Xavier Koller - Privera

privera.ch

Xavier Koller - Privera

PRIVERA

Magazin

september 2011

Fokus

Neues Leben auf dem

Berner Gurtenareal

Spotlight

PRIVERA-Mitarbeiter

Pascal Misar ist

Feuer und Flamme

privera

Inside

Was es braucht,

damit ein modernes

Shopping-Center leuchtet

Xavier

Koller

Die Neugier des Oscar-Regisseurs

auf starke Geschichten


inhalt

editorial

Filmreif

4

10

3 Editorial

4 Fokus

Wohnen, wo einst Bier lagerte

8 Nachgefragt

PRIVERA-Mitarbeitende in der Kurzumfrage

Liebe Leserin, lieber Leser

Auf einem Filmset ist die Betriebsamkeit gross. Das konnte

man diesen Sommer auch in Berns Gassen hautnah mitverfolgen,

wo «Dällebach Kari», die heiter-tragische Geschichte

des Stadtberner Originals, verfilmt wurde. Zu diesem Zweck

haben der in Los Angeles lebende Regisseur Xavier Koller

und seine Crew in der Bundesstadt temporär ihre Zelte auf-

10 Interview

Auf dem Dreh mit Oscar-Regisseur Xavier Koller

geschlagen. Wir haben ihn zu einem spannenden Gespräch

getroffen (Seite 10). Ursprünglich sollten einige Filmszenen

sogar auf dem Areal der früheren Berner Brauerei Gurten

20

18

14 Im Spiegel

Was unsere Kunden meinen

16 Aufgefallen

Tipps & Trends

18 Spotlight

Feuer und Flamme für ein besonderes Hobby

20 PRIVERA Inside

Hinter den Kulissen des Einkaufszentrums

Centre Cristal

22 Anlageobjekte

Erfahrung, die sich auszahlt

25 Tatort Kunst

Kundenanlass einmal anders

26 Rätselecke

Kreuzworträtsel, Sudoku

IMPRESSUM

Herausgeberin:

PRIVERA AG

Monbijoustrasse 68

Postfach 


3001 Bern

T 031 320 81 11

info@privera.ch

www.privera.ch

Gesamtherstellung,

Redaktion und Gestaltung:

diff. Marke & Kommunikation GmbH, Bern

Bildnachweis:

PSP Swiss Property (S. 4–7)

Rob Lewis, Bern (S. 10–13)

Iris Andermatt, Seedorf (S. 13)

Rega, Bigla AG, Vitra, Dropbox (S. 16–17)

Roger Grisiger, Biel (S. 18–19)

Druck:

OutbÒx GmbH, Liebefeld

Auflage:

10’000 Exemplare (Gesamtauflage)

in deutscher und französischer Sprache

gedreht werden. Dass es kurzfristig dann doch nicht dazu

kam, gehört zum hektischen Filmgeschäft – und tut der

Dynamik auf dem ehemaligen Brauereigelände keinen

Abbruch. Denn hier herrscht Hochbetrieb: Die Bauarbeiten

für die Neuentwicklung des hochattraktiven Areals sind mit Schwung angelaufen: Es entsteht

ein faszinierender Mix aus Leben, Arbeiten und Geniessen (Seite 4). Vielseitig nutzbare Gewerberäume

und hochwertige Eigentumswohnungen schaffen eine inspirierende Atmosphäre – das

Gurtenareal ist filmreif!

Eine erste «Klappe» schlägt auch die PRIVERA AG mit ihrem neu lancierten Magazin, das Sie in

den Händen halten. Wir laden Sie mit dieser Premiere ein zu einem Einblick in das dynamische

Umfeld, in welchem wir uns als umfassende Immobiliendienstleisterin täglich bewegen. Die

Welt der Immobilien ist ein vielfältiger Kosmos. Ob es sich um ein modernes Einkaufszentrum

wie das neue Centre Cristal in Martigny (Seite 20) oder attraktive Anlageobjekte handelt, die wir

in dieser Ausgabe ebenfalls vorstellen. Wo es um Immobilen geht, stehen für uns die Anliegen

und Bedürfnisse des Kunden im Mittelpunkt. Um ihnen die individuell passende Dienstleistung

zu bieten, können wir bei der PRIVERA AG auf engagierte und kompetente Mitarbeitende zählen.

Einige davon lernen Sie auf den nächsten Seiten kennen. Kein Zufall. Denn die PRIVERA AG ist

eben mehr als Immobilien!

«Film ab» und viel Spass beim Lesen. Herzlich,

27 Schlusspunkt

Kolumne «Meine erste Wohnung»

Urs Lerch, CEO PRIVERA AG

2 PRIVERA magazin 2011

PRIVERA magazin 2011 3


fokus

fokus

99 Eigentumswohnungen sowie

Dienstleistungsflächen beleben

das ehemalige Brauereiareal.

Wohnen, wo einst

Bier lagerte

Auf dem Areal der ehemaligen Bierbrauerei Gurten realisiert

PSP Swiss Property bis 2013 eine Überbauung mit

99 Eigentumswohnungen und Dienstleistungsflächen.

Die PRIVERA AG kümmert sich um den Verkauf der Wohnungen

sowie um die Vermietung der umliegenden Gewerberäume.

Vor dem Auftritt der Baumaschinen wurde der historische Ort um

ein Haar noch zum temporären Filmstudio.

text beat büchler

Die letzte Klappe ist gefallen, die Szene im

Kasten. Ein Team um den Regisseur und Oscar-

Preisträger Xavier Koller hat in den Monaten Juli

und August in der Region Bern die Geschichte

des legendären Coiffeurmeisters Dällebach Kari

verfilmt. Als Drehort wurde auch das ehemalige

Bierbrauerei-Areal am Fusse des Berner Hausbergs

Gurten ins Auge gefasst. Die Filmcrew bereitete

sich darauf vor, das Coiffeurgeschäft, wo

der tragische Held – gespielt von Nils Althaus

und Hanspeter Müller-Drossaart – seine Lehre

absolvierte, in den angejahrten Räumlichkeiten

des Areals aufzubauen. Aus logistischen Gründen

wurde der Drehplan jedoch kurzfristig umgestellt,

die Szenen schliesslich in der Berner

Altstadt gefilmt.

Als der reale Karl Tellenbach aus dem

emmentalischen Walkringen im Jahr 1900 in

Bern seinen eigenen Coiffeursalon einrichtete,

war zwischen Bern und Thun gerade die Gürbetalbahn

im Bau. Sie sollte mit ein Grund werden

für den Erfolg der Bierbrauerei Gurten, die sich

Es entsteht ein facettenreicher

Begegnungsort,

von einfach bis luxuriös.

Das neue Gurtenareal: Ein vielversprechender Mix aus historischen Gebäuden und einem markanten Neubau.

in Wabern in unmittelbarer Nähe zur Eisenbahnlinie

im früheren Sandsteinbruch befand. Die

Brauerei gab es damals schon seit mehr als 25

Jahren, und in der Folge entwickelte sie sich

zur grössten Bierproduzentin im Kanton Bern.

4 PRIVERA magazin 2011

PRIVERA magazin 2011 5


fokus

Käuferinnen und Käufer können

aus 46 verschiedenen Wohnungsgrundrissen

auswählen.

Heute wird das Gurten-Bier nicht mehr Balkonreihen. Quellfrisch, so der Name des von

in Wabern gebraut. Die Produktion wurde Matti, Ragaz, Hitz Architekten und w2 Architekten

entworfenen Gebäudes, bietet 99 Eigen-

1996 eingestellt und nach Rheinfelden verlegt.

