Gut zu wissen

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Gut zu wissen

Gut zu wissen

Kundenjournal Ausgabe Mai 2009

AlbWerk in Aktion

Energiesparaktion

Wärmepumpe

Eybach


Editorial

Liebe AlbWerk-Kunden,

In der Frühjahrsausgabe unseres

Kunden journals Gut zu wissen haben

wir die Themen Energieeffizienz und

den bewussten Umgang mit Energie

erneut in den Mittelpunkt gestellt.

Damit greifen wir die aktuelle

Diskussion um weitergehenden

Klimaschutz und eine Reduzierung

des Ressourcenverbrauchs auf,

die neben der Wirtschaftskrise die

Bericht erstat tung in den Medien und

die Politik be stimmt. Das entspricht

unserem An spruch, über unsere

Aufgabe als zuverlässiger Stromversorger

hinaus, auch ein Dienstleistungs

unternehmen in allen Bereichen

rund um das Thema Energie zu sein.

Nur die umfassende Information der

Endverbraucher schafft Vertrauen

und die not wendige Transparenz im

Umgang mit unseren Kunden. Diese

Grundlage bestimmt unser Handeln

und unsere Entscheidungen - damit

wir Sie auch in Zukunft zuverlässig,

umweltschonend und preiswert

versorgen können. Das Gewinnspiel

in dieser Ausgabe ermöglicht den

glücklichen Ge winnern einen Blick

hinter die Kulissen und informiert

auf unterhaltsame Weise über die

Geschichte von Eybach und die

Funktionsweise einer Biogasanlage.

Lassen Sie sich mit der Lektüre von

Gut zu wissen informieren, überraschen

und unterhalten. Wir wünschen

Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und

viel Glück bei unserem Gewinnspiel!

Ihr AlbWerk

Wichtige Servicenummern

AlbWerk Zentrale

(0 73 31) 209 - 0

Vertrieb

(0 73 31) 209 - 600

Störungsmeldungen

(0 73 31) 209 - 777

email: info@albwerk.de

Stromsparen mit Weitblick

Gut zu wissen… Giraffe galoppiert auf den 1. Platz

Dreidimensional, kunterbunt, mit neuer

Oberflächenstruktur, vor allem aber ein-

fallsreich und kreativ verwandelten die

Teilnehmer unseres Kunstwettbewerbs

die funktional schlichten Steckdosenleisten

in lustige Fantasiegebilde. In unserer

letzten Aus gabe von Gut zu wissen

hatten wir zur Teilnahme an unserem

Kunstwettbewerb aufgerufen und den

teilnehmenden Künstlern ein Basismodell

zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der

Geislinger Wirtschaftsmesse haben wir

die Besten vorgestellt. Unser Kunstwettbewerb

lenkt daher das Augenmerk

auf eine simple Möglichkeit mit einem

einzigen Tastenklick komfortabel Energie

zu sparen. Steckdosenleisten mit Ein-

und Ausschalttaste trennen gleich

mehrere Geräte vom Netz und sind be-

sonders für Unterhaltungselektronik mit

Stand-by-Betrieb geeignet. Kreative

Künstler unterschiedlichen Alters hatten

sich an unserem Wettbewerb beteiligt

und die Jury hatte die Qual der Wahl.

Am Ende vergaben Roderich Schmauz,

Energiemessgeräte

Gut zu wissen… dass man den Stromfressern auf die Spur kommen kann

In Zusammenarbeit mit 21 Gemeinden

in unserem Netzgebiet - von A wie

Am stetten bis W wie Wiesensteig -

stellt Ihnen das AlbWerk kostenlos für

einige Tage ein Energiemessgerät zur

Ver fügung. Damit können Sie wertvolle

Ressourcen und den eigenen Geldbeutel

schonen. Unsere handlichen Energiemessgeräte

werden einfach zwischen

Gerät und Steckdose geschaltet und

geben Aufschluss über den Verbrauch

Ihrer Elektrogeräte. Nur wer weiß,

wie viel Strom die Gefriertruhe oder der

Kühlschrank verbraucht oder wie viel

Energie für Kaffeekochen oder Wäschewaschen

notwendig ist, kommt Stromfressern

auf die Spur und kann seinen

Energieverbrauch sinnvoll reduzieren.

