Augmented Reality - Prinovis Media Day

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Augmented Reality - Prinovis Media Day

Wo macht der Einsatz von AR Sinn?


Was ist Augmented Reality (AR)?

Reality

Augmented Reality

Virtual Reality

Reality – Virtuality

Unter AR versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung,

d.h. die lagegerechte Einbindung von virtuellen, dreidimensionale

Informationen in Echtzeit in die reale Umgebung

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Auch das ist eine Erweiterung der Realität

http://www.badische-zeitung.de/kultur-sonstige/allein-durchs-museum-mit-dem-audioguide--28503282.html

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Augmented Reality

Augmented Reality ist eine der Top 10 “disruptive technologies”*

für die Jahre 2008-2012

Semantik

Virtualisierung und Fabric Computing

Cloud Computing & Web Plattformen

Ubiquitäres Computing

Kontextsensitives Computing

Mehrkern- und Hybrid Prozessoren

Sozial Netzwerke/Software

AUGMENTED REALITY

Anwenderoberfläche

Web Mashups

*Gartner stuft eine Technologie als “disruptive” ein, wenn sie grundlegende Veränderungsprozesse nach sich zieht,

dazu gehören z.B. Businessmodelle, Prozesse, Einnahmequellen, Branchendynamik und Konsumentenverhalten

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Augmented Reality

Gartner - Emerging Technology Hype Cycle 2010: What’s Hot and What’s Not

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Augmented Reality

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Keine Sinnfrage bei industriellen Anwendungen!


Beispiele für industrielle Anwendungen

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Beispiele für industrielle Anwendungen

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Beispiel für industrielle Anwendungen

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Beispiel für industrielle Anwendungen

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Beispiel für industrielle Anwendungen

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Industrielle Anwendungen

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Industrielle Anwendungen

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Einsatzfelder außerhalb der Industrie


Der Augmented Reality Markt

Wachstum von ca. 6 Mio. $ in 2008 auf ca. 360 Mio. in 2014


Eigene Einschätzung/ Beobachtung

Einsatzfelder mit starkem Wachstum:

• Advertising

• M-Shopping

• Gaming

• Service & Maintenance

• Location Based Information/ Experience


Einsatzfelder von AR im Handel

Stationär E-Commerce Mobil

z.B.

Kiosk im Handel

Messe-Installation

Interaktives Schaufenster

z.B.

Interaktiver Katalog

Webshop-Integration

Produktbeilagen

z.B.

Location Based Services

Outdoor Games

Shopping Guides

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Wann macht AR sinn?

Kritik:

Augmented Reality ist ein Hype, ohne langfristige Auswirkungen“

„ Die Technologie ist eine Spielerei ohne Sinn und Nutzen“

ABER:

Augmented Reality die nächste Evolutionsstufe des Internets und digitaler

Medien!!!

• Schon heute gravierende Veränderungen in der Wahrnehmung und Verbreitung von

Informationen und Inhalten im Netz

• Ideales Instrument für Markenführung

• Crossmedial einsetzbar

• Kann Verkaufsprozess unterstützen und sorgt für ein „Wow Effekt“

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Wann macht AR sinn?

1. Unterstützung manueller Tätigkeiten u.a.:

• Qualitätssicherung

• Zeit- und/ oder Kostenersparnis

2. Unterstützung des Verkaufsprozesses u.a.:

• Emotionalisierung der Produkte

• Zusätzliche Informationsquelle für v.a. erklärungsbedürftige

Produkte

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Diverse Beispiele für den sinnvollen Einsatz von AR im Handel


Die LEGO Digital Box am POS

FACTS

• Projiziert eine 3D-Animation jedes LEGO Produktes auf die

Produktverpackung, sobald diese unter eine Webcam gehalten wird

• Weltweiter Rollout nach erfolgreichem Abschluss einer 4 stufigen

Testphase

• Einzigartiges Markenerlebnis, Aktivierung und Unterstützung der

Kaufentscheidung

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JC Penny: Virtual Dressing Room

Video der virtuellen Anprobe: http://www.youtube.com/watch?v=fhjuZMEJ4-U

FACTS

• Online Shopping mit Überlagerung von Kleidungsstücken

• Navigation mit „Motion Capture“: Größe, Position und Rating

• Anbindung an Shop-System und soziale Netzwerke

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Adidas bringt den ersten Augmented Reality Sneaker!

