Die Fabrik des Jahres 2011 - Produktion

produktion.de

Die Fabrik des Jahres 2011 - Produktion

Rubrik

PROGRAMM

Dresden, 21. und 22. März 2012

Treffen Sie

die Besten

auf dem Kongress

zum Wettbewerb 2011

Keynote: Prof. Dr.-Ing. Werner Neubauer,

Markenvorstand der VW AG

Jubiläumsveranstaltung

20 Jahre „Fabrik des Jahres/GEO“

Bundesministerium

für Wirtschaft

und Technologie

Unter der Schirmherrschaft des

Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

(BMWi)


Wettbewerbsteilnahme:

Janine Marquis, Tel. +49(0)89/51568125


Grußwort

Die richtige Balance finden

Im Zeitalter der globalisierten Weltwirtschaft, tiefgreifender

struktureller Reorganisationsprozesse der

Gesellschaft und einer völlig neuen Stufe der Individualisierung

zählt es wohl zu den größten

unternehmerischen Herausforderungen, den anderen

immer einen Schritt voraus zu sein und sich den

entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb zu sichern.

Eine Antwort auf solche Herausforderungen der

Zukunft haben wir bei Volkswagen in Chemnitz mit

unserer Unternehmensphilosophie „factory in

balance“ gegeben. Die gesunde Balance zwischen

Erneuern und Bewahren im Spannungsfeld von Globalisierung

und regionaler Identität ist ein wichtiger

Schlüsselfaktor für den Erfolg im sich zunehmend

verschärfenden Wettbewerb. Der diesjährige Triumph

unseres Unternehmens zum Gesamtsieger beim

härtesten und traditionsreichsten deutschen

Industrie benchmark Fabrik des Jahres/GEO beweist

uns einmal mehr, dass diese Strategie für Volkswagen

in Chemnitz die richtige war und ist. Zugleich zeigt

dieser Erfolg aber, dass jede noch so gute Strategie nur

durch eine motivierte und schlagkräftige Mannschaft

erreicht werden kann, und so trägt jeder Mitarbeiter

einen Anteil an dieser hohen Auszeichnung.

Sicherlich lassen sich keine allgemeingültigen Universalrezepte

für einen derartigen Erfolg angeben

und jedes Unternehmen muss seinen eigenen Weg

für sich ausloten. Dennoch gibt es Erfolgsfaktoren,

welche aus unserer Sicht zunehmend an Bedeutung

gewinnen und auch ausschlaggebend für unsere diesjährige

Auszeichnung sind. Die Entwicklung innovativer

Fertigungstechnologien und schwer kopierbarer

Produktinnovationen voranzutreiben, erweist sich

dabei als zu bewältigender Zielkonflikt. Auf Prozessebene

ist ein hohes Niveau an „lean production“

erforderlich, um eine Grundlage für die Weiterentwicklung

eines Standorts zu schaffen. Volkswagen

gibt hierfür mit dem konzernweiten Produktionssystem

die Basis vor. In Chemnitz haben wir schon

frühzeitig damit begonnen, klare Standards zu

schaffen und einen robusten kontinuierlichen

Verbesserungsprozess zu etablieren. Im Sinne der

Ganzheitlichkeit unserer Managementsysteme war es

für uns außerdem ein Anliegen und Selbstverständnis

zugleich, neben Produktivitäts- oder Qualitätsthemen

auch Aspekte ressourcen- und energieeffizienter Produktion

strategisch zu verankern. Dies ist uns über

das Strategie-Tool „Total Energy Management“ nachhaltig

gelungen und findet seinen Ausdruck in einem

umfassenden Konzept in Fabrikplanung und Fabrikbetrieb

auf unserem Weg zur „blue factory“.

Ein weiteres anzuführendes Kriterium für die

Fabriken der Zukunft sind die unumgänglichen Anstrengungen

im Bereich der Ergonomie, Demografie

und Sauberkeit sowie die Gesundheit der Mitarbeiter.

Gerade altersgerechte Arbeitsplätze, standardisierte

Systeme und Abläufe im Rahmen einer „clean factory“

sind es, die unsere wichtigste Ressource – nämlich

den Menschen – näher in den Fokus rücken.

Als Gesamtsieger des wohl renommiertesten und

hochkarätigsten Benchmarkwettbewerbs der produzierenden

Industrie im deutschsprachigen Raum

hervorzugehen, ist für uns eine ganz besondere

Würdigung unserer Arbeit und der angesprochenen

strategischen Ausrichtung. Nicht zuletzt ist es aber

auch Ansporn zu Neuem und zum weiteren Ausbau

unserer Stärken und zum Erkennen noch bestehender

Schwächen. Deshalb werden wir auch in Zukunft

„agieren, statt reagieren“ und das Erreichte bei allem

Stolz nicht als Auszeichnung allein, sondern vorrangig

als Antrieb für unsere tägliche Arbeit verstehen.

Auf den anstehenden Kongress freue ich mich daher auf

besondere Weise und hoffe auf eine gute Möglichkeit

zum Gedankenaustausch unter den „Besten“ und wünsche

Ihnen und uns allen eine gelungene Veranstaltung.

