Don Bosco: Einer für die Jugend Menschen mit Mission - 22., Pfarre ...

pfarrestadlau.at

Don Bosco: Einer für die Jugend Menschen mit Mission - 22., Pfarre ...

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pfarrblatt@pfarrestadlau.at

STADLAUERPFARRBLATT

Informationen der römisch-katholischen Pfarre Stadlau Jahrgang 63/2009/2 1220 Wien Gemeindeaugasse 5, Tel. T

282 22 44

Don Bosco

Einer für die Jugend

Menschen mit Mission

Ein Leben für Andere

Im Gespräch.

Pfarrgemeinderäte Franz Schmidt

und Franz Hamberger


WORT DES PFARRERS

Grüß Gott!

Was ist wichtig im

Leben?!

Ich denke an die kleinen

Kinder, die bei uns in

der Sandkiste mit ganzer

Hingabe spielen und Burgen bauen.

Ihre Freude über ein gelungenes Werk ist

groß, sie tun gerade das Wichtige im

Leben - spielen. Ich denke an den alten

Herrn im Seniorenheim, der mir beim

Besuch sagt: “Ich verabschiede mich von

Ihnen, denn ich werde nicht mehr lange

leben. Ich habe alles erreicht, was ich mir

vorgestellt habe, habe so manche

Schramme im Leben erhalten, aber auch

vielfach Glück und Zufriedenheit

erreicht. Ich habe alles geordnet, meine

Kinder wissen Bescheid. Jetzt kann ich

alles dem Herrgott übergeben”. Großer

Respekt vor solchem Denken. Und die

Jugendlichen, denen ich begegne, die

jungen Familien? Menschen sind es, die

ihnen wichtig sind. Menschen, die vertraut

sind, mit denen viel erlebt wird, die

zu einem stehen.

Wollte nicht Gott auch so wichtig sein für

uns? Nicht in dem er sich aufdrängt -

“du musst an mich glauben, damit du

glücklich wirst!” - nein: “Ich möchte dich

glücklich sehen und dich in dein Glück

begleiten. Ich bin bei dir auf dem Weg

zum Glück, denn oft kommen Hürden

und Leid. Aber einmal wirst du bei mir

ganz glücklich sein, wenn Du erkannt

hast, wie sehr ich dich liebe.”

So will Gott zu uns sein. Das, und das

allein war Jesu Ziel in seinem Leben, uns

das zu vermitteln. Mit so einem

Bewusstsein in mir bin ich stark, mich

auf Menschen einzulassen, nehme ich

vieles in Kauf, was ich sonst nicht aushalten

könnte, lasse ich vieles gelten, was

nicht unbedingt mein Geschmack ist. Ich

lasse Veränderungen zu, die notwendig

sind, feiere aber auch das, was unser

Leben wertvoll macht: “meine” Pfarrgemeinde

mit den vielen Facetten, meine

Ordensgemeinschaft im Jubiläumsjahr

und die vielen Menschen, die mir ans

Herz gewachsen sind.

Gottes Segen,

Euer Pfarrer

MARIAHILF SPEZIAL

2

LIEBE

PFARRGEMEINDE

TADLAU!

VON S TADLAU

Mit meinem heutigen

Beitrag muss ich mich

von der Pfarre Stadlau

und damit auch speziell

von “Mariahilf” verabschieden. - Mir

wurde eine neue Aufgabe anvertraut: Ab

September werde ich die Herz-Jesu

Pfarre in Amstetten übernehmen. Das

heißt, ich muss nach elf Jahren Stadlau

wieder verlassen und in Amstetten neu

beginnen.

Zum ersten Mal durfte ich von 1975-

1980 als Neupriester hier sein. 1998 war

ich wieder zurückgekommen, mit dem

besonderen Auftrag, die Filialkirche

Maria, Hilfe der Christen und die Jugendpastoral

zu übernehmen. So war ich von

meinen 34 Priesterjahren 16 Jahre hier.

Die Pfarre ist mir zur Heimat geworden.

Ich habe viel Wohlwollen erlebt, durfte

viele wertvolle freundschaftliche Begegnungen

erfahren und wusste mich

von lieben Mitarbeitern unterstützt und

getragen. - Ich habe oft stolz auch

anderswo von der Lebendigkeit, Zusammenarbeit

und Einsatzbereitschaft der

Stadlauer Pfarrleute erzählt.

So habe ich Vielen zu danken:

- Allen treuen “Mariahilfern”, die mich

von Anfang an bis jetzt unterstützt

haben.

- Allen treuen Gottesdienstbesuchern

und Betern.

- Den liturgischen Diensten: Organisten,

Lektoren, Kommunionspendern,

Messnern.

- Den Mitarbeitern, welche die Kinderund

Jugendpastoral mit aufgebaut

haben.

- Den Firmbegleitern, Kommunionmüttern,

Jugend- und Jungscharleitern,

den Pfadfindern, deren Kurat

ich sein durfte, den Sängerinnen “die

stimmen”.

- Allen lieben Ministranten, Kindern

und Jugendlichen, die mir als

Salesianer Don Boscos ein besonderes

Herzensanliegen waren.

- Allen, die einfach da waren, im

Stillen ihren Beitrag leisteten und

auch für mich und die Anliegen der

Pfarre beteten.

- Besonders danke ich auch jenen, die

mir persönlich Hilfe gegeben und mir

ihr Vertrauen und Wohlwollen geschenkt

haben.

- Und schließlich gilt mein Dank

meinen Mitbrüdern: P. Pauger und

P. Randa, die Schönes und Schweres

mit mir teilten. Ebenso habe ich unseren

lieben Schwestern zu danken, die

unsere Anliegen mitgetragen haben

und bei denen ich mich wie zu Hause

fühlte.

So gehe ich dankbar und mit dem

Vertrauen weg, dass Gott alle unsere

Wege mitgeht und weiterhin mit seinem

Segen bei uns sein wird.

Wenn ich mir etwas als “Abschiedsgeschenk”

wünschen darf dann dies:

Nehmt bitte meinen Nachfolger

P. Hermann Sandberger, offen auf und

unterstützt ihn, wie ihr mich unterstützt

habt. - Letztlich sind wir ja alle Mitarbeiter

Jesu Christi des “guten Hirten”

im Dienst an den Menschen, der uns

sein “Bleiben bis zum Ende” zugesagt

hat.

Zwei Sätze aus der Bibel, die mir selbst

öfter in entscheidenden Lebensphasen

wichtig geworden sind, möchte ich

euch als "frohe Botschaft" ins

"Stammbuch" schreiben:

“Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe,

der bringt reiche Frucht.” (Jesus)

“Der in euch das gute Werk begonnen

hat, der wird es auch vollenden”

(Paulus)

Diese Zusagen mögen uns begleiten

und gegenseitig ermutigen: Euch in der

“Herz-Jesu Pfarre” in Stadlau, mich in

der “Herz-Jesu Pfarre” in Amstetten.

In diesem Sinne und im Gebet verbunden,

verbleibe ich, euer

P. Hans Schwarzl


Im Gespräch. Franz Schmidt

STADLAUER

PFARRBLATT: Warum bist

du im PGR? Was ist deine Aufgabe?

FRANZRANZ SCHMIDT: Um verantwortungsvoll

in der Gemeinschaft der Kirche

meine Fähigkeiten einzubringen und bei

Problemen mit anzupacken. Meine

Aufgabe sehe ich darin, den missionarischen

Geist, der in den letzten

Jahrzehnten großartig gewachsen ist, zu

pflegen und neu zu beleben.

SP: Warum ist dir “Mission” wichtig?

FS: In der großen kirchlichen Gemeinschaft

ist es wichtig und notwendig zusammenzurücken,

um hoffnungsvoll in

die Zukunft blicken zu können. Mission

ist keine Einbahnstraße mehr, sondern ein

Geben und ein Nehmen.

SP: Was ist Mission? Verbreitung christlichen

Glaubens? Entwicklungshilfe?

FS: Für mich ist Mission beides: Glaubensverkündigung

und Entwicklungshilfe.

Ein Glaubensbote verkündet das

Wort Gottes und bezeugt es durch sein

Leben, indem er mit den Menschen vor

Ort zusammenlebt, und durch verschiedene

Projekte Hilfe zur Selbsthilfe anbietet.

SP: Mission hat für manche einen negativen

Beigeschmack, Stichwort Zwangsbekehrung

zu Kolonialzeiten?

MOBILITÄT FÜR

P. KIESLING

P. K

P. Kiesling bittet um

Ihre Unterstützung

für den Ankauf

eines geländetauglichen

Fahrzeugs

“Kein Telefon, keine

Post, kein elektrischer

Strom, kaum Wasser, hier ist man wirklich im

Innersten vom Busch”, so berichtet er über seinen

Einsatzgebiet am südlichsten Zipfel der Demokratischen

Republik Kongo. Zurzeit gibt es nur ein altes Motorrad

und ein Fahrrad.

Gesamtkosten für ein neues Fahrzeug: 26 000 Euro,

13 000 EUR von MIVA - Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft,

benötigte Hilfe: 13.000 Euro.

