Pfarrbrief 06 q - Katholische Pfarrei Vilseck St. Ägidius

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Pfarrbrief 06 q - Katholische Pfarrei Vilseck St. Ägidius

15.03. - 29.03.09/06 Der Glaube ist ein Geschenk Das ist die Kernaussage des Evangeliums von der Vertreibung der Händler aus dem Tempel. Der Glaube ist ein Geschenk. Für ihn braucht es keine Opfertiere und keine Tempelsteuer. Der Glaube ist ein Geschenk. Da verbietet sich auch alles Krämerhafte, jede Erbsenzählerei und blinde Betriebsamkeit.


WIR FEIERN UNSEREN GLAUBEN Sonntag, 15.3. Montag, 16.3. Dienstag, 17.3. Mittwoch, 18.3. Donnerstag, 19.3. Freitag, 20.3. 3. FASTENSONNTAG 08.30 Sorghof: Pfarrgottesdienst 10.00 Vilseck: Hauptfest der Marianischen Männercongregation für alle lebenden und verstorbenen Sodalen 13.30 Andacht, Weiheerneuerung und Prozession 14.00 Sorghof: Kreuzweg 08.00 Messe vom Tag Fenk f. + Anna Ertl Gillner-Kölbl f. + Vater Walter Messe vom Tag 08.00 Frauenmesse Grimm f. + Betty Diller (Jahrtag) Hammer Agnes f. + Eltern und Geschwister Legio Mariens f. + Maria Herbst 18.30 Sorghof: Kinder f. + Mutter Hildegard Zetzl (Jahrtag) Stubenvoll Maria f. + Eltern u. Geschwister 15.30 Weggottesdienst der Erstkommunionkinder 18.30 Messe vom Tag Weiß Eva f. + Angehörige und zum Dank März Magdalena f. + Eltern Kraus Hermann f. + Eltern und Großeltern 15.30 Weggottesdienst der Erstkommunionkinder 18.30 HL. JOSEF, BRÄUTIGAM DER GOTTESMUTTER MARIA Löb Hans f. + Ehefrau Margareta Seegerer f. + Vater Adolf Zeitler Anna f. + Ehemann Josef und Angehörige Weiß f. + Eltern, Bruder Josef und Angehörige Paßler f. + Ehemann und Vater Josef Messe vom Tag 10.00 Altenheim: Rippl f. + Sohn Matthias Zeitler Inge f. + Eltern Georg u. Anna Steiner 18.30 Vilseck: BUSSGOTTESDIENST Sorghof: keine Hl. Messe Kein Verhör, keine Zurechtweisung, kein Macht-Ausüben - die Beichte ist Gottes offenes Ohr an deinem Herzen, Gottes befreiendes Wort in deine Seele.


Samstag, 21.3. Sonntag, 22.3. Montag, 23.3. Dienstag, 24.3. Mittwoch, 25.3. 17.00 Sorghof: Rosenkranz 18.30 Sonntagsvorabendmesse Grau Monika f. + Patinnen Anna Grau und Käthe Heilmann Schönl f. + Ehemann und Vater Franz Götz Margareta f. + Eltern u. Schwester Anna Röhrl f. + Mutter Stilla Pröls 4. FASTENSONNTAG 08.30 Vilseck: Fenk f. + Ehemann und Vater Florian Imkerverein Vilseck und Umgebung f. + Marianne Graßler u. Hermann Probst Rösch f. + Mutter Maria Leyerer Enkel f. + Oma Anna Steiner 10.00 Sorghof: Suttner Asta f. + Mutter Weiß Maria f. + Ehemann u. Vater Simon Felkl Dorothea f. + Eltern und Angehörige Kinder f. + Mutter Emma Kellner 14.00 Sorghof: Kreuzweg 17.00 Vilseck: Kreuzweg 08.00 Messe vom Tag Lindl M. f. + Mutter Anna Graßler Lettner f. + Fam. Raß Messe vom Tag 08.00 Frauenmesse Seegerer f. + Ehemann und Vater Adolf Gredler f. + Ehemann und Vater Ernst 18.30 Sorghof: Hl. Messe 15.30 Weggottesdienst der Erstkommunionkinder 18.30 VERKÜNDIGUNG DES HERRN Meckl M. f. + Schwager Hans u. Schwester Anna Schertl f. + Cousine Anna Birner Wojciaszyk f. + Georg und Benjamin Köstler


