Gesund werden - Gesund bleiben 01/2014

hallomuenster

Fotos: pixelio.de

Ausgabe 01/2014

Anzeigen-Sonderveröffentlichung

Spezial:

gesunde

Ernährung

Die Sonderbeilage mit vielen Tipps

für ein gesundes und erfolgreiches Leben.


2



Bei Terminproblemen mit dem

Facharzt Hausarzt hinzuziehen

Überweisung kann Wartezeit verringern

er dringend einen Ter-

beim Facharzt

Wmin

braucht, aber länger darauf

warten muss, sollte seinen

überweisenden Hausarzt

hinzuziehen. Dieser könne

als Experte gegenüber der

Facharztpraxis besser begründen,

warum eine

Werzulange auf einen Ter-

min bei einem Facharzt

wartet, der sollte sich eine

Überweisung holen.

Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

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schnellere Behandlung nötig

ist, erläutert Claudia

Schlund von der Unabhängigen

Patientenberatung

Deutschland (UPD).

Der Patient sollte den

Hausarzt bitten, den Termin

für ihn zu vereinbaren. Auch

Krankenkassen oder die kassenärztliche

Vereinigung

kann man um eine Vermittlung

bitten. Grundsätzlich

gilt aber: Wenn kein Notfall

vorliegt, gibt es keine Behandlungspflicht.

Haben Patienten einen

Termin, müssen sie lange

Wartezimmer nicht hinnehmen.

„Zumutbar ist bis

zu einer halben Stunde.

Wenn absehbar ist, dass es

länger dauert, muss eine

Arzthelferin den Patienten

über eine längere Wartezeit

informieren“, sagt Schlund.

Notfalls muss die Arztpraxis

einen Ersatztermin vereinbaren.

„Es darf nicht sein,

dass ein Patient drei Stunden

im Wartezimmer sitzt.

Das wäre eine schlechte Organisation

der Praxis.“(dpa)

Sonderveröffentlichung „Gesund werdenGesund bleiben

Verlag:

Hallo-Gratiszeitung-Verlag GmbH

SoesterStraße13

48155Münster

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Fax0251/6909620

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Redaktion:

Sebastian Rohling

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An derHansalinie 1·48163 Münster

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Veröffentlichungoder sonstige Verbreitung dieser

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Zustimmung desVerlages.

Die Transplantationsbeauftragtenhattensich getroffen, um diekritischeSituation in Münster

zubesprechen.

Foto: Sebastian Rohling

Mehr als eine

Herzensangelegenheit

Organe sind Mangelware /Halbwissen verhindert Spenden

Von Sebastian Rohling

Wer eine fremde bewegliche

Sache einem anderen in der

Absichtwegnimmt, dieSache

sich oder einem Dritten

rechtswidrig zuzueignen,

wird mit Freiheitsstrafe bis

zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe

bestraft– so der formale

Tatbestand des Diebstahls.

enn Dieter Kemmer-

von Diebstahl

Wling

spricht, meint er allerdings

etwas anderes: „Nicht nur

nehmenund sichbedienen!

Jeder der für sich in Anspruch

nimmt, imFalle des

Falles ein Organ zu bekommen,

der muss auch bereit

sein, selbst seine Organe zu

spenden. Alles andere wäre

Diebstahl“, erklärt der Begründer

der Initiative „No

panic for organic“.

Mediziner sehen die Situation

nicht ganz so drastisch

wie Kemmerling, der ohne

eine Organtransplantation

nicht mehr leben würde. Allerdings

sprechen die Zahlen

der Ärzteschafteine sehr

deutliche Sprache. So warten

derzeit 570 Menschen

auf eine neue Niere, weitere

114auf eine neue Leber

– und das

nur in Münster. Demgegenüber

steht eine einzige

Organentnahme in diesem

Jahr. „Durchschnittlich

wartet jemand sieben Jahre

auf eine Niere“, erklärt Professorin

Barbara Suwelack

vom Universitätsklinikum.

Eines der Probleme ist, da

sind sich die Transplantationsbeauftragten

der regionalen

Kliniken einig, der Informationsmangel

in der

Bevölkerung. Zum einen

würden es nur die Negativschlagzeilen

in die Medien

schaffen und zum anderen

wüssten viele gar nicht, was

es mit dem Organspenden

auf sich hat. Demnach würden

viele Menschen denken,

dass einem Unfalltoten

noch auf der Straße die Organe

herausgenommen

würden. Dr.Mario Santamaria

vom St.Franziskus-Hospital

dementiertdies: „Es bedarf

vieler Faktoren, bis wir

überhaupt ein Organ entnehmen

dürfen. Wichtig ist

es, dieses Thema schon im

Vorfeld mit Angehö-

Foto: Günther Richter/pixelio.de

rigen

zu

intensiv

besprechen,

denn die können

im Zweifelsfall die letzte

Entscheidung treffen.“ „Der

Spender muss den Hirntot

auf der Intensivstation sterben,

ansonsten haben wir

keine Chance zur Organentnahmen“,

ergänzt Dr.Antonius

Beermann vom Clemenshospital.

Die Gesetzeslage

sei vereinzelt so kompliziert,

dass auchinder Ärzteschaftimmer

wieder Verunsicherung

auftreten würde.

Ein anderes Problem stellen

Patientenverfügungen

da, die eigentlich für mehr

Klarheit sorgen sollen. Nur

darf ein Spender zum Zeitpunkt

der Organentnahme

lediglich Hirntot sein. Steht

in seiner Verfügung aber,

dass Beatmung oder Ernährung

ab einem bestimmten

Zeitpunkt einzustellen sind,

kann dieser Mensch keine

Organe mehr spenden –

selbst wenn er wollte.

Die Transplantationsbeauftragten

sind sich einig,

dass Politik, Gesellschaft

und auch die Ärzteschaft

viel offener und mehr

über dieses Thema reden

müssten. Ansonsten

werdesichander Situation

nichts ändern

und die Wartezeiten

auf ein Organ noch

größer – und damit

auch die

Sterblichkeitsrate,

nicht nur in

Münster.


3

Nur einen Pieks weit entfernt

Mit einer Impfung lässt sich

Schlimmeres verhindern

Von Sebastian Rohling

Das Thema Impfen und Medien

wird häufig mit Panikmache und

Fehlinformationen zusammengebracht.

Ein Beispiel von vielen ist

hier sicherlichdie Vogelgrippe und

der Impfstoff Tamiflu. Doch ganz

generell haben Impfungen wenig

Spektakuläres und gehören zu den

wirksamstenund wichtigsten präventiven

medizinischen Maßnahmen.

achEinschätzung des Robert-

NKoch-Instituts gehören Impfungen

zu den „wichtigsten und

wirksamsten präventiven Maßnahmen,

die in der Medizin zur

Verfügung stehen“.

Die aktive Impfung ist die gängige

Vorgehensweise, um den

menschlichen Organismus auf

potenzielle Gefahrenherde vorzubereiten.

„Dazu zählen sowohl

Bakterien als auch Viren. Bei der

aktiven Impfung wird unser Immunsystem

zur Bildung einer erregerspezifischen

Immunkompetenz

angeregt,

ohne die Infektionskrankheit

selbst durchmachen

zu müssen angeregt“, erklärt

Dr. Katharina Fastenrath.

Als die Betriebsärztin istsie für die

Belegschaft von drei Krankenhäusernzuständig

und hat schon

sehr viele Impfpässe gesehen.

Ihrer Meinung nach ist es wichtig,

dass es zwischen Patient und

Hausarzt mindestens ein Gespräch

gibt, in dem es um das

Impfen geht. „Am besten ist es,

wenn der Impfpass beim nächsten

Hausarztbesuch mitgenommen

und die letzten Impfungen

sowie der eventuelle Nachimpfungen

besprochen werden können“,

so die Ärztin.