Auf dem nunmehr ungenutzten Areal der tumswohnungen mit 2 ½ bis 5 ½ Zimmern im

Gurtenbrauerei richteten sich Werkstätten und gehobenen Segment. Dabei können die Käuferinnen

und Käufer aus 46 verschiedenen Grund-

Ateliers ein. Parallel dazu entstanden erste Pläne

für eine Neugestaltung der Parzellen mit einer rissen auswählen und haben darüber hinaus

Kombination aus Wohnen, Geniessen und die Möglichkeit, ihre Wohnfläche nach eigenen

Arbeiten. Doch dauerte es bis ins Jahr 2008, Vorstellungen aufzuteilen und zu gestalten.

ehe aus den Plänen ein handfestes Konzept

mit einer Überbauungsordnung wurde, welche 173 Parkplätze sind für das gesamte Areal

die Stimmbevölkerung in der Gemeinde Köniz geplant, 99 davon in einer Einstellhalle. Und

genehmigte.

über alledem prangt, wie ein Mahnmal aus produktiver

Zeit, der stillgelegte Schornstein der

Quellfrisch

Fabrikationsanlage. Weichen müssen hingegen

Das Projekt, dessen bauliche Umsetzung im das alte Schulhaus und die unterirdischen Katakomben,

die einst zur Lagerung der Biervorräte

Mai 2011 begonnen hat, sieht auf einem Teil des

Areals eine sanfte Renovation der historischen dienten.

Gebäudefassaden vor sowie einen markanten

Neubau. Neben dem Sudhaus und dem Kamin Vergangenheit mit Zukunft

als Wahrzeichen des Areals bleiben eine Reihe Durch den Um- und Neubau fügt die Eigentümerin

und Bauherrin PSP Swiss Property dem

weiterer Gebäude – so auch die Direktorenvilla –

bestehen und bieten Raum für Dienstleistungs- geschichtsträchtigen Areal ein weiteres Kapitel

und Gewerbebetriebe. Daneben – oder, von hinzu. Das Projekt steht für zeitgemässe

der Bahnlinie aus gesehen: davor – entsteht Ansprüche an modernes Wohnen in lichtdurchfluteten

Räumen und berücksichtigt ein langgezogener Wohnbau mit auffallenden

gleichzeitig

PSP Swiss Property im Kurzporträt

PSP Swiss Property wurde 1999 gegründet und ist seit März 2000 an der Schweizer

Börse kotiert. Die Gesellschaft besitzt schweizweit 175 Büro- und Geschäftshäuser im

Wert von rund 5,5 Milliarden Franken. Die Liegenschaften befinden sich an erstklassigen

Lagen, vorab in Zürich, Genf, Basel, Bern und Lausanne. PSP Swiss Property

hält zudem sieben Areale mit attraktiven Entwicklungsprojekten, so auch das

Gurtenareal in Wabern bei Bern. Die rund 80 Mitarbeitenden verteilen sich auf die

Standorte Genf, Olten, Zug und Zürich. www.psp.info

Grosszügiges Wohngefühl mit prächtiger Aussicht über

ganz Bern und das traditionsreiche Areal.

die Vergangenheit dieses Ortes. Dazu gehören

auch die Gewerbebetriebe, die sich in den letzten

Jahren angesiedelt und die vermeintliche

Brache am Leben erhalten haben.

So entsteht auf dem Gurtenareal ein facettenreicher

Begegnungsort für Jung und Alt, von

einfach bis luxuriös. Ein Quartier, in dem Familien,

Büros, Restauration und kreatives Schaffen

zusammentreffen – ein vielversprechender Mix.

Und ein aussichtsreicher dazu: Von den Wohnungen

aus geht ein prächtiger Blick über die

Stadt und die Region Bern.

Die Bauarbeiten mit einem Investitionsvolumen

von rund 95 Millionen Franken dauern

voraussichtlich zwei Jahre. Der Plot ist geschrieben,

das Set nun im Aufbau. Im Herbst 2013

beginnt die nächste Episode, mit neuen Darstellern

und einem hoffentlich interessierten

Publikum. ◂

Andrea

Lüscher

Projektleiterin

Die PRIVERA AG hat das Mandat für den

Verkauf der 99 Eigentumswohnungen,

2 Ateliers sowie für die Vermietung der

rund 13’000 m² Gewerbe- und Lagerflächen

auf dem Areal der ehemaligen

Brauerei Gurten. Projektleiterin Andrea

Lüscher gibt im Kurzinterview Auskunft:

Wie gross ist die Nachfrage?

Für ein Drittel der Wohnungen sowie

für die Ateliers konnten bereits Reservationsverträge

abgeschlossen werden –

und dies, ohne eine Printkampagne

geschaltet zu haben! Das Interesse am

Gurtenareal ist gross. Auch die Gewerberäume

sind gefragt.

Welche Frage stellen Ihnen die

Interessenten zuerst?

Manche meinen, das Areal sei ein

«Schattenloch». Dem ist aber nicht so!

Schattensimulationen haben gezeigt,

dass die Situation ähnlich wie in anderen

attraktiven Stadtquartieren ist.

Ihr persönliches Highlight?

Die luxuriöse 5 ½-Zimmer-Penthousewohnung

mit 207 m², Innenhof sowie

grossem Balkon ist meine persönliche

Traumwohnung – und sie ist noch zu

haben ...

6 PRIVERA magazin 2011

PRIVERA magazin 2011 7


nachgefragt

Fragen in die

Runde …

Privera-Mitarbeitende antworten

1

Wie wohnen Sie

(Wohnung/Haus)?

Worüber haben Sie

sich zuletzt gefreut?

Was haben Sie

zuletzt gekocht?

Für wen würden Sie

1’000 Meilen zu Fuss

zurücklegen?

Gion Andrea Bergmann

Niederlassungsleiter

Lugano

In einem kleinen Häuschen nahe

von Spielplatz, Naturschutzgebiet,

Fluss, Weinanbaugebiet, Pferdestallung,

Wasserfall und einem

Teich, wo man schwimmen kann.

Wird aber nicht als Ferienhaus

vermietet.

Auf ein komfortables Bett,

ein bequemes Sofa und eine

Dusche, aus welcher das

Wasser nicht einfach nur so

dahintröpfelt.

Über das Geschenk, gesund zu sein

und jeden Tag von neuem geniessen

zu dürfen.

Vor etwa 10 Jahren habe ich mal aus

Kartoffeln Rösti zubereitet und dann

tatsächlich bis und mit Verschlingphase

alles selbst gemacht.

2 3 4 5

Worauf können Sie

beim Wohnen

nicht verzichten?

Für meine Familie oder einen wirklich

guten Zweck.

René Esterhazy

Regionenleiter

Center Management Mitte

Luzern-Kriens

Bis Ende Oktober 2011 wohnen

wir noch in einer Parterre-

Wohnung mit Garten in Emmenbrücke.

Im November 2011

werden wir in ein Doppel-Einfamilienhaus

ziehen.

Auf den Garten.

Mit einem 2-jährigen Kind

und Hund ist dies ein grosses

Privileg, wenn man einen

eigenen Garten hat.

Über das schöne und warme Wetter.

Da freut man sich umso mehr auf die

Freizeit.

Ich liebe es, am Abend bei den

sommerlichen Temperaturen zu grillieren.

