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Pinnwand | Empfehlungen & Friedhöfe

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Stadtfriedhof Pinneberg

Am Hogenkamp in Thesdorf befindet

sich der Haupteingang des etwa 23

ha großen Friedhofsareals mit ca.

9.ooo Grabstätten. Die sehr schöne

Reetdach-Kapelle bietet Platz für

120 Menschen.

Im November 1939 erhielt die Stadt

Pinneberg die Genehmigung zur

Errichtung eines Friedhofs. Damit ist

dieser Friedhof vergleichsweise jung.

Am 9. August 1942 fand hier die erste

Bestattung statt. Zunächst wurde eine

alte Baracke als Kapelle genutzt. Die

Gemeindevertretung beschloss dann

im Jahr 1947 den Bau einer Kapelle. Zu

diesem Zweck wurde ein Wettbewerb

ausgeschrieben, den der Pinneberger

Architekt Klaus Groth gewann – sein

Ehrengrab befindet sich in der Nähe der

Kapelle.

Noch während des Krieges wurde das

sogenannte Soldatenfeld angelegt. Im

Ostfeld sind Fremdarbeiter und deren in

Deutschland geborene Kinder beigesetzt.

Heute präsentiert sich der Pinneberger

Stadtfriedhof als Waldfriedhof und ist

durch seine Naturverbundenheit ein

Ort der stillen Einkehr geworden – viele

schätzen den Friedhof als Spaziergänger

und Naturbeobachter, denn der

Friedhof verfügt über einen beeindruckenden

alten Baumbestand, der sich

abwechselt mit herrlich blühenden

Strauchbereichen und Wildkräuterwiesen,

aufgelockert durch kleine Teiche.

Viele Vogelarten nutzen den Friedhof

als Brutplatz und Nahrungsquelle.

Verschiedene Fledermausarten, Igel

und Eichhörnchen sind hier anzutreffen.

Neben den vielen verschiedenen Insektenarten

findet der Naturfreund insbesondere

zahlreiche Schmetterlinge, wie

Faulbaumbläuling oder Aurorafalter.

Die Waldwiese wird z.B. nur ein- bis

zweimal im Jahr gemäht, um die Entwicklung

von Wildblumen und Kräutern

zu ermöglichen. Um diese Artenvielfalt

zu fördern und zu erhalten, ist die Verwaltung

des Pinneberger Stadtfriedhofs

sehr bemüht und verzichtet deshalb

auch auf die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln.

Das Feld der sogenannten „naturnahen

Urnengräber“ wird weitestgehend

naturbelassen und ermöglicht dem Naturliebhaber

eine Ruhestätte, die seiner

inneren Haltung Ausdruck verleiht.

Auf dem Stadtfriedhof Pinneberg findet

jeder Bürger gleich welchen Glaubens

oder konfessionslos

seinen würdigen

Platz.

Der Friedhof Rellingen

liegt an der Hamburger Straße 24

in Rellingen.

Der Friedhof besteht seit 1844 und

über Jahrhunderte wurden die Toten

Rellingens und der Nachbarorte rund

um die Rellinger Kirche bestattet. 1855

zeigte ein Plan insgesamt 260 Grabstätten.

Ab 1875 wurden Bestattungen

auf dem Kirchplatz dann untersagt, die

alten Grabstätten aufgelöst und Umbettungen

auf den heutigen Friedhof

vorgenommen. So befinden sich die ältesten

Steine im Schatten des schönen

Lindenrondells gegenüber der Kirche.

Das Kirchenspiel Rellingen umfasste

bis zum Ende des 19. Jahrhunderts

mehrere Gemeinden, darunter auch

Pinneberg, und so finden sich unter den

Steinen auch die der ehemaligen Landdrosten,

die in der Pinneberger Drostei

residierten. Die Landdrosten waren die

höchsten königlich-dänischen Beamten,

denen die Erhaltung der öffentlichen

Ruhe und Sicherheit anvertraut

war. Heute umfasst das Friedhofsgelände

7,5 ha und verfügt über gut befestigte

Haupt- und Nebenwege.

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