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Stadtbild-Infos

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Stadtbild-Infos 2/2008 Seite 2 Farben spielen zu lassen. Das Bemalen von kleinen Holzfiguren aus Sperrholz fand besonders großen Anklang. Für die neue Saison steht auch wieder ein Zelt, ein Iglu in leuchtendem Gelb, für Spiel und Spaß bereit. Es wurde schnell in Beschlag genommen mit Versteckspiel, sich Hinlegen oder einfach nur Hinsetzen. Nur der Buddelsand sollte draußen bleiben und das Gestänge ist leider nicht zum Anlehnen und Wippen geeignet, aber das haben die Kinder auch schnell verstanden. Soviel Beschäftigung macht natürlich Appetit, und so wurde der Grill angezündet. Es gab Bratwurst in vielen Größen und Geschmacksrichtungen, dazu Brot, Brötchen und alkoholfreie Getränke. Dem wurde fleißig zugesprochen. In den darauf folgenden Tagen klingelte das Telefon öfter als sonst. Einigen „neuen“ Besuchern gefiel es so gut, dass sie den Kiezgarten für eigene Feste nutzen wollen. Doch die Nachfrage ist insgesamt so groß, dass fast alle Wochenendtermine in diesem Sommer schon vergeben sind. Wir freuen uns über das rege Interesse und auf ein baldiges Wiederkommen der Gäste in den Kiezgarten oder zu einer der Veranstaltungen der Stadtbild Agentur. Gudrun Ziemann Brigitte Feldt Stadtbild Agentur e.V. Gast beim Forum Weitlingkiez: Frau Emmrich Für das Forum Weitlingkiez war die Veranstaltung am 20.Mai 2008 die letzte Beratung vor der Sommerpause. Es fand auf Einladung des Kleingartenvereins Sanssouci in dessen Vereinshaus statt und hob sich damit auch durch diesen Ort von den anderen Veranstaltungen ab. Die Bezirksbürgermeisterin von Lichtenberg, Frau Emmrich hatte Ihr Kommen zugesagt. Begrüßt von allen Anwesenden, war die Information durch Frau Emmrich und ihr Wunsch, eine Bürgersprechstunde zu gestalten, der Höhepunkt, der dieser Veranstaltung ein besonderes Gepräge gab und sich auch dadurch von den anderen Beratungen abhob. Foto: Herr Wiesner Nachdem Frau Emmrich über Grundlagen der Politik in Lichtenberg informierte - der Entwicklung zur Bürgerkommune und die Vorbereitung des Bürgerhaushalts - wurde der Weitlingkiez zum Schwerpunkt der Ausführungen. Die Bürgermeisterin stellte fest, dass in den letzten Jahren die Bereitschaft der Bürger deutlich wurde, das aufgedrückte Image von innen heraus zu verändern. Diese Einschätzung des bürgerschaftlichen Engagements wurde sehr positiv von den anwesenden Bürgern aufgenommen, hatten sie sich doch in den anderen Veranstaltungen des Forums Weitlingkiez mehrfach über dieses von vorrangig von außen herein getragene rechte Image gewehrt. Nun war der Ring frei für die Fragen der Bürger. Und diese Möglichkeit wurde gern genutzt. Es ging um Dreckecken und die Anforderung, sie an das Bezirksamt zu melden – die Wortmeldungen reichten von Hundedreck bis zu Ruinen in der Lückstraße. Weitere Fragen betrafen Tempo-30-Zonen vor Schulen, illegale Warenlager auf Brachen, Schulden des Bezirks und Möglichkeiten, Referenden einzuberufen. Frau Emmrich gab ehrliche Antworten und versprach, über neue Anforderungen nachzudenken. Es war ein sehr gelungener Abend, der sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird und der hoffentlich im nächsten Jahr seine Fortsetzung in dieser Form und mit diesem Inhalt finden wird. Brigitte Möhler Die WeitlingCard – bekannte Aktion, neue Gestaltung Jeder Stammkunde im Weitlingkiez nutzt sie oder hat davon gehört: die WeitlingCard. Wer sie hat, kann bei den teilnehmenden Händlern mit Rabatt einkaufen. Seit 2006 haben die Händler des Kiezes sich zu dieser Marketingaktion entschlossen. Sie haben die erste Rabattkarte Berlins, die in unterschiedlichen Geschäften einer Einkaufsstraße gilt, eingeführt. Beraten und abgestimmt wurde alles auf dem monatlich stattfindenden Stammtisch der Gewerbetreibenden. Jetzt, nach fast zwei Jahren, wurde Bilanz gezogen. Die gültige WeitlingCard Die Händler führen die Aktion weiter, allerdings in vereinfachter Form: die Kunden erhalten bei ihrem Einkauf direkt vom Händler die Chipkarte und können dann auch sofort die Rabatte bei den teilnehmenden Läden erhalten. Bisher mussten erst bei Einkäufen für jeweils 30 € Punkte gesammelt und in ein Sammelheft geklebt werden, das dann bei der Stadtbild Agentur gegen die Chipkarte eingelöst werden konnte. Die Vereinfachung geht auf einen Vorschlag zurück, der in der Studie „Standortmarketing Weitlingkiez“ der Projektgemeinschaft Stadtbild Agentur Lichtenberg in die Diskussion gebracht wurde und der auf dem Stammtisch im Mai bestätigt wurde. Das kann z.B. Bäcker betreffen, die auf Grund der bisher geltenden 30- Euro-Bedingung gar nicht teilnehmen konnten. Wenn die Aktion der Chipkartenverteilung abgeschlossen ist, wird der Internetauftritt der Gewerbetreibenden www.weitlingkiezlichtenberg.de entsprechend aktualisiert. Jeder teilnehmende Händler erhält auch demnächst eine Kennzeichnung (Plakat), die am Schaufenster auf seine Teilnahme hinweisen soll. Darauf ist natürlich das Logo des Weitlingkiezes, das Spiegelei, zu sehen. Auch der Hinweis auf die Internetseite wird für Interessierte vermerkt (BM).