Heinrich Nottbohm

Werkleiter Motorenwerk, Volkswagen Sachsen GmbH,

Motorenwerk Chemnitz

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Die Sieger 2011

Profitieren Sie von den Erfahrungen

der Sieger in den Kategorien:

Die Fabrik des Jahres

Volkswagen Sachsen GmbH – Motorenwerk Chemnitz

Deutscher GEO-Award

Elster GmbH – Werk Lotte

Hervorragende Standortentwicklung

Bahlsen GmbH & Co. KG – Werk Barsinghausen

Hervorragende Montage

Wolf GmbH Heizung - Klima - Lüftung - Solar

– Werk Mainburg

Hervorragendes Qualitätsmanagement

Infineon Technologies AG – Werk Warstein

Hervorragendes Veränderungsmanagement

Siemens AG Healthcare Sektor - Components and Vacuum

Technology – Werk Kemnath

Hervorragende Produktion in EU-Beitrittsländern

PAS POLSKA Sp. Z.o.o. – Werk Opalenica

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Die Fabrik des Jahres 2011

Die Fabrik des Jahres/GEO“ –

Seit 20 Jahren der Benchmark-Wettbewerb

für produzierende Unternehmen

Mit dem Kongress zum Wettbewerb am 21. und 22. März 2012

schließt die zwanzigste Runde des jährlichen Benchmark-

Wettbewerbs. Damit ist „Die Fabrik des Jahres/GEO“ nicht nur

der härteste, sondern auch der traditionsreichste Wettbewerb

dieser Art:

▶ Vor 20 Jahren erschien “The machine that changed the

world” in Deutschland. Kernaussage des Buches: Konzepte

der schlanken Produktion ermöglichen japanischen Unternehmen

signifikante Wettbewerbsvorteile. Die führende Position

deutscher Unternehmen in der Produktion ist massiv

bedroht.

▶ Vor diesem Hintergrund starteten 1992 die Fachzeitung

Produktion und die Managementberatung A.T. Kearney den

Wettbewerb „Die Fabrik des Jahres“. Ein industrieübergreifender

Benchmark-Wettbewerb sollte den Aufholprozess

beschleunigen und helfen, die Wettbewerbsfähigkeit des

Produktionsstandortes Deutschland zu stärken.

▶ 1999 wurde der Wettbewerb durch die Experten von A.T.

Kearney inhaltlich erweitert und mit der Einführung des

GEO (Global Excellence in Operations)–Award werden zusätzlich

zur Auszeichnung „Die Fabrik des Jahres“ Spitzenleistungen

über die gesamte Wertschöpfungskette prämiert.

Damit wurde gleichzeitig auch die Internationalisierung des

Wettbewerbes eingeleitet.

▶ Um der zunehmenden Bedeutung von Nachhaltigkeit in der

Produktion gerecht zu werden, werden seit 2009 Unternehmen

auch für besondere Leistung bei Ressourceneffizienz

und Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

▶ In der Zwischenzeit haben unzählige Fabriken diesen

Benchmark-Wettbewerb genutzt, um die eigenen Stärken

und Schwächen zu analysieren und Verbesserungsprogramme

abzuleiten. Die Anzahl der Teilnehmer aus den Nachbarländern

am „Die Fabrik des Jahres“- Wettbewerb wächst

kontinuierlich. Der jährliche Kongress anlässlich der Preisverleihung

hat sich als ein Treffpunkt der deutschsprachigen

Produktionselite etabliert.

In den letzten beiden Jahrzehnten ist die deutsche Industrie

durch mehrere große Krisen und durch einen enormen Wandlungsprozess

gegangen. Das Ergebnis ist verblüffend und viel

besser als es die Initiatoren dieses Wettbewerbs vor 20 Jahren

hätten vorhersehen können. Die deutschen Produktionsunternehmen

stehen heute im weltweiten Vergleich besser und leistungsfähiger

da als je zuvor. Wir glauben, dass Initiativen wie

Die Fabrik des Jahres/GEO“ dazu einen wesentlichen Beitrag

geleistet haben.

„Wir sind Papst“ – in der Produktion

“The machine that changed the world” ist mit Sicherheit eines

der einflussreichsten Wirtschaftsbücher, die je geschrieben

wurden, obwohl es inhaltlich wenig konkrete Empfehlungen

oder innovative Ideen enthält. Aber es hat den „Mindset“ in

der Produktion verändert. Und was eigentlich als ein Abgesang

auf die abendländische Industriekultur gedacht war, wirkte wie

eine „Ruckrede“, die zu einer radikalen Erneuerung industrieller

Produktion geführt hat. Die Musterschüler dabei waren die

Deutschen, so dass das damals wenig vorhersehbare Ergebnis

dieses Buches ist, dass heute die deutschen Unternehmen die

unangefochtenen Produktionsweltmeister sind. Wenn heute

wieder ausländische Studiengruppen deutsche Produktionsunternehmen

bereisen und Deutschland mit seiner „old economy“

heute nicht mehr der „kranke Mann Europas“ ist, sondern

für seine Innovationskraft und Produktivität bewundert

wird, so hat das auch mit der umfassenden Übernahme des

Lean-Gedanken und einer intellektuellen Führerschaft in der

Produktionstechnik zu tun.

Welche Faktoren haben dazu geführt, dass ausgerechnet die

deutsche Industrie besonders profitieren konnte:

▶ Japanische Prinzipien der Einfachheit in der Produktionsorganisation

und –steuerung wurden erfolgreich übernommen

▶ Japanische Systematik im Qualitätsmanagement wurde mit

deutschem Qualitätsbewusstsein verbunden

▶ Entwicklung und Beherrschung modernster Produktionstechnologien

in Verbindung mit einem hohen Qualifikationsniveau

der Facharbeiter

▶ Bewahrung der Fähigkeit zur Beherrschung komplexer

Systeme

▶ Erfolgreiche Internationalisierung der Wertschöpfung in der

Produktion nicht nur bei Großkonzernen sondern auch im

Mittelstand

Im Ergebnis sind deutsche Produktionsunternehmen heute

große Gewinner der Globalisierung. Für tausende von mittelständischen

deutschen Unternehmen ist es nicht nur selbstverständlich,

Lean Production auf hohem Niveau zu betreiben,

sondern auch globale Standortnetzwerke zu steuern. Auf das

Erreichte kann die deutsche Produktionstechnik zu Recht

stolz sein. Aber mehr als anderswo gilt hier: Stillstand ist Rückschritt!

Nur mit einem kontinuierlichen Streben nach weiteren

Spitzenleistungen wird sie sich im wachsenden Wettbewerb

mit China, Indien und Korea weiter behaupten können.

