Presseunterlage - Politik - Land Steiermark

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Presseunterlage - Politik - Land Steiermark

PRESSE-KONFERENZ

„Vom Sportpark bis zur

Energieautonomen Steiermark,

vom Raumordnungsgesetz neu

bis zu den Naturparken –

Rückblick und Ausblick!“

Freitag, 18. April 2008 – Beginn: 10:00 Uhr

Café Pavillon, Schlosspark Eggenberg

Landesrat Ing. Manfred Wegscheider

Sport, Umwelt und erneuerbare Energien

8010 Graz, Landhaus, Herrengasse 16

Fon: +43 (316) 877–6300 – Fax: +43 (316) 877–6321

manfred.wegscheider@stmk.gv.at


Pilotprojekt

Passivwohnhausanlage

Graz-Dieselweg

Landesrat Ing. Manfred Wegscheider

Sport, Umwelt und erneuerbare Energien

8010 Graz, Landhaus, Herrengasse 16

Fon: +43 (316) 877–6300 – Fax: +43 (316) 877–6321

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Zahlen - Daten – Fakten:

• Umstellung von 204 Einzelfeuerungen auf Solar

• Senkung der Energiekennzahl auf 10 kWh/m² pro Jahr

• Energieverbrauch minus 91 %

• CO2 minus 89 %

• Feinstaub minus 1.500 kg/Jahr

• Restwärmebedarf durch Fernwärme gedeckt

• 500.000 EURO Förderung Ressort Umwelt

• 8,8 Mio. EURO Gesamt-Investitionsvolumen

• 1,5 Mio. EURO Förderung Bund

• Bauzeit 02/2008 – 06/2010

Technik

• Anwendung von nachwachsenden Rohstoffen (z.B. Holz)

• Energie- und Warmwasserversorgung mit hohem solarem Deckungsgrad, inkl. Grundwasserpumpe und

Fernwärme

• Heizungs- und Warmwasser Zuleitungs- und Verteilsystem über die Fassade

Bauweise

• Tragstruktur mit integrierten Waben-Solarpaneelen mit Passivhausfenstern und Lüftungskanälen

• Wärmedämmstoff = Steinwolle

Bauteile

• Großer Wärmeschutz durch Solarnutzung innerhalb der Fassade

• Baubiologisch einwandfrei und wieder verwertbar

• Einzelraumlüftungsgeräte mit hoher Wärmerückgewinnung

• Passivhaus-taugliche Fenster mit integrierten Jalousien

Landesrat Ing. Manfred Wegscheider

Sport, Umwelt und erneuerbare Energien

8010 Graz, Landhaus, Herrengasse 16

Fon: +43 (316) 877–6300 – Fax: +43 (316) 877–6321

manfred.wegscheider@stmk.gv.at


Beispiel

• Dieselweg 12, 14

Baujahr 1958

4 Geschoße

38 Wohneinheiten

WNFL von 18 m² bis 58m²

1- und 2- Zimmer Wohnungen

Energiekennz. vorher:

225 kWh/m²a

Energiekennz. nachher:

10 kWh/m²a

Landesrat Ing. Manfred Wegscheider

Sport, Umwelt und erneuerbare Energien

8010 Graz, Landhaus, Herrengasse 16

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110 Mio. EURO Wertschöpfung

für unser Land

Landesrat Ing. Manfred Wegscheider

Sport, Umwelt und erneuerbare Energien

8010 Graz, Landhaus, Herrengasse 16

Fon: +43 (316) 877–6300 – Fax: +43 (316) 877–6321

manfred.wegscheider@stmk.gv.at


1) Die SteirerInnen setzen auf die Kraft der Sonne!

Auf ca. 450.000 m 2 wärmen zurzeit in der Steiermark Solarkollektoren Warmwasser und Heizungen.

Aktive Förderpolitik – Beispiel „Spar mit Solar“: 47.000 m 2 Neuinstallation von Kollektorflächen 2007!

Erwarteter Anstieg für 2008: auf ca. 60.000 m 2 .

3,6 Mio. EURO Fördermittel (7facher Anstieg gegenüber 2004!) haben im letzten Jahr Investitionen von

38 Mio. EURO in der Steiermark ausgelöst! Erwarteter Anstieg für 2008: auf ca. 50 Mio. EURO.

Ein Impuls für die steirische Wirtschaft!

2) Die SteirerInnen erwärmen sich für Biomasse!

