Vortrag zum Projekt - Netzwerk - Pflege und Versorgungsforschung

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Vortrag zum Projekt - Netzwerk - Pflege und Versorgungsforschung

Wohnprojekte

nach dem

„Bielefelder Modell“

Hier am Beispiel von

Stadtteil Stöcken

im

Vortrag im Rahmen des Netzwerkes „Pflege- und Versorgungsforschung“ der

Fachhochschule Hannover

am 12. September 2011

Erstellt von Melanie Schlöndorf und Johanna Sandersfeld


Grundlagen Bielefelder Modell

Entstehung:

- Theresia Brechmann

- Umgehung stationärer Strukturen,

sondern familiäre Strukturen sollen

aufrecht erhalten werden

- Es soll möglich sein, auch mit einem

hohen Unterstützungsbedarf in der

eigenen Wohnung leben zu können

- Alle Leistungen aus einer Hand

- Rund-um-die-Uhr-Versorgung

- Nachbarschaftliche Strukturen

Erstellt von Melanie Schlöndorf und Johanna Sandersfeld


Voraussetzungen

1. Kooperation mit Wohnungsunternehmen

2. Geförderter Wohnraum

3. Barrierefreiheit

4. Eine gewisse Anzahl von Menschen mit einem

erhöhten Unterstützungsbedarf im Quartier

5. Gästewohnung

6. Wohncafé

7. Integrativ und Intergenerativ

8. Servicestützpunkt

9. Nachtbereitschaft

10. Vielfalt der Angebote (SGB V, SGB XI, SGB XII)

11. Ehrenamtliche

12. Gemeinwesenarbeit

13. Dienstleisterwahlfreiheit

Erstellt von Melanie Schlöndorf und Johanna Sandersfeld


Kooperation mit einem

Wohnungsunternehmen

Kooperationsvertrag

Umsetzung der baulichen

Voraussetzungen

Begrenztes Quartier

Wohnungsunternehmen muss

Mieter über Kooperation informieren

Mitbestimmungsrecht für den

ambulanten Dienstleister für mind.

5 Wohnungen

Erstellt von Melanie Schlöndorf und Johanna Sandersfeld


Barrierefreiheit

Vermeidung von Stufen und

Schwellen

Ausreichende Bewegungsflächen

Anbringung von Handläufen

Im Wohnungsbestand muss es die

Möglichkeit der

Wohnungsanpassung geben

Erstellt von Melanie Schlöndorf und Johanna Sandersfeld


Gästewohnung

Rollstuhlgerecht

Dient der Unterbringung von

Besuchern der Mieter und

Quartiersbewohner

Steht auch für die Verhinderungs-,

Kurzzeitpflege oder zum

Probewohnen zur Verfügung

Erstellt von Melanie Schlöndorf und Johanna Sandersfeld


Wohncafé

Zentraler Punkt eines jeden

Projektes

Ganztags geöffnet

Selbsthilfeeinrichtung

Offen für alle Mieter, Nachbarn,

Quartiersbewohner und

Interessierte

Regelmäßige Mahlzeiten

Verlagerung des privaten Raumes

Erstellt von Melanie Schlöndorf und Johanna Sandersfeld


Integrativ und Intergenerativ

Junge und alte Menschen

Menschen mit und Menschen ohne

Migrationshintergrund

Menschen mit und ohne

Unterstützungsbedarf

Menschen mit und ohne

Behinderung

Erstellt von Melanie Schlöndorf und Johanna Sandersfeld


Servicestützpunkt

Präsenz der Mitarbeiter des

ambulanten Dienstleisters

Verbindliche Ansprechpartner an

allen Wochentagen

Besprechungs- und

Beratungsmöglichkeiten

Ausgangspunkt für die tägliche

Arbeit des Pflegedienstes

Raum für Nachtbereitschaft

Erstellt von Melanie Schlöndorf und Johanna Sandersfeld


Nachtbereitschaft

Rund-um-die-Uhr-Betreuung

Bereitschaft auch für spontane

Bedarfe

Alle Leistungen werden auch in der

Nacht erbracht

Erstellt von Melanie Schlöndorf und Johanna Sandersfeld


Vielfalt der Angebote

Behandlungspflege nach SGB V

Grundpflege nach SGB XI

Niedrigschwellige Betreuungsleistungen

und Gruppenangebote nach SGB XI

Eingliederungshilfe für Menschen mit

einer Behinderung nach SGB XII

Hilfe zur Pflege nach SGB XII (Andere

Verrichtungen)

Leistungen stehen allen

Quartiersbewohnern zur Verfügung

Erstellt von Melanie Schlöndorf und Johanna Sandersfeld


Ehrenamtliche

Betreuen die niedrigschwelligen

Gruppenangebote

Mithilfe im Wohncafé

Fördern die Akzeptanz bei den

Mietern

Fördern die nachbarschaftliche

Unterstützung und Struktur

Erstellt von Melanie Schlöndorf und Johanna Sandersfeld


Gemeinwesenarbeit

Evaluierung der sozialen und

pflegerischen Probleme in der

Wohnanlage und im Quartier

Aufsuchende Sozialarbeit

Herstellung eines Netzwerkes aus

allen Akteuren des Quartieres

Mitgestaltung der Quartiersstruktur

und der Nachbarschaft

Erstellt von Melanie Schlöndorf und Johanna Sandersfeld


Finanzierung und Wahlfreiheit

Dienstleisterwahlfreiheit

Kein Betreuungsvertrag mit ansässigen

ambulanten Dienstleister – keine

Pauschale!

Leistungsbezogene Abrechnung

Auch bei einer Betreuung durch einen

anderen Dienst darf jeder an den

Angeboten in der Wohnanlage

teilnehmen und wird von uns beraten

Erstellt von Melanie Schlöndorf und Johanna Sandersfeld


in Stöcken

Kooperation mit der GBH (Gesellschaft für

Bauen und Wohnen in Hannover)

32 neu errichtete barrierefreie

Wohnungen in der Moorhoffstraße

Wohnungsgröße von ca. 40 qm bis 70 qm

Für 1-2 Personen

4 Gesonderte Wohnungen für

Rollstuhlfahrer

Erstellt von Melanie Schlöndorf und Johanna Sandersfeld

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