Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis SS 2013

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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis SS 2013

Professur für Musikwissenschaft

Prof. Dr. Franz Körndle

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis SS 2013

04 13 02 0001

Richard Wagner und die Folgen

(LPO, BA KuK, BA NF, BA KuK/WP) Musikgeschichte Vertiefung

Typ: PS Fallstudien Dozent: Prof. Dr. Franz Körndle

Mo 10:00-11:30 Uhr, R. 3022

Std.: 2

Von der Studienordnung vorgesehen für:

Bachelor of Arts, Wahlbereich Nebenfach „Musikwissenschaft“:

vorgesehen für mindestens 2 Semester zwischen 1. und 6. Semester

Bachelor of Arts, Kunst- und Kulturgeschichte, Wahlbereich „Musikwissenschaft“.

Leistungspunkte:

2 LP für regelmäßige Teilnahme/Hausaufgaben

Bachelor of Arts, Nebenfach "Musikwissenschaft"

6 LP für a) erweiterten Beteiligungsnachweis, b) Hausarbeit

Teilnahmebeschränkungen: -

Teilnahmevoraussetzungen: -

max. Teilnehmerzahl: 40

Kommentar:

Mit Giuseppe Verdi gehört Richard Wagner zu den prägenden Figuren des Musiktheaters im

19. Jahrhundert. Die Folgen der Neuentwicklungen in der Oper reichen bis in die Gegenwart.

Sie betreffen nicht nur das Musikdrama selbst, sondern berühren Politik, Literatur, Film sowie

sogar Theologie und Philosophie. Diesen Bereichen wird sich das Seminar zuwenden.

Literatur:

Hartmut Zelinsky, Richard Wgner. Ein deutsches Thema: Eine Dokumentation zur

Wirkungs-geschichte Richard Wagners 1876-1976, München 3 1983.

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0413 02 0002

Die Urtextedition – zur Beziehung von musikalischen Quellen und Ausgaben

(BA KuK, BA NF, BoA ) Musikgeschichte Vertiefung

Typ: PS Methoden und Theorien Dozent: Prof. Dr. Franz Körndle

Mo 11:45-13:15 Uhr, R. 3022

Std.: 2

Von der Studienordnung vorgesehen für:

Bachelor of Arts, Wahlbereich Nebenfach „Musikwissenschaft“:

vorgesehen für mindestens 2 Semester zwischen 1. und 6. Semester

Bachelor of Arts, Kunst- und Kulturgeschichte, Wahlbereich „Musikwissenschaft“.

2


Leistungspunkte:

2 LP für regelmäßige Teilnahme/Hausaufgaben

Bachelor of Arts, Nebenfach "Musikwissenschaft"

6 LP für a) erweiterten Beteiligungsnachweis, b) Hausarbeit

Teilnahmebeschränkungen: -

Teilnahmevoraussetzungen: -

max. Teilnehmerzahl: 40

Kommentar:

Der Begriff „Urtext“ kam in der Zeit des späten 18. Jahrhunderts in Gebrauch, um in den

literaturhistorischen Disziplinen und der Theologie die originalen Versionen aus frühen

Hochkulturen oder der Antike zu kennzeichnen. Gemeint sind üblicherweise die ältesten

Fassungen als Archetyp, später auch Niederschriften, die auf den Verfasser selbst

zurückgehen (Autograph). In der modernen Musikedition wird mit der Bezeichnung auf die

ursprünglichen Quellen verwiesen und damit suggeriert, dass eine textkritische

Auseinandersetzung bei der Ausgabe stattgefunden hat. Damit gelten Urtext-Ausgaben

allgemein als verlässliche Grundlagen für den Unterricht und die Aufführungen Konzert. Im

Seminar soll anhand von ausgewählten Beispielen versucht werden, musikalische

Autographen, frühe Drucke und moderne Urtext-Editionen miteinander zu vergleichen. Dabei

werden nicht nur die Probleme musikalischer Editionspraxis, sondern auch die

Schwierigkeiten sichtbar, überhaupt einen Urtext zu ermitteln.

Literatur:

Thrasybulos Georgiades (Hg.), Musikalische Edition im Wandel des historischen

Bewußtseins, Kassel [u. a.] 1971.