Pellets sind CO2-neutral und Klima-schonend.

Der Einbau von Pellets-Heizungen gegenüber Öl-Heizungen ist stark gestiegen!

Ca. 60.000 kW Wärmeleistungen 2007 durch Biomasse-Kleinfeuerungsanlagen mehr!

3,45 Mio. EURO Fördervolumen 2007 (Verdoppelung gegenüber 2004!) – das entspricht einer

Investitionssumme von 29 Mio. EURO in die steirische Wirtschaft!

380 kleine und mittlere Fernwärmeanlagen versorgen steirische Gemeinden klimaschonend mit Wärme.

2,4 Mio. EURO an Co-Finanzierungsmittel 2007 seitens der Steiermark (Verzehnfachung gegenüber 2004!),

das entspricht 19 Mio. EURO Invest in die steirische Wirtschaft!

Erwarteter Anstieg für 2008: 15 MW Mehrleistung dazu!

3) € 110 Mio. Wertschöpfung für unser Land!

2007 wurden insgesamt in den Bereichen Solarwärme und Biomasse ca. 86 Mio. EURO investiert.

2008 ist durch die aktive Klimapolitik des steirischen Umwelt-Landesrates mit einer Steigerung auf

110 Mio. EURO zu rechnen!

Die Steiermark liegt in allen Bereichen der Erneuerbaren Energie im Spitzenfeld und

exportiert nicht nur Ideen, sondern auch Produkte und Know How bei Planung und Fertigung!

Landesrat Ing. Manfred Wegscheider

Sport, Umwelt und erneuerbare Energien

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Sportpark Steiermark

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Sport, Umwelt und erneuerbare Energien

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manfred.wegscheider@stmk.gv.at


Sportpark Steiermark

Seit ca. 50 Jahren hat es in Graz (ausgenommen UPC-Arena) keine Infrastrukturimpulse der Gebietskörperschaften

im Bereich von Zentralsportanlagen gegeben.

Das Ergebnis der Überarbeitung des ursprünglichen Konzeptes „Multifunktionales Sportzentrum“ – nunmehr

endgültig als „Sportpark Steiermark“ bezeichnet - wurde von Sportreferent Landesrat Ing. Manfred Wegscheider

und der Arbeitsgruppe allen Organen der Landessportorganisation Steiermark, im Rahmen einer Sondersitzung

der LSO Steiermark, präsentiert.

Hierbei wurde einstimmig folgender Beschluss aller Organe der Landessportorganisation Steiermark

(Landessportpräsidium, Landessportrat, Landessportfachbeirat), insbesondere der Sportdach- und –fachverbände,

herbeigeführt:

„Alle TeilnehmerInnen dieses obersten Sportberatungsgremiums des Landes Steiermark begrüßen dieses

zukunftsweisende Sport-Leitprojekt und stimmen somit dem „Sportpark Steiermark“ zu.“

Im Zusammenwirken des Landes Steiermark, der Stadt Graz, der Stadt Kapfenberg und der Republik Österreich

(Bundeskanzleramt/Sektion Sport und Wissenschaftsministerium) sowie der Landessportorganisation Steiermark

wird auf dieser Grundlage ein Masterplan zur Vorbereitung und Umsetzung der Neuerrichtung des „Sportpark

Eggenberg“ sowie der Internationalen Sporthalle Steiermark in Kapfenberg erarbeitet.

Im Sportpark Eggenberg wird das neue Institut für Sportwissenschaften der Karl-Franzens-Universität untergebracht.

Sport-Landesrat Wegscheider: „Der Sportpark wird das „Herzstück“ des steirischen Sports werden. Eine weitere

Zielsetzung der „Sportparkphilosophie“ ist die Vernetzung und betriebliche Zusammenführung aller zentralen

Sportanlagen!“

Der Masterplan wird im 3. Quartal 2008 fertig gestellt; ein internationaler Wettbewerb ist für die erste Hälfte 2009

vorgesehen.

Allgemeine Synergien und Vorteile

• Der SPORTPARK STEIERMARK kann als ideelles aber auch faktisches „SPORTPORTAL“ gesehen werden – eine

zeitgerechte moderne Kommunikationsplattform.

• Die „Sportdach- und fachverbände“ befinden sich unter „einem Dach“

• Sportwissenschaftliche, sportmedizinische und didaktische Kompetenz sind - mit kurzen Wegen - an einem Ort

konzentriert. Dadurch werden nicht nur Hochleistungssport und Wissenschaft sondern auch der Breiten- und

Gesundheitssport in das System integriert.

