer Gemeinde wird sicher auch heuer wieder

das Weihnachtsspiel unserer Konfirmanden, das

diese unter der Leitung von Ute Güttler im

Familiengottesdienst am Heiligen Abend um

15.3o Uhr in unserer Kirche zur Aufführung

bringen.

Eine wichtige Veränderung auf unserem Friedhof

haben viele sicher schon bemerkt: Wir haben

mittlerweile zwei reine Urnengräber, in denen

rund um eine Stele jeweils für 16 Urnen Platz ist.

Der Kirchenvorstand hat mit dieser Entscheidung

auf die sich verändernden Bestattungsgewohnheiten

reagiert., die auch bei unserem

Gemeindeabend zum Thema „Friedhof“ zur

Sprache kamen. Da Angehörige oft nicht mehr an

dem Ort wohnen, an dem ihre Lieben die letzte

Ruhe gefunden haben, wird die Grabpflege

dadurch doch deutlich erleichtert.

Nun wünschen wir Ihnen eine gesegnete

Advents- und Weihnachtszeit und einen besinnlichen

Jahresausklang!

Pfr. Manfred Hohnhaus

und Martin Burmann

Einladen dürfen wir die Gemeinde herzlich zum

Familiengottesdienst am 1. Advent, um 10.30

Uhr, mit anschließenden Eintopfessen. Unser

Kindergarten und der Posaunenchor gestalten

ihn wieder mit, und der Erlös kommt wie jedes

Jahr „Brot für die Welt“ zugute. Herzliche

Einladung ergeht ebenfalls zum adventlichen

Abendgottesdienst mit Heiligem Abendmahl am

Fotos: Jörg Ohlson


Gottesdienste

&

November

Dezember

Januar 2014

K o n z e r t e

Donnerstag, 7. November 2013

Bläserkonzert

„Around the world“

slide connection stuttgart

20.00 Uhr

Ottilienkirche Pfaffenhofen

Eintritt:

Frei - Spenden willkommen

Sonntag, 1. Dezember 2013, Kugelbühlplatz

ADVENTSSINGEN

Evangelische Kantorei Roth

Evangelischer Posaunenchor Roth

Leitung: KMD Klaus Wedel

Freitag, 20. Dezember 2013, 16 Uhr,

Evangelisches Seniorenheim „Hans-Roser-

Haus“

WEIHNACHTSKONZERT

Evangelische Kantorei Roth

Leitung: KMD Klaus Wedel

Freitag 18.00 Friedensgebet (Stadtkirche)

Freitag 16.00 Gottesdienst

(Hans-Roser-Haus, Gartenstr.30)

Sonntag 10.55 Kreisklinik

16.11. 13.15 & 14.15 Uhr

30.11. 13.15 Uhr 15.12. 11.30 Uhr

26.12. 11.30 Uhr 12.01. 11.30 Uhr

Fr. 29.11. 2013 Stadtkirche Roth, 19.00 Uhr

Probentermine Kirchenmusik

Gemeindehaus Mühlgasse Roth

Montags, 20.00Uhr

Dienstags, 20.00Uhr

Mittwochs, 20.00 Uhr

Donnerstags, 19.00 Uhr

Posaunenchor

Kantorei

Kammerchor

Gospelchor

Gemeindehaus Pfaffenhofen

Donnerstags, 19.00 Uhr Jungbläser Posaunenchor

Kiliansdorf

Donnerstags, 19.30 Uhr Posaunenchor Kiliansdorf

03. November 20. November

01. Dezember 15. Dezember

24. Dezember 17.05 Uhr Christvesper

01. Januar 2014

12.12.2013


So 03.11.

23. So nach Trin.

Stadtkirche Kreuzkirche

10.00 Go esdienst

(Prädikan n Di mar)

08.00 Go esdienst

(Prädikant Wendler)

Pfaffenhofen & Bernlohe

09.30 Go esdienst Bernlohe

(Pfr. Dr. Eberlein)

09.30 Bläsergo esdienst Pfaffenhofen

(Pfr. Hohnhaus)

Sa 09.11.

09.30- Kinderkirche im Alten

12.00 Rathaus u. Stadtkirche

(Team)

So 10.11.

Dri letzter So

im Kirchenjahr

10.00 Go esdienst

(DekanS egler, Prediger

Hertel, Pfr. Klenk)

08.00 Go esdienst

(Prediger Hertel)

Fr. 15.11.