Die Fabrik von morgen

Viele Unternehmen haben bei der konsequenten Umsetzung

des Lean-Production-Gedankens und der Beherrschung globaler

Wertschöpfungsketten inzwischen eine gute Position

erreicht. Wie sieht nun die Fabrik von morgen in Deutschland

aus? Worauf müssen Ressourcen und Innovationskraft fokussiert

werden? Aufbauend auf einem hohen Niveau operativer

Exzellenz als Grundvoraussetzung für Produktion in Deutschland

sehen wir folgende Zukunftsthemen für die Gestaltung

der Fabrik.

▶ Treiben von Innovation nicht nur in den Produkten sondern

auch in den eingesetzten Produktionstechnologien

▶ Entwicklung und Realisierung von umfassenden Konzepten

zur Ressourceneffizienz nicht nur im Produkt sondern auch

in der Produktion, von der Prozessebene bis zur Werksebene

Das Ergebnis ist eine ganzheitliche Gestaltung der Fabrik

sowohl als hocheffiziente und ressourcenschonende Arbeitsmaschine

als auch als Arbeitsraum und Kreativsphäre für die

darin arbeitenden Menschen. Wer heute noch seine Arbeiter

auf öligen Lattenrosten stehend in düsteren zugigen Hallen

schaffen lässt, ist hoffnungslos hinter der Zeit zurück.

Auch hier gibt es Unternehmen, die diese Themen bereits

energisch adressieren. Die Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs

zeigen dazu interessante Realisierungsbeispiele, die

die Jury wieder einmal beeindruckt haben.

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Mittwoch, 21. März 2012 Programm

Die Sieger 2011 präsentieren ihre Erfolgskonzepte

Moderation: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Günther Schuh, Direktor des Werkzeug maschinenlabors

WZL der RWTH Aachen und des Fraunhofer-Instituts für Produktions technologie

IPT, Aachen

8:00 Eintreffen der Teilnehmer und Ausgabe der Tagungsunterlagen

8:30 Begrüßung und Eröffnung

Eduard Altmann, Chefredakteur der Fachzeitung Produktion und

Emese Bruckner, Bereichsleiterin der SVV GmbH

Block I: Erfolg durch Neugestaltung der Fabrik

8:45 „Die Fabrik des Jahres“ – 20 Jahre Suche nach Spitzenleistung in der Produktion

▶ Rückblick: Wie hat sich das Leistungsniveau verändert?

▶ Status quo: Was zeichnet die diesjährigen Gewinner aus?

▶ Ausblick: Wie werden sich Fabriken weiterentwickeln?

Dr. Günter Jordan, Vice President, A.T. Kearney GmbH, München

Sieger: Die Fabrik des Jahres 2011

9:30 „Balance“ als strategischer Erfolgsfaktor für die Fabriken der Zukunft

▶ Volkswagen Chemnitz – ein Werk zwischen Tradition und Innovation

▶ Was kommt nach „lean production“?

▶ Innovativ, effizient, clean und ergonomisch in Produkt und Prozess

▶ Factory in balance – eine Managementaufgabe der Zukunft

Heinrich Nottbohm, Werkleiter Motorenwerk, Volkswagen Sachsen GmbH – Motorenwerk Chemnitz

10:15 Kaffeepause mit Besuch der Fachausstellung

Sieger: Deutscher GEO-Award

10:45 Wettbewerbsvorteil aus konsequenter Wertstromoptimierung

▶ Konsequente Ausrichtung auf Wertstrom als Geheimnis des Erfolges

▶ Wettbewerbsvorteil in der Fertigung durch überlegenes Engineering

▶ Funktionsübergreifende Zusammenarbeit als Kerntreiber für hohe Agilität und Flexibilität

Ralf Geiger, Executive Vice President Manufacturing & Operations, Gas International,

Elster GmbH, Lotte

Block II: Erfolg durch Wandel

11:30 Innovationsfähigkeit durch Produktionskompetenz – The Resource Based View (RBV)

▶ Renaissance des Resource-based-View gegenüber dem Market-based-View

▶ Das neue (alte) Leistungsdreieck: Innovation – Verfügbarkeit – Qualität

▶ Der Weg zur integrierten Produkt-Prozess-Entwicklung

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Günther Schuh, Direktor des Werkzeugmaschinenlabors WZL der

RWTH Aachen und des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT, Aachen

12:00 Mittagessen mit Besuch der Fachausstellung

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Forschungsgelder:

Bürokratie behindert KMU





Laut VDMA erwartet

die deutsche Fluidtechnik

für 2011 und 2012 weiteres

Wachstum. In diesem Jahr sei

noch eine Umsatzsteigerung um

21 % denkbar, 2012 soll das

Wachstum bei 6 % liegen.



Continental

stockt sein Personal ordentlich

auf und will 2011 weltweit rund

5 500 Hochschulabsolventen sowie

junge Mitarbeiter mit bis zu

fünf Jahren Berufserfahrung engagieren.




Die TU Ilmenau

beteiligt sich an einem Konsortium

von elf europäischen Partnern,

das integrierende Bauteile

für Elektrofahrzeuge entwickeln

oder optimieren wird.



Besucher kamen dieses Jahr zur

Motek, Fachmesse für Montage,

Handhabungstechnik und Automation.

Dieser Wert ist Rekord.


„Ich musste Geld verdienen,

bevor ich es ausgeben konnte.“





Hightech aus Familienhand



















Der deutsche Maschinenbau

ist unzufrieden mit der Politik

Deutschlands. Vor etwa 520 Teilnehmern

des nunmehr 5. Deutschen

Maschinenbau-Gipfel sprach VD-

MA-Präsident Thomas Lindner

deutliche Worte: „Als wirtschaftlich

stärkstes Land in Europa muss

Deutschland – ob es uns schmeckt

oder nicht – eine klare Führungsrolle

übernehmen“, forderte Lindner. Unter

den Nägeln brennt Deutschlands

wichtigster Technologie-Branche

nicht nur die Euro-Problematik,

sondern auch die Energiewende, die

Forschungspolitik, der Welthandel

und die Rohstoff-Sicherung. Namhafte

Referenten aus der Branche

selbst sowie aus der Politik bezogen

Stellung zu den Themen. Der Maschinenbau-Gipfel

wurde somit seiner

Rolle als wichtigste branchenpolitische

Veranstaltung mit einer brisanten

Mischung aus Politik und

Fachinhalten mehr als gerecht.