Konto "Salesianer Don Boscos Stadlau"

Ktonr: 1091379 BLZ 60.000 PSK

Verwendungszweck: P. Kiesling

Zahlscheine liegen an den Schriftenständen auf. Am

Pfarrfest können am Buffet “süße Bausteine” (Punschkrapfen

und Sacherschnitten) gekauft werden, der

Erlös kommt P. Kiesling zugute. Das Auto wird beim

Pfarrfest am Sonntag nach der Festmesse gesegnet und

P. Kiesling zum 75. Geburtstag übergeben.

FS: Es hat diesbezüglich ein gewaltiges

Umdenken stattgefunden. Die Kirche hat

dazu einen großartigen Beitrag geleistet.

SP: Du warst ja selbst im Missionseinsatz,

wo warst du und warum?

FS: Mein Einsatz war ein soziales

Arbeitsjahr. Ich war im Jahr 2002/03 in

Südamerika, in Buenos Aires, bei den

Franziskanerinnen von der christlichen

Liebe (auch unter "Hartmannschwestern"

bekannt) und durfte meine handwerklichen

Fähigkeiten gemeinsam mit den

Menschen vor Ort für ein Kloster einbringen.

Die Bewältigung der Herausforderungen

der Sprache, Kultur und

Mentalität waren eine Bereicherung für

meine Person. Ich kann sagen, dass unser

gemeinsamer Weg eine Bereichung für

alle Beteiligten war. Es war ein großartiges

Geschenk!

SP: So etwas ist ja nicht jedermanns

Sache, wie kann man von hier aus helfen,

wenn man möchte?

FS: Grundsätzlich ist es wichtig, sich zu

informieren, damit man nicht aus Unwissenheit

eine falsche Meinung von sich

gibt. Bei uns in der Pfarre gibt es die

Möglichkeit, bei den Flohmärkten einen

Beitrag zu leisten, mit einem selbst gemachten

Kuchen, einige

Franz

Schmidt

verheiratet mit

Brigitte

Stunden mitzuarbeiten beim

Herrichten oder Verkaufen.

Mit einem Teil des Erlöses

werden immer Missionsprojekte

unterstützt. Es gibt auch

verschiedene Sammelaktionen

von Brillen, Fahrrädern,

Nähmaschinen, Medikamenten.

Jeder von uns hat seine

Fähigkeiten und Talente. Als

einzelner ist es schwer zu helfen,

aber als Gemeinschaft können wir

vieles bewirken.

SP: Du hast ja auch P. Kiesling im

Kongo besucht, wie waren deine persönlichen

Eindrücke von ihm?

FS: Seit 26 Jahren ist P. Kiesling im

Kongo tätig. Mein Freund Thomas Huber

aus Ternitz und ich besuchten ihn 2008.

Wir durften seine Arbeitseinsätze in Lubumbashi,

Sakania, Kasenga und Kipushya

besichtigen. Sehr hat mich beeindruckt

wie er als Priester Gottes Wort verkündet

und dabei die Nächstenliebe, die

Hilfe zur Selbsthilfe praktiziert. Seine Offenheit

und Herzlichkeit spürt man bei

jeder Begrüßung. P. Kiesling ist ein Geschenk

Gottes für unsere Pfarre, weil wir

ihn und seine Projekte (Kirchen, Schulen,

Straßenkinder, Krankenstationen, Baumpflanzungen,

Brunnen usw.) unterstützen

dürfen. Und er ist eine große Bereicherung

für die Menschen im Kongo

SP: Möchtest du uns noch etwas sagen?

FS: Ja! Das ist jetzt eine gute Gelegenheit

um mich im Namen unserer Missionare

bei allen Menschen, die ein offenes

Ohr haben, Zeit und finanzielle Unterstützung

schenken, ganz herzlich zu bedanken

und zu bitten, nicht “missionsmüde”

zu werden. Schon unser Ordensgründer

Don Bosco war vor 150 Jahren ein Missionar

seiner Zeit. Er hat die Augen nicht

verschlossen und war für die Nöte der Jugend

da. In Österreich gibt es ebenso verschiedene

schwierige Situation.

Auch da dürfen wir nicht die Augen verschließen,

sondern mit Gottvertrauen

gemeinsam anpacken und positiv in die

Zukunft schauen.

Michaela Fankhauser


THEMA - MISSION

Menschen mit Mission

P. JOHANNJ

OHANN KIESLING

DER WILDE RITT DURCH DEN BUSCH

In P. Kieslings Einsatzgebiet geht gar

nichts ohne Auto. Längere Reisen sind

mit jenen in Europa nicht zu vergleichen.

Eine Tageskilometerleistung von

200 km ist in seinem Einsatzgebiet

schon extrem viel. Der Zustand der

Straßen, die äußeren Bedingungen und

die Infrastruktur lassen zu wünschen

übrig. Wenn ein Auto länger als

100.000 km hält, ist das schon sehr viel.

Längere Reisen durch den Busch sind

abhängig von der Wassermenge, die

mittransportiert werden kann. Unterwegs

gibt es kaum Möglichkeiten zum

Nachfassen. “Komm, steig' ein!” heißt

es oft, wenn man mit ihm mitfährt, denn

wenn jemand Hilfe braucht, ist

P. Kiesling für ihn da und nimmt ihn

mit. Unglaublich aber wahr: Bis zu 20

Personen passen in und auf das Auto!

EIN MANN FÜRS GROBE

Aufgrund seiner guten Kontakte nach

Österreich und der großen Anzahl an

Gönnern wurde P. Kiesling von den

Ordensoberen meist an die schlimmsten

Orte versetzt. Die Oberen wussten, dass

er die Lage dort wirklich rasch und

effektiv verbessern konnte. P. Kiesling

BERNADETTEERNADETTE ETTLTTL

Wenn ich junge, erst kürzlich zurückgekehrte

Volontäre von Jugend-einer-Welt

treffe und sie mich dann fragen - “Und?

Wann und wo warst du im Einsatz?” -

dann realisiere ich erst, wie lange mein

Einsatz bereits zurück liegt. Mein

Aufenthalt 2002/03 im Salesianerprojekt

Bosco Boys in Nairobi/Kenia, hat mich

rückblickend betrachtet sehr stark

geprägt. Reich beschenkt kehrte ich wieder

nach Hause zurück. Ich konnte meine

Sprachkenntnisse festigen, habe in verschiedene

Kulturen Einblick erhalten,

konnte den christlichen Glauben neu entdecken

bzw. in einem anderen Blickwinkel

betrachten, habe Verantwortung

für mich und andere übernommen, uvm.

Voll Tatendrang und hoch motiviert kam

ich im Projekt an. Die Kinder und

Jugendlichen haben es mir leicht gemacht

mich sehr bald schon heimisch zu fühlen.

Nach einer kurzen Orientierungsphase

hatte ich bald meine Verantwortlichkeiten.

Das Projekt gibt ca. 300 Burschen

ein zu Hause. Für manche ist es ein

Internat. Andere haben keine Angehörigen

mehr und finden im Projekt eine neue

Familie.

Jede und jeder hatte seine Aufgabe - von

der kleinsten bis zur größten Person.

Jeden Nachmittag war dafür Zeit einberaumt

- vom Küchendienst bis hin zur

Mithilfe in der kleinen projekteigenen

Landwirtschaft, wo zB jeden Freitag die

Schweine mit Seife so richtig gewaschen

worden sind. In der Tischlerei des

Projektes wurden Reparaturen vorgenommen

und Aufträge von außerhalb

angenommen.

Natürlich bestand die Freizeit vor allem

aus Spiel, Spaß und Sport. Viele der

Burschen waren zusätzlich in Gruppen:

die Ministranten, die Pfadfinder, die

Akrobaten, eine Gruppe, die traditionelle

Lieder und Tänze einstudierte und an

nationalen Wettbewerben teilnahm.

Das Projekt liegt am Rande der Stadt. Die

Menschen, die im naheliegenden Slum

Kuwinda leben, können sich reines

Trinkwasser holen. Das Slum

hat keine sanitäre Versorgung.

Einige der Lehmhütten sind an

Strom angeschlossen. Die

Kinder spielen am Müllberg und

laufen Gefahr sich an

Glasscherben zu verletzen. In

Zeiten der Regenzeit ist es aufgrund

großer Wasseransammlungen

kaum passierbar.

Auch diese

Menschen sind

den Salesianern

ein Anliegen.

Noch

während meines

Aufenthaltes

wurde dort die Kirche fertig gestellt.

Der Glaube spielt in Kenia eine zentrale

Rolle. Gott ist im Alltag, auf den Straßen

und Gassen dabei. Ob in Form von

Graffiti an den Matatus (=Sammeltaxis)

oder in den Gesprächen der Menschen,

Gott gehört zum Leben der Menschen

dazu. Das hat mich tief beeindruckt und

auch nachdenklich gemacht. Wie oft trauen

wir uns nicht, von Gott zu sprechen

oder vermeiden wir, über unseren

Glauben zu erzählen. Mit einer tiefen und

inneren Freude wird Messe gefeiert - es

war richtig ansteckend.

Der Einsatz eines Volontärs/einer Volontärin

beginnt aber im wesentlichen nach

der Rückkehr nach Hause. Und da kommmst

DU ins Spiel!

Denn wir können diese Welt nur zum

Besseren verändern,

wenn viele

kleine Rädchen

gedreht werden.

