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Spydermen

American Le Mans Series Special


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Christophorus 327

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Eine schönere Rennbahn als die im Hafenviertel von Long

Beach könnte sich selbst ein Modellbauer nicht vorstellen.

Der kalifornische Klassiker muss sich vorm großen europäischen

Vorbild Monte Carlo ganz gewiss nicht verstecken


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Christophorus 327

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Die Nähe. Die Geschwindigkeit. Die Aufregung.

Stadtrennen treiben die Faszination der American

Le Mans Series auf die Spitze.

Erfolgreiche Episoden einer Rundfahrt im

Porsche RS Spyder mit der Startnummer 6.

SechsintheCity

Zukommen, alles auf sich zukommen lassen. Dazu geht man am

besten in die Hocke, hebt den Kopf gerade so hoch, dass er noch

knapp über die dicke Betonbarriere hervorlugt. Und dann gilt es

dem, was da kommt, unerschrocken entgegenzusehen. Die Cockpitperspektive

einnehmen, auf Augenhöhe sein mit den Rennfahrern

der American Le Mans Series, das geht nirgendwo so eindrucksvoll

wie auf den Stadtkursen Nordamerikas. Selbstversuch

auf einem der Kurse, die für ein Wochenende im Jahr aus dem

Boden schießen, aber so eng und aufregend sind wie Olympia-

Bobbahnen.Wir sind mitten in St.Petersburg, Long Beach, Houston

oder Detroit, vor allem aber mitten im Leben. Es ist diese

Text

Claus-Peter Andorka und Elmar Brümmer

Fotografie

Markus Leser und Ulli Upietz

Nähe, die es ausmacht. Sie potenziert Geräusche, Geschwindigkeit,

Dramatik. Das sportliche Schauspiel nur faszinierend zu nennen,

wäre eine zu schwache Umschreibung. Wenn Motorsport richtig

sexy ist, dann hier. Mit einer Reminiszenz an die Startnummer 6

eines der erfolgreichen Porsche RS Spyder wird daraus ein Motto:

Sechs in the City. Jede Episode eine Emotion.

––

Straßenverkehr mit dem Rennwagen wörtlich genommen, das

heißt: „Du hast keine Verschnaufpausen, bist permanent am

Lenken, Schalten, Bremsen. Da ist keine längere Gerade, auf der

du den Puls runterfahren kannst.“ Timo Bernhard weiß, von was

er schwärmt. Stadtrennen sind auch für Rennfahrer extreme Erfahrungen.

Bernhard hat zusammen mit Romain Dumas ALMS-

Geschichte geschrieben, zwei Gesamtsiege in nur einer Woche,

abgerungen den Straßen von Long Beach und Houston. Eine sich

fortsetzende Adrenalinausschüttung: „Du hast praktisch keinen

Spielraum. Wer nicht aufpasst, landet in der Mauer.“ Man muss

sich Rennfahrergehirne in solchen Momenten wie einen Stadtplan

vorstellen. Voller Einbahnstraßen, Sackgassen, Überholspuren.

Das unerbittliche Gesetz der Straße gibt die Perfektion vor: Eine

zweite Chance hast du nicht.

––

Kein Stadtrennen ist wie das andere, und keiner kann diese These

besser belegen als Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen und

seine Mannen. „Der eigene Charakter und die individuellen Verhältnisse

machen die richtige Abstimmung der RS Spyder jedes Mal

aufs Neue zu einer Herausforderung. Wer glaubt, dass Betonplatte

Es gibt Städte, die werden durch die Schaffung von Fußgängerzonen

belebt. Und es gibt Stätten in den Städten, die leben vom

kreuzungsfreien Autoverkehr. Im Verbund mit ChampCar und IRL

nützt die American Le Mans Series diese Aktionstage für sich aus

gleich Betonplatte ist, irrt“, sagt der Ingenieur, „manchmal bilden

sich von Platte zu Platte drei bis vier Zentimeter hohe Absätze.“

Wir ahnen, dass Techniker auf den Stadtkursen sehr ausgleichende

Wesen sein müssen.Wie aber lautet der beste Kompromiss? Es gilt,

über das Fahrwerk die schlimmsten Bodenwellen zu kompensieren

und durch die Aerodynamik besonders viel Anpressdruck zu erzeugen,

um schnell aus den langsamen Kurven zu kommen, aber

nie mit dem Unterboden aufzusetzen. Eine komplizierte Gleichung.

Nur die reiche Erfahrung von Fahrern und Technikern verhindert,

dass diese zu Stadt-Neurotikern werden. Dennoch beteuert Kristen

voller Überzeugung: „Diese Rennen haben mit den höchsten Reiz.“

Sie wollen erobert werden.