Mehr Aktivität forderte unter anderem

Siemens-Vorstand Prof. Dr.

Siegfried Russwurm von der Regierung:

„Wenn unsere Politiker den






„Politik kann sich auf den

Maschinenbau verlassen“








Die Elektromobilität ist

jetzt massenmarktfähig“, beschreibt

Ingo Alphéus, Vorsitzender der Geschäftsführung

der RWE Effizienz

GmbH. Ein wichtiger Bestandteil

dafür sei intelligentes Strommanagement.

„Durch die Power Line

Communication kommuniziert das

Fahrzeug mit der Ladesäule – somit

ist sofortiges Laden ohne Senden



Konjunktiv endlich wegließen und sicherheit unabhängig von Legislaturperioden

geschaffen. Aus dem sche Ausrichtung der Lerninhalte

tikerin forderte eine stärkere techni-

tatsächlich auf uns Fachleute hören

würden, könnte ich gut damit leben”.

Russwurm adressierte insbe-

ökonomisches Gestaltungsthema nischen Ausbildung muss neu defi-

Kampfthema, so Röttgen, sei ein an Gymnasien: „Die Frage der techsondere

die Diskussion um ökologisch,

ökonomisch und sozial sinnschinen-

und Anlagenbau sagte setze sie in das 8. Europäische For-

geworden. Adressiert an den Maniert

werden”. Große Erwartungen

vollen Umgang mit dem Thema Röttgen: „Ich habe Sie immer als schungsrahmenprogramm, das in

Energie-Effizienz.

einen hochkompetenten, kritischen

Partner erlebt“.

werde. „Man muss die Attraktivität

den nächsten Monaten erarbeitet

Beschwichtigende Töne schlug

Norbert Röttgen, Minister für Umwelt,

Naturschutz und Reaktorsischungs-

und Bildungsministerin nent mit schwieriger demografi-

Bunte Farben versprach For-

von Forschung in Europa als Konticherheit,

an: Innovation sei mit hohen

Investitionskosten verbunden, den nächsten Jahren werden wir

Annette Schavan der Branche: „In scher Entwicklung steigern.“

für deren Sicherung ein verlässlicher

Rahmen von staatlicher Seite Disziplinen erleben. Dann sehen

mehr Frauen in allen technischen

notwendig sei. Aus seiner Sicht habe

der beschlossene Atomausstieg bei Podiumsdiskussionen, sondern

wir nicht mehr nur dunkle Anzüge

hier erstmals langfristige Planungs-

auch bunte Farben.” Die CDU-Poli-

von SMS oder Internetnutzung

möglich“, so Alphéus. Diese Art der

Kommunikation funktioniere bereits

zwischen RWE-Ladesäulen

und PKW von Daimler. Laut Al-


Motek 2011: So viele

Besucher wie noch nie











e mobility

Made in Germany




Verkürzte Zykluszeiten,

hohe Datenraten


phéus sei diese Technologie in der

Diskussion, Standard zu werden.

Dass die Elektromobilität laufen

lernt, zeigt auch die Eröffnung eines

Batterie- und Umwelt-Testzentrums

für Elektrofahrzeuge des

VDE in Offenbach. „Mit dem Labor

erweitern wir unser Dienstleistungsspektrum

im Bereich Elektromobilität“,

erklärt der stellv. VDE-

Geschäftsführer Wolfgang Niedziella.

Schon jetzt testet das VDE-

Institut Elektrofahrzeuge und deren

Lade- und Batteriemanagementsysteme.

„Das neue Testzentrum

ermöglicht auch mechanische

Prüfungen durch einen Fallturm

sowie Quetschprüfungen von Batterien“,

ergänzt Niedziella.

Beim Thema fahrzeugseitiger

Ladestecker gebe es laut VDE das

Ziel, einen einheitlichen Stecker für

Europa durchzusetzen. Insider der

Szene gehen davon aus, dass sich

im Lauf des nächsten Jahres der

sog. ‚Stecker 2‘ durchsetzen werde.

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Mittwoch, 21. März 2012 Programm

Kategoriesieger: Hervorragende Standortentwicklung

13:30 Erfolgreich in Deutschland – Gewachsenes (neu) gestalten

▶ die Standortentscheidung: optimales Greenfield versus best fit im Bestand

▶ gemeinsam mit Stadt, Land und Unternehmer

▶ Herausforderung: Restrukturierung im laufenden Betrieb

▶ Low Cost Lean Automatisierung praktisch umgesetzt

▶ Kaizen Kulturveränderung bei Mitarbeitern und Vorgesetzen

Dr. Christoph Hollemann, Bahlsen Geschäftsführer Operations und

Karl Reichstein, Bahlsen Werkleiter Barsinghausen, Bahlsen GmbH & Co. KG, Hannover

Kategoriesieger: Hervorragendes Veränderungsmanagement

14:15 Footprint – eine nachhaltige Veränderung hinterlässt Eindruck

▶ Veränderung im Dreiklang von Mitarbeitern, Ressourcen und Wirtschaftlichkeit

▶ Das Siemens-Produktions-System als Grundlage der Veränderung

▶ Veränderung lebt mit den Führungskräften

▶ Leuchttürme schaffen und begeisterte Mitarbeiter vorangehen lassen

Alfred Koch, Standortleiter, Siemens AG, Healthcare Sector, Clinical Products Division,

Components and Vacuum Technology, Kemnath

15:00 Kaffeepause mit Besuch der Fachausstellung

Verleihung des Günter-Spur-Preises

15:30 Die Diplom-Ingenieurin für Mikrosystemtechnik (FH) Katrin Schilling wird mit dem Günter-Spur-

Preis für ihre Diplomarbeit „Die Modellierung eines idealen Materialprozesses“ ausgezeichnet.

Laudator: Prof. em. Dr. h.c. mult. Dr.-Ing. e.h. Dr.-Ing. Günter Spur, emeritierter Professor der

Technischen Universität, Berlin

Die Fachzeitung Produktion schreibt zusammen mit der Management-Beratung A.T. Kearney im Rahmen des Wettbewerbs

Fabrik des Jahres/GEO erstmalig den Günter-Spur-Preis aus.

Ausgezeichnet werden mit diesem herausragende wissenschaftliche Arbeiten des Nachwuchses, die sich mit der praktischen

Verbesserung des Produktionsprozesses in der verarbeitenden Industrie beschäftigen.

15:45 Trends in der Automobilindustrie – Herausforderungen für OEM und Zulieferanten

Prof. Dr.-Ing. Werner Neubauer, Markenvorstand der VW AG, Bereich Komponente,

Volkswagen AG, Wolfsburg

Keynote

16:05 Zusammenfassung

16:15 Ende des ersten Kongresstages

16:30 Stadtführung

Abendempfang mit Preisverleihung

19:00 Die Fachzeitung Produktion und die Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH

laden Sie herzlich zu einem stilvollen Abendempfang mit Preisverleihung

und gemeinsamen Abendessen in Dresden ein.

Preisverleihung

Die Fabrik des Jahres 2011

Hannes Katzschner, Geschäftsführer, Roto Frank Bauelemente GmbH, Bad Mergentheim

(Vorjahressieger), wird den Preis an die Volkswagen Sachsen GmbH – Motorenwerk Chemnitz,

überreichen.

Deutscher GEO-Award 2011

Tilman Dominik, Geschäftsführer BSH Hausgeräte GmbH, Nauen (Vorjahressieger),

wird den Preis an die Elster GmbH, Lotte, überreichen.

Ende der Abendveranstaltung gegen 23.00 Uhr

Abendveranstaltung

ab

19.00 Uhr

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Programm Donnerstag, 22. März 2012

Moderation: Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E. h. Dr.-Ing. E. h. Dr. h. c. Reimund Neugebauer,

Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Chemnitz

8:15 Begrüßung durch den Moderator

Block III: Erfolg Exzellenz

Gastvortrag

8:20 E³ -Fabrik: energieeffizient, emissionsneutral, ergonomisch

▶ Erzielung einer wirkungsgradoptimierten Produktion

▶ Ressourcenorientierte Interaktion von Prozessen, Produktionssystemen und Gebäuden

mit dem Ziel des Total Energy Management

▶ Nutzung regenerativer Energiequellen (bspw. Solar-, Wind- und Wasserenergie) zur

Energie bereitstellung für die Produktion

▶ Produktivitätsfaktor Ergonomie – Schaffung optimaler Arbeitsbedingungen in der Produktion

Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E.h. Dr.-Ing. E.h. Dr. h.c. Reimund Neugebauer, Institutsleiter,

Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Chemnitz

Kategoriesieger: Hervorragende Montage

8:45 Die Montagespezialisten – mit hoher Flexibilität zum Erfolg

▶ Der Weg von der starren unflexiblen Fertigung hin zur hochflexiblen 1-Stück-Fertigung im Kundentakt

▶ Skalierbare Linien als Schlüssel zum Erfolg

▶ Mitarbeiterqualifikation und Schulung

▶ Laufende Verbesserung der Arbeitsplätze

Christian Amann, Geschäftsführer Produktion & IT, Wolf GmbH, Mainburg

9:30 Kaffeepause mit Besuch der Fachausstellung

Kategoriesieger: Hervorragendes Qualitätsmanagement

10:00 Der konsequente Weg zu Operational Excellence durch reaktionsschnelle Teams

▶ „One-Piece-Flow“ und Fließfertigung als Basis für Fast Feedback Loops

▶ Von gesteuerter zu geregelter Produktion durch Real-Time-Information und Reaktion

▶ Klare Strukturen und Ziele: Gruppenarbeit und Management „Go & See“

Klaus Buchwald, Vice President and Managing Director Infineon Warstein,

Infineon Technologies AG, Warstein - Belecke

Kategoriesieger: Hervorragende Produktion in EU-Beitrittsländern (Polen)

10:45 Produktion ist unsere PASsion

▶ Ein Neuanfang

▶ Das Team

Die Produktion

▶ Nachhaltigkeit

▶ Für unsere Kunden

Bernd Klein, Geschäftsführer der drei PAS – Standorte in Polen, PAS Polska Sp.z.o.o.

Providing Appliance Solutions, Opalenica, Polen

Sieger intensiv

11:30 Tauschen Sie Ihre Ideen mit den Siegern aus! An ausgewiesenen Stellen präsentieren sich Ihnen

die Gewinner mit ihren Erfolgskonzepten und stehen in kleineren Diskussionsrunden

für Ihre Fragen zur Verfügung!

12:00 Mittagessen mit Besuch der Fachausstellung

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Donnerstag, 22. März 2012 Werksbesichtigung

Besichtigung des Siegerwerkes

Die Fabrik des Jahres 2011

Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Ihre Anmeldung wird entsprechend des Eingangsdatums berücksichtigt.

