Ausgabe Dezember 2012 bis Februar 2013 - Evang.-Luth ...

matthaeus.erlangen.de

Ausgabe Dezember 2012 bis Februar 2013 - Evang.-Luth ...

Gemeindebrief 12/12 - 02/13

gekürzte Internet-Ausgabe

St. Matthäus

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde in Erlangen

Thema dieser Ausgabe:

Inge Rösch

30 Jahre Theater in

St. Matthäus, Seite 06

Weltgebetstag,

Seite 18

… und die Theatergruppe St. Matthäus

Kirche im Röthelheimpark,

Seite 20


Auf ein Wort

02

Die Tür geht auf. Der Raum liegt in

einem goldenen Glanz. Ich kann den

Geruch von Kerzenwachs riechen. Die

Kerzenleuchter sind bestückt. Dank

der Wärme der Kerzen dreht sich die

Pyramide und malt ein Schattenspiel

an die Wand. Und schließlich

der Christbaum: festlich geschmückt

steht er da, eingehüllt in das Licht seiner

Kerzen.

Meine Eltern haben sich immer viel

Mühe gegeben mit der Inszenierung

unseres Weihnachtsfestes. Und für uns

Kinder war das sehr schön. Am Ende

der Weihnachtsferien gab es dann

Sammelstellen für Christbäume. All

den bunten Weihnachtsschmuck haben

wir wieder in Kisten verpackt und

auf den Dachboden gestellt. Wehmütig,

denn die behagliche Weihnachtszeit

war schon vorbei. Und dann begann

die harte Zeit des Jahres: Januar

und Februar. Das hieß bei uns: grauer

Himmel, Regen, nasse Kälte und selten

Schnee. Wochenlang. Mir hat das

immer ziemlich auf die Stimmung geschlagen.

Und der Lichterglanz?

„Das ewig Licht geht da herein, gibt

der Welt ein‘ neuen Schein; es leucht‘

wohl mitten in der Nacht und uns

des Lichtes Kinder macht. Kyrieleis.“

So lautet die Strophe eines Weihnachtsliedes

von Martin Luther. Gott

ist Mensch geworden, ist uns ganz

nah gekommen, hat Licht in die Dunkelheit

der Welt gebracht. Kann man

diese Weihnachtsbotschaft in Kisten

packen und auf den Dachboden stellen?

Der liturgische Weihnachtsfestkreis

beginnt mit dem ersten Advent und

endet am letzten Sonntag nach Epiphanias.

Am Ende der Weihnachtszeit

hat der 2. Februar eine besondere Bedeutung:

Lichtmess. Das Thema Licht

prägt diese Zeit. Im Advent zünden

wir nacheinander die vier Kerzen des

Adventskranzes an. An Weihnachten

feiern wir mit vielen Kerzen, dass das

Licht in die Welt gekommen ist. Und

ein katholischer Brauch ist es, an

Lichtmess Kerzen zu segnen. In vielen

katholischen Familien, aber auch

bei Protestanten in anderen Regionen

Deutschlands ist es üblich, den

Christbaum erst an Lichtmess abzuschmücken.

Der Gedanke gefällt mir:

Weihnachten geht weit in das neue

Kalenderjahr hinein. Die Weihnachtsbotschaft

wird also nicht in Kisten

verpackt und auf den Dachboden gestellt.

Sondern begleitet uns das ganze

Jahr hindurch. Das Licht erhellt die

Dunkelheit der Welt.

Aus praktischen Gründen werde ich

wohl unseren Christbaum nicht bis

zum 2. Februar stehen lassen. Meistens

nadelt er schon an Silvester. Aber zu

unserer Krippe gehört ein Tonengel. Er

ist bemalt im Anden-Stil und trägt auf

dem Rücken einen Kerzenhalter. Ihm

werde ich Zeit geben bis Lichtmess.

Und wer weiß, vielleicht erhellt er mir

mit seinem Licht auch den einen oder

anderen grauen Januartag.

Ihre Vikarin

Agnes Müller-Grünwedel


Titelthema

Lang einstudiert und trotzdem topaktuell

2013 kann die Theatergruppe St.

Matthäus ihr 30-jähriges Bestehen

feiern. Für uns Grund, mit

einem langjährigen Mitglied zu

sprechen.

Frau Rösch, wie lange sind Sie

schon dabei?

Heuer sind es 28 Jahre. Am Anfang

war ich allerdings praktisch nur im

Hintergrund aktiv, habe Kostüme

genäht und saß an der Kasse.

Und ihr erstes Stück?

Das war 1990, damals haben Spieler

gefehlt und der damalige Leiter und

Gründer der Gruppe, Manfred Hinz,

hat mich gefragt und ich bin eingesprungen.

Waren Sie aufgeregt?

Nein, ich hatte schon als Kind und

als Jugendliche Theater gespielt,

deshalb war es für mich nicht ungewohnt,

auf der Bühne zu stehen.

Und außerdem haben wir damals

nur kurze Stücke gespielt, zwischen

50 und 60 Minuten. Das macht den

Einstieg auch ein bisschen leichter.

Muss man besonders extrovertiert

sein, um Spaß am Theaterspielen

zu haben?

Das würde ich nicht sagen, bei uns

stehen viele Spieler auf der Bühne

und gehen voll aus sich heraus, die

im alltäglichen Leben eher zurückhaltend

und unauffällig sind.

Wie muss man sich das vorstellen,

wie kommt ein neues Stück auf

die Bühne?

In diesem Jahr haben wir im März

angefangen, das Stück für 2013

auszusuchen. Es ist relativ schwierig,

geeignete Stücke zu finden. Viele

gehen in Richtung Bauerntheater

und das ist nicht unser Stil. Auch

ernste Stücke kommen bei unserem

Publikum nicht so gut an und

außerdem finde ich, dass diese von

Profis gespielt werden sollten. In

manchen Jahren haben wir an die

20 Stücke in der Auswahl. Es muss

ja auch zu unserer Truppe passen.

