Tag der „Diversität und Inklusion“ an der PH Salzburg unter dem Motto

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Tag der „Diversität und Inklusion“ an der PH Salzburg unter dem Motto

Tag der „Diversität und Inklusion“ an der PH Salzburg unter dem Motto:

„Wir sind alle anders anders“

5. Juni 2013

13.15

Foyer

und Musikraum

Haus A

„Leidenschaften“

Bilder von Leonhard Besl

Ausstellungseröffnung: Claudia Schmied, BMin für Unterricht, Kunst und Kultur

Begrüßung: Elfriede Windischbauer, Rektorin PH Salzburg

6. Juni 2013

11.35-12.20

Foyer

und Musikraum

Haus A

Inklusionsbrunch

Lehrende der PH Salzburg, Referentinnen und Referenten werden zum „Kulinarium“ geladen

Begrüßung: Elfriede Windischbauer

Kurzinput: Marianne Schulze & Silvia Kronberger

Rahmenprogramm: „Stomp“ eine Band der Lebenshilfe Salzburg unter der Leitung von Petra Grill und Studierende der PH Salzburg unter der Leitung von

Michaela Vidmar begleiten musikalisch.

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6. Juni 2013 Seminarthemen – Referentinnen und Referenten - Inhalte

12.30-12.50

Foyer

Haus A

Eröffnung

Elfriede Windischbauer: PH Salzburg

Irene Moser, Elisabeth Grammel, Anna Taupe-Lehner & Planungsteam: PH Salzburg

Kurzstatements der Rektorin zum Thema

Vorstellung des Planungsteams zu den Intentionen der Tagung

Seminare von 13.00-14.30

13.00-14.30 Das Café im Dunkeln

Blinden- und Sehbehindertenverband, Salzburg& Anna Taupe-Lehner: PH Salzburg

In einem komplett abgedunkelten Raum erleben die Besucher/innen einen Caféhausbesuch anderer Art. Sie werden von Menschen mit Sehbeeinträchtigungen

dabei begleitet.

Bitte melden Sie sich für den Besuch im Café beim Infopoint an, da nur begrenzte Plätze zur Auswahl stehen infopoint@phsalzburg.at

13.00-14.30 „Geben erlaubt“

Robert Buggler, Hans Peter Graß:

Friedensbüro Salzburg, mit Unterstützung von „ Runder Tisch Menschenrechte“ der Stadt Salzburg

Die Diskussion rund um das Bettelverbot reißt nicht ab. Egal, ob Bettel- oder Armutsthematik: Der Diskurs wird emotional geführt. Die Konfrontation mit Armut

und die Begegnung mit Bettlern und Bettlerinnen verunsichert uns alle. Man fragt sich, ob man geben soll oder nicht und ob man überhaupt an der Situation der

Menschen etwas ändern kann. Der Workshop "Geben erlaubt!" bietet die Möglichkeit, fernab von Polemik und "Legende" gemeinsam zum Thema zu

reflektieren und hilft dabei, den Prozess der Meinungsbildung zu fördern.

13.00-14.30 Kinder, die in der Luft hängen

Cornelia Grünwald: Kija - Kinder- und Jugendanwaltschaft, Salzburg

Der Druck von Kindern, deren Eltern auf die rechtliche Gewährung des Aufenthalts in Österreich hoffen, dringt auch in die Schulklasse hinein. Was macht das mit

den Mitschüler/innen? Wie kann ich als Pädagogin/ Pädagoge Last oder Stütze sein? Was hat mir geholfen? Was geschadet? Was passiert wenn das Kind morgen

nicht mehr da ist? – Gemeinsamer Erfahrungsaustausch, Vernetzung, hilfreiche Adressen

13.00-14.30 Sexuelle Orientierung in einer Schule der Vielfalt

Wolfgang Plaute: PH Salzburg & Josef Lindner: HOSI - Homosexuelle Initiative Salzburg