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0413 02 0003

Analyse I

(LPO, BA NF und BA KuK und BA KuK/WP)

Typ: PS Methoden und Theorien Dozent: Prof. Dr. Franz Körndle

Mo 14:00-15:30 Uhr, R. 3022

Std.: 2

Von der Studienordnung vorgesehen für:

Bachelor of Arts, Wahlbereich Nebenfach „Musikwissenschaft“:

vorgesehen für mindestens 2 Semester zwischen 1. und 6. Semester

Bachelor of Arts, Kunst- und Kulturgeschichte, Wahlbereich „Musikwissenschaft“.

Leistungspunkte:

2 LP für regelmäßige Teilnahme/Hausaufgaben

Bachelor of Arts, Nebenfach "Musikwissenschaft"

6 LP für a) erweiterten Beteiligungsnachweis, b) Hausarbeit

Teilnahmebeschränkungen: -

Teilnahmevoraussetzungen: -

max. Teilnehmerzahl: 40

Leistungsnachweis:

Einfacher Beteiligungsnachweis (2 LP), schriftliche Hausarbeit (6LP).

3


Kommentar:

Anhand verschiedener vokaler und instrumentaler Gattungen (Motette, vokales und

instrumentales Konzert, Bach-Choral, Präludium, Fuge, Menuett, Sonatensatzform,

Kunstlied) werden verschiedene Analysemethoden vorgestellt und in gemeinsamen Übungen

erläutert.

Literatur:

Diether de la Motte, Musikalische Analyse, 2 Bde. (Text- und Notenteil), Kassel u.a.

1972.

Clemens Kühn, Analyse lernen (= Bärenreiter Studienbücher Musik 4), Kassel usw.

1993.

Roswitha Schlötterer-Traimer, Musik und musikalischer Satz: Ein Leitfaden zum

Verstehen und Setzen von Musik. 2 Bde. Beschreibender- und Arbeitsteil),

Regensburg 1991.

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0413 02 0004

Die Schöpfung

aus Sicht der Naturwissenschaften, der Theologie und der Musikwissenschaft

(BA KuK, BA HF)

Typ: HS Fallstudien Dozenten: Prof. Dr. Franz Körndle

Prof. Dr. Franz Sedlmeier

Prof. Dr. Gert-Ludiwg Ingold

apl. Prof. Dr. Frank Jenko (IPP, Garing)

Prof. Dr. Wolfgang Weigand (Uni Jena)

Blockseminar am Wochenende: 14.-16. Juni 2013

Freitag 14:00-21:00 Uhr, Samstag 08:30-21:00 Uhr, Sonntag 09:00-15:00 Uhr

Vorbesprechung: Freitag 07.06.2012 12:00-12:45 Uhr

Von der Studienordnung vorgesehen für:

LPO Musikgeschichte Vertiefung

Leistungspunkte:

2 LP für regelmäßige Teilnahme/Hausaufgaben

Bachelor of Arts, Nebenfach "Musikwissenschaft"

6 LP für a) erweiterten Beteiligungsnachweis, b) Hausarbeit

Teilnahmebeschränkungen: -

Teilnahmevoraussetzungen: -

max. Teilnehmerzahl im Fach Musikwissenschaft: 5

Kommentar:

Die Frage nach dem Ursprung der Welt ist wohl so alt wie die Menschheit. Was war vor dem

Urknall? Woraus ist dieses Universum entstanden? Die Welterkenntnis der

Naturwissenschaften und der biblische Schöpfungsglaube können sich nicht gleichgültig

zueinander verhalten. Bei beiden geht es um ein und dieselbe Welt. Derzeit gibt es ein reges

gesellschaftliches Interesse an der Frage: Wie stehen (christlicher) Glaube und

Naturwissenschaft zueinander? Die große Zahl an Artikeln, Büchern und Fernsehsendungen

zu diesem Thema zeigt dies deutlich. Besondere Aufmerksamkeit findet dabei die Debatte

um Schöpfung und Evolution bzw. Urknall. Oft werden jedoch Standpunkte stark vereinfacht

oder gar falsch wiedergegeben – und dadurch ein weiterführendes Gespräch behindert.