Nach den Sommerferien fällt dann

die Entscheidung und die Probenarbeit

kann beginnen.

Wie oft und wie intensiv proben

Sie?

Es kommen immer rund 30 Proben

zusammen, darunter eine Video-

Probe und die General-Probe am

Mittwoch vor der Premiere.

Und daneben laufen die Vorbereitungen

im Hintergrund?

Ja, vor allem unser Leiter, Franz

Bachträgl, kümmert sich um den

Bühnenaufbau. Das braucht viele

Stunden. Andererseits ist ein ansprechendes

Bühnenbild im Laientheater

schon enorm wichtig.

Das ist aber noch lange nicht

alles …

Richtig, wir haben Helfer, die sich

um die Beleuchtungstechnik und

den Kartenverkauf kümmern, ganz

03


Titelthema

Sicherlich ein Höhepunkt in der jüngeren Theatergruppengeschichte: 2011 -

„Wer glaubt schon an Geister“.

04

wichtig unsere Souffleuse und

Fachleute fürs Schminken und natürlich

ein Team, das sich um Essen

und Trinken für die Gäste kümmert.

Heuer stehen beispielsweise zehn

Personen auf der Bühne und fast

genauso viele sind hinter den Kulissen

aktiv.

Wie verbringen Sie die Zeit, bevor

um 20 Uhr zur Vorstellung der

Vorhang aufgeht?

Wir treffen uns in der Regel schon

vier Stunden vorher. Da wird dann

die Bühne hergerichtet und die

Requisiten bereit gelegt. Manchmal

trinken wir noch in Ruhe einen

Kaffee. Viel Zeit braucht das Anziehen

der Kostüme und vor allem das

Schminken und natürlich das Einfühlen

in die Rolle. Man kann nicht

aus dem Alltag heraus einfach auf

die Bühne springen und glaubwürdig

eine Rolle verkörpern.

Verraten Sie uns, wie Sie sich den

Text aneignen?

Das wird im Alter natürlich schwieriger.

In meiner Anfangszeit reichte

es, wenn ich meine Rolle ein- oder

zweimal gelesen habe. Heute fange

ich im September an und lese

meinen Text wesentlich öfter und

zwar an so unterschiedlichen Orten

wie möglich, im Bus, im Zug, je

abwechslungsreicher, desto besser.

Eine wechselnde Umgebung fördert

nach meiner Erfahrung nämlich die

Konzentration.

Eine typische Schauspielerfrage:

Wie steht´s mit dem Lampenfieber?


Titelthema

Lampenfieber kenne ich im Grunde

nicht. Und das ist auch gut so, denn

wenn ich aufgeregt bin, vergesse ich

ganz schnell meinen Text. Aber die

notwendige Ruhe kommt während

der Probenarbeit.

Gibt es die Möglichkeit, auf der

Bühne auch einmal zu improvisieren?

Die Möglichkeit besteht in gewissem

Rahmen auf jeden Fall. Wir haben

zum Beispiel schon aktuelle Fußballergebnisse

verkündet oder Wahlen

kommentiert. Wichtig ist dabei,

dass am Ende das richtige Stichwort

kommt, damit die Mitspieler wissen,

wo sie anknüpfen können.

Was war denn in all den Jahren

der peinlichste Moment oder die

größte Panne für Sie?

Ach wissen Sie, was da manchmal

schief geht, ist fast immer zum Lachen.

Gelegentlich sind Requisiten

nicht da, wenn man sie braucht.

Einmal ist eine Couch mitten in der

Vorstellung zusammengebrochen

oder Mitspieler haben sich Spickzettel

auf Tische geklebt und konnten

sie dann nicht lesen. Richtig schwierig

wird es, wenn ein Mitspieler

gleich mehrere Seiten Text auslässt.

Da muss man dann versuchen, die

verlorenen Informationen irgendwie

einzubauen, damit die Zuschauer

den Sinnzusammenhang nicht verlieren.

Solche Pannen kommen aber

zum Glück nur sehr selten vor.

Wirklich störend empfand ich einmal

einen Zuschauer, der das Stück

offenbar kannte und uns den Text

die ganze Zeit laut vorgesagt hat.

30 Jahre sind eine lange Zeit für

eine Gruppe. Wie sieht es mit

Wechseln im Ensemble aus?

Unsere Stammbesatzung ist seit vielen

Jahren ziemlich unverändert.

Aber gerade jüngere Mitspieler sind

oft nur kurz dabei, weil sie durch

Studium, Beruf oder familiäre Verpflichtungen

anderweitig voll eingespannt

sind. Aber als Sympathisanten

oder Helfer im Hintergrund

bleiben sie uns dann oft noch erhalten.

Was würde passieren, wenn ein

Mitspieler kurzfristig ausfallen

würde?

Wir haben natürlich keine Zweitbesetzung.

Deshalb sind Mitspieler

schon mit Gipsbein, mit Keuchhusten

oder mit Stimmbandentzündung

auf der Bühne gestanden.

Frau Rösch, wir danken Ihnen für

das Gespräch und wünschen Ihnen

und der ganzen Theatergruppe

viel Freude und Erfolg mit Ihrem

Stück im Jubiläumsjahr.

05


Gemeindeleben

Wie die Zeit vergeht …

Liebe Freunde, liebe Gemeinde!

Sind es wirklich schon 30 Jahre, seit

Manfred Hinz die Theatergruppe

gründete? Seit 1983 hat die Gemeinde

St. Matthäus nun schon ihre „eigene“

Theatergruppe.

Wie viele verschiedene Stücke wurden

seitdem geprobt und aufgeführt?