Damit Sie sehen, ob oder wie gut

Ihre Geräte noch mithalten können,

ver gleichen Sie die ermittelten Werte

mit den angegebenen Durchschnittswerten

moderner, energieeffizienter

Chefredakteur der GEISLINGER ZEITUNG,

Jens Burkert, Dipl. Designer und Hubert

Rinklin, Geschäftsführer des AlbWerks

den 3. Preis für ein Steckdosenmobil an

Kevin Rotärmel aus Kuchen, den 2. Preis

erhielt die Steckdosenleiste im Ampelformat

von Theresa Essig aus Urspring. Den

1. Platz belegte Jannis Petermüller aus

Bad Ditzenbach, der mit seiner genialen

Giraffe unter den insgesamt ausgesprochen

kreativen Kunstobjekten aller Teilnehmer

nach Meinung der Jury die Siegerprämie

und das Titelbild dieser Ausgabe von

Gut zu Wissen absolut verdient hat.

Objekte des Kunstwettbewerbs

Elektrogeräte. Unsere Energiemessgeräte

informieren auch über den versteckten

Stromverbrauch im Stand-by-Betrieb ver-

schiedener Geräte, wie beispielsweise

Fernsehgeräte oder Receiver.

Ob im Rathaus Ihres Wohnortes kostenlose

Leihgeräte vorrätig sind oder in

welcher nächstgelegenen Gemeinde

Sie Energiemessgeräte ausleihen können,

erfahren Sie unter der Telefonnummer

des zuständigen Rathauses oder im

AlbWerk unter Telefon 0 73 31 / 209 - 204.

Natürlich erhalten Sie diese Messgeräte

auch direkt bei uns.

Energiemessgerät


AlbWerk in Aktion

Gut zu wissen… das AlbWerk informiert

Information - Beratung - Planung…

…drei wichtige Schritte auf dem Weg zur

Umsetzung energiesparender Maß nahmen

mit neuester Heizungs tech no logie oder

mit effizienten Haushalts geräten und

dem bewussten Umgang mit Energie.

Welche Folgen hat das neue Wärmegesetz

für Hausbesitzer? Wie funktionieren

die verschiedenen Arten von Wärmepumpen?

Welches sind die Möglichkeiten

und Grenzen dieser Heiztechnik? Mit

welchen Kosten muss man rechnen?

Wie lässt sich im Haushalt Energie

sparen, ohne auf Komfort zu verzichten?

Lohnt sich der Austausch herkömmlicher

Glühlampen gegen Energiesparlampen

und welche unterschiedlichen Arten sind

auf dem Markt?

Intelligente Stromzähler nutzen

zeit gemäße Informationstechnologie

und bieten viele Vorteile:

• minutengenauer Überblick über

den persönlichen Stromverbrauch

• aufspüren versteckter Stromfresser

• bewusster Umgang mit Energie

• problemloser Austausch

Intelligente Zähler unterscheiden sich

von konventionellen Geräten vor allem

dadurch, dass sie die Verbrauchsdaten

speichern und dem Stromkunden durch

Kommunikationsschnittstellen einen

direkten Zugriff auf die eigenen Verbrauchswerte

ermöglichen. Über ein

Display oder das Internet lässt sich der

eigene Verbrauch jederzeit visualisiert

mitverfolgen. Damit soll ein Anreiz zum

Energiesparen, zum Beispiel durch

direkte Steuerung energieintensiver

Geräte, geschaffen werden.

Mit interessanten Vorträgen zum Thema

Energiesparen informiert das AlbWerk

am Montag, 22. Juni 2009 von 19 - 22 Uhr.

Die Veranstaltung ist kostenlos und

findet im Wappensaal des AlbWerks in

der Eybstraße 100 in Geislingen statt.