Natürlich für meine Familie …

aber auch für ein gutes Glas Rotwein.

Marie-Claire Gertschen

Vermarkterin

Sion

Stadthaus von 1930

6 Zimmer

2 Stockwerke mit Mezzanine

Total umgebaut/renoviert 1999

Auf Licht – vor allem Tageslicht

und Wärme (Cheminée).

Über einen Blumenstrauss

Über ein Lächeln

Tagliatella della Casa

Salat Caprese

Für meine Kinder, Familie.

Tobias Hilpertshauser

Leiter Finanzen & IT

In einer Eigentumswohnung

im 1. OG an der schönen Aare

in Bern.

Ausblick ins Grüne und eine

Abwaschmaschine.

Meinen jüngeren Sohn nach dem Bären

Grand Prix Bern dank seinem hochroten

Kopf am Ziel rasch gefunden zu haben.

Spaghetti aglio e olio

Meine Familie – wenn alle anderen

Optionen nicht taugen.

Bern

Alex Incardona

Vermarkter

Baden-Dättwil

Ich wohne in einem kleinen

Mehrfamilienhaus im Dachstock.

Die 2 1 ⁄ 2-Zimmer-Wohnung mit

Galerie wurde 1999 vom Estrichabteil

zu Wohnraum umgebaut.

Ich bevorzuge viel Lichteinfall.

Weiter darf ein Aussenbereich

nicht fehlen.

Grundsätzlich gibt es jeden Tag etwas,

über das ich mich freuen kann. Das letzte

Mal war es das gemütliche Beisammensein

mit Bekannten.

Teigwaren mit diversem Gemüse

und Poulet. Ist eine Spezialität von mir.

Für meine Familie, die besten Freunde

und sicherlich auch für die grosse Liebe.

8 PRIVERA magazin 2011

PRIVERA magazin 2011 9


interview

«Am Schluss zählen

gute Geschichten»

Der oscargekrönte Schweizer Filmregisseur Xavier Koller

(«Reise der Hoffnung») nimmt sich in einer Drehpause

für das PRIVERA-Magazin Zeit für ein Gespräch über seinen

aktuellen Film «Eine wen iig, dr Dällebach Kari»,

spricht übers Wohnen in Los Angeles und sein Verhältnis

zur Schweiz.

interview kaspar abplanalp

fotos rob lewis

PRIVERA magazin 2011 11


interview

Xavier Koller kommt mit federndem Schritt und

In den letzten Jahren

wachen Augen zum Interview. Die Sonne sei-

sind ja zuerst auf dem

ner Wahlheimat Kalifornien ist ihm anzusehen.

Berner Hausberg Gur-

«Wie viel Zeit haben wir?», fragt er. Koller ist ein

ten ein Theaterstück

gefragter Mann, der Drehplan dichtbepackt. Be-

und später das Musical

reits wartet der Regieassistent für die nächste

«Dällebach Kari» erfolg-

Besprechung mit Koller. Doch der charismati-

reich aufgeführt wor-

sche, erfahrene Filmer bleibt gelassen.

den. Da wurde ich angefragt, ob ich nicht einen

Xavier Koller zündet sich eine Zigarette an, die

Es hat sich für Sie also nichts verändert?

Wo erleben Sie Heimat?

Ja, ich glaube schon. Natürlich verändern sich

Film drehen wolle – obwohl es ja bereits den

Sonnenbrille hält seinen klaren, starken Blick

Sicher hat der Wegzug eine klarere Sicht

Heimat wird ja immer primär mit einem Land in

auch die Sehgewohnheiten. Neue Formen

Wie laufen die Dreharbeiten?

bekannten «Dällebach Kari»-Film von Kurt Früh

nicht zurück. Der Rauch steigt in den Mittags-

gebracht auf meine Herkunft. Ich habe die

Verbindung gebracht. Für mich ist Heimat aber

werden entstehen. Aber ich habe den Eindruck,

Es läuft gut! Aber wir haben ein strenges Pro-

gibt. Ich habe zugesagt, das Drehbuch zu

himmel, die Hände unterstreichen seine Worte.

Schweiz aber nie als langweilig empfunden.

vor allem ein Gefühl. Ein Gefühl von Identität.

dass es am Schluss Geschichten sind, die über-

gramm.

schreiben und Regie zu führen. Mich hat inte-

Koller spricht ruhig, gleichzeitig beherzt.

Ich wollte noch nie kein Schweizer sein. Ich

Und Identität spüre ich in der eigenen Kultur,

leben. So wie das Theater überlebt und wie

ressiert, die Geschichte anders zu erzählen.

bin ja auch drei- bis viermal pro Jahr hier. Das

die man in sich trägt. Und so ist Heimat für

die griechische Tragödie und Komödie überlebt

Wie kommt ein Regisseur, der seit

Woher kommt Ihre Passion für den Film?

macht es möglich, verbunden zu bleiben. Es

mich dort, wo ich mich wohlfühle, dort wo die

haben. Am Schluss wollen die Leute ja Geschich-

20 Jahren in Los Angeles lebt und arbeitet,

Wie lässt sich eine bekannte Geschichte

Und wie bleiben Sie immer

waren meine Neugier und «Opportunity», die

Familie ist, wo die Nächsten und die Freunde

ten sehen. Gute, starke Charaktergeschichten

auf einen Stoff wie «Dällebach Kari?»

anders erzählen?

wieder neugierig auf Geschichten?

mich nach Los Angeles gebracht haben. Ich bin

sind. Die Heimat kann wandern, die ist nicht

werden immer erhalten bleiben. Die Formen

Ich will die Geschichte nicht von der «Dällebach

Ein gewisser Teil ist schlicht darin zu suchen,

auch einem Traum nachgegangen. Und dieser

ortsgebunden.

der Vermittlung werden sich verändern, aber

Dällebach Kari

Kari»-Legende aus erzählen, sondern vom Menschen

aus, der dann zur Legende wurde. Wer

wie ich bin. Ich verspüre einfach eine grosse

Lust am Film – ich habe den Film gern, ich habe

Traum war auch nicht nur rosig.

Wo fühlen Sie sich denn zu Hause?

die Empfindung gegenüber einer Geschichte

bleibt. Es wird noch sehr lange dauern, bis wir

die Geschichte

war dieser Mensch, der sich selber nicht genüg-

die Schauspieler gern und ich habe die Cha-

Und, ganz konkret: Wie wohnen Sie

Zombies sind und die Geschichten «plugged in»

te, wer war dieser scheinbar Witzige, der doch

raktere gern! Das kann man nicht steuern, das

in Los Angeles?

erhalten bei der Geburt.


Kari wird gegen Ende des 19. Jahrhun-

einen so grossen Schmerz mit sich herumtrug?

ist ja kein Willensentscheid. Und ich habe zu

(lacht) … ob ich in einem Schloss lebe? Nein,

derts als jüngstes von acht Kindern der

gewissen Geschichten halt eine besondere

nein. Im «Dällebach Kari» gibt es eine Stelle, an

verarmten Bauernfamilie Tellenbach mit

einer Hasenscharte geboren. Der Arzt

Weshalb berührt eine Figur wie Dällebach

Kari noch heute?

Zuneigung. Wenn man zurückschaut auf die

Filme, die ich gemacht habe, sieht man, dass

der Kari gefragt wird, wo er wohne. Und Kari

sagt: «Ich wohne dort, wo ich zu Hause bin.»