Denn moderne Impfstoffesind

zwar gut verträglich und nur selten

kommt es zu unerwünschten

Nebenwirkungen. Dochnachder

Grundimmunisierung sind für

die langfristige Erhaltungder Immunität

gegen die meisten Erreger

regelmäßige Auffrischimpfungennotwendig.

Die Zeitkorridore

zwischen den Auffrischungen

variieren jedoch.

Bei Personen, die

gegen Masern, Mumps

und Röteln geimpft

wurden, fanden sichzum

größten Teil auch nach 20

Jahren ausreichend viele

Antikörper im Blut. Andere

Impfstoffe, wie beispielsweise

der gegen Keuchhusten,

benötigen nach aktueller

Empfehlung alle zehn Jahre

eine Auffrischimpfung.

„Gerade der Keuchhusten

wird meiner Erfahrung

nach zuwenige Bedeutung

beim Impfen zugemessen“,

erklärt Fastenrath. Anders

sieht es dagegen bei der Impfung

gegen Grippe aus.

www.patientenberatung-wl.de

Foto: Thomas Siepmann/pixelio.de

Clemenshospital und Raphaelsklinik: Gemeinsam stark für Ihre Gesundheit!

Die Kliniken des Clemenshospitals:

•Anästhesiologie und operative Intensivmedizin

•Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

•Frauenklinik (Gynäkologie und Geburtshilfe)

•Innere Medizin I(allgemeine Innere Medizin)

•Innere Medizin II(Pneumologie)

•Innere Medizin III (Hämatologie und Onkologie)

•Kinder- und Jugendmedizin mit Kinderintensivstation

•Neurochirurgie mit Department ZNS

(neurochirurgisch-neurotraumatologische Frührehabilitation)

•Radiologie und Strahlentherapie

•Thoraxchirurgie

•Unfallchirurgie, Orthopädie, Handchirurgie und Sportmedizin

Die zertifizierten Zentren:

•Brustzentrum Münsterland

•Darmzentrum Münster-Münsterland

•Lungenkrebszentrum Münster

•Regionales Traumazentrum

Die Kliniken der Raphaelsklinik:

•Anästhesie und operative Intensivmedizin

•Allgemein- und Viszeralchirurgie mit der Sektion Proktologie

•Unfall- und Orthopädische Chirurgie

•Innere Medizin I(allgemeine Innere Medizin)

•Innere Medizin II(Gastroenterologie)

•Innere Medizin III (Hämatologie und Onkologie)

•Radiologie und Nuklearmedizin

•Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Belegabteilung)

•Neurologie (Belegabteilung)

•Urologie (Belegabteilung)

•Zentrale interdisziplinäre Aufnahme (ZiA)

Die zertifizierten Zentren:

•Darmkrebszentrum Raphaelsklinik

•Pankreaszentrum Raphaelsklinik

•Schilddrüsenzentrum Münster

•Chest Pain Unit

•Regionales Traumazentrum

Clemenshospital Münster

Düesbergweg 124, 48153 Münster

Telefon 0251.976-0

Telefax 0251.976-4440

info@clemenshospital.de | www.clemenshospital.de

Raphaelsklinik Münster

Loerstraße 23, 48143 Münster

Telefon 0251.5007-0

Telefax 0251.5007-2264

info@raphaelsklinik.de | www.raphaelsklinik.de


4



Foto: Jetti Kuhlemann/pixelio.de

Schwächen

akzeptieren

Im Krankheitsfall

Selbstheilungskräfte

nutzen und fördern

Von Sebastian

Rohling

Schwächen akzeptieren

und

dem Körper

Chance auf

Selbstheilung zugestehen

Die Nase

läuft,die Körpertemperatur

ist leicht erhöht und

der Kreislauf ist imKeller.

iele Menschen greifen

Vdann schnell zu einer

Tablette und wollen so dafür

sorgen, dass sie auch weiterhin

„funktionieren“. Doch

da viele Mittel primär nur die

Symptome behandeln, bekommt

der Körper so keine

Chance sich wirklich zugenerieren

und zu erholen.

Wiewichtig es ist, dass der

Körper eine Chance zur

Selbstgenesung erhält, hat

unter anderem der homöopathische

Arzt Wilhelm

Heinrich Schüßler erkannt.

„Schüßler-Salze sind alternativmedizinische

Präparate

von Mineralsalzen in

homöopathischer Dosierung,

sogenannter Potenzierung.

Die Therapie basiert

auf der Annahme, Krankheiten

entstünden allgemein

durch Störungen des Mine-

ralhaus-

halts der Körperzellen

und könnten

durch homöopathische

Gaben von Mineralien geheilt

werden“, erklärt die

Heilpraktikerin Annegret

Ischler. Die Salze unterstützen

dann den Körper, damit

dieser, zum Beispiel Eisen,

besser im Körper einlagern

kann.

Die Salze selbst sind in

Apotheken frei erhältlich, lediglich

die Dosierung sollte

erlernt werden, da sich ansonsten

die gewünschten Effekte

nicht einstellen.

Die ausgebildete Homöopathin

und Dozentinerklärt

den Ansatz der Salze: „Da jedes

Salz eine bestimmte

Funktion im Stoffwechsel

wahrnimmt, kann man seine

Mangelzustände an bestimmten

Zeichen wie Haut-

beschaf-

fenheit, Absonderungen

oder Ausschläge

erkennen. Mit Hilfe

dieser Zeichen lassen sich

dann entsprechende Mineralsalze-

Mangel-Diagnosen

erstellen.“

Menschen, die auf die

Schüßler-Salze vertrauen,

können dabei auf elf Mineralstoffverbindungen

zurückgreifen.

Diese seien die

besten. Allerdings gibt es

noch weitere Stoffe, die von

Schüßlers Nachfolgern entwickelt

worden sind. Aus

ihrer langjährigen Erfahrung

weiß sie, dass die Salze für jeden

geeignet sind. „Gerade

die Nummer drei und vier

bei akuten Erkrankungen sowie

die ,heiße‘ sieben bei

krampfartigenBeschwerden.

Da hat man schnelleine Linderung.“

Nur die Salze einzunehmen

istaber zu kurz gedacht.

Vielmehr

geht es auch umdie

Einstellung der Menschen.

Denn eine Therapie mit

Schüßler-Salzen benötigt

Zeit. „Der Körper erhältHilfe

zur Selbsthilfe. Das geht aber

nicht von heute auf Morgen“,

erklärt Ischler. Ihrer

Meinung nach, haben viele

Menschen verlernt, auf

ihren Körper zu achten und

zu hören. So können die biochemischen

Mittel, die

Schüßler-Salze sind, zwar

den Körper bei seiner Heilung

unterstützen, aber der

Mensch muss auch seinen

Anteil an dem Prozess haben.

Eine Wärmflasche an

den Nieren oder mit Kamille

inhalieren sind nur zwei von

zahllosen Möglichkeiten, die

Kind mit Katzenbiss ist ein Fall für den Arzt

Sehr viel höheres Entzündungsrisiko als nach einem Hundebiss

irdein Kind voneiner Katze ge-

ist die Wunde ein Fall

Wbissen,

für den Arzt. Denn die spitzenZähne

des Tieres können sichsehr tief in das

Gewebe eingraben und dort über

den Speichel Krankheitserreger hinterlassen.

Darauf weistder Berufsverband

der Kinder- und Jugendärzte

(BVKJ) in Köln hin. Die Verletzung

sollte fachmännisch gesäubert werden,

um eine Infektion zu verhindern.

Der Arzt sollte anhand des

Impfpasses auch überprüfen, ob das

Kind noch ausreichend vor Wundstarrkrampf

(Tetanus) geschützt ist.

Der Verband rätEltern, die Wunde

zunächst zu reinigen und dann

eine sterile Mullkompresse darüberzulegen,

bevor sie sich auf

den Weg zum Arzt machen.