Wie oft haben die Darsteller

vor Lampenfieber gezittert? Wie viele

Pannen und Patzer mussten überbrückt

werden? Wie viel Spaß hatten

die Mitwirkenden und die Zuschauer?

Und wie viel Applaus konnten die

Darsteller entgegennehmen? Keiner

von uns hat mitgezählt, aber egal,

wir haben in all den Jahren immer

gern für unsere Zuschauer gespielt.

In diesem Jahr hat uns das Schicksal

ein sehr nettes Stück in die Hände

gespielt, welches unserem 30-jährigen

Bestehen bestimmt gerecht wird.

Unser Lachindikator beim ersten Lesen

zeigte beste Werte!

Deshalb sind wir schon seit Wochen

am Texte lernen, Bühne bauen und

proben. Wir freuen uns, Ihnen an vier

Abenden im Februar 2013 die heite-

re Kriminalkomödie „Erpresser & Co.“

präsentieren zu können. Es wird sicherlich

auch für Sie ein großer Spaß

werden.

In der Pause unserer Aufführung

können dann alle Interessierten in

unserer Theatergruppen-Chronik

blättern und sich dabei vielleicht an

das eine oder andere Stück zurückerinnern.

Zusätzlich wird es einen

Bildband zu kaufen geben, in dem

die besten Fotos, manch unerwarteter

Schnappschuss und die eine oder

andere heitere Geschichte aus unserem

30-jährigen Gruppenleben veröffentlicht

werden.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie zahlreich

zu unserer Jubiläumsvorstellung

kommen und wünschen Ihnen

schon jetzt gute Unterhaltung und

einen entspannten Abend im Gemeindehaus.

Ihre Theatergruppe St. Matthäus.

Termine:

Freitag, 1. Februar 2013 20.00 Uhr – Premiere –

Samstag, 2. Februar 2013 20.00 Uhr

Sonntag, 3. Februar 2013 18.00 Uhr

Montag, 4. Februar 2013 20.00 Uhr

06


Gemeindeleben

… 30 Jahre Theatergruppe St. Matthäus

Karten können zu den regulären Öffnungszeiten im Pfarramt erworben

werden. Der Kartenvorverkauf beginnt am Montag, den 7. Januar 2013.

07


Gemeindeleben

Geburtstagspost

08

2013 werden mehr Menschen in

unserer Gemeinde zum Geburtstag

eine Karte bekommen als bisher.

Das ist kurzgefasst das Ergebnis

aus mehreren Überlegungen, die

wir - Pfarrer Hofmann und Pfarrerin

Frör - gemeinsam angestellt

haben:

Zum einen wollen wir gerne auch

„jüngeren“ Gemeindegliedern Geburtstagsgrüße

zukommen lassen;

bisher haben Gemeindeglieder ab

70 Jahren Glückwünsche aus der

Gemeinde erhalten.

Wir würden nun gerne auch den

40-, 50- und 60-jährigen gratulieren.

Zum zweiten wollen wir nicht nach

dem „Wir-machen-Alles-Dies-und-

Das-auch-noch“-Prinzip handeln;

Pfarrer und Pfarrerin sollen in ihrer

Arbeit entlastet werden, um

Luft zu haben für andere wichtige

Aufgaben und für das, was wir gut

und mit Freude machen können.

Zum dritten wollen wir selbstverständlich

diejenigen weiterhin im

Blick haben, die bisher Karten bekommen

oder besucht werden, also

die Geburtstagskinder ab 70 aufwärts.

Also werden in 2013 alle Gemeindeglieder

zu ihrem 40., 50. und 60.

Geburtstag eine Karte von der Gemeinde

bekommen; genauso nun

auch alle 70-, 75- und 80-jährigen

Jubilare, eben an Stelle des Besuchs.

Bei allen anderen bleibt alles

wie gehabt.

Manche von Ihnen werden also im

kommenden Jahr statt eines Besuchs

unsere - ebenso herzlichen

- Glückwünsche per Post erhalten.

Manche von Ihnen werden unerwarteterweise

eine Geburtstagskarte

im Briefkasten finden: lassen

Sie sich überraschen.

Ihre Pfarrer Cornelia Frör

und Bernd Hofmann

Neue Pfarrerin im

Pflegeheim am Ohmplatz

In der Septembersitzung stellte

sich Pfarrerin Dorothee Tröger

dem Kirchenvorstand vor. Sie ist

seit Sommer im Dekanat in der

Altenheimseelsorge tätig und

wird künftig u.a. das Pflegeheim

am Ohmplatz betreuen. Bei Gelegenheit

wird sie sich auch der

Gemeinde in einem Gottesdienst

vorstellen.


Gemeindeleben

Aus dem Kirchenvorstand

Nach der Sommerpause starteten die

Mitglieder des Kirchenvorstands mit

vollem Programm ins letzte Quartal

ihrer 6-jährigen Amtszeit.

Mehrere Beschlüsse betrafen die personellen

Veränderungen in unseren

beiden Kindergärten und die Anstellung

einer pädagogische Hilfskraft in

Teilzeit für den Treffpunkt Röthelheim.

Die Mitglieder des Kirchenvorstands

begrüßten unsere neue Vikarin

Agnes Müller-Grünwedel. Sie berichtete

u.a. über ihre Studienzeit in Mittelamerika.

Im Rahmen des Beratungsprozesses

zum Thema Gottesdienst haben wir

die während der letzten Wochen erprobten

Varianten beschlossen. Dazu

zählen die neue Form des Einzugs der

am Gottesdienst Beteiligten sowie

der Ablauf von Lesung mit Glaubensbekenntnis.

Die Berichte aus dem z.Zt. häufig

tagenden Bauausschuss betreffen

hauptsächlich den Fortgang des Kindergarten-/Krippe-Neubau.