Xavier Koller

empfiehlt den Eltern, das Neugeborene

Dällebach Kari kommt 1877 mit einer Hasen-

es immer Geschichten von Aussenseitern sind,

wie eine junge Katze zu ertränken.

Doch Margaretha, die Mutter, füttert

scharte zur Welt. In seiner Zeit gibt es da nur

kleine Überlebenschancen. Man muss sich

von Menschen, die nicht integriert sind in die

Gesellschaft. Es sind zwar nicht unbedingt ein-

Dällebach Kari

Koller macht eine Pause, das Feuerzeug

schnappt, wieder klettert weisser Rauch der

1944 im Kanton Schwyz

geboren, absolviert Xavier

ihren Kari wie einen aus dem Nest ge-

fragen: Wie hat er überlebt? – Es ist die Mutter,

fach Rebellen von Natur aus. Sie sind Rebellen,

der Film

Sonne zu. Der Regisseur lehnt sich zurück,

Koller zunächst eine vier-

fallenen Vogel durch. Kari ist eine

die ihm hilft zu überleben. Ihre Liebe ist ein

weil sie sich für etwas Menschliches und Ge-

lächelt und spricht weiter.

jährige Lehre als Mechaniker,

Frohnatur, er glaubt an das Schöne im

Grundstein für sein Leben. Genauso wie der

rechtes einsetzen.

Von Anfang Juli bis Mitte August drehte

danach folgen drei Jahre

Leben. Mit Anfang zwanzig verliebt er

Geburtsfehler ein Grundstein ist für sein Emp-

Xavier Koller in und um Bern während

In Los Angeles lebe ich mit meiner Frau und

Ausbildung an der Schau-

sich bei einem Schwingfest unsterblich

finden. Dem gehe ich in meinem Film nach. Als

Ihr Lebensalltag ist in Los Angeles, jetzt

31 Drehtagen den «Dällebach-Kari»-

meiner 15-jährigen Tochter, zwei Hunden und

spielakademie in Zürich.

in die hübsche, aus reichem Haus

sich die schöne Annemarie in Kari verliebt, wirft

drehen Sie wieder einmal in der Schweiz

Film – an insgesamt 62 verschiedenen

einer Katze in einem kleinen Haus. Wir haben

Später erhält er Engagements

stammende Annemarie Geiser. Die fein-

ihn das total aus dem Konzept. Denn es tritt

in einer völlig anderen Umgebung.

Drehorten, hauptsächlich in der Berner

einen Garten. Dort wachsen Zitronen- und

in Deutschland und der

fühlige, zarte und humorvolle junge

ein, was er sich erträumt hat – und doch traut

Welche markanten Unterschiede erleben

Innenstadt. Nebst einer Filmcrew aus

Orangenbäume, im Sommer natürlich Tomaten,

Schweiz als Schauspieler und

Frau erwidert seine Gefühle bedin-

er dem nicht. Er fragt sich: Genüge ich dieser

Sie dabei?

55 Mitarbeitenden und 35 Schauspielern

Basilikum, Rosmarin und alles, was dazuge-

Regisseur. Xavier Koller

gungslos. Das Glück scheint perfekt.

Sehnsucht, die ich in mir trage? Das sind ganz

Ja, ich lebe jetzt schon längere Zeit an einem

waren auch 250 Statisten am Werk.

hört. – Meine Tochter geht in Los Angeles zur

realisiert zahlreiche TV-Serien,

Doch als Kari bei der Familie Geiser

primäre Fragen des Lebens. Wir alle haben ja

anderen Ort. Klar erlebe ich in Los Angeles eine

Eine Cateringfirma lieferte jeden Mittag

Schule. Das ist auch ein Grund, weshalb wir dort

TV-Filme und Kinofilme.

antanzen muss, nimmt dieses ein

das Gefühl, wir seien nicht perfekt, der Bauch

andere Kultur als in der Schweiz. Aber ich finde,

60 bis 80 Menüs direkt aufs Filmset.

sesshaft geworden sind.

Für «Reise der Hoffnung»

jähes Ende. Seine Minderwertigkeits-

sei zu dick oder die Haare seien zu dünn oder

es spielt eigentlich keine grosse Rolle, wo

Der Kinofilm kommt voraussichtlich im

erhält er 1991 den Oscar für

gefühle holen Kari in übermächtiger

zu grau, oder was immer … Mit diesem inneren

man lebt und arbeitet. Der Blick auf das eigene

Dezember in die Kinos.

Zurück zum Film: Fast jeder trägt heute

den besten ausländischen

Weise ein – er verliert alles, was ihm

Konflikt wird die Geschichte aus dem Lokalen

Leben, auf die eigene Jugend, auf die eigenen

mit seinem Handy auch eine Filmkamera

Film.

lieb und teuer war.

herausgehoben und damit zugänglich für eine

Erfahrungen bleibt im Grunde genommen im-

www.daellebachfilm.ch

mit sich herum und filmt.

grössere Anzahl von Leuten.

mer gleich.

Verändert diese Entwicklung das Kino?

12 PRIVERA magazin 2011

PRIVERA magazin 2011 13


im spiegel

Was unsere Kunden

meinen

swisscanto asset

management ag

roland süsstrunk

Leiter portfolio und asset management

«

Ich kenne PRIVERA seit fünf Jahren und erlebe sie als dynamisches Unternehmen, das sich entwickelt

und eine umfassende Dienstleistungspalette anbietet. Das bringt für uns neue Synergien.

Swisscanto nimmt bei PRIVERA Dienstleistungen in den Bereichen Bewirtschaftung, Vermietung, Center

Management und Facility Management in Anspruch. Dabei profitieren wir von einem breiten,

bereichsübergreifenden Know-how. Ein Beispiel: Wenn im Bereich Center Management eine herausfordernde

Mietersuche ansteht, können wir auf die PRIVERA-Fachleute aus dem Bereich Vermietung

zählen. Genau diese Synergien suchen und brauchen wir! Wir machen sehr gute Erfahrungen mit PRIVERA.

Auch für uns ist es

»

ein Vorteil, wenn wir mit unseren Ansprechpartnern eine langfristige Beziehung

pflegen können.

Facts & Figures

«Die Arbeiten werden

schnell erledigt.»

Rosmarie Rumpf bewohnt eine

rosmarie rumpf

4-Zimmer-Eigentumswohnung in Baden.

«

Ich hatte bisher bei Themen Bewirtschaftung, Baugutachten, Instandhaltung

und Sanierungsarbeiten an der ganzen Liegenschaft mit PRIVERA zu tun. Ich bin

mit der Arbeit von PRIVERA sehr zufrieden. Die Erreichbarkeit ist sehr gut, und

ich erhalte kompetente Auskunft. Die Arbeiten werden schnell erledigt, und die

Beschlüsse der Stockwerkeigentümergemeinschaft werden termingerecht

»

ausgeführt. Ich kann die PRIVERA mit gutem Gewissen weiterempfehlen!

Swisscanto ist ein führender Schweizer Asset Manager mit bedürfnisgerechten Anlage- und Vorsorgelösungen

für private Anleger, Firmen und Institutionen. Die Firma wird national und international regelmässig

als einer der besten Fondsanbieter ausgezeichnet. Das Gemeinschaftsunternehmen der Schweizer Kantonalbanken

wurde 1973 gegründet. Insgesamt zählen die

Swisscanto Gruppe und Swisscanto Stiftungen

450 Mitarbeitende. www.swisscanto.ch

«Ich bin sehr

zufrieden.»