Während sich Hundebisswunden

nur in rund 4Prozent

der Fälle entzünden,

kommt das bei bis zu 40

Prozent der Katzenbisse

vor. (dpa)

Foto: Lisa Spreckelmeyer/pixelio.de

dem

Körper

gut tun

und in seinem

Genesungsprozess

unterstützen.

Ischler verweist

darauf, dass

bei Akutkrankheiten

aber jeder seinen

Arzt oder Heilpraktiker

aufsuchen

sollte. „Man kann wunderbar

auch akut mit den

Salzen arbeiten. Grundsätzlichsage

ichaber immer:Abklären

beim Arzt, es könnte

ja sein, dass etwas Böses dahintersteckt.

Das bedeutet

zwar nicht zwangsläufig,

dass chemische Mittel eingenommen

werden sollten.

Aber eine umfassende Diagnose

istschon wichtig.“ Alles

andere sei aber in der Regel

auch homöopathisch zubehandeln.

„Ich sehe die Naturheilkunde

und Homöopathie

als Komplementärmedizin

zur Schulmedizin.

Und ich bin der Meinung,

wenn mehr Menschen sich

naturheilkundlich behandeln

würden und nur in Notfällen

mit chemischen Mitteln,

wären sie auch gesünder“,

schließt Ischler ab.

Auf Zinkzufuhr

achten

er sich fleischfrei er-

regelmäßig

Wnährt,sollte

Haferflocken, Paranüsse und

Linsen essen. Solässt sich sicherstellen,

dass der Körper

ausreichend Zink bekommt.

Schon200 Gramm Linsenin

einer Suppe deckennachAngaben

des Vegetarierbundes

Deutschland die empfohlene

Tagesdosis. Diese liegt bei sieben

bis zehn Milligramm

Zink am Tag. Zink liefern

auchKürbiskerne, mit denen

zumBeispielein grüner Salat

garniert wird. (dpa)


5

Ein Stück

Lebensqualität

Kein Problem: Sport treiben mit Diabetes

Von Florian Levenig

Als Günter Poggemann Anfang

der 80er Jahre den Entschluss

fasste, Ausdauersportler

zu werden, da rieten

ihm die Ärzte dringend davon

ab. Der Grund: Poggemann

ist Diabetiker. „Heute“,

schmunzelt er, „kann

man mit diesem Handicap

gar Olympiasieger werden.“

MÜNSTER. Tatsache: Matthias

Steiner,der 2008 in Peking

Gold im Gewichtheben

gewann, hat dasselbe

Leiden wie Poggemann.

Dass Promis wie Steiner, Ex-

Fußball-Profi Dimo Wache

oder 200-Meter-Ass Daniel

Schnelting allesamt Diabetes-Botschafter

sind, sei der

Sache enorm zuträglich:

„Die Leute merken, dass sie

trotz ihrer Krankheit nicht

auf Sport und damit ein gutes

StückLebensqualität verzichten

müssen.“

Überhaupt seien Begriffe

wie Krankheit, Handicap

oder Leiden in dem Zusammenhang

irreführend:

„Wenn man sich angewisse

Regeln hält, kann man als

Diabetiker Sporttreiben wie

jeder andere.“ 60 Marathonläufe

hat der Gronauer bis

dato bestritten. Und sobald

seine Sehnenverletzung abgeklungen

sei, werde er

wohl wieder die Laufschuhe

schnüren. Bis dahin muss er

sich mit Schwimmen und

Radfahren begnügen.

Besonders reizen würde

ihn ein neuerlicher Start

Läuftund läuft und läuft:GünterPoggemann. 60 Marathons hatder Diabetiker bis heute bestritten.

beim Münster-Marathon

(14. September), wegen der

besonderen Stimmung entlang

der Strecke auch „Lauf

der Emotionen“ genannt.

Zumal dort die Läufer optimal

betreut würden. Ein Mediziner-Team

stehe an drei

Kontrollpunkten sowie im

Start-/Zielbereich bereit.

Messe den Blutzucker, verabreiche

bei Bedarf Insulin

(„kommt aber bei Typ-1-

Diabetikernselten vor“), ein

Power-Gel oder eine Banane:

„Hauptsache Kohlenhydrate.“

Und im Zweifel

„lieber zu viel essen als zu

wenig“.

Mehr Infos, auch zur Teilnahme

am eigentlichlängst

ausgebuchten Staffellauf,

gibt’s auf der Veranstalter-

Homepage (www.volks

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hon.de; Menüpunkt:Diabetikerbetreuung).

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6



Es beginnt mit einem Kribbeln

Herpesviren sind ansteckend und unangenehm –aber nicht gefährlich

Von Sebastian Rohling

Klein und gemein: Kaiser Tiberius

ließ wegen dieser Viruskrankheit

sogar das Küssen

bei öffentlichen Zeremonien

verbieten. Denn Herpes

überträgt sich durch direkten

Körperkontakt.

er Mediziner unterschei-

zwischen zwei ver-

Ddet

schiedenen Virusspezies, die

sich hinsichtlich ihrer

Krankheitsbilder und der Lokalisation

geringfügig unterscheiden.

Eines haben aber

beide gemeinsam: Kein

Mensch kommt mit diesem

Erreger zur Welt. Auch wenn

sich dieses Vorurteil hartnäckig

hält. „Die Erkrankung

hat nichts mit der Genetik zu

tun“, beruhigt Dr.Elmar Ehring.

„Was allerdings

stimmt, istdie Tatsache, dass

wenn jemand einmal Herpes

hatte, dann

kann er

diesen

immer wieder bekommen“,

ergänzt der Dermatologe.

Die unangenehmen Bläschen

würden in der Regel

immer an derselben Stelle

auftreten. Eine vollständige

Heilung sei derzeit nicht

möglich, da sich die Viren

auf Nervenknoten zurückziehen

und sich so dem

Wirkstoff entziehen würden.

Der Krankheitsverlauf ist

fast immer identisch –egal

ob es sich um Lippenbläschen,

Genitalherpes oder

andere Stellen am Körper

handelt. Es beginnt mit

einem Kribbeln an der Stelle,

an der in Kürze die Bläschen

sein werden. „Oftmals ist

eine Schwächung des Immunsystems

vorausgegangen.

Krankheiten, physischer

oder psychischer

Stress. Insbesondere bei Lippenherpes

kann auch eine

intensive Sonnenbestrahlung

und hohe UV-Belastung

den Ausbruch

begünstigen.

Davonsind

besonders disponierte

Menschen,

die sich im

Hochgebirge

aufhalten,

betroffen“, so

Ehring. Umgangssprachlich

werde dann

von Gletscherbrand

gesprochen.

Hat das Kribbeln

Ein intaktes Immunsystem und regelmäßige Hygiene ist die beste Waffegegen Herpes, der

nicht nur Lippen (Bilder) befällt.

Fotos: Jojo/wikimedia.org, Metju12/wikimedia.org

erstmal begonnen, muss

umgehend gehandelt werden.

„Am besten man hat

eine entsprechende Salbe zu

Hause vorrätig und kann sofort

mit der Behandlung beginnen“,

empfiehlt der Dermatologe.

Denn wenn jemand

das Kribbeln morgens

um sechs beim Aufwachen

spüren würde und erst später

ein Medikament kauft, könne

ein Ausbruchnicht mehr

verhindert werden.

Betroffene, die regelmäßig

im Jahr mit dem Herpesvirus

zu kämpfen haben, können

auch mit einer Langzeittherapie

gegen den Virus angehen.