Gegenstand mehrerer Diskussionsrunden

war der Einsatz von Kerzen im

Kirchenraum und der Umgang damit.

So verständigten sich die Mitglieder

des KV mit den Hauptamtlichen darüber,

dass die Verantwortung über

den Einsatz und den Umgang mit

brennenden Kerzen dem Verantwortlichen

des Gottesdienstes bzw. der

Veranstaltung obliegt.

Kantor Michael Vetter stellte die Kirchenmusikplanungen

für die kommenden

Monate vor; das Ergebnis

entnehmen Sie bitte dem beiliegenden

Kirchenmusikprogramm.

Am 6. Oktober trafen sich die Mitglieder

des Kirchenvorstands zu einem

Rückblick auf ihre 6-jährige

Amtszeit. Die Resultate dieses Rückblicks

sind in 23 ernsten und lockeren

„Wunsch-Zeilen“ für den neuen Kirchenvorstand

festgehalten.

Den neuen Kirchenvorstand begrüßen

wir mit dem Motto der KV-Wahl:

„Verantwortung übernehmen; Gemeinde

und Kirche mitgestalten“.

Burkhard Rösch

Dem neuen Kirchenvorstand

gehören an:

Uta Blumberg

Christian Däubler

Karin Eggert

Dr. Constanze Huber

Joachim Lehmann

Stefan Linke

Burkhard Rösch

Jutta Spitz

Dr. Kerstin Stierstorfer

Markus Wierny

In der nächsten Ausgabe des Gemeindebriefes

wird sich der neugewählte

KV dann näher vorstellen.

09


Orgelbauverein

Sponsoren gab es schon in der Bibel

10

Was ist und wie wird man „Sponsor“?

Immer, wenn man etwas dringend

braucht, was das regulären Budget

(einer Schule, einer sozialen Einrichtung,

einer Gemeinde usw.) aber

nicht hergibt, dann braucht man

Sponsoren. Da solche Finanzierungslücken

zunehmend öfter auftreten,

braucht man umso öfter Sponsoren.

Oft ist es sogar so, dass man reguläre

Mittel erst dann bekommt, wenn man

genug Sponsoren mobilisieren kann.

Der Sponsor - ganz unentbehrlich!

Vielleicht wegen dieser Prominenz

ist das gute alte Wort „Spender“ in

den Medien abgelöst worden durch

„Sponsor“; was wörtlich aber genau

dasselbe bedeutet. Fragt sich,

was den Sponsor trotzdem vor dem

schlichten Spender auszeichnet. Nun,

er ist prominent, und er ist das, weil

sein finanzielles Engagement so bedeutend

ist, dass ohne ihn die Sache

gar nicht liefe. Das weiß dann

sogar die Zeitung. Kurz, Sponsor ist

und wird man ab, sagen wir, 1.000

Euro, oder sicherer ab 10.000 Euro

aufwärts. Irrtum! Sponsor wird man

ab 2 Cent. Wer‘s nicht glaubt, lese

die kleine Geschichte, die berichtet,

dass Jesus einstmals sich dem

Gotteskasten im Tempel gegenüber

setzte und den Sponsoren zuschaute.

(Sollen wir das gut finden?) Gut

ist jedenfalls das Ergebnis seiner Beobachtung:

Viele Reiche spendeten

viel. Toll. Aber halt - da gab es auch

noch die arme Witwe, die spendete

2 Scherflein (oder Heller oder Cent),

die zusammen 1 Pfennig waren, wie

Luther übersetzte (Mk 12,41-44). Na,

egal ob 1 oder 2, es handelte sich um

die kleinste Münzeinheit, und die

Witwe gab trotzdem relativ viel mehr

als die Reichen aus ihrem Reichtum.

Nichts gegen die großen Sponsoren!

Jesus tadelt sie in gar keiner Weise.

Aber er lobt die 2-Cent-Sponsorin,

die es nämlich nicht unnötig oder

albern fand, mit ihren 2 Centlein zur

Tempelrenovierung beizutragen. Und

genau dieses Lob, da bin ich ziemlich

sicher, würde Jesus auch im Blick auf

unsere Orgelrenovierung aussprechen,

umso mehr, als sie einen Neubau

bedeutet. Also: Orgel-Sponsor

wird man ab zwei Cent! Aber erfordert

dem Orgelbau-Verein beizutreten

nicht einen Jahresbeitrag von

10,00 Euro. Aber auf 365 Tage umgerechnet,

macht das 2,739 Cent.

Na, wer sagst denn? Ich korrigiere

mich: Vielleicht nicht mit 2, aber mit

2,739 Cent werden Sie ein Orgel-

Sponsor und werden von Jesus dafür

gelobt, und zwar umso mehr, je älter

und ärmer Sie sind und je unwichtiger

Sie sich vorkommen. Also, treten Sie

dem Orgelbauverein bei! Auch 2,793

Cent pro Tag bringen viel. Ohne diese

2,793-Sponsoren geht gar nichts!

Walter Sparn


Kirchenmusik ???

Die nächsten Vorhaben des Fördervereins:

Orgelmusik und Texte zum Advent

Montag, 3. Dezember, 20.00 Uhr

Benedikt Anzeneder, Rezitation

Michael Vetter, Orgel

Eintritt frei, Spenden erbeten

Adventsmarkt

Sonntag, 9. Dezember, 17.00 Uhr

Im Anschluss an das Adventsliedersingen

findet wieder der Adventsmarkt

zugunsten des Orgelprojektes

mit Verkauf von Stollen, Lebkuchen,

Orgelwein, Orgelpostkarten und anderen

schönen Dingen statt.