Gefragt ist eine selbstkritische Naturwissenschaft einerseits sowie eine verantwortungsvolle

4


Interpretation der Bibel andererseits; unter dieser Voraussetzung kann durchaus ein für

beide Seiten fruchtbarer Dialog entstehen. Und was geschieht, wenn die Musik sich einspielt

und den Dialog zum Trialog werden lässt. Darum soll es an diesem Wochenendseminar

gehen.

Literatur:

wird bei der Vorbesprechung bekanntgegeben

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0413 02 0005

Doktorandenkolloquium

Typ: Koll.

Fr. 14:00-17:00 Uhr, R. 3022

Std.: 4

Dozent: Prof. Dr. Franz Körndle

Von der Studienordnung vorgesehenen:

Masterstudenten, Magistranden und Doktoranden

Teilnahmebeschränkungen: -

Teilnahmevoraussetzungen:

erfolgreicher Besuch von zwei Hauptseminaren bzw. der Vertiefungsmodule "Musikwissenschaft

/ Musiktheorie".

Kommentar:

Berichte der Bachelor-Studierenden, Magistranden und Doktoranden über ihre eigenen

Arbeiten, gemeinsame Diskussion; kritische Beschäftigung mit neueren Forschungsansätzen

in der Musikwissenschaft und mit neu erschienener Literatur (insbesondere Dissertationen).

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0413 02 0006

Analyse II

Methoden und Theorien: Fuge und Sonate

(LPO, BA NF und BA KuK und BA KuK/WP)

Typ: PS Methoden und Theorien Dozent: Prof. Dr. Johannes Hoyer

Di 10:00-11:30 Uhr, R. 3022

Std.: 2

Von der Studienordnung vorgesehen für:

LPO Musikgeschichte Vertiefung:

LPO Freier Bereich/Wahlmodul (Projekt-/Praxismodul)

Bachelor of Arts, Wahlbereich Nebenfach „Musikwissenschaft“:

vorgesehen für mindestens 2 Semester zwischen 1. und 6. Semester

Bachelor of Arts, Kunst- und Kulturgeschichte, Wahlbereich „Musikwissenschaft“

Leistungspunkte:

LPO Musikgeschichte Vertiefung: 2 LP für einfachen Beteiligungsnachweis

LPO Freier Bereich/Wahlmodul (Projekt-/Praxismodul): 1 LP

Bachelor of Arts, Wahlbereich Nebenfach „Musikwissenschaft“ sowie Bachelor of Arts,

Kunst- und Kulturgeschichte, Wahlbereich „Musikwissenschaft“:

6 LP für a) erweiterter Beteiligungsnachweis b) schriftliche Hausarbeit

Teilnahmevoraussetzungen: -

Kommentar:

Kurs II des dreiteiligen Analyse-Seminars befasst sich nach einer Wiederholung der Analyse-

Grundlagen mit den instrumentalen Formen von Sonate und Fuge.

Nach Rücksprache ist eine Teilnahme auch ohne vorherigen Besuch von Analyse I möglich.

5


Literatur:

• Diether de la Motte, Musikalische Analyse, 2 Bde. (Text- und Notenteil), Kassel [u.a.]

1972

• Clemens Kühn, Analyse lernen (Bärenreiter Studienbücher Musik 4), Kassel [u.a.]

1993

• Roswitha Schlötter-Traimer, Musik und musikalischer Satz, 2 Bde., Regensburg 1991

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04 13 02 0007

Musikanthropologie

(LPO, BA NF und BA KuK, BA KuK/WP)

Typ: PS Feldstudien Dozent: Prof. Dr. Tonius Timmermann

Std. 2

Di 11:45-13:45 Uhr, R. 3022

Von der Studienordnung vorgesehen für:

(LPO neu, BA KuK, BA NF)

Von der LPO (neu, modularisiert) vorgesehen für:

Lehramtsstudenten mit Unterrichtsfach Musik (3 Semester zwischen 4. und 7. Semester)

Leistungspunkte:

LPO neu:

2 LP für regelmäßige Teilnahme/Hausaufgaben

Bachelor of Arts, Nebenfach "Musikwissenschaft"

6 LP für a) erweiterten Beteiligungsnachweis, b) Hausarbeit

Teilnehmerbeschränkungen: -

Teilnahmevoraussetzungen: -

max. Teilnehmerzahl: 25

Kommentar:

Das Seminar führt ein in die Musikanthropologie als Wissenschaft. Diese beschäftigt sich

nicht mit der Musik an sich, sondern mit dem Menschen, der Musik hört oder macht.

