Berichte - Pfadi Säuliamt

pfadi.sa.ch

Berichte - Pfadi Säuliamt

Inhalt Dezember 04

Editorial

Redaktionswort, AL-Höck

News

Stammseiten,

Waldweihnacht

Jahresprogramm Buebe

1

3

14/15

Berichte 16

Serien

Igels Weltreise

Zum Schluss…

Rätsel, Impressum

Agenda

Etat

Umschlag

Mitte

36

39


Editorial

Wort der Redaktion

Hallo zusammen!

Editorial

Als Erstes haben wir hier noch die

Auflösung des Rätsels von Java in der letzten

Fährte (Seite 36): Richtig war natürlich die

Lösung c), aber auch 1) und b) lagen gar

nicht so schlecht. Der Clou dahinter ist, dass

man die Wörter rückwärts liest.

Den Umstand, dass es Winter wird, merkt

man heuer nicht nur an Swings Schnupfen

und dem Umstand an, dass es am frühen

Sonntagmorgen schon eine kleine weisse

Schicht auf dem Rasen vor dem Pfadiheim

hat, sondern auch der Tatsache, dass das

Auto nach dem Pneuwechsel verlangt, und

daran, jeden Morgen die Scheiben mit Müh

und Not enteist werden müssen.

Auch in den USA (vergleiche dazu den

Beitrag von Nemesis) scheint es kälter

geworden zu sein, es sei angeblich nur noch

eine Frage der Zeit, bis aus Canada und den

USA die USC (C= Canada) und Retro-

Amerika werden sollen. Die Fährte jedenfalls

wird am Ball bleiben und stets aktuell und

unvoreingenommen berichten.

Auch in der Redaktion sowie bei der

Verarbeitung der Fährte gibt es grössere

Veränderungen: Einerseits verlässt Dingo

die Redaktion leider aufgrund von

persönlichen Umständen. Wir wünschen ihm

für seine Zukunft alles Gute.

Es gibt allerdings auch Erfreuliches zu

berichten. So hat unser Tech. Support eine

neue Software entwickelt, mit welcher die

Fährte noch schneller und auch qualitativ

besser in den Druck gegeben werden kann.

Heuer zeigten sich noch gewisse

Kinderkrankheiten, doch wir sind

zuversichtlich (auch wenn der

Durchschnittsredaktor bzw. die

Durchschnittsredaktorin keine Ahnung hat,

was nun genau so toll und so neu daran sein

soll, aber wir wollen es mal glauben).

Auch in dieser Fährte findet ihr wiederum

ein kleines Rätsel, diesmal gestiftet von

Chinchilla und Puck, löst es und mailt eure

Lösung an die Redaktion, der auszulosende

Gewinner wird einen Preis erhalten.

Habt ihr übrigens schon gehört, die Steine

vor unserem Pfadiheim sollen

Betonelementen der Marke New Jersey

weichen, denn wie an der Bahnhofstrasse in

Zürich scheinen die Steine schon fast zu

schön zu sein, deshalb müssen sie einer

funktionelleren Lösung weichen, dies

obwohl es ja eine grosse

Verschönerungsaktion für unser Pfadiheim

Schwandenhölzli geben soll. Auch hier

werden wir euch selbstverständlich auf dem

Laufenden halten!

Viel Spass wünschen euch

1


Editorial

Protokoll eines AL-Höckes

Datum: 14.11.04

Zeit: 01:30 Uhr

Ort: Pfadiheim Schwandenhölzli

Pigeon (P): Mädels, habt ihr eine Ahnung

zum wievielten Male wir dieses Jahr schon

eine AL-Besprechung haben?

Nitro (N): Naja, mitgezählt habe ich nicht,

aber es waren einige Stunden welche mit der

Planung aller Pfadianlässen,

Führerengpässen sowie AL-Wort schreiben

verbracht haben!

Biloba (B): Am meisten bleibt mir natürlich

die nächtliche Back-Aktion in Erinnerung,

an welcher wir zu dritt ca. 100 kleine

Zöpfchen für den Elternzmorgen am Pfadi

Aktiv hergestellt haben...

P: unterbricht davon hat aber Nitro nicht

gerade viel gemacht, hatte sie doch

erhebliche Mühe mit dem zöpfeln

N: moooment!!! Das stimmt aber nicht ganz,

ich hatte nur am Anfang etwas Mühe!

Danach machte ich immer die schönsten!

B: Heee! Die schönsten stammten garantiert

von mir!!!

N: Hey, Jungs und Mädels, bitte wieder

zurück zum Thema, dies soll immer noch

eine öffentliche Diskussion sein!

P: Ok. Was gibt es denn sonst noch so zu

sagen?

N: Ja die drei Helas zum Beispiel, das war

doch schon mal eine ziemliche Leistung!

B: Und vor allem gingen diese ohne

irgendwelche Zwischenfälle über die Bühne,

keine einzige Verletzung gab es!

P: Die eigentliche Meisterleistung erfolgte

aber nach den Helas, als wir im Anzeiger

eine ganze Seite mit unseren drei Hela-

Berichten füllen durften!

B: Ausser dass die Meitlipfadi auf dem Foto

im Zeitungsbericht nicht am Basteln war

sondern sich fleissig in Pfaditechnik übten!

N: boaaah!

P: Krass. Gibst du auch Nachhilfe in

Pfaditech?

N: Wieso, hast du es nötig Pigeon?

P: Nö, ich nicht, hab da eher an meine Jungs

gedacht! Lacht Nein nein, so schlimm ist es

schon nicht...

B: Habt ihr wenigstens am letzten

Spanferkel etwas Pfaditechnik geübt?

P: Nein, überhaupt nicht, wir führten die

Leiter gerade in das Bearbeiten unserer

Homepage ein! Ab sofort gibt es also auch

von den Buebepfadileitern immer die

aktuellsten Infos im Web.

B: Weisst du, bei der Meitlipfadi setzten wir

immer noch mehr auf persönlichen Kontakt!

P: Ja wir sind eben etwas fortgeschrittener,

bei uns ist vieles nur noch digital!

N: Soo, aufhören mit Streiten! Beides hat

sicher seine Vorteile! Aber wenigstens haben

nun auch unsere Leiterinnen begriffen, dass

ihr beim Spanferkel nicht jedes Mal eine

richtige Sau über dem Spiess bratet!

B: Meinst du, dass deshalb heute am

Fährteweekend auch so viele Leute von der

Meitlipfadi anwesend waren?

P: Sicher auch! Wenn ich richtig gezählt

habe waren es glaube ich 28 Leute, welche

beim Nachtessen anwesend waren. Wenn

das nicht ein Rekord ist!

N: Naja, schliesslich haben wir (ich und

Biloba) auch absolut fein gekocht!

2


Editorial

P: Wo du recht hast, hast du recht! Auch der

Dessert kam sehr gut an! Merci für euren

Einsatz!

B: Übrigens, kommt auch alle nächstes Mal

wieder, denn dann kommt ihr nochmals in

Genuss unserer Kochkünste!

N: Hey, was läuft eigentlich noch so in

absehbarer Zukunft in den Abteilungen?

P: Na, da kommt sicher noch die

Waldweihnacht, sowie auch das OP-Lager,

welches wieder einmal über Neujahr

stattfindet.

B: Und ausserdem sind wir bereits fleissig

mit der Jahresplanung für das nächste Jahr

beschäftigt?

P: Echt? Also die meiner Abteilung ist

bereits weiter hinten in dieser Fährte zu

finden!

N: jaja, schon gut. Wir sind eben ein von

Grund auf demokratischer Verein, welcher

zuerst alle Mitglieder fragt ob sie

einverstanden sind. Erst dann publizieren

wir unsere Vorhaben.

B: Pigeon, hast du denn deine Jahresplanung

von deinen Leuten absegnen lassen?

P: Wieso denn auch? An diesen Daten gibt

es ohnehin nichts mehr zu rütteln, da diese

schon vor einiger Zeit festgelegt werden

mussten!

N: Ok, da muss ich dir ja wohl oder übel

Recht geben... snief. Ausserdem sind sowieso

das meiste gemeinsame Anlässe!

B: Nitro, brauchst du ein Taschentuch?

N: Nein nein, schon gut, ich bin es mich

langsam gewohnt.

B: So Leute, wie wäre es wenn wir dieses

Gespräch langsam beenden würden?

Immerhin haben wir heute schon genug

diskutiert!

P: Ok, auch ich hab langsam genug, es ist

doch schon reichlich spät!

N: Guet Nacht und troimed süess...

Und nachdem die AL's von der Bildfläche

verschwunden sind, wünschen wir euch viel

Spass beim Lesen dieser Fährte!

Euses Bescht & Allzeit Bereit

Biloba, Nitro, Pigeon

Buebepfadi-Infoseite

News

Umstrukturierung: Wie sicher schon in

allen Ohren, haben wir seit den Herbstferien

gewisse Umstrukturierungen vorgenommen.

Um einerseits einen reibungslosen Ablauf zu

gewährleisten – sprich, dass jede Gruppe

und jeder Stamm immer optimal betreut ist

– wurde der Stamm Minnesota bei

Süddakota integriert, sowie das Fähnli

Gepard bei Anakonda untergebracht.

Hierdurch können wir sicherstellen, dass in

Zukunft der Pfadialltag ohne Leitermangel

über die Bühne gehen kann. Dem „neuen“

Stamm & Fähnli alles Gute und eine lässige

Pfadizeit!

Mutationen: Folgende Leiter haben seit

diesem Herbst ein neues Amt angetreten:

Stamm Norddakota: Neu ist Tipolo

Stammführer & Jano Hilfsstafü. Capello

leitet nun in der Wolfsstufe bei der Meute

Chuchundra. Für Jano ist nun beim Fähnli

Bussard Kolibri als Venner nachgerückt.

Süddakota: Miro & Dingo geben ihr Amt als

3


News

Stafü- bzw. Hilfsstafü ab, es verbleiben

Geronimo und Kiko in der Stammführung.

Wolfsstufe: Bereits seit den Sommerferien

dabei ist Nelumbo, welcher in der Meute

Akela zusammen mit Raschka die Gruppe

leitet. Allen Leitern viel Erfolg und

Motivation in ihrer neuen Funktion!

Umfrage: Wie bereits letztes Jahr haben alle

Mitglieder der Buebepfadi wieder eine

Umfrage über das allgemeine

„Betriebsklima“ erhalten. Es ist wichig, dass

wir von möglichst allen Wölfen, Pfadis,

Leitern und auch Eltern ein Feedback

erhalten, welches uns Rückschluss über

unsere Tätigkeiten liefert, allfällige

Unstimmigkeiten aufzeigt und eine

allgemeine Standortbestimmung erleichtert.

Aus diesem Grund sind wir sehr froh über

jede Rücksendung des ausgefüllten

Fragebogens. Aus allen Einsendungen

verlosen wir übrigens 10 tolle Preise, vom

Pfadi Säuliamt – Pullover im Wert von 50.-

bis hin zum eigenen Kugelschreiber und

„Near Here“ - Pin!

Die Ergebnisse der Umfrage werden in der

nächsten Fährte sowie an einem Elternabend

im neuen Jahr präsentiert.

Abteilungskasse: An der DV im

November präsentierte euch unser Kassier

Bruno Ebnöther – welcher nun bereits seit

einem Jahr im Amte ist – die

Jahresabrechnung. Für seine Arbeit sei

schon mal hier an dieser Stelle herzlich

gedankt! Mit der Jahresabrechnung ist es

leider so, dass von vielen Leitern oft auch

noch lange nach dem Jahresabschluss

Quittungen für „Leistungen“ eintrudeln.

Doch so lässt sich nie eine sinnvolle

Abrechnung machen. Aus diesem Grunde

bitten wir alle, welche noch offene

Rechnungen für die Buebepfadi haben, diese

bis spätestens Ende 2004 dem Kassier

zuzusenden. Adresse im Organigramm.

Jahresprogram: Das neue Jahresprogram

für das folgende Jahr 2005 findest du am

Ende dieser Fährte. Es gibt dir die Übersicht

über die wichtigsten Anläse und Lager im

neuen Jahr.

Sola 2005: Wieder einmal gehen wir mit der

ganzen Abteilung in das Sommerlager! Die

Organisation dafür ist bereits am laufen, und

bald werden wir dir die ersten Infos

präsentieren können. Das Lager findet wie

immer in den ersten beiden

Sommerferienwochen statt. Damit auch du

dabei sein kannst, resierviere dir schon jetzt

diese beiden Ferienwochen! Denn je mehr

Pfadis mit ins Sola kommen desto mehr wird

es auch zu einem Erfolg!

Singbüechli: Bald ist das neue Singbüechli

da! Nach über einem Jahr harter Arbeit

können wir dir Ende Jahr das neue

Singbüechli präsentieren können. Wie auch

in den letzten Auflagen erfolgte es in

Zusammenarbeit mit der Meitlipfadi.

Weitere Infos siehe weiter hinten in dieser

Fährte.

Homepage: Wie du sicher auch schon

bemerkt hast, ist unsere Homepage ständig

am wachsen. Unser Vorhaben ist, dass bis

Ende Jahr die komplette

Mitgliederdatenbank unserer Abteilung in

der Homepage integriert ist. So kann dann

jeder Wolf, Pfadi und Leiter gleich online

4


News

seine Daten editieren und vervollständigen.

Aber auch sonst gibt es immer die neusten

News: Schon fast täglich tragen wir neue

Anlässe im Eventkalender ein, und auch

jeder Stamm, Meute und Fähnli hat seine

eigene Infoseite. Vorbeischauen lohnt sich

also auf jeden Fall!

Coach: Ab dem neuen Jahr übernimmt Miro

das Amt des Abteilungs-Coaches. Er löst

damit Swala ab, welche diese Arbeit für ein

Jahr übernommen hatte. Der Coach ist

sozusagen Koordinationsstelle zwischen

Abteilung und J&S-Amt. So laufen alle

Lageranmeldungen über ihn, er bewilligt

diese Lager und leitet die Unterlagen an J&S

weiter.

M – E – R – C – I !!! Zum Schluss ein

grosser Dank an alle Leiter, Leiterinnen und

Helfern, welche mit grossem Einsatz in

diesem Jahr den Ganzen Pfadibetrieb

überhaupt ermöglicht haben! Das Pfadijahr

war wie immer geprägt von vielen Hochs –

aber auch ab und zu ein paar Tiefs. Hoffen

wir dass auch das nächste Jahr wieder zu

einem Erfolg wird!

Ich wünsche allen eine schöne Adventszeit,

schöne Weihnachten und einen guten

Rutsch!

Euses Bescht, allzeit bereit

Impressum

Mitteilungsorgan der Pfadi Säuliamt

Erschein vierteljährlich

Auflage: 400 Expemlare

Redaktionsschluss: 14. Nov. 2004, 12.00

Druckerei: Bokos Druck, Zürich

Abopreis: 15.-/Jahr

Inserate auf Anfrage

Redaktion: Christoph Wolf, Nuala Frei

Tech. Support: Geronimo, Picasso, Murmel

u.v.a

5


Einladung zur Waldweihnacht

Datum: Mittwoch, 15. Dezember 2004

Zeit: 19:00 – ca. 20:30 Uhr

Treffpunkt: Parkplatz Schützenhaus Obfelden

Mitnehmen: Trinkbecher & 1 Kerze, warme Kleider

Die Waldweihnacht soll den Abschluss des Pfadijahres

bilden. Darum kommen wir alle noch einmal zusammen, um

dies in einer friedlicher Atmospähre mit Guetzli, Punsch und

einem schönen Lagerfeuer im Walde zu feiern!

Eingeladen hierzu sind alle Bienlis, Wölfe, Pfadis,

LeiterInnen, Eltern, APV's und Freunde!

Es würde uns sehr freuen, auch Dich an diesem

Jahresabschluss noch einmal begrüssen zu dürfen und mit

Dir einn stimmungsvollen Abend zu verbringen.

