Pfarrblatt 2005/4 - 22., Pfarre Stadlau

pfarrestadlau.at

Pfarrblatt 2005/4 - 22., Pfarre Stadlau

Stadlauer

Pfarrblatt

Informationen der römisch-katholischen Pfarre Stadlau

Jahrgang 59 / 2005/4 1220 Wien Gemeindeaugasse 5

Tel. 282 22 44

www.pfarrestadlau.at

Aus dem

Inhalt:

Seite 2

• Wort des Pfarrers

Seite 3

• Zum Nachdenken

Seite 4

• Mariahilf speziell

Seite 5

• Kinder

Seite 6/7

• Wir feiern

Weihnachten

Seite 8

• Indische Kath.

Gemeinde

Seite 9

• Aus der

Pfarrgemeinde

Seite 10

• Aus der

Pfarrgemeinde

Termine

Seite 11

• Kl. Pfarrchronik

Sternsingen

Sr. Beata Maria

Seite 12

• Advent

Weihnachten

"... und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen,

zog vor ihnen her bis zu dem Haus, wo das Kind war;

dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen,

wurden sie von großer Freude erfüllt". (Mt 2, 9)


Grüß Gott!

“Gott ist wieder

da”, das ist nicht

die Schlagzeile einer

Tageszeitung,

oder Titel eines

Kabaretts, sondern eine provokante

These von Samuel P. Huntington,

dem Autor des Bestsellers “Kampf

der Kulturen”. In unserer Homepage

(www.pfarrestadlau.at) Thema

des Monats und im Forum diskutiert,

gibt diese Aussage auch mir

zu denken.

Ist Gott wirklich da,

oder ist er für uns nur

Ersatz für unerfüllte

Sehnsüchte? Erliegen

alle, die beten einer

Illusion, oder gibt es doch

Millionen Menschen, die

eine Beziehung zu dem

halten können, den wir Gott, Vater,

Schöpfer usw. nennen?

Für mich ist Gott da und meine

Tätigkeit in der Pfarre bescheinigt

mir immer mehr: Gott spricht zu

mir, in der Feier seines Geheimnisses

in der Kirche, in den vielen Gesprächen

mit den Menschen über

ihre Gebrechen, Sorgen, Freuden

und Nöten. Gott lacht mich oft an

durch Kinder, die mich anlächeln,

durch die Jugendlichen, die ihrer

Lebensfreude Ausdruck verleihen,

durch Eltern oder Elternteile, die

ihre Familie pflegen. Gott verweist

aber auch auf sich, wenn ich bei

Problemen nicht mehr weiter weiß

und oft nicht helfen kann, er fordert

mich, wenn ich statt selbst zu helfen,

das Problem wegschiebe. Gott

ist unter uns als Mensch, werden

wir uns zu Weihnachten bewusst, er

kommt nicht als Herrscher, sondern

als Diener, Hirte und Mitleidender.

Gott kommt aber auch als der, der

aus Abhängigkeit befreit, neuen

Sinn gibt und dem Leben

dient. Wie sehr wünsche ich

auch Ihnen diese Erfahrung.

Dankbar möchte ich an

Sr. Christina Maria denken,

die vor kurzem neue Oberin

ihrer Ordensgemeinschaft

der “Schwestern vom armen

Kinde Jesu”, geworden

ist. Gottes Segen wünsche ich

Ihr für dieses Amt. Herzlich begrüße

ich die neue Oberin, die sich

auf Seite 11 selbst vorstellt.

Gottes Segen für eine friedliche

Weihnacht, Ihr

In den kommenden Nummern unserer

Pfarrblätter wollen wir über die christlichen

Kirchen, die in der Donaustadt

tätig sind, informieren. Diesmal die Indische

Gemeinde (Seite 8).