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13.00-14.30 Computertechnologien zum Abbau und Ausgleich von Barrieren

Daniel Sturmair: GF Platus Learning Systems GmbH

13.00-14.30 Das Kopftuch – Der Stoff, aus dem Vorurteile sind

Mecbure Yozgat : Akasya – Frauenverein für Bildung und Kultur

Allgemeine Informationen über das Kopftuch in Bezug auf Koranverse und Hadit (Überlieferungen vom Propheten). Alltägliche praktische Bespiele bezüglich

Kopftuch, Kopftucharten und Kopftuchbindungen. In einer gemütlichen Runde wird auf Fragen eingegangen.

Auf Fragen der Teilnehmer/innen wird ausführlich eingegangen.

13.00-14.30 Bildung in der zweiten Lebenshälfte zwischen Selbst- und Fremdbestimmung

Gertraud Pühringer & Corinna Zeidler: AhZ – Beratungsstelle für Arbeitssuchende in der zweiten Lebenshälfte

Lernbiografie und Bildungsbereitschaft; Motivationen für Bildung in der zweiten Lebenshälfte (zwischen Resignation, Aufbruch und Neubeginn);

Beschäftigungsfähigkeit und Lernbereitschaft; Erfahrungsberichte aus dem Trainer- und Beratungsalltag mit Arbeitsuchenden; Zukunft der Arbeitswelt für Ältere;

Braingymnastik für Zwischendurch

13.00-14.30 Empowerment: Freude und Belastung im Lehrberuf in verschiedenen Berufsphasen und Lebensabschnitten

Angela Faber & Inge Absolon: PH Salzburg

Ausgehend von einem wissenschaftlich erprobten Burn-Out-Test und eigenen Lebens- und Berufserfahrungen werden wirksame Maßnahmen zur Prävention und

Soforthilfe vorgestellt. Die Referentinnen leiten seit vielen Jahren einen Lehrgang im Bereich Empowerment - Burn-Out-Prävention und sind in der konkreten

Begleitung von Lehrpersonen aller Altersstufen tätig.

13.00-14.30 Homophobie in der Schule

Florian Friedrich: HOSI, Homosexuelle Initiative Salzburg

Speziell sexualpädagogisch geschulte Mitarbeiter/innen der HOSI Salzburg referieren über die

psychologischen, soziologischen und kulturellen Ursachen von Homophobie sowie über die neuesten Erkenntnisse zu Homosexualität, Bisexualität und

Transidentität. Es werden unterschiedliche, ausgewählte Methoden zum Einsatz im Unterricht vorgestellt und im Plenum diskutiert. Informationen, Webtipps zu

Methodensammlungen und Fachliteratur ergänzen das Programm.

13.00-14.30 Was haben Waschmaschinen mit Lesekompetenz zu tun?

Gabriele Breitfuß-Muhr: PH Salzburg

Sozioökonomischer Hintergrund, seine Auswirkungen auf den Bildungserfolg in Österreich

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13.00-14.30 Förderung von Begabungen in der Schule

Beate Landl: PH Salzburg

Schüler/innen zeigen uns nahezu täglich ihre Vielseitigkeit und haben aufgrund dieser auch verschiedene Begabungen, Interessen und Bedürfnisse die es zu

fördern gilt. Wie kann ich als Lehrer/in unterschiedliche Begabungen erkennen und richtig fördern? Hilfestellungen bei der Diagnostik von Begabungen;

Beispiele für differenzierte Unterrichtsaufgaben; Materialien zur Förderung unterschiedlicher Begabungen; Information über das Begabungs- und

Begabtenförderungsnetzwerk in Salzburg

13.00-13.15

13.30-13.45

14.00-14.15

Storytelling Elmar

Michael Manhart: PH Salzburg

Elmar ist ein Elefant, der ganz anders aussieht als alle anderen. Begleiten wir ihn auf seinen Abenteuern. McKee David: Elmar

Die Inhalte werden drei Mal, je ca 15 min. lang vorgetragen

13.00-14.30 Lebenswelten von Mädchen und Frauen mit Behinderungen

Teresa Lugstein: make it - Büro für Mädchenförderung des Landes Salzburg

Mädchen und Frauen mit Behinderungen haben dieselben Wünsche und Bedürfnisse wie Mädchen und Frauen ohne Behinderungen. Sie sind jedoch im Hinblick

auf ihr Selbstbestimmungsrecht mit vielen Einschränkungen und Stigmatisierungen konfrontiert (Berufswahl, Freizeit, Beziehung, Wohnen, Sexualität...).

