19.05.2014 Aufrufe

Gesund werden - Gesund bleiben 01/2014

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

Fotos: pixelio.de<br />

Ausgabe <strong>01</strong>/2<strong>01</strong>4<br />

Anzeigen-Sonderveröffentlichung<br />

Spezial:<br />

gesunde<br />

Ernährung<br />

Die Sonderbeilage mit vielen Tipps<br />

für ein gesundes und erfolgreiches Leben.


2<br />

<br />

<br />

Bei Terminproblemen mit dem<br />

Facharzt Hausarzt hinzuziehen<br />

Überweisung kann Wartezeit verringern<br />

er dringend einen Ter-<br />

beim Facharzt<br />

Wmin<br />

braucht, aber länger darauf<br />

warten muss, sollte seinen<br />

überweisenden Hausarzt<br />

hinzuziehen. Dieser könne<br />

als Experte gegenüber der<br />

Facharztpraxis besser begründen,<br />

warum eine<br />

Werzulange auf einen Ter-<br />

min bei einem Facharzt<br />

wartet, der sollte sich eine<br />

Überweisung holen.<br />

Foto: Rainer Sturm/pixelio.de<br />

WIVO–imEVK Münster<br />

Die WIVObringt’s –<br />

täglichfrischauf den Tisch<br />

! Mittagstisch<br />

! preiswert und einfachlecker<br />

! ausgewogen kombiniert<br />

! auch Sonder- und Diätkost<br />

Komplettes Menü: 5,80 E<br />

schnellere Behandlung nötig<br />

ist, erläutert Claudia<br />

Schlund von der Unabhängigen<br />

Patientenberatung<br />

Deutschland (UPD).<br />

Der Patient sollte den<br />

Hausarzt bitten, den Termin<br />

für ihn zu vereinbaren. Auch<br />

Krankenkassen oder die kassenärztliche<br />

Vereinigung<br />

kann man um eine Vermittlung<br />

bitten. Grundsätzlich<br />

gilt aber: Wenn kein Notfall<br />

vorliegt, gibt es keine Behandlungspflicht.<br />

Haben Patienten einen<br />

Termin, müssen sie lange<br />

Wartezimmer nicht hinnehmen.<br />

„Zumutbar ist bis<br />

zu einer halben Stunde.<br />

Wenn absehbar ist, dass es<br />

länger dauert, muss eine<br />

Arzthelferin den Patienten<br />

über eine längere Wartezeit<br />

informieren“, sagt Schlund.<br />

Notfalls muss die Arztpraxis<br />

einen Ersatztermin vereinbaren.<br />

„Es darf nicht sein,<br />

dass ein Patient drei Stunden<br />

im Wartezimmer sitzt.<br />

Das wäre eine schlechte Organisation<br />

der Praxis.“(dpa)<br />

Sonderveröffentlichung „<strong>Gesund</strong> <strong>werden</strong> –<strong>Gesund</strong> <strong>bleiben</strong>“<br />

Verlag:<br />

Hallo-Gratiszeitung-Verlag GmbH<br />

SoesterStraße13<br />

48155Münster<br />

0251/6909600<br />

Fax0251/6909620<br />

www.hallo-muensterland.de<br />

anzeigen@hallo-muensterland.de<br />

redaktion@hallo-muensterland.de<br />

Anzeigen:<br />

Jens Schneevogt<br />

02 51/6 90 96 23,Fax -20<br />

Geschäftsführung:<br />

Sven Schubert<br />

Redaktionsleitung:<br />

Claudia Bakker<br />

02 51/6 90 96 12, Fax-10<br />

WIVO Wirtschafts- und<br />

Versorgungsdienst GmbH<br />

Niederlassung Münster<br />

Wichernstr. 8|48147 Münster<br />

kueche@evk-muenster.de<br />

www.wivo-hamm.de<br />

(Sonn- u. Feiertags 1,00 € Aufschlag) Tel. (02 51)2706-286<br />

„Essen auf Rädern“<br />

für die Stadt Münster<br />

Auch<br />

Partyservice!<br />

Redaktion:<br />

Sebastian Rohling<br />

02 51/6 90 96 08,Fax -10<br />

Vertrieb:<br />

Aschendorff Direkt GmbH &Co. KG<br />

SoesterStraße 13<br />

48155Münster 0251/69 06 65<br />

Technische Herstellung:<br />

AschendorffDruckzentrumGmbH &Co. KG<br />

An derHansalinie 1·48163 Münster<br />

Urheberrechtshinweis: DieInhalte, Strukturenund das Layout<br />

dieserZeitung sind urheberrechtlich geschützt.Jegliche Vervielfältigung,<br />

Veröffentlichungoder sonstige Verbreitung dieser<br />

Informationen, insbesondere die Verwendung von Anzeigenlayouts,<br />

Grafiken, Logos, Anzeigentexten oder -textteilen<br />

oder Anzeigenbildmaterialbedarf der vorherigen schriftlichen<br />

Zustimmung desVerlages.<br />

Die Transplantationsbeauftragtenhattensich getroffen, um diekritischeSituation in Münster<br />

zubesprechen.<br />

Foto: Sebastian Rohling<br />

Mehr als eine<br />

Herzensangelegenheit<br />

Organe sind Mangelware /Halbwissen verhindert Spenden<br />

Von Sebastian Rohling<br />

Wer eine fremde bewegliche<br />

Sache einem anderen in der<br />

Absichtwegnimmt, dieSache<br />

sich oder einem Dritten<br />

rechtswidrig zuzueignen,<br />

wird mit Freiheitsstrafe bis<br />

zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe<br />

bestraft– so der formale<br />

Tatbestand des Diebstahls.<br />

enn Dieter Kemmer-<br />

von Diebstahl<br />

Wling<br />

spricht, meint er allerdings<br />

etwas anderes: „Nicht nur<br />

nehmenund sichbedienen!<br />

Jeder der für sich in Anspruch<br />

nimmt, imFalle des<br />

Falles ein Organ zu bekommen,<br />

der muss auch bereit<br />

sein, selbst seine Organe zu<br />

spenden. Alles andere wäre<br />

Diebstahl“, erklärt der Begründer<br />

der Initiative „No<br />

panic for organic“.<br />

Mediziner sehen die Situation<br />

nicht ganz so drastisch<br />

wie Kemmerling, der ohne<br />

eine Organtransplantation<br />

nicht mehr leben würde. Allerdings<br />

sprechen die Zahlen<br />

der Ärzteschafteine sehr<br />

deutliche Sprache. So warten<br />

derzeit 570 Menschen<br />

auf eine neue Niere, weitere<br />

114auf eine neue Leber<br />

– und das<br />

nur in Münster. Demgegenüber<br />

steht eine einzige<br />

Organentnahme in diesem<br />

Jahr. „Durchschnittlich<br />

wartet jemand sieben Jahre<br />

auf eine Niere“, erklärt Professorin<br />

Barbara Suwelack<br />

vom Universitätsklinikum.<br />

Eines der Probleme ist, da<br />

sind sich die Transplantationsbeauftragten<br />

der regionalen<br />

Kliniken einig, der Informationsmangel<br />

in der<br />

Bevölkerung. Zum einen<br />

würden es nur die Negativschlagzeilen<br />

in die Medien<br />

schaffen und zum anderen<br />

wüssten viele gar nicht, was<br />

es mit dem Organspenden<br />

auf sich hat. Demnach würden<br />

viele Menschen denken,<br />

dass einem Unfalltoten<br />

noch auf der Straße die Organe<br />

herausgenommen<br />

würden. Dr.Mario Santamaria<br />

vom St.Franziskus-Hospital<br />

dementiertdies: „Es bedarf<br />

vieler Faktoren, bis wir<br />

überhaupt ein Organ entnehmen<br />

dürfen. Wichtig ist<br />

es, dieses Thema schon im<br />

Vorfeld mit Angehö-<br />

Foto: Günther Richter/pixelio.de<br />

rigen<br />

zu<br />

intensiv<br />

besprechen,<br />

denn die können<br />

im Zweifelsfall die letzte<br />

Entscheidung treffen.“ „Der<br />

Spender muss den Hirntot<br />

auf der Intensivstation sterben,<br />

ansonsten haben wir<br />

keine Chance zur Organentnahmen“,<br />

ergänzt Dr.Antonius<br />

Beermann vom Clemenshospital.<br />

Die Gesetzeslage<br />

sei vereinzelt so kompliziert,<br />

dass auchinder Ärzteschaftimmer<br />

wieder Verunsicherung<br />

auftreten würde.<br />

Ein anderes Problem stellen<br />

Patientenverfügungen<br />

da, die eigentlich für mehr<br />

Klarheit sorgen sollen. Nur<br />

darf ein Spender zum Zeitpunkt<br />

der Organentnahme<br />

lediglich Hirntot sein. Steht<br />

in seiner Verfügung aber,<br />

dass Beatmung oder Ernährung<br />

ab einem bestimmten<br />

Zeitpunkt einzustellen sind,<br />

kann dieser Mensch keine<br />

Organe mehr spenden –<br />

selbst wenn er wollte.<br />

Die Transplantationsbeauftragten<br />

sind sich einig,<br />

dass Politik, Gesellschaft<br />

und auch die Ärzteschaft<br />

viel offener und mehr<br />

über dieses Thema reden<br />

müssten. Ansonsten<br />

werdesichander Situation<br />

nichts ändern<br />

und die Wartezeiten<br />

auf ein Organ noch<br />

größer – und damit<br />

auch die<br />

Sterblichkeitsrate,<br />

nicht nur in<br />

Münster.