Weitere Infos gibt auch unter www.pfadi-sa.ch

Wir freuen uns auf Dein Erscheinen!

Bis bald, Pfadi Säuliamt


News

Das neue Singbüechli ist da!

1993 kamen einige engagierte und

musikbegeisterte Leiter und Leiterinnen der

Pfadi Säuliamt auf die glorreiche Idee, ein

eigenes Liederbüchlein zu produzieren. In

Windeseile verbreitete sich das graue

Büchlein in benachbarten Abteilungen.

Bereits 1997 erschien eine Neuauflage mit

neuen und vor allem vielen zusätzlichen

Songs.

Wiederum hat sich ein kleines Grüppchen

hinters Schnippelbuch gesetzt und den

Bleistift gespitzt. Das Resultat, die 3.

Auflage des beinahe schon landesweit

bekannten und sehr beliebten Singbüechli

der Pfadi Säuliamt ist in Druck gegangen.

Die erste Gelegenheit, dieses heissbegehrte

Stück zu erwerben, bietet sich dir an der

Waldweihnacht. Mild’n, eine ämtler Band

mit ehemaligen Pfadis, hat exklusiv für diese

dritte Ausgabe eine CD mit vielen Songs aus

dem Singbüechli aufgenommen. Auch diese

kann gemeinsam mit dem Singbüechli an der

Waldweihnacht erworben werden.

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News

Stamm Norddakota News

An alle Blutsbrüder aus Norddakota:

Hiermit wollen wir einige Veränderungen im

Stamm bekannt geben. Unser geliebter Capello

hat unser Stamm verlassen Richtung

Wolfsstufe. Als Nachfolger tritt Tipolo sein

Amt an als Stammführer an. Er wird dieses

Amt mit voller Freude und Einsatz bewältigen.

Auch im Fähnli Bussard gabs Veränderungen.

Nach jahrelanger Arbeit verliess

Jano das Fähnli und tritt nun in den Fussstapfen

von Tipolo das Amt als Hilfsstammführer

an. Auch er wird sein Bestmögliches

geben damit der Stamm Nord der Beste

bleiben wird.

Nachfolgend stellen wir uns noch vor, damit

ihr wisst wer die Stammführung übernimmt.

Südlernews

Hallo zusammen

Auch der Stamm Süd möchte sich noch zu

Wort melden. Alle Stammesmitglieder von

Süddakota und Minnesota haben es bereits

erfahren: Die Stämme Süddakota und

Minnesota haben ein Vereinigung hinter

sich. Neu gibt es den Stamm Süddakota mit

den Fähnlis Anakonda, Geier und Panther.

Das Fähnli Gepard aus dem Stamm

Süddakota hat sich mit dem Fähnli

Anakonda zusammengeschlossen, um

Leiterengpässe sowie zu tiefe

Mitgliederzahlen zu kompensieren.

Der Stamm wird geleitet von Geronimo

(Süddakota) und Kiko (ex. Minnesota).

Ich hoffe, dass – obwohl diese Massnahmen

die Traditionen verletzen können – niemand

dazu motiviert wird, aus der Pfadi

auszutreten, sondern dass alle ihre Freude in

einem neuen Stamm mit „gesunden“ Fähnlis

finden werden.

Ich bitte alle Pfadis ernsthaft bei allfälligen

Problemen mit dieser Situation sich an mich

zu wenden, um eine Lösung zu finden. Ich

bin erreichbar unter: Geronimo, Roman

Haag, 043 288 50 71, 078 653 85 76,

geronimo@pfadi-sa.ch

Allzeit bereit

Jano

Tipolo

8


News

Gartenbienli News

Seit kurzem haben die Gartenbienli eine

neue Leiterin: Anja Messerli, 15 Jahre

alt,kommt aus Ottenbach und macht ab

nächsten Sommer das KV bei der Gemeinde

Affoltern.

Wir freuen uns sehr auf die Übungen mit ihr

und wünschen ihr einen guten Start ihrer

Pfadikarriere:-).

An dieser Stelle wünschen Asheewa, Liama,

Makena und Sqirell viel Spass in der neuen

Pfadigruppe

und wünschen ihnen alles Gute!!!

Euses Bescht

Sirup & Chinchilla

Vo dä Stafü’s

Einmal werde ich unter den vielen einen

Freund finden, der bei mir bleibt, der auf

mich wartet, wenn ich fort gehe, der noch da

ist, wenn ich zurück komme. Er hat Zeit für

mich, wenn ich ihn brauche, er hört

unabgelenkt zu, er ist mir zugewandt in

Distanz und Liebe. Er hat Vertrauen zu mir,

er erwartet Gutes und lässt sich nicht beirren

durch mein Versagen. Er gibt mir Spielraum

und Freiheit, zu sein, der ich bin; er knüpft

seine Freundschaft nicht an Bedingungen.

Er ist wahrhaftig und täuscht mich nicht, er

sagt mir meine Fehler und Schwächen zur

richtigen Zeit, behutsam und hilfreich. Er

wird mir verzeihen. Er hat Sorge und Angst

um mich, wenn ich verzweifelt bin und nicht

den richtigen Weg gehe. Er behält die

Hoffnung auch wenn ich sie aufgebe. Wenn

ein anderer solch einen Freund sucht, will

ich für Ihn dieser Freund sein.

Peter Bleeser

Bliebed so wiener sind!

Allzeit Bereit Baghira, Sierva, Svelia, Swing,

Luna

Eine Seite, ganz allein für alle

Leiterinnen der Meitlipfadi

Säuliamt

Diese grosse Wenigkeit einer leeren, weissen

Seite wollen wir nutzen um euch ein

monströses M-E-R-C-I zuzuschreien!

Vergesst all eure Alltags- und Pfadisorgen

und taucht ein in diese Seite. Lasst euer Ego

verwöhnen vom Lob und geniesst die

positiven Worte! Taucht nochmals ein in all

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News

die Erinnerungen, die das vergangene Jahr

hervorgebracht hatte und die hoffentlich

noch lange in euren Köpfen rumgeistern

und euch begeistern werden. Dabei denken

wir zum Beispiel ans Leiterinnen-Sola in

Colombier, ans Leiterweekend, aber auch an

alle anderen Lager und Anlässe mit den

Pfadis und Bienlis. Das angefügte Bild soll

euch helfen, die schönen Momente wieder in

Erinnerung zu rufen.

Ihr leistet das ganze Jahr über eine riesige

Arbeit. Die Pfadis und Bienlis danken euch

dies hoffentlich an den Übungen mit einem

Lachen oder begeisterten Augen. Wir

danken euch hier auf dieser Seite ganz

offiziell. Alle anderen Leser dieser Fährte

möchten wir auf die grossartige Leistung

hinweisen, die ihr, liebe Leiterinnen, in eurer

Freizeit und unentgeltlich erbringt.

Wir freuen uns, mit euch ins neue Jahr zu

rutschen und hoffen, dass wir auch dieses als

harmonisches Team mit all seinen Freuden

und Leiden gut meistern werden.

Zum Schluss sei angemerkt, dass wir in der

näheren Umgebung eine der grössten

Abteilungen sind und nicht mit sinkenden

Mitgliederzahlen zu kämpfen haben. Woran

das wohl liegen mag?

Zäme wiiter!

Nitro & Biloba

Das sterile Pfadiheim will bunt

werden…

...darum brauchen wir deine Hilfe!

Stell dir vor, du kommst in 5 Jahren ins

Pfadiheim und siehst, wie deine Kollegen

und du selbst, 5 Jahre zuvor, ausgesehen

haben. Und das auf einer riesigen

Passfotochronik. Das könnte einige Lacher

verursachen.

Und genau darum musst du sofort dein

Passfoto (0815-Passföteli-Automat,

schwarzweiss) einsenden!

Schicken an:

Falter

Peter Moser

Semperweg 7

8910 Affoltern a. A.

Weitere Projekte, um das Pfadiheim

attraktiver zu gestalten, sind in Planung. So

zum Beispiel eine 1:100`000 Schweizerkarte

im Aufenthaltsraum, Kletterbaum auf der

Spielwiese und vieles mehr. Du wirst

bestimmt noch davon hören.

Ausbildungslager Buebepfadi

2005

Wie jedes Jahr finden in der ersten

Frühlingsferienwoche die Ausbildungslager

für die LeiterInnen der Buebepfadi statt.

Dieses Mal jedoch beinhalten die Kurse ein

Vorweekend über Ostern (25./26.3.05)

sowie das eigentliche Lager vom 23.4.05 –

30.4.05. Die Anmeldung lässt sich über die

Buebepfadi-Homepage runterladen. Den

ausgefüllten Anmeldetalon bitte bis mitte

Dezember Pigeon abgeben. Erfolgt die

Anmldung erst später, kann dir nicht ein

10


News

fester Platz im gewünschten

Ausbildungslager garantiert werden.

Es wäre cool, wenn auch du in solch einem

Kurs teilnehmen würdest, denn du kannst

sehr vieles für deine Leitungstätigkeit als

PfadiführerIn dazuelernen, siehst, wie

andere Leiter in ihren Abteilungen ihre

Aufgaben wahrnehmen sowie auch

Wie weiter nach dem Aufbaukurs?

Bekanntlich ist deine J&S 2 – Anerkennung

nach erfolgreichen Absolvieren des

Aufbaukurses während 2 Jahren gültig. In

dieser Zeit bist du berechtigt, bei Jugend &

Sport Pfadilager unter deinem Namen

anzumelden. Danach aber erlischt deine

Leiteranerkennung. Deshalb ist es wichtig,

dass du diese Leiteranerkennung rechtzeitig

auffrischst. Dazu hast du folgende

Möglichkeiten:

1. Du leitest aktiv in einem Basis- oder

Aufbaukurs mit.

2. Du besuchst einen weiteren

Ausbildungskurs als Teilnhemer (z.B.

Topkurs, AL-Kurs etc.)

3. Du besuchst ein Ausbildungsmodul wie

„Winteraktivität“, „Wasseraktivität“ oder

z.B. „Bergtrekking“. Diese Module

dauern in der Regel ein Wochenende

lang, und erweitern deine

Leiteranerkennung um weitere 2 Jahre.

Sie werden einerseits von unserem Korps

Pfadi Hans Waldmann angeboten,

andererseits aber auch von Pfadi Züri

sowie der PBS.

Wie du siehst, gibt es viele Möglichkeiten

dass deine Kursanerkennung noch lange

genug gültig ist. Weitere aktuelle Infos hierzu

gibt es auch auf www.pfadi-sa.ch in dem

Ausbildungsteil unter „Service“.

www.iglu.ch – raus in den Schnee!

Winterleiterkurse 2005

Hast du Lust den Winter einmal von einer

anderen Seite kennen zu lernen? Interesse,

zu erleben, was man aus Schnee noch mehr

machen kann ausser Schneebällen? Das

Zürcher Iglu-Team bietet auch diesen

Winter Kurse für aktive und werdende

Schneeleiter an:

Sicherheitsmodul Winteraktivitäten

ZH 912-05

Wir entführen dich in die

Schneelandschaften des Berner Oberlandes.

Nebst einer intensiven Auseinandersetzung

mit Themen wie Lawinenkunde,

Routenplanung, Ernährung im

Winter und Unterkühlung, wollen wir das

Leben im Schnee gleich selber ausprobieren.

So viel Zeit wie möglich werden wir

draussen verbringen. In kleinen Gruppen

bauen wir verschiedene Schneebiwak vom

Quinzhee bis zumfachgerechten Iglu.

11


News

Nebst der Ausbildung soll auch der

Austausch unter den Teilnehmenden und

der Equipe sowie der Spass bei

verschiedenen Spielen und beim Gleiten und

Rutschen nicht zu kurz kommen.

Kursdaten:

Mittwoch Abend, 26. Januar – Sonntag, 30.

Januar 2005

Kursleitung:

Thomas Ammann, 01 862 72 62,

thomas@iglu.ch

TeilnehmerInnen:

mind. 18 Jahre (Kalenderjahr, d.h. Jahrgang

1987 und älter), J+S-LeiterIn LS/T

Freude an Winteraktivitäten und

Leitererfahrung erwünscht

Anmeldung:

Mit dem gelben ESSM-Anmeldformular bis

28. November auf deinem J+S-Amt

Fortbildungsmodul PBS ZH 810-05

Du hast vor einiger Zeit ein Wintermodul

besucht und möchtest dein Wissen etwas

auffrischen, oder ganz einfach wieder einmal

raus in den Schnee? Dann ist dieser Winter-

FK genau das Richtige für dich!

Den ersten Abend verbringen wir im Haus

mit repetieren der wichtigsten Aspekte des

Leben im Winter. Dann geht es hinaus an

den Biwakbau. Zum Schluss runden wir das

Wochenende mit einer Schneeschuhtour

ab.Natürlich wird auch mit diesem Modul

deine Leiteranerkennung um zwei Jahre

verlängert.

Kursdaten:

Freitag Abend, 4. März – Sonntag, 6. März

2005

Kursleitung:

Martin Kurt, Tel. 01 844 62 71,

martin@iglu.ch

TeilnehmerInnen:

ehemalige TeilnehmerInnen eines Winter

Sicherheitsmodul

Anmeldung:

bis 20. Februar 05 an Martin Kurt, Schulstr.

17, 8108 Dällikon

12


News

Ist dein Interesse geweckt, dein

Tätigkeitsfeld auch

auf den Winter auszudehnen, dann melde

dich für

eines der Wintermodule an.

Bei Fragen helfen dir die Kursleiter gerne

weiter oder

schau doch einmal unter www.iglu.ch

nach.