Friedenskirche Eckenhaid

Sonntag, 17. Februar, 17.00 Uhr

Orgelkonzert mit Michael Vetter zugunsten

der neuen Orgel in St. Matthäus

Örgelen

Orgel-Bausatz (nicht nur für Kinder)

aus Buchenholz 18,- Euro

Aktueller Spendenstand für den Orgelneubau von

St. Matthäus am 23. Oktober 2012:

90.116,45 Euro

Kantorei: Donnerstag, 19.30 Uhr

Posaunenchor: Mittwoch, 18.30 Uhr

Orchester: nach Vereinbarung

Gemeindehaus Rathenaustraße 5

Kontakt: Michael Vetter, siehe Seite 18

Ketzer-Combo: Band-Proben nach Vereinbarung

Kontakt: Klaus-Peter Meyer, Tel. 15649

Röthelheimspatzen: Chor für Kinder im Vor- und Grundschulalter

Montag 15.00 - 15.45 Uhr

Treffpunkt Röthelheimpark

Kontakt: Christiane Walter, Tel. 407374

11


Kirchenmusik

Gottesdienstliche Musik und Konzerte

Aus Platzgründen können wir an dieser Stelle nur einen Auszug aus dem

vielfältigen Kirchenmusikprogramm unserer Gemeinde veröffentlichen.

Wir bitten Sie, sich ausführlich im beiliegenden Kirchenmusik-Programmheft

zu informieren.

12

Heiliger Abend, 24. Dezember

15.15 Uhr Weihnachtsliedersingen

vor der Christvesper 15.30 Uhr, mit

Posaunenchor

17.30 Uhr Christvesper

Camille Saint Saëns

Teile aus „Oratorio de Noël“

Kantorei und Orchester St. Matthäus

Johann Sebastian Bach

Weihnachtsoratorium

Kantaten I-III

25., 26. und 30. Dezember

In den Gottesdiensten an diesen Tagen

werden die einzelnen Kantaten unter

Mitwirkung von Solisten, der Kantorei St.

Matthäus und einem Ensemble mit historischen

Instrumenten aufgeführt. Den Gottesdienst

am 30. Dezember können chorerfahrene

Sänger wieder aktiv mitgestalten.

Proben siehe Beilage.

„The Festival of Nine Lessons

and Carols“

Donnerstag, 6. Januar, 17.00 Uhr

Taizé-Vesper

Samstag, 2. Februar

16.30 Uhr, gemeinsame Probe

18.00 Uhr, Vesper im Kerzenschein

mit Taizé -Gesängen zum Mitsingen

Singen in der Adventszeit

für Eltern und Kinder

Mittwoch 5., 12. und 19. Dezember,

jeweils 16.00 Uhr

im Gemeindesaal Rathenaustraße

Adventsliedersingen

2. Advent, 9. Dezember, 17.00 Uhr

„O komm, o komm, Emanuel“

Alte und neue Adventslieder zum Hören

und Mitsingen

Kantorei und Posaunenchor

Leitung: Michael Vetter

Im Anschluss Adventsmarkt, s.S.13

Silvesterkonzert

Montag, 31. Dezember, 21.00 Uhr

Johann Sebastian Bach

„Jauchzet Gott in allen Landen “;

Cembalokonzert D-Dur

Eva-Maria Helbig, Sopran

Helmut Pöhner, Barocktrompete

Ensemble mit hist. Instrumenten

Leitung und Cembalo: Michael Vetter

Orgelkonzert in der Passionszeit

Sonntag, 24. Februar, 17.00 Uhr

Werke in der leidenschaftlichen

Tonart f-Moll von Pachelbel, Bach,

Mendelssohn Bartholdy und Liszt.

Orgel: Michael Vetter


Gottesdienste und Andachten ???

Im Namen des Kirchenvorstands von St. Matthäus wünschen

??? wir Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und alles

Gute im Neuen Jahr.

Ihre Pfarrerin Cornelia Frör, Vikarin Agnes Müller-Grünwedel und

Ihr Pfarrer Bernd Hofmann

2. Dezember 1. Advent

9.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl zur Einführung des neuen

Kirchenvorstands, Pfarrer Hofmann, Pfarrerin Frör,

Kantorei, Posaunenchor

anschließend Kirchenkaffee

9.30 Uhr Kindergottesdienst

7. Dezember Freitag

19.30 Uhr Friedensgebet in der Kirche

9. Dezember 2. Advent

9.30 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Hofmann, Solisten

9.30 Uhr Kindergottesdienst und Kleinkindbetreuung

17.00 Uhr Adventsliedersingen

16. Dezember 3. Advent

9.30 Uhr Gottesdienst, Pfarrerin Frör, Röthelheimspatzen

9.30 Uhr Kindergottesdienst und Kleinkindbetreuung

18.00 Uhr Segnungsgottesdienst, Pfarrer Hofmann

23. Dezember 4. Advent

9.30 Uhr Gottesdienst, Prof. Wanke, Vocalensemble

9.30 Uhr Kindergottesdienst

24. Dezember Heiliger Abend

15.30 Uhr Christvesper für Familien mit Kleinkindern,

Pfarrer Hofmann

– im Gemeindehaus Rathenaustraße –

15.30 Uhr Christvesper für Familien mit Krippenspiel,

Vikarin Müller-Grünwedel, Posaunenchor

17.30 Uhr Christvesper, Pfarrerin Frör, Kantorei und Orchester

23.00 Uhr Christmette, Pfarrer Hofmann , Solisten

Fortsetzung des Gottesdienstanzeigers auf Seite 16

13


Gottesdienste und Andachten

Fortsetzung des Gottesdienstanzeigers von Seite 15

25. Dezember 1. Weihnachtsfeiertag

9.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Frör,

Kantorei, Solisten, Orchester

26. Dezember 2. Weihnachtsfeiertag

19.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Düfel,

Kantorei, Solisten, Orchester

30. Dezember 1. Sonntag nach Weihnachten

9.30 Uhr Gottesdienst, Prof. Klek.,

Chor, Solisten, Orchester

31. Dezember Silvester

17.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst mit Beichte und Abendmahl,