3<br />

Nur einen Pieks weit entfernt<br />

Mit einer Impfung lässt sich<br />

Schlimmeres verhindern<br />

Von Sebastian Rohling<br />

Das Thema Impfen und Medien<br />

wird häufig mit Panikmache und<br />

Fehlinformationen zusammengebracht.<br />

Ein Beispiel von vielen ist<br />

hier sicherlichdie Vogelgrippe und<br />

der Impfstoff Tamiflu. Doch ganz<br />

generell haben Impfungen wenig<br />

Spektakuläres und gehören zu den<br />

wirksamstenund wichtigsten präventiven<br />

medizinischen Maßnahmen.<br />

achEinschätzung des Robert-<br />

NKoch-Instituts gehören Impfungen<br />

zu den „wichtigsten und<br />

wirksamsten präventiven Maßnahmen,<br />

die in der Medizin zur<br />

Verfügung stehen“.<br />

Die aktive Impfung ist die gängige<br />

Vorgehensweise, um den<br />

menschlichen Organismus auf<br />

potenzielle Gefahrenherde vorzubereiten.<br />

„Dazu zählen sowohl<br />

Bakterien als auch Viren. Bei der<br />

aktiven Impfung wird unser Immunsystem<br />

zur Bildung einer erregerspezifischen<br />

Immunkompetenz<br />

angeregt,<br />

ohne die Infektionskrankheit<br />

selbst durchmachen<br />

zu müssen angeregt“, erklärt<br />

Dr. Katharina Fastenrath.<br />

Als die Betriebsärztin istsie für die<br />

Belegschaft von drei Krankenhäusernzuständig<br />

und hat schon<br />

sehr viele Impfpässe gesehen.<br />

Ihrer Meinung nach ist es wichtig,<br />

dass es zwischen Patient und<br />

Hausarzt mindestens ein Gespräch<br />

gibt, in dem es um das<br />

Impfen geht. „Am besten ist es,<br />

wenn der Impfpass beim nächsten<br />

Hausarztbesuch mitgenommen<br />

und die letzten Impfungen<br />

sowie der eventuelle Nachimpfungen<br />

besprochen <strong>werden</strong> können“,<br />

so die Ärztin.<br />

Denn moderne Impfstoffesind<br />

zwar gut verträglich und nur selten<br />

kommt es zu unerwünschten<br />

Nebenwirkungen. Dochnachder<br />

Grundimmunisierung sind für<br />

die langfristige Erhaltungder Immunität<br />

gegen die meisten Erreger<br />

regelmäßige Auffrischimpfungennotwendig.<br />

Die Zeitkorridore<br />

zwischen den Auffrischungen<br />

variieren jedoch.<br />

Bei Personen, die<br />

gegen Masern, Mumps<br />

und Röteln geimpft<br />

wurden, fanden sichzum<br />

größten Teil auch nach 20<br />

Jahren ausreichend viele<br />

Antikörper im Blut. Andere<br />

Impfstoffe, wie beispielsweise<br />

der gegen Keuchhusten,<br />

benötigen nach aktueller<br />

Empfehlung alle zehn Jahre<br />

eine Auffrischimpfung.<br />

„Gerade der Keuchhusten<br />

wird meiner Erfahrung<br />

nach zuwenige Bedeutung<br />

beim Impfen zugemessen“,<br />

erklärt Fastenrath. Anders<br />

sieht es dagegen bei der Impfung<br />

gegen Grippe aus.<br />

www.patientenberatung-wl.de<br />

Foto: Thomas Siepmann/pixelio.de<br />

Clemenshospital und Raphaelsklinik: Gemeinsam stark für Ihre <strong>Gesund</strong>heit!<br />