13:00 Abfahrt der Busse (Fahrtzeit ca. 1 Stunde 15 Minuten)

14:15 Volkswagen Sachsen GmbH – Motorenwerk Chemnitz

Kauffahrtei 47, 09120 Chemnitz

Stationen der Werkstour

▶ Halle 100: – mechanische Fertigung

– Energieeffizienz

– Total Energy Management

▶ Halle 300: – Motormontage

– Clean Factory

– Volkswagen Produktionssystem

▶ Halle 361: – Komponentenfertigung - integriertes Ventiltriebsmodul

▶ Halle 360: – Trainingscenter Motorenwerk Chemnitz

▶ Halle 325: – Komponentenfertigung - AGW-Fertigung

17:00 Rückfahrt der Busse (Fahrtzeit ca. 1 Stunde 15 Minuten)

18:15 Eintreffen in Dresden

Geschichtliches zum Siegerwerk:

Schon 1932 befand sich in Chemnitz der Hauptsitz

der damals neu gegründeten Auto Union – der heutigen

Konzernmarke Audi. Nach einer langjährigen

Produktion von Motoren für den Trabant erlebte der

Standort in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts

durch das Engagement von Volks wagen die Renaissance

des Automobilbaus. Heute arbeiten hier rund

1.150 Mitarbeiter in der Kom ponente.

Neben modernen, doppelt aufgeladenen

Benzinmotoren bestimmen alternative

Aggregate, wie der weltweit erste Erdgasantrieb

mit effizienter Twincharge-

Technologie, das Produkt sortiment. Jährlich

verlassen rund 650.000 Motoren das

Chemnitzer Werk. Ausgleichswellengetriebe

und die Produktneuheit des integrierten

Ventiltriebmoduls stellen weitere

wichtige Produkte im Bereich der

Motorkomponenten dar.

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Referenten

Christian Amann

Geschäftsführer Produktion & IT

Wolf GmbH

Mainburg

Prof. Dr.-Ing. Werner Neubauer

Markenvorstand der VW AG

Bereich Komponente

Volkswagen AG

Wolfsburg

Klaus Buchwald

Vice President and Managing Director

Infineon Warstein

Infineon Technologies AG

Warstein-Belecke

Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E.h. Dr.-Ing.

E.h. Dr. h.c. Reimund Neugebauer

Institutsleiter

Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen

und Umformtechnik IWU

Chemnitz

Ralf Geiger

Executive Vice President

Manufacturing & Operations

Gas International

Elster GmbH

Lotte

Heinrich Nottbohm

Werkleiter Motorenwerk,

Volkswagen Sachsen GmbH –

Motorenwerk Chemnitz

Dr. Christoph Hollemann

Bahlsen Geschäftsführer Operations

Bahlsen GmbH & Co. KG

Hannover

Karl Reichstein

Werkleiter

Bahlsen GmbH & Co. KG

Barsinghausen

Dr. Günter Jordan

Vice President

A.T. Kearney GmbH

München

Dr. Bernd C. Schmidt

Principal

A.T. Kearney GmbH

Düsseldorf

Bernd Klein

Geschäftsführer der drei PAS-Standorte

in Polen PAS Polska Sp.z.o.o.

Providing Appliance Solutions

Opalenica, Polen

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing.

Günther Schuh

Direktor des Werkzeugmaschinenlabors

WZL der RWTH Aachen und

des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie

IPT

Aachen

Alfred Koch

Standortleiter, Siemens AG

Healthcare Sector

Clinical Products Division

Components and Vacuum Technology

Kemnath

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Fachbeirat

▶ Dr. Günter Blaschke, Jahrgang 1949, begann seine berufliche Laufbahn 1978 bei der Procter & Gamble

GmbH, Schwalbach. Von 1981 bis 1990 arbeitete er bei 3M Deutschland und später bei 3M Europe in Brüssel.

Ab 1990 verantwortete Dr. Blaschke abwechselnd Vertrieb, Marketing, Produktion und Entwicklung

bei der Joh. Vaillant GmbH & Co. KG, Remscheid. Seit September 1999 ist er Vorsitzender des Vorstands

der RATIONAL AG.

▶ Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E. h. mult. Dr. h.c. mult. Hans-Jörg Bullinger,

1980 Professur für Arbeitswissenschaft/Ergonomie an der Fern-Universität Hagen; 1982 Professur für Arbeitswissenschaft

an der Universität Stuttgart; 1981–2002 Leitung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft

und Organisation IAO in Stuttgart; 1991–2002 Leitung des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement

(IAT) der Universität Stuttgart; seit Oktober 2002 Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.

▶ Prof. Dr.-Ing. Evi Hartmann ist seit April 2009 Inhaberin des Lehrstuhls für Logistik an der Universität

Erlangen-Nürnberg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Supply Chain Management und Purchasing und Supply

Management mit speziellem Branchenfokus auf Fast Fashion und die Prozessindustrie. Zuvor hatte Frau Professor

Hartmann eine Juniorprofessur im Einkauf an der European Business School inne. Vor ihrer akademischen

Karriere war sie sieben Jahre als Beraterin bei A.T. Kearney für Unternehmen der Prozessindustrie tätig.

▶ Dr. Thorsten Hartmann promovierte an der Technischen Universität Hamburg-Harburg im Bereich Logistik

und Produktion. Er ist seit 1996 bei Festo/Festool und mittlerweile im Vorstand der Tooltechnic Systems

AG & Co. KG, verantwortlich für den Bereich Orderfullfilment sowie die Marke Protool. Er hat u.a. die Beratung

Festool Engineering gegründet und 10 Jahre als Geschäftsführer entwickelt. Mehrere Erfolge bei der

Fabrik des Jahres runden das Bild ab.

▶ Dr. Günter Jordan promovierte bei der Fraunhofer-Gesellschaft im Bereich Produktionstechnik und

Automatisierung. Er ist seit 1991 Berater bei A.T. Kearney, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter des

Competence Centers für Produktion in Zentraleuropa. Dr. Jordan betreut den Wettbewerb „Die Fabrik

des Jahres/GEO“ seit dem Start 1992 und hat im Laufe der Jahre Hunderte von Fabriken im In- und Ausland

auditiert.

▶ Prof. Dr.-Ing. Uwe Loos bekleidete in verschiedenen Unternehmen der Zuliefer- und Automobilindustrie

führende Funktionen, so als Geschäftsführer der Löhr & Bromkamp GmbH, Mitglied des Vorstands der Porsche

AG, Vorstandsvorsitzender der FAG Kugel fischer AG und bis Ende 2003 als Vorstandsvorsitzender der

Dekra AG. Professor Loos ist in namhaften Unternehmen im In- und Ausland in Aufsichtsräten und Beiräten

sowie als Berater tätig.

