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Christophorus 329

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Sport

Made by Porsche

So viel Lob gab es noch nie für ein Tennisturnier. „Es war brillant“,

urteilte der Weltverband WTA. Kein Wunder: Porsche hat einfach

seine Philosophie auf den Damen-Tennis-Grand-Prix in Stuttgart

übertragen. Das ist eine neue Art von Sponsoring.

Text

Horst Walter

Fotografie

Markus Leser, Paul Zimmer


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Es ist kurz vor elf. Serena Williams, die Tennisdiva aus den USA,

kommt von einem Stadtbummel – und steuert die VIP-Lounge in

der Porsche-Arena an. Ana Ivanovic sagt: „Das gibt es bei keinem

Turnier der Welt, dass wir Spielerinnen uns so wohl fühlen und

abends noch mit den Zuschauern und Gästen feiern.“ Die Serbin,

Nummer fünf der Welt, tanzt mit der Vorjahressiegerin Nadia

Petrova.„I did it my way“, spielt der Mann am Klavier – und selbst

Serena Williams singt am Abend vor dem Halbfinale mit.

Der alte Frank-Sinatra-Hit passt zu dem Turnier. Er passt zu

Porsche. Und er passt zur Sponsoren-Philosophie von Porsche. Es

ist ein eigener Weg, den die Verantwortlichen des Sportwagen-Herstellers

aus Zuffenhausen auch im Tennis gehen. Denn aus dem

Sponsor, der einst vor 30 Jahren begann, einen Einzelkämpfer wie

Dieter Fischer aus Filderstadt zu unterstützen, ist ein professioneller

Ausrichter geworden, der in der eigenen Halle den Zuschauern

absolutes Welttennis bietet. In diesem Jahr waren die ersten

acht der Weltrangliste in Stuttgart, ein Halbfinale mit den ersten

drei der Welt gibt es kaum einmal bei einem Grand-Slam-Turnier.

„Ich behaupte nicht zu viel, wenn ich sage: Das Turnier ist brillant.

Es ist das beste Damentennis-Turnier der Welt“, sagt Laura Ceccarelli,

die als Supervisor für die Women’s Tennis Association (WTA)

von Veranstaltung zu Veranstaltung reist.

Spielerinnen nach einem Turnier mit vielen Verbesserungsvorschlägen

zu mir. Dieses Mal sind alle gekommen und haben gesagt:

Es war einfach wunderbar.“

Das liegt sicher daran, dass Porsche mehr als Geld in das Turnier

steckt. Eine Philosophie, die dem Sponsoring des Unternehmens

in allen Bereichen zugrunde liegt. Als der Automobilkonzern die

Wiederherstellung der Ladegastorgel in Leipzig sponserte, wurde

sie von Experten aus der Porsche-Denkfabrik in Weissach designed.

Ergebnis: Die Ladegastorgel ist jetzt die einzige Orgel der Welt, die

links gestartet wird – wie ein Porsche.„Porsche erkennt nicht nur

seine gesellschaftliche Verantwortung. Porsche engagiert sich auch

für die Gesellschaft“, lobte der ehemalige deutsche Außenminister

Hans-Dietrich Genscher damals.

A

Was mit dem Damen-Tennis-Grand-Prix seit seinem Umzug nach

Stuttgart passierte, passt in die Weltanschauung von Porsche. Der

Sportwagenhersteller kaufte sich die Namensrechte an einer neuen

und modernen Halle in Stuttgart, er verpflichtete mit dem Schweizer

Markus Günthardt einen der erfahrensten Tennis- und Turnierexperten

und er stellt Profis für alle Bereiche. Sogar ein Sternekoch

sorgt für das leibliche Wohl der Zuschauer. Für Stuttgarts Oberbürgermeister

Wolfgang Schuster hat das Unternehmen damit seine

Erfahrungen im Automobilbereich einfach auf ein anderes Projekt

übertragen.„Porsche geht in der technischen Machbarkeit immer

an die Grenzen, testet die Grenzen aus und erweitert sie“, sagt er.

So ist wohl das modernste Tennisturnier der Welt entstanden. Mit

hochkarätigem Sport, mit bester Unterhaltung. Für Zuschauer, für

VIPs, für Medien, für Spielerinnen.„Die Bedingungen in Stuttgart

sind traumhaft“, sagt dieWeltranglistenzweite Svetlana Kuznetsova.

„Dieses Turnier ist etwas ganz Besonderes“, sagt die Finalistin

Tatiana Golovin aus Frankreich.„Ein herrliches und herzliches Turnier“,

sagt die Vorjahressiegerin Nadia Petrova.„Dieser schönen

Arena gehört die Zukunft“, sagt Serena Williams. Und wie diese

vier denken alle, behauptet Laura Ceccarelli.„Sonst kommen die

So ist wohl das modernste

Tennisturnier der Welt entstanden.

Mit hochkarätigem Sport und

bester Unterhaltung. Für Zuschauer,

für VIPs, für Medien, für Spielerinnen.

Alles im Blick: Die Porsche-Arena als gute Stube für die

Stars – nicht nur auf dem Centre-Court


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Auch im für Porsche wichtigen Sponsoring-Bereich Bildung und

Ausbildung geht man über das finanzielle Engagement hinaus. So

ist das Unternehmen beispielsweise als Partner beim Deutschen

Gründerpreis mit Beratern von Porsche Consulting eingestiegen.

Sie unterstützen schon im Vorfeld innovative Unternehmen und

junge Talente. „Wir wollen ihnen den nötigen Rückenwind verschaffen,

damit sie ihre Ideen und Visionen in Deutschland realisieren

können“, sagt der Kommunikationschef Anton Hunger, der

bei Porsche für Sponsoring zuständig ist und weiß: „Schauen Sie

in die Kindergärten und Schulen – dort sitzt unsere Zukunft.“

Deshalb werden Schulen durch Chinesisch-Unterricht unterstützt,

deshalb gibt es den Ferry-Porsche-Preis für die besten Noten in

naturwissenschaftlichen Fächern und und und. Ein neues Paradebeispiel

für Porsche-Sponsoring ist dieser Tage bekannt geworden:

Die Autoschmiede aus Zuffenhausen engagiert sich beim

America’s Cup der Segler. Porsche Consulting wird beim Bau des

deutschen Bootes die Management- und Technologieverantwortung

haben.„Wir geben kein Geld, wir geben unser Know-how“,

sagt Anton Hunger zur neuen Sponsoring-Variante.

Im VIP-Raum der Porsche-Arena war auch das ein Thema. Dort,

wo Serena Williams kurz nach Mitternacht noch einmal um eine

Zugabe bat.„I did it my way“, spielte der Mann am Klavier zum

dritten Mal– und alle klatschten mit.

B

Matchball Elfer: Serena Williams musste im Viertelfinale

passen. Schließlich gewann Justine Henin (unten rechts) nach

ihrem Finalsieg gegen Tatiana Golovin das 911 Turbo Cabriolet

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