Vorgesehen sind Themen zum Energiesparen

im Haushalt (Beginn 19 Uhr),

zum Einsatz der Wärmepumpe (Beginn

20 Uhr), und zur energiespar enden

Be leuchtung (Beginn 21 Uhr).

Ergänzend zu den Vorträgen und

unseren Informa tions broschüren ver-

einbaren unsere Kunden berater auch

gerne einen Termin vor Ort mit Ihnen.

Weitere Informationen erhalten

Sie unter Telefon 0 73 31 / 209 - 0

Transparenz statt „Black Box“

Gut zu wissen… individuelles Strommanagement geht in Serie

Das trägt zu einem bewussten Umgang

mit Energie bei. Durch die Möglichkeit,

die Verbrauchsdaten direkt an den

Versorger zu übertragen, wird bei den

Stromzählern der neuen Generation

die Ablesung vor Ort überflüssig.

Ab Januar 2010 ist der Einbau intelligenter

Stromzähler in Neubauten und komplett

sanierten Gebäuden bereits gesetzlich

vorgesehen und erfolgt, wenn der Kunde

einen solchen Zähler wünscht.

Das AlbWerk führt seit Mai diesen Jahres

in 25 Haushalten einen Feldversuch mit

intelligenten Zählern durch. Die Teilnehmer

des Feldversuches können ihren

visualisierten Verbrauch direkt über das

Internet abrufen. Der Versuchszeitraum

erstreckt sich bis Ende 2009.

Weitere Informationen erhalten Sie bei

Herrn Sauter, Telefon 0 73 31 / 209 - 260

Intelligenter Stromzähler


Energiesparen… eine Frage der Einstellung!

Gut zu wissen… wir zeigen Ihnen wie

Haushaltsgeräte laufen teilweise rund

um die Uhr und haben einen hohen

Anteil am Stromverbrauch im Haushalt.

Doch nicht nur Gefriertruhe und Kühlschrank

tragen wesentlich zur Höhe

der Stromrechnung bei, sondern auch

beim Kochen und Backen, Waschen

und Trocknen steigt der Stromverbrauch.

Das Einsparpotential bei den „Großver

brauchern“ im Haushalt ist daher

be sonders hoch. Auf zeitgemäßen

Komfort muss allerdings niemand ver-

zichten. Moderne Geräte haben eine

hohe Energieeffizienz und bereits

bei zehn Jahre alten Modellen lohnt

ein Kostenvergleich.

Beim Kauf neuer Haushaltsgeräte lohnt

daher der Blick auf das EU-Energielabel.

Es enthält Angaben über den Energie-

verbrauch und informiert je nach

Gerät über zusätzliche Eigenschaften,

wie zum Beispiel den Wasser- und

AEG Öko-Lavamat 74650 LE

UVP* € 849,-

Unser

Energiesparpreis

€ 699,-

+

Gutschrift auf Stromrechnung

* Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers

** Verbrauchswerte entsprechen einer Durchschnittsfamilie

Stromverbrauch. Für eine einfache Be-

wertung und eine gute Vergleichbarkeit

in punkto Energieverbrauch werden die

Geräte in verschiedene Energieeffizienzklassen

eingeteilt.

A kennzeichnet Geräte mit einem

niedrigen Energieverbrauch, G ist die

letzte Klassifizierung mit einem sehr

hohen Energieverbrauch. Bei Kühl- und

Gefriergeräten gibt es mittlerweile die

Energie effizienzklassen A+ und A++ mit

denen Produkte gekennzeichnet werden,

die ganz besonders wenig Strom ver-

brauchen. Bereits in diesem Sommer

plant die EU neue Effizienzstandards

einzuführen, sodass bis 2013 alle ver-

kauften Waschmaschinen, Fernseher

und Kühlschränke einen verbesserten

Wert gegenüber der Effizienzklasse A

vorweisen müssen. Ab Oktober soll

das auch für energie sparende Computer

gelten.

In der letzten Ausgabe des Kundenjournals

hatten wir Ihnen bereits eine

Auswahl verschiedener Geräte mit

hoher Energieeffizienz zum günstigen

Preis vorgestellt. Die Aktion geht weiter.