Grundsätzlich leben Mädchen und Frauen mit Behinderungen stärker in Abhängigkeiten. So wird ihnen der Zugang zu Ausbildung, Berufs- und Erwerbstätigkeit

erschwert, am ersten Arbeitsmarkt sind sie kaum vertreten, Mädchen und Frauen mit Behinderungen sind oftmals stärker als Mädchen und Frauen ohne

Behinderungen von finanzieller und sozialer Armut betroffen, sie sind häufiger Opfer von Gewalt. Daraus zeigt sich, dass der Blick auf Frauen mit

Behinderungen,- bzw. auf deren Lebensrealitäten nur sehr begrenzt wahrgenommen wird, bzw. diese Nichtbeachtung zur Ausgrenzung führt.

13.00-14.30 Leichte Sprache- eine Einführung

Karin Wallner & Kathrin Fritzenwenger: Lebenshilfe Berchtesgadener Land

Texte sind oft schwierig.

Manche Menschen verstehen schwierige Texte nicht.

Zum Beispiel Menschen, die Schwierig-keiten beim Lernen haben.

Oder Menschen, die nicht gut deutsch sprechen.

Wie können wir Texte in leichter Sprache schreiben?

Darüber reden wir in dem Kurs.

Wir machen auch Übungen.

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13.00-14.30 Theaterpädagogik inklusiv

Reinhold Tritscher: Theater Ecce

Das „Theater ecce“ versucht professionelle Theaterarbeit in sozialen Feldern mit unterschiedlichsten Gesellschafts- und Randgruppen zu verbinden. Die

Umsetzungen von Projekten in Schulen ist Teil dieser Arbeit. Ganz nach dem Motto des Theater ecce: „Vergiss nicht, dass das Leben Schauspiel ist!“ erhalten die

Teilnehmer/innen praktischen Einblick in die Methoden.

13.00-14.30 Menschenrechte und Bildung

Ursula Liebing: Plattform Menschenrechte, Salzburg

13.00-13.45 Analyse von Fibeln in Hinblick auf Genderaspekte

Doris Silbergasser: PH Salzburg

Auf Basis der Evaluation im Rahmen einer Bachelor-Arbeit an der PH Salzburg soll anhand konkreter Beispiele gezeigt werden, dass trotz der aktuellen Diskussion

um eine gendergerechte Sprache viele Schulbücher nicht gendergerecht formuliert sind und Darstellungen von Personen in Bild und Text nicht immer den

Vorgaben des bm:ukk entsprechen.

13.00-14.30 Gerechtigkeit und die Vielfalt an Ideologien

Karl Lahmer: PH Salzburg

Ist es gerecht, alle (Schüler/innen) gleich zu behandeln? Ist es gerecht, jede Person ihren Möglichkeiten nach zu behandeln? Was verbirgt sich hinter der Pferde-

Spatzen-Ökonomie? Warum brauchen wir Gerechtigkeit?

Antworten auf die Fragen suchen wir, indem wir uns mit Mythen und Gedankenexperimenten beschäftigen.

