Al-Wort 2007/2 - Pfadi Illnau-Effretikon/Lindau

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Al-Wort 2007/2 - Pfadi Illnau-Effretikon/Lindau

Kohinoor 3/2007

2007/3

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Kohinoor 3/2007

Inhaltsverzeichnis

Seite

AL-Wort 3

Waldweihnacht 4

Redesign des Roverraums 5

Jamboree 7

Interview mit Zenon 10

Insomnia PFF 07 12

Landsgemeinde 07 14

Nachtübung Stamm Kyburg 16

Tigerweekend 18

Contura 08 (Bundeslager) 20

HE-LA 1.Stufe 21

HE-LA 2.Stufe 25

Jubiläum 70 Jahre 27

Pfadipulli 29

Gruppenkonkurrenz 2.Stufe 30

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Kohinoor 3/2007

Al-Wort 2007/2

Wenn es draussen merklich kälter wird und die Tage kürzer, weiss man, dass der

Winter beginnt und sich das Jahr dem Ende neigt. Dies hat auch zur Folge, dass

wieder ein Pfadijahr ins Lande zieht und wir uns auf ein Neues freuen können!

Bevor wir jedoch die Vorfreude aufsteigen lassen, möchten wir nochmals kurz

zurückblicken. Dieses Jubiläumsjahr hat uns viele erfreuliche Anlässe beschert,

wobei die Feier im Casino Watt den krönenden Höhepunkt darstellte. Über 200

Pfadis und Eltern konnten gemeinsam auf das 70-jährige Bestehen der Pfadi Illnau-

Effretikon anstossen! Des Weiteren hatten wir wieder die Gelegenheit, viele schöne

Stunden in der Pfadi zu verbringen und einen kleinen Einblick in diese Momente

bieten die nachfolgenden Seiten. Wer nun aber denkt, ein Jahr wie dieses lasse sich

nicht übertreffen, der irrt gewaltig!

Die Pfadi ist mit 100 Jahren noch jung und auf direktem Weg zum nächsten

Höhepunkt, dem Bundeslager! Nun, was hat es mit diesem Bundeslager überhaupt

auf sich? Das letzte Bundeslager fand vor 13 Jahren statt und kann zusammenfassend

als Riesen-So-la für alle Pfadis aus der Schweiz angesehen werden. Für den

kommenden Sommer werden 20'000 Pfadis erwartet, die sich während zweier

Wochen in der Lindtebene tummeln. Dieses einmalige Ereignis wollen wir natürlich

auf keinen Fall verpassen, weshalb wir uns vom 21. Juli bis am 2. August 2008

ebenfalls ins Vergnügen stürzen werden. Weitere Infos zu diesem Anlass finden sich

auf den nachfolgenden Seiten!

Abschliessend möchten wir uns an dieser Stelle für eure Unterstützung und die tolle

Zusammenarbeit in diesem Jahr bedanken! Wir freuen uns, auf viele weitere

Höhepunkte, wobei der nächste, Waldweihnachten, schon vor der Tür steht!

Euses Bescht

Much & Silenzio

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Waldweihnacht 2007

Die letzten warmen Herbsttage sind vorrüber und der Winter steht vor der Tür.

Weihnachten rückt immer näher uns somit auch der Höhepunkt des

Pfadfinderjahres: Die Waldweihnacht!

Also trage den Abend am 15. Dezember schon mal gross in deine Agenda

ein! Die genaue Zeit und der Besammlungsort folgen bald!

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Kohinoor 3/2007

Vier kritische Fragen an Aurora,

Redesignerin des Roverraums

Hallo Aurora!

Ihr habt den Roverraum neu gestaltet und möbliert. War das nötig?

Haben wir überschüssiges Geld?

Oh ja, nötig war eine Neugestaltung des Leiterraums sehr

wohl! Das Leiterteam hat es nicht weiterhin verdient in

einer schmüdeligen Müllkammer „höcken“ zu müssen. Der

Roverraum ist ja auch renoviert worden, warum dann die

alten, vergammelten Möbel wieder in den Raum

hineingestellt wurden ist mir ein Rätsel. Was das Geld

betrifft, haben wir den Raum mit einem sehr bescheidenen

Budget super aufgepimpt.

Was habt ihr alles gemacht?

Step One: Man nehme eine grosse Mülltonne und werfe

praktisch alle alten Möbel des Roverraum dort rein. Die

Pfadibücher und Zeitschriften, die einen wesentlichen Platz

des Raums eingenommen haben, sind nun im obersten

Stock des Pfadiheims gelagert.

Step Two: Neueinrichtung/ Neugestaltung: Putzen

(eventuell mit Schutzmaske), Anmalen des Kamins, Möbel

(Sofa, Sessel, Tischchen, Schrank) kaufen, zusammenbauen

und hineinstellen und Pinwand, Spiegel, Bilder etc.

aufhängen.

Der Roverraum sieht super aus. Jedoch erinnert er mehr an ein

Wohnzimmer von Neureichen als an ein Höckraum. Ist er überhaupt

noch funktional? Sollte ein Höckraum der Pfadi nicht günstig und

pragmatisch ausgestattet sein?

Was heisst da „er

sollte günstig und

pragmatisch

ausgestattet sein“?

Das ist er ja nun!

Einerseits haben

wir eine Menge

Sitzgelegenheiten

geschaffen, damit

sich auch ein

grosses Leiterteam

im Raum aufhalten

kann und anderseits

sind die kleinen

Tische

platzsparend, da der Raum ja bekanntlich sehr schmal ist. Durch das „Ausmisten“ des

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Raums haben wir zudem viel dazu beigetragen, dass er gemütlich und funktional ist.

In den letzten Jahren wurde der Roverraum immer wieder neu

eingerichtet. So schrieb Wiesel im Kohioor 2002-1: «Wir bemerkten,

dass der Raum als Abstellkammer für sämtlichen Müll verwendet

wurde. Da hatten wir die glorreiche Idee, die Kammer in einen

gemütlichen Höckraum umzuwandeln.» Das Problem ist also nicht neu.

Weshalb werden wir ihn in zwei Jahren jedoch nicht schon wieder

ausmisten müssen?

Ganz einfach, weil es nichts mehr auszumisten gibt:-) Klar es liegt natürlich an uns

allen, dass wir den Raum weder als Abstellkammer noch als Müllkammer verwenden

und ihn sauber und ordentlich halten. Ich hoffe fest, dass das klappt!

Fragen von Ventus.

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World-Scout-Jamboree 2007,

Chelmsford, UK

Während die meisten von euch Mitte Sommerferien am Strand lagen und sich

bräunten, verreisten sieben Effretiker Pfadis nach England ins Jamboree. Das

Jamboree ist ein Weltpfadilager, welches vom WOSM organisiert wird und alle vier

Jahre in einem anderen Land stattfindet. Teilnehmen können alle Pfadis zwischen 14

und 17 Jahren, vorausgesetzt man verfügt über das nötige Kleingeld. Da der

Lagerbeitrag von der wirtschaftlichen Leistung eines Landes abhängt, ist es für uns

Schweizer nicht gerade ein Schnäppchen. Trotzdem stellte die Schweiz etwa gleich

viele Teilnehmer, wie ganz Afrika. Und auch wir wollten so etwas Einmaliges

natürlich keinesfalls verpassen, wurde es doch der bisher grösste Pfadianlass. (Kleine

Bemerkung am Rande: das nächste Jamboree findet 2011 in Schweden statt;

Anmeldeschluss wohl Ende 2009.) Dass die Pfadi die grösste Jugendbewegung der

Welt ist, zeigte sich deutlich an den Dimensionen des Lagers. Auf über 2 km² zelteten

40'000 Pfadis aus 158 Nationen eine unglaublich Vielfältigkeit!