13


Jahresprogramm 2005 Buebepfadi Säuliamt

Januar Februar März

1 Sa 1 Di 1 Di

2 So 2 Mi 2 Mi

3 Mo 3 Do 3 Do

4 Di 4 Fr 4 Fr

5 Mi Neujahrsapéro Alle Leiter 5 Sa Ü 5 Sa

6 Do 6 So 6 So

7 Fr 7 Mo 7 Mo

8 Sa 8 Di 8 Di

9 So Ferienende 9 Mi 9 Mi

10 Mo 10 Do 10 Do

11 Di 11 Fr 11 Fr

12 Mi 12 Sa A-Ü 12 Sa Bipi-Lauf Alle

13 Do 13 So 13 So

14 Fr 14 Mo 14 Mo

15 Sa 15 Di 15 Di

A-Ü Alle

16 So Alle 16 Mi 16 Mi

Führerskitag Leiter

17 Mo 17 Do 17 Do

18 Di 18 Fr 18 Fr

19 Mi 19 Sa Sportferien 19 Sa Ü Leitwolfweekend 1. Stufe

20 Do 20 So 20 So

21 Fr 21 Mo 21 Mo

22 Sa Ü 22 Di 22 Di

23 So 23 Mi 23 Mi

Zulassungstest Basiskurs

24 Mo 24 Do 24 Do

25 Di 25 Fr 25 Fr Ostern

26 Mi 26 Sa 26 Sa ABL-WE Alle Leiter

27 Do 27 So 27 So

28 Fr 28 Mo 28 Mo

29 Sa 29 Di

Ü

30 So 30 Mi

31 Mo 31 Do

April Mai Juni

1 Fr 1 So 1 Mi

2 Sa FWE / Spanferkel PSH Alle Leiter 2 Mo 2 Do

3 So 3 Di 3 Fr

4 Mo 4 Mi 4 Sa Tschernobylweekend

5 Di 5 Do 5 So

6 Mi 6 Fr 6 Mo

7 Do 7 Sa 7 Di

8 Fr 8 So 8 Mi

9 Sa 9 Mo 9 Do

Ü

10 So 10 Di 10 Fr

11 Mo 11 Mi 11 Sa Ü FWE / Spanferkel PSH

12 Di 12 Do 12 So

13 Mi 13 Fr 13 Mo

Alle

14 Do 14 Sa 14 Di

Pfila

15 Fr 15 So 15 Mi

16 Sa 16 Mo 16 Do

A-Ü Alle

17 So 17 Di 17 Fr

18 Mo 18 Mi 18 Sa A-Ü Alle

19 Di 19 Do 19 So

20 Mi 20 Fr 20 Mo

21 Do 21 Sa Papiersammlung Affoltern 2. Stufe 21 Di

22 Fr 22 So 22 Mi

Ausbildungslager Frühlingsferien

23 Sa Alle Leiter 23 Mo 23 Do

24 So 24 Di 24 Fr

25 Mo 25 Mi 25 Sa Ü

26 Di 26 Do 26 So

27 Mi 27 Fr 27 Mo

28 Do 28 Sa Alle 28 Di

29 Fr 29 So 29 Mi

30 Sa 30 Mo 30 Do

31 Di

PSH: Pfadiheim Schwandenhölzli

FWE: Fährteweekend

DV: Delegiertenversammlung Version 1.2

ABL: Ausbildungslager

Allfällige Fragen & Änderungen immer an Pigeon

Noch nicht definitf: Führerskiweekend, Waldweihnacht, Projekt 72h

Zu Beachten: Sportferien nur provisorisch, da je nach Gemeinde unterschiedlich

Ü: An jedem Samstag, der mit einem Ü gekennzeichnet ist, findet eine Fähnli- oder Meuteübung statt

A-Ü: An diesem Samstag haben alle Gruppen am gleichen Ort und zur gleichen Zeit An- und Abtreten. Die Übungen sind aber getrennt

d.h. von 14.00 - 16.45 Uhr bei der OVA Affoltern


Juli August September

1 Fr 1 Mo 1 Do

2 Sa Ü 2 Di 2 Fr

3 So 3 Mi 3 Sa Ü

4 Mo 4 Do 4 So

5 Di 5 Fr 5 Mo

6 Mi 6 Sa 6 Di

7 Do 7 So 7 Mi

8 Fr 8 Mo 8 Do

9 Sa 9 Di 9 Fr

Ü

10 So 10 Mi 10 Sa Ü

11 Mo 11 Do 11 So

12 Di 12 Fr 12 Mo

13 Mi 13 Sa 13 Di

14 Do 14 So 14 Mi

15 Fr 15 Mo 15 Do

16 Sa Sola (Wölfe: 1. Woche, Alle 16 Di 16 Fr Projekt 72 Stunden

17 So Pfadis: 1. & 2. Woche) 17 Mi 17 Sa FWE / Spanferkel Alle Leiter

18 Mo Sommerferien 18 Do 18 So

19 Di 19 Fr 19 Mo Heimwuche Alle Leiter

20 Mi 20 Sa 20 Di

21 Do 21 So 21 Mi

22 Fr 22 Mo 22 Do

23 Sa 23 Di 23 Fr

24 So 24 Mi 24 Sa A-Ü Alle

25 Mo 25 Do 25 So

26 Di 26 Fr 26 Mo

27 Mi 27 Sa Ü 27 Di

28 Do 28 So 28 Mi

29 Fr 29 Mo 29 Do

30 Sa 30 Di 30 Fr

31 So 31 Mi

Oktober November Dezember

1 Sa Ü 1 Di 1 Do

2 So 2 Mi 2 Fr

3 Mo 3 Do 3 Sa Wolfschlaus / Führerchlaus

4 Di 4 Fr 4 So

5 Mi 5 Sa 5 Mo

Ü Alle

6 Do 6 So 6 Di

7 Fr 7 Mo 7 Mi

8 Sa 8 Di 8 Do

Herbstferien

9 So 9 Mi 9 Fr

10 Mo 10 Do 10 Sa Ü

11 Di 11 Fr 11 So

12 Mi 12 Sa Ü Planungsweekend Stab 12 Mo

13 Do 13 So 13 Di

14 Fr 14 Mo 14 Mi

15 Sa 15 Di 15 Do

16 So 16 Mi DV PSH Alle 16 Fr

17 Mo 17 Do 17 Sa Ü

18 Di 18 Fr 18 So

19 Mi 19 Sa FWE /Spanferkel Alle Leiter 19 Mo

20 Do 20 So 20 Di

21 Fr 21 Mo 21 Mi ev. Waldweihnacht

22 Sa 22 Di 22 Do

23 So 23 Mi 23 Fr

24 Mo 24 Do 24 Sa Weihnachtsferien

25 Di 25 Fr 25 So

26 Mi Dakota-Höck I PSH Alle Leiter 26 Sa Pfadichlaus 26 Mo

27 Do 27 So 27 Di

28 Fr 28 Mo 28 Mi

29 Sa Dakotaschildkampf 29 Di 29 Do

30 So 30 Mi 30 Fr

31 Mo 31 Sa

Wichtig: Dies ist nur das Jahresprogramm der BUEBE-Pfadi! Die

Meitlipfadi hat ihr eigenes Programm.


News

Eine Reise nach 1001 Nacht

Bienlihela 2004 in Engi (GL)

Berichte

Bereits einige Zeit vor dem magischen 4.

Oktober erhielten wir einen Brief der

Prinzessin Alisea von Kasparizien, in dem sie

uns ganz herzlich zu sich ins Sultansschloss

einlud.

Natürlich konnten wir diesem Angebot nicht

widerstehen und machten uns deshalb an

besagtem Morgen auf den Weg. Bereits am

Bahnhof in Affoltern erlebten wir die erste

Überraschung. Ein Diener der Prinzessin

erwartete uns und überreichte uns eine

Kassette seiner Herrin. Nach einigem

Suchen und verschiedenen Stationen fanden

wir schlussendlich einen Schlüssel, der uns

zu einem Schliessfach nach Zug führte.

Darin entdeckten wir verschieden-farbige

Dschinnis und eine Urkunde, die uns in die

vier Ämtligruppen einteilte. Nach einigen

weiteren ziemlich gehetzten

Umsteigeaktionen gelangten wir schliesslich

nach Engi.

Während wir noch auf den Minibus

warteten, der uns zu unserem Lagerhaus

bringen sollte, tauchte bereits wieder eine

Gestalt aus 1001 Nacht auf. Diesmal war es

der Privatdetektiv der Prinzessin, der uns auf

unsere ungenügenden Manieren aufmerksam

machte. So übten wir denn in den folgenden

Minuten die korrekte Begrüssung der

Prinzessin, komplett mit einer eleganten

Drehung und einem ebensolchen (?!?)

Knicks. Anschliessend durften wir endlich

den ziemlich engen Bus besteigen, der uns

die 600 Höhenmeter zum Sultansschloss

hinaufbrachte.

Schnell konnten wir uns davon überzeugen,

dass Alisea nicht übertrieben hatte. Die

Aussicht von unserem Lagerhaus ins Tal war

wundervoll und der Empfang mit einem

Apéro herzlich. Auch den Spielplatz weihten

wir gleich ein – unter anderem weil die

Prinzessin unsere Spiele überhaupt noch

nicht kannte und sie unbedingt lernen wollte.

Später tauchte dann auch noch der Hausherr

selbst auf und erklärte uns die Lagerregeln.

Dann endlich konnten wir uns unser erstes

Nachtessen in 1001 Nacht schmecken

lassen.

Kurz nach den Ämtli tauchte plötzlich eine

in Tränen aufgelöste Prinzessin im Esssaal

auf. Ihre wertvollste Kette war

verschwunden! So mussten wir bereits am

ersten Abend Räuber jagen und

schlussendlich überlisten. Natürlich gelang

16


Berichte

uns dies (fast) ohne weiteres und so konnten

wir schon bald ein von der Prinzessin

gestiftetes Dessert geniessen.

Am nächsten Morgen wurden wir von einer

speziellen orientalischen Musik geweckt. Wir

nutzten den schönen Morgen für eine kleine

Wanderung und frühstückten wenig später

im Freien, wiederum mit einer grandiosen

Aussicht auf die umliegenden Berge.

Nach unsrer Rückkehr ins Sultansschloss

betätigten wir uns das erste Mal so richtig

kreativ. Im warmen Sonnenschein (was für

ein Gegensatz zum letzten Hela!)

beschäftigten wir uns mit Bändeli knüpfen,

Speckstein schleifen, Brot backen, Rasseln

herstellen und Sockentierchen basteln.

Nach dem Mittagessen trat der Sultan mit

einer Bitte an uns heran. Sein Dschinni

weigerte sich schon den ganzen Tag, auch

nur ein Wort zu sprechen. Erst nachdem wir

ihn mit Himbeersirup, seinem

Lieblingsgetränk geködert hatten, war er

bereit, uns über den Grund seines Kummers

aufzuklären: Er hatte seinen magischen Hut

im Schlaraffenland unter dem

Schokoladenbaum verloren. So machten wir

uns denn auf den Weg in dieses wunderbare

Land. Bald nach dem Eingangstor trafen wir

ein Riesensugus, das uns die Richtung zum

Schokoladenbaum zeigen konnte. Dank

einer Geruchsspur fanden wir den Hut

schliesslich, nur gerade Minuten bevor sich

das Eingangstor für immer schloss.

Nur kurze Zeit später kamen drei

Tänzerinnen und zeigten uns den

Lieblingsbauchtanz der Prinzessin, den bald

auch schon alle Bienlis tanzen konnten. Den

Rest des Nachmittags nutzen wir für

verschiedene Spiele (schliesslich hatten wir

eine Bowlingbahn, zwei Jöggelikasten und

einen Tischtennistisch…).

Nach dem Znacht waren wir ins Spielkasino

des Sultans eingeladen. Dafür stürzten wir

uns zum ersten Mal in unsere Festgewänder

und kramten unsere kasparizischen Taler

hervor. Wir vergnügten uns mit zocken

(Blackjack, UNO, Mikado, Roulette, Lotto)

und vermehrten unser Geld, mit dem wir

uns auch an einem Lagerkiosk mit

Süssigkeiten und Getränken eindecken

konnten. Wie jeden Abend schlossen wir

auch diesen mit einer Gutenachtgeschichte

ab.

Am Mittwochmorgen spannte uns gleich der

Sultan ein. Seine Tochter Alisea war

unauffindbar! Nachdem wir die ganze

Umgebung des Hauses abgesucht hatten,

wurde uns ziemlich schnell klar, dass die

Prinzessin höchstwahrscheinlich entführt

worden war. Um den Sultan nicht unnötig zu

beunruhigen, sagten wir ihm nichts von

unserem Verdacht. Stattdessen bemühten

wir uns in einem Geländespiel, einen

möglichst grossen Schatz an Edelsteinen

anzuhäufen, mit dem wir ein mögliches

Lösegeld zu bezahlen gedachten. Zudem

konnten wir uns dabei auch Gutscheine

erarbeiten, die wir bei den Köchen gegen

Nahrungsmittel eintauschen konnten. An

17


Berichte

diesem Mittag machten wir uns nämlich in

den einzelnen Bienligruppen auf die Suche

nach einem schönen Plätzchen, an dem wir

eine Robinsonküche einrichten konnten.

Nach dem Mittagessen bastelten wir ein

zweites Mal in den verschiedenen Ateliers

Andenken an das Lager. Danach teilten wir

uns in Jahrgangsgruppen auf und bereiteten

uns auf die verschiedenen Bienliprüfungen

vor: Die Jung-, Einstern- und

Zweisternbienli lernten entsprechende Teile

der Pfaditechnik und wurden am Schluss des

Nachmittags mit einem Abzeichen belohnt.

Währenddessen bereiteten sich die ältesten

Bienlis auf das Versprechen vor, das sie am

nächsten Abend ablegen würden.

Nach dem Znacht fanden wir einen

komischen weissen Zettel. Auf eine geheime

Art und Weise gelang es uns, mit Feuer die

Schrift sichtbar zu machen. So erfuhren wir,

dass sich ganz in der Nähe ein

Schlangenmensch aufhielt, der uns eventuell

bei der Suche nach der Prinzessin helfen

könnte. Eine Feuerspur zeigte uns den Weg.

Der Schlangenbeschwörer sah zwar sehr

imposant aus, doch leider waren all seine

Beschwörungsversuche vergebens. Es gelang

auch ihm nicht, den Aufenthaltsort von

Alisea herauszufinden. Besonders Abraxas

und Timbuktu waren von dieser Nachricht

niedergeschmettert. Nur durch die

Singgeschichte vom kleinen Flaschengeist

konnten wir sie wieder aufmuntern. Spät in

der Nacht erst gingen wir ins Bett, immer

noch etwas enttäuscht durch unseren

Misserfolg bei der Suche nach der

Prinzessin.

Mitten in der Nacht stürzten die Leiterinnen

verzweifelt in die Bienlizimmer und weckten

alle auf. Abraxas war verschwunden! Wenig

später entdeckten wir, dass auch Fjuri und

Fuchur nicht mehr in ihren Betten lagen.

Schnell suchten wir den

Schlangenbeschwörer auf – das heisst, wir

versuchten es, denn der Platz, an dem er sich

befunden hatte, war nun verlassen. Einzig

ein Zettel informierte uns höhnisch, dass die

Prinzessin in unserem eigenen Lagerhaus

gefangen gehalten wurde. So kehren wir

denn zum Haus zurück. Doch dort standen

zwei komische Gestalten, die uns nicht mehr

in den Sultanspalast hineinliessen. Sie

forderten von uns, dass wir alleine einer

Schnur folgten, die quer durch den Wald

gespannt war und vorbei an gefährlichen

Tieren führte (gäll Bienlis!). Am Ende der

Schnur fanden wir unsere drei Vermissten

und befreiten sie auf der Stelle. Unter einem

Vorwand lockten wir daraufhin die zwei

komischen Gestalten von unserem

Lagerhaus fort und eroberten uns unser

Haus so zurück. Im obersten Turmzimmer

fanden wir sie schliesslich gefesselt und

bewacht von einem dritten Bösewicht, mit

dem wir allerdings kurzen Prozess machten.

Der Donnerstag ist schnell erzählt: Da das

Wetter doch ziemlich zu wünschen übrig

liess, beschlossen wir, den Tag ruhig

anzugehen. Nach dem Ausschlafen (bitter

18


Berichte

nötig!) wartete allerdings bereits die nächste

Herausforderung auf uns. Der königliche

Drachenjäger machte sich Sorgen um die

Prinzessin, die sich am Morgen auf einen

Spaziergang begeben hatte. Dummerweise

war seit kurzem ein Drache im Land, der alle

durch seinen Blick in Steine verwandeln

konnte. Obwohl wir uns beeilten, erreichten

wir die Prinzessin nicht mehr rechtzeitig.

Statt einer fröhlichen jungen Frau fanden wir

lediglich einen Stein. Zum Glück trafen wir

wenig später auch den Drachen, der nach

zähen Verhandlungen und einem

Rätselwettbewerb die Verwandlung wieder

rückgängig machte.

Um die Prinzessin wieder aufzumuntern –

schliesslich passierten ihr seit Tagen nur

Missgeschicke – studierten wir kleine

Theater ein und führten ihr diese vor. Mit

Vorführungen wie ‚Schneewittchen’, ‚der

Zickenkrieg’ und ‚die Entführung’ erreichten

wir unser Ziel.

Nach dem Mittagessen hatten wir endlich

Zeit für unseren Wellnessnachmittag. Nach

dem Duschen, der Maske und dem Frisieren

bemalten wir auch unsere Nägel und einige

noch etwas mehr. Nach diesem Programm

genossen wir unsere Freizeit, bis uns nach

dem feinen Znacht eine unserer Köchinnen

verliess. An dieser Stelle noch mal ein

MERCI an Ardea!

