Miteinander Füreinander 3/2013 - pro talis

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Miteinander Füreinander 3/2013 - pro talis

Jahrgang 10, Heft Dezember 2013

Miteinander

Füreinander

Die Hauszeitschrift der PRO TALIS Seniorenzentren

Rheine: Bilderausstellung

Haselünne: Boulebahn im Garten

Eutin: Neuer Einrichtungsleiter

Werne: Alles wird neu

Walsrode: Kekse backen

Marl: 17 Musiker unterwegs

info@pro-talis.de • www.pro-talis.de


Editorial

Der Zauber der Weihnacht.

Ich wünsche Ihnen, dass auch Sie neugierig

bleiben, sich an kleinen Dingen freuen können

und das Staunen nicht verlernen.

Und ganz besonders wünsche ich Ihnen und

Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und

ein gesegnetes neues Jahr.

Es grüßt Sie herzlich

Marisa Möller, PRO TALIS Geschäftsführerin

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen

unter den Gefrierpunkt sinken, ist der

Winter eingekehrt. Eine gemütliche Zeit, wie

gemacht für dicke Wollsocken, heißen Kakao

am Kaminfeuer und einen Spaziergang durch

den verschneiten Wald. Ich mochte den Winter

und ganz besonders die Weihnachtszeit

schon immer gerne. Seit meine Tochter belle auf der Welt ist, sogar noch mehr.

Mit ihren knapp zwei Jahren ist für Isabelle

alles zauberhaft: Der Glanz des Isa-

Weihnachts-

baums, der Duft von selbst gebackenen Kek-

sen, die erste Schlittenfahrt und gemeinsam

einen Schneemann zu bauen. Ein kleines

bisschen von ihrer Neugierde und Begeisterung

färbt auch auf mich und meinen Mann

Torsten ab.

„Jung ist, wer noch staunen und sich begeistern

kann“, sagte der römische Kaiser Marc Aurel

vor über 1800 Jahren, und er hatte Recht.

Marisa Möller

Titelfoto: Erna van Wakeren und Hedwig Rogge, Bewohnerinnen

im PRO TALIS Seniorenzentrum „Am Humboldtplatz“,

sind ganz verliebt in die kleine Jack-Russell-Hündin

Joy.

Impressum

Herausgeber

PRO TALIS Holding GmbH & Co. KG

Auf der Herrschwiese 15 b

49716 Meppen

Telefon 05931 9899-60

Telefax 05931 9899-761

www.pro-talis.de

info@pro-talis.de

Erscheinungsweise

3 x im Jahr

Satz und Redaktion

Holl Kommunikation, Telefon 05931 49667-0

www.holl-kommunikation.de

schwering@holl-kommunikation.de

3


„Am Humboldtplatz” in Rheine

Humboldtplatz 22

48429 Rheine

Telefon 05971 8027-0

am-humboldtplatz@pro-talis.de

Blumen fürs Seniorenzentrum.

Die Werbe- und Modebilder aus den fünfziger Jahren gaben reichlich Gesprächsstoff her. Alexandrina da Silva vom

sozialen Dienst zeigte der Damenrunde ein fesches pinkes Kleid.

Eine neue Bilderausstellung schmückt die

Flure des PRO TALIS Seniorenzentrums „Am

Humboldtplatz“ in Rheine. Der verheißungsvolle

Titel: „Flora in der Psyche – Unsere angeborene

Pflanzenliebe im Spiegel von Werbung

und Mode“.

Fernsehjournalist Winfried Brüssink hat rund

60 Werbebilder aus der Zeit des Wirtschaftswunders

sowie Modezeichnungen der Malerin

Charlotte Schürer zusammengestellt. Er

sagte: „Die Liebe zu Pflanzen und zur Ästhetik

der Natur ist den Menschen angeboren. Das

möchte ich mit den Bildern demonstrieren.“

Um seinen Worten mehr Nachdruck zu verleihen,

spielte er bei der Vernissage im Foyer

des Seniorenzentrums „Sag mir, wo die Blumen

sind“, gesungen von Marlene Dietrich.

Eine tiefe Ergriffenheit spiegelte sich auf den

Gesichtern der Senioren wider. Eine bittersüße

Schwere lag in diesen Minuten im Raum.

Sie verklang mit der letzten Note.

Jetzt standen wieder die Bilder im Mittelpunkt.