FACTS

Live Video der Kampagne: http://www.youtube.com/watch?v=rRcognsyqNY

• Produkt mit AR-Funktion: Adidas Originals Augmented Reality

(AR) Game Pack

• Weltweiter Produktlaunch im Februar 2010

• Freischaltung von monatlich neuen AR-Spielen in der

Community

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Atelier Pfister: Einrichtungsplanung für iPhone / iPad

FACTS

• 3D Modelle der Möbelstücke können in Echtzeit in die eigenen

Räumlichkeiten integriert werden

• Diese Applikation ermöglicht die Visualisierung der Produkte und unterstützt

den Kunden bei der Kaufentscheidung

• Auf Wunsch werden dem User weitere Informationen gegeben oder oder

direkt zum Shop weiter geleitet


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Einsatz von AR im Printbereich


Sinnvoller Einsatz

1. Ein existierendes Produkt anreichern/erweitern

Nicht-digitales Produkt wie eine Zeitschrift, ein Buch oder ein Prospekt via Augmented

Reality erweitern und so die Offline- und die Online-Welt miteinander verknüpfen.

Enormer Vorteil der Online-Medien gegenüber den klassischen Medien:

Es existieren keine Begrenzungen hinsichtlich der Art und Menge der Inhalte

• Alte Medien haben über Augmented Reality die Chance, Mehrwerte zu schaffen und

das quasi direkt im Produkt und nicht auf einer davon getrennt existierenden Website

• AR kann und wird das klassische Medium nicht verdrängen. Das emotionale Medium

Papier wird mit dem „Charm“ der digitalen Medien angereichert

Es besteht die Möglichkeit, die Grenzen des Mediums gezielt zu überwinden!

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Sinnvoller Einsatz

2. Ein neues Produkt erfinden

Augmented Reality bietet Nährboden für vollkommen neue Arten und Formen von

Medien. Ortsbasierte Informationen sind bereits heute ein Schritt in diese Richtung.

Warum sollte nicht auch eine AR-Anwendung zu einem Informationsmedium werden,

das weiß, wo man ist und was einen interessiert ?

-Location based information

-Locatio based couponing

Man darf nicht in den heutigen Grenzen denken z. B. begrenzte Größe der

Bildschirme von Smartphones. Tablets werden sich weiterhin rasant auf dem Markt

verbreiten und besitzen alle für AR notwendigen Features. Die Entwicklung von

transparenten Bildschirmen, Kontaktlinsen zum Anzeigen digitaler Informationen sind

hier weitere Stufen der Entwicklung

Zweifelsfrei werden wir in den nächsten Monaten und Jahren noch sehr viel mehr in

dieser Art sehen.

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RTL Group: Jahresbericht mit AR Special

FACTS

Demo-Video: http://www.youtube.com/watch?v=jI9lb-fhMV4

• Der AR Jahresbericht wurde während der Jahreshauptversammlung der

RTL Gruppe live präsentiert

• Das Motto: “Sieh fern mit diesem Jahresbericht”

• Das hoch-qualitatvie Printprodukt wurde über die Unternehmensseite mit

verschiedenen Multimedia-Inhalten der TV Highlights 2009 angereichert

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Schweizer Presse: Print-Online Kampagne

FACTS

Demo-Video: http://www.youtube.com/watch?v=L83LTS3Awo8

• Der Schweizer metaio Partner Vanija hat den AR-Part der

Kampagne “Das kann nur ein Inserat” für die Schweizer Presse

umgesetzt

• Die Anzeigen werden landesweit in 140 Printtiteln geschalten

• Sobald man die Anzeige vor eine Webcam hält wird aus einem

Ziegelstein eine Villa – das Haus zum Traum!

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Das weltweit erste Mobile AR Special eines Magazins

• Das SZ Magazin (Ausgabe 33/2010) konnte auf gelungene Weise

demonstrieren wie die Technologie Augmented Reality, besonders die

mobile smartphone-basierte Variante, neue Anstöße und Ideen liefern

kann

• Das Magazin wurde an verschiedenen Stellen mit digitalen Medien

angereichert, die der Leser mithilfe seines Smartphones erleben konnte

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Die Story

FACTS

• Was als normaler Bericht über Augmented Reality begann, endete als

eine komplett erweiterte Ausgabe mit Augmented Reality Content

• Mehrere Seiten innerhalb des Magazins, darunter auch das Cover,

wurden mit zusätzlichen, digitalen Inhalten hinterlegt

• Im Heft fand sich eine Erklärung, wie man die kostenlose junaio App

installieren und benutzen kann.

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Die AR Elemente – Teil I

FACTS

• Auf dem Cover ist eine Person mit vorgehaltenen Händen zu erkennen.

Hält man das Smartphone über das Magazin, erwacht die Szene zum

Leben und Fernsehmoderatorin Sandra Maischberger schenkt dem

User ein freundliches Lächeln

• In der Kolumne “Ohne Worte” erfährt der Leser genaueres über die

Gefühlslage von Lena Mayer-Landruth bei der Beantwortung der

Fragen der Redakteure

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Die AR Elemente – Teil II

FACTS

• Neben dem Cover konnten ein einfaches 3D Modell, ein Ausblick auf die Veränderung,

die die Olympiade 2018 für Garmisch mit sich bringen könnten und die AR-Lösung

eines Kreutzworträtsels im Heft erlebt werden

• Außerdem stellten die Redakteure des SZ Magazins Ihre Lieblingsorte in München,

Berlin und Hamburg im Rahmen eines virtuellen City-Guides vor. Die Leser mussten

dabei das Smartphone mit der “AR-View” auf Ihre Umgebung richten, und bekamen

Einträge zu Restaurants, Bars, Clubs, Shops und Hotels angezeigt.