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gibt es nicht, aber die Abstände

zwischen den Krankheitsausbrüchen

werden viel

größer. Das ist für die meisten

Betroffenen dann schon

ein großes Plus an Lebensqualität.“

Einer der wichtigsten

Wirkstoffe imKampf gegen

Herpes, sowohl kurzfristig

als auch bei einer Langzeittherapie,

ist Aciclovir. Auch

eine Reihe von Hausmitteln

soll es geben, allerdings gibt

es keine wissenschaftlichen

Beweise für einen positiven

Effekt von zum Beispiel

Zahnpasta, Honig oder Melissengeist.Wichtig

sei in jedem

Fall, dass die Bläschen

Foto: Bernd Kasper/pixelio.de

Auch das Gehirn ist inGefahr

nicht aufgestochen werden.

Da die Flüssigkeit lediglich

ein Symptom der Erkrankung

ist, wird die Heilung

dadurch nicht beschleunigt

und zudem die Ansteckungsgefahr

vergrößert.

„Eine andere Möglichkeit

der Behandlung ist die mit

einem Hitzestift“, so der Mediziner.

Dieser erzeugt eine

Temperatur von knapp über

50 Grad Celsius. Da Herpesviren

aber ab 50 Grad Celsius

nicht mehr hitzebeständig

sind, sterben die Viren ab.

Ein weiterer Vorteil dieser

Hitzestifte: Die Wärme regt

die Aktivierung der Selbstheilungskräfte

im Körper an.

Wut geht

aufs Herz

oftwütendwird, ris-

seine Gesund-

Wkiert

heit. Denn die intensiven

Emotionen erhöhen schnell

Herzfrequenz und Blutdruck.

Zugleich verengen

sich die Gefäße, und das

Blut verdickt sich. Darauf

weist der Bundesverband

Niedergelassener Kardiologen

hin.Das kann dazu führen,

dass sich ein Blutpfropfen

bildet, der einen Herzoder

Hirninfarkt auslöst,

weil er eine Ader verstopft.

Cholerisch veranlagte Menschen

machen daher am

besten Entspannungsübungen

und Sport. Medikamente

wie Beta-Blockeroder Anti-Depressiva

sollten stets

das letzte Mittel sein. (dpa)


7

Es gibt keine

Wundermittel

Vorsicht bei Kaffeefahrt-Abzocke

Gabriele Regina Overwiening,

Präsidentin der Apothekerkammer

Westfalen-Lippe

warnt vor den Aktivitäten

dubioser Geschäftemacher

bei sogenannten„Kaffeefahrten.

ei den vermeintlichen

BMedizinern und Wissenschaftlern,

die angeblich

Wundermittel gegen Krebs

oder Multiple Sklerose entwickelt

haben oder Wirkstoffe

präsentieren, die den

Alterungsprozess aufhalten,

handele es sich ausnahmslos

um Scharlatane. Gleiches

gelte für Veranstaltungen,

bei denen sogenannte

Anti-Elektrosmogdecken zu

Preisen bis zu 2000 Euroangeboten

werden. Apothekerin

Overwiening appelliert

an den gesunden Menschenverstand:

„Wenn es

tatsächlich Wundermittel

gegen Krebs gäbe, dann würden

nicht jedes Jahr viele

Tausend Bürger hieran erkranken.“

Besonders perfide: „Manche

Präparate, die beispielsweise

nur aus Traubenzucker

bestehen, werden sogar

mit einem utopischen Preis

vonmehreren Tausend Euro

offiziell angeboten und tauchen

in Bestelllisten für

Apotheken auf – nur dass

natürlich niemand nach

Traubenzucker ohne Wirkung

für 2000 Euro

fragt und diese

Mittel auch nie

in einer Apotheke

verkauft

würden“, erklärt Apothekerin

Gabriele Regina Overwiening.

In Verkaufsveranstaltungenwirddann

dieses

Mittel für den „Spottpreis“

von 1300 Euro angeboten –

mit Verweis auf den fiktiven

Apothekenverkaufspreis,

der jedochnochnie bezahlt

wurde. „Der Tatsächliche,

realistische Preis würde übrigens

bei zehn Euroliegen –

wobei die aufwendige Verpackung

das Teuerste ist.“

„Die rhetorischbesonders

geschulten Verkäufer nutzen

sehr geschickt die Sorgen

gerade der älteren Menschen

um ihre Gesundheit

aus“, so Overwiening. Doch

damit bewegen sie sich auf

rechtlichdünnem Eis: Denn

Verkäufer, die auf Kaffeefahrten

Produkte wie Heilmittel

oder Rheumadecken

anbieten und gleichzeitig

auf deren heilende oder

schmerzlindernde Wirkung

hinweisen, verstoßen gegen

das Heilmittelwerbegesetz.

„Kommt daraufhin ein Vertrag

zustande, ist erunwirksam,

und der Käufer muss

den Kaufpreis nicht bezahlen“,

erläutertGabriele Regina

Overwiening. „Hat er bereits

gezahlt, kann er das

Geld zurückverlangen. Allerdings

muss er dann im

Zweifelsfall

Gesetzesverstoß

nachweisen.“

(pt)

den

Frau Dr.SabineAlthoffbietet Behandlungen unter Lachgassedierung an

Endlich gibt es auch in Münster für

ängstliche Patienten eine gute Möglichkeit,

ihren nächsten Zahnarztbesuch

ganz entspannt anzugehen. Was in

anderen Ländernbereits gang und gäbe ist,

nämlich Patienten durch Lachgas in einen

Trancezustand zu versetzen, in dem

Schmerzempfinden, Angstzustände und

Würgereize ausgeschaltet sind, wird in

Deutschland bisher nur vereinzelt angeboten.

Dr.Sabine Althoffist von denMöglichkeiten

und Vorteilen dieser Sedierungsmethode

begeistert: „Für viele Angstpatienten bedeutet

bereits eine Vorsorgeuntersuchung

eine extreme Stresssituation. UnsereErfahrungen

haben gezeigt, dass viele dieser Patienten

die Behandlung unter Lachgas als

so problemlos und entspannt empfinden,

dass sie später auch ganz ohne Lachgas

behandelt werden können und wollen.“

Bei der Lachgassedierung wirdden Patienten

durch eine Nasenmaske ein Lachgas-

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Sauerstoff-Gemisch zugeführt. Dr. Sabine

Althoffhat sich seit einigen Monaten in Ihrer

Praxis selbst von den Vorteilen überzeugt:

„Das Verfahren ist nebenwirkungsfrei und

sicher. Inunserer Praxis nutzen wir es für

Behandlungen unterschiedlicher Art und

Dauer.“ Die Behandlung von Kindern ist ab

6bis 7Jahren möglich. Im Vergleich zu

anderen Sedierungen können Patienten

bereits wenige Minuten danach die Praxis

selbstständig verlassen und sind wieder

völlig verkehrstüchtig.

Wenn Sie Interesse oder

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uns über Ihren Anruf und

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unseren weiteren Fachgebieten der Implantologie,

Oralchirurgie und Parodontologie.

Auch unsere kleinen Patienten erfahren Verständnis

und fühlen sich gut und geborgen bei uns.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Email.

Foto: Viktor Mildenberger/pixelio.de


8



Kleine

Wunden

ber jede offene Wunde

Ükönnen Bakterien, Virenoder

Pilze in den Körper

gelangen. Daher kann es

nach einem kleinen Schnitt

oder einer Verbrennung zu

gravierenden Folgen wie

einer Blutvergiftung (Sepsis)

kommen. Darauf weist die

Deutsche Interdisziplinäre

Vereinigung für Intensivund

Notfallmedizin hin.

Eine Sepsis kann sich durch

Fieber und Schüttelfrost,

einen schnellen Herzschlag,

allgemeine Schwäche und

Verwirrung bemerkbar machen.

Wer nach einer kleinen

Verletzung an diesen

Symptomen leidet, sollte

schnellstmöglichst einen

Arzt aufsuchen.