▶ Roman Löw, Jahrgang 1949, arbeitete drei Jahrzehnte bei einem globalen Automobilhersteller. Juli

2004 übernahm er die Position des Werkleiters der Griwe GmbH, ein global direkter Zulieferer der Automobilindustrie.

Das Werk befand sich damals in einer wirtschaftlichen Krise. Löw gelang es, das Unternehmen

in nur drei Jahren aus der Krise herauszuführen und zum Benchmark für Kunden, Zulieferer und

Wettbewerber werden zu lassen.

▶ Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Günther Schuh ist Inhaber des Lehrstuhls für Produktions systematik der

RWTH Aachen und Mitglied des Direktoriums des WZL Werkzeug maschinenlabors der RWTH Aachen und

des Fraunhofer-Instituts für Produktions technologie IPT in Aachen. Seit 1.10.2004 ist er Direktor des Forschungsinstituts

für Rationalisierung e.V. (FIR) an der RWTH Aachen. Professor Schuh ist Aufsichtsrats- und

Beiratsmitglied in verschiedenen Unternehmen sowie als Berater tätig.

▶ Prof. Dr. h. c. mult. Dr.-Ing. E. h. Dr.-Ing. Günter Spur, geb. am 28.10.1928 in Braunschweig, ist emeritierter

Professor der TU Berlin. Über Jahrzehnte leitete er das Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb

der TU Berlin sowie das Fraunhofer IPK. Professor Spur hat bedeutende Beiträge zur Produktionswissenschaft

geleistet – vor allem auf den Gebieten der Werkzeugmaschinen und der Fertigungstechnik,

des Fabrikbetriebes sowie der Automatisierungstechnik und der rechnerintegrierten Produktion.

▶ Dr. Michael Süß ist seit 2008 als CEO der Division Fossil Power Generation des Siemens Sektors Energy

verantwortlich für die Bereiche Produkte, Energy Solutions, Instrumentation & Electrical sowie für neue

Technologien und Kernenergie. Davor war Süß Mitglied des Bereichsvorstands von Siemens Power Generation.

Vor seinem Eintritt bei Siemens war Süß in leitender Funktion unter anderem bei BMW, Porsche

und MTU tätig.

13


Sponsor

Wolf – Das Unternehmen

Die Wolf GmbH zählt zu den führenden Systemanbietern für Heizung, Klima, Lüftung und

Solar und – gemeinsam mit ihrer Muttergesellschaft, der Centrotec Sustainable AG – zu

den führenden Komplettanbietern für Energiesparlösungen im Bereich der Gebäudetechnik.

Unter dem Motto „Energiesparen und Klimaschutz serienmäßig“ bietet Wolf innovative Lösungen und Qualität

auf höchstem Niveau. Das Unternehmen erreichte im Geschäftsjahr 2010 mit 16 Verkaufsbüros in Deutschland, vier

ausländischen Tochtergesellschaften und 60 Vertriebspartnern in weiteren 45 Ländern einen Umsatz von 290 Mio.

EUR. Entwicklungs- und Produktionsstandort ist ausschließlich der Unternehmenssitz im bayerischen Mainburg mit

rund 1360 Mitarbeitern. Hier will das Unternehmen auch künftig seine Zukunft „made in Germany” gestalten.

Aussteller

Folgende Firmen haben sich bereits für die Fachausstellung im Rahmen des Kongresses „Die Fabrik des Jahres/GEO“

angemeldet und informieren Sie über ihre Produkte und Dienstleistungen:

Nutzen Sie die Gelegenheit und präsentieren Sie Ihr Unternehmen ohne Streuverluste dem anwesenden Fachpublikum

– Ihrer Zielgruppe. Die angenehme und persönliche Atmosphäre der Veranstaltung bietet optimale

Voraussetzungen für einen Kontakt mit den Teilnehmern. Seien Sie dabei und vertiefen Sie den Bekanntheitsgrad

Ihres Unternehmens durch Ihre Präsenz. Fragen zu Ausstellung und Sponsoring beantwortet Ihnen gerne

Viktoria Wegel

Tel. +49(0)8191/125-501 · Fax +49(0)8191/125-404 · E-Mail: viktoria.wegel@sv-veranstaltungen.de

14

Ausstellung und Sponsoring


Einzelheiten zur Teilnahme

Veranstaltungstermin Mittwoch, 21. März und Donnerstag, 22. März 2012

Veranstaltungsort

Übernachtungsmöglichkeiten

Teilnahmegebühr

Anmeldung

Veranstalter

Projektleitung

Organisation

und Anmeldung

MARITIM Hotel & Internationales Congress Center Dresden

Ostra-Ufer 2 / Devrientstraße 10-12

01067 Dresden

Tel.: +49(0)351 216-1070, Fax: +49(0)351 216-1065

Internet: www.maritim.de

E-Mail: meeting.dre@maritim.de

Zimmerreservierungen zu Vorzugspreisen bestehen im Veranstaltungshotel:

Tel.: +49(0)351 216-1018, Fax: +49(0)351 216-1019

E-Mail: meeting.dre@maritim.de

Internet: www.maritim.de

Zimmerpreise:

EZ ab 138,00 € inkl. Frühstück und 19% MwSt.

DZ ab 162,00 € inkl. Frühstück und 19% MwSt.

Bitte reservieren Sie direkt in dem Hotel unter dem Stichwort „Die Fabrik des Jahres“.

Bitte beachten Sie:

Das Abrufkontingent der Zimmer steht nur bis 08.02.2012 zur Verfügung.

Buchungen nach diesem Termin können nur noch nach Verfügbarkeit vorgenommen werden.