Anreise per Zug

Das Abenteuer begann am 23 Juli 2007 im Bahnhof Zürich. «Es hat mich sehr

beeindruckt, wie alle Schweizer Teilnehmer – fast tausend – in der Halle versammelt

waren», meinte Sindri. Die Reise im Extrazug nach Calais (F) war das erste Highlight.

Alle schlossen schon fleissig Freundschaften und «erkundeten» die Delegation.

Trotzdem sei die Nacht selbst für einen

erfahrenen Pfadi unangenehm

gewesen, beklagte sich Sindri. Erfahren

genug war dann auch nur Ventus, um

gleich beim Lichterlöschen sein Mätteli

und Schlafsack am Boden auszubreiten

und so viele gemütliche Stunden Schlaf

zu geniessen. Spätestens auf der Fähre

nach England erwachten alle vom

rauen Wind auf See, doch manche

schaukelten so sehr über Deck, als

hätten sie die ganze Nacht

durchgezecht. Natürlich war daran

aber der starke Seegang schuld.

In Dover angekommen wurden alle Pfadis in Cars verladen und in alle Winkel der

Insel verfrachtet. Vor dem Lager kamen wir nämlich in den Genuss des Home-

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Hospitaly. Dies heisst, wir durften zwei Nächte zu zweit oder dritt bei einer

Gastfamilie übernachten und so die Spezialitäten und Eigenarten der regionalen

Kultur kennen lernen. Das war für uns alle

eine grosse Bereicherung und Erfahrung. So

waren zum Beispiel viele über die

Rückständigkeit der sanitären Anlagen auf

der Insel erstaunt.

One World, One Promise

Das offizielle Motto des 21. Jamborees

lautete «Eine Welt, Ein Versprechen». So

merkten wir auch bald, dass es wirklich vor

allem dieses Versprechen und die Ideen der

Pfadibewegung sind, welche all diese

Menschen hier im Hylands-Park verbindete. Der zeitliche Rahmen des Lagers bildete

die Eröffnungs- und Schlussfeier. Erstere war ein riesiges Spektakel, perfekt

inszeniert mit Fallschirmspringern und Videoanimation. Auch wurde uns der

offizielle Jamboreesong präsentiert. Eigentlich ein schönes Lied, doch der Anfang

«Jambo – Hello» sollte uns noch so oft zu Ohren dringen, dass er manchen

schlussendlich auf die Nerven ging. Jedenfalls, 40'000 Pfadis, die zum gleichen Lied

singen, sind schon sehr beeindruckend. Die Teilnehmerinnen beeindruckte aber auch

der Ehrengast Prinz William, welcher ebenfalls der Zeremonie beiwohnte. Während

des Lagers hatten wir sehr viel Freizeit. Sindri bestätigt dies: «Das Jamboree-Leben

war eigentlich wie ein Traum, fast keine Arbeit und am Abend wurde immer getanzt,

neue Bekanntschaften gemacht und die Subcamps erforscht. Es gab ja ca. 13'000

weibliche Pfadis aus allen Nationen.» Er zeigte sich auch sehr anpassungsfähig. Sein

klassisches Schweizer «Sali» wurde schnell einmal zu einem charmanten «Hi». Ganz

zur Nebensache wurde zwangsweise das Programm degradiert, obwohl es sehr

abwechslungsreich war. Der Ehrlichkeit halber muss man aber zugeben, dass es zum

Teil langweilig war. Positiv heraus gestochen ist Gilwell-Adventure: der Besuch des

Gilwellparks, ein Pfadifreizeitpark mit Kletterwänden, Abenteuer-Parkour und

weiteren Sportangeboten. Auch allen Spass gemacht hat der Programmteil Splash,

eine Wasseraktivität auf einem See. So erzählt Ventus: «Ich ging das ersten Mal

segeln. Trotz sehr dürftigen Anweisungen hat es zuerst erstaunlich gut geklappt.

Plötzlich ist aber unsere Jolle beim Halsen gekentert. Zum Glück wurden wir dann

gut instruiert und konnten sie wieder aufrichten. Wir waren nun wegen des Schwums

völlig durchnässt und froren stark im Wind. Doch nur so lernten wir alle Facetten

dieses Sport kennen.» Dies war glücklicherweise der einzige Tag, an dem nicht die

pralle Sonne schien. So überlebte jemand wirklich 18 Tage England ohne Regenjacke,

die er zu Hause gelassen hatte. Dies obwohl im Vorfeld panisch vor dem vermeintlich

tristen Wetter in England gewarnt wurde.

Videoübertragung von der Brownsea Island

Jedoch machten sich die Britten ihren Ruf als Gourmet-Dilettanten alle Ehre. Die

Qualität, vor allem des Fleisches, war alles andere als gut. Zudem war auch fast keine

Abwechslung vorhanden. So assen wir an zwei von drei Tagen Reis oder Kartoffeln.

Schlimmer noch waren nur das Morgenessen und der Lunch, denn beides triefte vor

Fett. Auch das Trinkwasser entsprach nicht dem Schweizer Standard. Wohl vor allem

deshalb erzielten die Supermärkte auf dem Lagergelände Traumumsätze und auch

die Spezialitätenrestaurants der Delegationen wurden gut frequentiert. So konnte

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jene, die genug von den Büchsen-Sausage hatten, eine traditionell-rustikale Rösti

speisen.

Als Höhepunkt stieg dann am 1. August die offizielle Jubiläumsfeier zum

hundertjährigen Bestehen der Pfadibewegung. Am so genannten Scouting-Sunrise

versammelten sich alle bei der Bühne. Dort schalteten wir per Live-Videoübertragung

zur Brownsea Island, auf der das erste Pfadilager stattfand. Aus jeder Nation hatten

je zwei Teilnehmer die Ehre, diesen historischen Ort zu besuchen – leider niemand

der Pfadi Effi. Anschliessend wurde einander aufs Sunrise-Foulard unterschrieben

und jeder versuchte so mindestens hundert Autogramme aus allen Ländern zu

erhalten

Viele mochten aber vor allem das «swappen» (tauschen) der Uniformteile und

Badges. Dies hat in den Jamborees eine lange Tradition. So ergaben sich an manchen

Stellen richtige Tauschbasars, wo viele ambitionierte Swapper hinter ihren

ausgelegten Badges am Boden sassen. Die Schweizer Uniform war sehr beliebt. So

war es unmöglich, mit dem Delegationsfoulard auf dem Lagergelände zu flanieren,

ohne dass alle paar Meter grossen Augen auf sein Foulard gerichtet wurden und man

mit «Do you want to swap this?» angesprochen wurde.

Viele solche Details werden uns noch lange in Erinnerung bleiben und tragen nun viel

zu unserem Verständnis anderer Kulturen bei. Insofern hat das Jamboree uns alle

weitergebracht.

Allzeit Bereit

Sindri & Ventus

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Interview mit Zenon, IST am 21. World-Scout-

Jamboree

Zenon war zum Zeitpunkt des Jamborees bereits 18 und somit zu alt um als Teilnehmer

mitzugehen. Trotzdem wollte er diesen einmaligen Anlass nicht verpassen und meldete sich

als Dienstrover an.

Zenon, du bist als I.S.T. (Dienstrover) ans Jamboree gereist. Was ist

das?