18.00 Oekumenischer Go esdienst

(im Friedensgebet)

Gottesdienste & Termine

So 17.11.

Vorletzter So im

Kirchenjahr

Mi 20.11.

Buß- und Be ag

So 24.11.

Ewigkeitssonntag

Fr 29.11.

So 01.12.

1. Advent

Sa 07.12.

So 08.12.

2. Advent

Mo 09.12.

Mi 11.12.

10.00 Go esdienst

(Pfr. Klenk u. Prof. Dr.

Raschzok)

08.00 - Kinderbibeltag in der

13.00 Stadtkirche und im

Alten Rathaus

19.00 Go esdienst für

junge Leute

10.00 Go esdienst

(Pfr. Hohnhaus)

19.00 Lobpreis-Go esdienst

10.00 Go esdienst

(Pfr. Klenk) )

anschl. Eintopfessen im

Gemeindehaus

09.30- Kinderkirche im Alten

12.00 Rathaus und Stadtkirche

(Team)

10.00 Go esdienst

(Prädikant Wendler

11.30 Mini-Go esdienst

(Team)

08.00 Go esdienst

(Lektor Gsänger)

10.00 Go esdienst

(Pfr. Dr. Eberlein)

08.00 Go esdienst

(Pfr. Hohnhaus)

08.00 Go esdienst

(Pfr. Klenk)

08.00 Go esdienst

(Pfr. Dr. Eberlein)

19.30 Adventl. Abendgo

esdienst mit

Stubenmusik

(Pfr. Dr. Eberlein)

09.30 Go esdienst Bernlohe

(Pfr. Dr. Eberlein)

09.00 Go esdienst Pfaffenhofen

(Pfr. Hohnhaus)

09.30 Go esdienst Bernlohe

(Pfr. Klenk)

09.30 Go esdienst Pfaffenhofen

(Pfr. Hohnhaus)

09.30 10.00 Go esdienst Bernlohe

(Pfr. Dr. Eberlein)

10.30 Familiengo esdienst Pfaffenhofen

(Pfr. Hohnhaus)

19.30 Adventl. Abendgottesdienst

mit Stubenmusik

Bernlohe

(Pfr. Dr. Eberlein)

19.00 Adventl. Abendgottesdienst

(Pfr. Hohnaus)

12 Dieses Symbol bedeutet: Es ist Kinderkirche, bzw. parallel zum Gottesdienst findet ein Kindergottesdienst statt


So 15.12.

3. Advent

Stadtkirche Kreuzkirche Pfaffenhofen & Bernlohe

10.00 Go esdienst

08.00 Go esdienst 09.30 Go esdienst Bernlohe

(Pfr. Dr. Eberlein)

(Pfr. Dr. Eberlein) (Pfr. Klenk)

So 22.12.

4. Advent

Di 24.12.

Heiligabend

Mi 25.12.

Chris est I

Do. 26.12.

Chris est II

So 29.12.

Erster So nach

Weihnachten

Di 31.12.

Altjahresabend

Mi 01.01.

Neujahr

So 05.01.

Zweiter So nach

Weihnachten

Mo 06.01.

Epiphanias

So 12.01.

01. So nach

Epiphanias

Sa 18.01.

So 19.01.

2. So nach

Epiphanias

Mi 22.01.

So 26.01.

3. So nach

Epiphanias

10.00 Singgo esdienst

(Dekan Smolka)

15.00 Familien Go esdienst

(Diakon Mar n)

17.00 Christvesper

(Pfr. Dr. Eberlein)

19.00 Christvesper

(Pfr. Klenk)

22.00 Christme e

(Pfr. Klenk)

10.00 Go esdienst

(Pfr. Hohnhaus)

10.00 Go esdienst

(Pfr. Klenk)

10.00 Go esdienst

(Pfr. Klenk, Herr Moritz)

17.00 Go esdienst

(Pfr. Hohnhaus)

17.00 Go esdienst

(Pfr. Klenk, KMD Wedel)

10.00 Go esdienst

(Prädikan n Di mar)

10.00 -Familienfreundlicher

Go esdienst

(Diakon Mar n)

10.00 Go esdienst

(Pfr. Dr. Eberlein)

09.30- Kinderkirche im Alten

12.00 Rathaus und

Stadtkirche

(Team)