Pfarrer Hofmann

1. Januar Neujahr

19.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrerin Frör, Posaunenchor

6. Januar Epiphanias

9.30 Uhr Gottesdienst, Vikarin Müller-Grünwedel, Solisten

17.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrerin Frör, Kantorei

„The Festival of Nine Lessons and Carols”

11. Januar Freitag

19.30 Uhr Friedensgebet in der Kirche

13. Januar 1. Sonntag nach Epiphanias

9.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst, Pfarrer i.R. Bock,

Ketzer-Combo

9.30 Uhr Kindergottesdienst und Kleinkindbetreuung

20. Januar Letzter Sonntag nach Epiphanias

9.30 Uhr Gottesdienst zum Abschluss der Allianz-Gebetswoche,

Pastor Stiba und Team

9.30 Uhr Kindergottesdienst und Kleinkindbetreuung


Gottesdienste und Andachten

27. Januar Septuagesimä

9.30 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Hofmann, Solisten

anschließend Kirchenkaffee

9.30 Uhr Kindergottesdienst und Kleinkindbetreuung

2. Februar Samstag - Tag der Darstellung des Herrn - Lichtmess

18.00 Uhr Taizé–Andacht, Vikarin Müller-Grünwedel

3. Februar Sexagesimä

9.30 Uhr Gottesdienst, Pfarrerin Frör, Röthelheimspatzen

9.30 Uhr Kindergottesdienst und Kleinkindbetreuung

8. Februar Freitag

19.30 Uhr Friedensgebet in der Kirche

10. Februar Estomihi

9.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst, Vikarin Müller-Grünwedel,

Solisten

17. Februar Invokavit

9.30 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Hofmann,

Kantorei

24. Februar Reminiszere

9.30 Uhr Gottesdienst zum Partnerschaftssonntag, Posaunenchor

anschließend Kirchenkaffee

9.30 Uhr Kindergottesdienst und Kleinkindbetreuung

1. März Freitag

19.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag,

in St. Bonifaz

3. März Okuli

9.30 Uhr Gottesdienst, Vikarin Müller-Grünwedel

9.30 Uhr Kindergottesdienst und Kleinkindbetreuung

Das kirchenmusikalische Programm entnehmen Sie bitte Seite 14

bzw. dem beiliegenden Programmheft.


??? Besondere Gottesdienste

Gottesdienste im Seniorenheim

am Ohmplatz

Zu den Gottesdiensten und Andachten

sind alle Gemeindeglieder und

Besucher herzlich eingeladen. Sie

finden jeweils 16.00 Uhr statt.

14. Dezember, Pfarrerin Frör

18. Januar, Pfarrer Hofmann

15. Februar, Pfarrer Hofmann

Segnungsgottesdienst

Jedes Jahr im Advent findet in

unserer Gemeinde ein Segnungsgottesdienst

statt. Jeder,

der möchte, kann

sich in diesem

meditativen Gottesdienst

persönlich

durch Handauflegung

segnen

lassen. Die Kraft und die heilsame

Wirkung des Segens wird auf diese

Weise besonders spürbar.

Im Anschluss an den Gottesdienst

sind alle Besucher herzlich eingeladen,

sich bei „Brot und Wein“ auch

körperlich stärken zu lassen.

16. Dezember, 18.00 Uhr

Meditativer Abendgottesdienst

für die Stadt

Zum Meditativen

Abendgottesdienst

mit Abendmahl

sind alle Erlanger

Christen wieder in

die Markuskirche

eingeladen.

2. Dezember 2012, 18.00 Uhr

27. Januar 2013, 18.00 Uhr

16


Extras

Brot für die Welt

Jeder 7. Mensch auf der Welt hungert.

Fünf von ihnen leben auf dem

Land – dort, wo Nahrung produziert

wird. Ihr Hunger wäre vermeidbar,

hätten sie die Chance auf genug

fruchtbares Land für ihren Lebensunterhalt.

Mit der Aktion „Land zum Leben -

Grund zur Hoffnung“ will „Brot für

die Welt“ besonders in der Adventszeit

auf diese prekäre Situation aufmerksam

machen.

Friedenslicht

Auch in diesem Jahr kann sich jeder

der will, das Friedenslicht aus Jerusalem

nach dem Familiengottesdienst

am 24. Dezember um 15.30 Uhr mit

nach Hause nehmen.

Sternsinger

Wer am 6. Januar gerne von den

Sternsingern besucht werden möchte,

möge sich bitte im Pfarramt melden,

Tel. 32065 oder einen der Zettel

ausfüllen, die ab Mitte Dezember in

der Brauthalle ausliegen.

Weitere Informationen auch auf Seite

23.

Neujahrsempfang

Seit einigen Jahren ist er nun schon

Tradition, der Neujahrsempfang für

ehrenamtliche Mitarbeiter unserer

Gemeinde. In diesem Rahmen soll

Danke gesagt werden für die mannigfaltig

geleistete Arbeit, ohne die

das vielfältige Gemeindeleben un-

vorstellbar wäre. Herzliche Einladung

an alle Ehrenamtlichen am

19. Januar, 15.00 Uhr

Sammlungen und Basare

Das Spangenberg-Sozial-Werk e.V.

sammelt wieder Kleider, Schuhe und

Haushaltswäsche für die Notgebiete

der Welt. Bitte bringen Sie ihre gut

verpackten Spenden am Freitag, 11.

Januar und Samstag, 12. Januar 2012

von 9.00 bis 18.00 Uhr ins Gemeindehaus

Rathenaustraße (bitte nicht ins

Pfarramt). Sammeltüten erhalten Sie

in der Kirche und im Pfarramt.