Als Christen sind

wir dazu aufgefordert

Nächstenliebe

AKTIV

zu leben.


selbst sieht das aber nicht so kritisch. Er

nimmt alles als Auftrag Gottes hin, und

tut Gutes, wo er gebraucht wird.

Durch seine Kontakte in die Heimat

konnte er Dinge auftreiben, die an seinem

Einsatzort dringendst benötigt

wurden. Noch viel wichtiger - er konnte

auch für deren Transport sorgen.

Seine Unterstützer kommen zum größten

Teil aus Fulpmes und Stadlau.

DICHTES PROGRAMMROGRAMM IN DER HEIMATEIMAT

Wenn P. Kiesling nach Österreich

kommt hat er ein dichtes Programm.

Das Wichtigste ist sicher, dass er einige

Zeit zu einem Gesundheitscheck im

Spital sein wird. Er ist ja nicht mehr der

Jüngste und der Einsatz in der Mission

tut auch das Seinige dazu. Natürlich hat

er auch viele

Termine, um

seine Gönner

zu treffen, um

ihnen für die

Unterstützung

zu danken. In

Stadlau wird

ihm ein neues

Missionsauto

übergeben.

Was auch

immer er in

dieser kurzen

Zeit in Österrreich

tut, fast

jede Minute steht im Zeichen seines

Wirkens, seiner nächsten Projekte.

Hannes Schneider

T HEMA

HEMA - M

- MISSIONISSION

Alles Gute zum

75. Geburtstag, P. Kiesling!

Beginnen können wir ganz einfach durch

bewusstes Einkaufen: Statt der billigen

Banane einfach die fairgehandelte, die die

Kleinbauern der armen Länder unterstützt.

Qualität statt Quantität!

Vielleicht einmal (oder mehrmals) ein

Besuch im Weltladen (www.weltlaeden.at).

Informiere dich über Kampagnen, die

versuchen, die Bedingungen des Handels

für Entwicklungsländer zu verbessern

(www.globaleverantwortung.at).

Darüber sprechen - gib dein Wissen darüber

weiter! Verschiedene Organisationen

unterstützen Projekte, wie Bosco Boys.

Ohne unsere Spenden könnten diese nicht

existieren!

Mit dem Ende meines Volontariates hat

mein Einsatz für andere Menschen erst

begonnen und das ist es auch, was ich

weitergeben möchte.

Bernadette Ettl

Nähere Informationen zum Volontariat &

Jugend-eine-Welt: www.jugendeinewelt.at.

P. HOHENSCHERER

P. H

Der österreichische Salesianermissionar

P. Norbert Hohenscherer wirkt seit

drei Jahrzehnten im Amazonastiefland

in Brasilien.

Von der Amazonasstadt Manaus muss

man drei Nächte und zwei Tage mit

einem Schiff und dann noch zwei Tage

mit einem Motorboot einen kleinen

Nebenfluss fahren, um in die erste

Missionsstation zu kommen. Diese ist

am Fuße der hohen Gebirge, die Brasilien

von Venezuela trennen. In diesem

Gebiet leben mehr als 1000 Yanomami

in ihrer ursprünglichen Lebensform.

Ohne schriftliche Erlaubnis der Indianerschutzbehörde

von Brasília darf niemand

in dieses Gebiet reisen und es ist

nicht leicht diese zu bekommen.

P. Norberto, wie in die Einheimischen

liebevoll nennen, hat gemeinsam mit

den Indianern viele Kirchen und

Häuser gebaut, die zum Teil schon

renovierungsbedürftig sind.

Jahrelang war die Gesundheit (zB

Malaria), das größte Problem, doch

mittlerweile schickt die Regierung

Ärzte und Krankenschwestern.

Seit vielen Jahren wird P. Hohenscherer

von den Bastlerinnen in der Filialkirche

Maria, Hilfe der Christen unterstützt.

Der Erlös von handgemachten

Auftragsarbeiten, Weihnachts- und

Osterschmuck ist ein wichtiger Beitrag

für den Einsatz im Amazonasgebiet.

Brigitte Jagenbrein

5


AUS DEM PFARRLEBEN

Sein Leben nach dem Programm

Don Boscos gestalten!

Was heißt es eigentlich SMDB zu sein?

Ich bezeichne die SMDBs gern als

Salesianer in der Welt. Sie sind neben

den Orden der Salesianer Don Bosco

und den Don Bosco Schwestern die

dritte Vereinigung, die von Don Bosco

selbst gegründet wurde. Die SMDBs

versprechen ihr Leben nach den Ideen

und Werten Don Boscos zu gestalten

und zwar dort, wo sie sich gerade

befinden und in der Form, in der es für

sie passend ist.

Diese Lebensaufgabe lebt man im

Beruf, in der Familie, im Freundeskreis

und überall, wo man gerade ist. Dieser

Auftrag ist geprägt von einem besonderen

Einsatz für die Jugend und die

Bedürftigen, von einem großen

Optimismus und Gottvertrauen. Die

Berufung und der persönliche Einsatz

ist etwas sehr Individuelles und erfordert

keine „großen Dinge“.

Es geht darum, seinen Glauben bewusst

zu leben und sich vor Ort für

junge Menschen einzusetzen. Zur Stärkung

und Vertiefung der Gemeinschaft

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MARGOT KATZENBERGER SMDB -

SALESIANISCHE MITARBEITER DON BOSCO

JUGENDHEIM NEU

Die durch den Pfarrhausumbau

bedingte Neugestaltung der Gruppenräume

im ersten Stock ist nunmehr

abgeschlossen.

WUSSTEN SIE SCHON

WAS...

SCHON, WAS

1. ...Salesianische Mitarbeiter sind?

2. ...Ehemalige Don Boscos und der Don Bosco Schwestern sind?

ANTWORTEN

1. Im Geiste Don Boscos setzen sich Männer und Frauen, Verheiratete und Unverheiratete,

Laienchristen und Diözesankleriker, dort, wo sie leben und arbeiten, eigenverantwortlich

für das Wohl junger Menschen ein.

Von Anfang an war für Don Bosco die Zusammenarbeit mit Laien eine grundlegende

Selbstverständlichkeit. In seinen Einrichtungen arbeiteten sie als Pädagogen und Meister.

Die Salesianischen Mitarbeiter wurden so zur dritten von Don Bosco gegründeten

Gruppe und 1876 kirchlich anerkannt.

2. Als Kinder und Jugendliche lernten sie in den Pfarren, Kindergärten, Schulen und

Internaten Don Bosco und Maria Mazzarello kennen. Heute sind sie als Erwachsene in

den Gruppen der Ehemaligen der Don Bosco Schwestern und in der Vereinigung der

Ehemaligen der Salesianer weiter verbunden.

Quelle: www.donbosco.at

und der persönlichen

Berufung

gibt es regelmäßige

regional

organisierte

Treffen der

SMDBs und

diverse Veranstaltungen wie zB

Einkehrtage. SMDB sind verheiratete

und unverheiratete, Frauen und

Männer, Laien und Kleriker.

Ich persönlich freue mich nach einem

Jahr der Vorbereitung nun sehr darauf

noch einmal bewusst „Ja“ zu meinem

Glauben und zur Idee Don Boscos

sagen zu dürfen. Besonders freut es

mich, dass ich dieses Versprechen in

der Pfarre Stadlau ablege, da diese

Ursprung meines salesianischen Pfades

ist. Ich freue mich auf diesen Weg,

nicht weil sich in meinem Handeln

Großartiges bewegen wird, sondern

weil es bewusster und offizieller wird.

Die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft,

welche mich stärkt und auch im

Glauben trägt, empfinde ich als etwas

Schönes.

Margot Katzenberger

Reinhard Podhradsky

Drei Pfadfinder wollen im Rahmen

ihrer Ausbildung das Jugendheim

reaktivieren und sind schon mitten in

den Renovierungsarbeiten.

ALLES IST VERÄNDERUNG!

Viele Jahre hat Jakob Sihn die

Geschicke der Katholischen Männerbewegung

(KMB) sehr gut geführt

und geleitet. Nach schwerer Krankheit

hat Gott ihn zu sich berufen. Auf

allgemeinen Wunsch der Mitglieder

wurden am 3.4.2009 Neuwahlen nach

der Wahlordnung der KMB der

Erzdiözese Wien durchgeführt.

Zum Pfarrobmann wurde einstimmig

Dr. Harald Pfeffer (links) gewählt,

ebenso Karl Schlemmer (rechts) zum

1. Stellvertreter. Einer Fortführung

dieser illustren Männerrunde steht

nichts im Wege. Die monatlichen

Treffen finden meist am 1.Freitag im

Monat um 19:30 Uhr statt. Diese

Abende setzen sich aus einem besinnlichen

Teil, angepasst an das

Kirchenjahr, und einem gesellschaftlichen

Teil, in dem niveauvolle

Diskussionen den Wert dieser Zusammenkünfte

besonders heben.

Eine Sorge drückt jedoch die ständig

schrumpfende Runde: der Nachwuchs.