10.00 Go esdienst

(Pfr. Klenk)

19.00 Oekum. Go esdienst

(Kath. Stadtpfarrkirche)

10.00 Go esdienst

(Prädikan n Di mar)

08.00 Go esdienst

(Pfr. Dr. Eberlein)

08.00 Go esdienst

(Pfr. Klenk)

08.00 Go esdienst

(Präd. Di mar)

09.30 Go esdienst Pfaffenhofen

(Pfr. Hohnhaus)

16.00 Waldweihnacht

Bernlohe

(Pfr. Dr. Eberlein)

Bernlohe:

15.30 Familiengo esdienst

(Pfr. Dr. Eberlein)

19.00 Christvesper

(Pfr. Dr. Eberlein)

Pfaffenhofen:

15.30 Familiengo esdienst

(Pfr. Hohnhaus)

19.00 Christvesper

(Pfr. Hohnhaus)

09.30 Go esdienst Pfaffenhofen

(Pfr. Dr. Eberlein)

09.30 Go esdienst Bernlohe

(Prädikan n Di mar)

15.30 Go esdienst Bernlohe

(Pfr. Dr. Eberlein)

15.30 Go esdienst Pfaffenhofen

(Pfr. Hohnhaus)

09.30 Go esdienst Bernlohe

(Pfr. Hohnhaus)

09.30 Go esdienst Pfaffenhofen

(Pfr. Hohnhaus)

09.30 Go esdienst Pfaffenhofen

(Pfr. Hohnhaus)

09.30 Go esdienst Bernlohe

(Pfr. Dr. Eberlein)

& Termine 13Gottesdienste

Dieses Symbol bedeutet: Wir feiern in dem Gottesdienst das Heilige Abendmahl.


Wichtige Anschriften

Evang.-Luth. Pfarramt Roth

Kirchplatz 3, 91154 Roth

Tel: 09171/9714-0; Fax: 09171/9714-20

e-mail: info@evang-kirche-roth.de

www.evang-kirche-roth.de

www.evang-kirche-pfaffenhofen.de

Bürozeiten:

Mo., Di., Mi., Fr.:

Do.:

10.00 - 12.00 Uhr

16.00 - 18.00 Uhr

Unsere Konten:

Spk. Mittelfranken - Süd BLZ 764 500 00

Spendenkonto Roth Kt.Nr. 430 003 202

Friedhofsverwaltung Kt.Nr. 430 006 106

Pfaffenhofen Kt.Nr. 221 062 474

1. Pfarrstelle: Pfarrer Joachim Klenk

Kirchplatz 3 0171-333 12 11

2. Pfarrstelle: Pfarrer Dr. Karl Eberlein,

Alex-Zink-Str. 22 3377

Kirchplatz 7,

Am Kugelbühlplatz

Freitags von 14.30 bis 18.00 Uhr

Samstags von 9.00 bis 12.30 Uhr

Gruppen Roth

„Heldenzeit“ Jugendkneipe, Gemeindeh.

Sonntag 19.30 Uhr Tel.8258089

Freitags Jungschar, Altes Rathaus

jeweils um 15.00 Uhr

Info Mädchen bei Maggie Haubner

& Tanja Reidelbach

Tel.0170 / 6381214

Info Jungs Diakon Martin

Evangelische Landjugend

Di., 20.30 Uhr im Alten Rathaus

Eltern-Kind-Gruppen

Ansprechpartnerin

Christina Porlein Tel. 2553

Evangelischer Frauenkreis

Info bei

Gisela Brandmeyer Tel. 5158

Midlife Kreis

für alle Junggebliebenen (50 Jahre +/- 10)

Infos bei Dr. P.-G. Rösch Tel. 899076

oder C. Kohler 857135

Dem Glauben auf der Spur

1x im Monat

Joachim Klenk Tel. 0171-333 12 11

3. Pfarrstelle: Pfarrer Manfred Hohnhaus

Kirchplatz 5 9714 - 15

Diakon: Michael Martin 8258089

Friedhofsverwaltung

nur Di. von 9.00 - 11.30 Uhr

Gabi Stütz 9714-18

Mesnerin: Renate Weih 0126-6603124

Stadtkantor: KMD Klaus Wedel 5125

Vertrauensmann des KV Roth:

Hans Feuerstein 1556

Vertrauensmann des KV Pfaffenhofen:

Martin Burmann 09171-63413

Evangelische Kindergärten Roth:

„Regenbogen“ Hans-Böckler-Str. 3870

„Arche Noah“

Siegmund-Freud-Str. 6 88025

Programm Senioren

Dienstag 5. November

Jukebox (Lieder u. Texte aus aller Welt)

Kirchencafé

14.00 Uhr

Montag 9. Dezember

Kinonachmittag

Lichtspielkeller (Gemeindeh.) 14.30 Uhr

Donnerstag 19. Dezember

Advenstfeier (oekumenisch)

Kath. Jugendheim

Seniorenstammtisch

Dienstag 19.11.