2 Stadlauer Pfarrblatt 4/2005


Einladung zum Nachdenken

Weihnachten für Mitläufer

Weihnachten, das liebliche Fest,

steht uns nun wieder ins Haus:

Wie alle Jahre wieder, haben wir ein Fest

der fetten Braten und der mageren Zuneigung,

ein Fest der Verlegenheit, wenn

niemand mehr weiß, was er tun soll,

wenn die Geschenke ausgepackt sind;

wie alle Jahre wieder sind uns vorgedruckte Karten ins Haus

geflattert: Herzliche Wünsche zum Christfest - die nicht herzlich

sind und die nicht verraten, was das noch ist: Christfest;

wie alle Jahre wieder gibt es kein Mittel gegen den Andrang

überwältigender Gefühle, die eine selige Kinderzeit beschwören,

und gegen die falschen Erwartungen, durch teure

Geschenke an Liebe wettzumachen, was man sonst vergaß;

wie alle Jahre wieder wird das Spiel der intakten Familie in

den eigenen vier Wänden aufgeführt, in den Wänden, die abgedichtet

sind gegen alle, die keine Familie haben: Ausländer,

Fremde, Einsame, Obdachlose, Strafgefangene;

wie alle Jahre wieder, weiß man und leidet zugleich darunter,

dass man sich gezwungen sah, überflüssige Dinge kaufen zu

müssen für ein überflüssiges Fest - weil die Wirtschaft es will,

weil die Werbung trommelt und weil die Kinder bettelten.

Stadlauer Pfarrblatt 4/2005 3


Mariahilf speziell

Die Bäume haben ihre Blätter verloren

und der häufige Bodennebel lässt die

Tage trüb erscheinen. Am Anfang des

Monats haben wir unserer Toten gedacht.

Eine Zeit des Loslassens also und

eine Zeit, in der sich auch häufiger trübe

Gedanken aufdrängen.

© kathbild.at

Doch Ende November wurde die erste

Kerze des Adventkranzes entzündet,

der hoffnungsvolle Beginn einer heller

werdenden Zeit, die im Lichterglanz von

Weihnachten seinen Höhepunkt findet.

Was sich innerhalb dieser Wochen

ereignet, ist auch ein Spiegel unseres

Lebens: Nach Lebenshöhepunkten, nach

Zeiten des Erfolgs und der Ernte, nach

Zeiten der Gesundheit und der Kraft,

müssen wir auch mit Zeiten der

Schwäche und des Loslassens rechnen,

mit Krisen, die uns herausfordern. Doch

die Lebenserfahrung lehrt uns, dass gerade

auch solche Zeiten uns wesentlicher,

tiefer und menschlicher machen

können. Und es gehen mitunter neue

Lebensperspektiven auf, und es werden

vielleicht tiefere menschliche Begegnungen

möglich.

Auch der Glaube kann zu einer neuen

Tiefe und Reife gelangen und zu einer

neuen Hoffnung führen, eben wie

das Licht im Advent.

Diese neue Hoffnung und “Licht in

der Finsternis” möchte ich besonders jenen

wünschen, die in der vergangenen

Zeit einen lieben Menschen loslassen

mussten, und auch allen, die unter der

Last einer Krankheit oder unter einer anderen

Sorge leiden.

An diesen Wunsch möchte ich gerne

einen Adventsegen anschließen:

Der Gott der Hoffnung erfülle Dein Leben.

ER berge Dich

in Deiner Einsamkeit

ER stärke Dich

in Deiner Schwachheit

ER heile Dich

in Deinem Leid

ER tröste Dich

in Deiner Trauer

ER löse Dich

aus Deiner Enge

ER befreie Dich

von Deiner Schuld

ER führe Dich

in Seinen Frieden

ER schenke Dir das Licht der Freude.

In diesem Sinne wünscht einen guten

adventlichen Weg,

Ihr/euer Seelsorger

4 Stadlauer Pfarrblatt 4/2005


Kinder

Kinder erforschen

Bibel und Kirche

An diesem ersten Kinder-Bibelnachmittag

waren ca. 50 Kinder, zwischen 3 und

12 Jahren, enthusiastisch dabei Kirche

und Bibel spielerisch zu entdecken.