Joachim Bunzel bewohnt eine 3 ½-Zimmer-Eigentumswohnung

in Fislisbach. Er ist seit Jahren Delegierter und

technischer Hauswart der Stockwerkeigentümergemeinschaft.

«

Ich habe mit PRIVERA zu tun, wenn es um die Bewirtschaftung

des Stockwerkeigentums – total 34 Einheiten

plus Einstellhalle – geht sowie um die Beratung bei

baulichen Massnahmen und werterhaltenden Renovationen.

Verwaltung, Erreichbarkeit, Pünktlichkeit sowie

die Erledigung und Bearbeitung der Beschlüsse und

Wünsche unserer Stockwerkeigentümergemeinschaft

»

klappen bestens. Ich bin sehr zufrieden.

«Ich wurde

super beraten.»

joachim bunzel

renata cicco

Renata Cicco wohnt in einer 3 ½-Zimmer-

Wohnung in Köniz.

«

Ich bin über die Ausschreibung der Wohnüberbauung

‹Quellfrisch›, die derzeit auf dem Areal der früheren

Berner Brauerei Gurten realisiert wird, auf die PRIVERA

aufmerksam geworden. Ich kaufe eine der dort entstehenden

Eigentumswohnungen. Bisher hatte ich

eigentlich noch nicht viel Kontakt mit PRIVERA, meine

Erfahrungen bis zu diesem Zeitpunkt sind aber in

jeder Hinsicht positiv. Ich wurde super beraten und für

»

Fragen steht immer jemand zur Verfügung.

Pensionskasse des Bundes

PUBLICA

Martin Miller

Leiter Immobilien

«

Die Neupositionierung der PRIVERA als umfassende

Immobiliendienstleisterin hat man gegen aussen im neuen,

einheitlichen Auftritt – etwa in der Werbung und in

Inseraten – wahrnehmen können. Gleichzeitig stelle ich

einen frischen Unternehmergeist und eine spürbare

Qualitätsverbesserung fest. Die Fusion mit der Firma

graf.riedi hat insbesondere im Raum Bern eine klare

Verstärkung im Bereich Vermarktung und Erstvermietung

sowie neue Synergien gebracht. PUBLICA nimmt bei

PRIVERA Dienstleistungen im Bereich Bewirtschaftung und

Vermarktung/Vermietung in Anspruch. Meine Erfahrungen

sind sehr positiv, die PRIVERA ist auf gutem Weg.

Da die Immobilienwirtschaft ein «people business» ist,

dürfte es auch für PRIVERA als gesamtschweizerisch

tätiges Unternehmen eine Herausforderung

»

sein, leistungsmässig

überall konstant zu bleiben.

Facts & Figures

Die Pensionskasse PUBLICA ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt

des Bundes mit eigener Rechtspersönlichkeit. Mit einem

Gesamtvermögen von über 32 Milliarden CHF gehört PUBLICA

zu den grössten Pensionskassen der Schweiz. PUBLICA ist

als Sammeleinrichtung mit verschiedenen Vorsorgewerken

organisiert. www.publica.ch

14 PRIVERA magazin 2011

PRIVERA magazin 2011 15


aufgefallen

Tipps & Trends

Mit den eigenen Daten

ab in die Wolke

Der persönliche Korpus

rollt an

Bequemer Hingucker

Ob im Büro oder im Wohnzimmer: Das Sofa Alcove Highback von Vitra ist ein echter Hingucker.

Die hohe Rückenlehne macht das Design-Sofa ganz klar zu mehr als einem schlichten

Möbelstück. Das Sofa ist der Rahmen für eine Welt der Gemütlichkeit und Geborgenheit oder ein

Ort für Begegnung und Kommunikation – ideal auch für Besprechungen im kleineren Kreis.

www.vitra.com

Bei der Emmentaler Büromöbelherstellerin Bigla ist Dynamik

Programm. Designer Res Bürki hat die Arbeitsweise der Menschen,

wie sie sich im Laufe der Zeit verändert hat, aufgenommen und

den klassischen Korpus zur myBox weiterentwickelt. Heute sind es

nicht mehr Stempel und Formulare, sondern kleinere und oft

persönliche Dinge wie Laptop, Handy oder Kamera, die als Arbeitsinstrumente

griffbereit sein müssen. Die Innenausstattung der

myBox lässt sich bedürfnisgerecht definieren, und dank den Rollen

ist bürointerne Mobilität kein Hindernis mehr. Die myBox gibt

es in zwei Höhen und mehreren Farben.

www.bigla-office.ch

Schnelle Hilfe dank

der Notfall-App

In Notsituationen ist rasches Handeln entscheidend.

Die Rega hat deshalb mit iRega

eine kostenlose iPhone-Applikation lanciert.

Zwei Fingerklicks genügen, um Alarm auszulösen.

Dabei werden sogleich die Standortangaben

des Anrufers übermittelt. Bereits

mehrere Male konnte iRega erfolgreich Hilfe

leisten – auch im Ausland. Durch einen in

Alaska ausgelösten App-Alarm konnte die

Rega einer Schweizer Expedition helfen,

indem sie den örtlichen Rettungsdienst verständigte,

welcher die orientierungslose

Gruppe orten und retten konnte.

Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch die elektronischen

Daten zu Hause werden immer häufiger online verwaltet und bearbeitet. Ein beliebtes

Tool ist die Dropbox: ein praktischer Webdienst für Online-Datenaustausch. Der Vorteil

dabei: Einzelne Ordner mit gespeicherten Daten (Fotos, Videos, Text) können anderen,

genau definierten Dropbox-Benutzern mit einem Passwort freigegeben werden, so dass

mehrere Benutzer Dateien austauschen können. Der Zugriff ist jederzeit auch über mobile

Geräte möglich, die Synchronisierung sorgt dafür, dass man immer und überall auf die

aktuellsten Daten zugreifen kann. Bis zu einer Datenmenge von 2 GB ist der Dienst kostenlos.

Wie überall im Internet ist auch hier beim Umgang mit den Daten Sorgfalt angezeigt.

Unsere IT-Spezialisten empfehlen die Dropbox nicht als Business-Tool, sondern als

nützlichen Helfer für den privaten Gebrauch. www.dropbox.com

Praktische Büro-«Oase»

Und plötzlich diese Ruhe mitten in der Hektik: Wer völlig ungestört

sein muss, etwa für vertrauliche Telefonate, findet in

progressiven Grossraumbüros schalldichte, aber lichtdurchlässige

Inseln, in denen störungsfrei telefoniert und gearbeitet werden

kann. Dieser «Raum im Raum» lässt Geräusche und Betrieb

aussen vor – eine praktische «Oase».

16 PRIVERA magazin 2011

PRIVERA magazin 2011 17


spotlight

«Als Key Account Manager bin ich auch in

der Firma so etwas wie einer der Feuerwehrmänner»,

sagt Pascal Misar. «Wir sind immer

dann zur Stelle, wenn’s brennt.»

Seine private Feuerwehr, das ist die freiwillige.

Zu ihr fand Misar 1992, als er mit seiner

Familie nach Murten umzog, sich einerseits in

der Gemeinschaft engagieren wollte und anderseits

dachte, über die Feuerwehr am einfachsten

neue Leute kennen zu lernen. «Was

die Arbeit im Pikettdienst aber spannend macht,

ist immer der nächste Einsatz. Der ungewisse

Zeitpunkt und die unbekannte Situation vor Ort.