Die Kliniken des Clemenshospitals:<br />

•Anästhesiologie und operative Intensivmedizin<br />

•Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie<br />

•Frauenklinik (Gynäkologie und Geburtshilfe)<br />

•Innere Medizin I(allgemeine Innere Medizin)<br />

•Innere Medizin II(Pneumologie)<br />

•Innere Medizin III (Hämatologie und Onkologie)<br />

•Kinder- und Jugendmedizin mit Kinderintensivstation<br />

•Neurochirurgie mit Department ZNS<br />

(neurochirurgisch-neurotraumatologische Frührehabilitation)<br />

•Radiologie und Strahlentherapie<br />

•Thoraxchirurgie<br />

•Unfallchirurgie, Orthopädie, Handchirurgie und Sportmedizin<br />

Die zertifizierten Zentren:<br />

•Brustzentrum Münsterland<br />

•Darmzentrum Münster-Münsterland<br />

•Lungenkrebszentrum Münster<br />

•Regionales Traumazentrum<br />

Die Kliniken der Raphaelsklinik:<br />

•Anästhesie und operative Intensivmedizin<br />

•Allgemein- und Viszeralchirurgie mit der Sektion Proktologie<br />

•Unfall- und Orthopädische Chirurgie<br />

•Innere Medizin I(allgemeine Innere Medizin)<br />

•Innere Medizin II(Gastroenterologie)<br />

•Innere Medizin III (Hämatologie und Onkologie)<br />

•Radiologie und Nuklearmedizin<br />

•Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Belegabteilung)<br />

•Neurologie (Belegabteilung)<br />

•Urologie (Belegabteilung)<br />

•Zentrale interdisziplinäre Aufnahme (ZiA)<br />

Die zertifizierten Zentren:<br />

•Darmkrebszentrum Raphaelsklinik<br />

•Pankreaszentrum Raphaelsklinik<br />

•Schilddrüsenzentrum Münster<br />

•Chest Pain Unit<br />

•Regionales Traumazentrum<br />

Clemenshospital Münster<br />

Düesbergweg 124, 48153 Münster<br />

Telefon 0251.976-0<br />

Telefax 0251.976-4440<br />

info@clemenshospital.de | www.clemenshospital.de<br />

Raphaelsklinik Münster<br />

Loerstraße 23, 48143 Münster<br />

Telefon 0251.5007-0<br />

Telefax 0251.5007-2264<br />

info@raphaelsklinik.de | www.raphaelsklinik.de


4<br />

<br />

<br />

Foto: Jetti Kuhlemann/pixelio.de<br />

Schwächen<br />

akzeptieren<br />

Im Krankheitsfall<br />

Selbstheilungskräfte<br />

nutzen und fördern<br />

Von Sebastian<br />

Rohling<br />

Schwächen akzeptieren<br />

und<br />

dem Körper<br />

Chance auf<br />

Selbstheilung zugestehen<br />

Die Nase<br />

läuft,die Körpertemperatur<br />

ist leicht erhöht und<br />

der Kreislauf ist imKeller.<br />

iele Menschen greifen<br />

Vdann schnell zu einer<br />

Tablette und wollen so dafür<br />

sorgen, dass sie auch weiterhin<br />

„funktionieren“. Doch<br />

da viele Mittel primär nur die<br />

Symptome behandeln, bekommt<br />

der Körper so keine<br />

Chance sich wirklich zugenerieren<br />

und zu erholen.<br />

Wiewichtig es ist, dass der<br />

Körper eine Chance zur<br />

Selbstgenesung erhält, hat<br />

unter anderem der homöopathische<br />

Arzt Wilhelm<br />

Heinrich Schüßler erkannt.<br />

„Schüßler-Salze sind alternativmedizinische<br />

Präparate<br />

von Mineralsalzen in<br />

homöopathischer Dosierung,<br />

sogenannter Potenzierung.<br />

Die Therapie basiert<br />

auf der Annahme, Krankheiten<br />

entstünden allgemein<br />

durch Störungen des Mine-<br />

ralhaus-<br />

halts der Körperzellen<br />

und könnten<br />

durch homöopathische<br />

Gaben von Mineralien geheilt<br />

<strong>werden</strong>“, erklärt die<br />

Heilpraktikerin Annegret<br />

Ischler. Die Salze unterstützen<br />

dann den Körper, damit<br />

dieser, zum Beispiel Eisen,<br />

besser im Körper einlagern<br />

kann.<br />

Die Salze selbst sind in<br />

Apotheken frei erhältlich, lediglich<br />

die Dosierung sollte<br />

erlernt <strong>werden</strong>, da sich ansonsten<br />

die gewünschten Effekte<br />

nicht einstellen.<br />

Die ausgebildete Homöopathin<br />

und Dozentinerklärt<br />

den Ansatz der Salze: „Da jedes<br />

Salz eine bestimmte<br />

Funktion im Stoffwechsel<br />

wahrnimmt, kann man seine<br />

Mangelzustände an bestimmten<br />

Zeichen wie Haut-<br />

beschaf-<br />

fenheit, Absonderungen<br />

oder Ausschläge<br />

erkennen. Mit Hilfe<br />

dieser Zeichen lassen sich<br />

dann entsprechende Mineralsalze-<br />

Mangel-Diagnosen<br />

erstellen.“<br />

Menschen, die auf die<br />

Schüßler-Salze vertrauen,<br />

können dabei auf elf Mineralstoffverbindungen<br />

zurückgreifen.<br />

Diese seien die<br />

besten. Allerdings gibt es<br />

noch weitere Stoffe, die von<br />

Schüßlers Nachfolgern entwickelt<br />

worden sind. Aus<br />

ihrer langjährigen Erfahrung<br />

weiß sie, dass die Salze für jeden<br />

geeignet sind. „Gerade<br />

die Nummer drei und vier<br />

bei akuten Erkrankungen sowie<br />

die ,heiße‘ sieben bei<br />

krampfartigenBesch<strong>werden</strong>.<br />

Da hat man schnelleine Linderung.“<br />

Nur die Salze einzunehmen<br />

istaber zu kurz gedacht.<br />

Vielmehr<br />

geht es auch umdie<br />

Einstellung der Menschen.<br />

Denn eine Therapie mit<br />

Schüßler-Salzen benötigt<br />

Zeit. „Der Körper erhältHilfe<br />

zur Selbsthilfe. Das geht aber<br />

nicht von heute auf Morgen“,<br />

erklärt Ischler. Ihrer<br />

Meinung nach, haben viele<br />

Menschen verlernt, auf<br />

ihren Körper zu achten und<br />

zu hören. So können die biochemischen<br />

Mittel, die<br />

Schüßler-Salze sind, zwar<br />

den Körper bei seiner Heilung<br />

unterstützen, aber der<br />

Mensch muss auch seinen<br />

Anteil an dem Prozess haben.<br />

Eine Wärmflasche an<br />

den Nieren oder mit Kamille<br />

inhalieren sind nur zwei von<br />

zahllosen Möglichkeiten, die<br />

Kind mit Katzenbiss ist ein Fall für den Arzt<br />

Sehr viel höheres Entzündungsrisiko als nach einem Hundebiss<br />

irdein Kind voneiner Katze ge-<br />

ist die Wunde ein Fall<br />

Wbissen,<br />

für den Arzt. Denn die spitzenZähne<br />

des Tieres können sichsehr tief in das<br />

Gewebe eingraben und dort über<br />

den Speichel Krankheitserreger hinterlassen.<br />

Darauf weistder Berufsverband<br />

der Kinder- und Jugendärzte<br />

(BVKJ) in Köln hin. Die Verletzung<br />

sollte fachmännisch gesäubert <strong>werden</strong>,<br />

um eine Infektion zu verhindern.<br />

Der Arzt sollte anhand des<br />

Impfpasses auch überprüfen, ob das<br />

Kind noch ausreichend vor Wundstarrkrampf<br />

(Tetanus) geschützt ist.<br />

Der Verband rätEltern, die Wunde<br />

zunächst zu reinigen und dann<br />

eine sterile Mullkompresse darüberzulegen,<br />

bevor sie sich auf<br />

den Weg zum Arzt machen.<br />

Während sich Hundebisswunden<br />

nur in rund 4Prozent<br />

der Fälle entzünden,<br />

kommt das bei bis zu 40<br />

Prozent der Katzenbisse<br />

vor. (dpa)<br />

Foto: Lisa Spreckelmeyer/pixelio.de<br />

dem<br />

Körper<br />

gut tun<br />

und in seinem<br />

Genesungsprozess<br />

unterstützen.<br />

Ischler verweist<br />

darauf, dass<br />

bei Akutkrankheiten<br />

aber jeder seinen<br />

Arzt oder Heilpraktiker<br />

aufsuchen<br />

sollte. „Man kann wunderbar<br />

auch akut mit den<br />

Salzen arbeiten. Grundsätzlichsage<br />

ichaber immer:Abklären<br />

beim Arzt, es könnte<br />

ja sein, dass etwas Böses dahintersteckt.<br />

Das bedeutet<br />

zwar nicht zwangsläufig,<br />

dass chemische Mittel eingenommen<br />

<strong>werden</strong> sollten.<br />

Aber eine umfassende Diagnose<br />

istschon wichtig.“ Alles<br />

andere sei aber in der Regel<br />

auch homöopathisch zubehandeln.<br />

„Ich sehe die Naturheilkunde<br />

und Homöopathie<br />

als Komplementärmedizin<br />

zur Schulmedizin.<br />

Und ich bin der Meinung,<br />

wenn mehr Menschen sich<br />

naturheilkundlich behandeln<br />

würden und nur in Notfällen<br />

mit chemischen Mitteln,<br />

wären sie auch gesünder“,<br />

schließt Ischler ab.<br />

Auf Zinkzufuhr<br />

achten<br />

er sich fleischfrei er-<br />

regelmäßig<br />

Wnährt,sollte<br />

Haferflocken, Paranüsse und<br />

Linsen essen. Solässt sich sicherstellen,<br />

dass der Körper<br />

ausreichend Zink bekommt.<br />

Schon200 Gramm Linsenin<br />

einer Suppe deckennachAngaben<br />

des Vegetarierbundes<br />

Deutschland die empfohlene<br />

Tagesdosis. Diese liegt bei sieben<br />

bis zehn Milligramm<br />

Zink am Tag. Zink liefern<br />

auchKürbiskerne, mit denen<br />

zumBeispielein grüner Salat<br />

garniert wird. (dpa)


5<br />

Ein Stück<br />

Lebensqualität<br />

Kein Problem: Sport treiben mit Diabetes<br />

Von Florian Levenig<br />

Als Günter Poggemann Anfang<br />

der 80er Jahre den Entschluss<br />

fasste, Ausdauersportler<br />

zu <strong>werden</strong>, da rieten<br />

ihm die Ärzte dringend davon<br />

ab. Der Grund: Poggemann<br />

ist Diabetiker. „Heute“,<br />

schmunzelt er, „kann<br />

man mit diesem Handicap<br />

gar Olympiasieger <strong>werden</strong>.“<br />

MÜNSTER. Tatsache: Matthias<br />

Steiner,der 2008 in Peking<br />

Gold im Gewichtheben<br />

gewann, hat dasselbe<br />

Leiden wie Poggemann.<br />

Dass Promis wie Steiner, Ex-<br />

Fußball-Profi Dimo Wache<br />

oder 200-Meter-Ass Daniel<br />

Schnelting allesamt Diabetes-Botschafter<br />

sind, sei der<br />

Sache enorm zuträglich:<br />

„Die Leute merken, dass sie<br />

trotz ihrer Krankheit nicht<br />

auf Sport und damit ein gutes<br />

StückLebensqualität verzichten<br />

müssen.“<br />

Überhaupt seien Begriffe<br />

wie Krankheit, Handicap<br />

oder Leiden in dem Zusammenhang<br />

irreführend:<br />

„Wenn man sich angewisse<br />

Regeln hält, kann man als<br />

Diabetiker Sporttreiben wie<br />

jeder andere.“ 60 Marathonläufe<br />

hat der Gronauer bis<br />

dato bestritten. Und sobald<br />

seine Sehnenverletzung abgeklungen<br />

sei, werde er<br />

wohl wieder die Laufschuhe<br />

schnüren. Bis dahin muss er<br />

sich mit Schwimmen und<br />

Radfahren begnügen.<br />

Besonders reizen würde<br />

ihn ein neuerlicher Start<br />

Läuftund läuft und läuft:GünterPoggemann. 60 Marathons hatder Diabetiker bis heute bestritten.<br />

beim Münster-Marathon<br />

(14. September), wegen der<br />

besonderen Stimmung entlang<br />

der Strecke auch „Lauf<br />

der Emotionen“ genannt.<br />

Zumal dort die Läufer optimal<br />

betreut würden. Ein Mediziner-Team<br />

stehe an drei<br />

Kontrollpunkten sowie im<br />

Start-/Zielbereich bereit.<br />

Messe den Blutzucker, verabreiche<br />

bei Bedarf Insulin<br />

(„kommt aber bei Typ-1-<br />

Diabetikernselten vor“), ein<br />

Power-Gel oder eine Banane:<br />

„Hauptsache Kohlenhydrate.“<br />

Und im Zweifel<br />

„lieber zu viel essen als zu<br />

wenig“.<br />

Mehr Infos, auch zur Teilnahme<br />

am eigentlichlängst<br />

ausgebuchten Staffellauf,<br />

gibt’s auf der Veranstalter-<br />

Homepage (www.volks<br />

bank-muenster-marat<br />

hon.de; Menüpunkt:Diabetikerbetreuung).<br />

www.wir-sind-ihre-apotheken.de<br />

Wir sind inIhrer Nähe und haben die<br />

meisten Arzneimittel immer vorrätig. Falls<br />

wir doch mal etwas bestellen müssen:<br />

In wenigen Stunden ist alles da. Das<br />

soll uns mal einer nachmachen.<br />

WIR SIND...<br />

schneller als das Internet.


6<br />

<br />

<br />

Es beginnt mit einem Kribbeln<br />

Herpesviren sind ansteckend und unangenehm –aber nicht gefährlich<br />

Von Sebastian Rohling<br />

Klein und gemein: Kaiser Tiberius<br />

ließ wegen dieser Viruskrankheit<br />

sogar das Küssen<br />

bei öffentlichen Zeremonien<br />

verbieten. Denn Herpes<br />

überträgt sich durch direkten<br />

Körperkontakt.<br />

er Mediziner unterschei-<br />

zwischen zwei ver-<br />

Ddet<br />

schiedenen Virusspezies, die<br />

sich hinsichtlich ihrer<br />

Krankheitsbilder und der Lokalisation<br />

geringfügig unterscheiden.<br />

Eines haben aber<br />

beide gemeinsam: Kein<br />

Mensch kommt mit diesem<br />

Erreger zur Welt. Auch wenn<br />

sich dieses Vorurteil hartnäckig<br />

hält. „Die Erkrankung<br />

hat nichts mit der Genetik zu<br />

tun“, beruhigt Dr.Elmar Ehring.<br />

„Was allerdings<br />

stimmt, istdie Tatsache, dass<br />

wenn jemand einmal Herpes<br />

hatte, dann<br />

kann er<br />

diesen<br />

immer wieder bekommen“,<br />

ergänzt der Dermatologe.<br />

Die unangenehmen Bläschen<br />

würden in der Regel<br />

immer an derselben Stelle<br />

auftreten. Eine vollständige<br />

Heilung sei derzeit nicht<br />

möglich, da sich die Viren<br />

auf Nervenknoten zurückziehen<br />

und sich so dem<br />

Wirkstoff entziehen würden.<br />

Der Krankheitsverlauf ist<br />

fast immer identisch –egal<br />

ob es sich um Lippenbläschen,<br />

Genitalherpes oder<br />

andere Stellen am Körper<br />

handelt. Es beginnt mit<br />

einem Kribbeln an der Stelle,<br />

an der in Kürze die Bläschen<br />

sein <strong>werden</strong>. „Oftmals ist<br />

eine Schwächung des Immunsystems<br />

vorausgegangen.<br />

Krankheiten, physischer<br />

oder psychischer<br />

Stress. Insbesondere bei Lippenherpes<br />

kann auch eine<br />

intensive Sonnenbestrahlung<br />

und hohe UV-Belastung<br />

den Ausbruch<br />

begünstigen.<br />

Davonsind<br />

besonders disponierte<br />

Menschen,<br />

die sich im<br />

Hochgebirge<br />

aufhalten,<br />

betroffen“, so<br />

Ehring. Umgangssprachlich<br />

werde dann<br />

von Gletscherbrand<br />

gesprochen.<br />

Hat das Kribbeln<br />

Ein intaktes Immunsystem und regelmäßige Hygiene ist die beste Waffegegen Herpes, der<br />

nicht nur Lippen (Bilder) befällt.<br />

Fotos: Jojo/wikimedia.org, Metju12/wikimedia.org<br />

erstmal begonnen, muss<br />

umgehend gehandelt <strong>werden</strong>.<br />

„Am besten man hat<br />

eine entsprechende Salbe zu<br />

Hause vorrätig und kann sofort<br />

mit der Behandlung beginnen“,<br />

empfiehlt der Dermatologe.<br />

Denn wenn jemand<br />

das Kribbeln morgens<br />

um sechs beim Aufwachen<br />

spüren würde und erst später<br />

ein Medikament kauft, könne<br />

ein Ausbruchnicht mehr<br />

verhindert <strong>werden</strong>.<br />

Betroffene, die regelmäßig<br />

im Jahr mit dem Herpesvirus<br />

zu kämpfen haben, können<br />

auch mit einer Langzeittherapie<br />

gegen den Virus angehen.<br />

„Eine totale Heilung<br />

Badewanneneinstieg - Ihre alte Badewanne bleibt und bekommt eine Einstiegstür<br />