Gasthaus Lohgarten 12.00 Uhr

(wegen Buß- und Bettag bereits Dienstag)

Mittwoch 18.12.

Gasthaus Zeppelin

Donnerstag 15.01.

Frankenstuben

Chöre

Posaunenchor

Kammerchor

Kantorei

KMD Klaus Wedel

Gospelchor

Frau C. Eberlein

Impressum

9.00 Uhr

12.00 Uhr

12.00 Uhr

Herausgeber:

Evang. Kirchengemeinde Roth

Verantwortlich: Pfarrer Joachim Klenk

Redaktion:

Ralf Ahlborn; Michael Martin; Jörg Ohlson;

Gabi Stütz

Satz u. Layout: Der Designer, Roth

Druck: COS Druck, Hersbruck

„Der gute Hirte“, Pfaffenhofen

Gustav-Adolf-Str. 1 62632

Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit der

Diakonie Roth-Schwabach KASA

09122/9256335

Diakonieverein Roth e.V.:

1. Vorsitzender Pfarrer Joachim Klenk

Kt.Nr.: 430 000 190, BLZ 764 500 00

Ambulante Pflegehilfe:

Münchener Str. 33a, 91154 Roth

09171/ 827858

Evangelisches Seniorenheim

Hans-Roser-Haus u. Kurzzeitpflege

Gartenstr. 30, 91154 Roth 950 300

Wohnstift Augustinum:

Am Stadtpark 1, 8050

Gruppen Bernlohe

Jungschar „Ants“

Fr. 15.00 - 16.00 Uhr

Info bei Matthias Katheder

Tel. 09171/87420

Frauentreff

jeden „zweiten“ Donnerstag im Monat

Info bei Frau Kaufmann

Tel. 09172/8553

Gruppen Pfaffenhofen

Posaunenchor Pfaffenhofen

Di. 20.00 Uhr, Probe im Gemeindehaus

Di. 19.30 Uhr, Jungbläser

Auskunft bei Hans Jürgen Sauer

Tel. 63250

Bibelgesprächskreis

am 1. Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr

Info bei Pfr. M. Hohnhaus. Tel. 9714-15

Eltern-Kind-Gruppen

Donnerstag 9.30 Uhr - 11.00 Uhr

Info bei S. Bachinger Tel. 853960

GänZeblümchen

Infos bei Frau Schwab Tel. 70408

Frauenkreis

Info bei Frau Worsch Tel. 3197

Seniorenkreis

am Samstag ab 14.30 Uhr

Frau Petra Bayer Tel. 7560

14


Gemischtes

Gemeindeleben - Informationen und Interessantes

Schade, aber nicht mehr zu leisten

Wir Pfarrer in Roth spüren die Folgen durch den

Wegfall unserer z.A.- Stelle seit Herbst 2012 sehr

deutlich, da wir bei ca. 8000 Mitgliedern nur noch

3 Pfarrer in Roth und Pfaffenhofen sind. Zudem

haben die Gottesdienstbesucher in der Nordkapelle

stark abgenommen. Gemeinsam haben

wir versucht Lösungen zu finden. Leider mussten

wir nun auch schmerzhafte Einschnitte vornehmen.

Wir sind bei der Fülle der Aufgaben nicht

mehr in der Lage, Gottesdienste in der Kapelle auf

dem Nordfriedhof anzubieten. Wir bitten die

Gemeinde um Verständnis.

Pfr. Joachim Klenk, Pfr. Dr. Eberlein,

Pfr. Hohnhaus

Kirchgeld - Dank & Bitte

Das Kirchgeld zu erklären ist ziemlich schwierig.