• Die allgemeine Infrastruktur (Unterkünfte, Hörsäle, Sanitärbereiche, Gastronomie etc.) kann gemeinsam – und

damit auch intensiver - genutzt werden. Eine Nutzung außerhalb des Sports (Wirtschaft, Bildungseinrichtungen

etc.) ist neben dem sportlichen Bedarf zur wirtschaftlichen Optimierung sinnvoll möglich.

• Im „Sportpark Steiermark“ kann durch lückenlose Koordination und Evidenzhaltung eine bestmögliche

Auslastung der angegliederten Sportanlagen und die gezielte Zuteilung nachgefragter Nutzungen erzielt

werden.

• Durch zentrales Marketing erfolgt eine Konzentration der medialen und öffentlichen Aufmerksamkeit auf eine

einzige Struktur – „Hier ist der Sport zu Hause!“

Landesrat Ing. Manfred Wegscheider

Sport, Umwelt und erneuerbare Energien

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In einem von Sport-Landesrat Wegscheider entwickelten Stufenplan, der eine modulare Verwirklichung des

steirischen Sportleitprojektes ermöglicht, sollen folgende Infrastrukturschwerpunkte neben dem Umbau des

jetzigen Geländes der ASKÖ Steiermark in Eggenberg realisiert werden:

• Sportbad Eggenberg

• Tennisakademie Musterland

• Dreifachsporthalle Graz/Liebenau

• Internationale Sporthalle Steiermark

Sportbad Eggenberg

Dieses internationale Sportbad wird das „alte“ Eggenberger Bad ersetzen; das neue Sportbad Eggenberg ist auch

für internationale Bewerbe (bis hin zur EM und WM) geeignet, wobei sich die Kosten auf knapp € 20 Mio. belaufen.

Ein internationaler Wettbewerb wurde im Februar 2008 abgeschlossen; mit den Bauarbeiten wird im Jänner 2009

begonnen.

Tennisakademie Musterland

Dieses internationale Nachwuchshochleistungszentrum des steirischen Tennissports von europäischem Format wird

unter der Patronanz von Thomas Muster in Leibnitz errichtet. Kooperationspartner ist das Jugend &

Familiengästehaus; in dem neuen Jugend & Familiengästehaus in Leibnitz werden auch die Spielerhomes und ein

hochwertiger Regenerationsbereich untergebracht. Die bestehende Tennishalle wird zur Gänze adaptiert; 5 neue

Tennisfreianlagen und ein kleiner Tenniscourt ergänzen das sportliche Infrastrukturkonzept.

Die Spatenstichfeier dieses internationalen Sportleitprojektes findet am Donnerstag, 03. Juli 2008, 10.30 Uhr, in

Leibnitz statt.

Dreifachsporthalle Graz/Liebenau

Die 3-Fach-Ballsporthalle in Liebenau ist ein Modul des Sportpark Steiermark. Ein Großteil der Gesamtkosten in der

Höhe von rund Euro 3,6 Mio. bis 4 Mio. (je 1/3 Bund, Land Steiermark und Stadt Graz) sind gesichert. Mit dem Bau

soll noch 2008/spätestens Anfang 2009 begonnen werden; die Baufertigstellung erfolgt voraussichtlich 2009. Diese

Ballsporthalle soll als schulisches Zentrum insbesondere ein hochwertiges sportliches Leistungszentrum für

Ballsportarten auf internationalem Niveau unter Einbezug der eingerichteten Landesleistungszentren werden.

Internationale Sporthalle Steiermark

Die vorliegenden Sanierungskonzepte der bestehenden Eishalle in Kapfenberg haben nach eingehender Prüfung

gezeigt, dass der Neuerrichtung der Vorzug gegenüber der Sanierungsvariante zu geben ist.

Die neue internationale Sporthalle soll drei Gruppen als Trainings- und Wettkampfstätte dienen: Eissport, Ballsport

und Sonderveranstaltungen.

In einem offiziellen Schreiben bekennt sich der Österreichische Eishockeyverband bei der Errichtung eines

Bundesleistungszentrums für Dameneishockey zum Standort Kapfenberg.

Landesrat Ing. Manfred Wegscheider

Sport, Umwelt und erneuerbare Energien

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