Der nächste Bedürftigenbasar unserer

Gemeinde findet am 14. und 15.

März statt. Wer Kleidung und Haushaltsgeräte

spenden möchte, sollte

sich diesen Termin vielleicht schon

vormerken. Nähere Informationen im

nächsten Gemeindebrief.

Jubiläums-Konfirmation

Erfahrungsgemäß braucht die Organisation

der Jubiläumskonfirmation

ein halbes Jahr Vorlauf. Deshalb

suchen wir schon jetzt Menschen,

die 1963 bzw. 1988 in unserer Kirche

konfirmiert wurden. Am 16. Juni

möchten wir dann mit ihnen gemeinsam

Jubiläumskonfirmation feiern.

Wenn Sie selbst betroffen sind

oder die Anschriften von anderen

Jubelkonfirmanden kennen, geben

Sie doch bitte im Pfarramt, s. S.18,

Bescheid.

17


Weltgebetstag

???

Ich war fremd - Ihr habt mich aufgenommen

„Liberté - Égalité - Fraternité“ war

das Motto der französischen Revolution

- wie steht es im heutigen Frankreich

damit? Die Frage scheint kurios,

besonders, wenn sie im Hinblick auf

einen Gottesdienst gestellt wird.

Weltgebetstag feiern heißt aber:

„Informiert beten - betend handeln“

und deswegen steht am Anfang die

Information über unser Nachbarland,

das wir gedanklich gerne mit gutem

Essen, leichter Lebensart und schönen

Reisezielen verbinden.

Liberté (Freiheit): Frankreich ist eine

Republik, in der die Regierenden vom

Volk gewählt werden.

Égalité (Gleichheit): Frauen dürfen

in Frankreich seit dem 2. Weltkrieg

wählen und sind den Männern offiziell

in allen Bereichen gleichgestellt.

Wie sieht das im Alltag aus?

Fraternité (Brüderlichkeit): In Frankreich

leben viele Menschen, die aus

den ehemaligen Kolonien kommen,

besonders aus Afrika. Wie steht es um

deren Chancen und Anerkennung?

Wer Lust hat, diesen Fragen unter

dem Blickwinkel dreier Bibelstellen

nachzugehen, die den von Gott gebotenen

Umgang mit Fremden und die

Vision vom Reich Gottes beschreiben,

ist herzlich eingeladen, den Weltgebetstag,

der am 1. März 2013 in St.

Bonifaz gefeiert wird, inhaltlich mit

vorzubereiten.

Natürlich sollen auch Miteinander,

Feiern und Essen beim Weltgebetstag

ihren Platz finden. Wer

Lust hat, sich bei der musikalischen,

dekorativen oder kulinarischen

Vorbereitung einzubringen, ist

gerne willkommen. Ansprechpartnerinnen

des ökumenischen Teams

sind in unserer Gemeinde Jutta Spitz,

Tel. 302857 und Uta Blumberg,

Tel. 202949.

Der Gottesdienst zum Weltgebetstag

findet statt am

1. März 2013, 19.30 Uhr

St. Bonifaz

18


Kinder

Advent im Kindergottesdienst

Die Adventszeit ist eine Zeit

der Heimlichkeiten und Geheimnisse:

Geschenke werden

verpackt und bis zur Bescherung

unter Verschluss gehalten.

Die Türen eines Advents-

kalenders geben jeden Tag ein kleines

Geheimnis preis: Wir sind unterwegs auf

Weihnachten hin, zu einem besonderen

und einmaligen Ereignis, von dem vorher

nur in geheimnisvollen Andeutungen der

Propheten und der Engel die Rede war.

Im Kindergottesdienst wollen wir uns an

den vier Adventssonntagen Zeit nehmen,

diese Geheimnisse zu entdecken. Hoffnung

und Licht, Lob und Musik - auch für

die Menschen im Altenheim -, der Stern,

der den Weg zeigt, und der Engel, der etwas

Außergewöhnliches verkündet, werden

dabei im Mittelpunkt stehen - und

jeweils dazu eine kleine Bastelarbeit zum

Mitnehmen.

Auf Euer Kommen freuen sich

Euer Turmi

und das Kindergottesdienstteam

PS: Natürlich geht der Kindergottesdienst

nach den Weihnachtsferien im

Januar weiter.

„Segen bringen - Segen sein“

Sternsingeraktion 2013

Wir suchen: Kinder ab der 3. Klasse

und Jugendliche, gerne Präparanden

und Konfirmanden, die bereit sind,

am 6. Januar als Heilige drei Könige

verkleidet durch die Straßen zu ziehen,

den Segen Christi in die Häuser

zu bringen und für ausgewählte Kinderprojekte

in der Dritten Welt Geld

zu sammeln.

Wir bieten: Königliche Ausstattung

mit Mantel, Krone, Weihrauchgefäß

und Stern. Informationen in einem

Film nach Art von „Willi wills wissen“

über das diesjährige Beispielland

Tansania in Ostafrika, einen Tag voller

besonderer Begegnungen, tollem

Wir-Gefühl und jede Menge Süßig-

Bitte lest auf Seite 22 weiter.

19


Kirche im Röthelheim

- im Treffpunkt Röthelheimpark

Spielt und tobt Ihr gern? Bastelt Ihr gern? Dann seid Ihr genau richtig im

Funki! Alle Kinder von 6 bis 12 Jahren sind herzlich willkommen. Neue

Freunde kennenlernen, Quatsch machen, Fußball spielen, Fitnessraum erkunden,

kochen, Hip Hop tanzen, Wii ausprobieren, Computer kennenlernen

und viel Spaß haben – all das könnt Ihr im Funki, der Offenen Kinderarbeit

im Treffpunkt Röthelheimpark, Schenkstraße 111.

Wir freuen uns auf Euch!