Denn Mitglieder der ev. Kirche in Bayern

bezahlen ihre Kirchensteuer und spenden. Wozu

dann noch ein Kirchgeld? Gute Frage, hier eine

Antwort. Überall in Deutschland zahlen Mitglieder

der ev. Kirchen 9 % Kirchensteuer,

Ausnahme Württemberg und Bayern. Dafür

haben die Württemberger und Bayern das

Kirchgeld eingeführt. Die Idee war, dass nicht nur

die „Zentrale“ der ev. Kirchen Geld verwaltet,

sondern auch die Kirchengemeinden vor Ort. Ein

sehr demokratischer Impuls. Nur, wer weiß das

noch? Hiermit sei es nochmal gesagt: Das Kirchgeld

ist ein Beitrag zur Basisarbeit vor Ort in den

Kirchengemeinden, um wichtiges Engagement

im sozialen Bereich, in den Kindergärten, im

Familienbereich, für Ältere und Bedürftige zu

ermöglichen. Viele Rother haben inzwischen

ihren Kirchgeldbeitrag gegeben. Dafür ein

herzliches Dankeschön. Und diejenigen, die es

noch nicht getan haben oder tun konnten, bitte ich

um freundliche Unterstützung. Ihr Euro kommt

ohne Umwege direkt bei Ihrer Kirchengemeinde

an. Herzlichen Dank.

Pfr. Joachim Klenk

Bibel teilen

Termine für die oekumenische

Bibelstunde

14. November

12. Dezember

16. Januar

jeweils 19.30 Uhr

Altes Rathaus - Roth

(bitte beachten Sie die veränderte Uhrzeit

bisher trafen wir uns um 20.00 Uhr)

Homepage im neuen Gewand

Die Homepage der Kirchengemeinde

Roth wird demnächst

im neuen Layout

unter der bekannten Adresse

www.evang-kirche-roth.de

erreichbar sein.

15


Kirchenmusik

Manfred Siebald in der Stadtkirche

Manfred Siebald am 22. November in der

Stadtkirche

Wir freuen uns, den bundesweit bekannten

christlichen Liedermacher Manfred Siebald in

der Stadtkirche zu einem Konzert am 22.

November (Freitagabend 19.30 Uhr – Eintritt

frei) begrüßen dürfen. Die Landeskirchliche

Gemeinschaft in Roth und die evangelische

Kirchengemeinde Roth stemmen diese Konzertveranstaltung

gemeinsam. Manfred Siebald: Mit

feinsinnigem Humor, einer lebensfrohen Einstellung

und einer kleinen Dosis Ironie überzeugt

er das Publikum in vollbesetzten Sälen und

Kirchen. In einem Nachbericht zu einem Konzert

heißt es: „Schon nach seinem ersten Lied – „Es

kann doch immer noch ein guter Abend werden“

- lächelnd und mitreißend vorgetragen, war das

Publikum von ihm fas-ziniert.“ Manfred Siebald

versteht es, in seinen Liedern das auszusprechen,

was viele sich selbst nicht eingestehen. Eines

seiner ersten Lieder ist sogar ins evangelische

Gesangbuch aufgenommen worden, „Ins Wasser

fällt ein Stein“. Seine Botschaft ist unaufdringlich,

seine Texte tiefgreifend, seine Musik

wohltuend und abwechslungsreich. Eines seiner

schönsten Lieder "Geh unter der Gnade, geh mit

Gottes Segen" , lädt wie viele andere Lieder zum

Mitsingen ein. Erleben Sie mit Manfred Siebald

einen unvergesslichen Abend in der Stadtkirche

zu Roth. Übrigens: Manfred Siebald verzichtet

auf eine Gage. Hüte werden gereicht. Die

gesammelten Spenden gehen wie immer bei

seinen Konzerten an ein Projekt.

Dieses Konzert ist eine Kooperation der evangelischen

Kirchengemeinde und der Landeskirchlichen

Gemeinschaft in Roth.

Pfr. Joachim Klenk

& Christian Hertel

KANTATENGOTTESDIENST

Am Volkstrauertag, 17. November, findet um

10 Uhr ein Kantatengottesdienst in der Stadtkirche

statt. Im Mittelpunkt steht dabei die

Kantate Nr. 140 „Wachet auf, ruft uns die

Stimme“ von Johann Sebastian Bach. Prediger

im Gottesdienst ist Prof. Dr. Dr. Klaus Raschzok

aus Neuendettelsau. Musikalisch wird der

Gottesdienst gestaltet von Michaela Aichele

(Sopran), Reiner Geißdörfer (Tenor), Gerhard

Hess, (Bass), der Evangelischen Kantorei, dem

Kammerchor und dem Collegium Musicum

Roth.