––

Rennen in oder um die City sind Marktplätze, aus nur einem Lauf

im Vorjahr sind vier geworden im aktuellen ALMS-Kalender.

„Diese Veranstaltungen sind ein Gewinn für alle Beteiligten“,

strahlt Scott Atherton, Präsident und CEO der American Le Mans

Series, in Houston. Er schwärmt von einer attraktiven Marketingplattform,

„bei der Unternehmen einen direkten Zugang zu einer

außergewöhnlich interessanten Zielgruppe haben.“ Stadtrennen

ziehen die meisten Zuschauer an. Die Devise ist klar: Die Rennen

zu den Menschen bringen – statt immer nur die Menschen zu den

Rennen.

––

Straße und Fahrwerk begeben sich nicht freiwillig in einen Dialog,

zunächst suchen sie eher den Zweikampf. Rennwagen wie der

RS Spyder sind zwar von robuster Natur, aber dennoch sensible A


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Sechs Richtige

Good luck, Spydermen: So demonstrieren Fans bei den Rennen in Long Beach

und Houston ihre Sympathie für den RS Spyder mit der Startnummer 6

Action, bitte! An ungewöhnlichen Perspektiven mangelt es im urbanen Umfeld ganz

gewiss nicht. Es müssen auch nicht immer Rennwagen sein, die reizvolle Motive abgeben

Wesen. Die Gesamtbelastung für den RS Spyder ist nirgendwo so

extrem wie im Stadtverkehr. Auf den Geraden ist der Motor voll

gefordert, in kürzester Distanz ein Höchstmaß an Leistung zu

entwickeln. Richtig schwierig wird es dann in den Kurven und

auf den besonders welligen Streckenabschnitten: Aus der Unruhe

des Untergrunds entwickeln sich enorme Schwingungen und ebenso

abrupte ständige Wechsel der physikalischen Kräfte. Der Rennwagen

wird durchgeschüttelt wie eine Schneekugel.

––

Long Beach ist ein Sechser im Lotto. Es ist eines der traditionsreichsten

Stadtrennen derWelt, in Südkalifornien stimmen Kulisse

wie Marktanteile. Die 180 000 Zuschauer, die während des Rennwochenendes

in die Downtown am Pazifik strömen, lassen schätzungsweise

rund 30 Millionen Dollar in der Stadt. Die Idee, das

heruntergekommene Hafenviertel zwischen Ocean Boulevard

und Pine Avenue mit seinen billigen Kneipen mit einem Autorennen

zu neuem Leben zu erwecken, hatte Chris Pook. Das war

am Memorial Day 1973, als er in seinem Reisebüro in der Linden

Avenue am Radio saß und mithörte, wie Gordon Johncock das

500-Meilen-Rennen in Indianapolis gewann. Mit seinem Enthusiasmus

steckte er den Bürgermeister und einflussreiche Geschäftsleute

an. Am 28. September 1975 fand der erste Grand Prix von

Long Beach statt. Nordamerika hatte seine Entsprechung zum

Formel-1-Rennen in Monte Carlo gefunden.

––

Für eine gute Runde, für ein konstantes Rennen kommt es nicht

nur auf das Zusammenspiel zwischen Reifen, Fahrwerk und

Chassis an. Auch die Harmonie zwischen Pilot und Technik ist

auf städtischem Gelände unerlässlich. Egal, ob der Rennwagen

abrupt hochkatapultiert wird oder filigran abgefangen – auf

Mensch und Motor lastet der höchste Stress, bis ins kleinste Zahnrad

hinein. Jetzt zeigt sich, was Präzision wirklich ist. Simuliert

werden kann in der Rennvorbereitung nichts. Unter unberechenbaren

Bedingungen zu siegen, und dann noch mit den von der A


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Christophorus 327

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Von Null auf Hundert: Mit der temporären Strecke im Pioneer Park