13.00-14.30 Filmangebote

Schwarzfahrer, Österreich ohne Ausländer und

Filme des Wuppertaler Medienprojekts:

Filme zum Thema Diversität und Inklusion werden fortlaufend gezeigt

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Hauptvortrag 1

14.40-15.20 Inklusiv leben in Europa – Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven und die Herausforderung für den Bildungsbereich

Franz Wolfmayr: Geschäftsführer der Chance B, Präsident der EASPD

Franz Wolfmayr hat nach dem Studium der Soziologie und Pädagogik als Sonderschullehrer gearbeitet und war Gründungsmitglied der Chance B. Seit 1989

arbeitet er als Geschäftsführer der Chance B - Betriebe in Gleisdorf/ Steiermark. Chance B betreut heute mit rund 250 Mitarbeiter/innen mehr als 1.700

Personen mit Behinderung in der Oststeiermark mit dem Ziel, dass diese "so leben können, wie andere Menschen auch". Die EASPD (European Association of

Service Providers for Persons with Disabilities) verfolgt das Ziel, durch hochwertige Dienstleistungen die Chancengleichheit von Personen mit Behinderung zu

verbessern. Die EASPD vertritt heute mehr als 8.000 Dienstleistungsorganisationen in mehr als 30 Europäischen Staaten.

Hauptvortrag 2

14.40-15.20 Menschenrechtliche Grundlagen für ein inklusives Bildungssystem? Warum eine ‚Schule für alle‘ eine menschenrechtliche Notwendigkeit ist

Marianne Schulze: Monitoringausschuss

Marianne Schulze ist Menschenrechtsexpertin, Vorsitzende des unabhängigen und weisungsfreien Monitoringausschusses zur Überwachung der Einhaltung der

Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen nach § 13 Bundesbehindertengesetz, www.monitoringausschuss.at

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Seminare von 14.40-17.00

14.40-17.00 Neue Wege zu inklusiven Arbeitssettings am Beispiel „Spagat“

Thomas Hebenstreit: Ifs-Spagat, Vorarlberg

Das Modell Spagat ist ein Beispiel guter Praxis zur Schaffung inklusiver Arbeitsverhältnisse für Menschen mit Beeinträchtigung am freien regulären Arbeitsmarkt.

Die Herangehensweise ist mittels des Methodensets der Persönlichen Zukunftsplanung personenzentriert und individuell.

14.40-17.00 Inklusive Modelle in der Berufsorientierung und Weiterbildung

Sascha Plangger: Universität Innsbruck

Sascha Plangger war am Aufbau, der Konzeption und der Evaluation der IVHS Vintschgau beteiligt. Er bietet einen Workshop zu den Themen „Inklusive

Weiterbildung“, „Inklusive Berufsorientierung/gelungene Übertritte“ und „Persönliche Zukunftsplanung“ an.

14.40-17.00 Lohn für Arbeit von Menschen mit Beeinträchtigungen

Wolfgang Orehounig: Selbstvertreter, Wien

Die Schaffung sozialversicherungspflichtiger Arbeitsverhältnisse, wie sie auch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung beinhaltet, ist

eine wichtige Forderung der Selbstvertreter/innen.

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Seminare von 15.30-17.00

15.30-17.00 Theater und Inklusion - Theaterpädagogischer Workshop

Bärbel Linsmeier: PH Salzburg

Spielerische Kreativität erkennen, eigene Potentiale entdecken, neue Wege und Sichtweisen erproben! Bitte in bequemer Kleidung kommen!

15.30-17.00 Soziale Netzwerke und technische Diversität

Christine Wijnen: Institut für Medienbildung

In diesem Workshop geht es darum, sich den persönlichen Umgang mit Social Network Sites bewusst zu machen, technische Chancen und Risiken zu erkennen

und aufbauend darauf Diversität in Social Network Sites zu diskutieren.

15.30-17.00 Wer bin ich, und wenn ja, warum? – Philosophische Mythen

Karl Lahmer: PH Salzburg

(Warum) bin ich halb, wenn ich allein bin? – Mythos von den Kugelmenschen; (Warum) bin ich anders als mein Gegenüber? – Mythos von Venus und Mars.