Musikanthropologie geht der Frage nach, warum der Mensch überhaupt Musik macht und

wie sich dies auf das persönliche und gesellschaftliche Leben auswirkt. Musik hat

semiotischen und symbolischen Charakter, dient der Mitteilung und Kommunikation. Im

Rahmen dieses Seminars soll sie betrachtet werden in ihrem Einsatz von den Ritualen

traditioneller Kulturen bis hin zu modernen Fragen von Klangökologie und Akustikdesign.

Wie kann man sie definieren, was sind ihre Spezifika, ist sie Gebrauchsgegenstand oder

„l`art pour l`art“? Durch Referate und mediale Präsentationen sollen Diskussionen in Gang

gesetzt werden, die um diese Fragen kreisen.

Literatur:

• Dobberstein, Marcel (2000): Musik und Mensch. Grundlegung einer Anthropologie

der Musik. Reimer, Berlin

• Langer, Susanne (1965): Philosophie auf neuen Wegen. Das Symbol im Denken, im

Ritus und in der Kunst. Fischer, Frankfurt a.M.

• Lippe, Rudolf zur (1987): Sinnesbewusstsein. Grundlagen einer anthropologischen

Ästhetik. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg

6


• Möller, Hans Jürgen (1974): Psychotherapeutische Aspekte in der Musikanschauung

der Jahrtausende. In: Revers, W.J. et al: Neue Wege der Musiktherapie. Grundzüge

einer alten und neuen Methode. Econ Düsseldorf, Wien

• Rösing, Helmut (1998): Musikgebrauch im täglichen Leben. In: Bruhn, Herbert &

Rösing, Helmut (Hrsg.): Musikwissenschaft. Ein Grundkurs. Rowohlt, Reinbek, S.

107-129

• Schmidt, Hans Ulrich & Timmermann, Tonius (2012): Symbolisierungen in Musik,

Kunst und Therapie – präverbal, verbal, nonverbal, transverbal. Reichert, Wiesbaden

• Schneider, Reinhard (1980): Semiotik der Musik. Wilhelm Fink, München

• Schneider, Reinhard (1987) (Hrsg.): Musik im Diskurs. Band 4: Anthropologie der

Musik und Musikerziehung. Bosse, Regensburg

• Suppan, Wolfgang (1984): Der musizierende Mensch. Eine Anthropologie der Musik.

Schott, Mainz

• Timmermann, Tonius (1999): Musik und Heilung – in den alten Kulturen und in der

modernen Musiktherapie. In: Musiktherapeutische Umschau, Bd. 20, Heft 2

• Timmermann (2004): Tiefenpsychologisch orientierte Musiktherapie. Bausteine für

eine Lehre. Reichert, Wiesbaden

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04 13 02 0008

Der "Mönch in Salzburg" – ein Liedautor des späten 14. Jahrhunderts

(LPO, BA NF und BA KuK, BA KuK/WP)

Typ: PS Fallstudien Dozenten: Hans Ganser, M. A.

Dr. Klaus Vogelgsang

Std. 2

Di 14:00-15:30 Uhr, R. 3022

Von der Studienordnung vorgesehen für:

(LPO neu, BA KuK, BA NF)

Von der LPO (neu, modularisiert) vorgesehen für:

Lehramtsstudenten mit Unterrichtsfach Musik (3 Semester zwischen 4. und 7. Semester)

Leistungspunkte:

2 Leistungspunkte für regelmäßige Teilnahme/Hausaufgaben

Bachelor of Arts, Nebenfach "Musikwissenschaft"

6 LP für a) erweiterten Beteiligungsnachweis, b) Hausarbeit

Teilnehmerbeschränkungen: 30 Studierende

Teilnahmevoraussetzungen:

Kenntnisse im Mittelhochdeutschen und Bereitschaft, sich in die Musik einzuarbeiten (für

Germanisten).

max. Teilnehmerzahl: 40

Kommentar:

Mit der Bezeichnung "mönch von salczburg" wird ein Lieddichter- und -komponist der

zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts bezeichnet, der am Hof des mächtigen salzburgischen

Erzbischofs Pilgrim II von Puchheim (+ 1396) gewirkt hat. Seine Identität ist bislang

ungeklärt, mehrere Personen wurden in Vorschlag gebracht, auch der Erzbischof selbst.