an der malerischen Wasserfront setzte St. Petersburg neue

Maßstäbe. Die 50 zusätzlichen Liegeplätze für Mega-Yachten

direkt am Turn 10 waren schnell vergeben

aussichtslosen Überholmanöver in die Mauer. Star Wars auf der

Straße. Der Einschlagwinkel war vergleichsweise stumpf, der

berühmte Director kletterte etwas blass um die Nase aus seinem

schrottreifen Auto. Seine Lektion aus der rasenden Straßenverkehrsordnung

hatte er aber gelernt: „Ich hätte sie wohl besser

vorbeigelassen…“

––

Die Strände von St. Petersburg gehören zu den schönsten der USA,

die Stadt am Golf von Mexico lockt aber auch mit einer Dalí-

Sammlung. Die Kunst, einen Rennwagen durch die Innenstadt zu

zirkeln, ist in Florida jetzt hinzugekommen. „Das Rennen ist eine

Erfolgsstory“, schwärmt Bürgermeister Rick Baker, „damit rücken

wir noch stärker in den Blickpunkt.“ Seine Begeisterung ist durchaus

verständlich, schließlich ist der Mann, wie er stolz erzählt, in

Indianapolis aufgewachsen. Mit der temporären Strecke im Pioneer

Park an der malerischen Wasserfront setzt St. Petersburg neue

Maßstäbe, und die Veranstalter dachten auch an jene Fans, die sich

unter Komfort etwas anderes vorstellen als harte Plastiksitze auf

Stahlrohrtribünen: Direkt am attraktiven Turn10 platzierten sie

50 zusätzliche Liegeplätze für Mega-Yachten. Das größte Boot, das

am Rennwochenende andockte, war die „Detroit Eagle“. Stolzer

Besitzer: Roger Penske. Klare Botschaft: Erfolgswelle.

––

Leistung her benachteiligten Rennwagen der LMP2-Klasse, das

sind Ritterschläge.Willkommen auf dem Terrain der Spyder-Men.

––

Am erhöhten Kommandostand hinter dem Boxenwall herrscht

höchste Geschäftigkeit während der Rushhour. Jede Entscheidung

hat eine größere Tragweite als anderswo, erfordert eine schnellere

Reaktionszeit. „Alle Entscheidungen haben bei Stadtrennen

einen größeren Einfluss“, verrät Hartmut Kristen. Das leuchtet

ein: kürzere Runden, erhöhte Zwischenfall- und damit Neutralisierungsgefahr,

wenig Überholmöglichkeiten auf der Strecke selbst.

Wie löst man solche Gleichungen? „Alles muss zusammenspielen,

der Faktor Strategie ist hoch. Solche Kurse verzeihen nichts“, sagt

Kristen. Mit der richtigen Tank-Taktik ging das Prestigerennen von

Long Beach an den Penske-Porsche. Im Stadtverkehr muss man

die richtige Lücke finden und sie umgehend ausfüllen.

––

Das Erfolgsrezept fürs Cockpit ist kein Geheimnis. „Du darfst

nicht den kleinsten Fehler machen“, weiß Timo Bernhard. „Es gibt

keine Auslaufzonen wie auf einer normalen Rennstrecke und nicht

sehr viel Trainingszeit. Man muss sehr schnell das Limit ausloten,

jede Kurve im Kopf speichern: Wo sind die Bodenwellen? Wie fahre

ich den Scheitelpunkt an? Wann kann ich wieder aufs Gas?“ Sein

französischer Teamkollege Romain Dumas dagegen mag Stadtrennen

eher aus praktischen Gründen: „Die Hotels liegen gleich

neben der Rennstrecke, und wenn wir abends noch was essen

wollen, gibt’s nicht nur Schnellrestaurants.“ Sechs in the City, das

ist was für wahre Genießer.

––

Dass Stadtkurse in der Regel extrem kurvenreich sind, liegt nicht

nur an den engen räumlichen Verhältnissen, sondern gelegentlich

auch an den Miss-Wahlen. Die haben bei diesen Rennen ihren

festen Platz – wie Wohltätigkeitsveranstaltungen auch. In Long

Beach kommt es zum Stau der Celebrities aus dem nahen Hollywood.

Die spektakulärste Szene: Emily Procter, eine der superattraktiven

Politessen aus „CSI: Miami“, schickte im Rahmenrennen

Regisseur George Lucas mit einem ebenso waghalsigen wie

Houston ist ein Stadtkurs der Extreme, abgesteckt auf den riesigen

Parkplätzen rund ums Football-Stadion. Dort lockt eine große

Anzeigetafel zum Texas Rodeo in der Halle. Aber erst ist der Ritt

über die riesigen Beton- und Asphaltflächen dran. Sascha Maassen

bändigte den Spyder mit der Nummer sechs, was unter diesen Umständen

allerdings ein sehr anstrengendes Vergnügen ist: „Wegen

der vielen Belagwechsel verlierst du manchmal von einem Moment

auf den anderen den Grip. Das ist etwa so, wie wenn man mit

einem normalen Straßenauto plötzlich auf Eis kommt.“ Sein Teamkollege

Ryan Briscoe grinst: „ Da ist man viel in der Luft. Und bei

der Landung wird man richtig durchgeschüttelt.“

––

Generell schwierig im Labyrinth der Stadtrennen ist der enge Zeitplan.