Wir bieten Ihnen auch in dieser Ausgabe

wieder Strom sparende Haushaltsgeräte

an, mit einem zusätzlichen Bonus von

50 Euro auf Ihrer nächsten Stromrechnung:

Einkaufs vorteile im Großhandel und die

direkte Vermarktung ermöglichen uns

die Kalkulation in dieser Form.

Wir geben sämtliche Preisvorteile direkt

an Sie weiter - für unsere Umwelt und

Ihren Geldbeutel. Der Vorrat an diesen

Geräten ist begrenzt.

Weitere Informationen erhalten Sie im

Internet unter www.albwerk.de/energie/

oder unter Telefon 0 73 31 / 209 - 0

Stand-Waschmaschine-Frontlader

Energieklasse A

20 % unter dem Verbrauchswert der Klasse A

Start-Vorwahl

1-7 kg Volumen

Super Eco Vollwaschprogramm

(spart 80 % Energie)

Silence Motor

Mengenautomatik

B/H/T: 60 x 85 x 60 cm

Stromverbrauch 1,05 kWh**

Verbrauch ca. 210 kWh/Jahr**


Liebherr Gefrierschrank GNP 2076-20

UVP* € 1049,-

Unser

Energiesparpreis

€ + 999,-

+

Gutschrift auf Stromrechnung

Neues Wärmegesetz

Gut zu wissen… erneuerbare Energien auf dem Vormarsch

EWärmeG BW - diese Abkürzung steht

für das Erneuerbare Wärme-Gesetz

Baden-Württemberg und damit für ein

Landesgesetz mit dem Baden-Württemberg

bundesweit Maßstäbe setzt und

eine Vorreiterrolle im Klimaschutz

übernimmt. Bereits im November 2007

verabschiedete der Landtag mit dem

EWärmeG BW ein Gesetz, das Bauherren

und, mit späterer Frist, auch Besitzer

älterer Immobilien, dazu verpflichtet,

einen Teil ihres Wärmebedarfs aus

erneuerbaren Energien zu beziehen.

Für Neubauten gilt das Gesetz seit

1. Januar diesen Jahres. Der jährliche

Wärmebedarf dieser Gebäude muss

mindestens zu 20 Prozent durch erneuerbare

Energien erzeugt werden. Wird

bei bestehenden Gebäuden im Einzelfall

die zentrale Heizanlage ausgetauscht,

sieht das Gesetz ab dem 1. Januar 2010

vor, dass der jährliche Wärmebedarf zu

10 Prozent über erneuerbare Energien

abgedeckt werden muss.

Das Gesetz bietet allerdings eine Viel-

zahl unterschiedlicher Umsetzungsmöglichkeiten,

so dass die Einhaltung auch

wirtschaftlich zumutbar ist. Bei Neubauten

ist die Nutzung regenerativer

Energiequellen wie Solarthermie, Geo-

thermie, Biomasse oder der Anschluss

an ein Wärmenetz, das mit Kraft-Wärme-

Kopplung oder erneuerbaren Energien

betrieben wird, in der Regel problemlos

planbar. Für Besitzer älterer Immobilien

besteht auch die Möglichkeit, diese Vor-

gaben durch entsprechende Wärmedämmung

zu erfüllen. Da immerhin 70 Prozent

aller 2,2 Millionen Gebäude in Baden-

Württemberg vor 1978 errichtet wurden,

ist das Einsparpotential Klima schädigender

CO 2 - Emissionen in diesem

Bereich besonders hoch.

Stand-Gefrierschrank

Energieklasse A++

(bis zu 20 % sparsamer als Klasse A)

172 Liter Nutzinhalt

No-Frost-Technik

Super-Gefrier-/Super-Frost-Funktion

Einfrier-Automatik

elektronische Temperaturregelung

Digitalanzeige

Umluft-Kühlen

5 Schubladen

Gefrierkalender

B/H/T: 66 x 125 x 62 cm

Verbrauch ca. 178 kWh/Jahr**

Gerade bei Altbauten ist es entscheidend,

die energetischen Maßnahmen nach

den vorhandenen Rahmenbedingungen

auszuwählen. So eignet sich nicht jedes

Dach für eine Solar- oder Photovoltaikanlage,

und nicht in jedem Fall lässt sich

eine Wärmepumpe effizient betreiben.