Das Œuvre des Mönchs ist vielfältig und umfasst geistliche Werke (u.a. Josef lieber neve

7


mein – heute bekannt als Josef, lieber Josef mein – und zahlreiche sangbare Übertragungen

lateinischer Stücke), drei sogenannte Schlemmerlieder, in großer Zahl Liebeslieder aller Art

und die frühesten mehrstimmigen Lieder in deutscher Sprache. Das Seminar ist, wie es

einem Dichter-Komponisten angemessen ist, interdisziplinär angelegt und richtet sich an

Musikologen wie an Germanisten.

Literatur: Material wird im Digicampus bereitgestellt

• Artikel "Mönch von Salzburg", in: MGG, Personenteil, Kassel u.a. 2 1996

• Artikel "Monk of Salzburg", in: The New Grove Dictionary of Music and Musicians,

2 2001

• Spechtler, Franz Viktor: Die geistlichen Lieder des Mönchs von Salzburg, Berlin 1972

• März, Christoph: Die weltlichen Lieder des Mönchs von Salzburg, Tübingen 1999

• Ganser, Hans: Die mehrstimmigen Lieder des Mönchs von Salzburg, Magisterarbeit

(masch.), München 1980

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04 13 02 0009

Oper – das unmögliche Kunstwerk

(LPO, BoA, BA NF, BA Kuk und BA KuK/WP)

Typ: PS Fallstudien Dozent: Hans Ganser, M. A.

Std. 2

Di 15:45-17:15 Uhr, R. 3022

Von der Studienordnung vorgesehen für:

Von der LPO (neu, modularisiert) vorgesehen für:

Lehramtsstudenten mit Unterrichtsfach Musik (3 Semester zwischen 4. und 7. Semester)

Leistungspunkte:

LPO neu:

2 LP für regelmäßige Teilnahme/Hausaufgaben

Bachelor of Arts, Nebenfach "Musikwissenschaft"

6 LP für a) erweiterten Beteiligungsnachweis, b) Hausarbeit

Teilnahmebeschränkungen: -

Teilnahmevoraussetzungen: -

max. Teilnehmerzahl: 40

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit der wohl erfolgreichsten Gattung der Musikgeschichte.

Beleuchtet werden Vor- und Frühgeschichte im 16. Jh. sowie die eigentliche

Operngeschichte im 17. und der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts in Italien, Frankreich und

Deutschland.

Dabei werden auch Fragen zur Theaterarchitektur, der Ausstattung, zu den Kostümen und

der vielfältigen barocken Bühnenmaschinerie mit einbezogen.

Literatur:

• Artikel "Opera", in: The New Grove Dictionary of Music and Musicians, 2 2001

• Wolff, Hellmuth Christian: OPER. Szene und Darstellung 1600 bis 1900, Leipzig 1968

• Abert, Anna Amalie: Geschichte der Oper, Kassel 1994

• OPER, Eine illustrierte Darstellung der Oper von 1597 bis zur Gegenwart, Laaber, o.J.

• Reus, Klaus-Dieter (Hg.): Faszination der Bühne. Bayreuth 2001

• Küster, Ulf: Theatrum Mundi. Die Welt als Bühne, München 2003

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0413 02 0010

Die Fugger und die Musik

(LPO, BoA, BA NF, BA Kuk und BA KuK/WP) Musikgeschichte Vertiefung

Typ: PS Fallstudien Dozentin: Stefanie Bilmayer-Frank, M. A.

Di 10:00-11:30 Uhr, R. 3022

Std.: 2

Von der Studienordnung vorgesehen für:

Von der LPO (alt und neu, modularisiert) vorgesehen für:

Lehramtsstudenten mit Unterrichtsfach Musik (1 Semester zwischen 1. und 3. Semester).

Leistungspunkte:

LPO:

2 LP für regelmäßige Teilnahme/Hausaufgaben

Bachelor of Arts, Nebenfach "Musikwissenschaft"

6 LP für a) erweiterten Beteiligungsnachweis, b) Hausarbeit

Teilnahmebeschränkungen: -

Teilnahmevoraussetzungen: -

max. Teilnehmerzahl: 40

Kommentar:

Für die städtische Musikkultur Augsburgs war das 16. Jahrhundert eine Blütezeit: An den

Kirchen und Klöstern der Stadt versahen Organisten und Kantoren ihren Dienst.

Instrumentalisten, Komponisten und Sänger waren im städtischen Ensemble der Stadtpfeifer

organisiert oder standen in Diensten der reichen Augsburger Patrizierfamilien. In den

Offizinen der Augsburger Drucker entstanden Musikdrucke, die in ganz Europa Verbreitung

fanden und die noch heute weltweit in Bibliotheken überliefert sind. Einen maßgeblichen

Anteil an diesem reichen Musikleben hatte nicht zuletzt die Familie Fugger. Zahlreiche

Widmungsdrucke und Orgelstiftungen zeugen vom Mäzenatentum der Augsburger

Kaufmanns- und Patrizierfamilie. Zentrale Fragestellungen des Seminars betreffen z.B. das

Fuggersche Mäzenatentum, Augsburger Musiker- und Komponistenbiografien, die Einflüsse

des italienischen Musikstils u.a.

Literatur:

• Eikelmann, Renate (Hrsg.): Die Fugger und die Musik – Anton Fugger zum 500.

Geburtstag, Augsburg 1993.

• Fisher, Alexander J.: Art. “Fugger”, in: MGG2P 7, Sp. 246-252.

• Häberlein, Mark: Die Fugger – Geschichte einer Augsburger Familie (1357-1650),

Stuttgart 2006.

• Layer, Adolf: „Augsburger Musikpflege in der Renaissance“, in: Musik in der

Reichsstadt Augsburg, hrsg. von Ludwig Wegele, Augsburg 1965, S. 43-102.

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0413 02 0011

… in die weite Welt hinein – Musiker auf Reisen

(LPO, BoA, BA NF, BA Kuk und BA KuK/WP)

Typ: PS Fallstudien Dozent: Prof. Dr. Johannes Hoyer

Do 10:00-11:30 Uhr, R. 3022

Std.: 2

Von der Studienordnung vorgesehen für:

Von der LPO (alt und neu, modularisiert) vorgesehen für:

Lehramtsstudenten mit Unterrichtsfach Musik (1 Semester zwischen 1. und 3. Semester).

Bachelor of Arts, Wahlbereich Nebenfach „Musikwissenschaft“:

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vorgesehen für mindestens 2 Semester zwischen 1. und 6. Semester

Bachelor of Arts, Kunst- und Kulturgeschichte, Wahlbereich „Musikwissenschaft“

Leistungspunkte:

2 LP für einfachen Beteiligungsnachweis

6 LP für a) erweiterter Beteiligungsnachweis b) schriftliche Hausarbeit

Teilnahmebeschränkungen: -

Teilnahmevoraussetzungen: -

max. Teilnehmerzahl: 40

Kommentar:

Reisen war und ist für Musiker aller Zeiten ein wichtiger Teil ihrer Bildung, Ausbildung und

beruflichen Wege. Das zeigen uns bereits die franko-flämischen Musiker des 15.

Jahrhunderts oder die ersten Italienfahrer der ausgehenden Renaissance wie Hans Leo

Haßler. Insbesondere für Wolfgang Amadé Mozart ist seine Entwicklung zu einem der

größten Musiker und Komponisten ohne die zahlreichen Reisen (ein Drittel seines kurzen

Lebens!) nicht vorstellbar. Die erste große (West-)Europareise der Familie von 1763 bis

1766 wird einen Schwerpunkt des Semesters bilden.

Auch im 20. Jahrhundert zeigt sich an Komponisten wie Igor Strawinsky die Bedeutung des

Reisens im Sinne immer neuen Lernens und Veränderns.

Im Seminar sollen auch allgemein der kulturgeschichtliche Rahmen von Reisen und ihre

Bedingungen im Laufe der Geschichte beleuchtet werden.

Literatur:

• Rudolf Angermüller, Mozart. 1485/86 bis 2003. Daten zu Leben, Werk und

Rezeptionsgeschichte der Mozarts, Bd. I: 1485/86-1809, Tutzing 2004,

v.a. S. 9-13, 35-56.