Ein IST gehört dem International Service Team des

Jamborees an. Bei 40'000 Teilnehmern im ganzen Lager gibt

es sehr viel Arbeit, wie zum Beispiel beim Programm helfen,

Überwachungsaufgaben oder in der ganze Logistik des Lager.

Ohne ein grosses IST wäre dies nicht möglich und damit das

Lager nicht durchführbar.

Ich persönlich war im Food and Trading (kurz: FAT)

eingeteilt. Dieses Team war einerseits für die ganzen

Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants für die Teilnehmer

und andererseits für das IST-Restaurant, in dem ich dann

arbeitete, zuständig. Im Gegensatz zu den Teilnehmern

mussten nämlich die ISTs nicht selber kochen, da es neben

der täglichen Arbeit einen zu grossen Mehraufwand gegeben

hätte.

Worin unterscheidet es sich sonst noch von einer Teilnahme als

normaler Teilnehmer?

Zenon vor Wachsfiguren

Robert & Olave Baden-Powells

Es gibt kein richtiges Programm für ISTs und das normale Teilnehmerprogramm darf

ein IST in der Regel nicht machen. Dafür gibt es andere Privilegien. Wir durften zum

Beispiel zu jeder Zeit nach Chelmsford (die nächste Stadt) und hatten u.a. auch eine

Bar im Erwachsenenbereich. Ausserdem gabt es für Dienstrover ein Nachprogramm,

– eine kleine Reise innerhalb Englands, wo wir ein paar Sehenswürdigkeiten wie

zum Beispiel die Stonehenge ansahen.

Findest du es gerecht, dass du gleich viel bezahlt hast wie die Teilnehmer,

obwohl du arbeiten musstest? Für sie hingegen wurde ja sogar

exklusives Programm organisiert .

Gerecht ist es natürlich nicht, aber der Preis wird ja bekanntlich durch Angebot und

Nachfrage bestimmt. Ein Jamboree braucht keine 50% IST und eine Delegation auch

nicht. Um also die Zahl der IST niedrig zu halten, schraubt man den Preis hoch, damit

sich weniger Leute anmelden.

Als IST hast du besseren Einblick in die Organisation. Glaubst du, das

Lager war gut organisiert?

Insgesamt ist es eine grosse Leistung ein Jamboree zu organisieren, insofern also

Daumen hoch für England. Dennoch gab es ein paar Dinge die mich gestört haben,

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die man aber als Teilnehmer nicht gut sehen kann. Zum Beispiel das Thema

Recycling. Den Medien, den Teilnehmern und auch den IST wurde gesagt, dass

möglichst alles recycelt wird; Wenn ich aber dann den Abfall im Restaurant

entsorgen musste, gab es doch nur einen Container und der schön getrennte Abfall

wurde trotzdem wieder gemeinsam entsorgt und verbrannt.

Stimmt es, dass der Nationalsport der Briten «Queuing» (Schlangestehen)

ist?

Im Lager hatte man schon manchmal den Verdacht, dass die Briten irgendwie gerne

queuen. Fürs IST-Restaurant musste man zum Beispiel 5 Mal in eine Schlange

stehen: beim Check-In, beim Eingang, um sich ein Tablett zu holen, beim Essensstand

und dann noch beim Dessertstand. Häufig ging es mehr als 30 Minuten bis

man endlich zu seinem Essen kam.

Was war für dich der Höhepunkt des Lagers?

Hmm… schwierig. Da gibt es viele. Zum Beispiel die Eröffnungs- und

Schlusszeremonie, oder auch die IST-Abschlussparty. Oder das gute englische

Cider ;-)

Der absolute Tiefpunkt des Lagers war mein freier Tag, an dem ich für £ 15 (etwa 40

Franken) in den Gilwell-Park fuhr, nur um festzustellen, dass man als IST dort gar

nichts machen kann, weil alles den Teilnehmern vorbehalten war (die das noch dazu

gratis machen durften). Da fühlte ich mich schlicht gesagt einfach veräppelt.

Auch nicht gerade ein Höhepunkt war das Morgenessen, wo ich die Auswahl hatte

zwischen wirklich „gruusigen“ Brötchen mit irgendeiner Industriebutter oder dem

„English Breakfast“, das englische Morgenessen mit Büchsen-Würstchen, Büchsen-

Tomaten und Büchsen-Rührei (wobei ich mich wirklich frage, wie die Briten das

freiwillig essen können).

Hast du die zusätzlichen Freiheiten, die du als IST geniessen konntest,

ausgenützt?

Nicht wirklich. Ich war nur einmal in Chelmsford und ab und zu mal in der Bar. Es

gabt andere ISTs die gingen beinahe jeden zweiten Tag nach Chelmsford. Mir reichte

ein Tag, vor allem nach der Erkenntnis, dass die Busfahrten auch eher schlecht

organisiert waren und man unter Umständen mehrere Stunden auf den nächsten Bus

warten musste.

Zenon, ich danke dir für das Interview!

Die Fragen hat Ventus gestellt.

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Insomnia – PFF 07

Vom 31.8 bis am 2.9 fand dieses Jahr wieder das Pfadi Folk Fest statt, das

schweizweite Pfadiopenair. Nebst der guten Musik genossen wir auch, die schöne

Stadt Solothurn, die grosse Badi und die (kalte!!) Aare. Das Wetter war schön, die

Stimmung gut. Alles in allem ein super Anlass. Natürlich würde ich mir freuen am

PFF 08 (www.pff08.ch) in Kreuzlingen wieder möglichst viele aus der Abteilung Effi

zu sehen.

AZB Thazay

Brandhärd

DJ Tatana

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Kohinoor 3/2007

Landsgemeinde 8. / 9. September 2007

Burg Kempten bei Wetzikon

Stammlauf Knaben, Samstag

Anfangs September findet jährlich die

Landsgemeinde statt. So motiviert und

ehrgeizig wie sonst selten, tritt die Pfadi Effi in

einem Wettkampf gegen die anderen Gruppen

des Oberlands an. Die Lage hat eine grosse

Tradition und jedes Jahr versucht die

durchführende Abteilung die anderen durch

eine perfekte Organisation zu beeindrucken

und übertreffen.

Nach der Anreise, die manche seit langem wieder einmal auch per Velo bewältigten,

stellten wir unsere Zelte auf und begaben uns zur Bühne. Wir erfuhren vom

Königreich Centenium, welches in höchster Gefahr schwebte. Intrigen und

Verschwörungen setzten dem Reich arg zu. Zudem wurden die fünf Reichskleinodien

entwendet, die Stützpfeiler des Reiches. Der Becher der Weisheit wurde jedoch schon

beim 3. Stufen Geländegame entdeckt. Nun machten wir uns au, um die Blume der

Freundschaft und das Körnchen Wahrheit zu finden.

Beim ersten Posten mussten wir ein Geräuschmemory lösen und mit Schütteln

Gegenstände an ihrem Geräusch erkennen. Zudem wurde unsere spärliche, aber gute

Verkleidung bewertet. Beim nächsten Posten mussten wir eine möglichst hohe

Menschenpyramide bauen. Wir erreichten über 5 Meter. Maximalpunktzahl! Beim

Heruntersteigen waren wir dann aber nicht mehr so souverän … Danach konnten wir

schon die Blumen der Freiheit von einem Baume herunterholen. Zudem mussten wir

wie der Prinz in Dornröschen durch ein Gestrüpp klettern, ohne uns zu verletzen.