Dienstag 13.30 bis 17.30 Uhr Offener Treff für Kinder

14.00 bis 15.00 Uhr Stricken und Häkeln mit Rosa

14.00 bis 16.00 Uhr Computer für Kids

15.00 bis 16.00 Uhr Sport und Spaß mit Lucas

Mittwoch 13.30 bis 17.30 Uhr Offener Treff für Kinder

14.00 bis 16.00 Uhr Computer für Kids

Donnerstag 13.30 bis 17.30 Uhr Offener Treff für Kinder

14.00 bis 15.00 Uhr Computer für Kid

14.00 bis 15.00 Uhr Stricken und Häkeln mit Rosa

14.30 bis 16.30 Uhr Kinder kochen für Kinder

15.00 bis 16.00 Uhr Sport und Spaß mit Lucas

Während der Weihnachtsferien haben wir vom 24. Dezember 2012 bis

4. Januar 2013 geschlossen.

Nähere Informationen unter Tel. 610749, per email unter oka@treffpunkt-roethelheimpark.de.

oder auf unserer Homepage www.treffpunktroethelheimpark.de.

20

Gitarrenkurs

Karl Ostermeier startete dieses

Schuljahr zwei Kurse, einen Anfänger-

und zusätzlich einen Fortgeschrittenenkurs

für die Kids, die

schon letztes Jahr bei ihm einige

Gitarrengriffe und Lieder gelernt

haben. Die Anfänger treffen sich

jede 2. Woche Dienstagnachmittag

ab 16.15 Uhr, anschließend kommen

die Fortgeschrittenen dran.


Kirche im Röthelheim

Slackline

Ein von der Offenen Jugendarbeit

im Treffpunkt Röthelheimpark organisierter

Slacklineworkshop wurde

von unseren Kindern sehr gut angenommen!

Erst haben sie von den Referenten

gelernt, wie man Slacklines

richtig an einen Baum bindet um

anschließend den ganzen Nachmittag

mutig zu balancieren.

wird im kommenden Jahr bei entsprechender

Nachfrage fortgesetzt.

Unkostenbeitrag: 0,50 Euro / Veranstaltung.

In den Ferien findet kein

Hip Hop statt.

Sport und Spaß mit Lucas

Ab sofort hat die Offene Kinderarbeit

dienstags bis donnerstags von

15.00 bis 16.00 Uhr Unterstützung

durch Lucas Läufer. Toben, Bewegungsspiele

und Fußballspielen,

miteinander Spaß haben – all das

könnt Ihr mit Lucas draußen oder

drinnen machen.

Hip Hop Workshop mit Oli

Mit Oli, einer Tanzlehrerin vom Centerstage,

können alle Kinder, die

Lust haben, mittwochs von 15.00

bis 15.45 Uhr Hip Hop tanzen. Ihr

studiert Choreographien ein und am

Ende der Stunde könnt ihr schon die

ersten Steps alleine vorzeigen! Der

Workshop dauert bis Ende Januar und

Stricken und Häkeln mit Rosa

Liebe Kinder! Ihr seid weiterhin

herzlich zum Handarbeiten bei Rosa

Rau eingeladen: jeden Dienstag und

Fortsetzung Seite 22

21


Kirche im Röthelheim

Donnerstag von 14.00 bis 15.00 Uhr.

Lust, Ausdauer, Geduld und natürlich

Fantasie sind beim Strickkurs

gefragt.

Weihnachtsfeier

Am 20. Dezember 2012 ab 15.30 Uhr

sind alle Kinder herzlich eingeladen.

Wir feiern wie jedes Jahr gemütlich

zusammen. Natürlich werden

wir bereits in der Adventszeit alles

vorbereiten: Songs einüben, Instrumente

spielen, Plätzchen backen,

Sterne falten und unseren Raum

weihnachtlich dekorieren. Mit der

St. Matthäus-Gemeinde und den

Kids zusammen werden wir in dieser

Zeit auch drei Fenster für den

Adventskalender im Röthelheimpark

dekorieren.

Kids im Park

Herzliche Einladung an alle interessierten

Kinder der 1. bis 6. Klasse,

jeweils alle 2 Wochen freitags von

16.00 bis 17.30 Uhr (außer in den

Ferien) zu Kids im Park.

Die neuen Termine:

• 7. und 21. Dezember 2012.

• 11. und 25. Januar 2013

Rock Solid

Rock solid wendet sich an Kids ab

11 Jahren, die zu alt für das für

Grundschulkinder konzipierte Programm

„Kids im Park“ geworden

sind.

Das Angebot findet im wöchentlichen

Wechsel mit den „Kids im Park“

statt.

Hausaufgabenbetreuung

Die Hausaufgabenbetreuung im

Treffpunkt Röthelheimpark wird

weiterhin angeboten

Termin: Montag bis Freitag

Zeit: 14.00 bis 15.00 Uhr

Ort: Treffpunkt Röthelheimpark

22

Fortsetzung der Kinderseite

keiten zum Mitnehmen.

Wir freuen uns, wenn ältere Jugendliche

und Erwachsene die Sternsingergruppen

begleiten, gerne teilweise

auch mit dem Auto, und wenn sich

Erwachsene bereit erklären, am 6. Januar

2013 ein Mittagessen für eine

Sternsingergruppe zu kochen.

Ansprechpartner in der Gemeinde

sind Jutta Spitz, Tel. 302857 und

Uta Blumberg, Tel. 202949. Anmeldungen

können an die Pfarrämter

St. Matthäus und St. Bonifaz gerichtet

werden. Anmeldezettel liegen in

der Kirche aus und werden in der

Rückertschule verteilt.

Erste Probe: 13. Dezember,

16.00 Uhr, St. Bonifaz


Wir haben hier keine

bleibende Stadt,

sondern die zukünftige

suchen wir. Hebr. 13,14

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine