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Christophorus 312

Christophorus 312

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Text

Reiner Schloz

Fotografie

Christoph Bauer, Stefan Warter

Der neuen Kraft und Form folgt schnell die neue Freiheit: Das neue

911 Cabriolet macht schon vorab Werbung für das kommende Frühjahr.

Ein doppeltes Vergnügen, wie beim Coupé gehen 911 Carrera

und 911 Carrera S gemeinsam an den Start – und sind für alles offen.

Die Nase im Wind: Das neue 911 Carrera Cabriolet gibt es

von Beginn an mit zwei Motor-Varianten

Premiere

Von Luft und Liebe


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Christophorus 312

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Freie Fahrt: Das 911 Carrera Cabriolet erreicht in fast allen

Bereichen dieselben Leistungsdaten wie das Coupé

Der Kopf ist frei, und somit sind es auch die Gedanken: losfahren, verführen lassen in Windeseile – das

Cabriolet, ein offenes Geheimnis. Das 911 Carrera Cabriolet durchschneidet mit der Kraft von

239 kW (325 PS) die Luft. Der 3,6-Liter-Boxermotor schafft in der Spitze 285 km/h. Die 3,8-Liter-Version

treibt das 911 Carrera S Cabriolet mit 261 kW (355 PS) der Freiheit entgegen. Höchstgeschwindigkeit:

293 km/h. Das sind Werte wie beim Coupé. Und die Beschleunigung ist nahezu identisch: von null

auf 100 km/h in 5,2 Sekunden (Carrera) und 4,9 Sekunden (Carrera S). In Serie geht die Faszination mit vollkommenem

Vergnügen: größere Räder, Porsche Stability Management (PSM), Porsche Communication

Management (PCM), Porsche Sound Package Plus (CD-Radio mit neun Lautsprechern), höhenverstellbares

Lenkrad und Windschott.

Es scheint fast so, als lebe dieses Elfer Cabrio von nicht mehr als Luft und Liebe. Die Leichtigkeit des

Seins hat es der Konkurrenz voraus. Sein Leergewicht lässt schon erahnen, welche Dynamik in ihm steckt.

Gerade mal 1480 Kilogramm wiegt der Carrera, der Carrera S mit 1505 Kilogramm kaum mehr – weil

Ingenieure mit den richtigen Werkstoffen für das Verdeck- und Überrollsystem sowie für die Karosserie-

Verstärkungen mehr als clever umgegangen sind.

Schwer in Ordnung: Die Werkstoffe bei Verdeck und Karosserie

sorgen auch beim Cabriolet für ein optimiertes Leergewicht


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Christophorus 312

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Form vollendet: Das Cabriolet leistet exakt so wenig

Luftwiderstand wie die Coupé-Version des Carrera S

Der Wind verneigt sich vor der Form und gibt seine Widerstände auf. Das Elfer Cabriolet hat ihn

sich zum Freund gemacht. Die Zusammenarbeit läuft ausgezeichnet. Bei geschlossenem Verdeck erreichen

beide Cabriolets mit einem c w -Wert von 0,29 exakt das Niveau des Carrera S Coupés. Dafür

wurde das Bugteil aerodynamisch so optimiert, dass der Vorderwagen widerstandsarm umströmt wird

und für Bremsen und Kühler dennoch die notwendige Kühlluft zur Verfügung steht.

Auch um die Unterboden-Verkleidung haben sich die Aerodynamiker intensiv gekümmert. Ihre Fläche ist

deutlich größer geworden. Die Luft kann verwirbelungsfreier und schneller entlangstreichen, was sich auch

bei hohen Geschwindigkeiten positiv auf die Auftriebskräfte niederschlägt.

Flächendeckend: Eine vergrößerte Unterboden-Verkleidung wirkt sich

positiv auf die Auftriebskräfte aus – auch bei hohem Tempo


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Stramm gezogen: Das Verdeck besticht durch seine Materialien und

ist eigentlich zu schade, um es nur verschwinden zu lassen

Eigentlich schade: Das Verdeck, das jeder nur unter der Abdeckung verschwinden lassen will, hätte

viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Nicht nur, dass es sich – vollautomatisch – bis Tempo 50 öffnen und

schließen lässt. Mit seinem hochwertigen Textilgewebe sowie der eingelegten Kunststoffplatte zwischen

Außenhaut und Innenhimmel ist für ausreichenden Wärme- und Geräuschschutz gesorgt. Der leichte und

sehr stabile Rahmen aus Magnesium und Aluminium sowie eine neue Verschlusstechnik reduzieren das

Gesamtgewicht auf minimale 42 Kilogramm.

Und der Fahrspaß unter freiem Himmel, auch bei hohen Geschwindigkeiten, erreicht eine neue Qualität.

Die Fondfenster lassen sich jetzt auch bei geöffnetem Dach schließen. Das neue 911 Carrera Cabriolet:

Es fährt mit, nicht gegen den Wind.

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