Gefragt sind junge, in der

Mitte des Lebens stehende und ältere

Männer, die sich Gedanken über Sinn

und Wert des Lebens machen. Männer,

die die Suche nach neuen

Antworten aus dem Glauben und

nicht nur die Wiederholung von

Standardaussagen brauchen. Männer,

die eine Auseinandersetzung eines

offenen Dialogs über den Glauben

und die Kirche und nicht beschwichtigende

Antworten brauchen und

Männer, die den Pioniergeist unserer

Glaubensväter und nicht das Angebot

des ständig Gleichen brauchen.

Gerade in schwierigen Zeiten können

gute Antworten Sinnfragen in einem

anderen Licht erscheinen lassen. Informationen

unter www.kmb.or.at

oder in der Pfarre Stadlau.

Karl Schlemmer


Im Gespräch. Franz Hamberger

STADLAUER

PFARRBLATT: Wie bist du

in den Pfarrgemeinderat gekommen?

FRANZRANZ HAMBERGER:

Eines meiner

Hobbys ist das fotografieren für die Pfarre.

Als Fritz Herzog sich aus dem

Pfarrgemeinderat zurückzog, und wir mit

der Einführung der Homepage und der

Umstellung auf digitale Fotografie weitere

interessante Gebiete zur Öffentlichkeitsarbeit

dazu bekamen, entschloss ich mich

zu kandidieren.

SP: Wieso gerade Öffentlichkeitsarbeit?

FH: Schon als wir vor 25 Jahren in das

Pfarrgebiet zogen, begeisterte mich, dass

in der Pfarre sehr viel aktiv passiert und

viele Leute wie selbstverständlich an

einem Strang ziehen, um etwas Großes zu

vollbringen. Beispiele hierfür sind

Pfarrfest, Pfarrball oder Flohmarkt. Durch

Feste dieser Art gelingt es nicht nur notwendige

Finanzierungen in der Pfarre

durchzuführen, sondern es wird auch viel

für Menschen in Not gespendet. Es fasziniert

mich, andere von dieser

Gemeinschaft zu informieren, ganz nach

dem Motto "Hey, seht, was hier Tolles

geschieht".

SP: Welche Bereiche gibt es in diesem

Fachbereich?

FH: Es gibt hier mehrere Gebiete, wobei

überall viele Leute mitarbeiten. Reinhard

Podhradsky ist mit seinem Team verantwortlich

für das Pfarrblatt, Johannes

Schneider führt mit seinem Team die Feste

durch und unser Webmaster Gerhard

Jagenbrein aktualisiert unermüdlich 3x

pro Woche die Homepage und schreibt

das Monatsprogramm. Viele liefern hierzu

Daten, Beiträge und Bilder. Auch die

Anschlagtafeln und der Schriftenstand

wollen laufend gepflegt werden. Dies

macht Sr. Clara mit einem Team. Dann

gibt es noch die Kontakte zu den Medien,

die sehr wichtig sind. Allen voran die

Pressestelle Don Bosco, mit der wir sehr

eng zusammenarbeiten.

SP: Was stört dich bei deiner Arbeit am

meisten?

FH: Wir versuchen natürlich auch,

Berichte über unsere Pfarre in den Medien

unterzubringen. Oft ist man dann enttäuscht,

wenn man sich extra hinsetzt, eine

Aussendung an die lokale Presse schreibt,

und es kommt dann nichts. Die

Redakteure wählen hier nur das

Franz

Hamberger

verheiratet mit

Marianne; Kinder:

Simon, Patricia und

Isabella

Außergewöhnliche aus, und wir bleiben

mit unseren Aktionen auf der Strecke.

Wenn zB ein Dompfarrer vom Donauturm

Bungee jumped, kommt das sofort. Dies

konnte ich bis jetzt jedoch bei Pater Randa

noch nicht durchsetzen .

SP: Wie ist die Zusammenarbeit mit

unserem Pfarrer?

FH: Er lässt uns in unseren Aufgabengebieten

sehr viel freie Hand. Das schätze

ich sehr, da man seine eigenen Ideen sehr

gut umsetzen kann.

SP: Welche Ideen sind das?

FH: ZB hatten wir vor 8 Jahren noch

beim Pfarrfest für den Tanzabend eine

eigene Band. Das lockte natürlich auch

Tanzpaare an. Um dies unseren Besuchern

wieder bieten zu können, wollen sich ein

paar bunt zusammen gewürfelte Musiker

zusammenspielen und am Abend unentgeltlich

spielen. Trotz vieler organisatorischer

Für und Wider unterstützt er uns da

voll und ist offen für diese neue Idee.

SP: Wird es sonst noch Neuerungen für

das Pfarrfest geben?

FH: Ja! Schon jetzt proben mehrere Kinder

und Erwachsene wöchentlich, um am

Freitag das Stück Schneewittchen vorzuführen.

Viele wird das an die beliebten

"Vorhang auf"-Abende früherer Feste

erinnern, nur leider wird uns hierfür der

Theatersaal nicht zur Verfügung stehen.

Der Motivation dieser Theatergruppe tut

dies aber keinen Abbruch und es wird

sicher ein lustiger Abend.

SP:

Was ist mit dem

Theatersaal los?

FH: Leider entspricht der

nicht mehr den Anforderungen

der gesetzlichen Auflagen für

Veranstaltungsstätten. Einer

meiner Wünsche wäre es, dieses

Kleinod oberhalb des

Kirchenraumes wieder nutzbar

zu machen und die Pfarre

Stadlau auch für Kulturbegeisterte

zum Mittelpunkt

werden zu lassen.

SP: Hast du außerhalb der

Pfarre noch Hobbies?

FH: Ja, eines davon ist das

Laufen. Wobei, das lässt sich

recht gut im Sinne Don

Boscos verbinden. Schon vergangenes

Jahr nahmen wir gemeinsam mit

Sportlern aus salesianischen Niederlassungen

am Wiener Marathon teil. Mit

den Anfeuernden (unter ihnen auch der

damalige Provinzial P. Wöß), waren

damals rund 50 Leute in den gelben Don

Bosco Leibchen unterwegs. Dieses Jahr

nahmen 11 Stadlauer teil und wir trainierten

oft gemeinsam.

Reinhard Podhradsky

NSERE” ” TEILNEHMERT

“UNSERE

EILNEHMER AM

26. VIENNAIENNA CITYITY MARAHONARAHON

Gratulation an alle Läufer!

Staffel “Parre Stadlau 1”

Wolfgang Göbl, Marion Pfeffer,

Erwin Stary, Bettina Schindelka

(04:05:13)

Staffel “Pfarre Stadlau 2”

Wolfgang Vevera, Elke Kraxner,

Elisabeth Gloger, Marianne Hamberger

(04:14:04)

Halbmarathon

Franz Hamberger 02:12:24

Marathon

Josef Falk 03:30:32

Gerhard Schindelka 03:59:21


Fröhlich sein, Gutes tun

DON BOSCO: EINE

IN HEILIGER

FÜR UNSERE ZEIT

Vor 75 Jahren, am 1. April 1934,

wurde Don Johannes Bosco in Rom

heilig gesprochen. Die Don Bosco

Familie erinnert weltweit an ihren

Gründer.

Höhepunkt in Österreich ist die Sternwallfahrt

“Mit dem Herzen im Himmel“

am 14.6.2009 nach Maria Puchheim

in Oberösterreich.

Die Salesianerbischöfe Alois Kothgasser

SDB und Ludwig Schwarz SDB werden

den Festgottesdienst zelebrieren.

Johannes Bosco: Priester, Jugendapostel

und Sozialpionier

Johannes Bosco wurde am 16.8.1815 in

der Nähe von Turin als Kind einer

armen, tief religiösen Familie geboren.

Er war erst zwei Jahre alt, als sein Vater

starb. Bereits in jungen Jahren arbeitete

er, um den Lebensunterhalt der Familie

zu sichern. Das Gottvertrauen, das im

Rahmen der religiösen Erziehung durch

seine Mutter Margareta wachsen konnte,

bestimmte Johannes' weiteres Leben.

In Armut zu leben, war später Motivation

“für die ärmere Jugend” da zu sein.

Trotz finanzieller Schwierigkeiten absolvierte

er sein Studium und empfing

1841 die Priesterweihe. Er begegnete in

der Großstadt Turin jungen Menschen,

die voller Hoffnung vom Land in die

Stadt geströmt waren, dann aber arbeitslos

und sozial entwurzelt ihr Leben

meistern mussten. Don Bosco nahm sie

in seinem “Oratorium”, einem offenen

Jugendzentrum, auf. Er baute für sie

Werkstätten, Internate und sandte seine

Mitarbeiter in die Mission. Für die

Erziehung seiner Jugendlichen betrachtete

Don Bosco vier Elemente als

wesentlich: Familie, Freizeit, Schule

und Kirche. Ein wichtiges Merkmal seiner

präventiven Pädagogik ist die

“Assistenz”, die liebend-interessierte

Anwesenheit des Erziehers unter den

jungen Menschen.

Der Spruch “Fröhlich sein, Gutes tun

und die Spatzen pfeifen lassen” spiegelt

die Grundhaltung der Freude und der

Lebensbejahung wider.

Mit der Gründung der religiösen Gemeinschaft

-Salesianer Don Boscos -

wollte er die Zukunft seines Werkes

sichern. Auf der ganzen Welt sind sie

mit den Don Bosco Schwestern tätig.