Unsere Techniker prüfen gerne die Ge-

gebenheiten und die aktuellen tech-

nischen Möglichkeiten vor Ort, um Sie

Ihren individuellen Bedürfnissen ent-

sprechend zu beraten und anstehende

Energiesparmaßnahmen optimal zu

planen.

Weitere Informationen erhalten

Sie unter Telefon 0 73 31 / 209 - 800


Wärmepumpen

Gut zu wissen… warmes Wasser und wohlige Wärme aus Erde, Wasser und Luft

Seit Jahrmillionen speichert die Erde ein

nahezu unerschöpfliches Energiepotential.

Erdwärme ist umweltfreundlich, stets

verfügbar und unabhängig von äußeren

Faktoren. Hohe Energiepreise, knappe

Ressourcen und moderne, zukunftsorientierte

Lösungen sprechen für die Wärmepumpe,

wenn es um Heizungssysteme für

Neubauten und die energetische Sanie-

rung von Altbauten geht. Bei richtiger

Auslegung ist die Wärmepumpe das

Heizsystem mit den niedrigsten Betriebskosten

und unschlagbarer Umweltfreundlichkeit.

Überzeugende Pluspunkte, die

den Absatz von Wärmepumpen von 9765

im Jahr 2003 auf 62452 Anlagen in 2008

ansteigen ließ. Das Prinzip: Natürliche

Wärme aus Erde, Wasser oder Luft wird

mit Hilfe von elektrischer Antriebsenergie

auf eine höhere Temperatur gebracht.

Immerhin herrscht in einer Erdtiefe von

rund 15 Metern eine konstante Temperatur

von acht bis zehn Grad, und selbst

kalte Winterluft enthält noch genügend

Energie um von einer Wärmepumpe in

Luft/Wasser-Wärmepumpe

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe gebraucht

die rundherum liegende Außenluft als

Wärmequelle. Auch bei Temperaturen

bis -15° entzieht sie der Luft noch Energie

zum Heizen. Sie ist die im Preis-/Leistungs-

verhältnis effektivste Pumpe, erreicht aber

auch nicht die hohe Wirtschaftlichkeit

der Sole/Wasser- oder Wasser/Wasser-

Wärmepumpen. Eine schnell reagierende

Luft/Wasser-Wärmepumpe ist als Wärmequelle

besonders für den Austausch in

Altbauten und für die Kombination mit

anderen Heiztechniken geeignet. Sie

kommt dann zum Einsatz, wenn Grundwasser

und Erdreich aus technischen

oder wirtschaftlichen Gründen nicht in

Frage kommen.

wohlige Wärme umgewandelt zu werden.

Für 100 Prozent Heizwärme werden im

besten Fall nur rund 25 Prozent Antriebsenergie

gebraucht. Die restlichen

75 Prozent kommen als Gratis-Wärme

aus der Umwelt. Die jeweilige Wärmequelle

bestimmt den Typ der Wärmepumpe.

Man unterscheidet Wasser/Wasser-

Wärmepumpen, Sole/Wasser-Wärme-

pumpen und Luft/Wasser-Wärmepumpen.

Welche unter den vorhandenen Rahmenbedingungen

die wirtschaftlichste Lösung

ist und wie die einzelnen Komponenten

optimal aufeinander abgestimmt werden,

kann nur ein Fachmann vor Ort entscheiden.

Denn bevor es an die Auswahl der

geeigneten Heizungsanlage geht, müssen

einige Eckpunkte ermittelt werden, wie

zum Beispiel regionale Klimaverhältnisse,

Grundstücksgröße und -lage, Wärmebedarf,

sowie Dämmung des Hauses.