Wer bei der Kirchenralley teilgenommen

hat weiß nun wo sich die besonderen

Kirchengegenstände, wie zum Beispiel

der Ambo oder das Taufbecken,

befinden und wozu sie benötigt werden.

Wie sehen denn die Kirchenglocken

aus? In Kleingruppen ging es den Kirchturm

hinauf bis hin zu den Glocken. Die

kleinste Kirchenglocke wurde von den

Kindern sogar selbst händisch geläutet.

Am Weg dorthin konnte man der Orgel

ein paar Töne entlocken. Jedes Kind hat

sich begeistert aus Wasser, Mehl, Öl und

Salz sein eigenes Fladenbrot gebacken.

Aus der Bibel wurden Wörter herausgesucht

und anhand der entstandenen Rezeptur

ein “Bibelkuchen” gebacken. Viele

kleine Hände haben mitgewirkt um einen

Obstsalat zu machen. Sowohl das

Fladenbrot wie auch der “Bibelkuchen”

und der Obstsalat wurden nachher mit

Genuss gegessen. Einige begabte Schauspieler

haben gemeinsam eine Bibelstelle

nachgespielt.

Zum Entspannen gab es eine Leseund

Malecke. Mit verbundenen Augen

wurden Gegenstände ertastet und auch

der Geruchsinn (unter anderem Weihrauch

und Myrrhe) wurde auf die Probe

gestellt. Bei der Singstation haben die

Kinder besinnliche Lieder von Stephanie

Kager und auch Bewegungslieder

gesungen und getanzt.

Der gelungene Nachmittag endete mit

einem gemeinsamen Schlusslied mit

dem passenden Text: “Dies ist der Tag,

den der Herr gemacht. Lasset uns freu'n,

lasst uns fröhlich sein.” Marion Pfeffer

Stadlauer Pfarrblatt 4/2005 5


Heiliger Abend

Die Familie versammelt

sich um den Adventkranz

(Kerzen werden angezündet).

V: Wir beginnen unsere Feier

A: Im Namen des Vaters und des Sohnes

und des Heiligen Geistes. Amen.

GEBET:

V: Ich verkünde euch eine große Freude:

Heute ist der Retter geboren in der

Stadt Davids, Christus, der Herr.

A: Lasst uns nach Betlehem gehen und

sehen, was der Herr uns kundgetan.

LIED:

O du fröhliche (Gotteslob 817)

1. - 3. O du fröhliche, o du selige,

gnadenbringende Weihnachtszeit!

1. Welt ging verloren, Christ ist geboren:

2. Christ ist erschienen, für uns zu sühnen:

3. Himmlische Heere jauchzen Gott Ehre:

1. - 3. freue, freue dich, o Christenheit!

Lange haben wir auf diesen Heiligen

Abend gewartet. In den letzten Wochen

Wir feiern Advent und Weihnachten

haben wir versucht, uns Zeit zu nehmen

für eine lebendige Beziehung mit Gott,

unseren Mitmenschen und uns selber. So

können wir jetzt mit großer Freude den

Geburtstag Jesu Christi miteinander feiern.

(Jemand nimmt eine brennende Kerze

vom Adventkranz, alle gehen in den unbeleuchteten

Raum, wo Krippe und

Christbaum stehen. Jeder zündet mit der

Adventkranzkerze ein paar Weihnachtskerzen

an und gibt die Kerze weiter.)

WEIHNACHTSEVANGELIUM

L: Wir hören die Botschaft von der Geburt

unseres Herrn Jesus Christus nach Lukas:

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus

den Befehl, alle Bewohner des Reiches in

Steuerlisten einzutragen. Dies geschah

zum erstenmal; damals war Quirinius

Statthalter von Syrien. Da ging jeder in

seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.

So zog auch Josef von der Stadt Nazaret

in Galiläa hinauf nach Judäa in die

Stadt Davids, die Bethlehem heißt; denn

er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.

Er wollte sich eintragen lassen mit

Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.

Als sie dort waren, kam für Maria

die Zeit ihrer Niederkunft, und sie

gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen.

Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn

in eine Krippe, weil in der Herberge kein

Platz für sie war.

In jener Gegend lagerten Hirten auf

freiem Feld und hielten Nachtwache bei

ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn

zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte

sie. Sie fürchteten sich sehr, der

Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch

nicht, denn ich verkünde euch eine

große Freude, die dem ganzen Volk zuteil

werden soll: Heute ist euch in der Stadt

Davids der Retter geboren; er ist der

Messias, der Herr. Und das soll euch als

Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden,

das, in Windeln gewickelt, in einer

Krippe liegt.

Und plötzlich war bei den Engeln ein

großes himmlisches Heer, das Gott lobte

und sprach: Verherrlicht ist Gott in der

Höhe, und auf Erden ist Friede bei den

Menschen seiner Gnade. Lk 2, 1 - 14

Lied

1. Stille Nacht, heilige Nacht! Alles schläft,

einsam wacht nur das traute, heilige Paar.

Holder Knab im lockigen Haar: Schlafe in

himmlischer Ruh! Schlafe in himmlischer Ruh!

2. Stille Nacht, heilige Nacht! Gottes Sohn,

o wie lacht lieb aus deinem göttlichen Mund,

da uns schlägt die rettende Stund: Jesus, in

deiner Geburt! Jesus, in deiner Geburt!

3. Stille Nacht, heilige Nacht! Hirten erst

kundgemacht; durch der Engel Halleluja tönt

es laut von ferne und nah: Jesus, der Retter

ist da! Jesus, der Retter ist da!

DANKSAGUNG

V: Gott, wir wollen dir danken für Jesus.

A: Gott, wir danken dir.

V: Wir danken dir für alles, was wir im

Advent erleben durften.

A: Gott, wir danken dir.

V: Wir danken für die Menschen, die wir

lieb haben und für alle, die mit uns unterwegs

sind zu dir.

A: Gott, wir danken dir.

V: Wir danken dir für die Geschenke.

A: Gott, wir danken dir.

V: Weil wir von Gott reich beschenkt

werden, sind wir dankbar und geben

seine Liebe weiter. In diesem Sinne

wollen wir einander beschenken.

(Bescherung)

Aus "Der Herr ist nahe!", Pastoralamt der ED Wien

Allen Menschen unserer

Pfarrgemeinde

wünschen wir ein

gesegnetes Weihnachtsfest!

6 Stadlauer Pfarrblatt 4/2005 Stadlauer Pfarrblatt 4/2005 7


Indische Katholische Gemeinde

Die Indische Katholische Gemeinde,

eine der 14 Afro-asiatischen Gemeinden

der Erzdiözese Wien, wurde 1982 gegründet.

Sie steht pastoral allen katholischen

Einwanderern aus Indien zur Verfügung.

Der größte Teil der indischen

Katholiken in Wien besteht aus Malayalee

Christen aus Kerala, Süd Indien. Die

Einwohnerzahl Indiens beträgt momentan

1,05 Milliarden Menschen, davon

sind nur 2,4% Christen. Im Bundesstaat

Kerala leben 33 Millionen Menschen,

davon sind 12 Millionen Christen.

Es sind 4 Gliederungen der Malayalee

Katholiken in der Erzdiözese Wien:

95% sind Thomas-Christen von zwei

ethnischen Herkünften: Nordist und Südist

Syro Malabar Christen und der Syro

Malankara Kirche (2%). Weitere 3%

sind Mitglieder der Kerala lateinischen

Kirche. Es gibt auch noch eine kleine

Gruppe durch den ehelichen Bund zwischen

Katholiken und Orthodoxen gemischter

Christen. Alle stammen aus

Kerala und haben Malayalam als ihre

Muttersprache.

Die Mitglieder der Malayalee Katholiken

in der Erzdiözese Wien sind heute

ungefähr 4000. Fast 99% der Inderinnen

in Wien sind Krankenschwestern und

österreiche Staatsbürgerinnen. Männer

haben verschiedene Tätigkeiten als Pfleger,

Taxi-Fahrer, Angestellte im Vienna

International Centre, usw. Die Indische

Katholische Gemeinde hat ihre Niederlassung

in der Pfarre Maria Lourdes, Meidling

und hat noch eine Filiale in Stadlau.