• Holger Th. Gräf / Ralf Pröve, Wege ins Ungewisse. Eine Kulturgeschichte des

Reisens 1500-1800, Frankfurt a.M. 1997.

• Franzpeter Messmer, Musiker reisen. Vierzehn Kapitel aus der europäischen

Kulturgeschichte, Zürich 1992.

• Musiker auf Reisen. Beiträge zum Kulturtransfer im 18. und 19. Jahrhundert, , im

Auftrag der Deutschen Mozartstadt Augsburg hrsg. von Christoph-Hellmut Mahling,

Augsburg 2011

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0413 02 0012

Musikgeschichte vor Ort: Musikgeschichte in Klöstern Schwabens

Blockseminar 14tägig + 1 Tag Blocksitzung (Exkursion) am 12.07.2013

(LPO, BA NF, BA Kuk und BA KuK/WP)

Typ: PS Feldstudien Dozent: Prof. Dr. Johannes Hoyer

Do 11:45-15:30 Uhr, R. 3022

Std.: 2

Von der Studienordnung vorgesehen für:

LPO Musikgeschichte Vertiefung:

LPO Freier Bereich/Wahlmodul (Projekt-/Praxismodul)

BA Musik

Bachelor of Arts, Wahlbereich Nebenfach „Musikwissenschaft“:

vorgesehen für mindestens 2 Semester zwischen 1. und 6. Semester

Bachelor of Arts, Kunst- und Kulturgeschichte, Wahlbereich „Musikwissenschaft“.

Leistungspunkte:

2 LP für einfachen Beteiligungsnachweis

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6 LP für a) erweiterter Beteiligungsnachweis b) schriftliche Hausarbeit

Teilnahmebeschränkungen: -

Teilnahmevoraussetzungen: -

max. Teilnehmerzahl: 40

Kommentar:

Intensive Musikpflege an schwäbischen Klöstern ist bereits seit dem Hochmittelalter

nachweisbar; insbesondere kommen die Zeiten des ausgehenden 15. bis 16. Jahrhunderts

sowie das 18. Jahrhundert mit Klöstern wie St. Ulrich und Afra in Augsburg, Irsee, Füssen,

Ottobeuren und Buxheim zur Sprache. Blocksitzungen finden teilweise in den

entsprechenden Klöstern statt.

Literatur:

• Stephan Hörner (Hg.), Abt Gallus Zeiler OSB (1705 - 1755) und die Musikpflege im

Kloster St. Mang in Füssen. Bericht über das interdisziplinäre Symposium anlässlich

des 300. Geburtstages von Gallus Zeiler, veranstaltet von der Gesellschaft Klostermusik

in Schwaben und der Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte Füssen,

29. April - 1. Mai 2005, Tutzing 2007

• Friedrich W. Riedel, Kirchenmusik zwischen Säkularisation und Restauration,

(= Kirchenmusikalische Studien 10), Sinzing 2006

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04 13 02 0013

Doktorandenseminar

Typ: Koll.

Dozent: Prof. Dr. Johannes Hoyer

Do 14:00-17:00, alle drei Wochen bzw. Termine nach Vereinbarung,

Gebäude D, Medienraum 4134 (UB/Teilbibliothek/Musik 73)

Std.: 1

Kommentar:

Berichte der Magistranden und Doktoranden über ihre Forschungen und Arbeiten,

gemeinsame Diskussion; kritische Beschäftigung mit neueren Forschungsansätzen in der

Musikwissenschaft und mit neu erschienener Literatur (insbesondere Dissertationen)

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0413 02 0014

Oratorium und Kantate - Eine Einführung

(LPO, BA NF, BA KuK und BA KuK/WP)

Typ: V Grundlagen und Einführung Dozent: PD Dr. Erich

Tremmel

Do 14:00-15:30 Uhr, R. 3022

Std.: 2

Von der LPO vorgesehen für: Lehramtsstudenten (1. Semester)

Teilnahmebeschränkungen: -

Teilnahmevoraussetzungen: -

11


max. Teilnehmerzahl: 40

Kommentar:

Kantate und Oratorium bilden im Barock zunächst gleichsam untergeordnete Gattungen im

Schatten der Oper. Besonderes Eigengewicht erlangen die Kantate erst außerhalb Italiens

als Bestandteil des protestantischen Predigtgottesdienstes im 17. und 18. Jahrhunderts, das

Oratorium als erweiterte Form für besondere Festtage sowie als Musikdrama in der

Ausprägung durch Händel.