P. Hans Randa

DON BOSCO - EINER FÜR DIE JUGEND, GESTERN WIE HEUTE

Im Gespräch mit zwei

Salesianerpriestern

Die Salesianer verfolgen seit 150

Jahren das Ziel Jugendliche im

Geiste Don Boscos zu begleiten und

mitzuwirken, dass deren Leben

gelingt. In der Zeit, als Don Bosco

den Orden mit den Jugendlichen

gegründet hat, gab es ähnliche

Probleme wie heute.

P. Franz Wöß war 15 Jahre Pfarrer von

Stadlau, bevor er als Provinzial eine weitere

Sicht der Dinge als die in einer so

kleinen Einheit wie einer Pfarre erlangte.

Für ihn ist es zur Gewohnheit geworden,

weiter über den Tellerrand zu blicken.

Don Bosco hat den Orden gegründet,

weil er seinen Dienst an den jungen Menschen

absichern wollte, und er hat ihn mit

den jungen Menschen gegründet, die er

selbst herangebildet hat. Es wird wichtig

sein, ob es auch uns gelingt, junge

Menschen zu Protagonisten zu formen.

Die Situation der Salesianer ist weltweit

sehr unterschiedlich. Es gibt sehr alte,

aber auch sehr junge Provinzen. Auch die

Altersstruktur ist verschieden: In Europa

sind die Mitbrüder eher älter, im südasiatischen

Raum gibt es viele junge

Mitbrüder. Waren es früher Länder in

Afrika und Amerika, die es zu missionieren

galt, so ist heute Europa zu einem

Kontinent geworden, der Missionare

braucht. Beim Generalkapitel sind die

Salesianer sehr intensiv der Frage nachgegangen,

wo und in welcher Weise

Europa in Zukunft das Charisma Don

Boscos braucht.

Besonders wichtig in nächster Zukunft ist

für P. Wöß auch, wie sehr das Thema

“Berufungspastoral” in den Mittelpunkt

gebracht werden kann: “Für uns Salesianer

besteht ein entscheidender Aspekt

unserer Tätigkeit mit den jungen

Menschen aber auch mit Erwachsenen

darin, den schon Getauften zu helfen,

dass sie entdecken, was die Taufe ist und

was Gott mit ihnen vorhat.” P. Wöß sagt

den jungen Menschen in der Schule

immer wieder: “Du hast eine Berufung.

Gott hat etwas mit Dir vor. Gib ihm eine

Chance, dass er den Plan mit Dir verwirklichen

kann”.

P. Herbert Salzl war ein Jahr als Diakon

und ein weiteres Jahr als Kaplan in der

Pfarre Stadlau, ist Lehrer mit Leib und

P. Franz Wöß


WAS IST DAS BESONDERE

EINER PFARRE DER

SALESIANER DON B OSCOS

OSCOS?

Im Jahr 2007 wurden Kriterien veröfffentlicht,

die eine lebendige salesianische

Pfarre ausmachen:

1. Eine offene und

ganzheitliche Pfarre

- offen für alle, für die Engagierten,

aber auch für die Suchenden, die

Fernstehenden, die Armen.

- ganzheitlich, nicht nur kirchliche

Praxis (Sakramentenempfang, Messbesuch),

sondern auch alles Andere,

was den Menschen ausmacht, hat

Bedeutung

2. Von der versorgten Gemeinde

zur Eigenverantwortlichkeit

der MitarbeiterInnen

je nach den persönlichen Gaben und

Fähigkeiten (1 Kor 12) und entsprechend

den kirchlich-diözesanen Richtlinien.

Die SDB (Salesianer Don

Bosco) in der Pfarre verstehen sich mit

den haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiternInnen

als Erziehungs- und Pastoralgemeinschaft

und delegieren ihnen

vertrauensvoll Verantwortung für

einzelne Bereiche. Dazu ist Schulung

und Weiterbildung notwendig.

3. Missionarisch im Sinn

Don Boscos

Missionarisch sein heißt: das Reich

Gottes verkünden im Gottesdienst,

durch die Sakramentenspendung, aber

auch durch das Leben und das persönliche

Zeugnis. Die Pfarre soll eine

lebendige Erfahrung von Kirche werden,

wie es bei Don Bosco war. Sie fördert

ein tiefes geistliches Leben durch

die Begegnung mit dem Wort Gottes,

durch Anbetung, Beichte, geistliche

Begleitung und Marienverehrung.

4. Besondere Sorge um Kinder,

Jugendliche und Familien

Das ist das wichtigste Kriterium! Die

salesianische Pfarre soll erzieherische

Gemeinschaft sein. Darum gibt es

Spielplätze und Spielräume. Es gibt

Angebote für Jugendliche, mehr und

T HEMA

HEMA - D

- DONON BOSCO

und die Spatzen pfeifen lassen!

intensiver begleitet als in der

Diözesanpfarre. Niemand soll ausgeschlossen

sein; darum legt sie, wenn

möglich, auch einen Schwerpunkt auf

die soziale Kinder- und Jugendarbeit.

Das ist eine besondere Herausforderung.

- Familienpastoral spielt eine

besondere Rolle: Familiengottesdienste,

Hilfe in Problemsituationen,

Begleitung in der Zeit der

Partnerschaft, Ehevorbereitung.

5. Verantwortlich ist nicht

der einzelne Pfarrer oder

Priester, sondern die ganze

SDB-Gemeinschaft.

Sie gibt Rückhalt. Durch das weltweite

“Projekt Europa” ist angedacht, Mitbrüder

aus anderen Provinzen, vor

allem aus Asien und

Lateinamerika, für

die Mitarbeit zu

gewinnen.

Prov. P. R. Osanger

im Februar 2009

Seele und spielt eine gewichtige Rolle in

der salesianischen Jugendbewegung.

Für ihn ist es im Umgang mit den Jugendlichen

in erster Linie wichtig, echt,

authentisch und angreifbar zu sein.

Jugendarbeit ist Beziehungsarbeit” und

daher ist es auch wichtig, Freizeit mit den

Jugendlichen zu teilen, sich dafür zu

interessieren, was sie interessiert und

auch dort hinzugehen, wo sie sind.

Im Umgang mit den neuen Medien wie

P. Herbert Salzl

dem Internet könnten sich die Salesianer

noch verbessern. Es ist zwar wichtig, in

dieser Welt zu sein, wo auch die

Jugendlichen viel Zeit verbringen. Im

Zeichen Don Boscos sollten sie aber dort

abgeholt werden, um sich durch persönliche

Beziehung mit ihnen auf den Weg zu

machen.

“Einfacher als vor 150 Jahren ist es aber

auch nicht geworden”, meint P. Salzl. Die

Konkurrenz sei größer geworden und die

Unverbindlichkeit hat zugenommen: “Es

sind nicht mehr viele bereit, sich schon

drei Wochen vorher festzulegen, was sie

dann ein ganzes Wochenende tun werden.

Sie meinen: Wenn ich dann Lust

habe, schau ich vorbei; wenn es mir

gefällt bleibe ich auch.”

Drei Punkte sind für P. Salzl in einer

Salesianerpfarre wichtig: Die spirituelle

Eigeninitiative und das “selber Beten” -

auch mit der Familie. Weiters, dass es

Menschen gibt, die bereit sind, Angebote

für Kinder und Jugendliche kontinuierlich

zu begleiten. Als Drittes die Offenheit

für die Welt Don Boscos und die

Bereitschaft an dieser Welt teilzunehmen.

In nächster Zeit wird es auch wichtig sein

zu erkennen, welche der vielen

Tätigkeiten noch weiter verfolgt werden

können. “was wir machen; wollen wir

aber konsequent und kompetent machen!”

da sind sich Pater Wöß und Pater

Salzl einig. Mit diesem Vorsatz wollen

die Salesianer auch vermehrt dafür sorgen,

dass die Laien, die den salesianischen

Geist schon kennen gelernt haben,

kompetenter gemacht werden.

Ganz entscheidend wird es nach der

Überzeugung von P. Wöß aber sein, dass

die Salesianer nicht versuchen, das

Charisma Don Boscos ohne die

Jugendlichen weiter zu tragen, sondern

mit den Jugendlichen als den eigentlichen

Protagonisten.

Brigitte Jagenbrein & Hannes Schneider

Die ausführliche Mitschrift der Gespräche

mit P. Wöß und P. Salzl erhalten Sie unter

pfarrblatt@pfarrestadlau.at oder in der

Pfarrkanzlei.