Aktivitäten in Wien: Die Indische Katholische

Gemeinde bemüht sich das

geistliche und liturgische Erbe intakt zu

halten, in den jungen Generationen zu

iniziieren und verwurzeln zu lassen.

P. Mag. Saju Sharat IMS (links),

P. Dr. Thomas Thandapilly (Mitte) CST

Darum feiert die Indische Gemeinde

die Sonntagsliturgie in ihrer Muttersprache,

aber im Syro Malabar Ritus. Kurz

vor dem Gottesdienst sonntags in Meidling

und Stadlau bietet die Indische Gemeinde

ihren Kindern ein sehr wertvolles

Programm der Religionseinführung

in die kirchliche Tradition der Katholiken

in Kerala. Die tägliche Eucharistiefeier

in der Krypta in Maria Lourdes in

Meidling ist von vielen InderInnen besucht.

Es sind insgesamt fünf Gebetsgruppen,

die sich in verschiedenen Pfarren

ein Mal in der Woche sammeln. Monatlich

haben sie die Eucharistiefeier im

Syro Malabar und Lateinischen Ritus,

aber in der Muttersprache Malayalam.

Pater Dr. Thomas Thandapilly CST

Seelsorger der Indischen Kath. Gemeinde

8 Stadlauer Pfarrblatt 4/2005


Anlässlich der diesjährigen Klasusurtagung

im Canisiusheim

in Horn,

stellte sich der

Pfarrgemeinderat,

unter der Moderation

von Mag. Johannes

Pesl, einer

kritischen Reflexion

der eigenen Arbeit.

Schwerpunkte

waren folgende Fragen:

• Sind wir als PGR das Gremium, das

die Groblinie festlegt?

Aus der Pfarrgemeinde

PGR-Klausur 2005 in Horn (30.9./1.10.)

“Einmal Dschungel und zurück!” -

unter diesem Motto stand das heurige

Jugendwochenende in Ernstbrunn zu

dem sich 20 Jugendliche eingefunden

hatten, um 24 Stunden

gemeinsam zu

verbringen. Bereits

im Dunkeln begann

die Abendmesse mit

P. Hans Schwarzl.

Mit dem Evangelium

von den Emmaus-

Jüngern machten

sich die Jugendlichen

zu zweit auf den Weg. Wieder zurück

beim Haus, wo sie dann gemeinsam Eucharistie

feierten, berichteten sie von

ihren Erfahrungen. Beim Nachtgeländespiel

mussten die aus der Kirche gestohlenen

Dinge wieder beschafft werden.

• Besprechen wir Themen, die Menschen

in der Pfarre

wirklich betreffen?

• Sind wir als PGR

am Puls der Zeit?

Neben mehreren besinnlichen

Teilen bildeten

ein gemütlicher

Abend, ein Wiedersehen

mit P. Hofstetter

(1984-1987 Pfarrer in

Stadlau) und in den Pausen das herrliche

Wetter weitere Höhepunkte dieser beiden

Tage.

Franz Hamberger

Jugendwochenende in Ernstbrunn (8./ 9. Oktober 2005)

Der Abend endete mit einem gemütlichen

Beisammensein beim Lagerfeuer.

Nach einer viel zu kurzen Nacht wurde

nach einem fürstlichen Frühstück Morgenlob

gehalten. Die

Geschichte, in der die

Jünger mit Jesus auf

dem See fahren und

wahnsinnige Angst vor

dem Sturm bekommen,

hat die Jugendlichen

dazu bewegt, sich als

Bootsbauer zu versuchen

und die gebastelten

Schinakeln auch gleich auf ihre

Tauglichkeit zu testen. Ein Fußballmatch

und viele interessante Gespräche

sowie die Reflektion der gemeinsam erlebten

Zeit beendeten das heurige Jugendwochenende.