Donnerstag, 26.3. Freitag, 27.3. Samstag, 28.3. Sonntag, 29.3. 15.30 Weggottesdienst der Erstkommunionkinder 18.30 Messe vom Tag Geschwister f. + Eltern Maria u. Ludwig Luber Rauch f. + Ehemann und Vater Josef Maul Gerda f. + Mutter Theresia Geier Messe vom Tag 10.00 Altenheim: Großer f. + Onkeln und Tanten 17.30 Vilseck: Eucharistische Anbetung bis 19.30 Uhr 18.30 Sorghof: Bauer Erna f. + Patinnen, Cousine Elfriede und Angehörige 17.00 Sorghof: Rosenkranz 18.30 Sonntagsvorabendmesse gestaltet vom Musikverein Vilseck f. + Mitglieder Leißl Gretl f. + Ehemann und Vater Heinrich Schülerjahrgang 61/62 f. + Cornelia Liermann Vater f. + Ehefrau und Mutter Rita 5. FASTENSONNTAG MISEREOR 08.30 Vilseck: Großer f. beiders. + Eltern Probst A. f. + Schwester Gretl u. Leonhard Poppel Prechtl Kathi f. + Lenz Arnold und Angehörige Nowak Berta f. + Sohn Helmut 10.00 Sorghof: Mages Josef f. + Eltern Siegert Marianne f. + Eltern und Großmutter Sichelstiel Rosa f. + Nachbarn Wywiol P. f. + Vater Franz und Oma Maria Rudlof 14.00 Sorghof: Kreuzweg 17.00 Vilseck: Kreuzweg Misereor-Fastenaktion 2009 Die Misereor-Fastenaktion 2009 richtet ihren Blick auf den Zusammenhang von Klimawandel und Ernährungssicherheit. Aufgrund von Erfahrungen in Burkina Faso, Haiti und auf den Philippinen wird deutlich, wie sehr Menschen unter den Folgen des Klimawandels leiden. Mit Ihrer Spende am 28./29. März verhilft Misereor den Menschen durch die Förderung einer nachhaltigen kleinbäuerlichen Landwirtschaft zu einer krisensicheren, umweltverträglichen Produktion von Lebensmitteln, die weniger anfällig ist gegen sich wandelnde klimatische Verhältnisse und damit Ernährungssicherheit auch in der Zukunft sichert.


PFARRNACHRICHTEN Wir gratulieren zum 90. Geburtstag am 18.März Frau Anna Götz, Kolpingstr. 2 Allerlei Zum 2. Glaubenskurs am Dienstag, 17. März, werden die Teilnehmer/Innen herzlich eingeladen. Die Kirchenrechnungen 2008 von Sorghof und Vilseck liegen ab dem 15. März 14 Tag in den Pfarrbüros zur Einsicht auf. Für Erstkommunion und Firmung ist eine Ausstellung von Geschenken in der Pfarrbücherei vorbereitet. Der Frauenbund lädt die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 26. März ins Pfarrheim herzlich ein. Kirchenchor Singen Sie gerne??? Der Kirchenchor bietet vielfältige und qualitätsorientierte Kirchenmusik und geistliche Chormusik aller Stilepochen an. Regelmäßige Mitgestaltung bei Gottesdiensten und Aufführungen a capella oder mit instrumentaler Begleitung ist die Aufgabe unseres Chores. Wenn auch Sie unsere Gottesdienste attraktiver mitgestalten wollen, dann kommen Sie zu unseren Kirchenchor! Wir proben jeden Montag , 20 Uhr, im Pfarrheim Vilseck.