PRO TALIS Mitarbeiter gingen durch

die Reihen und zeigten den interessierten Senioren

ein paar Motive. Einige wurden gleich

zum Gesprächsthema: „So ein Kleid hatte ich

früher auch.“ „Und der Hut erst – herrlich.“

Karl-Heinz Kuipers nickte zufrieden: „Es werden

versteckte Emotionen und Erinnerungen

geweckt und die Senioren plaudern ganz unbefangen

– das wollten wir erreichen.“

Zu den ausgestellten Bildern haben drei Floristikgeschäfte

aus Rheine ein farblich passendes

Blumenarrangement erstellt. Die Bewohner

haben anschließend den schönsten

Strauß gewählt.

4


„Am Humboldtplatz” in Rheine

„Du bist ein ganz feiner Hund.“

„Erst war Joy ganz vorsichtig und musste sich

an die neue Umgebung gewöhnen. Jetzt ist

sie schon mutiger und lässt sich gern streicheln“,

sagte Sandra Zwafink.

Die gutmütige Jack-Russell-Hündin Joy freut sich über jede Streicheleinheit.

Hier sitzt sie auf dem Schoß von Erna van Wakeren.

Die Herzen der Bewohner und Mitarbeiter hat

die tapsige Hündin auf jeden Fall im Sturm erobert.

„Genau so einen Hund hatten wir früher

auch“, rief Bewohnerin Erna van Wakeren

und streichelte Joy. „Du bist ein ganz feiner

Hund.“ „Sie kann sogar einige Kunststücke:

Auf Kommando bellen, sich rollen, Männchen

machen und schlafen“, erzählte

Sandra Zwafink stolz.

Das PRO TALIS Seniorenzentrum „Am Humboldtplatz“

in Rheine hatte einen besonderen

Feriengast: Joy, den Hund von Sandra Zwafink.

Weil ihre Eltern verreist sind, brachte die angehende

Kauffrau im Gesundheitswesen ihre

Jack-Russell-Hündin mit zur Arbeit.

5


„Am Humboldtplatz” in Rheine

Humboldtplatz 22

48429 Rheine

Telefon 05971 8027-0

am-humboldtplatz@pro-talis.de

Ausbildungstag 2013.

Küchenchef Jens Lansmann (links) und die stellvertretende

Küchenleiterin Hedwig Bollmer (rechts) waren sehr zufrieden

mit der Leistung von Silke Könning, Garnet van den

Berg, Vanessa Duesmann, Cyra Weiß, Christina Hinzmann

und Barbara Schuntner.

„Die Azubis haben sich große Mühe gegeben,

das gesamte Ambiente auf das Thema

abzustimmen. Die Bewohner waren sehr beeindruckt

und genossen diese gemütlichen

Stunden“, sagte Einrichtungsleiter Karl-Heinz

Kuipers. Zum Beispiel spielte zu den Mahlzeiten

klassische Musik im Hintergrund und

nach dem Essen gab es ein kleines Quiz zu

berühmten Wiener Persönlichkeiten wie Mozart.

Küchenchef Jens Lansmann ergänzte:

„Der Ausbildungstag ist eine kleine Überprüfung

des Leistungsstandes unserer Auszubildenden.

Sie können sich zugleich auf die

bevorstehende Prüfung zum Ende ihrer Ausbildung

vorbereiten.“

In der hauseigenen Küche im Seniorenzentrum

„Am Humboldtplatz“ werden zurzeit

zwei Hauswirtschafterinnen, eine Köchin und

zwei Hauswirtschaftsmeisterinnen in überbetrieblicher

Ausbildung ausgebildet. Am Ausbildungstag

erhielt jede von ihnen eine Aufgabe,

beispielsweise eine Torte backen oder

das Frühstück vorbereiten. Dabei drehte sich

alles um das Motto „Wien“.

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„Am alten Hasetor” in Haselünne

Hasestraße 12

49740 Haselünne

Telefon 05961 9562-200

am-alten-hasetor@pro-talis.de

Spiel und Spaß an der frischen Luft.

„Am alten Hasetor“ damals noch in Planung

war, kam der Einfall genau zum richtigen

Zeitpunkt. Von ihrer Begeisterung ließen sich

Einrichtungsleiter Thomas Schäfer und Geschäftsführerin

Marisa Möller schnell anstecken.