Jeder Fall ist eine Herausforderung.»

Die Essenz des Feuerwehrmanns ist der

Kampf gegen die Flammen. Und so sind die

spektakulären Fälle – zum Beispiel als das Feuer

eine Gasexplosion auslöste – in lebendiger Erinnerung.

«Solche Situationen flössen Respekt

ein», sagt Misar. «Die Angst, die verdränge ich

dabei.»

Geblieben ist die Leidenschaft für sein

Hobby. Deshalb spielte bei der Wahl seines

nächsten Wohnorts – Langenthal – durchaus

eine Rolle, dass sich hier einer der grossen

Feuerwehr-Stützpunkte im Kanton Bern befin-

det. «Im Vergleich zu kleineren Standorten leisten

wir hier mehr Einsätze», erklärt Misar. Zum

Spektrum gehören neben der Brandbekämpfung

auch das Entfernen von Öl und Gefahrenstoffen,

die Personenrettung bei schweren

Verkehrsunfällen «und das Büsi, das sich in die

Kanalisation verirrt hat».

Seit Anfang 2011 ist Misar stellvertretender

Kommandant und als solcher nicht mehr

ständig auf Pikett. Seine Einsatzzeit ist die

Nacht. «Nachtwächter» nennen ihn deshalb

die Feuerwehr-Kameraden. Im Unterschied

zu früher steht er jetzt auch nicht mehr in jedem

Fall an vorderster Front, sondern ein paar

Meter daneben bei der Einsatzleitung. Diesen

Schritt hat Misar nicht bereut: «Ich trage gerne

Verantwortung für die Gruppe. Und ich mag

die besondere Herausforderung, unter Druck

Entscheide zu fällen.»

Ans Aufhören denkt Misar nicht. Schliesslich

hat er jetzt einen passenden Weg gefunden,

um Beruf und Hobby zu verbinden. Dass seine

Arbeitstage nun mit grösserer Sicherheit den

«Hot-Spots» im Geschäft gehören, wird ihm

wohl auch sein Chef bei PRIVERA kaum übel

nehmen. ◂

Pascal Misar

Key Account Manager

Der Nachtwächter

Pascal Misar (44) arbeitet als Key Account Manager bei PRIVERA.

Daneben ist er leidenschaftlicher Feuerwehrmann, seit bald 20 Jahren.

Die ersten Jahre diente er in Murten, seit 1997 in Langenthal,

wo er mit Frau und zwei Kindern wohnt.

text beat büchler fotos roger grisigeR

Seit 2004 arbeitet Pascal Misar

bei PRIVERA.

In seiner Funktion als Key

Account Manager berät und

unterstützt er Grosskunden

in der Bewirtschaftung ihrer

Immobilienportfolios.

Seien es Anlagethemen oder

Fragen im Umgang mit der

Mieterschaft: «Die persönliche

Betreuung ist wichtig.

Und ein zuvorkommendes

Auftreten. Genauso wie als

Feuerwehrmann in der

Öffentlichkeit.»

Ob beim Training für den Ernstfall (kleines Bild oben) oder beim Vorbereiten im Feuerwehrmagazin:

Pascal Misar ist immer voll im Einsatz.

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privera inside

Leuchtender

Kristall

Das neu eröffnete Einkaufszentrum Centre Cristal in Martigny strahlt weit

über die Region hinaus. Für das reibungslose Funktionieren dieses

Privera:

Umfassende Immobiliendienstleisterin

modernen Shopping-Centers sind verschiedene Immobiliendienstleistungen

gefragt. PRIVERA sorgt gleichzeitig für das Center Management,

die Bewirtschaftung und das Facility Management.

Die PRIVERA AG mit Hauptsitz in Bern

ist eine der führenden, unabhängigen

Schweizer Immobilien-Dienstleisterinnen.

PRIVERA deckt die gesamte

text Kaspar abplanalp

Der Kristall funkelt und strahlt. Besonders

die Betreuung der Mietervereinigung oder das

Palette von Immobilien-Dienstleistun-

imposant ist die optische Wirkung des Einkaufs-

Marketing», erklärt Stéphane Gasser, Leiter des

gen ab und bietet ihren Kunden

zentrums Centre Cristal bei Nacht, wenn die

Center Managements Westschweiz bei PRIVERA.

dadurch den entscheidenden Mehr-

transparente Aussenhülle in verschiedenen

«Es ist wichtig, dass ein Einkaufszentrum sich

wert. Das Dienstleistungsangebot

Farben leuchtet. Mitte April 2011 wurde das

dauerhaft attraktiv positionieren kann», sagt er.

umfasst folgende Bereiche:

Zentrum mit rund 12’000 m 2 Verkaufsfläche er-

Dazu gehören auch spezielle Aktivitäten, wie

öffnet. Ein lichtdurchflutetes, helles Atrium mit

etwa Promotionen oder Veranstaltungen vor

Bewirtschaftung

einem Glasdach in Kristallform sorgt für eine

Ort. «Nebst immer wieder beliebten Elemen-

Vermittlung/Verkauf

freundlich-luftige und animierende Einkaufs-

ten wie Glücksrädern oder Wettbewerben sind

Vermietung

und Verweil-Atmosphäre. Darum herum sind

heutzutage natürlich auch Aktionen über SMS

Bewertung und Gutachten

auf den zwei Stockwerken rund 30 Geschäfte,

oder Mail wirksam.»

Center Management

ein Restaurant und zwei Cafés angeordnet.

Faszinierendes Aufgabengebiet

Das Einkaufszentrum ist sehr erfolgreich ge-

Grosse PRIVERA-Erfahrung

Eine unverzichtbare Voraussetzung für ein

reibungsloses Funktionieren ist auch beim

Facility Management

Zugeschnitten auf jedes individuelle

Bedürfnis bietet PRIVERA ihren Kunden

startet. Im ersten Monat nach der Eröffnung

topmodernen Centre Cristal nicht zuletzt der

sowohl gesamtheitliche als auch spezi-

haben durchschnittlich 25’000 Besucher pro

professionelle Unterhalt des Gebäudes und

fische Lösungen von hoher Qualität.

Tag das Zentrum frequentiert. Damit im Centre

Geländes inklusive der rund 400 Parkplätze.

Dank dem national weitgespannten

Cristal tagtäglich alles klappt und der Betrieb

PRIVERA kann auch beim Thema Einkaufszen-

Niederlassungsnetz verfügt PRIVERA

für Kunden und Mitarbeitende einwandfrei läuft,

tren auf eine umfassende Dienstleistungser-

über hohe regionale Marktkompetenz

braucht es hinter den Kulissen Profis. PRIVERA

fahrung zurückgreifen. Gesamtschweizerisch

sowie über hervorragende lokale

als umfassende Immobiliendienstleisterin (vgl.

betreibt sie rund 50 Einkaufszentren – in allen

Beziehungen.

Box) kann hier viele ihrer Kompetenzen voll

Sprachregionen. Aus einer Hand angeboten

Zum Kundenportfolio von PRIVERA

zum Tragen bringen. Konkret ist sie beim Centre

wird eine komplette Palette von spezialisierten

gehören rund 360 Geschäfts- und

Cristal für die drei Disziplinen Center Manage-

Dienstleistungen: von der Analyse und Konzep-

3’700 Wohnliegenschaften. Die

ment, Bewirtschaftung und Facility Manage-

tion über die Betriebsführung bis hin zu den

105’000 Objekte sowie die 50 Einkaufs-

Geheimnisvoll und

anziehend: das Einkaufszentrum

Centre Cristal.

ment zuständig. «Das Aufgabengebiet ist breit

und faszinierend. Es umfasst nebst der klassischen

Immobilienverwaltung zum Beispiel auch

begleitenden Marketingmassnahmen.


zentren werden von 420 Mitarbeitenden

an 13 Standorten betreut.