9


PFARRGRUPPEN

SOMMERWANDERUNG S CHNEE

AM 15./16. AUGUSTA

UGUST

SCHALPE AM

CHNEE-

2009 MIT ÜBERNACHTUNG AM

SCHNEEALPENHAUS

Unser Ausgangspunkt wird je nach

Kondition der Parkplatz am Ende der

Mautstraße oder Kapellen bei Neuberg

an der Mürz sein. Nachdem wir das

“schwere” Gepäck im Schneealpen-Haus

(1784 m) abgelegt haben, können wir

noch den Windberg (1903 m) besteigen,

von wo wir einen herrlichen Rundblick

von Veitsch bis Rax und Schneeberg

haben. Nach einem gemütlichen

Hüttenabend werden wir uns bald auf das

Lager begeben um für den nächsten Tag

fit zu sein. Am

Sonntag wandern

wir mit nur leichtem

Gepäck über

das Plateau der

Schneealpe und

machen auf der

Lurgbauerhütte

Mittagspause. Der

Abstieg über die

gleiche Route und

der gemütliche Ausklang in einem

Gasthaus in Neuberg werden den

Abschluss unserer heurigen Sommerwanderung

bilden. Obwohl es doch

ziemlich “hoch hinaus” geht ist diese

Bergtour nicht sehr schwierig. Wir laden

alle Bergbegeisterten - auch Kinder -

herzlich ein mitzuwandern. Eine genaue

Ausschreibung gibt es ab Mitte Juni in

der Pfarre und auf www.pfarrestadlau.at

Brigitte & Gerhard Jagenbrein

DAS ERSTE SOMMER-

FERIENWOCHENENDE

Um das Schuljahr nahtlos in den Urlaub

überfließen zu lassen, plant eine Gruppe

naturbegeisterter

Pfarrangehöriger

vom 3.-5.7. ein gemeinsames

Campingwochenende

in

der näheren Umgebung

Wiens zu verbringen.

Waren Zick- und

Neusiedlersee Ziele

unseres Ferienauftaktes

vergangener

Jahre, steht diesmal

der neu errichtete

Campingplatz

neben der Therme

Lutzmannsburg im

Burgenland auf dem Programm.

Ein Badesee, Feuerstellen zum Grillen,

ein Streichelzoo, und viele Spiel- und

Sportmöglichkeiten sollen Basis für

einen abwechslungsreichen Aufenthalt

bieten. Als Überraschung für unsere

Kinder haben wir uns einen Besuch der

Therme mit den vielen Wasserrutschen

ausgedacht. Aber auch alle Erwachsenen,

die gerne im warmen Wasser baden, solllen

hier auf ihre Kosten kommen. Am

Abend wollen wir entweder selbst Grillen

oder einen der benachbarten Heurigen

besuchen. Wir möchten alle Gleichgesinnten,

die ein Zelt oder einen Wohnwagen

besitzen, zu diesem Termin herzlich

einladen. Nähere Informationen bei

Marion Pfeffer oder in der Pfarrkanzlei.

Franz Hamberger

PFARRFAHRT

NACH

VOM 18. BIS

FRANKREICH

BIS 25. JULIJ

ULI 2009

Unsere heurige Sommerreise führt uns

in den Nordwesten Frankreichs. Von

Paris fahren wir durch das Loiretal, dem

letzten großen natürlichen Flußtal

Europas, und besuchen die Städte

Nevers, Bourges, Orleans, Tours und

Angers, und begegnen

dabei auch der

Hl. Bernadette Soubirou

von Lourdes, dem

Hl. Benedikt, dem Hl.

Martin und der Hl.

Johanna von Orleans.

Ausserdem besuchen

wir auch einige der

berühmten Renaissanceschlösser

im

Loiretal. Weiter geht

es nach Norden zum Felsen des

Hl.Erzengel Michaels, dem Mont

St.Michel, der nur über einen schmalen

Übergang vom Festland aus zu erreichen

ist. Von dort gelangen wir an die

Küste der Normandie, wo vor 65 Jahren

die Alliierten gelandet sind und Europa

von den Schrecken des NS-Regimes

befreit haben.

Über Etretat mit seinen malerischen

Küsten gelangen wir an die Seine-

Mündung und fahren über Honfleur und

Rouen zurück nach Paris.

Nähere Informationen und Anmeldungen in

der Pfarrkanzlei oder bei Manfred Smahel,

(Tel. 0664 437 56 55)


PFARRGRUPPEN

S OZIAL

& INTERNATIONAL

OZIAL & INTERNATIONAL

Unter diesem Motto steht auch unser

heuriges Pfadijahr. Unsere Guides &

Späher (Mädchen/Burschen, 10-13 J.)

kochten, servierten, wuschen Geschirr

und spielten Theater für ihre Eltern und

Freunde der

Familie. Mit dem

verdienten Geld

möchten sie eine

Übernachtung im

Pfadiheim durchführen

und einen

Klettergarten besuchen.

Die Hälfte des

verdienten Geldes

(EUR 250,--) spendeten die Kinder

für P. Kiesling’s Mission in Afrika.

Unseren Georgstag (Fest unseres

Schutzpatrons) feierten wir Ende April

als Familienspieltag mit anschließendem

gemütlichem Beisammensein. Mit

dieser Aktion unterstützen wir die

Aktion "Licht für Welt" die schon mit

kleinen Beträgen Menschen ihr

Augenlicht zurückgeben können.

Nach dem großen Erfolg unserer

Internationalen Sommerlagers ‘08 in

der Schweiz & Oberösterreich gemeinsam

mit ca. 26000 Pfadfindern aus aller

Welt, können heuer alle 7-16 Jährigen

unserer Gruppe von 3.-12.7. auf dem internationalen

Pfadfinderlagerplatz

“Zellhof” in Salzburg Freundschaften

mit Pfadis aus anderen Ländern knüpfen.

Unsere ältesten, die RaRo (16-20

Jahre) nehmen an einem internationalen

Pfadfinderlager in Island teil.

Mehr Informationen: www.pfadi31stadlau.at

Günther Payerl

“ABENTEUER

BENTEUER AM ÖTSCHER”

Unter diesem Motto steht heuer das

Jungscharlager (kurz SOLA) und ist jedes

Jahr ein großes Highlight für die Kinder

und natürlich auch für die Gruppenleiter.

Das SOLA stellt für die Kinder ein aufregendes

und unvergessliches Abenteuer mit

Freunden in einer großen Gemeinschaft

dar. Die Kinder können viel Erleben und

der Spaß kommt auch nicht zu kurz. Um

dies zu gewährleisten gibt es immer sehr

interessante Programmpunkte, wie zB

Geländespiele im Wald, religiöse

Einheiten (zB Morgenlob, Hl. Messe),

Spiele, bei denen praktische Fähigkeiten

gefragt sind, und noch viele andere

Indoor- und Outdooraktivitäten.

Um es möglichst spannend zu machen, ist

es schon Tradition, dass das Programm bis

zum Schluss nicht

verraten wird.

Außerdem ist das

Programmpunkte-

Raten speziell

unter den älteren

Jungscharkindern

schon zu einer Art

Sport geworden.

Auch heuer fahren

wieder fast alle

Gruppenleiter mit,

die sich für das

SOLA Urlaub nehmen

und bereiten

natürlich die Programmpunkte vorher

sorgfältig vor. Für das leibliche Wohl sorgt

wieder unser dieses mal dreiköpfiges

Küchenteam, welches uns selbst in der

kleinsten Küche mit allerlei Köstlichkeiten

verwöhnt. Auf ein erlebnisreiches,

sonniges und spannendes Lager freut sich

das Gruppenleiterteam.

Dominik Jagenbrein (Lagerleiter)

MINIAUSFLUG

Die Ministranten von Mariahilf verbringen vom 8.-11. Juli "Minitage in Schottwien". Ausfluge,

Wanderungen, Spiele und alles, was Freude macht und gut tut. Begleitung P.Hans Schwarzl und einige

Eltern.

FÜR ALLE JUGENDLICHEN...

...die über den Sommer aktiv bleiben wollen! Je nach Belieben, Gruppengröße und

Wetter gibt’s: Volleyball, Frisbee, Handball, Fußball, Darts, Tischtennis, Jonglieren,

Wuzzeln, uvm.

Jeden Donnerstag in den Sommerferien um 18h (ab 9.7.) bei jedem Wetter!

Nähere Infos über Ort auf jugend.pfarrestadlau.at

11


K INDER

INDER + J

+ JUGENDUGEND

K INDERFEST

20. Juni 2009

15-18h Pfarre

Hallo Kinder!

Diesmal habe ich ganz schön viel für euch vorbereitet. Weiter

vorne im Heft geht es um Pater Kiesling, der nach Afrika, genauer gesagt

in das Land Kongo gezogen ist, um mit den Menschen dort zu leben und arbeiten.

Deshalb findet ihr hier Rezepte zum Nachkochen aus diesem afrikanischen Land.

Weil es in dieser Ausgabe auch um Don Bosco geht, findet ihr Buchtipps aus unserer

Pfarrbibliothek. Und natürlich habe ich wieder ein Rätsel für euch! Wenn ihr das

Lösungswort herausfindet, dann wisst ihr auch schon, was ihr euch mit dem ausgefüllten

Rätsel beim Kinderfest abholen könnt! Viel Spaß beim Kochen und Rätseln,

Euer Esel

PS: Wir sehen einander beim Kinderfest!

1 Vorname von Don Bosco

3 Land, in dem Don Bosco lebte

4 Stadt in der Don Bosco lebte

7 P. Kiesling bekommt zum Geburtstag ein ...

1

8 Don Bosco gründete den Orden der ...

10 Land, in dem P. Kiesling jetzt lebt

15 Kontinent südlich von Europa

14 Vorname von P. Kiesling

WUSSTET IHR SCHON, DASS...

...der Fluss Kongo nach dem Amazonas der zweitwasserreichste Fluss der Erde ist?