Wandlungsläuten Warum läuten nicht mehr die Glocken zur Wandlung? Ich sage es frank und frei heraus: es stört mich, wenn im allerheiligsten Moment der hl. Messe die Mesnerin raus aus dem Chorstuhl geht und wieder rein in den Chorstuhl geht. Dieses Hin und Her stört mich zur Zeit ganz enorm in meiner Andacht. Als ob es in diesem Augenblick nichts Wichtigeres gäbe, als dass auf jeden Fall die Glocken läuten. Manche meinten, gerade wegen der Heiligkeit der Wandlung würden die Glocken läuten. Unsicher geworden, habe ich nachgeforscht, welchen Grund es für das Wandlungsläuten gebe. In allen meinen liturgischen Büchern (und ich habe viele) fand ich nichts, rein gar nichts zum Wandlungsläuten, keine Erklärung, keine Vorschrift – so weit erst mal zur Wichtigkeit des Wandlungsläutens in unserer römisch-katholischen Kirche! Erst im Handbuch für Mesner (!) fand ich den Eintrag, dass bei der Wandlung geläutet werden kann (!) und dass in etwa der Hälfte aller Kirchen nicht zur Wandlung geläutet wird. In Sorghof z.B. wurde schon vor meiner Zeit nicht mehr und wird auch heute nicht geläutet. Ganz woanders und rein zufällig las ich den Hinweis, dass das Läuten in der Messe in der Zeit, in der es aufkam, überhaupt nicht dem allerheiligsten Augenblick der Messe, der Wandlung, galt, sondern die Leute, die Sonntags nicht zur Messe gingen, aufmerksam machen sollte, dass auch für sie in dieser Messe mitgebetet würde. Und im umfangreichsten Standardlexikon der Kirche steht, dass das Wandlungsläuten den Fortgang der Messe anzeigt. Na gut. „Aber unsere Tradition müssen wir doch erhalten!“, sagten einige. – Ich sag Ihnen mal was zu „unserer“ Tradition! Die allerallerwenigsten Pfarrangehörigen haben anfangs überhaupt gemerkt, dass in unserer Kirche zur Wandlung nicht geläutet wurde! Und 99 Prozent aller Gläubigen heutzutage hören weder sonntags noch werktags auf dieses Läuten. Entweder schlafen sie noch, oder sie trinken Kaffee, arbeiten irgendwo, kaufen ein, ratschen miteinander, sitzen vor dem Fernseher oder stehen am Kochtopf. Ob da, wie einst noch die Landwirte auf den Feldern den Hut runter nahmen oder beim Ausmisten im Stall die Gabel weglegten, alle ihre Schlafmützen ablegen, die Kaffeetasse hinstellen, den Computer ausschalten, den Mund halten, den Fernseher leiser drehen oder Kochtop Kochtopf sein lassen und an die Wandlung und an die Messe denken? Also, ich bezweifle das. „Ja“, sagte mir eine Hausfrau, „manchmal merke ich auf“. „So weit sind sie schon mit der Messe“, denke ich dann, und: „Jetzt muss ich mich beeilen, dass das Essen fertig wird“. Wenn es um Kleinigkeiten geht, entdecken viele Katholiken plötzlich ihre geballte Verantwortlichkeit für die Kirche. Aber wenn es um wirklich wichtige Anliegen der Kirche geht, ist man stumm. Da hält man sich auf ein Mal nicht für zuständig. Derzeit hören 85 von 100 Gläubigen sonntags zwar das zweimalige Läuten vor Beginn des Gottesdienstes – aber sie scheren sich nicht darum. – Das sollte unser aller Protest hervorrufen! Und alle miteinander überlegen lassen, wie wir diesem Trend entgegenwirken könnten!

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