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ABARTH

DIE FAHRZEUGE

DES

SKORPIONS

Der Name « Abarth » ist gut bekannt in der

Automobilwelt: Die Spezialauspuffe, die es gestatten, die

durch gewöhnliche Serienauspuffe verborgenen Pferde der

Serienmotoren zu befreien, verkauft man in aller Welt; die

sportlichen Versionen von Serienfahrzeugen, konstruiert in

Zusammenarbeit mit großen Automobilherstellern, sind

ebenfalls bekannt für eine große Anzahl von Siegen, die

sich mittlerweile in den Tausendern bewegen; und am Ende

die Sport- und Rennfahrzeuge, die den fortschrittlichsten

und beanspruchendsten Teil der Produktion darstellen; hier

fallen besonders die exzellenten Fahrleistungen und die

Schönheit der Karosserien auf.

Das alles wird dem Verdienst eines Mannes

zugeschrieben, der unter dem Sternzeichen des

Skorpions geboren wurde und der dieses Sternzeichen

zu seinem Markenzeichen gemacht hat: Carlo Abarth,

dessen Herkunft in Südtirol liegt, als dieses noch Teil

der Österreichisch-ungarischen Monarchie war und der

1946 nach Turin zog, wo er einen der

charakteristischsten Betriebe der Hauptstadt des

Automobils aufbaute.

Nur wenige wissen, daß Abarth, Liebhaber von

Fahrzeugen und Motoren seit seiner Kindheit, für

lange Jahre mit Porsche zusammenarbeitete und

beteiligt war an der Verwirklichung eines

Rennfahrzeuges, das absolut außerhalb des

Gewöhnlichen lag: Dieses konstruierte und

funktionierende Fahrzeug findet man heute, nach einem

abenteuerlichen Leben, bei der Firma Porsche in

Stuttgart.

Sein Ruhm in Italien begann mit der Herstellung

der «marmitte», der Auspuffanlagen, also der

besonderen Typen von Schalldämpfern, die entwickelt

waren, dem Motor manche zusätzlichen Pferdestärken

zu entlocken, ohne jedoch das zulässige

Geräuschniveau zu überschreiten; von 1000

gefertigten Auspuffahnlagen im Jahre 150zu den heute

300 000 pro Jahr ist der Fortschritt beachtlich, aber

ebenfalls ist interessant ist die Weiterentwicklung in

anderen Sektoren der Werksaktivitäten.

Die erste völlig eigenständige Aktivität von Carlo

Abarth datiert in 1949, als mit zwei Fahrzeugen

der « Scuderia Abarth » Taruffi und Scagliarini

Abarthfahrzeuge auf dem schwierigen Nürburgring.

zwei italienische Siege errangen (Formula 2 und

Sport). Seitdem gab es keine Unterbrechung mehr in

der Produktion von Fahrzeugen, eine Produktion,

die in ihrer Wichtigkeit bereits seit langem die der

Auspuffanlagen überflügelt. Das Geheimnis des

Erfolges ist, daß die Abarths schnell fahren und

wenig kosten, sie sind sozusagen die

«Nutzfahrzeuge» des Sport. Die richtige Idee ist die

Zusammenarbeit mit einem großen

Automobilhersteller wie der FIAT gewesen, in der

Weise, daß die Karosserie und weite Teile der

Anbauteile aus der Großserie stammen, während die

mechanischen Spezialteile entwickelt wurden, um den

Abarth-Fahrzeugen eben das Leben zu verleihen, das

wir alle kennen. Diese «Erfindung» ist eine der

wichtigsten für die nachfolgenden Ergebnisse. Es

genügt, an die mehr als 600 Siege im Jahr 1964 zu

denken und an die Nachahmung der Art dieses

Systems, wie es Fabriken und Hersteller von

Sportfahrzeugen in anderen Nationen, vor allem aber

in England tun.

Vielleicht muß man es aber doch noch ein wenig

genauer ausdrücken:: Ein Fiat Abarth ist kein

«frisiertes» Fahrzeug, wie so oft gedacht wird,

sondern ein gänzlich neues Fahrzeug, dessen Teile

“von Null” hergestellt und montiert wurden mit

rigorosesten Methoden und Kontrollen; mit anderen

Worten: Ein Sportfahrer kann nicht sein Fahrzeug

mit 15000 gefahrenen Kilometern nehmen und

dieses bei Abarth «tunen» lassen, während er

natürlich

Die leistungsstarke Limousine OT1600 auf Basis des Fiat 850.

Die letzte Neuigkeit von Abarth: der OT 1600 Sport.


Carlo Abarth, ein Mann vielfältigster Kreationen.

die speziellen «Kassetten» erwerben kann, um den Umbau

selbst zu machen oder durch andere machen zu lassen. Aber

die einzig wahren Fiat-Abarth sind die, die aus dem Werk im

Corso Marche 38 herauskommen.

Die Anwendung industrieller Methoden auf die

Konstruktion von Sportfahrzeugen mit kleinem Hubraum

hat erlaubt, die Kosten niedrig zu halten und dadurch die

Verbreitung und Popularität zu steigern: daher rührt auch

die große Anzahl von Siegen, die zusammen den

Weltmeistertitel in der Kategorie Gran Turismo

erbrachten.

Die Fiat 500, 600 und zuletzt die 850 mit von

Abarth geänderten Chassis und Motoren wurden

praktisch unschlagbar in der Kategorie bis 1000 ccm, während

die eigenständigen Modelle mit 1300und 2000 ccm für die

Kategorie GT die Plattform des Simca haben und der Rest der

Konstruktion von Abarth ist, mit einer aerodynamischen

Karosserie, die den Fahrleistungen der verschiedenen Modelle

gerecht wird.