(Warum) bin ich neugierig? – Mythos vom Eros; (Warum) bin ich kritisch? – Mythos zum Kamel, Löwen und Kind;

Antworten auf die Fragen suchen wir, indem wir uns mit Mythen von Platon und Nietzsche beschäftigen.

15.30-17.00 Spannungsreiche Welt: global – komplex - vielfältig

Heidi Grobbauer: PH Salzburg und KommEnt/ Kontaktstelle Globales Lernen

Globalisierungsprozesse, hohe Mobilität und ein rascher Wandel machen unsere Alltagswelt komplexer und vielfältiger. Unterschiedlichste soziokulturelle

Lebenswelten prägen unsere Gesellschaft, Ausgrenzungen und Ungleichheiten gefährden den sozialen Zusammenhalt. Welche Kompetenzen brauchen

Pädagoginnen und Pädagogen, um den Umgang mit sozialer und kultureller Heterogenität wertschätzend gestalten zu können? Mit welchen Methoden und

Materialien können Kinder die Vielfalt der Welt – im Nahen und Fernen - mit Fantasie und Kreativität entdecken. Wie kann ein Verständnis für soziale

Gerechtigkeit und Integration in globalem Kontext gefördert werden?

15.30-17.00 Selbstbestimmung in der Sexualität“ – (k)ein Thema für Mädchen und Frauen mit Behinderungen?!

Teresa Lugstein: make it - Büro für Mädchenförderung des Landes Salzburg

Mädchen und Frauen mit Behinderungen werden einerseits als geschlechtslose Wesen wahrgenommen, andererseits sind sie häufiger Opfer von sexualisierter

Gewalt. Geschlechterrollen und -differenzen spielen auch hier eine wesentliche Rolle, die es in der Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen mit Behinderungen zu

berücksichtigen gilt. Vielen Mädchen und Frauen mit Behinderungen fällt es schwer, den eigenen Körper, den sie als „Mangel“ oder „Defekt“ erleben, so wie er

ist, zu akzeptieren und sich selber schön zu finden. Wichtige Informationen in Bezug auf Sexualitäten, Verhütung, Beziehungen, Schwangerschaft und Geburt

werden ihnen oft vorenthalten. Gerade Mädchen und Frauen mit Lernschwierigkeiten sind damit konfrontiert, dass im Falle eine Schwangerschaft zur

Abtreibung geraten wird oder es bei der Geburt zu Kindesabnahmen kommt.

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15.30-17.00 Homophobie in der Schule

Florian Friedrich: Homosexuelle Initiative Salzburg

Speziell sexualpädagogisch geschulte Mitarbeiter/innen der HOSI Salzburg referieren über die

psychologischen, soziologischen und kulturellen Ursachen von Homophobie sowie über die neuesten Erkenntnisse zu Homosexualität, Bisexualität und

Transidentität. Es werden unterschiedliche, ausgewählte Methoden zum Einsatz im Unterricht vorgestellt und im Plenum diskutiert. Informationen, Webtipps zu

Methodensammlungen und Fachliteratur ergänzen das Programm.

15.30-16.00

16.15-16.45

Die Projektklasse LEO an der VS/HS Laufenstraße in Salzburg – eine Alternative in der Beschulung verhaltensauffälliger Schüler/innen

Martin Ebner & Marlies Zauner: PH Salzburg und VS/ HS Laufenstraße

Viele der Schüler/innen kommen bereits mit negativen Schulerfahrungen an die VS und HS Laufenstraße, haben große Lern- und Leistungsprobleme, manchmal

Schulangst und verweigern zumeist alles, was auch nur irgendwie mit “Schule” zu tun hat. Mit dem Projekt LEO gelingt es, positive Beziehungserfahrungen und

Selbstwert aufzubauen und zur Deeskalation in den bestehenden Klassensettings beizutragen. LEO steht für “L”ebenspraxis – “E”ntspannung – “O”rientierung.

Die Präsentation zeigt Entstehungsgeschichte, pädagogisches Profil und Zielsetzungen der LEO-Klasse. Zahlreiche Bilder dokumentieren u.a. die verschiedenen

Projekte.