Nach dem Znacht verabschiedeten sich die

ältesten Bienlis, um an der Feuerstelle ihr

Versprechen abzulegen. Was allerdings

zwischen dem Entzünden des

Versprechensfeuers und dem

abschliessenden Fackelspaziergang geschah,

wird ihr Geheimnis bleiben…

Am Freitagmorgen bewies uns der Sultan

sein Vertrauen, indem er uns eine sehr

wichtige Aufgabe übertrug. Wir sollten für

die Prinzessin, seine Tochter, den geeigneten

Mann finden. Zuerst brachten wir also die

Prinzen der drei angrenzenden Königreiche

vor den Sultan. Dieser wollte die

Entscheidung jedoch seiner Tochter

überlassen. Damit dieser die Wahl etwas

einfacher fiel, halfen wir den Prinzen, die

drei Aufgaben zu lösen, die ihnen der Sultan

gestellt hatte. Es galt, ein Liebesgedicht zu

erfinden, ein Geschenk für Alisea zu basteln

und die Flitterwochen zu planen. Obwohl

alle Gruppen ihre Aufgaben sehr gut lösten,

konnte es nur einen Sieger geben: Prinz

Glamours hatte das Herz der Prinzessin

erobert!

Nach dem Mittagessen und einigen Spielen

(und nachdem wir den Prinzen aus den

Händen seiner Kidnapper befreit hatten) war

es schon bald Zeit für den Abschlussabend.

Da stand als wichtigster Punkt die Hochzeit

von Alisea und Glamours auf dem

Pogramm. Nach diesem Höhepunkt

vergnügten wir uns ein zweites Mal im

Spielsalon des Sultans.

Nicht mehr viel geschah am Samstag: Nach

dem Packen und Putzen begaben wir uns auf

den Heimweg. Dank der netten

Heimverwalterin mussten wir nicht einmal

19


Berichte

unsere Rucksäcke tragen, sondern konnten

unbeschwert den Weg hinunter ins Dorf

unter die Füsse nehmen, wo wir von einem

speziellen ‚Säulibus’ abgeholt wurden. Tja,

und jetzt kommt wieder der wohl am

meisten verwendete Satz in Pfadiberichten:

Müde, aber zufrieden kamen wir Zuhause

an…

Herzlichen Dank allen, die irgendwie zum

Gelingen dieses Lagers beigetragen haben:

den Leiterinnen, Köchinnen, Eltern und

nicht zuletzt auch den Bienlis. Es war ein

geniales Lager – ich freue mich bereits jetzt

auf das nächste!

Mis Bescht

HELA 04 Meitlipfadi Säuliamt

Einige Wochen vor den Herbstferien

bekamen wir einen Brief von der Königin

von Ithildor, einer uns noch unbekannten

Insel. Wie wir erfuhren, bestand die Insel aus

fünf Ländern (Karon, Nordland, Silberland,

Südland und Origa), zusammengehalten

durch das Land der Mitte. In diesem Land

gibt es einen See, in welchem sich der

Mondstein befindet. Durch die Kraft des

Mondsteins wird der Frieden und das

harmonische Zusammenleben der

verschiedenen Länder bewahrt. Die Königin

hatte Hinweise erhalten, dass durch das

Land Karon vom Meer her eine dunkle

Macht über Ithildor zieht, um die Macht des

Steines an sich zu reissen.

Natürlich boten wir ihr unsere Hilfe an. So

trafen wir uns am Samstag, dem 2. Oktober

04 zur Mittagszeit am Bahnhof Affoltern.

Zur Erleichterung aller wurden die grossen

Rucksäcke in ein Auto verladen. Da wir

jedoch von der Königin bis anhin nichts

mehr gehört hatten, beschlossen wir,

kurzfristig Badeferien zu machen. Aber

welch ein Zufall, wir fanden eine Nachricht

in den Prospekten der SBB, die uns den Weg

20


Berichte

nach Ithildor wies. Mit Zug, Schiff und zu

Fuss erreichten wir schliesslich das

Lagerhaus in Kerns (OW). Am Abend hiess

uns die Königin auf der Insel willkommen.

die am untersuchen waren, wurden wir von

drei dunkeln Gestalten überfallen, welche ein

Pfadi entführten. Nach heldenhaften Taten

gelangten wir zum Mondsee, welcher nur

über einen Steg durch eine Sumpflandschaft

erreichbar war. Am Ufer des Sees konnten

wir die gefährlichen, feuerspukenden

Kreaturen beobachten und anschliessend

besiegen! Danach kehrten wir müde und mit

der Gewissheit, die Dunkelheit für diese

Nacht zurückgewiesen zu haben, ins Bett

zurück.

Montag:

Nach einem P-Tech Block erfuhren wir, dass

im Süden eine Burg von der dunklen Macht

überfallen worden war. Doch gut wie wir

sind, halfen wir auch den Südländlern. Nach

einem lässigen Fussballspielblock hatte die

3.Stufe Gelegenheit, ihre Übung und später

einen Beauty-Abend mit den Pfadis

durchzuführen.

Sonntag:

Am Morgen kam die Königin erneut, um

uns die Insel zu zeigen. Wir lernten

verschiedene Völker kennen und machten

erste Begegnungen mit dem Dunkel, welches

sich schon weiter ausgebreitet hatte. Am

Nachmittag dekorierten wir das Haus,

bastelten Tischkärtchen und bereiteten einen

Theaterblock für den Abend vor. Mitten in

der Nacht weckten uns Boten der Königin,

da diese sich nicht wohl fühlte. Sie spürte

anscheinend, dass mit dem Mondstein etwas

nicht in Ordnung war. So traten wir in die

Nacht hinaus und trafen bald einmal auf ein

Sumpfmonster, welches uns weiter durch

den Wald führte. Irgendwann sahen wir

riesige Fussspuren, und noch während wir

Dienstag:

Wir hatte die Ehre, die Königin zu einem

Fürstentreffen zu begleiten. Diese

entpuppten sich allerdings als dunkle

Gestalten und entführten die Königin. Dann

überfielen uns Sumpfmonster, die nicht zu

sehr über unser Eindringen in ihr Gebiet

erfreut waren. Von der Liebe zur Königin

getrieben, kehrte jedoch einer der Fürsten

auf unsere Seite zurück und half uns, die

Königin zu befreien. Jedoch kam uns zu

Ohren, dass alles Wasser des Landes von

den Bösen vergiftet worden sei. Deshalb

wurde jede Gruppe in ein anderes Land

geschickt um dies zu überprüfen (à siehe

Chnonowa-Bericht).

21


Berichte

Mittwoch:

Um Mittagszeit trafen wir alle wieder

zusammen, um uns im Hallenbad von den

Bakterien zu reinigen. Nach dem

Abendessen gab es für die Pfadis einen

ruhigen Abend und für einige Leiterinnen

das Leiterinnenversprechen.

dem, dem Bericht der Königin zufolge, der

Mondstein entfernt worden war! Unterwegs

begegneten wir verschiedenen Gestalten.

Einige böse, andere gutmütig, wie die

Zweisiedler Fritz und Theo. So kämpften

wir uns durch die Nacht bis wir beim

Mondsee den zurückeroberten Mondstein

wieder versenken konnten.

Donnerstag:

Da das Dunkel mittlerweile schon sehr weit

über die Insel vorgedrungen war, wurden wir

gezwungen, es zurückzudrängen, um

wenigstens die restlichen Tage in Frieden zu

leben. Um dies zu erreichen, mussten wir

den Bösen im Geländespiel die Batterien

entnehmen. Am Schluss hatten wir alle

genug Geld, um Teile der Schatzkarte zu

ersteigern, welche uns wieder vereinigt zum

Schatz führten.

Und wieder wurden wir in der Nacht von

einer unheimlichen Musik geweckt und

Diener der Königin riefen uns einzeln auf.

Nach einem Schluck vom Stärkungstrank

versammelten wir uns alle draussen und

folgten den Dienern in den Wald. Und

plötzlich fanden wir die Königin auf dem

Weg. Sie lag blutüberströmt und ohnmächtig

da, neben ihr ein weiteres Opfer in einer

Blutlache. Wir päppelten sie wieder auf und

schleiften sie weiter Richtung Mondsee, aus

Beruhigt, die Gefahren von der Insel

zurückgedrängt zu haben, liefen wir zum

Haus zurück.

Freitag:

Nach einem Verwöhnzmorgen wartete ein

weiterer P-Tech Block auf die Pfadis, bei

welchem sie „erfolgreich“ erste Hilfe

leisteten.

Doch mit dem Sieg der Nacht waren wir ein

bisschen voreilig gewesen, denn noch immer

lungerten einige dunkle Gestalten auf der

Insel herum. Durch ein Ritual konnten wir

aber auch die letzten von ihnen von Ithildor

verbannen.

Zur Feier des Tages wurde eine

Länderolympiade veranstaltet.

Am Abend erwartete die Pfadis einen

Chrüsimüsiznacht, bei welchem einige vollen

Einsatz zeigten. Nach einem Reaktionsspiel

traten drei Richter in den Raum, um das

22


Berichte

Lagergericht durchzuführen, und einige

wurden zu harten Strafen verdonnert.

Das ultimative Highlight des Abends war die

Talkshow „Pfadi pro und kontra“, bei

welcher das Publikum ganz klar auf der

Pfadi-Pro-Seite stand.

Samstag:

Neu eingekleidet mit T-Shirts, die wir als

Geschenke von der dankbaren Königin

erhalten hatten, verliessen wir das blitzblank

geputzte Haus und machten uns auf den

Weg nach Hause. Wir verabschiedeten uns

von Ithildor und der Königin, und gingen

mit dem Wissen, dass die Völker in Zukunft

keine Angst mehr vor dem Dunkel haben

müssen.

Müde aber glücklich erreichten wir den

Bahnhof Affoltern, wo wir den Eltern von

unseren heldenhaften Taten berichten

konnten!

S`isch es mega lässigs Lager gsii und mir

werded d`Insle Ithildor nie vergässä!!!

Gitana, Soleil, Laika, Baghira, Sierva

Munkelsiitä vom Meitlihela in

Kerns OW

Es wird gmunklet, dass........

4. d’Idefix & d’Schiwaja froid am

Abwäsche händ

5. „Bili, chani mit de Sierva rede?“-„Ja

sicher ich rüefere grad.“-„Ah, nei isch

egal, du langsch au!“

6. „Ciao Mutsch!“

7. Bili-G is in da House

8. de Surrli ihres Aug giiret & drum muss

g’öölet werde

9. s’Hanni troimt hät si werdi zur US-

Presidäntin gwählt

10. mer d’Luna au Loony nänne dörf

11. d’Laska sit neuem Gummibärli heisst

12. d’Sierva kei Angscht vor Ponys hät

13. d’Chili & d’Pastrel mitenand gönd

14. d’Sieva Angscht vo de Rächtschriibig hät

15. Quark vill besser zu de Tamtam passt

16. d’Soleada guet de Hang durab „rutsche“

chan

17. d’Chiquita guet „la vache qui rit“ chan

säge

18. D’Pulce immer de falsch Wäg wett laufe

19. D’Surrli ihres Lieblingsmätteli hasst

20. „Was isch det vorne?“ – „Angscht!“

21. mir chönd s’Land au Ilib taufe

22. Es de Pulce nüt usgmacht het wänn mer

si am höck zum Feischter usegrüert hett

23. „schriibt mer Lagerpakt mit ck???“ –

„Spinnsch!“

24. s’Soleada angscht vor chüe hät

25. d’Skippy es Chetteli usem Wendy ah hät

26. d’Nahani uh schön chan schriibe wäns

druf ah chunnt

27. d’Soleada de Nüdeli wo usgsend wie

Müscheli Ruschi seit

28. d’Pastrel und d’Sioux statt

Guetnachtgschichtli Gruselgschichtli

verzelled

29. d’Ämtligruppe vom Hanni und de Surrli

meh Schade als Heil ahrichtet

30. d’Metto süchtig nach Pilatusbähndli isch

31. d’Skippy Alpträum vo Schoggi hät

32. ba doing

33. all e Heftli- Sucht händ & die arme Heftli

nüm lang werded läbe

34. all de Hike mega kuul gfunde händ

23


Berichte

35. d’Luna und d’Swing wider id Obfilda

wänd

36. schi schna schnappi.....

37. d’Pastrel Profi im äxtra furze isch

38. d’Skittle zmitz i de Nacht ufstaht, uf de

Ofe hockt und sich 5 min lang d’Nase

schnützt

39. d’Soleil nöd chan Zältli ässe

40. d’Nala de Höck verpennt

41. d’Gipsy immer togotogo seit

42. s’Hanni Bruschtwarzegrem uf ihri Lippe

tuet

43. d’Kiowa wägem chline Krokodil

Lachchrämpf überchunnt

44. d’Schiwaja gern ufs WC gaht

45. de Tandouri ihri Füess Flüüge ahziehnd

46. dä Rigolo ihre Snoopy chrank isch

47. d’Taifuna e doppleti Störig hät

Zeitloses Leiterinnenweekend

30./31. Oktober 2004

Wir trafen uns beim Bahnhof und mussten

vier Gruppen bilden. Jede Gruppe bekam

ein Foto von einem Ort in Affoltern. Wir

fanden immer wieder Hinweise, bis jede

Gruppe ein Paket gefunden hatte. Darin

befand sich entweder eine Wecker oder eine

Uhr und je einen Zettel, der uns Hinweise

für die Reise gab. Wir vertrieben uns die Zeit

mit Spielen (Werwolf), bis wir das Rätsel der

Wecker lösen konnten. Wir machten uns zur

richtigen Zeit auf die Reise nach Baar. Am

Bahnhof hätte Bili ihren Einsatz mit der

Toblerone gehabt. Da sie leider die

Toblerone vergessen hatte, kaufte sie eine.

Als sie zurückkam, wiederholte sich das

Ganze, weil Mira mit der Uhr gespielt hatte.

Nun gingen wir zum Lagerhaus, aber auf

einmal blieben einige von uns stehen. Wir

fanden heraus, dass die Uhr stehen geblieben

ist und wechselten die Batterien.

Im Haus spielten wir ein lustiges

Leiterlispiel, bis wir Znacht essen konnten.

Es gab Pizza im Raclette-Ofen, doch

plötzlich sassen wir im Dunkeln. Die

Sicherungen waren rausgeflogen. Da wir

aber keinen Sicherungskasten fanden,

zügelten wir unsere Tische. Den Abend

(und die halbe Nacht) verbrachten wir mit

spielen, essen und singen.

Am nächsten Morgen mussten wir aus bunt

zusammengewürfelten Esswaren unser

24


Berichte

Zmittag zubereiten. Nach dem Hausputz

assen wir unser spezielles Mahl.

Leider war dann das Leiterinnenweekend

schon wieder zu Ende und wir gingen müde,

aber glücklich nach Hause.

Allzeit bereit und euses Bescht

Chiquita und Taira

Familienübung der Gruppe

Masowanda

Am Samstag, dem 6. November, hatten wir

beim Armbrustschützenhaus eine Übung, an

die alle Verwandten und Bekannten der

Pfadis kommen konnten. Am Anfang teilte

uns ein Pfadi mit, dass sie die ganze Woche

über jemand angerufen und komische

Zahlen heruntergerattert habe. Einmal

schrieb sie diese dann auf und hatte sie nun

mitgenommen. Unsere schlauen Pfadis

fanden schnell heraus, dass es sich dabei um

Koordinaten handelte. Wir lasen den Ort

heraus und machten uns auf den Weg

dorthin. Doch auf einmal kam eine

angsteinflössende, schwarze Gestalt aus dem

Wald gerannt, packte eine Pfadi und

verschwand mit ihr. Ratlos entschieden wir,

weiter zu dem herausgelesenen Punkt zu

gehen. Dort fanden wir einen Morsezettel

und ein Stoffsäckchen. Das Säckchen roch

ganz komisch. Da wir nicht wussten, was mit

ihm anzufangen sei, entzifferten wir zuerst

einmal den Morsezettel. Bald fanden wir

heraus, dass er von der entführten Pfadi war.

Sie schrieb, dass sie extra in die

Vergangenheit gereist sei, um uns zu

erreichen. Sie war es, die diese komischen

Zahlen am Telefon heruntergerattert hatte.