Weil die öffentlichen Straßen nicht beliebig lange für den

normalen Verkehr gesperrt werden können, fällt in der Regel A


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Christophorus 327

American Le Mans Series Special

Lichter der Großstadt, sprichwörtlich

genommen. Nur eben auf besonders

rasante Art und Weise. Die Dramatik

des Renngeschehens wird durch den

Einbruch der Dunkelheit noch unterstrichen.

Für alle Bedürfnisse ist gesorgt, ein Rennen in der Stadt ist eine

Ganztagesveranstaltung. Die NASA schickt Astronauten zur Autogrammstunde,Profi-Beachvolleyballerinnen

baggern um die Gunst

des Publikums, Monstertrucks laden zur schaukelnden Rundfahrt

ein. Echtes Family business. Es geht richtig rund, auch (und

gerade dann) wenn die Autos Pause haben. Die Fahrerlager werden

zur Flaniermeile, Experten erklären im Tech Talk an anschaulichen

Beispielen, wie Rennsport funktioniert, Fahrer posieren

bereitwillig neben ihren Autos. Äußerst angenehme Begleiterscheinungen,

vor allem für alle die, die das ALMS-Gastspiel als

Schnupper-Tag nutzen.

––

In den Abendstunden verdichtet sich die Atmosphäre. Längst ist

der Grand Prix zu einem Great Prix geworden, mit einem dicken

Ausrufezeichen hinter dem Great! Die sich jetzt häufenden Umrundungen

geben den Rhythmus vor, es läuft ein Non-Stop-

Action-Streifen. Der schnelle Reigen der Scheinwerfer will nicht

abreißen, konkurriert mit den Lichtern der Großstadt. Spätestens

dann, wenn die Überrundungen beginnen, wird das Rennen auch

zur Kontaktsportart. Die Enge macht alles noch mal plastischer.

Zäune und Barrieren sollen Gefahren abhalten; das Renngeschehen

mit all seinen Unwägbarkeiten hält die Fans im Bann. Der

Puls der Betrachter jagt im Takt der Runden. Wer sein Glück in

der Stadt sucht, beschleunigt emotional mit höherer Drehzahl.

Aktion und Reaktion sind wie Magneten.

––

Als der RS Spyder in Houston als Sieger mit einemWimpernschlag

Vorsprung über die Ziellinie rast, spielt eine Steel-Band „Good

Vibrations“. Besser kann der Abspann zu Sechs in the City nicht

untermalt werden.

B

ein ganzer Trainingstag weg. Das erschwert die Abstimmung der

Autos. „Wer nicht sehr schnell einen guten Kompromiss findet, hat

keine Chance auf einen guten Startplatz“, sagt Sascha Maassen

über das gebotene Eil-Tempo. Denn: „Wer am Start zu weit hinten

steht, hat das Rennen schon verloren.“ Action pur heißt auch volle

Konzentration. „Das Limit ist klar definiert: Neben der Strecke

ist kein Platz, da kommt gleich die Mauer. Im Klartext: Jeder

kleine Fehler wird sofort bestraft.“ Unausweichlich.

––

Dwight Tanaka ist heute der große Macher in Long Beach, vor

allem ist er Baumeister. In 60 Tagen wird aus dem Hafenviertel

eine Rennstrecke, 30 Tage bleiben seiner 40-Mann-Crew für den

Abbau. 1400 Betonblöcke, jeder vier Tonnen schwer, müssen gesetzt,

die über fünf Kilometer Zaun montiert werden. Als Puffer

in den Mut-Ecken müssen 16 000 Autoreifen herhalten. Wenn die

Strecke steht, kommen die Zuschauerbereiche dran: 19 Tribünen,

sieben Fußgängerbrücken und rund 200 Hospitality-Zelte werden

errichtet. In Long Beach wie in Houston sorgen 400 freiwillige

Helfer dafür, dass die Rennen auch wirklich stadtfein werden. 550

Reklametafeln müssen entlang der Piste montiert, 250 mobile

Toilettenhäuschen aufgestellt werden.

––

Der nächste Stadtkurs: Detroit

Die ALMS ist reif für die Insel

Detroit, 1. September

Detroit freut sich auf die schnellsten drei Tage dieses Sommers. Am

Labor-Day-Wochenende (30. August bis 1. September) wird auf der

im Detroit River gelegenen Belle Isle erstmals seit 2001 wieder Top-

Motorsport geboten: Der Detroit Grand Prix ist zurück. Die Schleife

durch den Park war von 1992 bis 2001 fester Bestandteil der CART-

Meisterschaft. Der Kurs ist auf zwei Meilen gekürzt worden und besitzt

jetzt noch 13 Kurven.

Info: www.detroitgp.com

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