Wärmepumpen funktionieren umgekehrt

wie ein Kühlschrank, der den Lebensmitteln

im Innenraum ihre Wärme entzieht,

und sie über Kollektoren an der Rückseite

Sole/Wasser-Wärmepumpe

Sole/Wasser-Wärmepumpen verwenden

die im Erdreich lagernde Wärme mit ihrer

ganzjährig konstanten Temperatur von

ca. 10 Grad. Bei ausreichend unbebauter

Grundstücksfläche sind Erdkollektoren,

die in 1,5 m Tiefe wie eine Heizschlange

verlegt werden, die kostengünstigste

Lösung. Über Wärmeträger, die in den

Kollektoren zirkulieren, entzieht die

Pumpe der Erde ihre Wärme. Die Platz

sparende Alternative ist eine Erdsonde,

die weit in den Boden reicht, aber als

zusätzliche Investition eine Bohrung

erfordert. Sole/Wasser-Wärmepumpen

werden in der Regel als alleiniges

Heizsystem eingesetzt.

des Geräts an die Umgebung abgibt.

Im Gegensatz dazu nutzen Wärmepumpen

die in der Umwelt gespeicherte kostenlose

Energie und führen sie dem Heizungssystem

zu. Der dafür benötigte Verdichter

wird mit Strom zum günstigen Wärmepumpen-Tarif

betrieben.

Wärmepumpen überzeugen mit

zahlreichen Pluspunkten:

• Wärmepumpenanlagen nutzen während

ihrer gesamten Laufzeit bis zu 75 Prozent

Umweltwärme zum Nulltarif

• Wärmepumpen sind ein aktiver Beitrag

zum Klimaschutz

• Wärmepumpen sind ausgesprochen

Platz sparend und wartungsarm

• Wärmepumpen lassen sich in energetisch

modernisierten Altbauten ohne

großen Aufwand nachrüsten

• Wärmepumpen können als Einzellösung

und als Komplettnutzungen von Sonne,

Erdreich und Grundwasser geplant

werden

Unter bestimmten Voraussetzungen

werden Wärmepumpen mit staatlichen

Finanzmitteln gefördert. Sprechen Sie

mit unseren Fachberatern.

Weitere Informationen erhalten Sie

unter Telefon 0 73 31 / 209 - 800

Wasser/Wasser-Wärmepumpe

Die Wasser/Wasser-Wärmepumpe

erreicht die höchste Energieeffizienz,

ist aber auch in der Anschaffung die

kostspieligste Variante. Sie zieht die

Heizwärme aus dem Grundwasser,

das eine konstante Temperatur von

8 bis 12 Grad hat. Voraussetzung zum

Betrieb ist in vertretbarer Tiefe verfügbares

Grundwasser, das für den

Wärmepumpenbetrieb zugänglich

ist. Wasser/Wasser- Wärmepumpen

erfordern die Genehmigung des zuständigen

Wasserwirtschaftsamtes.

(Bilder: Dimplex)


Eybach

Gut zu wissen… mit dem AlbWerk unterwegs

Eybach ist mit 1625 Einwohnern der

größte Ortsteil von Geislingen, aber das

ist nicht alles. Der im Eybtal gelegene

Ort hat mehr zu bieten - das von steil auf -

ragenden Felsen geprägte Ortsbild, seine

naturnahen Waldbestände, die markanten

Schluchtwälder und Klingen, Täler und

Bäche, die Bestandteil eines der größten

zusammenhängenden Naturschutzgebiete

im Regierungsbezirk Stuttgart sind.

Neben den Felsen, die hoch über dem

Ort aufragen, bestimmt das Schloss den

Charakter von Eybach - seine Geschichte

geht zurück bis ins 12. Jahrhundert.

Damals thronte auf dem Himmelsfelsen

noch die Burg Hoheneybach, die zu-

nächst im Besitz der Grafen von Helfenstein,

dann Eigentum des Klosters

Ellwangen war, und 1456 zusammen

mit dem Ort an die späteren Grafen

von Degenfeld fiel. Von 1540 bis 1546

errichteten die neuen Ortsherren ein

Schloss, das nach der Zerstörung von

Gewinnspiel

Gut zu wissenwissen Sie mehr?