Nicht gerade unsere Spezialität ! So klingelten die Warnglöckchen ständig. Am

nächsten Posten durften wir Kartoffeln ernten. Unsere grosse Solidarität mit dem

hungrigen Bettler zahlte sich vollkommen aus. Das konnten wir aber während dem

Spiel noch nicht wissen, und waren zögerlich. Dann mussten wir einen Tresor

knacken, ehe der körperlich anstrengendste Posten kam, organisiert von der

Korpsleitung um Briefmarkenmodel Taiga. Zuerst mussten aber Ereignisse der

Pfadigeschichte chronologisch korrekt eingereiht werden. Danach konnten wir eine

Ausfahrt mit einem alten Schrottvelo und einem Anhänger machen. Klingt erholsam,

ist es aber nicht. Von hinten wurde geschoben, was das Zeug hielt und derjenige auf

dem Fahrrad aufpassen musste, nicht überfahren zu werden. Irgendwann hielt dann

aber nichts mehr, der Reifen musste von der Felge geschnitten werden und der

Gepäckträger zerbarst. Doch wir schoben und zogen weitere Runden mit dem

Gefährt. Der letzte Posten kamen wir in zu einem Kloster, dessen Bibliothek brannte.

So mussten wir neue Buchdeckel gestallten, codierte Texte übersetzen und im Wald

verstreute Buchseiten finden.

Nach dem Lauf fand schon bald die Rangverkündigung statt. Zum ersten Mal seit

langer Zeit konnten wir wieder einmal auf die Bühne einen Preis in Empfang

nehmen. Der 3. Platz ist wirklich sehr gut! Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr in

Pfaffikon wieder so gut sind.

Allzeit Bereit

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Zenon & Ventus

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Ranglisten

2. Stufen Stammlauf Knaben (11 Gruppen)

1 Ritter von Bernegg Pfadi Hinwil 125

3 Kyburg Pfadi Effretikon 120

2. Stufen Stammlauf Mädchen (8 Gruppen)

1 Uhu Pfadi Hinwil 119.5

5 Spatz / Nandu Pfadi Effretikon 106

2. Stufen Gruppenlauf Knaben (20 Gruppen)

1 Naxos Uster-Greifensee 747

4 Tiger Effretikon 723

14 Falk Effretikon 622

2. Stufen Gruppenlauf Mädchen (12 Gruppen)

1 Andromeda Mönchi 700

12 Spatz / Nandu Pfadi Effretikon 560

1. Stufenlauf (20 Gruppen)

1 Amazonas Pfadi Hinwil 146.5

7 Orca / Milan Pfadi Effretikon 133.5

11 Grizzly Pfadi Effretikon 129.7

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Nachtübung von Troll für die Leiter des Stamm Kyburg

25. August 2007, Topmotiviert warten die fünf

Leiter des Stamm Kyburg aufgeregt auf die erste

Information für das bevorstehende Abenteuer.

Ihre Ausrüstung ist durchdacht bis ins letzte

Detail. Punkt 21.01 Uhr entlädt der Klang

··· / – – / ··· die knisternde Spannung. Ein

Morsesignal? Mitnichten, die Pfadi geht mit der

Zeit! So signalisiert die Tonfolge natürlich den

Empfang einer SMS. Die Nachricht selbst ist

hingegen ein Klassiker: Koordinaten! Angegeben

jedoch mit einer unverhältnismässigen

Genauigkeit von einem Zentimeter. So fahren die

Fünf los Richtung Brütten auf der Suche nach

einem Baum, von dem nur seine Koordinate

kennen. Mehr durch Zufall, als durch

navigatorisches Geschick finden sie den Baum mit dem nächsten Hinweis.

Nun müssen sie zu Fuss weiter in die Abgründe der Hell. Am Tag werden sie

bekanntlich von manch einem gefürchtet, den Meisten gemieden, doch von den

Tigern geliebt. Ihr wahres Grauen aber enthüllt sie erst in der Finsternis. Doch

unbeirrt stürzen sich die Fünf Abhänge hinunter, überqueren Bäche und erklimmen

Wände.

Mit Humor begeben sie sich dann an

die Aufgabe des ersten Posten. Sie

sollen einen Schwerverletzten mit einer

Tragbare retten. Dank ihrer

Ausrüstung und Kreativität gelingt es

ihnen mit Hilfe von zwei Jeans eine so

bequeme Bare zu konstruieren, dass

sich der vermeintlich Verletzte gar

nicht mehr daraus erheben will. Nach

einer kleinen Stärkung müssen sie nach

der Hellbächt auch die Kempt

bezwingen. So erstellen sie eine

Seilbrücke wie aus dem Lehrbuch,

welche sie zudem nach der Überquerung mit Velo und Ausrüstung von der anderen

Flussseite aus ohne Materialschaden wieder abbrechen können. Weiter wird ihnen

beim Reitplatz ein Quiz gestellt, welches jedoch ihr Intellekt durch Mangel an

Herausforderung beleidigt.

Doch Unbeeindruckt ziehen sie weiter zur finalen Aufgabe. Dem mutigsten aller Tiger

ist es auferlegt worden, sich in die reissenden Fluten der Töss zu stürzen und den

Schatz sicher zu bergen. Mit roher Gewalt öffnen sie die Kiste ― dann offenbart sich

der Inhalt. Der Schatz beeindruckt sie alle. Er besteht aus zwei Prachtexemplaren.

Einerseits eine über einen Quadratmeter grosse Tigerfahne, mit einem strahlend

weissen Tigerkopf auf königsblauem Grund. Sie war verschollen für sechs Jahren,

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doch wurde nun glücklicherweise mit List von unseren

östlichen Nachbarn zurückerobert. Dazu gesellt sich

noch das legendäre Tigerschwert, ein Ausdruck der

Kraft und Geschicklichkeit dieser Gruppe.

«Nun bleibt uns nur noch eins. Wir wollen Danke sagen

für dieses atemberaubende Erlebnis, von dem die

Nachwelt noch lange erzählen wird.

Danke an die Organisatoren: Andrin, Kaktus, Rama

und Troll»

Allzeit Bereit

Ladro, Sindri, Thazay, Ventus, Zenon

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Wie die Tiger wieder zu ihren Artefakten kamen, Teil 2

Tiger Weekend

Stell dir vor, die Samstagnachmittagsübung hört einfach nicht auf. Ihr kommt

immer weiter weg und es wird schon dunkel. Dann, schlussendlich 18 Stunden zu

spät seid ihr wieder zu Hause bei Mama. Die Gruppe Tiger hat dies durchgemacht

und schrieb exklusiv für euch fortlaufend ihre Erlebnisse auf.

Wir fanden ein Handy mit zwei Zetteln. Auf dem einen

Zettel stand, dass wir von den alten Tigermitglieder

etwas bekommen und das wir einem Weg folgen

müssen. Auf dem zweiten stand, dass sich der erste

Posten in der nähe des Grenzsteins zwischen Brütten

und Lindau befindet. Dort fanden wir eine Kiste mit

Seilen, Klettergurte und Karabinern, sowie wieder

einen Zettel, der uns jetzt weiterführt. Wir glauben,

dass uns dann eine Seilbahn erwartet und dann wieder

ein Zettel.

Wir fuhren zur eingezeichneten Stelle oberhalb einer

steilen Sandsteinwand und seilten uns ab. Wir

mussten etwas in der Wand finden. Aragorn fand ein Brecheisen und Zettel in einer

kleinen Höhle. Wir rätseln nun an dem Fund.

Die dechiffrierte Morsebotschaft hatte besagt, dass wir über die Kempt übersetzen

mussten. Dort bauten wir eine Seilbrücke auf. Anschliessend gingen wir mit unserm

Material darüber. Dort war auch noch ein Zettel, auf dem stand, dass wir ins

Stadtzentrum von Winti mussten und die Seile in der Nähe verstecken sollen. Auch

eine Webadresse stand darauf: circle-of-silence.net und «Tiger» sowie «Zucker».