Vorher<br />

Nachher<br />

Vorteile für Sie:<br />

•erleichtert ihrenAlltag<br />

•komfortables Ein- und<br />

Aussteigen<br />

•nur 1Tag Umbauzeit<br />

•100% wasserdicht<br />

•5Jahre Garantie<br />

•Sicherheit und Qualität<br />

seit 2005<br />

•geprüft durch TÜV-<br />

Austria<br />

HaDi -FoppeGmbH&Co.KG<br />

Mecklenbecker Straße 387<br />

48163 Münster<br />

www.MagicBad.de info@hadi-foppe.de Tel.: 0251-3906175 www.HaDi-Foppe.de<br />

gibt es nicht, aber die Abstände<br />

zwischen den Krankheitsausbrüchen<br />

<strong>werden</strong> viel<br />

größer. Das ist für die meisten<br />

Betroffenen dann schon<br />

ein großes Plus an Lebensqualität.“<br />

Einer der wichtigsten<br />

Wirkstoffe imKampf gegen<br />

Herpes, sowohl kurzfristig<br />

als auch bei einer Langzeittherapie,<br />

ist Aciclovir. Auch<br />

eine Reihe von Hausmitteln<br />

soll es geben, allerdings gibt<br />

es keine wissenschaftlichen<br />

Beweise für einen positiven<br />

Effekt von zum Beispiel<br />

Zahnpasta, Honig oder Melissengeist.Wichtig<br />

sei in jedem<br />

Fall, dass die Bläschen<br />

Foto: Bernd Kasper/pixelio.de<br />

Auch das Gehirn ist inGefahr<br />

nicht aufgestochen <strong>werden</strong>.<br />

Da die Flüssigkeit lediglich<br />

ein Symptom der Erkrankung<br />

ist, wird die Heilung<br />

dadurch nicht beschleunigt<br />

und zudem die Ansteckungsgefahr<br />

vergrößert.<br />

„Eine andere Möglichkeit<br />

der Behandlung ist die mit<br />

einem Hitzestift“, so der Mediziner.<br />

Dieser erzeugt eine<br />

Temperatur von knapp über<br />

50 Grad Celsius. Da Herpesviren<br />

aber ab 50 Grad Celsius<br />

nicht mehr hitzebeständig<br />

sind, sterben die Viren ab.<br />

Ein weiterer Vorteil dieser<br />

Hitzestifte: Die Wärme regt<br />

die Aktivierung der Selbstheilungskräfte<br />

im Körper an.<br />

Wut geht<br />

aufs Herz<br />

oftwütendwird, ris-<br />

seine <strong>Gesund</strong>-<br />

Wkiert<br />

heit. Denn die intensiven<br />

Emotionen erhöhen schnell<br />

Herzfrequenz und Blutdruck.<br />

Zugleich verengen<br />

sich die Gefäße, und das<br />

Blut verdickt sich. Darauf<br />

weist der Bundesverband<br />

Niedergelassener Kardiologen<br />

hin.Das kann dazu führen,<br />

dass sich ein Blutpfropfen<br />

bildet, der einen Herzoder<br />

Hirninfarkt auslöst,<br />

weil er eine Ader verstopft.<br />

Cholerisch veranlagte Menschen<br />

machen daher am<br />

besten Entspannungsübungen<br />

und Sport. Medikamente<br />

wie Beta-Blockeroder Anti-Depressiva<br />

sollten stets<br />

das letzte Mittel sein. (dpa)