Die Bewohner Bernd Esders und Adelheid Moormann, die

ehrenamtliche Mitarbeiterin Hannelore Nitsche, Bewohner

Herbert Block und Anna Bergmann, Leiterin des sozialen

Dienstes bei PRO TALIS, spielen Boule.

Boule ist ein französisches Kugelspiel und eine

beliebte Freizeitbeschäftigung im PRO TALIS

Seniorenzentrum „Am alten Hasetor“. Sobald

es das Wetter zulässt, treffen sich die Senioren

an der hauseigenen Boulebahn im Garten der

Einrichtung und werfen die Kugeln um die

Wette. Dabei geht es gar nicht so sehr ums

Gewinnen, sondern vielmehr um Spaß am

Spiel und Bewegung an frischer Luft.

Mit einer Länge von rund zehn Metern erinnert

die Boulebahn ein bisschen an einen

großen Sandkasten. Dass es sie gibt, verdanken

die Senioren Hannelore Nitsche. Bei ihrer

ehrenamtlichen Tätigkeit im benachbarten

Seniorenzentrum „Am Hasetal“ hatte die engagierte

Rentnerin eines Tages die zündende

Idee: „Warum nicht eine Boulebahn für Senioren

anlegen?“ Und da das Seniorenzentrum

Damit war die Arbeit für Hannelore Nitsche

noch nicht getan: Sie erstellte eine Präsentation,

um Fördergelder bei der Freiwilligenakademie

Niedersachsen zu beantragen. „Der

Antrag wurde prompt bewilligt. Ganz besonders

freut mich, dass sich auch regionale Unternehmen,

nämlich die Sparkasse Emsland

und Getränke Thünemann, beteiligt haben“,

berichtet Hannelore Nitsche.

Die Boulebahn kann übrigens nach Anmeldung

jeder nutzen, auch Vereine oder Gruppen

sind willkommen. „Wir möchten den Kontakt

der Bewohner nach außen intensivieren.

Das Seniorenzentrum ist ein offenes Haus. Probieren

Sie mal Boule aus, Sie werden sehen,

das macht Spaß und fördert Konzentration

und Koordination“, lädt Thomas Schäfer ein.

Ihre Gesundheit liegt

uns am Herzen.

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„Am alten Hasetor” in Haselünne

Hasestraße 12

49740 Haselünne

Telefon 05961 9562-200

am-alten-hasetor@pro-talis.de

Auf dem Wochenmarkt.

Sorgfältig wählten die Seniorinnen die frischesten Früchte

aus.

Einmal in der Woche findet in Haselünne ein

Wochenmarkt statt. Die frischen und regionalen

Lebensmittel werden auch von den Senioren

aus dem Seniorenzentrum „Am alten

Hasetor“ ganz besonders geschätzt. Ein paar

Bewohner und Betreuungskräfte kaufen regelmäßig

hier ein und kochen dann gemeinsam

in den Wohnküchen.

Im August gab es zum Beispiel einen deftigen

Gemüseeintopf. Nach dem Marktbesuch

haben die Senioren das Gemüse geschnitten

und zu einem leckeren Süppchen verarbeitet.

Dabei halfen die Mitarbeiterinnen im sozialen

Dienst Edita Marquardt, Andrea König und

Anna Bergmann. „Der selbst gekochte Eintopf

kam bei den Bewohnern super an“, sagte

Anna Bergmann.

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„Am Mühlenberg” in Eutin

Peterstraße 21

23701 Eutin

Telefon 04521 774-0

am-muehlenberg@pro-talis.de

Neuer Einrichtungsleiter.

Charly hat einen Nachfolger.