Die Teilnahmegebühr beträgt € 1.690,– zzgl. gesetzl. MwSt. Sie schließt folgende Leistungen ein:

▶ Kongressteilnahme

▶ Besuch der Fachausstellung

▶ Gedruckte und digitale Kongressdokumentation

▶ Mittagessen

▶ Erfrischungen in den Pausen

▶ Stadtbesichtigung

▶ Abendempfang und Preisverleihung

▶ Bustransfer zur Werksbesichtigung

Jahresabonnement der Fachzeitung Produktion

Wenn Sie sich bis zum 25. Januar 2012 verbindlich anmelden, erhalten Sie den Frühbucher-

Sonderpreis von € 1.590,– zzgl. gesetzl. MwSt. ☛ Sie sparen € 100,–!

Ihre Anmeldung erbitten wir mit dem Anmeldecoupon auf der Rückseite des Programms. Nach

Eingang Ihrer schrift lichen Anmeldung sind Sie als Teilnehmer registriert und erhalten eine schriftliche

Anmeldebestätigung und eine Rechnung zur Tagung (67-1812.207.01), die Sie bitte vor Veranstaltungsbeginn

begleichen.

Bei der Werksbesichtigung ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldungen werden deshalb entsprechend

des Eingangsdatums berücksichtigt.

Bei Absagen nach dem 06. März 2012 oder bei Nichterscheinen wird die volle Teilnahmegebühr berechnet.

Es kann jedoch ein Ersatzteilnehmer benannt werden. Stornierungen vor diesem Termin

werden mit € 150,– Verwaltungsaufwand berechnet. Stornierungen sind schriftlich vorzunehmen.

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die gesamte Veranstaltung oder einzelne Teile räumlich

und/oder zeitlich zu verlegen, zu ändern oder auch kurzfristig abzusagen.

Datenschutzhinweis: Ihre persönlichen Angaben werden von der SVV GmbH (evtl. mit Hilfe von Dienstleistern) zum

Zwecke der schriftlichen Kundenbetreuung (z.B. Anmeldebestätigung, Informationen über gleiche oder ähnliche Veranstaltungen)

verarbeitet. Wir nutzen außerdem Ihre Daten für unsere interne Marktforschung. Falls wir als Dienstleister

tätig sind, gilt das gleiche für unsere Partnerunternehmen. Wenn Sie uns Ihre E-Mail-Adresse angegeben haben,

werden Sie gelegentlich von uns über gleiche oder ähnliche Veranstaltungen per E-Mail informiert. Jederzeit haben Sie

die Möglichkeit, der Nutzung Ihrer Daten schriftlich bei SVV - Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH, Justus-von-

Liebig-Str. 1, 86899 Landsberg oder mittels E-Mail an info@sv-veranstaltungen.de zu widersprechen.

Die SVV - Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH wird Ihre Daten nicht an Dritte zu deren werblichen Nutzung verkaufen.

Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH

Justus-von-Liebig-Str. 1

D-86899 Landsberg/Lech

Emese Bruckner, Bereichsleiterin der SVV GmbH

E-Mail: emese.bruckner@sv-veranstaltungen.de

Ricarda Herrmann, Tel. +49(0)8191/125-872, Fax +49(0)8191/125-404

E-Mail: ricarda.herrmann@sv-veranstaltungen.de

Fachausstellung Viktoria Wegel, Tel. +49(0)8191/125-501, Fax +49(0)8191/125-404

E-Mail: viktoria.wegel@sv-veranstaltungen.de

Projektleitung

Produktion

Gunnar Knüpffer, Tel. +49(0)8191/125-107

E-Mail: gunnar.knuepffer@produktion.de

Technik und Wirtschaft für die deutsche Industrie

15


Rubrik

Dresden, 21. und 22. März 2012

Fix per Fax +49(0)8191/125-4044

❏ Hiermit melde ich mich verbindlich

zum Kongress „Die Fabrik des Jahres/

Deutscher GEO-Award“ (67-1812.207.01)

zum Preis von € 1.690,– zzgl. MwSt. an.

❏ Ich nehme an der Stadtführung teil.

Name, Vorname

Position

Abteilung

Wenn Sie sich bis zum 25. Januar 2012 anmelden,

erhalten Sie den Frühbucher- Sonderpreis von

€ 1.590,– zzgl. MwSt.

Branche

❏ Ich nehme an der Abendveranstaltung teil.

❏ Ich bevorzuge vegetarisches Essen.

Firma

Straße / PF

❏ Ich nehme an der Werksbesich tigung bei der

Volkswagen Sachsen GmbH, Motorenwerk

Chemnitz, teil.

PLZ/Ort

Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahlen

USt.IdNr.

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs

berücksichtigt.

Telefon/Telefax

❏ Ich nehme den Bustransfer in Anspruch.

❏ Ich reise mit dem eigenen PKW an.

E-Mail

(für evtl. Rückfragen)

❏ Wir interessieren uns für eine Firmenpräsentation

im Rahmen der Fachausstellung!

Bitte senden Sie uns unverbindlich die

Ausstellungs unterlagen zu.

Datum

Rechnung bitte an (Abteilung/Name)

Unterschrift

Internet

Datenschutzhinweis: Ihre persönlichen Angaben werden von der SVV GmbH (evtl. mit Hilfe von Dienstleistern) zum Zwecke der schriftlichen Kundenbetreuung

(z.B. Anmeldebestätigung, Informationen über gleiche oder ähnliche Veranstaltungen) verarbeitet.

Wir nutzen außerdem Ihre Daten für unsere interne Marktforschung. Falls wir als Dienstleister tätig sind, gilt das gleiche für unsere Partnerunternehmen.

Wenn Sie uns Ihre E-Mail-Adresse angegeben haben, werden Sie gelegentlich von uns über gleiche oder ähnliche Veranstaltungen per E-Mail informiert.

Jederzeit haben Sie die Möglichkeit, der Nutzung Ihrer Daten schriftlich bei SVV - Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH, Justus-von-Liebig-Str. 1,

86899 Landsberg oder mittels E-Mail an info@sv-veranstaltungen.de zu widersprechen.

Die SVV - Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH wird Ihre Daten nicht an Dritte zu deren werblichen Nutzung verkaufen.

Bitte beachten Sie auch unsere AGB unter www.sv-veranstaltungen.de.

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Ricarda Herrmann

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