...die Demokratische Republik Kongo (so heißt der Staat genau), der 12. größte Staat

der Erde ist (halb so groß wie die ganze EU: 2,4Mio km2)?

...sich im Kongobecken ein Viertel der weltweit noch vorhandenen tropischen

Regenwälder mit vielen Tierarten befinden? Hier leben zB: Krokodile, Flusspferde,

Nashörner, Waldelefanten, Gorillas, Leoparden, Meerkatzen, Schimpansen...

...in Kongo 250 verschiedene Ethnien (Völker) leben, die ebensoviel verschiedene

Sprachen sprechen?

WUSSTET IHR SCHON, DASS...

...Don Bosco sich vor allem um Kinder

und Jugendliche kümmerte? Viele

Jugendliche waren verarmt vom Land in

die Stadt Turin gekommen. Sie hatten

keine Arbeit, keine Familie, die sich um

sie kümmerte, keinen Platz zum

Schlafen.

Don Bosco gründete für sie Wohnheime

und Werkstätten und sorgte sich um ihre

schulische, berufliche und religiöse

Bildung. Er war überzeugt, dass man

jungen Menschen, insbesondere den vernachlässigten

unter ihnen, nicht mit

Strenge, sondern mit Güte begegnen

muss. “Nicht mit Schlägen, sondern mit

Güte und Liebe wirst Du diese zu

Deinen Freunden machen,” sagte die

heilige Maria im Traum dem 9-jährigen

Giovanni Bosco.

12


REZEPTE AUS KONGO ZUM NACHKOCHEN

Fufu - Grießbrei

Für ca. 4-6 Personen bzw. 6-8 Kinder:

ca. 30-40 dag Weizengrieß (möglichst

feiner Grieß, Type 480) wird in ca. ¾

Liter kochendes Wasser mit dem

Schneebesen eingerührt, damit keine

Klumpen entstehen und danach mit

einem Kochlöffel zu einem dicken,

nicht allzu festen Brei gerührt (mind.

einmal aufkochen lassen, Achtung: es

blubbert) - er sollte gut mit den Fingern

genommen und mit folgender Sauce

gegessen werden können:

Sauce ya Tomate na Mbisi -

Tomatensauce mit Sardinen

1 kleine Zwiebel und 1 Zehe Knoblauch

werden würfelig/klein geschnitten und

Rezepte aus:

- Bolia malamu - Guten Appetit.

kulinarisches aus Kongo.Hrsg. v. Caritas

Oberösterreich und Aktion SEI SO

FREI, Linz 2003

in Öl angeröstet. 3-4 Biotomaten werden

ebenso klein geschnitten und zum

Zwiebel gegeben. Etwas Tomatenmark

und Wasser werden beigefügt, damit

eine schöne cremig-dicke Sauce entsteht

(zugedeckt auf kleiner Flamme

köcheln lassen). Mit Salz und frischen

Basilikum abschmecken und verfeinern.

Wenn die Sauce dick ist, wird die

Kochplatte abgeschaltet. Danach werden

die Sardinen (von einer Dose) in

die Sauce gelegt.

Wenn du keine Sauce zubereiten willst,

kannst du auch eine Dose Sardinen zum

Fufu essen. Das Öl kannst du mit dem

Fufu sehr gut auftunken.

Kigumbi Mbwisi

Masasi na bitabe -

Bananenkugeln

3 Bananen halbieren und auf einem mit

Papier belegten Backblech im Rohr ca.

20-30 Min. bei ca. 150°C trocknen.

Anschließend werden die Bananen

gestampft und mit ca. 3 Esslöffel

Erdnusspasta (und/oder Bohnenmus) zu

einer schönen Masse verrührt. Wer es

süß möchte, kann noch etwas

Staubzucker beifügen. Aus dieser

Masse kleine Kugeln (so wie

Trüffelkugeln zu Weihnachten) formen

und in ca. 3 Esslöffel Kokosette wälzen.

Die Bananenkugeln schmecken auch

gekühlt hervorragend (im Kühlschrank

sind sie einige Tage haltbar)

Birgit Mbwisi

- Gemeinsam entdecken wir die Welt.

Globales Lernen in der Volksschule.

Hrsg. v. Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur Abt I/6

(bmukk) in Kooperation mit BAOBAB Entwicklungspolitische

Bildungs- und Schulstelle, Wien 2007

2009

ERSTKOMMUNION

2009

25 Mädchen und Buben haben sich in

der Pfarrkirche in drei Gruppen, geleitet

von engagierten Tischmüttern, auf

den Empfang der Heiligen Kommunion

vorbereitet. Sie haben den Kindern

viel Zeit geschenkt und damit versucht,

sie dem Geheimnis des Glaubens

ein Stück näher zu bringen. Die Gruppenstunden

wurden liebevoll und

ansprechend gestaltet, und jedes Kind

konnte sich ganz persönlich einbringen.

Auch die Eltern hatten bei den

drei Elternabenden Gelegenheit die

einzelnen Vorbereitungsthemen näher

kennen zu lernen um ihre Kinder zu

Hause besser unterstützen zu können.

Der erste große Schritt war die Erstbeichte,

wobei die Kinder erfahren

durften, was es heißt, angenommen zu

sein: Trotz, oder auch gerade wegen

meiner Fehler darf ich mich an Gott

wenden, mich ihm anvertrauen - er verzeiht

mir und ich kann einen neuen

Anfang wagen. Der zweite Schritt war

die Feier der Tauferneuerung. Die

Kinder haben im Rahmen des Kindergottesdienstes

am Sonntag erstmals

selbst das Taufversprechen, welches

bei ihrer Taufe die Eltern und Paten

gegeben haben, erneuert. Sie haben

versprochen, dass sie den Weg mit

Jesus gehen wollen.

Schließlich kam der Höhepunkt, die

Feier der Erstkommunion, der Gottesdienst,

bei dem die Kinder Jesus im

Heiligen Brot zum ersten Mal empfangen

haben. Im Rahmen einer feierlichen

Messe wurden die Kinder nicht

nur von der Pfarrgemeinde und dem

Erstkommunion-Team, sondern auch

von ihren Eltern und Angehörigen

begleitet. Vielen Dank an alle, die mitgeholfen

haben, dass das Fest gelingen

konnte und an alle, die die Kinder

durch ihr Gebet begleitet haben.

Elisabeth Vasek

13


K INDER

INDER + J

+ JUGENDUGEND

ERSTKOMMUNION IM KLOSTER

Lisa Aigner Jan Anderwald Michael Blazek Sandra Gross Fabio Hackl Luciano Herold Philip Koller

Chiara Krauskopf Michelle Kure Laura Mattes Martin Mödlagl Katharina Novotny Saskia Obermeier

Manuel Pernold Laura Prosch Martin Reisinger Lauryn Robinson Michael Simon Maximilian Stanzl

Marlene Stanzl Lukas Tritt Lukas Varga Leonie Wenk Ylva Zörer

ERSTKOMMUNION IN DER FILIALKIRCHE “MARIA

ARIA, , HILFEH

ILFE DER CHRISTEN”

Marc Anton Nico Apostol Manuela Baluszynska Albert Baluszynski Nicole Bauer Ines Bednarsky Tobias Bergmann

Oliver Dorl Florian Düller Florian Fröhlich Philipp Greil Samantha Hanzalek Iris Hlousek Kevin Holeczek Florian Hudecek

Alina Körber Matthias Kürsten Tobias Liepold Lukas Marek Carina Natiegovsky Johannes Norman-Elvenich Natalie Okafor

Gregor Paschinger Markus Pecenka Bastian Pöchlinger Xenia Posch Tobias Pradl Jasmin Prosch Charmaine Schneeberger

Marvin Sieber Leon Sonnleitner Sandra Stangel Christof Steinwender Roman Ührin Sabrina Völker Daniela Winkler

Kevin Wittmann Victoria Zawartka

ERSTKOMMUNION IN DER PFARRKIRCHE

Solomon Akhigbe Sonia Akhigbe Fabian Bancsich Florian Brunner Philip Degen Alina Fischer Gianina Freiberger

Angela Freistätter Sandra Huber Sascha Lazanyi André Malli Gabriela Morina Rafael Morina Sebastian Novak David Oroshi

Deborah Osei-Owusu David Ostrouska Tanja Posch Hannah Rebel Stephan Riepler Ronny Stary Ines Strohmayer

Philip Zeitler Gregor Zeman Eileen Zemann

FIRMUNG

Lena Achleitner Kristina Altrichter Sandra Amon Daniel Benesch Eric Berger Anna Blaha Cornelia Brunmüller

Stefanie Buzek Alexandra Edletzberger Nina Eidler Matthias Frühwirth Jasmine Gaspersic Stefanie Gruner

Tobias Hafenecker Lara Hammer Therese Horvat Tanja Hübner Nicole Hüttenberger Lukas Jancik Sandra Jandl

Rebecca Jost Katharina Jukic Anna Kamper Lukas Kisielewski Kerstin Kornthaler Viktoria Lanz

Alexander Machek Patrick Roman Mair Kigumbi Mbwisi Kristina Mosor Tanja Neugeschwendtner

Stefanie Öhribauer Irina Pawlak Marlene Petrak Stefan Preiser Moritz Richter Marlies Rieder Marvin Saverschel

Sophie Schleps Yvonne Schöberl Philipp Schodl Christian Seibold Marc Sperl Daniel Peter Steiner Max Stiefelmayer

Melanie Vafek Lukas Veits Katharina Virgl Lena Zeisl

DAS GUTE LOS

Jugend Eine

Welt folgt

den Spuren

Don Boscos

und führt mit neun anderen Organisationen

eine Lotterie für den guten Zweck durch.