Seite 3 Stadtbild-Infos 2/2008 Die AG Geschichte Weitlingkiez berichtet: Nach dem 2. Weltkrieg Die Bombardierungen des zweiten Weltkrieges verschonten auch den Nöldnerplatz und seine Umgebung nicht. Ein großer Teil der Bebauung am Platz wurde zerstört. Viele Wohnhäuser waren stark beschädigt und wurden in den Nachkriegsjahren abgerissen. Dazu gehörten neben dem ehemaligen Armenhaus auch die meisten Häuser an der Lückstraße bis zur Gieselastraße sowie entlang dem Archibaldweg. 1947, nach dem Abriss des ehemaligen Armenhauses erhielt der Platz endlich einen Namen: Nöldnerplatz, in Erinnerung an den antifaschistischen Kämpfer Ernst Nöldner. Die Aula der Max-Taut-Schule wurde durch eine Bombe in den letzten Kriegsmonaten stark beschädigt und versank in einen 60-jährigen Dornröschenschlaf im Schatten inzwischen stattlicher Bäume. Vom Wiederaufbau bis zur Wende 1953 waren die kriegsbeschädigten Gebäude im Umfeld des Platzes abgeräumt, am Platz blieben drei Wohnhäuser und die Max-Taut- Schule. Ab 1953 begann auch in Lichtenberg der Wiederaufbau. Luftaufnahme von 1953; Quelle: Landesluftbildarchiv 1954 wurde der am Platz gelegene S- Bahnhof Neu-Lichtenberg umbenannt Der Nöldnerplatz und seine Geschichte Teil 2: Von 1945 bis heute und erhielt den Namen des Platzes: Nöldnerplatz. Auf einem Teil der bis her unbebauten Fläche zwischen Nöldnerstraße und Schlichtallee entstand ein großer Neubau, der 1955 als „Akademie für Sozial- und Arbeitshygiene“ eingeweiht wurde. Am Archibaldweg entstanden zwischen Lückstraße und Leopoldstraße neue Wohnbauten, danach kam das Baugeschehen am Nöldnerplatz zum Erliegen. Erst in den 70er Jahren setzte das Bauen am Nöldnerplatz wieder ein, es entsteht ein Plattenbau an der Lückstraße, in dem heute das Technische Hilfswerk residiert. Inzwischen ist der Plattenbau das letzte Gebäude am Platz, das eine optische Aufwertung dringend nötig hat. Von 1990 bis heute Erst in den 90er Jahren, nachdem das Gebiet um den Nöldnerplatz mit zum Sanierungsgebiet erklärt wird, setzten erneut umfangreiche Bauaktivitäten ein. An der Lückstraße entsteht ein neuer Verwaltungsbau, der 2000 fertig gestellt wurde und unter anderem die Sozialkasse des Berliner Bauge- werbes beherbergt. Die Fassade des Gebäudes ist im Stile alter Fabrikgebäude der Gründerzeit gestaltet, große Fenster und Klinkermauerwerk setzen einen neuen Akzent am Platz, und in dem Rückschwung seiner Fassadenabwicklung wird die sich verengende Straßenführung der Lückstraße aufgenommen. In der Lückstraße und an der Ecke zur Fischerstraße entstehen Wohnungsneubauten, die benachbarten Altbauten werden instand gesetzt und modernisiert. Ab 2004 erfährt dann der Nöldnerplatz selbst eine komplette Umgestaltung, die den Platz größer werden lässt, seine Angebote vielfältiger und klarer lesbar. Der S-Bahnhof Nöldnerplatz (ca.1992) Foto: Privatsammlung Wiesner Wir Bürger freuen uns darüber, besonders Kinder und Jugendliche nutzen die Angebote des vergrößerten Spielbereiches gerne. Teile des Kinderspielplatzes wurden in einem Workshop mit Kindern erdacht und umgesetzt. Besonderen Zuspruch findet die Skaterbahn, ein Treffpunkt Jugendlicher. Die beiden Tortenstücke suchen das Trennende der Nöldnerstraße durch übergreifende Gestaltungselemente zu überbrücken, Verbindendes herzustellen zwischen doch Geteiltem. Gespannt sind wir auf das dritte Tortenstück, jenes kleine Dreieck, das dem Bogen der Max-Taut-Aula vorgelagert ist, die im Dezember vergangenen Jahres als moderner Multifunktionsraum wieder in Betrieb genommen wurde. Der dunkelrote Ziegelbau in der eleganten Formensprache der klassischen Moderne setzt nun wieder einen Akzent am Platz. Nachdem auch das Gebäude der Ausländerbehörde mit einer dämmenden Außenhaut versehen wurde, erglänzt der Nöldnerplatz zum 100-jährigen Stadtjubiläum Lichtenbergs in neuem Gewand.

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