7<br />

Es gibt keine<br />

Wundermittel<br />

Vorsicht bei Kaffeefahrt-Abzocke<br />

Gabriele Regina Overwiening,<br />

Präsidentin der Apothekerkammer<br />

Westfalen-Lippe<br />

warnt vor den Aktivitäten<br />

dubioser Geschäftemacher<br />

bei sogenannten„Kaffeefahrten.<br />

ei den vermeintlichen<br />

BMedizinern und Wissenschaftlern,<br />

die angeblich<br />

Wundermittel gegen Krebs<br />

oder Multiple Sklerose entwickelt<br />

haben oder Wirkstoffe<br />

präsentieren, die den<br />

Alterungsprozess aufhalten,<br />

handele es sich ausnahmslos<br />

um Scharlatane. Gleiches<br />

gelte für Veranstaltungen,<br />

bei denen sogenannte<br />

Anti-Elektrosmogdecken zu<br />

Preisen bis zu 2000 Euroangeboten<br />

<strong>werden</strong>. Apothekerin<br />

Overwiening appelliert<br />

an den gesunden Menschenverstand:<br />

„Wenn es<br />

tatsächlich Wundermittel<br />

gegen Krebs gäbe, dann würden<br />

nicht jedes Jahr viele<br />

Tausend Bürger hieran erkranken.“<br />

Besonders perfide: „Manche<br />

Präparate, die beispielsweise<br />

nur aus Traubenzucker<br />

bestehen, <strong>werden</strong> sogar<br />

mit einem utopischen Preis<br />

vonmehreren Tausend Euro<br />

offiziell angeboten und tauchen<br />

in Bestelllisten für<br />

Apotheken auf – nur dass<br />

natürlich niemand nach<br />

Traubenzucker ohne Wirkung<br />

für 2000 Euro<br />

fragt und diese<br />

Mittel auch nie<br />

in einer Apotheke<br />

verkauft<br />

würden“, erklärt Apothekerin<br />

Gabriele Regina Overwiening.<br />

In Verkaufsveranstaltungenwirddann<br />

dieses<br />

Mittel für den „Spottpreis“<br />

von 1300 Euro angeboten –<br />

mit Verweis auf den fiktiven<br />

Apothekenverkaufspreis,<br />

der jedochnochnie bezahlt<br />

wurde. „Der Tatsächliche,<br />

realistische Preis würde übrigens<br />

bei zehn Euroliegen –<br />

wobei die aufwendige Verpackung<br />

das Teuerste ist.“<br />

„Die rhetorischbesonders<br />

geschulten Verkäufer nutzen<br />

sehr geschickt die Sorgen<br />

gerade der älteren Menschen<br />

um ihre <strong>Gesund</strong>heit<br />

aus“, so Overwiening. Doch<br />

damit bewegen sie sich auf<br />

rechtlichdünnem Eis: Denn<br />

Verkäufer, die auf Kaffeefahrten<br />

Produkte wie Heilmittel<br />

oder Rheumadecken<br />

anbieten und gleichzeitig<br />

auf deren heilende oder<br />

schmerzlindernde Wirkung<br />

hinweisen, verstoßen gegen<br />

das Heilmittelwerbegesetz.<br />

„Kommt daraufhin ein Vertrag<br />

zustande, ist erunwirksam,<br />

und der Käufer muss<br />

den Kaufpreis nicht bezahlen“,<br />

erläutertGabriele Regina<br />

Overwiening. „Hat er bereits<br />

gezahlt, kann er das<br />

Geld zurückverlangen. Allerdings<br />

muss er dann im<br />

Zweifelsfall<br />

Gesetzesverstoß<br />

nachweisen.“<br />

(pt)<br />

den<br />

Frau Dr.SabineAlthoffbietet Behandlungen unter Lachgassedierung an<br />

Endlich gibt es auch in Münster für<br />

ängstliche Patienten eine gute Möglichkeit,<br />

ihren nächsten Zahnarztbesuch<br />

ganz entspannt anzugehen. Was in<br />

anderen Ländernbereits gang und gäbe ist,<br />

nämlich Patienten durch Lachgas in einen<br />

Trancezustand zu versetzen, in dem<br />

Schmerzempfinden, Angstzustände und<br />

Würgereize ausgeschaltet sind, wird in<br />

Deutschland bisher nur vereinzelt angeboten.<br />

Dr.Sabine Althoffist von denMöglichkeiten<br />

und Vorteilen dieser Sedierungsmethode<br />

begeistert: „Für viele Angstpatienten bedeutet<br />

bereits eine Vorsorgeuntersuchung<br />

eine extreme Stresssituation. UnsereErfahrungen<br />

haben gezeigt, dass viele dieser Patienten<br />

die Behandlung unter Lachgas als<br />

so problemlos und entspannt empfinden,<br />

dass sie später auch ganz ohne Lachgas<br />

behandelt <strong>werden</strong> können und wollen.“<br />

Bei der Lachgassedierung wirdden Patienten<br />

durch eine Nasenmaske ein Lachgas-<br />

DR.SABINE ALTHOFF<br />

Jetzt angstfreie Behandlung<br />

beim Zahnarzt dank Lachgas!<br />

Anzeige<br />

Sauerstoff-Gemisch zugeführt. Dr. Sabine<br />

Althoffhat sich seit einigen Monaten in Ihrer<br />

Praxis selbst von den Vorteilen überzeugt:<br />

„Das Verfahren ist nebenwirkungsfrei und<br />

sicher. Inunserer Praxis nutzen wir es für<br />

Behandlungen unterschiedlicher Art und<br />

Dauer.“ Die Behandlung von Kindern ist ab<br />

6bis 7Jahren möglich. Im Vergleich zu<br />

anderen Sedierungen können Patienten<br />

bereits wenige Minuten danach die Praxis<br />

selbstständig verlassen und sind wieder<br />

völlig verkehrstüchtig.<br />

Wenn Sie Interesse oder<br />

Fragen haben freuen wir<br />

uns über Ihren Anruf und<br />

vereinbaren gerne einen<br />

Besprechungstermin mit<br />

Ihnen:<br />

Tel: 02 51-559 80<br />

Email: praxis@dr-s-althoff.de<br />

Für Sie in unserer Praxis:<br />

LACHGASBEHANDLUNG<br />

Zahnarztpraxis<br />

Dr. Sabine Althoff<br />

Beelertstiege 5<br />

48143 Münster<br />

zwischen McDonald’s<br />

und NANU-NANA<br />

TEL 02 51–559 80<br />

MAIL praxis@dr-s-althoff.de<br />

WEB www.dr-s-althoff.de<br />

Gerne zeigen wir Ihnen die zahlreichen Vorteile und<br />

Chancen von Behandlungen unter Lachgas.<br />

Selbstverständlich informieren wir Sie auch zu<br />

unseren weiteren Fachgebieten der Implantologie,<br />

Oralchirurgie und Parodontologie.<br />

Auch unsere kleinen Patienten erfahren Verständnis<br />

und fühlen sich gut und geborgen bei uns.<br />

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Email.<br />

Foto: Viktor Mildenberger/pixelio.de


8<br />

<br />

<br />

Kleine<br />

Wunden<br />

ber jede offene Wunde<br />

Ükönnen Bakterien, Virenoder<br />

Pilze in den Körper<br />

gelangen. Daher kann es<br />

nach einem kleinen Schnitt<br />

oder einer Verbrennung zu<br />

gravierenden Folgen wie<br />

einer Blutvergiftung (Sepsis)<br />

kommen. Darauf weist die<br />

Deutsche Interdisziplinäre<br />

Vereinigung für Intensivund<br />

Notfallmedizin hin.<br />

Eine Sepsis kann sich durch<br />

Fieber und Schüttelfrost,<br />

einen schnellen Herzschlag,<br />

allgemeine Schwäche und<br />

Verwirrung bemerkbar machen.<br />

Wer nach einer kleinen<br />

Verletzung an diesen<br />

Symptomen leidet, sollte<br />

schnellstmöglichst einen<br />

Arzt aufsuchen.<br />

Hat sich jemand eine<br />

Schürfwunde zugezogen,<br />

reinigt er die Verletzung am<br />

besten ohne Reiben zunächst<br />

unter fließendem<br />

kalten Wasser. Pusten über<br />

die Wunde istdagegen keine<br />

gute Idee. Denn dadurch<br />

Vorsicht<br />

vor Folgen<br />

von Verletzungen<br />

Foto: Tim Reckmann/pixelio.de<br />

können Bakterien weiter<br />

verteilt <strong>werden</strong>. Auch sollte<br />

nicht mit der Zunge über die<br />

Wunde gegangen <strong>werden</strong>,<br />

rätMonikaNiehaus vomBerufsverband<br />

der Kinder-und<br />

Jugendärzte in Thüringen.<br />

Mit Spucke können zusätzliche<br />

Erreger in die verletzte<br />

Stelle gelangen.<br />

Ausder gesäuberten Wunde<br />

<strong>werden</strong> dann mit sauberen<br />

Händen oder einer Pinzette<br />

Dreckstücke oder kleine<br />

Steinchen geholt. Anschließend<br />

wird desinfiziert.<br />

Von Heilsalben oder<br />

Sprühpflaster rätNiehaus zu<br />

diesem Zeitpunktab. Die betroffene<br />

Stelle <strong>werden</strong> dann<br />

mit einer Mullbinde oder<br />

einem luftdurchlässigen<br />

Pflaster abgedeckt.<br />

Größere Schürfwunden,<br />

etwaüber dem ganzen Bein,<br />

in Augennähe oder wenn<br />

Schmutz und Steinchen<br />

sich nicht ganz entfernen<br />

lassen, sind sofort ein Fall<br />

für den Arzt. (dpa)<br />

Nur so ein Bauchgefühl<br />

Wie Hirn und Verdauungstrakt miteinander kommunizieren<br />

Ob vor Prüfungen, in Stressoder<br />

Angstsituationen:<br />

Wenn sich unangenehme<br />

oder aufregende Dinge<br />

ankündigen, meldet<br />

sich oft unser Darm zu<br />

Wort.<br />

M<br />

it einem flauen<br />

Gefühl oder<br />

Grummeln macht<br />

er sich dann bemerkbar.<br />

„Unser<br />

Darm besitzt ein<br />

sehr komplexes<br />

Nervensystem, das<br />

dem eines Gehirns<br />

ähnelt“, erklärtProfessor<br />

Dr. Dr. Stefan<br />

Hillejan, Phlebologe<br />

und Proktologe<br />

der Praxisklinik für<br />

Venen- und Enddarmerkrankungen<br />

in Hannover. Über<br />

Nervenstränge, die sogenannte<br />

Darm-Hirn-<br />

Achse, kommunizieren<br />

beide Körperregionen ständig<br />

miteinander. Mit seinen<br />

feinfühligen Sensoren<br />

nimmt der Darm mechanische<br />

und chemische Reize<br />

wahr. Dabei ist diese Kommunikationsachse<br />

keine<br />

Einbahnstraße. Neuesten<br />

wissenschaftlichen Erkenntnissen<br />

zufolge sendet<br />

auch unser Verdauungssystem<br />

Signale, die offenbar<br />

Stress und psychische Erkrankungen<br />

auslösen können.<br />

„In der Wand des menschlichen<br />

Darms befinden sich<br />

mehr als 100Millionen Nervenzellen,<br />

die über Nervenstränge<br />

mit dem Kopf verbunden<br />

sind“, beschreibt<br />

Hillejan das<br />

komplexe Organsystem.<br />

Dabei senden<br />

90 Prozent der Nervenverbindungen<br />

Informationen<br />

in Richtung<br />

Gehirnund nur 10<br />

Prozent in Richtung<br />

Darm. Somit steht fest:<br />

Das Verdauungsorgan<br />

übernimmt mehr Aufgaben<br />

als nur die Zerkleinerung<br />

und Ausscheidung<br />

von Nahrungsmitteln.<br />

Während der Stoffwechselaktivität<br />

setzt esetwa<br />

Hormone frei, die Hirn<br />

oder Hirnaktivitäten<br />

beeinflussen. Auch<br />

sendet esSignale, die<br />

wissenschaftlichen<br />

Studien zufolge auf<br />

das sogenannte limbische<br />

System –den für<br />

die Gefühlsbildung<br />

verantwortlichen Hirnbereich–wirken.<br />

Gerät die natürliche<br />

Darmflora–das Zusammenspiel<br />

von mehr als<br />

800 verschiedenen Bakterienarten<br />

–aus dem Gleichgewicht,<br />

kann es hierdurch<br />

zu psychischem Stress<br />

und depressiven<br />

Verstimmungen<br />

kommen.<br />

Bei innerer Unruhe, getrübter<br />

Laune oder unerklärlichen<br />

Angstzuständen sollten<br />

Betroffene immer auch<br />

ihren Darm als Auslöser in<br />

Betracht ziehen. Schon eine<br />

Ernährungsumstellung auf<br />

ballaststoffreiche und<br />

milchsäurebakterienhaltige<br />

Kost kann helfen, die eventuell<br />

aus dem Gleichgewicht<br />

geratene Darmflora und die<br />

dadurch gestörte psychische<br />

Verfassung wieder in<br />

Balance zu bringen. „Bleibt<br />

diese dennoch unverändert<br />

und schließt der Arzt andere<br />

körperliche Ursachen aus,<br />

können vorübergehende<br />

oder chronische Darmerkrankungen<br />

ebenfalls als<br />

Ursache psychischer Belastungen<br />

infrage kommen“,<br />

erklärtder Mediziner.Treten<br />

neben Gefühls- und Stimmungsschwankungen<br />

häufig<br />

Durchfall, Verstopfung<br />

oder Bauchkrämpfe auf, lassen<br />

Betroffene diese Besch<strong>werden</strong><br />

am besten von<br />

einem Spezialisten abklären.<br />

Mit der Behandlung<br />

eventueller Darmkrankheiten<br />

können sich schließlich<br />

auch mentale Verstimmungen<br />

bessern.<br />

(pt)<br />

Fotos: Rainer Sturm/pixelio.de, Dieter Schütz/pixelio.de<br />

Sonderbeilage<br />

<strong>Gesund</strong> <strong>werden</strong> –<br />

<strong>Gesund</strong> <strong>bleiben</strong><br />

Anzeigenschluss<br />

ist Donnerstag, der<br />

30. Oktober 2<strong>01</strong>4<br />

um 12.00 Uhr<br />

Die nächste Ausgabe der<br />

Hallo-Sonderbeilage erscheint<br />

am 9. November 2<strong>01</strong>4.<br />

Sprechen Sie uns an!<br />

Ansprechpartner:<br />

Jens Schneevogt<br />

Telefon02 51/690-96 23<br />

Telefax 02 51/690-9620


Hilfe,wennRheuma dieGelenke zerstört<br />

Rheumaorthopädie im St.Josef-Stift Sendenhorst: Brücke zwischen zwei Spezialdisziplinen<br />

-Anzeige -<br />

DiagnoseRheuma: Dieinternistische<br />

Behandlung<br />

von Rheumapatienten hat<br />

enorme Fortschritte gemacht.<br />

Aber nicht immerist Rheuma<br />

allein mit Medikamenten<br />

oder konservativ-orthopädischen<br />

Therapien behandelbar.<br />

Manchmal sind auch<br />

operative Eingriffe bis hin<br />

zumGelenkersatz notwendig.<br />

Im St.Josef-Stift Sendenhorst<br />

ist eines der bundesweit<br />

ganz wenigen Zentren für<br />

Rheumaorthopädie angesiedelt,<br />

das den Brückenschlag<br />

zwischendiesen zwei Spezialgebieten<br />

der Medizin schafft.<br />

Die Patienten des St. Josef-<br />

Stifts profitieren dabei von<br />

demengen interdisziplinären<br />

Austausch zwischen den<br />

Rheumatologen –einschließlich<br />

der Kinder- und Jugendrheumatologen<br />

– und den<br />

Rheumaorthopäden.<br />

„Im Vordergrund steht immer<br />

die Frage, wieder Patient<br />

alleine seinen Alltag bewältigen<br />

kann“, so Dr. Ludwig<br />

Bause, Chefarzt derKlinik für<br />

Rheumaorthopädie am St.<br />

Josef-Stift. Wenn alle internistisch-rheumatologischen<br />

und konservativ-orthopädischen<br />

Behandlungsmöglichkeiten<br />

ausgeschöpft sind, erfolgt<br />

im nächstenSchritt eine<br />

gründliche Abwägung von<br />

Nutzen undRisikoeiner operativen<br />

Maßnahme.<br />

Der Spezialblick wird dabei<br />

den Bedürfnissen der Rheumatiker<br />

in besonderer Weise<br />

Dr.Ludwig Bause, Chefarzt der Klinik für Rheumaorthopädie<br />

im St. Josef-Stift,imPatientengespräch.<br />

gerecht. „Zum Beispiel sind<br />

Osteoporose und daraus entstehende<br />

Brüche für Rheumapatienten<br />

ein großes Problem.<br />

Viele haben so deformierte<br />

Knochen, dass Standardprothesennicht<br />

passen“,<br />

so Dr. Bause. Mit individuell<br />

angepassten Spezialimplantaten<br />

können multimorbide<br />

Patienten sehr gut versorgt<br />

<strong>werden</strong> –selbst bei der vierten<br />

oder fünften Wechsel-OP.<br />

Unterstützt <strong>werden</strong> Patienten<br />

im St. Josef-Stift durch ein<br />

eng geknüpftes Netz von<br />

Ergo- und Physiotherapeuten,<br />

Psychologen, Sozialdienst<br />

und Orthopädischer<br />

Werkstatt. Seit 2<strong>01</strong>2 gibt es<br />

das stationäre Reha-Zentrum<br />

am St. Josef-Stift, das den<br />

operierten Patienten den unterbrechungsfreien<br />

Wegindie<br />

Anschlussheilbehandlung ermöglicht.<br />

In der Patientenakademie<br />

am St. Josef-Stift Sendenhorst<br />

referiert Dr. Bause am<br />

28. Mai 2<strong>01</strong>4 von 16bis 17.30<br />

Uhr zum Thema „Natürliches<br />

Gelenk stattProthese –Erhalt<br />

betroffener rheumatischer Ge-<br />

95 % empfehlen<br />

St. Josef-Stiftweiter<br />

Das St. Josef-Stift Sendenhorst<br />

hat sich zu einem überregionalen<br />

Kompetenzzentrum<br />

für Orthopädie undRheumatologie<br />

entwickelt. Die Expertise<br />

der hier tätigen Mediziner,<br />

Therapeuten und Pflegekräfte<br />

wurde in zwei großen aktuellen<br />

Patientenbefragungen von<br />

AOK /Barmer GEK und der<br />

Techniker Krankenkasse bestätigt:<br />

95 % der befragten<br />

Patienten des St. Josef-Stifts<br />

würden die Sendenhorster<br />

Fachklinik weiterempfehlen.<br />

(www.weisse-liste.de)<br />

lenke“. Er informiert über<br />

Ursachen rheumatischer Gelenkerkrankungen<br />

sowie vorbeugende<br />

Maßnahmen und<br />

Verhaltensregeln im Alltag.<br />

Eine Anmeldung ist erforderlich<br />

unter 02526 300-6605.<br />

Fachklinik für Orthopädie undRheumatologie<br />

Orthopädisches Kompetenzzentrum<br />

• Klinik für Orthopädie und Traumatologie<br />

• Klinik für Wirbelsäulenchirurgie<br />

• Klinik fürAmbulante Operationen und Sporttraumatologie<br />

Rheumatologisches Kompetenzzentrum Nordwestdeutschland<br />

• Klinik für Rheumatologie<br />

• Klinik für Rheumaorthopädie<br />

• Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie<br />

Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin<br />

Endoprothesenzentrum Münsterland<br />

REHA-ZENTRUM<br />

am St.Josef-Stift Sendenhorst<br />

Rehabilitationsklinik<br />

mit 90 Betten<br />

Medizinische Kompetenz,menschliche Zuwendung und die moderne Ausstattung unserer<br />

Fachklinik bieten Ihnen beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung.<br />

Mit unserem Reha-Zentrum direkt am St.Josef-Stiftermöglichenwir unseren Patienten<br />

zudem einen optimal abgestimmten Übergang in die Anschlussheilbehandlung.<br />

Informieren Sie sich auch im Internet unter www.st-josef-stift.de über unserehohe Fachlichkeit<br />

und unser umfassendes Leistungsspektrum.<br />

Ihre Fragen zur Behandlung im St.Josef-Stift<br />

beantworten wir gerne!<br />

Telefon: 02526 300-300<br />

pm@st-josef-stift.de<br />

St. Josef-Stift Sendenhorst<br />

Westtor 7·48324 Sendenhorst<br />

www.st-josef-stift.de<br />

1 8 8 9 - 2 0 1 4<br />

Menschen sind uns wichtig.