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anlageobjekte

Ausgewählte Anlageobjekte

Arlesheim BL

Grosszügige Industrie- und Gewerbeliegenschaft

Die Industrie und Gewerbeliegenschaft wurde 1974 erstellt und erstreckt sich

über eine Grundstücksfläche von über 33’000 m 2 . Die Liegenschaft beinhaltet

Wohnungen, Gewerbe, Büros, Archive, Lager, Kantine und rund 516 Parkplätze.

Bruttorendite Soll: 6.2 % Verkaufspreis: CHF 58’500’000.–

andrea.luescher@privera.ch T 031 378 55 26

Bern BE, Birkenweg

Gut unterhaltene Büro-/Gewerbeliegenschaft

Erfahrung,

die sich auszahlt

PRIVERA hat erfolgreich die Neupositionierung von der reinen

Bewirtschafterin zur umfassenden, erfahrenen Immobiliendienstleisterin

vollzogen. Im Bereich Vermittlung/Verkauf spielen

Anlageobjekte eine zentrale Rolle.

Die Mikrolage der Büro-/Gewerbeliegenschaft ist für Firmen aufgrund der

guten Verkehrserschliessung sehr attraktiv. Stadtzentrum, Wankdorf Center

und Autobahnanschluss sind in 10 Fahrminuten erreichbar.

Bruttorendite Soll: 6.2 % Verkaufspreis: auf Anfrage

jonas.jenni@privera.ch T 031 320 84 05

Bulle FR, Chemin des Préalpes

Zwei Rendite-Immobilien

Zwei Gehminuten vom Bahnhof im Stadtzentrum.

Bezug: ab Ende 2013 Verkaufspreis: auf Anfrage

eric.comina@privera.ch T 027 323 73 70

«Die Marktsituation für Anlageobjekte ist seit mehreren Jahren sehr gut», sagt Thomas Graf,

Leiter Vermarktung/Beratung Schweiz bei PRIVERA. Für ihre Kunden – institutionelle und private

Grundeigentümer – verkauft PRIVERA jährlich eine grosse Anzahl von Objekten. «Wir legen grossen

Wert darauf, bei jeder Immobilie das Potenzial vollständig zu erkennen und auszuschöpfen», betont

Thomas Graf. «Kunden vertrauen uns, weil wir eine grosse Erfahrung haben, in der Schweiz gut

verankert sind und durch unsere Grösse ein starkes Beziehungsnetz haben.»

Erfahrung – eine starke Basis

Ein weiteres Plus bei PRIVERA sind im Bereich Vermittlung/Verkauf fundierte Marktanalysen und

Verkehrswertschätzungen. Auf diese Weise entstehen stabile Entscheidungsgrundlagen, welche die

Basis für erfolgreiche Geschäfte bilden. «Gemeinsam mit unseren Kunden legen wir die passende,

individuelle Vermittlungsstrategie fest und nehmen deren Umsetzung an die Hand», sagt Graf. Und

das mit Erfolg. Die PRIVERA konnte den Bereich Verkauf von Anlageobjekten in den letzten Jahren

kontinuierlich ausbauen. Thomas Graf: «Unsere Erfahrung zahlt sich für den Kunden aus!» ◂

Massgeschneiderte

Lösungen

Um noch gezielter auf die Kundenwünsche

eingehen zu können,

hat PRIVERA sich mit einem Architekten

verstärkt, der mit seinem spezialisierten

Team nach attraktiven Grundstücken

und Liegenschaften Ausschau

hält. Diese werden dann spezifisch

nach den Bedürfnissen der

Kunden entwickelt, um ihnen so neue

Anlageobjekte anbieten zu können.

Gümligen BE, Füllerichstrasse

Büro-/Gewerbehaus mit zwei Wohnungen

Total 3’700 m 2 auf drei Etagen, Baujahr 1991, Parzelle 2’587 m 2 . Büro, Produktion,

Lager, 2 ½- und 3 ½-Zimmer-Wohnung, Einstellhallen-/Aussenparkplätze.

Ideale Anbindung an den ÖV und Individualverkehr.

Verkaufspreis: auf Anfrage

andrea.luescher@privera.ch T 031 378 55 26

Rubigen BE, Schulhausgasse

Repräsentative Büro-/Gewerbeliegenschaft

Baujahr 1994, zentrale Lage, gut unterhaltener und gepflegter Zustand,

nähe Bahnhof und Autobahnanschluss. Teilfläche zur eigenen Nutzung vorhanden.

Bruttorendite Ist: 6.8 % Verkaufspreis: CHF 3’300’000.–

andrea.luescher@privera.ch T 031 378 55 26

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PRIVERA magazin 2011 23


anlageobjekte

tatort kunst

St. Gallen SG, Rorschacherstrasse

Saniertes Wohn- und Geschäftshaus

Das Wohn- und Geschäftshaus, Baujahr 1960, wurde 2010/11 saniert und neu vermietet.

Hervorragende ÖV-Erschliessung sowie Schulen und Einkaufsmöglichkeiten in

nächster Nähe zeichnen die Liegenschaft mit 38 Wohnungen und 8 Ladenlokalen aus.

Bruttorendite Soll: 5.12 % Verkaufspreis: CHF 17’350’000.–

monika.rufer@privera.ch T 071 314 25 34

Wabern BE, Seftigenstrasse

Dienstleistungsfläche an attraktiver Lage

Verwirklichen Sie Ihre eigene Geschäftsidee an attraktiver Lage. Voll vermietete

Wohnungen in den Obergeschossen finanzieren Ihre grosszügige Dienstleistungsfläche

mit – ideal für einen Schulungsraum, ein Fitnesscenter oder eine andere Nutzung.

Verkaufspreis: CHF 4’900’000.–

cornelia.bregy@privera.ch T 031 320 84 62

Wohneigentum

Bülach ZH, Seematt

Exklusives Wohnen. Mittendrin.

Im Herzen des charmanten Städtchens entstehen 123 Eigentumswohnungen mit

Qualität und Komfort. Die Grössen variieren zwischen 2 ½ und 5 ½ Zimmern. Die exklusive

Überbauung Seematt bietet zeitgemässes Lebensgefühl an zentraler Lage.

Bezug: ab Anfang 2013 Verkaufspreis: ab CHF 450’000.–

ivana.markovic@privera.ch T 043 233 38 00

Montreux VD, Grand Rue

Residenz «Le Jazz»

3 Boutiquen, 9 Luxuswohnungen (2 ½ bis 7 Zimmer).

Denkmalgeschütztes Haus von 1908 mit modernem, modischem Interieur.

Fast direkt am Genferseeufer.

Bezug: ab Sommer 2013 Verkaufspreis: auf Anfrage

marieclaire.gertschen@privera.ch T 079 330 00 54

Wabern BE, Gurtenareal

Neues Leben im Brauereiareal

Fühlen Sie sich zwischen einfach und luxuriös zu Hause? Dann sind die qualitativ hochwertigen

Wohnungen im früheren Brauereiareal genau richtig! Alle Wohnungen bieten

dank Balkon/Terrasse spektakuläre Ausblicke auf Stadt, ins Grüne und ins Areal.