Hat sich jemand eine

Schürfwunde zugezogen,

reinigt er die Verletzung am

besten ohne Reiben zunächst

unter fließendem

kalten Wasser. Pusten über

die Wunde istdagegen keine

gute Idee. Denn dadurch

Vorsicht

vor Folgen

von Verletzungen

Foto: Tim Reckmann/pixelio.de

können Bakterien weiter

verteilt werden. Auch sollte

nicht mit der Zunge über die

Wunde gegangen werden,

rätMonikaNiehaus vomBerufsverband

der Kinder-und

Jugendärzte in Thüringen.

Mit Spucke können zusätzliche

Erreger in die verletzte

Stelle gelangen.

Ausder gesäuberten Wunde

werden dann mit sauberen

Händen oder einer Pinzette

Dreckstücke oder kleine

Steinchen geholt. Anschließend

wird desinfiziert.

Von Heilsalben oder

Sprühpflaster rätNiehaus zu

diesem Zeitpunktab. Die betroffene

Stelle werden dann

mit einer Mullbinde oder

einem luftdurchlässigen

Pflaster abgedeckt.

Größere Schürfwunden,

etwaüber dem ganzen Bein,

in Augennähe oder wenn

Schmutz und Steinchen

sich nicht ganz entfernen

lassen, sind sofort ein Fall

für den Arzt. (dpa)

Nur so ein Bauchgefühl

Wie Hirn und Verdauungstrakt miteinander kommunizieren

Ob vor Prüfungen, in Stressoder

Angstsituationen:

Wenn sich unangenehme

oder aufregende Dinge

ankündigen, meldet

sich oft unser Darm zu

Wort.

M

it einem flauen

Gefühl oder

Grummeln macht

er sich dann bemerkbar.

„Unser

Darm besitzt ein

sehr komplexes

Nervensystem, das

dem eines Gehirns

ähnelt“, erklärtProfessor

Dr. Dr. Stefan

Hillejan, Phlebologe

und Proktologe

der Praxisklinik für

Venen- und Enddarmerkrankungen

in Hannover. Über

Nervenstränge, die sogenannte

Darm-Hirn-

Achse, kommunizieren

beide Körperregionen ständig

miteinander. Mit seinen

feinfühligen Sensoren

nimmt der Darm mechanische

und chemische Reize

wahr. Dabei ist diese Kommunikationsachse

keine

Einbahnstraße. Neuesten

wissenschaftlichen Erkenntnissen

zufolge sendet

auch unser Verdauungssystem

Signale, die offenbar

Stress und psychische Erkrankungen

auslösen können.

„In der Wand des menschlichen

Darms befinden sich

mehr als 100Millionen Nervenzellen,

die über Nervenstränge

mit dem Kopf verbunden

sind“, beschreibt

Hillejan das

komplexe Organsystem.

Dabei senden

90 Prozent der Nervenverbindungen

Informationen

in Richtung

Gehirnund nur 10

Prozent in Richtung

Darm. Somit steht fest:

Das Verdauungsorgan

übernimmt mehr Aufgaben

als nur die Zerkleinerung

und Ausscheidung

von Nahrungsmitteln.

Während der Stoffwechselaktivität

setzt esetwa

Hormone frei, die Hirn

oder Hirnaktivitäten

beeinflussen. Auch

sendet esSignale, die

wissenschaftlichen

Studien zufolge auf

das sogenannte limbische

System –den für

die Gefühlsbildung

verantwortlichen Hirnbereich–wirken.

Gerät die natürliche

Darmflora–das Zusammenspiel

von mehr als

800 verschiedenen Bakterienarten

–aus dem Gleichgewicht,

kann es hierdurch

zu psychischem Stress

und depressiven

Verstimmungen

kommen.

Bei innerer Unruhe, getrübter

Laune oder unerklärlichen

Angstzuständen sollten

Betroffene immer auch

ihren Darm als Auslöser in

Betracht ziehen. Schon eine

Ernährungsumstellung auf

ballaststoffreiche und

milchsäurebakterienhaltige

Kost kann helfen, die eventuell

aus dem Gleichgewicht

geratene Darmflora und die

dadurch gestörte psychische

Verfassung wieder in

Balance zu bringen. „Bleibt

diese dennoch unverändert

und schließt der Arzt andere

körperliche Ursachen aus,

können vorübergehende

oder chronische Darmerkrankungen

ebenfalls als

Ursache psychischer Belastungen

infrage kommen“,

erklärtder Mediziner.Treten

neben Gefühls- und Stimmungsschwankungen

häufig

Durchfall, Verstopfung

oder Bauchkrämpfe auf, lassen

Betroffene diese Beschwerden

am besten von

einem Spezialisten abklären.

Mit der Behandlung

eventueller Darmkrankheiten

können sich schließlich

auch mentale Verstimmungen

bessern.

(pt)

Fotos: Rainer Sturm/pixelio.de, Dieter Schütz/pixelio.de

Sonderbeilage

Gesund werden

Gesund bleiben

Anzeigenschluss

ist Donnerstag, der

30. Oktober 2014

um 12.00 Uhr

Die nächste Ausgabe der

Hallo-Sonderbeilage erscheint

am 9. November 2014.

Sprechen Sie uns an!

Ansprechpartner:

Jens Schneevogt

Telefon02 51/690-96 23

Telefax 02 51/690-9620


Hilfe,wennRheuma dieGelenke zerstört

Rheumaorthopädie im St.Josef-Stift Sendenhorst: Brücke zwischen zwei Spezialdisziplinen

-Anzeige -

DiagnoseRheuma: Dieinternistische

Behandlung

von Rheumapatienten hat

enorme Fortschritte gemacht.

Aber nicht immerist Rheuma

allein mit Medikamenten

oder konservativ-orthopädischen

Therapien behandelbar.

Manchmal sind auch

operative Eingriffe bis hin

zumGelenkersatz notwendig.

Im St.Josef-Stift Sendenhorst

ist eines der bundesweit

ganz wenigen Zentren für

Rheumaorthopädie angesiedelt,

das den Brückenschlag

zwischendiesen zwei Spezialgebieten

der Medizin schafft.

Die Patienten des St. Josef-

Stifts profitieren dabei von

demengen interdisziplinären

Austausch zwischen den

Rheumatologen –einschließlich

der Kinder- und Jugendrheumatologen

– und den

Rheumaorthopäden.

„Im Vordergrund steht immer

die Frage, wieder Patient

alleine seinen Alltag bewältigen

kann“, so Dr. Ludwig

Bause, Chefarzt derKlinik für

Rheumaorthopädie am St.

Josef-Stift. Wenn alle internistisch-rheumatologischen

und konservativ-orthopädischen

Behandlungsmöglichkeiten

ausgeschöpft sind, erfolgt

im nächstenSchritt eine

gründliche Abwägung von

Nutzen undRisikoeiner operativen

Maßnahme.

Der Spezialblick wird dabei

den Bedürfnissen der Rheumatiker

in besonderer Weise

Dr.Ludwig Bause, Chefarzt der Klinik für Rheumaorthopädie

im St. Josef-Stift,imPatientengespräch.

gerecht. „Zum Beispiel sind

Osteoporose und daraus entstehende

Brüche für Rheumapatienten

ein großes Problem.

Viele haben so deformierte

Knochen, dass Standardprothesennicht

passen“,

so Dr. Bause. Mit individuell

angepassten Spezialimplantaten

können multimorbide

Patienten sehr gut versorgt

werden –selbst bei der vierten

oder fünften Wechsel-OP.

Unterstützt werden Patienten

im St. Josef-Stift durch ein

eng geknüpftes Netz von

Ergo- und Physiotherapeuten,

Psychologen, Sozialdienst

und Orthopädischer

Werkstatt. Seit 2012 gibt es

das stationäre Reha-Zentrum

am St. Josef-Stift, das den

operierten Patienten den unterbrechungsfreien

Wegindie

Anschlussheilbehandlung ermöglicht.