Der Workshop wird zwei Mal zu je 30 min angeboten

15.30-17.00 Kriege in Ex-Jugoslawien - Meine Geschichte

Andrea Nenadić & Samina Smajilbasić: PH Salzburg und Friedensbüro

Der Workshop bietet einen Einblick in die persönliche (Migrations)Geschichte von Andrea Nenadić, welche einen biografischen Hintergrund in Ex-Jugoslawien

hat. Die persönlichen Erinnerungen werden durch einen Vortrag, der einen Überblick über die politischen und historischen Hintergründe der Kriege in Ex-

Jugoslawien gibt, ergänzt.

15.30-16.10

16.20-17.00

Wer ist ein Muslim? Den Islam und den Alltag eines Muslims kennenlernen.

Arzu Erdem & Asiye Akyazi: Akasya – Frauenverein für Bildung und Kultur

Der Glaube im Islam; Definition und die Grundinhalte (5 Säulen des Islam, 6 Glaubensgrundsätze); Feiertage; Alltag und 24h eines Muslim; Differenzierter Blick:

Unterschiede zwischen den Muslimen in den Bereichen: Gebet, Essen, Kleidung, Verhalten, Beziehung

Der Workshop wird zwei Mal zu je 40 min angeboten

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15.30-17.00 Filmangebote

Schwarzfahrer, Österreich ohne Ausländer, Wuppertaler Medienprojekt…

Filme zum Thema werden fortlaufend gezeigt

16.45 bis 19.10 Soziologische Aspekte

Manfred Oberlechner: PH Salzburg

"Integration, Inklusion und Migrationspädagogik". Es referiert eine studentische Präsentationsgruppe zum Thema, darauf folgt eine spannende

Plenumsdiskussion, zu der alle herzlich eingeladen sind.

Das Seminar beginnt um 16.45 und endet um 19.10 Uhr

Abschlussveranstaltung

17.10-18.00 Bisdudu- ein interaktives und integratives Theaterprojekt

Die blauen Hunde

Peer Gynt: Paraphrasen über behinderte Identitäten (work in progress)

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Ausstellungen

Bilder und Plakate zum Thema „Inklusion“

Studierende der PH Salzburg unter der Leitung von Theresia Kaiser-Gruber, Maria Maresch & Viktoria Buttler

Wir machen uns ein Bild von…

Ausstellung von Bildern zum Thema Migration und Integration von Studierenden unter der Leitung von Manfred Oberlechner

Patente Frauen

Helga Gschwandtner: Verein Einstieg

Buchausstellung zu den Themen Diversity und Inklusion

Rupertusbuchhandlung

Medienprojekte zum Thema Diversität

Studierende der PH Salzburg unter der Leitung von Wolf Hilzensauer

Boys Day und Girls Day: Infostand

Peter Ruhmannseder: Männerwelten & Bianca Schartner: Akzente Salzburg

Leidenschaften: Kunstausstellung

Leonhard Besl

Cartoons aus dem Alltag eines Menschen mit Behinderung

Philipp Hubbe

Beratungsstelle KOMPASS: Infostand - Spezielle Angebote für Mädchen und junge Frauen

Franziska Wührer

Frauen in Wissenschaft und Technik: Ausstellung von Biografien bekannter und unbekannter Wissenschaftlerinnen und Technikerinnen

Nowy-Rummel Silvia: PH Salzburg

Fotoausstellung „Standpunkte“

Andrea Anditsch: Lebenshilfe Salzburg

Koordination und Redaktion: Irene Moser , Elisabeth Grammel

Planungsteam: Jürgen Bauer, Isabella Fritz, Silvia Giger, Wolf Hilzensauer, Sven Hosse, Silvia Kronberger, Peter Ruhmannseder, Wolfgang Plaute, Anna Taupe-Lehner &

Christian Treweller

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Mit freundlicher Unterstützung von

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