SINGGOTTESDIENST

Nachdem im vergangenen Jahr der Singgottesdienst

so großen Anklang gefunden hat,

werden wir auch in diesem Jahr wieder am 4. Advent

um 10 Uhr mit Kantorei, Posaunenchor und

Gottesdienstbesuchern den Gottesdienst musikalisch

gestalten.

Klaus Wedel, KMD

Kantaten & Singgottesdienste

16


Jugend

Angebote für junge Christen

Deine Konfi ist vorbei ?

Du bist Konfi ?

Dann komm zu unserem Treff am Freitag um

18:30 Uhr bis 21:00 Uhr in der Jugendkneipe

HELDenzeit im Gemeindehaus.

Programm 2013/14

08. 11. : Kickerturnier und Offener Treff

15.11. : Pub-Quiz Abend mit coolen Preisen

22.11. : Koch Arena – wir kochen Mexikanisch

29.11. : Spiele Match

06.11. : Wir sind Bälzermärtl

13.11. : Freitag der 13te - come in and find out

20.11. : Backen ist cool

11.01. : Christbaumaktion - rauf auf den Laster

17.01. : Neujahresempfang in Abendgarderobe

Ansprechpartner Diakon Michael Martin

Vorschau:

Christbaumaktion 2014 am 11. Januar

Vor Weihnachten ist nach Weihnachten – die

Bäume werden wieder für einen guten Zweck

abgeholt. Seit Jahrzehnten holt die Evang.

Jugend nun die Bäume der Rother Haushalte ab.

Wir wünschen uns das auch für das kommende

Jahr und bitten um ihre geschätzte Mithilfe.

Kinderbibeltag

am Buß- und Bettag (20. November 2013)

Für Kinder von 6 - 11 Jahren

Thema: „Die Zeit“

Programm:

8:00 Uhr Anmeldung Altes Rathaus

8:00 – 8:30 Uhr Beginn mit Frühstück

8:30 Uhr Beginn

12:30 Uhr Mittagessen

13:00 Uhr Plenum und Abschluss in der Kirche

13:30 Uhr Ende

Voranmeldungen bitte im Pfarramt

17


Kinderkirche

& Minigottesdienst

Mit Noah auf dem Schiff

So lautete das Motto unseres letzten Mini-

Gottesdienstes. Und das haben wir natürlich auch

getan, nachdem wir auf die abenteuerliche

Geschichte von Noah und seiner Familie gehört

hatten, machten wir uns an die Arbeit. Die Kinder

bauten, mit ein bisschen Unterstützung der

Erwachsenen, die Arche aus Holz und legten sie

mit gemütlichen Kissen und Decken aus.

Schließlich muss ein Schiff, in dem man sich

geborgen fühlt, auch bequem sein und dann ging

es los. Erst mussten unsere Vorräte auf das Schiff

gebracht werden, also Kekse und Tee rein in

unsere Arche, dann kamen all unsere Tiere dran,

und da die Stofftiere nicht alleine laufen können,

waren so auch gleich alle Kinder mit im Schiff.

Auch die Mamas, Papas, Omas, Geschwister und

all die anderen, die gerade in der Kirche waren,

durften dann noch mit in unser Schiff. Und so

beendeten wir den MiniGottesdienst in unserer

Arche mit gemeinsamen Liedern, Gebet und

Segen.

Neue Jungschar

Es ist soweit, seit dem 27. September gibt es sie!

Die neue Jungschar! Oder besser gesagt: die

neuen Jungscharen, denn es sind ja zwei

Gruppen, die sich seit Ende September im Alten

Rathaus treffen.

Da gibt es zum Einen die Mädchenjungschar, die

sich jeden Freitag von 15.00-16.30 Uhr im Alten

Rathaus trifft. Und dann gibt es ja zeitgleich auch

noch die Jungenjungschar, die ebenfalls im Alten

Rathaus unterwegs ist. Die einen oben, die

anderen unten und bei schönem Wetter auch mal

vor der Tür. Und das Tolle daran ist, dass nicht

nur das Alte Rathaus dann voller Kinder ist,

sondern, dass auch wir dann immer wieder

einmal etwas gemeinsam unternehmen können.