Sie sei von einem Schattenmonster entführt

worden. Auf einmal kam das

Schattenmonster aus dem Wald gerannt und

sagte, es mache mit uns einen Deal. Es sage

uns, wo sich das Pfadi befinde und wir

sollten ihm als Gegenleistung das Säcklein

mit den Kräutern geben. Natürlich wollten

wir unser Pfadi wieder und willigten deshalb

ein. Das Monster gab uns ein Kroki. Am

angekreuzten Ort fanden wir unser Pfadi

gefesselt. Es sagte uns, dass es sehr schlecht

war, dass wir dem Monster die Kräuter

gaben, weil es damit die ganze Welt böse

machen könne. Da waren wir ratlos. Also

hörten wir ein bisschen Radio (logisch,

oder?). Nach einer Weile kam eine

Durchsage, nämlich, dass sich ein

Schattenmonster beim

Armbrustschützenhaus befinde. Natürlich

gingen wir sofort hin, nahmen dem Monster

die Kräuter weg, die es gerade in einen

Trank mixen wollte und fesselten es. Da der

Trank gut roch und die Kräuter ja noch

nicht darin waren, beschlossen wir ihn zu

trinken. Er war sehr fein. Da das Monster ja

25


Berichte

noch lieb werden musste, dachten wir, wir

könnten das Kräutersäcklein öffnen. Darin

hatte es Kräuter (komisch ) und ein

Zettelchen. Darauf stand „Schaut euch um“.

Also taten wir das und fanden prompt ein

Couvert. Darin hatte es drei Rätsel, die wir

lösen mussten. Das was wir finden würden,

sollte das Monster wieder lieb machen. Wir

lösten die Rätsel in drei Gruppen. Eine

Gruppe fand Früchte, eine Milch und eine

Schokolade (-> jeh, Schoggifondue!). Wir

kochten es und stopften uns damit voll.

Nichts blieb übrig! Dann machten wir noch

ein paar typische Pfadispiele, damit die

Eltern sehen, was wir so spielen. Leider war

es danach schon bald Zeit für ein Di-ai-a.

Dann gingen alle Pfadis zufrieden nach

Hause und freuten sich schon wieder auf

den nächsten Samstag…

Allzeit bereit

Soleada, Mistral und Chiquita

Übung vom Fähnli Anakonda

Als um 13.00 Uhr beim Vitaparcours alle

von Anakonda anwesend waren, machten

wir ein lautstarkes Antreten. Wir warteten

auf den Herr Lindt, welcher der Chef der

gleichnamigen Schokoladenfirma ist. Er

kam mit Verspätung bei uns an. Herr Lindt

erzählte uns, sein geheimstes Rezept sei von

der Russenmafia gestohlen worden, und da

die Polizei machtlos sei, fragte er uns um

Hilfe an. Da wir ja allzeit Bereit sind, waren

wir sofort bereit, ihm zu helfen. Er führte

uns zu der letzten Spur und verabschiedete

sich von uns. Nachdem wir eine leere,

verdächtigte Wodkaflasche gefunden hatten,

suchten wir in der Umgebung nach weiteren

Hinweisen. Als wir in die Suche vertieft

waren, hörten wir eine Stimme die etwas

lallte.

Wir gingen der Stimme nach und fanden

unweit von uns einen besoffenen Russen,

der schlief. Da wir nicht wussten, dass er am

schlafen war, machten wir 1. Hilfe, bis wir

bemerkten, dass er gar nicht bewusstlos war.

Wir weckten ihn und probierten, etwas über

das Rezept zu erfahren. Verstanden haben

wir ihn aber nicht gut, da er zu besoffen war.

Wir erfuhren aber, dass er wusste, wo das

Rezept ist. Er nannte uns in der Folge den

Aufbewahrungsort des Rezeptes (es dauerte

eine Weile bis er ein bisschen nüchtern

wurde ). Natürlich liefen wir sofort zu

diesem Ort, um das Rezept zu holen. Dort

angekommen, fanden wir einen Brief den

wir freudig zum Herrn Lindt brachten. Er

öffnete ihn, las daraus vor und machte ein

trauriges Gesicht. Er zeigte uns den Brief.

Wir wurden auf eine falsche Spur gelockt,

wir konnten aber vier Koordinaten auf dem

Brief erkennen. Die vier Punkte suchten wir

auf der Karte, verbanden sie und bekamen

ein Kreuz. Der Mittelpunkt war ganz in der

Nähe und wir gingen zu diesem Punkt. Dort

angekommen, suchten wir die Gegend ab.

26


Berichte

Bei einem Baum wurde ein sehr gut

versteckter Zettel gefunden. „Komm am

27.11.2004 zum Schützenhaus in Obfelden“

stand auf dem Zettel. Da wir an diesem

Samstag in Obfelden antreten haben, trifft

sich das sehr gut, denn es stand noch: „Dort

wird die Übergabe stattfinden“. Als wir

zurückliefen, kam noch der Chef von Lindt

und fragte uns, ob wir etwas gefunden

hätten. Als er erfuhr, wo der Handel

stattfinden sollte, freute er sich und

versprach mit zukommen. Beim Parkplatz

vom Vitaparcours machten wir das Abtreten

und fuhren müde nach Hause.

Allzeit Bereit

Nachtübung Waldbienli 23.10.04

Nachdem Antreten kam ein kleiner Stern auf

uns zu und erzählte verzweifelt, dass böse

Sterne unsere Erde mit dem Planeten Pluto

austauschen wollten. Der Stern führte uns an

den Ort, wo er die bösen Sterne zuletzt

gesehen hatte. Er hatte beobachtet, wie sie

gerade mit jemandem im Streit waren. Dort

angekommen, hörten wir einen Schrei und

rannten sofort in die Richtung, aus der er

gekommen war. Wir fanden Taira

bewusstlos auf dem Boden liegen. Nach

einer Weile wachte sie auf, redete aber

27


Berichte

plötzlich eine ganz andere Sprache. Zum

Glück hatte der Stern einen passenden

Trank dabei, doch dieser wirkte erst,

nachdem wir Taira 3 Mal umkreist hatten.

Danach wollten wir zurück zum Pfadiheim,

aber wir wurden unterwegs von den bösen

Sternen überfallen und Taira wurde erneut

entführt. Sie warnten uns, dass wir bestraft

würden, sollten wir uns gegen sie wehren.

Als wir nun doch noch zum Mettenholz

kamen, fanden wir ein Stück Himmel. Der

Stern hatte die Idee, dass wir uns mit dem

Himmel tarnen und die bösen Sterne

auslöschen könnten. Der Stern führte uns zu

ihrem Lager, wo wir sie belauschten und

herausfanden, dass die ganze Welt gefriert,

wenn um 21:30 das Feuer ausgeht. Danach

konnten wir Taira befreien und die bösen

Sterne auslöschen, indem wir sie in den

Himmel einwickelten. Zum Dank schenkte

uns Taira noch Schlangenbrot und wir haben

sie als unsere neue Leiterin aufgenommen.

Euses Bescht

Abraxas, Spruso, Taira

Übung des Fähnli Panther vom

06.11.04

Zuerst war nichts zu sehen, doch Polaris

stiess plötzlich auf lockere Erde. Wir gruben

hinunter und etwa 30 cm unter Boden

fanden wir ein Tonband in welchem eine

Kassette drin war. Zu hören war nichts,

darum untersuchten wir die Kassette. Auf

dem Band war eine Morseschrift zu sehen,

die es zu entschlüsseln galt. Einer musste

immer das Band weiter drehen während ein

anderer mit dem Morseschlüssel

dechiffrierte. Die Nachricht führte uns zu

einem Punkt mitten im Wald, wo wir etwas

von einem Baum herunter holen mussten.

Nachdem wir einen Zettel erblickt hatten,

kletterte Polaris hinauf und holte ihn runter.

Nach dem Antreten machten wir ein paar

Spiele, danach entdeckten wir Koordinaten,

die mit Kreide auf den Boden geschrieben

waren. Lubomir zückte die Karte und

schaute gerne nach wo die Koordinaten uns

hinführen würden und wir gingen zum

herausgesuchten Punkt. Nach einem kurzen

Marsch kamen wir auf einen kleinen Hügel.

28


Berichte

Es stand, wir müssten etwas im Wasser

neben einem Haus suchen. Auf der Karte

war nur ein Haus neben einemWasser zu

sehen, und dies war das Pulverhaus. Quer

durch den Wald führte uns Lari an den

Bach. Nach langem Absuchen des

Gewässers hinter dem Haus fanden wir eine

Flasche mitten im Jonenbach. Alle halfen

mit, die Flasche heraus zu fischen. Darin

befand sich ein neuer Zettel mit komischer

Schrift darauf. Mit Hilfe des Pfaditechnik

konnten wir sie bald entziffern.

Es hiess darauf, wir sollen zu einem Hügel,

um etwas Weiteres zu suchen. Die jüngeren

sagten, es gebe einen Zusammenhang

zwischen den Zetteln, denn wir haben je

einen aus der Erde, Wasser und Luft geholt.

Das verbleibende Element wäre nun das

Feuer. Weil wir einen leeren Zettel gefunden

hatten, hielten wir ihn über die Flammen. Es

erschien eine Schrift, wie wir es uns erhofft

hatten. Drauf standen drei verschiedene

Koordinaten und wir teilten uns in drei

Gruppen auf. Alle mussten danach in eine

andere Richtung. 5 Minuten später trafen wir

uns alle wieder. Zwei von den Gruppen

kamen mit leeren Händen zurück. Doch eine

Gruppe fand eine rechteckige Hülle. Nach

dem wir ein wenig herumprobiert hatten,

kam eine neue Kassette heraus. Mit dem

Abspielgerät, welches wir noch immer bei

uns hatten, begannen wir, sie abzuhören.

Nach ein wenig Musik ertönte eine

männliche Stimme, welche sagte, dass sie

uns immer wieder Informationen geben

werde. Sie erzählte von einer Sache, die uns

interessieren könnte. Und wieder kam diese

komische Musik. Leider war es schon wieder

Zeit und durch das ganze Säuliamt erklang

das Abtreten von Panther.

Allzeit Bereit Mio + Azzurro

29


Berichte

Ab nach Entenhausen!! - Hela der

Wolfsstufe Schnabelburg in

Tschierv GR

Ein lautes gekrache ertönt. Von wo kommt

es, wer könnte solch einen Lärm

verursachen? Schnell finden unsere 15

Helateilnehmer den Verursacher: Es ist

Entenhausen zu lösen. Nun, so ein

schwieriger Fall gibt aber auch reichlich zu

tun. So müssen wir zum Beispiel

Fingerabdrücke der Entenhausenbewohner

vergleichen, müssen Daisy, Düsentrieb und

Gundel nach dem Alibi fragen, eine

rätselhafte Tonbandaufnahme muss

entschlüsselt werden und erst dann ist uns

einiges schon klarer: Es sind die

Panzerknacker, die wieder einmal aus dem

Gefängnis entflohen sind, um Entenhausen

vor erneuten Streichen zu verunsichern.

Zudem finden wir heraus, dass Tick, Trick

und Track in den Bergen festgehalten

werden. Also heisst es nichts wie los,

Rucksäckchen packen und erst nach einigen

Stunden durch wunderschöne Umgebungen

wandern, werden wir schliesslich fündig.

Phantomias, der im Stress in das Dach der

OVA beim Bahnhof Affoltern „gecrasht“ ist.

Nach einer kurzen Zeit der Verwirrung fällt

ihm wieder den Grund seines Gestresst seins

ein: Er war in Eile, die 15 Teilnehmer zu

finden und ihnen mitzuteilen, dass sie den

nächstbesten Zug nehmen sollten, um so

schnell wie möglich nach Entenhausen zu

kommen, wo zurzeit ein grosses Chaos

herrscht. Daisy werden Drohbriefe

geschickt, Dagobert`s Taler sind plötzlich

nur noch wertlose Gummibärchen und Tick,

Trick und Track sind auch spurlos

verschwunden.

So machen wir uns auf den Weg nach

Entenhausen im schönen Münstertal.

Nachdem wir uns in Dagoberts Nobelhotel

eingerichtet haben, kann es auch schon

losgehen mit unserer Ausbildung und

Detektivarbeit, um die schwierigen Fälle in

Natürlich bildet uns Phantomias während

der ganzen Woche professionell aus. Wir

müssen einen Dagobert-OL laufen, an einen

30


Berichte

Comicwettbewerb teilnehmen, viel singen,

Fackeln basteln, uns bei Stafettenläufen

verausgaben und sogar in der Nacht einen

Munkelseite He-La Wölfe 04

Es wird gemunkelt, dass…

Kampf mit den Panzerknackern überstehen.

Kein Wunder sind wir ende Woche total

müde und ausgepowert aber überglücklich,

so viel Spannendes erlebt zu haben und

natürlich ist jeder Einzelne auch stolz

darauf, mit seinem Einsatz das Chaos in

Entenhausen entwirrt zu haben!

…Tee süchtig macht!

…Radikale Weckmethoden schädlich sind

und zrug ge werded!

…es Pyromanen git wo Füürspuksüchtig

sind

…de Tanuki gern schlaft

…de Zebu s esse nöd gern het

…nöd ali wüssed uf weli siite mer Hose

azieht!

…Fallene nöd Dagobert sicher sind

…Gummibärli Brot rot mached

…es im Chuchiteam es

Schatziiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii ge het

…alles mega fiis isch!

…au Leiter müend go räne

…au Häxe früüre chönd

…Daisy chli doof isch!

…dä Dani Düsentrieb modisch dänebed liit

mit sine rote Socke

…es im Hotel Donald bsoffni Chällner git

…Seilbähnli riiisset, wenn Führer tauft

werded!

…D’Chuchi nid di dargebboteni Hand isch

…D’ Chuchi mega guet gchoched hät!

…Mer au bim wandere verschlafe chan!

Mis Bescht

Euses bescht

Pinata und Nelumbo

31


Berichte

Gruppenhike Chnonowa (Hela

04)

Von der Königin von Ithildor beauftragt,

machten wir uns auf den Weg, um die

Bewohner im Lande Origa vor dem

vergifteten Wasser zu warnen.

Die Königin überreichte uns eine Adresse

mit dem Namen einer unbekannten Frau,

die wir in einem anderen Dorf aufsuchen

mussten.

Mit dem Bus fuhren wir daher zuerst

Richtung Stans. Dort fanden wir im

Briefkasten eine Karte mit einer

vorgeschriebenen Route und einen Zettel,

auf dem stand, dass wir das Wasser auf

unserem langen Weg immer wieder testen

sollten.

Trotz einigen kleinen Problemen und

Hindernissen zogen wir also los. Schon bald

legten wir nach einem Steilhang eine Pause

ein, in der wir als Stärkung unsere ganze

Schoggiration aufassen. Lange wanderten wir

durch Origa, ohne auf Wasser zu stossen.

Wir fanden aber heraus, dass die Spinnen in

diesem Land sehr geschickt sind und bei

einigen Angstzustände auslösen können.

Schliesslich erreichten wir nach

stundenlanger Wanderung eine verlassene

Gegend mit einem Bauernhof, in dem wir

herzlich aufgenommen wurden. Als der

Bauer die Türe zu unserem Schlafplatz

öffnete, waren wir alle überrascht und

blieben mit offenem Munde stehen: es war

ein riesengrosser, wunderschöner

Discoraum, in dem wir uns gerne

niederliessen. Hier konnten wir sogar das

Wasser testen und stellten erschrocken fest,

dass es vergiftet war!

