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Fährte

Mitteilungsblatt der Pfadi Säuliamt

Dez 02

News

Neuseeland

Hela-Berichte


Inhaltsverzeichnis

Editorial 1-2

Redaktionswort, AL-Wort

News 3-4

Minnesota News, Abschied

Events 5-6

Waldweihnacht, Schlittelweekend

Leserseite 7-8

Fährteweekend

Berichte 9-41

Hela-Berichte, aus den Fähnlis und Meuten, von Neuseeland,

Bahnhofeinweihungsfest

Etat

Wichtige Adressen und Telefonnummern

Agenda

Pfadikalender nochmals im Überblick

Beilage

Umschlag

Titelbild: Bild aus dem Bienli-Hela


Editorial

Redaktionswort

Es ist halb eins. Sonntag frühmorgens. Es

herrscht noch reges L eben im Pfadiheim in

den Schwanden 2. Zum aller ersten Mal

findet in diesem Heim ein Fährtenweekend

statt. Fast niemand klagt über Kälte, die

Küche stinkt nicht nach Mäusekot, von

mehr Platz wollen wir schon gar nicht sprechen.

Nach einem hervorragenden Abendessen

(MERCI Pigeon und Murmel) und schon

einigen Stücken Pizza, sitzen die meisten

immer noch munter an einem Computer

und schreiben fleissig Berichte, oder haben

es sich im Höckraum bequem gemacht und

schauen auf einer improvisierten L einwand

einen Film.

Naja, bin gerade nachschauen gegangen und

habe festgestellt, dass dort wo der Film läuft

eine einsame Person in ihrem Schlafsack vor

sich hin schlummert. Das wird wohl heissen,

dass alle andern noch aktiv sind!

Wie immer an allen Pfadizeitungswochenenden

stürzt öfters Mal ein Computer ab oder

es gibt sonst kleine Pannen doch diese werden

durch unser Super Tech Team immer

schnellstens behoben. Im Grunde genommen

ist die Stimmung so wie immer, bloss

glaube ich, fühlt man sich im neuen Pfadiheim

wohl ein bisschen moderner.

Gepräche drehen sich um die neusten Games

die man herunter geladen hat, was man

noch schreiben soll, oder wann es die nächste

Pizza gibt.

Berichte die schon geschrieben sind, sind

schon fast wieder vergessen. Doch dass bald

Samichlaus und Waldweihnacht ist, hat wohl

niemandvergessenwirhoffenauchdunicht.

–Doch bis du diese Fährte in der Hand hälst

wird der Samichlaus vielleicht schon dagewesen

sein und wir hoffen, er hat dich nicht

mitgenommen, damit du diese Fährte genüsslich

verschlingen kannst. Also schon

nicht essen, nur lesen.

Auch im Namen von Picolo, der sich momentan

bei den Kiwis amüsiert und von

dem ihr auch in dieser Fährte einen Bericht

findet, wünsche ich euch viel Spass bei der

Lektüredieser Fährte.

Allzeit Bereit

1


Editorial

Liebe Pfadis, Wˆ lfe, Bienlis und

Eltern

Dezember ist der Monat des Rückblicks auf

das vergangene Jahr. Und auch wir schauen

in der Zeit etwas zurück…Kurz nach dem

Fährtenweekend verbrachten einige L eiter

eine ganze Woche im Heim – die erste

Heimwoche im neuen Heim.

Jetzt bleibt uns nur noch, Euch ganz, ganz

schöne Festtage und einen guten Rutsch ins

neue Jahr zu wünschen.

Allzeit Bereit und Euses Bescht

Die Meitlipfadi hat dann am Regionstag fast

den 1. Platz erreicht (leider haben sich die

Schiedsrichterinnen verzählt und sie mussten

ihren Preis wieder zurückgeben).

Wer mag sich nicht mehr an das rauschende

Fest zur Einweihung des Bahnhofes erinnern?

Dort durfte die Pfadi natürlich auch

nicht fehlen. Den Helfern, die unsere zahlreichen

Stände betreut haben ein grosses

Dankeschön!

Für die Buebepfadi haben dann in den

Herbstferien die ersten Helas stattgefunden.

Leider war die Beteiligung nicht so hoch,

aber das konnte der guten Stimmung aller

L agerteilnehmer nichts anhaben. Näheres in

den Berichten auf den folgenden Seiten.

Aber nicht nur die Pfadis zogen in die L ager

– auch Bienlis und Wölfe verbrachten eine

L agerwoche voller Abenteuer und Spannung.

Und was steht als nächstes an???

Als nächster grosser Anlass steht die Waldweihnacht

auf dem Programm. Und schon

bald zieht es wieder einige Pfadis ins Lager.

Schon fast traditionell findet über Silvester

das OP-L ager im Kanton Solothurn statt.

Impressum

Mitteilungsblatt der Pfadi Säuliamt

Ausgabe: Dezember 2002

46. Jhg.

Auflage: 500

Erscheint vierteljährlich

2


News

Stamm Minnesota News

L ange, lange hat es gedauert seit der letzte

Bericht über den legendären Stamm Minnesota

seinen Weg in die Fährte gefunden hat...

Doch nun ist es endlich soweit: Minnesota

News!!!

Natürlich fangen wir mit dem He-La an,

welches wir in Sedrun verbrachten und

bereits hinter uns liegt.

Unter dem Motto Ghostbusters zogen in der

ersten Herbstferienwoche eine kleine Schar

von zwölf angehenden Geisterjägern

in die Zentrale mitten im Dorf ein. Ein

Dorfbewohner warnte uns schon vor eigenartigenVorfälleninletzterZeit.

Schnell mussten wir feststellen, dass wir

nicht alleine waren. Unser feiner, verdienter

und langersehnter Zmittag verschwand

auf mysteriöse Art und Weise. Doch schon

am E nde des zweiten Tages war unser Haus

mit allen möglichen Fallen gespickt

damit uns so ein schwerwiegender Fehler

nicht mehr passieren konnte. Beim Zurückerobern

des Essens hatten wir den ersten

Kontakt zur hiesigen Geisterwelt und stellten

fest, dass die im Bündnerland angesiedelten

Geister grün und schleimig sind.

In der Nacht hatten wir auch schon den

ersten Kontakt der dritten Art. E in Geist

löste mehrere Fallen im Haus aus,

damit wir ihn verfolgen konnten. Nach

einem kurzen Kampf verschwand er in der

Dunkelheit.

Am nächsten Morgen beim Morgenturnen

fanden wir dann einen Zettel, wahrscheinlich

hatte ihn der Geist verloren.

Das Rezept für einen Trank, um die Geister

zu vernichten.

Um unsere Chancen also zu verbessern

sammelten wir an Geheimen und weit entfernten

Orten jede Menge von Trankzutaten.

Nach dieser äusserst anstrengenden und

gefährlichen Suche fielen wir am Abend

müde, aber stolz auf die gelungene Tageswanderung,

ins Bett. Der Dorfbewohner wollte nun die

Spreu von dem Weizen trennen und organisierte

einen Wettkampf.

Dies tat er aus gutem Grund. Seiner Meinung

nach waren nicht alle Fähig den

Kampf gegen die stärkeren Geister aufzunehmen.

Seine Meinung wurde leider durch den überraschenden

Einsatz Aller zunichte gemacht.

Das unglaublich schwierige Rätsel wurde

von

beiden Gruppen gleichzeitig gelöst und so

waren beim grossen Finale alle dabei.

In der letzten Nacht unserer Abreise wurden

wir unsanft geweckt. Einer unser besten

Männer, Pompelmo Pompi Dynamite himself,

war verschwunden!!! - W A S N U N ?

Ein Geist kam in die oberen Stockwerke und

klärte uns auf: Nicht die Geister waren die

Störenfriede in der Gegend sondern der

Dorfbewohner und seine Kumpanen. Mit

der Entführung von Pompelmo wollte er

uns erpressen die Geister zu vertreiben,

die ihm immer wieder als letztes einen Strich

durch seine bösen Pläne machten. Sogleich

machten wir uns auf den Weg.

Der Geist führte uns zu den Dorfbewohnern

die wir sogleich mittels einer originellenl

Geisterzeremonie ins Jenseits verbannten.

Die Zeit zwischen den Geisterjagden vertrieben

wir Heissluftballonen basteln, Kreide

herstellen, jeglichen krassen Kartenspielen

usw. usf...

3


News

Abschliessend können wir auf ein selten

friedliches, fast immer spannendes und

ausschliesslich geniales He-La zurückblicken.

Kommen wir nun von der Vergangenheit in

die Gegenwart und Zukunft. Einiges hat

sich geändert. Die Stammleitung wurde von

Jamura

und Opus fliessend an Dulix und Nandu

abgegeben welche nun die Minnesota Traditionen

weiterführen werden.

Das Fähnli Geier wird von Gizmo übernommen

während Annakonda weiterhin von

Kiko ("das Küken") und Ameise geleitet

wird.

Ok, so nach dem Motto; "Alles wird gut,

Minnesota bleibt besser", tschau zäme...............

Nandu,Dulix,Opus

Surri Abschied

Die Geschichte vom ältesten aktiven Pfadi ,

der Pfadi Säuliamt. Erzählt von ihm selbst

Schon lang ist es her........................... eine

lange Geschichte. Im Jahre 1983 ging der

Vater mit dem Sohne in den Wald ; um zu

Spazieren...? Der Vater hatte nur einen Gedanken:

Sein Sohn muss in die Pfadi!! Und

so soll es geschehen. Der Damalige Wölfli

Führer, Jaguar, nahm den kleinen Surri in

seine Meute Phao auf. Genauer ins Rudel

4

Tschill. Dass war nun der beginn einer sehr

sehr langen Pfadi-Zeit. Und im Oktober

1987, einem kalten Dakotaschildkampf,

wurde der kleine Wicht in die Pfadi übergeschüttlelt.

Zum Fähnli Büffel, wo er bis 1991

blieb. 91 war das Jahr des Überflusses (Unmengen

der Bevölkerung strömten in die

Pfadi, man musste einfach dabei sein) und

so wurde das Fähnli Adler gegründet. Dort

übernahm er von Okapi das Fähnli Adler (

Das genaue Datum ist ihm entfallen ). 1995

hatte irgend jemand die Idee, ihm den

Stamm Nord anzuvertrauen. Und nach

etlichen Sola`s, Pfila`s und dergleichen , fand

man für Ihn eine neue Herausforderung: Die

Pfadistufe.....Und irgendwann im Jahre 1998

stand das Planungsweekend vor der Tür;

welches folgen hatte:

Und so wurde unser kleiner Surri AL.

Klein.......??!! ( Diese Grösse zählt nie). Es

kam eine Zeit mit vielen schönen Erinnerungen:

So der Bau des neuen Pfadiheims

und viel mehr..... So nun sind wir am Ende

unserer Geschichte angelangt, die vor fast 20

Jahren begann.

Sodaswarsvonmir,ausundvorbei,vorbei??

Nicht ganz, der Dachverband braucht

schliesslich einen Präsi. Da bleibe ich Euch

noch einige Zeit erhalten.

Ich wünsche Pigeon eine schöne Zeit als AL

und hoffe, dass auch er viel Schönes in der

Pfadi erleben wird.

Allzeit Bereit


Events

Liebe Pfadis, Wölfe, Bienlis, Rover, Eltern und

Pfadifreunde

Wir möchten Sie ganz herzlich zum gemeinsam

Jahresabschluss einladen

Waldweihnacht Pfadi Säuliamt

18.12.02

19.00 – ca. 21.00 Uhr

Schützenhaus Obfelden

Mitnehmen: Warme Kleider, Trinkbecher

5


Events

Mini Pfadizyt isch verbii

& es isch di beschti gsii

ja natürlich möchte ich allen L eiterinnen

ganz herzlich danken für was sie das

ganze Jahr durch leisten.

UndnatürlichwünscheichspeziellLuna&

Swing eine ganz tolle Zeit bei Turicum

und bin sicher, dass sie viel frischen Wind in

den (bereits äusserst tollen) Stamm

bringen...

Schlittelweekend Turicum

Once again

25./26.Januar 2003

dä Stamm Turicum wotts wider mal wüsse

wies uf dä Schlittelpiste uusgseht!..

Drum mäld dich umbedingt aah...Umso meh

das chömed, desto lustiger wird’s. Ja nämlich.

(D’Ameldig chunt demnächscht oder hesch

bereits becho)

Mir freued euis uf es lässigs Weekend.

Bis denn....