In der Veranstaltung sollen bekannte und weniger bekannte Werke vor allem des 18.

Jahrhunderts betrachtet werden sowohl von einschlägig bekannten Komponisten wie Bach

und Händel als auch von in diesem Kontext weniger bekannten wie Vivaldi, Graupner oder

Telemann, aber auch die Tendenzen, die in der zweiten Jahrhunderthälfte zu populären

Werken wie Grauns „Tod Jesu“ oder den Oratorien Haydns führen.

Literatur:

Wird im Laufe der Vorlesung bekanntgegeben.

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0413 02 0015

Musikinstrumentenkunde

(LPO, BA KuK, BA NF, und BA KuK/WP)

Typ: PS Fallstudien Dozent: PD Dr. Erich Tremmel

Do 15:45-17:15 Uhr, R. 3022

Std.: 2

Von der Studienordnung vorgesehen für:

LPO Musikgeschichte Vertiefung:

LPO Freier Bereich/Wahlmodul (Projekt-/Praxismodul)

BA Musik

Bachelor of Arts, Wahlbereich Nebenfach „Musikwissenschaft“:

vorgesehen für mindestens 2 Semester zwischen 1. und 6. Semester

Bachelor of Arts, Kunst- und Kulturgeschichte, Wahlbereich „Musikwissenschaft“.

Leistungspunkte:

2 LP für regelmäßige Teilnahme/Hausaufgaben

Bachelor of Arts, Nebenfach "Musikwissenschaft"

4 LP für Klausur

6 LP für a) erweiterten Beteiligungsnachweis, b) Hausarbeit

Teilnahmebeschränkungen: -

Teilnahmevoraussetzungen: -

max. Teilnehmerzahl: 40

Kommentar:

Musikinstrumente als Werkzeuge zur Tonerzeugung sind so universell wie die Musik selbst.

In dieser Veranstaltung sollen Instrumentengeschichte, akustische Grundlagen und

Wechselwirkungen zwischen Instrument und dafür bestimmter Musik genauer untersucht

werden. Die unterschiedlichen Klangästhetiken, die sich über die Zeiten und Epochen im

jeweiligen Instrumentarium manifestieren, sind eine Quelle rationaler wie sinnlicher

Erkenntnisse, die das Verständnis von Musik bereichern. Neue Forschungs- und

Vermittlungsansätze sollen ebenfalls diskutiert und erprobt werden.

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Literatur:

• Anthony Baines: European and American Musical Instruments, London 1966.

(Mehrere Autoren:) Handbuch der Musikinstrumentenkunde, Kassel 2004.

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04 13 02 0016

Tutorium: Analyse

Typ: Tut. Tutor: Benedikt Brilmayer M. A.

Std.: 2

Mo 15:45-17:15 Uhr, R. 3022

Leistungspunkte:

Teilnahmebeschränkungen: -

Teilnahmevoraussetzungen: -

max. Teilnehmerzahl: 40

Kommentar:

Die Veranstaltung versteht sich als Hilfestellung zu den angebotenen Analyse-Seminaren.

Die in den Proseminaren erarbeiteten Verfahren musikalischer Analyse sollen anhand

zusätzlicher Beispiele eingeübt und gefestigt werden. Wünsche und Anregungen der

TeilnehmerInnen werden gerne berücksichtigt.

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04 13 02 0017

Tutorium zur Vorlesung: Oratorium und Kantate

Typ: Tut. Tutor: Benedikt Brilmayer M. A.

Std.: 2

Mo 17:30-19:00 Uhr, R. 3022

Leistungspunkte:

Teilnahmebeschränkungen: -

Teilnahmevoraussetzungen: -

max. Teilnehmerzahl: 40

Kommentar:

Das Tutorium versteht sich als Hilfestellung zur Vorlesung "Oratorium und Kantate – Eine

Einführung". Anhand von Noten- und Klangbeispielen und durch vertiefende Betrachtung des

Inhalts der Vorlesung soll die Herangehensweise an und der Umgang mit dieser Musik,

deren Überlieferung, Aufführungspraxis und ästhetische Hintergründe im Mittelpunkt stehen.

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