Als wir unsere Mätteli im Raum ausgebreitet

hatten, machten wir uns mit Kochgeschirr,

Essen und Singbüechli auf den Weg in den

Wald. An einem Feuer kochten wir

Teigwaren mit Käse und Rahm und Wurst,

die wir nach einem Mamamutschi hungrig

assen. Nach einem wunderschönen

Chnonowa-Singsong, machten wir uns alle

auf den Weg ins Bett. Nach etwa 15

Gutenachtgeschichten schliefen schliesslich

alle tief und fest, bis uns am nächsten

Morgen der Wecker aus dem Schlaf riss.

Fit und munter standen wir 2 Stunden später

vor dem Haus und bedankten uns noch

einmal beim Bauern.

Unserer Route folgend, testeten wir hie und

da wieder das Wasser, welches im ganzen

Lande vergiftet schien.

Vom Singen heiser und vom Wandern

erschöpft, erreichten wir schlussendlich das

Ziel.

Allzeit Bereit

Gitana

Nachtübung des Fähnli Geiers

vom 11.9. 2004

Nach einem lautstarkem Antreten sahen wir

in einiger Entfernung Morsezeichen. Nach

mühsamem Entschlüsseln fanden wir den

Treffpunkt von Simons Bande heraus,

welches alle sehr gefährliche Terroristen

waren. Als wir beim angegebenen Punkt

angekommen waren, sahen wir ein Zelt,

welches von einer Fackel beleuchtet wurde.

32


Berichte

Als wir uns näher heran wagten, stürmten

auf einmal drei Komplizen von Simon

hervor. Nach kurzen, aber heftigen

Auseinandersetzungen konnten sie jedoch

mit fliehen, und entführten als Geisel

unseren Pfadi Vincenzo. Doch auch wir

gingen nicht mit leeren Händen aus, denn

wir konnten ihnen das Plosin und den

Standort für die dazugehörende chemische

Substanz erringen. Natürlich entschlüsselten

wir sofort die Koordinaten, liefen so schnell

wie möglich dorthin, und fanden in Kürze

die chemische Substanz, welche ZPKL58894

genannt wird. Nun waren wir gegen Simon

Kranz und seine Komplizen, welche Böses

mit dem Plosin vorhatten, gewappnet.

Ohne Furcht traten wir den Rückweg an und

suchten nach unserem Pfadi. Plötzlich

hörten wir in der stillen und dunklen Nacht

ein paar gewaltige Knaller, und machten uns

sofort auf die Socken dorthin. Als wir genug

nahe dran waren, besprachen wir unsere

Angriffstaktik gegen die immer noch starken

Gegner. Nach einem etwa zehnminütigen

Kampf schlugen wir unsere Gegner in die

Flucht und beschlossen einstimmig, dass wir

den Pfadi für seine Tapferkeit belohnen

werden. Wie befohlen mischten wir das

Plosin mit dem ZPKL58894. Durch die

chemische Reaktion wurde das Plosin nun

ungefährlich, der Pfadi musste drei kräftige

Schlücke des Saftes nehmen und wurde auf

den Namen Argos getauft!!

Nun machten wir uns auf den Weg Richtung

Vita Parcours und machten wiedermal ein

kaum lauter sein könnendes Abtreten.

Allzeit Bereit

Gizmo und Pompelmo

Stammübung vom 6.11.04

Norddakota, Hexengraben

Nach dem Stam mantreten bemerkten wir

Blutlachen am Boden. Es roch auch ziemlich

stark nach Schwefel. Von weitem erkannten

wir eine weisse Gestalt, auf uns

zuzukommen schien. Die Gestalt entpuppte

sich als Forscher, der uns mit Messgeräten

untersuchte. Er erzählte uns, der See sei sehr

stark verschmutzt, aber er könne den Grund

nicht ausmachen. Schliesslich gar er uns eine

Karte. Auf der Karte waren die am Stärksten

betroffenen Stellen eingezeichnet. Wir

planen eine Route um den Türlersee, um

diese Zonen zu besichtigen. Also

marschierten wir los und waren gespannt

was uns dort erwarten würde.

Bei den ersten kleineren Zonen fanden wir

nichts. Als wir aber bei der grössten Zone

ankamen, hatten wir einen spektakulären

Fund zu vermelden: Eine Flasche im

Wasser, welche für Kobolde gedacht war.

Darin fanden wir eine Karte mit dem

Türlersee drauf. Dort waren acht Routen

eingezeichnet. Diese Karte gewährte uns

Einblick in die Organisation der Kobolde.

Auf der Karte waren die Punkte

eingezeichnet, wo das Schiff die Rohstoffe

für die Versenkung abholen sollte. Auf

einmal sahen wir auf dem See ein einsames

Boot vor sich hinschaukeln. Aus dem Schiff

erhoben sich zwei Fahnen und uns wurde

klar, hier handelt es sich um eine

Morsenachricht. Wir entschlüsselten den

nächsten Anfahrtspunkt des Schiffes und

33


Berichte

beschlossen dorthin zu gehen. Von weitem

hörten wir die Kobolde auf das Schiff

warten, um die Ware umzuschlagen. Wir

schlichen uns an und überwältigten sie

kurzerhand. Die Kobolde hinterliessen einen

Bauplan einer Maschine im See. Diese

Maschine schluckte den Rohstoff und

verarbeitete ihn zu einem Pulver. Das Pulver

verlieht den Kobolden ewige Energie. Die

trichterförmige Maschine hinterliess

natürlich Restprodukte, welche den See stark

verschmutzten. Nun hatten wir den Bauplan

und die Karte. Doch da war ja noch das

Boot. Wir berieten, was nun zu tun sei,

studierten den Bauplan und fanden heraus,

dass die Fressmaschine anfällig auf andere

Materialien war. So beschlossen wir, auf den

See hinauszufahren um die Maschine zu

besuchen. Ein Pfadi und ein Jungpfadi

fuhren hinaus und zerstörten die Maschine.

Wir hörten Knälle und sahen Rauch. Die

Maschine war zerstört.

Als die beiden mutigen Pfadis zurück

kamen, brachten sie ein Schild mit. Darauf

stand: Bei Mängeln oder Störungen bei

Punkt XXX melden. Wir wussten nicht

mehr weiter und beschlossen, die

Reparaturstelle aufzusuchen. Wir machten

uns auf den Weg und wir kamen schon

näher an das Ziel, wo wir die Kobolde am

Feuer sitzen und komisch grünes Brot essen

sahen. Wir umkreisten und überraschten die

Kobolde, worauf sie sich mit allen Mitteln

wehrten. Nach einem anstrengenden Kampf

schlugen wir sie schliesslich in die Flucht. Da

wir alle hungrig waren, machten wir uns

sofort über ihr essen her. Doch als der Erste

schon einen Bissen nehmen wollte, rannte

der Forscher zu uns. Er verbot uns, das Brot

zu essen. Es sei nur für Kobolde gebacken.

Doch er habe ein Mittel dabei, um es auch

für uns geniessbar zu machen. Er zog ein

Fläschchen mit einer blauer Flüssigkeit darin

und tröpfelte es über das Brot. Der Forscher

bedankte sich für unseren tollen Einsatz für

die Befreiung des Sees.

Nun backten wir über dem Feuer

Schlangenbrot und machten uns auf den

Rückweg.

Nach einem lauten Abtreten gingen alle nach

Hause.

Allzeit Bereit

Übung von den Gruppen Obfilda

und Mettowing

Die Gruppe Obfilda hatte am 6. November

04 um 14.30 Uhr beim Pfadiheim

Schwandenhölzli als Vampire antreten.

Zuerst machten sie ein lautes Obfilda-

Antreten und danach erklärten die

Obervampire ihnen, dass ein internationales

Vampirtreffen stattfindet, weil zu viele

Vampirjäger herumlungern. Zur gleichen

Zeit, aber im Äspli hatte die Gruppe

Mettowing als Vampirjäger Antreten. Die

Obervampirjäger erklärten ihnen ihren Plan

wie sie die Vampire ausrotten wollen. So

machten sie sich auf den Weg zum

Pfadiheim wo die Vampire friedlich ein Spiel

machten. Den Vampirjägern gelang es, einen

von ihnen mitzunehmen. Sie hinterliessen

34


Berichte

einen Morsezettel, der die Vampire

aufforderte zur „Gigampfi“ zu gehen. Auf

dem Weg dorthin trafen sie einen Spion, der

die Vampirjäger beobachtete. Dieser erzählte

ihnen den ganzen Plan von den

Vampirjägern. Nun machten sie sich auf den

Weg zum Äspli, ihrem Labor. Sie griffen die

Vampirjäger an, nahmen ihren Vampir und

einen Vampirjäger mit in Richtung der

Bibliothek, ihrem Labor. Die Vampirjäger

beschlossen, in dieselbe Richtung zu laufen,

dort trafen sie einen Journalisten und einen

Fotografen. Sie bekamen Angst, da sie nicht

in die Zeitung wollten und die Presseleute

verrieten allerdings wo der Treffpunkt der

Vampire ist. Dort angekommen, versuchten

sie, die Vampire zu überreden und mit ihnen

Frieden zu schliessen, da die Presse den

Vampiren sowie den Vampirjägern schadet.

Nach langem hin und her einigten sie sich

darauf, die Fotos gemeinsam zurück

zuholen. Sie gingen zurück zu dem Platz, wo

sie die Presseleute trafen. Nach einigen

Kämpfen und Erpressungen konnten sie

herausfinden wo die Fotos entwickelt

werden. Sie gingen an die genannte Adresse,

wo leider ein Schild hing „umgezogen“, aber

immerhin stand eine neue Adresse darauf.

Also liefen sie zu dem Fotolabor, dort

allerdings erfuhren sie, dass die Fotos schon

von zwei Männern abgeholt worden seien

und er nannte ihnen auch deren Wohnort.

Der befand sich beim Bänkli beim

Schwandenhölzli. Sie erkämpften sich die

Fotos zurück und führten ein

Vergessensritual durch. Zum Schluss fanden

sie noch feines Schlangenbrot und es wurde

mit Genuss verspeist.

Allzeit Bereit Soleil, Pulce, Laika

Übung vom 30.Oktober der

Feldbiendli

Nach dem Antreten am Mettmenstetter

Bahnhof Erzählte uns Joya, dass sie ein Brief

von der Fee erhalten habe. Im Brief stand,

dass sie ein fest vorbereite in Zug und

unsere Hilfe brauche. Natürlich fuhren wir

gerade mit dem nächsten Zug nach Zug

!Auf der fahrt begegneten wir einer armen

Frau, welche uns um Hilfe bat. Sie benötigte

20 verschiedene Haare um bei einem

Restaurant etwas zu essen zu bekommen. In

Zug angekommen besorgten wir ihr die

Haare. Anschliessend bat sie und gleich

nochmals um etwas, nämlich dass wir ihr

helfen ihren Mann wieder zu finden, denn

sie litt unter Gedächtnisschwund und wusste

nicht mal mehr wo sie wohnt. Sie gab uns

einen Plan den sie noch hatte. Wir gingen zu

dem Ort, es war unter einem Abfalleimer.

Da war noch mal ein Plan. Wir waren ihn

gerade am studieren, als ein blinder Mann zu

uns kam. Er zeige und seinen Plan auf dem

genau das selbe war, wie auf unserem. Wir

gingen zusammen in diese Richtung. Als wir

so gemütlich liefen, hatte die Frau plötzlich

einen Geistesblitz: „ Du bist ja mein Mann!“.

Sie hatte ihn nicht erkannt weil sie

bekanntlich unter Gedächtnisschwund litt

und er sah sie ja nicht. Nun luden sie uns als

dank zu ihre Hochzeitsfest ein. Wir fuhren

mit dem Zug wieder zurück. In

Mettmenstetten angekommen, läutete das

Handy von Timbuktu es war die Fee, welche

uns berichtete, dass sie die arme Frau und

den Blinden geschickt habe um uns zu testen

35


Berichte

ob uns eine diese Personen wichtiger wären

als sie. Da wir diese Aufgabe so gut

meisterten sagte sie das sie am 27.

November ein Fest für und mache. Zum

Schluss machten wir noch ein Abtreten und

verabschiedeten uns.

man direkt alle Berichte zusammenfügen

und sie später ins PDF-Format umwandeln.

So sparen wir erheblich Zeit und die Fährte

sollte dadurch auch direkt am Sonntagabend

nach dem Fährteweekend fertig sein.

Allzeit bereit

Wie kommt es zu einer Fährte

Falls du dich schon mal gefragt hast wie eine

Fährte entsteht, kommt hier die Antwort.

Vor dem Fährteweekend trifft sich die

Redaktion zu einem Höck. Bei diesem Höck

wird das ganze Fährteweekend stundenlang

geplant und vorbereitet. Die Redaktion

kümmert sich auch darum wer am Weekend

kochen wird. Am Samstag trifft man sich

spätestens zum Nachtessen und beginnt

anschliesend, die Berichte zuschreiben.

Damit man die Berichte abspeichern kann,

bekommt man einen Ordner von der

Redaktion. Am Sontag beginnt man, die

Berichte zu layouten. In dieser Hinsicht gab

es an diesem Fährteweekend eine

grundlegende Neuerung. Wir verzichteten

zum ersten mal auf Microsoft Word und

gestalteten die Berichte im Open Office.

Dies hat erhebliche Vorteile für unseren

Systemadministrator, der früher jeden

Bericht in eine Sammelmappe ziehen und

die Sammelmappe, nachher in ein PDF-File

umwandeln musste. Leider wurde mit dem

Office 2003 die Sammelmappe abgeschafft

und so musste er immer auf einen alten

Computer ausweichen, was sehr

Zeitaufwändig war. Im Open Office kann

Gamenight & FWE

Das war die Gamenight...

Auch diesmal fand am Vorabend das FWE

die „Pfadi Säuliamt Gamenight“ (PSG) statt.

Gut ein dutzend Spielfreaks fanden sich im

Pfadiheim ein. Gespielt wurden diverse

(jugend freundliche) Games. Aber jeder

Spieler, ob Profi oder blutiger Anfänger

bekommt es mal mit dem Hunger zu tun

und so beschlossen sich ca. 10 hungrige

(nicht der Strassen Norm entsprechend) mit

einem VW-Polo (älteres Model, bei fragen

möge man sich bitte sich an Knut wenden...)

zum MC Donald zu fahren und

veranstallteten dort eine regelrecht

Fressorgie. Hier muss mal gesagt werden das

das HAPPY MEAL auch für die etwas

älteren Generationen geeignet ist. Dann so

gegen Samstag mittag musste die PSG dem

Spannferkel weichen.

Wer sich immer noch nichts unter der PSG

vorstellen kann oder wer einfach wundrig ist

soll doch beim nächsten Mal vorbeischauen

und wer weiss, vieleicht wird ja was daraus...

36


Berichte

...und das war das Fährteweekend (FWE)

Der erste Schnee ist gefallen und langsam

aber sicher füllt sich das Pfadiheim...

Ich kann mich nicht daran erinnern jemals

so viele Leute an dem FWE zu sehen. Naja,

der Schein trügt, manche benutzten ihren

Computer als Gameplattform. Aber das hat

eigentlich ja gar nichts mit dem FWE zu tun.

Mit der Zeit sind dann doch noch einige

Texte und Bericht zusammen gekommen.

Wie auch dieser Bericht hier. Es schien ein

ganz normales FWE zu werden. Und das

war es dann am Schluss auch. An dieser

Stelle will ich auch mal erwähnen das die

anwesenden Leute auch die jenigen sind, die

die Fährte erst möglich machen und das

nicht nur auf schreiberische Weise! Auf

jedenfall macht das Fährtenweekend so

richtig spass und alle die nicht dabei sind,

sollen sich schämen :-) und das nächste mal

kommen, es lohnt sich!

Allzeit Bereit

Übereschüttlete vom 13.

November 2004

Aus der Sicht der Bienli

Nach dem Antreten gingen wir in den Wald,

wo wir das Wurzelmännlein trafen. Es

erzählte uns, dass die Tiere im Urwald nicht

mehr wissen, wer sie sind. Da merkten wir,

dass wir es selber nicht mehr wussten. Es

konnte nur jemand helfen, der sich selber in

drei teilen kann.