Biloba, Swing, Luna & Köchin Darsie

Tschühüsss,

6


Leserseite

Impressionen aus dem

F‰hrteweekend

Mittlerweile ist schon wieder Sonntagnachmittag

und ausser dem „harten Kern“ sind

schon alle wieder nach Hause gegangen. Was

aber nicht heissen soll, dass nichts mehr los

ist, sind wir doch immer noch acht Personen,

welche nun die letzten L ayout- und

Feinarbeiten erledigen.

E in voller E rfolg war es, das Fährteweekend

4/ 02, was sicher auch darauf zurückzuführen

ist, dass es erstmals im neuen Pfadiheim

stattgefunden hat. So haben sich am Samstagabend

sicher 15 Personen zum Nachtessen

eingefunden, und je später der Abend, je

mehr L eute kamen hierher und waren mit

Berichteschreiben, Gamen oder Filme gucken

(auf Grossleinwand) beschäftigt. Dank

Geronimo und Murmel war es sogar möglich,

diverse Kinofilme sich anzusehen, die

gerade auch erst im Kino liefen! Um ein

Haar wäre es sogar noch zu einer Vorvorpremiere

des neusten Bond-Filmes gekommen…

Mal sehen, was nächstes Mal so

auf dem Kinoprogramm steht!

Auch zu unerwartet vielen Übernachtungen

kam es dieses Mal, wahrscheinlich 20 Personen

werden die Nacht im Heim genossen

haben, viele haben jedoch gar nicht gross

geschlafen, war doch der Reiz zu gross, noch

mal eine Runde zu gamen oder sich einen

weiteren Film reinzuziehen.

E rfreuliches ist auch von Seiten der Statistik

zu berichten, hatte die Meitlipfadi doch

einen Zuwachs von 100 (!!!) Prozent was die

Zahl der hier Übernachteten anbelangte: So

blieben ganze zwei Personen der Meitlipfadi

über Nacht hier, also doppelt so viel wie

letztes Mal! Wenn das so weitergeht, dann –

man rechne log2 von 20 (20 = Anzahl der

Buebepfadis), dann geht es noch 4 Fährteweekends

und die Meitlis sind den Bueben

zahlenmässig überlegen. Tja, mal sehen ob

die Thorie auch der Wahrheit entsprechen

wird…

Bis zum nächsten mal!

Allzeit bereit

Jano,

der Gamer

Parbat,

der Reiniger

Pigeon,

der Downloader

Geronimo,

der Hacker

Murmel,

der Insider

Picasso,

mit der vollen

Festplatte

Surri,

der Laie

7


Leserseite

8


Berichte

Hexen-Hela 2002 Inner

ErizÖ .oder ÑGib Gas, lieber Michael

Schumacher!!ì

Montag: Ein ganz normaler Tag im Säuliamt.

Im Migros werden die frischen Gipfeli aufgefüllt,

die Züge fahren (noch) pünktlich, die

L eute gehen zur Arbeit oder kommen vom

Ausgang nach Hause. E s regnet. E ine Horde

von Hexen steht etwas verloren bei dem

alten OVA-Gebäude und scheint auf etwas

zu warten, es riecht nach Erbrochenem.

DA! Immer mehr Hexen finden sich auf

dem Parkplatz ein. Schlussendlich stehen

etwas mehr als dreissig Hexen dort und

trotzen dem schlechten Wetter. Alle freuen

Die bösen Mächte stellten uns schon von

Anfang an auf eine harte Probe. So kam es

dazu, das die S9 etwa zehn Minuten Verspätung

hatte und wir, trotz weltmeisterlichem

Sprint durch den Hauptbahnhof, zusehen

mussten wie uns der Zug nach Thun vor

unserer Nase davonfuhr. Zum Glück konnten

wir etwa zwanzig Minuten später den

nächsten Zug (mit Spielwagen) nach Bern

nehmen und blieben so ziemlich gut im

Zeitplan,wennauchdieganzeSacheetwas

chaotisch verlief.

Nach einem reibungslosen Umsteigen, kamen

wir in Thun an, wo der Bus extra auf

uns wartete und uns direkt nach Inner Eriz

fuhr. Dort wurden wir von einem Hexenkomitee

mit Speis und Trank empfangen.

sich auf eine Woche Urlaub im berühmten

Hexenhotel „zum schwarzen Kater“.

Nach einem lauten Antreten bricht eine

Hexe, die uns vorher noch freundlich empfangen

hat, in einem hysterischen Anfall

zusammen. In ihrer Ohnmacht redet sie

wirres Zeug und nachdem wir sie mit einem

Hexentanz wieder aus ihrem Traum gerissen

haben, erzählt sie uns, dass wir sofort zum

Hexenhotel aufbrechen müssen, denn im

L and der Hexen sei etwas nicht in Ordnung.

Wir packen unsere Rucksäcke und machen

uns mit Hut und Zaubergewand auf den

Weg nach Inner Eriz.

Nach einem beschwerlichen Aufstieg („Trääägsch

du min Rucksack???“) kamen wir

endlich beim Hotel „zum schwarzen Kater“

an. E twas fragwürdig war die Tafel vor der

Haustüre mit der Aufschrift: „Ausser Betrieb“!

Irgendetwas konnte nicht stimmen. Eine

gespenstische Stille umgab das edle Hotel.

9


Da entdeckten wir, dass die Balkontüre

offen ist. Über die Feuerleiter kletterten wir

auf den Balkon und von dort schlichen wir

uns in die Dunkelheit des Gebäudes. Überall

brannten Kerzen, Tische und Stühle lagen

umgekippt im Speisesaal…und von der

Küche unten hörten wir ein leises Wimmern.

Wir begaben uns in die Küche und fanden

dort eine völlig verstörte Hexe, die uns voller

Schrecken erzählte, was im Hexenhotel

vorgefallen war. Die bösen Hexen haben die

Herrschaft über das Hexenland übernommen

und die lieben Hexen wurden vertrieben

oder versteckten sich. Die bevorstehende

Walpurgisnacht dürfe nicht in die Hände

der bösen Macht fallen, sonst wäre alles

verloren. Das tönte doch gar nicht mal

schlecht. Langweilig wird es sicher nicht und

diesen bösen Mächten werden wir wohl

schon zeigen können, wo der Bartli den

Most holt. Mit dem Versprechen, den lieben

Hexen zu helfen, richteten wir uns im Hotel

ein. Nach einer kurzen Einlebungsphase

erlebten wir schon zum ersten Mal die

Macht und Bosheit der bösen Hexe. Surrli

wurde brutal gefesselt und die Botschaft war

klar: „Verschwindet von hier“! Doch so

schnell gaben wir uns nicht geschlagen.

Mutig wagten wir uns in den verfluchten

Wald, wo wir bald darauf in eine wilde

Schlägerei mit den Bösen verwickelt wurden.

Panik breitete sich aus (Platon??) und wir

flüchteten zurück ins L agerhaus.

Am Abend flogen uns zwei etwas verwirrte

Hexen direkt ans Fenster und erklärten uns

einiges über das L eben im Hexenland und

über das L agerleben im Allgemeinen. Der

Lagerpakt wurde aufgestellt und von allen

unterschrieben.

Zum Tagesabschluss begaben wir uns in den

nahen Wald, wo wir um einen wild brodelnden

Zaubertrank die Kraft für den nächsten

Tag sammelten. Der erste anstrengende Tag

im zauberhaften L and der Hexen neigte sich

dem Ende zu. Der Mond schien über dem

hohen Grat und eine schwarze Kontur auf

einem schnellen Besen erschien vor dem

gelben L icht.

Dienstag: Die erste Nacht war gut überstanden.

Und das bekannte Morgenturnen mit

Pulcino stand an. Nach dem Morgenturnen

und einem feinen Morgenessen wurden wir

auf ein weiteres von einer Hexe besucht, die

uns aufforderte ein Hexentraining durchzuführen.

So machten wir eine Sternliprüfung,

wo die Wölfe Einblicke in die Pfaditechnik

erhielten. 1. Hilfe, Morsen, Naturkunde,

Hexenkunde oder Knöpfe waren Themen

die erklärt und geprüft wurden. Alle bestanden

erfolgreich den Test.

Am Nachmittag trafen wir auf eine etwas

verwirrte und vergessliche Hexe, die ihren

Besen verlegt und auch den Anti-

Vergesslichkeitszauber vergessen hatte.

Natürlich boten wir ihr unsere Hilfe an und

kamen bald darauf, wie der Zauberspruch

lautete. Wir gingen zum Ort, wo sie den

Besen abgestellt hatte, doch scheinbar war

eine Bruchlandung an ihrem Zustand schuld,

denn der Besen war zweigeteilt. Sie erzählte

uns noch, dass wir für die kurz bevorstehende

Walpurgisnacht alle einen Hexenbesen

und eine Maske bräuchten um als richtige

Hexe zu gelten. Also wurde ein Nachmittag

10


Berichte

lang gebastelt und gegipst (Szeneapplaus für

Dhanus). Am Schluss hatten wir mehr als

ein Dutzend fliegkräftige Besen, die Harry

Potter’s Nimbus 2000 in nichts nachstanden

und auch unsere arme Hexe hatte wieder

einen Besen.

von einem Fluch, der über dem ganzen

Hexenland liegt. Sobald man sich nicht mehr

bewegt, erstart man zu Stein. Um uns das

Ausmass dieses grässlichen Fluches vorzuführen,

brachte sie ihr Bruder mit, der schon

ganz starr war, nur weil er sich einige Minutenausruhenwollte.

Nach dem Nachtessen (war es Nasebögebrei

mit Insektensauce oder sonst irgendwas

Spannendes aus der Hexenküche) stand der

Sing-Song an. Nachdem wir uns die Kehle

aus dem L eib gesungen haben, gingen wir zu

Bett.

Mittwoch:

Schon war es wieder Morgen und wir kraxelten

müde aus unseren Schlägen um an Pulcinos

Morgenturnen, mit dem Moto „ Morgenstund

hat Gold im Mund“, teilzunehmen.

Als wir friedlich am Morgentisch sassen,

kameinealteHexeherein.Sieerzählteuns

Sie gab uns den Tipp mal bei der Berghexe

vorbei zuschauen, die uns sicher helfe könne.

Wir rüsteten uns mit Wanderschuhe,

L unch und Power und machten uns auf den

Weg zur Grotte der Berghexe. Nach einem

langen, strengen Aufstieg durch wunderbare

Gegenden ( unteranderem Sumpfgebiet)

kamen wir bei der Grotte an. Nach dem

grusligen Besuch bei ihr, in den tiefen der

gespenstigen Höhle wussten wir, dass die

L ösung um unser L agerhaus zufinden war.

Also machten wir uns enttäuscht auf den

Heimweg. Im ganzen sind wir etwa 7 Stunden

gelaufen, deshalb waren alle auch sehr

froh über die anschliessende Dusche mit

allem was dazugehört ( Fingernägel anstreichen,

Haare aufstellen, Massage, Tatoo und

Gurkenmasken. Wunderschön traffen wir

11


uns zu einem Diskoabend mit Diskokugel

und dem lieben Michael Schumacher. Doch

auch die coolste Diskonacht ist mal zu Ende.

Donnerstag:

Nochmals ein Morgen, mit Pulces Training.

Den Morgen verbrachten wir sehr kreativ,

nämlich mit verschiedenen Ateliers, wie zum

Beispiel L ebkuchenhaus backen, Knetbälle

produzieren, Zauberstäbe zu schnitzen sowie

Bändelchen zu knüpfen.

Am Nachmittag führten wir eine Hexenolympiade

durch, da uns die kleine Hexe auf

diese tolle Idee brachte. Sie dachte sich, dass

wir durch dieses Training besser auf die

Walpurgisnacht vorbereitet sind. Und schon

war sie da… DIE WAL PURGISN ACHT.

Pünktlich, nachdem wir uns blutunterlaufene

Augen geschminkt hatten, machten wir uns

auf den Weg.

Als wir durch den dunklen Wald schlichen,

unter die bösen Hexen und tanzten mit

ihnen ums Feuer. Als sie mit der Anbetung

einer Götzenfigur begannen wollten wir sie

hörten wir ein markerschütterndes Brüllen

und Kreischen. Den Schreck noch in den

Knochen, folgten wir den schrecklichen

L auten. Bald sahen wir den Schein eines

Feuers, an das wir uns näher heranschlichen.

Wir versteckten uns in der Nähe hinter ein

paar Bäumen und wagten einige vorsichtige

Blicke. Wir erspähten ein paar grässlich

aussehende Gestalten, die wild und wie

besessen um das Feuer herumtanzten und

kreischten. Wir mischten uns unauffällig

überrumpeln, doch sie merkten es früher

und attackierten uns. Doch nachdem wir

ihre Götterfigur verbrannten, ergriffen sie

zitternd und geschwächt die Flucht. Wir

feierten eine Original-Wölfli-Walpurgisnacht

undgingendannnachHause.

