Über die Stiftung - Stiftung Präventive Jugendhilfe

praeventive.jugendhilfe.de

Über die Stiftung - Stiftung Präventive Jugendhilfe

Stiftung Präventive Jugendhilfe

Hägnach 3 //72074 Tübingen // Tel. 07071 883-0

www.praeventive-jugendhilfe.de

Spenden und Zustiftungen:

Kreissparkasse Tübingen:

Konto 44 44 77, BLZ 641 500 20

Über die Stiftung

20 Jahre Stiftung Präventive Jugendhilfe

Schwäbische Bank Stuttgart:

Konto 55 77, BLZ 600 201 00


Kurzportrait

Zweck der Stiftung

Was wir tun

Die Stiftung Präventive Jugendhilfe hat den

Auftrag, auf sozialwissenschaftlicher Basis

Erkenntnisse über die Lebenslagen junger

Menschen, insbesondere gefährdeter Kinder

und Jugendlicher zu sammeln, zu erweitern,

zu verbreiten und darauf aufbauend gemeinwesenorientierte,

lebensfeldbezogene Jugendhilfeangebote

zu fördern.

Seit 1992 fördert die Stiftung Präventive

Jugendhilfe beispielhafte, gemeinwesenorientierte

Jugendhilfeangebote. Getreu ihrem

Stiftungszweck will sie vorbeugend gegen

Gefährdungen und Verwahrlosungen in

der Jugend wirken. Wir leisten Vertrauensarbeit,

damit Mädchen und Jungen sich angenommen

und geschätzt fühlen.

WER WIR SIND

Am 6. Oktober 1992 wurde die

Stiftung Präventive Jugendhilfe

durch Carl Herzog von Württemberg,

Erwin Knam, Siegfried Hoch,

Wolfgang Riehle und Prof. Dr. Walter

Jäger (Bild v.l.n.r.) gegründet.

Die Initiative geht auf zwei alte

„Rettungshäuser“, die evangelische Sophienpflege

in Tübingen und die katholische Marienpflege

in Ellwangen, zurück. Beide Jugendhilfeeinrichtungen

wurden nach den Töchtern König

Wilhelms I. von Württemberg benannt.

Carl Herzog von Württemberg übernahm auch

die Schirmherrschaft der Stiftung. Im Jahr 2005

übertrug er das Amt seiner Schwiegertochter

Marie Herzogin von Württemberg.

PROJEKTE

Musiktheaterprojekt „Hey, da geht noch was!“

für Sonderschüler der Rudolf-Leski-Schule Tübingen

(2008), Musiktheaterprojekt „Hey, da geht

doch was!“ für Sonderschüler der Rupert-Mayer-

Schule Ellwangen (2012), Gewaltpräventionsprojekt

der Gemeinde Dußlingen

JUGENDHILFESTATIONEN

Sophienpflege in Tübingen (Bau einer Jugendhilfestation),

Jugendhilfestation des Vereins Schulsozialarbeit

Isny (Aufbau einer Jugendhilfestation),

Jugendhilfestation des Sozialdienstes Kath.

Frauen Stuttgart (Aufbau einer Jugendhilfestation

in Ostfildern, Scharnhauser Park), Jugendhilfestation

des Oberlin-Hauses (Aufbau einer Jugendhilfestation

in Ulm)


Stiftungsprojekte Dialog im Schloss Herzogin-Marie-Preis

Wenn Lieder verstummen, verkümmert auch die

Seele. Musik und Gesang sind unverzichtbare

Lebensmittel. In Theaterprojekten lernen die

Schüler, zunächst sich anzunehmen und bei sich

anzukommen. Und auf der Bühne spüren sie,

wie eine Gemeinschaft trägt und stützt.

Ein Ministerpräsident diskutiert mit einer Musikpädagogin,

ein Olympiasieger trifft auf einen Benediktinermönch

oder ein Bischof auf einen Vorstandsvorsitzenden.

Immer stehen sich herausragende

Persönlichkeiten gegenüber. Sie reden Klartext zu

brennenden Fragen der Zeit.

Marie

Herzogin von Württemberg

Schirmherrin und

Vorsitzende des Stiftungsrates

„Wir singen ein Loblied auf alle, die zum

Wohl der Kinder und Jugendlichen Ungewöhnliches

wagen und neue Wege gehen.

Der Präventionspreis hilft, vorbildliche

Projekte nachhaltig abzusichern. Wir setzen

auf Nachahmer, getreu dem Motto:

Was die machen, können wir auch!“

Die Stiftung fördert innovative und weg-

Jugendhilfestationen helfen unmittelbar,

Was tun, damit Kinder nicht vernachlässigt

Alle zwei Jahre schreibt die Stiftung ihren

weisende Projekte.

Ängste zu mildern und Notlagen frühzeitig zu

und misshandelt werden? Wo liegen die tief-

Präventionspreis aus. Mit dem „Herzogin-

Erfahrene Gesangs- und Theaterpädagogen

leiten Jugendliche an und vermitteln ihnen

unvergessliche Bühnenerlebnisse. Wir unterstützen

Phantasie und Gemeinschaftssinn

mit dem Ziel einer Beheimatung in

sozialen Verbänden.

Was Kindern und Jugendlichen widerfährt,

Helles wie Dunkles, Demütigungen und

Grenzerfahrungen, aber auch Ausgelassenheit

und Freude, wirkt in ihrem Erwachsenenleben

nach.

Die Eindrücke der Kindheit und Jugend

tragen sie als Schlüsselszenen ihres

Lebensfilms mit sich.

erkennen. Nicht erst dann, wenn es zu spät

und das Kind bereits in den Brunnen gefallen

ist. Die beste Jugendhilfe wirkt präventiv,

wohnortnah und vernetzt mit den vorhandenen

Jugendhilfemaßnahmen in der Region.

Gewaltprävention stärkt Jungen und Mädchen,

indem ihnen direkt klare Grenzen gesetzt

werden, sie aber auch Selbstsicherheit, Liebe

und Geborgenheit erfahren.

Wir leisten Vertrauensarbeit für die Zukunft,

damit Kinder und Jugendliche sich als unverwechselbare

Geschöpfe erkennen und in

unserer Gesellschaft aufgenommen und geschätzt

werden.

liegenden Ursachen für Amokläufe an

Schulen? Wie kann Verantwortung in der Zivilgesellschaft

geweckt werden?

Wir bieten ein Forum für Engagement und

Sachverstand. Dialogpartner waren unter

anderen der ehemalige Ministerpräsident

Günther Oettinger, Pater Dr. Anselm Grün, der

Olympiasieger Dieter Baumann, der evangelische

Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried

July, der katholische Bischof Dr. Gebhard Fürst

und der Jugendhilfeexperte Prof. Dr. Dr. h.c.

Reinhard Wiesner.

Das Schloss Friedrichshafen verleiht der Veranstaltungsreihe

einen würdigen Rahmen.

Marie-Preis – Der Jugend eine Zukunft

geben“ werden innovative Ansätze der

vorbeugenden Jugendhilfe in Baden-Württemberg

gewürdigt und durch finanzielle

Hilfen und öffentlichkeitswirksame Aktionen

unterstützt. Der Preis ist mit 10.000

Euro dotiert.

Prämiert werden innovative Projekte, die

sich an der Lebenswelt der jungen Menschen

orientieren. Bisherige Angebote der

Jugendhilfe machen Mut. Was jedoch oft

noch fehlt, sind Kreativität, politischer Wille

und die nötigen Mittel zur Verbesserung

effektiver Infrastrukturen.

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