Glücklicherweise erfüllen wir diese

Forderung und jede Bienligruppe bekam ein

Kroki. Beim Kreuz fand jede Gruppe drei

Döschen mit verschiedenen Flüssigkeiten.

Wir kannten jedoch das Rezept nicht,

deshalb versuchten wir den Urwaldgott mit

einer Antenne zu kontaktieren. Doch dies

funktionierte erst, als wir aus dem Wald

gingen. Dort kam ein Tennisball mit dem

Rezept geflogen. Wir mischten den Trank

und jede nahm einen Schluck.

Da kam der Affenkönig, der ein paar Affen

vermisste. Er erkannte im Bienlischwarm

seine Affen und sortierte sie aus. Er suchte

mit ihnen auf einem enorm schweren Weg

eine Kokosnuss.

Die anderen hatten die wichtige Aufgabe die

gefundenen Affen den richtigen

Affenbanden zuzuteilen. Wir befragten die

Wunderblumen. Auf den gelben standen die

Bienlinamen, auf den blauen die Namen der

gefundenen Affen und auf den roten

Hinweise auf die Zuteilung der Gruppen.

Wir gingen zum Vita Parcours, wo eine

riesige Affenbande auf uns wartete.

37


Berichte

Aus der Sicht der Pfadi

Als unsere Affenbande eingetrudelt ist, teilte

unser Oberaffe uns mit, dass Tarzan unsere

Hilfe brauche. Also riefen wir nach Tarzan.

Er kam und klagte uns sein Leid. Jane habe

ihn verlassen, weil er ihre Liebeskokosnuss

verloren habe. Er zeigte uns ihre Briefe, in

denen sie ihn beschimpfte. Auf der

Rückseite hatte es entweder einen

Kartenausschnitt oder ein Foto. Wir teilten

uns in vier Gruppen und gingen zu den

Orten. Als wir uns wieder trafen, brachte

einigten sie sich dann doch auf den Vita

Parcours. Auf dem Weg wollte Tarzan auf

einmal nicht mehr weitergehen. Er wünschte

sich, dass wir ihm drei Theater vorspielten.

Als wir endlich beim Vita Parcours ankamen,

spielten wir, bis die Bienli auftauchten.

Die gefundenen Affen brachten die

Kokosnuss, worauf Jane und Tarzan wieder

glücklich waren. Nun wurden sie zu ihren

Gruppen geschüttelt und jede Gruppe ass

Schoggibanane.

eine Gruppe Jane und ihren Affen mit. Jane

versuchte zu fliehen, weil sie Tarzan nicht

sehen wollte. Doch wir hielten Jane fest. Sie

wollte sich mit Tarzan nicht versöhnen ohne

die Kokosnuss. Tarzan kam auf die Idee,

Jane etwas zu kaufen und er kramte einen

Plan des Ortes des Dschungelmarktes

hervor. Die eine Hälfte versuchte Jane etwas

aufzumuntern, die andere ging mit Tarzan

zum Markt und kam mit einem Händler

zurück. Doch Jane gefiel nichts, was der

Händler zu verkaufen hatte. Der Händler

sagte, dass die Kokosnuss vielleicht dort sei,

wo sie sich zum ersten Mal trafen. Jane und

Tarzan waren sich jedoch nicht einig, wo

dieser Ort sein könnte. Schlussendlich

Euses Bescht und Allzeit bereit

Taira und Chiquita

Halloween 04 oder die Bubenpfadi

beim Dakotaschildkampf

Schon einen Tag vor dem richtigen

Halloween trafen wir uns, um dieses

Ereignis zu zelebrieren oder besser gesagt

um das Dakotaschild zu erkämpfen. Für den

Schild mussten die Fähnlis an diversen

Posten ihr Geschick unter Beweis stellen.

38


Berichte

Beim ersten Posten ging es um die

Kondition und die Kreativität der Pfadis,

wobei sie ihre Teamfähigkeit unter Beweis

stellten. Beim nächsten Posten ging es um

die Halloween Geschichte. Bei Pigeon

sangen alle das Abteilungslied. Beim Stamm

Süd kochten alle Kürbissuppe die bei allen

vortrefflich schmeckte und bei Picolo

gestalteten alle eine Fährteseite auf selbst

gemachtem Papier.

Die Wölfe hatten einen separaten Postenlauf

bei dem sie Kürbisschnitzten, Suppe

kochten, das Abteilungslied sangen, Theater

spielten und einen Geschicklichkeitsparcour

absolvierten. Bei diesen Posten rangen sie

um die Dakotakravatte und um den

Daotawimpel.

Nach den Postenläufen zogen sich alle ins

Dakotaloch zurück und vertilgten ihr

Nachtessen. Danach folgte auch schon die

Rangverkündigung. Dieses Jahr gab es

jeweils zwei Siegergruppen. Zu den

normalen Posten wurde auch noch die

Hallowenn Tauglichkeit der einzelnen

Gruppen bewertet. Für die Siegergruppen

gab es hier zwei feine Halloweengetranke.

Hier folgt die Rangliste.

Nr Dakota pt Hallowee Pt

n

1 Panther 41 Panther 39

2 Geier 40 Adler 38

3 Adler 37 Büffel 36

4 Analonda 36 Geier 35

5 Büffel 34 Anakonda 33

6 Bussard 31 Bussard 30

Zum Glück war hier der Dakotaschild

wieder geflickt, so dass das Fähnli Panther

ihn glücklich nach Hause tragen konnte. Für

nähere Fragen ist Toska zuständig oder siehe

selbst im andern Fährtebricht nach.

Nach der Rangverkündigung wurden die

ältesten Wölfe in die Pfadistufe

herübergeschüttelt. Wir wünschen den

übergeschüttelten viel Spass und Freude im

neuen Fähnli.

Anschliessen verabschiedeten wir uns mit

dem Abtreten beim Spital.

Allzeit bereit

Grillä und Parbat

Weltreise von Igel Teil 2

Serien

An dieser Stelle veröffentlichen wir das

Tagebuch als Wandergeselle von Igel. Was

bisher geschah: Nachdem Igel China

verlassen hatte, reiste er via Neuseeland und

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Serien

Europa weiter nach Südamerika. Die Fotos

dazu sind leider bei Redaktionsschluss noch

nicht bei uns eingetroffen, wird sind aber

zuversichtlich, dass wir euch in der nächsten

Ausgabe die Lektüre mit Bildern versüssen

können.

Es kamen noch zwei Gesellen dazu: Rico

Stemmler, Zimmermann, ebenfalls aus

Zwicken und Martin Hämmerling,

Zimmermann aus Berlin. Nachdem alle noch

da und dort gearbeitet hatten, ging es mitte

Januar dann gemeinsam vom Flughafen

Frankfurt aus nach Quito, der Hauptstadt

von Ecuador.

Ecuador besitzt in etwa die Fläche dem

ehemaligen Westdeutschland. Hat aber bloss

14 Mio. Einwohner. Es liegt am Pazifik

zwischen Peru und Kolumbien. Quito liegt

etwa auf 2500 m.ü.M in den Anden. Dieses

Gebirge ist ziemlich „lebendig“.

Vulkanausbrüche und Erdbeben sind keine

Seltenheit. Östlich der Anden befindet sich

das Amazonasbecken, welches mit Holz und

Erdöl eine wichtigen Wirtschaftszweig für

diese Land bildet. Wo waren wir stehen

geblieben. Ja genau bei Quito, der

Hauptstadt von Ecuador. Ökologisch

betrachtet ist Quito nicht besonders toll.

Nach wie vor sind aber grosse Flächen

unberührt und zu Naturschutz und

Indianerschutzgebieten erklärt worden. Es

gibt sogar einen Stamm, der völlig

abgeschottet von der Zivilisation lebt. Nicht

zuletzt auch deshalb, weil sie auf alles

Fremde mit Giftpfeilen reagieren. Auf der

Küstenseite sind vor allem riesige Palmöl-,

Bananen- und Reisfelder anzutreffen.

Ecuador ist von der artenreichen Flora und

Fauna her sehr interessant, wie auch

landschaftlich (Amazonas-Regenwald,

Galapagosinseln) und kulturell (Inkas).

Deshalb ist der Tourismus eine wichtige

Einnahmequelle. Obwohl das Land als

äusserst korrupt gilt und kaum ein Präsident

die Amtsperiode durchhält, gilt es als

einigermassen sicher. Ecuador war lange eine

Militärdiktatur, aber niemals in so einem

blutigen Ausmass wie z.B. Chile oder

Argentinien. Auch von

Untergrundorganisationen blieb das Land

verschont.

Das Klima in Quito ist ein etwa mit dem

Frühsommer im Mittelmeerraum zu

vergleichen, mit dem Unterschied, dass auch

Papayas, Bananen usw. gedeihen.

Wie abgemacht, holte uns Alejandro am

Flughafen ab und fuhr uns nach Tumbaco

(ein Vorort von Quito) auf unsere

zukünftige Baustelle, die unter anderem aus

einem fast fertigen Häuschen bestand, in

welchem wir auch nächtigten. Die Arbeit

bestand darin, einen Geräteschuppen und

Möbel zu bauen. Die beiden Zimmerleute

und Schlesi machten sich an das fällen der

Eukalyptusbäumen für den Schuppen. Weil

schon vor Jahrzehnten oder noch längerer

Zeit im Raum Quito grossflächig gerodet

wurde, trat die Erosion ein.

Der aus Australien importierte Eukalyptus

ist der Baum, der in solch kargen Gebiet am

besten gedeiht. Der Vorteil ist, dass er

schnell wächst. Wenn man ihn fällt, schiesst

ein neuer Stamm aus dem Wurzelstock. Ein

schnell nachwachsender Rohstoff also.

Anderseits zieht er mit seinen unglaublich

langen Wurzeln das letzte Wasser aus der

Erde und lässt damit wenig anderen

Pflanzen keine Chance. Zum Bearbeiten

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Serien

macht das Holz ähnlich Spass, wie die

Weissbuche: Es ist ziemlich hart, kaum

spaltbar, verzieht sich wahnsinnig und reisst

auf alle Seiten aus.

Ivan und ich machten uns an die Möbel.

Ivan haute einen Küchenschrank, ich einen

Schubladenkorpus. In einer guten – für

ecuadorianische Verhältnisse

hervorragenden- Schreinerei einer

Privatschule konnten wir arbeiten. Das Holz

bezogen wir aus einer einfachen Schreinerei,

welche Abenteuerurlaub für Suva-Experten

bieten könnte. Dort schnitten wir die Bretter

grob zu. Wir sagten, dass wir Colorado

bräuchten. Die ist eine schöne, gängige

Holzart in Ecuador. Der Maestro zeigte uns

einen Stapel, aus welchem wir heraussuchen

konnten, was uns passte. Weil die Holzlager

dort meist schlecht oder gar nicht überdacht

sind, sind die Bretter sowohl Regen, als auch

Sonne ausgesetzt. Dies führt zu Fäulnis,

grossen Rissen und Unmengen von

Verschnitt. Zu sehr viel Verschnitt tragen

schon die „Sägereien“ bei. Die gefällten

Bäume werden fast ausschliesslich an Ort

und Stelle per Kettensäge zu Brettern

verarbeitet und auf 2.4 Meter abgelängt. Das

ist die Maximallänge, die einem Maultier

aufgebunden werden kann. Auch können die

Bretter so auf der Lastwagenfläche in der

Breite gestapelt werden. Ich habe auch nie

einen Stapel mit aufeinanderfolgenden

Brettern eines Stammes gesehen, wie es bei

ns üblich ist. Bald merkten wir, dass wir

mehr Sorten Holz als bloss Colorado

zuschnitten, weil der Stapel nicht einmal

nach Holzarten sortiert war. In Maestros

Augen jedoch war so ziemlich alles

Colorado.

Es hatte sich in Tumbaco herumgesprochen,

dass sich dort Gringos mit schwarzer Kluft

herumtreiben, und so fand nach getaner

Arbeit bei Alejandors Familie jeder wieder

eine Beschäftigung. Ivan und mich verschlug

es zu Ernesto und Christine. Christine ist

Österreicherin und Chefin der Organisation

„SOS-Kinderdorf“ von ganz Südamerika.

Deshalb hat sie alles Hände voll zu tun und

ist oft unterwgs. Ernesto, Deutscher, teils

dort und Teils in Argentinien ausgewachsen,

hatte tropische Landwirtschaft studiert und

hatte für die deutsche Entwicklungshilfe in

Ecuador gearbeitet. Er war beim

„Deutschen Entwicklungs- Dienst“ (DED)

angestellt. Nicht bei „Gemeinschaft

Technischer Zusammenarbeit“ (GTZ), für

welche wir in der Mongolei keine

Sympathien gehabt hatten. Heute ist er

Hausmann seinen ehemaligen Beruf nutzt er

sowohl als Hobby, wie auch zur

Selbstversorgung. Zudem beschäftigt er sich

als Imker, gibt ab und zu and Wochenenden

Landwirtschaftsunterricht, repariert Gitarren

und übt sich im Geigenbau.

Die Fortsetzung folgt in der nächsten Fährte!

Kaufrausch

Wieder einmal sind ein paar weitere Monate

vergangen und wir befinden uns bereits

wieder in der Adventszeit! Ach, wie ich mich

doch schon so lange auf diese Zeit gefreut

habe: Alle Leute sind im

Geschenkkaufrausch, alle stressen durch die

Strassen, weil sie nur noch Weihnachten im

Kopf haben und alle wollen noch möglichst

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viel im alten Jahr erledigen. Wie ich es doch

liebe, eine Woche vor Heiligabend am

Samstagnachmittag um 15 Uhr in Zürich

aktiv zu helfen, die Bahnhofstrasse sowie

sämtliche Warenhäuser mitzuverstopfen. Die

Devise dabei lautet natürlich immer,

möglichst allen gestressten Personen

zwischen den Regalen den Weg zu

versperren, an der Kasse mit 10- bis 50

Rappen Stücken zu bezahlen, und zu guter

Letzt von der armen Kassiererin auch noch

verlangen, dass sie aus der eben für mich

selbst gekauften Ware ein Päckli machen

soll! Natürlich lasse ich mich dann nicht so

schnell zum „Päcklitisch“ abkommandieren,

wo man für ein Entgelt das eben Gekaufte

verpacken lassen kann. Sofort lautet die

Devise, sich Dumm zu stellen, sich von der

Dame erklären lassen warum das Einpacken

von ihr aus Zeitgründen nicht möglich ist

und sie danach in eine möglichst lange,

sinnlose Diskussion verstricken. Das Gefühl

ist einfach unbeschreibbar, wenn man jeden

Blick der 15 Personen hinter einem einzeln

auf dem Rücken spürt und weiss, dass jede

Person in der Schlange einen am liebsten

eigenhändig lynchen würde!

Nicht aber nur in der Adventszeit sind die

Einkaufsläden gnadenlos überfüllt! Schon

mal was von den „Allerheiligen“ gehört?

Nicht dass ich mich jetzt irgendwie über

Sinn eines solchen kirchlichen Anlasses der

Innerschweizer Kantonen äussern will. Aber

haben Sie – verehrter Leser und Leserin – an

einem solchen Tag schon mal hier im

Säuliamt oder in Zürich einen Einkauf

tätigen wollen? - Keine Chance, die Läden

sind voll überfüllt, man könnte schon fast

meinen in den katholischen Kantonen sei

eine Hungersnot ausgebrochen, und deshalb

müssten diese Leute nun unsere Läden

plündern. Kein Wunder haben die Zuger

schon vor ein paar Jahren den N4-Anschluss

zwischen Steinhausen und Knonau bereits

um einige hundert Meter verlängert – denn

so erreichen sie schneller unsere

Einkaufszentren, und haben somit wieder

ein paar Minuten mehr für das Anstehen an

der Kasse zur Verfügung.