Als Heimhund Charly verstarb, der Heike Bonkowski

regelmäßig ins Seniorenzentrum begleitete,

war sie sehr traurig und betonte immer

wieder: „Ich will keinen Hund mehr. Der

Abschied war zu schwer.“

Rolf Sitzmann und Hündin Gina

Eigentlich habe er nicht vorgehabt, zu wechseln,

bekennt Rolf Sitzmann freimütig. Dass er

dennoch seit November Einrichtungsleiter im

Seniorenzentrum „Am Mühlenberg“ ist, führt

er nicht zuletzt auf die Herzlichkeit zurück,

mit der er bei PRO TALIS begrüßt wurde. „Die

familiäre Atmosphäre und vor allem der Umgangston

haben mir sehr imponiert. Restlos

überzeugt war ich, als ich die Kinderkrippe in

der Meppener Zentrale gesehen habe“, sagt

der 35-Jährige, der zuvor eine Einrichtung mit

mehr als 200 Betten geleitet hat. Er macht eine

Pause, denkt kurz nach, dann ergänzt er: „In

einem Familienunternehmen wie PRO TALIS

ziehen alle am gleichen Strang. Das Motto Miteinander

Füreinander wird tatsächlich gelebt.“

Auch privat stehen bei Rolf Sitzmann die Zeichen

auf Veränderung: Gerade ist er Vater

geworden, die kleine Lea-Sophie ist süße vier

Monate alt. „Das ist eine wirklich schöne Umbruchphase“,

strahlt er.

So blieb es eine ganze Zeit lang, bis sie den

kleinen Welpen Lotta sah. Liebe auf den ersten

Blick! In der folgenden Woche bezog

die kleine Hundedame ihr Körbchen in Heike

Bonkowskis Büro. Die Neuigkeit über den

neuen Heimhund sprach sich schnell herum.

Viele Bewohner und Mitarbeiter kamen vorbei,

um den tapsigen Welpen anzuschauen.

Übrigens: Lotta ist nicht der einzige Hund im

PRO TALIS Seniorenzentrum in Eutin. Auch

Einrichtungsleiter Rolf Sitzmann und Mitarbeiterin

Sabine Pfusch sind stolze Hundebesitzer

und bringen ihre Fellnasen Gina und

Maxi mit zur Arbeit.

Im Seniorenzentrum „Am Mühlenberg“ arbeiten viele

Hundefreunde: PRO TALIS Mitarbeiterin Sabine Pfusch mit

Maxi, Einrichtungsleiter Rolf Sitzmann mit Gina und Heike

Bonkowski vom sozialen Dienst mit Lotta.

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„Am Mühlenberg” in Eutin

Peterstraße 21

23701 Eutin

Telefon 04521 774-0

am-muehlenberg@pro-talis.de

Ein unvergessliches Weihnachtsfest.

In Glogau in Schlesien wurde ich 1927 geboren

und verlebte dort mit meinem jüngeren Bruder

Freud und Leid der Kindheit. Leid deshalb, weil

meine Eltern sehr lange keine Arbeit hatten, sodass

wir auf viele Dinge verzichten mussten.

Nun stand das Weihnachtsfest vor der Tür und

wir wussten, dass wir keine Geschenke bekamen,

sondern unsere alten Spielsachen wieder

auf Vordermann gebracht wurden. Trotzdem

waren wir zufrieden, denn wir hatten ja unsere

Eltern und eine liebe Oma.

Noch viele Jahre bin ich mit diesem Fahrrad

gefahren. Immer gingen meine Gedanken zu

diesem Fest zurück. Still sagte ich: „Mein Weihnachten.“

Von Gerda Nedwig, Bewohnerin im Seniorenzentrum

„Am Mühlenberg“

Die großen Kaufhäuser verbreiteten vor Weihnachten

die Nachricht, dass die Eltern mit ihren

Kindern an einem bestimmten Tag auf die Straße

gehen sollten, es würde eine Weihnachtsüberraschung

geben... So machten wir uns auf

den Weg.

Auf der Straße kam uns ein Auto entgegen und

warf etwas heraus. Es waren Sterntaler, die wir

aufsammelten. Auf einigen standen Nummern

und wir konnten diese im Kaufhof eintauschen.

Das war eine Überraschung! Es gab Pfefferkuchen,

Nüsse, Schokolade. Aber noch ein größerer

Gewinn war dabei: ein Mädchenfahrrad.

Gerda Nedwig

10


„Am Solebad” in Werne

Lünener Str. 1-5

59368 Werne

Telefon 02389 9250-0

am-solebad@pro-talis.de

Zehnjähriges Bestehen.

Seniorenwohnstift wird schöner.

Das PRO TALIS Seniorenwohnstift „Am Solebad“ feierte im

Oktober seinen zehnten Geburtstag.

Die kräftige Wandfarbe gefällt den meisten Senioren besonders

gut.

Mit dem Improvisationstheater „Arte flessibile“

feierten die Senioren des Seniorenwohnstifts

„Am Solebad“ in Werne und das

PRO TALIS Team das zehnjährige Bestehen der

Einrichtung. Saxophonist Michael Gick gab

außerdem eine Kostprobe seines Könnens.