In der Patientenakademie

am St. Josef-Stift Sendenhorst

referiert Dr. Bause am

28. Mai 2014 von 16bis 17.30

Uhr zum Thema „Natürliches

Gelenk stattProthese –Erhalt

betroffener rheumatischer Ge-

95 % empfehlen

St. Josef-Stiftweiter

Das St. Josef-Stift Sendenhorst

hat sich zu einem überregionalen

Kompetenzzentrum

für Orthopädie undRheumatologie

entwickelt. Die Expertise

der hier tätigen Mediziner,

Therapeuten und Pflegekräfte

wurde in zwei großen aktuellen

Patientenbefragungen von

AOK /Barmer GEK und der

Techniker Krankenkasse bestätigt:

95 % der befragten

Patienten des St. Josef-Stifts

würden die Sendenhorster

Fachklinik weiterempfehlen.

(www.weisse-liste.de)

lenke“. Er informiert über

Ursachen rheumatischer Gelenkerkrankungen

sowie vorbeugende

Maßnahmen und

Verhaltensregeln im Alltag.

Eine Anmeldung ist erforderlich

unter 02526 300-6605.

Fachklinik für Orthopädie undRheumatologie

Orthopädisches Kompetenzzentrum

• Klinik für Orthopädie und Traumatologie

• Klinik für Wirbelsäulenchirurgie

• Klinik fürAmbulante Operationen und Sporttraumatologie

Rheumatologisches Kompetenzzentrum Nordwestdeutschland

• Klinik für Rheumatologie

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Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

Endoprothesenzentrum Münsterland

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am St.Josef-Stift Sendenhorst

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mit 90 Betten

Medizinische Kompetenz,menschliche Zuwendung und die moderne Ausstattung unserer

Fachklinik bieten Ihnen beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung.

Mit unserem Reha-Zentrum direkt am St.Josef-Stiftermöglichenwir unseren Patienten

zudem einen optimal abgestimmten Übergang in die Anschlussheilbehandlung.

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1 8 8 9 - 2 0 1 4

Menschen sind uns wichtig.


Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

10



Wenn Wirbel

Morbus Bechterew ist eine

gebogen werden

chronisch-entzündliche Erkrankung

Von Sebastian Rohling

Die meisten Menschen,

die unter Rückenschmerzen

leiden,

freuen sich, wenn sie

ruhig liegen und

die Muskeln entspannen.

Einige

wenige empfinden

aber genau

das als schmerzfördernd,

da sie

unter der rheumatischen

Krankheit Morbus

Bechterew

leiden.

I m deutschen

Sprachbereich

istdie Krankheitsbezeichnung

Morbus Bechterew

verbreitet (nach dem

russischen Arzt Wladimir

Bechterew). Die internationale

wissenschaftlicheBezeichnung

ist

ankylosierende

Spondylitis“, weiß

Dr. Thomas Rath,

Oberarzt des St.

Franziskus-Hospitals.

Der Krankheitsbeginn

ist praktisch injedem

Alter möglich. „Besonders

häufig erkranken

aber Menschen zwischen

Münster weltweit

Medizinischer Zusammenhang nach Stadt benannt

ass jeder Münsteraner

Dein Stückseiner Heimatstadt

im Herzen mit sich

trägt, ist eine schöne Vorstellung,

aber nur schwer zu

beweisen. Dass jeder

Mensch auf der Welt ein

Stück Münster in seinem

Kopf birgt, ist jedoch seit

Kurzem eine wissenschaftliche

Tatsache.

Neurochirurgen des Clemenshospitals

entdeckten

gemeinsam mit Ärzten des

Stockholmer Karolinska-Instituts

und der Uniklinik Teheran

einen anatomischen

Zusammenhang zwischen

bestimmten Knochenstrukturen

im menschlichen

Schädel und tauften diesen

„Münster Correlation“. Diese

Korrelation beschreibt

einen wichtigen Zusammenhang

zwischen der Lage

bestimmter Schädelknochen,

der bei der Planung

von Operationen an der

Foto: Anagoria/wikimedia.org

Schädelbasis, zum Beispiel

bei einer Tumorerkrankung

im Kleinhirnbrückenwinkel,

von Bedeutung ist.

Schriftlich gratulierte

Oberbürgermeister Markus

Lewe der Chefärztin Professorin

Dr. Uta Schick und

dem Neurochirurgen Ha-

dem 15. und 40. Lebensjahr“,

erklärt der Facharzt

für Innere Medizin und

Rheumatologie die Krankheit.

Die anfänglichen

Schmerzen gehen in der Regel

vomRückenaus und der

Verlauf der Krankheit kann

sehr unterschiedlichsein, so

dass eine frühzeitige Diagnose

erschwert wird. Die

Diagnose wird häufig noch

immer mit einer Verzögerung

von5und mehr Jahren

nach Auftreten der ersten

Symptome gestellt.

Wichtig sei es deswegen,

auf seinen Körper zu hören

und seinem Hausarzt sehr

genau zu beschreiben, wann

sowie in welchen Abständen

die Schmerzen auftreten

und was augenscheinlich

hilft. Denn längst nicht je-

Hilfe zur Selbsthilfe

s gibt die DVMB-

ESelbsthilfegruppe

Münster.Die Treffen in

diesem Jahr sind am 3.

Juli, 4. September, 30. Oktober

und am 18.Dezember

(jeweils donnerstags), in

der Zeit von 18 bis 19.15

Uhr im Empore-Raum des

Hamid Borghei-Razavi (l.) und Prof. Dr. Uta Schick entdecktengemeinsam

mit Kollegen ausSchweden und dem Iran die

„Münster Correlation“.

Foto: CLE_Correlation

mid Borghei-Razavi zu ihrer

Entdeckung: „Auf diese

Weise wird unsere Stadt sicher

insbesondere unter

Medizinern und Wissenschaftlern,

die sich mit

Akustikusneurinomen und

Meningeomen beschäftigen

noch bekannter werden“.

der Rückenschmerz ist ein

Zeichen für die Krankheit.

Das Leitsymptom des Morbus

Bechterew ist ein tiefsitzender,

vor allem nachts

auftretender Rückenschmerz,

der sich bei Bewegung

bessert. Die Krankheit

wird leider oft erst sehr spät

erkannt, da die Zeichen

falsch gedeutet wurden.

„Hausärzte behandeln viele

Patienten mit Rückenschmerzen,

da kann nicht in

jedem Fall auch ansehr seltene

Erkrankungen gedacht

werden“, ermunter Rath

zum offenen und ehrlichen

Dialog.

Warum jemand an Morbus

Bechterew erkrankt, ist

bislang nicht geklärt. „Es

gibt Faktoren, die darauf

hinweisen, dass es sich um

Gesundheitshauses der

Stadt Münster (1. Etage).

Geleitet wird die Gruppe

von Peter de Beyer. Interessierte

erreichen ihn unter

0251 /74821628, E-

Mail: dvmb-muenster@web.de,

Web:

www.dvmb-nrw.de

Die Ursache finden

Beschwerden protokollieren

er einen empfindli-

Magen hat, soll-

Wchem

te über mehrere Tage hinwegnotieren,

wann er was

genau gegessen hat und

ob er dadurch Beschwerden

hatte. So lasse sich

herausfinden, was der

Verdauung besonders zu

schaffen macht, erläutert

die Deutsche Gesellschaft

für Ernährung (DGE) in

der Broschüre „Leichte

Vollkost“. Außerdem vermerken

Betroffene am besten

besondereEreignisse wie

Stress oder Urlaub.