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Die Resultate: Nutzung der SZ Channels

Statistik „SZ Lieblingsorte“ Channel

Statistik „SZ-Magazin“ Channel

• 20.000 individuelle Nutzer (84.000 Applikationsaufrufe) öffneten den SZ Magazin Channel innerhalb von 6 Tagen

• Das sind mehr als 1% aller deutschen iPhone User

• 9.000 individuelle Nutzer öffneten den Channel „Lieblingsorte der Redakteure“

• 2 Interaktionen per User (Click auf das cover, Click auf Sprechblasen)

• Zusätzlich registrierten sich 2000 User mit Ihren vollständigen Daten in Junaio

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Die Resultate: Social Media

• Insgesamt 5413 „social reactions“ (Facebook, Twitter …)

• 810 unique „Twitts“ (von Usern erstellte Twitter Nachrichten)

• 50.000 Zugriffe auf die Youtube movies: http://www.youtube.com/metaioAR#p/u/3/YKN7G9X9pIU

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Die Resultate: Presse

• Über 50 Artikel weltweit renommierter Medien innerhalb von 6 Tagen

• Über 100 weitere Einträge in Blogs und spezifischen Online-Veröffentlichungen

• Weltweite Anfragen zu Ausgaben des SZ-Magazins und Interviews

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Die Zusammenfassung

• Das Süddeutsche Zeitung AR Special war das weltweit erste „Mobile

Augmented Reality Magazin“

• Der Use-Case wird übergreifend als erstes „Best Practice“-Beispiel für

Integration eines ersthaften Business-Szenarios anerkannt

• Durchweg positives Feedback von Redakteuren, deren Lesern, Partnern

und Verlagshäusern sowie von Leuten aus dem AR- und Medien Umfeld

• Solche ersten Gehversuche eher ein Spaß mit kaum einen praktischen

Nutzen. Verbindung zwischen bedrucktem Papier und Augmented Reality

bietet langfristig interessante „cross media“ Möglichkeiten

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Bereicherung des journalistischen Inhalts

• Gedruckte Produkte wie Bücher, Magazine und Zeitungen können mit

Augmented Reality um virtuelle Inhalte erweitert werden

• Im Internet werden Artikel oft mit Video-Clips angereichert. Nun ist es auch

im klassischen Medium möglich. Dafür ist kein besonderer Aufwand

notwendig, da die Clips ohnehin vorhanden sind

• Neue Nutzungsszenarien und Darstellungsformen um den Lesern ganz

neue Erlebniswelten zu ermöglichen

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Erhebliches Potential für Inserate und Werbung


Ausblick Szenario

Praktische Nutzungsszenarien sind unendlich für die neue Welt:

Das Internet wird bald zu jederzeit an jedem Ort verfügbar sein. Es ist

davon auszugehen, dass man künftig selbstverständlich von einer

ständigen Verbindung ins Netz ausgeht, wie man heute schon von einer

stetigen Verfügbarkeit von Strom, fließend Wasser etc. ausgeht.

Man denke an die Person, die man auf einem Event wiedertrifft, an deren

Namen man sich gerade überhaupt nicht mehr erinnern kann. Oder an die

Suche nach einem Restaurant in einer fremden Stadt. An einen

Museumsbesuch. An den Versuch, im Bahnhof den Anschlusszug zu

finden. An Kochrezepte. Oder auch an den Medizinbereich.

Autowerkstätten.

Überhaupt an jeden Moment, in dem man gern mehr wüsste, als durch

bloße Sinneswahrnehmung zu erkennen ist.

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Fazit

• Aktuell wirken viele Applikationen und Anwendungen wie

Spielereien ohne signifikanten Nutzen für den Endnutzer

Das ist aber normal für eine neue, technische Entwicklung

• Auswirkungen sind heute schon erlebbar und werden in den

nächsten Jahren spürbar zunehmen. Nicht die Technologie ist

entscheidend, sondern dass man mit ihr umgehen kann.

Das Potenzial ist enorm!

• Wer sich heute damit beschäftigt, ist noch ein „First-Mover“. Wer

ein neues Feld betritt, hat wenig Konkurrenz und einen Vorsprung

vor allen anderen um zu experimentieren und zu lernen

…..die Welt ist mobil……

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Vielen Dank!

Email:

kerim.ispir@metaio.com

Telefon: +49-89-5480-198-11

www.metaio.de

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