Einrichtungsleiterin Sabine Oboda blickte

auf die vergangenen zehn Jahre zurück und

erzählte, dass einige Bewohner und Mitarbeiter

seit der ersten Stunde dabei sind. Das

„Urgestein“ wurde besonders geehrt. Zum

Ausklang der Veranstaltung ließen sich alle

frische Reibekuchen schmecken.

Seit August wird das Seniorenwohnstift „Am

Solebad“ umgebaut und umgestaltet. Unter anderem

erstrahlt der Speisesaal im Erdgeschoss

in neuen Farben. „Da schmeckt das Essen gleich

doppelt so gut“, freute sich Bewohnerin Mathilde

Sieradzon. Auch das umgestaltete Kaminzimmer

kommt bei den Senioren gut an. Nun

sind alle auf die Fertigstellung der neuen Bewohnerzimmer

und Wohnbereiche gespannt.

11


„An der Böhme” in Walsrode

Quintusstraße 1

29664 Walsrode

Telefon 05161 788-0

an-der-boehme@pro-talis.de

Backen für die Keksbörse.

Geburtstagskind Maria Danziger hat gerne dabei geholfen, Mürbeteig-Plätzchen für die Keksbörse zu backen.

Eine schöne Tradition im PRO TALIS Seniorenzentrum

„An der Böhme“ ist die alljährliche

Keksbörse. Ein Wochenende lang duftet es im

gesamten Haus verheißungsvoll nach Plätzchen

und süßen Weihnachtsleckereien, denn

viele Hobby-Weihnachtsbäcker stellen ihre

selbst gebackenen Köstlichkeiten aus. Die besten

Backwaren werden prämiert.

Der Herausforderung stellen sich jedes Jahr

auch die Bewohner des Seniorenzentrums „An

der Böhme“, immerhin bringen sie jahrzehntelange

Erfahrung im Plätzchenbacken mit. Einen

Nachmittag lang haben die Seniorinnen und

Mitarbeiter in der sozialen Betreuung gebacken,

was das Zeug hält. Voller Begeisterung half auch

Maria Danziger, die just am selben Tag ihren 90.

Geburtstag feierte. Als ihr das PRO TALIS Team

einen Blumenstrauß vorbeibrachte, freute sich

die Jubilarin kurz, um sich dann wieder voller

Inbrunst dem Keksteig zuzuwenden.

12


„An der Böhme” in Walsrode

Eine neue Aufgabe.

„Das Einleben in unserem Haus war nicht ganz

einfach. In Gedanken war er noch auf den Feldern,

bei Regen oder Trockenheit dachte er

gleich an die Ernte“, sagte Christa Kruse, Mitarbeiterin

im sozialen Dienst, und ergänzte:

„Schnell stand fest: Herr Schmitz braucht eine

neue Aufgabe.“

Irgendwann fing er nach dem Essen an, den

Servicekräften beim Geschirr abräumen zu

helfen. Ein gutes Gefühl, er konnte helfen,

wurde gebraucht. Das wurde schnell zur Gewohnheit.

Mittlerweile steht der Abräumwagen

nach jeder Mahlzeit parat und wird von

einem zufriedenen Günther Schmitz in Empfang

genommen. Er hat wieder eine Aufgabe!

„Herr Schmitz ist eine große Hilfe. Selbst

wenn mal jemand etwas im Speisesaal liegenlässt

oder es zu Unstimmigkeiten kommt,

ist er sofort zur Stelle“, lobte Christa Kruse.

Auch im Ruhestand möchte Günther Schmitz noch etwas

Sinnvolles tun und hilft deshalb jeden Tag im Speisesaal mit.

Sein ganzes Leben lang hat Günther Schmitz

in der Landwirtschaft gearbeitet. Es war mühsame,

harte Arbeit, aber er hat sie gern gemacht.

Anfang 2013, mit 67 Jahren, haben ihn

seine körperlichen Kräfte verlassen, sodass er

nicht mehr alleine leben konnte. Ein Umzug

in ein Seniorenzentrum stand an. Zunächst

war Günther Schmitz skeptisch. Was soll er da

denn den ganzen Tag lang machen?

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13


„Am Volkspark” in Marl

Breite Straße 35

45768 Marl

Telefon 02365 6992-0

am-volkspark@pro-talis.de

Die alte Leier.