Bezug: Herbst 2013 Verkaufspreis: auf Anfrage

andrea.luescher@privera.ch T 031 378 55 26

Wo die Kunst

zuschlägt …

… gibt es zum Glück keine Opfer, sondern –

zufriedene Kunden! Seit 2010 lädt die

PRIVERA-Niederlassung in St. Gallen bestehende

und potenzielle Kunden regelmässig zum

«Tatort Kunst» in ihre Büros ein.

«Das Programm besteht jeweils aus der Kombination einer Ausstellung

und der Aufführung eines Künstlers», erklärt Marc Hempele,

Niederlassungsleiter der PRIVERA St. Gallen. Von Schauspiel, etwa mit

dem Original-Tatort-Kommissar Julian Weigand, über Artisten und Komiker

bis hin zur Lesung bietet die PRIVERA den Gästen jeweils ein abwechslungsreiches

Kunstprogramm – und einen exklusiven Apéro.

«Das Wohnen oder Arbeiten in Immobilien hat immer wieder auch

mit Kunst zu tun», ist Marc Hempele überzeugt. «Mein Vorgänger hat den

Worten Taten folgen lassen und mit Kunst vor Ort ein Event gemacht»,

sagt er – der «Tatort Kunst» war geboren. Nach fünf Veranstaltungen

zieht Hempele eine positive Bilanz. «Die Leute waren bisher begeistert»,

berichtet er, «es waren durchwegs tolle, anregende Anlässe, an denen

jeweils rund 30 bis 50 Personen teilnahmen.» Nun steht im September

die letzte Veranstaltung mit dem Künstler Otto Forster sowie dem

Aktionsduo Frank & Patrik Riklin an. Die geladenen Gäste dürfen sich auf

ein grossartiges Finale freuen.


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Rätselecke

schlusspunkt

Leicht

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6

2

Conceptis Puzzles 06010020367

Meine

erste Wohnung

Bereits mit 22 Jahren kaufte ich mit eige-

war wirklich gut. Als dennoch die neuen Stock-

nem Geld, welches ich mit Skihandel verdient werkeigentümer, welche vorher in der Regel

Mittelschwer

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1

Conceptis Puzzles 06010014288

hatte, eine 2 ½-Zimmer-Wohnung auf der Büttenen,

hoch über dem Vierwaldstättersee. Das

Entwicklungsgebiet gehörte und gehört zur

Stadt Luzern. Die im Kanton Luzern grösste,

sehr erfolgreiche Bau- und Generalunternehmung

Anliker schickte sich an, das bislang

wunderschöne Landwirtschaftsgebiet mit zwei

potthässlichen Fertigelementbauten zu verunstalten.

Die beiden Baukörper haben meiner

Erinnerung nach ungefähr je 20 Wohnungen,

und ich kaufte ab Plan im 1. Block im 2. OG diese

Wohnung, welche innen eine hohe Qualität

hatte: freie Sicht auf Kühe, Wiesen und Berge,

zum rückwärtigen Schlafzimmer auf meinen

Mieter waren, nie aufhörten, irgendwelche

Kleinigkeiten zu bemängeln und während der

Garantiezeit ständig neue Wünsche gegenüber

Anliker geltend machten, meldete sich der Verwaltungsrichter:

Er möchte vor der Liegenschaft

eine Mülldeponie, da diese auch irgendwo gebaut

werden müssten, oder einen Autofriedhof.

Das brachte etwas Ruhe. Dennoch sagte mir

der zwischenzeitlich verstorbene Firmeneigentümer

Gottlieb Anliker, welcher hunderte oder

tausende von Mietwohnungen baute, dass er

sich schon frage, ob es sinnvoll sei, bei solchem

Undank noch Wohnungen zu verkaufen, statt

sie einfach zu vermieten.

So lösen Sie ein Sudoku:

Das Spiel besteht aus einem Gitterfeld mit 3Í3 Blöcken,

die jeweils in 3Í3 Felder unterteilt sind, insgesamt also

81 Felder in 9 Reihen und 9 Spalten. In einige dieser

Felder sind schon zu Beginn Ziffern zwischen 1 und 9

eingetragen. Typischerweise sind 22 bis 36 Felder von

81 möglichen vorgegeben.

Ziel des Spiels ist es nun, die leeren Felder des Puzzles

so zu vervollständigen, dass in jeder der je neun Zeilen,

Spalten und Blöcke jede Ziffer von 1 bis 9 genau einmal

auftritt.

Obwohl Sudokus in der Regel mit Ziffern arbeiten, sind zur

Lösung keinerlei Rechenkenntnisse erforderlich.

Wunsch hin nur eine Schiebewand, welche zu

98 % immer offen stand, eine offene Küche,

tiefrote Dekoplättli im Bad. Der Preis betrug

CHF 75’000.– zuzüglich CHF 12’000.– für den

Garagenplatz in der Einstellhalle. Ich weiss ihn

noch, weil ich 8 Jahre später nach Abschluss

meiner Ausbildung die Wohnung verkaufte und

mit dem Gewinn im Grunde 8 Jahre lang gratis

darin gelebt hatte. Kauf somit etwa im Jahre

1969, Verkauf 1977.

Während meinen Studien an der HSG und

anschliessend an der Universität Zürich diente

mir die Wohnung überwiegend nur für das Wochenende

sowie engen Freunden hie und da

als Absteige. Ich lernte in Zürich meine heutige

Frau kennen, und sie kam gerne als Zürcherin

in die schöne Stadt Luzern. Als sie eines Tages

aber Frauenschuhe unter dem Bett entdeckte,

knallte sie wutentbrannt einen Porzellanteller

an die Wand. Ich weiss heute nicht mehr, ob

Auf den Verkaufsplänen sah ich nicht, wie

ich daran schuld war, und wem die Schuhe

scheusslich die Baukörper mit ihren Sichtbe-

gehörten. Wir haben aber diese wunderbaren

tonwänden wurden. Am Anfang schloss ich die

wilden Zeiten überstanden und sind immer

Augen, wenn ich daran vorbei in die Tiefgara-

noch glücklich verheiratet.


ge fuhr. Als Nachbar hatte ich unter anderem

einen Verwaltungsrichter mit Familie, welcher

Dr. Alfred Meili, Rechtsanwalt und

26 PRIVERA magazin 2011

Gurtenareal

später Bundesrichter wurde. Die Bauqualität

Unternehmer

PRIVERA magazin 2011 27


Mehr als

Innovation

Kreativ. Wir wandeln uns konstant.

Neugierig. Betreten Sie mit uns Neuland.

PRIVERA bietet Mehrwert. Als eines der führenden Schweizer Unternehmen

für Immobiliendienstleistungen beherrschen wir die gesamte Palette von

Dienstleistungen rund um Immobilien und sind pro Disziplin hoch qualifiziert,

kompetent und vernetzt. Für unsere Kunden entwickeln wir massgeschneiderte

Lösungen und beraten Sie aus einer Hand. National tätig, regional verankert.

PRIVERA – mehr als Immobilien.

Unser Dienstleistungsangebot

• Bewirtschaftung

• Vermittlung/Verkauf

• Vermietung

• Bewertung und Gutachten

• Center Management

• Facility Management

PRIVERA AG – Mehr als Immobilien info@privera.ch www.privera.ch

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