So ist nicht jede Gruppe immer nur für sich

unterwegs. Denn so manches Abenteuer lässt

sich natürlich am besten mit der anderen Gruppe

gemeinsam bestreiten. Eingeladen sind alle

Jungs und Mädels von 8 - 11 Jahren, die Lust

haben, den Freitag Nachmittag gemeinsam mit

anderen zu verbringen, zu spielen, zu werkeln,

Geschichten zu hören und das ein oder andere

Abenteuer zu erleben.

Am besten einfach am Freitag um 15.00 Uhr mal

zum Alten Rathaus kommen und selbst herausfinden,

was da so alles los ist. Wir sind da und

freuen uns über alle, die noch dazu kommen!

18


15 Jahre „Eine Welt Laden“

Es war 1998. In unserem ökumenischen

Hauskreis diskutierten wir über

„Christsein im Alltag, Christ sein vor

Ort“. Ergebnis: Der Eine-Welt-Laden“

(EWL) wurde gegründet. Nun sind 15 Jahre

vergangen. Im Laufe der 15 Jahre hat sich ein

Team ehrenamtlicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

zwischen 18 und 80 Jahren gefunden.

Ladendienst, Aktionen, Mitarbeit und ökumenisches

Handeln – darin sehen wir unsere

Aufgaben. Durch die Unterstützung des Fairen

Handels, das Kennenlernen anderer Kulturen

und deren Lebensverhältnisse werden wir

sensibel für gegenseitige Achtung und Wertschätzung.

Wir Christen in Europa haben

begriffen, dass Ausbeutung, Hungerlöhne und

soziale Ungerechtigkeit an Landesgrenzen

keinen Halt machen. Wir haben auch die

Erfahrung gemacht: Wer teilt, wird reich

beschenkt. Das „Eine-Welt-Laden-Team“

möchte bei einer Jubiläumsveranstaltung weiter

informieren und das Projekt „1-Dollarbrille“

vorstellen. Es wird gezeigt, wie mit einem

einfachen, aber genialen Apparat vielen Menschen

in Uganda geholfen wird. Die Erfindung

stammt von einem Mathematiklehrer aus

Erlangen.

Der „Eine-Welt-Laden“ in Roth ist inzwischen

eine Institution, auch der Umsatz steigt stetig.

Die Erlöse gehen immer an Projekte. Deshalb

sind wir gerne auf Gemeindefesten und bei

Gottesdiensten mit einem Stand vertreten. In

diesem Jahr werden wir auch auf dem Weihnachtsmarkt

einen Stand haben. Ein Schwerpunkt

wird weiter Projekte für Kinder und Jugendliche

an Schulen sein. Kooperationen mit dem Gymnasium,

den Kirchengemeinden und anderen

sollen weiter ausgebaut werden. Wir freuen uns

mit Ihnen unser 15-jähriges Jubiläum zu feiern.

slide connection stuttgart

Herzliche Einladung zu einem

außergewöhnlichen Musikereignis

Am Donnerstag, den 7. November, um 20.00 Uhr,

präsentiert das Posaunenquartett "slide connection

stuttgart" in der Ottilienkirche Pfaffenhofen ein

besonderes Bläserkonzert unter dem Thema "Around

the world". Die jungen Musiker - allesamt außergewöhnlich

talentiert - spielen "Musik aus aller Welt".

Der Eintritt ist frei, um Spenden für das Ensemble

wird am Ausgang gebeten. Im Anschluss ist bei

Getränken und einem Imbiss im Gemeindehaus

Gelegenheit, mit den Künstlern ins Gespräch zu

kommen!

Gis Bellmann-Bucka

19


News aus der Gemeinde

Wissenswertes

Franklin Weg

Friedrich-Ebert-Str

Sudetenstrasse

Otto-Schrimpff-Str.

Freie Straßen zu vergeben

Den Gemeindebrief auszutragen, das ist eine gute

Sache. Man lernt Menschen kennen und seine

Stadt dazu. Wir suchen Engagierte, die gerne 1, 2

oder 3 Straßen übernehmen. Natürlich gibt’s vor

jedem neuen Gemeindebrief ein Treffen mit

Kaffee und Kuchen, um „gestärkt“ austragen zu

können.