Foto: Rainer Sturm/pixelio.de<br />

10<br />

<br />

<br />

Wenn Wirbel<br />

Morbus Bechterew ist eine<br />

gebogen <strong>werden</strong><br />

chronisch-entzündliche Erkrankung<br />

Von Sebastian Rohling<br />

Die meisten Menschen,<br />

die unter Rückenschmerzen<br />

leiden,<br />

freuen sich, wenn sie<br />

ruhig liegen und<br />

die Muskeln entspannen.<br />

Einige<br />

wenige empfinden<br />

aber genau<br />

das als schmerzfördernd,<br />

da sie<br />

unter der rheumatischen<br />

Krankheit Morbus<br />

Bechterew<br />

leiden.<br />

I m deutschen<br />

Sprachbereich<br />

istdie Krankheitsbezeichnung<br />

Morbus Bechterew<br />

verbreitet (nach dem<br />

russischen Arzt Wladimir<br />

Bechterew). Die internationale<br />

wissenschaftlicheBezeichnung<br />

ist<br />

ankylosierende<br />

Spondylitis“, weiß<br />

Dr. Thomas Rath,<br />

Oberarzt des St.<br />

Franziskus-Hospitals.<br />

Der Krankheitsbeginn<br />

ist praktisch injedem<br />

Alter möglich. „Besonders<br />

häufig erkranken<br />

aber Menschen zwischen<br />

Münster weltweit<br />

Medizinischer Zusammenhang nach Stadt benannt<br />

ass jeder Münsteraner<br />

Dein Stückseiner Heimatstadt<br />

im Herzen mit sich<br />

trägt, ist eine schöne Vorstellung,<br />

aber nur schwer zu<br />

beweisen. Dass jeder<br />

Mensch auf der Welt ein<br />

Stück Münster in seinem<br />

Kopf birgt, ist jedoch seit<br />

Kurzem eine wissenschaftliche<br />

Tatsache.<br />

Neurochirurgen des Clemenshospitals<br />

entdeckten<br />

gemeinsam mit Ärzten des<br />

Stockholmer Karolinska-Instituts<br />

und der Uniklinik Teheran<br />

einen anatomischen<br />

Zusammenhang zwischen<br />

bestimmten Knochenstrukturen<br />

im menschlichen<br />

Schädel und tauften diesen<br />

„Münster Correlation“. Diese<br />

Korrelation beschreibt<br />

einen wichtigen Zusammenhang<br />

zwischen der Lage<br />

bestimmter Schädelknochen,<br />

der bei der Planung<br />

von Operationen an der<br />

Foto: Anagoria/wikimedia.org<br />

Schädelbasis, zum Beispiel<br />

bei einer Tumorerkrankung<br />

im Kleinhirnbrückenwinkel,<br />

von Bedeutung ist.<br />

Schriftlich gratulierte<br />

Oberbürgermeister Markus<br />

Lewe der Chefärztin Professorin<br />

Dr. Uta Schick und<br />

dem Neurochirurgen Ha-<br />

dem 15. und 40. Lebensjahr“,<br />

erklärt der Facharzt<br />

für Innere Medizin und<br />

Rheumatologie die Krankheit.<br />

Die anfänglichen<br />

Schmerzen gehen in der Regel<br />

vomRückenaus und der<br />

Verlauf der Krankheit kann<br />

sehr unterschiedlichsein, so<br />

dass eine frühzeitige Diagnose<br />

erschwert wird. Die<br />

Diagnose wird häufig noch<br />

immer mit einer Verzögerung<br />

von5und mehr Jahren<br />

nach Auftreten der ersten<br />

Symptome gestellt.<br />

Wichtig sei es deswegen,<br />

auf seinen Körper zu hören<br />

und seinem Hausarzt sehr<br />

genau zu beschreiben, wann<br />

sowie in welchen Abständen<br />

die Schmerzen auftreten<br />

und was augenscheinlich<br />

hilft. Denn längst nicht je-<br />

Hilfe zur Selbsthilfe<br />

s gibt die DVMB-<br />

ESelbsthilfegruppe<br />

Münster.Die Treffen in<br />

diesem Jahr sind am 3.<br />

Juli, 4. September, 30. Oktober<br />

und am 18.Dezember<br />

(jeweils donnerstags), in<br />

der Zeit von 18 bis 19.15<br />

Uhr im Empore-Raum des<br />

Hamid Borghei-Razavi (l.) und Prof. Dr. Uta Schick entdecktengemeinsam<br />

mit Kollegen ausSchweden und dem Iran die<br />

„Münster Correlation“.<br />

Foto: CLE_Correlation<br />

mid Borghei-Razavi zu ihrer<br />

Entdeckung: „Auf diese<br />

Weise wird unsere Stadt sicher<br />

insbesondere unter<br />

Medizinern und Wissenschaftlern,<br />

die sich mit<br />

Akustikusneurinomen und<br />

Meningeomen beschäftigen<br />

noch bekannter <strong>werden</strong>“.<br />

der Rückenschmerz ist ein<br />

Zeichen für die Krankheit.<br />

Das Leitsymptom des Morbus<br />

Bechterew ist ein tiefsitzender,<br />

vor allem nachts<br />

auftretender Rückenschmerz,<br />

der sich bei Bewegung<br />

bessert. Die Krankheit<br />

wird leider oft erst sehr spät<br />

erkannt, da die Zeichen<br />

falsch gedeutet wurden.<br />

„Hausärzte behandeln viele<br />

Patienten mit Rückenschmerzen,<br />

da kann nicht in<br />

jedem Fall auch ansehr seltene<br />

Erkrankungen gedacht<br />

<strong>werden</strong>“, ermunter Rath<br />

zum offenen und ehrlichen<br />

Dialog.<br />

Warum jemand an Morbus<br />

Bechterew erkrankt, ist<br />

bislang nicht geklärt. „Es<br />

gibt Faktoren, die darauf<br />

hinweisen, dass es sich um<br />

<strong>Gesund</strong>heitshauses der<br />

Stadt Münster (1. Etage).<br />

Geleitet wird die Gruppe<br />

von Peter de Beyer. Interessierte<br />

erreichen ihn unter<br />

0251 /74821628, E-<br />

Mail: dvmb-muenster@web.de,<br />

Web:<br />

www.dvmb-nrw.de<br />

Die Ursache finden<br />

Besch<strong>werden</strong> protokollieren<br />

er einen empfindli-<br />

Magen hat, soll-<br />

Wchem<br />

te über mehrere Tage hinwegnotieren,<br />

wann er was<br />

genau gegessen hat und<br />

ob er dadurch Besch<strong>werden</strong><br />

hatte. So lasse sich<br />

herausfinden, was der<br />

Verdauung besonders zu<br />

schaffen macht, erläutert<br />

die Deutsche Gesellschaft<br />

für Ernährung (DGE) in<br />

der Broschüre „Leichte<br />

Vollkost“. Außerdem vermerken<br />

Betroffene am besten<br />

besondereEreignisse wie<br />

Stress oder Urlaub.<br />

Auch wenn dadurch einige<br />

Lebensmittel als unbekömmlich<br />

ausgeschlossen<br />

<strong>werden</strong>, sei es wichtig, sich<br />

weiterhin ausgewogenen zu<br />

ernähren, rät die DGE. Wer<br />

zum Beispiel durch Vollkornbrot<br />

mit ganzen Körnern<br />

Magen-Darm-Probleme<br />

bekomme, könne auf<br />

Produkte mit fein geschrotetem<br />

oder fein gemahlenem<br />

eine genetisch determinierte<br />

Erkrankung handelt. Aber<br />

das Merkmal, dass 95 Prozent<br />

der betroffenen tragen,<br />

haben auch zehn Prozent<br />

der gesunden,der nicht erkrankten<br />

Bevölkerung“, so<br />

Rath. Dafür wissen die Experten<br />

umso mehr über die<br />

Behandlungsmöglichkeiten.<br />

Ganz wichtig sind<br />

sportliche Tätigkeiten und<br />

angepasste Krankengymnastik.<br />

InKombination mit<br />

einer medikamentösen Therapie<br />

ermöglicht dies den<br />

Patienten eine „normale“<br />

Teilhabe am Alltag. „In besonders<br />

schweren Fällen<br />

gibt es seit rund zehn Jahren<br />

sogenannte Biologika (TNF-<br />

Blocker), die sehr gute Therapiemöglichkeiten<br />

bilden.<br />

Durch diese neuen Therapieoptionen<br />

isteine Versteifung<br />

der Wirbelsäule (Bambuswirbelsäule)<br />

und damit<br />

möglicherweise notwendige<br />

Operationen zum Glücknur<br />

noch selten“, ergänzt Dr.<br />

Rath.<br />

Morbus Bechterew kann<br />

auch auf die Augen schlagen.<br />

Bei der sogenannten<br />

Regenbogenhautentzündung(Iritis)<br />

sollte immer sofort<br />

ein Augenarzt aufgesucht<br />

<strong>werden</strong>.<br />

Voll<br />

korn<br />

wie Grahambrot<br />

oder Vollkorntoast<br />

ausweichen. Führt frisches<br />

Obst zu Besch<strong>werden</strong>,<br />

nennt die DGE als Alternative<br />

Kompott. WemWeißkohl<br />

nicht bekommt, weiche<br />

möglichstauf andereGemüsearten<br />

wie Brokkoli oder<br />

Möhren aus. (dpa)