Die Orgelbrüder Rennebaum & Wieskus ließen

im November eine alte Tradition wieder aufleben:

Mit ihren wunderschön verzierten Leierkästen

verzauberten sie die Senioren im PRO TALIS

Seniorenzentrum „Am Volkspark“ in Marl. Ihr

Repertoire umfasste einen bunten Mix aus alten

Gassenhauern und Volksliedern. Die Stimmung

war so gut, dass die Senioren auf eine Zugabe

pochten.

Was für ein Tag! Als die Orgelbrüder Rennebaum & Wieskus

zu Gast im Seniorenzentrum „Am Volkspark“ waren,

durfte Anna Zahlmann an der Drehorgel drehen.

Anna Zahlmann ließ es sich trotz ihres stolzen Alters

von 97 Jahren nicht nehmen, einmal auf der

Bühne zu stehen und selbst an der Drehorgel

zu drehen. Das wertvolle Instrument hat Robert

Wieskus übrigens vor gut 15 Jahren mit eigenen

Händen gebaut.

14


„Alte Feuerwache“ in Marl

Garmannstr. 1-3

45768 Marl

Telefon 02365 9538-0

alte-feuerwache@pro-talis.de

17 Musiker unterwegs.

Der Auftritt seiner Nichte mit dem Orchester „Duisburger Sänger und Gitarrenspieler“ bereitete Werner Breuckmann

eine besondere Freude.

Um ihren Onkel Werner Breuckmann in seinem

neuen Zuhause, dem PRO TALIS Seniorenzen-

trum „Alte Feuerwache“, zu besuchen, legt

Karin Dölden schon mal die 50 Kilometer von

Duisburg nach Marl zurück. Das ist nicht weiter

außergewöhnlich.

Alles andere als gewöhnlich war es allerdings, als

sie im November mitsamt ihrem 17-köpfigen

Orchester „Duisburger Sänger und Gitarrenspieler“

anreiste.

Das musikalische Talent muss wohl in der Familie

liegen: Der 90-Jährige hat sich das Orgelspielen

selber beigebracht und spielt oft Klavier für seine

Mitbewohner. PRO TALIS Mitarbeiterin Anna

Zebunke sagt: „Unser Herr Breuckmann hat ein

unglaubliches Repertoire an Liedern im Kopf

und braucht keine Notenblätter. Wir freuen uns

immer sehr, wenn er uns etwas vorspielt.“

Der Besuch des Ensembles machte allen Bewohnern

eine schöne Freude. Ganz besonders stolz

auf seine Nichte, die übrigens Frontsängerin ist,

war natürlich Werner Breuckmann.

15


„Alte Feuerwache“ in Marl

Garmannstr. 1-3

45768 Marl

Telefon 02365 9538-0

alte-feuerwache@pro-talis.de

Der Junge und der Hampelmann.

ne war wieder quietschvergnügt. So haben

Schlaf, Ruhe und Freude den Jungen vom

Fieber befreit.

Heute ist der Junge fast 90 Jahre alt und inzwischen

Heimbewohner im Seniorenheim „Alte

Feuerwache“ in Marl. Es geht ihm nicht gut,

so hat er schon einige Tage im Bett verbracht.

Plötzlich ging die Schlafzimmertür auf.

Diese herzerwärmende Geschichte stammt aus der Feder

von Werner Breuckmann.

Ein Junge hatte Fieber. Der Hausarzt sagte:

„Der Junge braucht nur ordentlich Schlaf, Zuwendung

und viel Freude.“ Schlaf und Freude

sind die besten Medikamente!

Die Mutter hat den Kleinen sofort ins Bettchen

gelegt und er schlief gleich ein. Der Vater

schlug einen Nagel in die Wand und hing

dort einen Hampelmann auf. Vom Hämmern

wurde der Kleine wach, schlug die Augen

auf und sah den Hampelmann am Fußende

seines Bettchens. Er krabbelte zum Hampelmann,

zog an der Schnur und die Ärmchen

und Beinchen bewegten sich auf und ab. Das

machte ihm viel Freude. Sein Fieber schwächte

ihn, sodass er bald in einen erholsamen

Schlaf fiel. Nach Stunden der Ruhe erwachte

der Kleine und sah am Fußende seines Bettchens

wieder den Hampelmann. Vor lauter

Freude war das Fieber verflogen und der Klei-

Herein kamen Frau Bügener und Frau Schweizer.