Auch wenn dadurch einige

Lebensmittel als unbekömmlich

ausgeschlossen

werden, sei es wichtig, sich

weiterhin ausgewogenen zu

ernähren, rät die DGE. Wer

zum Beispiel durch Vollkornbrot

mit ganzen Körnern

Magen-Darm-Probleme

bekomme, könne auf

Produkte mit fein geschrotetem

oder fein gemahlenem

eine genetisch determinierte

Erkrankung handelt. Aber

das Merkmal, dass 95 Prozent

der betroffenen tragen,

haben auch zehn Prozent

der gesunden,der nicht erkrankten

Bevölkerung“, so

Rath. Dafür wissen die Experten

umso mehr über die

Behandlungsmöglichkeiten.

Ganz wichtig sind

sportliche Tätigkeiten und

angepasste Krankengymnastik.

InKombination mit

einer medikamentösen Therapie

ermöglicht dies den

Patienten eine „normale“

Teilhabe am Alltag. „In besonders

schweren Fällen

gibt es seit rund zehn Jahren

sogenannte Biologika (TNF-

Blocker), die sehr gute Therapiemöglichkeiten

bilden.

Durch diese neuen Therapieoptionen

isteine Versteifung

der Wirbelsäule (Bambuswirbelsäule)

und damit

möglicherweise notwendige

Operationen zum Glücknur

noch selten“, ergänzt Dr.

Rath.

Morbus Bechterew kann

auch auf die Augen schlagen.

Bei der sogenannten

Regenbogenhautentzündung(Iritis)

sollte immer sofort

ein Augenarzt aufgesucht

werden.

Voll

korn

wie Grahambrot

oder Vollkorntoast

ausweichen. Führt frisches

Obst zu Beschwerden,

nennt die DGE als Alternative

Kompott. WemWeißkohl

nicht bekommt, weiche

möglichstauf andereGemüsearten

wie Brokkoli oder

Möhren aus. (dpa)


11

Allheilmittel ist die

Arzneipflanze des Jahres

Spitzwegerich kann sehr viel

er Spitzwegerich, dieArz-

des Jahres

Dneipflanze

2014,enthält zahlreiche

sekundäre Pflanzenstoffe,

die unter anderem

antibiotisch sind.

Weiter sind Schleimstoffe,

Gerbstoffe und

auch Kieselsäure enthalten.

Spitzwegerich ist ein Allheilmittel:

Er hilft gegen Erkältungenund

Durchfall, bei

Entzündungen der Mundund

Rachenschleimhaut,

bei Hämorrhoiden und

Furunkeln sowie bei Insektenstichen.

Außerdem

dient er der ersten

Wundversorgung.

„Die Schleimstoffein

der Heilpflanze haben

einen reizlindernden

Effekt und

die Gerbstoffe wirken

zusammenziehend“,

erläutertJohannes

Gottfried

Mayervon derUniversität

Würzburg.

Die Arzneipflan-

Foto: Hans Hillewaert/wikimedia.org

Hillewaert/wikimedia.org

ze des Jahres wird seit nunmehr

15 Jahren jährlich

durch deninterdisziplinären

Studienkreis Entwicklungsgeschichte

der Arzneipflanzen

am Institut für Geschichte

der Medizin der UniversitätWürzburg

ausgerufen. Im

vergangenen Jahr war esdie

Große Kapuzinerkresse.

Früher wurde immer

durch den Verband Deutscher

Drogisten (VDD) eine

Arzneipflanzedes Jahres ausgerufen.

(sr/dpa)

Gesund(es) Essen

Ernährung kann das Immunsystem stärken

Ein widerstandsfähiges Immunsystem

kann Krankheiten

besser abwehren. Denn

Keime haben erst gar keine

Chance, sich im Körper breitzumachen.

as Immunsystem be-

aus verschiedenen

Dsteht

Zellen und löslichen Faktoren,

die Krankheitserreger

und Tumorzellen abwehren“,

erklärtHajoHaase vom

Institut für Immunologie an

der Uniklinik der RWTH

Aachen. Wenn Krankheitserreger

die natürlichen Barrieren

des Körpers wie Haut

oder Schleimhäute überwinden,

sorgen Immunzellen

dafür, dass sie unschädlich

gemacht werden und sich

nicht vermehren.

Dass die Ernährung

eine Wirkung

auf die Abwehrkräfte

hat, ist unstrittig.

„Eindeutig ja,

aber wir wissen noch

nicht wie“, sagt Professor

Stefan Meuer, Direktor des

Instituts für Immunologie

von der Universität Heidelberg.

Im Darm jedes Menschen

gebe es Billionen von

Bakterien, die die Nahrung

verstoffwechseln. Die Zusammensetzung

der Bakterien

– das sogenannte Mikrobiom

– sei aber von

Mensch zu Mensch verschieden.

„Gezielte Veränderungen

durch die Ernährung

lassen sich erst erfassen,

wenn man das Mikrobiom

entschlüsselt hat.“ Das

kann noch ein paar Jahre

dauern. „Derzeit sind die

meisten Geheimtipps

zur

Ernährung reine Spekulation.“

Eine gesunde Ernährung

istdennochwichtig für gute

Abwehrkräfte –nur lässtsich

durch einzelne Lebensmittel

kein gezielter Einfluss

nehmen. Wie der restliche

Körper auch müsse das Abwehrsystem

bestimmte

Nährstoffe bekommen, erläutert

Haase. „Sicher ist,

dass normale Mischkost

einen maximalen Effekt auf

das Immunsystem hat“, sagt

Karsten Krüger vom Institut

für Sportwissenschaftander

Universität Gießen. (dpa)

Foto: W.R.Wagner/pixelio.de

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bei Ihnen.

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Nur bei spürbarem Vertrauen erholen sich

Patienten schnell und dauerhaft. Darauf bauen

wir unsere Arbeit auf –heute und in Zukunft.

Herz-Jesu-Krankenhaus

Münster-Hiltrup

Kompetenz und Zuwendung

Akademisches Lehrkrankenhaus der

Westfälischen Wilhelms-Universität Münster


ZAHNIMPLANTATE –

neue Lebensqualität für Prothesenträger

Spezielle schonende Verfahren bei älteren Patienten

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dr.heuermann

Praxis Dr. Heuermann

Hansaring 17 ·48155 Münster

Telefon: 02 51 -64386

Dr.Max Heuermann,

Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

Als erfahrener Implantologe in Deutschland kann Dr. Max

Heuermann auf eine Vielzahl von erfolgreichen Operationen

zurückblicken. Den internationalen Titel Master of

Science Implantologie erwarb er nach einem Spezialstudium

von5Semesternals einer der ersten und zugleich jüngten

Implantologen deutschlandweit 2005 –und dies als

weltweite Qualifikation für Implantatspezialisten! Schon

früh spezialisierte sich Dr. Heuermann auf oral-chirurgische

Eingriffe, insbesondere drei-dimensionale Operationsverfahren

und minimal-invasive, computergestützte

Operationsverfahren. Diese Erfahrung macht sich auch

für seine Patienten bezahlt. Geringe Komplikations- und

Infektionsraten sind in der Praxis Dr. Heuermann nicht

die Ausnahme, sondern die Regel. Neben der Erfahrung

ist die Praxis zudem technisch auf dem aktuellsten Stand

(Digitaler Volumentomograph/DVT, Navigationsroboter,

zertifiziertes Implantat-Meisterlabor). Dies erspart dem

Patienten zusätzliche Wege, die Behandlungssicherheit erhöht

sich und das ästhetische Ergebnis wirdperfektioniert.

Aktuelle Studien zur Mundgesundheit in Deutschland

zeigen, dass in der Gruppe der Senioren (65-74 Jahren)

mehr als 20 %zahnlos sind und durchschnittlich in dieser

Gruppe mehr als die Hälfte der Zähne fehlen. Die Folge ist

in der Regel eine Zahnprothese die zu erheblichen Einbußen

der Lebensqualität führt.

Wassind die üblichen Probleme bei Prothesen?