Roth ist bunt – für Toleranz

Donnerstag, 21. November 2013, 19.30 - 21.00 Uhr

Themenabend christlich-jüdischer (interreligiöser) Dialog.

In Kooperation mit der kath. Kirche. Referenten: Rabbiner David Geballe, der

evangelischen Pfarrerin Barbara Engelhardt und kath. Stadtpfarrer Pfr. Dr.

Löhr.

Thema: Toleranz! Anschließende Diskussion – im Augustinum Roth.

Moderation Pfarrer Joachim Klenk

Dankeschönabend für Ehrenamtliche

Ende Januar ist es wieder Zeit, „DANKE“ zu sagen. Alle

Ehrenamtlichen und Mitarbeitende werden zu einem kurzweiligen

Dankeschönabend mit interessantem Programm eingeladen.

Treffpunkt: Montag 27. Januar 2014, 19.30 – 21 Uhr im ev.

Gemeindehaus/Mühlgasse. Die Hauptamtlichen lassen die Schätze der

Gemeinde, unsere Ehrenamtlichen , „kreativ“ hochleben. Neu ist

diesmal, dass alle anwesenden Ehrenamtlichen über das Thema des

nächsten Gemeindefestes abstimmen. Lassen Sie sich überraschen.

20


FREUD

&

LEID IN DER GEMEINDE

Die Informationen sind aus

Datenschutzgründen nur

in der Print-Version

enthalten.

21


Neues aus dem KV

Informationen aus dem Kirchenvorstand

Einer der Schwerpunkte der vergangenen

Monate war die Finanzierung und Umsetzung

der Renovierungsarbeiten der Bernloher Kirche

und des dortigen Gemeindehauses (siehe

ausführlicher Bericht auf S. 7). Der besondere

Dank des Kirchenvorstandes gilt hier wieder

einmal Klaus Wedel in seiner Funktion als

Vorsitzender des Bauausschusses. Leider ist er

nun mit Abschluss der Bauarbeiten von seinem

Amt zurückgetreten, wird aber den Kirchenvorstand

in Bausachen mit seiner Erfahrung

weiterhin als Berater zur Seite stehen.

Veränderungen gab es auch innerhalb der

Stadtkirche. Auf Vorschlag des Mini-Gottesdienst-Teams

wurde im Kirchenschiff probeweise

eine Kinderecke eingerichtet. Gerade

unter der Woche wird diese von Kindern und

deren Eltern als Ort der Ruhe zwischen all den

hektischen Einkäufen genutzt.

Eine erfreuliche Entwicklung tut sich bei den

Junglektoren auf. B. Zehnder und C. Moises ist

es gelungen, vor allem auch junge Gemeindemitglieder

für diesen wichtigen Dienst zu

gewinnen. Nach einer Schulung im Herbst

gemeinsam mit den aktiven Gottesdienst-

Lektoren/innen sollen sie am 1. Advent feierlich

in ihr neues Amt eingesegnet werden.

Ende September fand auf Anregung des Dekanatsausschusses

im Alten Rathaus ein Abend

zum Thema „Inklusion“ statt, zu dem aus allen

Kirchengemeinden des Dekanats Vertreter-innen

und Vertreter eingeladen waren. Auch die

Kirchengemeinde Roth will hier künftig eine

aktivere Rolle spielen. Dabei geht es nicht nur

um die Frage, inwieweit die kirchlichen Räume

behindertengerecht sind, sondern auch um eine

inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Inklusionsgedanken

und dessen Umsetzung.

In der Klausurtagung des Kirchenvorstandes im

Oktober stand das Alte Rathaus ganz oben auf

der Tagungsordnung. Ein tragfähiges Nutzungskonzept

muss erarbeitet werden, damit sich die

absehbar hohen Renovierungskosten rechtfertigen

lassen. Ideen und Gedanken auch aus der

Gemeinde sind dabei sehr willkommen.

Dr. P.-G. Rösch

22


Gemeinde im Bild


Serafim standen über ihm. Jeder hatte sechs Flügel: Mit zwei

Flügeln bedeckten sie ihr Gesicht, mit zwei bedeckten sie ihre

Füße und mit zwei flogen sie. Sie riefen einander zu: Heilig,

heilig, heilig ist der Herr der Heere. Von seiner Herrlichkeit ist

die ganze Erde erfüllt.

Jasaja 6,3

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