Wenn Sie zusammen mit einer

weiteren Person an unserem

Ausflug teilnehmen möchten,

beantworten Sie einfach

nebenstehende Frage zum

Thema Energiesparen, und

schicken Sie die Karte mit

der richtigen Antwort bis

zum 20. Juni an uns zurück.

Das Los entscheidet über

die 25 Gewinner, die wir

umgehend benachrichtigen.

Wir wünschen Ihnen

viel Glück!

Hoheneybach zum Hauptwohnsitz

der adligen Familie wurde. Das heutige,

klassizistische Schloss ließ Graf August

Christoph von Degenfeld-Schomburg

1766 bis 1768 erbauen. Sein Nachfahre,

Graf Ferdinand von Degenfeld, öffnet

exklusiv nur für die Gewinner unseres

AlbWerk Ausflugs am 11. Juli die

Schlosstore und gibt Einblicke in die

Prachträume und den wunderschön

gepflegten Park des Schlosses.

Mit einem anschließenden Mittagessen

im Landgasthof Rössle in Steinenkirch

stärken sich die Teilnehmer für die

Besichtigung der Biogasanlage auf dem

Albhof Schömbucher. Kaffee und Kuchen

im Waldhauser Stadelcafé beenden

den Ausflug am späten Nachmittag.

(Bilder: Manfred Bomm)

Schloss Eybach

Blick auf Eybach

Wie lautet die Bezeichnung für die höchste

Energieeffizienzklasse bei Kühl- und Gefriergeräten?


Absender:

Name

Straße

PLZ/Ort

d

k i s

Warum ist der Himmel blau?

Unsere Erde ist von einer dünnen Gashülle, der Atmosphäre,

umgeben. Diese Gashülle enthält Gase, wie Sauerstoff,

Wasser und Staub als viele kleine Teilchen. Werden diese

Teilchen von den Sonnenstrahlen getroffen, wird jedes davon

zu einem Miniprisma. Das weiße Licht der Sonne wird in seine

Spektralfarben Rot, Orange, Gelb, Grün und Blau zerlegt.

Jede Farbe hat eine andere Wellenlänge. Die Sinneszellen auf

der Netzhaut unserer Augen sind besonders empfindlich für das

kurzwellige blaue Licht. Daher erscheint uns der Himmel blau.

Impressum Herausgeber: AlbWerk GmbH & Co. KG · Eybstraße 98-100 · 73312 Geislingen · Abteilung Marketing, Manfred Voigt

Text: Sigrid Balke · Gestaltung: burkert gestaltung, dornstadt/ulm · Auflage: 42.000 · Für Druckfehler keine Haftung.

Antwort

AlbWerk GmbH & Co. KG · Eybstraße 98-100 · 73312 Geislingen

Warum sind Regen- und Gewitterwolken dunkelgrau?

Welche Farbe eine Wolke hat, hängt von der Stärke und

Länge der Sonnenstrahlen ab. Steht die Sonne hoch am Himmel,

erscheinen die Wolken weiß oder hellgrau. Graue Wolken sind

voll mit Wasserteilchen und Eiskristallen und „schlucken“

viel vom einfallenden Sonnenlicht. Je mehr sich die Teilchen

in der Wolke zu dicken Tropfen oder Hagelkörnern verdichten,

desto weniger Sonnenlicht fällt durch und umso dunkler wird sie.

(Quelle: kidsweb.de)

AlbWerk GmbH & Co.KG

Eybstraße 98 - 100

73312 Geislingen

Porto

zahlt

Empfänger

Einfach Karte ausfüllen,

abtrennen und zurück

an das AlbWerk schi cken.*

Unter den Teilnehmern

unseres Gewinnspiels

verlosen wir:

Einen erlebnisreichen

Sommertag mit dem AlbWerk

am Samstag, den 11. Juli 2009.

Die Gewinner werden

schriftlich benachrichtigt.

Einsendeschluss ist der

20. Juni 2009.

* Eine Teilnahme an der Verlosung ist

unabhängig von Beratung und Verkauf.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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