Georg Hoffmann

Stadlauer Pfarrblatt 4/2005 9


Aus der Pfarrgemeinde/Termine

Singen Spielen Beten 18.10.2005

Flohmarkt am 15./16. Okt. 2005

Bereits zum 36. Mal wurde die Pfarre

zum Mittelpunkt vieler Flohmarktbesucher.

Ein besonders reiches Sortiment

lockte wieder zum Gustieren und

Einkauf und beim traditionell guten

Buffet endete dann die Schnäppchenjagd

bei Kuchen, Brötchen und Kaffee.

Die Spenden kommen wieder pfarrinternen

Projekten sowie salesianischen

Jugendprojekten in den von Naturkatastrophen

heimgesuchten Teilen Asiens

zugute. Ein besonderes Dankeschön an

alle Mitarbeiter/innen und Spender!

Martinsumzug 11.11.2005

Mit kleinen Hilfen bemalen Kinder Kürbisse

Geburtstagsmesse

Mittwoch, 11. Jänner 2006 um 8.30 Uhr

für alle im Dez. und Jän. Geborenen,

anschließend Frühstück im Pfarrhaus

Baby- und Kleinkinderparty

Dienstag, 10. Jänner, 14. Februar und

7. März 2006, jeweils um 9.30 Uhr im

Pfarrhaus

Kinderfasching

Samstag, 21. Jänner 2006, 14.30 Uhr, in

den Räumen der Mariahilfkirche

Don-Bosco-Fest

• Sonntag, 22. Jänner 2006, 9.00 Uhr,

Pfarrkirche, Pfadfinder-Gruppe 31

“Don-Bosco-Messe” besonders für

Kinder gestaltet

Kinder ziehen mit ihren Laternen

um die “Mariahilfkirche”

• Sonntag, 29. Jänner 2006, 9.30 Uhr,

Pfarrkirche, “Don-Bosco-Festmesse”

für die ganze Pfarrgemeinde

• Dienstag, 31. Jänner 2006, 19.00 Uhr,

im Festsaal des Don-Bosco-Hauses,

St.Veit-Gasse 25, 1130 Wien

“Don-Bosco-Festmesse”

Pfarrball 2006

Samstag, 18. Februar 2006, in den Räumen

der Mariahilfkirche.

Mobile Ehe-,

Familien- und

Lebensberatung

Anmeldung bei

Frau Christa Mosek,

Tel. 0699/1974 76 31

10 Stadlauer Pfarrblatt 4/2005


Kleine Pfarrchronik

Taufen

Philipp HAJEK, Philip KAINZ, Katerina VETCHY, Jennifer VETCHY, Anja

VIDOVIC, Patrick KLEIN, Sarah REYNOSO DE LEON, Christian ANGERMANN,

Leonie KREJCZA, Manuel HABERSON, Ricardo HARRER, Lena BIESINGER, Sebastian

SILBERBAUER, Philip JANKOVIC, Celine STÖGER, Lukas WEIß, Jakob SELINGER.

Wir beten für unsere Verstorbenen

Erika FITZTHUM (76), Katharina SCHWEDA (85), Hildegard FOTTER (82),

Otto HÜBNER (90), Anna ELIASCH (89), Reinhold RABL (80), Helene

RATHUSKY (52), Thekla THEURER (80), Margit WEIß (80), Herbert SCHWAB (96),

Adolf NEUHERZ (82), Leopold STRASSER (66), Helene BARGER (74).

Als Heilige Drei Könige

gekleidet, bringen Kinder

Segen in Ihr Haus

Sternsingen: Für eine gerechtere Welt

Die Mädchen und Buben der Katholischen Jungschar unserer

Pfarre bringen vom 2. bis 5. Jänner 2006 die Segenswünsche

für das neue Jahr und sammeln für Hilfsprojekte

in Kolumbien, Philippinen und Südafrika.