In der Nacht wurden wir von den L eiter

geweckt und rannten runter zur Reception.

Dort schauten wir aus dem Fenster und

erblickten die bösen Hexen, die zurückgekehrt

waren und ihre Feuermagie anwandten,

um uns einzuschüchtern. Wir zogen uns

an und nahmen die Verfolgung auf. Als wir

im Wald einer Schnur folgten, waren plötzlich

5 Wölfe verschwunden. Nachdem wir

einige Rätsel gelöst hatten, wussten wir, wo

sich die vermissten Wölfe befanden- beim

BAUM DES BOESEN!!!!!!

12


Berichte

Wir schlichen uns an und doggten sie runter.

Nachdem wir sie besiegt hatten, wurden

Merlin, Christian, Michi, Ramon und Tim

getauft. Wir gingen mit neu getauften Helden

ins Hexenhotel zurück.

Freitag

Nach einem längeren Ausschlafen, nahmen

wir ein grünes Hexenfrühstück zu uns.

Nach den Aemtlis gingen wir nach draussen,

um ein bisschen zu spielen, währenddem

hörten wir einen Schrei und schauten nach.

Wir fanden eine Hexe, die in einen Baum

geflogen und abgestürzt ist. Wir wandten

unsere Erste-Hilfe Kenntnisse an, um sie zu

retten. Nachdem wir ihr geholfen hatten

verriet sie uns, wo wir Gandor finden konnten.

Wir nahmen unsere Zaubertränke, die

wir im Verlauf der Woche hergestellt hatten

und geprüft hatten, und machten uns auf

den Weg zum Baum des Bösen, wo uns

Gandor erwartete. Wir suchten fünf böse

Gegenstände, aus denen wir einen Zaubertrank

herstellten. Wir mussten dazu noch 3

Böse Hexen finden, die wir zum Baum des

Bösen trieben, um sie für immer in den

Baum zu verbannen. Am Abend gab es

noch einige Sketche und eine Breakdanceeinlage,

auf diese folgte noch das L agergericht.

Samstag

Als wir aufwachten hatte es geschneit und

der ganze Platz war voller Schnee. Wir packten

und die L eiter putzten das Haus. Als das

Heim abgegeben war machten wir uns auf

den Heimweg. Die Wölfe wollten im Zug,

wegen den hübschen Jublamädels, ein bisschen

grösser und stärker wirken, ¨gäll du

romantische Zwasli¨. Am Bahnhof Affoltern

angekommen, machten wir ein lautes Abtreten

und sangen noch einmal unser Hexenlied.

Es isch es mega lässes Lager gsi!!!!!!

Allzeit Bereit

Maguari, Juno, Chnopf, Orka

13


Berichte

Hela 02 Stamm S¸ ddakota

S.I. ñ S‰uli‰mtlerische Intelligenz

Eine Woche Hela stand allen Pfadis bevor,

als sie sich am 5.10.02 um 10 Uhr am Bahnhof

Affoltern trafen. Alle waren fit und

munter, hatten ihren Rucksack gepackt und

demonstrierten ihre Kräfte in einem mehr

als nur lautstarken Antreten. Schon bald

darauf erschien der uns bereits bekannte

Prof. Raimondi bei uns. Er erzählte von

seinen neuesten Forschungsresultaten und

bat uns nach dem Vorführen seiner geheimen

Dokumente, ihm zu folgen. Schliesslich

habe er nach langer Suche eine Unterkunft

für uns gefunden, in welcher wir vor der

„grossen Macht“ (gM) sicher sein würden.

Keiner von uns hatte eine Ahnung, wo er

uns hinführen würde, aber wir vertrauten

ihm, da er uns als seriös vorkam. Der Weg

führte uns über Zürich, Chur letztendlich

nach Bergün (GR). Die Reise beanspruchte

3 Stunden und genau 45 Minuten der wertvollen

Zeit, die für uns wichtig ist, um den

Kampf gegen die gM zu gewinnen.

Die gM hat nämlich gemäss Prof. Raimondi

vor, die Intelligenz der Bewohner im Säuliamt

anzuzapfen, abzusaugen und für eine

riesige Intelligenzmaschine zu verwenden,

der Vorgang wird auch „Hirnportierung“

genannt. Mit dieser würde es ihr gelingen die

14

Weltmachtansichzureissenundüberdie

gesamte Menschheit zu herrschen.

In Bergün angekommen bezogen wir das

L agerhaus „Chasa Muntanella“ und ruhten

uns mal von der langen Reise aus. Bald

schon wurden wir – wie immer übrigens –

von einem feinen Essen verwöhnt. Am

Abend erhielten wir Besuch von Prof. Raimondi,

dem Intelligenzforscher, sowie seinem

Assistenten. Sie erklärten uns, was wir

auf unserer Mission zu tun haben werden.

Wichtig war auch von der Aggressivität der

gM zu erfahren. Diese bekamen wir noch

des öfteren zu spüren.

Am nächsten Morgen nahmen wir es etwas

gelassener, schliesslich war dies ja ein Sonntag.

SONNig präsentierte sich uns auch das

Wetter. Eigentlich hatten wir ohnehin während

dem ganzen Hela ein wunderprächtiges

Wetter vorgefunden. Zwar bei kühlen Temperaturen,

aber dies war ja bei einer Höhe

von 1400 Metern auch nicht gerade erstaunlich

zu dieser Jahreszeit. Wir genossen unseren

ausgiebigen Brunch und schon während

wir die Ämtlis am erledigen waren kam ein

etwas seltsamer Wanderer bei uns auf Besuch.

Der Wanderer hatte angeblich ungeheuren

Hunger und dies bekamen wir auch schon

bald zu sehen. Denn er legte los und begann

zu fressen wie ein Ungeheuer, innerhalb

weniger Minuten verspeiste er ein Kilo Zopf


Berichte

und noch viel mehr. Auf einmal läuft er,

ohne sich zu bedanken für das reichhaltige

Morgenessen, auf und davon. Da er uns

schon etwas suspekt vorkam, beschlossen

wir, ihm zu folgen. Er ging zu einem Telegrafenmasten

und machte sich über eine

dort liegende L eiche her und spricht mit

einer imaginären grossen Macht. Wir halten

es für angebracht, Prof. Raimondi zu informieren

und machen uns auf den Weg zu der

Kontaktstelle. Dort ist bereits die erste

Nachricht von Raimondi an uns. Wir sollen

unser Haus schmücken, um die gM anzulocken,

damit er deren Existenz per Satellit

besser überprüfen kann. Wir schmücken also

unsere Bleibe mit Hirnen, Schädeln, Plastilinfiguren

etc.

Es ist Montagmorgen, wir standen etwas

früher auf, um dann die müden Knochen

mit Morgenfitness richtig wachzurütteln.

Dies führten wir auch in den folgenden

Tagen fort, schliesslich konnte es später

auch als Training betrachtet werden für das

„Saubulldoge“ mit der Abteilung Heureka,

die im anderen Hausteil hauste. Zurück im

Haus, erwartet uns schon Prof. Raimondi,

der uns danach über eine Stunde mit einem

IQ-Test der Härte 10 bei absoluter Schweigepflicht

beglückte. Es folgte der noch der

General-Checkup mittels IQ-Gesamt-

Analysator der wie auch die Resultate des

IQ-Tests zum Glück noch keine schreckliche

Ergebnisse zu Tage förderte. Da die

Forschertruppe gerade anwesend war, erarbeiteten

wir mit ihnen zusammen mögliche

Gegenmassnahmen, um gegen die gM-Wirte

vorzugehen. Dabei kamen wir auf folgende

Resultate: Aushungern, an den Beinen aufhängen,

oder mittels L ichtrotator (im Kreis

rotierende L ichtquellen) in die Augen leuchten.

Gegen Abend kommt erneut Prof. Raimondi

zu uns, welcher unsere Nachricht scheinbar

erhalten ist und bekümmert ist, dass wir mit

einem der gM Kontakt hatten (Wanderer ist

gemeint). Er befürchtet, dass wir bereits

Opfer einer Hirnportierung geworden sein

könnten und verspricht dies am nächsten

Morgen überprüfen zu kommen. Wir hielten

noch unser obligates Tagesabschlussritual ab

und gehen anschliessend zu Bett. Schliesslich

wollten wir dem als „sehr angenehm“ zu

bezeichnenden Hauswart nicht allzu arg auf

die Nerven gehen. Daher ist Nachtruhe

jeweils ab 22 Uhr angesagt gewesen, bei

Nichteinhaltung drohten harte Strafen.

Am Nachmittag folgte der ultimative, unvergessliche,

ultrakrasse „Trottinetausflug“. Am

Bahnhof Bergün bezogen wir 18 „Trottinets“

der RhB, welche mit richtigen Velobremsen,

Federgabel und Gepäckträger

ausgestattet waren. Nun gings mit der Bahn

bis nach Preda. Um noch eine etwas längere

Abfahrt geniessen zu können, stiessen wir

15


Berichte

die „Trottis“ noch Richtung Albulapass

hinauf. Von dort konnte es dann endlich

losgehen. In horrendem Tempo rasten wir

über die bekannte Preda-Bergün-

Schlittelwegpiste. Alle mit Velohelm ausgestattet

und schön warm angezogen. Irgendwann

war uns die Strasse dann zu langweilig

und wir wählten diverse Umwege, Schotterpisten

oder Wiesen als Route.

Gegen Abend hatten zwei Gruppen ein

Theater vorzubereiten, dass die gM noch

mehr anlocken wird. Dies ist uns scheinbar

auch gelungen, denn in der Nacht, wurden

wir durch den Alarm geweckt und fanden in

der Küche die gM-Wirte am Boden, sich an

unserem E ssen betätigen. Nach einem Ü-

noch alle unser Gepäck und legten uns gegen

3 Uhr schlafen.

Wir wanderten in der Früh los, die Wanderung

war nicht gerade einfach, zumal wir

auch noch das Essen sowie das Trinken im

wohlbekannten 20kg-Wassersack mitzuschleppen

hatten. Erst bei Ankunft auf dem

Berghöchsten Punkt auf 2300 Meter und

dem anschliessenden genauen Lokalisieren

der Koordinaten wurde den meisten bewusst,

dass es sich hierbei um ein Geländespiel

handeln wird. Alle bezogen ihre HQs

und richteten sich für die Nacht ein. Das

Ziel war es als erste Gruppe zum Ort der

Hirnportierungsmaschine zu gelangen. Es

wurde gekämpft, gespielt, gewettet, um an

die „Brainies“ (abgepackte Puddingmasse)

zu gelangen, welche die Währung darstellten.

Es wurde immer dunkler und auch immer

berwältigungsversuch entfliehen sie ins Gelände,

wo wir noch für lange bemüht versuchten

sie zu überwältigen. L eider waren sie

uns überlegen, aber trotzdem schienen sie

nach einer Zeit wie gelähmt und wir fanden

bei einem von ihnen eine Nachricht, welche

auf die Übergabe der Hirnportierungsmaschine

an einer gewissen Koordinate hinwies.

Wir entschieden uns früh morgens uns

dorthin auf den Weg zu machen. Wir fanden

aber heraus, dass die Strecke nicht in einem

Tag zurückzulegen sei. Daher packten wir

16

kälter, in der Nacht sank das Thermometer


Berichte

auf unter –3 ° C. Aber am Morgen hatten

wir zum Glück kein Frostleichen unter uns

und konnten das Geländespiel fortsetzen.

Durch taktisches Geschick gewann Schlussendlich

die punktemässig schwächste Gruppe.

Nachdem der Schatz zusammen mit der

Hirnportierungsmaschine gefunden wurde,

räumten wir unsere HQs sowie die Zentrale

wieder auf, packten alle unsere sieben Sachen

und gingen wieder talwärts. Beim Haus

angekommen steht der Waschparcour mit

Waschgang bevor: Abspühlen mit kaltem

Wasser vom Schlauch, Einseifen, Abspühlen,

Abtrocknen, mit Essen wieder auffüllen,

Pause genehmigen. Nach dem Abendessen

erhielten wir Prof. Raimondi erneut ein

feines Dessert, danach gingen alle freiwillig

früh zu Bett, da die weite Wanderung, mit

anschliessendem Geländespiel doch einiges

an Energie kostete.

Den zweitletzten Tag gingen wir etwas gemütlich

– ohne aber das Morgenturnen

auszulassen – mit Ateliers an. E s galt eine

Pizza für alle von Auberginen bis Zwiebeln

selber zu machen, Jonglierbälle zu bauen,

sowie Hemdanhänger-Hirne zu produzieren.

