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6 I dailynews

Sieger-Auto-Geschichten

Mein Elfer

Der Porsche 911 feiert 50. Geburtstag.

Zu den Gratulanten gehören auch

drei ehemalige Siegerinnen des Porsche

Tennis Grand Prix. Für Anke Huber,

Martina Hingis und Nadia Petrova

werden Erinnerungen wach an schöne

Momente in ihrer Karriere.

Nadia Petrova: „Etwas Besonderes“

Martina Hingis,

vierfache Siegerin,

trifft Anke Huber,

zweifache Siegerin

Anke Huber: Ja, Martina

Du hast mich 1996 im

Finale geschlagen…

Martina Hingis: Aber

doch nur knapp in drei Sätzen.

Unsere Matches waren

doch immer knapp.

Huber: Ja, damals. Weißt Du noch?

In Filderstadt war alles ein bisschen enger,

da stand das Siegerauto irgendwo im Gang.

Vom Centre-Court aus konnte man es gar

nicht sehen.

Hingis: Aber schön war’s. Der Erfolg gegen

Dich war mein erster großer Turniersieg.

Ich hatte noch keinen Führerschein und

habe einen Boxster gewonnen. Ich hatte

Angst vor der Siegesfahrt. Im Jahr zuvor

war Iva Majoli im Elfer ins Fangnetz gerast.

Sie kam mit der Kupplung und dem

Schalten nicht zurecht. Mein Boxster, einer

der ersten überhaupt, hatte zum

Glück Automatik. Noch auf

der Heimfahrt in die

Schweiz kam der erste

Anruf eines Bekannten:

Bitte, verkaufe ihn mir,

ich zahle das Doppelte.

Ein Jahr später habe ich

dann meinen Elfer gewonnen.

Huber: 1991, nach dem Finalsieg

gegen Martina Navratilova,

freute sich meine Mutter

über das 968 Cabriolet. Ich hatte damals

auch noch keinen Führerschein. Mein Vater

hat mich dann auf einem Feldweg fahren

lassen.

Hingis: Und was ist mit Deinem Elfer?

Huber: Den habe ich heute noch. Schwarz,

innen rot, Cabriolet, Allrad. Habe ich nach

dem Sieg 1994 gegen Mary Pierce bekommen.

Ein Erinnerungsstück. Den gebe ich

nie her. Ich habe kaum Zeit zu fahren.

Mein Vater bewegt und pflegt ihn gut. Der

Elfer sieht aus wie neu.

I

MY 911

Nadia Petrova, Siegerin 06, erzählt

Frau Petrova, erinnern Sie sich noch?

Sehr gut sogar. Es war ein großer Moment,

als ich nach dem Finalsieg gegen Tatiana

Golovin 2006 den Schlüssel überreicht bekam

und von der Rampe fahren durfte.

Was geschah mit Ihrem Elfer?

Wir haben mit Porsche die Ausstattung

ausgesucht. Ich brauchte eine Klimaanlage,

ich wohne ja in Miami. Farbe außen: Olivegrün.

Innen: beige. Eine tolle Kombination.

Sah super aus. Ich bekam viele Komplimente,

die Farbkombination gab es sonst in

Miami nicht. Ich war etwas Besonderes.

Das passende Auto für einen geschichtsträchtigen

Sieg.

Mir war damals gar nicht klar, dass ich die

erste Siegerin in der Porsche Arena war. Ich

habe ja schon öfter hier gespielt. Es war immer

sehr schön. Wenn ich diesmal wieder

mit dem Auto nach Hause fahren dürfte,

würde ein Traum in Erfüllung gehen.

Anke Huber: „Ein Erinnerungsstück“

Hingis, Huber: „Knappes Match“

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