Nach einem Marsch querfeldein fanden wir uns in Steig, Winterthur wieder, wo wir

nun auf den Bus warten.

Nachdem wir beim HB Winti angekommen waren, gingen wir in den McDo und

lösten die Rätsel auf der Website. Nun mussten wir zum Kebab-Treff. Dort hatten wir

ein paar Schwierigkeiten. Am Ende bekamen wir aber doch noch einen Schlüssel. So

gingen wieder zum Bahnhof und suchten das passende Schliessfach. Wir zerrten

einen Traktorenschlauch heraus, einen Fahrplan nach Ossingen und eine Karte. Ab in

den Zug und auf dieser Stecke sind wir nun.

In Ossingen angekommen, sahen wir ein Kreuz auf der Karte

in der Nähe von «Langenmoos». Nach einer langen Suche in

einer Wiese, fanden wir in einem Dachsbau mehrere

Taschen(sch)lampen und eine verschraubte

Kiste(«buohahaha»). Durch unsere unbesiegbare Gewalt

konnten wir sie mit dem Brecheisen aufbrechen. Darin war

eine fett geile Tigerfahne (Yuppie) und ein weiterer Zettel,

der uns über Langenmoos zu einer Feuerstelle brachte. Dort

fanden wir den wohl verdienten und langersehnten ZNACHT

(Yuheeippie, ((Zugabe, Zugabe)). Jeder bekam einen extra

special Leckerbissen, wie etwa eine Forelle, eine Dose

le Parfait oder einen Fleischkäse. Der nächste Hinweis war in

einem Brot eingebacken. Nach dem gediegenen Znacht liefen

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Kohinoor 3/2007

wir wieder zurück nach Langenmoos und fanden unseren Schlafplatz in einem

Heustock (Zzzzzzz).

Nach der erholsamen Nacht und dem ausgiebigen

Frühstück ging der Marsch weiter, nachdem wir

den Schlauch an einem Kompressor in der

Werkstatt aufgepumpt hatten. Wir liefen weiter bis

zum Husemer See. Lacoste und Rugby zogen sich

aus, um auf dem Gummireifen hinaus zu paddeln.

Sie mussten eine kleine Kiste rausholen, die auf im

See schwamm. Dort drinnen waren das

Tigerschwert und eine kleinere Fahne, der letzte

Brief, sowie ein Schlüssel. Dann mussten wir sehr

schnell zum Bahnhof Ossingen laufen. Trotzdem

verpassten wir den Zug knapp. Wir nahmen den

nächsten nach Winti. Mit dem Bus in Lindau

angekommen sahen wir zu unserer grossen

Erleichterung, dass unsere Velos hierhin

transportiert wurden. Mit dem Schlüssel öffneten wir die Kette und verabschiedeten

uns 18 Stunden später als erwartet.

Allzeit Bereit

Die Gruppe Tiger

Aragorn, Itchy, Lacoste, Rugby, Tao Tao

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Kohinoor 3/2007

CONTURA 08 (Bundeslager)

Wie bereits im Al-Wort angekündigt, findet

nächsten Sommer nach langem wieder ein

Bundeslager statt. Diesen einmaligen Anlass

darfst du auf keinen Fall verpassen!

Wann: 21. Juli - 2. August 2008

Wo: Lindtebene

Wer: rund 20’000 Pfadis

Um an diesem besonderen Anlass teilnehmen zu

können, werden nächsten Sommer zwei So-las

veranstaltet. Die 2. Stufe wird während zwei

Wochen im Bu-la weilen und die 1. Stufe vom 28.

Juli bis am 2. August! Demzufolge wird nächstes

Jahr für die 1.Stufe ausnahmsweise ein So-la und

kein He-la durchgeführt!

Die Anmeldefrist liegt zwischen Januar und Mai

2008. Sobald wir nähere Angaben haben, werden

wir euch informieren!

Bitte berücksichtigt diese Termine in eurer Ferienplanung!

Damit ihr wisst, was in etwa auf euch zukommt, hier ein kleiner Rückblick auf das

letzte Bundeslager im Jahr 1994:

Rekordverdächtige Zahlen zum letzten

Bundeslager

Cuntrast ´94 war das erste BuLa der

PBS. Rund 21'000 Pfadis, darunter

658 Gäste aus dem Ausland, schlugen

ihre Zelte in elf Unterlagern rund um

den Napf in den Kantonen Bern und

Luzern auf.

21'000 Pfadis auf einem Haufen – das

verlangt nach einer ausgeklügelte

Logistik sowie enorme Mengen an

Nahrungsmitteln und Material. 168

Tonnen J+S-Material musste an die

richtigen Lagerplätze spediert

werden, ebenfalls 290 Tonnen

Material der Armee wie Grosszelte

oder Kochkessel. 80 Extrazüge

transportierten die Teilnehmer ins

Bundeslager und wieder zurück.

Die Post stellte den Lagerteilnehmern

12'000 Pakete und 16'000

Briefe/Postkarten zu. Offenbar hatten

die Pfadis genug Zeit, um zurück zu

schreiben: Aus dem Lager wurden

69'000 Briefe und Karten verschickt.

Während zwei Wochen wurden 66

Tonnen Brot, 25 Tonnen Kartoffeln,

7,1 Tonnen Zucker und 4 Tonnen

Emmentaler verzehrt. Dazu kommen

36'190 Eier, 32'166 Kopfsalate und

29'510 Paare Cervelats. Wie hoch

werden wohl die Zahlen 2008

ausfallen?

Die genannten Zahlen klingen

rekordverdächtig. Tatsächlich wurden

während des Cuntrast drei

Weltrekordversuche unternommen:

Die längste Seilbrücke im Unterlager 5,

die grösste Pop-Corn-Tüte im

Unterlager 4 und im Unterlager 11

wurde versucht, aus unzähligen

21


Kohinoor 3/2007

kleinen Pfadikrawatten die weltweit

Grösste zusammenzunähen.

22


HE-LA 2007 1.Stufe

Montag, 08.10.07

Am Morgen, als wir uns angezogen

hatten und alle bereit waren,

machten wir uns ans

Morgentraining. Nach dem

Training assen wir Frühstück. Nach

dem Frühstück machten wir unsere

Ämtli und nach dem hatten wir

noch ein wenig Freizeit. Wir

bekammen einen Brief vom

Pumpelpilzli, wir sollten in den

Wald einen Parcour absolvieren. Im

Wald hatten wir Zettel gefunden,

wo die Aufgaben des Parcour drauf

standen. Zuerst einen Hindernislauf den Hügel hinauf, eine Schnurr durch die

Kleider ziehen und dann zwei Kräuter suchen, die in den Topf unten am Hügel

werfen, und sich dann noch 15 Mal um die eigene Achs drehen. Dies mussten alle

innert 5 Minuten schaffen, doch es gelang uns nicht. Wie uns auf einen Zettel

angegeben wurde mussten wir einen Trank aus den Kräutern brauen für das

Rumpelpilzli. Dieser Trank sollte es wieder heilen, doch es wurde nur noch

schlimmer. Zu Hause angekommen gab es Fotzelschnitten zum z’Mittag. Wir

machten wieder unsere Ämtli. Nach kurzer Freizeit machten wir ein Geländegame bei

dem man Säckchen suchen sollte. Die Leiter stellten Fragen und machten Popcorn

über dem Feuer. Später gingen wir nach Hause. Dort hatten wir viel Freizeit und

dann assen wir Abendbrot. Nach dem Essen mussten wir noch ein letztes Mal unsere

Ämtli machen.

Kayley, Tiki, Bansai, Ronja, Pirri, Ambitzgi, Pandora

Montagabend (Nachtübung)

Als wir einen gemütlichen Sing-Song-Abend hatten, klopfte es plötzlich an der Tür.

Akoya öffnete die Tür, doch niemand war da.

Wir gingen raus und fanden einen Zettel. Auf dem stand: Wir sollen zur Feuerstelle

gehen, die wir heute Nachmittag erstellt haben. Also zogen wir unsere Wanderschuhe

an und wanderten zur Feuerstelle. Angekommen bei der Feuerstelle erinnerte uns

Jerry, dass wir eine Spur suchen müssen. Doch die Spur wurde schnell gefunden.

Eine Schnur spannte sich von Baum zu Baum. Colomba lief als Erste der Schnur

entlang. Dann kamen die Täuflinge Noemi und Elias dran. Zu zweit liefen nun alle

los. Als die ersten zwei Gruppen oben heil ankamen, merkten sie, dass Colomba,

Noemi und Elias verschwunden waren. Weiter hinten trafen wir den Waldgeist. Er

berichtete uns, dass schon eine längere Zeit ein böses Wesen im Wald herum spuckte.

Wir mußten uns auf die Suche machen, um noch 2 fehlende Zutaten für einen Trank,

den die Macht vom Rumelpilzli finden sollte. Wir suchten zuerst Zimt, aber bevor wir

es fanden, mußten wir mit einem Pilotentest über eine Lichtung kommen.

Angekommen beim Zimt, musste Pandora 3 Prisen Zimt in den Trank geben. Die 2.

Zutat war ein Blatt. Wir fanden ein passendes Blatt und gaben es zum Trank hinzu.

Plötzlich schrie Jerry „ Hilfe“. Alle gingen los um Jerry zu suchen. Auf der Strasse, die


wir Überqueren mußten, schrie Jerry ein zweites Mal. 2 von uns suchten ihn und

fanden ihn in einem Graben. Sie holten die anderen und wir liefen den Zweien nach.

Lapilli gab Bansai den „tollen“ Rat, dass er Jerry küssen soll. Gesagt, getan. Jerry

verlangte nach dem Waldgeist. Der Waldgeist kam an der Stelle an, doch er war nicht

mehr dort. Jerry rannte uns entgegen, völlig normal. Danach machten wir uns auf die

Suche nach dem Rumpelpilzchen. Auf einem großen Stein stand das Rumpelpilzchen.

Es lachte wie eine alte Hexe und befahl uns aus dem Haus zu verschwinden. Balia

nahm den Trank und schüttete etwas über den Felsen. Das Rumpelpilzchen ertrug es

nicht mehr und ergriff die Flucht. Seinen Machtstock warf er zu uns hinunter. Wir

fanden die zwei Täuflinge in einem kleinen Blachenzelt und Colomba wartete beim

Feuer. Jetzt konnte die Taufzeremonie beginnen!!! Noemi wurde auf den Pfadiname

Kimanda getauft und Elias Pequeno. Alle etwas müde wanderten wir nach Hause

und dort erwartete uns der Pudding und Kekse. Der Abend war Super!!!

Gruppe Spindel

Lapilli, Kimanda, Minou

Dienstag, 9.10.07

Eigentlich wollten wir ins

Hallenbad. Mit dem Postauto sind

wir nach Grächen gefahren. Leider

konnten wir nicht baden und

mußten ein Alternativprogramm

suchen. Zuerst spielten einige

Schach, manche aßen ihren Lunch

und andere gingen „chrömle“. So

deckte sich Surrli wieder mit Chips

ein. Danach gingen wir zu einem

Spielplatz mit Tierpark. Wir

amüsierten uns auf der

Rutschbahn, bestaunten

verschiedene Tiere und freuten uns

ab dem Karussell. Zudem konnten

wir Minigolf und Pingpong spielen. Wir hatten sehr viel Spaß, vor allem beim

Minigolfen. Filou wurde fast von einem Hängebauchschwein gebissen, doch er hatte

Glück. Zurück im Lagerhaus konnten wir verschiedenste Sachen basteln: Pong-

Pongs, Mailänderli backen, Affenfaust- Schlüsselanhänger und Specksteinschleifen.

Vor dem Essen spielten wir noch Erdbeerzältli. Der Znacht war spitze suvellst.

Nach den Ämptli, spielten wir noch ein Pipipip spiel, Mörderlies und ein Sitz-Spiel.

Danach zogen alle das Pyjama an und gingen schlafen.

Tagesbericht vom Mittwoch, dem 10.10.07


Am 8.30 Uhr kam Ventus und weckte uns. Um 9.00 gab es Frühstück. Danach

machten wir die Ämtli und gingen nach draußen um Spiele zu spielen. Tiki und

Zinnia kamen und sagten uns, dass Kayley komisch sei. Alle gingen nach ihr schauen

und bemerkten einen Zettel, auf dem stand, dass Kayley vergiftet ist und wir zur

Feuerstelle müssen. Bei der Feuerstelle mußten wir einen Spruch und ein Tanz

machen, um Kayley zu heilen. Aber Kayley rannte bis zum Wald, dort fanden wir sie

am Boden kauernd. Wir machten dasselbe noch mal und dieses Mal funktionierte es

und wir gingen ins Haus und aßen zu Mittag. Nach dem Essen gingen wir wandern

und das den ganzen Nachmittag. Die Wanderung war wundervoll und super toll :).

Nach der Wanderung gab es Z´vieri und dann hatten alle Freizeit. Die Freizeit

verbrachten wir mir Happy Dusch und dann gab es endlich Nachtessen. Es gab

Spaghetti mit Carbonara oder Bolognese. Zum Schluß machten alle ihre Ämtli.

Surrli, Soda, Chira, Akoya, Balia, Zinnia und Jerry

Donnerstag 11.10.07

Als die Leiter uns um halb eins geweckt hatten, begann die Nachtübung. Wir zogen

uns an und gingen zur alten, knarrenden Holzbrücke. Dort fanden wir Lapilli. Als sie

aufwachte, erzählte sie uns, dass Zinnia und Tiki stark befallen waren von der

Pilzchen Krankheit. Später fanden wir sowohl Klick, Jerry und Zinnia als auch Tiki.

Bei Zinnia war das Gesicht völlig verzogen und sie war weiss im Gesicht. Als wir der

Schnur entlang gingen, hat uns Jerry mit einem „Wusa“ erschreckt. Als wir weiter

gelaufen waren, fanden wir das Rumpelpilzchen, Pandora und Akoya, die beide am

Baum gefesselt waren, auch. Wir gingen weiter bis zur Feurerstelle und erlösten

Tikki, Jerry und Zinnia von der Pilzchen Krankheit. Als wir die Sprüche aufgesagt

hatten, sprang das Rumpelpilzchen aus dem Wald hervor. Wir gaben ihm den Trank,

den wir zuvor im Wald gefunden hatten. Zweimal mussten wir den Spruch aufsagen,

um es endgültig zu heilen.

Danach gingen wir zurück ins Haus und sogleich schlafen. Am Morgen standen wir

um zehn Uhr auf. Nach dem z’Morgen übten die Kinder in Gruppen ihre Auftritte für

den Abschlussabend. Daraufhin assen wir Birchermüesli zum z’Mittag. Am

Nachmittag machten wir eine Olympiade, zuerst einen Hindernisslauf, als zweites

mussten wir zwei Fränkler in Zuckertöpfen finden. Ein Seil ziehen und ein Kreieren

eines Pilzchens durft auch nicht fehlen. Zum z’Nacht gab es Hamburger mit Salaten.

Rabea, Mirakulix, Express, Stellina, Ramira, Colomba, Feliz

Freitag, 12.10.07

Am Morgen standen wir sehr früh auf. Nach

dem Zmorgenessen mussten die

Amtligruppen putzen. Später machten einige

Leiter mit den Kindern Spiele. Die anderen

Leiter putzten noch fertig. Nach dem Zmittag

fanden wir einen Brief von Rumpelpilzchen

in dem es sich bedankte, dass wir ihm

geholfen haben. Als Dank schenkte es uns

noch Kuchen. Wir machten noch einige

Spiele und irgendwann machten wir uns für

die lange Reise vom Wallis nach Effi auf.


Schon in Bern hörte man die Pfadis von weitem. Im HB machten wir noch ein extra

Abtreten für Fennek und fuhren fröhlich weiter nach Effi. Dort angekommen

machten wir noch ein lautes Fidiwau und alle konnten nach einer schönen Woche

nach Hause gehen.

AzB Kayley


Sind all dini Fründe au scho ide Pfadi????

Falls ja, gahts nüm besser :-)

Falls nöd, isches höchschte Ziit zum das ändere ;-)

Damit das Ganzi für dich au no chli spannender isch, gits es chlises Extra, für jedes

Gspändli, wo du für Pfadi motiviere chahsch! Und zwar dörfsch du dir i däm Fall bi

dine Leiter wünsche, was du gärn mal wieder mache wettsch! Segs Schlangebrot

bache, e Seilbrugg baue, e Schnitzeljagd mache oder Räuber und Polli z’spiele…


HE-LA 2007 2. Stufe

Montag, 1. Tag im He-La 07

Um 10:00 haben wir uns besammelt und sind dann mit dem Zug nach Zernez.

Nachher mussten wir ca. eine halbe Stunde steil den Berg hinauf laufen. Wir waren in

der Hütte und packten unsere Sachen aus. Danach gab es einen Block wo wir etwas

Basteln mussten. Dann gab es einen Sportblock bei Zenon. Wir spielten Frisbee. Am

Abend gab es Spaghetti mit Salat und wir mussten mit den Händen essen. Und dann

sind wir ins Bett. Somit ist der erste Tag vorbei.

Allzeit bereit

Farfallina, Summ, Merlin

Dienstag, 9.10.07

Als wir am morgen geweckt wurden, mussten wir uns schnell anziehen weil wir mit

dem Morgenturnen anfangen mussten!

Danach gab es Frühstück und dann wurden die Ämtli gemacht. Der 1. Block fing an.

Da mussten wir zwei Theater spielen, eins in der Zukunft und eins in der Steinzeit.

Irgendwann gab es dann Mittagessen. Nach dem Mittagessen gab es den 2. Block. Da

mussten wir Alle gegen Alle und Rugby spielen. Der Ball bei dem Rugby war eine

Flasche mit Rahm drin und am Schluss vom Spiel war es Butter. Als der 3. Block

anfing mussten wir uns in zwei Gruppen aufteilen. In diesen Gruppen mussten wir

uns ein Zelt aufbauen. Die Gruppe mit: Aragorn, Farfallina, Lupo, Merlin, Nikita und

Summ bekamen mehr Punkte. Am Abend waren viele sehr angespannt da wir

glaubten es gibt eine Nachtübung. Als plötzlich die Leiter kamen und sagten dass wir

raus mussten hatten einige Angst. Aber plötzlich kam Sindri und Thazay und sagten:

„We love to entertain you…“

Nach dieser Verarschung gingen wir schlafen. Zzzzzzzzzzz…

AZB

Aragorn, Shani, Himitzu

Mittwoch, 10.10.07

Als wir am Morgen

aufwachten, waren die Leiter

noch nicht auf. Da die Leiter

noch nicht auf waren,

plauderten wir noch ein

bisschen. Später kamen die

Leiter doch noch. Die Aufund

Abtischgruppe musste

runder in den

Aufenthaltsraum auftischen

gehen. Nachher mussten wir

Frühstück essen gehen. Nach

dem mussten wir unseren

Proviant packen gehen. Als

alle fertig waren, gingen wir


los Richtung Bahnhof. Wir mussten dort in den Bus der uns zu dem Ort führt wo wir

aussteigen mussten um im Nationalpark zu wandern. Es ging immer hinauf und

hinunter. Auf kleinen Waldwegen ging es an den einen Stellen ziemlich steil einen

Felsenhang hinunter. Die Flüsse waren ganz attraktief und haben blau-grün

geschimmert. Von der Brücke aus sah man ganz toll auf den Fluss. An einer kleinen

Quelle assen wir Zmittag, danach verteilte Thazay Schokolade. Es gab noch einen

Rest den er hingelegt hat. Wir stürzten uns wie Tiger auf den Rest Schokolade.

Thazay sagte wenn er die Schokolade weiter unten hingetan hätte, hätte es verletzte

gegeben. Danach wanderten wir weiter.

Wir kamen um 2:30 an aber wir oder Wusel hat das Postauto um 4:00 bestellt. Es

kam um 3:15 ein Postauto, da konnten wir doch mitfahren. Im Bus mussten wir ein

bisschen zusammenrücken. Nikita ist voll eingeschlafen! Wir haben sie natürlich

ganz sanft geweckt, da wir aussteigen mussten. Wir durften noch 2 Stunden „pöstele.“

Am frühen Abend waren alle erschöpft angekommen. Es gab Chille con Carne.

Sindri, Thazay und Ladro kamen auf die schlaue Idee, nach dem Essen

Chilistückchen zu verteilen und Nikita, Lupo und Merlin assen es auch. Ein Fehler!

Denn das Chili war ziemlich scharf. Jetzt sind wir am Ende unseres Berichtes.

Allzeit Bereit

Itchy, Nikita, Sajama

Donnerstagabend - Nachtübung

Wir sassen im Essraum und machten

Spiele. Ein paar Kinder waren im

Schlafzimmer und spielten dort auch.

Plötzlich klopfte ein Höllenbewohner

namens Sindri mit einer Fackel an die

Scheibe, die Scheibe bekam, da sie so

dünn war sofort Risse. Nachher

mussten wir uns warm anzeihen und

hinaus in die Dunkelheit gehen. Wir

spazierten durch Matsch und dann einen Hügel hinauf. Sindri bestimmte ein

Pfadianer, welcher an einer Schnur durch den Wald gehen sollte. Alle wehrten sich

zum Mitmachen. Sindri beschimpfe uns als doofe Butzen und ging zum Lagerhaus

zurück. Wir protestierten, aber gingen ihm dann nach und ins Schlafzimmer zurück

und dachten, die Nachtübung wäre gescheitert und zu Ende.

Plötzlich ging jedoch das Licht aus. Von dort sahen wir draussen Kerzen brennen.

Sofort gingen wir den Kerze nach, die uns zu Fragebogen führten. Wir füllten diesen

aus und marschierten weiter. Dort stand Sindri schon wieder, aber anders angezogen.

Alle mussten nun eine Strecke alleine weitergehen. Am Schluss kam dann Sindri.

Danach folgen wir dem Waldweg hinauf bis wir vor einem Grab standen. Sindri

erzählte uns eine Geschichte und dann kam jemand aus dem Grab.

Sindri hat uns gesagt, dass wir nun nach einem Zettel suchen sollten. Wir fanden ihn

und gingen zurück. Auf dem Rückweg sahen wir alle Leiter im Kreis mit Fackeln,

ausser Sindri. Sindri kam angerannt und stürzte sich auf Ventus. Thazay legte ein

Bombe mit Frauenfürzen hin und zündete sie an, als sie explodiert waren, waren

Sindri und Ventus wieder die besten Freunde. Nachher gingen wir wieder zurück zum

Lagerhaus, dort assen wir Schoggicrème.

Allzeit Bereit

Uppsala


70 Jahre gute Taten und immer noch jung –

Jubiläumsfeier im Watt

Wie eine bunte Blumenwiese sieht der Himmel über

der Spielwiese des Schulhauses Watt in Effretikon an

diesem Samstagabend, dem 22.September, aus: Die

Pfadis, ihre Familie und ihre Freunde lassen Ballone zu

Ehren unserer 70-jährigen Abteilung in die Höhe

steigen.

Für einmal treffen sich die Wölfli, Bienli, Pfadis und

ihre Leiter nicht im Wald oder in der Pfadihütte. Heute

haben sie dem sechsköpfigen Organisationskomitee

geholfen, kiloweise Butterbrote zu streichen, Baked

Potatoes einzuwickeln und die Turnhalle des

Schulhauses Watt in Effretikon zu schmücken.

Marktbetrieb in der Turnhalle

Am Abend ist es dann soweit: nebst den vielen

aktiven Pfadis konnten auch zahlreiche

Ehemalige der Versuchung nicht widerstehen,

den runden Geburtstag im alten Kollegenkreis zu

feiern. Muck freute sich sehr, dass die über 200

Gäste den Abend zu geniessen schienen.

„Silenzio, wärum sind d Herdöpfel inne immer

no roh?“, bekam Silenzio, der diesen Abend ja

zusammen mit Muck hauptsächlich auf die Beine gestellt hatte, wiederholt von

seinen kleinen Köchen zu hören.

An verschiedenen Marktständen boten die Wölfli, Bienli und älteren Pfadis Crêpes,

Schoggi-Früchte und Popcorn an oder vergnügten sich beim Büchsenwerfen und dem

beliebten „Bungeerunning“, bei welchem alle versuchten mit möglichst viel Anlauf an

die heissbegehrten Sugus heranzukommen.

Je später der Abend wurde, desto

dreister wurden auch die Angebote

auf dem Marktplatz: während man

zuerst noch unbedingt den vollen

Preis für ein Schoggispiessli bezahlen

musste (Jürg Keller und Zeus lieferten

sich da einen heissen Fight), wurden

die übersättigten Gäste am Schluss

beinahe gezwungen, die letzten

Delikatessen hinunter zu würgen und

möglichst alle Sandwichs zu vertilgen.

Nur die Crêpes-Bäcker hatten bis zu

letzt mit einem riesen Ansturm zu


kämpfen und als am Ende auch die Kleinen noch den Teig auf die Platten klatschten,

war die Sauerei komplett.

Vorführungen der Jüngsten und Altpfader

Als die 1. ihre Zirkusnummern auf der Bühne

vorführt, wird es im Saal still. Mit angehaltenem

Atem beobachten die Zuschauenden, wie Fakire

ihre Kollegen in einer Kartonkiste zersägen oder

Zauberer andere Kinder in der Luft schweben

lassen. Die 2.Stüfler hingegen erzählen in

humorvollen Theaterstücken die

Entstehungsgeschichte ihrer Pfadiabteilung nach.

Während sich die einen trotz Landkarte auf der

Bühne verirren, wickeln sich andere gekonnt das

grün-weisse Foulard um den Hals und präsentieren

stolz den mühsam erlernten Pfadiknoten.

Schliesslich schreien sie das Fidiwau zum

Abschluss aus voller Kehle gemeinsam mit ihren

Leitern in den Saal hinaus und lassen echte

„Bahnhof-Effretikon-Pfila-Abtretens-Stimmung“

aufkommen.

Von dieser Tat angespornt beschliessen die Mitglieder des Altpfaderverein, ebenfalls

die Bühne zu erklimmen und das eigens für die Abteilung Effretikon komponierte

Lied „Grüen-wiss Pfadi gross und chli“ zum Besten zu geben. Angeführt werden die

Sänger und Sängerinnen, unter ihnen natürlich auch Chriesi, APV-Präsidentin, vom

beinahe 80 jährigen ehemaligen Abteilungsleiter Pongo, Edwin Müller, welcher das

Stück vor vielen Jahren erfunden hatte. Als krönender Abschluss werden plötzlich

Muck und Silenzio in Schubkarren ins Rampenlicht geschoben. Mit Babyrassel und

Nuggi im Mund erklären sie: “In der Pfadi fühlt man sich auch mit 70 Jahren noch

jung!“.

Die Erwachsenen zieht es vermehrt auch ins Geräterümli, wo das Bula-Team Tour du

Monde etwas andere Getränke verkauft und fleissig Werbung für den tollen Job als

Helfer macht.

Als sich der Saal schliesslich geleert hat, beginnt die grosse Aufräumarbeit und Feliz

bekommt endlich ein bisschen Gesellschaft beim Abwaschen in der riesigen Küche.

Obwohl viele noch helfen, wird der Abend lang, bis die Turnhalle wieder blitz und

blank ist.

Allzeit Bereit

Sareja


Der neue Pfadipulli ist da!

Hattest du am Jubiläum zuwenig Geld dabei oder war dir einfach zu warm für einen

neuen Pullover? Und jetzt kannst du einen warmen und wunderschönen Kapuzen-

Pullover mit Reissverschluss um so besser brauchen?

Keine Angst, den neuen Pullover der Pfadi Illnau-Effretikon / Lindau kannst du

natürlich auch jetzt noch für läppische 35.00 CHF kaufen! Am besten fragst du

deswegen bei Silenzio an, um einen Termin zum ausprobieren der richtigen Grösse

abzumachen.

Am ehesten erreichst du Ihn per Email unter silenzio@pfadi-effretikon.ch oder per

Handy unter 079 / 246 84 56.


Gruppenkonkurrenz der 2. Stufe

17. November 2007

Heute war Gru.-Ko. Die

Spatz/Nandus wundern in zwei

Gruppen aufgeteilt, da sie auch dann

noch die grössten Team stellten.

Daraufhin fingen wir an. Der erste

Posten war Zenons Samariterposten

mit einer «potenziellen

Selbsmörderin» namens Towanda.

Ein weiterer Posten war der

Morseposten von Fips und Aisha. Wir

mussten eine Nachricht übersetzen

und dann übermitteln. Das gefiel uns

aber nicht so. Beim Posten «Messen

und Schätzen» von Merlin, wo wir

beispielsweise mit dem Daumensprung Distanzen schätzen mussten. Beim

Naturkundeposten mussten wir verschiedenen Begriffe den richtigen Bildern

zuordnen. Dann beim letzten Posten mussten wir zwischen zwei Bäumen eine Mauer

aus Seilen, Blachen und Stecken bauen, durch die Ventus nicht hindurchkommen

sollte. Das hat uns am besten gefallen! Am Schluss mussten wir noch eine Weile auf

die Rangverkündigung warten. Es war sehr kalt. Der Preis war eine Packung

Jurawaffeln. Da die Falken zweite wurden, musste ihr einziger Vertreter, Lupo,

dananch gleich den Bericht schreiben. Aragorn half ihm noch dabei.

Rangliste

1. Tiger 364

2. Falk 360

3.

Spatz /

Nandu I

318

4. Spatz / Nandu II 263

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