Die Pizza mundete allen vorzüglich, deshalb

gingen wir hochmotiviert einige „Spiele“ auf

einer Wiese spielen, wobei wir dies mit den

Pfadis aus dem anderen Hausteil unternahmen.

Dies war wahrlich ein Vergnügen, wer

dabei war, weiss wieso! (Trophäen sind eine

schöne Sache!) Nach deren Abzug (Sie resignierten)

erschien der Wanderer (gM-Wirt)

erneut, diesmal wussten wir, wie wir mit ihm

umzugehen haben und nahmen ihn in unsere

Gefangenschaft. Wir hängten ihn an den

Beinen auf, gaben ihm nichts mehr zu essen

und setzten ihm dem L ichtrotator aus.

In der Nacht kamen dann aber seine gM-

Kollegen und befreiten ihn, sowie kidnappten

desweiteren drei von unseren Pfadis.

Nachdem alle aufgestanden waren, das Haus

verliessen und in der Ferne die L ichter der

gM-Wirte noch sahen, war es für alle klar.

Die gM hat wieder an Macht gewonnen und

sie muss heute oder nie besiegt werden. Bei

den gM-Wirten angekommen, speihten diese

Feuer und hatten unsere Pfadis gefesselt.

Wir kamen nicht näher an sie ran, da sie uns

immer wieder attackierten, konnten aber aus

der Ferne beobachten, wie die gefangenen

Pfadis verschiedene Parcours absolvieren

mussten. Ausserdem fuhren sie in unglaubli-

17


Berichte

chem Tempo eine Seilbahn herunter, von

dort liefen sie entlang einer Schnur mit verdeckten

Augen mitten durch den Wald. Es

gelang uns dann endlich sie zu überwältigen

und die Pfadis zu befreien. Die Hirnportierungsmaschine

konnte zerstört werden und

die entführten Pfadi wurden getauft auf die

Namen; Uzoma, Izimo, Diallo.

Es gab noch ca. 2 Stunden zu schlafen,

bevor der L agerabbruch bevor stand. Dieser

leider auch notwendige Part ist nicht sonderlich

interessant und wird deshalb hier nicht

weiter erwähnt. Am Freitag, 11.10.02 um

17.00 waren alle wieder wohlbehoben am

Bahnhof Affoltern angekommen. Ein kräftiges

Abtreten beendete das schöne – für

mich unvergessliches – Hela.

Allzeit Bereit

Hela 02 Nord

Munkel Seite von Anonymen Teilnehmern

Es wird gemunkelt, dass…..

…. die Anmeldungen so früh kamen, dass

die Pfadis so erschreckt waren, und sich

nicht getrauten, sich anzumelden.

….es Leute gibt, die beim Dessert (Vanille

Créme) den grössten Becher genommen

haben, und 7-mal geschöpft haben…..gell

Omega und Schinken (Apollo)

…..der Koch heimlich mit Fliegen herum

experimentiert hat

…..es Leute gibt, die ihr Gemüse nicht auf

essen, deshalb sehen sie auch dementsprechend

aus

…..es Leute gibt, die ihre Macht zeigen,

durch Uniformen und tritte in die Beine, gell

Apollo

…..es eine Person gibt, die es nicht ertragen

kann, wenn Äpfel an den Türklinken befestigt

werden

…..es eine Person gibt, die ausrastet, wenn

alle aus dem Haus gehen, und sich einen

Witz erlauben

…..es Leute gibt, die wollen das man 3 mal

am Tag das WC feucht aufnimmt

….. die CLAN Mitglieder, bzw. ein paar

davon sich wenig im Haushalt beteiligt haben,

folglich sie sich nur bedienen liessen

…es nachtragende L eute gibt

….es L eute gibt, welche in der Nacht schreien

…einige Leute nie zum See liefen, stattdessen

benützten sie ein Auto

…..der Schinken bald gebraten ist ( ;

Aber sonst machte das L ager ziemlich Spass.

Allzeit Bereit XXX

18


Berichte

Hela 02 Stamm Nord "Mission

Gwundergrund"

Um 9.00 Uhr besammelten sich alle am

Bahnhof Affoltern. Kurz nach dem Antreten

rollte ein alter, knallgelber Amischlitten

zwischen unsere Linien. Ein geschaleter, mit

einer Sonnenbrille auf der Nase (obwohl die

Sonne gar nicht zu sehen war), Italoman trat

zu uns. Wir mussten drei Gruppen bilden.

Jede Gruppe bekam ein verschlossenes

Paket, das nicht geöffnet werden durfte, und

ein Briefumschlag voller Aufträge. So machten

wir uns auf den Weg nach Walenstadt.

Von da aus war jede Gruppe auf sich alleine

gestellt. Die Aufträge mussten am nächsten

Tagerledigtseinundmantrafsichum16.00

Uhr im Lagerhaus.

Die Aufgaben in den nächsten 5 Tagen

bestanden mehrheitlich darin, Aufträge zu

erledigen. Doch wir wussten doch gar nicht,

für wen wir arbeiteten! Aber das störte uns

auch nicht, wir vertrieben unsere Zeit mit

Ateliers, Hikepräsentationsvorbereitung und

Sing-Song. Das Wetter wurde auch von Tag

zu Tag besser und wir genossen die wärmende

Sonne in den fast 1400 Metern über

Meer auf denen wir uns befanden.

Am Dienstagnachmittag bekamen wir den

Auftrag, gruppenweise einen OL zu absolvieren.

Diese Gruppen mussten dann in der

folgenden Nacht an einem nahgelegenen See

von dessen Ufer aus - je zeitlich verschoben

- einen Morsetext auf die Insel im See hinausmorsen.

Wie gesagt, so getan. Und

prompt, nach längerem Warten am Ufer,

kamen zwei Männer im Schlauchboot angepadelt

und übergaben uns frische Brötchen.

Es wurde uns gesagt, die Brötchen seien

wertvoll und man müsse sie gut bewachen.

Wir wussten was das hiess: Nachtwache!

In der Nacht gab es mehrere Angriffe! Bei

einem wurde Nemesis fürchterlich behandelt

(geknebelt und gefesselt) und Puck entführt.

Als wir das Haus nach Hinweisen durchsuchten,

fanden wir das WC blutverschmiert

vor mit einer Nachricht, wo sich Puck befindet.

Wir fanden ihn im nahgelegenen

Wald zwischen zwei Bäume gefesselt mit

einem Kreuz in der Hand. Die Männer, die

um ihn "herumtanzten", wollten ihn in die

Mafia aufnehmen. Dies wussten wir aber zu

verhindern, das Ergebnis war eine wilde

Prügelei, bei der man mehr auf die Bäume

als auf den Gegner aufpassen mussten, da es

dunkel war. Schliesslich vertrieben wir die

Mafiosis und konnten beruhigt schlafen

gehen.

Am Morgen des nächsten Tages wurde von

der Polizei eine satte Hausdurchsuchung

durchgeführt ( Puck und Co. werden es

vermissen, den Kopf auf einem fremden

A… zu haben). Viele mussten ihre Rucksäcke

durchsuchen lassen, worauf in Omegas

RucksackeinSäckleinvollerDrogengefunden

wurde und dieser sogleich abgeführt

wurde. Als sie ihn abgeführt hatten, und

zurückgekommen waren, sagten sie, dass sie

Bilder bei ihm gefunden hätten, die er nicht

hätte haben sollen. Um ihn wieder frei zu

bekommen, sagte uns L uigi, dass wir mit

ihm mitkommen sollten um Omega zu befreien.

Er gab jeder Gruppe von uns den

19


Berichte

Auftrag ein HQ zu bauen, welches man von

etwa zwanzig Metern aus sehen sollte. Nach

etwa einer halben Stunde trafen wir uns an

einer Kreuzung, wo er uns weitere Anweisungen

gab. Circa um halb drei Uhr ging die

Geländeübung los, bei der wir Bilder erkämpfen

mussten um sie in unsere HQ’s zu

bringen. Diese Bilder wurden nach der GÜ

und bis spät in die Nacht im Casino in Geld

umgetauscht. Eine Nacht voller Spiele später,

mussten wir die Koordinaten, welche auf

einem Zettel standen, entziffern und somit

erfuhren wir wo unser Morgenessen verstecktwar!DenganzenTagmachtenwir

nichts, ausser genüsslich im Kaminfeuer

Schlangenbrot zu backen, da es draussen in

Strömen regnete. (Ooops, sorry, wir haben

uns um einem Tag verrechnet!) Es war

Donnerstag. Am Freitag, begann es dann in

Realität in Strömen zu regnen. Aus diesem

Grund verbrachten wir den ganzen Tag im

Haus mit Rätsel lösen, L agergericht vorbereiten

und einfach gemütlichem beisammensitzen.

Am letzten Abend des L agers gab es

folglich dieses Lagergericht in dem Apollo

ziemlich der verarschte war, jedoch hatte er

Glück, da wir nicht genug Zeit hatten, alle

seine Strafen durchzuführen. Als das L agergericht

zu Ende war, hielt es Apollo nicht

mehr aus und hetzte uns wie ein wildgewordenes

Biest ins Bett. Am anderen Morgen

kam dann der übliche Stress mit dem Aufräumen,

doch dieses Mal war er um einiges

schlimmer als sonst, da wir um eineinhalb

Stunden verschlafen hatten, und nur noch

"zwanzig Minuten" Zeit hatten um das ganze

Haus blitzblank zu putzen! Für das

"z'Mörgele" blieb auch keine Zeit und wir

assen es im Gehen auf dem Weg nach Mels.

In Mels am Bahnhof trafen wir auf Apollo,

welcher leiderleider den L unch verpasste, da

er es vorgezogen hatte, lieber mit dem Auto

nach Mels zu fahren anstatt wie alle anderen

Pfadis im strömenden Regen zu Fuss zu

gehen.

Die Heimreise war eine sehr ermüdende

Sache, dennoch waren wir alle froh als wir

wieder heil in Affoltern am Bahnhof ankamen..

Als krönenden Abschluss brüllten wir

ein lautstarkes Abtreten welches auch die

Omas und Opas im Altersheim Seewadel aus

ihrenBettenwarf.

Allzeit Bereit

20


Berichte

He-La 2002 Bienliës. Pippi

Langstrumpf

Als wir uns am Montag Morgen am Bahnhof

Affoltern zum Antreten trafen, begegneten

wir Pippi Langstrumpf. Diese staunte nicht

schlecht, als sie sich so vielen Doppelgängerinnen

gegenübersah. In Frechheit und L autstärke

übertrafen die Bienli‘s Pippi natürlich

um ein vielfaches, aber das gehört ja dazu!

Wir machten uns auf, in eine Woche voller

Abenteuer, L agerleben und Spass. Mit Pippi

erlebten wir zahlreiche Piratenabenteuer,

bauten einen Sarasani, übten Zirkusnummern

ein und entdeckten die Umgebung der

Villa Kunterbunt.

Wie jedes Jahr fanden die Sternprüfungen

und das Versprechen während der L agerwoche

statt. Wir übten uns in Bienlitechnik und

erfuhren, was es heisst, ein Bienli zu sein.

Das Gelernte wurde von allen fleissig umgesetzt

und alle können nun stolz ihr Abzeichen

tragen.

Ein Höhepunkt im L ager war die Taufe von

Annina. Da sie ihren ersten Namen wieder

abgeben musste, da dieser schon vergeben

ist, einigten sich die L eiter auf eine Taufe im

L ager. In einer brisanten Nachtübung wurde

sie auf den Namen Stitch getauft.

21


Berichte

Mit Pippi zusammen erlebten wir natürlich

auch viele spannende Abenteuer. Wir mussten

ein paar mal den Goldkoffer von Pippi

zurückerobern, lernten ihren Vater E fraim

kennen, befreiten Tomi und Annika aus den

Händen böser Piraten und verteidigten die

Villa Kunterbunt mit zahlreichen Fallen

gegen ein Abreisskommando.