Vielleicht kein Typ hat ein so gro0es Interesse

hervorgerufen wie die Limousine Fiat-Abarth 1600 OT,

resultierend von der kompletten Überarbeitung der

Karosserie und der Radaufhängungen des Fiat 850, um diese

der Leistung des Abarth-Motors mit 1600 ccm anzupassen,

der ein Vierzylinder-Reihenmotor mit zwei obenliegenden

Nockenwellen ist, einer der drei derzeit von Abarth

Eine Serie fertiger Abarths bereit für die Abnahme.

hergestellten völlig eigenständigen Motortypen (die

anderen sind der 1300 und der 2000). Der «1600 OT» hat

die Experten erstaunt und begeistert aufgrund der

außergewöhnlichen Stabilität, Beschleunigung und

Höchstgeschwindigkeit, herrührend con dem 154-PS-Motor

und der akkuraten Einstellung der neuen Mechanik, mit

Scheibenbremsen, Spezialfedern, größeren Rädern und so

weiter. Von der Limousine ist dann noch der Spider für die

Rennen in der Kategorie Sport und Prototyp abgeleitet, mit

ähnlichen Eigenschaften, aber einer Motorleistung von 172

PS .

Die Bandbreite der aktuellen Produktion ist eine der

vielfältigsten, die man finden kann; sie beinhaltet die

Modelle Fiat-Abarth 595 und 695, abgeleitet vom Fiat 500;

die Typen 850 TC Corsa, 1000 Berlina Corsa, 700 und

1000 Bialbero, mehr oder weniger abgeleitet vom Fiat

600, von dem sie den Radstand von 2 m. und etliche

andere Eigenheiten besitzen: weiterhin Fiat-Abarth sind

die Derivate vom Fiat 850 in drei Versionen mit 130

sowie 150 km/h Höchstgeschwindigkeit, normalem

Hubraum und mit einer Hubraumerhöhung auf 982 ccm;

dann gibt es noch den schon zitierten 1600 OT und die

Abarth-Simca.

Die Vorbereitung und die Erfahrung sind es, die

bewirken, daß sich die Abarths kontinuierlich ungeachtet

der äußerst starken Konkurrenz aus dem Ausland

durchsetzen können, und vor allem sind sie abgeleitet von

Studien von speziellen Rekordfahrzeugen, die vom Hause

Abarth betrieben wurden; das ist eine Nebenaktivität, die

nie gewesen ist trascurata und die erlaubt hat, eine Serie

von wichtigen Verbesserungen zu verwirklichen.

Der Beginn war 1956 mit einer Verwirklichung eines

Stromlinienfahrzeuges, das mit einem 750 ccm – Motor

ausgestattet war, der auf dem Fiat 600 basierte, mit welchem

alle Rekorde bis zu dem über 48 Stunden geschlagen werden

konnten; während dieser Rekordfahrten wurden fast 7000 km

auf der Rennpiste von Monza zurückgelegt. Dann, mit einem

Motor mit nur 500 ccm wurden auch die Rekorde bis 24

Stunden geschlagen, wobei 3310 km zurückgelegt wurden.

Ein neues Fahrzeug, das 1957 zusammen mit Pininfarina

konstruiert wurde, welches mit einem Motor ausgestattet

war, der auf dem der Alfa Romeo Giulietta basierte, diente

dazu, neue Rekorde zu sichern bis 6 Stunden mit einem

Mittel über 190 km/h., während ein vergleichbares

Fahrzeug, das aber nur mit einem Motor mit 750 ccm

ausgerüstet war, alle vorhergehenden Rekorde bis zur Dauer

von 72 Stunden schlug, wobei etwa 12000 km zurückgelegt

wurden.

Die Erfolge setzten sich auch im Jahr 1959 fort mit

Fahrzeugen von 500 ccm, mit und ohne

Stromlinienkarosserie, und endlich im Jahr 1960

wurde der Weltrekord über 72 Stunden (drei Tage

ununterbrochene Fahrt) mit einem Fiat-Abarth-

Pininfarina mit 1000 ccm, wobei gut 13.441 km zurücklegt

wurden, aufgestellt.!

Es ist ganz natürlich, daß die nötigen technischen

Mittel und die Erfahrung, diese Rekordversuche zu einem

guten Ende zu führen, dabei halfen, gute, schnelle

Turismo-Wagen zu verwirklichen: Diese Erfahrung konnte

gemacht und auf die Serienproduktion angewandt werden,

ohne daß die Probleme der Serienproduktion während der

Proben und Rekordfahrten schon Einfluß gehabt hätten.

Darum möchte Abarth, ein ordnungsliebender Mann,

auch weiterhin die verschiedenen Aktivitäten durch

bestimmten Werken/Abteilungen für die Auspuffanlagen,

für die Turisme-Fahrzeuge, für die Rennfahrzeuge und

für die Rekord- und Experimentalfahrzeuge trennen.

Bereits seit einiger Zeit haben alle Abarths einen

Heckmotor, weil Abarth bereits seit einiger Zeit zu dem

Schluß gekommen war, daß diese Auslegung in

Rennfahrzeugen die besseren Fahrleistungen gestattet; so

sind daher die Basistypen für die folgenden

Verwirklichungen der Spezialtypen entsprechend

ausgewählt. Auch der Weg der Monoposti ist, mit einem

Motor mit 1600 ccm, bereits beschritten und es existiert

schon eine gute Basis für die zukünftige Formel 2.

Dieses ist im Groben die Geschichte und die Aktivität

des Turiner Hauses, das sich mit gutem Recht betrachten

darf als Erbe und Fortsetzer guter Namen der

italienischen Automobilgeschichte.

GIANNI ROGLIATTI Deutsche Übersetzung: WM

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