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Arena

4 I dailynews

Musik für alle Gefühlslagen

Görges: Gänsehaut auf dem Centre-Court

Heiße Rhythmen oder sanfte

Balladen, auch die Tennisprofis hören

Musik. Immer und überall. Eine gute

Motivation? Ein Frage-Antwort-Spiel

im Fond des Panamera-Shuttles.

Mitfahrgelegenheit: Julia Görges

stellt sich den Fragen zur Musik

Das Warm-up vor dem Match, die

Zuschauer gehen langsam in Stellung,

und auf dem Centre-Court

spielen sich die Damen die Bälle noch

freundschaftlich zu. Der Countdown zum

Duell – und ein scharfer Bass aus den Lautsprechern

bringt die Muskeln zum Vibrieren.

„Wenn beim Warum-up der Sound

im Hintergrund gut ist“, sagt Julia Görges,

„kommst du in die richtige Stimmung. Dann

willst du kämpfen und alles geben.“

Musik, der ständige Begleiter der Tennisdamen.

Meist kommt sie aus den Kopfhörern.

Bei den Global Playern gehören sie

zur Grundausstattung und damit immer

zum Handgepäck. Sie schützen vor der

Aussenwelt, sie übermitteln die good vibrations

für jeden gewünschten Gemütszustand.

Und sie erlauben den Genuss des guten

Tons immer und überall.

Samantha Stosur lässt sich von ihrer

Musik im Flugzeug in den Schlaf singen.

Schaltet aber vor Spielen ab. „Ich

kann mich sonst nicht konzentrieren.“

Sabine Lisicki, die neulich Lady Gaga

auch mal live bestaunte, entspannt sich

mit dem guten Ton im Flugzeug. Im



Auto dreht sie am liebsten voll auf. Zu

Hause mag sie es etwas leiser.

Julia Görges ist ihr eigener DJ und hat

die Charts „selbst zusammengemixt“.

Ohne ihre Musik kann sie nicht entspannen,

gerade bei langen Flügen. Und

im Auto lauscht sie ihr lieber als „zu

Hause oder unter der Dusche“.

Für Angelique Kerber ist Musik vor dem

Spiel „ganz wichtig“.

Petra Kvitova hat die Einsatzgebiete heißer

Rhythmen klar definiert. Sie hört Musik

„im Flugzeug gegen die Langeweile, vor

dem Match, um die Wartezeit zu überbrücken,

und zu Hause, um zu relaxen“.

Der Sound der Zuschauer klingt für alle

aber wie die schönste Musik. Wenn die

Fans „dich anfeuern“ (Kerber) „und voll

hinter dir stehen“ (Lisicki), dann, sagt Julia

Görges, „bekomme ich eine Gänsehaut.“

Stacey Alistair: Smalltalk

mit den Journalisten

WTA-Chefin Alistair in Stuttgart

Der Terminplan

bleibt weiter eng

Stacey Alistair, WTA-Chairman und

CEO, ist pünktlich zum Viertelfinale in der

Porsche Arena eingetroffen. Mit Journalisten

sprach sie im Pressezentrum unter

anderem über die Terminproblematik. Am

vergangenen Wochenende mussten die

weltbesten Tennisdamen für ihr Land noch

im Fed Cup antreten, der vom Tennis-Weltverband

ITF veranstaltet wird. Seit Montag

spielen sie im Rahmen der WTA-Tour wieder

in Stuttgart. „An den Ergebnissen dieser

Woche sieht man, dass einige Spielerinnen

müde sind“, sagte Alistair, „der Terminplan

ist eng. Das wird sich nicht ändern.“

Ganz im Gegenteil: Vielmehr will die WTA

2014 in China acht Turniere austragen. Damit

reagiert der Weltverband der Spielerinnen

auf die positive Entwicklung, die der

Tennissport in Asien aufgrund der Erfolge

der Top-Ten-Spielerin Na Li genommen hat.

Der Tourplan wird also noch umfangreicher.

Die ITF brauche ihre Spieltermine, die

WTA aber auch, so Alistair. „Letztendlich

müssen die Spielerinnen die Verantwortung

übernehmen und selbst entscheiden, wo sie

spielen wollen.“

Porsche Panamera, co2-emission: 249 bis 71 g/km, Verbrauch (kombiniert): 10,7 bis 3,1 l/100 km

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