Ein “gutes Los” kostet nur 1,50 Euro.

Lossätze zu je 12 Losen können zum Preis

von 18 Euro unter der gebührenfreien

Hotline 0800 700 747, im Internet unter

"Das gute Los - Frühjahr 2009" bestellen.

(Ziehung: 23. Juni 2009 bei den Österreichischen

Lotterien in Wien unter notarielller

Aufsicht)

Nähere Information: www.donbosco.at.

B UCHTIPPS AUS UNSERER P FARRBIBLIOTHEK

- “…und die Spatzen pfeifen lassen.… Geschichten von Don Bosco” von

Lene Mayer-Skumanz

- “Das Leben Don Boscos” Comic!

- “Michael Magone und der wirkliche Mut” von Thomas Brezina

BABYCLUB

14

Ich komme gern zum

Babyclub, hier habe ich schon

Mütter aus der Umgebung

kennengelernt. Unsere Kinder

können miteinander spielen

und erleben Gemeinschaft.

Bei Kaffee und Kuchen tauschen

wir uns aus.

Verena Lethner,

Mama von Oliver Christian

Babyclub, jeweils Dienstag

9:30h, Pfarrhaus - nächster

Termin: 9.6.2009 9:30h

CONFRONTO STADLAU

16.& 17.5.2009

Mitte Mai, ein Wochenende voller

Leben, Tatendrang und Spiritualität!

Confronto-Wochenenden, das sind

Treffen der Jugendlichen aller Don

Bosco-Pfarren Österreichs und darüber

hinaus. Nach langer Zeit wieder

einmal ein Confronto in Stadlau zu

haben, war ein gutes, wertvolles und

schönes Erlebnis. Fotos gibt’s auf

(wahlweise oder beides):

www.confronto.at

jugend.pfarrestadlau.at!

Angela Lehner


,

VOR DEN VORHANG

...gehören diesmal sicherlich die

MinistrantInnen in Maria Hilf und in der

Pfarrkirche, die der Osterliturgie durch ihren

Dienst ein würdiges Gepräge geben konnten.

...gehören diesmal auch unsere Blumenfrauen,

die gerade zu den Festen viel Zeit und Ideen für

die Gestaltung des Blumenschmucks schenken.

...gehören auch die neuen Bewohner gegenüber

unserer Kirche, die einerseits unsere Spielplätze

mit ihren Kindern gerne benützen, aber auch

viel Verständnis zeigen, weil Sport auch Lärm

erzeugt

... gehören auch Mitarbeiter, die eine neue

Aufgabe übernommen haben: Harald Pfeffer ist

Vorsitzender der Katholischen

Männerbewegung, Franz Hamberger Vorsitzender

vom Theaterverein und Brigitte

Jagenbrein wurde in den Vikariatsrat als

Vertreterin unseres Dekanats gewählt.

P. Hans Randa

P. AUGUST

P. AUGUST’S WITZKISTERL

Zwei Polarforscher haben sich am Nordpol ein Iglu gebaut. Als sie abends von

ihren Erkundigungsarbeiten zurückkehren, ist ihr Iglu verschwunden.

Da meint der eine entnervt: “Verdammt, hast du schon wieder das Bügeleisen

angesteckt lassen?”

SCHNEEWITTCHEN KOMMT NACH STADLAU!

Eigentlich ist der Zauberspiegel schuld! Weil

Spiegel nicht lügen können, erfährt die böse

Königin immer wieder, wo Schneewittchen sich

versteckt hält: nach dem dritten Versuch, das

schöne Schneewittchen los zu werden, ist die

eitle Königin endlich “die Schönste im Land”…

aber schließlich haben die Sieben Zwerge und

der kecke Prinz auch noch ein Wörtchen mitzureden!

Also kommt selbst und schaut zu, wie die

Geschichte ausgeht!

2 Vorstellungen

(Dauer der Vorstellung 2 Stunden, Pause mit Buffet)

- Freitag, 19.6. 19:30h für Kinder ab 8 Jahren und

Erwachsene Filialkirche

- Sonntag, 7.6. 16h für Kinder ab 4 Jahren in

Begleitung Erwachsener

Pfarre Stadlau, Don Bosco Saal

Kartenvorbestellungen (Zählkarten) in der

Pfarrkanzlei telefonisch 282 22 44 oder per email

pfarre.stadlau@donbosco.at

Magdalena Tschurlovits


KLEINE PFARRCHRONIK

WIR BETEN FÜR UNSERE VERSTORBENEN

TAUFEN

Peter WEISS (67)

Helene GÖBL (99)

Walter CZINK (65)

Franz HLEDIG (85)

Theresia RIESZ (85)

Johann BARON (76)

Anna MOLNAR (79)

Elfriede HACKL (90)

Eva Maria HOBEL (51)

Friederike RÖSCH (84)

Brigitte WIDI (64)

Anna BRAUN (78)

Peter MANDL (43)

Hilda KRANL (99)

Josefine KÖCK (90)

Agnes DIASEK (92)

Ingrid CZERNY (58)

Agnieszka WALAG (25)

Wilhelmine PALOCZ (79)

Ferdinand PORKRISTL (62)

Wilfried DORNHACKL (67)

Hermine TRITREMMEL (88)

Leopoldine KUTSCHERA (82)

Sonia AKHIGBE

Stephanie AKHIGBE

Solomon AKHIGBE

Carolina NOVOTNY

Patrick NEUBAUER

Carolin OBERLEITNER

Jennifer ZIGMUNDOVA

Selina PLATTENSTEINER

Amelie SCHALKHAMMER

Selina JAKLI

Tobias HUTH

Florian HELM

Matthias ROTH

Benjamin KRIKS

Ferdinand KRIKS

Martin STAUFER

Claudia STAUFER

Christian STAUFER

T ERMINE

ERMINE + A

+ ANKÜNDIGUNGEN

PK - Pfarrkirche PH - Pfarrhaus MH - Filialkirche Maria, Hilfe der Christen

19.6. 18:30h Herz-Jesu-Messe (MH)

19:30h Theateraufführung “Schneewittchen”

(Zählkarten in der Pfarrkanzlei erhältlich!)

20.6. 15-18h Kindernachmittag

anschließend Grillabend mit flotter Live-

Musik zum Tanzen

19.-21. JUNI PFARRFEST

21.6. 9:30h Festmesse mit

P. Johann Kiesling SDB (75. Geburtstag)

anschließend Segnung des Missionsautos,

Verabschiedung von P. Hans Schwarzl

und Frühschoppen mit Brassissimo

24.5. Fest "Maria, Hilfe der Christen"

9h Festmesse MH, 10h PK

6.6. Mariahilf-Ausflug

6.6. Gartenfest Klosterschule

7.6. Theateraufführung ”Schneewittchen”

(Kindervorstellung) PH

13.6. DB-Jubiläum in Attnang-Puchheim

(Beginn mit Jugendevent)

14.6. 6:45h Abfahrt Bus nach Attnang -Puchheim zur

Jubiläumsfeier

27.6. Spanischer Abend der Pfadfinder (MH)

28.6. 9:30h Hl. Messe mit Verabschiedung

von P. Schwarzl in MH

19.9. 16h Jungschar Oktoberfest (PH)

16h Ehejubiläumsmesse (MH)

4. 10. Erntedankfest

Flohmarkt MitarbeiterInnen dringend gesucht!

10. + 11. OKTOBER HERBSTFLOHMARKT

(Sa 8 - 17h/So 9 - 16h, PH)

Der Flohmarkt der Pfarre Stadlau braucht deine/Ihre Hilfe! Und zwar in der Woche vor dem Flohmarkt zum Sortieren und

Herrichten, sowie am Flohmarkt selbst zum Verkaufen! Das Flohmarkt-Team freut sich über jeden neue/n MitarbeiterIn.

Weitere Informationen im Monatsprogramm, auf Ankündigungstafeln, auf der

Homepage www.pfarrestadlau.at oder in der Pfarrkanzlei Tel. 282 22 44

STADLA

ADLAUER PFARRBLA

ARRBLATT

Kommunikationsorgan der

Pfarrgemeinde Stadlau

Medieninhaber, Herausgeber:

Pfarramt Stadlau

Gemeindeaugasse 5

1220 Wien

pfarre.stadlau@donbosco.at

Redaktion: P. Hans Randa SDB

(Tel.282 22 44)

Layout: Moni Schleger

Fotos: Ettl, Fankhauser,

Hamberger, Jagenbrein,

Racinais, Schleger, Schmidt,

Schneider, Pfadfinder,

Podhradsky, Pfarrarchiv,

Weidner, www.donbosco.at,

www.confronto.at

Druck:

Rudolf und Fritz Radinger

Rutesheimer Straße 17

A-3270 Scheibbs

P.b.b. Erscheinungsort GZ02Z033026M Wien VPA 1220 Wien

Pfarramtliche Mitteilung

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