Sie wünschten mir gute Besserung und

baldige Genesung. Da war die Freude über

den Besuch und die Zuwendung ganz groß.

Die Erinnerung wurde wach an die gleiche

Freude vor 86 Jahren, die mir der Hampelmann

brachte.

Meine Frage, die Geschichte vom kleinen Jungen

und dem Hampelmann erzählen zu dürfen,

bejahten die Damen. Nun hörten sie geduldig

zu. Frau Bügener nahm mich in ihren

Arm, tröstete mich und gab mir neuen Mut,

um die Krankheit bald überwinden zu können.

Noch im Hinausgehen, die Klinke schon

in der Hand, rief mir Frau Bügener zu: „Herr

Breuckmann, ich habe mit dem Arzt gesprochen,

Ihre schlechten Blutwerte bekommen

wir auch wieder hin.“ Lange noch hallte die

Freude über den Besuch in mir nach.

Ein kleines Dankeschön für Ihren lieben Besuch,

Frau Bügener und Frau Schweizer, soll

nun diese Geschichte sein. So verbleibe ich

mit frohen Grüßen, einer ihrer vielen Heimbewohner,

Werner Breuckmann.

16


„An der Rotdornstraße“ Düsseldorf

An der Rotdornstraße 24

40472 Düsseldorf

Eröffnung im Februar 2014.

Freundlich und einladend: So sieht das neue PRO TALIS Seniorenzentrum „An der Rotdornstraße“ schon in der Bauphase aus.

Die Bauarbeiten für das neue PRO TALIS Seniorenzentrum

„An der Rotdornstraße“ im

Düsseldorfer Stadtteil Rath laufen auf Hochtouren.

Wenn weiterhin alles nach Plan läuft,

kann es im Februar 2014 eröffnen. Der moderne

Neubau bietet 90 pflegebedürftigen Menschen

ein neues Zuhause und wird baulich und

konzeptionell auf die besonderen Bedürfnisse

demenzkranker Menschen ausgerichtet. Neben

78 Einzelzimmern und 6 Doppelzimmern

verfügt das Haus über eine Dachterrasse, einen

Sinnesgarten und ein Kreativzimmer zum Basteln

und Handwerken.

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„Bislang hat alles reibungslos geklappt“, freut

sich Marisa Möller, Geschäftsführerin der PRO

TALIS. „Wir haben auch schon das neue Leitungsteam

eingestellt. Außerdem haben sich

bereits einige Interessenten unser Musterzimmer

angesehen.“ Besichtigungen mit persönlicher

Beratung sind jeden Donnerstag von 14

bis 16 Uhr möglich. Interessenten können sich

unter 05931 9899-60 anmelden.

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17


Bewohner berichten von früher

„Am alten Hasetor“ in Haselünne

„Heute ist es eine ganz andere Welt.“

Zu jeder Tageszeit war viel zu tun. Vormittags

bereitete sie das Mittagessen zu, denn

ihr Mann, ihre drei Kinder und der Hilfsarbeiter

hatten mittags immer großen Hunger. Es gab

Fleisch aus eigener Produktion, welches in großen

Kühltruhen aufbewahrt wurde. Nach dem

Mittagessen war nicht an eine Pause zu denken.

Die Kinder wollten beschäftigt werden,

der Garten musste bearbeitet werden und im

Haushalt gab es auch jede Menge zu tun.

Gerda Schulten* wohnt im Seniorenzentrum

„Am alten Hasetor“ in Haselünne. Gerne berichtet

sie von damals, als sie ihre Jugend und

ihre besten Jahre mit Mann und Kindern auf

dem Bauernhof im überschaubaren Ort Vech-

tel, 20 Kilometer von Haselünne entfernt, verbrachte.

Auf dem familiengeführten Hof gab es 30

Kühe und 100 Schweine. „Kein Vergleich zu

heutigen landwirtschaftlichen Betrieben“,

sagt Gerda Schulten. „Aber damals gab es

noch nicht so viele Maschinen und ein Hof

mit 20 Hektar Ackerfläche bedeutete sehr viel

Arbeit.“

In der Erntezeit waren die Tage für alle besonders.