90.000 Königinnen und Könige haben im Vorjahr

15,43 Mio. Euro für notleidende Menschen in der “Dritten

Welt” ersungen. Sternsingen hilft! Die Dreikönigsaktion

der Katholischen Jungschar findet sich mit Armut und

Elend in der “Dritten Welt” nicht ab.

Ihre Spende hilft verarmten Familien

beim täglichen Überleben. Danke!

Darf ich mich vorstellen? Vielleicht haben Sie schon gemerkt, dass

das Kloster “Maria Frieden” eine neue Oberin hat.

Mein Name ist Sr. Beata Maria Inderin, geboren 1955 in Wien.

Nach der Ausbildung zur Kindergärtnerin trat ich 1974 in die Kongregation

der Schwestern vom armen Kinde Jesus in Döbling ein.

Nach einigen Jahren als Erzieherin im Internat übersiedelte ich 1984 nach Stadlau.

Da führte ich eine Wohngemeinschaft mit 12 Kindern und gab Religionsunterricht.

Anlässlich unserer 150 jährigen Ordensgründung wirkte ich bei der Neugründung

eines Mädchenheimes am Amazonas in Iquitos/Peru mit. Zurückgekehrt nach

Stadlau übernahm ich die Hortleitung und unterrichtete wieder Religion in unserer

Volksschule, was ich mit großer Begeisterung mache. Meine Mitschwestern sagen

über mich: “Sie lacht gerne, ist kollegial, sehr hilfsbereit und optimistisch, offen für

Neues, großzügig und unermüdlich im Weinberg Gottes.” Ich habe diese Aufgabe

mit Freude übernommen und will gerne für alle da sein, die mich brauchen.

Stadlauer Pfarrblatt 4/2005 11


STADLAUER PFARRBLATT

Kommunikationsorgan der Pfarrgemeinde Stadlau

Medieninhaber, Herausgeber: Pfarramt Stadlau

1220 Wien, Gemeindeaugasse 5

E-Mail:pfarre.stadlau@donbosco.at

Redaktion: Pfarrer P. Hans Randa (Tel.282 22 44)

Layout: Franz Fitzthum

Fotos: Vera N., F. Hamberger, Archiv, Kathbild.at

Hersteller: Eigenvervielfältigung

P.b.b. Erscheinungsort GZ02Z033026M Wien VPA 1220 Wien

Pfarramtliche Mitteilung

RORATEMESSEN in der Pfarrkirche

an jedem Mittwoch um 6.00 Uhr, anschließend gemeinsames Frühstück

Sonntag, 18. Dezember um 16 Uhr ADVENTSINGEN

in der Pfarrkirche - Besinnliches zur Adventszeit

von und mit Gesang- und Instrumentalgruppen der Pfarre Stadlau.

WEIHNACHTSFESTKREIS

GOTTESDIENSTE

Pfarrkirche Mariahilf Kloster

Sa 24.12. Hl. Abend, Krippenandacht 16.00

Kinder-Krippenfeier 16.00

Die Pfadfinder bringen das Licht aus Bethlehem.

Von dort können Sie es mit in Ihre Wohnung nehmen.

Christmette 22.00 23.00 22.00

So 25.12. Christtag, Hl. Familie 10.00 9.00 8.00

Mo 26.12. Hl. Stephanus 10.00 9.00 8.00

Sa 31.12. Silvester 8.00

Jahresschlussandacht 17.00 18.00

So 1.1. Neujahr, Hochfest Mariens 10.00 9.00 8.00

Fr 6.1. Erscheinung des Herrn 10.00 9.00 8.00

In den Ferien sind die Pfarrkanzlei und die Pfarrbücherei geschlossen.

ZAHLSCHEINBEILAGE - UNSERE BITTE

Mit dem beigelegten Zahlschein bitten wir Sie um eine Spende

für die Druck- und Versandkosten des Pfarrblattes.

Bei Überweisung vom Konto ersparen Sie sich die Bearbeitungsgebühr. Wir sind

für jeden Betrag dankbar und sagen schon im Voraus ein herzliches Vergelt's Gott!

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