11<br />

Allheilmittel ist die<br />

Arzneipflanze des Jahres<br />

Spitzwegerich kann sehr viel<br />

er Spitzwegerich, dieArz-<br />

des Jahres<br />

Dneipflanze<br />

2<strong>01</strong>4,enthält zahlreiche<br />

sekundäre Pflanzenstoffe,<br />

die unter anderem<br />

antibiotisch sind.<br />

Weiter sind Schleimstoffe,<br />

Gerbstoffe und<br />

auch Kieselsäure enthalten.<br />

Spitzwegerich ist ein Allheilmittel:<br />

Er hilft gegen Erkältungenund<br />

Durchfall, bei<br />

Entzündungen der Mundund<br />

Rachenschleimhaut,<br />

bei Hämorrhoiden und<br />

Furunkeln sowie bei Insektenstichen.<br />

Außerdem<br />

dient er der ersten<br />

Wundversorgung.<br />

„Die Schleimstoffein<br />

der Heilpflanze haben<br />

einen reizlindernden<br />

Effekt und<br />

die Gerbstoffe wirken<br />

zusammenziehend“,<br />

erläutertJohannes<br />

Gottfried<br />

Mayervon derUniversität<br />

Würzburg.<br />

Die Arzneipflan-<br />

Foto: Hans Hillewaert/wikimedia.org<br />

Hillewaert/wikimedia.org<br />

ze des Jahres wird seit nunmehr<br />

15 Jahren jährlich<br />

durch deninterdisziplinären<br />

Studienkreis Entwicklungsgeschichte<br />

der Arzneipflanzen<br />

am Institut für Geschichte<br />

der Medizin der UniversitätWürzburg<br />

ausgerufen. Im<br />

vergangenen Jahr war esdie<br />

Große Kapuzinerkresse.<br />

Früher wurde immer<br />

durch den Verband Deutscher<br />

Drogisten (VDD) eine<br />

Arzneipflanzedes Jahres ausgerufen.<br />

(sr/dpa)<br />

<strong>Gesund</strong>(es) Essen<br />

Ernährung kann das Immunsystem stärken<br />

Ein widerstandsfähiges Immunsystem<br />

kann Krankheiten<br />

besser abwehren. Denn<br />

Keime haben erst gar keine<br />

Chance, sich im Körper breitzumachen.<br />

as Immunsystem be-<br />

aus verschiedenen<br />

Dsteht<br />

Zellen und löslichen Faktoren,<br />

die Krankheitserreger<br />

und Tumorzellen abwehren“,<br />

erklärtHajoHaase vom<br />

Institut für Immunologie an<br />

der Uniklinik der RWTH<br />

Aachen. Wenn Krankheitserreger<br />

die natürlichen Barrieren<br />

des Körpers wie Haut<br />

oder Schleimhäute überwinden,<br />

sorgen Immunzellen<br />

dafür, dass sie unschädlich<br />

gemacht <strong>werden</strong> und sich<br />

nicht vermehren.<br />

Dass die Ernährung<br />

eine Wirkung<br />

auf die Abwehrkräfte<br />

hat, ist unstrittig.<br />

„Eindeutig ja,<br />

aber wir wissen noch<br />

nicht wie“, sagt Professor<br />

Stefan Meuer, Direktor des<br />

Instituts für Immunologie<br />

von der Universität Heidelberg.<br />

Im Darm jedes Menschen<br />

gebe es Billionen von<br />

Bakterien, die die Nahrung<br />

verstoffwechseln. Die Zusammensetzung<br />

der Bakterien<br />

– das sogenannte Mikrobiom<br />

– sei aber von<br />

Mensch zu Mensch verschieden.<br />

„Gezielte Veränderungen<br />

durch die Ernährung<br />

lassen sich erst erfassen,<br />

wenn man das Mikrobiom<br />

entschlüsselt hat.“ Das<br />

kann noch ein paar Jahre<br />

dauern. „Derzeit sind die<br />

meisten Geheimtipps<br />

zur<br />

Ernährung reine Spekulation.“<br />

Eine gesunde Ernährung<br />

istdennochwichtig für gute<br />

Abwehrkräfte –nur lässtsich<br />

durch einzelne Lebensmittel<br />

kein gezielter Einfluss<br />

nehmen. Wie der restliche<br />

Körper auch müsse das Abwehrsystem<br />

bestimmte<br />

Nährstoffe bekommen, erläutert<br />

Haase. „Sicher ist,<br />

dass normale Mischkost<br />

einen maximalen Effekt auf<br />

das Immunsystem hat“, sagt<br />

Karsten Krüger vom Institut<br />

für Sportwissenschaftander<br />

Universität Gießen. (dpa)<br />

Foto: W.R.Wagner/pixelio.de<br />

Ganz nah<br />

bei Ihnen.<br />

www.hjk-muenster.de<br />

Nur bei spürbarem Vertrauen erholen sich<br />

Patienten schnell und dauerhaft. Darauf bauen<br />

wir unsere Arbeit auf –heute und in Zukunft.<br />

Herz-Jesu-Krankenhaus<br />

Münster-Hiltrup<br />

Kompetenz und Zuwendung<br />

Akademisches Lehrkrankenhaus der<br />

Westfälischen Wilhelms-Universität Münster


ZAHNIMPLANTATE –<br />

neue Lebensqualität für Prothesenträger<br />

Spezielle schonende Verfahren bei älteren Patienten<br />

-Anzeige -<br />

dr.heuermann<br />

Praxis Dr. Heuermann<br />

Hansaring 17 ·48155 Münster<br />

Telefon: 02 51 -64386<br />

Dr.Max Heuermann,<br />

Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie<br />

Als erfahrener Implantologe in Deutschland kann Dr. Max<br />

Heuermann auf eine Vielzahl von erfolgreichen Operationen<br />

zurückblicken. Den internationalen Titel Master of<br />

Science Implantologie erwarb er nach einem Spezialstudium<br />

von5Semesternals einer der ersten und zugleich jüngten<br />

Implantologen deutschlandweit 2005 –und dies als<br />

weltweite Qualifikation für Implantatspezialisten! Schon<br />

früh spezialisierte sich Dr. Heuermann auf oral-chirurgische<br />

Eingriffe, insbesondere drei-dimensionale Operationsverfahren<br />

und minimal-invasive, computergestützte<br />

Operationsverfahren. Diese Erfahrung macht sich auch<br />

für seine Patienten bezahlt. Geringe Komplikations- und<br />

Infektionsraten sind in der Praxis Dr. Heuermann nicht<br />

die Ausnahme, sondern die Regel. Neben der Erfahrung<br />

ist die Praxis zudem technisch auf dem aktuellsten Stand<br />

(Digitaler Volumentomograph/DVT, Navigationsroboter,<br />

zertifiziertes Implantat-Meisterlabor). Dies erspart dem<br />

Patienten zusätzliche Wege, die Behandlungssicherheit erhöht<br />

sich und das ästhetische Ergebnis wirdperfektioniert.<br />

Aktuelle Studien zur Mundgesundheit in Deutschland<br />

zeigen, dass in der Gruppe der Senioren (65-74 Jahren)<br />

mehr als 20 %zahnlos sind und durchschnittlich in dieser<br />

Gruppe mehr als die Hälfte der Zähne fehlen. Die Folge ist<br />

in der Regel eine Zahnprothese die zu erheblichen Einbußen<br />

der Lebensqualität führt.<br />

Wassind die üblichen Probleme bei Prothesen?<br />

Zuerst führt esinder Regel beim Patienten zu einem<br />

Verlust an Selbstvertrauen, man fühlt sich gealtert und<br />

unsicher in der Gesellschaft, da die Prothese oft nicht sicher<br />

hält. Gerade bei Patienten in der Lebensmitte sind<br />

Prothesen ein regelrechter Schock. Oft verändernProthesen<br />

das Selbstbild negativ, dadie Prothesen voluminöser<br />

gestaltet <strong>werden</strong> müssen um Auflagefläche auf dem zahnlosen<br />

Kieferkamm zu schaffen, wodurch sich jedoch auch<br />

der Kieferknochen weiter abbaut. Dadurch kann auch die<br />

Aussprache beeinträchtigt sein.<br />

Wir wissen heutzutage, dass eine konventionelle Prothese<br />

nur 10 %der ursprünglichen Kaukraft wieder herstellen<br />

kann. Das führt dazu, dass viele Prothesenträger<br />

bestimmte Nahrungsmittel meiden. Dies ist nicht nur<br />

eine Einschränkung der Lebensqualität, sondern kann<br />

auch einen Nährstoffmangel nach sich ziehen. Mit<br />

Implantaten (in Abhängigkeit der Anzahl) kann bis zu<br />

100 %der Kaukraft wieder hergestellt <strong>werden</strong>. Druckstellen,<br />

der Einsatz von Haftmitteln sowie Unterfütterungen<br />

sind Unannehmlichkeiten, die das Leben mit Prothesen<br />

belasten können.<br />

Wie können Zahnimplantate helfen?<br />

Mit dem Einsatz der Zahnimplantate haben sich die<br />

zahnärztlichen Therapiemöglichkeiten grundlegend<br />

verändert. Als künstliche Wurzeln ermöglichen sie einen<br />

stabil gelagerten Zahnersatz, verbessern so die Kaufunktion<br />

und Ästhetik. Sie geben ein sicheres Gefühl,<br />

verhindern den Knochenabbau des Kiefers, ermöglichen<br />

eine ungehinderte Sprache und einen gesteigerten<br />

Zahn-Komfort. Implantatträger können in feste Speisen<br />

wie beispielsweise Äpfel oder Schwarzbrot wie mit den<br />

eigenen Zähnen hinein beißen und auch beim Sprechen,<br />

Lachen oder Küssen gibt es keine Einschränkungen.<br />

All dies führtzueiner wesentlichen Steigerung des Selbstbildes<br />

und des Selbstvertrauens und erhöht letztlich die<br />

Lebensqualität. Ganz nebenbei gehört die Implantologie<br />

zu den erfolgreichsten zahnmedizinischen Therapien!<br />

Sind Implantate bei älteren Patienten sinnvoll?<br />

Diese Frage kommt in der Beratung sehr häufig auf und<br />

sie zeigt, dass viele Patienten hier nicht gut über die<br />

heutigen Möglichkeiten aufgeklärtsind.<br />

Richtig ist, es ist kein unabwendbares Schicksal, dass man<br />

im Alter mit Prothesen leben muss.Gerade bei Prothesenträgern<br />

ist die Steigerung an Lebensqualität mit Implantaten<br />

am größten und durch die neueren zahnmedizinischen,<br />

technischen und operativen Möglichkeiten sehr<br />

schonend und effizient möglich.<br />

Oftmals wird dem Patienten mitgeteilt, „bei Ihnen sind<br />

keine Implantate mehr möglich“, oder „es ist kein Knochen<br />

mehr vorhanden“. Doch gerade hier haben sich<br />

die Möglichkeiten durch exakte 3D-Planung und die<br />

schonenden Techniken des Knochenaufbaus enorm<br />

verbessert, so dass es heutzutage fast immer möglich<br />

ist, Implantate erfolgreich einzusetzen. Sicherlich muss<br />

vor dem Einsatz von Zahnimplantaten insbesondere bei<br />

älteren Patienten, die allgemeinmedizinische Verfassung<br />

geprüft <strong>werden</strong> –esgibt jedoch heutzutage nur noch sehr<br />

wenige absolute Kontraindikationen für Zahnimplantate.<br />

Ist dasSetzen von Implantaten sehr schmerzhaft?<br />

Nein, das mikrochirurgische Einbringen<br />

der Implantate auf der Grundlage<br />

von aktuellen 3D-Bilddaten kann als<br />

sehr schonend betrachtet <strong>werden</strong>. Hier<br />

verfügen wir in der Praxis über die neueste<br />

Technik, der digitalen Volumen<br />

Tomographie, mit der wir den gesamten<br />

Kieferbereich dreidimensional darstellen<br />

und exakt planen können. Dies verringert<br />

die üblichen Risiken und Komplikationen<br />

und ist für uns Standard.<br />

Der Eingriff selbst ist in der Regel nicht<br />

größer als bei einer Zahnentfernung<br />

und die Schmerzen <strong>werden</strong> von unseren<br />

Patienten als sehr gering beschrieben.<br />

Wichtig ist hier, die richtige Technik anzuwenden,<br />

die schnell und sicher zum<br />

Erfolg führt. In der Regel führen wir die<br />

Eingriffe in lokaler Anästhesie durch,<br />

auf Wunsch jedoch auch im Dämmerschlaf oder in einer<br />

Vollnarkose.<br />

DieEinheilzeit von3-5 Monaten überbrücken wir oftmals<br />

mit sogenannten Hilfsimplantaten, die soforteine stabile<br />

Prothesenlagerung ermöglichen.<br />

Ist die gesamte Behandlung sehr langwierig?<br />

Unser gesamtes Behandlungskonzept ist so für den Patientenkonzipiert,dasswirvonA-ZallesauseinerHandanbieten<br />

können, was in dieser Artund Weise sehr selten ist. So können<br />

wir viele Behandlungsschritte beschleunigen und so<br />

schnell<br />

und<br />

sicher<br />

zum Ziel<br />

gelangen.<br />

Durchunser<br />

eigenes<br />

zertifiziertes<br />

Meisterlabor<br />

für Implantattprothetik<br />

sind wir gerade<br />

bei älteren Patienten<br />

sehr bemüht, in<br />

nur wenigen Terminen<br />

hochwertigsten<br />

Zahnersatz<br />

auf Implantaten zu fertigen, so dass auch ältere Patienten<br />

schnell wieder neue Lebensqualität erlangen. Wie groß<br />

diese ist, sehen wir regelmäßig in der Praxis, wenn ein<br />

Patient in einem Kiefer mit Zahnimplantaten versorgt ist<br />

und es nicht lange dauert, bis auch der andere Kiefer mit<br />

Implantaten versorgt <strong>werden</strong> soll. –Eslohnt sich!<br />

Wie lange haltenImplantate?<br />

Implantate sind in jedem Falle eine gute Investition,<br />

denn die aktuellen Studien zeigen Erfolgsraten von<br />

95 %über 10 Jahre. Dennoch erfordernImplantate eine regelmäßige<br />

fachmännische Kontrolle,Reinigung und Pflege<br />

–sowie bei den eigenen Zähnen.<br />

Dr.Heuermann’s Checkliste für langfristig<br />

erfolgreichen Zahnersatz mit Implantaten<br />

Implantate sind ein äußerst sicherer und effektiver Zahnersatz<br />

–Studien bestätigen Erfolgsraten von über 96%<br />

über einen Zeitraum von 10Jahren –wenn diese denn<br />

fachmännisch eingebracht <strong>werden</strong>. Dr. Heuermann beschäftigt<br />

sich intensiv mit Zahnimplantaten und verfügt<br />

als einer der jüngsten und ersten Spezialisten über den<br />

Master of Science Implantologie, die höchste Qualifikation<br />

auf dem Gebiet. Zur Qualitätssicherung halten wir<br />

uns an ein klares,ganzheitliches Protokoll.<br />

1. Ganzheitlicher Behandlungsansatz –<br />

keine Entzündungen im Mund (Zähne/Knochen)<br />

2. Individuelle Besprechung des Zahnersatzes (Patient,<br />

Zahntechnikermeister und Implantologe)<br />

3. Exakte und verantwortungsvolle 3D-Implantat-<br />

Planung, um den vorhandenen Knochen optimal<br />

zu nutzen<br />

4. Möglichst schonende navigierte 3D-Implantation<br />

(ohne Knochenaufbau, ohne Skalpell und Schnitte)<br />

5. Belastungsfreie Einheilung der Implantate durch<br />

festen Übergangs-Zahnersatz<br />

6. Kompetenz =Qualifikation vonZahnarzt/<br />

Implantologe und Zahntechnikermeister<br />

7. Alles aus einer Hand (Zahnimplantat,<br />

Zahnersatz, Zahntechnik)<br />

8. Hochwertiger Zahnersatz durch speziali sierte<br />

hauseigene Zahntechnikermeister (biologisch<br />

hoch verträgliche Vollkeramik und exakte<br />

digitale Farbbestimmung)<br />

9. Gewährleistung auf unsereArbeit<br />

10. Qualifizierte Nachsorge (Prophylaxe)<br />

für langfristigen Erfolg<br />

www.drheuermann.de

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!