Zuerst führt esinder Regel beim Patienten zu einem

Verlust an Selbstvertrauen, man fühlt sich gealtert und

unsicher in der Gesellschaft, da die Prothese oft nicht sicher

hält. Gerade bei Patienten in der Lebensmitte sind

Prothesen ein regelrechter Schock. Oft verändernProthesen

das Selbstbild negativ, dadie Prothesen voluminöser

gestaltet werden müssen um Auflagefläche auf dem zahnlosen

Kieferkamm zu schaffen, wodurch sich jedoch auch

der Kieferknochen weiter abbaut. Dadurch kann auch die

Aussprache beeinträchtigt sein.

Wir wissen heutzutage, dass eine konventionelle Prothese

nur 10 %der ursprünglichen Kaukraft wieder herstellen

kann. Das führt dazu, dass viele Prothesenträger

bestimmte Nahrungsmittel meiden. Dies ist nicht nur

eine Einschränkung der Lebensqualität, sondern kann

auch einen Nährstoffmangel nach sich ziehen. Mit

Implantaten (in Abhängigkeit der Anzahl) kann bis zu

100 %der Kaukraft wieder hergestellt werden. Druckstellen,

der Einsatz von Haftmitteln sowie Unterfütterungen

sind Unannehmlichkeiten, die das Leben mit Prothesen

belasten können.

Wie können Zahnimplantate helfen?

Mit dem Einsatz der Zahnimplantate haben sich die

zahnärztlichen Therapiemöglichkeiten grundlegend

verändert. Als künstliche Wurzeln ermöglichen sie einen

stabil gelagerten Zahnersatz, verbessern so die Kaufunktion

und Ästhetik. Sie geben ein sicheres Gefühl,

verhindern den Knochenabbau des Kiefers, ermöglichen

eine ungehinderte Sprache und einen gesteigerten

Zahn-Komfort. Implantatträger können in feste Speisen

wie beispielsweise Äpfel oder Schwarzbrot wie mit den

eigenen Zähnen hinein beißen und auch beim Sprechen,

Lachen oder Küssen gibt es keine Einschränkungen.

All dies führtzueiner wesentlichen Steigerung des Selbstbildes

und des Selbstvertrauens und erhöht letztlich die

Lebensqualität. Ganz nebenbei gehört die Implantologie

zu den erfolgreichsten zahnmedizinischen Therapien!

Sind Implantate bei älteren Patienten sinnvoll?

Diese Frage kommt in der Beratung sehr häufig auf und

sie zeigt, dass viele Patienten hier nicht gut über die

heutigen Möglichkeiten aufgeklärtsind.

Richtig ist, es ist kein unabwendbares Schicksal, dass man

im Alter mit Prothesen leben muss.Gerade bei Prothesenträgern

ist die Steigerung an Lebensqualität mit Implantaten

am größten und durch die neueren zahnmedizinischen,

technischen und operativen Möglichkeiten sehr

schonend und effizient möglich.

Oftmals wird dem Patienten mitgeteilt, „bei Ihnen sind

keine Implantate mehr möglich“, oder „es ist kein Knochen

mehr vorhanden“. Doch gerade hier haben sich

die Möglichkeiten durch exakte 3D-Planung und die

schonenden Techniken des Knochenaufbaus enorm

verbessert, so dass es heutzutage fast immer möglich

ist, Implantate erfolgreich einzusetzen. Sicherlich muss

vor dem Einsatz von Zahnimplantaten insbesondere bei

älteren Patienten, die allgemeinmedizinische Verfassung

geprüft werden –esgibt jedoch heutzutage nur noch sehr

wenige absolute Kontraindikationen für Zahnimplantate.

Ist dasSetzen von Implantaten sehr schmerzhaft?

Nein, das mikrochirurgische Einbringen

der Implantate auf der Grundlage

von aktuellen 3D-Bilddaten kann als

sehr schonend betrachtet werden. Hier

verfügen wir in der Praxis über die neueste

Technik, der digitalen Volumen

Tomographie, mit der wir den gesamten

Kieferbereich dreidimensional darstellen

und exakt planen können. Dies verringert

die üblichen Risiken und Komplikationen

und ist für uns Standard.

Der Eingriff selbst ist in der Regel nicht

größer als bei einer Zahnentfernung

und die Schmerzen werden von unseren

Patienten als sehr gering beschrieben.

Wichtig ist hier, die richtige Technik anzuwenden,

die schnell und sicher zum

Erfolg führt. In der Regel führen wir die

Eingriffe in lokaler Anästhesie durch,

auf Wunsch jedoch auch im Dämmerschlaf oder in einer

Vollnarkose.

DieEinheilzeit von3-5 Monaten überbrücken wir oftmals

mit sogenannten Hilfsimplantaten, die soforteine stabile

Prothesenlagerung ermöglichen.

Ist die gesamte Behandlung sehr langwierig?

Unser gesamtes Behandlungskonzept ist so für den Patientenkonzipiert,dasswirvonA-ZallesauseinerHandanbieten

können, was in dieser Artund Weise sehr selten ist. So können

wir viele Behandlungsschritte beschleunigen und so

schnell

und

sicher

zum Ziel

gelangen.

Durchunser

eigenes

zertifiziertes

Meisterlabor

für Implantattprothetik

sind wir gerade

bei älteren Patienten

sehr bemüht, in

nur wenigen Terminen

hochwertigsten

Zahnersatz

auf Implantaten zu fertigen, so dass auch ältere Patienten

schnell wieder neue Lebensqualität erlangen. Wie groß

diese ist, sehen wir regelmäßig in der Praxis, wenn ein

Patient in einem Kiefer mit Zahnimplantaten versorgt ist

und es nicht lange dauert, bis auch der andere Kiefer mit

Implantaten versorgt werden soll. –Eslohnt sich!

Wie lange haltenImplantate?

Implantate sind in jedem Falle eine gute Investition,

denn die aktuellen Studien zeigen Erfolgsraten von

95 %über 10 Jahre. Dennoch erfordernImplantate eine regelmäßige

fachmännische Kontrolle,Reinigung und Pflege

–sowie bei den eigenen Zähnen.

Dr.Heuermann’s Checkliste für langfristig

erfolgreichen Zahnersatz mit Implantaten

Implantate sind ein äußerst sicherer und effektiver Zahnersatz

–Studien bestätigen Erfolgsraten von über 96%

über einen Zeitraum von 10Jahren –wenn diese denn

fachmännisch eingebracht werden. Dr. Heuermann beschäftigt

sich intensiv mit Zahnimplantaten und verfügt

als einer der jüngsten und ersten Spezialisten über den

Master of Science Implantologie, die höchste Qualifikation

auf dem Gebiet. Zur Qualitätssicherung halten wir

uns an ein klares,ganzheitliches Protokoll.

1. Ganzheitlicher Behandlungsansatz –

keine Entzündungen im Mund (Zähne/Knochen)

2. Individuelle Besprechung des Zahnersatzes (Patient,

Zahntechnikermeister und Implantologe)

3. Exakte und verantwortungsvolle 3D-Implantat-

Planung, um den vorhandenen Knochen optimal

zu nutzen

4. Möglichst schonende navigierte 3D-Implantation

(ohne Knochenaufbau, ohne Skalpell und Schnitte)

5. Belastungsfreie Einheilung der Implantate durch

festen Übergangs-Zahnersatz

6. Kompetenz =Qualifikation vonZahnarzt/

Implantologe und Zahntechnikermeister

7. Alles aus einer Hand (Zahnimplantat,

Zahnersatz, Zahntechnik)

8. Hochwertiger Zahnersatz durch speziali sierte

hauseigene Zahntechnikermeister (biologisch

hoch verträgliche Vollkeramik und exakte

digitale Farbbestimmung)

9. Gewährleistung auf unsereArbeit

10. Qualifizierte Nachsorge (Prophylaxe)

für langfristigen Erfolg

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