„Nicht nur die Hitze, sondern auch die

harte körperliche Arbeit – es gab ja nicht so

viele Maschinen – machten Erntetage sehr

anstrengend“, erinnert sich Gerda Schulten.

Eine große Hilfe war der Pflug, vor den ein

Pferd gespannt wurde. „Oh Mann, war das

viel Arbeit“, seufzt sie. „Trotzdem habe ich

nichts bereut. Meine Familie ist mit der Landwirtschaft

immer sehr gut gefahren.“

* Name von der Redaktion geändert.

Jeden Morgen um halb sieben mussten die

Kühe von Hand gemolken und gefüttert werden.

Danach ging es in den Schweinestall.

„Eine automatische Fütterung gab es nicht“,

betont die Seniorin. „Alles war Handarbeit.

Das erste Frühstück gab es erst nach getaner

Arbeit.“

18


Bewohner berichten von früher

Von Ost nach West.

Familie besaß anderthalb Morgen Land und

ein paar Tiere. „Wir hatten eine Ziege, ein

Schwein und Kaninchen“, zählt Edith Lütge-

Varney auf. Zusätzlich war ihr Vater im Bergbau

tätig, die Mutter half bei einem Bauern, von

dem sie sich im Gegenzug Pferde ausleihen

konnten. „Der eine half dem anderen“, sagt die

heute 84-Jährige. „So war das damals.“

Edith Lütge-Varney

Edith Lütge-Varney lebt seit einiger Zeit im

Seniorenzentrum „Am alten Hasetor“ und genießt

ihr ruhiges Leben. Aufgewachsen ist sie

in einem kleinen Dorf namens Asendorf in der

Nähe von Halle im damaligen Osten. Den Le-

bensunterhalt verdiente sie als Näherin.

Mit zwanzig Jahren wohnte Edith Lütge-Var-

ney in ihrem Elternhaus, in dem sie ein kleines

Zimmer im oberen Stockwerk hatte. Hier

nähte sie an der Nähmaschine wunderschöne

Kleider. „Ich hatte drei Mädchen, die mir bei

den Zuschnitten, dem Heften, Nähen und Auf-

räumen halfen“, sagt sie. Je nach Auftragslage

schaffte sie ein Kleid pro Tag. Der Verdienst war

ausreichend, um ihre Mädchen zu bezahlen.

Das Leben im Osten war nicht leicht, weshalb

sie eines Tages nach Westdeutschland floh.

„Bei Nacht und Nebel wurde ich von Helfern

über die Grenze gebracht“, berichtet die Rentnerin.

Es habe sie um die 200 Mark gekostet,

erinnert sie sich vage.

Nach der Flucht landete sie in Witten. „Dass ich

nach dem Grenzübergang sofort Arbeit fand,

war großes Glück. Es war zwar nur eine An-

stellung als Haushaltshilfe, aber ich brauchte

Arbeit, denn ich musste eine Wohnung nach-

weisen.“ In Witten lernte sie ihren Mann ken-

nen und heiratete. Als Kaufmann verdiente er

gut, davon konnten beide leben. Später kam

auch ihre Schwester nach. Mit ihr trifft sich die

Rentnerin bis heute.

Die Eltern und ihre damals zwölfjährige

Schwester kümmerten sich um das Vieh. Die

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Im Düsseldorfer Stadtteil Rath entsteht das neue PRO TALIS Seniorenzentrum „An der Rotdornstraße“

mit 90 Pflegeplätzen. Ein Schwerpunkt wird auf die Pflege und Betreuung demenzerkrankter Menschen

gelegt. Das hochwertig ausgestattete Gebäude wird im Februar 2014 eröffnet.

Wir suchen:

• Wohnbereichsleitung (m/w)

• Examinierte Pflegekräfte (m/w)

• Pflegeassistenten (m/w)

• Mitarbeiter im sozialen Dienst (m/w)

• Betreuungskräfte nach § 87b (m/w)

• Reinigungskräfte (m/w)

• Mitarbeiter in der Hauswirtschaft

(Küche, Service, Wäscherei) (m/w)

Sie möchten von Anfang an im Team dabei sein? Dann bewerben

Sie sich! Eröffnung des Seniorenzentrums: Februar

2014. Weitere Infos über das neue Haus und über PRO TALIS als

Arbeitgeber erfahren Sie unter www.pro-talis.de

Ansprechpartnerin

Christiane Hantke

„An der Rotdornstraße“

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