Die Klangkiste - Ein Orchester stellt sich vor ... - Planet Schule

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Die Klangkiste - Ein Orchester stellt sich vor ... - Planet Schule

Instrumente

Klangkiste

Beschreibe dein Instrument. Informationen findest du in den Filmen zur

Klangkiste“ und auf der Internetseite www.klangkiste.wdr.de.

Male das Instrument und beschreibe wichtige Teile, z.B. Mundstück, Saiten, Fell,

Klappe, Ventil oder Schlägel.

Beschreibe kurz, wie man das Instrument spielt.

Klangkiste

© wdr Planet Schule 2009


Instrumente

Klangkiste

Beschreibe dein Instrument. Informationen findest du in den Filmen zur

Klangkiste“ und auf der Internetseite www.klangkiste.wdr.de.

Stell dir den Klang des Instruments vor – welche Farben fallen dir ein? Male die

Kleckse aus.

Such dir ein Tier aus, das zu deinem Instrument passt.

Schreib den Namen auf und male es.

Klangkiste

© wdr Planet Schule 2009


Instrumente

Klangkiste

Lehrerblatt

Geige:

Kontrabass:

Cello:

Posaune:

Trompete:

Querflöte:

Fagott:

Die Geige besteht aus vier Teilen. Oben ist die Schnecke. An der Schnecke sind Wirbel.

Diese halten vier Saiten „E“, „A“, „D“ und „G“. Durch Drehung der Wirbel kann man die

Geige stimmen. Die Saiten liegen auf dem Griffbrett und führen über den Steg zum

Saitenhalter. Zum Spielen wird die Geige wie die Viola unter dem Kinn festgehalten. Dazu

legt man das Kinn auf den Kinnhalter. Die Töne werden mit dem Bogen erzeugt, mit dem

man über die Saiten streicht. Der Bogen ist mit Pferdeschweifhaar bespannt. Für einen

Bogen werden bis zu 250 Haare benötigt.

Das tiefste und größte Instrument der Streicherfamilie wird im klassischen Orchester und

auch in Jazz-Big-Bands eingesetzt. Während das Instrument in der klassischen Musik

meistens mit dem Bogen gestrichen wird, zupft der Jazz-Bassist die Saiten.

Das Violoncello hat eine ähnliche Form wie die Violine. Es ist allerdings größer, so dass der

Musiker im Sitzen spielt und das Cello mit den Beinen festhält. Damit das Cello dabei einen

festen Halt hat, befindet sich unten am Cello ein langer „Stachel“, der vom Musiker ins

Parkett gestochen wird.

Das Besondere an der Posaune ist, dass sie im Gegensatz zu anderen Blechblasinstrumenten

ohne Ventil gespielt wird. Sie hat einen Zug, der heraus gezogen werden

kann, um die Töne stufenlos zu verändern. Wie bei allen Blechblasinstrumenten werden

die Töne durch Schwingung der Lippen erzeugt. Die Klangfarbe kann als prächtig,

mächtig oder auch dramatisch beschrieben werden. Ein Sinfonieorchester hat häufig zwei

bis drei Posaunisten.

Die Trompete kann von allen Blechblasinstrumenten die höchsten Töne spielen. Ihr

dünnes Metallrohr ist mehrfach gebogen. Ausgerollt ist es etwa 1,35 Meter lang, so groß

wie ein etwa zehnjähriges Kind. Obwohl die Trompete nur drei Ventile besitzt, hat sie einen

Tonumfang von mehr als drei Oktaven. Ihr Ton ist strahlend, hell und laut und daher in der

höchsten Lautstärke über das gesamte Orchester hinweg zu hören. Früher waren ihre

Fanfaren-Klänge ein Signal in Kriegszeiten und ein Symbol für die Macht der Könige.

Die Querflöte gehört zu den Holzblasinstrumenten. Sie besteht aus drei Teilen: Kopf-,

Mittel-, und Fußstück. Am Kopfstück befindet sich das Mundloch. Hier wird durch

Anblasen der Ton erzeugt – ähnlich wie beim Blasen auf einem Flaschenhals. Die

Tonlöcher der Flöte haben Klappen, um das Greifen zu erleichtern. Die meisten Querflöten

werden aus Silber oder Gold angefertigt und bestehen aus 150 kleinen Einzelteilen, wie

Polster, Schrauben oder Ringen. Die Polster unter den Klappen heißen zwar Fischhaut,

bestehen aber aus Schafsdarm.

Den Namen verdankt das Fagott seinen vielen Einzelteilen, den verschiedenen Röhren

(ital.: „fagotto“ = Bündel). Wie auch bei der Oboe, entsteht der Ton durch ein Doppelrohrblatt.

Das Rohrblatt ist aus Schilfrohr. Das Fagott ist wegen seiner tiefen Töne ein

Bassinstrument. Um das große Instrument spielen zu können, sollte man mindestens „zwei

Finger breit“ größer sein, als das Fagott.

Klangkiste

© wdr Planet Schule 2009


Instrumente

Klangkiste

Lehrerblatt

Saxophon:

Klarinette:

Tuba:

Pauke:

Becken:

Das Saxophon ist zwar aus Metall, gehört aber zu den Holzbläsern. Denn Saxofone haben

am Mundstück ein einfaches Rohrblatt, mit dem der Klang erzeugt wird. 1840 erfand

Adolphe Sax das Saxophon. Er wollte ein Instrument schaffen, das ähnlich klingt wie eine

Geige, aber weniger empfindlich ist.

Die Klarinette besteht aus fünf Teilen: Mundstück, Birne, Ober- und Unterstück und dem

Becher. Ihr Ton wird durch ein Rohrblatt, ein einfaches dünnes Holzblättchen, erzeugt.

Beim Anblasen wird das Blatt mit Hilfe der Zunge angestoßen und dadurch zum

Schwingen gebracht.

Die Tuba ist das tiefste Instrument in der Familie der Blechbläser. Das Wort „tuba“

stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Rohr“ oder „Röhre“. Wie alle anderen

Blechbläser besteht die Tuba nämlich aus einem gewundenen Rohr, das ausgerollt fast

sechs Meter lang wäre. Die Tuba fungiert als Fundament des Blechbläsersatzes.

Bei der Pauke kann im Gegensatz zur Trommel die Tonhöhe genau festgelegt werden. Dabei

lockert oder zieht man ein Fell, das über einen Kupferkessel gespannt ist. Je stärker das

Fell angezogen wird, desto höher ist der Ton. Je nachdem, ob man einen hölzernen Schlägel

benutzt oder einen mit Filz oder Leder umspannten, kann man weichere oder härtere

Klänge hervorrufen.

Die Becken gehören zu den Schlaginstrumenten. Die bronzenen Scheiben klingen durch ihre

Schwingung. Entweder sind die Becken dabei auf einem Ständer montiert und werden mit

Holzstöcken angeschlagen, oder sie werden in der Hand gehalten und direkt gegeneinander

geschlagen. Ihr metallisch dröhnender Klang hat einen langen Nachhall. Der Durchmesser

eines Orchesterbeckens variiert je nach gewünschter Klanghöhe zwischen 40-60 cm.

Schlagzeug: Das Schlagzeug, auch Drumset genannt, gibt es noch nicht sehr lange. Es besteht aus

mehreren sehr unterschiedlich großen Trommeln und Becken, die nicht nur mit den

Händen, sondern auch mit den Füßen gespielt werden – wie die große Bass-Drum. Das

Schlagzeug begleitet nicht nur Rock- und Jazzbands, sondern hat auch in der Big Band

seinen festen Platz. Häufig gibt es den Rhythmus vor.

Klangkiste

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