Eindeutiger Trend dieses Lagers war allerdings

das „Haarzöpfle“. Was mit Suhini‘s

Frisur begann, schwappte schon bald in

einen mitreissenden Boom um. (Wir empfehlen

Suhini als Miss-Trendsetter vom

Säuliamt…)

Einen krönenden Abschluss feierten wir am

Freitag Abend mit einem viergängigen L u-

xusmenü. Das Dessert, Schoggifondue, war

das Tüpfli auf dem „i“ und wir kamen so

richtig in Stimmung für

ein lustiges L agergericht

und anschliessend eine

rauschende Disco. Doch

wir wurden für unsere

Tanznacht bestraft, und

verschliefen am nächsten

Morgen, was den L eiterinnen

einen Stress beim

Hausputz bereitete (ein

grosses Haus hat halt auch

seine Nachteile…). Nichts

desto trotz waren alle

rechtzeitig am Bahnhof

Affoltern eingetroffen,

und wurden müde aber

glücklich von den Eltern

empfangen. Mira hatte

noch eine vom L agergericht

aufgebrummte Strafe

zu erledigen: sie musste alle Namen der

Bienlis aufsagen können. Ihr fleissiges Üben

wurde belohnt, und sie kannte jedes Bienli.

Dann war es fertig, das HeL a 02. Jedenfalls

für die Bienlis, denn die Leiterinnen machten

sich sofort auf ins L och, um das L agermaterial

und die J&S-Sachen zu verräumen.

Müde, aber glücklich über ein gut gelungenes

und lässiges HeLa durften auch sie sich

dann verabschieden.

Wir werden dieses L ager in sehr guter Erinnerung

haben, und hoffen, dass es euch auch

so geht. Wir freuen uns auf weitere lässige

HeL a‘s mit euch und wünschen euch noch

ein schönes Bienli-Jahresende….

EusesBescht

D‘Lagerleiterinne

22


Berichte

Es wird gmunklet, dass ...

- es im Hela kei wissi Söcke geh hät

- d’Paddington allne stinkendi

Schönheitstipps git

- de Marimba ihri Fürz L achgas enthaltet

- Zöpfli und Nasebore HOT, Campino

NOT sind

- mer schnäller Grossmuetter wird as

mer dänk

- d’WC-Spüälig zhöch obe isch

- d’Backstreetboys doch no de Hit

sind

- s’Ässe oder besser d’ Fotzelschnitte

schnäll blau wird

- ali Bienli en Fründ händ

- ä gwüssi Leiterin i ihre Freiziit wie

Tod umeliit und komischi Grüüsch

vo sich git ( gäll Joya)

- d’Joya gar nöd schnarcht.(nämmli!)

- mer mitme Teddy pennt...

- jä, jä,

- d’ Pippi mutierti Händ häd

- L .O.G.G. Boxershorts de Hammer

sind

- Tampon chätsche schlank macht

- d’Suhini Viagra schluckt damit iri

Zöpf uufstönd...

- i dem Hela ganzi Familie entstande

sind

- d’Kiku und d’Jux solang uf em Bett

umegumped bis d’L atte useflügt

- s’Puff bi de Leiter grösser isch als

bi de Bienli

- mer mehreri Boxershorts überenand

chan azieh ( gäll Marimba)

- gwüssi Bienli s’ Pischi die ganz

Wuche nie abzoge hend

- d’Bett vo de L eiter chliner sind als

dievodeBienli

- d’Stitch nur Zöpfli hät welle dass

sie i de Türkei härzigi Buebe alache

cha

- s’Lagergricht au z’ Ernscht gno

werde cha

-

- wenn dich der Milchjieper packt

- de Peach Weber mega erotisch

usgseht

- d’Chinchilla und d’Suhini in Habkern

kei E mpfang mit Sunrise

händ, und drum immer zerscht 10

Minute müänd latsche

- d’Paddington wänn sie nümm wiiter

weiss, immer „düdüdü“ seit

- wänn d’Suhini d’Stägä abelauft, es

tönt wie en Elefant

- es i oisem Huus geisteret ( gäll

Krim)

- d’Scara d’Spaghetti mit E ssig hät

welle choche

- wänn mer i de Chopfstimm redet,

dass mer dänn abnimmt

- mer d’Sterne nur gseht wänn mer

sie mit de Taschelampe alüchtet

(gäll Scara)

- es es mega cools L ager gsi isch!!!

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Berichte

‹ bung vom 9.11.02 des F‰hnlein

Panther

Nach einem lauten Antreten in strömendem

Regen vor dem Pfadiheim Mettenholz, kam

der Holländer wieder. Dieser kam schon

einmal eines Tages zu uns und bat uns um

Hilfe, wegen einem Ungeheuer namens

Felsunger. Von einer Hilfsbereiten Gruppe

kann man so ja erwarten, dass wir ihm auch

halfen.

Er brachte uns zwei Zettel, auf welchen

Koordinaten standen und sagte, er habe uns

etwas zusammen gestellt um das gefährliche

Monster „ Felsunger“ zu finden. Wir teilten

uns in zwei Gruppen auf und jede nahm

dann einen Zettel. Schnell versuchten wir

den Ort heraus zu finden. Beide Gruppen

mußten an einen anderen Ort, an welchem

es wieder ein Zettel hatte.

Man mußte seinen Standort mit einem

Punkt verbinden und nachher eine bestimmte

Anzahl Meter in eine bestimmte Richtung

laufen. Doch beide Gruppen hatten mühe

den Punkt heraus zu finden.

Nach einer langen Zeit ging es weiter zum

nächsten Punkt, doch es wurde immer

schwieriger, denn die Karte und auch sonst

alles war voll mit Regen getränkt.

Auf jedem Zettel stand auch eine Zahl welche

man sich notieren mußte. Am Schluß

hatte jede Gruppe zwei dreistellige Zahlen,

mit welchen es wieder Koordinaten gab. Wir

suchten den Punkt auf der Albis Karte und

fanden ihn auch.

Schon bald waren dann die zwei Stunden

vorbei. Wir machten das Abtreten und gingen

nachhause, beziehungsweise an die

Diashow.

‹ bung der Hadung

Mir händ eus am 16.11.02 um 14:00 bim

Märtplatz besammlet. Plötzlich hät de Timita

ihres Natel glütet. D Timita hät nachher

verzellt, dass mir zum Beck müend will mir

eusi letscht Ufgab müend löse um en guete

Gruppegeischt zbecho. Allne Polizischte

seiged d Socke klaut worde und mir händs

müesse wiederbeschaffe. Bim Beck hät eus

dänn e kuriosi Gschtalt erwartet. Nachemene

„Wer bin ich?“ häd eus die Gschtalt als

erschte Hiwiis wie mir die Socke chönd

wiederbeschaffe en Schlüssel gäh. Da mir

sowiesomegagschidsindhändmirnatürli

sofort gmerkt, dases en Postfachschlüssel

isch und händ au scho bald s richtige Fach

gfunde. I dem Fach häts en Socke gha und i

dem Socke en wiitere Hiiwis wie mir an

nöchschte Socke chönd glange. Mir händ dä

Hiiwis schnäll entschlüsslet und sind zum

Gfängnis gange. Det händ mir, nachdem mir

de Socke gfunde händ, wieder die Gschtalt

troffe. Sie hät eus es Rätsel ufgäh. Natürli

händ mirs ohni Problem chöne löse. Nachdem

mir d Socke bim Mac gfunde händ und

au die andere Socke den endli gfunde händ,

sind mir zum Märtplatz zrugg gange, wo eus

die Gschtalt no es letschts mal begegnet isch

und eus gratuliert häd. Mir heged jetzt de

letscht Tescht beschtande und seged würdig

en Gruppegeischt zbesitze. Da mir die Socke

inere Rekordverdächtige Ziit gfunde und

zruggbracht händ, hämmer no gnueg Ziit für

es paar Spiili gha. Nachemene grandiose

Tijaja händ mir eus uf de Heimwäg gmacht.

Allzeit bereit

Allzeit Bereit

Azzurro & Marroni

24


Berichte

Puma

Am Samstag den 9.11.02 um 19.00,

standen wir beim Mettenholz und warteten

auf Mr. Dracula.

Nach einiger Zeit die wir mit Spielen verbracht

hatten, kam Mr. Dracula und brachte

uns wichtige Informationen.

Wir konnten sie besiegen und es gelang uns

die Trinkhalme zu erobern. Einem der Vampire

konnten wir sogar eine Schatzkarte entreissen.

Wir probierten die Karte zu entziffern,

doch wir verstanden sie überhaupt

nicht. Wir liefen zu Mr. Dracula zurück und

baten ihn um Hilfe. Dank unserer Überredungskünste

half er uns, die Karte zu entziffern.

Wir rannten zu dem Punkt und fanden

einenriesigenSchatz.

Allzeit Bereit

Er berichtete uns, dass die Vampire die

ganze Menschheit mit Trinkhalmen aussaugen

wollte. Wir machten uns auf den Weg

um die Vampire zu finden. Nachdem wir in

denWaldgelaufenwaren,hörtenwirlaute

Geräusche.

Wir rannten dahin und sahen, wie die Vampire

aus ihrem Schlaf aufwachten und sich

aufmachten irgendetwas zu holen. Die VampireliefendurchdenWaldaufeinegrosse

L ichtung zu. Sie begannen in der Erde zu

graben und nach einiger Zeit fanden sie, ihre

gelb leuchtenden Trinkhalme. Da wir wussten,

dass die Vampire ihre gefundenen Trinkhalme,

zum aussaugen der Menschheit brauchen

würden, verdreschten wir sie.

‹ bung der Waldbienli 2. 11. 2002

Nachem Aaträtte isch en Pirat cho und hät

eus verzellt, dass sis Schiff gsunke isch und

sin Schatz klaut worde isch.

Natürlich hämm mir eus sofort uf de Wäg

zum Meer gmacht.

Det acho hät eus en Pirat en Plan gäh wo

sini Fründe woned.

Mir händ eus uf de Wäg zu sine Fründe

gmacht und händ bi jedem vo dene e Frucht

oder Bsteck oder en Topf oder Schoggi

gfunde...

Mir sind uf d’ Idee cho, dass mir chöntet

Schoggifondue mache. S’ Schoggifondue

isch wie immer u fein gsi, die hinteri Reihe

hät wie immer profitiert und die vorder isch

nacher chli brüner gsi.

Zum Abschluss händ mer no Spili gmacht

und sind nachere Bekanntschaft miteme Ei

endgültig Hei gange.

EusesBescht

Scarabäus, Stella und Abraxas

25


Berichte

F‰hnli Bericht von Bussard

2.11.02 Spital Affoltern 14:00- 17:00

Nach einem lauten Antreten beim Spital

kam ein Drogenhändler und suchte oberhalb

des Wasserhäuschens irgendetwas. Als wir

ihn eine Weile beobachtet hatten, fotografierte

ihn wie sich später herausstellte ein

Reporter. Der Drogenhändler bemerkte dies

und attackierte den Reporter. Der Reporter

erklärte den Bussärdlern, wer er ist und

übergab ihnen seine Akten. Er sagte wir

müssen ihm dringend helfen, da seine Zeitung

eine sehr schlechte L eserrate habe. Er

sagte uns auch noch, dass er auf einer heissen

Spur sei, wir übernahmen seinen nächsten

Auftrag, indem wir einen Archäologen

bei seiner Arbeit Fotografieren sollten, der

einen alten Stein mit dem man sich unsichtbar

machen kann suchte.

Er fand ihn, in diesem Moment kam der

Reporter und schrie „Dieser Stein ist gefährlich!“

Der Archäologe bemerkte den Reporter

und rannte fluchtartig davon. Nachdem

machten die Pfadis mit dem Reporter einen

Test indem sie bei Bestehung Reporter werden

würden. Wir mussten die Camera beherrschen,

sowie anschleichen des Objektes.

Unser Können mussten wir auch beweissen,

indem wir ein Feuer bei Regen machten.

Mitten im Unterricht kam der Drogenhändler

dazu, und wollte dringend seine Fotos.

Nach langem diskutieren und pöbeln gaben

wir ihm das Beweismaterial. Uns war bewusst,

dass wir mit unserer Ausbildung den

Flüchtenden schnell einfangen konnten.

Tatsächlich haben wir es auch geschafft, und

ihm auch unsere Fotos entnommen, um eine

gute Story daraus zu machen.

Allzeit Bereit

26


Berichte

AKTENZEICHEN XY UNGE-

L÷ST- DER ‹ BERFALL

Vor einiger Zeit wurde ein schreckliches

Verbrechen begangen, bei dem zwei Jugendliche

ermordet und drei weitere entführt

wurden. Die Kripo hat uns gebeten, diese

schreckliche Kriminaltat nachzustellen und

im Kriminalblatt "Fährte" des Säuliamtes zu

veröffentlichen. Allfällige Hinweise bitte an

die Säulipolizei.

1. Die krasse Gangster-Gang, die alle in

Angst und Schrecken

versetzt, treibt ihr

Unwesen am Türlersee.

2. Sie begegnen der

Strebergruppe. Hildegard

von den Strebern

und Gangster John sind

ineinander verliebt- für

die Gangster-Gang ein

Skandal und natürlich

eine verbotene L iebe!

3. Hildegard und

Gangster John fallen

sich glücklich in die

Arme, während die

Gangster-Gang protestiert.

4. Es kommt zu einer

heftigen Auseinandersetzung.

5./6. Die Situation

eskaliert. Hildegard und

Gangster John werden

niedergeschlagen und

brutal ermordet.

7./8. Um alle Spuren zu

verwischen, werden sie

ins Wasser geworfen.

9. Die entsetzten

Zeugen haben alles

mitbekommen und sind starr vor Schreck.

10. Die Zeugen werden entführt. Nur einer

Person von der Strebergruppe gelingt die

Flucht, von ihr haben wir auch diese Informationen.

Bis heute sind die Entführten

verschollen geblieben.

Die Kripo ist für jeden Hinweis dankbar!

Allzeit bereit

Masowanda und Hadung

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Berichte

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Berichte

Meuteweekend Akela

6.-8. September

1.Tag:

18:00 Antreten – E s ist der E rnstfall eingetreten

– General Scipio kontrolliert nun

schon den ganzen Norden und unsere Regiae

Porcus (Säuliamt) ist der letzte Wehrhafte

Hort auf seinem Weg nach Rom. Als

Pflichtbewusste Römische Bürger stellen wir

uns natürlich der Gefahr entgegen und besetzten

den einzigen gangbaren Pass aus

dem Jonental hinüber ins Reusstal. Auf der

Anhöhe über dem Hohlweg errichten wir

unser Fort (bestehend aus zwei Zelten und

umgeben von Holz und Schnurbarrikaden)

Ausserdem erlaubt uns das trockene Wetter,

die Zusatzblache unseres „Spatzes“ für ein

behelfsmässiges Sarasani zu missbrauchen...

Nach dem Aufstellen kommt das allerwichtigste

im L egionärsleben. Das Essen! Zwei

„ausgebildete“ Küchenchefs und jede Menge

freiwilliger Helfer stehen für diese Aufgabe

zur Verfügung und so ist das Essen schnell

aufgetragen und noch schneller verspeist.

Um Kräfte zu tanken beschlossen wir früh

ins Bett zu gehen. Es sollte nicht bei diesem

Beschluss bleiben!

Denn als schon alle sich damit angefreundet

hatten doch schlafen zu gehen – es führte

nicht unerwartet zu einigem Unmut - erstatte

uns ein Flüchtling besuch. Er hetzt aus

dem Jonental zu uns herauf und röchelt:

„Rifferswil, Er hat Rifferswil!!“ Es ist verständlich,

dass das für unseren Rifferswiler

Shirkan ein grosser Schreck sein muss. Er

will auch gleich losstürmen. Doch der

Flüchtling, ein geflohener Sklave, rät uns

sich zu verbarrikadieren, und auf den Gegner

zu warten. Daraufhin schicken wir einige

L eute auf Erkundung. Diese kommen jedoch

ohne Ergebnisse zurück.

Kaum sind wir ein weiteres mal in die weiche

Heia gekrochen, ertönt draussen

Kampflärm. Also ziehen wir uns wieder an

und gehen dem L ärm nach. Wir müssen

nicht weit, denn in der Hohlen Gasse am

Pass, liefert sich der erfahrene Kämpfer, den

uns die Regionsverwaltung zur Unterstützung

geschickt hat, ein heisses Gefecht.

Beide mit Schwert und Stock bewaffnet. Als

wir gerade dazukommen, wird unser Mann

von einem Hieb schwer getroffen. Doch

dank unserer Übermacht, ist der Angreifer

schnell überwältigt. Er trägt ein Pergament

auf sich, auf dem steht: „Plan B verschoben“.

Was immer das auch heissen mag.

Ausserdem stellt sich heraus, dass die Klinge

des Angreifers vergiftet ist. Und es gibt nur

einenOrt,wodasGegenmittelerhältlichist.

Doch der ist tief in Feindesland. Wir schleichen

uns also dahin um das Gegengift zu

besorgen, und kommen auch ohne weiteres

durch. Wieder zu Kräften gekommen, erklärt

uns der Wächter, dass Plan B den Angriff

in dieser Nacht bedeutet hätte, dass wir

also mit dieser Botschaft ruhig ins Bett gehen

könnten.

2.Tag

Heute ist das verstärken der Palisaden angesagt,

ausserdem lernen wir Pfeilbogen bauen

und schiessen. So und mit Kochen, was

einige voller Insbrunst ausüben, vergeht der

29


Berichte

Tag wie im Flug und es wird Abend. Zeit

sich auf die grosse Schlacht vorzubereiten.

Während des Nachmittags haben wir auch

Besuch von einem bekommen, der am

Waldbrunnen jede Woche einige Mineralwasserflaschen

abfüllt. E r sagte, es sei das

beste Wasser weit und breit. Wir haben ihn

dann spontan zum Nachtessen eingeladen

und er erheitert uns mit vielen lustigen Geschichten,

bis es Zeit für ihn wurde, zu gehen,

und für uns die Nachtwachen einzuteilen.

L eider hat es an diesem Abend sehr viel

geregnet, sodass man alle eigentlich nur

noch unter dem „Sarasani“ fand. Doch der

Dessert, Caramel am Stiel – selbst gedreht,

tröstet manchen über die vielleicht aufkommende

schlechte L aune hinweg. Und so geht

es fidel und lustig zu und her, bis es Zeit

wurde ins Bett gehen.

Zum lange liegen blieb jedoch keine Zeit,

denn bei der ersten Nachtwache erfolgt auch

schon der erste Angriff. Es knallt und

kracht, als seien da Tausende am Sylvester

feiern. Doch kurz darauf war der Spuk

schon wieder vorüber. Das wiederholt sich

noch viele male. Manchmal bekommen wir

die Angreiffer zu Gesicht, manchmal auch

nicht. Doch immer werden sie in die Flucht

geschlagen.

Wir sind jetzt schon sehr müde von der

ganzen Verteidigungsplackerei. Doch noch

immer ist kein Nachlassen in Sicht. Manchmal

ist es für ein paar Stunden ruhig, doch

30

dann kommen sie wieder, und immer noch

härter. Es ist gerade die Nachtwache von

Selmar und Shirkan. Als der grosse Angriff

geschieht. Wir drei L eiter (Platon, Etienne

und ich) waren der Übermacht nicht gewachsen.

Und zu allem Übel wurden unsere

beiden Nachtwächter auch noch als Geiseln

genommen.

Nachtübung:

Der zwei Geiseln noch nicht genug, schnappen

sie uns in einem weiteren Angriff auch

noch Platon. Ettienne und mir bleibt da nur

noch, die wenigen noch schlafenden Wölfe

aus den Betten zu schütteln, um die Feinde

zu verfolgen. Glücklicherweise sind sie nicht

achtsam mit ihrem Feuer, und lassen etliche

brennende Kerzen zurück. Das macht es für

uns sehr einfach, sie zu verfolgen, doch ist es

leider ausgeschlossen, einen Hinterhalt, der

an einer solchen Kerze lauert zu erkennen.

Wir gehen das Risiko ein. Auf einmal stossen

wir auf eine Kiesgrube, und oben auf

dem Rand stehen die Bösen. Wir versuchen

zwar einen Angriff, doch der steile Anstieg

geradeaus und das viele dichte Gebüsch

darum herum, vereiteln alle Versuche. Sie

lachten uns nur aus, und verschwanden dann

mit ihrer Beute.

Wir schaffen es schliesslich doch, den oberen

Rand zu erreichen. Dort oben treffen

wir auf einen ziemlich angeschlagenen Soldaten

unseres Wachkorps. Er kann uns

Berichten, was diese Halunken als weiteres

vorhaben: „Sie haben die drei nur gekidnapped,

um ihrem Gott Mars an die Spitze der

Götterhierarchie zu helfen und damit Jupiter,

den Beschützer des bisherigen Römischen

Reiches zu verdrängen. Damit, denkt

Scipio würde ihm automatisch die Herrschaft

über das Römische Reich in die Hän-


Berichte

de

fallen“.

Zum Glück für uns Leiter waren wir nicht

die einzigen, die, die Nacht als anstrengend

empfunden haben, und so hat der Wald

keinen von uns am Sonntag Morgen vor 11

Uhr draussen gesehen.

Wir haben es denn auch etwas ruhiger genommen,

und den Brunch haben wir auch

lange genug gegessen, um die Rückreise

nach Affoltern anzutreten – zum Abtreten.

Wie es in den alten Göttersagen so üblich

ist, können die Götterhierarchien nur mit

Menschenhilfe geändert werden. Darum

wollten sie unsere zwei Vermissten opfern.

Und zwar beim alten Reservoir des Dörfchens

Grüt. Denn bevor dieses dort stand,

war es eine geheiligte Quelle. Der Soldat

zeigt uns selbst den Weg dorthin, doch

unterwegs werden wir überfallen. Der Angriff

ging für die andern jedoch schlecht aus.

Denn vorübergehend machten wir einen

Gefangenen. E r gingt uns dann zwar wieder

durch die L appen, doch wussten wir jetzt,

wie wir die Gegner besiegen konnten: „Wir

müssen Mars schmähen, dann werden sie

rasend und machen Fehler“. Und genau so

geschah es, sie wurden wütend, es gabt eine

Schlacht, und wir gewannen. Jetzt müssen

wir nur noch die Gefangenen befreien, denn

sie wurden für die Dauer des Kampfes in

den Katakomben des Reservoirs eingeschlossen.

Für die Befreiten gibt es dann ein riesen

Fest, und jedem eine Flasche eines edlen

Trankes (na ja) und damit wurden sie getauft.

Aus Selmar wird Culex und aus Shirkan, der

seinen Namen wechseln muss, weil wir

schon einen Shirkan in der Abteilung haben,

wurde Hannibal.

Was viele Wölfe nicht wissen: Wir Leiter

haben danach noch den Zeltplatz aufräumen

müssen, doch sämtlicher Einsatz und alle

Arbeit haben sich gelohnt, denn es war ein

Weekend der E xtraklasse. Fortsetzung

folgt...

Danke an alle die geholfen haben, denn

ohne sie wäre das ganze nicht möglich gewesen.

Mis bescht

Stamm¸ bung Turicum vom

2.11.02

Es, damit ist ein irdisches Wesen, das zwischen

10 und 15 Jahren alt und bei der Meitlipfadi

Pfadi Säuliamt, genauer dem Stamm

Turicum Mitglied ist, gemeint. Ja und dieses

Es hat eines Tages Ende November galaktische

Post erhalten. In einem harmlos aussehenden

Umschlag befand sich eine Einladung

mit einer Karte und einem blauen

Stück Papier mit 2 L öchern, wobei das eine

31


Berichte

mit einem äusserst komischen Zeichen beschriftet

war. Unser Es wusste damit nicht

wirklich etwas anzufangen, entschloss sich

aber, dieser Sache auf den Grund zu gehen

und der Einladung zu folgen. So fand es sich

am 2. November dieses Jahres auf dem

Bahnhofplatz in Affoltern wieder und traf

dort auch noch auf andere Interessierte der

selben Spezies. Als sie das weitere Vorgehen

für die Expedition besprechen wollten,

erschien plötzlich ein spaciger, galaktischer

Bewohner und versuchte den versammelten

Es’ die erhaltene Post zu erklären. Es dauerte

nicht lange und das Es wusste endlich,

was die Post mit dem blauen Zettel und dem

komisch beschrifteten L och zu bedeuten

hatte: Der Buchstabe sollte das L och der

Erde bezeichnen und so konnte auf der

Karte die ausserirdische Destination bestimmt

werden. Sie hiess Ringlikon und das

kleine Es stieg mit allen anderen gespannt

ins gelb-rote Raumschiff. Dieses sollte die

Erdlinge jedoch nicht direkt zum Zielort

bringen, sie mussten nochmals umsteigen

und wurden dabei erst noch von den Reisebegleitern

angetrieben. Doch so erreichte

auch das letzte Es das zweite Raumschiff

und somit Ringlikon. Dort wurde das kleine

EsvonderMasseeinfachmitgetriebenund

landete auf einem kleinen Planeten mit zwei

Bewohnern. Diese waren sehr gastfreundlich

und so durften die Erdlinge endlich ihr lang

ersehntes, zur Sicherheit aber selbst mitgebrachtes

Nachtessen einnehmen. Die Einheimischen

des kleinen Planeten irgendwo in

unserer Galaxie spendierten danach einen

Dessert. Jedoch unter der Bedingung, dass

das Es und seine gleichgesinnten Kolleginnen

ihnen zuhören, wenn sie ihre neuste

Geschichte erzählten. Den beiden wurde es

mit der Zeit zu langweilig auf dem Planeten

und so begannen sie irgendwelche struben

Geschichten zu schreiben. Das Es wusste

bald nur noch, dass es sich um eine nicht

allzu interessante und doch eher spezielle

Geschichte handelte. Wie dem auch sei, die

Reiseführer drängten zum Aufbruch und so

liess sich das Es wiederum mit der Gruppe

durchs Universum treiben. Wieder traf es

mit all den anderen auf zwei spezielle Gestalten,

die sich mit dem All beschäftigten. Sie

waren sogenannte Sterngucker und luden die

Gruppe ein, sich die Sternwarte von innen

anzusehen. Hier ist zu erwähnen, dass es

während der ganzen galaktischen Reise

regnete. Das E s musste am eigenen L eib

erfahren, dass es mit seiner Annahme, im

Weltraum gebe es kein Wetter falsch lag. So

gab es in der Sternwarte auch keine anderen

Sterne zu sehen. Die beiden begeisterten

Bewohner der kleinen und etwas kühlen

Einrichtung gaben sich aber trotzdem grosse

Mühe, ihre Begeisterung weiterzugeben.

Nach diesem mehr oder weniger interessanten

Unterricht war das Es aber doch schon

langsam müde und freute sich nach diesen

vielen neuen Eindrücken auf sein eigenes

Bett und die Badewanne auf der Erde.

So stieg es nach einem kleinen Sprint auch

ganz erleichtert ins wiederum rot-gelbe

Raumschiff und liess sich zur Erde zurücktransportieren.

Ja und so hatte das Es zum

ersten mal in seinem L eben die Möglichkeit,

sich ausserirdische Planeten, Menschen und

andere interessante Dinge anzusehen und es

freut sich sicherlich schon wieder auf den

nächsten Turicum-Ausflug.

32


Berichte

Picolo schreibt uns aus Neuseeland

Hallo zusammen,

ich habe mich vor einigen Monaten mal so

gelangweilt, dass ich auf die Idee gekommen

bin, mal was anderes von der Welt zu sehen,

als nur unsere schöne Schweiz mit ihren

Autobahnen und dem kalten Winter und all

den Sachen, so bestieg ich also im September

(sogar am 11., ich bin eben ein ganz

mutiger) das Flugzeug nach Neuseeland, für

die, die in der Geographie nicht so aufgepasst

haben, das liegt am anderen Ende der

Welt, gerade unter Australien, ziemlich

abseits.

Ja, und mein

erster E indruck

von Kiwiland,

nach einem 25

stündigen Flug

von Zürich nach

Auckland und

einem

unbeschreiblichen

Schlafmangel,

war, dass auch die hier Autobahnen und

Autos, die drauf fahren haben und es gar

nicht immer so warm hier ist, denn damals

war es früher Frühling hier, aber jetzt ist es

inzwischen Sommer geworden, und wenn es

nicht soviel Wind hätte, wäre es ganz schön

angenehm warm.

DasLandansichähneltderSchweizziemlich,

das ist vielleicht auch der Grund, wieso

es hier viele Schweizer Auswanderer hat,

aber auch wenn L andschaften und Berge

vielleicht ähnlich sind, etwas ist ganz anders

hier, nämlich das Gefühl für Distanzen und

so. Ist etwas 2 Stunden im Auto entfernt, so

gilt das schon als sehr nah, sowieso wird das

Auto sehr ungern alleine zuhause gelassen.

Wo ich wohne, ist 5 Minuten entfernt ein

Supermarkt mit einer Turnhalle in der Nähe.

Mein Gastvater "geht" zweimal in der Woche

dorthin ins Training. Wäre ja eine Idee,

dorthin zu joggen, um sich ein Bisschen

aufzuwärmen, und sowieso, wenn man joggt,

braucht man vielleicht 3 Minuten oder noch

weniger bis dorthin, aber nein, das arme

Auto muss auch mitkommen, sonst ist es ja

einsam (wohlgemerkt, er nimmt nicht das

kleine seiner Frau, sondern seinen eigenen

Offroader, der halt einfach ganz anders zum

fahren ist).

Sowieso fahren hier alle auf der falschen

Seite der Strasse, das ist ziemlich irritierend

indenerstenTagenundWochenundMonaten

und Jahren. Aber eben, ohne Auto ist

es hier ziemlich

spassig - wo ich

wohne hat es am

Sonntag zum

Beispiel gerade

mal 2 Busse die

während des

ganzen Tages in

die City fahren,

mehr sind ja auch

nicht nötig, da

jeder hier mindestens ein Auto hat. Nun, für

einen Ausländer, der halt kein Auto haben

kann, weil er den internationalen Führerschein

zu Hause gelassen hat und es zulange

dauern würde, ihn schicken zu lassen, für

den wird es ziemlich schnell teuer, da er sich

zum Beispiel an Freitag und Samstagabenden

die ganze Zeit mit Taxis herumchauffieren

lassen muss. Aber ja, ist ja nicht so wichtig.

Eigentlich bin ich ja hier, um Englisch zu

lernen, darum vergebt mit bitte tausendmal,

dass meine Sprache und alles drum vielleicht

ein Bisschen komisch tönt, ich spreche den

ganzen Tag nur E nglisch und mein Deutsch

beschränkt sich auf einige Telefonate und

33


Berichte

Emails... Aber da natürlich Schule langweilig

ist, und ich nach 12 Jahren Schule mal etwas

anders machen will, gibt es hier viele verschiedene

Sachen, die man machen kann, es

hat zum Beispiel im ganzen L and überall

Tracks (Wanderstrecken) einfache und

schwierigere für erfahrene Wanderer, die

zum Teil bis zu eine Woche in Anspruch

nehmen, aber ein wunderbarer Weg sind, die

Schönheiten der Natur zu sehen.

Auch abenteuerliche Sachen gibt es hier.

Neben dem täglichen Kampf ums Überleben

in der Stadt und dem Kampf ums

Wachbleiben in der Schule kann man hier

aus einem Flugzeug springen. Eigentlich ist

das ziemlich blöd, wer springt schon zum

Spass aus einem Flugzeug? Man könnte

doch drinnen bleiben, das wäre viel angenehmer,

wer ist also so blöd, und springt

raus? Surprise, surprise---und ich habe sogar

überlebt. Nein ernsthaft, es ist wirklich etwas

Wunderschönes, die Welt einmal richtig von

Oben zu sehen (nicht nur aus dem Fenster

eines Passagierflugzeuges). Und der Schnulzensänger

(ÜberdenWolkenmussdieFreiheitwohlgrenzenlossein)

hatte für einmal

recht- es ist unbeschreiblich, durch die Wolken

zu fliegen, zumal ein Teil des Fluges im

freien Fall, das heisst, ohne irgendetwas, das

einen bremst, gemacht wird, aber dann wird

der Schirm aufgespannt und man gleitet

sanft und anmutig zu Boden (nicht immer,

eine Freundin von mir hat immer noch

Schmerzen beim Sitzen).

Man kann auch andere blöde Sachen mache,

wie zum Beispiel an einem Seil angebunden

von einer Brücke springen (auch bekannt als

Bungyjumping) oder man kann vom Fernsehturm

von Auckland herunterspringen,

(auch mit einem Seil, versteht sich). Wirklich

zu viele Sachen, die genug geil sind, um sie

zu machen.

Auch Tauchen ist etwas sehr schönes hier,

es hat sehr viele Möglichkeiten, wo man die

Welt, nachdem man sie als Vogel gesehen

hat, einmal als Fisch betrachten kann.

Campen und Trampen ist hier in Neuseeland

sehr beliebt, es ist auch etwa zehn mal

einfacher (wer schon mal die Bewilligung

zum Zelten im Wald hätte haben sollen,

wird mich verstehen). Man kann sein Zelt

grundsätzlich dort aufstellen, wo man will,

wenn es nicht verboten ist, ist es erlaubt.

Drum gibt es auch viele L eute, die mit Zelt

und nichts anderem unterwegs sind, ich

habe zum Beispiel hier unten jemanden

kennen gelernt, der im Dezember einfach zu

Fuss versucht, von Auckland zur nächsten

richtig grösseren Stadt im Süden, Wellington

zu gelangen. Es sind etwa 800 km, das ist

ungefähr 4 mal die Distanz von Affoltern bis

an die italienische Grenze. Das alles zu Fuss

undmitwenigGeldinderTasche,nurmal

zum ausprobieren. Er hat sich dafür auch

reichlich Zeit genommen. Man merkt hier

unten auch, wie klein die Welt schlussendlich

ist, und vor allem, wie klein die Schweiz

ist. Man merkt plötzlich, dass einer, der hier

unten ein guter Freund geworden ist, eigentlich

der beste Freund des Bruders der E x-

freundin ist, um ein unerfreulicheres Beispiel

zu nennen, das selbstverständlich nicht mir

passiert ist.

OK, das wärs mal für heute, vielleicht

schreibe ich mal wieder, vielleicht

auch nicht ...

Allzeit Bereit

34


Berichte

Pfadi einmal anders 2

Nach ungefähr einem Jahr ist es wieder

einmal Zeit sich einem Bericht zu widmen,

der alle gut gehüteten Geheimnisse der Pfadi

hervorbringt.

Es gibt da die Spezies, die auf jegliches

Grünzeug, dass in der Erde wächst, allergisch

ist! Nur schon wenn es sich in der

Sauce befindet, geht für ihn die Welt unter.

Man achtet natürlich immer darauf, dass

man nichts davon erwischt, da ja der Magen

damit verstopft werden kann. Zum Glück

gibt es dafür Abhilfe. Somit sind wir schon

bei den nächsten angelangt. Man merkt

auch, dass sich im letzten Jahr ein Generationenwechsel

abgespielt hat. Ja ja, das ewige

Klagen über die heutige Jugend. Aber irgendwie

stimmt es ja doch. Wobei früher

noch ein gewisser Stil üblich war, wird heute

nur noch ein Ziel verfolgt. Aber na ja, die

Zeiten ändern sich halt. Das Mineralwasser

fliesst immer noch in rauhen Mengen, nur

die Wirkung auf die L eute hat sich verändert.

L assen wir dieses Thema damit ruhen.

Es gibt natürlich auch immer noch welche,

die ein interessantes Geheimnis nicht für

sich behalten können! Nach der ausdrücklichen

Bitte, das Geheimnis für sich zu behalten,

kann es natürlich passieren, dass sich

diese Person umgedreht hat und das Geheimnis

schon weiter gesagt wurde. Natürlich

ist es Peinlich für einen, wenn man seine

langjährige Freundin verlassen hat und dass

dürfen natürlich nur ausgesuchte Peronen

wissen. Wissen ist eine Sache, die andere

natürlich sich zu informieren. Dies fällt

gewissen Personen auch schwer obwohl sie

für Anlässe sogar Flyers bekommen haben.

Aber richtig lesen ist schwer. Zum Glück

gibt es ja auch andere Informationsquellen.

Da wir uns in der Vernetztenwelt befinden,

denken sich ja alle, dass man sich alles herab

laden kann. Nur als noch, nennen wir es mal

Analog, fällt es einem schwer, sich diese

InformationenzusichnachHausezuziehen.

Man kann natürlich darüber diskutieren,

was besser ist, ob Analog oder Digital, aber

wahrscheinlich würde sich diese Diskussion

zu einer ethnischen ausdehnen und am

Schluss währen wir so schlau wie am Anfang.

Natürlich ist Digital besser nur so am

Rand erwähnt!

Andere erfreuen sich natürlich den ganzen

Abend mit einer Webcam. E s erfreut einem

natürlich sehr wenn man den ganzen Abend

Digitalfotos machen kann, zu welchem

Gebrauch auch immer. Draussen in der

Kälte, tummeln sich um diese späte Zeit

immer noch die Anbeter umstrittener Kräuter.

Wo wir schon wieder beim nächsten

umstrittenen Thema sind. Über die Heilwirkung

der so genannten Naturheilmittel streitet

sich die Fachwelt noch immer. Aber dies

sollte jeder für sich wissen. Was sich wirklich

nicht verändert hat und gleich geblieben ist,

folgt jetzt. Das von allen nur geliebte Mami

blieb uns immer noch erhalten. Jedoch der

alte Papa verabschiedet sich am Ende dieses

Jahres. Papa ist vielleicht das falsche Wort

für ihn, da er ja seine Aufgaben gekonnt

abdelegierte und nur die wirklich wichtigen

Aufgaben für sich beanspruchte. Die intelligenten

Geschöpfe die ihren Kommentar zu

allem abgeben müssen sind uns natürlich

erhalten geblieben, jedoch hat einer sich eine

kleine Auszeit gegönnt. Die höheren Geschöpfe

haben sich neue Aufgaben geangelt

und versuchen uns nicht Unglücklich zu

machen.

Kommen wir nun zum Schluss dieses Berichtes

über dessen Sinn sich diskutieren

lässt und widmen wir uns anderen Aufgaben.

Allzeit Bereit.

35


Berichte

Chuchundras Superseite

Eine Gruppen¸ bung:

Wie jeden Samstagnachmittag trafen wir uns,

diesmal beim Schwandenhölzli, und machten

bei strömendem Regen unser super lautes

Megaantreten. Als wir am „ziitigs-spili“

spielen waren kam plötzlich ein Forscher

daher, welcher uns dringend ausbilden wollte,

da es in seinem Forscherinstitut an Forschern

mangelte. Bald schon entdeckten wir

mit Erstaunen, dass es sich dabei um unseren

alten Chuchundrakollegen Kamur handelte.

Dieser zweifelte an unserer Kompetenz und

testete uns als erstes einmal, indem wir möglichst

viele Waldtiere aufzählen mussten.

Natürlich befand er uns für besonders klug

und führte uns in die Tierforschung ein; Das

heisst, wir bauten als erstes drei Forschungszentren,

lernten die Kunst uns zu tarnen und

bauten Fallen für verschiedene Tierarten.

Während wir motiviert unsere Fallen bauten

kam der Forscher angerannt und schilderte

uns in Panik, dass ihm die wichtigen Forschungsdaten

geklaut worden seien. Natürlich

starteten wir sogleich die Verfolgungsjagd

nach dem Übeltäter. Da Chuchundra

effizient handelte wie immer konnten wir

den Dieb nach hartem Chuchundrafight

überrumpeln. Der Dieb versicherte uns

zwar, die Unterlagen nicht bei sich zu haben.

Klug wie wir sind durchsuchten wir ihn

trotzdem von Kopf bis Fuss und fanden

tatsächlich die Daten und nahmen sie, zusammen

mit dem Übeltäter, in unsere Gewalt.

Völlig durchgefroren wärmten wir uns

dann in der Pfadiheimküche, bei Eistee, Brot

und Schoggi, auf. Zur Unterhaltung wurden

die neusten Witze ausgetauscht.

Das Abtreten machten wir extraleise, nur

unser Zähneklappern war noch zu hören!

36

Zum Schluss noch eine Superkrasse Scherzfrage:

Was ist los, wenn sich 17 Superhelden auf

einem Haufen befinden???

Die Meute Chuchundra hat Übung!!!

EusesBescht

‹b‰r‰sch¸ tl‰t‰

Juno

An einem typischen nasskalten Herbsttag,

alsosoeinemwoesschwerwirdsichvorzustellen

den ganzen Nachmittag im Wald zu

verbringen, trafen sich die Pfadis im Vita

Parcours und die Bienlis im Archenwäldli.

Die Pfadis bemerkten einen etwas verwirrten

Forscher und verfolgten ihn. Schon bald

stellten sie fest, dass er aus der Vergangenheit

zu ihnen kam, weil er seine Theorie über

die Zukunft überprüfen wollte. Diese

stimmte nicht so ganz mit der Wirklichkeit

überein und wir beschlossen ihm zu helfen,

indem wir ihm seine Theorie vorspielten.

Anschliessend machen wir uns wieder auf

um zum Vita zurückzugehen.

Die Bienlis trafen auf Kolumbus, der sein

Schiff und seine Mannschaft im Sturm verloren

hatte. Sie wollten ihn auf seiner Suche

begleiten – da aber der Weg immer schwieriger

wurde, beschlossen sie nur die ältesten

Bienlis mit Kolumbus mitgehen zu lassen.

Doch unglücklicherweise wurden sie von

Piraten überfallen, die zwar Kolumbus liegen

liessen, die Bienlis aber mitnahmen. Als

dann die Anderen zum Überfallplatz kamen,

entdeckten sie Kolumbus der einen Atlas in

den Händen hielt. Auf diesem Atlas war eine


Berichte

Insel eingezeichnet, die „Pirateninsel“ hiess.

Also machten sie sich auf den Weg.

BeiderInselangekommentrafensieaufdie

Pfadis und merkten schon bald, dass sie eine

lange „Übäräschüttlätä-Kette“ bilden sollten.

Und schon kamen die ältesten Bienlis. Ihnen

wurden die Schuhe ausgezogen und sie

mussten sich auf der Kette in die Pfadi hinüberarbeiten.

Wir wünschen allen „neuen“ Pfadis viel

Vergnügen in der Pfadistufe und hoffen

natürlich, dass sie noch lange Zeit dabei sein

werden.

Anschliessend gab es für alle Bananen und

Schoggi wobei es sehr schwierig war ein

Feuer zu entfachen, da es den ganzen

Nachmittag über Bindfäden geregnet hat.

Trotzdem „än Guetä!“

Allzeit Bereit

Liebi Mettowing

Letschte Samschtig isch oises Gruppebuech

biszudeletschteSiitegfülltworde.Die

erschti Üebig isch vom 7. Juni 97 (vo de

Aurinka). Mettowing-Pfadiüebige vo fascht 5

1/ 2 Jahr stönd im Gruppebuech und es isch

mega lässig, was mir alles scho zäme erläbt

händ!!! Obwohls am Samschtig mängisch

nass und chalt isch, fählt fascht nie öpper

und mir chönd Samschtig für Samschtig

zämä Verbrächer jage, Schoggifondue-

Schlachte mache und s‘luschtig haa!

Mettowing¸ ebig vom 26.10.02

Mir sind grad am Bahnhof am Ziitig läsä gsii,

wo die erschte Pfadis choo sind. I de Ziitig

hämmer chli en komische Itrag gfunde. Wo

alldagsiisind(es sind alli choo, super!!!), unds

Aträtä gmacht gsii isch, hämmer d Ziitig

chli umegschosse. Glii isch si verrisse gsii

und da isch ois plötzlich de Itrag in Sinn

choo! Schnäll hämmer de Rescht vo de Ziitig

grettet. Zum Glück isch s Inserat no ganz

gsii. Es isch gstande, dass s Gäld vom Kiosk

klaut worde seg und das si dankbar seged

um jedi Hilf. Da isch d‘ Soleil uf d‘Idee choo

dass mer in Kiosk chönd go fräge. Det

händs ois än Brief gee: „Hallo! Mir als L adeinhaber

verstecked jede Abig s Gäld wo mer

verdient händ inere Guezlibüchs. I dä Nacht

isch die klaut worde. Dä Täter isch z letscht

bi de Mini-Barriere gsee worde. Mir sind

dankbar für jedi Hilf! Kioskteam.“Also

simmer zu de Mini-Barriere und händ än

gfläschte Bibiuswis gfunde. Sofort simmer

zu de Bibi ufe. Det häts en wiitere Brief und

es Rätsel ghaa. De Brief isch vom Gangster

gsii wo de Kiosk, und jetzt au no d Bibi hät

wele usraube. Womer s‘Rätsel glöst ghaa

händ, hets s‘L ösigswort „Underfüerig“ ergee.

Zerscht simmer i di falschi Underfüerig.

Womer dunde nüt gfunde händ, simmer

schnäll i di ander und händ det e Guezlibüchs

gfunde. Dinne häts Falschgäld,

Schöggeli und en Brief ghaa: „Mir händ nur

welä teschtä, obs uf dere Wält au no isatzbereiti

Lüt git. Ihr sinds! Merci villmal! (d

Schoggi sich für oi!) Kioskteam“ Nach ere

37


Berichte

erfolgriche Tuuschaktion hämmer ois über

de Zvieri hergmacht...!

Allzeit Bereit

Makura,Tiuna,Sierva

Kuchenaktion Stamm S¸ ddakota

Der Stamm Süd präsentierte sich um 13.00

Uhr in voller Stärke zum Antreten beim

Migros in Affoltern. Alle hatten ihre feinen

selber gebackenen Kuchen mitgebracht. Im

nu hatten wir den Stand aufgebaut. Um der

ebenfalls Kuchen verkaufenden Meitlipfadi

noch bessere Konkurrenz zu machen, ging

etwa die Hälfte der Anwesenden zum Coop,

um dort ebenfalls Kuchen zu verkaufen. Mit

grossen Plakaten, rumlaufenden Plakatsäulen

machte jeweils den Preis in Franken aus. Da

die Kuchen so hervorragend waren, gab es

sogar Käufer, welche gleich ganze Kuchen

erwarben. Die Aktion war ein riesiger E r-

folg, im Ganzen nahmen wir 602.80 ein.

Dies ist eine immense Summe, dafür das wir

während nur zweieinhalb Stunden an zwei

Zentrumsorten mit viel Spass und witzigen

Gesprächen Kuchenstücke verkauften. Dieser

Betrag wird nun zu je einem Viertel für

die drei Fähnli-, sowie für die Stammkasse

aufgeteilt. Ich möchte mich noch bei all den

Eltern bedanken, welche für oder mit ihren

Kindern Kuchen gebacken haben, ebenso

natürlich bei all denen, welche sie ganz selber

gebacken haben. Das Geld kommt den

Pfadis an den Übungen oder für Ausflüge

wieder zu Gute. Die wenigen übrig gebliebenen

Kuchenstücke wurden am Schluss

zusammen mit dem ebenfalls angebotenen

Kaffee noch von den Pfadis „verspiesen“!

Allzeit bereit

wurde auf unsere Kuchenaktion aufmerksam

gemacht. Ebenso war ein Teil der Pfadis mit

Tablaren unterwegs, um die Kuchenstücke

direkt im Offenverkauf den Passanten anzudrehen.

So gab es Posten in der Tiefgarage,

die die Parktickets lösten und gleichzeitig

Kuchen anboten. Der Preis für ein Kuchenstück

wurde, wie auch schon in früheren

Jahren, durch die Käufer gewürfelt. Die

tiefere Augenzahl von zwei Wurfversuchen

38


Berichte

Ein Tag im Leben der Meute Sioni

und Phao.

Wie ihr vielleicht wisst, oder auch nicht, sind

die Meuten Phao und Sioni wegen L eitermangels

vorübergehend zusammengeschlossen

worden. Bis ein neuer L eiter

gefunden wird, haben wir zusammen

Übung. Heute, am Samstag den 16. November

gingen wir nach Zug ins Hertistadion

um Schlittschuh zu laufen. Als das Antreten

beendet war mussten wir zuerst auf Shirkan

warten, der schliesslich doch noch kam.

Nach der rasanten Zugfahrt waren wir nun

in Zug angekommen und machten uns auf

den Weg zum ¨Schliffschlüendle¨. Dort

sahen wir eine ziemliche Wasserschicht auf

dem Eis, doch trotz der Nässe waren wir

nicht einzuschüchtern und mieteten sofort

und ohne den geringsten Zweifel unsere

Schlittschuhe. Zum Glück waren wir wegen

des Regens die E inzigen. Nach einem längeren

Schuheanziehen gings ab aufs

Eis(Wasser)feld. Ein paar Probefahrten

genügten um die halbe Meute nass zu machen.

Nach einiger Zeit waren einige total

durchnässt und erschöpft und schauten dem

Hockeymatch der in der Halle stattfand zu.

Mit der Zeit liefen nur noch ungefähr 6

Wölfe Schlittschuh, und nach etwa einer

Stunde konnten einige Wölfe einen ¨Pögg¨

auftreiben, mit dem wir uns für den Rest des

Nachmittags beschäftigten. Einige Stürze

später und nachdem Shirkan einen

¨Pürzelbaumstunt on Ice¨ vollbrachte, fuhren

wir glücklich, aber völlig durchnässt und

frierend nach Hause. Es war Hammermässig

toll!

EusesBescht

39


Berichte

40


Berichte

41


Agenda

28.12.02 – 3.1.03 OP-Lager

25./26. Januar Schlittelweekend Turicum

9.-15. Februar Führerskilager

8./9. März Leitwolfweekend

15. März Bipilauf, Bipi-Night

Zeitungssammlung Meitlipfadi

17. März DV Meitlipfadi

29./30. März Volks- & Stammweekend

Vindonissa

nächstes Fährtenweekend:

22./23. M ärz 2003 im Schwandenhölzli

Berichte und Fotos bis am 22. März 03 an Swing

schicken oder am Weekend selber schreiben,

abtippen oder scannen.

Swing

Nuala Frei

Sentmattstr. 42

8912 Obfelden

Tel. 01 761 93 25

hot_fire27@hotmail.com

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