Oft nehmen gewisse Leute solche

„Feiertage“ auch etwas zu ernst. So konnte

ich letzthin von einem AL-Kollegen

erfahren, dass ihm verweigert wurde, ein

Fussballspiel zwischen zwei Pfadiabteilungen

am Eidgenössischen Buss- und Bettag

durchzuführen. Der Platzwart der

Sportanlage meinte, an diesem Tage dürfe

man etwas Derartiges nicht tun! In welchem

Jahrhundert leben wir? War es das

einundzwanzigste, oder vielleicht doch eher

das neunzehnte?

Andere – oft junge Leute – nehmen das mit

dem 21. Jahrhundert aber auch etwas zu

wörtlich. So kam ich in Pfadilagern (nicht in

unserer Abteilung) doch auch schon in den

Genuss von Kindern, welche das Gefühl

hatten, alles was nicht nach McDonalds

aussieht, nicht nach Chicken Nuggets

schmeckt oder kein Ketchup dran hat nicht

zu essen. Kindern, bei denen es die Eltern

billigen, mehrmals in der Woche in diesem

oder anderen Fastfood-Restauraunts – der

Begriff Restauraunt ist hier zwar etwas

übertrieben – ihr Mittagessen einzunehmen.

Natürlich gewöhnt man sich als Kind daran,

und will schnell mal nichts anderes als diese

fetthaltige Nahrung einnehmen. Und

gesunde Sachen wie Gemüse usw. werden

kategorisch abgelehnt. Kann es das sein? Hat

sich im „neuen“ Jahrtausend nicht nur die

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Jahreszahl, sondern auch der menschliche

Körper umgestellt? Auf jeden Fall hab ich

noch nie etwas von einem Gen-Menschen

gehört, welche nur noch auf einseitige

Nahrung angewiesen ist. Aber eventuell

kommt dies ja schon bald, die Gen-Katze

gibt es angeblich schon. Diese sondert

nämlich ein gewisses allergieauslösendes

Hormon nicht mehr ab, wodurch sich jeder

wieder eine Katze leisten kann, ohne einem

Niesanfall zu erliegen!

Doch noch etwas mehr Niveau als diese

genormten McDonalds-Filialen haben all

diese Döner-Buden, welche momentan wie

Pilze aus dem Boden schiessen! Vorbei sind

die Zeiten, als man noch für einen Döner

extra in die grösste türkische Kolonie in

unserem nördlichen Nachbarlande jetten

musste, um an das heissgeliebte Fladenbrot

heranzukommen! Sowas nenn ich doch noch

eine Essenskultur! Wie letzthin aus der

„Zeitung“ 20 Minuten doch zu vernehmen

war, wollte sogar der türkische Staatschef bei

einem Staatsempfang Döner auftischen! Ob

der wohl auch mal den Stab unserer

Abteilung empfangen würde?

Auf jeden Fall wisst ihr nun, womit ihr euch

bei eurem nächsten Einkaufsbummel

verpflegen könnt, ich wünsche schon mal

vormals en Guete und alles Gute in der

Adventszeit und passt auf, dass beim

Verpflegen beim Fladenbrot nicht die Sauce

unten herausläuft und auf die Kleider tropft!

Gruss,

Pfadi einmal anders

Endlich ist es wieder Weihnachtszeit. Der

Samichlaus kommt schon bald zu uns und

schon bald stehen wieder die

Weihnachtsbäume in den Wohnzimmern. In

den Einkaufszentren locken sie uns schon

seit einem Monat mit den

Weihnachtsartikeln zum Kaufrausch an .

Überall werden schon Nüssli und Orangen

gegessen und die Weihnachtsguetzli füllen

auch schon wieder unsere Mägen. Wären da

nur nicht immer wieder diese verd…

Blähungen. Oder kennt ihr diese etwa nicht?

Oder vielleicht bin ich ja der einzige der

Blähungen kriegt nach diesem

Vorweihnachtszeitlichem Fressgelage. Als

Beispiel schauen wir doch mal das

Essensverhalten in einem Logistikbetrieb an.

Am Morgen um 7:00 Uhr beginnt der

Arbeitstag beim normalen Arbeiter mit

einem Kaffee und Gipfeli, natürlich hat

dieser vorher schon zu Hause Gefrühstückt.

Zwei Stunden später geht es ab in die Pause

wo normalerweise ein Sandwich dem Magen

zugefügt wird. Dazu wird schon wieder ein

Kaffe oder ein Orangensaft getrunken. Zur

Weihnachtszeit sieht dies jedoch anders aus.

Statt dem Sandwich wird ein Panettonestück

vertilgt. Im Geschäft angekommen bemerkt

er einen weiteren Panettone, den bereits ein

anderer Kollege mitgebracht hatte. Aus

diesem Grund bekommt halt jeder einen

Viertel davon ab, der sofort bis auf den

letzten Krümel gegessen wird. Um 12:00

Uhr geht es ab in den Mittag und man isst

ein 3 gängiges (Suppe, Salat und Hauptgang)

teilweise auch ein 4 gängiges (plus Dessert)

Menü. Um 13:00Uhr beginnt der Magaziner

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wieder mit der Arbeit, bis er am Nachmittag

wieder in seine Pause (offiziell Raucherpause

10 Minuten lang, aber Nichtraucher nutzen

diese auch weil sie sonst in ihrer Freiheit

gegenüber den Rauchern benachteiligt

werden) geht und von seiner Frau

angefertigte Weihnachtsguetzli frisst (im

wahrsten Sinne des Wortes). Nach dem

Feierabend geht er noch zum Feierabend

Bier und später spaziert er mit vollem Magen

nach Hause wo bereits seit Stunden seine

Frau mit dem Nachtessen wartet. Damit er

nicht noch mehr Streit mit seiner Frau

bekommt, isst er dieses wehmütig auf. So

geht das praktisch jeden Tag zu (ausser an

den Wochenenden - dort sehe ich sie zum

Glück nicht). Ihr seht, so ein Lagerarbeiter

hat es nicht leicht und nimmt in dieser Zeit

mindestens 5 Kilo zu. Zum Glück habe ich

keine Frau, die mich bekochen könnte.

Nicht, dass mein Tagesessverhalten nicht

auch so aussähe, aber ich bekomme genug

vom Panettone und vom Weihnachtgebäck

ab, so dass ich für die ganze Woche genug

habe. Gleichzeitig bekomme ich am Abend

noch mindestens ein Mandarindli von

meinem Fitnessguru ab und muss dieses

auch noch essen, weil es sonst beleidigt ist

und infolge Amok läuft. Ich hoffe, ihr

versteht jetzt wieso ich regelmässig

Blähungen habe und ich dadurch manchmal

schlecht gelaunt bin. Ich meine ich bin ja

selber dafür verantwortlich und somit muss

ich auch damit leben. Aber die

Weihnachtszeit ist in dieser Hinsicht wirklich

schlimm. Man will ja niemandem diese

beschauliche Zeit versauen.

Allen ein schönes Weihnachtsfest

Robin Hood und die grüne Kappe

Vorwort: Absolute Insider Geschichte!

Robin Hood und der Stein der Weisen

waren einst unzertrenliches Paar. Sie

machten einfach alles zusammen, nichts

konnte sie trennen. Nichts? Nein! In einem

kleinen Dorf, gennant Mario-Land lebte eine

fiktive Figur namens Mario. Diese fiktive

Figur konnte nichts anderes als Pilze fressen.

Den ganzen Tag, nur Pilze fressen...

Aber, zurück zur Geschichte... Robin mit

seiner grünen Kappe ging wiedereinmal mit

dem Stein zum Wolf von Wolfenstein.

Dieser Wolf von Wolfenstein ist ebenfals

eine fiktive Figur, genau wie alle anderen. Sie

fragen Wolf, ob er mitkommen wolle. Wolf

antwortete: „Wohin?“. Der Stein der Weisen

sage natürlich gleich: „In den Mac-wo-

Handschuh-zu-klein“.

Wolf ist übrigends ein etwas dickere Figur,

natürlich fiktiv. Aber wichtig ist, dass der

Wolf grosse Hände hat, also nicht so kleine

wie z.B. die fiktive Figur Krakol. Krakol ist

übrigends ein Angestellter von der „Mac-wo-

Handschuh-zu-klein“ (nachfolglich MwHzk

gennant) Restaurantreihe. Angestelle der

MwHzki haben kaum was zu lachen, ihnen

sind nur die Freuden von „Creamschnitten“

erlaubt und die auch nur in begrenztem

Masse.

Doch trotz alle dem und den vielen

Ablenkungen meinerseits geht die

Geschichte weiter...

Also, Robin und der Stein gehen zu dem

Wolf. Nach einem kurzen Wortwechsel und

einigen gefallenen Schüssen willigt, willig wie

der Wolf ist, ein. Sie gehen also zu Knut,

einem Massentransportunternehmer. Knut

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sieht gleich den Wolf, der eben nicht der

schmälste ist, also etwa sobreit, hoch und

schwer, wie neun normal gewichtige

Personen... Knut stutzt, so einen Transport

hat er wohl noch nie gemacht... Wolf stellt

wirklich eine herausforderung dar. Doch,

sein VW Polo macht das noch lange mit, nur

die Kurvenlage würde wohl etwas leiden.

Alle steigen ein: Sitze vor, Wolf rein (also

eigentlich eher Person 1-9), dann Sitze

zurück, Robin und Knut rein, Türen zu.

Motor an, und im ersten Gang mal

ordentlich Gas geben.

Die Zeit vergeht und Wolf merkt wohl, dass

er besser abnehmen würde...

Im MwHzk ist angekommen, Robin raus,

Knut raus, Sitze vor, Wolfs Teile 1 bis 9

raus, Sitze zurück und ab in das Restaurante.

Der Rest der Geschichte in vorläufig unter

Verschluss der Jugendstelle für

Terrorinhalte. Nach gründlicher prüfung

wird die Geschichte evt. das nächstemal

fortgesetzt.

Anmerkung des Autores: Hier gibt es nichts

für nicht eingeweite. Der Sinn der Sache

bleibt dir verborgen, wenn du gewisse

Umstände nicht kennst, unter denen die

Geschichte geschrieben worden ist.

Natürlich macht es auch für Insider keinen

Sinn, aber die haben wenigstens was zu

lachen...

Tipps fürs Leben:

MwHzk-Arbeiter haben nach dem Besuch

des Pfadi-Stuffs was zu tun.

Handschuhe, die zuklein sind, gehen

trotzdem.

Selbst ein kleines Trinkrörchen ist eine

Rohrbombe.

Alternative Redaktion/Nemesis

Wahlen in den USA

„Sorry, we have tried it!“ Kurz nach den

Wahlen in den USA waren das die Worte

vieler Amerikaner. Doch, man biege es wie

man will, Bush bleibt für weitere vier lange

Jahre Präsident. Die Frage ist eher, ob er

sich seinen Kurs noch lange leisten kann?

Kaum ein Land der ersten Welt hat soviel

Schulden wie die USA. Aber wen juckt das

schon? Hauptsache er kann seine

Kriegsspiele spielen...

Darum; würde er seine Spiele virtuell führen,

dann hätten wohl alle etwas davon. Also, wer

gerade noch einen PC hat, den er nicht

braucht, oder evt. eine Spielkonsole, der soll

ihn doch gerne Mister Dobbel V schicken.

Er wird sicher Freude dran haben.

Alternativer Redaktor (Nemesis) in seinen

schwachen fünf Minuten...

Diese Einschätzung widerspiegelt nur die Ansicht

des Autors, nicht der gesamten Pfadi Säuliamt

Werbung in der Fährte

Liebe Leserin, lieber Leser

Das Erstellen der Fährte ist immer ein

grosser Aufwand, welcher jeweils ein ganzes

Wochenende der Füherschaft in Anspruch

nimmt. Dies ist alles Freiwilligenarbeit, und

auch nur deshalb ist es möglich, dass die

Fährte schon seit sicher 10 Jahren nicht

mehr als Sfr 15.- jährlich kostet. Diese

Kosten beinhalten einzig das Drucken,

Heften, Versand sowie das Kleben der

Etiketten, welches die Stiftung für geistig

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Behinderte Menschen „Züri Werk“ für einen

kleinen Unkostenbeitrag übernimmt.

Allfällige Defizite werden jeweils von den

Abteilungen getragen.

Deshalb wäre es super, wenn sich für die

Fährte jeweils ein paar „Sponsoren“ finden

würden. Als Gegenleistung stellen wir in

Absprache die gewünschte Werbefläche zur

Verfügung. Mit ihren 400 Exemplaren pro

Ausgabe (4 mal jährlich) und dem ganzen

Säuliamt als Zielgebiet ist die Fährte sicher

auch für IHRE Unternehmung sehr

geeignet!

Anfragen bezüglich Preisen und sonstige

Informationen direkt bei der

Fährteredaktion oder der Abteilungsleitung.

info@pfadi-sa.ch , faehrte@pfadi-sa.ch

Homepage

www.pfadi-sa.ch – unsere Homepage erfreut

sich zunehmender Beliebtheit. Bereits

besuchen über 60 verschiedene Personen

täglich die Homepage, um sich zu

informieren. Die Homepage bietet bereits

Kommunikationsfunktionen, um sich

auszutauschen (Forum) oder einander

Nachrichten zuzustellen (U2U).

Wichtige Funktionalitäten, welche bis Januar

05 verfügbar sein werden und sicherlich

auch für dich sehr nützlich sind:

– Qps werden alle online verfügbar sein,

ausserdem gibt es die Möglichkeit sich

jeweils in der Woche vor der Übung eine

Email mit den Daten derjenigen

zusenden lassen kann.

– Informationen zu den Fähnlis: Alle

Gruppen erhalten die Möglichkeit sich

individuell auf der Seite vorzustellen,

ebenso gibt es Kontaktmöglichkeiten zu

den Leitern

– Newsletter: Stets über alle Ereignisse

informiert sein und keine News mehr

verpassen.

– Benutzerdaten: Jeder Pfadi kann seine

Daten selber editieren (Adresse ändern,

Benutzerinfos einstellen, usw.)

– Im Background (Admin-Umgebung) gibt

es sehr viele Änderungen, welche die

Verwaltung der Seite vereinfachen.

– Kontaktinformationen: Zu jedem Pfadi

kannst du dir auf der Karte gleich seinen

Wohnort anzeigen lassen, zudem kannst

du ihn mit privaten Nachrichten

kontaktieren und was bereits verfügbar

ist – Informationen über ihn erhalten.

Die Informationen sind natürlich – aus

Datenschutzgründen – nur angemeldeten

Pfadis verfügbar.

Falls du weitere Ideen, Anregungen oder

Kommentare hast, melde dich doch bei

Geronimo, geronimo@pfadi-sa.ch

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Impressionen

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Weitere Fotos aus Lagern, von Anlässen, Gruppenübungen,

Weekends, etc. findest du auf http://fotos.pfadi-sa.ch


Agenda Winter 04/05

Waldweihnacht 15.12.04

OP-Lager 27.12.04 – 2.1.05

Bipi-Lauf 12.03.05

Ausbildungslager-Vorweekend 26./27.03.05

Fährteweekend / Gamenight 1. - 3. 4. 05

Ausbildungslager 23.-29.04.05

Pfila 13.-16.05.05

Auf www.pfadi-sa.ch findest

Du einen stets aktuellen

Online-Eventkalender!

Nächstes Fährteweekend:

2./3. April 05

Anmeldung für PC’s und Znacht unter

http://faehrte.pfadi-sa.ch

Redaktionsschluss: 14.11.2004, 12.00

Berichte bitte bis mindestens eine Woche vorher an:

Picolo

Christoph Wolf

Rebenstrasse 25

8913 Ottenbach

faehrte@pfadi-sa.ch


• PP •

8010 Zürich- Mülligen

Zürichstrasse 81, 8910 Affoltern am Albis

Fahrschule Hans Peter Krieg

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